Indiana Tribüne, Volume 18, Number 174, Indianapolis, Marion County, 13 March 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und SonniagS. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger 12 Cent per Woche, die eonntagS..Tribüne' 8 entS per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder SeatS perZonat. Per Post außerhalb der Stadt jugeschickt in Vorausbezahlung ' per Jahr. ffUi 10 Süd Alabama S-tratze. Indianapolis, Znd., 13. März 18S5. Gericht und Telephon. Wcnn eine praktische Neuerung, die sich jüngst ein Michiganer Gerichtshof geleistet hat, sich allgemeiner einbürßn sollte, so würde das Telephon bald ewen noch viel größeren Um .föwunoj der Verhältnisse hervorbringen, als man bisher angenommen l)atte. Ein Gerichtshof in dem Städtchen Wayne, im Westen des Countys Wayne, entschied nämlich, daß Zeu-gen-AuZ sagen durch das Telephon zulässig seien, und nahm solche entgegen. Es liegt nahe, über die Zulässtfeit diesesBrauches zuvörderst die Meinungen der Rechtsgelehrten zu hören. Aber bei diesen besteht die größte Meiunngsverschiedenheit hierüber. Manche Anwälte und Richter eschen durchaus keinen Grund", warum diese Art von Beweis-Ausnahme nicht ebenso gut, wie die mündliche aus unmittelbarer Nähe, allezeit sollte angewendet werden - können, vorausgesetzt natürlich, daß vorher alle Maßnahmen getroffen seien, um die Identität deS fernsprechenden Zeugen festzustellen. Nur hochnothpeinliche Verhandlungen wollen sie hiervon ausgenommen sehen, da der criminell Beschuldigte das unbedingte Recht habe, seinen Anklägern gegenübergestellt zu werden. Andere von der Zunft schütteln wiederum bedenklich die Köpfe und sehen durchaus keinen Grund", solche Art von Beweisaufnahme gerichtlich anzuerkennen oder für verläßlich, billig und würdig zu halten.' Sie glauben auch nicht daran, daß es möglich' sei, die Persönlichkeit eines fernsprechenden Zeugen vollgiltig festzustellen, außer durch gemeinschaftlich vereinbarte Vorkehrungen, welche ebenso viel Zeit und Mühe beanspruchten, wie eine beschworene schriftliche Aussage. Das Publikum wird aber in diesem Fall, wie in vielen anderen, schwerlich mit seinemDasürhalten- warten wollen, bis die Gelehrten von der Zunft darüber ganz einig sind. Im Lichte mancher früheren gerichtlichen Vorgänge erscheint eine solch Neuerung gar nicht einmal so sehr ausfallend. Es ist schon eine Menge Processe verhandelt worden, in welchen Contracte, die auf fernsprecherischem Wege abgeschlossen wurden, eine Rolle spielten, und mehrere Richter haben entschieden, daß ein durch das Telephon geschlossener Coniiact unbedingt bindend sei. Von dsi bis zur Abgabe gütiger Zeugen-AuS-sagen durch das Telephon erscheint dir Schritt sicherlich nicht sehr groß. -Daß mit einem solchen Brauch auch allerlei Mißbrauch getrieben würde, wäre na. turllch zu erwarten; aber das ist. mit. vielen altehrwurdigen Institutionen ja auch nicht anders, und die praktische Erfahrung würde es vielleicht ermöglichen, sich gegen diesbezügliche Schindluderet ziemlich sicher zu stellen. Wer, weiß, zu wie vielen anderen Neuerungen diese allenfalls den Weg bahnen könnte! Wenn telephonisches Beweismaterial im Gericht giltig sein soll, dann mögen sich auch bald die Phonographe, Kinetoskope, Telauto graphe und andere modernste Tausend-sassa-Ersindungen im Gericht um Anerkennung ihrer hörbaren oder sichtbaren Zeugen-Aussagen melden! Und schließlich, so gut wie die Zeugen aus telephonischem Wege vollgiltige Aussagen machen können, mag auch noch der Richter auf diesem Weg seine Entscheidung verkünden, ja - die Anwälte könnten unter , Umständen mit Telephon oder mit Phonograph plädiren. undi ganze Gerichtsverhandlungen so geführt werden,' daß Geschworene (selbstverständlich unter obligater Lewachung) und- Neugierige ruhig, zu Hause bleiben könnten, was sicherlich Manchen ganz angenehm wäre! . Und weshalb sollten - die- telephoni schen Wohlthaten gerade auf die Ge-richts-Sphäre beschrankt bleiben? " Wie wäre es z.'B. mit dem Wählen durch das Telephon und dem. Zahlen, der Stimmen durch daö Halloh-Mädel?