Indiana Tribüne, Volume 18, Number 176, Indianapolis, Marion County, 15 March 1895 — Page 2
n -"'Ikl, 'HITF
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und TonntazS. Die tSttSe Tribüne- kostet durch den Tröger 12 Cent? per Woche, die SonntagSTribüne-L iGent per Woche. Beide ,usame 15 EentS oder es EentS per frtonat. Per Post auSerhalb der 6tac: zuzeschiZt in Vorausbezahlung $ per Jahr. ffiri 1 Süd Alabama Straße. Indianapolis, 3nd, 5. März 1!95. Brieftauben für dke VZarlne. In einer Abhandlung über JBiief taubendienst in Verbinoung mit der Küstenoertheidizung" hat Lieutenant A. M. KniZht von der BundeZ-Ma-rine auf die befriedigenden Verfuge hingewiesen, welche während der Kreuzersahrten der Kadetten mit Tauben fcer Marine-Akademie gemacht wcrden sind. Im Ganzen fanden 109 Flüge statt und variirte die Entfernung zwischen 20 bis 200 Meilen. Der erste Aogel stiez in der Entfernung von 62 Meilen vom Ufer und 200 Meilen von AnnapoliZ auf und er kam in 7 1-2 Stunden dort an. Nur 9 Tauben sind verloren gegangen, unter ihnen drei der besten, welche die Akademie besaß. Die verlorenen Tauben hatten ihren Äufstieg stetZ von der Chesapeake Bai aus gemacht und waren immer glücklich nach AnnapoliZ gekommen, in Folge eines Versehens fand aber der letzte Aufstieg vom Kreuzer San croft" unweit der Einfahrt zur DelaWare Bai statt. Wahrscheinlich hielten die Vögel dieses Gewässer für ihre heimische Bai, den?: sie nahmen sofort eine westliche Richtung, aber sie wur'den später nicht mehr gesehen. Nach den Mittheilungen des Lieut. Knizht haben die Brieftauben der Akademie cuf ihrem längste? Fluge von 200 Meilen etwa 30 Meilen !n der Stunde zurückgelegt; diese Leistung ist schon sehr oft überholt worden, muß aber doch "als zufriedenstellend bezeichnet werden, wenn man bedenkt, daß der Marine-Akademie weder Geldmittel zum Ankauf der besten Taubenrassen, noch Facilit'äten zu ihrer Zucht und Dressur zu Gebote stehen. Auch in dem kommenden Fiscaljahr werden die Versuche nicht weiter ausgedehnt werden können, da in den Bewilligungen für die Marine der Brieftaubendienst keine Berücksichtigung gefunden hat. Capt. R. L. Pythian, welche? seine? Zeit der Marine-Akademie als Superintendent vorstand, hat die Ueberzeugung ausgesprochen, daßBrieftauben zur Üebermittelung von Depeschen, die unweit von der Küste kreuzen, mit gutem Erfolg verwendet werfcen können, und die Etablirung eines solchen Dienstes auf daS Wärmste empfohlen. Prof. Marion, der der Ma-rine-Akademie bei Vornahme der Versuche mit Rath und That zur Seite stand, hat in Vorschlag gebracht, längs der Küste Taubenfchläge von gleiche? Construction und gleichem Anstrich aufzustellen, damit die von der See kommenen Brieftauben beim Einbruch der Nacht Ruheplätze finden, in denen ihnen die Depeschen behufs eventueller telegraphischer Weiterbeförderunz abgenommen werden könnten; besonders hält er es für empfehlensfcerifj. derartige Schläge auf Anhöhen oder Landspitzen in der Nähe von Leuchtthürmen und Leuchtschiffen aufzustellen. Die Ausgaben würden seine? Ansicht nach gering sein und im ersten Jahre etwa $5000, später aber weniger betragen. Fort mit Gesetz.KrShwiukelei! Das beste Sinnbild für bie Giöilge setzgebung in unserer großen Republik ts'izt eine crazy; mit", eine Steppdecke ' aus lauter -vielfarbigen Flicken, und nicht blos auf ?:m Gebiete der Heiraths- und Scheidungsgesetzesondern noch in seh? vielen anderen BeZiehungen, die für den nationalen Ver kehr schwer in'Z Gewicht fallen, herrscht noch ein heilloses Duraeinander. Ge:n diesen Wirrwarr im Allgemeinen wendet sich das' Vorgehen des Staates Minnesota, 'welcher bekanntlich die Gouverneure aller unserer Staaten einladen will, Dklegaten zu einer Eon vention behufs Herbeiführung einheitlicher Gesetze in einheitlichen Fragen zu senden. Ein löblicher Vorsah, fürwahr, wenn er auch nur sehr schrittweise seine Verwirklichung finden sollte! Zu den Gebieten, um welches sich hierbei handelt, gehören ii. .21. die Maß- und Gewichtsbestimmungen, die Zins- und Wechsel- und die Versicherunzsgesetze. Der Geschäftsmann, wird gar oft mit der Nase darauf gestoßen, wie tief wir in dieser Beziehung noch in einer wahrhaft babylonischen Eonfusion stecken. Manchen nur im Trüb:n fischenden Ferkelstechern mögen allerdingZ diese Verhältnisse ganz.gejiehm sein. Warum soll z. B. ein gesetzlicher Bushel Weizen in Californien auö 65 und in Illinois aus 60 Pfund bestehen, oder ein Bushel Zwiebeln in Indiana aus 43 und in Illinois oder Arkansas'aus 57 Pfund? Be! manchen landwirthschaftlichen Producten ist der Unterschied beim Äushelmaß 14 Pfund! Einheit in solchen Dingen ist schließlich viel dringender nothwendig, als etwa die pan-amerikan'sche" Maßund Gewichtseinheit, die ja auch eine schöne Sache wäre. Groß ist die -Verschiedenheit in den Zinsbestimmungen (vo:, 10 Procent in Iöaho . bis zu 5 Procent in Louisiana); die .Schuldverschreibungs-'Fri-sten schwanken zwischen 3 Jahren (in Nord - Carolina) und 15 Jahren (in Kentucky); am tollsten aber ist der Versicherungsgesetz - Wirrwarr. Selbst Advocaten schwindelt manchmal der Kopf davon. Darum, für diese und end? Fragen: Glück auf, Ihr Einheitsverfechter! . .
