Indiana Tribüne, Volume 18, Number 173, Indianapolis, Marion County, 12 March 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Tie tZzliche. Tribüne- kostet durch den Tröger 12 Cent per Woche, die SonntagS..Tribüne"e Cent per Woche. Beide zusammen 15 EentS oder 5 CentS per rkonat. Per Post außerhalb der Ctafct juseschickt in Vorausbezahlung V per Jahr. Mr., lü Süd Alabama Strabe. Indianapolis, Ind., 32. März 1895. Der Seandal in der Family Wanderbilt. Gin Familienskandal iit bttt Kreisen der New Yorker Vierhundert-, welche von den: Shoddy-Anierikaner-thnm bekanntlich als Halbgötter anze sehen werden, hat durch ein Decret der Supreine Conrt seine officielle Vestatignng erhalten: Der Frau Alva E. Wanderbilt ist auf ihren Antrag eine absolute Scheidung von ihrem Gatten William K. Vanderbilt bewilligt worden. Die Einleitung der ScbeidungLklage, die Vorladung des Verklagten, die Vernehmung der Parteien und Zeugen waren so geheimnißvoll betrieben worden, daß erst durch Hinterlegung des Decrets im Bureau des Couniy-Clerks in New York die AnGelegenheit bekannt wurde. Durch das Decret wird der geschiedenen Frau die Obhut über die der Ehe entsprösse?:en drei Kinder und das Recht, sich wieder verheirathen zu dürfen, zugesprochen, was dem Verklagten bei ihren Lebzeiten nicht gestattet ist. Wm. K. Vanderbilt. Eingeleitet wurde die Scheidung klage am 3. Januar dieses Jahres und zwar auf die Beschuldigung des Ehetiruchs. Es fanden eingehende VerHandlungen statt, doch drang nichts über dieselben in die Öffentlichkeit, ein Beweis, daß man mit goldenen Schlüsseln nicht nur Alles öffnen, sondern auch Alles schließen kann. Auch jetzt sind mit Ausnahme des Decrets alle Papiere, welche auf den Proceß Bezug haben, versiegelt, so daß von den Zeugenaussagen schwerlich etwas bekannt werden dürfte. ' Man wird aber nicht fehl gehen mit .4, Anahme, daß Vanderbilt's Beziehungen zu der Pariser Courtisane Nellie Neustetter die Veranlassung zu der Scheidung gegeben haben. ' William K. Vanderbilt, ein Enkel des Commodore Cornelius Vanderbilt, hatte sich im Jahre 1879 mit Fräulein Alva Smith, der Tochter eines Baumwollemaklers in Mobile,' Ala.. ?erhe!rathet. Diese Ehe - war schon seit Jahren nicht die glücklichste. Wie Vanderbilt's Freunde behaupten, ist die Entfremdung der Eheleute auf den maßlosen Ehrgeiz der Frau zurückzuführen, welche Alles unter ihr Scepter beugen wollte. Seinem Wiv,iij rU" 1 sö ir sz,J'9 Mm!i Frau Vanderbilt. berspruch zum Trotz veranstaltete sie am 27. März 1883 inen feenhaften Costümball und diese Affäre leitete den Bruch ein. Im Laufe der Jahre tourbi d:m Krösus das Ehejoch unerträglich und er beschloß, dasselbe unter allen Umständen zu zerbrechen. Sein Vcuder Cornelius versuchte noch im vorigen Jahre vergeblich, das Einvernehmen zwischen den Eheleuten wieder herzustellen, Im verflossenen Sominer erschien die vorgenannte Nellie Neustetter, die in dem galanten Paris eine gewisse Rolle spielende Tochter eines Deutsch-Amerikaners, auf der Scene. Vanderbilt machte aus seinen Beziehungen zu ihr kein Geheimniß; ob er dies nur gethan hat, um seine ihm verhaßte Frau zur Einleitung der Scheidungsklage zu - zwingen, mag dahingestellt bleiben. Während Frau Vanderbilt einen Landsitz an den Ufern der Tbemse bewohnte, stürzte ihr Mann sich in den Strudel des Seinebabel und zu wiederholten Malen waren in den Pariser Zeitun-k-en Andeutungen von seinen Escapaden zu finden. Im September v. I. kehrte Frau Vanderbilt nach Amerika zurück und bald folgte ihr Willi? K."; damals hieß es zwar, es sei gelungen, eine Versöhnung der Gatten zuStande zu bringen, allein es zeigt sich jetzt, daß alle diese Gerüchte vollständig aus der Luft gegriffen waren. Schisse mit schrägem Steven. Der Untergang des Lloyd-Dampfers Elbe" und der damit in Verbindung stehende sehr bedeutende Verlust an Menschenleben hat in den sachverständig?n nautischen Kreisen von Hamburg die Frag: erörtern Ussen. auf welche Weise derartigen Unglücksfällen in Zukunft vorgebeugt werden könnte. Äuf Seiten der praktischen Nautiker ist man einstimmig der Ansicht, daß die ,2:-:wäkti Vebnbeit. Damvker