-Vielleicht würden dabei die Wahlen viel ehrlicher und unparteiischer controllirt, als heutzutage trotz aller bisherigen grandiosen Reformen. Es schwindelt Einem, wenn man alle Gebiete aufzählen will, welche in derselben Art telephonisch wie umgezaubert werden könnten. Sicher ist, daß man solcherweise ein Zukunftsbild erhalten kann, gegen welches die in Bellamys Looking Backward" aufgezählten Beispiele telephonischer Menschheitsbeglückung sich noch höchst bescheiden ausnehmni! Langlebigkeits-Yaradiese. Früher wurden gerne die Neueng-land-Staaten als ein besonders günstiges, oder das günstigste amerikanische Langlebigkeits-ParadieS betrachtet. Das schrieb sich ursprünglich noch von der Zeit der Pilgerväter her, deren übrigens nur drei älter, als 100 Jahre geworden zu sein scheinen (zwei davon brachten es auf 106 Jahre oder darüber.) Später war öfters von den vielen Hundertjährigen Connecticuts die R:de. Heutzutage aber scheinen wir nach einer ganz anderen Gegend blicken zu müssen, um die Beispiele amerikaniÄscher Langlebigkeit am zahlreichsten und'äuf fälligsten vertreten zu finden, ämlich nach dem südlichen Califorrnen. u
Meistens sind es allerdings keine Fankees, welche diese Beispiele liefern, sondern Missions-Jnhianer, aber diese ZZälle werden von Bundesbeamten und Anderen als wohlbeglaubigte bezeichnet. Eine ganze Anzahl solcher Indianer hat es bei ihren gleichmäßigen und ziemlich sorgenfreien Lebens-Ver-Hältnissen und ihrer höchst einfachen Lebensweise (hauptsächlicher Nahrungsartikel: selbstgemahlener Mais, und gar keine Nerven-Reizstoffe!) auf 120 bis 140 Jahre gebracht., also zum Theil noch die Tante Eunice Conrad geboten", welche einer neuerlichen Depesche zufolge zu Cedarville, W. Va., im Alter von 120 Jahren das Zeitliche gesegnet hat. Noch bemerkenswerth:re Langlebig-keits-Paradiese gibt es übrigens in Südamerika, so wenig glaublich daö Manchem auch vorkommen mag. Lieutenant Gibbons fand in einem Dorfe Perus allein 100 Personen im Alter von mehr, als 100 Jahren, darunter eine von 140. Wie genau er diese Fälle untersucht Hai, muß dahingestellt bleiben, aber er ist .ein sehr glaubDürdiger Forscher. Die Gbirgsgefinden Ecuadors wimmeln förmlich oon Hnndertjährigen, wie die südame7:!a7:is:n Hochlände? überhaupt.
2U SchtinsFgesttz'Consusiou. Jüngst hat die National Divorce Reform League", die auf Reformirung der öffentlichen Meinung und. der Gesetzgebung zugunsten . vernünftigerer und würdigerer. Scheidungs und Heirathsgesetze . in allen Theilen unseres Landes- ausgeht,-einen Jahresbericht veröffentlicht, welcher die in dieser Hinsicht während dcr.lifcto zwei Jahre bei uns gemachten gesetzgeberischen Fortschritte und Rückschritte, zusammenstellt. Dieser Bericht enthält allerlei Beach tenswerthes und läßt erkennen, daß im Allgemeinen doch die Fortschritte über wiegen. - Verschärft oder klarer aus gesprochen wurden im Laufe der zwei Jahre dle.dttsdezuglichen Rechtsbestnn mungen in den Staaten Arkansas, Co lorado,- KentucktV Märyland, Massa chusetts, New York, Ohio, New Jersey, Rhode - Island, Vermont und Vlrgl nien. und noch acht andere Staaten haben ihre Scheidungs und - Heirathsgesetze amendirt. Da und dort wurden- die zulassigen Scher dungSgründe eingeschränkt, in einigen Fallen freilich auch vermehrt. Im All gememen zeigt sich, eine stets zuneh mende Neigung, die Pflicht zur Unter, stützung verlassener Familien strenger zu machen,, das, Httrathsalter allmalig weiter hinaufzurücken, Trauungen und Scheidungen,- die von Unbefugten vorgenommen worden sind, genauer zu controlliren und auch manche. Dinge. über die man früher hinwegging, z. B. d:e Vorspiegelung eines verheiratheten Schwerenöthers", daß er unverheirathet sei, mit besonderen Strafen zu be legen. Manche jener, Bestimmungen, stehen freilich blS .zetzt nur aufdem Papier, cjc :ri f ' r , n voll) iji alllli iqon Mi! oer Anerlennung des Princips etwas gewonnen, aß 'in : manchen ' ,d!eser kGesehe ' auch noch das. RassenzVorutheil gegenüber den Farbigen- stark hervortrttt kann nicht Wunder nehmen?