Indiana Tribüne, Volume 18, Number 187, Indianapolis, Marion County, 26 March 1895 — Page 2
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Diese Affaire Comandini", das urplötzliche, unbegreifliche, .spurlose Untertauch:n eineZ vielgenannten Politikers in's Nichts; es ist das durch allerlei Spiegelkünste erreichte,, Verschwinden eines Mädchens auf offener Bühne" oder nehmen toir den ernsteren Fall, wie jenes seltsame Ereignitz, das sich vor einem Jahrzehnt in Bologna abgespielt hat, und dessen unglücklicher Held ein ' Staat-anwalt war. . . Verläßt da eines schonen Morgens früh um 6 Uhr der Abgeordnete und Leiter des ministeriellen, vor Kurzem von ihm selbst gegründeten! Mailänder Corriere del Mattino" sein: Wohnung, angeblich um sich nach Rom zu begaben. Dasselbe sagt er zu den Redacteuren des Blattes, die nichts Böses ahnen. .,.63 ist Donnerstag, und Montag will der Onorevole" wieder zurücksein aber Tag auf Tag verstreicht, ohne daß der Director des Carriere- zurückkehrt oder auch nur 4a3 geringste Lebenszeichen von sich gibt; das un seine römische Adresse gerichtete Telegramm kam als unbestellbar zurück man dcpeschirt jetzt nach allen Himmelsrichtungen, das Ministerium des Innern mobilisirt telegraphisch alle Präfecten und die ganz: italienische Polizei von Piemont öis nach Sicilien. Bergebens; vom Onoreöole Comandini keine Spur. Und jetzt bemächtigt sich, wie nicht anders möglich, die Phante des Publikums der Sache. Lieg! ein Selbstmord vor? ein Mord? eine Flucht? ein Unglücks,? Tausend Vermuthungen, von denen bisher die zweiteHypothese die meist: Wahrsch:inlichkeit für sich hatte, wie denn auch das Ministerium dieser Absicht zur.eigt. Comandin! war Romagnole und war einstmals Führer der dortigen Republikaner, bis er sich zum Conservatioen zurückentwickelte alles Argumente für die Annahme eines politischen Mordes. ' Sitzt bei den Romagnolen überhaupt schon das Messer verwünscht locker, so ist dies erst recht der Fall, wenn die Politik die Gemüther erhitzt. Man kennt die fürchterlichen Blutscenen, deren Thäter namentlich Forli und Cesena war Cesena, der Wahlkreis Comandini's, aber auch die Stätte, wo er vor. einem Jahrzehnt n?ch, wie ein anderer Johann Most, die Jeder geschwungen und seinen messerfrohen Anhängern republikanischer (nicht socialistischer Observanz die karrikirten Lehren Mazzinis gepredigt. Sein Blatt hieß La canaglia" die 'Kanaille . und stolz bezeichnete er sich auch, als er um . die Aufnahme in den römischen Preßverein bat, als Mitarbeiter . des darob erscheinenden Partito incendiario" (Brandstifter Partei). v Die Gluth des romagnatischen.Hitzkopfs kühlte 'sich allmälig.'ab die rothe Cravatte fiel, und statt dessen legte sich der in die Redaction des'con- . servativen Corriere della Sera" Ge'tretene ein stattliches Bäuchlein, und ein Monocle zu. das ihn, wie es heißt. sogar Nachts in's Bett begleitete, uns ''das seinem runden Gesichte einen ei,g:nthümlicb verzerrten Ausdruck verlieh. Als talentvoller Journalist brachte es Comandini bald genug -zum Chefracteur des"Corr:ere-, 'den er erst .verließ, ;unr ein. Concurrenz-Unterneh-rnen, 'den Corriere del Mattino" in's Leben zu rufen. Auch zum Deputirten hatten ihn die gegen den Radicalismus alliirten Liberalen und Conservativen seine? Vaterstadt Cesena gewählt. Daß die 'Brüder von der Canaglia" und vom Partito incendiario" dies wurmte, daß si: vielleicht auch, nach guter alter Romagnolensitte, im 'Geheimen ihre Messer wetzten, um den Verräther gelexentlicb zu siechen, ist gar nicht so unwahrscheinlich. . . Auf die übrigen Hy'vothefen gehen wir nicht näher ein. Das Blatt, an dessen Spitze Comandini stand, slorirte; er selbst befand sich . in guten Verhältnissen.kurz alles schien tu Ordnung zu sein, nur soll unser verehrte? College einen leichten Hang zum Don Juan gehabt haben. Ob vielleicht dies ihm verhängnißöoll geworden? Ob ein tolles Fastnacht?' abenteuer, das den etwa fünfui?ddreibjährigen lebenslustigen, dabei verheiratheten jungen-. Mann fernab von Mailand an irgend einen' Ort lenkte, wo ihn N'ttnmnd vermuthete, und währeift die Seinigen ihn in Rom wähnien? Kurz und gut, der. On. Comandini ist verschollen genau so, wie seit langen, langen Jahren der Staatsanwalt Cavaznari zu 'Bologna. Der - gerannte 'junge Staatsanwalt hatte den Abend vor seiner Verlobung mit einer Zungen Dame aus Piacenza im Freundeskreise verbracht um elf Uhr begleiteten ihn seine Clubzenossen bis an die Hausthüre, die der Staatsanwalt ausschloß... um von da an für immer zu verschwinden. Es war, als hätte :in: unsichtbare Gewal: venMann ein fach verschwinden lassen, ihn coram vudllco vom Erdboden weaLeblen?
