Indiana Tribüne, Volume 18, Number 182, Indianapolis, Marion County, 21 March 1895 — Page 3

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Gewittersturm.

Roman von HanS Richter. (Fortsetzung.) Sie hätte viel fcanim g:ff:d!n. w:nn Nobert nur ein einz!g:Z Mal wie frii h:r eufq:b:zust wär: diese Ruh: wnrde ihr uneräglich und unh?irnlich. Ein bitterer Zug legte sich um MelittaZ Mund.... warum hatte di'ser fischblutige Engländer nicht ein Atom von dem kecken Waemuth: Konrad BuchrodtZ? Es wäre dnn doch wenigstens ZU einer Auseinandersetzung, zu irgend einem Ende gekommen. Im nächsten Aug:nblick erschrak sie über sich selbst. Mit scheuer Aengst!ichkeit hatte sie es selbst in den Siunden einsamen Grüb:lns bisher vermieden. an Konrad zu denken jetzt stand seine G:stalt wie zum Grnfen deutlich vor ihrem Auge. Sie seufzte. Der Himmel hatte sich verdunkelt und d:n Uetliöerg in eine Wolkenkappe gehüllt, als der Zug in den Bahnhof Aürich einfuhr. - . Gegen Abend begann es leise zu regnen ' - Melitta und Robert saken schweig sam am halbgeöffneten Fenster ihres Parterre-Salons. Auf der Straße wandelte die in einen grauen Watervroof geknöpfte hagere Gestatt Mr. Nedruths auf - und , ab, sehnsüchtige Blicke nach dem Fenster werfend, die heute ausnahmsweise belohnt wurden. Melitta begann e:n: ansere Taktik. Ein freundliches Lächeln lag auf ihr?m schönen Gesicht, das sie sehr o?t ein wenig zum Fenster hinausbog. vielleicht nur, um die erfrischende Regenlust einzuathmen, doch konnte bei einiaem Selbstbewußtsein der Engländer darin wohl auch eine Belohnung seiner Ausdauer erblicken. Und daß ihm d:eses Selbstbewußtsein nicht fehlte, bewies der außerordentlich heitere, zu f?'.:dene Ausdruck seines langen, von noch längeren strohfarbenen Coteletten eingefaßten Gesichts. : Ach. es ist e:n trefflicher Vorwand. nichts zu denken, was doch den rr.eisten Mischen das süßeste Vergnügen ist. ch theile diesen Geschmack Nickt.-, Ich il) immer, roit das Gefühl in mir aufaing, Ebbe und Fluth hatte, wuchs und fiel, und mußte mir ehrlich sagen: das ist eine endliche Wallung wie hundert andere, und Du wirst eine Lüge sagen, wenn Du ewige Treue schwörst. Auch Treue ist ja eine Gewohnheitssache. Wem das L:b:n der Baron bielt an, klappte den Band Heyse'scher Novellen, woraus er vorgelesen, zu sammen und legte ihn auf das Fensterbrett.... Es scheint, Du bist des AnKörens müde. " O nein, es war recht hübsch, antwortete Melitta,- angelegentlich zu Mr. Nedruth hinüderschauend. Wie heißt och die Novelle? Erkenne Dich selbst" ein geist reicher und schwieriger Boiwurf. Melitta zuckte die Schu.tern empor. Eine schöne Redensart wie hundert andere. Es liegt wohl