Indiana Tribüne, Volume 18, Number 182, Indianapolis, Marion County, 21 March 1895 — Page 2
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Bezeichziend dafür ist , folgende statistische Thatsache: seit 40 Jahren ist die Zahl der Bewohner Frankreichs um 2.350000 gestiegen, zu welcher bescheidenen Ziffer die Fremden mit 750.000 und die Naturalistrten mit 150.000 Seelen beigetraaen haben. Mi! anderen Wor icn: seit 1851 dankt Frankreich 39 Procent snneS BevötterunzsMachseS seinen Ausländern. Trotzdem mochte - es diese Wohlthäter in jeder Weise maßregeln, besteuern und wohl gar ausweisen. Die weiteren Fragen: Welch: Nationalitäten spielen die Hauptrolle? In welchem Verhältniß ist ihre Zahl seit 1851 angewachsen?" erfordern zu ihrer Beantworwng zahlreiche Tabellen. Nur daZ Interessanteste sei dar cus hervorgehoben: " Nationalität: 1851 1891 Engländer 20.357 39.637 . ' Belgier 128.103 465.860 Italiener 63.307 286,042 Deutsche 67,061 83,333 Nüssen 9.333 14.357 Vorstehende Statistik ist keine tadellose. Unter die 57.061 Deutschen des i Jahres 1851 sind die O:sterreicher ein . begriffen, während die 83,333 Deut-' sch:n de5 JahreS 1891 nur dem deutfäeii Reiche angehören; daneben IV ' 009 österreichisch ungarischer Nationalität. Ueberdies war die Zahl der Deutschen im Jahre.1886 aus 111.114 angewachsen. Es geht daraus hervor, daß seit 1851 die Zahl der AuZländer. von den Deutschen abgesehen,' langsam oder schnell, je nachten, beständig angewachsen ist,' während die der Deut- ! sT5N nach dem Jahre, 1372 schnell adnabm. Das beweist. . - beiläufig ' fo merkt, daß der deutschfeindliche Ehau--viniZmuZ durchaus ichtdas .Erzeugrcifc des Krieges selbst, sondern eines durch die Patriotenliga gekennzeichnettn künstlichen VerfolgungZwahnZ war. Die Zahl der Deutschen sank bis zum Jahre.1881 oder .1822 wuchs , dann bis 1386 schnell an zum Maxi- ' mum und scheint seitdem wieder ständ!g abzunehmen. Sie bilden zur Zeit ' iuir 7 Procent de? in Frankreich toiU lenden Ausländer, die' Italiener dage- . gen 25 Procenr und die Belgier mehr . als 41 Procent. ' j Ein: w:itere interessante Frage ist. . diese: Welche französischen Departements weisen die meisten Fremden auf? Nun denn: im Norddepartement fom men auf 1000 Einwohner 170 Fremde. ' im Seine - Departement 70, in dem de? lhonemünungen 146, in dem der Se: - Alpen 252, in dem der Ardennen 102, in zahlreichen Departements dagegen nur 2, 3, 4 u. f. w. Die an d:n Grenzen liegenden Departements weisen die weitaus größte Zahl von Ausländern auf, und natürlich wiegen beispielsweise im Norddzartement die '"Belgier, in den See-Alpen und in den Rhonemündungm 'die Italiener! vor. Beachtenswerthast eS. daß' die Nordländer (Holländer, Schweden, Dänen !. s. w.) auch eine Vorliebe für Frankreichs Norden haben, während die Griechen. Portugiesen, Türken den Süden vorziehen, obwohl die GrenzNachbarschaft hier nicht bestimmend ist. So .besetzen" die Belgier zuerst daö Norddepartement, - dringen von dort in's Pas-de-Calais Departement ein, ohn: sich indessen bis andie.Meeresküste zu wagen..- folgen dann dem -Laufe der Oise aufwärts und gelange . endlich bis nach Paris.. Ein Arzt," der die Fortschritte einer, ansteckenden Krankheit verzeichnet, konnte den Vormarsch der Bakterien nichr -anschauli-cher schildern, als die Statistik den der Fremden. In einzelnen Nordcantons, wie Tourcoina und Roubaix. ist die Zahl der Ausländer so groß wie die der Einheimischen,-' während gewisse . Cantons der Bretagne, der VendSe u. , s. v. nicht einen einzigen Fremden'auf- ' weisen. Sind sie darum glücklicher, geht'S ihnen darum wirthschaftlich bes. i ? D'ie" Statisti! ist zweifellos, sehr gründlich; so wird in derselben mit .Recht bervorqehoben. daß 'es nicht genugt, beispielsweise die Zahl der eingewanderten Deutschen und Schweizer zu- veraleichen. " Man müsse auch deren Verhältniß w Einwohnerzahl der betreffenden Länder vergleichen, , Und da ergibt es sich denn, daß die Schweizer, die" gegenwärtig in Frankreich ebenso zahlreich sind wie dieD:utschen, eine weit größere AuZwanderungslust berunden als diese,' eineAuswanderungö--lust, die allerdings von der der Luxem- - burger noch erheblich ubertroffen wird; letztere senden fast ein Siebentel ihrer Einwohnerzahl nach Frankreich. Nach ihnen kommen, die. Belgier, dann die Schweizer. JtaNener, Spanier Hol länder und die Deutschen erst an siebent?r Sielle (16 Ausländer auf 100,000 Einwohner). ' i Schließlich wird auch noL die frai
zostsche Auswanderung behandelt. Es sei da nur hervorgehoben, daß Frankreick von den europäischen Staaten ausnahmslos mehr Einwanderer erhält, als es ihnen schickt. Das Umgekehrte gilt für die anderen Erdtheile. So gibt es zwanzizmal mehr Franzosen in Amerika, als Amerikaner in Frankreicö. Von den europäischen Ländern locken diejenigen die Franzosen am meisten an, welche Frankreichs Grenzen berühren. Auf 100.000 Schweizer kommen 1.835 Franzosen, aus ebensoviel Belgier 860 Franzosen, auf ebensoviel Svanier 102 Franzosen, auf ebensoviel Engländer 70. auf 'vnfnsifl Dentsck!e 49 ?5ran?öien ekc.
