Indiana Tribüne, Volume 18, Number 173, Indianapolis, Marion County, 12 March 1895 — Page 1

O A ö VI 00 A rlC KW rlC US AS stf v-v? W W V 0 W G Office: No. 10 Süd Alabama Straße. Jahrgang 18 Indianapolis, Indiana Dienstag, öen 12. ZNärz 1895. No. 173

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roiliers, Editorielles. Unsere Politikanten, Republikner, und Demokraten vom Gouvernör herab bis zum Spucknapfreiniger, sind, in politischem Sinne natürlich, ganz erbärmliches Gesindel. Unser Souvernör unterzeichnet, ohne fich lange zu besinnen, die Nicholson Bill, und hilft, sie zum Gesetz zu machen, ja macht sie zum Gesetze, obwohl er deren Gesetzwerdung mit Leichtigkeit verhindern könnte. Wenn eS fich aber um ein Gesetz handelt, daS nickt ein Prinzip involvirt, daS nicht Tausende in ihrem Erwerb schädigt, sondern bloß ein pzar politischen Handlangern die Stellung kostet, dann nimmt er zu den äußersten Mittel , seine Zuflucht, um eS zu verhindern. Die Bill, welche die Absetzung der StaatShauS. Angestellten verfügte, war zeitig genug in den Händen deS GouvernörS, um dieselbe mit Veto zu belegen, aber er wußte, daß sein Veto überstimmt werden würde. So wollte er denn schlau sein. Er wartete bis wenige Minuten vor Mitternacht, und sandte dann seinen Sekretär mit der Vetobotschaft ab. Da wäre dann die Vertagungöftunde eingetreten, ehe eine Abstimmung über daS Veltxhätte vorgenommen werden können. ES heißt auch, er habe von dem CustoS deS HauseS die Zeiger, der Uhr zurücksetzen lassen. Die Republikaner waren aber auch nicht fauk Sie verschlossen die Thüren deö Sitzungssaales deS HauseS. AIS der Sekretär deö GoudernörS mit großem Gefolge ankam, fand er die Thüren verschlossen. Da erbrachen sie die Thüren gewaltsam und drangen in den Saal. Die Republikaner stürzten aus den Sekretär zu, um ihn am Verlesen der Botschaft zu verhindern. Und nun entstand eine riesige Prügelei, während welcher dem Sekretär die Kleider in getzen vom Leide gerissen wurden. Dieser und AdamS von Parker Eounty befinden fich heute in Lebensgefahr. Letzterem fehlt auch seine goldene Uhr. Die BoZschaft wurde nicht verlesen und in dem schmutzigen Kampfe um die Beute blieben die Republikaner Sieger. Uad diese Bande, Gouvernör und Alle eingeschlossen ohne Unterschied der Partei, welche Gelder für die Miliz bewilligt, welche nicht gestattet blind uf Streiker zu schießen, welche gegen jeden freisinnigen Mann sofort mit dem Worte Anarchist bei der Hand ist, benimmt fich wegen einiger lumpiger Aemter, wie eine Schaar ganz gemeiner Rausbolde und sie inszeniren eine große Prügelei mit Kleiderzerreißen und Uhrenstehlen. DaS Wichtigste in der Politik bleibt diesen Leuten doch immer die Beute, und sie reißen sich um dieselbe, wie die Hunde um einen abgenagten Knochen. Pfui, pfui, pfui ! , , Gouvernör MatthewS hat also die Nicholson - Bill unterzeichnet. Dieselbe ist jetzt Gesetz und wird mit der Veröffentlichung der von der LegiS latur erlassenen Gesetze in Kraft treten. ES war zehn Minuten nach drei Uhr gestern Nachmittag alö der Gouvernör die Bill unterzeichnete, und da wirunsere Formen zehn Minuten vor 2 Uhr schließen und um 2 Uhr zur Presse gehen, konnten wir die Mittheilung ! gestern nicht mehr bringen.