noch weniger an dem Erkennen unseres Selbst als des Verhältnisses 'dieses Selbst zu. seiner Umgebung, seinen Schicksalen und Gefahren. -Ohne -diese Erkenntniß ist keine Harmonie, kein Glück möglich und sie fehlt so oft, so oft. Sie seufzte, lächelte aber gleich darauf wieder zum Fenster hinaus. Willst Du nicht weiter lesen? Ich fürchte. Dich zu stören. Worin? ; In Deiner Beobachtung Mr. Redruths.' ' . Er ist wlrkNch, ergötzlich, laöte Melitta. ' t Heute Morgen fandest Du ihn noch unausstehlich. - -, Damit gebe ich D:r den besten Veweis für Deinen Heyse; man ist sich seiner Treue gegen sich selbst nicht sicher. Diese unvergleichlich: Ausdauer beginnt mich zu interessiren. Eine Wal lung, wie es dort heißt, die demnach auch 4hr Ende finden wird, wie ich sie jetzt urp7ötzlich entstehen fühle, aber ich wünschte doch, der schüchterne Herr machte von seinem Rechte als Bekamtter Gebrauch und uns einen Besuch.' Dieser Regentag ist so endlos langweilig. . Vielleicht ivartet er auf eine Einladung. Blitzschnell flog Melittas Kopf herum. forschend glitten ihre Blicke über das Antlitz -deZ Mannes sie hatte eine leise Empfindlichkeit aus seiner Stimme herauszuhören geglaubt, jene Erregung, die anzustacheln jetzt ihr einziges Bestreben war. Mit einem leisen Seufzer gestand sie ihre Tausch ung ein. Roberts Züge hatten nichts von ihrer Unbeweglichkeit, seine Augen, die in ihrem lebhaften Funkeln auch die kleinste Schwankung seinesGemüths verriethen, nichts von ihr:r küblen Gleichmütigkeit verloren. Der leidenschaftliche Mann war ein Eisklum pen geworden. Wie seine Eifersucht mußte auch jedes wärmere Gefühl für üe.'n hi erloscken sein; sie war ihm gleichgiltig zeworoen. eine Bürde, die er mit dem kalten Anstan.de des hösli chen, gut erzogenen Mannes trug. Langsam ei hob er sich. Darf ich mich auf eine Viertelstunde beurlauben? Ich möchte zum Banquier gehen. Lak Dich nicht abhalten, auch wenn Du ein GZaZ Bier trinken willst. Aürich soll ja das schweizerische München sein. Ich werde mich mit Mr. Redrutb amüsiren, sagte - Melitta lachend. Wenn ?5 Dir recht ist, bringe ich ihn zum Thee mit. Mich genirt er nicht. Mich ebensowenig. Ich habe mir längst etwas Uebung im Englischsprechen gewünscht. Rechne also aus ei nen Gast, fegte der Baron ruhia. indem er das Zimmer verließ. Einige Minuten später sah iba Me litta mit freundlicher Miene mit dem Engländer sprechen und dann beide die Straße hinabgehen. Erst zur Theestunde kamen sie zurück, mit ihnen noch ein dritter,. Egon von Nicolai,der, an? der .Durchreise nach dem .Rigi in Zürich' einen Ta? äaU- nackend, .sie

. . - I zufällig auf d:r 'Stratze-. getroffen Katt:. Melittz emvfina ihn. der iö?