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nur noch mit' geradem Steven (Vordertheil) zu bauen, im hervorragenden Maße an der Intensität von Collisionsfällen die Schuld trägt. Gerade, d. h. senkrecht vom Kiel aus aussteigende Steven mögen für die Fahrgeschwindigkeit des Schiffes allerdings von gutcm Nutzen sein, insofern sie das Wasser rasch theilen und nach beiden Seiten des Schiffes zurückwerfen, ganz abgesehen davon, daß ein Schiff mit geradem Steven sich besser präsentirt. als ein solches mit'schrägverlausende? Buglinie. Ist aber der Steven vom Kiel aus schräg aufsteigend, so werden in einem Collisionsfalle von einem solchen Schrägsteven zunächst diejenigen Theile des anderen Schiffes getroffen, ' die zur Schwimmfähigkeit desselben , nicht absolut erforderlich sind. Es findet dann bei einer solchen Collision mehr ein Beiseitedrücken des angerannten Schiffes, als ein Hineinfahren in dasselbe statt, und deshalb ist man in nautischen Kreisen allzemein der Ansicht, daß eine Besserung, das heißt eine Verminderung der Gefahr bei Collisionsfällen nur durch den Erlaß einer internationalen Vorschrift herbeizuführen ist. nach, welcher Seesahrzeuge hinfort nur mit schrägem Steven gebaut werden dürfen. Viel'eicht emvfiehlt es sich auch, den Winkel "einstellen, in welchem der Vorder'tev:n eines Schiffes vom Kiel auf?!ir!s ve" ""' Hl 1 1 ', 1 Und eö stinkt doch !

Lady Henry Somerset, die bekannte Partnerin unserer" Fräulein FranceS Willard in dem großen und sich äugenscheinlich sehr gut bezahlenden Werke der weiblichen Weltbekehrung, wird jetzt, nach ihrer Rückkehr nach' England, von hiesigen Reformern angeklagt, dag sie in London einen Theil ihrer Häuser zu unmoralischen Zwecken vermiethe. Wir wissen genau, waS Lady Somerfeh darauf antworten wird. , Sie wisse davon,, nichts, - wenn .dies' der Fall wäre, so wör? ihr Agent, zu tadeln. - Sie verlange weiter nichts,-als daß sie eine anständige Einnahme aus ihrem BesiK von ihm regelmäßig erhalte. Das ist gute aristokratische und auch manchmal - christliche Moral. Der Kleinbürger,, welch zwei oder drei Häuser zu dem angegebenen Zweck ut miethen würde, könnte sich in seinem KreiS nicht mehr halten; Jedermann würde ihm den Rücken zudrehen; aber wsnn Lady Somerset Dasselbe thut, so ist daZ eben ganz etwas Anderes. Die hochadlige, verlotterte, englische Aristokratie, welcher selbst unsere närrischen. Geltxlriswkratie, wie Vanderbilt und Gould verschlossen bleibt, würden sofort zu ihren Riechfläschchen greifen, wenn einmal ein Droschkenkutscher, ein Brauer oder Schnapsbrenner der ein bekannter 'Wucherer m ihren Kreisen erscheinen sollte. 'Aber .die Hälfte aller Droschken, in London gehören einem Lord, viele der Lords sind Brauer und ' Schnapsbrenner, geben Geld gegen hohe Zinsen au professionelle Wucherer, ' damit ; diese damit wÄhschaftr,'sind. professionelle SpieUz und tricky" auf der Rennbahn, beuten ihre Pächter bis äufö Blut aus; aber daS macht nichts äuS, so lange inur ihr Einkommen möglichst hoch ist. Nirgends herrscht der Spruch so allgemein: Geld stinkt nicht", als in den sog. ariswkrattschen Kreisen, unter der Geld- und ber A:burtS-Aristokratie Europas. Und wenn die Leute allerHand geradezu schmachvolle und unehrliche Geschäfte betreiben, so muß hier wie 'drüben, der