Indiana Tribüne, Volume 18, Number 186, Indianapolis, Marion County, 25 March 1895 — Page 2

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JndZana Tribüne.

Erscheint Taglich und Sonntag?. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger ZI Cents per Zoche, die 6mntas3.Xrl&üne" B etl per Ooche. Leide ,usae 15 Cents oder MCentl per rionat. Per Post außerhalb der tedt zugeschickt t vorauSbe,ahlunz V per fjalr. Cmci 18 Süd Alabama Strabe. Indianapolis, Ind., 25. März 195. Xit Frau in der Verbrecherwelt. Die Betheiligung Uz Frauen an den Wergehen und Verbrechen ist eine tue sentlich andere alS die der Männer. Wenn man von der Art der Vergehen und Verbrechen absieht, so fällt zurächst der große Unterschied in der Gesamintzahl auf. Im Jzhre 1892 (dem letzten, über welches bis jetzt Veroffentlichungen vorliegen) wurden im Deutschen Reiche im Ganzen 422,327 Personen wegen Vergehen und Verbre chen gegen Reichsgesetze überhaupt derurtheilt. Darunter waren 347.051 männliche und nur 75,276 weibliche, das heißt: unter je 100 Verurtheilten waren 82 männliche und 13 weibliche. Es handelt sich dabei nicht etwa um einen Aufall, der ja bei so großen Zahlen überhaupt ausgeschlossen ist; das Verhältniß ist vielmehr im Allgemeitun. Jahr für Jahr dasselbe, und narnentlich in dem Jahrfünft 188892 ist es beinahe unverändert geblieben. Die Ursache oürfte weniger in sittlichen als in socialen Unterschieden zwischen den beiden Geschlechtern zu suchen sein. Die Stellung der Frau in der Gesell schaft ist ja eine gänzlich andere, als die des Mannes. Eine große Zahl weiblicher Personen, die Töchter der : höheren- Gesellschaftskreise und zum Theil auch des Mittelstandes", widmet sich von vornherein keinem bestimmten Berufe, und bei der Mehrzahl der Uebrigen bleibt die Erwerbsthätrgseit nach der Verheirathung auf. das Haus beschränkt, wenn sie nicht ganz aufhört. Schon hierdurch wird der Anlaß, mit den Gesetzen in Conflict zu kommen, für die Frau um ein Beträchtliches verringert. .Sodann bringt eö auch die Natur mancher Strafthaten mit sich, daß die Frau nur in geringem Maße daran betheiligt sein kann. Daö .tritt sofort hervor, wenn man die Gesammtzahl der Vergehen und Verbre'chen nur in die vier Hauptgruppen zerlegt. ES wurden im Jahre 1892 verurtheilt wegen Vergehen und Verbrechen ' Gegen Männer Frauen Staat, öffentl. Ordmung. Relin 59.665 6,727 die Person 134.312 23.116 das Vermögen 151.129 45,308 im Amte ' 1.445 ' 125 dieReichsgesetze überHaupt 347.051 75.276 ' Am geringsten ist der Antheil der Frauen an den Veraehen im Amte, was sich ohn? Weiteres daraus erklärt, daß es nur 'wenige weibliche Beamte gibt. Am stärksten dagegen sind die Frauen an den Vergehen gegen das Vermögen betheiligt, was daraus zu erklären ist. daß' bei den Vergehen die-, ser Gruppe sich der Einfluß der Stelluna der ftrau in der Gesellschaft und ihrer physischen Beschaffenheit nach am wenigsten geltend macht. In den beiden anderen Gruppen gibt es Einige Strafthaten, die für die Frauen von vornherein ganz oder beinahe ganz ausgeschlossen sind. Wegen Verletzung der Wehrpflicht wurden im Jahre 1892 allein 18.734' Männer bestraft, aber nur eine Frau, letztere natürlich nur wegen Anstiftung oder Beihilfe. Die Verurtheilungen toer:n Verletzung der Wehrpflicht belasten aber da Conto der Männer (Gruppe: gegen Staat, öffentliche Ordnung u. s. w.) außerordentlich hoch; jene 13,734 sind nahezu der dritte Theil der überhaupt verurtheilten Männer dieser Gruppe. Unter den Vergehen gegen die Person weisen diejenigen die geringste Betheiligung der Frauen auf, die ein gewisses Maß von physischer Kraft voraussetzen, also z. B. einfache und gefährliche KörperVerletzung. Rothigunz und Bedrohung. Dieselbe Erscheinung zeigt sich übrigens auch bei ähnlich geartetenVergehen gegen den Staat u. s. w. und gegen das Vermögen,, z. B. bei Gewalt und Drohungen gegen Beamte, bei Raub und räuberischer Erpressung, bei Sachbeschädigung. Es wurden im Jahre 1892 verurtheilt wegen Manner Frauen einfacher Korperverletzung ' gefährlicher Korperverletzung Nöthigung und Befcrohsjta, ' Gewalt etc. gegen Beamte Raub 'und räuberi- - scher Erpressung Sackbesckädiauna 20,485 2,336 60,972 4,694 8,225 577 12,933 1.052 461 25 894 13,874 Naturllch spielen, auch! noch manche andere Momente hinein, wie wir auch nicht verkennen.' daß so zweifelhafte Delicte.Zle-Nöthiung, Bedrohung u. s..w. gegen Beamte oder-Nichtbeamte, binte? denensich . inrisi etwas ganz Harmloses r.birgt. . in ihrer Anwendung auf die beiden Geschlechter noch e nie? b essnd'er:, Verschiedenheit - der Deutung unterliegen .rnögen. Eine auffällige Abweichung von ohigen Zahlen f rnM; sch bei Mord " und Todt, schlag.' " Weni - dieser Strafthaten wurden '236 nannJiche und 80 WeiblichePersonen verurtheilt, d.'h.' unter je 100 Verurtheilten waren je 75 männliche und 25 weibliche. Der Antheil der Frauen .'war .'hier im Jahre 1692 war besonders hoch, aber er war euch in den Vorjahren immer noch ho5er. als man hatte erwarten sollen. Am stärksten betheiligt sinv die Frauen, wie oben ersichtlich, an den Vergehen und Verbrechen gegen das Vermöaen, und zwar namentlich an Hehlerei: Wegen Hehlers wurden im Jahre 1892 5.623 Männer und 3.518 Frauen ver- ' urtheilt, hinter je- 100 Verurtheilten ' 6MSVU5 ld 25

Zn den Vorsahren waren die Frauen hier sogar noch stärker, mit 40 und 41 vom Hundert, betheiligt. Hohe Antheile weisen sie auch regelmäßig .-.bei Diebstahl. Beleidigung und Meineid auf, im Jahre 1892 bei allen drei Des licten je 27 vom Hundert. Daß sie jedoch selbst an diesen für sie zahlreichsien Delicten immer noch viel weniger zahlreich als die Männer betheiligt sind, wird man, wie gesagt, zunächst aus äußeren Ursachen, vornehmlich aus solchen socialer Art, erklären müssen. Aber daneben kommt gewiß auch das sittlich: Moment mit in Betracht,. das in lenter Linie ja auch nur wieder auf socialer Basis ruht. Die Neigung, sich c.tatn Gesetze zu vergehen, wird desto größer, t gröber der äukere Anlaß oder gar der Zwang dazu ist. Sie Beziehungen Deutschlands und - Frankreichs.