stets widerwärtig gewesen, wie einen lang entbehrten theuren Freund, nicht minder freundlich den Engländer. Sie batte rafnnirt Toilette gemacht; ein dunkelrothes Seidenkleid mit kostbaren swarzen Spitzen harmonirte vortrefflich mit ihrem dunkeln Haar und dem matten farblosen Teint, die prachtvol len Form:n auf's verführerischste her-1 dorhebed. Haar, Hals und Brust, erscheinen können oder noch besser selbst eine Fürstin dargestellt. Mr. Red men ,reuer auf, wenn Melitta seine Oand oder s::nen Arm streifte, was nicht selten geschah, da sie. auf jede Bedienung verzichtend, selbst den Thee bereitete und den Herren präsentirte. Dabei hatten die Bewegungen ihrer wundervoll geformten Arme, das Dreben des Kopfes, das Neigen des schlanken Halses oder, das leise Zucken der schimmernden, vollen Schulter etwas unbeschreiblich Anmuthiges, Einschmeichelndes, trotz des fast fürstlichen Aplombs, welchen sie- zu entwickeln vermochte. Sie war Egon noch nie, selbst vor Jahren als Mädchen nicht, so verführerisch erschienen wie heute, und ihre lebhafte, geistfunkelnde Unterhaltung verstärkte noch den fascinirenden Zauber ihrer Schönheit. Heiter bis zur Ausgelassenheit führte sie fast allein das Gespräch, ein Bonmot folgte dem anderen, ein koketter Scherz wurde vom zweiten abgelöst höchstens Egons Zungengewandtheit war fähig, diesem witz- und, humorfunkelnden Wortschwall zu secundiren. Er gerieth mit ihr in ein scherzhaftes Wortgefecht, wobei sie den Kampf mit der berückenden Kunst einer erfahrenenKokette und anscheinend doch so naiv führte, daß der sonst so kühle Egon jetzt in der That Mühe hatte, wenigstens seine äußere Ruhe zu bewahren, während Mr. Redruth vor Vergnügen seine sämmtlichen zweiunddrelßig großen. weißen Zähne zeigte und einmal über das andere wunvervoll, entzückend in den Bart murmelte. Nur Baron Robert schien diesen EindruckMelittas auf seine GP ebensowenig zu bemerken, als an sich selbst zu empfinden. Wie stets in den letzten Wochen befleißigte er sich einer aukerordentlichen Höflichkeit, die der D:ckmant:l einer durchaus ruhigen Gleichgiltigkeit, wenn nicht Langeweile zu sein schien. Das bezau iernde Lächeln, die flammenden, viel sagenden Blicke, die kecken, bisweilen fast ein wenig pikanten Scherze, mit denen Melitta die Gäste weit reichlicher als ihn bedachte, gingen . spurlos an ihm vorüber. Ebensowenig schien er zu sehen, wie lange sie ihre Hand in derjenigen Mr. Redruths ließ, als diese? sich in sehr vorgerückter. Stunde verabschiedete. Der Baron begleitet: seine Gäste bis in den Hausflur. Egon hielt er zu rück. Du weißt, ich kann dieses dünne Theezeug - nicht- vertragen, wenn . ich nicht einen Schluck vernünftigenVunsch darauf nehme. Trinkst du noch ein Glas mit? t Mit größtem Vergnügen, sagte Egon, diesmal. auZnahmsweise vollkommen aufrichtig. Sie, gingen nach Roberts Zimmer, wo Jacgues soeben beschäftigt war, auf dem Sofatisch eine, silberne Punschbowle. dazu die nöthigen Gläser,- ei nige Flaschen mit Wein und öiqueuren. eine Platt: mit Cakes und ein Rauchservice aufzustellen. Auf einen Wink seines Herrn verschwand er, nicht ohne vorher mit dem Besucher einen raschen Blick gewechselt zu haben. Hastig warf sich Robert in die Sofaecke, trank zwei Gläser dc2 sehr starken Getränkes und zündete sich, eine Cigarre an. wobei Egon mit Vergnügen be merkte, daß die stereotype freundlich; Ruhe seiner