Agent herhalten. Dieser Agent wird aber abgesetzt, wenn er nicht genug Geld einbringt, wenn er nicht aus Grundeigenthum etc. ebensoviel herausschlägt, wie gewissenlose Besitzer. Dabei fallen auch manchmal unschuldige Besitzer herein. Dies passirte vor längeren Jahren einmal einem hochangesehenen, sehr reichen, deutschen Bürger in New gork. Zu ihm kam eineö TageS eine Deputation von Ve wohnern einer fashionablen Straße und erklärten, daß sie gerichtlich: Schritte thun müßten, wenn der Herr nicht sofort, drei oder vier Häuser in ihrer Straße, welche von ihm an Bordellwirthinnen vermiethet worden wann, räumen ließe. Der gute Mann denn er ist wirklich ein guter Mann - fiel beinahe auf den Nücken. Er tele phonirte sofort an seinen Advokaten etc. etc. Innerhalb von ein paar Stunden waren die Nester gesäubert. Natürlich bekam de? Agent sein Fett. Aber auch der gute Mann liebte hohe Zinsen zu bekommen und der Agent dachte: Wenn ich ihm nicht genug Geld bringe, nimmt er einen Anderen. o mag ja auch Lady Somerset eine recht gute und nette Dame sein, aber der Agent muß eben hohe Zinsen bringen und der arme Kerl muß dielleicht gar vieles thun, was ihm gegen den Strich geht; aber, du lieber Himmel, der Mann nruß leben und wenn er nicht abliefert, waS man von ihm erwartet, wird ein besserer Agent engagirt. Ein besserer" Agent ist aber gewöhnlich ein solcher, der weniger Herz, weniger Moral, weniger Eigenschaften eineS Gentleman" in sich hat, als der frühere; und je weniger von allen diesen Dingen der Agent besitzt, desto - mehr davon , kann sein icher, aristokratischer Herr davon documentiren, wenn er oder seine Frau zu . den Reformern" gehören, waS ja jetzt außerordentlich fashionaile ist, in hohen Miethen für Kirchensiühle, liberalen Beiträge für Missionen, Vereine zur Rettung gefallener Mädchen, (die vielleicht in den Häusern der Reformers vergewaltigt wurden), Gesellschaften zur Bekehrung von Trunkenbolden (die in den Spelunken ihren letzten Cent ausgeben, für welche er Miethe erhält) u. s. w. ' -Non ölet", sagt auch nur zu ost die fashionable Kirche. In Washington D. C. baut jetzt eine Dame-, welche einst ein sehr gut bekanntes Damen-Pensionat" hielt, eine große fashionable Kirche. DaS Geschäft" des' Pensionats muß . sich außerordentlich gut bezahlt" haben; denn schon lanae bat sie si& mrüdteaen. bält

Gsülpage etc. Gebendes 'würde sie fromm" und fand einen jungen geistlichen Streber, de: sie in seine Gemeinde ausnahm. Natürlich allgemeines Beiseiterücken und Gesichterschneiden, wenn sie in die Kirche kam. ilbtz bald hatte lie das beste Pew", bald wußte man, daß die Zö-Note, welche man unter den Nickeln in der Collecte fand, stets von ihr herrührte und nun, da sie die große neue örche baut, ist Alles vergessen. Und vor Mrs. S., auf welche die Männer mit Fingern zeigten und vor der die Mädcyen errötheien, wenn sie, hoch auf dem Lock, eine neue Pensionärin- auf der Pennsylvania Ave. kutschirte und paradirte, zieht man jetzt den Hut. Non olet. Die reichste Privatgemeinde der Welt, die Trinity-Kirche in New York, hat Millionen ihres RiesendermögenS in Tennementhäusern angelegt, naiürlich hat sie ihre weltlichen Agenten. Eine Commission zur Untersuchung der Zustände in diesen Quartieren der Armen, an deren Spitze ausnahmsweise hochachtbare und gewissenhafte Leute standen, fand gerade in diesen Häusern die abscheulichsten Zustände, bei hohen Miethen. Die Gemeinde giebt jährlich Hunderttausende für Missionen, für den Bau. neuer Kapellen etc. aus; aber sie hatte keinen Missionar, der sich umschaute, ob nicht ihre eigenen Miether in scheußlichen Löchern ohne jede sanitären Verbesserungen und Vorsichtsmaßregeln langsam dahinsiechten und Hunderte von Kindern durch ansteckende Krankheiten dahingerafft wurden. Dafür ist aber zuch diese Gemeinde hocharistokratisch. Glücklicher Weise sind solche Beispiele in Kirchen nur selten Wir finden sie klu? in Gemeinden, die aristokratisch" sind oder eS werden wollen. Da heißt :s, man braucht nicht zu fragen, woher das Geld kommt, wenn es nur zu einem guten Zweck verwendet wird. Und so sagt auch die blinde Menge, wenn eS Geld sieht, daS durch die Hände von keicken Leuten aeaanoen ist. die die

