Indiana Tribüne, Volume 18, Number 177, Indianapolis, Marion County, 16 March 1895 — Page 2

Fndiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntag?.

Die tlgliche .Tribüne kostet durch den Tröger 33 Cent per Woche, die LonntazS. Tribüne' ö 5ent8 per Woche. Seide zusammen 15 Cent oder eS LentS per rZonat. Per PIi außerhalb der Stdt ugeschtSt in Vorausbezahlung per Jahr. Cffu IS Süd Alabama Stratze. Indianapolis, 3r.& , IG. März 1895. Der Lplumschmuggel. ' Uzeachtet der Wachsamkeit der Zollbeamte hat der OpiumschZZel an der Pacific-Küste eine gewaltige Ausdehnung gewonnen, ist doch daZ Paschen ein höchst einträgliches Gewerbe. Der Preis präparirtenOpiums stellt sich in Victoria auf etwa $6 pro Vfund, während es mit dem Zoll in den Vereinigten Staaten auf ca. $18 zu stehen kommt; es liegt also auf der Hand, daß der Schmuggel seinen Mann besser nährt, als ehrliche Arteit, und aus diesem Grunde werden die mit dem Schleichhandel verknüpften Gefahren nicht hoch angeschlagen, Te? größte Theil des geschmuggelten Opiums kommt aus BritisäColumSien über den Puget-Sund, der mit seinem Laby:inth von Wasserstraßen zwischen kleine!?, dicht bewaldeten Insein und schier zahllosen Häfen den ,Schmuggle?n gute Gelegenheit zum Entschlüpfen oder zum Verstecken der Contrebande gewährt, falls sie von den Zollbeamten verfolgt werden. Eine beliebte Art des Schmuggels bestzht darin, Opium in gewöhnliche lftr.se losser zu packen und dieselben alö Passagiergut auK Britisch-Columbien nach einer Stadt in den Vereinigten Staaten zu senden. Alle Koffer genau zu revidiren, ist ein Ding . der Unmöglichkeit und so gelangt meistens die 7ontrebande in die Hände der Adressaten; die Thatsache aber, daß mit wenigen Ausnahmen alle revidirten Koffer Opium enthielten, illustrirt zur Genüge, welchen Umfang der '.Schmus: auf diesem Wege erreich! hat. .'.Handtaschen und kleine Pachte dZenen ebenfalls zur Aufnahme deZ Opiums, ja es ist ein Fall bekannt, in 'welchem zwei unternehmende Pascher Opium im Werthe von $5000, in einem alten Piano versteckt, über die 'Grenze brachten. Die Burschen hatten dem ausrangirten Wimmerkasten die Clavlatur gelassen, aber die Saiten herausgenommen und den inneren Raum mit Opiumkannen gefüllt. Die werthvolle Sendung hatte das Zollhaus unbeanstandet passirt und war auf . dem Wege nach ihrem Bestimmunzsort. eine Stadt im Osten, alZ unter , den Schmugglern ein Streit entstand und thu der Braven die Geschichte, verrieth. -Die Sendung wurde telegraphisch zurückbeordert und conf teern,, aber der -verrathene Schmugzler war- im Stande, sich über die Grenze nach BritisäColumbien in Sicherheit zu bringen. Als Versteck sür die werthvolle Contrebande sind auch Blumentöpfe sehr beliebt. Der Verdacht der Zollbemten wurde durch die Versendung blühender Eeramen, Hyacinthen, Azaleen u. f. w. rege, welche per Dampfer aus Victoria in Seattle, Tacoma, eintrafen und von dort aus nach anderen . Städten weitergesandt wurden. Elnez Tages stieß ein Zollbeamter seinen Svaierstock in die Erde, in welcher eine prächtige Hyacinthe blühte. Zu seinem Staunen suhlte er einen harten Gegenstand und als er die Erve aus dem Topfe entfernte, fand er eine Kanne voll Opium. Auch eine große Familienbibel diente dem Schmuggel. Außer den Einbanddecken und dem äußeren Rande der Blätter war das .Innere des Buches herausgeschnitten und Raümlfür sechs . Pfund Opium ' geschaffen worden. Während - es viele .ehrliche" Leute gibt, dieslch kem Gewissen . daraus machen, gelegentlich Onkel-Sam um ' den Ovrumzoll zu prellen, fehlt es auch nicht an ' Schmugglern, - welche, ihre Operationen ; im ' Großen betreiben. Diese haben. Nicht , selten, ihre Helfershelfe? selbst unter denZollbeamten und unter der Mitwirkung . solche ehrloser Creaturen ist der Bundesschatz um Millionen betrogen worden. DieSpitz.buben.von Zöllnern müssen natürlich hin und wieder - Confiscationen geschmuggelten Opiums-. vornehmen, um keinen Verdacht gegen sich aufkommen zu lassen und ihre Stellungen zu behalten; allein sie fangen nur kleine Diebe, gegenüber .dem Unwesen der großen Diebe, 'in deren Sold sie stehen, schießen sie beide Augen. Diese schmachvollen Zustände haben sich an der Grenze derartig eingebürgert, daß nur noch Neulinge an denselben An stoß nehmen. Es haben sich förmliche Oviumringe und Ringe innerhalb der Ringe gebildet, welche ausschließlich fctn Opiumschmuggel treiben. Es hat war nicht an Verhaftungen und Verurtheilungen gefehlt, allein ohne , dem Schleichhandel Einhalt zu thun. - "Im verflossenen Jahre, wurde ein Opium?!nz entdeckt, zu dessen thätigsten Mitgliedern mehrere RegierungZbeamte gehörten. Einer der Ehrenmänner, ein aher Verwandter ' eines 'Bundes senliors. der ein- gut"bezahltes Vertrauensamt bekleidete, hatte es sich seit Jahren angelegen sein lassen, auf die kleinen Schmuggler Jagd zu , machen, und deren nicht wenige dingfest - gemacht. DieS geschah auZ zwei Grüniexi: erstens wollte er seinen Vorgesetzten Sand in, die Augen streuen und zweitens die den' großen Schmugglern lästige Concurrenz unterdrücken. Allein auch in diesem Falle bewahrte sich die Wahrheit des Sprichwortes, daß der Krug .so lange zum. Wasser geht, bis er bricht; der Urian wurde eines sch'önen Tages beim Kragen genommen 2:nd trägt heute die Zebra-Uniform des Zuchthäuslers. . Von dem gewaltigen Umfanae. den '

