Indiana Tribüne, Volume 18, Number 174, Indianapolis, Marion County, 13 March 1895 — Page 3
Höchste Anerkennung
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Roman den HanS Nichter. (Fortsetzung.) S:lr giitig, sagte er mit zusainen.eprehten Zählen, indüß er sich derfärötz. Er ritt zugleich mit d:n Li'chtLnauer 5errsck:aften fort, verabsckiedete fafi zber bald von ihnen und schlug allein die Straße nach Neustadt ein. Lang' sam ritt er dahin, die Zügel in der Linken, mit der Rechken den unsichtba ren Bart streichelnd. Durch sein Hirn zsgen heiße, wilde Gedanken. Welch' ein glücklicher Mann war er noch vor fünf Jahren gewesen! Damals lebte er in A., einer kleinen deutschen Nesidenz, zwar nur noch von den Trümmern seines einstigen Vermögens, bisweilen schon ein wenig von den Elücksfällen des Turf und Hazard, aber doch sorgenlos, heiter, ja, mit glänzenden Aussichten für die Zukunft. Sein Vetter Robert zahlte ihm ein beträchtliches Jahrgeld, obwohl das Band zwischen ihnen, trotz ihres gelegentlichen Zusammenlebens und -To-bens, nie ein sehr enges gewesen war. Wenigstens galt dies von Egons Seite. Er beneidete und hakte den Cousin, der als Majoratsherr über ein fürstliches Emlommen verfugte, wahrend -er selbst im Laufe weniger Jahre zum armen Manne geworden war und doch bei Weitem nicht so sinnlos verschwendet hatte wie jener. Welche schreiende, em pörende Ungerechtigkeit des Geschickes, das Vermögen, das doch dem ganzen Geschlechte gehörte, das die gemeinsamen Vorfahren erworben und vermehrt hatten, so ungleich an die letzten Abkommlinge zu vertheilen! Wenn Baron Robert meinte, diese Ungerechtigkeit durch die erwähnte Rente ausgleichen zu können, so täuschte er sich. Egon nahm sie an, weil er mußte, und dankte ihm anscheinend sehr herzlich t.uö demselben Grunde; im tiefsten In nern aber empfand er das jämmerliche Almosen, wie er eö nannte, als eine Schmach, die seine Bitterkeit und seinen Haß noch verstärkte. Aber er hoffte. Robert hatte durch fern wildes Abenteurerleben, das abwechselnd aus den härtesten Entbehrungen und den raffinirtesten Genüssen bestand, seine Gesundheit untergraben; höchstens einige Jahre gaben ihm die Aerzte noch Frist und auch das nur bei sehr geregelter Lebensweise, eine Bedingung, die für diesen zügellosen Charakter eine unerfüllbare genannt werden mußte; nach seinem Tode trat Egon in den Besitz des Majorats. In A., wo man, wie in jeder kleinen Residenz, in einem Glashause lebte, waren diese Verhältnisse allgemein bekannt, Egon daher ein goldener Stern zwischen dem Schwärm der durchweg nur mäßig begüterten Hofcavaliere und Beamten. Man suchte ihn auf j?d: Weise dauernd zu fesseln, und seine Bewerbungen um Fräulein von Seehausen, die Hofdame der Prinzeß Marianne, wurden von oben herab auffallend, unterstützt und begünstigt. Doch noch ehe es ihm gelang, sich das Jawort der als spröde und emancipirt bekannten schönen Melitta zu sichern, trat ein Ereigniß ein, das wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel alle seine Entwürfe und Hoffnungen vernichtete. Durch eine Vermögens - Angegenheit von Spanien, seinem damaligen Aufenthaltsorte, nach Deutschland zurückgerufen, besuchte Baron Robert auch seinen Verwandten in A., wo der bekannte Weltreisende, der abenteuernde Millionär, mit Auszeichnung aufgenommen wurde. Seine erste Begegnung mit Melitta von Seehausen entschied über beider Schicksal. Sie. die bisher für ebenso gefühllos als