3avit Deiis"...; als wiederholte sich jenes mythologische Wunder, wie Jupiter den Romulus urplötzlich mit einerWolke umhüllte und zu sich nahm. Vom Augenblick an. wo Cavagnari's Freunde, lauter hohe Staatsbeamte, ihn an die Hausthür begleitet, wo im Haus: selbst noch.lles wach und lebenbig war, wurde der Mann nicht mehr gesehen. Vergeblich die verzweifelten Nachforschungen derBchörden, der gan?en Bevölkerung, vergeblich die Untersuchung der AbzugScanäle u. s. w. der ganzen Stadt, vergeblich selbst die. Ableitung des Flusses Reno. in dessen Bett vielleicht die Leiche ruhen konnte. vergebens die höchsten Prämien. Niemals mehr bat man von dem gehört, dessen Verschwinden noch heute ein fürchterliches, undurchdringliches. on ein Fatum erinnernd?s Geheimniß umhiebt. .Kein Wundc. also, daß der tiefet rnHfcnftcfce ftafl Comandini jenes m?r?wüi0!ae Ereigniß wieder in's Gedächtniß rust.
Prinzen des Turf. In unserem gesegneten Lande, tjaflef. die Saläre der Jockeys zwar, noch nicht die in England bezahlte fabelhasteHöhe erreicht, immerhin' aber .beziehen die Prinzen deSTurs" Einkommen, welche dllfenia.en aller anderen Verufszweige weit in den Schatten .stellen. Das Jahreseinkommen des einzigen Archer inEngland wurde auf rund $100, 000 im Jahre geschätzt betrug also doppelt so viel, als das - Gehalt des Präsidenten der Ver. Staaten; ein gutes Theil weniger, aber immer noch einen hübschen Batzen, bekommen die besten amerikanischen Jockeys dafür, daß sie die Vollblut - Renner zum Siege oder zur' Niederlage führen. Ein achtzehn Jahre alteA Bürschchen Namens Henry Griffin . ist kürzlich von der Firma Gideon k Daly für die nächste Saison mit einem festen Gehalt von 516.000 engagirt worden; dabei wird, ihm Mch gestattet, an freien Ta gen andere Pferde zu reiten, so daß er sein 'Einkommen ohne Schwierigkeiten, auf 523.000 bringen kann. Griffin ist der Jüngste unter den vier Sternen" des amerikanischen Turf (die anderen sind Fred. Taral, Willie Sim5. und Sam Doqaett). deren JahreZeinkom men 520.000 übersteigt, während eine Anzahl anderer Jockeys über Z10.000 verdient. . Welch' anderer Beruf kann sich in dieser Hinsicht mit ihnen rnes sen? Der junge Griffin, welchem . Don Kennern eine glänzende Carriere auf demTurf prognolticirt wird, falls nicht ein Unfall derselben ein'jäheS Ende be reitet, wird, nicht blos alS brillanter Reiter geschätzt, sondern auch wegen seines geringen Körpergewichts; ohne das selb': durch Trainiren zu reduciren. reitet er mit 93 Pfund in Rennen, für welche schwerere Jockey) nicht zu verwenden sind. Am besten bezahlt von dem vorgenannten Viergestirn ist Fred. Taral, der in Diensten von I. R. & F. P. Keene steht. Er ist 25 Jahre alt und bezieht feit sechs Jahren ein festes Einkommen von $18,000; im verflossenen Jahre brachte er . dasselbe durch Reiten von Pferden anderer Ställe auf ca. $30.000. Wie brillant dieser Jockey bezahlt wird, erhellt auS der Thatsach:, daß er für seine Theilnähme an dem Brooklyn, Metropolitan und Suburban Handicap die Kleiigkeit von je $1000 erhielt. Mit dem verbältnißmäßig geringen Salär von $7000. welche Summe freilich für die Mehrzahl der Menschen ein Vermögen bedeutet, machte Sam Dogzett vor vier Jahren sein Debüt auf dem Turf. Seine Gewandtheit und Zuverlässigkeit brachten ihm aber bald eine größere Renumeration und heute wird sein Jahreseinkommen auf "ca. $20,000 geschätzt. Der vierte Stern" ist der Mulatte Willie Sims dessen Einkommen ebenso hoch ist, Iaohdem er sich attfäglichlt$12,0er-Jahr zu begnügen hatte.' w :-, Die Annahme.daß e!n Jockey nur wenige. Jahre, seinem .Berufe-nachgehen könne, ist durchaus, irrig und' wird am besten durch' den Hinweis auf William Haywärd widerlegt, welcher 30 Jahre im Sattel war und sich erst .vor zwei Jahren , als reicher .Mannvom Turf zurückgezogen Ihät. Auch wenn ein quter . Jockey im Sattel 'nicht mehr VerWendung findenikann, so ist ihm imner '. noch ' Gelegenheit zu sehr reichen Einnahmen geboten. So b:kommt der frühere Jockey James Rowe, welcher jetzalS Skarler" fungirt, die Kleiniakeit von $100 pro Taq. iSb ist der Arzt. Architekt. Advocat. Geschäftsmann, Schriftsteller u. s. w.. dessen Einkommen auch nur annähernd an die genannten Summen, heranreicht und' um - welche horrenden Summen müssen die Dummen auf den RnnPlänen 'gerupft werden, wenn die Rennstallbesitzer solch' große Saläre bezahlen können? Tie Uuösuhr von Schwetneyro dukten. Je mehr der Gttreidebau der Ver. Staaten durch die immer