Reformer spielen.' So sagt auch der Aristokrat, der das Geld, was der Agent der Armuth und dem Laster abqerungen, in die Tasche steckt: . Nun stinkt's nicht mehr, aber es stinkt doch." (Clev. W. u. Anz.) Wühlereien in Egypten. Der Streit zwischen den Franzosen und den Engländern um den leitenden Einfluß in Egypten wird von Tag zu Tag schärfer. Vor einigen Monaten reiste eine der ersten Kräfte der Pariser Presse, Herr Percher, nach Kairo, um gleichzeitig mit der Berichterstattung für das Journal des Döbats" die Leitung des französischen LocalblatteS Journal Egyptien" zu übernehmen. Seither ist der Preßfeldzug gegen Nubar Pascha, den greisen Freund der Engländer, eröffnet, und jeden Augenblick wird grobes Geschütz aufgefah ren. Die Engländer spielen ihrerseits den Minister Nubar gegen den Khediv aus, der sich, von den Franzosen unterstützt, der erdrückenden Bevormundung durch Lord Cromer zu entziehen sucht und dafür von derTimes" hart mitgenommen wird, deren jetziger Geschäftsführer das Blatt längere Zeit in Egypten vertreten hat. Thatsache ist, daß die friedlichen Zustände, die während einer Reihe von Jahren die Entwicklung des Landes gefördert haben, nicht länger obwalten. Als vor' etwa neun Monaten, der thatkräf iige Diplomat und Colonialpolitiker Hanotauz zum Minister des AuSwärtigen in Frankreich ernannt wurde, ward allgemein angenommen, daß die Untergrabung der englischen Vermaltung in Egypten heftig betrieben 'werden würde. Diese Befürchtung hat sich verwirklicht. Augenblicklich liegen die Dinge so, daß England, um die französischen Wühlereien und dieFeindselkgkeit des jungen Herrschers zu neutralisiren, grade eine Verstärkung seineS Einflusses anstrebt. waS die Reizbarkeit der Gegenpartei nur zu stärken geeignet ist. Ein Zwischenfall wird mit besonderm Eiser zu gegenseitigen Anschuldigungen verwerthet. Der. Khediv soll sich Sir Elwin Palmer gegenüber dahin geäußert haben, er sei mit Nubar Pascha unzufrieden. Die englische Telegraphenagentur verbiettete daraufhin die Meldung, Lord Cromer gegenüber habe AbbaS Pascha sich in entgegengesetztem Sinne ausgesprochen. Nun trat ein arabisches, von einem Syrer geleitetes Blatt, El Ahram," mit der Erklärung auf, der Khediv müsse sich in ersterem Sinne ausgesprochen haben, denn er sei, wie auch sein Volk, mit dem Ministerium Nubar unzufrieden. Dieser Erklärung, die den britischen Vertreter Lord Cromer der Unwahrheit bezichtigt, wird besondere Wichtigkeit oeshalb beigelegt, weil jener Syrer, der unier französischem Schutze steht, zur Zeit als der einflußreichste persönliche Berather des jungen Herrschers gilt. Die Times" meint nun sehr schroff, wenn die Wahrheit verletzt worden sei eS nicht durch Lord Cromer, sondern durch den Khediv geschehen. El Ahram sagt, die Engländer wünschten doch wohl keinen Ministerwechsel,' weil sie in Nubar Pascha ein völlig gefügiges Werkzeug besäßen, wohl aber sei eine Krise unvermeidlich, falls die Minister nicht aufhorten, statt ihrem Vaterlande den englischen Interessen zu dienen. Die TimeS" ihrerseits bemerkt drohend hierzu, der Becher sei zum Ueberlaufen voll, wenn der Khedw seinem franco-syrischen Secretär Mittheilungen mache, wodurch der Vertreter Ihrer britischen Majestät der Doppelzüngigkeit bezichtigt wird. Sodann wird den Ministern zu? Aufmunterung vorgehalten, daß der Khediv keinen begründeten Vorwurf gegen sie zu erheben vermöge. Solange sie der Unterstützung Englands sicher seien, würden sie nicht zurücktreten. Wenn aber der Khediv ohne die Zustimmung des britischen Vertreter? seine Minister entlassen wolle, so möge er die Folgen