Südamerika b,t mehr Franzoser ; (277) als Nordamerlla (I4y aus 100,000 Einwohner). GIp neuer 2Zeste. Tie großartige Entwickelung der
lünstlichen Bewässerung hat im Westen Thatsache uns sehr leicht dazu, einen den. Derselbe Professor besucht: spaaus 'raurigen Einöln prächti?: Gär- jungen Menschen, dessen geistige Fähig- ter seinen ehemaligen Schüler in Wien, fm nh rt,rs,r nMrf.n snHfir,nh keilen sich nur sehr langsam .oder Billroth nahm ihn ungemein herzlich
ten und Felder geschaffen. Während der letzten' sechs Jahre hat die äußere Physiognomie ausgedehnter Landstrecken in Colorado,- Utah. New Mezico, Arizona, Wyoming, .Californien und anderen westlichen Staaten ein vollständig anderes Aussehen angenommen, Sand und Sagegestrüpp sind verschwunden und an ibre Stelle sind wogende Getreidefelder sowie reiche Er träge gebende Obstgärten getreten. Die bisher erzieltenResuItate haben den Beweis geliefert, daß es in bisher nahezu unbewohnbaren Wüsteneien des Westens nur wenige, Landstriche gibt, die durch Bewässerung nicht der Cultur erschlössen werden können. Allein bis jetzt hat der Anlage von Jrrigationscanälen kein einheitlicher Plan zu Grunde gelegen, die Förderer' derartiger Unternehmen haben vielmehr nur dem jeweiligen . Bedürfniß Rechnung getragen; auch sind von großen Corporationen in der Hossaung auf Gewinn ausgedehnte , Ländereien angekauft, wo immer eö ihnen passend schien, Flüsse angezapft, und in solcher Weise 'ist viel leicht mehr Wasser vergeudet, als nutzbar gemacht worden. In den nur dünn besiedelten Gegenden wurde dagegen kein Protest erhoben, mit der Zeit aber kamen mehr Ansiedler und diese verlangten mit Fug und Recht ebenfalls Ai. 1TntU.il jmtm V.n i; l V . ciucu .aiuucu un vzui üa uzt i Antheil rrTürr 5,-:,: situ x n l - i l k v lui;b LLiiLiJLa. ' Stttltmkelten arn hr nitiir'i m Ä , "ÄÄ ÄS ReSsbändel' in den'n es slck um WIrrecht hand-lt auf d.rTaa dNUNa Dak Ä oronung. ag oiz flcgcnroan.gcii ' -w n --j ianc aus Sie nauer unyaitvar und. ' i.uU, u.unü Wa aug:m rii rr. ..ri.'.i i.f-, -. m von diesem Sachverständigen darauf hingewiesen, daß die Bewässerung von O-dländereZen n!t ft:n2 für Wirtrl ' V . " rv i interessirten einzelnen Personen oder Individuen, sondern für daZ ganze Land von Wichtigkeit ist und daß daö vorhandene Wasser im ausgedehntesten Maße ausgenutzt werden mug. Dieses kann aber unter den gegenwärtigen Vkrbältnissen nicht geschehen, denn viele Ätllllonen Acres Land sind hinsichtlich ihrer Wasserzufuhr auf die Flüsse anderer Staaten angewiesen 'und die Bewohner der letzteren habe es somit in der Hand, ihren tiefer gelegenen Nachbarn das Wasser vollständig abzuschneiden. In solcher Weise sind ernstliche zwischenstaatliche Conslikte entstanden, zu deren Schlichtung der Conpreß und das Departement des Innern angerufen sind. Kansas protestirt dagegen, daß sein Ackerbau durch Ansiedler in Colorado geschädigt wird, und die Bewohner von Colorado fühlen sich nicht veranlaßt, ihre Ländereien und Industrien im Interesse ihrer Nachbarn in Kansas aufzugeben. Aehnliche Streitigkeiten bestehen zwischen Jdaho und Utah, Utah und Neoada, Nevada und Californien. . Derartige Conflikte sind auf die planlose Begrenzung der westlichen Staaten zurückzuführen, denn deren Grenzen sind ohne alle Rücksichtnahme auf die Physische Geographie des Landes gezogen worden. So z. B. niird Arizona durch daö große Canon, daS auf eine Strecke von 500 Meilen nur an einer i'mzZgen Stelle überschritten werden kann, derart getheilt, dak die L . V V . ' . . . rmfMsfft brtn KmfTfiTi nnnti.S.n
Ttm 'fnwrui it m?Tir nintr nif rjt nrt.!. i . .
OMl'w ÄSarSfi $& D' Hansestadt. Lübeck :r mach g.whK tt i Chat!am,gl. H kk!astm üsat" litt 5I6R(tTi in Zll.Z c f l 31 Wallenstem, Sor.ig Christian Vlt inern aefäljtUcheii 99 3Ut. Rettung WHeS tonäntl und zMtWmw k fkl kürzlich' i Nm Fk d n Sm fifVffnVn ftfiiT . Uv I l7! cTT v ö schastlgten sich Mit den Plänen eines jabrme underbnratdete DackdLer Wdi.
k K. t,tk tv.tv iuncainEii ur.o u töii.u;icu.