fühlbarer werdende Concurrtnz anderer Länder, wie namentlich Argent'ttiienö.EgyptenS, Rußlands undttDonaulander, leidet. desto wichrwlrd'eS.fllr unsere Farmer, de'uMidertui Absatz für die Producte ihrer Viehzucht's'u.finden und loeitere Märkte-dafürzü erhalten. Mit DeutschlandFrankeichlnd anderen europäischen' Ländern hatte sich in letzterer Zeit ein sehr reger Handelsverkehr m Schweine - Pökelfleisch, Schmalz, Talg etc. entwickelt, jedoch ist derfelb: jetzt wieder durch Maßregeln, verschiedener " Regierungen bedroht. Die niedrigen Weizenprerse machen eZ für'die Farmer lohnender, den Weizen zu verfüttern, als ihn zu verkaufen; das hatte ebenfalls viel dazu beigetragen.. die -Schweinezucht zu fördern. Die Schlachthaus- und Pökeleibesitzer scheinen das Vertrauen zur Vundesregierunq zu. haben. daß dieselbe AlleS in ihren 'Kräften. stehende, thun wird, um dir .Hindermsse -ffrden Absatz fort Ausland au dem Wege zu räumen, denn sie find thätiger all t zuvoz und
Die Anzahl ver gefchlacht:::..' und verarbeiteten Schwein: nimmt stetig zu. Es wurden in der vorigen Woche auf den westlichen Märkten 320.000 Schweine zum Schlachten eingeliefert, gegen 210.000 in derselben Woche des Vorjahres. Seit dem 1. November vorigen Jahies sind' über 6,160XX) gegen 4,270,000 im Vorjahre, also 1.890.000 oder 44 Procent mehr eingeliefert worden. Von dieser Riesensumm: kommt fast ein Drittel, 2,130.000, auf Chicaao allein, in zweiter Linie stet Kansas City mit 770.000. dann Omaha mit 463.000, St. LouiZ mit 323.000 und Cincinnati (daS längst nicht mehr di? PorkopoliS" ist) mit 227.000. Eine solche Zunahme der ProductZon setzt selbstverständlich auch rasch steigenden Absa voraus, und die Gesammtausfuhr scheint das auch zu rzchtfertigen, denn sie betrug in Ux vorlebten Wo5e 25,229,000 Pfd., ceacn 20.832,000 Pfund in derselben Woche desVoriahreS. also fast 23 Procent mehr. Von Schweinefleisch wurden 926.000 (gegen 1,484.030 im Jahre 1894) Pfund ausgeführt, Speck 13.213.000 (9,977.000 in 1894). Schmal., 11.090.000 (9,371.000 . in 1894); es ergibt sich also nur von Schweinefleisch eine verringerte AuS fuhr gegen daS Vorjahr, während auf Schmalz und Speck eine Zunahme fällt. Ein Amerikaner über die Deutschen vvn Wisconsin.
Angesichts der zahlreichere Anfeindungen, welchen die Eingewanderten und namentlich die Deutfch-Amerika-ner seitens' der Nativisten- ausgesetzt sind, erscheint ein Vortrag, den Herr Georg Bruce dieser Tage in Milwaukee über Deutfch-Wisconsin gegen über Nankee-Massachusetts" gehalten hat, besonders herzerfrischend und derdienen seine Auslassungen in den weitesten Kreisen bekannt zu werden. Herr Bruce sagte unter Anderem das Folgende: EZ ist bemerkenswerth. wie falsch man im Osten über Wisconsin, seine sociale und Erziehunzsatmosphäre unt:rrichtet.ist. vielen Theilen glaubt man, daß in unserem Staate die englisch: Sprache unbekannt sei und daß Msconsin einfach auZ einer Gruppe kleinerer im Nordwesten- g'.legener Biernester bestände. Sicherlich untersck:: den wir unS sehr von einigen der NeuEnqlandstaaten, aber wenn man einen scharfen Vergleich mit' einigen der .älte- ! sten Staaten zieht, dürfen wir wohl ' eine siolze Stellung, einnehmen. Der Puritaner, welcher in Massa'chusetts landete, suchte religiöse Frei,heit, der Deutsche, welcher nach Wis- . eonsin kam, trachtete nach materiellem ' Wohlergehen. Der Erstere übte trotz- ' .dem Intoleranz und Grausamkeit, der Letzter: Toleranz und Freiheit. . Die Neu-Enzand-Puritaner izn-d Wiscon- ; sin'S Deutsche ähneln sich darin, daß sie ! Beide industriös und mäßig waren, als sie kamen. Der deutsche Einwanderer von heute kann als vollständig diamttral dem Vankee gegenüberstehend angesehen werden. Der Eine ist zu langsam, der Andere zu schnell; der Eine ist waghalsig 'und spekulativ, der Andere bedächtig und konservativ. Die Mischung' Beider macht eine gute Art. Ein Schriftsteller sagt: Die Natur scheint bei der Erschaffung d:S Aankee ihm doppeltes Gehirn und ein halbes Herz gegeben zu haben." Die deutschen Idealisten, welche meisienS auS' Studenten bestanden, die Deutschland in Folg: der Revolution von. 343 verließen, hegten den schönen Trce.m, einen deutschen Staat im Wesien 'zu begründen, wo deutsche Musik, deutsche ' Rede und deutsche Kunst im wahren ' Sinne gehegt und ' gepflegt werden sollten. Wäre dieser Traum zur Ausführung gekommen, vielleicht wäre Wisconsin dieser Staat gewesen. Im Jahre 1830 gab es in Wisconsin weniger Jlliteraten als in Massachusetts. 