Indiana Tribüne, Volume 18, Number 175, Indianapolis, Marion County, 14 March 1895 — Page 3

CONSTIPAT10M CATARRH of the STOMACH LIVER and KIDNEY D1SEASIS DYSPEPSIADIABETES COUT and RHEUMATISM Dies sind einte;: der KranZheiten, ttcl che durch das Karlsbader Sprildklscllz knrirt weiden. Dasselbe ist in !&iif lichkcit daS verdampfte, vcrdichtelc, Fon zentrirte Wasser der Svrudclqnclle. Seit Jahrhunderten genießt Karlsbad den Wettrnf, gegen alle Krankheiten oben angegebener Vlrt da3 schnellst wirkende, auf die Dancr kurircude, natürliche Heilmittel zu liefern. Man hüte sich vor Nachahmungen, die als verbessertes" ("improYed") oder kunstliches Karlsbader Salz, das nur miö gewöhnlichem Seidlitz-Pulvcr rmd Glaubersalz besteht, von gewissenlosen Händlern auf den wohlerworbenen Ruf deS ächten ÄttikelS hin verkauft werden. 'Man überzeuge sich, nur daS ächte, im portirte Karlsbader Sprudelsalz, mit dem Siegel der Stadt Karlsbad und der Signatur von EiSner & Mendelson Co., Agenten, 9?en 2)orf, auf jeder Flasche, zu erhalten. K ommt na Ro. 330 Massachusetts Ave zum EL-Schwoba-SchulteS Konrad Heetz, wo man die besten Setränke und Ci garrcn und stets einen guten Lunch findet. Colnrnbi a Malle ! Sckt SKSakty & Telavän Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtet Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Mhaltung von ttonzsrten, Tnnz'ZrrNnzchen, Prtiss etc Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. . iS" Die schönste Wirtdschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke vnden vn aireicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO 30S2XI3T. ffllotatt aüc Henry Victor. Das größte, schönüe und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige ud schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in tedzchMateriat. 1 ud t pi esdh Skooftnz, afferdtchte Ehtttwg. fener ' eftem IxSalt'SU. StrohpapoeDich nd Vt tall-gardea c. ,e. Offie,: I Sekt k?!arv ldt?ahe. Telephon i. Dachdekkerei. gähtge nnd verantwortliche Dachdecker. St tzacher, Trinidad nd tliirnlte pbaltDScde,. lle tten Sopiftisn,D5cher mit best? Ma tertal. Office: 0. 169, Sard : 180 W. Marylandftr Televbon 8U. ZdtansVcltS. And. rillen werden nach den testen etioden den Luger anaivait. Brills Daulpf Färberei. lradl!rtl37l.) Verrenkleider geretntx c t)ixit nd tedarm. Daekletdr gereinigt nd gefärbt ohne dtesel den ft tenrennen. Epttzenvordänge u. SheniH Vortteren gereinigt, lacee Handltuhe geret tgt. Waare werde adgedolt nd ocgetteser 88 83 Vkassachus 118 venue. tseiaaescöärt : N. Jllinoi S trabe Zermalmten und ganzen Coke zu habe bei der Ind'polis Gas Co, lr COPYRIGHTS. CiW I OBTAIX A PATEXTI jor i rromnt nwer and n 6wiet optnion. wnt to 11 UrN Si CO.. who tKV hd nerly flrty jear rpienolath patent fenslrea. CommontctiW9 rteti confldenVal. A IlanrffaooUof xontAtion coacerniwr Patents and bow to obU tala tbm en fr. Also a cataiogua ox meenan loaj and cJTUlflo tooki ent Im. Patent takta tiiroatH Wunn Co. reccir flPaäu notic n the Hrlentlfie A niericwa.and Uoi ar brooebt wtdely bforetbe pobhcwltbMit MM lO lÜS inTenior. 1UH piruui wld. 83 er. tample eoplPi ent rce. Boiülliig Edition. monthJr. yer. BiBffl ypf. '2$ crU. Krgry ratnbr contAin ba VlTtstM. to colort, nd vbotrvnvhs of nw kow, WltÜ tlULK NKdIM? vuiia, to ttow ' vrr Dd t?cur onirtcr. aami CQnHxw TOUX. 31 BlWSWAT.

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Gewittersturm.