Das L?och'sche ZubtttulUu Nach einem außerordentlich viel vsrsprechenden Anfang hat die Koch'sche Tuberkulinbehandlung scheinbar ein frühzeitiges Ende genommen. Nur hin und wieder und ganz vereinzelt werden in Fzchz-itungen noch Stimmen dafür laut. Koch s:':r hat seine Entdeckung tin gerüttelt Maß von Gehässiakeiten von seinen eigenen Berufsgenossrn eingetragen und gegenwärtig verhält sich der größte Theil der deutschen Aerzte seinem Mittel gegenüber mißtrauisch. Ob ihr Standpunkt immer in hinreichend eigene? Erfahrung seine Stütze findet, sei dahingestellt; Thatsache ist, daß, wie zu Anfang alle Welt für das Tuberkulin Stimmung machte, nach dem Rückschlag auch in viel stärkerem Maße, als es den Mißerfolgen entsprach, gegen Koch und sein Tuberkulin Stimmung gemacht worden ist. Und wenn das Tuberkulin bisher nach der Richtung hin, wo man am meisten von ihm erhoffte, die hochgespannten ErWartungen nicht erfüllte, so ist es doch andererseits ein Mittel von großer wirthschaftlicher Bedeutung geworden, dadurch, daß es in verschiedenen Ländern von Staatswegen und im Gro ßen zur Unterdrückung d:r' Perlsucht unter dem Rindvieh Anwendung findct. Rinder zu Hunderttausenden sind mit Tuberkulin geimpft und zu Tau senden als perlfüchtig ermittelt und getödtet worden. Der Werth des Tuberkulins als' diagnostisches Mittel zur Entdeckung der ' Rindertuberkulose ist unschätzbar und kein Thierarzt würde es heute wieder missen wollen. , 5!ur beim Menschen soll es die gehegten ErWartungen nicht erfüllen, ja sogar schädlich sein. Bem:rkenswerth sind unter diesen Umständen die Erfahrungen, die Dr. Paul Krause zu Vietz in Brandenburg mit dem Koch'sche Tuberkulin bei Schwindsüchtigen gemacht hat, und Über die er in den letzten Nummern der .Deutschen med. Wochenschrift", eine längere Arbeit veröffentlicht. An der Hand einer ganzen Reihe von Krankengeschichten zeigt er, daß das Tuberkulin sachgemäß angewendet nicht bloß ein Heilmittel von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist, sondern daß auch die streng wissenschaftlich: Tuberkulinbehandlung bei einigermaßen gutem Willen" sich sehr wohl in der Praxis, selbst in der kleinsten Dorfpraris durchführen läßt, und daß dazu nicht Krankenhäuser oder großartig eingerichtete Kliniken nöthig sind. Und darin liegt eben der hohe Gewinn des Tuberkulins. Daß Schwindsucht heilbar, ist, lehrt die Erfahrung. Durch längeren Aufenthalt im sonnigen Süden oder durch eine planmäßige Kur in einer ge-
eigneten Anstalt, zuweilen schon durch bloßen Aufenthalt in gesunder, waldiger Gegend, verbunden mit passender Kost, ist schon mancher Schwindsüchtige gebessert, ja geheilt wordene Aber welcher Schwindsüchtige kann sich jahrelang solche kostspieligen Reisen und Kuren leisten? Die große Mehrzahl kann 'nicht 'von der Scholle und muß überdies trotz ihres Zustandes noch für den Lebensunterhalt der Angehörigen sorgen. Für diese Kreise wäre das Tuberkulin ein Volksmittel. Und die Erfahrungen, die Dr. Krause mit dem Mittel gemacht hat, sprechen für die Möglichkeit und werden hoffentlich dazu beitragen, daß auch die Gegner des Tuberkulins sich wieder zu unparteiischer Beurtheilung bewegen lassen. Die Fälle, in denen Dr. Krause das Tuberkulin anwandte, betrafen alle Stadien der Lungenschwindsucht, nur die fiebernden Schwindsüchtigen sind zunächst von der Behandlung ausgeschlössen. Nach Petruschky sind' nämlich fiebernd Schwindsüchtig: Niemals rein tuberkulös .erkrankt, sondern leiden. stets an einer Mischinfektion, indem sich neben Tuberkelbacillen nochEi tererreger und Jnfluenzabacillen ' mit im Auswurf flnden. Durch Einathmungen von Kampfer'äther läßt sich die Mischinfection.zu einer Reininsection machen, die dann, auch' der Tuberkulinbehandlung zugänglich ist. Das Ähatsächliche aussen Krause'schen Erfahrungen ist,'1)aß das Tuberkulin auch beim Menschen-ein Mittel von unschätzbarem diagnostischem Werth ist. Der Einwand, daß auch Gesunde auf eine Probeeinspritzung mit Tuberkulin reagiren können, ist theoretisch nicht von der Hand zu weisen. Aber wenn unter Hunderten von Fällen das Mittel nur ein- oder zweimal trügt, so muß eine solche Erfahrung immer als wissenschaftliche Thatsache gelten, die nur für das Mittel spricht.denn menschliche Er fahrung reicht überhaupt immer nur bis zu gewissen Grenzen. In geeigneten Fällen angewandt, beeinflußt das Tuberkulin die Schwindsucht immer günstig. Die Dämpfungen hellten sich auf. die Rasselgeräusche verschwanden, Nachtschweiße, Husten und Auswurf verloren sich und