- hin und wieder hat dasselbe sogar entschiedeneren Aus druck gesunden, als früher. Der einzige Staat der Union, welch:r bis heute überhaupt keine Scheidungsgesetze besitzt, ist Süd-Ca-rolina, und es sind daraus schon manche seltsame Situationen hervorgegangen. Doch gehört SUd-Carolina zu den Staaten, in denen man sich für einheitliche Gesetzgebung betreffs der Scheidung und aller verwandten Gebiete genügend interessirt hat, um eine Commission zur Anstrebung solcher zu ernennen. Im Ganzen haben in den letzten Jahren 23 Staaten der Union durch ihre Legislaturen solche ComMissionen geschaffen, und unter denen, die sich in der letzten Zeit diesem. Reigen angeschlossen haben,' sind Süd-Ca-rolkna. Airginien und Iowa. Bekänntlich haben . bereits, im - vorigen Jähre diese Commissionen eine gemeinschaftliche Cdnferenz abgehalten, . und man erwartet. 'daß. bald auch die mei-sten-übrigen Staaten sich dieser Bewegung anschließen werden. Freilich .wohl, nicht alle; denn bei einigen scheinen 'die localen Vortheile, welche 7 sich auö 'dem Scheidungsgeschäft" erzielen. lassen, allzuschwer in's Gewichi zu fallen. Sö bei Süd-Da-10107 dessen neuerliche' rückschrittliche Haltung in diese? Frage übel vermerkt wird. Ausbeutung der Wogenkraft. Es ist nicht zum ersten Mal, daß der bedanke . auftaucht, die gewaltige ctrast, welche sich in der Bewegung der Meeres-Oberfläche darstellt, theilweise in den Dienst des Menschen zu spannen, und eö hat auch nicht an vereinzelten Versuchen gefehlt, diesen Gedanken probeweise auszuführen. Doch haben alle früheren derartigen Versuche herzlich wenig befriedigt, zum Theil vielleicht deshalb, weil sie nur darauf ausgingen, die sog. Gezeiten, die steigenden oder fallenden Ebbe- und Fluthströmungen, nutzbar, zu machen. Dies gilt auch " von dem Project, daS an der englischen . Küste auS-, gefuhrt werden sollte, und wovon man übrigens seit mehreren Monaten nichts mehr gehört hat. Anders lst eine vor Kurzem paten tirte Erfindung eines deutsch-amerrka-nischen Kaufmannes, deS Hrn. E. Gerlach in Santa Monica, Cal., angelegt. Mittels der Maschine, welche dieser erfunden hat, soll die Bewegungskrast aus der beständigen Rückwärts- und Vorwärtsbewegung de5 Wassers geWonnen werden, gleichviel ob dasselbe im Steigen oder Fallen ist. Man kann von solchen Erfindungen nie einen genauen Begriff bekommen, wenn man sie nicht mindestens in voll-
towmener Nachbildung sieht. ES sei daher nur so viel hier bemerkt, daß vom Ende irgend eines Piers" aus ein starkes Gerüst in die Meeresfluth sich hinaus erstrecken soll, und in diefern zwei große Wasserschaufeln bangen. Dieselben übertragen die ihnen durch die Wogenbewegung verliehene Kraft durch Kabel auf ein Schwungrad, das gleichweit von beiden Schausein entfernt ist und während der Augenblickspausen zwischen der Rück-wärts-und Vorwärts-Wewegung der Wogen fotwährend umgedreht wird. Dieses Rad wirkt stets in Einer Richtung, und von seiner Schwungwelle aus soll die Bewegungskraft mittels der üblichen mechanischen Vorrichjungen nach irgend einem Punkte weiter vermittelt werden. Ein derartiger Motor soll verhältnißmäßig billig kommen; die Kosten würden sich nach der in Dienst gestellten Kraftmenge richten und für 100 Pferdekräfte etwa $3000 betragen. Das ist ziemlich viel versprechend, möge die Erfüllung darnach sein!
