Indiana Tribüne, Volume 18, Number 178, Indianapolis, Marion County, 17 March 1895 — Page 2

Ein Meüerscyn.

Von Ernfr Pacully. Soeben die Leiche eines Zungen Manzies aus dem Wasser gezogen!" -Mit diesen Worten betritt ein Polizist idie Wachtstube, ihm folgen vier Manrer, welche eine bedeute Bahre tragen. Der dienstthuende Commissar, ein Mann wohl an die 60 Jahre, dessen Brust das eiserne Kreuz und mehrere Ehrenzeichen schmückten,' nimmt die Meldung entgegen. Schulze." xttst er darauf den am Tisch schreibenden Beamten an, ich werde das Signalement feststellen, und jhr," wendet er sich zu den Trägern, setzt die Leiche dort in' Nebenziiner!" Wie ihnen geheißen, vollfährten die Leute den Befehl und sind im Begriff, sich zu entfernen, als ein halblauter Schrei des Gommittar sie plödlich AUxücthält. Verwundert wenden st: sich um und sehen, wie derselbe das Tuch, welches den Todten 'bisher bedeckt, ein vorhält und mit ickreckersüllten Zügen luf die Leiche starrt. Nachdem sämmtliche Depeschen beüreffs des Unglücksfalles an die verffchiedencn Bezirke expedirt sind, wendet f) der Kommissar zum Schreiber: Ich fühle mich heute .etwas erschöpft Rind möchte mich im Nebenzimmer ein d,enig auf's Sopha legen, wenn etwas vorfällt, wecken Sie mich .wohl, lieber Schulze!" Mit diesen Worten beMer sich n's Nebenzimmer und schließt die 2hür hinter sich. In dem kleinen, durch eine Lampe nur halb erleuchteten Naum, bilden ein Sofa undzwei Stühle 'ie, ganze EinZchtung. Der Alte zieht einen Stuhl an die Leiche heran, läßt sich darauf nieder, rgreift die Hand des Todten und cnurmelt: So muß ich Dich linden mein lieber Junge! Ohne mir zu verzeihen bist Du daoon gegangen. Ach nein, so kann ich. nicht gestraft Leiden." Allmäliz beruhigt er sich wieder, er richtet sich wieder auf, sein leeres Auge starrt vor sich hin, als ob. er nach rückevärts schaue. Er sieht, sich in einer 'kleinen, netten Wohnung mit einer hübschen Frau gemüthlich am Tische bei .der Larnpe trautem Schein. Dann ein anderes Bild: er' stecht am Seit seines geliebten Weibes, ihr blei ches Gesichtchen lächelt ihn an; vorihr liegt zierlich eingepackt der neue WeltBürger, du vor wenigen Stunden eingekehrt. Dann tarnt die Schulzeit. Zum Stolze dei Eltern ist der Knabe stets tx Beste rnd als Erster kesteht er auch das Abiturienten-Exameu. Der Junge iritt als Volontär in ein Bankgeschäft und erwirk sich hier die vollste Zufriei,enheit sein? Chefs; aber die Verfühlungen der Großstadt ziehen auch ihn in ihren Bannkreis. Er gibt -mehr Geld aus dis er darf, und au Angst fcor der Strenge seines Vaters wagt er nicht, sich diesem zu entdecken, sondern -entwendet Geld aus d Geschäftskasse. Der DieWahl wird bemeilVauf das flehen des 'Jünglings will der Prinzipal die Ayzeige unterlassen, wenn Her Vater bni Verlust ersetzt. Und nun -kommt für den Vater der gräßliche AuAnblick. Er'sieht den Sohn bleich wie der Tod vor sich, mit stockenderStimme das Vergehen ' bekennend. Hinaus trat Dir, Du Lnmp!" schreit er ihn -an, hinaus zu Deines.gleichen, wage. -icht noch einmal vor mein Antlitz zi::.treten, ich habe 'keinen Söhn mehr!" Vergebens döstürmt ihn sein Weib, unijonst fleht ' oer Sohn um Verzeifjirng, er treibt ihn hinaus. Das'Unglüü hat der Mutter das Herz gebrochen. Der unglückliche Mann ist allein. Von dem Jungen :hat er nie wieder etwasfgehört, bis er-ihn heute kor sich liegen sieht, todt in der Blüthe 'feines Lebens, selbst grtöstet und durch, wen? durch ihn. den 'leiblichen Vater. Aber, aks ob er -noch immer -nicht glauben kann, -daß 'ÄlleS wirklich WahrZx.it. daß 'fern Sohn wirklich todt, Ux'i er sich wieder über die Leiche. 'schüttelt dieselbe, reibt Hände nd G''cht. dabei 'den Sohn mitLie--beswork.l anrufend. Doch es ist alles vergebens. End:?ich erhed. er sich. Wahnsinn starrt aus seinen Agen. mühsam schleppt er sch zum Tisch, mit zitternder Hand erreift er i-inen daraus 'liegenden Ito olver, dofcei immer die 'Worte: Mich 6ne Verz hung zuzückgelassen!" bc sich hinmrmilelnd. ?vch mr.ß ihn wiedersehen. .Er mun Zeihen.'Plötzlich i.n Knall, -und der Vater ftjzt dem Sohn in da! Äeich, von wo es .keine RülQ'h? gibt. E ncor ra gemengt. Vater der Äraut: ... Eigentlich wrNte ich tneira. dritte Tkchter feinni Officier geben, da die beiden andern fchin an solche .verheirat! sind!" Li-ute-nant: Zlber wozz denn esc Bescherdenheit. .Herr Comzzerzienraich?!" . Modern. Was ist Ihnen tan? S:e sind ja ganz verzweifelt Haben Sie denn richt von meinen: Bankerott gehört? Ich 'habe Alles, as ich besaß, verloren!" Von Ihrem Bankerott hab? ich allerdings gehört, doch feite ich keine Ahnung, wß Sie. Ae?mser, Ihr Geld dabei verloren!" ? Immer nobel. Protz: ....ja und in diese Speise sollen auch Zwiebeln kommen . . . Sie: Mosesleben, wer nehnz'n natürlich Zul He n zwiebeln!" .