schön gegolten, er, der selbst sein Herz für einen ausgebrannten Krater gehalten sie flammten Beide urplötzlich in unwiderstehlich heißer Leidenschaft. Ohne Zögern, ohne Bedenken gäben sie sich zu eigen. Egon raste, er liebte Melitta selbst mit verzehrender Gluth und außer ihrem Besitz entriß sie ihm noch die Verwirklichung aller anderen Glücksträume. Daß Robert nach dem so tief in sein Leben einschneidenden indischen Abenteuer, wovon er, Egon, Wohl mehr wußte, als jeder andere, noch an eine Vermählung denken könne, war ihm ganz unfaßbar gewesen, gänzlich außer dem Kreise seiner Berechnungen geblieben. Soviel in semen rasten .stand, bot er im Geheimen auf, diese Verbindung zu hintertreiben, machte jedoch dabei die niederschmetternde Bemerkung, daß sein Ernslnß, sein Können und Vermögen imHandumdrehen auf den NullPunkt herabgesunken waren. Wieviel Robert von diesen seinen Intriguen erfahren, wußte n nicht, doch daß jenem durch irgend welche Canäle Mittheilungen darüber, zugekommen, erhellte aus der schriftlichen Benachrichtigung die Rente werde nur weiter gezahlt werden. wenn er sofort, seinen dauernden Aufenthalt in Neustadt nähme. So kam er noch vor der Vermählung hierher zurück, zähneknirschend der Allmacht des Geldes und der Noth gehörchend. Langsam begannen seine so unerwartet gebrochenenHoffnungen sich wieder aufzurichten. Es schien durchaus nicht unberechtigt, dem wie im Rausche einer fieberhasten Leidenschaft geschlossenen Bunde zweier so heftigen, stolzen, unbeugsamen Charaktere 'ein ' schnelles und übles Ende zu prophezeien. Sie glichen einander zu seh? in ihrem starken Kraft- und Unabhängigkeitsgefühl, ihrer jäh aufbrausenden Leidenschaftlichkeit, ihrem unerschütterlichen Trotz, als daß nicht das unvermeidliche schwierige Sichineinanderfügenlernen, das gegenseitige Beanspruchen und wiverstrebende Nachgeben, die kleinenEnttäuschungen und Meinungsverschiedenheiten. die selbst den zärtlichsten Flitterwöchen folgenV zu' harten Kämpfen hätten Anlaß geben sollen. Auch die heißeste Liebe muß gel,gentlich ..ganz prosaischen Lebensgewohnheiten roeich:n. und Roberl besaß deren ziemlick z seltsame, kein Wunder freilich' bei. einem
oierzigMrtgen Junggesellen, ver m aller Herren Ländern die Sitten angenommen, die seinem bizarren Charakter zusagten, doch nichts weniger als angenehm und anmuthend für eine bisherige Hofdame indeß, auch diese Berechnung schien Egon enttäuschen zu wol-
len. Die Nachrichten, welche er aus ! sicheren geheimen Quellen erhielt, , besagten nichts von den erwarteten ZerWürfnissen, die Ehe blieb, wenn auch kinderlos, so doch vollkommen glücklich, und Baron Roberts Gesundheitszustand besserte sich in einer Weise, daß dem Agnaten höchstens die Hoffnung blieb, als stlberhaariger Greis in den ersehnten Besitz des Majorats zu treten. Vor etwa einem Jahre jedoch begann Jacques hon einer Entfremdung der Gatten zu berichten, von der plötzlich erwachten Eifersucht des Barons, die sich oft bis in's Maßlofe steigerte und zu den Häßlichsien Scenen führte. Ob berechtigt oder nicht, bei einem Charakter wie demjenigen Roberts S? (yrfrsift h?f mi1mn11fi aU)V 11 Wtf V V f HMVWU l und unbesonnenste aller Leidenschaften, ! über kurz oder lang m eine entscheidende Katastrophe ausbrechen. Die geringste Gelegenheit konnte dieselbe herbeiführen, und nun tief stieß Egon -von Nicolai seinem Pferde die Sporen in die Seite, daß es sich aufbäumte und mit einem gewaltigen