ver SHmuggtt gewonnen, kann man sich eineVorstellung machen, wenn man bedenkt, daß in Victoria allein alljährlich rohes Opium im Werthe von mehreren Millionen Dollars raffinirt wird, das in den Vereinigten Staaten

consumirt wird, ohne dckß Onkel vam den gesetzmäßigen Tribut erhalten hat; außerdem aber werden in Victoria beveutende Quantitäten raffnnrteS Opium importirt. die schließlich eben falls in. unser Land kommen. ine Hochzeit auf dem Eise. Srnf dem fest aekrorenen Äuldersee in der Nähe von Monnikendam sollte jüngst die Hochzeit eines Paare? von der Insel Marken, vollzogen werden. Wer verein Olympia yalle oie eltuna der. Feierlichkeit übernommen, die durchaus nach den althergebrachten Gebrauchen dieser Inselbewohner vor sich gehen sollte. Aver ver surcytoare Nordostwlno mit lernet icynelvenoen und die Glieder erstarrenden Kälte sckien einen Strick durck die Recbnuna machen zu wollen, und man beschloß deshalb, mit der Feierlichkeit bi5 zum i in - r:: . .... m:tt., Viiiutiii guiiuijcici ituiunuug I warten. Indessen hatte . aber die rrw.vifstf ifcnfiifm nr fsttPriftt .f u ui j.' j v jm' " V " ' --j gieriger aus . Amsterdam herangebracht, die. keineöweas nesonnen waren, unverrichtete? Dinge oder vielmehr ohne den - - , , r t Genuß der erwarteten ÄUgenweloe . nm .jtl.l. wttver adzuzieyen.. 'can rilljlc halb im Doelenhotel von Monniken Mm. ,u htm die Gemeinde Marken ae hört, in aller Eile, so gut ging, eme .Marker, Kamer". d. h. ein im Stil der Insel Marken möblirtes Zimmer ein. worin dann die Festlichkeit vor. sich gehen sollte.. Wiese jouic- oenn auiq unter dem Zuflujje von. weiieren, in dessen angekommenen Neugierigen als bald nack der Ankunft des Brautpaa res beginnen, als ein Bote mit der Meldung eintrat, daß der Wind mi der aeworden sei und daß der Verein " . l ry . TiX. ..C Olympia' veiqwen oa, uu daZ Eis zu begeben und das Braut hrrrrr in htm für dasselbe anfaesÄlaae nen Ehrenzelt zu empfangen,, wo die Hochzeit vollzogen werden-sollte. Smgend und jauchzend zog hierauf die Menge durch die s?t?.Dt,- Die. onne schien blendend auf die weite- Eisfläche, und kaum war man auf dem Festplatz angelangt, als man den Hochzeitszug " I ? rs a von U)car!en aus anrommeull?. rn.tr tn S!nfo interessanter wie schö ner Anblick: auf Schlittschuhen, fuhren Männer und Frauen einher,. festlich empfangen von Olympia-.- und nachdrm die Menae. die Musikanten mit den Hochzeitern voran, eine Rundfahrt aus der Eisbahn gemacy: yaue,. oegao man sich nach dem Festzeli. wo daS Brautpaar auf zwei geschmückten Mark:r Stühlen Platz nahm. Die-Manner in weiten Pumphosen unv.yoyem lind?? rauckten ibre lanaen -Tb'onpfei fen, die Frauen und Mädchen, trugen . . . . mm L einen cylinoerattlg sich eryeoenoen . . r m . ' . Kopfputz, ver aus slelsem"4pier uz