Züge nunmehr einem sin steren Ernst gewichen war und sich zwi schei, seinen starken Brauen eine tiefe Falte eingegraben hatte. Nun. was sagst du?' Wie hat sie dir heute gefallen? stieß der Baron ölöclich hervor. - Deine Frau? o brillant! . Ich bad? sie noch nie fo'firVin und lefiSift fesche wie- heute, antwortete Egon fächelnd. Von mk hörst du dir daö wohl ruhig an. Du weißt, sie konnte mich nie leiden und ich bin nicht eitel genug, um zu glauben, sie habe sich meinetwegen derart in Unkosten ge stürzt. ' ' - , . Vielleicht, dieses sieifbeinenen . Eng sänderZ halber, der ihr so gleichgiltig ist. wie ein Besenstiel? lachte der Baron mit heiserer Stimme. Nach ihrem Willen soll ich da3 freilich glau ben. aber ich weiß besser er unter. brach sich; in feine gebräunten Wan a:n.stieg eine le'chte Rothe der Beschämung, daß er sich soweit hatt: hincei ken lassen. -..Alte Geschichte: wenn eine hübsche Frau sich recht nutzen und bewundern lassen kann, ist sie glücklich, und - wenn's- bej .einem Todtenmahle Ware. Apropos nichts NeueZ in Neustadt?. " Nicht-daß ich wüßte! : - Nicolsburz Lichtenau? . 7 Egon'.jgnorirte den lauernden Blick seines Vetters und antwortete .scher - z:nd: Alles still wie das Grab., Ich sagte dir ja. . der anonym: Brief .war 6' nichtswürdige , Verleumdung. OuchrzdtSmetterlmgZnatur braucht und ' darfman mcht ernst nehmen. DaK "sich m't seiner Cousine verlob mir iw iuiK ?& n ,r 3A ?uln san, den er, wie hundert anoer:,schon j,5t wieder bereut. Ich glaube', er packt. eines-schönen Tages seinen Kosser und ist -h:idei ÜSer all: Berge auf der Suche nach der blauen Wun-' Vnmt Uni' seine Braat? - :-Mu5 .sich "tbin 'tiWn. Um Mtm Mildsan.,ü fesseln, münte-sre- aenan 1 den ' entgegengesete Charakter - be

vandgelenke und Fing:? waren mit allerhand gleichgiltlge Dinge und verdem Nicolaischen Familienschmuck abschiedete sich alsdann ungemein herzförmlich übersät. Melitta bätte bei . lich. da er bereits in der Frühe weiter jeder Soiree in einem Königsschlosse ! ,u reisen gedachte.

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ruths langes eckiges Gestcht strahlte m ; h.lnd. in stch hinein, als er langsam begeisterter Bewunderung, über Egons . seinem Gasthof zuging. Je kälter sich feine, hübsch: Züge flog bisweilen ein! mein lieber Herr Vetter gibt, desto eiaenthümliches Leuchten, seine blastr- j schneller wird ihn die innere Gluth ten Augen funkelten in einem seltsa-' aufzebren. bei aller Gleichailtigkeit

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' ' sitzen, geistvoll, pttant, launenhaft, voll Steuer unb Eneraie sein, fein sanfter

Stern, sondern ein funkelndes, glubendes Meteor Du verstehst, wie ich das meine. Baron Robert nickte stumm, indem er sich unter dem starken Bart die Lippe blutig biß er verstand nur . . tm.f'ii. r rnifw. ZN gut, wie sehr Melitta diesem Bilde entsprach. Egon schien nichts davon zu bemerken. er scbwakte noa, ein Weilchen über Die Komödie ist noch lange nicht aus. lächelte er, das glatte Kinn streibrennt er vor rasender Elfersucht. Meinen kleinen Finger gab ich drum, wenn ich den albernen Engländer durch Buchrodt ersetzen könnte hin, man müßte ihm schreiben, durch die Blume zu verstehen geben, daß er vermißt wird.