In erfreulicher Weise mehren sich die ; Kundgebungen! - einflußreicher Franzo-. sen, welche, einen vollständigen Umschwung der öffentlichen Meinung Frankreichs zu Gunsten der Deutschen erkennen lassen.'- Figaro", Gaulois", und andere leitendeBlatter haben solche Kundgebungen. gebrachte von :anj besonderein. Interesse, erscheint aber ein Artikel .der'Revue Bleu welchen der hochangesehene Verfasser' Leroy - Baulieu den jungen. Franzosen .widmet, ' und' -die aufgeklärten und versöhnlichen Lehren, die er darin der französischen Jugend gibt, sind ein neues bemerkenswerthes , Zei chen dafür,' pzie sich langsam ie BeZiehung ' Zwischen den , beiden Ländern zu .bessern beginnrn. Leroy-Beaulieu geht von r. Frage aus: Können die Franzosen nach ". Deutschland gehen? Haben sie, wenn auch 'nicht sin der Politik, so doch auf dem' neutralen Gebiet der Kunst und ' der Wissenschaft, das Recht, den Deutschen die Hand zu reichen?" Die Bejahung Der, Frage unterliegt für den Schreiber deZ Artikels 'keinem Zweifel, wenn man die gewissen. Erinnerungen entfernt, wenn man. von der bläulichen' Linie der Vogesen absieht". Frankreich undDeutschland", so heißt; - eS weiter, fänden Beide ihren Nutzfn , bei einer intellectuellen Annäherung. . . In der modernen Welt niinmt Deutschland, daS deutsche.' Volk, daS deutsche Genie'einen der ersten Mätze "ein ich sage nicht den ersten denu im Königreiche der Geister kenne, ich keinen Ersten und keinen Letzten.' 'Wozu auch die Rangord nung, Deutschland ist. eine große Nation, das genügt. Wenn.es auch im Kriege mit unS gewesen ist, so hat eZ darum noch nicht aufgehört, einer der ersten Rollentrazer der Geschichte, einer der Hauptfactoren der Civilisation zu sein. AIS Lernwerkstatt bleibt Deutsch, land die erste Macht , der. Welt. Auch auf diesem Gebiet hat' eS' die starken Bataillone und, die,' stramme Disciplin für sich"... Freilsch".so fäfrt LeroyBeaulieu fort, Kwischen' beiden 'Völkern erhob sich ein Lichtschirm, der die Ausstrahlungen es 'germanischen , GedankenS - ausfielt. DaS Elsaß, ; daS stets ' zum Vermittler-, zwischen 'deutschem und französischem Geiste gedient hatte, so lange eS zu Frankreich gehZrte, übt diese ' Function' seit' dem Kriege nicht' mehr auZ. DgS, siegreiche Deutschland. hat dem. Dolmetscher den Mund verschlossen.- Vor 1370 vereinte uns daS Elsaß: seit 1370 trennt eS uns..." LeroyBeaulieu verlangt nicht dTeRuckgabe Elsaß.Lothrtngens. Was durch 'die Waffen" genommen worden ist, wird in der Regel, nur durch die Waffen wieder genommen. Die Deutschen haben auf unsere früheren Provinzen die seit zwei oder drei JahrHunderten verjährten Rechtsansprüche des Heiligen Römischen Reiches wieder erhoben: .sie dürfen alsonicht erstaunt sein, wenn, so lenschafllichwir auch den Frieden wünschen, nach funfund zwanzigjähriger- Trennung '.Elsaß und Lothringen, idoch' noch .durch unsere Träume ziehen. . . Aber freilich, eine so alte Natwn, wie Frankreich," rann' ge duldig sein. Ein Jahrhundert ist nur ein Jahr in dem Leben eines Volkes". Leroy-Beaulieu verlangt nicht einmal die Rückgabe Lothringens. Vielleicht haben die Deutschen, indem sie von, den Hohen um Metz die Schlunde chrer Krupp-Kanonen auf die Straße nach Paris richteten, den Franzosen sogar während ' der letzten 25 Jahre den größten Dienst erwiesen, den ein Volk einem andern erweisen . kann. Denn Deutschland hat so den nationalen Au sammenhalt .Frankreichs, aller inneren Zwietracht zum' Trotz, fest geschm det". Er bittet nur um die Abschaffung deS unbilligen Dictatur-Reg: meS" in den Reichslanden. ' ' Die Deutschen können die' Bande lockern, mit denen sie Elsaß-Lothringen aefes selt halten: wenn sie- eS nicht thun, so zeigen sie wenig Vertrauen, in die Le i v-4 ip er . : t ' gilimuar er oeuricyen eazie uno oen Einfluß der deutschen .Cultur." Da also Elsaß nicht mehr' sein Vermittler Amt -Ausüben-kann?, 5l. muß. .man zu andern Vermittlern .a?elfett.-.Du; Re ligion oder die Wissenschaft, die Kunst oder die Literatur -sind: die. Vermittler, die sich unS, dsrbieten.Hü!e wir iini, sie zurückzuweisen!.