Satze vorwärts schoß. Es sah wie ein Freudensprung aus. Als er das Thier wieder beruhigt. setzte er sein Selbstgespräch fort: Waö auch immer vorgegangen sein mag, ganz allein trägt Robert die Schuld nicht. Einen greifbaren Grund hat er sicher gehabt und die liebe Cousine" irgend etwas zu bereuen. Sie wäre sonst nicht bei Nacht und Nebel davongelaufen. Kein Wunder übrigens, so jung und schön und klug, dabei an einen Mann gefesselt, der von Rechts wegen in die Zeit der Völkerwanderung oder der Wikingerfahrten gehörte. Ich bin der Letzte, der sie darum verdammt. Hätte sie die Hand, die sie mir bot, nicht wieder zurückgezogen, ich wäre wahrhaftig ihr treuester Freund gewesen. Die alte Liebe ist doch noch nicht ganz todt. Aber so erst einladen und dann wieder suQ3 faoa zur Thür hinauswerfen, Sie werden eS bereuen, theuerste Melitta, wenn eines Tages der indische Capitäa die Nicolsburg und ganz Neustadt auf den Kopf stellt! Wer kann denn die Geschichte von dem Sturz mit dem Pferde über das Straßevgeländer hinweg glauben? Meinetwegen mag daraus werden, waö will; ich menge mich in nichts und wasche meine Hände in Unschuld. Wie auch die Würfel fallen, ich streiche dabei auf jeden Fall den besten Gewinn ein, ohne einen Einsatz zu wagen. Dieser Tollkopf. Buchrodt, der meinem verrückten Herrn Vetter nicht viel nachsteht, arbeitet für mich, als ob ich ihn dafür bezahlte! Seine anfänglich finsiereMiene hatte sich wieder aufgehellt. Er lachte, strich sich daö glaite Kinn, trällerte ein französisches Liedchen d setzte sein Pferd in Trab. FünftesCapitel. Erst am Vormittage des folgenden Tages erwachte Konrad Buchrodt zum Bewußtsem. Zufällig befanden . sich Melitta und Clara allein im Zimmer, die Letztere ein wenig zurückstehend, so daß er nur die Baronin erblickte, als er die Augen langsam, wie nach einem schweren Traume, öffnete. Er schien nachzusinnen und dann flog ein sonniges, heiteres Lächeln über (seine Züge. Die Minuten vor dem Sturz standen ihm wieder klar im Gedächtniß; er hatte also doch erreicht, waS er gewollt, mehr noch! Melitta, liebe Melitta! flüsterte tx leise, zärtlich. Errathend trat sie zwei Schritte zurück, und da der Elsoerband' seinen Kopf unbeweglich festhielt, entschwand sie damit seinen Blicken und statt ihre? sah er Clara. Du, Clara? Ah. ich glaubte ach, das war wohl noch der Fiebertraum, eine Hallucination aber so schön, sa schön! Nur Erstaunen und Bedauern klang aus seiner Stimme. Kein Wort der Freude, des Grußes. dem crmen Mädchen schössen die Thränen in die Augen, doch beugte sie sich zu dem Kranken nieder, ordnete sorgsam seine Kissen und sagte: Du darfst. nicht unnöthig sprechen. Konrad;, es schadet dir. Wünschest du etwas?. . . Er verneinte, die Augen von Neuem s chließend ' und .als ' sie ihn. wiehtt - schlasend glaubte, ging, sie . hinaüs.an. der Baronin vorüber, ohne, sie anzusehen. 3m Garten sank sie wie gebrochen aus eine Bank nieder. Ihr-war als habe sie m einen Abqrund . geschaut,, in den . alle ihre' Hoffnungen . und-'-Glücks-z träume versanken, aus dem das. Ge- ' svenst. widerlicher Sünde ihr'.entge'gknstarrte. Konrads erster Bna und. erfies Wort . 'verriethen ein ' . heimliches Einverständniß . mit der Baronin, m''t einer Frau, iie durch heilige Bande, an einen, anderen Mann gekettet war sie begriff- das . kaum, es erfüllte . sie . mit Abscheu', und Entsetzen. Jnibrer tiefen ' Liebe für . Konrad . suchte' sie nach rw i,y . 