Indiana Tribüne, Volume 18, Number 180, Indianapolis, Marion County, 19 March 1895 — Page 2

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Man ni.lt sich Langsam näher, und wenn die Franzo .sen wirklich etwa von uns zu fordern iaben, so läßt sich das unter Leuten, die sich n'her stehen, am Ende besser usgleichei:, als unter Leuten, die sich gegenseitig , mit der Faust bedrohen. Das sie und größte Verdienst an der Annäherung hat sicherlich die deutsche Kunst gehabt, die nach Frankreich kanr. Bei einem politischen Volke, wie dem französischen, setzen sich auch die künstZerischen Wirkungen in Politik um. Als die chauvinistischen Horden gegen .Lohengrin brüllten, hatten sie offenbar eine dunkle Ahnung davon, daß Wagner und Alles, was ihm nachfol:n sollte, dem Chauvinismus in Frankreich :. das Geschäft verderben vürde. -Man lernte in Frankreich die deutsche' Kunst kennen und lieöen, und .indem - man die " Vorurtheile gegen Deutschland auf dieser Seite ausgeben rcußiV bekamen jene Vorurtheile überHaupt, einen Stoß. Zs- bestehen zwar inoH genug. 'aber die schlimmsten sind .gefallen. Man glaubt den chauvinist! fchen Lügnern und Idioten nicht mehr, dafc jenseits des Rheines die deutschen Llrmeen nur auf die Gelegenheit warien, um Frankreich zu überfallen. Man glaubt im Gegentheil an die Friedensliebe Deutschlands, und hier hat besonders .das Verhalten des deutschen Kaisers vorzügliche Wirkung getfon. Das Mißtrauen, mit dem man ihn bei seinem Regierungsantritt beirachtete, ist in das gerade Gegentheil simgeschlagen. Maßgebende Organe der öffentlichen Meinung,' wie der Temps", haben 'bei rnehreren Gelegenheiten bereits ; in warmen Worten !dem deutschen Kaiser ihr Vertrauen Zundgezeben. Erst gestern schrieb die .Libertö": Die c auswärtige Politik Wilhelm's II., im Gegensatz zu derjerigen, die vor' ihm ausschlaggebend gewesen ist, besteht weniger darin, sich gefürchtet zu inachen, als. darin, sich Achtung zu verschaffen, selbst bei seinen Gegnern. So ist sie vielleicht geschick4er und wirksamer für die AufrechterHaltung des allgemeinen Friedens." Es handelt sich nicht 2los um Vertrauen. Es ist nicht zu leugnen, daß der deutsche Kaiser hier in Folge der Freilassung der beiden französischen Officiere am Tage des Begräbnisses von Earnot, in Folge seiner Depeschen fcr.m Tode Carnot's, MacMahon's, Canrobert's, in Folge seiner Antheilnähme beim drohenden Verlust der Gascogne etc. auch in weiteren Kreisen eine gewisse Popularität zu genießen beginnt. Die französische Phantasie hat sich ein besonderes Bild von ihm zurecht gemacht; es ist fraglich, ob dieses Bild der Wahrheit entspricht, aber es ist jedenfalls, sehr schmeichelhaft. So bleiben denn die guten Folg:n nicht aus. Die Sache der guten Beziehungen zu Deutschland - gewinnt immer zahlreichere und mächtigere AnHänger. Zu diesen gehört vor allen Dingen der jetzige Minister des Auswärtigen. Her? Hanotaux. Da in den internationalen Beziehungen sein Wille ausschlaggebend ist, so braucht man von dem ewig schwankenden Will:n des jetzigen . Kabiuetschefs Ribot wohl keine ungünstige Beeinflussung der sich vollziehenden, Entwickelung zu fürchten. Zu den mächtigen Anhängern der Sache zahlt in neunter Zeit ferner der Figaro. Man kann sich denken, was die freundliche Haltung dieses einflußreichen Blattes für die franzo-sisch-deutschen Beziehungen bedeutet. Viele trauen sich erst jetzt mit der Sprache heraus, nachdem der Figaro" seine laut hallende Stimme hat ertönen lassen. Auf der -andern Seite kann nicht gut mehr eine chauvinisti,e Preß-Hetzerei in großem Umsange geführt werden, wenn der Figaro" kampfbereit auf der Gegenseite sieht. Was derzeit in der Haltung des Fi garo" zum Ausdruck kommt, das ist die friedliebende, gemäßigte und antichauvinistische Gesinnung des neuen Chefredakteurs de Rodays, der wohl auch selbst aY diese schonen Artikel schreibt. So xszx der Figaro" das t erste. Blatt in Paris, das die Theil'nähme der französischen Regierung an der Einweihung des Rord-Ostsee-Ka-rials befürwortete. Daraufhin hat der Jntransigeant" das übliche Geheul losgelassen, und einige wenige dumme chauvinistische , Schwätzer haben ihm sekundirt. Der Figaro" kommt heute abermals auf die Angelegenheit zurück in einem Artikel, der auf der ersten Seite sieht und Schmollen wir nicht!" überschrieben ist. Selten sind die ewig plärrenden Patrioten" so kräftig auf ihr großes Maul gehauen worden, wie es in diefem Artikel geschieht. Die Herren werden unbedachte Publizisten" genannt. Ihre Redensarten von .5?eiabeit" und Pression tverdeu als

