Indiana Tribüne, Volume 18, Number 184, Indianapolis, Marion County, 23 March 1895 — Page 2
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.Fndians Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonutags. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Tröger 32 CentS per Woche, die SonntagS-.Tribüne'b Cents per Ooche. Leide zusamme 15 CentS oder Cents perHonat. ?er Post außerhalb der tadt zugeschickt in Vorausbezahlung V per iZahr. vfft, 18 Süd Alabama Stratzk. Indianapolis, Ind., 22. März 189?. Noman aus demLeben,, Der 26 5xBk alte Graf ZsUtä Dunin - BorkowZki, Äeichsgraf von :;r.b zu Grost - Skrzyüno. ist die Hauptperson in ei::n sensationell: Ronian aus dein 2tb:n, der sich theilweise i Budapest, theilweise in Wien abspielt. Zur Zeit wird der jung: Aristokrat in der H:ilanstalt für Geisteskranke zu DöAing,' einen:,, 'Vorstadtsöezirk Wi;n5, detenirt und zwar, seinen Angaben zufolge, als. ein Opfer der ungerechtftic,ten Verfolgung seir:r eigenen Mutter und' Geschwister.' AuZ welchem Grunde er. sich seinen Angehörigen mißliebig gemacht, hat, wird nicht constatirt, doch ist tl Thatsache, daß der Graf vor drei. Jahren in der Vrigittenau in '.einem,- bescheidenen KLmmerchen wohnte und hungerte, da seine Mutter, .die, Gräfin Olga Borkowski. eZ nicht der ,ühe werth fand, den Sohn zu unterstützen. So lernte er eines TaA?s eine Frau Theresia Schmidt kennen,-die mit dem armen jungen Menschen Mitleid hatte und ihm Kost und Quartier wie auch ein bescheidenes Taschengeld gab. ferner verschaffte Frau Schmidt dem jungen Grafen eine Anstellung, beim Doctor Bienenstock 'als Schreiber, wo er bis zur Ankunft seiner Mutter in Mien verblieb., Unterdeß hatte Graf Borkowskr , bereits, früher verschiedene unanständige Schulden -.entrirt, ein entliehenes Klavier verkauft u. s..w. Er wurde vor das Gericht citirt, da schrieb ihm sein Schwager R. v. Orlowski einen Brief, worin er dem Neffen rieth, Wahnsinn .zu simuliren, er werde dann auf einige Taze internirt, sonst aber komme er in's Zuchthaus. 3raf Borkowski befolgte diesen Rath, er stellte sich wahnsinnig und gestand später auch ein. simulirt zu haben; er wurde nach Döbling gebracht. Dort wurde er nach drei Tagen als normal entlassen und befolgte nun den Rath seiner Mutter, sich, nach Kiilpakor unweit Lemberg in eine Privat - Heilanstalt zu begeben, damit der plötzliche Wahnsinnsanfall doch glaubwürdig erscheine! Graf Borkowski Ictte in der Heilanstalt sehr flott, hatte ven ausiaztuel der jicy und Jeder , m m I v.. v-1 w74n' i1" i wußte, daß der Graf nur pro korriia ! in .oer ÄNZlair war. - ann reijr-e tx nach einiger Zelt wieder , nach Wien war zedoch allerMittel entblößt, und ,die Gräfin. - Mutter sand !s für"gut, auf Anrathen des Schwagers v. ,Orlowski. den Sohn.wegen gerichtlich festezestellten'Blödsinns.unter Euratel stellen zu lassen.-dä letzterer ja-nicht verbauten lassen .durfk, daß er den Wahnsinnsanfall simulirt' hatte. - . Graf Borkowski lebte' mit 25 Gulden monatlich da Frau , Schmidt ihm vzu uujwuu, u ywu.öiwi ufM i Ymmt.,i.tzü ,davon in Kenntniß' gesetzs wurde,-, daß seine Mutkr.nul,ihrer. Gesellschafterin am Karnthnerring No.. 13' abgestiegen sei und ihn zu. sprechen wünsche. Qz begab sich sofort zu feiner Mutter und nun versprach ihm die Gräfin, die Curatel aufzuheben, wenn er die Gesellschasterm, eine Französin.- eheliche. Der junge Graf willigte ein und nun wurde ein Contract zwischen Mutter und Sohn abgeschlossen. Graf Josepb verpflichtete sich, die Französin zu ehelichen; er sollte dann von der Gräfin fünfzigiausend Gulden erhalten und die Curatel aufgehoben werden. Darauf sollte er sofort nach Amerika reifot.und seine Frau in Wien, zurücklas sen. T Graf in seiner Nothlage sah sich gezwungen, zur Verlobung seine Zustimmung zu geben, unv da geschah das Merkwürdige. , Gräfin Olga Borkowska richtete ein Gesuch an die Behörde in Tarnopol und bat, die .Cüratel aufzuheben, da ihr Sohn wieder geheilt sei. Diesem Gesuche lagen Zeuz nisse von Professor Krafft-Ebing, von Professor Obersteiner und von ProfesZor Schwarz:? in Pest bei. die besagten, daß Graf Borkowski . vollständig norrnal sti. Graf . Dunin Borkowski üöerlegee