1890 war die Zahl der Fremden. welche nichr lesen oder schreiben konnten, in Massachusetts größer als in Wisconsin. Die Zahl deritnlgen Personen, welche die englische Sprache nicht sprechen konnten, ist in beiden Staaten gleich, die jährlichen Farmprodukte betragen in Massachusetts $23.000.000. in Wisconsin $71.000.000. " Der Redner gab alsdann einige Beispiele über verdeutfchteS Englisch in vorwiegend deutschen Distrikten, wie auch über englisirtes Deutsch. Diese Vermischungen'erklärte der Redner für gerad: so entschuldbar und verzeihlich, wie den sog. Josh Witcomb-Dialek! in Neu-England. Der Redner fuhr dann fort: ' Vie!e der.Gebräucheund Gewöhnheiten, welche jetzt in dem deutschen Leben in Wisconsin dorherrfchen, werden dauernd dem , zukünftigen : Leben . im Nordwesten aufgeprägt werden. Die deutsche .Sprache mag im Laufe der Jahre verschwinden, aber die Spuren deutschen 'Lebens werden bleiben. i Ein Schriftsteller hat.dieZ.in'fähi, ger WeiseauZ alten Chroniken iilustrirt, welche' von, einer verlorenen, in einem tiesen-See versunkenen Stadt' erzählen. Eines TageS treten die Eingeborenen' an den Rand des Wassers und sie können deutlich die Hausdachet, Kirchthürme sehen, und noch mal -die Glocken in der verlorenen Stadt läuten, hören. Und so wird es mit deutschem Leben in Wisconsin ergehen. Die Zukunft wirb, beständig Spuren deutschen Lebens, deutscher Gewohnheiten und Gebrauche, deutscher Errungenschaften aufweisen." . Der Redner ging dann darauf ein, daß Wisconsin stets in der ersten Reihe gestanden hätte, wo eö galt, . wahren Patriotismus zu zeigen und zu bekunden. Herr Bruce schloß dann: Ich b:absichtige, zu zeigen, daß ein junger Staat in dieser Union, welcher zum größten Theil aus Fremdgeboren und den Söhnen und Töchter Fremdgeborener besteht- ebenso'loa!,- so- patriotisch und prosperirend sein 'kann, ls ein älterer: daß pobzt amerikanl-
sche BürgersaTaft nicht einen englischen 'Vorfahren oder Neu-England-ölaes
Blut verlangt, und daß amerikanischer - Patriotismus nicht auf der englischen . Sprache allein aufgebaut ist. ! Der deutsche Farmer, welcher seine , Felder in Wisconsin pflügt, ist ebenso loyal, so patriotisch, wie der Neu-Eng-land-Fankee. Die starke deutsche Bevölkerung ha! in keiner Weise Wiscon- ' sin's Fortschritt behindert.sondern ihm , Stabilität gegeben, deren es jetzt sich . erfreut. Heute sieht unser Staat ebenj bürtig dem zur Seite, welche: die Wiege der Republik gewesen. Wiscon'sin'S Stellung in der Reibe, der Staaj ten dieser Union ist eine sehr stolz: und eyrenyaste. Sas neue Rettungsboot De VoS. I In ein:m Augenblicke, wo zwar die Thronen d?Z Schmerz:s über den durch den Untergang der Elbe" herbeigeführten Verlust so vieler ko'tbaren Menschenleben noch nicht getrocknet sind, wo abtr der sie Augenblick der vtevolte gegen das. Schicksal, in welchem man stürmisch nach Verantwortlichkeit und Sühne zu verlangen pflegt, vroüber ist, tritt die Frage in ihre Rechte: Wie sind derartige traurige Vorkommnisse zu vermeiden? Wenn das indessen im ganzen Umfang nicht zu erreichen ist, so fragt man sich: Wo ist einzusetzen, um sie zu vermindern oder weniger mörderisch zu machen? Wir haben gesehen, daß die wasserdichten CompartementS leine absolute Bürgschaft gegen Unt:rgang gewähren. ES bleibt daher nur übrig, den Blick auf die Rettungsboote zu werfen. Die Unmöglichkeit, die Rettungsboote mit ihren vereisten Seilen auS dem Lager zu bringen, hat zweifellos die Schuld daran getragen, daß eine so geringe Anzahl an Leuten von der Elbe" gerettet werden konnte. Die beiden im Gebrauch befindlichen Systeme, daS alte, wo daS Boot, nachdem 3 auZ seinem Lager befreit, über die Brüstung hinüöcrgeh.?ben werden muß. und auch das An drew'sche, wo. das Boot auf dem um daS Schiff herumlaufenden Geländer Tuht, von außen befestigt ist und hinausgestoßen werden muß, um herabgelassen werden zu können, nehmen für tai Freimachen, namentlich wennTaue und Umgebung gefroren sind,- viel zu lange Zeit in Anspruch, um bei so schnell schreitendem Unglück, wie bei dem -der . Elbe", zur Rettung b:nutzt werden zu können. Wir können nun heute unseren Lefern die Mittheilung machen, schreibt ein Londoner Correspondent, daß ein Holländer De Vos einen Apparat construirt hat, mittels dessen durch einen Mann . daS - Boot innerhalb , zwanzig Secunden, ganz gleich, ob die Seile gefroren sind oder nicht, klar gemacht 'werden kann. Die Erfindung zeichnet sich, wie alle große Erfindungen, durch