ÜßfTäT.

llwrghcritas ZZlohühälcr. Von Ernst Sicmin. Sieht man jährlich den Nhein hinaus, durch die Schweiz und Italien und durch Frankreich heim die Schaaren billiger" Engländer wallfahrten, welche mit Cooks BilletZ reisen, lieber marschiren als einen Wagen nehmen und an der Gasthaustafel aus Temperen;" Wasser statte Wein Irin ken, so sollte man schließlich glauben, der echte, alte, spleenige und reiche Brite, diese Prachtfigur, sei ausgestorden. Dem ist mit nichten so. Aber selten ist der Typus geworden, sehr selten sogar. Und dann ist er auch nicht mehr so karrirt wie früher, nicht mehr so 'kicht kenntlich. Mr. Vonhill der jetzige Lord Bonehill von Bonebill hatte seit seiner frühesten Eooperlektüre seine Idee", seinen. Ehrgeiz, sein Lebensziel: Er wollte der ..Vatei einer Nasse" werden, etwas. daZ man. späterhin in seinem Hause" den Ahnherrn" nennen würde. . . Und man muß sagen, als er seiner Zert in Londoner Ostend in seines väterlichen Posamentirkrams Dunkel hinter dem schmutzigen Ladentisch beim Kundenbedienen diese Idee faßte, da war es eine kühne Idee. Aber als Mr. Bonehill dreißig Jahr alt war und ein eigenes Bankhaus in der Eity aufmacht?, - war die Sache schon eher möglich. Fünfzig Jahre später war der unermüdliche Streber ParlamentsMitglied und steinreich mit achtunddreißig zog er sich vom Geschäft zuruck und ließ an'xre für sich erwerben jetzt eben, niii vierzig, 'hatte ihn ein Pairsschub zum Lohn für alle seine loyalen" Abstimmungen in's Oberhaus gebracht, er hatte sein einst billig gekauftes Gut in Bonehill" umgetauft, und der Lord Bonehill von Bonehill war fertig, Titel, Vermögen und Stammsitz" für seine tünftige Russe" waren da was jetzt noch fehlte, war eigentlich nur noch diese Rasse selbst. Denn dafür hatte der Vielbeschäftigte bis dahin kein: Zeit gehabt; und schließlich war es auch praktischer angefangen, eist reich zu werden und dann Vater von zwölf Kindern, als umgekehrt. Aber jetzt drängte es. And Lord Bonehill beschloß, sich nach einer Frau umzusehen. Run kann zwar Ihre allerdnädiaste Majestät di? Königin von England ohne große Mühe ein Dutzend Lords schassen, wenn es ihr einsälit, aber leider gerathen diese ihr oft mehr würdig, ehrwürdig, sehr ehrwürdig, als schön und verführerisch in 'ihrer äußeren Erscheinung. Wenn sich der neue Lord Bonehill im Spiegel betrachtete, so kam er doch zu der Einsicht, daß er durch seines Leibes Wohlgestalt schwerlich ein 'junges Mädchen verlocken würde, sein Ehegespons zu werden. Von ursprünglich robuster Figur und Gesundheit, hatt: ihn das rastlose Erwerbsund Geschästsleben zu einem chageren, langen Herrn mit dürren Knteletten und scharfen, tiefgefurchten Gesichtszügen unter jetner Fülle von Glatze gemacht. Und war er auch noch nicht geradezu wackelig, so war er doch auch eigentlich kein Mann mehr, der sich an Kräften mit einem Preisboxer oder Mr. Tom Eannon, dem Ehampionringer, hätte messen mögen. Schönheit und Kraft der künftigen Lords von Bonehill mußten als) mehr von der Seite Ihrer künftigen Mutter und Ahnfrau kommen, und darauf mußte bei der Wahl der Gattrn Bedacht genommen werdend Denn sein Traum war ein blühendes, schönes Ecschlecht und. mit nichten ein Geschlecht von Angstkindern, das in der dritten Generation etwa schon aus der Luft gegangen" und aus dem Almanach verschwunden wär:. Zwei fatale Erbstücke der Natur namentlich waren es, die Lord Bonehill an sich (resp, seiner .Rasse) für derbesserungsfähig erachtete. Erstens das fade semmelblonde Haar, das den vergangenen Bonehiks. den bürgerlichen, spärlich wie eine dürre Sandpflanze auf dem Schädel gewachsen gewesen; und 'dann ein kleine? "Fehler der Augachsenstellung, von der Mutter und deren Familie ererbt; schaute sein rechtes Auge geradecrns, so konnte das linke 'sich nicht vom Anblick seiner Na'senspitze trennen... und das brauchte. 