Indiana Tribüne, Volume 18, Number 172, Indianapolis, Marion County, 11 March 1895 — Page 3
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Gewittersturm.
Roman von Hanö Richter. (Fortsetzung.) mz in leor sein, antwortete KonnD. Hier haben wir nichts zu fürchten, Lichtenau ist sicher. Ich wein es aber mir ist so oang zu Muthe, als zöge ein anderes Gewitter aeqen uns heran, unheimlicher und verderblicher als das himmlische Element. Glaubst du an Ahnungen. Konrad? Warum nicht aar! Das überlasse ich den Spittelweibern. Nur im Casino abnt: ich stets, was es zu Mittag geben würde, und auch das waren bei der Sparsamkeit unseres Oekonomen meist sehr trübe Ahnunaen, da er sich alle mögliche Mühe gab, seinem Titel gerecht zu werden. Ich bitte dich, spotte nicht so herzlos. Mir liegt es wie Gewitterschwüle in der Luft. Du, du selbst, dein verändertes Wesen, dein verlorenes Traumen und dann wieder deineUnruhe und erzwungene Lustigkeit, dieser unerwartete Wechsel deines Berufes, manches andere, was ich dir nicht genau bezeich nen kann wie Vorboten eines Sturmes erscheint mir daö Alles. Kannst du daran zweifeln, wenn du in dein Herz schaust, das du so fest gegen mich verschließt? O, hättest du doch das Vertrauen zu mir, um das ich dich fchon mehr als einmal so innig gebeten, wie gerne wollte ich alles Unhell von dir abwenden oder, wenn es nicht anders sem kann, dir tragen helfen! Ich bin stärker als du glaubst! Doch thue, wie du willst, ich kann dich zum Vertrauen nicht zwingen, noch weniger dich richten, kann nur noch Emes dir sagen: welcher Sturm auch über dich hereinbrechen maa durch deine oder anderer Schuld, erinnere dich stets an dein eigeneö Wort: Lichtenau ist sicher hier wirst du stets finden, was dir die Welt vielleicht verweigert, Schutz, Frieden, treue, lrebende Herzen, die dir ohne Falsch gehören. Alle Hagel, wie dein getreuer Verehrer zu sagen Pfleqt, Mädchen, wie kommst du auf solche Gedanken, welchen Roman liest du denn jetzt? rief Konrad lachend. Das klingt ja wie Nachtstllcke in Callots Manier, der alte Seni konnte nicht schlimmer orakeln. Dann, als er bemerkte, wie sie sich zusammenzuckend abwandte, rührte ihn ihre Theilnahme, um so mehr, als er fühlte, wie richtig sie instinktiv sein Empfinden beurtheilte: trog seines Spottes hatte er selbst schon in mancher Stunde den Flügelschlag des drohenden Schicksals um seine Schläfe schwirren zu hören gemeint und auch jetzt fühlte er sich eigenthümlich beklommen. als stehe er in mehr als einer Beziehung an einem entscheidendenWendepunkte seines Lebens. Zärtlich zog er die kaum merkbar widerstrebende, zarte Mädchengestalt an seine Brust. Quae dlch doch Nicht mit solchen wirklich thörichten. Gedanken, die desto mehr Macht über dich gewinnen müssen, je mehr du darüber grübelst. Nimm das Leben als das, was es ist, ein Spiel, gewinnen kann man natürlich nich immer, doch wer heute verliert, hat desto mehr Hoffnung, morgen die Trümpfe zu bekommen. Und was sollte uns oder mlch hier bedrohen? Lichtenau ist der Friede, und ich gedenke es nicht so bald zu verlassen. Versprich mir das, Konrad! Von Herzen gern, denn, offen gestanden, die böse Welt, das heißt der Bruchtheil, der den schönen und seltenen Namen Neustadt führt, hat mir losem Vogel wirklich ein wenig die Federn zerzaust. Freilich nicht so schlimm, als du gutes Mädchen zu fürchten scheinst. Davon rannst du Gottlob noch nichts verstehen, eö .ist auch nicht weiter der Rede werth. Wie du siehst, bin ich äußerst fidel und kümmere mich den Kuckuck noch um die böfe Welt, die ich von diesem Ruheport aus herzlich auslache; lachst du mit? O, du weinst doch nicht etwa, Schatz? Er hatte mit der Hand ihr blasses Gesicht zu sich emporgehoben und bemerkte mit Erschrecken einen feuchten Glanz m ihren Augen der Blinde! Nur diese Thränen sah er und nicht das helße. innige Gefühl, das ihm aus den schwimmenden, reinen, tlesblauen Sternen entgegenstrahlte. Sein Begehren stand nach anderen Sternen. Verzeihe. Konrad ich alaube. ich bin wirklich recht kindisch. - Jetzt hatten die Leute im Hofe die beiden Gestalten bemerkt; mit