überraschende Einfachheit aus. . Dennoch .wird mir jetzt, wo ich sie beschreiben soll, ein wenig bange, 'ob mir dies mit der nöthigen Klarheit '- gelingen wird. ; DaS Rettungsboot, ruht auf zwei so hohen Lagern, daß eS über dem Niveau der . Balustrade steht. Gleichzeitig hängt es in zwei Davits, jenen' zwei gebogenen drehbaren Bäumen zum Freihalten des Bootes. . Unterhalb der Lager deS VooteS läuft eine lange eiserne Welle, die mit. zwei hinter den Lagern angebrachte excentrischen Scheiben in Verbindung sieht. An den gegenüberliegenden Punkten der Are der Scheibe, stehen senkrecht- zu der Welle zwei Stanzen, deren Enden in einer zu jeder Seite deZ Bootes auf dem Schiffe, verankerten Oes: liegen. In -der Höhe dttser Oese gehen von dem Boote je zwei mit dieftm m fester Verbindung stehende 'Ketten herunter. Soll das Rettungsboot, wie zur Fahrt, festgelegt werden, so werden die Enden der an der rcen!rifchen-Sch:ibe befestigten Querstangen durch die vier Ketten gesteckt, so daß das Boot sich in keiner Weise bewegen kann. An dem Ende der Welle. 'mit dieser in fester Verbindung. befindet sich eine Kurbel. Eine Drehung damit, und eZ ziehen sich die Querstanqen, - dank -der - Excentricität der Scheib?. nach innen und auS - den Ketten, zurück. Die Lager fallen.' um ode? werden - umgeworfen, und daS Boot ist klar und hangt.- Mittels der an den Davits angebrachten Kurbel wird daS Boot über Bord : herausgebracht und kann, selbst wenn die Ta'ie gefroren sind, über die ! Rollen der DavitS. .dank -der .eigenen Schwere, rn'S Meer' gelassen werden. - -; - ' Die Erfindung war bereits gemacht, ehe daS - Unglück mit- der Mbe" ' paf. sirke.- und wir sind es dem Norddeutschen Lloyd schuldig, -festzustellen. daß er bereits vor der Katastrophe 63 dieser Boote in Bestellung gegeben hat.- Auch die Zeeland Compagnie hat bereits damit begonnen, ihre Schiffe mit diesen ' Booten, auszurüsten, und auch die Blieffinger Linie dieser Gesellschaft wird diefe Boote führen. Außer den gekannten bedeutenden. Linien wird bereitS daS De VoS - Boot von der Fairfield ' Shipbuilding & Engineering Co. (Clyde) und von Wood. Skinner 6? Co. in .New Castle eingeführt. '- Wen der - Apparat in : praxi so arbeitet, wie ich ihn heute' im Modell habl'arbeiten seher? und eS Ist gar Zein..Grund' z Annahme' vorbanden,' daß dies nicht, der Fall s 'liegen im Gegentheil-allerh?nd' Zuschriften : vor, Zzie .sich' hochbefriedigt uber- die.Vrfindüng 7aussprechen so Jsind .''Vor- - - . . , rommnriie, wi ir-iiccocn. erttor yaben, kaumoch möglich.- - Die ' Jra enseage in der Schweiz. , -. - : Eine Commission . des Schweizer Rätionalrathes, - welche- jüngst in Zurich. tagte,' hat sich, mit der Frauen-frage'-beschäftigt. '-7 -.handelte ,ßch Zwar.licht um die. letzten Probleme ber Emancipation, - nicht um das Wahlrecht' der Frauen, nicht um ihre. Zulas "sujig-zu allen, -ofntlichen, Aemtern j .t. ..c. ..m i!iw 1 ra;i.n..v w jaum umi um -uiu -citiunu, &cc fast ebenso, tief kn daS Leben M Man-'
es. als' in das der Frau emgrcift: U7N die recht prosaischen Koch-' und Hau5haltU!lgschulen. In der Schweiz wird von Seiten privater und öffent!ich:r Verbände viel gechan. um das Weib auf ihren Beruf als Gattin, als Vorsteherin des Haushaltes, als Fa. milienmutter vorzubereiten. Ällcnthalben bestehen Schulen -und Kurse, die nur diesem einen Zwecke dienen. Jetzt will sich auch der Bund dieser Sache annehmen, und die erwähnte :ati?n?lrä'thliche Commission hat den Beschluß gefaßt, daß behufs Förderung der hauk.-oirthschaftlichen und beruslichen Ausbildung des weiblichen Geschlechtes an diejenigen Unternehmungen und Anstalten, welche zum Zwecke jener Bildung bestehen, Beiträge aus der Buröeslasse gewährt werden sollen. Es wird also in das eidgenössisch: Budget alljährlich ein angemessener Credit für Unterstühung dieser Bildung aufgenommen werden. Diese Fürsorge für die Hausfrauen-Ausbl-dung ist interessant, doppelt interessant. weil sie in der Schweiz getroffen wird, in einem Lande, wo die sogen. Emancipation schon verhältnißmäßig weit fortgeschritten ist: an den dortigen Universitäten studiren Hunderte junger Damen, weibliche Aerzte gibt es aller Orten, und bald wird man auch weibliche Sachwalter vor den Gerichtsschranken Plaidiren hören. Daher war es an der Zeit, daß auch einmel etwas für die andere Richtung geschab, ja wir sind der ketzerischen Meinuna. daß auch -jetzt noch zu wenig für die Heranbildung von wirklichen Hauöfrauen geschehen ist.