Die merkwürdigste Orange. DaS Land der aufgehendenSonne" birgt, noch allerhand kleine und große Wunderdinge oder Curiositäten, von renen man bis jetzt fast nirgends anderswo gehört hat. Die interessanteste Gattung Apfelsinen ist weder in Flo rida, noch in Californien, noch in einem der slldeuropäischen Länder zu finden, sondern bei den Japanern. Erst seit Kurzn befindet sich ein einziges Ezemplar dieser Pflanze innerhalb der Ver. Staaten und kann in San Francisco bewundert werden. Diese Apfelsine ist beim Volk cls die Fllnsfinger-Orange" bekannt; sie hat außerdem noch einige lange gelehrte Namen, um die sich aber nur der Botaniker kümmert. Es geht schon daraus hervor, daß sie keinesWegs ein bloßes abnormes Naturspiel ist, sondern eine regelrechte Gattung bildet, trotzdem sie bei uns noch in je dem Curwsitaten-Cablnet großes Aus sehen erregen würde. Ihren besagten Volkstitel hat sie daher erhalten, daß die Frucht genau wie eme halb geöffnete Menschenhand gestaltet ist, mit Daumen und vier Fingern. Namentlich ihre Ähnlichkeit . fft! r.i. V II mir oer qagcien viginecnqanu, mu ihren langen Nägeln, ist eine geraoezu verblüffende; die Nägel sind nämlich gleichfalls an der Orange vollkommen vertreten, und sogar die harte .Spitze fehlt nicht. In manchen Fällen erreichen die Orangenfinger eine Lange von drei Zoll. WaS den Baum oder vielmehr Strauch anbelangt, an welchem diese Frucht wachst, so wird derselbe durch schnittlich nicht höher, als 5 bis 6 Fuß. und besteht eigentlich nur aus. vielen Krümmungen. Noch keine zwei Zoll nacheinander hat dieses Gewächs lr gendwo eine gerade Richtung! Die Zweige wachsen in Spiralen, sodaß der Strauch oft ebenso weit, wie hoch ist. . Unter den langen, schmalen, sleischigen Blättern, die von dunkelgrüner Farbe sind, verbergen sich sehr viele böse Dornen, welche garstig stechen können und gewöhnlich an den uner wartetesten Stellen sitzen. Die Blätter erinnern übrigens viel mehr an Citro nen-, als an Orangenaew'achse, und auch die gereifte Frucht deutet auf eine gewisse Verwandtschaft mit ersteren hin.. Dagegen unterscheiden .sich die Blumen, welche tm Juni und Juli er scheinen, sehr wenig von den gewöhnlichen Orangenblüthen, nur daß- sie statt der bekannten rahmweißen Farbe einen zarten, sehr schönen Anslug von Rosa haben. Die menschenhandartige Frucht ist hellgelb, nach dem Stengel zu mehr grünlich, und verhältnißmäßig sehr groß; mitunter mißt sie vom Handgelenke" bis zur Spitze des Mittelsin. gers" (den Nagel eingerechnet) reichlich 10 Zoll. Ohne besondere Stützen würden die Zweige stets unter der Last der Früchte brechen. Die LängeverHältnisse aller Finger entsprechen vollkommen denjenigen einer MenschenHand; man kann die Theilungslinien der Finger durch die ganze Hand hindurch deutlich verfolgen. Schließlich sei noch bemerkt, daß diese Frucht nicht eßbar ist, aber einen sehr starken Wohlgeruch liefert, welcher stärker ist, als derjenige der Blumen, und im Freien zur Zeit der Reife schon auf etwa eine Meile Entfernung wahrgenommen werden kann. Die Japaner halten diese Orange meist in Töpfen und schätzen sie als Zierpflanze sehr hoch. Soweit bekannt, ist Hr. F. Gonzales von San Francisco der Erste, welchem eö endlich gewnqen 'ist, ein solches Gewächs in unser Land zu bringen, ja der erste Ausländer überhaupt, der ein solches käuflich erworben hat. Ob eö' möglich wäre, in manchen Theilen unseres Landes - diese Orange zu züchten. daS könnte nur der praktische Versuch entscheiden. Innere SrenzstrettlgkeUen. Unsere Bundesregierung ist in den letzten Jahren häufig als Vermittlerin bet Grenzstreitigkeiten' zwischen auswartigen Ländern angerufen., worden und hat erst kürzlich einen südamerikanischen Fall dieser Art entschieden. Wer - darnach vermuthen sollte, daß eS in unserem großen Staatenbund kerne häuslichen Grenzstreitigkeiten gebe, der wurde sich stark trren. Solche haben vielmehr .noch zu jeder Zeit bestanden, und auch' gegenwärtig sind wir nichts weniger, als frei davon., ' In der nächsten Zeit, dürste Prasident Cleveland wiederum als SchiedSrichte? angerufen werden, diesmal zur Schlichtung eines Grenzstreites ,' zwisehen New Jersey und Delaware, vorausgesetzt, daß die Sache nicht vor daö Bundesobergencht zur Erledigung gebracht wird. Diese Staaten anspruchen nämlich beide die Jimsdictn über, eine Strecke deS .Delawareflusses,' oberhalb und unterhalb deS Städtchens ,