'.Ugenhast und gehassig" bezeichnet. Hoffentlich." so schreibt der Figaro", wird sich das Ministerium nicht durch diese Manifestationen einer etwas theatralischen Reizbarkeit erregen lassen und wird auf die Zuvorkommenheit des deutschen Souveräns nicht in de? &tt antworten, wie es die Wildheit einiger spitzfindigen Geister fordert, sondern wie es die Höflichkeit und de? pesunde Menschenverstand erheischen!" Der tti"2?o" hat auch in warmen Worten den Malern des MarsfeldSalons zugestimmt, die beschlossen fao.it, die Berliner Ausstellung zu beschicken. Auch dieser Beschluß ist ein schönes Zeichen der Zeit. . Was vor wenigen Jahren noch die Kaiserin Friedrich nicht durchsetzen konnte, das t!,-.ln jetzt die Künstler aus freien Stücken. An der Spitze der Mars-feld-'Gej ellschaft steht derselbe Puvis . Chavann:-, der damals in einem " riefe die Ablehnung der von der Kaiserin Friedrich überbrachten Einla;uncj anrieth. So brechen sich Wahrf'eit und Versöhnung lanzsam Bahn. Die Chauvinisten können sich geberden, oie sie wollen: der Friede wird erhal ?:n bleiben, und wenn der Friede nur 7och zwanzig Jahre erhalten bleibt, feaben wir noch ganz andere Dinge ereben. Zu den Vorgängen in Armenien.

Der in türkischen Diensten stehende preußische Generalmajor Frhr. v. d. Goltz ' veröffentlicht eine ausführliche Darstellung der vielbesprochenen Ereignisse von Talory (Sassun), welche auf Mittheilungen beruht, die v. d. Goltz von dem früheren Präsidenten der türkischen Untersuchungs-Com-Mission. Abdullah. Pascha, erhalten hat. Diese Mittheilungen, welche der Verfasser zweifellos verläßlich bezeichnet, lassen die bisherigen Erzählungen über die angeblichen türkischen Grausamkeiten, welche in Sassun vorgefall:n . sein sollen, als weitaus übertrkbm erscheinen. Im Wesentlichen erzählt Freiherr v. d. Goltz die fraglichen Ereignisse in folgender Weise: Im vorigen Sommer erneuerte sich der schon früher wiederholt vorgekommene Streit zwischen dem Kurdenstamme der Wranli und den im Talory-Thal seßhaften Armeniern anläßlich des Durchzuges der ersteren dun!) dieses Thal, um zu den Matten des angrenzcnden Hochgebirges zu gelangen. Die Likranli wurden von den Armeniern ngegrifftn und mit erheblichen Verlu sten zurückgeschlagen, wobei die Armenier viele Grausamkeiten begangen haben. sollen. Der -türkische Kannakam des Gebietes hat .seinen Sitz außerhalb desselben und noch nie eine wirksame Autorität ausgeübt. Diese Umstände erklären es. . daß sowohl de? ältere armenische Agitator Damadian als auch vo? den letzten Ereignissen der bekannte Hamparssun sich das Gebiet von Talory als Schauplatz der Thatigkeit erwählten. Der , letztgenannte, der. ehemals in Medicinschüler in Konstantinopel, vor einigen Jahren bei dem armenischen -Putsch von Kumkapu in Stambul eine Rolle gespielt hatte, dann nach Athen entkommen war, später sich in Genua aufhielt, tauchte un erwartet unter falschem Namen im Talorythale auf und übernahm den Oesehl gegen die Bikranli. Nach dem Siege über dies: setzten sich Hamparssun und seine Leute auf dem An-doq-Dagh fest und bereiteten dessen Vertheidigung vor. Hamparssun erließ eine Bekanntmachung, in welcher er sagte, daß er in neuntägizen Kämpfen Sieger geblieben sei und mit Gott:Z Hilfe darauf rechne, auch künftig seine Feinde zu schlagen. Er sch?ieb den an dem Aufruhr noch nicht bethe!ligten Gemeinden und forderte sie zu seiner Unterstützung auf. DieSchriftstücke befinden sich in den Händen der türkischen Behörden. Kologassi 2J.ii stapha Effendi hatte sich während d:S ganzen Wirrwarrs bemüht, die armeirisch Gemeinden zur Ruhe und zur Niederlegung der Waffen zu bewegen, aber nichts ausrichten können. In Musch wie in Bitlis waren inzwischen die Nachrichten über das Vorgefallene eingetroffen. . Auk Antrag der LocalBehörden setzte die Negierung 'Truppen unte? Befehl des Obersten Tewfik Bey dorthin in Bewegung. Die Berggeschütze mußten aber bald zurückbleiben und haben entgegen den allgemein verbreiteten Nachrichten am Kampfe keinen Antheil genommen. In Reserve hinter dieser fliegenden Kolonne wurden einige Tage später noch weitere Truppen zusammengezogen. Dieselben blieben aber in Musch sichere und haben die Stadt überhaupt nicht verlassen, waS festzustellen wichtig ist, weil die angeblichen Greuelthaten gerade den Hamidiereitern zur Last Qt legt worden sind. Oberst Tewfik Bey fand bei seinem Eintreffen am Westfuße des Andoq die von Mustapha Effendi geräumten Ortschaften Schinek und Simal durch bewaffnete Armenier besetzt und forderte diese zunächst zurWaffenstreckung auf. Die Verhandlungen darüber dauerten zwei . Tage, lang, führten aber zu keinem Ergebniß. Der Oberst entschloß sich deshalb für den nächsten Morgen zum Angriff auf die beiden Dörfer, die nach kurzem Gefecht genommen wurden. Die Vertheidige? zogen sich auf den Andoq zurück, während die Truppen zunächst stehen blieben. In den nächsten Tagen wurde das Vorgehen gegen den Andoq fortge setzt. In den beiden folgenden Tagen fanden Plänkeleien statt; dann erlosch der Widerstand. Die Truppen hatten einen Hauptmann (her bald nach seiner Verwundung im Lazareth starb) und vier Soldaten an Todien, sechszehn Mann an Verwundeten eingebüßt. Die Zahl der bewaffneten Aufständischen wird einerseits auf 750 bis 800. von Anderen bedeutend Höhe?, nämlich bis auf 3000 geschätzt. In Anbetracht des geringen Verlustes beim Detachement Tewfik Beys erscheint die erste Schätzung all bie richtigere." Den