Noman von HanS Nichter. (Fortsetzung.) C5 rezx n: iv.tz ion?.ig:n, iuun . d:ren cicier hrunttna so VTfi! x'itM:. ?in den schatte: losen, breiten Thälern mochte eine erstickende Hii): 5:rrfq?n, hier auf o:r Höh? wurde i craenehm qelind:rt durch d:n frisch: ' -. . - . ' . ' !.' ' zwischen dem wonnigen B:hag:n der rasch fortschreitenden Genesung und d Una sein B lo7.gue a Eingange des Parke Besuche empfangen und in den nächsten Tagen nach Lichtenau übersiedeln, ein Ausspruch, der das Schwanken seiner' Stimmung noch verstärkte. Es mußte jetzt zur Entscheidung kommen, noch heute die Geliebte fast kaum drei Schrill von ihm entfernt, den, 5üpf leicht auf die hohe Lehne ihres Garten stuhles, zurückgebogen, die prachtvollen, großen Augen träumerisch aufwärts in das frische Baumgrün gerichtet, fodaß die Sonnenstrahlen, die sich durch das Laubdach stahlen, sich in ihnen zu spiegeln schienen. Er berauschte sich am Anblick dieler ounret leuchtenden Sterne, dieser herrlichen Gestalt, sein Herz klopfte zum Zerspringen, wilde, heiße Worte und Wunsche stiegen in n j i , p n tym empor, einigen qn sau er knußte sie zurückdrängen, denn zwischen ihnen saß Clara und ihre tiefumschat teten Augen wanderten in rastlosen BlÄcn voll eigenthümlichen, schar en Glanzes von dem einen zur andern. Wie ein Kerkermeister seine Gesangenen, nein, wie eine atze lyre ?euie bewacht, murrte Konrad in sich hinein u-td sagte laut: Liebe Clara, ich vermisse meine Brieftasche. Wenn du die Gute haben wolltest. Ich werde sogleich Jacques rulen, antwortete das Mädchen, nach der Glocke auf dem nebön ihr stehenden BlumenUicken greifend. Zu gleicher Zelt trat der Kammer- . . A I II r I fc; lener, der die gamgieit zu veiinen chien. durch Mauern zu sehen und zu hören und stets zur Stelle zu sein, so bald man seiner bedürfte, aus der nächsten Thür auf dem Gartenvorplatz. Ich meine das Portefeuille mit mei nen Briefen und Notizen, fuhr Konrad heftig empor. Solche Dinge gibt man nicht m Dienerhände. Falls du nicht geneigt bist, die geringe Mühe zu über- , crw ? j legmen Mi! einem zornigin vua, :er Clara errothen und dann um so auffälliger erblassen ließ, brach er ab. Entschuldige, es war gewiß Nicht Ibel aemeint: ich gehe schon, bat sie so demüthig, daß ihm seine Schroffheit schon wieder leid that. Auch Melitta hatte sich erhoben. Bitte. Fräulein Buchrodt. bleiben Sie ich muß ohnedies hinein und werde Ihnen das Portefeuille sofort selost herausbringen. Herr Lieutenant. Gnädige Frau! Noch eh: sich Konrad auf einePhrase besonnen, hatte ihm Clara die dargereichten Schlüssel aus der Hand gerommen und war davongeeilt.' Endllch waren die beiden allein, da Jacques Nicht minder die empfehlenswert Gabe besaß, zu gelegener Zeit spurlos fcie ein Gespenst zu verschwinden. Heute zum eriten Male hatte sich Konrad. d:e Frage vorgelegt, wer Melitta eigentlich sei, und mit gewohnter sorgloser Zuverncht sich auch selbst d:e Antwort geaeben: irgendeine Werwandte des Barons Nlcolak, der ihr das von ihm nie besuchte Schloß zur Verfugung gestellt. Cr glaubte einmal von einer wenig bemittelten S:!tenlini: der Nicolai-gehört zu haben; dieser wies er sie zu. Wir müssen bald scheiden, Melitta, beginn er hastig, ich hoffe, nicht für immer. Das ist es, was ich Ihnen sagen muß unter vier ugen: nicht für immer! Es wäre daö Unglück meines Lebens. Sie wissen, wie es in mir aussieht, wissen, daß ich Sie geliebt habe von jener Stunde an. in welcher über und um uns das Gewitter brauste. Ein stärkerer Sturm noch tobt in meiner Brust: die mächtige Leidenschaft, die mich zu Ihnen zieht, die von Stunde zu Stunde angewachsen ist, mein ganzes Dasein erfüllt, mich nichts mehr fühlen, denken und träumen Iäfcr. .Sie, nur Sie, einzig Sie. Melitta. Es wird auch ferner keinen Felsen und keine Kluft aeben. die mich von Ihnen trennen könnte: ich

m:i cem mi oer iip: vaunii "-i; """"3 auch das, mit Männeryerzen zu ,ple- cnsührcn, ich wlll am m Niemand dl.geschwängerten Luflhauch d vom si: so mächtig wie m emM Bann ge- für die lächerliche Thorheit dieser EmlZfndung des Neides ween, G.tt Geoirg: h:rub:r,tr:ch. durch di; . un- faen. datz sie keine Kraft zu einer Qtx welche noch an waqre Empsln- bewahre, so niederträchtiq bin ich nicht, durchdringlichen Schatten der uralten En gegnunz fani eine 6; ter hatte bu gruben, ist sie nicht verant- Und nun bildet Euch nicht ein, daz Luy:n und Tannen. Schn?ank:.ld Strafe Her Mesonnenhelt. Wie Mck. 5ck danke 5bnen für diese meine Uhr taatäaliÄ solche Eapricen