New Castle, und die Geschichte deS Streitfalles geht bis auf das Jahr 1683 zurück, als der König Karl II. von England seinem Bruder Jacob, dem Herzog von York, den besagten Landstrich nebst verschiedenen anderen Brocken schenkte; Letzterer übertrug später dieses ganze Land an William Penn, und es wurde, ein Theil des Staates Delaware. Aber die New Jerseyer behaupten steif und fest, daß der Delawarefluß die Grenze zwischen beiden Staaten bilde, daher die Jurisdiction New Jerseys sich wenigstens bis in die Mitte des Stromes erstrecke. Jedenfalls wird der Streit nicht in wildwestlicher" Manier, auch nicht in Austcrnfischer Manier, ausgefochten werden. Bemerkenswerther noch ist ein anderer Streitfall zwischen demOnkel Sam selber und dem Staat Virginien wegen Alexander Island. Der verwünschte Rennsport und die Thierschutz-Frage spielen dabei eine hervorragende Rolle. Das besagte, unweit der Lanqen Brücke (die voriges Jahr in der Geschichte der Coxeyaner-ZUge wieder berühmt geworden ist) belegene Jnselchen ist unlängst von einem Syndicat angekauft und als Wettrenn-Platz in Benutzung genommen worden. Von da datirt auch erst die Streitfrage der Jurisdiction über dieses Fleckchen Erde, oder vielmehr, erst seitdem kümmert man sich darum. Ein aus New York und New Jersey vertriebenes Syndicat von Winter-Nennpserd-Besitzern kam nämlich nach der Bundeshauptstadt und wählte, im Hinblick auf Jackson City, das Monte Carlo" dieser Gegend (am virginischen Ende der Langen Brücke) Alexander Island für eine Rennbahn aus, in der vertrauensvollen Erwartung, daß die virginischen' Behörden ihnen keinen Strich durch die Rechnung machen würden. Sie scheinen ihre Pappenheimer auch gut gekannt zu haben. Im vorigen Herbst begannen die Wettrennen daselbst und wurden ohne Rücksicht aus das Wetter sechs Tage jeder Woche fortgesetzt. Bald erhoben sich Stimmen der Empörung über die Grausamkeit gegen Mensch und Vieh, und als der Winter ernstlich in'S Land zog, sahen 'sich die Leiter deS Unterneenens denn doch veranlagt, ein wenig
Rückiickt auf die entrüstete öffentliche Meinung zu nehmen, und stellten bet zwei oder drei Gelegenheiten, als die Witterung besonders scheubilch war daS Äeranüaen" ein. Aber lana und unaew'öhnlich streng war diesmal deS Winters Wüthen, die Pferdebesttzer und Buchmacher" arerten fick über die Unterbrechungen und nabmen die Rennen flott wieder auf. während die Bahn mit Schnee und Eis oder mit kniehohem coran uAl tnat. Viele Vlerde stürzten, einer oder zwei Jockeys kamen um, und mehrere andere wurden ichwer veril. Die Entrüstung im District Columbia wurde immer größer ; da nun die Behörden des Staats Virginien absolut nichts zur Unterdrückung deS WiNs ter-WettrennenS thun wollten (das za zur Zeit auch anderwärts, z. B. im Staat Jndiana, von sich reden macht) , 2. . r i. r y. rn: - so entschloß man ncy enoncy, u ginien überhaupt das Recht über dieses Jnselgebiet abzustreiten. Als George Washington die Statte, w die Vundesbauvtstadt thront. als den Sitz der nationalen Regierung . 1 1. Vt filnnlrt flltrrtt auLwayile, uaicu w"' va ni.n und Marvland anstoßendes Ter ritorium, das genügte, um einen Di7M.'i hon 10 Quardratmeilen zu bil den, an die Ver.' Staaten ab. Der heutige District Columbia t ein 2ym des früheren, und zwar der von Maryland gelieferte, da Virginien das von . . . r c r . 