stand. daS mit farbiaen Bändern um wunden war, vorn an der Stirn kam das ponyartig geschnittene Haar zum Vorschein, während an beiden Schläfen dicke, lanae.oaen yervorquouen. rr . , m r ' Burgermelster von Monmkenoam scyzg ttn keconlrarl.moraus 'max kener Lieder angestimmt wurden und . , rr , ein großer Humpen mit raummem, n htm Rosinen und Mandeln berum schwammen, die Runde machte. Jeder . . M i r , ? . ? HoHzettsgast zuyrie eine jaroige, iicinc Flagge, auf der zur-Ehre des BrautPaares ein Vers stand und die jedesmal. wenn eine Rede aebalten oder ein Lied gesungen worden war, geschwenkt . . r? je wiiroe. om ötii aus vegao man ur.ter dem Vortritt des Brautpaares wieder auf die Eisfläche, wo allerhand Volksspiele stattfanden, und es vern,fr Tief), üon selbst, dak auck der Eiswettlauf mit Preisen für die Sieger . . . m M. mf L . I nicht fehlte. ' en a)ius mioele eine Tanzbelustigung, die erst dann ihrEnd: fand, als die Musikanten,. deren. Instrumente 'eingefroren' waren.nicht mehr blasen' konnten. uf dem AuSsterbt'Etat. Mit' den mächtigen Fichtenwäldern, deren Baumriesen einst diepAlleghenies bedeckten, ist einer der interessantesten Volkstypen des. westlichen PennsylvanienS dahingeschwunden: der Hinterwäldler und Holzfäller des alten kernigen' Schlages.!' Wo vor einem Viertel Jahrhundert Tausende kräftiger Arme die Axt schwangen, gibt eö heute nur noch abgeholzte Flachen? die in den Hemlockwäldnn thätigen Männer sind von einem anderen Schlage und ihre Arbeitsmethoden sind von denjenigen früherer Jahre grundverschieden'. Nur selten trifft man noch einen jener alten Holzschläger, die, trotz der durchgreisenden Veränderungen, welche die Jahre gebracht haben, ihren urwüchsigenGepslogenheiten treu blieben sind. Schon daZ Aeußere dieser Leute ist eigenartig. So lange nicht de5 SommerZ milde Lüfte wehen. ist.deS Man nes Haupt mit einer Pelzmütze bedeckt, deren Material selbst mit. seinem Schießeisen erbeutet hat. Rock und Weste trägt er nicht. , seinen Oberkörper bedeckt er mit einem, dicken Flanellhemd von schreiendem Muster. Seine Beinkleiderdie auS' einem schweren Wollstoffe gefertigt sind, stecken m langen Strümpfen, deren Muster womöglich noch buntscheckiger ist, als dasjenige des Hemdes; mit Vorliebe sind nämlich die Strümvfe in rothen. Meißen und blauen Ringen von etwa einem Fuß Breite gestrickt. In dem oberen Rande dieser langen Strumpfe beslnven w Schnüre, welche in langen Quasten enden und mit denen sie besser, als mit Bändern am Beine aebalten werden. Auch Lederschuhe, oder Stiesel benutzt der alte Hinterwäldler Nicht, sondern er steckt seine Füße einfach in Gummi täube. Seine Beinkleider werden nicht mit Trägern, die über die Schultern aeben, aebalten. sondern' hierzu dient ein.aus Wolle gestrickter Gürtel, .dessen