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r aufregenden, nerJenverzlimmenoen -quattc iw 2 ,aa eine 10 citiere Ironie tn sei

::6tf die ihn in Bezug auf lyrer ü!gemiee prall), oraq vie'er n.m er" h,c. 'r , -..tr UM

8 Liebe erfüllte, ruhte Konrad Bann; ein gellendes Nem und tau. beweate. als es die leidenschaftlichsten

chrodt bequem aus einer Chaise- . iendma em: emswg lyren, Kippen. nnr?.Ttt ;m .w.s.n wären.

eben hatte n d,r Arzt verlassen, hcchst Nano jeni neoen tvr PB:e naq lyrer b ssec!c sl mit flehender Gezufrieden mit feinem Befinden und mit Hand, die sie ihm entzog, und sah lhr ,,e beide Hände entgegen, der Versicherung, er könne nunmehr j tut ln die ilugen. . l?s la mir n nickitS serner. als ein

folge Ihnen, weil ich es muß, weil Sie- tn den Schleier eines Geheimnisses zu mich mit taufend unzerreißbaren Ket hüllen. Ich gebe zu, daß ' das Sie ten gefesselt halten. Wie wenn ein doppelt reizen'mußte, daß es' besonders starker Quell die auf ihm lastende Fel- bei unserem Zusammentreffen in der sendecke spreng! und die angesammel- Teufelsschlucht meine 'Pflicht 'gemesen ten Wasser machtvoll hervorsprudelt, wäre, Sie. aufzuklären ach daß der hatte Konrad diese Worte in wilder Mensch so selten wiiß. den fechten Weg Ueberstürzung -ausgestoßen. Er sah, i zu ' finden! El scheinbar, harmloses wie Melitta sich immer fester auf den -Wort, daS 'sprechen, oder derschweiStuhl, neben welchem sie stehen geblie- gen, unbewußt, ohne jede-Absicht wird ben war, stützte; dabei wurde sie blas- zum Grundstein, aus dem sich unser ser und blasse? und in ihrem Auge ' Leben neu aufbaut.' dle unbedeutendste zeigte sich der ergreisende, hilflose, fle-'.THat 'zu einem Steuer. daS-. uns in hende Ausdruck, mit welchem ein ver-- ganz fremde Bahnen lenkt. .'Und uns folgtes Reh den unbarmherzigen IS- bleibt nichts 'zu thun,-als muthig -gegen ger anäugt. Es rührte ihn. Sich' den-Strom deS' Schicksals zu. schwimgewaltsam beherrschend, fuhr er ruhi-l'men; denn ob wir landen oder unterger fort: Habe ich Sie erschreckt. Me-.-gehen, gleichviel., wir - haben unsere

litt? das wollte ick, n ckt. ich svrack ja nur aus, was Sie bereits längst i.-.: ' . j-i meinen Blicken müssen gelesen haben? - Gefühle, die fo mö.chtig sind, daß ich sie nicht verbergen konnte, selbst wenn ich es beabsichtiate. Ja. es war mir

ein süßer Trost auf meinem Kranken- ohne meinen Willen verlockte. Ae?iu vornehme, aber charaktervollere lager, zu wissen, daß Sie mein Herz chen Sie es um meinetwillen, um mich Uhr mit sich dringt, Freuden, die man und meine Liebe kannten, die treue Er-: von diesen unerträglich . quälenden , nicht unterschätzen soll. -aebenbeit. in. der ick ?kbn'n m?in aan - Selbstvorwürfen zu befreien, um Ihrer Beispielsweise, wenn man in der

z:s Daseid weihen will, und mit diesem ' I ' ... -j Trost zugleich nahte sich die seliaebof. ' . .. 7 . i ' ' nung: b:e zürnen meiner Verwegen heit nicht, weil Sie-eS nickt können.

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weil auch Ihr Herz, m gleichen oer Dir xiirtt oefangen, mtr gune und... Die heißen, leidenschaftlichen Woi!e tönten in Melittas Ohr wie der berü ckende Klang einer fernen.' Musik; sie dacht? daran, wie vor wenigen Jahren ein Mann fast das nämliche zu ihr gesprachen, wie sie sich in verzehrender Leidenschaft' an seine Brust gestürzt und das höchste Glück genossen hatte, um dann lanasam durck iön so nainenlos elönd zu werden., bis sie ihn fliehen ri. vr r ' i einzelne Tropfen glühenden Metalles fielen diese werbenden Worte auf ihr Lassen Sie mich, Buchrodt, ich bitte - ie um Ihrer selbst willen! , , i