:sza::t';; i . s HSGÄSSK durch die Rock? Mounw!, und Wisi. .Dchter Msi ib man, dab n WS mT. (Jun wk!.ffS: Gymnasium ttU unkkb:sserlichn ÄSÄ i? si! Dummkopf Ilitß, und st mit Er. S'' W Ä.W s rch diesen, bald in jenen .Staat. Der Bear v. v,-.., m,, f,.;fh?.a.;r. .r.?n uitu Letzte auf der vor.etzten Bank. Erst
w,ui(lni au m' rSl uvii trnuy Avwtti.itij, iVbilWfc sich dann we abermals na ?ldabo und er w , - m i , 1 f f 5- f , r. - i iti.si : flioBcn aizi in mag. neraoe in diesem Flußgebiet sind sehr bittere Streitigkeiten auszebrochen. Der AitVivnitt V a iVnAfkfiiv Ha VWUUWiUWUi UilV UUVUlUi i4l Jdaho verlangen '.om Departement des illr yXn Innern, dak dasselbe den Bewohnern von Utah untersage, alles Wasser für sich allein zu benutzen und die.Jrrigz tionsanlagen von Jdaho werthlos zu machen. Ferner gibt eS in Jdaho 6.000.000 AcreS Land, welche mit ih rer Wasserzusuhr auf Wyoming angewiesen sind. AlS einziges Mittel zur Beseitigung dieser-Uebel stänl-e schlägt Herr Orven M. Donaldson die Reub.'grenzung der westlichen Staaten und Territorien unter Berücksichtigung der Gebirge. und Wasserläufe vor. Dasi eö ein Ding der Unmöglichkeit ist, einen jeden grotzen Fluß einem Staate zuzutheilen, ' I - -c - ' " - --t . - . gwl er zu, ooc? giauvl er, dak mit Ausnahme deZ Missouri. Rio Grande,
stllch nach Utah. kommt .I?rt.... .-t. r.; ct.
k. im.. ' . . i ViviM wuttuiiM uuw.viiuujtfc ib.u v' Ämr?brlUv!rt geiz, und von ia an strengte er sich so arent ttch sckillekllck in den iLi'.t,.. ... v:.
Colorado, Columbia, Shoshone und
von zwei kleineren Flüssen alle Wasser- . . : lause m einen einzigen ?taat einoezo läufe in einen einzigen Staat einbezogen werden können, wenn man den Westen, der jetzt 13 Staaten und TerDiese geplante Neutheilung involvirt politische Probleme von großer Bedeu tung, doch halten angesehene Mänüer deren Lösung sehr wohl für möglich und im Interesse einer gedeihlichenEntWickelung des Westens sogar, für drin?:nd geboten. Oerühmt gewordene Dummköpfe. Daß die Talente nicht gleichartig vertheilt wurden, nicht nur in materieller sondern auch in geistiger Hinsicht, das wissen wir Alle nur zu wohl. ! Leider verleitet die Kenntniß dieser sich nur sehr langsam .oder scheinbar garnicht entwickeln, zu, schnell aufzugeben. und ihn damit oft der einzigen Möglichkeit zu berauben, sich zu einem brauchbaren Gliede der mensch , lichenGesellschaft heranzubilden. . Das voreilige Urtheil Aus diesem Burschen wird nie Etwas werden, an dem sind Hopfen und Malz verloren ist nicht selten' ein schweres Unrecht. Der Le-
ritorien umsaßt, in 26 theilt, von denen war, iw . UM &tn moorigen
Zeder etwa 73.500 Quadratmeilen mit .nerai onemau aojon war in m , ft na . - ... I Ma v X. Vn m . t n . V s(ZL lnv V I 1 -
380.000 Einwohnern erhalten würde. . uu m Arbeiten durch
bensgang, vieler berühmten Mann auf die Schulter, zeigte aus seine Inzeigt, wie ein an sich eminentes Talent strumente und sagte: .Aber, ich bitte u . . ' ' . . . . . . : . n rn l. rr r' . . , ,
anfänglich entweder nicht erkannt, oder aber mißverstanden und in falsche Bah-! I nen gcutici meroen rann. Man weiß von dem berühmten Ehemiker Justus v. Liebia. dak er als Schüler sehr WNlia die Zusriedenheit seiner Lehrer genoß. Seine philologisch:n Studien trieben die Professoren ' zur hellen Verzweiflung, seine Leistunaen im eicknen und in Allem waS Formensinn voraussetzte, waren, gleich tt..rr vt fr-. : i . n.ti TJ n t Null. Ihm zur Seite steht Gustav Dor6. der hochgeschätzte Maler und Illustrator. Seine . Schöpfungen lassen , es keineswegs errathen, daß, man ihm sogar noch auf der Akademie allen Ernstes den Rath ertheilte, einen', andern Beruf zu wählen, da ihm zum Zeichnen daZ erforderliche Talent abfolut mangele. , Gottfried August Bürger, dessen Be
deutuni als Dichter und als Schöpfer nal, unter, einem entsprechenden ZZestder deutschen Ballade über allem.Zw:i- ctus . seiner Bestimmung übergeben