mit Quaken versehene Enden über die Hüfte hccaohängen. Der Stolz des Mannes ist aber sein Shawl, gewöhnlich das Produkt der Hände der Geliebten. Frau. Schwester oder Mutter. Bei einer Länge von vier Yards zeigt solch' ein Shawl ein Muster, das an Buntscheckigkeit Hemd, Gürtel und Strümpfe bei Weitem übertrifft. In diesen Shawl eingewickelt, trotzt der Hinterwäldler dem grimmen Boreas und ist er zu irgend einer Expedition bereit, gleichviel ob es sich um eine Bä renjagd oder ein Scheibenschießen.einen Hundekampf oder eine Versammlung von Leidtragenden" handelt. Diese Versammlungen, welch: gewöhnlich von jungen, mit guten Lungen versehenen Predigern in den Distriktsschulen abgehalten werden, dienen dazu, daS meist schlummernde religiöse Feuer anzufachen, und zu ihnen strömen die Leute aus einem Umkreise von fünf bis sechs Meilen. Ehe eine solch: Versammlung vorüber ist, hat sich gewöhnlich die ganze Gemeinde den Leidtragenden", d. h. den bekehrten Sündern zugesellt. Allein derartige Bekehrungen halten selten vor, denn die meisten Leidtragenden" deS einen Winters findet man in derselben Rolle im nächsten Winter wieder. Das ficht die biderben Leute aber nicht nur nicht im Geringsten an, es scheint von ihnen sogar als empfehlenswerth angesehen zu werden. Sagte doch ein wackerer Hinterwäldler inder Gegend von Tionesta von sich selbst: Ich genieße in diesem Distrikt großes Ansehen und mit Recht, denn seit länger als 40 Jahren bin ich in jedem Winter ein Leidtragender" gewesen." Im Allgemeinen wann diese alten Holzfäller ein derber, ehrlicher Menschenschlag, unter dessen rauhem Aeußern ein guler Kern steckte. Kartenspiel in Frauenkreisen. Vemerkenswerthe Auslassungen über die unter den Frauen Wiens immer mehr UM sich greisende Unsitte des Kartenspielenö um Geld enthält eine Zuschrift, welche' der dortigen N. Fr. Pr." auS dem 'Kreise ihrer Leserinnen zugegangen ist. Die Zuschrift entrollt ein Bild socialen V:rsalles und behufs (lharacteristrung des Wiener Lebens werden die Ausführungen hier wiedergegeben: Von Saison zu Saison steigert sich die Leidenschaft, mit welcher das Kartenspiel in unseren Frauenkreisen, und zwar gerade in den Kreisen des wohlhabenden Mittelstandes betrieben wird. Weder im Hochadel, noch in der Beamtenwelt, ebensowenig in militärischen Cirkeln spielen die Damen daS beliebte Angehen oder Poker. Man treibt zum Scherz ant Sylvesterabend oder am Weihnachtsabend vielleicht ein Stündchen Hazard. als gesellige Unterhaltung im häuslichen Kreise abn herrschen Whist. Tarok, Pr6f6rence. Man legt eine schwierige Patience, aber man spielt, um sich zu vergnügen, ohne Gewinn oder Verlust anders denn als Nebensachen aufzufassen. Der Tcm? fixe hat sich in den letzten Iahren in der guten bürgerlichen Gesellschaft fast als unentbehrlich gezeigt. Man bekommt hier den besten Thee, die süßeste Bäckerei und die. schönste Langeweile. Darum greift alles rasch zur Karte und spielt Angehen odtr Poker. Wer etwa noch der Meinung ist, Besuche abstatten zu können, - bei denen harmlos geplaudert wird, wird den Irrthum bald gewahr. Die anwesenden Damen werfen der Hausfrau zürnende Blicke zu, sie werden ungeduldig. wenn das Spiel nicht sofort seinen Anfang nimmt. DaS . kleine Monte-Earlo etablirt sich in immer zahlreicheren Familien, und wer einen solchen Kreis von Spielerinnen .ein wenig beobachtet, bekommt Heimweh nach dem Kaffeetratfch der Großmütter. Die Sorge um die nöthigen Fonds zum Spiel lastet auf so maneher Dame recht unangenehm. DaZ Blut geräth in Wallung, sonderbare Reden fliegen hin und her und merkwürdige sociale Perspektiven offnen kick. DaS Sviel ist nicht llol Zer

streuung, denn viele der Damen spielen überhaupt nur, um zu gewinnen, sei eS von ihren Mitschwestern, sei es von Herren. Vielen ist die Vermehrung des Wochengeldes angenehm, andere ersehnen den Gewinnst, weil sie hoffen, daß er für die Anschaffung eineS aesckmackvollen HuteS. einer eleanten Toilette' reiche. Ist ein Herr daS Opser. desto besser; er muß gute Miene zum bösen Spiele machen... Vom Erlaubten zum Ungeziemenden ist zuweilen nur ein Schritt. Herr x wundert sich, daß seine Frau, die sonst sietS Geldschwierigkeiten hatte, die ihm oft sckmerckelte. damit er kleine Rückstände für sie bezahle, ' plötzlich arökere . AuSnaben' macht .und - alle Geldsorgen loS ist. . Zlück Im, Spiel!? Lächelnd sägt sie daS dem erstaunten bemanne, reilicb .Glück 'im Spiel? der galante ' Herr F verliert' am Spieltische-der schonen Frau gegenühtz immer. - Ob. er .anderöws ge winnt? , Nun. im Spiele gleicht .sich vieles, aus. Die. Damen unserer ouraerlicken. Gesellschaft. sind in . der Regel nicht freie 'Verwalterinnen 'ihres- Vermögen!, dann macht'ihnen daZ Verlieren Sorge; aber, auch diejenigen, welche nicht mit der Geldfrage zu kämpfen haben, gewinnen durch ein Spul, dessen Wendungen sich nur in . den nüchternsten 'Aiffernfraaen erschöpfen, weder Anmuth noch Liebenswürdig keit. Sind wir wirklich . so wett gekommen, daß unsere, gut erzogenen,, gebildeten ??rauen , zur - Karte greifen müssen, um einander eine.' Stunde forkzutäusäxn. und ' daß sie selbst in diesen Fällen nicht Geist und Scharf. sinn genug -für Whifl,Tarok unoalle die.Sviele aufbringen, die wir ja aern aeltatten. möchten? Der Salon, .diese Blüthe edler Geselligkeit, ist am Rauhreif -der modernen Zelt verwellt. Konnen wir wirklich nicht Gefelliakeit. aus besserer Grundlage aufbauen, ! dann müssen wir den Muth l haben, darauf zu verzichte. Dle.srauen finoMut-