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Nein; geben Sie mir Antwort so tU Absicht, durch den Zwang der Ver--umwunden und ehr.lch, wie ich s ei? ltnisse. Lassen Sie uns beide alles

zu zynen gewe,en. o? orn wn . !nIr r! .2 ucht entgehen kann, ich habe ein Lkcht. Offenheit zu verllngen. Ei Recht? wiederholte Melitta sich straff emporrichtend; diese? ein rni r. r jf . m i Wort, feine schroffe Betonung, gaben ll;a mtoÄ zurück. Hatten Sie wirklich em Recht Mlch zu verfolg gen trotzdem ,ch es Ihnen verbot; sich m der Art eines Thoren in Gefahrzu stürzen, obwohl ich .Sie floh; einige afo3licht Worte, die ich zu Ihnen sprach, weil . ich Sie für einen verstandigen, zartfühlenden Cavaher hielt zu einer Kette umzuformen mittels deren Sie sich an mich anklam. inK n tla! 2 n,' daß zedes Ihrer Worte mich wnuthlgt, la, beleidigt, und Sie forschen nicht. warum; w giauoen micy zu ileven. , bieten mir, wenn ich Sie recht verstau den, Ihre Hand und fragen nickt, wer Ij . . . v. . ' lcy v:n; feie wollen in meinem Oerzen , . . " . i H"cLwl jonocn niqi, oag ' - L . . fZ -f- W . 's 1 .1.C... tC. r v i c" r "w ln ana t.lazer scheu ?kl,nen , euswlck. daß ich Ihre Blicke nm duldete, weil Ihre Krankheit Nachsicht und; Schonung erforderte, daß ich tausend Mal heiß und bitter bereute, Ihnen je ein freundschaftliches Wort geschenkt zu haben, selbst as äußerste wagten Sie, obgleich Sie längst bemerkt haben soll, ten, daß ich die Herrin des Hauses.bin, die Gemahlin des Baron Robert Nicolai! Ah! stieß Konrad mit einem düm pfen Schrek hervor. Das ist nicht möglich! Wollen Sie sich darüber bei Ihrer Cousine oder der Dienerschaft erkundiaen. fuhr die Baronin mit vernichtenv k Vki VWUIU. tUU Wii tiiVllkb tit, mir nicht nachzuforschen die lch nur an ?ie rillireie. wei. ia, vier ooulg ungestört von jeder Gesellschaft leben

wollte, so rücksichtsws mißachteten.!., um nicht den wirklichen Wertn

Watt jene so natürliche Fra wohl: rioic ix ie -oiiicDi arroc en, öic ar erm 1 1 r i ten mir manch: Unannehmlichkeit damit erspart und sich selbst diese häßliche Scene, die ich indeß., da meine, eigen: thörichte Vertrauensseligkeit tbeilweise die Schuld daran trägt, vergessen will, sofern Sie mir nicht Gelegenheit geben. mich daran zu erinnern, waö ich mit Bestimmtheit erwarte. In heftiger Erregung wandte sie, sich um und . begann in einiger Entfernung auf dem Gartenwege hin, und herzu gehen. Erst nach ' einigen Minuten warf sie einen scheuen Blick auf den Zurückgebliebenen er saß' wieder auf der Chaiselongue mit so bleichem An! litz und stieren Augen, als habe .er ei? Gespenst gesehen. Von seiner Stirn war die Binde herabgeqlitten,. blutig roth schimmerte die breite, kaum verharschte Wun'e unter dertt zerwühllen Haar hervor. Ein Frösteln überlief die Baronlrkdas war dieselbe dumpf brütende", tröstlose Verzweiflung, die sie einst , aus Münkacsys berühmtem Bilde Die letzten Tage eines Verurtheilten- so wünderbar ergriffen hatte. Ihr Zorn und Stolz wichen , dem Mitleid, der Reue--du trägst noch mehr Schuld als , er.

fcAÄiÄ S5 ; fn rliV 1 e ich. mchrHarzen, du triebst ihn hmem m daZ,?, ÜJ flA - .n

Gefühl. daS du ,etzt so hart verdammst, deine Pflicht wäre eZ gewesen, ihn -zu-rückzuweisen, ' aufzuklären, ' ehe 'es zu spät. war; du -hast sie versäumt'und bürdest doch ihm alle Verantwortung auf!. , Rcschen. Schrittes . trat sie an ihn heran und 'legte die Hand auf' seine Schulter. . Verzeihen Sie mir, Buchrodt: die Erregung riß mich hin. ES war wohl von vornherein unrecht von mir, mich Vllicht erfüllt. . Mevr iann lem won von . uns fordern. : Fassen. Sie diesen n - , c m t vil ! . riv - cury, .onrao zuqrooi ie ina ein Mann, jung, voll Kraft undGelst. verzeihen Sie mir und kehren . Su um von diesem Irrwege, auf. den -ich S:e c . rre. i ' selbst willen, der .S:e einem Phantom Sachlagen, . wahrend sle. . das . wahre " , rT 'ri.'" k'l " Glück.' nach dem Sie nur dielSänd e'uS-iu.ttrecken-brsuSen. Mtb