-.'.'. Lassen Vkzir.7sie, diese vetsöhnenden. .Machte ihr 'aött-. licheS . Werk - der- Unnäherun?,' und , dee FriedenSstiftuSA .ffnn.' : Hoten ' wir nichdiedieunZthunSin unserm Stolz odevserm' Groll eingeschlossen zu haltenwie in einem von 57??. r flrT.r (Qtf'A rrnnlfX f jjtiLumy , vyiiir viviuh'!! Es ibt eine Form; deö niedrigen, eng herzigen." intoleranten, dummen Pa triotiSmuS,"die wie für immer ableaen müssen. - Wir haben zu lang: über Die albernen Fanatiker errötben müssen. die ihren Ruhm ' darein setzten, der Barke deS' .chwanS .von Lohengnn den Einzug in'vnsere- Städte zu verv in. rn?e j..y ' wehren: oas ii ;ne lisyanoiung oes Patriotismus, von der wir uns heilen müssen. Von wo immer ein Wttj der Schönheit oder der Wahrheit aus erstehen möge, . möge eS von den Gewässern- der Spree oder der Oder herkommen möge es ein Lied, ein Gedicht, ein Drama, ein Roman, eine Geschichte sein öffnen wjx jhm

fkeiobiZ' d'e Thore Frankreichs, öffnen wir ihm freudig unsere Seele!... Das haben am ehesten unsere jungen Leute begriffen. Wenn ich sie recht verstehe, so haben sie keinen Haß gegen die Deutschen. Kein Mensch und kein Volk sind jemals groß 'durch ihren Haß gewesen. . . Wenn unsere Jugend wißbegierig nach deutschen Dingen ist, so werde ich sie deswegen loben, statt sie zu tadeln. Mag sie es studiren, mag sie es bösuchendieses siegreiche Deutschland! Mögen diejenigen unserer jungen Leute, die nicht auf seine Burgen und Berge sieigen, die nicht sich zu, den Füßen des 'Katheders seiner Professoren hinsetzen können, mögen diese Anderen durch seine Literatur reisen, durch seine Philosophie, durch die breiten Wogen der deutschen Kunst, durch die. breiten , Fluthen des deutschen Gedanken?!... Unter allen Völkern,

Freunden und Nebenbuhlern, die sich in ! unser kleines Europa theilen, ist oaö ; ifi. cn.r jc v 3 : . . v.rr i ccuiu?c -llvtl livu uaciuc, utcu ! Verständniß für uns am wichtigsten ist." Leroy-Beaulieu schlagt schließlich die Begründung einer Gesellschaft deutcher Studien vor, nach dem Muster der bereits .bestehenden Gesellschaft itanucher Studien und er ruft den ungen Leuten nochmals zu: Geht nach Deutschland." , Neue Industrien. Die unaufbLrlibe Entwickluna der Industrie ' laßt sich nirgendwo anders lo gut beobachten, wie ln Onkel am's Patentbureau. Ein iedes wirkliche oder vermeintliche Genie, das die Welt mit rcc:u v i..t"ji ... mu tuict ncucji. vitiuuung cgium gu haben und dieselbe für sich zur milchenden Kuh machen zu können glaubt, beeilt sich, behufs Wahrung seiner Rechte em .Patent zu erlangen. Die Mehrzahl der sogenannten Erfindungen ist freil:cy woyl Nicht da Pap:e? werth, aus welches die Applikationen um Patente geschrieben sind: während der letzten Jahre sind aber nicht wenige im Pa:entöureau regchrirt, welche Zehntausenden von Arbeitern BHcbäftiaum und Gelegenheit zur nutzbringenden ÄNiage vielen Hunbert Millionen Dol lars gegeben, ja die moderne Cultur in ganz neue Bahnen', aelenkt baben. Wenn die gewaltigen Fortschrittewelche vie ÄNynlk wahrend der letzten 15 Jahre gemacht, ausgewischt ' werden k .7:. jf - vrnum, w wunnn roir ycuie mancyerlei entbehren, das nicht blos zum Comfort dient, sondern zur absoluten Rotb. wendigkeit geworden ist. D:e selöstbindmde Grndtemaschine ist seit dem Jahre 1880 auf dem Gebiete des commerciellen LcdenS neu. Sie ermöglicht da3 Aberndten ungeheurer Getreidefelder mit einer Schneiligkeit,' welche sich mit Sandarbeit nie erreichen läßt. Ohne Hilfe dieser Ma- .! S. c v r l . . iiat wutwca llnoerilauzenoe von Händen zum Einbeimlen der Weizen. erndten deS aroken NordweitenS erfor. derlich sein; ja, eS kann keinem Zweifel unterliegen. , vak diese Maschine über. Haupt erst , den Anbau von Weizen in ttAm ikA.AiMAi! tm . . 