das Körpergewicht' stieg. Das ist auf jeden Fall ein Erfolg. Noch interessanter als Dr. Krause's Erfolge mit dem Koch'schen Tuberkulin sind die Resultate, welch: Professor Dr. Julius Wagner, Ritter v. Jauregg, der Vorstand der ersten psychiatrischen Universitätsklinik, in Wren, mit diesem Mittel erzielt hat. In einem Vortrag über neue Heilbestrebungen auf dem Gebiet: der Geisteskrankheiten" führte er unter Anderem aus: Es sei eine vielfach durch Erfahrung anerkannte und schon den alten Aerzten bekannte Thatsache, daß gewisse Krankheiten, darunter auch die Geisteskrankheiten, für immer oder wenigstens für eine Zeitdauer schwinden, wenn der Trager derselben von einer zweiten, anders gearteten befallen werde. Insbesondere seien eö die Jnfectirns-Krankheiten. mitFieöer einhergehende Erkrankungen, welche in der angedeuteten Weise auf schön bestehende Krakheiten einwirken. )Es liege nun nahe, diese - wunderbare Heilmethode der Natur nachzuahmen, indem wir auf künstliche Weile in tmtm be
rtata
reit? kranken Organismus Fieber erzeugen, sei es durch die krankheiterregenden Bakterien selbst oder aber deren Stoffwechselprodukte. In den Versuchen, welche er in der Niederösterreich--schen Landes-Jrrenanstalt in dieser Richtung gemacht, habe er das Koch'sche Tuberkulin zur Verwendung gebracht, welches ein sehr geeignetes Mittel in der Hand, der Aerzte sei. eine fieberhaste Reaktion im Organismus hervorzurufen, ohne daß dieser von der Tuberku lose selbst, ergriffen werde. In den von ihm beobachteten schweren Fällen sei nun die Heilung in der Weise vor sich gegangen, daß der Kranke nach jeder Jnjection mit dem Tuberkulin sich geistig freier gefühlt habe, der alte Zustand aber wieder zurückgekehrt, jei, um endlick eines Tages nach einer neuerlichen Jnjection für immer zu vrrschwinden. Hl Die Teutschen in Afrika. Von Dr. Grüner, dem Führer der Togo - Hinterland Expedition, sind neueroings Berichte eingetroffen, die von dem erfolgreichen Vordringen und wachsenden 'Ansehen der Deutschen im Innen, treffend -Zeugniß geben. Schon sein .thatkräftiges Auftreten auf dem Zuge um Volta, vor Allem aber di Hinrichtung der weit und breit gefürch'.eten, Räuber Mossumfo und Ofca und die Hissung der deutschen Flagg: in Kratschi hat überall im Lande Genugthuung und Freude hervorgerufen und die gefährdete Ordnung' wieder hergestellt. Die reichen Haussa - Karawanen, die bisher durch die zahlreichen Brandschatzungen gezwungen waren, in großem Bogen nach Norden um die feindlichen Gebiete herumzuziehcn, haben wieder begonnen, den directen Weg über Kratschi zur englischen Eoldküste zu nehmen. Die Haussa - Colome in Kete (der Führer ist ; Sofu, ehemaliger Freund von Hauptmann Kling) ist in ihrem Besitzstände bestätigt und eine besondere Fähre über den Volta angelegt worden. Bei der jetzt gesichten Verbindung zur Küste dürfte es. wie Dr. Grüner glaubt, dem deutschen Handel nicht schwer fallen, hier einige Posten einzurichten und bei geschicktem Verhandeln mit den Haussa den ganzen Verkehr über Misahöhe nach Togo zu leiten. Nachdem bei Arosa noch daS Grab D. Küsters, das sich in verwahrlostem Zustande befand, besucht war, brach die Expedition gegen Ende Novemoer von iuit aus, um ourcy o neutrale Zone nach Borgn vorzudringen. Anfangs December wurde Salaga erreicht, das durch einheimische Wirren fast ganzlich zerstört war. Der englische CommissärFergusson, der von der englischen und der deutschen vii aieruna aemeinsam ausgesandt war. hatte sich kurz vorher wohlweislich über den Volta auf englisches Gebiet zurückgezogen. In Salaga wurde es denn uch klar, wie er seme doppelte Aufgab: lediglich im englischen Jnteresse aufgefaßt hatte. Er erklärte dem Herrscher von Salaga. daß 'Deutschland und England ein: Nation seien, die mit ihm einen Vertrag abzuschließen wünschten, legte ihm ein entsprechend abgefaßtes englisches Schriftstück zur Unterschrift vor und ließ dann die enqlische Flagge hissen. Als der eingeborene Machthaber, durch Dr. Gruner aufgeklärt, merkte, daß er das Opfer seiner Leichtgläubigkeit .geworden sei. zerriß er den Vertrag, nannte Ferousson einen Feigling und seineu Feind und ließ sich sofort, herbei, eine in arabischer Schrift aufgesetzte Ungiltigkeitserklärung 'des erschlichenen englischen Vertrages zu unterschreiben. Dr. Grüner konnte in Anbetracht der Bestimmungen über die Neutrale Zone- nichts weiter thun, als mit dem Sultan noch einen besonderen Vertrag abzuschließen, der ' Deutschland das Meistbegünstigungsrecht zusichert. Dann brach