Wm. V.,t-s,w ttJTYV. nTfm Qvt? "i. o'-" in lirur. III i r iiv irrnn' r n irnr liuruLi c.t . to -1 r. r i ll 1 lt i "1 k 1 t-T t Ä. tnit t t 9 'Ti V c 7-lÜ NeÄ ÄnMW rnue sich ufi Ä Ä . Fortschritt: zu machen, d.e inair stt neqi, waris naoe ein icqr icvivadon einem auch nur mittelmäßigen Schüler erwarten konnte. Nach drei . ' . . . r e cr i e r. . . till!kl bahnbrechende Groge, brachte seinem Vatr. einem ganz unbemittelten Landma&tx in die Lehre zu geben. Glück lichenveise wurde dieses Vorhaben durch dasDazwichentreten eines scharsblickenden Arztes vereitelt und der Knab: einer Lausbahn zugeführt, die seinen Namen unsterblich machte ;77rv.r X.::?.,' und WMenscbakt liekrt viele solche V?sp5 Samuel Sm es weiß der?n eine aan'tt Rbk an7u?übren nam ent3 a ein'ae "n zu Handeln und zu losen Streich: immer leichter zu. finden war, als zum Unterrichte. Auf der Edinburger Universität erklärte' ihm Professor Dolzell geradezu, daß er eS nie zu Etwas brin?en werde.- - Der berühmte Swift,' beanntlich einer der geistvollsten satirischen und politischenSchriftsteller. EnglandS. fiel auf der Universität Dublin durch'S Examen und erhielt nur durch ganz besondere Gunst ein Empfehlung nach Oxford. Der glänzende Lustspieldichter und Parlamentsredner Sheridan zeigte in der Schule 'so' wenig Talent zum Lernen, daß da Lehrer an ihm verzweifelten; Oliver Goldsmith, der Dichter und Geschichtsschreiber, sprach von sich als einer Pflanze, die .... Ä,t4. m,w als ihm einmal sein über ihm. sitzender zss. .st,llt mnth. i ..... . -- 1 1 - O-, , ' . Hoznth, der 'noch heute gefeierte Maler und , Kupferstecher, dessen Zeich h Anntf.ntk ..L ..4 u.. Zangen wahrhaft giNla a nann wer, müssen. Dar im Unterricht sehr. schwer, von Begriff, und durch sein ganzes Leben blieb sein: Schulbildung äußerst gering. Kaum, daß er eS zum rthozraphrschen Schreiben brachte. Und doch schuf er. in seinen Bildern ein echtes Denkmal des Charakters, der Sitten und deS Geistes seiner Zeit, das den Malern noch lange zum Studium dienen wird.' " . ... .'. :. Napoleon Bonapartii und Welling ton waren ebenfalls dumne Jungen, die .sich als Schüler in keiner, Weise hervorthaten. ' Robert Clive. der ausgezeichnete Kriegsheld und Gründer der britischen Macht in Ostindien zeiate.sich in der Jugend ebenso geistig cheschränktalS verwildert, so daß eine Eltern ihn lruch adraZ tfesiL'tÄ N' u itn
der namhaften Revue Passiren lassen. n. Nachdem die Mittel zur Dpo- ' Walter Scott, dessen Romane in ast j sition gestellt waren, wurde energisch Lutt alle Sprachen der civilisirten Welt ! an 'die Ausführung des gewaltigen S.K? SSSSSm übersetzt wurden, galt in der Schale Unternehmens geschritten. Die Trace inem graß.lchen Todeslchrel M für einen ausgezeichneten Dummkopf, war am 1. Juni 1837 abgesteckt und I?Ä'm l &2-..fa.rv ... f-r. ßr:.! 5k .,ss.f.,n V)nz un o:r er aus dem Trottdlr aus und oueo ro-
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nn);c Grar.r 5,? v r r. m . t.tt Praoenr unsrer großen kpuoiir. 10stet: seiner Mutter, w:e er leldZt vekennt, mancb: Thräne, weil er als Knabe so gar dumm und ungeschickt heit und Lanzsamkei! bekannt. Wir wollen die interessante Reihe damit schließen, da wir noch den Namen eines Mannes anführen, dessen Ruhm sich über die ganze Welt derbreiiete. Wenigen unserer Leser mag es b:kannt sein, daß Dr. Billroth, der vor nicht langer Zeit in Wien verstorbene Arzt und Operateur, als Schüler zu sehr geringen Hoffnungen 7erecht:gte. In sprachlichen Fächern sprachen seine Lehrer ihm jegliches Talent ab; scin Professor der lateinischen Sprach: gab ihm den wohlgemeinten Rath, seine Studien an den Nagel zu hängen und ein Schneider zu weiBillroth nahm ihn ungemein herzlich auf. und da er eben im Begriffe stand, eine sehr schwierige Operation zu ma chen.lud er den altenHerrn ein,mit nach dem Operationsfaale zu kommen. Während der Operation, machte der Professor einige entschuldigende Bemer kungen und erwähnte dabei des früher gegebenen Rathes. Aber Billroth klopfte dem guten Manne wohlwollend :c, yiotou ganz Recht. Und S seh, Mlnm Alt .t fcit t$ Sie hatten ta en ja. daß ich Ihrem guten Rarhe buchstäblich gefolgt bin.