Burn Jlanve. Die bisher sehr angeseheN'N Ä'akakLbändlkr und l.rkart-n i Holt, Schaeser & Co. in Lynchburg, . wa., haben Bankerott gemacht. D.e iPajswa werden auf Hunderttausend 'angegeben, Herbeigefüyrt wurde der Bankerott angeblich durch den Zusammenbruch der Firma Schiller k Brunmg in Bremen. DerPräsidentdes texanisch:n Departements der American Cotton ivrowers Protectwe Ättocla- : 'Hon, E. S. Peters aus Calvrt, kam dieser Tage nach Waco, Texas, um Borb:reitung:n zu einer Staatsconven- . tion der Baumwollpflanzer von TezaS . zu treffen. Die Konvention soll .die . Frage derBeschränkung des Baumwoll-dau-S in Erwägung ziehen. Oleje.ve wird am 23. tärz in Wacoexas, nihallm und naii Lluslaae des Äerrn ! Peiers stark besucht werden. Er hat ! nämlich durch Correspondenz in Er- - fahrunz gebracht, da g der Sache ein : w:it gehendes Interesse entgegen gebracht und überall der Wunsch gehegt wird. d'.e Baumwollproduktwn so viel : als möglich einzuschränken. . Viele Pflanzer haben bereits aus eigenem Antriebe et.:e Reduktion eintreten las sen. Run soll von den Tempe ren?t-.Cranks" auch die Ausstellung, - welche !n Atlanta im Staate Georgia j stattfinden wird, verhunzt l christlichen Temv:renz-Fr werden. Vie rauen . . baden . namlrch bel dem Diktor:umder Ausstellung einen geharnischten Protest gea:n den Bierverkauf auf der Ausstel- ' lung eingereicht, und leider hat daS Direktorium, anstatt diesen a:oernen Protest gegen den Bierverkauf prompt in den Pavierkorb zu befördern, wohin er nach der Ansicht aller verständig: und liberal gesinnten Leute gehört.denselben sammt den. Bewerbungen mehrcrer Brauereien üm : den - Bierverkauf auf der Ausstellung, dem Ausschuß für Concessionen überwiesen. Hoffentlich ist. hierin kein Anzeichen zu erblicken, daß die Temperenz-Cranks" mit ihrem Bierprotest reüssiren und ihnen zu"lieb: eine der bedeutendsten'-und blühendsten Industrien des Landes sammt ihrem ebenso wohlschmeckenden wie gefunden und 'nahrhaften ..Produkt von der Ausstellung fern zu halten. russEllis Island wurden in letzter Woche deutsche Straßenmusikanten ' zurückgehalten ' und durch die Untersuchungscommission einem Berhöre unterworfen. Die Aussagen der Verhörten, besonders auch die der beiden. Kapellmeister-, förderten interes sante Einzelheiten über die Lage der in diesem Lande eintreffenden europaischen Straßenmusikanten zu Tage. und zeigen, daß daS LooS dieser im Contrak: der sog. Kapellmeister" herübergekommenen Musikanten ein l,ineswegS ' glänzendes und' verlockendes ist. .Nach 'Angabe der 'Leute wurden sie n'am7ich von den beiden Dirigenten Friedrich Spitz und Peter Lanser druben 'gegen einen. Wochenlohn von.! $4 mit Wobnuna und Bekö!tiauna enaa- . girt. wofür sie tagsüber 'Straßenmusik machen müssen, um rn noch AoendS in '- kleineren Vereinslokalen 'in- .und ausierhalb der Ztaot 'zum Tanze"zu spielen. Mm die Beköstigung möglichst billig zu gestalten, haben -die Unter- ! nehmer auS Europa. eine ältere Frau 'mitgenommen, dieineiner billigen 'Wohnung 'in .'hohem Stockwerk daS Essen für die Leute kocht und sonst für 'daS Nöthdürftigste im 'Haufe sorgt, i Von einer i HauSeinrichtung . ist nicht die Rede, denn dazu sind .keine Mittel . vorhanden. Strohlaaer und die noth"wendigsten 'Küchengerathe' bilden die Ausstattung dieses KünstlerkosthauseS. .Per am er. ver Letter der juvenkopfigen. Musikbande konnte .über daS - Leben der Leute insofern genauere .Angaoen machen, als er oereltS zu wieder- ' holten Malen unter ähnlichen UMänden in Amerika war.' Mit' dem Eintritt, der - kalten Jahreszeit ' wandern diese musikalischen Zugvögel wieder heimwärts. . Die , sammilichen ZurückC.tfl - ' V t geoauenen' nno- vieoere Psatzer.unv kommen zumeist auS den musikalischen Dorfern - Blerbach ' und Beeden im' Westlich." wo die. Kinder der' Schvle . noöi nicht entwachsen ein Instrument -spielen lernen.- Später änderten ein zelne 'der. Musikanten ihre .Aussagen etwas, umnich' in . Vi( Maschn. deZ -sC?s2 ftMn - P! '.w 'nr.l. Skka ö'-b' vnijuv uu 11, UVIlKUli arbeitern zu fallen.