er noch in der erstenHalfte .des Decembers auf. um der Expedition der Royal Niger Company unter Capitän Lugard zuvorzukommen, und erreichte voe Weihnachten Jendi, wo Hauptmann v. Fran?ois bereits Verbindungen angeknüpft hatte, die Engländer aer bisher nicht zugelassen waren. Dr. Gruners Bestreben ging nicht lediglich darauf hinaus,' pioniermäßig vorzugehen und möglichst weite Strecken zu durchqueren, sondern er verfolgte vor Allem die Absicht, eine sichere Verbindung zur Küste zu haben und mit seinen Hilfsquellen und an einzelnen Orten angelegten Depots in Verbindung zu bleiben. Zu diesem Zwecke hatte er uniformirte Postboten einaesekt. die den Verkehr zwischen den Hauptpunkten Lome (Küste) - MisaSV. L . 1 yoye - nele - saiaqa - zenoi vermli telten. Auf diese Weise können auch Berichte tief, aus dem Innern leicht die Küste erreichen. Musterhafte Stratzenbay. . Dr. Albert Shaw,' der bekannte Re'dacteur der amerikanischen- Ausgabe der .Reviev of ReviewS. alt eS für dringend angebracht, im neuesten Heft dieses Magazins daS jetzige Straßenbahn System der ungarischen Hauptstadt Audavestden Amerikanern . zu schildern und als Muster' hinzustellen. Er. ist ein- entschiedener Gegner deS .Trolley- - Bahnsystems, welches ge lade in neuester Zeit wieder in mehre-, ren amerikanischen- Städten Eingang oder weitere Verbreitung gesuuden hat. ' Seine Schilderung des. neuen Budapester Straßenbahn - Systems ist in der That sehr lesenswerth. Sie sei hiermit in Kürze zusammengefaßt. Die Elektricitäts - Straßenbahngesellschaft in jener Stadt wurde, um die von ihr gewünschte Gerechtsame erhalten zu können, msach gezwungen, die oberirdische Zuführung der 'elektrischen Kraft mittels der LeitstangenDrähte oder 'Trolleys aufzugeben Auch ließ sich die Stadtverwaltung auf keinen Kompromiß ein! Es wurde daher der Gesellschaft auch nicht gestattet. ' das' sog.-.Nebenschienen System, oder die Ladung der Schienen selber mit dem elektrischen Strome, in An
wendung zu bringen. Entweder vollständig unterirdische. Zuführung oder gar nichts!" rief man den Straßen-bahn-Magnaten zu. Daher sind nun die elektrischen Drähte in einer. Leitung unter einer der Sckienen anaebracht. und vöZer-
bindung mit dem Dynamo littiraßenbahnwagen wird durch einert Einschnitt in den Schienen, unter genüaender Jsolirung. hergestellt. Irgend eine Gefahr einer Berührung mit geladenen Drähten ist nicht vorhanden, und die Straßen sind nirgends durch Pfosten und Drähte entstellt. Flüchtig betrachtet, unterscheidet sich das Ganze wenig vom Kabelbahn System; indeß befindet sich die LeitangsRinne nicht inmitten des Geleises. sondern, wie gesagt, in der einen Schiene. Alles von interessirte? Seite kommende (sogar einmal im Seientific American" vertreten gewesene) Gerede über die Gefahren eines solchen vollkommen unterirdischen Zuführungssystems hat sich bis jetzt nicht als zutreffend erwiesen. Noch andere Punkte sind hervorzuheben. Diese Straßenbahn - Wagen haben Glas - Faaden. um die MotorBediensteten vor Wind und Wetter zu schützen, eine Reform, die 'in letzter Zeit auch bei üns endlich angeregt und in einigenStädten eingeführt worden ist. Ferner sind alle Wagen mit einer Sicherheits - Vorrichtung verse- ; hen. welche es unmöglich macht, daß irgend ein Unglücklicher unter den Rädern zermalmt werde. Geschwätzt hat man hierzulande von einer solchen Erfiadung auch genug, aber dabei ist es auch geblieben, gerade wie in der seligen Republik Abdera. Nun etwas über die geschäftliche Seite der Sache! Die StraßenbahnGesellschaft von Budapest zahlt der Stadt ein schönes Geld für die BeNutzung der Straßen und hat noch bedeutende Zuwendungen für eine An gestellten - Versicherung gemacht. Dazu kommen auch noch die Zuwendungen für den Tilgungsfonds und die Zinsenzahlungen. - Und dennoch - konnte, mit Einberechnung aller dieser Abzüge, und trotz der verhältnißmäßigen Kostspieligkeit der ganzen Anlage (über welche die amerikanischen Stra ßenbahn Magnaten auch schon, wiederholt Krokodilsthränen vergossen haben) die Gesellschaft im vorigen Jahre bereits eine Dividende von 8 Procent erklären. Dr. Shaw ist der Ueberzeugung, daß bei uns, auch wenn dasselbe kostspielige- System im Gebrauch wäre, die Dividenden im Allgemeinen noch höher sein würden, als in Budapest. Die Nutzanwendung ans diesenMittheilungen kann sich Jeder selbst ziehen. Es ist Thatsache, daß das Trolley"System bereits veralte! ist. Seine Gefahren und seine ästhetischen Schattenseiten liegen klar genug zu Tage. Warum sollte also der