1 . ...!! j. ihm abgetretene ano ipai zuiuuci i. c 3 ...( !V.r .sä Vs? fitS Dien; oainaiö romuc iuytp . lick, GlTtmt deS Diitricts Columbia die Trefwasserstand-Linie des Poromac .. r t .n.v. r.nfm TM am virgiNllen vjquiuc ,c!i,is.. Entscheidung deS vorliegenden StreiieS hängt nun ganz davon ab, ob ein . , Lm , Ciftjjkleiner Waerjlrom zivilen zunder Island und Virginien noch als ein Xhfl tos Votomac betrachtet werden soll, oder nicht. An und für sich wäre der Streit ja eine Lappalie; hoffentlich fällt aber der Gerichtslprucy zu vsun sten der Humanität und Moral aus! W'.e gt onn en, so zerronnen. Kürzlich ging wieder ein Artikel über die märchenhaft entstandenen Bonanza"-Reichthümer in unserem Westen, welche ihren Bessern oi gegen alle Berechnungen sozusagen angeslogen kamen, manchmal sogar infolge anscheinend dummer Streiche in ihren Schooß fielen, durch die Presse. Andererseits sind aber in weitaus der Mehrheit der Fälle. man möchte sagen, beinahe in allen, diese Glücksgüter nicht in der Familie geblieben, ja sie sind gar. zu häufig ihrem unmittelbaren Besitzer sehr bald wieder. in der Hand zerronnen. Im Allgemeinen bleiben ja in unserem Lande verhälwißmäßig sehr wenige persönliche Reichthümer lange in der j Familie, und man 'mag darin, einen schwachen Trost für die Uebelstände der, Anhäufung ungeheurer Vermögen in wenigen Händen finden, obwohl die bedenklichste Seite ja nicht im Reichthum selbst, sondern in der Macht liegt, wftlck, die ieweiliaen Inhaber damit üben können.. Nirgends aber sind die persönlichen Rttsenvermogen so kurzs,k,-. wie in unseren westlichen Bergbau'Regionen, nirgends kann man den Spruch:' Wie gewonnen, 10. zerronnen" so auffallend veranschaulicht sinden ' s.sind erst wemae Jahre her, das man in Californien, und in der übrigen Welt erst recht, von den vier Berg-bau-Mill!onenkSn!aen Flood, OBrien. Mackahe 'und-Fair und von den vier Eisenbahn Mmionenkonigen , Stanford,' Huntington, Crocker und HopkinS nicht aenua Wunderdinge zu 'erzäblen wunte. - Dabei 'liefen freilich auch yiele benteuerWe' Uebertreibun- : mZt untere ' -Mackav-wurde'-eine Aeit'lana 'vor Vielen für den reichsten ,
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Mann der Welt erklärt, und tn Mammon wurde bis auf 00O.Mill:onen Dollars geschätzt! Stanford und j Huntington wurden für mindestens ! hundertfache Millionäre gehalten, Ersterer vielleicht hauptsächlich deswegen, weil er seine Spendehand so weit aufthat, daß der Schatten davon bis über die Oceane fiel. Heute ist von diesen gewaltigen Vermögen nur ein einziges noch, das Huntington'sche nämlich, unverkürzt in den ursprünglichen Händen zu finden! Mackay braucht natürlich noch lange nicht den Vettelsack umzuhängen, aber seine Herrlichkeit ist bei Weitem nicht mehr das, was ein großer Theil des Publikums noch immer von ihr denkt. Sein ungeheures Vermögen ist so toit zusanWengeschrumpfr, daß er manchmal nur mit Schwierigkeiten drei oder vier Millionen baar zur Stelle schaffen kann, wenn er sie gerade zu irgend einem Zweck braucht. Daran können alle Juwelen der hoch aufgedonnerten Mrs. Mackay nichts ändern. Flood und O'Brien haben vor ihrem Tod ihre Reichthümer zu sehr gewöhnlicher Größe zusammenschmelzen sehen, und ihre Erben können sich unter den vielfachen Millionären nicht sehen lassen. Der Hopkins'sche Nachlaß ist allem Anschein nach gegenwärtig erheblich kleiner als zur Zeit des Ablebens von Mark Hopkins. Mit dem .Crockerschen Nachlaß müssen mehrere Familien und einige kostspielige Anstalten unterhalten werden. Die Millionen des wahrscheinlich schlauesten und kaltblütigsten aller Genannten, nämlich James Fairs, der vor wenigen Monaten das Zeitliche segnete, scheinen .einem tragischen" Schicksal entgegenzugehen; günstigstenfalls werden sie in mehrere Klumpen zerschlagen, ungünstigstenfalls aber von der höheren