redenken. u$ ewe englische Telegraphen-Agentur hat sich mit der Möglichkeit einer Ministerlrise beschäftigt, um alsdann mit folgender Meldung den Neigen der Alarmnachrichten zu eröffnen: Mehrere gegen Europäer verübte Verbrechen lassen Zweifel entstehen, ob die Polizei ihrer Aufgabe gewachsen sei. Die in Kairo ansässigen Engländer können sich neuerdings von der Verachtung und der Unverschämtheit der Eingeborenen gegen sie überzeugen. Freilich glaubt man im Allgemeinen nicht an die Möglichkeit neuer Angriffe der Gingeborenen gegen die Christen, indeß' herrscht in den britischen Kreisen die Ansicht, daß die Behörden in den Städten und Dörfern nicht genügend auf die Eingeborenen einwirken, um diesen die nöthige Achtung vor den Europäern beizubringen. Diejenigen Egypter. die den Europäern günstig gesinnt sind, sprechen offen von einer Empörung für die Ramadanzeit. Die Franzosen und die Oppositionsblätter schreiben die jüngsten Verbrechen der Unzulänglichkeit der Polizei zu. während, Leute 'ohne Voreingenommenheit der Meinung sind, die Verantwortlichkeit wegen des ungebührlichen Venehmens der Eingeborenen treffe die Franzosen und dieOppositionsblätter.Es scheinen also beide Parteien dahin einig zu sein, daß nicht genügend für Aufreckterhaltung der Ordnung gesorgt sei, mit dem Unterschiede jedoch, daß die Engländer die Lage benutzen wollen, um eine neue, die Ärtsbehörden verantwortlich machende Polizeiordnung durchzubringen und unter der Leitung des neuen Berathers des Ministeriüms des Innern, Gorst, in englischem Interesse anzuwenden, daß dagegen die Franzosen die Währung der Erfolglosigkeit der einseitigen englischen Vormundschaft zuschreiben.

OemelnnützigtS Vugenwasser, um anaegrifsene Augen zu stärken Man lasse sich in der Apotheke ein frisches, kräftiges Fenchelwasser bereiten und wasche die Augen Morgens und Abends regelmäßig damit. Dann koche man wöchentlich einige Mal römisch: Kamillen in Wasser ab und lasse den Dampf an die Augen ziehen. Bei fortgesetztem Gebrauch dieses einfachen Mittels wird man' bald die wohlthätigen Folgen spüren. GeaenScklucken. TiefeS Einathmen und festes, doch nicht gemalti fameS Frottiren der Magengegend, in langsamen, glelchmaZigen stncyen. Auch soll man ein Stüll Zucker, mit Essig getränkt, in den Mund nehmen und langsam zerfließen lassen. Gerissene Haut an den Füßen. Wo die dicke Haut am Ballen oder an de? Ferse springt, da sollte man 'den Fuß zweimal täglich in warmem Wasser, möglichst lange andauernd, baden und dann die beschädigten Stellen mit Vaselin, Lanolin oder dergleichen einreiben. Man muß vorsichtig sein, , daß weder Schmutz noch Wollfafern von den Strümpfen in die Wunden kommen. Bei Herzstockungen. Leute, die von diesem gefährlichen, Uebel heimgesucht sind, sollten, wenn derartige Anfälle eintreten,sofort eine liegende Stellung einnehmen, wenn nichts andereZ da ist, auf dem Boden. Sie sollten sich halb auf die rechte Seite, halb auf daS Gesicht drehen. In dieser Lage wird das Herz bald seine Thätigkeit wieder aufnehmen. Für ein Gerstenkorn". Man thue ein Eiweiß in eine Untertasse'und reibe dahinein eine Prise Alaun. Es wird eine geronnene Masse werden. Diese legt man zwischen zwei Mulllappen und bindet daS während der Nacht über daS kranke Auge. Oft genügt ein einmaliges Anwenden diefeS