Versuch, es noch immer weiter zu derbreiten, nicht allenthalben bekämpft werden, da unZ doch bereits Besseres zu Gebote steht? Gegenüber den Empfehlungen der Straßenbahn - Gesellschaften selber handelt das Publikum am besten nach dem Grundsatz, welchen jener Bauer befolgte, der einen so gelehrten Bruder hatte und immer das Wetter so richtig prophezeite. Gefragt, wie es komme, daß er das immer so richtig treffe, antwartete er pfiffig lächelnd: Ja, seyen Sie. mein gelehrter !uder sagt mir allemal lm Voraus, wie es kommen soll. und iedesmal das Gegentheil von dem, was er sagt, sage ich den Anderen, und noch me bm ich va mit 'reingefallen." rrodatum esil . . Die Bürgerpflicht der Frau. Die bekannte deutle Frauenrechtlerin Lily von Gizycki hat soeben einen Vortrag Die Bürgerpflicht der Frauerscheinen lassen, in welcher sie mit jener ernsten und würdigen Leidenschaft, wie sie einer so gewaltigen Sache zukommt, die Frage ihres Geschlechtes erörtert. Nachdem die Verfasserin die historischen Thatsachen festgestellt, z. B. daß es schon in Rom eine Art Frauenbeweunq gegeben hätte, wobei den Frauen die Zulassung zum Forum als Advokatinnen eingeräumt worden war, sowie daß das heidnisch?' Alterthum und die Renaissance von hervorragenden Frauen berichtet, kommt sie -auf Condorcet, der mit den Menschenrechten und der allgemeinen Gleichheit auch diejenige der Frauen proklamirt wissen wollte. Die Frau ist frei geboren und von Rechtswegen dem Mann: yleich," citirt die Verfasserin. Jeder männliche und weibliche Bürger sollte, getnäß seinen Fähigkeiten.zu allen, Lffentlichen Aemtern zugelassen werden. Die Frau hat daS Recht. daS Schaffst zu besteigen, die Tribüne zu besteigen, sollte sie gleicherweise daS Recht haden." Sodann berichtet Frau von Gizycki über das Wirken der Frauen in diesem Jahrhundert,' wie Mary Wollstonecrast sich gegen die Tyrann der Männer und den ' Sklavensinn der dräuen" aufaelebNtbabe. undwle eS drei englische Frauen, gewesen,' die einer Welt zum Trotz daS große Rettungs werk' der Skladeroefreiung .in Scene u seken'wukten.- 5keire brauen batten (ich durch die Erfüllung ihrer Menchenpflichtm ihre Menschenrechte zu erobern gewußt, daher. die Anerkennung und die bedeutenden, emanzivatoriscken Fortschritte in Amerika und England. fii.. i er ...lt j-t v r.n v yim iii jucuiyimi'jj, sucici.ciajnill arn und der Türker seien den Frauen noch die Universitäten verscklossen. ia. die Türkei stehe insofern noch über " . n ' v ir ' i lierrelll? unseucylano. als sie weibliche Aerzte staatlich angestellt habe. Die. deutsch, Frau aUt," meint die Verfasserini. .untersckeidet si ihre moralischen und geistigen Eigenschaften von ihren Schwestern übe'r.dem Wasser so sebr. als läsen thn niMf mcere dazwischen. Denn wodurch könn ren oie MjeZgeoer es sonit rechtsertien. dak sie ibr vor -dem -ßefrfe W Plak als Menscben Zweiter Klasse nn gewiesen' haben-' daß ' sie, wie sie. an anderer Stelle ' sagt, mit Kindern Wahnsinnigen und Verbrechern auf ewe Stufe cellt wird?" Um !
Kinder willen sollte die Frau das Wahlrecht fordern, oder wie eine edle Frau einst geantwortet habe: weil ich eine reineTochter habe, die einem Wüstling zum Opfer fallen kann, ohne daß ich die Macht habe, es zu verhindern, weil ich einen Sohn habe, der sich tödten lassen muß, ohn: daß ich die Macht habe, grausame Staatsgesetze, die daZ befehlen, abzuschaffen." Um das Elend und di: Noth der Welt zu lindern, sollten die Frauen das Wahlrecht erlan gen. Gegen die Frauen auf dem Throne sei noch nie der Vorwurf der Unweiblichkeit" erhoben worden und die Rücksicht auf die zartere Constitution verhindere nicht. Frauen in die Bergwerke und Steinbrüche zu schicken. Und ich kann es nicht begreifen." fährt die Verfasserin in ihren Erörterungen fort, cdaß der Anblick einer Frau mit dem Kinde unter dem Herzen im Wahllokale empörender sein sollte,, als der Anblick einer solchen Frau in den Bleifabriken." Und so verlangen wir denn freie Bahn für unsere Entwickelung um unser selbst , und der leidenden, Menschheit wissen. .Wir verlangen durchgreifende Aenderung der Aereinsgesetze, die in keinem andern Lande der Frau solche Fesseln anlegen, wie in Deutschland. -Wir verlangen Anwendung der Principien des modernen Staates auch auf die andere Hälfte der Menschheit, die Frauen. , Wir. eine Armee von Millionen und Abermillionen Frauen, die wir unsere Kräfte in den Dienst der Allgemeinheit stellen so gut wie der Mann, verlangen unser Recht, an der Gestaltung der. Allgemeinheit mitzuarbeiten."