.3 Clara, dieses herrliche, holde Madchen, Zi vorhanden ist, ehe der

iflP "w' . . , f. )UUf t kttkUWt. VVU tVVttt. kolc VsrTr iinS Ttnrrt 9Tfifif nITfDi wer ..tu: s Mu,.uz

7 . Ufbt ct fet ronnkn nie von cineni v . xm rw

den. Gnädig Frau Buchrodt hatte sich erhoben; seine Haltung war ebenso correct wie der verbindlich höflicheAus druck seines Gesichtes, seine Stimme ohne jede Empfindlichkeit, eiskalt und deshalb um so schneidender , ich be daure tief, daß mein Benehmen Sie zu Entschuldigungen veranlaßte. Sie bedürfen deren ganz und gar nicht, Eirie schone Dame besitzt viele Rechte, Lehre und gebe Ihnen nzzin Wort, fcafc ich sie nie veraessen werde. pfcl CTait cvtn jiben. ,r5s. Wenn es ohne bfl .iT.,. und ftrninbe Meißen. Seien wir Freunde! sagte Konrad hnnn uhhu Auaenblick ironisch, dann hielt er einen Augenblick lnne; er suchte nach einem scharfen Wort, welches verletzte, ohne unhöflich ki ' ?sf 2 nun sTfM iif ritdfrtTTI ! viia tiuu uiuta g. 'ichni schüchtern seine Brieftasche erreichte, slog ein toller Einfall durch -An H ein Gedanke, der an Wahn, stifte er fagte sich das, selbst dem nämlichen Moment und :dch he er ihn aus, eben deshalb. Sei. m chten Arm fest um Claras Hüfte d und sie so an sich pressend, anote cr sich lächelnd an die Baronin: gn Sie. gnädige Frau, eine Bethä. .kiqung dieser Freundschaft darin, daß ich Ihnen zuerst die Mittheilung von keinem Glück mache: Clara ist jetzt ! ine Braut und bittet mit mir um hhtm Klückmunsck. Melitta stand in sprachloser Ueber caschung, Clara stieß einen unverständ n i?. czArti ,s s??n n?s wall? w-,... , " ' sich aus Konrads Armen losreißen. ' ' . doch hielt er sie nur um so fester, indem kr mehrlals wiederholte: Meine Braut meine Braut! Erbleichend . neigte sie den Kopf an seine Brust. Er trug eine Bewußtlose in'S Schloß zurück. Sechstes Capitel. Egon,, ich beschwöre dich, sage mir tt Wahrheit! Ich weiß dir wahrhaftig nichts an-, deres zu antworten, als das bekannte: Nas ist Wahrheit?.. In diesemFalle kist du, Robert, der einzige, der darüber la entscheiden vermag. Dies ist sie jedenfalls nicht, kann sie richt sein, sagte Baron Nobert Nicoin uruttima, inLkiii er einen . uaens heinlich schon sehr viel gelesenen Brief l,:rvorzoz und in der Faust noch mehr ,:rknitterte. 55ck kenne die Welt ,u t'rartia.r (?vMeln ,u üö.rieb.n. I.. ' . r ' , . . . ' ' nnonym der Angriff der Feiglinge. . . - r . ? , t'.n heimtuckl er 'Uebersall aus dem Hinterhalt. Die einzige Waffe dage&:n ist Verachtung. Und doch genügte dieser Brief, deine klbneigung gegen .die Nicolsburg zu überwinden und dich mit dem Schnelll"ig von Wien hierher zu führen, erwirerteEgon mit einem etwas boshaften Lächeln. (Fkrts,b''na Tolat.) In TU Uhr. Coh Ecorg Vöttlcher. Mein Freund EngelHart besitzt einsilb?rne Taschenuhr, die früher un ci:ii gen Stellen sogar vergoldet gewesen ist, 45 Mark gekostet bat und nach Aussage meines Freunde vortrefstich gebt, wenn sie nicht gerade steht, wa nach sei ner Anficht nur s.lten vorkommt, son derbarcrweise aber immer dann, wenn mein Freund Engelhart nach der Zeit sragt. . ES ist also eine ganz gewöhnliche Uhr. Merkwürdig ist sie nur dadurch, daß ihr Besitzer mit eimr wahrhaft fanatischen Zuneigung an ihr hängt. Wie kt tUrt m! Cviivtji in (If1 ihm gerathen, sich eine zuverlässigere Uhr anzuschaffen, wenn wir bemelktcn, daß cr ihr durch Schütteln oder Auf' dentischÜopsen cincn unmctivirten, aber hartnäckigen Stillstand zu benehmen suchte. Aber da kamen wir schön an! Thut mir den einzigen Gefallen" plcgte er dann zu sagen und' laßt mein: Uhr in Frieden. So wie sie ist. ist sie gerade das, was ich brauche. Ich will gar keine von den langweiligen Ehronometern die mit gräulicher Regelmäßigkeit gehen und sich nie einen . F rx. -i eigenen Einfall erlauben. Ich huste ' was aus diese mecharn che Tugendvol digleit und bin stolz darauf, eine Uhr zu besitzen, die Charakter hat. Ja' wohl,.Eharakter Ihr braucht nicht zu lachen. Deine Uhr, lieber August, ist US Glashütte und .hat 450 Mark ge kostet was ihr Gott verzeihen möge. ich kann'S nicht, denn dafür hätte man 45 Bowlen trinken und sich immer noch eine Uhr kaufen können! UndwaShast Tu mit dieser Uhr, erreicht? Nichts, als daß . Du Dich - seitdem über alle Thurmuhren ärgerst, die mit weniger tödtlich - langweiliger Sichel wie TN ChI1!.ii!..m itn V&s& fctffe aa: etwas, was nur eine wabre 'Wonne ist, die ich stundenlang genießen ! - . xonrnc. dagegen ya,i ir, armer t Kerl, mit diesem sündlich theuren Mu. sterezemplar von Zeitmesser . alle die .kleinen Freuden verscher?.:. die eine we ' . n r i . Furcht, der Zug lst schon abgefahren. 'cuf die Bahn gehetzt kommt und nun . . r , , inne wird, daß unsere Uhr zwamia vorgebt, also noch reichlich