- die -besten'- Chäncen hätte hm. so könnte es gehen! Nach einer schlaflosen Nacht hatte sich Robert soweit bezwungen, daß tt beim Frühstück Melitta mit der gewohnten Ruhe gegenübertreten konnte. Er würde sich lieber krank ausgegeben als ibr verrathen haben, daß die alte Eifersucht noch immer -in seinem Herzen wühlte die Eifersucht und die stürmische, gewaltige Liebe, die ihn jetzt ebenso elend machte, als sie ihn früher mit namenlosem Glück überbäuft hatte. Melitta sollte kein Recht mehr zu dem Vorwurfe finden, seine Leidenschaftlichkeit habe sie zur Flucht gezwungen; sein Jähzorn ihr keinen Lorwand mehr geben, ihr Herz von ihm abzuwenden dieses Herz, daS er längst nicht mehr besaß. Melitta äußerte den Wunsch, ihre Brillanten wieder zu verschließen, und der. Baron holte bereitwillig seine Casette herbei, ein Meisterwerk der Schlosserei. Die Panzerstahlwände waren außen mit Juchtenleder, inwendig mit rothem Sammet bekleidet; ein zelne. für .sich verschließbare Fächer dienten zur Aufnahme der meist sehr großen Baarsummen in Gold und Banknoten sowie der zahlreichen, über aus werthvollen Schmuckgegenstände. Der Baron schloß sie auf und verglich, wie er von Zeit zu Zeit zu thun pflegte, den funkelnden, bunte Lichtgarben sprühenden Inhalt mit-dem Verzeichn nisse in seinem Taschenbuche. Plötzlich fuhren seine Hände zuckend zurück, als hätten sie eine Natter be. rührt; mit weitgeöffneten Äugten beugte er sich über den Kasten und seine Faust umklammerte die Tischkante, als befürchte er, ohne Halt zusammentustürzen im untersten Fach lag in mitten eines . Türkisenschmuckes der Rina Konrad Vuchrodt's. (ftortsekung folgt.) . Ein ungkp"htcr Hncj: f. Humoreske von i'iaj Härtung. Die Manoverzeit stand nahe bevor. DaS Regimentsezerziren war in vol lem Gange. Auch heute hatte eZ einen anstrengenden Tag gegeben.' Oberst v. Radamarr war wie einMüller bestäubt nach Hause gekommen und hatte die Uniform abgeworfen, um sie mit einem bequemen Haus- und Civittock zu ver, tauschen. Er war ein , wenig ungedul dig dabei gewesen und hatte beim Oeffnen des Waffenrocks einen Knopf ab gesprengt. " - Frau-Oberst v. Radamarr , war kurz v?r ihrem Gatten ebenfalls .nach schwe rem Tagewerk-in's Quartier zurückge kehrt. Sie hatte den Nachmittag im Kränzchen verbracht, das sie mit eini gen gleichgesinnten Damen der Stadt abzuhalten Pflegte. Und da die mu thigen . Evastöchter durch Kaffeeriecher,die den Genuß des im vorigen Jahrhundert noch verbotenen edlen Saftes so sehr erschwerten, nicht gestört wurden, so hatte - es eben eine heiße Schlacht gegeben und die Tropsen deZ mehr als blutwarmen dampfenden Getränks. die da flössen waren nicht gk zählt worden.große Berge Schlagsahne unterminirt und . gleich Festungen auf ragendeKuchenteller eingenommen wor den während also die Männer da draußen nur, Krieg spielten, waren hier wirkliche Erfolge zu verzeichnen gewesen. Mochte nun der Knopf an dem schwarzen Paletot der Frau Oberst da iiber der. Magengegend schon langst gelockert sein und der heutige Tag noch ein übriges gethan haben, oder hatte sich dem Kühnen sonst ein . Sprung br.'tt. dargeboten, kurzum er wagte noch ehe der Mantel von den Schultern der Frau von Radamarr gefallen war den Saltomortale und schlug mit kjartem Fall auf den Boden deS An kleideraumeS auf. i DeS Ob'rsten Bursche Franz war eine treue Haut ein Diener, wie ihn lein Herr kaum zuverlässiger hätte sini den können. Aber Müller 7wie er in seiner Compagnie genannt wurde, hatte sich seit dem ersten vorigen Monats gleich alö 