Deutsche Loeal-??aö)rlHte. Vvovlni &vantitnbviv&. Berlin. In dem Pavillon Rr. 10 des städtischen Krankenhauses im Friedrichshain entstand Schadenfeuer, das den Pavillon total zerstörte. Die Kranken wurden in Sicherheit gebracht. Wegen Betrugs ist der Bauunternehmer Rother aus Weißensee bei Berlin verhaftet worden. Er hat BauHandwerker um etwa 50.000 Mark geschädigt, da er nie zahlte und sie durch Versprechungen zu einer weiteren Arbeitsleistung nöthigte. Der aus Berlin mit 10.000 Mark geflüchtet Commis Franke ist in Malm'ö, Dänemark, verhaftet worden. Im benachbarten Johannisthal beging die freiwillige Feuerwehr ihr 10jähriges Stiftungsfest. Das zur Feter des Tages vorbereitete Theaterstück war beendet, und eben schickte sich die junge Welt an. in die Tanzordnung einzutreten, als ein im Saale erscheinender Gendarm den Ausbruch eines großen Feuers am Orte meldete. Wenige Schritte vom Festlokal entfernt, standen drei dem Landwirth Scherfling gehörige Scheunen in Flammen. In ihrer Festtagskleidung gingen die Mannschaften sofort an die Arbeit; .'leider gab eö außer dem Vieh nichts mehr zu retten. . Alt - Landsberg.,. Wegen Meineides verhaftet wurde der Vrunnenmacherpolier Oesterreicher und wegen Verleitung zu diesem Verbrechen sein Arbeiter Ritsche. O. hat kürzlich : in einer Schoffengerichtsverhandlung ! inSßunnrft nfnUn nnf sijninh dksskN , 0VM9lD vivövvöf i " -ii"" j Ritsche von einer Anschuldigung wegen DiebstahlS freigesprochen wurde. Landsberg a. W. Dieser Tage würde hier die Hinrichtung , des HofVerwalters K. Fr. Gottschalk auS Wolffsburg, der die bei ihm dienende Dienstmagd Wilhelmine Linke ..am 9. März v. I. ermordet hatte, 'durch den Scharfrichter Reindel aus Magdeburg vollzogen. Stegli'tz. Die Erbauung einer neuen Realschule nebst Anstellung eines besonderen Direktors für dieselbe ist in Sieglitz jetzt gesichert. Vrsvini Mestpreugen. D an zig. Die Danzige? Brücke über die Brahe in Bromberg wird höher gelegt, um auch größeren Fahrzeugen das Passiren zu gestatten. Die Stadt hatte deswegen bereits eine Quaimauer aufführen lassen. Die Polizei-Direktion ' theilt mit, daß der 18jährige Alfred Levy mit 19,000 M. gestohlener Gelder, flüchtig geworden sei., T h o r n. Dem hiesigen ' Ulanen' Regiment wurde dieser 'Tage ein Deserteur zugeführt,- der im Iah 1371 bei der Belagerung von Paris verschwand, nachdem? er-mit dem eisernen Kreuz dekorirt worden war. Derselbe gelangte auf seinen Kreuz- und Querfahrten nach -China, diente dort 14 Jähre im Heere 'und brachte eZ bis. zum Wachtmeister. , - Durch mehrere chinesische Orden- ausgezeichnet, kehrte er vor zehn Jahren nach Deutschland zurück und fand' im' Elsaß eine' Anfiellung als Aufseher, einer Fabrik. 'in welcher' Stellung, er jetzt ermittelt und verhafte! worden ist, um seinem Regimente behufö Ableistung der fehlenden Dienstzeit und Bestrafung wegen Fahnenflucht zugeführt zu werden. Vvovini &adjUn N a u m b u r g. In einer der .letz-1 i. rn'xi. in v. tv n ' m " i ' icu 2iuujii ii ozi aaerme.zier Payoio auS - Grochlitz beim Heimgang ' von einem KarpfenschmauS in die Saale gefallen und ertrunken. 'Schulpsorta. Neulich Abends sind das alte Bräuhauö. daS KrankenhauS,'die Wohnung deS' Schularztes, sowie zwei gefüllte große Scheunen niedergebrannt. DaS seh? gefährdete alte Amtshauö hat gerettet werden können 'Das Feuer soll durch Benutzung von Koäks feuern zum Aufthauen der Abortröhren ausgekommen sein. Vrovln, St,l,stett. Gleiwitz. Wegen 'Gefährdung eines "Straßenbahnzuges hatten sich fünf Schulknaben vor der : hiesigen Strafkammer zu verantworten. Die Knaben sind beschuldigt, im Oktober v. I. in der' Nähe von Zabrze die Entgleisung eines Straßenbahnzuges dadurch verursacht zu haben,, daß sie Ziegel''und Kieselsteine'.'. Schlackenstücke und Holzschwellen auf die Schieaengeleise, legten. ES wurden von dem
Arükzalirs "JUodrsrn.