cr r xr rs ü a
NbeumatlömuS, Nheumtttismuö,
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NheumatiömuS, Rheumatismus,
Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, S Oom uslanvr. Eine eigenthümliche Ceremonie spielte sich im Palast deZ Metropoliten Michael zu Belgrad ab. Zwei Herdorragende CZeistliche, der Archimandrit Wasa Pelagitsch und der Jeromonach Sawa Plemitsch wurden feierlich ihres Priesteramts entkleidet. Das Verbrechen des' erstern bestchl darin, daß er Socialist ist, der letzter, hat antidynastische Artikel in radica. len Zeitungen veröffentlicht. Die beiden wurden von Gendarmen vor den Metropoliten gebracht, wo eine Menge ..Oberpopen versammelt waren. Hier wurden sie nach verschiedenen Ceremonien als Unwürdige aus dem Priesterstände feierlich ausgessoßen. woraus ihnen zum Zeichen dessen 'vom Metro politen eigenhändig mit einer großen Papierscheere die Kopf- und Varthaare abgeschnitten wurden. DieFürstinvonSagan. geborene Baronesse Seilliere in Paris, hat wieder mit den Gerichten zu schaffen. Unlängst prozessirte sie mit ihrem Bruder Raymond gegen die Maitresse ihres verstorbenen BruderS Roger, und verlor. Diesmal stand sie ihren zwei Brüdern Raymond und Frank Seilliere gegenüber, welche es nicht hatten zugeben wollen, daß sie. wie schon gemeldet, aus dem Familien schlösse Mello Kunstschätze im Betrage von 1,300.000 Francs herausnehme. die sie schon an einen Händler verkauft hatie. Die Brüder wiesen nach, daß die Fürstin nur das Recht habe, in Mello zu wohnen, daß die Besitzung aber nach der letztwilligen Verfügung ihres Vaters ihnm gehöre, mit Allem, waö das Schloß birgt, und die erste Kammer deS Pariser Civilgericht! gab ihnen Recht. Nun steht der Fürstin & ein Proceß m'1 8Ul H'ler b:. vor. . .In Mailand hat ein Herr Gabbionetta infolge eines fchlech ten Scherzes einen seiner Freunde er schössen. Er hatte mit mehreren Ge, nossen in einer Weinschenke gekneipt und war zuerst nach Hause gegangen. Die anderen folgten ihm und brachten ihm unter stinem Fenster eine Katzen, musik. Gabbionetta 'wollte 'seine Freunde erschrecken und schoö einen Revolver ab, wie-er glaubt, in der ent gegengesetzten Richtung. . Dort stand aber, von den andern getrennt .und im Dunkel verborgen, ein Herr'Muncher. der, , von der Kugel getroffen, sofort todt 'zu Boden stürzte. - ' Als - di: Freunde dem unfreiwilligen Mörder zuriefen: -Du hast Muncher getödtet! glaub!: er seinerseits an einen' schlich ten Scherz und . antwortete lachend: Kommt herein und trinkt noch eine Flasche bei mir, daS ist vernünftiger! Uls er sich aber von der traurigenWirk lichkeit überzeugte, kannte seine B:r'weitt'lna keine Grenzen. . Haben Sie Durft ? dann kommen Sie zu Frtedridi llittmann, N-W.-Ecke Meridian & MeCartystr., wo Si die besten Getränke uud Cigarren de kommen. Warmer Lunch jeden Tag. -F. J. Reinhards " Deutscher Advokat und Nolar No. 29 Süd Delavare Str. Zimmer ?ko. 7, Gebäude der Deutschen gegens. F,uerVersich' erungSzesell'chaft von Zndiana. G. Seukhardt, , SAM, Elke bko 55 Noble Straße Beste Getränke und Cigarren. Brillen verden nach de befiru OetZodeu den uzen ennvatt.. , . Telephon llmenruv die UNION . CO - OPERATIVE Laundry, kürtet n tüAh CafltC. 5. 123. 140 tUb 143 tStratnt Cbnrn.