ihren Laternen kamen sie paarweise heranzogen und schrieen: Hoch! soviel nur die derben Kehlen leisten wollten. Auch die anderen Familienglieder traten auf die Veranda, hielten sich jedoch etwas zurück, so daß Clara und Konrad allein und dicht nebeneinander im helleren Vordergrunde standen, wie ein Brautpaar, flüsterte die dicke Wirthr r ein r - rf ffr icyaslsmamieu ziemiill) yoroar. Jujt so, bekräftigt der vierschrötige Gro knecht, energisch die kurze Pfeife fchwingend. Frau Landrath wischte sich die Äugen, ihr Gatte schmunzelte, Elli nickte sehr bestimmt, als geschehe das Alles auf ihren ausdrücklichen B:fehl; scheu trat Clara zur Seite, doch ein wonniges Lächeln flog über ihre erröthenn ,!n boffnunsreliaer. zärtliche? Blick hinllber zu onrao.' und dieser lachte laut auf und hatte zehn Minuten spater die ganze Scene vergessen. Schon- in den nächsten Tagen wurde die Festigkeit seiner Grundsätze auf 1 nri fi rYi CY!ai .1s.. eine yarie Prove geueur. nrcuc allein, bisweilen in Begleitung der Mädchen machte e? den nahe wohnenden Hausfreunden seine Bsjuche, um sich in seiner Eigenschaft als neuer Nachbar zu präsentiren. Dabei wurden denn nach ländlicher Sitte allerhand Familienverhältnisse besprochen, weniger auö Klatschsucht, die in diesen Kreisen einfacher, offener Naturen keinen Boden fand, als aus wirklicher Theilnahme und dem erklärlichen Mangel an ande rem Gesprächsstoff. Vergebens aber er wartete er irgendwo den Namen Melitta oder auch nur den Besuch einer fremden Dame erwabnen' m boren.
Otto vocy mußte sie in der Nahe weilen: Ihr zahlreiches Gepäck deutete auf einen längeren Aufenthalt; und wer reift heutzutage noch größere Strecken mlt Miethwagen auf der Landstraße? Mehr als einmal überkam ihn die Versuchung, direct nach ihr zu fragen oder noch besser nach Lasnig, dem kleinen Dorfe an der Landstraße,, hinüber zu reiten und dort denVesitzer des SchweizerWägelchens auszuforschen. Doch immer wieder hielt ihn die Furcht zurück, ihren Unwillen zu erregen; so groß war bereits die Gewalt, welche die Räthselhafte über ihn gewonnen . In der, heißen Mittagsstunde kam Konrad Buchrodt allein zu Vferde von einem dieser Besuche zurück. Anstatt der directen, doch schattenlosem Landstraße hatte er einen etwas weiteren Weg durch die Nicolsburger und Lichtenauer Forsten eingeschlagen, Während sich die letzteren in das breite Thal hinab vorstreckten, trugen die ersteren noch ganz den Charakter des Bergwaldes pfeilschlanke, dunkle, mit lanzen Bartflechten phantastisch gezierte Tannen und Fichten,, in welche sich nur selten das sprossende hellere Grün einer Birke oder Eiche mischte, dazwischen mächtige, bemooste Felsblöcke, wie von
der Hand eines Riesen willkürlich zerstreut, steil emporragende Wände, über deren nacktes Gestein hier und da eine Tanne ihre zähen braunen Wurzeln wie abgemagerte Fangarme ausstreckte, um nach einem erdgefüllten Spalt zu suchen ein ernstes, fast düsteres Landscbaftsbild trotz der funkelnden Sonnenstrahlen, die lustig durch das Nadeldach spielten. Jetzt bog der Weg scharf seitwärts, da zwer mächtige. kahle Felsen ihm die gerade Richtung versperrten; diese blieben zur Linken, zur Rechten fiel eine schmale, wilde Schlucht ab, durch die sich ein kleiner Bach mit unwilligem Schäumen mühsam zwischen hinderndem Geroll hmdurcharbeitete. Ueber den jungen Vaumwuchs des jenseitigen, sanfter aufsteigenden Abhanges ragte die kaum eine halbe Stunde entfernte, altersgraue, stolze Nicolsburg mit ihren Thürmen und Zinnen empor, so scharf vom blauen Himmel sich abhebend, daß der Reiter die Scheiben in den Fenstern zählen zu können meinte. Der Volksmund wußte von diesem romantischen Punkte allerhand schauerliche Geschichten zu erzählen, in denen die. nolllsche Majestät, die sich in grauen Zeiten hie? ohne besondere Umstände citiren ließ, verliebte Jager, geizige, schatzgrabende Bauern und tyrannische Ritter, Freikuaeln, Wunschelruthen und mit Blut unterschriebene Pakte die bekannte Rolle spielten. Dementsprechend hießen die Felsen die Teufelsfelsen, die Schlucht natürlich die Teufels schlucht. Auf dem