nrn'm, ' :l
Fn den ersten warmen Hagen des Arüijzaörs, nachdem wir im Winter schwer und reichlich gegessen, Kommt es häustg vor daß die Leöer nicht richtig arbeitet, es üöermannt uns ein chcfühl von Müdigkeit weches jedermann wogl bekannt. Mo regulitt euer System und dafür giebt es kein besseres Wittel als
NyAuJusbUaottig 4Ls"tt ß-y0f
duuivuiijti uuggg
WiAi
vurchfahrenden Zuge eine Anzahl Steine und Ziegelstücke zermalmt, Holztheile aber mchj vorgefunden. Glücklicherweise war eine Entgleisung .nicht .eingetreten. - Die Angeklagten, 'welche im Alter. von 12 biÄ15 Jahren stehen, gestehen ihre Schuld ein und erklärten, es seien nm ganz kleine Steine gewesen und Holzschwellen hätten "sie überhaupt nicht gebraucht. Schehjä, der älteste von den Angeklagten, soll die anderen zu der That verleitet haben, im Uebrigen wollten alle einmal Gelegenheit haben, zuzusehen, wie eine Maschine umfällt.' Der Gerichtshof verurtheilte die Angeklagten .zu der empfindlichen Strafe von je einem Jahr Gefängniß. Lauban. Der Lagerist "Gust. Henke ist nach Unterschlagung von 20.000 Mk. von hier flüchtig geworden. VrsVi, Skl,ten,kaSslNekn. Altonä. Das hiesige Schwurge'richt verurtheilte den KaufmannSchiloknecht wegen Urkundenfälschung und 26 Unterschlagungen (Entnahme der Beträge auf anvertraute Sparkassenbücher) von insgesammt 132.000 Mark zu vier Jahren Zuchthaus. ZZiensoura. 2ne slaot er reichte die Zahl von 40.000 Einwoh nern. Der-Dienstknecht Termann sen aus Kieding wurde wegen Noth zuckt und Mordes, beaanaen an der 19iährigen Christine Jessen aus Feld stedt, durch den Scharfrichter Reindel, Magdeburg hingerichtet. Fri'edrichstadt. Hier ist der langjährige erste Vorsteher der Menonitengemeinde I. I. Schütt in seinem 93: Lebensjahre gestorben. Kiel. Dem Arbeiter B. Schmidt, welcher 42 Jahre m ' der Volkmann 'schen Holzhandluna thätig war. wurde bei seiner. Verabschiedung von seinem Arbeitgeber ein Sparkassenbuch über 3000 M. überreicht. Der Mörder EhlerS aus Kessendorf, welcher seine Braut getödtetchat. wurde' durch den Scharfrichter Reindel von Magdeburg hingerichtet. Pin neb erg.' Der steckbrieflich verfolgte Arbeiter Möser. welcher mit den Cebrlldern Erpel in Weißensee und Umgegend mehrere Einbrüche ver übt und dabei emen Amtsdiener erstochen hatte, ist hier durch den Polizist Engel verhaftet worden. mm m ZK! a n o s o e ck. Ver tm erv t in den Ruhestand getretene Gymnasial direktor Dr. Klapp ist in Hamburg in folge einer Operation gestorben. Vheluprsvlns. Dormagen. Vom hiesigen Gendarmen wurde aus der hiesigen Station ein. Individuum verhaftet, welches ein 14jähriges Mädchen auf dem Wege zwischen Horrem und Zwns angefallen, bedroht und beraubt hatte. Köln. Nach dreitägiger Verhandlung wurde vom Schwurgericht der Taglöhner Müller aus Eil bei Mül Helm a. Rh. zum Tode verurtheilt, der Arzt, der eine Vergiftung feststellte. die Ueberführung der ganzen Familie Müller hatte am 10. Mai 1886 auf der Landstraße zwischen Porz und Ensen einen 60jährigen Besenbinder ermordet. Hrn. Bruckwilder aus Mainz ist nach langen Verhandlungen i r v vie once lon zum erneoe einer Dampffähre zwischen hier und Deutz ertheilt worden. Vrovtns Wettkalen. .Dortmund. Ein hiesiges Blatt -meldet, daß es der Behörde qelunaen ist, 'den Mörder der Amalie Mander , endlich zu fassen und in's Gefängniß ; e .... . . y . naa, yagen zu onngen. lir heißt Wilhelm Jaene und ist von Beruf Ar iist. Der, Mord geschah am Weih nachtsabend des Jahres 1832. , ' Siegen. Hier . erkrankte nach dem Genusse von sog. Reibekuchen die aus. acht Köpfen bestehende' Familie emes hiesigen Bremsers so heftig, daß in's' Krankenhaus anordnete, wo' sie zum größten Theil, in bedenklicher Gefahr schwebend darniederliegt. , , Wadersloh. Eine sonderbare Steuer haben die hiesigen GemeindeVertreter beschlossen. Nach derselben soll jeder Einwohner 80 Pf. Steuer zahlen, der. auf eine Zeitung abonnirt !"V ganz gleich, was für eine Zeitung er liest, ein Weltblatt, oder das Kreisblatt. oder ein Traktätchenblättlein. Meklenvura .R öb e l.'- In dem etwas über ne Meile von hier entlegenen Dorfe Woldzegarten wurden einer jungen Arbeiterin, Paula. Erdmann, beide Arme beim Dreschen von der Maschine abgerissen. Die Arbeiter: ist ihren Wunden erlegen. Warin. Wulkow und Malchner, zwei Schornsteinfegergesellen, wurden mit erfrorenen Füßen aufgefunden und mit der Bahn nach Malchow gebracht. Dieselben hatten eine Landtour mit bloßen Füßen gemacht. Wismar.- Endlich ist es gelungen, den. Urheber .der in ledter Zeit mehrfach vorgekommenen Eiskeller- und Mieten-Brande .zu ermitteln. Dieser, em junger - Versicherungs-Agent, - Namens Riesebeck, wurde ., sofort festgenommen. n NeersSounldfeifen. lanaebeutsöe 9 eisen, Cigarrnspitzen bei W.I C". X 1 rn , i- i i f