'stch auf 'die adeligen Bonehms der Zu--kunft Nicht gerade zu vererben. Mr. Sonehill hatte sich bis dahin geschickt zu helfen gewußt; er hatte eine Brille getragen, :ls Lord ein Monocle, und ijcrite darunter das linke Auge zugekniffen, und zwar bei 'der langen Uebung niit solcher Virtuosität, daß dabei gar kenie Verzerrungen der Geslchtsmuskel weiter zu Star.de kamen, und Zl'e Welt meinte, es seZ eine AnGewohnheit Se.ner Lordschaft (resp, des Prinzipals), die Leute mrt einem AnFe anzusehen. Ja, er hatte sogar gsvußt, .daß seim Angestellten den dämonischen scharfem Blick deZ einen weiiaufgerysenen Auges wie den Teufel selbst fürchteten. Und als einmal ein boshafter Ovositwnsredner :m Parlament eine Anspielung darsnf machte, hatte e? mit großer Würde ur ter dem Beifall seine? Vekannien erwidert: Zs fei ihm allerdings nicht gegeben, die Dmge anders, als immer mit einem und iemfclben Auge, aus einem und demfele? Gesichtspunkte zu betrachten, dem der Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, und daher rü?,?e .die Stetigktit und Verläßlichkeit see: Ueberzeugungen und Vnnzipien. . S ein Mann, wie geschaffen für ein OberHaus! Ich habe mein Ziel fest im Auge:" war lang: Zeit seine Lieblingsredens-

art. kis ihm eines Tages ein Unver-schämt-r ergänzte: Und um es nicht daraus zu verlieren, kneife ich das Auge zu!" Und daß seine Eonnnis sagten: Aus Sparsamkeit benutzt er nur ein Auge", war ihm auch zu Ohren o:!?mmen. 5curz, in dieser Beziehung, wie in der anderen, mußte (warum hat Darwin dies Wort in die Welt geschleudort?' Z.:ckUnahl" helfen. Lord Vo,nehill beschloß, nur eine Frau von üppigem, dunklem Haarwuchs (Pigmentüöerfluß zu P:gm:n!mang:l!) und mit großen, wunderschönen Augen zu ehelichen 'Man si;5r, Lord Bonehill hatte zwar seine Idee Spleen sagte man früher gern dazu aber im Grunde war das alles sehr vernünftig, natürlich und wohlüberlegt. Eine junge hübsche Frau, kräftig und gesund, mit vollem, dunklem Haar und besonders schönen Augen hürathen zu wollen, ist gewiß keine Narrh:it; oder aber eine sehr landläufige! Und für seine Kinder, gleichviel ob sie schon da sind oder noch nicht, so vorzusorgen, ist sicherlich sehr ehrenwerth! Auch sonst räsonnirte er leidlich vernünftig so: Aus Liebe nimmt mich keine. Oder aber (Clausula der Eitelkeit) es dauert zu lange, bis diese? rare Vogel sich findet. Aus Spekulation geheirathet zu werden, widerstrebt meiner Selbstachtung. Folglich werde ich mir irgend ein bedrängtes, armes, schönes Mädchen aus guter Familie suchen, da mich aus Dankbarkeit" nimmt." Leider war nun die eingeborene angelsächsische Rasse, auf die er zuerst sein eines Auge' warf, blond, strohblond, goldblond, rothblond, kurz, durch die Bank blond also nach dem Programm ausgeschlossen. Und die dunkelhaarige, die es in Old England auch gibt, war meist etwas kurzleibig und dürftig gerathen, von verdächtig irischem Blutzusat Und da spielte ihm obendein das Gespenstchen seines verstorbenen Herzens, das unter Seiner Lordschaf: Uhnasche ab und zu noch kümmerlich spukte, einen Streich. War nicht in einer 'Zeit, die für Mr. Bonehill (und namentlich für Lord Bonehill) bereits etwas Prähistorisches hatte, in seines Vaters Laden öfters ein: wunderschöne dunkeläugige Maid einkaufen gekommen, eines italienischen Flüchtlings Tochter.die dort im Ostend mit dem VIcomte, ihrem Vater, in bedrängtesten Umständen lebte und sicher mit vollster Rührung einen Mann wie ihn genommen haben würde, wenn dieser ihr sein Wohlwollen zugewendet hätte? Knupperte etwa sein Herz, wie ein hungriges Mäuschen, noch an die.ser Erinnerung, der einzigen Erinnerung" des reicken Mannes?. Jedenfalls geschah das Sonderbare, daß Lord Bonehill eines Tages bedauernd überlegte, jene holde Rose müsse zwar leider schon zwanzig Jahren verblüht sein, aber es gäbe ja sicher wohl in ihxm Heimathlande ihresgleichen. . . und daß er sich acht Tage später an einem glänzenden Frühlingsmorgn in Jtalien befand, dem Wunderlande dunkelaugiger und nudelgespeister Frauenschönheit, dem Lande, wo das Erwachen der Natur so ganz besonders und unsagbar herrlich ist, und wo Mädchen aus verarmtem, altedlem Blut in allen verfallenen Palästen Hausen, so schön, so ann, so adlig, wie man es nur irgend verlangen kann... Auf dem alle razie zu Florenz stand Seine Lordschaft, und ein Glanz war über die heiteren HLhen, die schöne Stadt, den brausenden Strom gegossen, ein Lenzmorgenglanz, daß ihm zu Muthe wurde, als sei er eben zwanzig Jahr alt geworden, feiere heut seinen Geburtstag und nehme an dieser Stelle gerade die Gratn-lir-und Desilircour der ganzen Welt entgegen, die seinetwegen ihren allerbesten Sonntaasstaat angezogen... Cigarrajen sind junge Damen, die in die königlich italienischen Tabaksfabriken arbeiten gehen. Ihre Kleidüng ist meist nicht von Worth aus Paris bezogen, dasür aber auch ohne jede pedantische Sorgfalt in Stand gehalten; und manche unter ihnen würde wahrscheinlich auch mit einem Zaunpahl oder einen Brückenheiligen kokettiren, wenn gerade kein ander Mannsbild bei der Hand wäre. Und was diese Huldinnen tagsüber in den Lilienhänden bereiten, das ist der italischen Männerwelt Fluch und Verderben, die königlich italienischen Cigarren nämlich, welche sie drehen. Wie nun da in jenem sinnbethörenden Morgensonnenglanze eine Herde dieser Jungfrauen' über die Arnobrücke zieht, und Lord Bonehill scheut ohne sonderliches Jntere'Ie zu, da hebt es mit einem Male unter Seiner Lordschaft Uhrtasche an zu arbeiten wie ein zweites Uhrwerk, aber wie ein wildgewordenn amerikanischer FünfminutenWecker mit Kanonenschlag... Wochenlang hat er alles, was 'lange Kleider trägt, auf die Bedingungen seines Programms hin studirt und da, mitten unter jenen schreibt es plötzlich einher, sein Joeal! Ein wohlfrisirtes Prachthaar üb:r dem elfenbeinernen Nacken, reich genug, um ein kleines Engrosgschäst in dem Artikel damit zu beginnen Augen, wie tiefe Vrunnen, in deen des Südens VmteU:uch tende Sternennacht sich spiegelt, und mindesten? wie Fünffrankenthaler groß schön für sechs, aber den Adel ihrer kraftvollen Jugendblüthe,- die herrlichen Glieder nur von einem dürftigen Kattunklcidlein umspannt, und in schweigender Verachtung die Lippen geschürzt, da sie sittsam und fauber unter der liederlich aufgeputzten Bande wandelnd die Zielscheibe des SpotteS ihrer Gefährtinnen zu sein steint eine Novize der Arbeit offenbar, von der Noth in die Fabrik getrieben.