Verlust der Armenier giS5 der mik der I Beerdigung der Todten beauftragt gewesene MustapVi Effendi im Ganzen auf 175 bis 200 Todte und Verwun- i dete an. Dreihundert Gewehre ver-. schiedener Art und eine Anzahl aus Bronze gut gearbeiteter Bomben wur-' den von den Soldaten auf demKampfplatze gefunden. Den Abschluß bildete die Gefangennahme Hamparssuns nebst 18 seiner Anhänger nahe bei dem Dorfe Güllügüsan, wo er sich in eine an steiler Felswand gelegene Grotte : zurückgezogen hatte. Einer seiner eige$tn Landsleute verrieth ihn. Alle diese Gefangenen befinden sich noch heute in den Händen der Behörde. Mittlweile erschienen auch der Mue t-ssarif des Sandschaks von Gendsch, dem der District von Talory angehört, sowie der vom Generalcommando abgesandte Generalstabsoberst Jsmael Bey an Ort und Stelle. Die Truppen blieben dann noch bis zum Einbruch der rauhen Jahreszeit in der Umgegend des Andoq stehen, worauf sie nach Musch zurückkehrten. Reibungen mit der Bevölkerung sind nicht weiter fcoi

gefallen." Forttflcallonen für den PugetSund. Die Bewilligungen für die Construction eines neuen Trockendocks .am Pu-get-Sund lassen erkennen, daß dessen Wichtigkeit allmälig größere Anerkenrrung findet, als vor mehreren Jahren. Unter den 27 Häfen, deren Befestigung vor 9 Jahren von der FortificationsCommission dringend empfohlen wur de, befanden sich wohl der CumberlandSund, die Häfen deS'Kennebec ,und Penobfcot, PortsmouthNew Bedford und San Diego, allein .der PugetSund mit seinem' lebhaften Schiffsverkehr, seinen Endpunkten von zwei transcontinentalen Eisenbahnen, seinen Kohlenbergwerken und emporblühenden Städten wie ; Olympia, . Seattle. Tacoma, Port Townsend und Everett war trotz der Nähe der britischen Marinestation von' Esquimalt .vollständig übergangen worden. Seitdem ist aber ein Umschwung in den Ansichten eingetreten.. Von der? Fortifications-Commission wird jetzt die Anlage von Befestigungen am Deception Paß, der nördlichenEinfahrt zum Sueide, wo die Strömung sehr stark ist. empfohlen. Auf beiden Se'en von Deception Paß befindet sich eine Militärreservation von je 640 Acres und etwas weiter östlich sind zwei kleine Reservationen vo je 200 Acres 'Flächeninhalt; d!e.' Errichtung von Foriisicationen wird durch . das Terrain in hohem Grade ' begünstigt. Die zweite Einfahrt, Admiraltn-Jnlet, ist Kriegsschiffen zu jede: Zeituad bei jedem' Wetter offen. Die Strömung ist stark und das Wasser hat eine Tiefe von etwa 350 Fuß - so daß unterseeische Minen nicht angelegt werden können. Dagegen ließen sich Panzerschiffe und Torpedoboote zu? Unterstützung der Landbatterien verwenden, welche tfe Fortifications-Commission bei Admi-ralty-Head im Norden. Point Wilson im Westen und Marrowstone Point im Süden zu errichten wünscht. Point Wilson ist an der Einfahrt niedrig, doch steigt an de? anderen Seite' das Ufer jäh an, während die beiden anderen Plätze 200 Fuß hohe Felsen sind und Marrowstone Point von derLandseite aus erreicht werden kann. . An letzterem Platze, wo' eventuell die Haupt-Garnison untergebracht -werden soll, sind etwa 434 Ac?es zu? Anlage' von Batterien u.,s. w. dispoiübel an den beiden .anderen -Plätzen müßtttdaö erforderliche, Terrain gekauft werden. General Miles hat einmal geäußert, daß ein Schiff von einer jeden 'Seite dieser -.Anhöhen auf eine Entfernung von 8 Meile .unter .Feuer: gehalten, mit Mörsern sogar auf 12 Meilen be--schössen werden könnte; würde man den. zu errichtenden Forts noch eine schwimrnende Batterie bergeöen,- so Dürfte die Vertheidigung nichts zu wünschen i t - w " übrig lassen. . Weiter südlich, am- Double. .und Foulweathkk Bluff, sowie an der . Ein. fahrt von.Hood's Canal, hat die For lificationö-Commission weitere Plätze Zur Anlage von Befestigungen gefun. den, doch ist General Otis der. Ansicht, daß solche vorläufig nicht nöthig sind, da sich an fenen Punkten Nichts befindet.' WaS einen feindlichen Angriff herauSfordern könnte. .'.Der letztgenannte General empfiehlt aber, die Reservationen, von Äiuble und Foulweather Bluff, Tala Point'sowie Hood'S Heqd nicht aufzugeben, da das bei Port Orchard zu errechnende 'Trockendock in den Bereich i feindlicher .Geschütze ? kommen und dadurch die Anlage von- Fortificationen nothwendig werden tonnte. -Die wichtigsten Befestigungen sind für einen RadiuS von etwa 10'Meilen von Seattle in Aussicht genommen und Zwa?. in Fort für die nördliche, drei für die südliche I Einfahrt von'. Port Orchard und e!neZ? für Magnoliä Bluff.. Erhält das. Letztere zwei oder drei Batterien mit schweren Geschützen von großer T?agweite so ist Admiralty Inlet und Duwainifte Bai - als vollständig abgeschlossen zu betrachten. Daß ein Feind diese'formidabeln Positionen zu passir im Stande wäre, hält General. OtiS für. ausgeschlossen, immerhin aber ließen. sich zum Schutze von Tacoma und der NarrowS bei Daste Point sowie Point Defiance ohne Schwierigkeit starke Befestigungen' anlegen. . General OtiS glaubt. , daß- fo; Friedenszeiten fünf Batterien für alle Plätze genügen und zwar, sollten drei in Magnolia Bluff stalionirt' werden, welcher Platz, in de? Nähr von Seattle und der Great Northern Eisenbahn belegen, leicht zugänglich ist und von wo AUS ' Detachementö nach Port Orchard gesandt werden 'sSnnten. Die. beiden anderen Batteriey. tvill. er Zn Marrowsione Point .unterbringen, von .dort aus Port Wilson sowie Admiraltn Head mit DetachementS versehen ' und dieGarnison von Port.Townsed'dört hin verlegen. . . ...- . .'.: . ffl. hat somit den Anschein, dak