?, 5 i-arata Feine alte Weine nden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte cU cc3cgR2 MBz&am . Weinkeller: V!o. 33 Süd Delaware Str. Billigste Vreife. X7 Freie, prompte bliefnung räch allen StadttheUen. Xeleftboa 16119. fTS1S1sSÜ ro Seoufttn, CicAnaraa Paummm BAR FIXTURES, DRAIN BOARDS iNn Alt. TIn, Ztnc Drass, Coppor, g Nickel and all Kltchen and Plated Utensils Glass. Wood, Marblo, Porcelaln, Etc. CEORCE WM. HOFFMAN, Sol Kaau2kctortr ul Froprtetor. 296 Cast Wasminaton Stm Inoianaölis. ä THE BAR-KEEPERS' FRIEKD. E2SSS2S2S2SSSiSZSSSSS2S2S5E2 ai.itTf ai. at M., mn. Zum Verkauf in Apotheker 25 Cents ver Pfund. Dr. Carl G. Winter, Arzt und Cbirurg. Spezialist sür Augen und Ohren. Eprechftuade von U, 5 7 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Vibliothekgebäude, Ecke Pennsylvanii und Ohio Str. Tslepho? Offtce : 120: Haui ttS. Hr THEQ A WAGNER hat seine Office ach No. 04 Nord Delaware Otr. verlegt, und wird sich freuen seine Patienten und greunde dort zu empfangen. Evrechftunden : 10 Uhr Vorm.: 1 4 Nhr Nachm.; Sonntag: jio-ii Uhr orm. Telephons. Dr. I. 1. Sntclisse, efchasttgt ftch auschliebltch mit dörfliche Yalie und mit schlecht und UrtnkranlheUe. Ks. 95 Oft Market Vtrae. Osftce-tudk : 9 bi 10 Uhr er, l in S Bit ta. xtag age,onn. Xele IM 41 Dr. WurShardt, Deutscher Arzt. . Ossi e und Wohnung: Sko. S6S Süd Meridian Otr. Offtce-etuude: di9 Uhr Bor, z tt Uhr Nachm. 7bi8Nlrdd. otag8 9 Borutittag. TeleDbo 880. Br. I. Bühler, 120 Eü Mc(7arty Ctc. ech-runde: 8 9 Uhr Vor.: 9-8 Uhr ach.z 7 9 Nhr end. Telephon 144. Eprechknaden: Sonntag nur Vsrmtrtag. Dr. C. N. Schaeser, 5Srzt und Chirurg, No. 430 Madison venue, nahe WorriL Str. vrechftunden: 8 9:R Uhrvkrg.Z-4Uhr Nachmittag. 7- Nhr dend. . Teledbo82. AN IDEAL FAMlLY MEDICIN E or iiaicettion. KUlontae Iledcfee. Con.Unrnlloa. am. lid Coaiilexln. ffrilTeiirMtk. UTerana Vowem. na ü tuaoraert 01 u eumiiaca. : RIPANS TABULES dntion sollow their UM Sold et (rentlr yet prorauti Ferset oy aruwisu or sent bj diaIL Box Tlfcls), :öo. Packjre (4 böses). X ror rie sample. -&idrfs lilPA.NS C IIEMIOAL CO Xtw Trk ioi emm ( Injektion. Ginc permanente Kur w tMn (v u " m hviihvu iiltv M i Sleet, arantirt in ton 3 tt 6 aen: leine m kv 9rn Ais tfttt tXf1 Ttin CtATiArrfi mwW uft vo alle Lrug gifte. l The Twentieth Century,! eme ausannanne WoaensSritt. orricyrmtuy . . . . . J-t S . V ' " "T 1 en werden darin unparteiisch besvroaen. Man bestelle dirett bei der Humboldt
r-f-u-Mtr .
m
'1 ir i. I föOEGlH.-s- i ini In
in
(ßS&t
'VttJJzS
äanocftv pviidi hk vvhi 91c Bis etelnben eirnltate de Sinhmen hob seu i bebe. Öcwtba tt t EandelSl. I. Zerre & 2 (rou achsolaee). potöeter. Lari. Br.
5 WA
aeimnren eiern sehr u emvfeb.
iu In der Tendenz, war fctaitftifa.
doch andere fortschrittliSe Tb,
ru Diioning uo W c?st
- Sie -
Dndiana t? N0UNE ist daö einzige Blatt in Jndiana, totl Sei die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pkttokratte dertritt. ZU Sxqan des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unestwegt fit Freiheit .Recht auf allr Gebieten deS Lebens. Die Arbeit deS Volles ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darura wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur sreudebringende Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS als moralische Pflicht empfinde, Leser der Indien Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lese. köffeS. se..4 . V-- ..V W-VV der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntagsblatts gc, beider zusammen II dtS., per Woche oder SS (7tS. per Monat. Durch die Poft versandt, kostet da Tageblatt öS, daS SonntagSölatt T2 per Jahr, beide znsaennen 50 in Vorausbezahlung. ruekfncheA TT $TTt hi K K f ..k T TTI . tVVWU . tf MMW VNtty MH. geführt. (Eintrittskarten, - Quittungen, (Konstitutionen, Nechnüvgen, SeschäftSSarten, QxUftöpfCi Zirkulare, ZkoQza&zi tu f. d für Geschäftsleute und vereine werd , geschmackvoll anSzeführt' fii SM SU JnU2LSKslU. 3s.
ua9t ibj J)i SjHlUgliM WH. I