9 c -- r NIjcyuoigungsgrunoen inn.seltenem anderes Band, er wär so un,' bssonnen, hrftig und leidenschaftlich .1117. ' ' l : i r.:-.". r..i " l 5 veranlag!, in ycincr. vuwnuiqigieu .0 lelchszu überreden und zu verleisen daS Einzige," was ihn in Wahrheit entschuldigte seine völlige Unlenntniß der äußeren' Verhältnisse Melittas ahnte sie. nicht. Melitta war, noch tiefer und schmerzlicher erschüttert als jene, bei dem schnell wieder Entschlummerten zurückgeblieben. Mit grausam selbstauälerischer Offenheit sagte sie sich, wie sehe sie von Chara verkannt werden mußte. daß sie in deren Augen als eine Ehrlose dastand. Emen Augenblick ent psand sie das Verlangen, ihr in den Garten nachzueilen und eine Ausklä rung zu versuchen, doch zog sie den schon erhobenen Fuk schnell wieder zu rück, wozu sich vertheidigen, da doch, wie sie im Vorauö überzeugt war. kelneS ihre? WorteGlauben finden würde? lleig Bän.e gewesen, ay.SSuld aus
d'en Kranken abzuwälzen; dlö tiefste, ursprünglichste Veranlassung dieses Mißverständnisses und Mißverhältnis, ses lag doch in ihr. Und wenn sie dem Zorn des Gatten, dem Hohn und der Berleundung der ganzen Welt trotzte, was konnte ihr daran liegen, wie dieses unbedeutende Mädchen über sie dachte? Sie glaubte mit dem Leben abgeschlossen und sür alle seine Anfechtungen nur noch das verächtliche Lächeln einer weltentrückten Philosophie zu haben. Trotz dieser im Augenblick durchaus ehrlichen Ueberzeugung, trotz des gegenseitigen Schweigens über den Vorfall griff ein unerquickliches Mißbehagen immer mehr Platz; zwischen den beiden Frauen lag es wie eine unübervrückbare Kluft, aus der eine eisige Atmosphäre emporstieg. Sie vermieden es, allein miteinander zusammenzutreffen, sogar bei Konrad, das letztere allerdings nur so lange, als er noch bettlägerig war. Nachdem er jedoch bereits nach wenigen Tagen das Bett mit einem Nollstuhl vertauscht, welchen Jacques meist bis auf die Veranda oder
ln den Garten schob, entwickelte Clara ein fieberhaftes Bestreben, ihn nicht mit der Baronin allein zu lassen. Die letztere kam dieser Absicht nur zu gerne zuvor; noch mehr als jene fürchtete sie ein Alleinsein mit Konrad. das'unbedingt zu einer Erklärung führen mußte. Ueber die Art ihrer Antwort war sie zwar keinen Augenblick mit sich im Zweifel, doch fühlte sie nur zu gut, welchen Eindruck dieselbe aus Konrad ma chen, welche Kämpfe darauf folgen mußten und trotz der anscheinend so günstig fortschreitenden Genesung warnte der Arzt beständig vor jeder noch so geringen Erregung, hatte sogar den Besuch der Verwandten und Kameraden verboten, ' weil er von jeder Störung der seelischen Ruhe ein gefährliches Gchirnfieber fürchtete. Melitta konnte nicht anders sie mußte seine stummen Huldigungen, seine werbenden Blicke ertragen und zitterte vor der Aufklärung, die in dem Auaenblick erfolgen mußte, in welchem Clara sie allein mit ihm ließ. Konrad war weit entfernt davon. nach den äußeren Verhältnissen der Geliebten, von denen Niemand zu 'ihm sprach, zu fragen. Er fand sie von Tag zu Tag schöner und liebens werther, sie weilte fast beständig in seiner Nähe. das genügte ihm vollkommen. Durch dieses geflissentliche Jgnoriren aller persönlichen Beziehungen, dessen Ursache er nicht dustehen konnte, bei seine? leichtsinnigen Zuversicht auf sein Gluck, seinem herzlosen Rechnen mit Möglichkeiten, wie eben nur die blinde, Leidenschaft rechnen kann, trat der Gedanke, Melitta könne bereits gebunden sein, nicht