Wir können für daS Verfahren deS . GouvernörS absolut keine beschönigenden und entschuldigenden Gründe sin den, eö mükte denn sein, daß er selbst mit der Bill übereinstimmt. Die Untlrzeichnung der Bill von Seiten deS GouvernörS ist ein Akl politischer Feigh'it und Dummheit. Wir find nicht der Ansicht, daß eS Sache deS GouvernörS ist, jedeS Gesetz, daS nicht mit seinen Ansichten übereinstimmt, mit einem Veto zu belegen, und da wo daS Veto des GouvernörS mit einfache? Mehrheit überstimmt werden kann, wie in Jndiana, hat daS Veto nur unter außerordentlichen Umständen Zweck. Wenn aber entgegen den Bestimmungen der Verfassung dem Gouvernör innerhalb zwei Tage vor Vertagung der Legislatur eine Bill vorgelegt wird, wozu braucht er sie dann entgegenzunehmen ? Und wenn die Verhältnisse so liegen, daß er durch ein Veto nach der Vertagung, die Frage dem Volke zur Entscheidung unterbreiten kann, wozu braucht er sie selber entscheiden ? 61 Tage lang dauert die Sitzung der Legislatur. Die Republikaner hatten in beiden Zweigen derselben eine Mehrheit. Sie hätten die Bill, wenn eS ihnen ernstlich darum zu thun gewesen wäre, in den ersten vierzehn Tagen passiren können, wenn sie sich nicht alle mögliche Mühe gegeben hätten, die Sache so darzustellen, als sei eS keine Parteimaßregel, und wenn sie nicht daS Ziel vor Augen gehabt hätte, dem Gouvernör die Verantwortung aufzuhalsen. DaS ist ihnen denn auch vollständig gelungen, die Demokraten hzben sich in der ganzen Angelegenheit dämm, feige und schofel benommen. Sie stimmten in großer Zhl für die Bill, ,m Senate stimmten sogar mebr Demokraten dafür als daqegen, und der demokratische Gouvernör : macht, ohne daß er es nöthig hat, die Bill

zum Gesetz. . 1 - Der ganze Vorganz aber, zeigt den größeren Einfluß deS TemperenzelementeS, und daZ aus keinem anderen Grunde als we?l die Wirthe und die im Getränkehandel Znteressirten, sowie deren Freunde sich so gestellt haben. dzß sie. sich dergleichen einfach gefallen lassen müssen. Denn der Gouvernör und die demokratischen Leithammel müssen sich sagen, daß denselben doch nichts anderes übrig bleibt, als für die Demokraten inS Zeug zu gehen. So helfen sie mit Temperenzgesetze zu machen, um nachher versprechen zu können, daß sie sie wieder abschaffen. So werden Wirthe und Getränkefabrikantenund Händler als Spielball benutzt und sie müssen eS ruhig tragen. ES läßt sich dabei allerdings nicht verkennen, daß die Republikaner den Anstoß zu diesem Gesetze gegeben haben, und man ist berechtigt anzunehmen, daß ein ähnliches Gesetz nie zum Vorschlag ' gebracht oder mindestens nicht passirt worden wäre, wenn die Legislatur demokratisch gewesen wäre, aber daö macht daS schofle Benehmen deö GouvernörS und seiner College um kein Haar besser. Nun, bis auf Weiteres wird man sich mit dem Gesetze abfinden müssen, so gut eS eben geht. MMWW. Inland. Wetterauösichten. Viel wärmeres, bewölktes Weiter und Regen wahrend der Nach!; kühlereS bewölktes Wetter, gelegentlich Negen oder Schnee am Mittwoch. Gestrige Temperatur: Mozimum 20 Grad, Minimum 28 Grad. ' LuzemburgerArbeitSbörse. Washington, D. C., 11. März. Der Ver. Staaten Consul Murphv, in einem Bericht an daS StaatS-De-paitement, beschreibt daS im Großher zogthum Luxemburg bestehende Ar beitSnachweiS - Bureau. Dasselbe wurde in 1892 gegründet. DaS Post amt bildet die Haupt-ArbeitSvermitt lungSagentur, indem auf jeder Post station auf speziell dazu ausgegebenen Postkarten Angebote und Nachfrage nach' Arbeitskräften entgegengenom men werden. Die Applikationen werden prompt registrirt und auf den Postämtern, auf den Bahnhöfen und in Hotel öffent lich angeschlagen. Sobald eine Nach frage nach Arbeitern eintrifft, so be