4VT f Pl uiuvuiifcac gcogcix icaijxao möglich gemacht und dak Kvt somit ,u? Leröilligung der Nahrungsmittel beigetragen hat. ,' - Praktisch ! verwendbare Schreibmaschinen'sind erst seit dem 5kabre 1883 im Markte und in lueser kurzen. Spanmt m stch ne so MwaUige'Nach. fraae nach diese Masckii erf-brädtl daß die bisher verkauften, nach conser, dativen Schätzungen, den ungeheueren Werth von Z20)00,000 repräsentiren. Die Schreibmaschine hat der Frauenthatigkeit ein - neues Feld, geöffnet' und den'Äedärf an , Stenographen .bedeu iend erhöht. Ungeheure Mengen von Briefen werden geschrieben und dadurch t ver Harf an Papier -in hohem Grade. gestiegen. 'Wer kannte im ?kabre 1880 einen Motormann und wer, hatte .damals von einem Greifwaaenmann . aebört ? Die elektrischen wie die - Cabelbahnen sind erzt. iu jenem Jayre in. allgemeine Aufnahme gekommen und daö zu ihrer evtenung erkoroerllche Personal : beläuft sich auf Hunderttausende.' DaS T4 . m . . nielcye . laßt Uch . von Dem Telephon, dem. elektrischen 'Licht und zablreichen Wanderen Erfindungen sagen, welche, mit I t m I m oer liunncitat zusammenhangen. Unter den neuen Industrien spielt auch die Fabrikation von fsabrrädern und Kasseregzstern eir.e bedeutende.' Rolle. erÄZetty ver disyer savrlcirten Fahrräder geht .in die Hunderte von Millwnen, während ' sich ' Kasseregiste?.. im Werthe von ca. Z20.000.000 . im .Gebrauch befinden. Die , Mehrzahl der neuesten Erfindungen sind wirthschaftlich' besonders deshalb von so hohem Werth, weil sie neue ArbeitSgelegenhei ten schaffen. . Der Staat derSrstnder. DaS -sind die schlechtesten Früchte nicht, an denen die Wespen nagen," kann der Fankeestaat Connecticut von sich selbst sagen. Man hat ihm die hölzernen Muskatnüsse und andere Artikel von ähnlicher Güte vorgeworfen. daS Erfindungsgenie seiner Bewohner hat aber noch. niemals die ihm gebuh rende Würdigung 'erfahren und der Zweck dieser Zeilen soll eS sein. daS versäum nacyzuyolen. - 'jracy xlvls weis deS letzten Jahresberichts deS Pa-tent-CommissärS stehen die - BankeeS von Connecticut als Erfinder uner reicht da, denn ihr Staat Ist in Un oU stellen Listen mit der größten Zal . , !T1 f 1 1 . . , . IL. . uiivmww vsitnii creo klirr, die selbe war im - verflossenen Jahre so gro.ß. daß auf je 903 Seelen ein Patent -kommt.' Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, dj wenn man die . i. i ... . wayreno ver legten zwei oder drei De cennien auSgestellten Pätente dazu rech net, fast alle Erwachsenen Beptze;'von Patenten ,etn müssen.. .Nun ist. aber die Layl der Erfinder bei Weitem oro ßer al? -diejenige der Patentbesitzer, denn der Entscheidung d'tf PätentCommissarS zufolge konnten manche Csnnectic.uter rfidun,'' für' welche Vattttte' r:rlaN5t,! uurdea,'! au die'e . j. . . , ' - uusetqnun kelnnAnipruch machen.

va sie enrweoer nicht nagezneu ooer schon patentirk oder werthlos waren. Immerhin darf auch den erfolglosen Applikanten daS Erfindungsgeniz nicht abgesprochen , und deshalb müssen auch diese zu der Klasse der Erfinder gezählt werden. Es gibt in Connecticut eine Familie, ln welcher Vater. Mutter und zwei Kinder besondere Patente besitzen; und es gibt dort alte und junge, weiße und farbige Patentbesitzer. Connecticut's große Nachbarstaaten Massachusetts und New Fork können sich.' soweit die Zahl der Patente in Betracht kommen, mit den Muskatnuß-Fankees durchaus nicht messen und es scheint, als fördere die Connecticut Luft das Genie, denn von den in anderen Landestheilen ansässigen Söhnen dieses Staates wird durchaus keine so hochgradige Fruchlbarkeit auf dem Gebiete der Erfindungen an den Tag gelegt. Bemerkenswerth ist es übrigens, daß die ritterlichen Bourbonen imSüden das geringste Contingent zu der großen Armee der Erfinder stellen. t i9t t Vom Jnlanve. I n maßloser Wuth über ein widerspenstiges Pferd riß Joseph Theobald in Watertown. N. Y.. dem Thiere die Zunge aus und warf sie auf den Boden. Er befindet sich in Hast. DerbekannteForschungs reisende Dr. Frederick A. Cook hat ei-