'sie angezogen' war m di: appetitliche Köchin . von nebenan verguckt und seitdem war er faselig ge worden... Das Abendessen war vor siber und Müller 7 sielen vor Mudlg- . feit heinahe die GuSaugen zu (er hatte swch andeu. welche der Stiefel ver fockte). Aber er mußte trotzdem vor Schlafengehen noch den Knopf feines aähen. das war - .Dienstes0lc cr d , da kam die gnädigeFeau kk!n.mw.den schirm ysanz auch sllr ihre Zwecke heranzuziehen wußte, j.,, ? Wlem?! VrV'Tr bi? ch mißdilltgte. Auch sie brach e ZinenKnop, und hn Mantel zuMUl' I ler.der sich mit einem Zu Vesehl.Frau. I Oberst"' an .die Arbeit machte. Wä rtnd-. derselben bekam Franz 'Gähn - krimpte und entwickelte t'.ne geradezu irstaunlich: Mimik, ja e5 konnte einem

dabei angst und bange werden, wenn man daran dachte, welche Massen von Speise und Trank wohl täglich von diesem Riesen-M und verschlungen werden mochten. Nach gethaner Arbeit ist gut ruh'n dieses alte Sprichwort bethätigte sich in der nun folgen-

ven Nacht wieder einmal bei Müller 7. dessen Athemzüge" nicht nur in seinem Schlagemach, sondern auch ein ' wenig darüber hinaus zu hören waren. ! Am andern Morgen fand Erercieren ! des Regiments auf. dem Exercierplatz statt, wohin der Herr Oberst sich um 10 Uhr zu Pferde begab. Herr von Radamarr war ein strenger Herr, und was das Aussehen seiner Soldaten anbetraf, so konnte das nie schneidig genuz sein. Ganz besonders hielt er auf gründliches Putzen von Uniform und Waffen, und letztere mußten nur so blitzen und blinken. Auch heut: schien jeder Knopf eine kleine Sonne für sich zu sein, und doch waren von dem allsehenden Commandeur einige Sonnen finsternisse entdeckt worden, die nicht dazu angethan waren, das finstere Gesicht des Allgewaltigen zu erhellen. In seiner Kritik, welche er vor den Offizieren abgab, betonte er das auf'S nachdrücklichste., ..... Die Uebung war vorüber und Radamarr hatte sich auf den Heimweg ge macht. - Er dachte über das Verhalten' seines Regiments nach und mußte sich gestehen.daß er mit demselben im Ganzen doch recht zufrieden sein konnte. Aber eines hatte ihn heute befremdet; die Leu!?, die sonst mit keiner Wimper zuckten, hatten ihn theilweise so angeschaut, einige hatten geradezu verschmitzt impertinente Gesichter geschntt. ten.. Und selbst die Offiziere konnte er. nicht alle von diesem Vorwurf frei sprechen. Der Lieutenant von Grünspecht hatte beinahe gefeixt, als er den einen Mann wegen Blindheit 'der Knöpfe zur Verantwortung ziehen ließ. Was hatte das alles zu! bedeuten? Sollte er etwa die Ursache schockschwere Noth! er daZ war ja gar nicht zuszudenken! Er Oberst von Radamarr! Obschon er diesen Gedanken entrüstet abschüttelte, drängte sich hm diese: doch immer und immer wie?er auf. Aber was hätte es denn sein onnen? Er saö sich seine Uniform, as Sattelzeug, sein Pferd an, in der Meinung, daß vielleicht da etwas 7a lende Wesen feiner Soldaten erklaren 'asse. Er konnte .nichts Verdächtiget .vahrnehmen. Aber , da blieb plötz, lich fein Blick an einem Knopf vorn am Waffenrock haften fein Auge ward starr und nahm einen . unheimlichen Ausdruck an. Dieser Knopf er sah ja ganz anders als die übrigen auS - er war schockschwere Noth und!