sich jedoch die Heirath mit der Gesellschafterin und verschwand eines . Tages aus Wien. Mutter und Schwaer hetzten ihn von einem Ort zum an-d-ren. bis er., sich zuletzt . nach Pest flüchtete. Von dort wurde er von einein gewissen Wzdzinski, der von der Mutter des Grafen beeinflußt wurde, nach Krakau gebracht und ihm vvrgespiegelt, er könne dort' ein großes Geschäft machm. Graf Borkowski folgte diese? Verlockung, fand sich jedoch geiäusckt, und als er nach Budapest zurückkehrk. wurde er wegen GeisteSstörung auf Intervention seines Schwa flers festgenommen und internirt. Ein Brief, den. ihm .der Wiener Advocat Dr. Nowakowski diesbezüglich schrieb und der bei seinem Wiener Vertreter Dr. Rosenfeld deponirt ist, enthalt den Passus: Begeben Sie sich freiwillig in die Irrenanstalt.' sonst müssen Sie in's Zuchthaus: Der Budapester Vertrete? des Sra fen, Dr. Cseko Jmre. hat beim Justizministmum d:e Klage gegen, das Bor eben der Mutter des Grafen erhoben und verspricht sich, von. diesem Appell die sofort! Freilassung des Grasen. Ob die obigen Angaben des Lekteren hi ibrem aanzen Umfanqe aus Wahr heit beruhen, muß vorläufig dahingestellt bleiben. . Taö Erdbeben von Kutschan. Ile5er die' furchtbare Katastrophe, bux& welche dle..blühende Handelsstadt öran in Äersien dem. Erdboden gleich c'emacht und Tausende von Menschen etödtet wurden, liegen jetzt eingehende Mittheilungen vor, denen wir öss Fzla:nde. entnehmen.' Es war am
17.' Januar Vormittags gegen 11 Uhr, als plötzlich ein unterirdisches Rollen und Getöse, gleich einer Kanonade aus Hunderten von Geschützen, vernehmbar wurde, das eine von Süden nach Norden gehende Erderschütterung beglei-
tete; dieselbe war so stark, vay in wenigen Secunden die 800 Wohnhäuser Kutschans nur noch Trümmerhaufen bildeten, unter denen gegen 3000 Menschen todt und verwundet lagen. Schon im vorigen Jahre war die Stadt von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Viele der erschreckten Einwohner. so auch die armenischen Händler, hatten sich damals in Kibitken bei Kutschan eine neue Wohnstätte eingerichtet und eilten nun, nachdem sie sich vom ersten Schrecken erholt hatten, her5s i, um Hilfe zu bringn. Ueöerall erleide das. Gestöhn und Jammergeschrei der Verwundeten .und das Wehklagen y.z Uebcrlebenden, die ihr: Angehöriq:n verloren hatten. In der großen B:de-Anstalt waren im Augenblick der Katastrophe an 300 Frauen mit ihren Kindern, anwesend, und kamen sammt sich um. Die während des vorjährigen Erdbebens stehen gebliebene schönste der Moscheen Irinn . " Sadt-Sultane-Ibrahim , war diesmal eingestürzt und batte eine grofte Anzahl Betender -ind Pilger unter ihren Trümmerhaufen begraben, deren allinäliq schwächer lrerdende. Hilferufe noch stundenlang vernehmbar waren, ohne , daß man ihnen .helfen konntet ...Ganz ohne Verletzungen waren, riur' wenig Einwohner geblieben. Der russische' Consularagent, Collegienrath Nabibegow, .- war. mit einer leichten Verwundung an derHand davöngekommen, hatte aber sonst auch seine ganze Habe, alle ..Akten und PaPiere eingebüßt. Sehr fühlbar machte sich beiden 'Ueberlebenden der Mangel an -LebenZmitteln. Am 20. Januar kehrte der Gouverneur von Kutschan, Nasir-.han,, der, verreist war. in di: Stadt zurück, vertheilte Gcld .an .die arme Bevölkerung und versprach auch, die .Moschee wieder auszubauen.. Das unterirdische Getöse dauerte noch bis zum 26.'?ami2? fort, doch erfolgte kein neuer Erdstoß. An vermiedenen Stel. len der Stadt haben, sich Erdspalten gebildet; - viele Quellen sind versiegt, andere dagegen fließen reichlicher. Neu erdings traf aus Teheran der Befehl ein. alle Behörden und Anstalten aus Kutschan in den ca. 8 Meilen entfernten Orl Geu-Geu zu verlegen, l sott an zu einer Stadt erhoben und zu Ehren des Schahs Rasir enannd werden soll. Giu Rechtsstreit um Million?. Großes Aussehen erregt ein Proceß, welchen ??rau ?losevbine Vaul-Schiff in Wien, eine Tocdter des am 14No ia icuicji, nuc yui(( vu um Ayiü vember.-1L93 ..dortselbst verstorbenen BörsenkröfusMoriz Freiherrn von KL
nigswarter, gegen. ihren Bruder.Baron so daß wohl ein Deplacement von 12.Hermann Königswarter angestrengt 000 Tonnen erreicht werden dürfte.