nachrichtigt der Postmeister u. A. auch

die Arbeiter, deren Namen auf der: Liste stehen. V3n den letzten zwei Jahren liefen- in der Stadt Luxemburg 1091 ArbeitSgesuche ein; davon haben 1001 Perso tun Plätze zugewiesen erhalten. Während derselben Zeit verlangten auf diese Weise 2164 Arbeitsgeber 4472 Arbeiter, die ihnen auch durch' daS Postamt zugewiesen, wurden. - . ' Bankerott. . Buffalo,N. S,12. März. Die Malzfirma John E. Manning & Sons haben heute bankerott gemacht. Die Verbindlichkeiten sind $100,000. . Nehmen den Betrieb au f. Bethlehem, Pa., 12. März Die Bethlehem Zron Company machte Samstag bekannt, daß heute 1000 Eisenarbeiter den Betrieb ausnehmen könnte. Die Leute hatten zwei Monate lang gefeiert. ' ' Hayward'S Verurth eilung. MinneapoliS, Minn,'ll. März. Richter Smith' verkündigte heute daS TodeSurthi.il über den des MordeS überführten Harry T. Hayward. Der Verurtheilte betheuerte abermals feine Unschuld, nachdem daS Urtheil verkündet war. DaS Ende. . . MinneapoliS, Minn., i? 4. 4. März. Harry T. Hayward hat noch drei Monate zu leben. Ein Antrag, den Urtheilsspruch zu verschieben, war von Richter Seagrave abgelehnt worden. Richter Smith erklärte sib bereit. am 23. März die Gründe für ein neues Verhör anhören zu wollen und sprach dann daS Urtheils - ' " DaS Urth.il dieses Gerichtshofes ist, daß Sie, Harry T. HayVJrd nach der Zail vonHennrpin Countyzebracht werden und dort internirt bleiben, bis nach Ablauf von 2 Monaten, einer von dem Gouvernör festgesetzten Frist, 'Sie nach dem Hinrichtungsolatze gebracht und dort beim Halse aufgehängt werden, bis Sie todt sind." Harry hörte daö Urtheil ruhig an und setzte fich dann nieder, 'ohne die geringste Gemüthsbewegung zu derrathen. '. n. , :. Crdgaö in S alt Lake: SaltLakeCity, U., 12. März. Diese Stadt jubilirt über die neuliche Einführung von Erdgaö, welches aus einer Entfernung von 14 Meilen hierhergeleitet wurde.- ES werden jetzt chon täglich 20,000,000 Fuß per Tag geliefert, und hiervon erhält Salt Lake City genug für den öffentlichen und Privatconsum, für Beleuchtung?- und Heizzwecke. Außerdem bleibt ein gueS Quantum GaS für Fabrikzwecke übrig. $2,000,000 für kein Wasser. ; Tae o m a, Wash., 12. März. Der Wasserbedarf für den Wohntheil-.der Stadt wurde beute auf Befehl deö SuperiorgerichteS abgeschnitten, und eine Wassernoth droht. Wie daS Gericht entscheidet, steht die Deckung deS Wasserbedarfs nicht unter der Controlle der Stadt, trotzdem dieselbe an C. B. Wright von Philadelphia $2,000,000 für die Wasserwerke und für die Decküng deS Wasserbedarfs bezahlte. Die Kohlengräber siegen. Pit t ö bürg, 12. März. Die Ri-ver-Grubenfitzer beschlossen heute Nachmittag, die verlangte Lohnrate von 69 per Tonne zu bewilligen, so lange die Flußschifffahrt dieS gestattet und bis die Barken gefüllt sind. Die RailroadGrubenbesitzer weigern fich ebenso einstimmig, die Forderung zu bewilligen. Sie verharren auf der 65 Cents per Tonne Rate. Die Kohlengräber jubiliren. Von den 20,000 streikenden Kohlengräbern siud, durch die heutige Sitzung der Grubenbesitze? mit eingeschlossen, jetzt 14 000 biö 12,000 Mann zu de? 69 Cents Rate an de? Arbeit, und werden biö zu Ende deö Zahreö stetige Ar beit haben. Wie alt sind Sie, mein Fräulein? - Cleveland, O., 12. März. Wahrscheinlich werden noch vor den Frühjahrövahlen ' die .: weiblichen timmgeber dieser Stadt sich auf einen