Mittels, in hartnäckigen Fällen wiederholt man 'daS Verfahren und es wird behauptet, daß an dem betreffenden Auge nie wieder ein Gerstenkorn erscheine. Stockflecke entfernt man aus schwarzen Stoffen, AtlaS, Seide etc.: 1. Man benetzt die Stellen mit gereinigtem Weingeist, in den man et wo S Salmiakgeist gemischt hat. Sind die Flecke geschwunden, bestreicht man den Swsf auf der Rückseite mit einer Mischung von einem Theil Essig und drei! Theilen Krauseminzwasser und plättet ihn sofort zwischen Tüch:rn. 2. Man kocht geschabte' Seife mit etwas Regenwasser zu einem steifen Brei und reibt ihn auf die Flecke; darauf streut man etwas pulverisirte Pottasche. Man breitet 'dann den Stoss auf einem Ra sen auZ und wäscht ihn nach 24 Stunden gut aus. -Um Rosen zu treiben, braucht man vorbereitete Stöcke' in Töpfen, Düngerpulver und Bestäuber. Man stellt' die Rosen zaerst Topf an Topf und bespritzt die Zweige täglich zwei- bis dreimal mit ca. 70 Grad Fahrenheit warmem 5 Wasser. , Alle acht Tage wird bis zur . Knospenbildung ' ein aufgelöster Dünggüß. gegeben; gegossen wird nach Bedarf, die Erde " darf nicht stark -austrocknen. Wenn die Triebe gut. entwickelt , sind, rückt man die Töpfe auseinander,' auch muß dann durch Lüften einer 'Scheibe, wenn eS die A'lßentemperatur gestattet, frische Lust zugeführt, werden, ' Die Lufworrichtung muß über den Pflanzen angebracht sein. W a s ch p u l v e r. Um die Haut zart 'und schon zu erhalten, kann man sich eines auf folgende Weife hergestellten Rei5pulverS bedienen: Eine beliebige Menge Reis, von allem Unrathe gesäubert, wird in. reinem Wasser eingeweicht, das Wasser aber täglich abgegossen und mit reinem vertauscht. Ungefähr14 Tage lang wiederholt man dieses tägliche Ab- und Zugießen, worauf der Reiz so weich' geworden sein wird, daß man ihn leicht zerdrücken kann. Nun wird' daS Wässer abgegdssen, wobei sich die.Masse auf.dem Boden musartig ' ' zusammensetzt." Auf diese Masse fließt man wieder reineS

Wasser und' rührt sie damit wohl durcheinander, bis eine weiße milcharlige Flüssigkeit entsteht; diese wird durch ein Haarsieb oder durch ein wei ßes. nicht zu dichteS Tuch gegossen und man läßt sie sich klären, worauf das zurückbleibende feine Mehl auf einem ausgespannten weißen leinenen Tuch getrocknet und sodann zum Gebrauche aufbewahrt wird. Anweisung zum Putzen des Silbers. Um dem Silber ein neues, glänzendes Ansehen zu geben, wasche man es rein und bestreiche es. nachdem es trocken geworden mit durch Weingeist befeuchtetem pulverisirtem Hirschhorn. Dieses lasse man am Silber trocknen und reibe letzteres mit einem wollenen Tuche glänzend. Ein anderes Mittel, daS Silber blank zu putzen, besieht darin, daß man dasselbe ganz mit Oel befeuchtet und dann mit fein pulverisirter Kreide an einem wollenen Tuche putzt, um es danach mit einem leinenen Tuche rein abzureiben Auch kann man feinem Zinn auf diesem Wege ein hellglänzendes Ansehen geben. Silber sowohl als Zinn wird sehr blank werden, wenn man es in dicker warmer Seifenbrühe wäscht und mit einem wollenen Tuche nachputzt. Plumpudding. Sieben Unzen Nierenfett werden abgehäutet und fein gewiegt, dann mit 3 1-2 Unzen geriebenen Semmeln und 3 1-2 Unzen Mehl vermengt, hierauf fein gestoßener Zucker, je 5 Unzen Rosinen und Weinbeeren, welch letztere gewaschen werden müssen, je 1 3-4 Unzen in kleine Würsel geschnittene Pomeranzenschale und Citronat, zwei Aepfel, welche geschält, vom Kernhaus befreit und in kleine Würfel geschnitten werden, dann etwaZ Salz, ein wenig Muskatnuß, gestoßene Nelken, gestoßener Zimmet, ein Glas Milch, ein halbes Glas Rum. mit dem Safte von einer Citrone vermischt, schließlich drei verklepperte Eier dazugegeben und alles gut