Zug über

mal! miß schlendert mit der moralischen Verpflichtung, eine unliebsame Persönlichkeit, etwa eine Erbtante, abzuholen, und von der Bahnuhr erkennt, daß unsere Uhr stc. hm geblieben, der Zug bcrcitZ vor einer Viertelstunde eingelaufen ist und man also das GlüZ hat, unbeabsichtigt zu süat zu kommen unbeabsichtigt' aho. wohl verstanden, wie man nothigenfalls beschwören kann! Tas sind so zn.'i Fälle ich tonnte Euch ze!.n und mecr hätte. .Ganz und gar ni4,t. Uno daZ . i t eben der Reiz von der Sache! Tenn wenn lle immer falsch ginge, würde sie mir s.ei'ade so w.derwärtig sein, wie Glashütte und Konsorten, die immer richtig gehen die Proyen!" So ungefchc fcleit mein Freund Engclr.art. und es )t wal.r. man kann wenig dagegen volb'.ingen, wenigstens nicht rras auf ihn Eindruck machte. Tagegen müssen wir Freunde feinetwe gen immer auf der Hut fein. Er ist leicht verletzt wenn man ihn beim Stellen seiner Uhr überrascht. Und das zu vermeiden, ist sast unmöglich. Wehe dem, der in solchem Falle harmlos fragte: Sie geht wohl wied:r nicht?" Es ist noch ein Glück, wenn Engelhart dann die Uhr in die Tasche steckt und i gleichmüthig äußert: Sie geht vorzüg-1 lich, wenn sie nicht steht das weißt Du ja. Aber sie ist ein bischen ver-. wohnt und beansprucht dreimal aufge i zogen zu werden.- Unser Freund Herzcr hatte einmal dieUnvorsichtigkeit, j darauf zu sagen: ProStunde?- was lhm einen wü henden Blick und dieBe merkung Engelhart's eintrug, daß eS Leute gebe, deren geistige Räderwerk jede Minute aufgezogen werden müssen. Schon das Wort Glashütte" wird in unserem Freundeskreise sobald sich Engelhard unter uns befindet, möglichst vermieden eS hat auf diesen stets eine explodirende Wirkung. Auch wenden sich alle rücksichtsvoll ab. sobald sie bemerken, daß unser Freund seine Uhr schüttelt. Sie wissen, daß er dabei stets herausfordernde Blicke um sich wirst, die leicht eine unvorsichtige Frage hervorrufen können. Das ist etwas lästig, aber Engelhart ist im Uebrigen ein so guter Kerl, daß man ihm diese Schwäche nun einmal zugute hält. Bor einiger Zeit nun war eine seit same Ausregung an unserem Freunde bemerkt worden und ein so häusiges Schütteln der Uhr, das sich in unserem Kreise das Gerücht verbreitete, sie ginge schon seit Wochen gar nicht mehr. Das Gerücht erhielt sich hartnäckig. Sein ältester Freund eben jener August, der das Unglück hat. eine Glashütte" zu besitzen übernahm es endlich, nach Rücksprache mit uns Uebrigen. Engelhart, darüber offen zu fragen. Es wurde ein Sonntag dazu gewählt, weil dieser. Tag immer eine auffallend m l:e Stimmung in unserem Freunrc lzervorzurufen pflegt durch die Auö sicht auf 24 Stunden f:e Zeit Engelhart ist Mitglied einer Zeitungs redaktion mit SonntagSheiligung. Freund August vcrsuhr sehr diplomatlsch. Er lenkte das Gespräch vom Wetter auf. die Normalzeit und sagte zuletzt u verlor:: Mit Deiner. Uhr bist Du nach wie vor zufrieden'" Engelhart sa'? ihn doch etwas miß trauisch an, sate aber dznn. da in August s Gesicht leine M ene zuckte: .Verjtcht sich, sebr zufrieden! Das (eißt: neuerdings muß ihr envaS nicht in den Kram' passen. (Man be merke, wie er sie sast als leb md. 's Wesen behandelt!) Sie geht nämlich manchmal nun, wie soll ich sazen gai nicht. DaS heißt, blos tagcweis. Aber in letzter Zeit hat sie beinahe allerdings eine Woche ausgesetzt. Ist daS nicht merkwürdig?". Wahrscheinlich reinigungSbedürf tig," wandte August mit wahrhaft heroischem Eleichmu.h ein. Möglich." meinte Engelhart, in Nachdenken verfallend. Ich kann Dir für solche Fälle." be gann August vorsichtig, meinen Uhr. mache? empfehlen! Er reinigt Uhren billig und ganz vorzüglich.- . Gegen Uhrmacker," .ver'etzle h.ngel. hart, babe ich eine Voreingenommen bett. Sie nehmen drei Mark, und schließlich war die Uhr blos nicht nufge zogen. Diese Geschickte ist so a't wie die von Adam und Eva. : Ueberhaupt. ver kann einen Uhrenmacher kontrolli ken? Aber versuchen kann ich 's ja. k'ie ist der Name Deines Tausendkünst. lerö?" Börner und wohnt in der Schloß jassc. Ich glaube. Tu wirst Zufrieden lein." Selbstverständlich war der Freund'S, kreis in ziemlicher Spannung, wie diese vichtige Angelegenheit verlaufen würde. Lei einem Zusammentreffen mit Engel hart erfuhren wir,, daß die Uhr bei vörner sei. der sie beobachte". Na türlick!" saate Enaelbari ' sarkastisch Natürlich beobachtet er sie. Diese Nede'nSart.ist himmlisch! Sie heißt in'S , Reelle übersetzt: sie liegt im Kasten und kostet beim Abholen so und - so viel, Zlun. ich bin begierig. Ich fürchte, ich j.irchte nur, daß ich die Uhr nicht wieder Q zurückbekomme, - wie sie früher nzar daS heißt: ehe sie für länger aus fte. Ich kann Euch sagen, ich habe &ie trübsten Ahnungen. Einer solchen ' llbr kann die Mechanik nickt beikommen. Ich gebe zu. daß sie sich nicht immer lo 'tt t h. u it 'ii . ;i Znal ist n fm-innnt Llk verletzt die gewöhnliche, um einer höhe I v ? ' ' heren zu genügen, die zu erkennen nur wenige befähigt sind. Oft die nicht einmal. Ja. lachen kann Jeder über Dinge, die zu hoch sind für Manche! llber es ist doch so. Nun. wir werden , 'a sehen." ! Acht Tage darauf hatte Engelhart seine Uhr wieder. Nun. wie steht'S damit?" frc-gte.ich,.a!S ich ihn das erste w mit der llhrlette paradiren sah. . -5an,' wie lck'dackte." versekte 'er tnarimmia. .solche Uhren' kann eine