hat. Der.-Verstorbene .hatte testamenr ' lai'.icq nn -zmeirgeoorenen on Hermann, zum Universalerben .einae sekt und seine drei anderen Kinder die Freiherren Heinrich und,Wilhelm,, socv.ii.J N-r'.!- .t. Iichk P2ulSchl , 7 l htrto;.rtIt ' qm Vk,sandkuna8vsleaer r &P nrtA-Crfrrr irnnnnt nS St -11--V. 1 Srfcrf rZaZ Schwierigkeiten in den Weg gelegt wurden, nahmen .die Verlassenschafts. abhandlungen über das hinterlassene Vermögen von rund 24 Millionen Gulden den normalen Verlauf. In der. letzten Zeit, und zwar am 29. Januar.d.,J.,. hatte jedoch der Universalerbe Baron Hermann Königswarter seinen väterlichen Glauben verlassen und sammt seiner Gattin Melanie, ge borenen v. Blaskovits, und seinem Sohne Johann Alexander aus den Handen des Bischofs Schlauch in Großwardein -die Taust empfangen. Seine .Gattin war ursprünglich Christin gewesen, doch hatte der Verstorbene nur unter der Bedingung, daß sie zum Judenthum übertrat, seine Einwilligung zur Verheirathung seines Sohneö. Hermann m:t Fräulein v. Blaskodits gegeben.' Die Taufe deö PaareS' ist nun die Ursache eineS in jeder Beziehung interessanien Erbschaftsprocesses. In erster Reihe hat nämlich Frau Josephine Paul-Schiff durch, ihren Rechtsanwalt Dr. Heinrich Singer dem Abhandlungspfleger und Vertreter des Unrversalerben Doctor Heinrich Stege? erklären lassen, daß sie das Universalerbrecht, respective die Erbwürdigkeit ihres Bruders Hermann Freiherrn' d. Königswarter m Proceßwege anfechte und die Entscheidung des ordentlichen Gerichtes darüber anrufen werde, ob Freiherr Hermann ., v. Königswarter durch seinen Glaubenswechsel Nicht erbunwürdig geworden ' ist. Frau Josephine Paul-Schiff hat nun in der That eine Erbschaftsklage eingereicht. A Grundlage dtf Erbschaftsprocesses dient der Klageführenden nachstehend: . Stelle ,im Testamente des Erblassers: -; . Im Laufe de? Zettel so lautet diese Stelle im Testamente deö FreiHerrn Moriz von Königswarter 7-seit meiner Kindheit bis zur Gegenwart, hat sich eine, radicale .Aenderung in allen religiösen ..Anschauungen vollzogen und die Anhänglichkeit an die ererbten Traditionen und der Sinn für Pietät ist nahezu geschwunden. Die Wahrnehmung bekümmert mich aber noch mehr, wenn ich meinen Blick in die Zukunft werfe und deshalb lege ich den größten Werth daraus, daß meine Descendenten nicht allein meine Grundsätze und, Ansichten kennen, sondern stets in denselben Wegen wandeln mögen, um hiedurch ein Andenken zu ehren .und dem ererbten Namen thunlichst, gerecht zu werden.. : Aon diesem Wunsche ge-
lenkt, verordne ich hier, daß, falls den. daß ibre ' Eonstruction , gestatten mein Enkel i Johann Alexanderl dem -. wird, sie nicht so häufig docken zu 'müsväterlichen Glauben entsagen sollte, sen. Die Torpedoboote werden um ein sei es durch Uebertriti zu einer ande- Geringes größer werden, als die jetziren Confesswn oher durch ConfessionZ-. :n. . .. ..