bestimmten Plan einige, durch wel-

chen sie von der Verpflichtung loökommen, bei Abgabe ihrer Stimmen für Schulräthe ihr Alter anzugeben. Viele der Domen wollen energisch auf diesen Punkt hin hinarbeiten. Eine in politischen Agitationen prominente Dame erklärt, daß die zuständigen Behörden unbedingt um ihre Anficht befragt werden würden. Eö sind viel mehr Damen, besonders unverheirathete, gegen diese AlterSangäbe. ES ist genügend für eine Stimmgeberin, wenn sie erklärt, über 21 Jahre alt zu sein. Um wie viel älter sie ist, geht Niemand was an. Ausland. Die Eröffnung deö NordOstseekanalö. Aus Berlin. Berlin, 11. März. Die Vorbereitungen zu den Festlichkeiten, die gelegentl'ch der Eröffnung des Nord-ostsee-KanalS in Aussicht gestellt find, gehen flott ihren Gang. Am ganzen Kanal entlang, .von Kiel bis zum Nordseestrand werden Vorbereitungen getrosen. . Der Kaiser wird an diesen Festlichkeiten hervorragenden Antheil nehmen. 'Die Hauptfestlichkeiten werden in Kiel stattfinden. DaS Hamburger Bankett wird am 19. Juni stattfinden und am 20. Juni findet die Hauptfeier in Kiel statt. In der Ofterwoche wird Kaiser WilHelm nach Abazzia abreisen. r Auf dem jüngsten Bankett bei Reichskanzler Hohenlohe hat man allgemein den Eindruck erhalten, daß Hohenlohe picht in dem Pomp und LuxuS lebt, wie er zu Biömarck'S Zeiten in der Wilhelm Straße geherrscht und wie man Hohenlohe allgemein angedichtet Lo berichtet der Vorsteher von Hohen lohe'S Bureau, Graf von SchönbornWiesenthal. Za-zanz -Deutsch lar.d hat die Infiuenza in letzterer Zeit sehr gehaust und die Zahl .der Sterbefälle hat bedeutend zugenommen. Am meisten hatte Hamburg durch die Seuche zu leiden. .Das Hohenzollern-Museum . ift dem Publikum geöffnet worden. Die Kölnische Zeitung" klagt darüber, daß. die Wittwen der im deutsch französischen Krieg gefallenen Soldaten nicht genug -Pension erhalten. . In Süddeutschland ist Thauwetter eingetreten . und in den Niederungen herrscht jetzt Überschwemmung. Die Berliner Schneider gedenken einen Generalftreir sur höhere Lohne zu insz'niren. SchiffS-Nachrichten. Angekommen in: Gibralta r: Neckar" von New Sork. N e w S o r k: Perfia" von Hambürg; La Normandie" von Havre. Im Frübjabr wird AlleS diel theurer sein alS jetzt. Wer zu kaufen oder bauen gedenkt. spreche sobald alS möglich vor. . AuSkunft unentgeltlich. A. Metzger, Grund eigenthumS-Agentur. m ,, m Allerlei. Königin enriette von Belgien erschien neulich in ihrem Marstalle, um die daselbst befindlichen Thiere zu besichtigen. Plötzlich wurde sie fcon einem Pferde in die Hand und in den Arm gebissen. Die Königin brach in Folge des Schmerzes bewußt los zusammen. Die Wunde erzeugte eine starke Handschwellung, -doch wird der Zustand der Komgm als gefchrlos bezeichnet. . eine elgentyllmliche Correspondenz führte ein Gutsbesitzer in Holstein mit ' einem anonymenTagelöhner. Beide verschmähten eS, Tinte, Feder und Briefpapier zu benutzen; ein Stück Kreide vielmehr war die Feder und als Schreibflächediente das Scheunenthor. Da auf dem Gut die Arbeit zwar schwer, die Kost aber sehr leicht war, so - wunderten sich Knechte und Tagelöhner nicht allzusehr, als sie eines Morgens mit Riesenschrift den Satz an's Thor geschrieben fanden: Suerbeer un Schimmelbrot; De Du wel slah den Grafen dod!" Ob dieses freundllcken Wunsches wa, der Guts bescher natürlich' mehr ergrimmt, als erbaut. Zornig schrieb er darunter: Qenn Du 'n ihrlichen Kierl hust.denn meld' Di!" Indessen er hatte der Bauernehre zu viel zugetraut; der Tagelöhner meldete sich zwar, aber doch nur wieder anonym am Scheunenthor; Dat ick 'n Narr wier!" stand am an dern Morgen in steifen Buchstaben un ter deS Grafen Schriftzügen,

Hiesiges.