nen neuen Plan für Erforschung der Polarregion bekannt gemacht. Mit einer klemen Gesellschaft von Gelehrten beabsichtigt er am 1. September von i rv , w c.cr New Z)ork abzurelfen. und es wird 3 jaqn vaucln. -via oic cyrnuiv fluruckkehrt. Dieses Proiect wurde zum klilcir jjiai uun vcui juüuui iui ui einem orirage vor oer gcoglllqiien Abtheilung des Brooklyner Instituts . für. Künste und Wissenschaften össentlich. verkündigt. . ' Der 24 Jahre alten Hannah Kelly passirte in New Nork daS Mißgeschick, auf der Straße von Mutterwehen befallen, zu werden, und die Frau sank erschöpft auf einer Haustreppe nieder. Man trug die Frau in den Hausgang,, wo ste wenige Mlnu VVtfc JUMWUUtkM ' VV I W 4V W 5 t 4 t,n später mit Zwillinakn nikderkam. Ein Polizist beugte .in. Ambulanz und li.b Mut,., und Rinder nach dem Bllu. . Losvital b.inn. wo sich SlBali?; ÄÄlÄifKa. men Patrick Kelly. Stadtvater Cor in der berühmten Stadt-Duluth in Minnesota hat ne Bestechung im Betrage von 510.000 zurückgewiesen, wie er jetzt stolz verkündigt. Den anderen Stadt Vätern sollen Bestecbunasaelde? in der goye von Te $zöuu lliigeoolcu woroe sein. Ein reicher Bauunternehmer soll der Mann sein, der den StadtrathsMitgliedern Geschenke machen wollte, nnn s? ifim aI K,nlstun hm . . f. HinFAft I . V Bau einer Pumpstation , der Wasser-i . . . ! . werke für die kontraktliche wumme von ' . . $1.400.000 übertraaen würden, edt. will man die Geschichte gründlich un tersuchen. Der bekannte deutsche Arzt Dr. Jakobi in New gork hat an den Präsidenten des dortigen Gesundheitsrathes, Herrn Wilson, ein Schreiben gerichtet, m welchem er ihm zu, der beabsichtigten Errichtung eines Hospitals für Leute,' die an kontagiösen Krankheiten leiden. Glück wünscht. Er sagt, daß seiner Ansicht nach sich daS Hospital bewähren und dazu dienen werde, die Sterblichkeitsrate in Fällen von ansteckenden Krankheiten zu reduciren. Ganz , besonders wohlthätig werde sich das Hospital für Leute erweisen, die in Kosthäusern, Flats und Hotels wohnen. Am Schlüsse des Briefes bietet Prof. Dr. Jakobi feine Dienste zur Beschleunigung der Errichtung deS Hospitals an. ' Alle. Anzeichen sprechen dafür, daß die Goldproducrion - des Staates Californien für das laufende Jahr eine colossale Zunahme ausweisen wird. Dex Rückgang, welchen du cali fornische Goldgewinnung währendl der letzten Jahre aufweist, ist zum großen Theil auf die Außerbetriebsetzung der hydraulischen Minen zurückzuführen welche eine jährliche Goldausbeute von 55.000.000 bis Z6,000,000, lieferten. Im vorigen-Jahre wurde von der californifchen Legislatur. einGesetz erlassen (die sogen. Caminetti Bill), wodurch fünfzig ' hydraulischen Minen die Erlaubniß zur Wiederaufnahme deS Betriebe? ertheilt wurde. Dieses. Gesetz wurde jedoch erst im October 1894 erlasse, so daß die davon berührten Minen' erst gegen Ende deS vorigen Iah reS ihre Thätigkeit wieder aufnehmen konnten. Hie Jro n Traoe Review" weiß. zu berichten, daß. soweit sich aus kürzlichem Absatz von Roheisen schließen läßt, der Handel mit Roheisen in den letzten Tagen einen erfreulichen Ausschwung genommen hat. . Mit Bessemer stand es vorher nicht grn, aber in den Fabriken wurde kürzlich ein beträchtlicheS Quantum verwerthet. Nach dem-Süden ging ein guter Procentsatz ab. brachte aber keine' Preiserhöhung. Im östlichen Pennsylvanien und im New Jorker. Markte hat Alabama-Ei-sen eine Reduktion erfahren. Die Nachfrage nach Eisen von der Sorte der Eisenbahnen- hat zugenommen. Die Geschäfte in Eisengießereien sind lm Allgemeinen , nicht -befriedigend, da sich zu ' große Cöncurrenz geltend ?nacht. in', hßrumziehender Artist, ein sogenannter. Messerschlucker, pelcher sich in einem lIästhösezu Bernbur in seiner gefährlichen Kunst- produurte, mußte sein. Kunststück mit-dem Leben büßen,? Derselbe steckte 7. Stück ca. 15. Zoll - lange .'ZinkbleaMesser. tn. denVMündwobei er auf einem' Stuhle' Kopf stehen ivollte. ' Der' Mann' fiel vom Stuhle und-verletzte -sich derartig daß er nach -dem -Kran krchause g?schasst werden mußte, wo: er: seinen Verletzungen erlag.. -Die Messer hat ten beim. Falle. die' Luftröhre. durchK f ' , - ' . . , poen.-' ' - ? .

Deutsche Lokal-Lachrlchten. Deutsch Loeal'NaTrlchlttt.