ter und als solch: leben sie m tyrem Hause kein Einzeldasein; sie sind Vorbildnerinnen der Geselligkeit, welche ihre Töchter von ihnen Pflegen sehen, welche ihre Töchter selbst einmal üben

werden. Immer mehr wird uder die zunehmende Heirathsunlust der jungen Männer aus den guten burgerlläzen Kreisen geklagt. Sollen die jungen Leute Geschmack daran finden, sich ein Heim auszumalen, wo die junge Frau mit der Spielkarte in der Hand waltet? Ich citire keine vereinzelten Fälle, wenn ich der Damen gedenke, welche neben ihrem Haushaltung-ich ein eigenes Spielkonto führen. Mcn darf auch nicht glauben, daß der sür das Spiel bedingte Zeitverlust so gleichgültig sei. Nicht wenige Damen spielen täglich, hat doch täglich eine andere Freundin ihren .Tour, den man besucht und an dem man der Karte zulieb stundenlang bleibt. Die Unsitte des Aussehens und Pokersvielens ist gerade' in Wien am meisten verbreitet. Die geistvollen, amüsanten Französinnen würden laut auflachen, wenn man ihnen zumuthen wollte, daß sich Frauen einander das Geld abnehmen sollen. Die ernsten und tüchtigen Engländerinnen würden es für unmöglich erkluren. daß moderne Frauen der Großstadt. an welche die Fragen der Zeit und der Philanthropie so vielerlei For derungen stellen, mit solchen Nichtigkeiten ihr Leben vergeuden. Die Schwe stern an der Spree aber, die uns immer um unseren Geschmack und Chic beneiden, würden vielleicht überlegen lächeln und saaen: Nun. da ist endlich was. was . die Wienerin nicht Vortheilhast kleidet! Die deutschen Frauen neigen zum Grübeln, und eine solche Grüblerin fragte mich einmal, ob die Ebemänner in Wien die Unsitte de? VUElUUllllll Hl Utlll Ull. UU VVI durchsvielten Jour fixe ihren Frauen aus Lieb- oder auS Gleickaültiakeit statten? Ich mußte die Antwort schuldig bleiben UmtlicheSvottStttz. Bei dem Herannahen der warmen Jahreszeit, dürste das Publikum auch den Berichten und Empfehlungen unsereS WetterbureauS hinsichtlich deS f3'Ut1Ttfc..:r .9 Ni.-.rr. .i U4BU.UUtlU7 UlUKtlf -WUCICC Cili t! .u i. rv. , gegenbringen. Seit dem Jahre 1831 lst dieser Gegenstand sozusagen ein it sondere? Zweig deS WetteramteS geworden, welches eine möglichst vollstän - v an d n irZLrZl o? ." r: tn Z'a Ä Äö'ss i'"" i.fciuj uiuuiiHiUi Ovfer des BlintelaaeS ewesen. N.i. - r W t-ir ? ' . . : M v - kamen auf die Monate vom April biö zum Septememiqllevuq . ua am zayu:'.az,lcn waren die betreffenden Todesfalle stets m Juni und Juli. Obwohl sich daS Wetteramt als solches nicht mit dem durch Gewitter verursachten Eigenthumsschaden befaßt, hat der ihm an-

lgeStatistik über die Opfer des BlitzeS u oem qt,aj nieorigiien 'irasmaö

.egt und Erk ärunaen daran knüuft. . xwnaizn jungniß verur-

ie besonders kür uns iHnMi. N,. , theilt worden. Ein Mltg.led jedoch.

rölkerung entschieden schätzbar sind. j?3 mtl Sm" ' .?p?" von Den wetteramtlichen Aufzeichnungen ö'uach eebach dirigirt hatte, ohn: rm fin in i,n.n k., cy 11 iw fcic Behörden bet zu passlienden Orte

geyorlge.ProseiZor McAdie. der den zur Folge gzhabtchaben. Blitzschlag zum . Gegenstand , eines , tz j sh7,. . sonderen .Studiums gemacht . hat, . die . . Harthau. Der .Strumpfwirker- ! Bücher der Feuerversicherungsgesell- meiste? Karl Traugott Müller und tfchaften m den ganzen Ver. Staaten seine Ehefrau Konkordie, geb. Kühn, ,h:eruber geprüft und festgestellt, daß feierten kürzlich ihre goldene Hochzeit.: j in den letzten acht Jahren in unserem k' Leipzig. Die beiden Räuber, ! Lande 3516 Feuersbruaste vorkamen die hier das Attentat auf den Geld- ' krkB H?? WHthZ t 4itit4ACi((i . r(iAmfMAw 4 i