unter einander gemengt, worauf man die Masse etliche Stunden ruhen läßt. Nun bestreicht man eine Puddingform mit ' Butter, füllt sie damit, schließt sie mit einem gut passenden Deckel, -legt den Pudding in kochendes Wasser und kocht ihn ununterbrochen vier Stunden, indem man nöthigenfalls siedendes Wasser nachgießt, nimmt die Form heraus, öffnet sie und stürzt den Pudding auf eine Platte. Auch kann man eine Serviette nehmen, indem man dieselbe mit Butter bestreicht, die Masse hineinfüllt, fest zubindet und den Pudding kocht wie in einer Form. Der Plumpudding wird zur Tafel gebracht, vertheilt auf den Tellern mit Rum begossen, den man anzündet, und während deZ Brennens verschnitten. in OontJnranVe. Ein Jahr Zuchthaus ist die ganze Strafe, welche über den ehemaligen Staatsfchatzmeister Woodruff von ArkansaS verhängt wurde. Seine Unterschlagungen während einer sechsjährigen Amtszeit beliefen sich auf 5110,000; aber da seine Bürgen den Betrag bis auf 510.000 gedeckt haben, so läßt man ihn so leichten Kauss davonkommen. Nach dem amerikanischen Rechtsgefühl handelt es sich eben nicht um das Verbrechen selbst, sondern um die Summe. - Die Anklage gegen Woodruff lautete auch nur auf Betrug. Und auch diese Verurtheilung zu einer so leichten Strafe ist nur mit großer Mühe erlangt worden, denn von den Geschworenen waren acht für schuldig und vier für nicht schuldig, bis eine Einigung auf schuldig und ein ganzes Jahr Zuchthaus erreicht wurde. Viermal ist Woodruff processirt worden Dreimal konnten die Geschworenen sich nicht einigen, und erst das letzte Mal wurde er verurtheilt. Während deZ letzten Processes versuchte die Tochter des Angeklagten direct in die Verbandlungen einzugreifen, indem sie Richter und Staatsanwalt persönlich angriff. Ritterlich:" Achtung vor der Damesicherte ihr Strattosiakeit. Edward Buck, welcher seit 32 Jahren von seinen Angehörigen vermißt und als todt betrauert wurde, hat dieselben in Long Aranch, N- I., wiedergefunden. Buck trat vor 32 Jahren als Seemann auf einem Dampfer eine Reise nach Australien an, und mehrereMonate später erfuhr seine Familie, bestehend in Frau und einem Sohn, daß der Dampfer an der australischen Küste gescheitert sei. Man glaubte, Buck sei dabei umgekommen, da er nichts von sich hören ließ. Die Familie zog später nach Camden, von da nach Trenton und schließlich vor 9 Jahren nach Long Brauch. Als Buck nach Amerika zurückkehrte, 'war die Familie verzogen, und er konnte trotz aller' Nachforschungen keine Spur von Frau und Kind fmden. Er fuhr bis vor 6 Jahren ' zur See, dann ließ er sich in . Californien nieder, von wo er nach drei Jahren nach New Fork zog und in Speculationen mit Grundeigenthüm in' Rockland - Lake, N. , ein Vermögen erwarb. Als er kürzlich erfuhr, daß in Long Branch ein Ed ward Buck wohne, kam er dahin und machte die Entdeckung, daß Edward Vuck sein 42 Jahre alter Sohn sei. Er fand auch seine betagte Frau, die bei dem verheiratheten Sohne wohnte, noch am Leben, und die Freude de3 Wiedersehens läßt sich nicht beschreiben. Die ganze Familie wird nach Rockland Lake ziehen, wo der 65 Jahre alte Buck wohnt. ' Mit einer himttelschretenden Hartnäckigkeit setzt daS Trolley Ungeheuer in Brooklyn sein'blutgierigeZ Werk fort; 102 Personen mußten am Altar des elektrischen Molochs bereits ihr Leben lassen, und das wahr scheinliche 103. Opfer, eine alte Frau Namens Jemima Johnson aus Jersey City, liegt in sterbendem Zustand: im Brooklyn - Hospital.' Ihr linkes Bein würde bereits ampütirt, der rechte Fuß wird abgenommen werden, und ihr Zu stand wird von den Aerzten als. hoff nungsloS bezeichnet. Frau JohnsonS Fall ist ein sehr trauriger' Seit Wo eben schon wollte sie ihrem Sohne. I.