erst an ihn heran, selbst dann nicht, als ihre zurückhaltende Kuhle ihm auffallen mußte. In feinem Optimismus schrieb er diese letztere lediglich der einer eifersüchtigen Ueberwawung gleichenden beständigen Anwesenheit Claras zu, was ihn veranlaßte, das arme Mädchen mit unfreundlicher Kälte, oft mit geradezu verletzender Schroffheit zu behandeln. Schweigend, ohne ein Wort oder einen Blick der Klage trug sie es. Wie sehr auch ihr Herz litt, wie oft sie auch fast 'zusammenbrach unter der Last der bitteren. Enttäuschung, der Eifersucht, deS Schmerzes um ein verlorenes Glück, das sie bisher noch rmmer zu erreichen gehofft, sie harrte auS mit der wunderbaren Kraft duldender Liebe,, in welcher die Frau stets den Mann übertrifft, wie ein Soldat auf einem verlorenen Posten, den er bis zum letzten Blutstropfen behauptet, getreu seiner Pflicht, obwohl er weiß, daß er keinen Sieg, keine Hilfe, kaum eine verspätete Anerkennung zu erwarten hat. ' Für sich hoffte sie Nichts mehr, was lag auch an ihr. wenn nur Konrad aus den Schlingen der herzlosen, koketten, intriguanten Weltdame gerettet wurde! Nur eine, ahnte, was in ihr vorging. und gerade diejenige, der ihr Herz zu verrathen sie sich am meisten scheute: Melitta.. Die scharfblickende,' menschenkundige ,Fu erkannte ,ihre Liebe, ihren Groll und Verdacht, empfand daS aufrichtigste Mitleid für sie und konnte ihr doch nicht helfen, da Clara jedem Versuche einer vertraulichen Annäherung scheu und mißtrauisch .auswlch, um in ihrer jetzigen Stimmung jedes Sichentschuldigen als ein Sichanklagen zu betrachten Ueberall Mißtrauen, Verkennen, Lerlzeimlichen wie eine dumpfe Gewitterschwüle, . t:tt zur Explosion drängende elektrische. Spannung lag es in der Luft. Und diese Explosion kam, ?o lange sie auch künstlich hinausgeschonn worden war. (Fortsetzung folgt.) Deutsche in Canada. Von dem gewaltigen Einwandererström, welcher sich Jahre lang aus unserem alten Vaterlande nach 'der neuen Welt ergo ssm und erst seit dem Dar niederliegen der Erwerbsöeihältnisse abgenommen hat, ist .nur ein winziger Theil nach Canada gelangt. Daß Canada von den deutschen Einwanderern ui so auffallender Welse . gemreden wird, mag zum Theil in der falschen Vorstellung, welche sie von dem dortigen Klima haben, begründet sein,-der Hauptgrund aber liegt wohl in der Thatsache, daß die nach Amerika auswandernden Deutschen in den Ver. Staaten meistens Anverwandte ode? doch wenigstens engere Landsleute haben und ihnen die überall zu findenden deutschen Ansiedlungen den Uebergang vom heimischen zum amerikanischen Lebeir erleichtern. Allein " was. dem Deutschthum in Canada an' der Zahl abgeht, macht es durch seine Qualität wett, denn ein arbeitsameres, .loyaleres Völkchen gibt eS in jenem Lande, nicht; diese guten Eigenschaften, ihrer 'Mitbürger deutscher - Abkunft werden von den Engländern w Schotten rückhaltlos anerkannt und auch-von den französischen Canadiern zugestanden.' Nach der letzten CensuZauf7ahme, eoelche im Jahre 1891 stattfand besanken , sich unter den etwa 4.900,000
z Einwohnern' Canadas, urefcje -
000 Deutsche, also nur etwa ein yalbes Procent der Gesammtbevölkerung. doch ist diese Zahl, soweit sie das reine Deutschthum anbelangt, noch zu hoch gegriffen, denn die kanadischen CensusBehörden betrachten Alles als ' Deutsch", was eben nur ein wenig von der Sprache unseres alten Vaterlandes versteht, und so sind denn auch die aus Halb-Asien" stammenden Juden und die Angehörigen anderer interessanten Völkerschaften in obiger Zahl mit einbegriffen. Das numerisch stärkste (24,000) und zugleich das beste deut- '