Puget-Sund in Zukunft einCentrum.

sehr lebhafter militärischer Thätigkeit werden wird. Wichtig für das Baumwollgeschäft. Ein südliches Blatt widmet einer neuerfundenen Baumwoll-Presse meh- . , Y 1 CY . . I re Seiten und stellt in Aussicht daß

vijz inounQ ccn ganzen ameriian:- s hieß: Geheime Sitzung und die Inschen Baumwoll-Handel wieder zu sei- I terpellation so rasch als möglich verlener alten Gwrie emporbringen könne. Beglückt ob dieses sinnreichen Das amerikanische Volk wird in der . Einfalls,' kehrte Freiherr v. Chlumccky ganzen Welt für das erfinderischste ge- ver in den Sitzungssaal zurück, halten, und es ist daher um so auffal- übernahm das Präsidium, schloß die lender. daß die. amerikanische Baum- öffentliche Sitzung, ließ die G?.llerien wolle von allen gleichartigen Artikeln, räumen, die Stenographen hinauszewelche auf den Weltmarkt kommen, hen und eröffnete ein: geheime Sitzung, bisher am schlechtesten, plumpsten em- Riesige Spannung! Die Abgeordneten, ballirt ist. Selbst die Abfall-Aaum- die in der öffentlichen Sitzung fünf wolle Egyptens kommt in besseren . Stunden lang mit traurigen PetitioBallen auf den Markt, als die vorzüg- ' nen gelangweilt worden waren, freuten lichste der Ver. Staaten. 700 Pfund sich auf außerordentliche, auf pikant: egyptische Baumwolle werden in einen Enthüllungen. Schon seit einiger Zeit

Raum von 15 Cubikfuß gepreßt, 400 Pfund ostindische Baumwolle in einen Raum von 10 Cubikfuß;. dagegen neh rnen 475 Pfund amerikanischer Baum wolle einen Raum von 22 Cubikfuß ein!. ' Schon bezüglich der Frachtkosten ist daher die amerikanische Baumwolle sehr im Nachtheil. Ueberdies mu sie viel höhere Versicherung zahlen, als kie indische und egyptische. denn die lockere Verpackung ist der Verbreitung von Feuer günstiger. Die vielen Brände auf amerikamschen Baumwoll-Schiffen dürften den Lesern aus den telegraphischen Nachrichten in Erinrung sein. Es sei aber noch allgemeinhin bemerkt, daß in den letzten dreißig Jahren 90 baumwollbeladene' Schiffe durchBaum-woll-Brände vernichtet worden, und 2000 Menschen umgekommen sind. Schon aus diesen wenigen Andeu iungen ergibt sich, von wie hohemWerth die neue Bessonette'sche Vaumwoll Presse wäre, wenn sie erfüllt, waZ sie verspricht! uswauverung ans Deutschland Die Auswanderung aus dem deut schen Reich während des Jahres 1894, über welche die Beichte der ReichZcommissäre für das