tf$c? gute? Leute Kind, und tltl leicht sogar in der Tasche ein brllchiqes Vatisttuch mit einem Klönlein gestickt. . . So dachte Lord Bonehill. Und die Krankheit, die ihn so plötzlich anpackte, war mit nichten der einfachen hitzige rnitii8 vuIans, wie z. B. beim Doktor Faust, als dieser vom Teufel absolut Gretch:ns Strumpfband haben wollte, sondern es war der böse kalte englisch: Spleen, dem namentUch bei älteren Leuten, die ihre Idee" jahrelang in der Stille gehegt und gepflegt, so schwer beizukommen ist. Es wundert: sich an diesem Tage in der obskuren Trattoria, die dem Tabaksabrikseingang gerade gegenüberliegt, der Kellner, dah da heut ein englischer Lord einkehrte, gerade um die Zeit, wo die Mädchen drüben zur Arbeit gekommen, und daß dieser vom Morgen bis um sechs Uhr Abends mit ccht englischer Zähigkeit frühscückte, mit der gleichen Zähigkeit während all dieser Zeit bis zum Arbeitsschluß drüben das Fabrikthor im Auge behaltend. . . Es wunderte sich auch am nächsten Morgen die alte Sianorina Angiolina dei Salviati, die im sechsten Stock einer Miethskasern: in dem billigen Volksquartier von San Frediano mit ihrer bildsauberen Nichte Margherita wohnte, über einen ganz unerwartet auftauchenden Freund ihres verstorbenen Bruders, des Vaters eben selbiger bildsauberenMargherita. . .Dieser Freund, ein edler Brite des Namen's Bonehill. behauptete, der verstorbene Salviati habe ihm in Neapel einst bei einem Schisfbruch das Leben gerettet, und nach Art solcher hartnäckigen Briten ließ er sich auch in seiner Dankbarkeit gegen den verewigten Salviati dadurch reicht im mindesten erschüttern, daß die alte Angiolina betheuerte, ihr Bruder sei nie in feinem Leben in Napel geWesen und habe sich an einem so ungesunden Unternehmen, wie einem Schiffbruch, ebensowenig jemals betheiligt! , Das edle Geschl-cht der Saldicti war zwar ein uraltes, aber seit so dielen Generationen, wie andere adlige Familien überhaupt ..alt" sind, waren sie schon verarmt. Der letzte des Namens hatte mit Schwester und Tochter zu 'dritt von einer kleinen Pension gelebt und gehungert, und nach seinem Tode, als die kleine Pension erlosch, hungerten die Frauen zu zweit weiter. Trotzdem bei einer Handvoll Reis und ein paar Feigen täglich und ab und zu einem Schnitt Ü'dt war die kleine Margherita von Tag zu Tag zu königlicherer Schönheit erblüht und die anerkannte bellezza" des Stadtviertels geworden. Aber gelernt hatte sie leider nichts, und da auch in Jtalien die Hauswirthe auf ihren Miethzins versessen sind, und sogar eine Handvoll Neis täglich Geld kostet, so hatte die Tante sie schließlich in Ermangelung irgend einer anderen an-

ständigen Beschäftigung oder Arbeit indie Tabaksfabrik geschickt. Nun saß dieser Lord Bonehill in ihrer Stube vor' ihr da, drückte über all die himmelschreiende Armuth um sie herum mit großer Virtuosität ein Auge zu" und erklärte, er werde nimmermehr dulden, daß seines Lebensretters Kind ihr Dasein durch Cigarrendrehen friste... Und daß dieser wildfremde Brite kein Betrüger war, erwies sich nach seinem Fortgang: dadurch, daß die Tante auf dem Kamin ein Couvert mit eine? Tausendlirenote fand, von der sie sich bei bestem Willen nicht besinnen konnte, daß sie sie vorher dorthin gelegt. Wäre das nun ein Hunderter gewesen oder noch weniger, so hätte sich sicher der Salviatische Familienstolz gegen das Almosen aufgebäumt. Diesem vornehmen, künstlerisch ausgestatteten Tausender gegenüber aber regte sich nur der Schönheitssinn und die heitere Besitzesfreude der italienischen Rasse in der alten Angiolina. und sie beschloß, ihn zu behalten. Ja, sie hätte den Fremden für eine Engelserscheinung erklärt, wäre je bis dahin die Thatsache beobachtet worden, daß Engelserscheinungen Geld be! sich haben. Jedenfalls aber hat sie an diesem Tage vor ihrem Lieblingsheiligin einiges weniges auf den Knieen gerutscht. Nicht lange darauf war die schöne Margherita in einem guten Jnstitu untergebracht, wo sie ihre Bildung vervollständigen, vor allem Englisch lernen und die Gewohnheiten der vornehmen Welt annehmen sollte. Auch ein reichliches Taschengeld überwies ihr der edelmüthige Freund ihres Vaters", der inzwischen als besonnener Mann, um seinen Schützling ' keinem Gerede auszusetzen, nach Rom