OKSrtna. Elgersburg. Wie sich jetzt herausstellt, hat der frühere Bürgermeister Hellmundt von hier, der sich vor Kurzem von einem Eifenbahnzuge überfahren ließ, ungefähr 6000 Mark unterschlagen. M e i n i n g e n. Der Landwirth Malter von Meschenbach wurde wegen Raubmords an dem Botenfuhrmann Bayer von Rauenstein vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt. Er hat beharrlich die That geleugnet? die Geschworenen sprachen ihn auf Grund dcö Indizienbeweises schuldig. Schmolln. Von den Inhabern der in Konkurs gerathenen Knopffabrik, Firma F. R. Etzold, sind F., R. Etzold zu 3, Georg Merker zu 4 und Wilhelm Sonntag zu 2 Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Die In Haber der Firma haben Tausende zuge setzt, weil sie nichts vom kaufmännischen Betrieb eines Geschäfts verstanden. ... Sachsen. Dresden. Einen glücklichen Fang machte die städtisch. Polizei in Großenha in, indem es ihr gelang, den von der K." Staatsanwaltschaft Dresden steckbrieflich verfolgtem . Gartenarbeiter John aus Loschwitz, der verdächtig ist, den Raubmord an der Frau Kobrzinowsky in Loschwitz verübt zu haben, zu verhaften. Berggieß hübe l. Bis auf die i ..11 , "j I "3 jofftlfabrik niedergebrannt. Das KesUmfassungsmauern ist die hiesige Pan reißau3 ist stehen geblieben. Ein RetUn der Fabrik war nicht möglich, 'da sich? bas verzeyrenoe Element zu schnell über alle Räume verbreitete. D ö b e l n. In der Mühle zu Großbauchlitz stürzte der Müller Hirsch, alö er im 5. Stockwerk den Fahrstuhl be-! steigen wollte, in die Tiefe. Im 2.! Stockwerk schlug er auf und fiel dann ' weiter in'S Erdgeschoß. Trotzdem soll der Verunglückte lebensgefährliche Verletzungen nicht erlitten haben. T h o n b e r g. Ein schrecklicher Borfall ereignete sich vor der Offenbauer m tV 9 t CY i. " in i Rl.tzmham . "ftffi SSÄM? Zltl ? SLJ'St fiSfSÄ? Bk!L & JIUU UUyiHUlkU iUlllliC, UVk lUllit vu herkommenden schweren Brauerwagen. Die Räder gingen ihm über den Kopf und spalteten denselben, so daß der Tod sofort' eintrat. rogh,riosti7um &Tfiu Gießen. Auf Requisition ver hiestgn Staatsanwaltschaft wurde-, kürzllJC W.v hnn nr!nCTVt nnifi SfJfiT??tTt iy -mmj w4uuyfc verzogene Sommer' III. wegen WuchrS verhaftet. Aus der recht umfangreichen Untersuchung hat sichergeben, daß sich Sommer auch des Betruas der Erpressung, lS Meineids i r i. rx..rW:. .AMH.iJu4 w b & Wi , u. . c uö . ,1. rTXu...AAaXi9 .TlhiVTiit ai mukgcltcittvtut & gen denselben erst im zriten Quartal vorgenommen werden kann. Groß-Gerau. Dieser Tage feinie der Altbürgermeister" Herr Graf l,ie goldene Hochzeit. ' Oppenheim. In seiner Wohnung an der Bädergasse hat sich ein älterer Mann Namens. Bauer erhängt. Die Ursache des Selbstmords, ist !n längerem Leiden zu suchen. ' r, Vhtpsalk. Blieökastel. : Der' 26-jährige Schneider Fritz Bauer von Biestngen, der sich beim Vogelschießen durch Zerspringen der Flinte schwer verletzt hat, ist im hiesigen Spitale seinen Verletzungen erlegen. Germersheim. Auf dem. hiepgen Bahnhof gerieth der Eisenbahnarbeit Franz .Steinmetz von Lingenfeld zwischen die. Puffer zweier Eisenbahnwaaen und wurde so schwer verletzt, daß er nach einer halben Stunde starb.- . : . Oberbe r b a ch. Die . beiden Schlepper Ludwig Ardner von Frankenholz und Ludwig Honecker von hier, waren in der bayerischen Grube, mit Hauen von lrohlen.beschaftigt.'als dieselben plötzlich übe? ihnen sich loslösten und auf 'sie hernZederstürzten und sie bedeckten.' Ardner blieb todt aus deni Platze. Honecker gab noch fchrroche Lebenszeichen von sich, . starb aber bei dem Berbrwgen' in's . Lazareth. . Riedelber g. , Der 63jährige Ackerer Adam Sommer von hier glitt während des Fütterzeit in seinerScheune auS und. brach das rechte, Bein; es ist. dieS innerhalb, eines halben JahreS scbon der dritte Unglücks fall in. der Fa mllie; die Frau kam' unter den Wagen, der Sohn fiel vom Wagen und brach beide Arme. - Q&V9YtU " ' München. Dieser' Tage schnitt sich nach ' einem " vorher ' ' genommenen Bade ein als excentrisch bekannter Schuhmachermeister an der linken - kleinen Zehe daS Hühnerauge,' aus und hatte .dabei das Malheur, sich ziemlich tief hineinuschneiden. Um nun - die eventuell emtretenden, Folgen zu verhindern, schnitt er sich kurz entschlossen die kleine Zehe wea, legte' sich einen Nothverband an uno ließ , dann einen Arzt rufen, welcher über die eigenmäch-. tige Operation deSPatitnten zwar sehr ungehalten war.allem constattren konn-' te, daß vorläufig keine Gefahr: für taft: Leben deS neuen-Doktor Ellenbart vor-. banden ist. ' : '.. V a m b e r g. Auf offener Straße auf dem JakobSberg feuerte der Glasermeister Nikolaus Sieber drei RevoKverfchüsse auf feine on ihm getrennt, lebende Frau ab und verletzte, dieselbeschwer. Der Attentater nahm hieraufReißaus, wurde aber bald eingehölr unb - nach gewaltsamer Abnahme des Revolvers zur .Polizeiwache verbracht, woselbst er in Folge hochgradiger "ge! stige? Erregtheit epileptische. Anfälle bekam; : so ' daß r zunächst in 'daSl Krankenhaus,, und dann zur Äeobaa: tung . an ' die- Irrenanstalt . überführt wurdet. ' .' ' ' ' Donauwörth. In Riedlingen Keßler -Sägewerk der Dampfkessel tttloddt,' dadurch d: Anbau, zerstört worden ist. Drei Arbeiter lind dabei