Iche Element lst'm der Provinz Ontario zu finden und dort gibt es, einige kleine Prairie - Ansiedlungen abgerechnet. die einzigen Stellen, wo sich das Deutschthum in bestimmten Kreisen gesammelt hat und eine wichtige politische und commerciell: Rolle spielt. Orte wie Berlin, Waterloo sind z. B. in ihrer großen Mehrheit deutsch, und deutsche Sitten haben sich besser und vorzüglicher erhalten, als irgendwo anders. Deutsche Kirchen, gesellige Clubs blühen dort und tragen viel zum festen Zusammenhalten bei. . Ontario ist bis jetzt die einzige Provinz Canadas, in welcher das Deutschthum, weil stärker vertreten, sich seines Werthes und sei ms Einflusses wohl bewußt ist; es ist dies um so rühmenswerther, als ein großer Theil dieser Deutschen noch von den während des englisch - amerikanischen Krieges nach Amerika gesandten Hessen u. s. w. abstammt, die dann wieder von Pennsylvanien nach Canada übersiedelten, von Generation zu Generation. aber an Sprache und Sitten unverbrüchlich festhielten. Sieht man von den Deutschen in Ontario ab, so bleibt als einzige bemerkenswerthe Colonie diejenige von Montreal mit etwa 1200 Angehörigen, die aber bei Weitem nicht so zusammenhalten, wie unsere Landsleute in Ontario, während sie sich gerade dort dem unverfälschten Franzosenthum gegenüber befinden, das sich den Cngländern und anderen Nationen wie acht zu eins verhält. Aber Alles, was dort noch an ein Deutschthum erinnert, ist die deutsche' Gesellschaft die sich aber ausschließlich wohlthätigen Zwecken. wie Unterstützung bedürftiger Einwanderer u. s. w., widmet und im nächsten Jahre ihr 60jähriges Jubiläum feiern wird. Die Deutschen besitzen ferner in Montreal eine lutherischi Kirche, welche vor Jahren von einer wohlhabenden Dame der Gemeinde geschenkt wurde. Auch die deutschen Katholiken von Montreal besitzen ein eigenes Gotteshaus. Ziemlich stark vertreten ist daS Judenthum, welches unter seinen Angehörigen verschiedene Großkaufleute zählt, allein das Gros desselben setzt sich aus russischen Juden zusammen, welche besonders von den kleineren Kaufleuten mit scheelen Augen angesehen werden. In Mamtoba haben sich etwa 900, in den, weiten nordwestlichen Territorien 750 und in Britisch - Columbia 900 Deutsche angesiedelt, während in Neu - Schottland und Neu - Braun schweig zusammen etwa 500 Deutsche wohnen. Aber in allen diesen Staaten ist bis jetzt von einer Sammlung des Deutschthums noch keine Rede. AlleS lebt zerstreut in den großen Gebieten herum. Wird einstmals der ungemein fruchtbare Nordwesten stärker besiedelt jein, dann dürften gerade dort die ersten rein deutschen Colonien nach amerikanischem Muster bald entstehen und deutsche Cultur und Sitte verbreiten, vorläufig sind aber die Aussichten darauf nicht besonders günstig. . Warum sie nicht küssen darf. , Frau Leuthold hat ihre Entlassung aus dem Verbände des Wiener Rai mund-TheaterS verlangt. Der Grund war.daß sie auf der Bühne küssen sollte, aber nicht durfte. Die Frage, warum sie nicht durfte, beantwortet sich dieSmal mit dem Ausruf: Suchet den Mann. Daö geht aus dem Briefe hervor, den der Direktor deS Raimund-Thea-terS an die Künstlerin, wie folgt, geschrieben hat: Sehr geehrte Frau! Ich habe auf Wunsch des Verfassers . die bisher von Ihnen gespielte Rolle, in dem Schauspiel