übersiedelt war. Eine tiefe Dankbarkeit gegen ihren Wohlthäter erfüllte zu dieserZeit Margheritas Herz. Sein Bild stand auf ihrem Schreibtzsch; kamen ihreMitpensionärinnen und fanden sein Gesicht schön aenua. um damit Katzen zu vergiften, so entrüstete sie sich. Und als em besonders loses, rosiges Mäulchen sie einmal damit aufzog, Bonehill" hieß: übersetzt ..Knochenhaufen" und sie würd gewiß ihren Lord Knochenhausen" noch einmal heirathen. da spielte trotz aller inzwischen bereits angenommenen, vornehmen G:w5hnheiten ihre kräftige, weiße, kleine Faust. In ihr Morgen- und Abendgebet schloß sie den Freund ihres Vaters ein, und die Briefe, die sie ihm schrieb, athmenten die heiße, üöerstr'ömend Verehrung einer enthusiastischen, kleinen Italienerin. Lord Bonehill rieb sich bei diesen Briefen die Hände über seine geglückte Spekulation, segnete seinen Landsmann Darwin, dessen vortrefflichen Ideen er b:i seiner künstigen ilxin

Wahl ' bewußt und besonnen gefolgt, und wartete, bis die liebliche Frucht reif sein würde, um sie zu pflücken. Im Geiste sah er sich schon auf dem Stammsitz Bonehill als glücklichen Familienvater ein otiuni cum dignitate leben, ein süßes, junges Weib an sein:r Seite, umgeben von einer Schaar prächtiger, starker Knaben, alle mit d:n gesunden, schönen Augen ihrer Mutter und deren dunkler Mähne, die Bo7.ehills der Zukunft, die einst Minister, Earls und Vicekönige von Indien werden, konnten, kraft des Vermögens und Ranges, mit dem sie von born an in ihre Carriere eintraten... Zwei Ding: nur an Margherita waren ibm befremdlich. Erstens, daß trotz des bekannten frühreifen Herzens aller italienischen Mägdelein bis dahin an ihr noch nicht daö geringste Zeichen eines Juge.dlnteresses", sü: wen es auch sei, bemerkt worden, obwohl nach seiner Bitte db Jnstitntsvorstcherin daraufhin ganz insbesondere ihr Augenmerk richtete. Und zweitens, daß Margherita nach dem Bericht eben dieser würdigen Dame mit einer ,.geradzzu rasenden Leidenschaft ins Lotto fetzte, all ihr Taschengeld darin verspielte. Diese beiden Dinge schienen ihm Wider der Natur. Allein er dachte: Wk soll sie bald mit so viel Geld umgehen, wenn sie jetzt nicht reichlich davon in die Hände bekommt und damit machen darf, was sie will?" Und daß sie anscheinend absolut gar keinen Herzensromir hatte, entrüstete ihn noch weniger. Glücklicherweise kam er nicht hinter den geheimen Zusammenhang dieser beiden Dinge und zo& infolgedessen vorderhand seine- väterliche Hand noch nicht von dem Kinde seines verstorbenen Lebensretters" ab... Eusebio hieß te? Jüngling, der jenes jugendliche Herz gerührt. Er diente seinem König und seinem Vaterlande treu als jüngster Officier des siebenunddrcißigsten Infanterieregiments. An Schönheit, an Jugend, an Kopfbedachung und Schnurrbart war kein Vergleich zwischen ihm und Lord Knochenhaufen". Auch pflegte er nicht, wie dieser, ein Auge zuzukneifen, sondern er ließ sie stets beide freundlich spielen, und beide waren von, einem sonnigen Braun. Das ganze Pensionat wußte davon, nur die würdige Vorsteherin nicht. Bei dem ersten Ausgang, den die jungen Damen zu zwei und zwei mit der neu aufgenomnunen Margherita gemacht, tatte der schöne Eusebio selbige bemerkt und an der Spitze seiner heimkehrenden Compagnie durch einen kühnen Gruß mit dem D:gen ausgezeichnet. Das ganze Pensionat hatte seitdem mit Leidenschaft die Entwicklung der Dinge gefördert und beobachtet wenn Margheritas Taschengeld nicht reichte, um an den Lottotagen die höchsten Einsätze, womöglich an verschiedenen Stellen, zu machen, so flössen ihr aus allen anderen Taschen die Lire wie junge Bergströme zu denn wenn unsere Margherita einige vie zigfünfigtausend im Lotto gewinnt, so kann sie ihren Lieutenant heirathen!" und das ganze Pensionat (das dann auf der Hochzeit fein würde), fieberte an den Ziehungsnachmrttagen, bis dn. Nummern" bekannt gegeben waren. Alle diese jungen Damen waren fest überzeugt, daß der alte Knochenhautn" schließlich doch mit einem He!rathsantrag 'herausrücken würde, aber alle waren auch fest entschlossen, die schöne Margherita dei Salviati ihm nicht auszuantworten. Und daß die Frau Vorsteherin von alledem nicht ein Sterbenswörtchen erfuhr, beweist.welch ausgezeichneter osprit d corps im Serail