. 1 . . . -&iyu4Ui 3u1uu.gtr.u4jn iUtl i den. r und der. dabei entstandene finan - cielleSchaden sich auf nahezu 812,700.1 000 beläuft. Weitaus am größten ist die Zahl der Blitzschläge in Scheunen. Durch die Qersicherungsbllcher hat Professor McAdie eine diesbezüglich: Statistik gesammelt, die, bis zum Jähr 1833 zurückgeht; von da bis 1892 wurden 5emzufolge allein 3335 .Scheurr nebst Stallungen vom Blitz getroffen, außerdem 664 Wohnhäuser und 104 Kirchen. Man könnte Vieles über die geogra phifche Vertheilung der Blitzschläge sagen, und eS sind in dieser Beziehung noch gar manche irrige Ansichten verbreitet. Wenn wir als Beispiel daö Jahr 1892 herausziehen, in welchem, nach den wetteramtlichen Angaben, 483 Scheunen nebst Stallungen sowie 483 Wohnhäuser in unserem Lande vom Blitz getrofsen wurden, so steht der Staat New York obenan, mit 117 Objekten der ersteren und 23 Objekten der letzteren Classe. ' Dicht dahinter kon men Pennsylvanien und Michizan dann Jndiana, New Jersey, Dhio, Maine, Connecticut, Massachusetts Wisconsin. Maryland und. Illinois, in der hier gegebenen Reihenfolg:. Die übrigen Staaten sind nur schwach vertreten.' am schwächsten Missouri, , und einige waren ganz frei von.Blitz-Un-heil. Nicht diel, anders zeigt sich dicfkS Verhältniß in den ubrigenJahren. Auf dem flachen Lande wurde der meiste Blitzschaden verursacht, und offenbar ist.'.dcis.Blitz-Risiko dichtbesiedelten Gemeinwesen am kleinsten. ' Auf dem Land: ist daS Rlsico im Mgemeuien fünfmal so groß, wie in .Städten.. und für viele gewöhnliche Wohnhäuser in letzteren bietet, schon die zinnerne-Dach-deckung, oder die. Karnieße, die Dach rinnen undAndereS einen sehr-beträcht-lichen Schutz' gegen Blitzschlag.' ! ' Es geht ferner aus diesen Aufzeich-' nungen ' hervor, daß die geolozisö:e Boden-Formation bedeutenden Einfluß auf den Blitzchaben mutz, und auf den Lehmboden die meistenBlitzschläge kommen,' noch ziemlich viele auf den Sandboden, die wenigsten auf den Kalkboden. WaS die in den letzten vier Jahren getroffenen Bäume betrifft, so waren . 54 Procent derselben Eichen. W Procent Ulmen und 15 Procent Fich-' ten. Meistens werden Bäume getrof-' fen die am. Rand einer Holzung fteh:n.' Einem ' bekannten Sprichwort zum Trotz, schlägt der Blitz nicht selten mehrmals in denselben Platz.' Die Höbe eineZ GebäudeZ. Baumes u. f.' v.

i7nVergleich mit ihrer Umgebung macht keinen Unterschied, Sehr festgewurzelt, aber irrthümlich ist die Vorstellung, daß es b.'sonders ' unsicher sei, ich während des Gewitters