Auswanderungswesen dem ReHs- IVSKIW 1ta nooy tn anven o:r artage zugegangen sind, weist einen er- besrnden, gehen die Muthmaßunhedlichen Rückgang gegen das Jahr we:t . auSernander. VradstreetZ 1893 aus. Schon damals war ein be- lzentur mmmt 100,000.000 Bushel deutender Rückgang gegen 180L fest. 5 ber Spange Judd Farmer 154.zustellen, nämlich 168.272 Auswande- 000M)Bushe ner Pralle Farrer über deutsch7 Häfen gegen 241M Ml" gar 165.000.000. Wer woql recht im Jahre 1892. Im Jahre 1894 . haben mag? aber wurden über deutsche Häfen nur! NeicheErntehatder grimme befördert 86,226 Personen, und zwar Schnitter in letzterZeit bei der Brauer47.499 über Bremen und 33.827 über riHe von der Horst in . Baltimore, Hamburg. Die große Mehrzahl der gehalten. Dieser Tage schied Auswanderer ging nach den Vereinig- Jgh h. von der Horst auS dein Leten Staaten, nämlich 73.094. Unter ben, nachdem seine Gattin eben zu den Auswanderern waren Deutsch: vrabe getragen worden war. Mit die33.566. davon 17,581 männliche und seni Todesfalle sind innerhalb der letz15.983 weibliche. De? Rückgang der :ix beiden Jahr: in dieser Familie Auswanderung ist zum größten Theil. fünf Mitglied:? auS dem Leben gedie Folge de? Geschäftskrisis in den schieden. Im Juli 1893 starb die Vereinigten Staaten gewesen. In Großmutter, im August desselben IahHamburg hat noch immer die Cholera- xt Frau John F. von de? Ho?st, im evidemie von 1892 ihre Nachwirkungen Juli 1894 folgte ihr Gatte, ebenfalls ausgeübt, zumal in Folge der lange Urauereibesitzer, am 1. März l. I. fortgesetzten Sperre der preußischen schied die Schwiegertochter Frau MaGrenze gegen die russischen Auswande- tie von der Horst auS dem Leben und rer der AuSwandererstrom von Ham- kurz nach der Beerdigung der Genannbürg sowie den übrigen deutschen H'ä- ten, starb ihr Gatte John Harry von sen zum großen Theil abgelenkt ' und der Horst senior, der lange Jahre in seitdem die : Route über Rotterdam. San Francisco und Oakland, Cal., Amsterdam und Antwerpen bevorzugt lebte und nur nach dem Osten zurückgeworden ist. Es wird in dem amtlichen kehrt war, um die Verwaltung deZ Bericht betont, daß diese Ableitung ge- Nachlasses zu übernehmen. Er sowohl sundheitlich fü? Deutschland gar kei- wie seine Gattin wurden von der als mn Vortheil mit sich bringe, da sehreine Folge . der Grippe grassirenden viele russische Auswanderer nach den Lungenentzündung dahingerafft. DaS ausländischen Häfen ihren Weg über einzige überlebende Familienmitglied deutsches. Gebiet nähmen. Um. den so ist Herr Harry von der Horst, jr., der entstanoenen Mißständen zu begegnen mit seinem Cousin Hermann von der und einen geregelten Auswandererver- Horst in Baseballkreisen eine hervorrakehr zu bewirken,, hal der Norddeutsche . gende Stelle einnimmt. ...v w. c : i I

STO: 5".?." im. 7i CTrT.T Trr nTTryl r TiTPTT rTF 1 .111 rrVT TT M nrr. sundheitlicke Ueberwachung der AuS Wanderer Sorge tragen. mnt .h.,m. Parlam..ö.2,vug. praziS und Angstmeierei hat letzthin im Abgeordnetenhause eine kostliche v-v;l tn;. m?.... nn.

iffffttp n im MTV L?wsseverwalters für eine Bank eine trollstatlonen an den russischen Grenz- iomtlt Geschichte ist, davon Übergängen errrchtet. welche für ae- VSl Z'Kßrl.1.

Die auch im AllZwnd sattsam .U. ' l?eLÄn,;f XÄXr 51 fable öStteiaisie CnsiZIinZ. SfiliftWi?

stjrniibit anqnichlet. Die W!ki W. , ?K. .at"" Sr-uZLm TtZX chmschM, tew'ÄÄM-

aer politischer Notizen confiscirt wor den. weil darin die menschlichenSchwächen einiger Minister mit staatsgefährlichem pott gegeißelt worden waren. Im Eifer des ConfiScirenS übersah de? ui viiin uca viu unium un uw ui.. Staatsanwalt ein- formale Vorschrift m,.. vur.j rtt!sed T Ita&Ä Abgeal Hause eine Interpellation an den Justizminister schriftlich ein. In dieser Interpellation waren, um die Beschwerde verstandlich zu mächen, naiürlich die confiöcirten Spottnotizen wärtlich citirt. Sobald der Präsident des Abgeordnetenhauses, Freiherr v. Chlumecky, daS - Schriststück durchgesehen hatte, ergriff ihn em panischer Schreck. Nach , der Geschäftsordnung- war er vanllich' verpflichte die Interpellation int Hause offen tlich .verksen .lassen. Dadurch käme sie aber in yas .stenogra? phische . Protokoll. - Dieses wieder ist immun. - Aus '. dem stenographischen Protokoll hätte also die ganze oppositianelle, Presse, die boshaften Notizen über die.. Minister abdrucke'. können. selbst .dient schon seit Monaten der geM ;.Lndlgk