Üom benelement! er war ja nicht geputzt beinahe schwarz Kreuzdonner wetter! und vas passirte ihm, dem Regimentscommandeur von Radamarr, der eben die Leute zur Strafe hatte heranziehen laffen.bei denen die Knöpfe mangelhaft geputzt waren. O. er war außer sich, er schäumte vor Wuth dieser Müller 7. der Schurke! Diesem nichtsnutzigen Strick hatte er die un auSlöschliche Alamaie zu verdanken! Nun. er wollte ihn kriegen, den Lump! Radamarr gab seinem Pferde die Spo ren und das unschuldige Thier brachte schweißtriefend und mit Flocken schau menden Geifers bedeckt , seinen Herrn in ' rasender Geschwindigkeit nach Hause. Franz - pfiff eben mit viel Gefühl Jch kenn' einen hellen Edelstein-, mährend er Körbe voll schwarzer Diamanten aus dem Keller heraufholte. Er war ahnungslos und hatte kaum Zeit, die leicht entzündliche Bürde, die er trug, in Sicherheit zu bringen, als das Donnerwetter -in Gestalt seines heimkehrenden Herrn, der den Waffenrock bereits abgelegt hatte, hereinbrach und es such gleich einschlug. Müller 7 stand da wie ein Baumkuchen, über den nicht nur einmal, sondern immer von Neuem wieder die Schale deS Zorns ausgegossen wurde. ,to Befehl, Herr vherst!'' war. alleS, waö er hervorbringen konnte, nachdem das letzte und f et jene Wort Hornochse- von den Lippen seines -Herrn, verklungen war. Aber ein solch unschuldSvolleS Thier war Franz lejder nicht,-sondern ein Mensch mit Gänsehaut, dem eS nach alledem. waS er soeben über sich gehört hatte, vor seiner eigenen Schändlichkeit gruselte. " Aber waö hatte er eigentlich verchrochen? Soweit er aus des Obersten sich Überstürzenden - Vorwürfen 1 verstehen lonnte.sollte er die Uniformknöpse nicht geputzt haben.. Konnte r daS wirklich vergessen habe.".? . Er sann und sann, da brach schon ein zweites Wetter über ihn herein. Eine Droschke rollt wie der Donner daher und hält vor des HiuseS Thür. DaS Wagenfensier blitzt in der Sonne auf.' Frau von Radamarr entsteigt wankend dem Gefährt, und Franz. der ihr entgegengeeilt ist, geleitet sie in ihre Zimmer hinauf.. Frau, Oberst schei? nen . krank' magenkrank zu seinmeint Frän, mitleidsvoll, indem er feine Herrin stützt, welche mit einer ! Hand krampfhaft die Magengegend be ! deckt hält. Aber diese will davon nM ! hören. Oben angekommen, sinkt sie tn . einen Stuhl und erzählt athemloZ. wie eZ ihr ergangen ist. Aus ' ihrem Weg durch die Straßen hatte man sie verhöhnt, verspottet, die Leute hatten sich gegenseitig auf ihre Magengegend auf merksam gemacht sie hatte daö Wort ! Magen- deutlich gehört. und dann. ' gelächelt. . Die-Schuljugend hatte ihr. ngchZischr.!ee.n..stKnöpfgerttite- titu Urt und war ihr gefolgt, bis sie sich in ' ew Droschke geflüchtet hatte. ;. . . Frau Oberst war eine etwas .corpu- : lente. Dame; sie versuchte.' nachdem sie I i. äv . i ' rm . c;r 43 n 9 im wenig von ryrem lllgr hinweggezogen hatte,biZ auf. diesen hin unterzusehen, aber es gelang ihr nicht, ihre Körperfülle, hinderte' .sit "daran. Franz hatte, einen schüchternen .Blick ebendahin' geworfen und sein Auge nahm plötzlich inen entsetzten Ausdruck