nnerBuume zu stellen; ebenso urthumlich ist der Glaube, daß das Verweilen an einem offenen Fenster oder Thorweg, oder in der Nahe eines KaminS oder einer Herdstelle, oder neben Vieh, besonders blitzschlaggefährlich sei, oder daß kleine stählerne Gegenstände einen Einfluß auf die Richtung eines Blitzstrahles hätten. Nichts dergleichen, so oft auch schon Personen, die sich gerade in solchen Verhältnissen befanden, vom Blitz getroffen worden sein mögen! Das Wetteramt gibt Allen, die sich in der Nähe Solcher befinden,.die vom Blitz getroffen worden sind, den Rath, sofortige Versuche zur . Wiederherstellung des Bewußtseins,zunächst zur Anregung des Vlutumlaufes und der Athemthätigkeit zu machen und diese Versuche mindestens eine Stunde lang fortzusetzen, ehe sie das Opfer als todt aufgeben, da die Wirkung des Blitzes mehr darin bestehe, die Lebensthätigkeit zum zeitweiligen Stocken zu bringen. als direkt den Tod zu verursachen. Erwähnt sei schließlich noch, daß es dem Professor McAdie auch gelungen ist, ein Instrument zu erfinden, mittels dessen man in vielen Fällen (durch die verschiedenartigen Bewegungen laufenden und fallenden Wassers) das. Herankommen des Blitzes voraussagen kann. Seutsche Loeal?kaa)rka)ttn. Chctcina Bürgel. In Graitschen sind der Schmied Diendorf, dessen Frau und I o . . . , fahrige Tochter, die m e:nem durch KoakSofen erwärmten Zimmer sich zum, Schlafen niedergelegt hatten, bewußtlos aufgefunden worden. Der Vater und die Tochter sind in Folae des Elnatymens der giftigen Damp gestorben und auch für die Frau ist nur wenig Hoffnung vorhanden, sie am Le ben zu erhalten. G o t h a. Von der hiesigen Straf kammir sind drei Mitglieder deZ kauf r. rn . . . t . j mannischen Vereins zum Abbau des !n sVU Pf.a J4UiU4fc4uy tu wuu Vfcl Vity(l5 fc V!. -I-ti V!. V r. Ort bürg, die nicht die den gesetzlichen Vor schriften über daS Sprengstoffgefetz entsprechenden Listen geführt hatten. . unter Annahme mildernder Umstände SrSfmwi. Cramk,l. Ohrdruf. bk tn" i3n finiflu (fC vnitn itnflllfn. . na? ' xutioa. viuc cnxjtgaajc Zillmmt hat hier eine 18jäirige Aufwarte. ;in, die von einer Frau mit der Beaufsichtigung des 4jährigen KindeS beiraut worden war. dadurch begangen, daß sie die Kleine entblößt auf einen ißen Ziegelstein setzte, wodurch dem Kinde arge Brandwunden zugefügt worden sind, die scblieklicb den Tod '..... " ' - iit4iuy uiuttii-wiAiuitii yuiitiir ' 20jährige Burschen. Der eine ist , ein 1 arbeitsscheuer Handarbeiter, der andere m.t . r i .... ein euner. toic ngen coon oinier Schloß und Riegel. Neusalza. . In Beiersdorf hat ein aus Crostau gebürtiges, 20 Jahre alteö Mädchen in ihrer Kammer heimlich geboren und das Kind im.ttfiroh versteckt. Olbernhau. In Pobershau brannte daö Anwesen deS Spediteurs Weinhold ad. Bei diesem Brande kamen drei Pferde, welche in einem engen Schuppen standen, in den Flammen um.' P lauen i. V. In einer hiesigen . Appnturanstaltram.d:e in, den 20er Jahren stehende Fabrikarbeiterin Härtel auS Oberlofa in die Schleudermafchine, wodurch -ihr der eine Arm buchstäblich vom Leibe gerissen wurde. Warnsdorf - Der 20 Jahre alte. Buchhalter Mirko BerdajL.ließ sich eon'vem aus der Strecke .WarnSdorfNi:dergrund . verkehrenden , Eisenbahnzüge Verfahren.. ... . OvpHf0aatjntxt Qttittu D ärmst ad t. Der Geheime Ober-schulrath-Greim wurdelpensionirt. Zu feinem Nachfolger, würde, der Director der VictöriaschuZeDr Eisenhuth, er. nannt. " : Kastei Die elektrische Beleuchkung unserer Stadt soll nunmehr definitw am.1.- April d. I. ihren.Anfang nehmen. , - .: ' Mainz. Die Stadt Mainz wehrt sich energisch gegen die Verstaatlichung der'HessischenLudwigSbahn und-sie hat auch guten' Grund dazu: die Bahn trägt dem .Stadtfäckel jährlich- 85.000 Mark an Steuern' ein, ganz abgesehn von den Bortheilen. 'd der' Bürgerschaft , daranS' erwachsen, daß die . Direction.mit' ihrem großen Beamtenperssnal in Mainz ihren' Sitz hat. " Die Stadt Will -km -Verein mit der' HandelSkammer. dahin 'zu wirkni '- suchen, daß wenigstens die Directiön in Mainz verbleibt. Jn.rinem Haufe der Balthafarmalergasse wurde die Leiche des TaglohmrS I. P'.l DaaS erhängt- aufaefunden.. ' Der Verstorbene , war ein braver Mann' der-aber .feit dem Tode eines - vor etwa Jahresfrist verstorbeneniPflegekindeS,'daS. sich . ebenfalls daS Leben genommen.' hatte, tiefsinnig geworden ' war. . . " ' ' Llsägstkrens,. Colm ar. DieHiesige Strafkaminer' beschäftigte sich, neulich mit der Anklage gegen den 'Abb6' Sch. aus RappoltZweiler wegen. SitttrchkeitsoerbrechenS'in einer 'ganzen.' Reihe von ssällen. Der Angeklagte haf' sich.-u

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NheumatiömuS, Rheumatisnms, Rheumatismus, Nheumatismus, Rheumatismus,