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Fn den ersten warmen Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Wnlter schwer und reichlich gegessen, kommt es häusig vor daß die Lcöer nicht richtig arbeitet,cs übermannt uns ein Hesühl von Wüdigkeit weches jedermann wohl bekannt. Also regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Wittel als

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unter das Gebälk gerathen, zwei haben durch hilfbereite Hände sofort aus ihrer gefährlichen Lage befreit werden können, haben aber Kopfwunden davongetragen. Der Kesselwärter A. Melz' dagegen hat erst nach einer Stunde bewußtlos unter den Trüm-. mern hervorgezogen werden können. Moos bürg. In der Absicht, seine in der Küche beschäftigte Schwie germutter .zu erschießen, feuerte der Maurermeister Jakob Ganser sen. 'von Wartenberg einen Revolverschuß auf diese ab, welcher wohl die Frau in den Rücken traf, aber an der Metallstange des Corsetts abprallte, ohne eine Verletzung zu verursachen. Der Thäter rannte in das .Schlafzimmer und brachte sich dort zw:i Schüsse in die Herzgegend bei; nach wenigen Minuten trat der Tod ein. Würz bürg.; Im Guttenberger Wald, in welchem die Würzburger Pi-polen-Affairen zumeist ihre Erledigung finden, gelangte jüngst wieder ein folches Duell, und zwar mit blutigem Ausgange, zur Entscheidung. Ein Officier und ein Student waren die Contrahenten, cherchez la femmedcis Motiv. Durch einen Schuß in die Brust wurde der Student tödtlich verletzt. Die Namen der beiden Duellanten sind bisher noch nicht bekannt ge worden. MUnttemvera. S t u t t g a r d. Vahnhosrestauraieu? Karl Reiniger hat das den Werkmeistern Jäger 5? Decker gehörende, an der Ecke der Friedrichs-, Keplerund Schellingstraße neuerrichtete Hotel Viktoria um 860,000 Mk. käuflich er. worben. Freuden st ad t. In Oberislingen ist das Wohn- und Oekonomiegebäude des , Bauern Jakob Haizmann vollständig abgebrannt. Lampoldshausen. OA. Neckarsulm. Dieser Tage brach in den Gebäulichkeiten des Bauern Wenninger hier Feuer aus. Wohnhaus sammt Scheuer brannten ab. Die Ernste hungöursache ist bis jetzt unbekannt. Nagold. In Walddorf zer. platzte infolge Ueberheizens ein Zimmerofen, wobei die Hausfrau und zwei ihrer Kinder leicht, ein drittes dagegen tödtlich verletzt wurden. S ch n a t t h e i m a. B.' Der verheirathete. etwa 40 Jahre alte Andr.' Th. von hier hat sich imWalde erhängt. Nahrungssorgen haben den Unglücklichen, der schon 12 Wochen ohne Arbeit war. in den Tod getrieben. W a l d d o r f. OA. Tübingen. Eine unglückliche. Schlittenfahrt war eö, welche der in Dörnach ' verheiratete Sohn des hiesigen res. Schultheißen Heim mit seiner Schwiegermutter, sei. ner Frau und drei. Kindern zu de? Hochzeit seines ältesten Bruders hier unternahm. - In der Nähe unseres OrtS löste - sich bei dem einen Pferde ein Strang, wodurch auf der abschüssigen Straße ein Pserd stürzte, wobei die Insassen auS dem Schlitten geschleu. dert wurden. 'Heim erlitt schwere innere Schädelverletzungen, seine Frau einen Schädelbruch und die Schwieger-, mutter einen Rippenbruch. Die Kin der' kamen mit." dem. Schrecken davon. Wangen. ; Einem Bauern in Hö fen, . Gemeinde Leupolz, war sein Schreibbuch mit dreiHunvertmarkschei. nen abhanden- gekommen.- Da zuvor ein stellenloser Käser bei ihm übernachtet hatte, wurde dieser des Diebstahls verdächtigt.? Eben ' sollte der arme . Mann . festgenommen werden, als ' die Frau 'des Bauern daö Buch mit den , drei Scheinen im Schweinekübel wiederfand ' - ' ' in Äordeaüx staro oer - Großkaufmann Godard ohne ..Hinterlassung 'eineZ .Testam5ntes und' Leibeserben.' Das Vermögen von ' zweiundZwanzig Millionen Francs fällt fünfzehn in und um Angouleme ansässigen . Handwerkerfamilien zu welche den gesetzlich.'.noch zulässigen' "entferntesten . Verwandtschaftsgrad nachweisen könn- ' ten.' .Unter h fünfzehn" neuen Millionären befanden sich zwei' Faßbinder, zwei Friseure, 'ein Schuhmacher und . mehrere-Fabrikarbeiter.' ;.A u j R ostock desVrtirte jungst von ' der 12. Compagnie des' mecklenburgischen Füsilier . Reaim-ntz .No. 90 der Soldat F. Der Fahnenflüchtige begab sich nach Bützow, streifte ,dort die Dörfer. Zernin.Rühn. Tarnow und Warnow ab, wo er für einen Officier und 13 Mann Quartier be'fkllte. indem er. gleichzeitig die Anordinüng erließ die verschneiten Wege vom . iCtr-iAiCfM W C a .uiäp uujuauut4ii, o oas om-lnando-ihm bald ' nachfolgen - würde. Obwohl der munte Quartiermacher 'keinen schriftlichen Befehl. für die OrtS--behörden auszuweisen vermochte, so schenkten die leichtgläubigen Landbc .ohmr seinen Aussagen doch Glauben- ! und überall traf 'man Zurüstungen zum empfang ver seltenen militärischen Gäste." Von der Vlltzower Gegend begab er sich auf. mehrere Dörfer bei der Stadt Brüel. woer sein Trei-' ben wiederholt. 7 Als . er 'aber gerade daZ-'i Dorf . Zahrensdorf. verlassen wollte., ereilte ihn die rächende Nemesis in der G'stalt eines Gendarmenewächimeisters. Dieser- machte dem Quartiermachen deS flotten Deserteurs ein jäheS Ende, und lieferte ihn. bei. der uuuyiuii vzuutuz uv. jcn ra.c-v. .