- , Die angeführten Namen mögen ge nügen, um den Beweis zu erdringen, daß nicht immer ein Haken sich bei Zei ken krümmt. . Vielleicht kommen diese Zeilen hier oder teil einem unnothig bekümmerten Bater oder verzweifeln dem Lehrer zu Gesichte, denen sie zum f rnTi V?rt rnnAtn Troste dienen mögen. Pencil Bania. Der Nordostfec-Canal. Im Beisein . von . Vertretern aller cioilisirtenVölker wird am 17. Juni in Kiel eines der großartigstenJngenieurirntt der Neuheit, der ?ordotsee-Ca . . r.r.'l acius zelner : mmmuna urgccm werden. Der Gedanke, die bel'.en ' . " . . v . er. vi. v wzuu vcvuii, uic v...u Mischen Meere durch einen Eanallnit nander zu verbinden, i,i JaHrHunderte alt und von Zeit zu Zeit wurden entsprechende Plan? in Erwägung ge. fifl, nn fln3 an wurden z?zen, allein von Anfang an wurde die Schwierigkeiten als zu grob erkannt, um sie überwinden zu können, nrcksiicklZ. flUtln htm deutschen ' --vc'T-r -" ' I " Reiche war es vorbehalten, daö groß, artigc g8r! wirklich zu beginnen und, allen Schwierigkeiten zum Trok. alück. allen Schwierigkeiten ,um Trotz, glückTIjC l-p v . r r rrs r-" rr platz in der deutschen Geschichte behal ten.- - ! . Im Zahre 1883 wurde ein vom Geeimen Qber-Baurath Bäusch entwor sener bezw. umgearbeiteter Plan dem Reicböta voraeleat und Mit sebr oto.: i Sllmmenmehrheit . angenommen. ' Die Baukosten waren auf 156 Millioen Mark veranschlagt und von diesen . iate. interessirter oemvtan dv a;(iu:öncn zu uoirneo- . ... . . Wilhelm I. den Grundstein zu dem Riesenbau, der dem deutschen Handel wen neuen Weg öffnet. Hinsichtlich seines reiner (Hfirt SiÄSK Kl
lo5'zu werden.
. i. r r.
RivellimentZ ist der Cana a S SS'iXT Tr ;7' . . . ' kif nlfthtr ffiM t hiitn hu Rwttvt
Durchstich tn Meereshohe, ge- , z;"" cV. r T fi ui7mri fjiftrt in sein biS zum letzten Augenblick, konnte
zur . Unterelbe. Der Canal erstreckt j '' E i n vernünftiger Vorsich in der Länge von 62 englischen ' schlag ist - doch noch im Bundeösenat Meilen von der Kieler Fohrde b:S nach , durchgedrunsen: die Resolution nämBrunsbüttel an der Unterelbe. Er i l'ift : dächtninr für . ! M . f . L. . t
durchschneidet- die Marsch- und den langsam ansteigenden. Helderucken bis Grunenthal.erreicht- beiAudorf dieObereiderseen und folgt dann der Richtung deS EiderkanalS, dessen Krümmunzen mehrfach - abschneidend bis zur Holtenaue? Mündung in die Kieler Bucht. Der Wasserspiegel ist 217 Fuß. die Sohle 86 Fuß breit und die Tiefe betragt an der flachsten Stelle 30 Fuß. Trotzdem die mittleren Wafferhöhen ver ij)ttt und der unlereioe satt ge m cc uno o uiucicioc ia i ae . . . , nau gleich lnd, mußten, die analMündung durch m.lUg eiM anlagen geschützt werden, denn in der Un:erelbe treten die täglichen Fluthbewequngen auf und auch der Wasserspiegel der Ostsee ist in Folge von ungewöhnlichen MtierünZseinflüssen.' Sturmfluthen u.- s...w. erheblichen Schwankunaen unterworfen. J4winuum : uiiinuui in. ÄÄSSS1 S der Unteielze . und- bi Holtenau am Kieler Hafen haben so. große, Dimensionen. daß ''sie 'daS Durchschleusen mehrerer Panzerschiffe ' öder ganzer Handelsflotten auf ein Mal ermo?licken, und dürsten die größten der Wt sein. , ; 1 Der Eanal wird von einer größeren Anzahl fester .und, Drehbrücken über spannt. . Die größte feste Brücke ist die der . Kiel-Flensburger-EIsenbahn. bei Levensau. Dieselbe, auch .als Landflraße dienend, ist die größte bisher, in Deutschland ausgeführte Bogenbrücke; sie hat 165 Meter, (ein Meter qleich 3.33 Fuß) Spannweite und 42 Meter lichte Durchfahrtshöhe über dem Was' serspiegel. - Ihre Eisenconst.ruktion
wiest ca. 6.6 Millionen Pfund o'-ffl1l854b& 1856 als Musiklehrer in St.