BYo JÄTOHS

Rheuulatiömus, Nheumatismuö, Rheumatismus, Nheumatiömus, Mieumatiömus,

A Hellt sicher U Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Nelu?algie, Nelwalgie, Q m o ra.. R. Johnson, welcher rer yamtilon Ave. - Station als Patrolmann zugetheilt ist. einen Besuch abstatten. Wieder und wieder verschob sie das freudige Ereigniß, bis sie endlich die günstige Witterung benutzte, um , nach Brooklyn zu kommen. Ihr Sohn hatte für den Nachmittag Urlaub erwirkt und freute sich sehr kindlich, den Tag mit seiner betagten Mutter verbringen zu können, als er plötzlich telephonisch benachrichtigt wurde, daß Frau Johnson bei der Fulton - Fähre von einer Car der Myrtle Ave.-Linie überfahren und tödtlich verletzt worden sei. Die Car war, wie gewöhnlich, mit einer ungeheueren Schnelligkeit dahergebraust gekommen;' in dem Wirrwarr unzähliger Trolley - Cars wurde die alte Frau etwas confus. und ehe ihr Jemand zur Hilfe eilen konnte, lag sie stöhnend und jammernd unter den Rädern; der Bremser der betreffenden Car wurde noch rechtzeitig verhaftet, sonst wäre es ihm von Seiten einer erzürnten Menge sicherlich schlecht ergangen. Oom uslanve. In Trient weilte vor Kurzem die Menagerie von Berg. Der Thierbändiger hatte während einer Ertravorstellung. als sich derselbe eben in einem Käfig mit zweiLöwen und einem Tiger befand, daS Unglück, auszugleiten und zu Boden zu stürzen.' In demselben Augenblick stürzte der Tiger auf den G.'kllenen und setzte die Krallen, ein. Die Frau des Bedrohten hatte den Muth und begab sich sofort in den Käfig, packte den Tiger am Kopfe und brachte daZ Unglaubliche fertig, daß der Tiger von seinem Opfer loSlleß und sich in die Ecke verkroch. UnterFühruugdeSDocentm der Geologie in-Upsala Dr. Otto Nordenskiöld wird eine schwedische Expedition nach dem Feuerlande abgehen. Die Reise geht auf der allgemeinen Pissagierroute nach Buenos Aires und dort sucht sich die Expedition Schiffsgelegenheit nach dem Feuerlande wo man sich bis Juli nächsten Jahres aufzuhalten, gedenkt. Unter den Theilnehmern wird sich Dr. Ohlin befinden, der im vorigen Sommer zur Auffu chung der Ajörlingschen Expedition nach Nordgrönland gegangen war. Diese sowie die von dem Jagdmeister Niilsson angestellten Nachforschungen sind bekanntlich ergebnißlos geblieben, sodaß die im August 1892 bei den Ca-rey-Jnseln mit dem Expeditionsschiff Ripple verunglückte Björlingsche Po-lar-Expedition ndgiltig als verloren zu betrachten 'st. Daß die Japaner nicht blos zu Wasser und zu Lande schlagfertig sind, daß sie vielmehr auch durch einen guten Witz ihre Gegner abzuführen verstehen, das zeigte folgende hübsche Geschichte: Nach der Einnahme von Port Arthur baten der britische Admiral Freemantle und sein Stab den japanischen Admiral Jto um die Erlaubniß, die eroberte Citadelle be sichtigen zu dürfen. Die Japaner waren? wüthend gegen die Engländer, die in gewisser Weise die Chinesen unter stützt hatten, indem sie während tti Schlacht derart manövrirten, daß die Angreifer belästigt wurden. Trotzdem wurde Freemantles Gesuch freundlich bewilligt. Sie haben hier eine große Anzahl Siegeszeichen-, sagte Freemantle bei der Besichtigung zum Admiral Jto. Würden Sie uns nicd eins zur Erinnerung schenken?" Sehr geir", antwortete Jto höflich. Und nach Beendigung der Besichtigung ließ er dem Admiral und den englischen Officiercn. . . je ein Remingwn-,Ve-wehr als Geschenk überreichen. Man kann sich denken, waS für lange Ge sichter Freemantle und sein Stab mach- , ten, als sie in den Gewehren die von England an China verkauften Waffen wiedererkannten. or einigen Tagen fuyr der Eeneral-Gouverneur von Polen, Graf Schuwawff. in offenem Wagen vom Belvedere in Warschau nach seiner Residenz. An' eine? Straßenbiegung kreuzte . sich sein Gefährte mit einer Droschke, in welcher de? Capitän des GeneralstabeZ Wassil Josephdwicz Gurko, der Sohn des früheren Gouverneurs.'saß. Der junge Gurko fuhr an dem 'Grafen Schuwaloff mit ostentati ver Zerstreutheit und ohne den schuld!gen militärischen Gruß vorbei. Der General-Gouverneur ließ seinen Wagen sofort halten und ertheilte seinem in .Tscherkessentracht neben dem Kutfcher sitzenden Leibdiener einen leisen Auftrag, worauf derselbe sich rasch vom Bocke schwang, der Droschke Gurko'S nacheilte und sie zum Stehen brachte. De? junge Capitän kehrte nun zu Fuß zum Wagen des Grafen Schuwaloff zurück, nahm hier in strammer militärischer Haltung vor einem zahlreichen Publikum, das die Scene mit begreiflichem Interesse verfolgte, einen scharfen Verweis entgegen und fuhr dann mit seiner Droschke weiter auf die Hauptwache, wo er ?rn Auftrag deS EenttJl-Gouvernturs vierundzwanzig Stunden in Arrest blieb. So haben MZeiten und Dinge in Warschau gemreri. - -'

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