Ferkelstecherzunst mit Stumpf und Stiel aufgefressen. Zurückgegangen ivar dieses Niesenvermögen schon zu Fairs Lebzeiten beträchtlich. Entschieden das schönste Ende findet noch der Stanford'sche Nachlaß, dessen größter Theil in öffentlichen Zwecken wieder aufgeht, also unmittelbar in den allgemeinen Born zurückfließt, aus welchem es gekommen. . DonzJnlanse. Die ungewöhnliche Kälte, welche kürzlich in Florida herrschte und die meisten Orangenhaine ruinirte, hat die Folge gehabt, daß jetzt Orangen in Florida gar nicht zu haoen sind und in großen Quantitäten von Californien bezogen werden. Von dort decken die Lesttzer der großen Hotels in St. Augustine, Jacksonville u. s. w., wo zahlreiche Gäste aus dem Norden weilen, ihren ganzen Bedarf. Einer der Vorkämpfer deS deutschen Turnwesens in den Ver. Staaten, LouiS Lothhammer, ist in Sacramento in Californien, im Alter von fünfundfechSzig Jahren gestorben. AIS achtzehnzähriger Jüngling zog er mit den Heilbronner Turnern in den Kampf für Freiheit nach Baden. Die hereinbrechende Reaction trieb auch ihn nach Amerika. In New York schloß er sich dem ältesten Turnverein an und spielte eine hervorragende Rolle bei der Abwehr der Angriffe, die das im Jahre 1851 in Hoboken gefeierte Turnfest von Rowdy-Banden zu bestehen hatte. Ein Jahr später kam er nach Californien und hat seitdem in Sacramento gelebt. Ein maökirter Räuber betrat 'um Mitternacht die Congreß Hall" zu Tucfon in Arizona. ES wurde Faro gespielt, der Bankhalter sah den maskirten Räuber eintreten, hielt. die Sache aber für einen Scherz und schlug dessen Pistole, die aus ihn gerichtet war, zur Seite. Ter Räuber erhob wieder die Waffe und steckte mit der freien Hand $340 in Gold zu sich, 5500-600. in Silber ließ er liegen. Die Spieler verhielten sich ruhig. Der Schankwärter, welcher in einem Nebenzimmer war, erkannte den Ernst der Situation zu spät. Als ihm ein Licht aufging, eilte er mit einem. Gewehre herbei. Der Räuber hatte gerade die AuSgangsthüre geschlossen, als der Schankwärter auf der Bildfläche erschien. Der Letztere eilte vor die Thür und feuerte auf den fliehenden Mann, aber er traf ihn nicht. Die Polizei hat noch keine Spur von dem Thäter. Von der American News paper PublisherS' Association", der American PublisherS' . Copyright League" und der American Authors' Copyright League" ist ein Liundschreiben an die Bundessenatoren und Congreßmitglieder über die Covert Copyright AM" geschickt worden. Es werden zwei Veränderungen in den Bestimmungen der Covert-Bill vorgeschlagen. ' Bei der bildlichen Darstellung von Gegenständen, - die, keine Kunstwerke sind und die eineVerletzuna deS .Copyrights Znpolviren, soll, der zu erlangende Schadenersatz , nicht geringer alZ 5100 und nicht höher als 55000 sein; bei 5cunstwerken nicht gennger als -$230 und nicht hoher alS 510.000. Die. Senatoren und Congreßmitglieder werden ersucht, für dieseS Amendement zu stimmen. . Präsident Cleveland hat die Congreß-Bill,' welche dieGesellschaft der amerikanischen Blumenzüchter incorporirt, mit seinem Veto belegt. Der Präsident erklärt: Es ist kein genügender Grund vorhanden, diese. Gesellscyaft unter den Bundesgesetzen zu n corporiren. Denn eS besteht nicht die geringste Schwierigkeit, daß die in dem Gesetzentwurf genannten Jncorporatoren alle Zwecke, welche ihrer Gesellschaft vorschweben mögen, auch unterStaatsgesetzen erreichen können. Diese Incorporatwn dü'kch im besonderes Bun desgesetz würde einen ärgerlichen und beschwerlichen Präcedenzfall schaffen. Auch scheint in dem Gesetz keine Grenze für Grund- und bewegliches Eenthum angegeben' zu sein. daS die Ge segschaft erwerben darf, wenn -sie .eS durch Schenkung oder. Vermächtniß erbslt. Die Qxtw 'm $50.000 fritöt
V.
.Die FeMking8 gegen alle Unordnungen des
Der Leöer und des Wagens
welche man um diese Jahreszeit fühlt ist R?.AmMUsett!SÄ IÄmbuö-FSr tropfen.