Stadtratb. 3n der gestrigen Stadtrathssitzung waren 16 Stadtväter pflichtgemäß er schienen, sechs andere glänzten durch Abwesenheit ; . . .Der Mayor benachrichtigte den Stadtrath, daft er. die Verordnungen über den städtischen Etat und die Regulirung des BananenhausirhandelS unterzeichnet habe. Eine Spezialordinanz, die Errichtung eines östlichen Heumarktö und Wagenparks betreffend, wurde an daö Comite für Sicherheit verwiesen. Eine Spezialfitzung wird demnächst berufen werden, um über die Annektirung eineö LandstreifenS zwischen Haughville und dem Stadtgebiet Beschluß zu fassen. Der Sozial. Sängerbund hat heute Abend Probe. Nächsten Montag wird der Countyrath den Kontrakt für Anbrmgung eines Fahrstuhls im Courthause vergeben. Man will nur Angebote moderner Konstruktion berücksichtigen. tSCJ Daö Maskenball Arrangement? Comite deö Schwäbischen Unterstützungvereinö versammelt sich heute Abend beim Ek-Schwoabeschulteö, No. 230 Massachusetts Ase. Alle Mitglieder deS Comites sollten pünktlich erscheinen. . Die Grand Army. Posten hab.'n ihre Betheiligung an der StraßenParade der nalional-irischen Feier deS St. Patrickstages höflich aber bestimmt abgelehnt, mit der Begründung, daß fit sich zur Verherrlichung fremden VolksthumS nicht hergeben könnte. ' Gestern Nachmittag pzsiir:e in dem Hause von M. Lawsn, 440 Süd Mississippi Str. ein kleines Feuer mit geringfügigem Schaden. Gestern Abend um Iv Uhr wurde F. BallTegS Qohnhauö, 437 Süd Meridian Str., durch Feuer um $25 beschädigt. 0 Auö E'nsendungen in anderen Blättern ersehen wir, daß die BäckerUnion beabsichtigt, eine Cooperativbäckerei zu gründen. Dabei scheint daö Gerücht verbreitet worden zu sein, daß die betr. Einsendung unö überbracht und zurückgewiesen worden sei. Daran ist natürlich kein wahres Wort. CZJ Der. 'Mayor hat vorläufig vier Glieder deöFünferauöfchusseö für städtische Parkö, wie ihn daö neue Gesetz vorschreibt, ernannt, nämlich Frank MauS, Oran Perry, Hy. C. Allen, den Verfasser der Bill, und E. T. Claypool. Alle haben akzeptirt. Da.S fünfte Mitglied soll die Südseite dertreten, ist aber noch nicht gefunden. GCT Joseph Mennehan, ein Zuchthauösträfling zu Michigan. City, befand sich gestern in der Stadt und trat alö Zeuge in einem Zivilprozeß auf. Er arbeitet an Winnie Smith'S Seite in der Fahrrad-Werkftätte deö Zuchthauseö. Er sagt, daß Smith nichts vor den übrigen Sträflingen voraus hat und schwer arbeiten muß. Er muß die vernickelten Theile auö der Fabrik in den Lagerspeicher karren. Der Inhalt der Anttiaen von Hood'ö Sarsaparilla wird bestätigt r . . ourq snoorios, weiche m ver glnanzWelt ohne Anstand acceptrrt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'ö kurirt. Hood'ö Pillen kurirea Leberleiden, Gelbsucht. Der Sicherheitörath hat die Absicht, drei neue Spritzenhäuser zu errichten, anstatt der ursprünglich geplanten zwei. Etwa tz!2,000 stehen für die Bauten'zur Verfügung. Der Bauplatz für daö erste Spritzenhaus, an Hillfide Ave. gelegen, wurde der Stadt geschenkt. Der Platz mißt 26 mal 132 Fuß. Empfohlen wurde der Ankaus eineö Bauplatzes Ecke Kenwood Ave. und 22. Str., Preis 600. Für einen Bauplatz in der Nähe von Zesserson Ave. und Michigan Str. wird ausgeschrieben werden. Die Vorschläge der Eastend Merkantile Ass. bezüglich Einrichtung eineö Heumarkteö und eines Wagenparks wurde mit Cmpfehlung, sie anzunehmen, dem Stadtrath übermittelt. Mehrere Polizisten, die ihre Probedienftzeit abgedient hatten, wurden fest angestellt. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitze :e., bei W. Iv? Oft Washington Cfe.

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