von der Gäte Soffnungshütte.i.'iOber-j Hausen ausgeführt.' Unter den-Dreh-1 brücken', sind 'die'- drei'cRendZöürqee's Brücken mit einer Länge von 100 Me. ter besonders bemerkenSverth. mlöt I
die größte Drehbrücke des Manchester-
ju. . . mm Canals um 20 Meter udertressen. Der Der Bau des Canals hat an vielen Stellen sehr bedeutende Schwierigkei-' ten verursacht, da man oft auf truger:Untergrund stieß, wo zeitraubenden und schwieri Aufschütten fester F'lß gefaßt werden konnte. Diese Schwierigkeiten waren besonders bei dem Ausheben der gewaltigen Schleu sengruben bei Holtenau sehr groß. Aber auch eisenharte Steinkolosse machten den Ingenieuren viel zu schaffen. Diese Kolosse gehörten zu jenen riesigen Granitfindlingen, welche in der Eiszeit von den Bergen Norwegens hinabgeschwemmt sind und an vielen Stellen in Norddeutschland vorkammen. Diesen Gesellen ging man mit Dynamit zu Leibe. Daß bei dem Durchstich die neuesten und leistungsfähigsten Arbeits Maschinen in Thätigkeit treten mußten, versteht sich wohl von selbst; es waren über 75 Millionen Kubikyards Erdreich fortzuschaffen und dau waren Menschenhände allein außer Stande. Gewaltige Schwimm-, Trocken- und Spritzbagger, von dem Riesen Dampf getrieben, verrichteten die Arbeit; von den Leistungsfähigkei ien dieser Maschinen wird die Mitthei lung, daß ein Trockenbagger an einem einzigen Tage über 3000 Kubikyards Erde auöheben konnte, dem Leser eine Vorstellung geben. Trotzdem Hunderte der Riesenmaschinen in Thätigkeit waren. war ein Arbe:terheer von durch schnittlich 10.000. Mann an den Canalbau thätig. Alle Gaue des deut schen Reiches. Italien, Polen, Holland u. s. w. - hatten ihre Contingente zu diesem Heere gestellt, für dessen Unterkunst an verschiedenen Punkten . 25 Barackenlager errichtet waren. Dort herrschte ein wahrhaft babylonisches Sprachgewirr. Bei aller Einfachheit war in diesen Laaern den Rücksichten I V T(fitni(l3hVI T) tl der GesundHeitspfleqe. Reinlichkeit und Ernährung der-Arbeiter in umfassender Weise Rechnung getragn worden. Jetzt, ist das. große Werk nahezu vollendet und im alten Vaterlande rüstet man sich u dem .Festtage, an welchem im Beisein der Revräsentanteil aller Nationen die Vermählung der Öse mit der Nordsee gefeiert weroen wird. (n.McyMf. ovt I - o. u 9 a 1 1 a n 0 0 a a, .enn istder bekannte deutsche Pionier Karl lientworth aus dem Leben gesck?!:den. Er war im Iah 1820 in Hamburg geboren, bildete sich zum Freskomale? aus und kam im 4af 1850 na aus und kam im Jahre 1850 nach Amerika, wo. er in Turnerkuisen eine hervorraaend.: Rolle, spielte. Seit 1832 hh ?sTHr urm nhfr ffr ftitrif i trr wvv vfiv vier Stockwerke tief vom Dache eineö Hiuseö herab und war 15 Minuten ttähT fSf. mh ttrMM mlnm später todt. Meyer arbeitete zusam- ' .. . ' . " L men. mn Äioer: oy.er aus vem acy. im Abreiben eineS Stuckes BKch. ? er durch ein neues ersetzen wollte. var der Widerstand n?cht so groß, alö ! r deroiuthet, er verlor daö Geichge w'cht. Zurücktaumelnd erwischt seinen Genossen am Rock, um sich fest zuhalten. Das- Tuch rib, aber schon hatte ihn Kohler Mit der einen ano an dSchaiUcr erfabt. , andm. festh elt. Es waren seiche Äugend icke, KvhleS j ras 1 . ow jt" 7. v . r. Ji M ZjX L k . . C W9 vir tiii j 14 w o uegen, yaiianKirugro ion den Eingang des HauseZ und tir fJS??0ig5: t. rr t i 1 it nicht mehr lineto. rnoroene ongremiigileoer in oei cn aujcrn ors viongtcnc aouui. Mit diesen Reden war nicht nur stets c A"..r v. re tr.o ?jc rri ein allseitia beklagter Zeltaufwand der - ! bunden, sondern auch meistens allgemeine Heuchelei. Die Redner überboten sich in päthetifchen Phrasen während sich dir Zuhörer langweilten.' Künstig sollten die Nachrufe bloS gedruckt werden' jährlich ein Band. , ur tn wenigen Kreisen tnird ti bekannt ' .sin. ' schreibt ein , " .. . . c W L -a- w. : Cfitsftf v6 Kf (ifimMnnitt iWJ 7"rY 7; , V 'm 'Ä2 Lün5 (und. anderer, trefflicher Tonvttkefrwch lebt un'o zwar in den'Ber. Siaaten.' - Chevalier A. von-Kontski,-dessen. Name in der .ganzen musikalisch Weltbekannt, ist. hält sich gegenwärtia. in SanFranuöco auf . und wir' dort in nächster Zeit seinen 79. -rtl.t'.tlrf. C.t,. Rin.ttit Sm aiii. ! 5ä6 .ht tiMÄ' s..rr.,t. .wf,; der 'AuSschsß". hatte eine .Vorfeier veranstauet, bei die beliebtesten Kompositionen deS greisen Meisters vorge-führt-würd'en., während dieser selbst atf Klaviervirtuose auftrat ' und der Ge gensland ' enthusiastischer Ovationen wurde.' Herr d'e Köntski lebte früher längere Zeit in Busfalo, N. .M, trotz seinrs .hohen AlterS ist-er nöch:ungtmein. rüstig und hat sich seine ..ganze, echt, polnische Lebhaftigkeit, bewahrt. Anton'-von. Kontski,-. einer - polnischen Familie angchörig, von der sich meh-rere-Mitglieder-als Musik-Biriussen und- ÄS Eomponisten- auszeichneten, wurde' am 27. Octoder.1317 zu Krakau. in Galizien geboren, bildete sich zum Klavierspieler au und lebte von Y:tkrsbürF, von wo er. int Jahre 1867 nach -Löndon übersiedelte.. . Wann' er nach Amerika gekommen' ist'.darüber schweiaen sch Meyer und BrvckhauF gründlich aus. .