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eise bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Bandalia. Abgang Postzug 7 80 Km expreß 11 im Expreß 12 40Nm Accomodation 4 00 3lxa Expreß 7 00 Nm Erpreß 11 20Nm Ankunft Expreß 3 35 Um Expreß 4 ij m . Accomodation 10 00 93m Expreß 2 20 Nm Schnellzug 6 00 Xra Accomadatisn . 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago uni St. Louiö. Jndianavolis und Cleveland Division. Abgang Expreß 4 IS Vn, Expreß 10 SO Expreß....: ....10 30Bm Limited Expreß 310 92m Expreß 6 40 9ta Ankunft Ervreß .. 710 Lr Expreß 11 SO in Limited Expreß 1180X5 Expreß.... 6 00 Am ' Expreß ..11 VOR St. .LouiS Division. . Abgang Expreß . . . ... . . . . 7 30Brn Limited Expreß... 1160 92m Expreß.. 11 20 92m Expreß, täglich 11 45 92m Ankunft Expreß täglich. 4 00 53m Expreß . . . 2 60 9ta Limited Expreß S SO Lrn Expreß ÖOOCrn Thicago und CincnnaÜ Division östlich. Abgang Schnellzug 3 4513m Accomodation täglich 7 05Crn Accomodation 11 00 ttai Postzug 8 00 92m Accomsd. (nur CsnntagS). Accomodation 685 92rn Ankunft-Rushville Accomodation.. Postzug 1140 55m Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation - Accomodation 10 15 Nm Schnellzug. .11 1092m Chicago und Cincinnati Division roestlich. Abgang Accomodation ..... . . . . 7 1 ? Bm Ecbnell'Pojt 11 oj vcui Lafayette Accomadation . . . . 6 00 32m .' ' Schnellzug .'. ....1? 15 Drn Ankunft Schnellzug 3 30 im rt.f....i. .. .-i ia ir k asayeiie comoono . . a Schnellpost. ....sv.. 2No0 52m Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. - ' Abgang Expreß 7 2b rn Expreß ..linscrn Danville Accomodation. ... 6 05 Nrn Expreß 11 69 3rn ; Ankunft Expreß ......... 3 25Vm - 'anvllle Accomssanon .10 5 rn Expreß 2 60 92m - - Cxpreß.v. ....... ....... 6 65 9hn Peoria Division vftlich. Ab gana Expreß 6 30 Srn Accomodation Expreß 3 25 92m Ankunft Expreß 11 40 Vm " Accomodation ............ . . ; Expreß 10 00 Nrn Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7.00 V 5k rpreß 1 20 S2m Expreß 7 00 52m Ecynell'Ervreß Ankunft Schnell, Erpreß , Expreß.......-.. .......10 20? - Expre 250 92m Exxrej ' tJ- . V - VA6 20 92m Pittbburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis T4oifion. Abgang l?xpreß 4 60 fcm Columbus Accomodation.. . LOOL Expreß 3 80 92m Rlchmond Accomodation. . . 4 00 92 Expreß.... ........ 51092m Ankunft Richmond Accomodation 8 65 15m - Schnellzug. 1140Cm - Expreß ....... . . . . . : . . . . .12 80 92m Accomodation.... 8 2 ' 92rn . Expreß .... .... 6 50 92m Expreß ....... .-. : .. ... .-. 10 15 92m Chicago Divisen. dia Zdokomo. Abgang-xpreß - Expreß Ankunft Expreß . . . . . . . Expreß.......... .HO0 m 1120 92m ..... 885 hn 815 92m . Louiöville Diviston. Abgang Expreß ...... .i, ...... . ! Louiöville Accomodatioa... 845 Vrn 810Vrn ok ' Schnellzuge Accomodation ... m.- w km ju 4 03 92m Ankunft Accomodation 10 20 Brn Schnellzug 10 60 Brn Accomodation 5 50 92m Spezial täglich ........... 11 00 92m Cincinnati, Hamilto .. r pöliS. und Indiana.Abgang Expreß.......... 8 40 Vrn . C mcrnnari Accomodott ..10 60 Drn k Expreß.... .;. 8 00 92m : - Expreß.... 4 00 92m Expreß 6 30 92, Ankunft Auonlodation. ........ g 15 V' Expreß..... ..1145m Expreß 73092m Expreß . ......... . . . . . . ly 55 92m , Expreß....'. 12 80 Um i Indianapolis und Viscennts. Abgang Expreß .'. 8 00 v VincenneS Accomodation... 4 00 92m Ankunft VincenneSAccomodationlO 40 92rn Expreß v 6 00 92m Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 SU Cm xpreß ....... ......... .11 15 V Expreß, 645 9cm Ankunft Expreß -. ..S55Dm Expreß , 2 60 92m Expreß 00 9cm Indianapolis, Deeatur und Oeftern. Abgana-Expreß.. 7.. 8V0V Accoinodation.. 8 40 9ha Schnell. Expreß. ll 20 ?2m Ankurift Schnell Expreß 8ß0Cm Accomodation........ ....1040 V Erpreß . 4 50 Cm Louisville, New Nbany und Chicago. Abgang Expreß . . . ... .". . .VL25 ta Erpreß ...1160Cm Monon Accomodation 400 52m Ankunft Expreß 30Crn . . Monon.ÄceornodUon 11 20 Cn Expreß.......... 8nn ffCWKX fmr 'U Mny cm ' 1 7 ' Co4 rtrn,Tr7 Jf.Tt warb fcr . yom mtmy mm mtak U KhL taeii yom ulrly har tm m. . ! djr M thm wt,ij f am. Bulk mim, 11 t 1. . iihtVi, yo cm 1 in H ynmr tl'm..m . Um wwfc. AU u ' tntry woft-. f u v

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