Ottilie" anders, be fetztund Sie beantworteten diese nach jeder "Richtung vollkommen gerechtfertigte Verfügung mit Ihrem Entlas. sungsgesuche. Nach Allem, waS 'vorausging,, muß ich diesen Ihren entscheidenden Schritt als einen wohlerwogenen ansehen, und ich machte daher auch keinen Versuch, Sie umzustimmen, ich gebe Ihnen die gewünschte Entlassung auö dem Verbände des RaimnndTheater. ES fällt mir nicht leicht, inmitten der Saison auf ein erstes 'Mitglied zu verzichten, aber ich bin zu der. Ueberzeugung gelangt, daß Sie geaen wärtig nicht in der Lage sind, Ihren schauspieleVschen Beruf voll und ganz auszuüben, ohne täglich neue Konflikte heraufzubeschwören. Als Sie sich verheirathen wollten, erklärte ich unseren Bertrag in der Voraussetzung für aufrecht, daß Sie auch als Frau die für Ihren künstlerischen . Beruf , nöthige Nreibcit cenieken würden. Nun aber ' dehnt Ihr Herr Gemahl seine unzwei- - felhäften ehelichen Rechte dahin' aus, i daß er Ihnen verbiete auf dem Thea- ! ter zu küssen und sich küssen zu. lassen. , Er sitzt, so oft Sie spielen, in der ersten Nttye, und 'sobald eme Szene kommt, wo. Sie geküßt werden, sollen, wird er unruhig, und. werden Sie geküßt, springt er auf Und, verläßt daö Theater Sie aber alteriren sich darüber. Sie sträuben sich gegen Küsse, die Sieim Geiste Ihrer Rolle handelnd,' mit.Jubel empfangen und erwiedern müßten, Sie bringen die Mitspieler, außer Fas '.sung und erklären schließlich (während v . cr n . i ! ä. i i. st.:.' vzt vrueuung!), ma)i uicuci iv" len zu . wollen' Ich weiß die Gefühle Ihres Herrn Gemahls zu .würdigen. aber ich .muß einen solchen Zustand dennoch als einen unhaltbaren bezeichn nen.' Ein Kuß, auf dein Theater gegeben vor tausend Menschen." ist etwas durchaus .EonventionelleS,- und Niemand denkt kick etwas . dabei. Wenn Nr Herr. Gemahl. Ihnen heute dufen ' iluk verbietet, kann er bnen rndraett ' untersag XQ umarmen n IMM
übermorgen wird er eS vielleicht anWßig finden, daß'. Sie sich auf den Schooß eines Mitspielers setzen. Mit solchen Einschränkungin der künstlerischen und persönlichen Freiheit auf dem Theater kann man unmöglich das Rollenfach der naiven Liebhaberin spielen, und Sie haben ganz Recht, verehrte Frau, wenn Sie vom Theater abgehen. Ich sehe Sie mit Bedauern scheiden, aber ich kann nicht umhin, Ihrem Wunsche zu entspreche und Ihren Vertrag mit dem Raimund-Theater für aufgelöst zu erklären. Ihr hoch, achtungsvoll ergebener Adam MüllerGuttenbrunn. Der Ursprung des Harlekins. Fröhliche Tanzrythmen klingen in den Sälen, bunte Masken treiben ihre Scherze trotz des Ernstes der Zeit. Tie Herrschaft des Prinzen Earneval hat ihren Höhepunkt erreicht und da hört man vielleicht auch gern die Geschichte eines seiner beliebtesten Kavaliere, des HarlelinS. Daß die Ge schichte wahr ist, läßt sich nicht mit ab-
soluter Gewißheit behaupten, vielleicht ist sie nur gut erfunden", allein es ist der Mühe werth, sie einmal festzuhal ten. Sie stammt aus dem klassischen Lande des Carnevals, Italien, und in Venedig singen die Mädchen auS dem Volke sogar ein melodisches Liedchen davon. Vor langer Zeit kam einmal ein türkischer Kaufmann nach Bergamo, der einen jungen Neger in seiner Beglei tung hatte. TaS Unglück wollte es, daß der Kaufmann eineS plötzlichen Todes starb, und der Neger gerieth in den Verdacht ihn vergiftet zu Habens Als sich seine Unschuld herausgestellt hatte, ließ man ihn wiederfrei,aver der arme Bursche stand nun in den