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Reparatur nur verschlechtern, tfie rcrlcffcrn. Sie geht, geht seit der ganzen fieit, daß ich sie wiederhabe heute s nd es fünf Tage aber sie hat keine Unfälle mehr. Ihr Eharatt.'r ist ruinirt. Ich glaube, sie bleibt nie wiekcr stehen das heißt: sobald sie aus k'.'zogm ist. Uno das. ist nicht das Rlch t.ge. Wenn ich sie nicht so gerau Unrcn würde, ich möchte glauben, der i.erl hace sie vertuscht. Jedenfalls l,at er sie vcrdcrdcn." Die Stimmung Engelhart's hielt sich Wochen hindurch. Futsch!" sagte kr mir ein andermal. Rein alle da t;;it !" Sie steht oso gänzlich? fragte ich in cincr Anwandlung vn Zerstreut. l,eit. Sie steht?" rief er hohnlachend. Sie geht und geht und a.c:;t un ist nicht stille zu bringen! Wundern lhut t:ich nur, daz ich sie überhaupt noch cufziehcn muß. Siehst Tu, früher Tu lachst vielleicht, aber die Sache der tält sich so was war diese Ulir tem reramcntvoll! Sie konnte gnz vcrsiedenartig ticken, je nach der Stiml lung. und manchmal ich kann das leschwören gerieth sie plötzlich ;:i eine Art Fiebertempo: Tiktiktiktiktikttk tik...." Tu meinst, sie ging vor?" wagte ich einzuwerfen. Sehr weise bemerkt! Na ja, sie ging vor. Aber nachher un das unterscheidet sie eben von anderen ge wöhnlichen Uhren! blieb sie stehen ohne allen Grund notabcze! und brachte so die Sache wieder in Schick, das heißt: wenn ich's rechtzeitig be merkte Und jetzt? Ewig und ewig d ls gleiche rindslederne TikTak es ist zum Auswachsen! Na, Weih, nachten kriegt sie mein Junge, dem ich