sich nur auf Eigenthum, das durch Kauf erworben wurde. Wenn wir die Gesammtzahl der Bevölkerung in den Ver. Staaten auf .65.000.000 veranschlagen, so bilden die Katholiken, mit 9.077.865 Seelen, etwa 15 Procent. Hosfmanns katholischem Handbuch zufolge gibt es jetzt in diesem Lande 14 Erzdiözesen, nämlich: Baltimore, Boston, Chicago, Cincinnati, Dubuque, Milwaukee, New Orkans, New York, Oregon. Philadelphia, St. Louis, St. Paul, San Francisco und Santa Fe. Diese 14 Erzdiözesen zerfallen in 86 Diözesen. Die Angelegenheiten dieser großen religiösen Organisation werden gegenwärtig von 17 Erzbischöfen und 73 Bischöfen verwaltet, denen 10.053 Geistliche unterstellt sind. Es gibt 9,300 katholische Kirchen und außerdem noch 5.194 Stationen und Kapellen. 9 katholische Universitäten, nämlich in Baltimore (3). Ft. Wa.yne. Omaha7 Galveston, Buffalo, St.Louis und Jamestown, und 23 Seminare. Wir finden 182 Hochschulen für Knaben und 609 Hochschulen für Mädchen, 3.721' Kirchenschulen werden von den Katholiken unterhalten und von 77.070 Kindern besucht. Die katholische Kirche unterhalt 239 Waisenanstalten. in denen 30,867 Kinder untergebracht sind, außerdem 821 wohlthatige Anstalten anderer Art. Die Gesammtzahl der in katholischen Anstalten be findlichen Kinder beläuft sich auf 918, 204. Dorn NuslanVs, In dem Villenort LoschKitz der Dresden rst die allem rn ihrer Villa, wohnende Frau Kobrzinowsly daS Opfer eines Raubmorders gewor den. Der bisher unbekannte Verbre chev ist in das HauS eingedrungen und hat die 63 Jahre alte Frau mit einem Beil erschlagen. Sammtuche Werthpapiere und alles Vaargeld ist geraubt. I n feiner Wohnung , der Rue Surcouf zu Paris wurde der ' sechzigjährige Handelsmann Alexander . Monmche todt xxa Bett ausgefunden mit einem Revolver in der Sand. Man I i t r Cl fSTTfrtmniH fnm ijiiMvtb gut), un wvtv .u uvv bei nochmaliger Untersuchung deS Zimmers von dieser Ansicht ab. Es fan den sich nämlich Beschädigungen an der Thur, die aus emen Einbruch hindeute ten. Moniache war ein lebenslustiger Greis und verkehrte in Nachtkneipen. Es wird behauptet, daß Monrache von einer Tante in der Provinz kürzlich 150,000 Francs geerbt habe, und eS ist anzunehmen, daß die Morder irr thümlicher Weise glaubten, das Geld bereits in der Wohnung des Alten zu finden. Die 76iähriae Kaufmannswittwe Elise Amon. Pennonärin des Bürger-Versorgungshauses in I V ' 5?' Irrn ntrrrtprt& tn thrrn IHH mit nfir . i iv tm ....... t I der Brust gefalteten Händen und einem Crucifixe zwischen den Fingern im Todtenkleide leblos aufgefunden. Wie ermittelt wurde, batte die Matrone firfi SJÄÄ iuuciic gcyum uno looann Isi ge. nommen, woraus sie unter inbrünstigen Gebeten, das Rttnt umkaüt haHmS den Tod erwartete, der denn auch in kurzer Zeit eingetreten fein muß, da fc.2 T?r ffDitrrn.T S.s .f.;.s ss. fcrv c?:. o: r V vtv ututtttv vi wbwfrtt uts' vuw vt.iurniiut. jun )iuiuiciyiiiy fr aii :.sMrMA rt . M.x linutifc aiuuitu, uiiumut it uuuy wachten, dak die Amon endlich einaeschlafen sei. Am Morgen zeigte eS Lm N. ,,:. 2.... ?rrr. . sich, daß .sie für immer entschlafen war. - wer so z 1 j a tz xomrni sollen der abenteuerliche Bericht über die Strapazen einer. schffsbrüchigen Mann, schast. Der, Danipsschiepper Chrnd rom" . erlitt an der Küste von Wig townshirv (Schottland) Schiffbruch. t . tv ? r.Vi-i- t t. r xjic Veianung.smcyiere ncy IN oas aa liVmttl. ha. daSi Kahrttua scknll HA mit Wasser tu füllen üatSaL irnh suchte mit Tagesanbruch zu landen. Nach , vielen vergeblichen Bemühungen gelang eS, über eine etwa 40 Fuß entsernte Felsenspitze em Seu zu werfen und Mit Hrlse desselben schwang sich die Mannschaft auf den Fuk der Kup )- pe. Dann erklommen sie 'den 60 Fuß hohen stellen Felsen und fanden sich aus. einem der unwlrthsamm, schnee bedeckten Moore Schottlands; fünf Stunden lang irrten sie, von Hunger und Kalte auf'S A:ußersie erschöpft, umher aus der Suche nach einer unterkunst und schließlich gruben sie sich mit den Händen eine Höhlung in den Schnee. Hier verblieben sie drei Stun den, bis sie fanden, daß sie aneinander gefroren waren und von Neuem begaben sie sich auf den Weg. ' Jetzt stießen sie aus emen Dungerhausen, von dem T . S? 1..' P'." ' i c I iroy sammeucn uns em euer anzündeten. ; Während sie dasselbe umiauerien, oemerlre einer oer uu, daß der Fuß deS zweiten Maschinsten Fuß war. so völlig erfroren, daß der Mann auch daS Feuer nicht. fühlte, ob23 t! i.. rs. schon' es ihm zwei Zehen abgebrannt hattet Der Nauch' lockte endlich einen Scbafev herbei, der sie in daS näcKUe Z5arnchaus-brachte, wo sie noch' an ihU K?VLnd, rniederlieaen. ;
beste.
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