losigkeit, oder falls er eine sogenannte
Mischehe einginge, ferner falls er gestattet, daß einer seiner Söhne vom väterlichen Glauben abfalle oder eine
Mischehe einginge, gehalten sein solle, Kosak" Aschinow in Wirklichkeit einach Eintritt einer solchen Eventuali- 1:1 der geriebensten russischen Abenteutät Eine Million Gulden an Wohlthä- r , durch seine famose Expedition tlgkeitZanstalten zur Verkeilung zu nach Abessinien eine geraume Weile bringen." ganz Europa in Spannung und AufBaron Hermann Königswarter hat ' regung zu versetzen. Bekanntlich benach seiner und seines Sohnes Taufe retteten dann ein paar französische diese Million Gulden zur Vertheilung Granaten (bei Sangallo) der Expedian die berechtigten Institute bestimmt, tion Aschinow's ein ebenso schnelles wie allein nunmehr wird auf Grund ' klägliches Ende, und das anfänglich der citirten Stelle aus dem Testamente über diesen Act roher Gewalt" !n der überhaupt sein: Universalerbrecht, russischen Presse erhobene Geschrei derals dem Geiste und der Gesinnung des stummte erst, als der im höchstenÄrade Erblassers widersprechend in Frage erzürnte Zar einen Machtspruch that gestellt, indem aeltend gemacht wird, und den Erzschwindler Aschinow für
daß er durch seine Treulosigkeit gegen die pietätsvollen religiösen Gesinnungen seines Vattts und durch seinen Abfall von dem Glauben seines Vaters sein Universalerbrecht verwirkt habe, i .k. A ' I Tem Ausaan?? h if2 Strnofoa WF MIN mit Spannung entgegensehen. i, a -" II Ttc Verstärkung unserer Kriegs Marine. Seit dem Bürgerkriege ist von sei nem Congreß eine so bedeutende , Ver mchrung der Esfectivstärke unserer Marine durch den Bau neuer Schiffe angeordnet worden, wie von dem letztverflossenen. In dem Gesetz vom 3. März 1883. we!ch:s den Grund für unsere Flotte von stählernen Schiffen legte, war der Bau von drei Kreuzern und einem Aviso voraeseben. Das Gesetz vom 3. März 1835 bewilligte i ri? iinh nfoviel I Vu fcM.H. Kanonenboote und das Gesetz vom 3. August 1836 zwei Panzerschiffe, zwei " ... j.. , i Kreuzer, und em Torpedoboot, um zwei Kreuzer, zwei Kanonenboote und ein Schiff für die Küstenvertheidigung vermehrte das Gesetz vom 3. März 1837 die Flotte, wahrend im folgen- . . ' , , " cen Javre der au von ieo:n reuzern sowie einem Schul chi e angeordnet und die Marinebilldes Jahres wurde 1890 sogar .Vorsorge für drei große Schlachtschiffe, einen Panzerkreuzer sowie ein Torpedoboot traf. In den folgenden Jahren wurden nur minder bedeutende Verstärkungen der Kriegsflotte beschlossen, die letzte Session ..i, otc uc ss. iyu krck'- binnn rrfift to'mnfr aZ If ISmf Sich Schlachtschiffe von je 10.000 Tonnen ' i Deplacement, sechs Kanonenboote von je 1000 Tonnen und drei Torpedoboote.' ' ' Die bereits in Angriff genommenen Pläne der Eonstructeure des, MarineDepartements lassen erkennen, daß die neuen Schiffe die Fahrzeuge derselben Klasse-bei Weitem übertreffen werden. Der Eontractpreis .für ,den" Rumpf und dieMaschinen der Iowa", 11.410 Tonnen, betrug 83.010.000. während Zsür die neren Schlachtschiffe 84.000.000 als Maximalpreis festgesetzt sind. .im ist zwar tu dem betreffenden G: f.k 1 V . C V.!. ??rjt!C fPv. Ij) Liut, V Placement von .etwa haben sollen, allein nicht als ein Hindern! Vtn3 färftb nrn .tr 1QQsi ms IV ft? loTim m 1. 2so Sonn' und UwuL. vle .tia e ver JNv:ana Mil 1V,Z& Sonnen'Vsaut. 3n äbulichn Weis. t m... rv-. tt. WUiöC OZIUI ?2U OZI mADIDa ÖÖ9 jyc mtmnt 9000 auf 11,410 rndNlemandhatte etwas dagegen, daß 3" ein gußn. j Für die Jndiana- sind'9000 und i ' ' die Iowa" 11.000 Pferdekräfte vorgesehen, für die' neuen Schlachtschiffe H bUbtli IM. Vl tkU.II WMUU Wll V teTUtn fiiMfoWAiQrm'ZTUnU fc4,fcit wuMv uiKiiHu xiuvw vHkuiiM . werden; eiZe Fahrgeschwindigkeit - VM etwa 171-2 Knoten wird-für dieselben ... i.i 2ti:A r:: vt. n-w cuüau, soufjmw ur vic .jatfiuna ,afft-15 verlangt und . 