Straßen der Stadt und wußte nicht, was thun. Er war der fremden Sprache nicht mächtig und von der Kerkerhaft so geschwächt, daß er sich' nur mit Mühe aufrecht zu halten vermochte. . So stellte er sich an die belebten Plätze, vor die Thore der Kirchen und Paläste und streckte den Vorübergehenden stumm eine Hände entgegen. Aber die heim: chen Bettler . vertrieben ihn überall, agten ihn mit Prügeln fort, und überdieß schien Niemand Lust zu haben, dem Neger zulied in die Tasche zu greisen. Blellelcht, wen s eben cm Neger war, vielleicht weil da schwarze Gesicht nicht so deutlich sprach, weil man den Hunger und daS Elend aus diesen Zügcn nicht so leicht zu lesen vermochte. So kam er denn immer mehr herab und bald hatte er auch nur . mehr - ein paar dürftige Lumpen auf dem Leibe. Eines TageS nun, - da es eben stark fror, kam er vor daS Haus eines TuchHändlers, und da geschah es, daß sich semer die Kinder erbarmten. Sie labten ihn und gedeihen endlich auf den Einfall, ihm aus den schönen Tuchabfällen, die ne als Spielzeug benutzten. ein Kleid zu fertigen. Der Neger nahm cö dankbar an und in den nächsten Ta gen sah man ihn in der seltsamen bunten Jacke durch die Straßen ziehen. Jetzt aber gingen die Leute nicht mehr gleichgültig an ihm vorüber. Alles blieb stehen, lachte, und fast jeder fühlte sich veranlaßt, dem komischen Burschen etwas zu schenken. Da ihn die Kinder deS TuchhändlerS. sowie sie ihn sahen, immer mit dem Worte Arlechino anrie fen (so hien nämlich ihre Katze, die ganz so schön gescheckt war, wie daS Gewand deS NegerS), nannten ihn auch andere bald so. Arlechino wurde eine Straßenfigur, ein Liebling von ganz Bergamo, und als er endlich ein wohlhabender Mann geworden war und seine Tracht ablegte, trug man sie zum MaS kenscherz. Das ist die Geschichte des Harlekins. Wie so vieles, was aus dem Volke heraus gedichtet wurde, bringt sie eine ernste Wahrheit fast ergreifend schön zum Ausdruck: daß es dem bittersten Elend sehr schwer werden kann, die Menschen zu rühren, während sie leicht für alleS zu haben sind, was Aufsehen erregt. Sicheres Zeichen. Sagen Sie, Herr Lieutenant, kennen Sie die Frau Geheimräthin - näher?" Jewiß sehr geistreich! Neulich Witz lemacht sie sofort kolossal jelacht!" Kindliche Drohung. Emil (der soeben von seinem Vater, einem Schriftsteller, gezüchtigt wurde): Warte nur, Papa, wenn ich einmal groß bin, werde ich Recensent!" Boshafte Wendung. Junggeselle: Wenn die Frauen nicht alle so anspruchsvoll wären., wäre ich schon längst verheirathet!" Dame: Ach. Sie werden schon noch eine bekommen!" Guter Rath. Vater: Da schreibt mir der Junge, er will schon wieder auf Besuch kommen; so häufig, das paßt mir nicht!" Mutter: .Schick' ihm das Reisegeld, dann bleibt er aewiß da!" . Adreß'Kalender für Geschästölente. lDieler Adrebkalender erschein: wöchentlich zwei Mal. Wir berechnen sür eine einmalige Ginrückuna IS Cts., für einen Monat ZI, sür lrei Monate $2.50, für sechs Monate tzS, für ein Jayr f&co.) SrocerieS mit Fleischmarkt. Conrad Riek, Ecke (Srove S: Dillonstr. Theodor Wörner,ö!2 N. Mississippstr. G r o e e r y mit Saison. Jacob Pletzer, Scke Madison Ave. & Slebrattastr. Caspar Heß, Ecke Malison Aveaue & Downeystr. Wirthschafte. Henry Victor, Mozart-Halle. Otto Schmidt, Columbia. Halle. 3ohn Weilacher, 86 O. Washingtons. grank Urenö, Ecke Cast u. MoniS Olx. ottl. Oasser'r'Scke Dela discn Uök.
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