herrschte. Margherita selbst traute ihrem Wohlthäter zwar eine Absicht auf ihre Person nicht zu; ein dunkler Jnstikt warnte sie 'indessen doch davor, ihre geHeime Verlobung mit ihrem Eusebio ihm verirauensvoll zu berichten erst mit dem fait accoinpli sollte er seiner Zeit überrascht werden! Wie er dann an ihrem Glück theilnehmen würde! Wie er sich freuen würde! Und den Ehrenplatz an ihrerHochzeitstafel sollte er auch haben! Die Jnstitutsdame hatte recht, wenn sie Lord Bonehill schrieb, er folle Margheritas Taschengeld knapper bemefsen, das heftige Lottospiel möchte sonst ihrem Charakter schaden. Und Margheritas guter Engel fürchtete das letztere wohl auch und deswegen fügte er es schließlich lieber, daß eines Tages die sämmtlichen drei Nummern, die sie gesetzt, herauskamen, denn in Italien mischen sich die Engel noch in die Lotterie... Der Jubel, der diesen Aöend im Pensionat herrschte, ist schwer zu 'beschreiben, und in der allgemeinen Herzensftcuoe wurde die Sache auch der Vorsteherin erzählt, welche ohne weiteres eine Depesche nach Rom fandte: Lord Bonehill sofort kommen Margherita achtzigtaufend Lire im Lotto gewonnen!" Lord Bonehill, von diesem Telegramm sonderbar berührt, eilte nach Florenz; und dort auf dem Bahnhöfe empfing ihn ein junzverlobtes Paar Margherita und Eusebio. Margherita warf sich ihm in der überströmende5 Freude ihres .Herzes an den Hals, küßt: ihren Wohlthäter voll innigsten Dankgefühlcs ab, stellte ihm ihren Verlobten vor und bat ihn, ihre dcmnächstige Hochzeit mit feiner Gezenwart zu verschönen. Lord Bonehill erkannte in diesem Äugenblicke, daß eine hagere Constitution, wenn sie einen Mann auch nicht verschönt, doch eine gute Gabe der Götter ist denn feiner Leibesbeschaffenheii allein hatte er es zu verdanken, oaß er be! dieser Gelegenheit keinen Schlagfluß bekam. Indessen als kaltblütiger Brite faßte er sich bald

und sprach dem jungon Paare feinen öesten, Glückwunsch aus, fetzte sich in den nächsten, abgehenden Zug und niachte sich an einem anderen Ort unermüdet von neuem auf die Suche nach der künftigen Stammmutter des Hauses der Lords von Bonehill auf Vonehill. Sein Platz an Margheritas Tafel blieb leer. Aber eine schöne Hochzeitsaöe in Diamanten war von ihm doch cus der Fremde eingelaufen. Seines .verstorbenen Lebensretters" Kind war dem guten Lord Knochenhaufen" Während der Zeit, wo er so schöne Hoffnungen an ihre Person geknüpft. Immerhin ein wenig lieb geworden, und die lächerliche Figur des Geprellten mochte er auch, nicht spielen.

Er hat spater getreu nach Darwin ein anderes liebreizendes junges Weib, eine Sckottin. dunkelhaarig und farrnäugig, wie Homers Juno, heimgeführt. Seine Ehe war auch mit drei 'starken Knaben gesegnet. Einen Fehler aber hatten, diese drei jungen Vonehills freilich 'doch auf ihren Schädeln, wuchs ausnahmslos des Vaters spärlich semmelblondes Haar; und der älteste, der dereinstie Erbe des Titels und der Pairschaft, gerade dieser schielte. . . Die Kaffeegesellschaft. Frau Z. hat die Absicht, ihre Verwandten auf Sonntag zu einer feierlichen Kaffeegesellschaft einzuladen. Bit schreibt zu diesem Zweck Tags zubor mehrere Postkarten und nimmt dieselben mit, als sie ausgeht, um leim Conditor die nöthigen Bestellungen zu machen. Pünktlich sendet dieser am nächsten Tage viele schöne, süße Sachen. Frau fr arrangirt alles selbst auf der Tafel kind stellt auch einige Flaschen feinen Wein dazu. Es schellt sollten es schon die ersten Gäste sein? Nein ein Telegramm: Komm schnell mit nächstem Zuge nach F.; ich reise durch und muß Dich sprechen!" So telegraphirte Richard, ihr einziger, sehr entfernt lebender Sohn was blieb da übrig? Sie ruft nach den Dienstmädchen. Beide waren momentan verschwunden", wie das ja öfter passirt. Die Zeit drängt, sie entschließt sich kurz, legt das Telegramm auf den Tisch und schreibt darunter: Ihr seht, ich muß fort. Vergnügt Euch ohne mich. Sprecht Allem, was Ihr hier findet, wacker zu!" Die erste Ankommende mußte das Blatt ja finden. Schnell eilt sie zur Bahn, wo sie gerade noch den Zug erreicht. Nach einigen Stunden kommt sie wieder zu Hause an. Sie sieht das Eßzimmer erleuchtet und hört Stimmen. Wie schön, daß ich Alle noch finde!" denkt sie. Aber was erblick! ste beim Eintreten? Ihr