We.schckl!ch!.-Und noch .etwaZ' viei Deckmantel war von den. Leuten der Schrecklicheres !,',. Frecher? v. Chlumecky,. ys m y, mnrinnp ,;nnhra&l

oihu,c .ui b,jnfy r die heranwachsende Jugend auch emmal ein besonderZ kemmr'ahmn. Die. Vorlage enthielt Schuß vom S unter anderem eine Bestimmung, Lesen und Schreiben

, ., c ' r es c: J. 'frt-r - ' .' mniai verhindern?. Freiherr. v. CA - merky wußte sich in der ersten Verwir-. tiiffiT. Unn Wals. (5r fltna d?Zkls """" "

sich einen holen. Wohin? Freiherr v.

Chlumecky rühmt sich mit Vorliebe seine? unparteiischen Geschäftsführung. Deswegen wandte er sich auch nicht an die Parteien um Rath, sondern jm die angegriffenen Minister, die denn auch den Vorzug hatten, daß sie als Richte? in eigener Sache ihr Urtheil mit wunHHV .ww ..i ..... scheuswerth.-r Raschheit fertig hatten. liegt etwas in der Luft von galanten Zusammenstößen hochgestellter Persönlichkelten mit untergeordneten Organen der Sittlichkeitspvlizei. Aha, jetzt kommt's! dachten die Abgeordneten und drängten sich dicht um denSchriftführer. der die entsetzluhe Jnterpella tion zu verlesen hatte. Aber welche Enttäuschung, da sie nichts zu hören bekamen als einige politische Spöttereien. die wohl Heiterkeit, aber so ganz und gar keine Aufregung verursachen konnten. Kaum hatte der Schriftführer die Verlesung, beendet, so schloß auch schon der Präsident die geheime i a Cm inung. iyaoci vergaß ct öut cuuijc in der Geschäftsordnung vorgeschrieb:ne Formalitäten, r vergaß, einem Abgeordneten, der noch sprechen wollte, das Wort zu ertheilen, er vergaß, das amtliche Protokoll abfassen zu lassen. Das wurde ihm in der öffkntlichen Sitzung des folgenden Tagel. vorge worfen er gestand auch reumüthig diese Vergeßlichkeiten zu. Aber sein Gewissen war ruhig; denn das Wichtigste hatte er nicht vergessen: die ihm von d:n Ministern vorgeschriebene Marschroute, und der Staat war wieder einmal gerettet. , " . . ! U tU v 'dl W e,z c n v 1 1 a. I Dak die Einfebuna In . - ,. . gork ein Liedchen sinken. Der MasseVerwalter Antonio RasmerS hat näm-' ihmMzSl, M lich einen Bericht emge?e:cht, wonach t .' ! . ' i n rn: ;T,rn Die ganze Arbeit deS Anwalts destani .maa MlMfa;i 7 III 1MI ff KV ?K t c rnen für Klaaen gegen Schuldner der Bank traf, die von $60 bis zu $7000 zu zahlen haben, und mit der National Shoe & Leather Bank", der Vertreterin der Canal Str. Bank ins . , , t . c. , ?X.,.TV ' learmg House betreffs ner ' Schuld don $100.000 eine Vereinbarung traf. Anwalt de? .National Sh ' Leathe? Bank- hat für seine Thätigst l" "tV1 ' H don etwa $300 erhalten. Wie aus Lincoln, Neb., gemeldet wird, hat die American -Pro-tective Association- in Nebraska neuerlich eine- lebhafte Agitation begonnen. Diefe richtet sich nicht blos gegen die Katholiken, allein, sondern auch gegen die Ausländer im Allgemeinen.' und da beuer eine - beträchtliche Anzahl Mitglieder.de? 'A.P.:A." als Volksvertreterin der Legislatur sitzen, so hofften die Fremden-und Katholikenhasser eine Anzahl gegen die Ausländer ge-' richtete? Gesetze durchzusetzen. Ein derartiger Versuch wurde indessen in einer turzllchsn -Sitzunfl 'des Unteryaujes - .k, . klick ' blos den weck hatte, einen regelmäßigen ß Schul v;I5wch . uu ukuiuu uikwcfc harmloser .Anordnungen 'würden ZZno hingSegen' dfe erwähn? . , , ? . , . i.rYf.v f Tf.i rey la.?iillten elne.rarttll

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ZN den ersten warmen Jagen des Arlihjaßrs, nachdem wir im Winter schwer und reichlich gegessen, kommt es tzaustg vor daß die Leber nicht richtig arbeitet.es üöermannt uns ein chesüyl von Wüdigkeit weches jederuiann wohl bekannt. Also regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Mittel als