sühjctkrs
im k fflidu m. 't
In den ersten zvar.men Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Willter schwer und reichlich gegessen, kommt es häufig vor daß die Leöer nicht richtig arbeitet.es übermannt uns ein Hefuhl von Müdigkeit weches jedermann wohl bekannt. Also regulirt euer System und dafür gieb! es kein besseres Wittel als
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Vorn Auölan?e. In Armidale (Neu-Süd-Wales) ist die aus Hannover gebürtigte Priorin des dortigen Ursulinerinrienklosters, Schwester Marie Bernhard, 71 Jahre alt, gestorben. Dieselbe war seinerzeit die Begründerin des Ordens in Australien gewesen, als dessen erstes Mitglied sie in Sydney landete. Der Käthner Jedamczyk auf Abbau Warpuhnen, Kreis Sensburg (Ostpr.), erschlug in einem Wahnsinnsanfall seine Ehefrau, steckte die zerstückelten Theile derLeiche in den Ofen, warf dann den lebendigen dreijährigen Sohn gleichfalls in die Ofengluth. Der dazukommende Schwager verhinderte die Verbrennung des anderen Kindes. Der Verhaftete gab an, seine Opfer seien vom Teufel besessen" gewesen. Ein interessanter Fall aus dem Thierleben wird aus Holstein mitgetheilt und verbürat. Auf dem Teiche eines adeligen Gutes brüteie ein chwanenweibchen aus vier Eiern. Da von der Gutsherrschaft eine Vermehrung der Schwanenfamilie nicht getznscht wuroe, wuroen der Frau Schwan die vier Eier aus ihrem Weste weggenommen und ihr dafür zwanzig Enteneier untergeschoben, was sie sich auch ruhig gefallen ließ. Als der Herr Schwan aber die Fülle der Eier in dem Neste bemerkt hatte, warf er alle Eier bis auf 'oier Stück hinaus. Die Frau Schwan brütete nun weiter. Als die zurückgelassenen vier Eier ausgebrütet waren und sich vier kleine En:en dem Schwane'üpaar zeigten, war dasselbe darüber offenbar erstaunt. Es stieß die kleinen Dinger hin und her und umkreiste unruhig das Nest. DaZ Ende davon war, daß der männliche Schwan dies; Nachkommenschaft, die er als die seiniae nicht anerkannte, todtMit dem Postdampfer Tartar" langte in Plymouth Kapitän Suhr an. dessen Schift Fannie", von Eardiff mit Dynamit für die Kupferminen in Ngama-Äand geladen, zwischen WalfischVai und Angra Pequena im Nebel Sch-ssbruch litt. Da der Dampfer sich sofort mit Wasser zu füllen begann, rettete sich die !6esatzung von 22 Mann und der Frau des Kapitäns in einem Boote an die Küste. Vier Tage lang irrten sie dann in der Sandwüste umher, bis sie auf die Hütte eines Hottentotten stießen, der bei ihrem Anblick floh, aber Wasser und einige Nahrungsmittel zurückließ. Etwas gekräftigt zogen sie weiter durch die heiße Wüste nach Jchaboe. wo ' sie fast . wahnsinnig bor - Durst mit geschwollenen und blutenden Füßen eintrafen. Ihre Leiden fanden dort ci.i Ende, und nach ein paar. Tagen dr Ruhe sandte man sie mit Führern nach Angra Pequena .und von dort nach Kapstadt. Die Frau des Kapitänö bewies während dieser Zeit der quälvollen Strapazen die größte Standhaftigkeit. - ; Die Wiener Polizeibe-. Horde . recherchlrt . nach einer Frau, welche der in Nikolsburg wohnhaften Schuhmächerlgattin Josepha Gebauer ein Kind in Kost und Pflege gab,' das ein Monstrum seltsamster Art . war und sich dabei eine Zeit lang frisch und munter des Lebens erfreute. . Das betreffende Kind zählte ca. 13 Monate, .war weiblichen Geschlechts und - wies am ganzen Korper die denkbar üppigste Häarfülle auf..- Der ganz: Oberleib und die beiden Arme 'waren dicht und hoch behaart, so daß es schien, als stecke t t daS -Kind in einem Fell; die Wangen bedeckte em. Backenbart, d:e Oberlippe ein deutliches Schnurrbärtchen, das Kinn zeigte eine Fliege. Ueber den lichtbraunen Augen ' hatte das Kind huschige schwärze Augenbrauen, die über der Nasenwurzel durch eine üppige Haarbrücke .verbunden waren. Der Kopf, zeigte- gleichfalls reichliches Haar . von - lichtbrauner Farbe ' Die.? Kind wurde ' der Gebauer . gegen ein monatliches Kostgeld von 3 Gulden übergeben, allem die Mutter ließ' seit sentm Tage, nichts von sich hören. i Deshalb. A.: Wobta so schnell, alter Freund?- B.: .Meiner s?rau will ich 'waS - zum Geburts tag . kaufen.- A.: ' .Ich denke.' der . Ge- -burtStäct Ihrer ' Frau war' schon vor vier' Wochen.- I.: Allerdings, aber da hatten wir gerade eine kleine Diffe-' renz mit einander, heute haben wir unS neu versöhnt!". ,. H a l b e R e t t u n g. .Lieber Onkel, wenn Du mich retten willst. zump mir' zwanzig Mark." Ich kann DiK nnr'b-" "'!kn.- -, .,.. Lludv'S yi!e Ouvvofltory ird garantirt für die Heilung -von Hawörrboiden und Verstopfung, oder vaS Geld wird zurückgegeben.' S0Ctö. die Bof. Schicke zwei PoKmarken für Zirkulare und Probe an Mattin Rudy, reailtttrten Apotheker, Laneafter, Pa Postkarten nicht beantwortet. Zu ver. kaufen in allen- guten Apotheken K,rd vro.v . Kiefer & (5 sr. unt Daniel Stewart. Wholesale Agenten, 2niian?liZ, Ind. '