an. Da blinkte ja ein goldene: Knopf an dem dunklen Paletot seiner gn'ädigen Frau auf wie ein einsamer Stern am nächtlichen Himmel. Franz erkannte mit einem Male seine ganze furchtbare Schuld, sein Auge fing an unheimlich zu leuchten, sein Aussehen veränderte sich, er blickte scheu um sich, zog heimlich sein Taschenmesser, öffnete es und suchte sich seiner Herrin unbemerkt zu nähern. Diese hatte die verdächtigen Bewegungen ihres DienerZ bemerkt, sie wollte um Hilfe rufen der Schreck hatte ihr di: Kehle gelähmt, sie konnte es nicht. Aber die Gefahr gab ihr neue Kräfte, sie raffte sich vom Stuhle auf und suchte zu entfliehen, Franz folgte ihr, den gierigen Blick auf ihren Magen gerichtet und immer sie hentlich bittend, ihn doch anzuhören und nur ja dem Herrn Oberst nichts zu fagen. Frau von Radamarr verstand die verworrenen Reden Müllers nicht, nur eitles war ihr klar: er war von Wahnsinn befallen und ihr mit gezücktem Messer dicht auf den Fersen. Schon glaubte sie sich verloren, als sie noch glücklich die Tapetenthür erreichte, die in ihr Boudoir führte. Dort schloß sie sich ein. . Franz schien jetzt selbst an seine Verrücktheit zu glauben und scheu schlich er in daS Dienerzimmer hinunter. Aber vorher nahm er noch -dir Uniform seines Herrn in Augenschcik und richtig, eS war so die Schamröthe stieg ihm in's Gesicht an , dem Waffenrock des Herrn Oberst fristete der Paletotknopf der gnädige? Frau sein dunkles Dasein. Er hatte nämlich in der Dunkelheit todtmüde :ind faselig, wie er war, beim Annä hen die Knöpfe verwechselt. Wiedel zuckte das Messer in des Dienerö Hand ratsch! ratsch! und der Civil, knöpf war entfernt, um dem hierher a?' H.igen goldenen von dem Paletot der Frau Oberst Platz zu machen. Müller 7 erwartete ergeben seine :remplarische Bestrafung, aber Frau von Radamarr schwieg die Sache todt, weil sie den Grimm ihres Gatten fürchtete, und so hatte Franz des anderen Tages nur eine kurz: Arreststrafe an, zutreten wegen eines ungeputzten KnopfeZ an der Uniform des Herrn Obersten. , ,, , iSlu 33iauu ja einem uvml liclUit PzelS. Chicago'S größte Musikhzndlung. :on & $ all;, tu tn thr uusgezetch ttd n eine Hcdäuoc eingezogen. S)uiciotn haben eine Azyt letchk gerauchler Ul.d zweiter Hund P.anvr jon cet SLrttausfteUung zutück cihil cn, wo sie gelptell nuroen etc. unt q.ven sich cnl chlvssen, Dieselben ehci tut grvven Opfern zu v,rkauZen. alt rtüum tue Oulbcn zu machen. 2)iej. niuurnentc umfassen Taseiptanov z. iW, 65, $U0. $luO und $125 Äus kdlstiyknde Pianos $125. $140. $150, $165. $190. $200, $225. $240 un lufroattft. Beinahe alle romOen ur prungitch zum dret bis vierfachen von ane Dcttangten Preis verkauft Fan .lle hervorragenden Fabrikate (Takei and aufrechl) sind vertreten, einfediieß lich vieler anderer, Chickering, Knabe. 6telnway, Weber, Decker, leck. .) scher etc. Dtes-S ist eind Gelegen lzetk, wie sie sich nichi wieder bieten oud, denn Lyon & Healy werken fü Z c nächsten 20 Jahre nicht wiede, zieh n. Schnelle? Handeln ist deshalb nothvenoig. Ein guter Plan wäre, eir, Viano zu bestellen und die Auswahl yon 6: Healy zu überlassen. Dieselben diesen natürlich eine iiiitr mit genauen Beschreibungen an alle Applikanten Irgend ein Piano, daö nicht zufrieden stellend ist, kann auf ihre Kosten zurück geschickt werden. Ädressire nach ihrem ,euen Lokal, Ecke Wabash Ave. und Adamö Str , Chicago. Oertliche Entfernung ist kein Grund, "er. von einem Kauf abhalten sollte ftenn im Verhältniß zu der Ersparnisund die Frachtraten ganz unbedeutend Wenn Sie noch nicht mit ihrer Repu tation bekannt find, so kann jede, Bankier Sie von Lyon & Heult)' Ver intworttichkeit versickern und ihnen Aufschluß geben über ihren ehrenvollen Recorb von überfeines Jahrhundert?. Schreiben Sie deute und vermeiden Ste dadurch, in Ihren Hoffnungen ge-

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