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yabe besessen, wenn nicht gar die Möglichleit gehab! haben, denselben den Garaus zu machen. Der Versuch der Feinde der Ausländer, denen man während der Wahlkampagne alleS mögliche Gute versprach, wurde jedoch zu Schanden, indem die betreffende Vorlage, welche der Bevölkerung von Nebraska eine Art Vennett-Gesetz aufhalsen sollte, mit Glanz durchfiel. 'In New York ist Max H. Grauer, der Verstcherungs-Agent und Feurschäden-Taxator, der nach nur kurzer Berathung der Geschworenen der Brandstiftung im ersten Grade schuldig befunden worden war, jetzt von Richter Martine zu 30 Jahren Zuchthaus und schwerer Arbe.it verurtheilt worden. Das , Feuer, um das es sich für die Anklage gegen Grauer handelte, hatte im October den Laden von Levi Weinberg in der Canal-Str. zerstört, und Louis Rothmann hat sich bereits der Brandstiftung in diesem Falle schuldig bekannt und eine .Frau Silbermeister ist der Mitth'äterschast überführt worden. Nothmann ist deSwegen schon vor einigen Wochen zu 15, die Silbermeister zu 25 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Grauer wurde beschuldigt, das Haupt einer or gani'sirten Bande von Brandstiftern zu sein, zu deren Mitgliedern diese beiden Personen gehörten. Nothmann selbst bezeugte dies. Ein anderer Zeuge. Namens Simon Rosenbaum, bekundete, daß er zuerst von Grauer gedungen werden sollte, die That auszuführen, daß dann aber jenen beiden die Brandlegung im Weinberg'schen Geschäste übertragen wurde, und Weinberg selbst betrat den Zeugenstand, um darzule- ' gen, wie Grauer mit ihm einen förmli chen Contrakt über das. Feuer abzeschlössen hatte. Bei der Strafbemessung, die im Staat New York nicht wie in Illinois von den Geschworenen, sondern vom Richter vorgenommen wird, erklärte Richter Martine : Die Todesstrafe würde für einen Menschen, wie Grauer, nicht zu hart sein, der r.ach Aus sag: des Feuermarschalls fünfzehn bis zwanzig Brände verur-' sacht habe, dem es ganz cLcichgültig geWesen, ob das Leben von Menschen durch ihn gefährdet war oder nicht. Grauer wäre Schuld daran, daß die Silbermeister und Rothmann jetzt im Zuchthaus sitzen. Die höchste gesetzliche Strafe, Einsperrung auf Lebenszeit, würde zu verhängen gewesen sein.wenn nicht für die Milderung auf 30 Jahre zwei Umstände gesprochen hätten: daß Grauer nicht selbst den Zeugenstuhl eingenommen, um seine Nichtschuld zu betheuern, und daß daS Feuer nicht in der Nacht zum Äusbruch gekommen sei. Der Verurtheilte ging darauf so festen Schrittes in seine Zelle zurück. Wie er gekommen -war. Draußen aber, auf dem Corridor, hatte seine 13 Jahre alte Tochter des' RichterspruchS geharrt,,und sie fiel in Ohnrnacht, alö man ihr denselben mittheilte. Zu GervatS, einem blü benden . Städtchen im nordwestlichen Oregon, ist der 'auch von Andersgläubigen verehrte katholische Priester Alexander Sommer im Alter von 63 Iahren gestorben. Wegen seiner vielseiti aen Bildung und seines noblen, duldsamen SinneS hoch geachtet und wegen seiner Gastfreundschaft und Mildthätigkeit allgemein beliebt, detheilizie sich Dr. Sommer an allen guten Bestrebungen des DeutschthumZ vo'n,Oregon, und nie versäumte er eö.' wo imzner es angebracht war, , für seine Landsleute einzutreten und ' sie . gegen puritanische, deutsch - .feindliche Airgriffe in Schutz zu nehmen. Er wurde in Bayern als Sohn eines ArzteS geboren, studirte in München unter Doellinger und. anderen berühmten Professoren Theologie und später in Würzbürg Medicin und Naturwissenschaften. . Seine Studien beschloß'- er in Paris. Den Feldzug von 1866 machte er als Arzt in der bayerischen Armee mit und kam dann nach Amerika, wo er sich emer Mlsswnsretse zu den Esklmos anschloß. Später trat er in den geistlichen Stand über und wurde Seelsorger in Montreal in Canada und gleichzeitig Professor an der dortigen Universität. Einige Jahre fpäter siedelte er nach Buffalo, N. Y., über, wo er einer Pfarre vorstand. Nach längere? Lehrthätigkeit an derschiedenen katholischen BildungZanftalt:n kam er vor acht Jahren auf Vercnlassung von Erzbischof Groß nach Oregon, wo er zunächst als Hilfsprieper an der erzbischoflichen Kathedrale sangirte. Er beiheiligte sich dann an ter Gründung er deutschen St. JosephS Gemeinde, deren - Pfarrer er trnrde. Gleichzeitig bekleidete er. den Kosten eines Professors der Chemie an der Williamette Universität in Portknd. , Vor ei.em Jahre ließ er sich Kack, Gervais versetzen, wo seine Thätigkeit weniger aufreibend war. Eine Lungenentzündung führte seinen -Tod ierbei. An seinem Leichenbegängnisse lethettigten sich die Deutschen ohne Unterschied der Confession und neben kaZ'olischen Geistlichen auch protestank.iuze. Kaufe Mucho' veft Havanna I rriA4 ?