16 . erwartet . werden. - Auch- die Kohlencapacität .der neuen Schiffe wird bedeutend größer werden, .wodurch die Möglichkeit, großere Strecken - zurückzulegen, 'aeboten wird. Noch größere Fortschritte'. wer-. grö lichte.' Dies, wird .sich bei den. neuen !kk. s..k7. Schiffe.ch.i!t.ach' lasse. AMi Wsch.inl-ch!ei, nach werden,sik tut. üiCWtcn33UCa,UKCst .utmui ,:i w:.t.:. .t. rr (Tj.rjt"j ;i werden, denn wiewodl die arok!en (3t schütze der Iowa", ebenso wie die neuesten englischen Schiffe, nur 'ein Kaliber von 12 Zoll haben, so läßt die Widerstandsfähigkeit ,der 18-zolligen Earnegie-Platten gegen Geschütze von diesem Kalibe? - doch eine Erhöhung desselben - geboten erscheinen. Die .Jndiana" : führt achs : Achtzoll- ; und vier. Sechzoll-Ges chütze, die Jowa" dagegen acht AchtzolZ- und sechs VierzollGeschütze; es ist nun angeregt worden' die Thürme ' für' die "Achtz'oll-Geschütze den - größeren ' Thürmen', für die Drei-zehnzoll-Geschütze aufzufetzen, wodurch eine größere Tragweite und eine ent sprechende Verminderung in der Zahl der Geschütze ermöglicht würde. Für die sechs neuen Kanonenboote ist ein Deplacement von ungefähr 1000 Tonnen vorgesehen, doch wird, dasselbe wohl auf, 1200, Tonnen gebracht und werden .sie. mit' je .ach! Fünfzoll-Ge-schützen armirt werden. . wahrende. die alten Boote . nur'- Vierzoll-Geschütze führen; .auch' .dle- bisherige Fahrgeschwindigkeit von 14-Knoten erwartet man -zu übertreffen'.' -Ein weiterer größerer Fortschritt bei dem Bau dieser . . . c" v... n i JÖOOtC autl TDlTO .oaQüia) crzicii roct
den ihre Panzer und Armaturen, aus. Frede bürg! Unweit .Niedresweifen DieSchiffe-der Jndianaklasse M nd ha d e rage wann em . qU Melchede.-) wurde .die haben SeitenpanzervonZ Zoll.' wäh- - ' Leiche eiues Unbikannteu aufgefunden, rend ihre Barbetten 16-zölliaend' die'. Jnteress EZ wirddaran er- - die deütliche'Spüren ein Verbrechens größten Thürme 15-zöllize Panzer-Ha- lnnttt..daß am31. D mberIL00 am.. . t om Mörder ist b-Z jetzt
ben. Allein diefe Panzer -wurden vor ''.V keine Spur entdeckt.! . - ' --Z Adöptirunz' des Harvey.Processes' für, MusseS deZ .18. Jahrhunderts i 3 f er In hn,'Ju Hecksingen brannte das. Harten der. Platten,-durch welchen R?U nem Eo-, .große Larnhof. von Ättlhel dieselben bei einer aerinaeren Dicke ei stum stattfand' Um Mitternacht zogen . Kckult tsial. nieder. . ES ist .dieses in'
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Der Freie Kosak" Aschinow. Sechs bis sieben Jahr: sind es her, da verstand es der sogenannte ??reie
längere Zeit m Gouvernement Saratow zu interniren befahl. Vollständig aufgeklärt ist übrigens die AschinowAngeleaenbeit. und vor Allem ihre Vorgeschichte, bis auf den heutigen Tag AK A m X A i. &k & f 3 & 3 M m . uoi niäji, cznn ai cama. oiz zui schen Behörden dem tapferen Kosaken gründlich zu Leibe gehen wollten, trat dieser mit einer Art amtlicher Bestallung als Führer der abessinischen Expedition" hervor, die ihm von dem gleich darauf verstorbenen Marineminister, Admiral Schestakow, ausgestellt war. Letzterer hatte ihn auch mit den nötbiaen Ausrüstungsstücken. Waffen. ! Vroviant u. s. w.. verseben. Wie ' Aschinow von dem durchaus ehrenwer- I then, aber damals allerdings schon sehr ' kranken Admiral das Schriftstück erschwindelte, ist nie ergründet worden. m.tf . !C V.t VC.I JL. ? öaca andere sehr ein lußrelche und zumThell lsehr hohe Personen ihre Hände, im iSpiel gehabt haben. Allmälig gerieth Aschinow in Vergessenheit. Nur einmal im Laufe der Jahre ging durch die ij, r i niaji mcqi rn Saratow internirt. sondern lebe mit. Wner zungen Frau auf deren Gute im tisrTnrrrsTfm-tt i'iitrirTTmnt Blätter die Notiz, er sei nicht mehr in Ts: "sT:"" l"nmuX Z V rr lerder Nedchc. Hai, ihn langst dort nachträglich über seine . abessinischen. Abenteuer auszufragen versucht. Doch damit hatte er kein Glück. Ueber jene dunklen und Aschinow so bloßstellenden Voraänoe ist nichts aus ibm beraus au brinaen. Das Einuae. wozu er sich . Vi. K'ni:ii- w't !.B üic. iiuiguitg, vuv. i K?'w.i' w Vrschich, der E:p-. m 9 m a i A&intiir
dition eine wichtige Rolle gespielt habe. Bursche wurde ergriffen und der PoliSehr schlimm, meinte er, sei es, daß zei übergeben. Wie sich herausstellte.