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Eisenöahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisenbahnzüge int Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Pestzug ... 7 30 Vm ...11 )Vm ...12 40 Nm ... 4 0 Nm ... 7 00 Nm ...1IL0N ... 3 35?m ... 4 15Wm ...10lVm ... 3 20Nm ... sosrm ... 740S!m VispreB Erpreß Accomodation. Expreß Erpreß Ankunft Expreß . Exvreg Accoinodatton.. Expreß Schnellzug Accomadcuien Cledelar..d, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. ' JndianavoliS und Cleveland Diviüon. Abgang Exxre 4 15 V Expreß 10 A Vm Expreß 10 ÖO S?rn Limiied Expreß 3 10 Itvx Expreß 6 40 3? Ankunft Expreß 7 10 txr Exprey 11 30 93m fiimiteb Expreß N30L Erpreß. 6 00 3ha Expreß... llOOSto . et Louis Dwision. W gang Expreß ........ Limited Expttß...... .. 7 80 93m ..li 60 3lm ..11 20 Km ..11 45 Nm .. 4 00 93m .. 2 50 92m Erpre Expreß, täglich Ankunft Expreß täglich Lrpres Limited Expreß Expreß 6 30 93m 6 00 5m Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug . 3 45 93m Accomodation täglich 7 05 93m Accomodation II 00 93m Postzug 3 00Nm Accomed. snur Sonntagö). Accomodation, 6 35?: Ankunft-Rufhville Accomodation. Postzug ....1140Ern Jnd'plS Acc. (nur Sonnt). Accomodation ' Accomodation 10 15 Rm Schnellzug 11 10 3cm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Lrn Scbnell.Post ....11 biS!m Lafayette AccomadatisaT. . . 6 lX) 3! Schnellzug ...12 15 93m Ankunft Schnellzug 8 30 93m .. Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost. .. . 2 60 Km Lircomodation ö 15 Rrn Peoria Division westlich. . Abgang Expreß 7 25 Cm Expreß 11 25 Nrn 'DanvilleAccomodatioa.... 5 0K3crn Expreß ..11 59 Drn Ankunft Expreß 3 25 93m Danville Accomodation. ... 10 35 93rn Expreß 2 60 3cm . Expreß 6 65 Km Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30 93 Accomodation Expreß 8 25 Km Ankunft Expreß 11 40 93m Accomodation Expreß 10 00 Km Lake Srie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 93m Expre.!. 120 Km Erpreß 7 00 Km Scynell'Expreß Anlunst SchnellCxpreß... Expreß -. , ..10 20 93 Expre Exprej 2 50 Km 6 20 Km Pittöburg, Cincinnati, Chicago und , St. LouiS. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 60 93m Cclumbus Accomodation.. . 8 00 93m Erpreß 8 30 Km Nichmond Accomodation. . . 4 00 Km Expreß 5 10 Km Ankunft Richmond Accomodation 8 65 93m Schnellzug ;. ...11 40 93m Expreß 12 30 Km Accomodation 8 2 Nm Expreß 6 50 Km Expreß ....10 15 N Chicago Division via Zkomo,' Abgang Expreß Expreß Ankunft Expreß.... Expreß ........1100 93m .... .... 11 20 Km ........ 8 35 Lm 8 15 Km . LouiSville Division. Abgang Expreß ...3 45 93m LouiSville Accomodation.. . 810 93m Schnellzug. . .-. 3 25 Km Accomodation 4 0) Km Ankunft Accomodation 10 20 Vrn Schnellzug .10-60 Ent Accomodation 6 60 Km Sxezial täglich 11 00 Km Cincinnati, Hamilto und Indianspoliö.- - Abgang Expreß . 7 8 40 93m Cincinnati Accomodotisn . . 10 60 Lm Expreß 8 00 Km Expreß ; 4 (D Km Expreß.. . 6 30 Km Ankunft Accomodation... 915 93 Expreß ....11145 93m Expreß ...... 7 30 Km - Expreß...... .. .10 55?ta Expreß .......... . ' . . . . . 12 80 Vm Indianapolis und Vincenneö.-. Abgang-Expreß . .'. .-. . . ..... .'.'8 00 93m VmcenneS Accomodation..-, '4 00 Km Ankunft NincennesAccomodationlO 40 Km Expreß 6(X)Xm Cincinnati, Wabash ullb'Nichigan. Abgang Expreß ....... . Expre : . Ervrek 6&5 93m 11 15 Cm r6 45 Km ........ 9 Vm 2k)Km 9 OD Km Ankunft Expreß ....... Expreß Expreß Indianapolis, Deeawr und Wekern. AbganaExpreß 8 SO 93 accömooaitöit 3 40 3ha S(firt(IsfVmTS ii rv an . uunii sqneu.iTxpreK . .- 8 30 93 Accomodation 10 40 93m Expreß .'.,.4e0 93m LouiSvilleRew Albany und Chicago. Abgang-Expreß 12 35 vm Expreß...... ..... 11 60 Cm 7 OfiAH.HV.i!. m rn. r . r..r 7 ........ M. J i Munnnum)i tr'Ttm Ankunft Expreß 8?0Cm Nonon Accomooatto . . ... 11 20 ct Expreß. ....8 55 Km 9 Wmi.00 f H Mng utt Vy K. Ow4l,l roj'.Val k Kw u. fmmuwt, fom tumf mul tnmkt M aMK-fc, dttl r. iMdt 7. iiirkljr kow MMsi trern tl fltf a Uiy at tk. rt, mm4 . Mri.rwrtiMu.aMUlük . in ;fw iuwiw nv - ' i Um wwrh. AU ta rw. Immt . ItwrttlM. BAilLT.es f. a . i k
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