Dienstmädchen, noch einige andere Zofen und sogar einige Schätze- in Uniform Alle im vollsten Schmausen. Erschrecktes Aufspringen Schelte Erklärungen große Aufregung von Seiten der Hausfrau! Endlich hat Frau Z. begriffen, daß die Dienstmädchen den Zettel auf sich bezogen haben. Wie ist das möglich?" ruft sie athemlos. Meine Verwandten müssen doch gleich nach meinem Fortgangs eingetroffen fein?" Die Mädchen betheuern weinend, daß kein Mensch gekommen sei. Erstaunt unwillig wirft Frau Z. den Mantel ab. Da flattert etwas zur Erde es sind die Postkarten, die sie gestern, im Dränge der Conditorbestellungen, in den Kasten zu werfen vergessen hat, und die in der Manteltasche die heutige Eisenbahnfahrt unbemerkt mitgemacht haben. Warum der Mann vom Stande heutzutage heiratet. Um seine Schulden zu bezahlen Weil ihm das Kneipe nleben über Die Hemdenknöpf' zu hundert Malen Ihm fehlten, er sich ärgert drüber Weil die Carriere es erfordert Weil es vom Arzte ward beordert, Daß er nach Ruhe fürder strebe Damit sein Name weite? lebe Weil Connexionen sehr zu fchätzen Die Wirthschftsdame zu ersetzen Um Neffen, die bei seinem Sterben Ihn sicher hofften zu beerben. Zu ärgern das G eschäft zu heben Durch Neubegründungen daneben Um ein Modell sich zu erhalten Für sein geniales Künstlerwalten Um stolz zu zeigen: wo die Andern Mit Körben mußten weiter wandern, War e r nur der vom Glück Bedachte Zuletzt: weil stch's gerade machte" Ja! Bei der Menge echter Triebe Wozu braucht man da noch die Liebe"!? Eigentlich. Fremder: Warum habt Ihr denn eigentlich Euren Borgermeester abgesetzt? Einheimischer: Weil er nach und nach schier das ganze Städtchen angepumpt hat. Fremder: Na, da war er doch ein richtizer Borgermeester! 'Gemüthlich. Zweiter Gast.: Grüß' Gott, Michel, wie lang bist Du denn schon da? Erster Gat: Eine halbe Stunde. Zweiter' Gast: Und hast noch kein Bier? Erster Gast: Der Wirth hat g'sagt, wegen mir allein geht er nicht in den Keller! . Sp litte r. Volle GeldschränZe sind Schwimmgllrtel auf dem Meere des Lebens.

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Graf Castcttane Anna Goulds Mitgift beträgt fünfzehn Millionen Dollars. Davon sind zwei Millionen für den Grafen ausgesetzt, den die reiche Anna vor ein paar Tagen geheirathet hat. Die übrigen 13 Millionen werden von der Familie Gould verwaltet und die Frau Gräfin hat nur die Zinsen des Capitals zu verzehren. Da viele Leserinnen doch wissen wollen, wie der Graf aussieht, welcher zwei Millionen Dollars und ein hübsches frisches Mädchen aus Amerika fortnimmt, so erscheint hier sein Portrait. ömacl V ascha Der König Lusti!" des Nillandes, Jsmael Pascha, ist dieser Tage im Alter von 63 Jahren gestorben. Er wurde in Paris erzogen und suchte, nach der Heimath zurückgekehrt, die egyptisöe Hauptstadt in eine Art Klein-Paris-umzuwandeln. Nachdem er einen Aüfstand im Süden kraftvoll unterdrückt hatte, wurde er nach Said Paschas Tode vom Sultan zum ViceKönig. (Khedive) von Egypten ernannt. Un-Jsmael-Pascha. ter seiner Regierung wurde der S'. kanal vollendet. Er hob die Sklaverei auf und machte verschiedene leider mißglückte Versuche, den Sklav:nKn)leln im Sudan das Handwerk zu legen. Seine maßlose Prunksucht und seine verschwenderische Gastfreandschlft brachten ihn und seinLand an denRand des Vankerotts. 1579 mußte er zu Gunsten seines Sohnes Tewfik Pascha abdanken. Er zog nach Jtal!:n, wo er seine Pension von 50,000 Pfund Sterling verpraßte. Er beschloß seine Tage in einem Palaste zu Zlonstantinopel als Pensionär und Halö-Gesa-gener des Sultans. Zur Damenmode. Die wandelnde Lampe Verschnappt. Er: Es bleib! uns nichts übrig, als die Flucht; glaubst Du, daß Dein Vater uns vergeben würde?" Sie: Ach, davon bin ich fest über zeugt!" Er: Woher weißt Du denn das so genau?" ' Sie: Ich habe ihn ja gefragt.Schwere Wahl. Angehender Maler: Endlich Geld von Hause! Kaufe ich mir nun einen Pinsel oder einen Schlapphut? ' Verfängliche Anficht. Herr: Jean, Sie sehen aber des Morgens beim Kleiderreinigen meine Kleidungsstück: nicht sorgfältig genug, nach." Diener: Wieso denn nicht, gnädiger Herr?" Herr: Weil ich heute in der Tasche meines Beinkleides noch dieses Fünfzigpfennig-Stück vor fand.-

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