Katkow gestorben. Das habe die wollte er den Schuß aus seine Braut ganze Sache verdorben. Den Vor- abgeben. schlag, seine Abenteuer zu Papier zu! Geldern. Steuersupernumera? bringen, wies Aschinow mit der Ve- Robert Hesselin aus dem benachbarten merkung von der 'Hand, daß er ein Nieukerk hat sich in Neapel nach Afrika Männ sei. der wohl grobe 'Faustarbeit, eingeschifft, um in Dar-eZ-Salaam nicht aber zu schreiben verstehe. Ge- das Amt eines stellvertretenden Haupt yenw'ärtig beschäftigt sich der tapfere zollamtsvorstehers anzutreten. . . Aschinow mit sehr 'friedlichen Dingen, Köln. Ein Handlanger, etwa 39 so beispielsweise mit . der .Errichtung Jahre alt erschien in dem Bureau einer freiwilligen .Dorffeuerwehr; aber, eineö Polizei-Commissars und schimpferklärte er ruhmuderifö dem Jnter- te über den Kaiser." Er wurde sofort
Viewer, dergleichen befriedige lyn er habe sich vielmehr eine ganz andere Aufgabe gestellt, müsse dieselbe jedoch ... . t , m 1 Möss. D K jm aus We nsf d. Jnchn t .Justm.n : "2 7"' . . 7t r7.SaKI. dSSnffm.t then S ... 1 n-n iiftTiat tu. iraai du rcnicoriii "I" V". ' L" V W'A. ' S.S I ' , , , , f ... t'tX 1Ä Ä.S?fI JÄ
I V feil rjC I ' U r ' ' 9W w I v m CY mOÖO Tonnen- .: ?kiner Abreise fährt tonn der Zahlung einer Schrld von einer Mark' th gefälschte Auszuge aus dem Pro-
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dies dürfte sich ournattjl forr - zeigie mir i)mow w ein hiesiger Schuster seinen Freund lou du t" .
ß erweisen, denn "oa Mtt aoei. vie ieoen reuno aiier meuchlings erstochen. Das Schwurge- unwuu Vu wi buH wuuy. O wv i . t.ii 1 . ?! j 4.f.l.. " - . ' . ' ' a 1 ...C...V.Tl hiiX In' )mmi ynm WVrttttrt
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, . , C r Y ' t l. . i Fast bares den Anschein, att ; o6bie.l geheimnißvolle .Aufgabe, die sich , der freie Kosak" Aschinow zetzt , gestellt, . . . ' .1 r"c.r ... . " . ' t .1 . darin wurzelt, alte Säbel zu einem r c rrn ! möglichst hohen Preise an. dn Mann - -. rmgen. leu $tAfft!flll6lfltr.. tut. IDHl. ötll -AfllintO t V . 4 vV.: vT.fi ffbel abnimmt, um da ve.maklnst , in den Besitz von Konflantlnopel zv gelangen. .Wann schließt vaö Jahrhundert 7 . den Jahrestage,' am .31. December i17QQ hrAiSkin sCnV'V CVt- ' 1799. dnMdene dZ Eudt-dtjZM.' hundnt gifkieit ml,' stimmung. n-c:itTii ; irifv. iööucst kxizii -wm miuziüUiqin lZlockensklaae aelauscbr dätten. ws-. tnt jt fi . . .rj. L ."n Glockenschlage gelauscht hatten. wah - reno ii anoere uoer o,.e,eo.reqnung I',sv, mnmipn Ctttims shiw4 i'a j..... .. iKtw , u doch seltsam, sagt er. daß man immer von . Neuem .aus Gruno, ccx Veränderung der Zahlen den Schluß' für den Anfang betrachtet und vergißt, daß die öZüll.doch nur durch die Einheil, die vorangeht, Bedeutung erhält. . Jetzt,' wo sich das 19. Jahrhundert dein Ende nähert, wird man wieder' verschiedene Meinungen darüber hören' wann ; in Wirklichkeit der neue Zeitabschnitt eintritt. Um Mißverständnissen - vorzubeugen, ha! die Universität in Kopenhagen in alle dänischen Kalender für .1895 die Bemerkung eingeschaltet., daß dä3 laufende Jahr das 95. im 19. Jahrhundert ist. das mit demLU December 1900 endete Diese Auffassung sei auch im Kreise der Chronologen niemals b:stritten-ivvrden.-DaS erste Jahr der christlichen Zeitrechnung heiße 1 und ein Jahr 0 habe es nicht gegeben. Folglich ' gehe das Jahrhundert auch st, mit . dem letzten Tage : des . Jahres .1S00 zu. Ende.: Rechnungsmäßig -ist das durchaus richtig, und dennoch 'ist r.- .-i '".r:a, . . . 1 es sehr erklärlich, wenn die woblbe.
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gründete Theorie durch d'ie thatsächliche - '
rzcyemung' ttr neuen J'.sr in den Hintergrund gedrängt wird, wenn also der Beginn des Jahrhunderts , sich in unserer Vorstellung mit dem Hervortreten der Zahl 1O00 verknüpft. Am 1. Januar 1901 wird uns das neue Jahrhundert schon recht alt vorkommen; noch auffallender aber wird es unseren Urenkeln sein, wenn sie das neue Jahrhundert erst besinnen sollen, nacbdem sie schon zwölf Monate lang die Jahreszahl 2000 geschrieben baben werden. In der theoretisch richtigen Recknuna steckt etwas ähnliches wie in das größte Recht das größte Un-recht-. Deutsche Lokal-Nachrichten. Drösln? KkltlesruiS'Lolsteln. Altona. Vom hiesigen Schwur gericht ist der Gastwirth teikück wegen Ermordung des Knaben Karl Racke zum Tode verurtheilt worden.