fc 'S Heilt sicher U Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Nellralgie, Nelwalgie, seiner Zeit gemeldet wurde, an Schü lerinnen. denen er Kitechismusunterricht ertheilte,' sittlich vergangen. J?.ehr als 40 Zeugen wurden vernommen. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Der Angeklagte wurde für überführt und fchuldig erklärt. Das Urtheil lautete auf 2 Jahre Gefängniß. Vh,inpfal,. Kaiserslautern. Erschossen hat sich in dem Hause Eierstraße 6 der ledige Glaser Fritz Hüttenberger. Bemerkenswerth ist. daß in dieser Familie bereits zwei Selbstmorde zu verzeichnen sind. S P e y e r. In einem pfälzischen Orte soll gelegentlich der Gemeinderathswahl durch Freiheiten der Wäh ler in Wirthschaften eine ganz gehörige Zeche entstanden sein, die nun Niemand bezahlen will; man spricht von beiläufig 2000 Mark! Die Wirthe, die vorher dem Löschen deS Durstes .durch Aufschreiben" so bereitwilligst Vorschub geleistet haben, kratzen sich nun ganz bedenklich hinter den Ohren. 'lolLyelm. wit junge Hrau des Stuhlmachers Jakob Göhring brach mit dem Boden des Speichers ein und verletzte sich lebensgefährlich. Edenkoben. Der hier ohn hafte, aus Haßloch gebürtige, Metzger Christoph Wilhelm erfror neulich Nachts in trunkenem Zustand dicht an feiner Wohnung. Frankenthal. Der 22jährige ledige Schneider Ludwig Bauer wird seit der 2. Feoruarwoche vermißt. Cautvtu München. Der Präsident deS Landgerichts H, Ed. Rothmüller, ist nach längerem Leiden gestorben Elan gen. Herr Bürgermeister Ar. ttiippel, dessen Dienstesproviso. Y n pi . l xiurn oemnaazir aoiauri, wuroe vom Gemeinde-Collegium einstimmig auf Lebensdauer wieder gewählt. Hartkirchen. In Enzing sind s.i. ty..:-. i- ern-i - ' viz um uucui iu uc( vsqnllNg jurua gelassenen Kinder der Jsak'schen Ehe Uuii erstickt. DZ orn ?f?Z,!,n rifn 'liegende Hlz hatte ZU glimmen und ZU rauchn angesungen, ric oure oer Wohnstube war von der Mutter versperrt, und so fanden die armen Klei nen den Tod. Wiederbelebungsversuche blieben" erfolglos. Kissingen. Neulich Nachts ist das Gewächshaus deS Aktiengebäudes abgebrannt. Das stark gefährdete Hauptgebäude zst gerettet. Klingenberg. DaS EHnbach' che b$lo& in Schmachtender, lst nie dergebrannt. Nürnberg. Der auf dem hiesikenvtangiroahnbof dienstthuende Wech elwarter Wellmer wurde unweit deS afelhofer Tunnels, als er eben das Geleise überschreiten wollte, von einer Nangirmaschlne erfakt und förmlich in Stücke zerrissen. Der Verunglückte war Familienvater. S t r a u b i n a. Die Nachricht, daß die vor wenigen Wochen von, der Dou angeschwemmte Leiche der Frau KS sVfnrnmn hnn 5T)onflil Pauf bei der gerichtlichen Sektion über V -v 4 Q mm mm aus ersckwerende Nerdacktsmomente vx Tage gefördert und der Mann der ertrunkenen 5?rau tnnm MardverdacktZ verhaftet worden, ist vom Anfang biö ZUM Ende unrichtig. Nach Lage der Amge ist vielmehr nichts anderes cn unehmen, als daß Frau Munzert den Tod selbst ln der Donau gesucht. Äaufkirchen. Der 19iahriae Oauerssohn Wolfaana Dusch! von WalterSbura schlug bei ieder Gelegen heit die Thiere unmenschlich. Als er utzthin wieder ein Pferd mißhandelte. chlug dasselbe auS und traf den Burs chen derart, daß dessen Zahnkiefer zu einer formlosen Masse zerquetscht lvurde. prsVin, )nHntt. Frankfurt a. M. Hier wurde eine Ehe geschieden, der 13 Kinder ent sprossen waren. S ch r e r st.e i n. Ein zunger Mann von hier ging von Oestrlch auS über den Rbem, um seme in Frer-Wem beim wohnende Braut zu besuchen. Seitdem rst er aber nicht, hierher zurückgekehrt, so daß man vermuthet, daß er. beim Nachhauseweg über den Rhein. hier eingebrochen und seinen Tod ge funden habe. Wiesbaden. Die Dietenmühle oei Wiesbaden, - diese über L0 Jahre bestehende, . vor. v:er Jahren erweiterte Kuranstalt, ist aus dem Besitz einer Aktiengesellschaft in Privath'ände iid gegangen und wird,- va mt vlsyerige ärztliche. Oberleitung seitens des bekannten Nervenarztes rerrn San: tätsrath Dr, C. W., Müller ihr erhil ten bleibt, in demselben. Nahmen, wie seither, fortgeführt werden. yroxHnt Qartnotjcr. Au r i ch.7 Die älteste Einwohne in unserer Stadt Frau Räthin Tel m, ver tarv lm Älter von fast öS Jahren. inaen, uur. eme tzr ein laufende Depesche auö Cavstadt wurde die Familie deS hiesigen CantorS CraMa ' JaC m CPmm . k.fLl t4 I Hiti ..iu- 8iB5 -ciuuct u:icgi. cc oyn verieloen, Pastor Friedrich Eramkr,n Cp,tad!. zweiter Pikdigü htT tttanaI frfiilnfT sAn (Ztm v r r n . ' . . ! i daselbst, war am 25. v. M. dort plotz- - - mv ' v."- i ich gestorben. , , J

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Eisenbahn-Tabelle

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