s) wie so eine Uhr versprochen. Ich mag das Geschöpf nicht mehr. ElneS Abends waren wir Freunde vollzählig an unserem Stammtisch ver sammelt. Plötzlich sprang Engelhart wie von der Tarantel gestochen in die l)öhe, hielt seine Uhr erst sich selbst und kann in höchster Ausregung uns allen der Reihe nach an 's Ohr, indem er fortwährend schrie: Hört Ihr was?" Hö.t Ihr was?" Wir, erstaunt und erschreckt, verneinten entschieden. In der That vermochte Niemand, an der Uhr ein Ticken zu vernehmen. Engelhart tanzte wie ein Verrückter herum. Ste Seht!" brüllte er ln unbeschreib lichem Entzücken, Sie steht und' ist heute früh elf Uhr von mir aufgezogen worden was ich mit jedem beliebigen iitdschwur bekräftigen kann. Herrgott von Bentheim, wär's möglich!" Es wurde nunconstanrt, daß die Uhr in der That aufgezogen und daß sie schon vor beinahe zwei Stunden stehen geblieben war, obwohl sie noch weitere kwols hätte gehen müssen. Dieses Er. gebniß steigerte die verzückte Stimmung unseres Freundes Engelhart in'S Gren i?nlose. Eine Bowle für sechs Mann !" schrie er dem Kellner zu, der ganz ver büßt uder die Plötzlichkeit der Bestellung drcinstarrte. Von da an trat dte ehemalige, neuer dings verlorene, nun wiedergewonnene o.timistische Stimmung unseres Freun i ; w i fTt e i.pi w ZiS aus oas Sianzenone wleoer zu .age. Alles wie vorher!" rief ergluhstrah lend mir über die Straße zu. Steht geht steht wieder. Richtig, auch in diesem Moment! ES ist doch etwa um Trci? Vci mir ist eS 1 Uhr 30. Ganz die alte, liebe, amüsante Uhr von frü (er! Ich kann Dir nicht sagen, was ich glücklich bin.. .." Dein Junge bekommt sie nun wohl nicht?" sagte ich lachend. Nicht daran zu denken ! Der man sich nur für's Erste mit einer Normall hr begnügen. Hab' lch ja auch thun müssen, ehe ich die bekam es war fünfz?hn Jahre nach meiner Konfirmation, minder müssen nicht zu sehr verwöhnt werden. Später wird sich ja darüber trd:n lassen. Aber daß ich sie für jetzt nzch behalte nicht wahr, das finden 'Zu auch bcarciflick! (Sin Pianv zu einem nomi ueUeu Preis. Chicago'S größte Musikhandlung. Lyon 6c H.aiy, ist in ,hr auegezelch. n.leo ncuts (Icbäube eingezogen. Die ieldrn haben eine Anzahl leicht ge vrauchler und zweiter Hand Pianoe von der WeitauefteUung zurück cihal len, wo sie gespielt wurden etc. und haben sich ent'chloffen, dieselben ehe, mit großen Opfern zu verkaufen,' ale Raum für dieselbe zu machen. Diese Instrumente umfassen Taselpianoö zu 140, $65,' $90, $100 und $125. Aus. r chtsteyenoe. Pianoö$125. $140. $150, $165, $190, $200, $225, $240 und aufwärts. Beinahe alle wurden ur i'prünglich zum drei bis vierfachen von uns verlangten Preis verkauft Fast alle hervorragenden Fabrikate (Tafel und ausrecht) find vertreten, emschließ lich vieler anderer, Chickering, Knabe, Steinway, Weber, Decker, Steck, F.scher etc. Dieses ist eine Gelegenheit, wie sie sich nicht wieder bieten wird, denn Lyon k Healy werden für d,e nächsten 20 Zabre mcht wieder ziehen. Schnelles Handeln ist deshalb noth wenvrg. Min guter Plan wäre, ern Piano u bestellen , und die Auswahl Lyon k Healy zu überlassen. Dieselben sckicken natürlich eine List, mit genauen Beschreibungen an alle Applikanten. Irgend ern Piano, daö nicht zufriedenstellend ist, kann auf ihre Kosten zurückgeschickt werden. Adressire nach ihrem neuen Lokal, Ecke Wabash Ave. und AdamS Str., Cylcago. Oertliche Entfernung ist kein Grund, der von einem Kauf abhalten sollte. denn im Verbältniß zu der Ersparniß find dre Frachtraten ganz unbedeutend. Wenn Sie noch nicht mit ibrer Repu tation bekannt find, so kann jeder Bankier Sie von Lvon ä:Healy'S Verontwortlichkeit versickern und ihnen Auf'chluß geben über ihren ebrenvllen Record von uber eine Zahrbundert Schreiben Sie' beute und vermeiden Sie dadurch, in Ihren Hoffnungen gelaujchk zu werden. . ' IHM ' verlangt Zvtuao' veft Havanna tzau."

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