Im Militärlazareth brach NachmlttagZ cv ?euer aus, welches den Dachstuhl des Mitte.baues zerstörte. Die Kranken I kamen nicht in Gefahr. Zwei Seid' ten, welche das Feuer angelegt haben sollen, wurden verhastet. Sonderburg. Die' vor fünf Jahren mit einem Aktienkapital von 100.000 Mark gegründete Konserven. fabrik war infolge schlechter Geschäfte, hervorgerufen durch unfähige Leitung, ! gezwungen zu uquw:ren. Die Attwnäre erhalten nur etwa 10 Procent zu rück. Schleswig. Nach der Personenstandsausnahme vom November 1894 beträgt die Einwohnerzahl, der Stadt Schleswig 16.800 gegen 15,123 nach der Volkszählung vom Jahre 1890. Flensburg. Zwischen Rothen ourg uno ;oianraj uversuyr em Schnellzug zwei Kinder eines BahnWärters. Das eine, ein 14jährige3 ZM,. W....V.. r.Ci ..it:v.i.( v vura und .tonrnny . uoermyr . em Mädchen, wurde sofort getödtet, das andere, ein Knabe, ist schwerverletzt. Vheinprovinl. Elberfeld. In : der Damensitzung der Earnevalsgesellschast Pipifaz" auf dem Johannisberg zog einer der Besucher plötzlich einen Revolver und feuerte emen Schud ad. Wie ,.., t.t Z MX?.. N.s.., Kn am link Wr. Dir vttwegeiik 'r mti m w miirn rnrinrn linn irw r 'j n i i verhaftet und erklärte m seiner Ver nehmung. er habe keine Arbeit, für sich und seine Familie nichts zu essen: er ' . . . . ' " " ' : Jahn Zuchthaus. Sk .. mum..f: auf d! !iuiaii:oi ozi .yai. Trier. Der Ackeier Thiele, der ! u..... orritr..-. r!v. . "c" Wli u iuuu auui JXlUUtaiUUlU vom Schwurgericht zum. Tode der. . JHUt . WH Vb4I theilt worden war. ist im Wiederauf. fc. V HIVkVl VIMUIIHUI fln ltm mnt; b!e Wittwe Schneider und ihr siebter Meurer aus Stlpshausen zum Tode verurthellt. ' ' ' . ,, - , . Vrovink Mstkaln o r t m u n ' Ä)er einzige Sohn ' n n-ir.:..7 eines q.eiigen q.ers, uam ccunoa r!des Gymnasiums.' spielte mit einem Revolver. Der. Schuß ' ging . los und die Kugel drang. dem jungen-Menschen durch das Auge .in den, Kopf.. ,Es ist kaum, anzuneymen. daß 'der Unglück llche mtt dem eben davonkommt. 'ungeGouvernante.' in' selbstmörderischer trtrri ..... ..:' t. 'n:' f i.'
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Skake aeli,t.' mÄk' bch"'re Ä - : . - . .. ,. . . vroect Nicht. s0Nde?N d?aly beldeöttN ii . ' ' i. .. . .T . . ,)DaS - junge. Mädchen , ist) die.. Tochter frov., in h? - eineö - rheirn cheiL P an3 airio war. 11 !i rr.v!vs.. W.. ; üciiwwi m.i , ciiicui Viuiiuiuitii uctGOBtXU 'hat iitu s e. v ' Die ledige' Änna ; Wlttstock von Jhringen, Amt Breisach, hat, .eineir- Selbstmordversuch gemacht, indem sie aüö einer mit Schwefelsäure gkfüllten Flasche trank. Sie wurde in das städtische Krankenhaus gebracht, wo sie dann, gestorben ist. .Der Bewegrund der .'That: soll darin zu suchen sein, daß däö Mädchen in anderen Um ständen .war und ihr Geliebter sich in, zwischen verheirathet halte. - Ö u x a ch. Der hiesige Mühlenbesitzer Serrer- sein Mühlarzt und ; der Knecht machten sich m Wasserrade zu schaffen, als dasselbe in Gang . kam und den Mühlarzt derart.an dieMauer drückte, daß der Unglückliche sofort todt .War.! ; '. s w n yf rtt . Tr 9QT , uuiHi ' ( av oer und. Landwirth Joj.. Aüg. Suhm 'stürzte. von der Bühne seines. Schopfes lberab und war auaenblicklich todt. . - :..'Äu.rz el l.5 .Die - Schübmachermei - Z ster Lorenz Eberle Eheleute feierten die laoldene üochzeit.