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Eisenbahn -Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eiser. bahnzüe im Union Dcpst. Indianapolis. - Vandalia. Mgang Postzug Expre Ex?reg Accomodation Expreß Expreß Slnkunft Expreß Expreß Accomodation Expreß Schnellzug Accomadation .... 7 30VM ....11 50 Vm ....12 40 Nm .... 4v0 Nm .... 7l Nm ....II 2)Nm .... 3!? .... 4 15 Stet ....10lVm .... 3 20 Nm .... 6 00? .... 740 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago unt St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division. Mgang Expreß 415S3tt Cxxreß 10 3Expreß I0 3UVm Limited Expreß 3 10 Nm Expreß.. 40N Ankunft Expreß 7 1 Vr Expreß 1180 93a Limited Expreß 11 30 m . Expreß 6 00 Km Expreß 1100 5h Et. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 Bm Limited Expttß 1160 9ha Expreß 1120 9ha Expreß, täglich 11 45 9ha Ankunft Expreß täglich 4 00m Expreß 2 50 9! Limited Expreß ö 80m Expreß 6 00 Bin Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Um Accomodation täglich 7 05 Vm Accomodation 11 00 Bm Postzug 3 VON Accomsd. (nur SonntaaS). Accomodation 6 35 91a Ankunft-Rufhville Accomodation. . Postzug 11 40 Tra Jnd'xlS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation - - - - Accomodation 10 15 9ha Schnellzug 11 10 9! Chicago und Cincinnati Diviston westttq. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scknell.Post 11 K)9hn Lcfayette Accomadation. ...'5iO 9hn Schnellzug 12 15 V Ankunft Schnellzug 3 30m Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 60 9ha Accomodation 6 15 9! Peoria Divistcn westlich. Abgang Erpreß 7 25 Lnr Expreß 1125 5ha Danville Accomodation. . . . 6 05 9hn Expreß 1169m Ankunft Expreß 3 25V Danville Accomodation. ... 10 3a Vm Expreß 2 Z Nm Expreß 6 559! Peoria Diviston östlich. Abgana Expreß 6S0V Accomodation Expreß 3 25 Shn Ankunft-Exprcß 1140 tn Accomodation Expreß ....10 00 9ha Lake Erie und Western. MgLNZ Expreß 700Vm Expreg 120 5ha Expreß 7 00 9ha - Echnell'Crpreb..... ' Ankunft chnell Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 60 5h Erpreß 6 20 92 Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Dwifion. Abgang Expreß 4 60V Cclumbus Accomodation.. . L OO v Expreß 3 30 9ha Nlchmvnd Accomodation. .. 4 00 9ha Expreß 5 10 9ha Ankunft Richmond Accomodatioa 8 55 Vm Schnellzug 11 40Vm Expreß 12 30 9ha Accomodation 3 2iSha Expreß i 6 60 5! Expreß 10 15 5ha Chicago Division via okomo. Abgang Expreß , Expreß : Ankunft Expreß Expreß 1100 V 1120 9ha 3 85V 3 15 9ha Louiöville Division. . Aboan irofi a 1k Louiöville Accomodation.. . 8 10 V' Schnellxua. . 8 25 9ha Accomodation 4 0Sicr Ankunft Accomodation 10 20V Schnellzug lOKOLm Accomodation 5 60 9ha Spezial täglich 1100 9ha Cincinnati, Hamilto und Jndians ! poliö. Abgang Expreß s 40 Cmcinnati AccomodotiZa ..1050 V Expreß 8 00 9ha Expreß..... 400 9ha ! Expreß....,...'.... 6 80 9ha Ankunft Accomodation 95Ba Expreß..... 1145 V Expreß 730 9ha Expreß,... 1065 5ha Expreß 12 30 V Indianapolis und Vincenneö. . , ' ' . ..-. Abgang Expreß . S00Vr, l VincenneZ Accomoration... 4 00 9ha. Ankunft VincenneS AecomodationIO 40 9ha Expreß......... 6009ha Cincinnati, Wabash und Michigau. Abgang Expreß , S3?v Expreß . ; ........11 15 D Expreß 6 45 9ha Ankunft Expreß 9ta Expreß...., , 2 50 5ha ! Expreß... 03 5ha Indianapolis, Deeatur und Qefteru Abgang-Exp'reß.::.. 8 COC Accomodation 3405ha. . ' T'--.-. .Ar tuSß rm Ankunft Echnell.Sxpnß 3S0C W Pf AirnikA am . . ' C3CDNCIltCrrnrw ltvc r 14 ..... j Erpreß 4t0V ' Louisville, New Albanz und Chleazo bganExVnß ....hVsii' j 5LSPB 11 5ha c. r-f mmm rvr Expreß....... 8 V MMNkfttarMrti tsmUtyr ' 6t.1r.raiii fc. 7a mmj M iuak m mmth, k 1 1- jm ui-k ly . i ' ttmm ar tu. Mt, ak4M m. Hxh m, ti r. -1 i il nfnn. mm . t i t in .11 7MTIMX tfe. r. AU t M. mrj miir. wrfht. KA( ' rMr vuu ' 4 . r .
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