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eiser. bähnzüge im Unicn Depot. Indianapolis. Vandalia. Mgang Postzug 7 30?m vsfprcB...-. ii wot Expreß 12 40 3int Accomodsticn 4ou9Jm Expreß 7 00 3Ira Ervreß U 2,Nm Ankunft Expreß S öZ lm expreß 4 15 Vm Accomodation 10 00S?rn Expreß 3 20 31m Schnellzug 6 0) m Accomädaticn 740 5!m Clevelaud,- Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Divistsn. Abgang Expreß rr- 4 15 5. Cxvreß 10 38Srn Expreß 10 30 S3rn Limiled Expreß 3 10 5tm Expreß 6 40 Km Ankunft Expreß 7 10 Vn' Expreß 11 30 Lm Limited Expreß 11 30m Expreß MNm Expreß HOOSfon Ct. LsuiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited Expreß... Il60 3fcn Expreß.... 5....1120NM Expreß, täglich . 11 45 3tm Ankunft Expreß täglich 4 00 rn Erpreß . . 2 50Nm Limited Expreß 6 30Lm Expreß..... 6 0035m Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Lnz Accomodation täglich 7 OS Vm Accomodation 11 00 Bot Postzug 3 00 9h Llccomsd. (nur SonntagS). Accomodation S 3Z Nm Ankunft-Skushville Accomodation. Postzua.. .... ... ,....1140m Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation.. .......... 10 15 Nm Schnellzug.......... 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation . ... ... 7 10 Wm Scbnell.Post 11 5? Nm - LasayetteAccomadation.... 5iONm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 35m Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost ;.... 2öONm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß. 1125NM Danville Accomodation. . . . 5 05?tm Expreß 11 69 Vm Ankunft Expreß 8 25 V Danville Accomodation. ... 10 35 Dm Expreß 2bONm Expreß 6b5Nm Peoria Division östlich. .Abgana Expreß : i . '.. ,'.:s. 6 30 55 . ' Accomodation.... i, Expreß.. 8 25 9cm Ankünft-Exprcß .11 40 Vm Accomodation.... .... ..i. Expreß .1000 91m Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 9km Expreß -.. 7 00 9!m Scknell.ErPreß .... . . . . Ankunft Scbnell'Expreß . Expreß :.....10 20Vm Expreß 7 2 60 9ha Expreß ......20 52m Ptttöburg, Cincinnati, Chicago unb St. Louiö. ' Indianapolis Diviston. Abgang Expreß . . ...... 1 . ! . 4 60 4Cm Cclu.-nbuS Accomodation... 8 00 25m Gprei 8 33 9hn Nlchmond Accomodation... 4 00 9h Expreß' ........ 5 10 9h Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vrn Schnellzug 11 40 Vrn Erpreß 12 30 9ha Accomodation.... 3 20 9ha Expreß 6 50 9cm Expreß ...10 15 9ha Chicago Division via okomo. Abgang Expreß ...llOOVm. Ankunft Expreß Expreß....... xpreg .1120 slm 335 Vm 8 15 9h LouiSville Division. Abgang Expreß 8 45 rn ' LouiSville Accomodation.. . 10 Vrn Schnellzug ; 8 25 9ha Accomodation 4 0)9tai Ankunft Accomodation 10 20 Drn -nellzug 10 50 Sei . Accomodation 560 Nm Spezial täglich ..1100 9ha Cincinnati, Hamilto und Jndianapoliö. - Abgang Expreß 8 40 Vrn Cincinnati Accomodotisn 10 50 Vm Expreß 800 9h Expreß ..... 4lNrn Expreß 6 30 9ha Ankunft Accomodation. 9 15 Drn Expreß 1145 Vrn Expreß 7 80 9h . Expreß 10 65 9ha Expreß 12 80 52m Indianapolis und Vincenneö. ' Abgang-Expreß 8 00 Um jcennes nccomovanon. . . 4vo scrn Ankunft VincennesAccomodatloalO 40 9h xxreg.... 5 00 9ha Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß 8. vrn xpreg 11 is rn Ervrek 45 Nm Ankunft Expreß 9 55 Vrn Lxpre 2 50 9ha Expreß 9 03 9cm Indianapolis, Decatur und Weftern. Abgana Expreß 8 3012m Accomooatlon 8 40 3hn cfinelf(5rnrefi iioaiv. 7 & r WM VäV wrp J 44 Rnkunft Schnell Expreß 8 80rn ccöirojoaiion 10 40 Vm Expreß 4k0 Vrn LouiSville, New Alöany und Chicago. Abgang Expreß 1 2 35 Vrn preg 11 60 Vm Mono Ys?nktZ a rv , .....viimuu,,,,, . v ' iui Ankunft Expreß 3 50 Vm 2onon Aeconudation ...... 1 l 20 Vm Expreß. 3 55 9(m WIWI.W.ywThV4aili y fwiV 1 1 mm V .. t 70 muiy Bvl kt Bivck, k. . ek y-mqtJrklf kw tarmia trom til 1 1 .t tb. i.n, mm4 bm ,m r VM. IMi.Kin.JI .ITIti III1JWM i.ni... yom rmm .inr .1 n a ai. tu, .11 rMirtliwuiuuBHM.Bi.i. " r vwm iw vtrj A. atar T.., .ralakiaa rytklBr EASILT, rCiofLT lanJ rKru ttAJt rküt, A"m7T!Zz UUM1 4 (At fc'-H- ITT Ik. Att U msb. II kw.

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