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Feüklkings gegen alle Unordnungen des Der Leöer und welche man um diese Jahreszeit fühlt ist
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n:: bat innerhalb 9 Monaten vier Kinder und seine Frau verloren. St. B l a s i e n. Vor Mittenschwand liegt ein Schneebera von 11 Meter Höhe. Die Einwohner konnten den Verkehr mit St. Blasien nur da durch aufrecht erhalten, daß sie auf eine Länge von 32 Metern den Schneeberg durchbohrten. Walds Hut. Biersieder Jenter wurde neulich Morgens todt in seinem Bette aufgefunden. In Folge Schlie ßens der Ofenklappe war er erstickt. Die Frau JenterS wurde noch lebend aufgefunden, doch ist es leider nicht gelungen, sie am Leben zu erhalten. Im Rhein ertrank ein Unbekannter, der von denSicherheitsorganen bei dem Versuche ertappt worden war, bei den Uhrmachern Lafontaine und Jmhof einzubrechen und sich über den Rhein zu retten suchte. pnvvtldu Wien.. An der. in Wieden, Schikanedergasse, wohnhaften Geldverleih:r!n Dora Jansky wurde ein Raubmord verübt. Die Jansky wurde vom Sohne des eigenen Hausmeisters, dem . 17lährlgen Maurerlehrlmg Jakubez, mit einem Strick erdrosselt. Er raubte Geld und viele Loose. 'Beim Wechseln ! einer Tausendgulden - Note wurde sein Complice als verdächtig angehalten, was zur. Entdeckung des Mörders führte., Jakubez. die Mutter desselben, und sein Complice, der Schneeschauflcr Mayer, wurden verhaftete . Feldkirch.. In Edelstauden wurde der Grundbesitzer Faden wegen Giftmordverdachts verhastet. .Derselbe, soll versucht haben, seine Frau und deren Stiefmutter zu vergiften. Smrocti. Bern. Notar Zoß, gewesener Friedensrichter der Stadt Bern, wurde wegen leichtsinnigen Bankerotts und Unlerschlägung von 65,000 Francs zu 31-2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. . Thurgau. Die Gemeinde Frauenfeld bewilligte für ein Ortsspital 250.000 Francs. Genf. Der ' Gemeindepräsident von Chöne - Bourg, Fontana, ist ab..f.Li . v ...f . ?ri,ia . hinteraangen worden. . : Graubünden. Bei Grabungen für die' Schmalspurbahn LandquartThusiö ist am Fuße des Heinzenberges, gegenüber dem Bad Rothenbrunnen, eine Therme von bedeutender Stärke zu Tage gefördert worden. , Der Boden, auf dem sie sich befindet, ist Eigenthum des Kantons. . Zürich.' Vor dem Schwurgerichte begann die Verhandlung, gegen die Bande von 22 Individuen, welche im vorigen Sommer viele Einbrüche in den Kantonen. Zürich, - Luzern und Schwyz begingen. .Von den Angeklagten ,sind elf gestandig. ,. einer flüchtete, einer mußte in das Irrenhaus gebracht wenden und einer erhängte sich im.Ge fänniß. - Gegen acht wird die schwurkerichtliche Verhandlung, und ..zwar, wegen des gemeingefährlichen Eharakters der Angeklagten bei verschlossenen Thüren, durchgeführt. Ein anderer, Theil der Bande wird vor dem Scbwurgericht in Konstanz zur Aburtheilung kommen. ... Vrovln? LfsNalIa. . : K a s s e U Beim Sprengen mit Dynamit in, einem Bafaltbergwerke' im HabichtSwalde (Hessen) erfolgte'- durch, irgend einen Umstand eine Erplosio'n.' als die Arbeiter-sich -noch nicht -entfernt Nähe Aii.iti 1Q cyAc-a Yi. (SrAitfiIMZTUZ dR i 7 - , ,3.funn- 'fc nt'mrnf nn 6 uikVfciu u.uii iiuiiii un, un xjuui ''an'Uebermüduna bei dem letzten Schn: ' lV :L-lV " ' "n:.17Mr Ehrend der, großen Kalte an diesem ' . Ö. w .... ' Ver wehren und 1. Juli d. I. abgehalten werden. ; .iu StS,: ;: : ;c , H a m bix r g. Der' KaufmannSieg. mund Weiß wurdet wegen eines Duell5 . mU'dem Rechtsanwalt Dr. Vielhaben zu ' drei. Monaten Festung verurtheilt; Wlelhab'en ist schön früher verurtheilt' worden. ; ; 1 ' ' B'r e m e n Beim' Wettbewerb - um' einen monumentalen Brunnen auf dem. Domshof haben unter, 104 emgegan, genen Entwürfen, erhalten: den ersten Preis ProfRudolf Maison-München, den zweiten Pre-s der Architekt I! G.' Poppe-Bremen in Gemeinschaft mit dem Berliner .Bildhauer Robert Bär. wald.. .den dritten Preis .Prof. .H. Schneider-Kassel.. Ein Bremer Bürper hat. sich' bereit erklärt,' für seine er t j i rnr--' ' . , , '- i- y. . - vr- ' ri. -- Nechnung.deWierunalthürm am. Dom erbauen zu lassen Die veranschlagten ' Kosten sollen sich auf über 200.000 M. . laufen...:: Okuüo's Ciaarrenladen befindet
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