steilen, steinigen Wege vollauf mit seinem Pferde beschäftigt, warf Konrad nur einen flüchtigen, gleichgilhqen Blick tn die gähnende Tiefe; im nächsten Augenblick parirte er so heftig und sprang gleichzeitig aus dem Sattel, daß er fast gestürzt wäre auf einer breiten Felsenplatte, die wie eine Bank in den Bach hineinragte, hatte er eme weibliche Gestalt bemerkt, Melitta. Dat von ihm erregte Geräusch ließ sie aufschauen. Als sie sem hübsches, in freudiger Erregung leuchtendes Antlitz über der den Weg schutzenden Holzbarnere auftauchen sah, sprang sie von ihrem Sitze auf; sie wurde bleich, ihre Augen öffneten sich weit und schreckhaft, Papicr und . Stifte, womit sie gezeichnet, entfielen den zitternden Händen. Grüß Gott. Frau Melitta! rief der Lieutenant heiter hinab. Vergessen habe ich Sie nicht, aber auch nicht gesucht, so schwer mir diese Entsagung fiel! Doch nun sehe ich. die Tugend findet noch immer ihren Lohn! Dieses Glück hätte ich mir heute nicht träumen lassen, wenn ich auch seit jener köstlichen Stunde nichts anderes mehr gedacht habe! Buchrodt was suhrt Sie hierher? fragte sie mit bebenden Lippen, so leise, daß er sie kaum verstand. Ein reiner Zufall, doch nein, nicht der blinde, täppische Zufall, sondern das ' glückbringende Schicksal, die bewußte Vorsehung, die sich endlich meiner Sehnsucht erbarmt! Ich reite nach Litenau, meinem jetzigen Wohnort, und wählte den kühlen, schattigen Waldweg. Ein gütiger , Genius, ich glaube, der Bursche trägt Köcher und Pfeil, gab mir diesen Gedanken ein. führt mir an dem Orte, wo sonst Belebub hauste, den lichtsten Engel entgegen! : Träumen Sie denn noch immer Ihre thörichte Romantik? rief sie unwillig zurück. Ich war närrisch, und Sie mißbrauchen das rasche Vertrauen, das ich zu Ihnen faßte! Ich verbiete Ihnen, je w'er b!rber m kommen! Tlit welchem Rechte, wenn ich so reugierig sein arf? Mit dem' Rechte der dem Rechte, das jeder Frau zusteht! Und wir Männer, die sogenannten Herren der Schöpfung wären demnach Nur willenlose Sklaven? Ach ja, es ist in Wahrheit der Fall, Ihr Sklave zu sein will ich als ein Glück auf mich nehmen, nur in diesem einen Punkte nicht! Können Sie wirklich so grausam sein, mich zu verbannen. wenn, ich .Ihnen schwöre, daß Ich "des Tages keinen anderen Gedanken hatte als Sie, des Nachts im - Traume Ihre' Stimme hörte. Ihr Auge leuchten sah als den hohen Stern meines' Lebens,' dem ich folgen müßte, selbst. -wenn ich es nicht wollte? ; . Zornig stampfte sie' mit dem Fuße den Boden . ' .., Hören . Sie auf; ich verbiete. Ihnen, so zu mi? zu. sprechen! Dazu. habe :ich Ihnen wahrlich nie ein Recht gegeben! Können Sie denn gar nicht vernünftig sein? O weh, darin habe ich leider nie Hervorragendes, geleistet und werde es, so fürchte .ich. jetzt noch weniger als früher im Stande sein, sagte Buchrodt mit scherzendem Bedauern, dexn er glaubte trotz ihrer .unwilligen Miene ei. verstohlenes Lächeln in ihren Augen zu lesen; .' Doch will ich mich zusammenraffen und Ihnen einen,, wie ich meine. sehr vernünftigen Vorschlag machen: etwa zehn. Minuten . abwärts führt ein , Steg . über die Schlucht., dort . wollen
wir unS als gute Freunde die Hand reichen und, wiederum ganz vernünftig, über Frühlingsgewitter ynd Sonnenschein, über Stimmungen, Romantik, ehrsame alte Tanten oder was Sie sonst wollen, plaudern. Um Tihzt schrankenlose Vermessenheit noch mehr zu reizen? Gewiß nicht! Ihre Grausamkeit überträfe noch Ihre Schönheit, wenn daö überhaupt möglich wäre, doch schreckt sie mich nicht. Ein Dragoner ist gewöhnt, zu attackiren und Schweigen Sie! rief Melitta heftig dazwischen. Mein Gott, was that ich Ihnen, daß Sie mich in dieser unerhörtenWeise verfolgen, j, beschimpfen? Fühlen Sie denn nicht, daß jedes Jhrer Worte eine Demüthigung für mich ist? Gern wäre ich Ihre Freundin gewesen, Sie selbst wollen es nicht, Ihre Keckheit hat, das einzige Band, welches zwischen uns bestehen durfte und konnte, zerschnitten. Sie denken doch zu gering von den Frauen, Herr Lieutenant Konrad Buchrodt wir werden uns nicht mehr wiedersehen, bestimmt nicht! Melitta! Jetzt klang echte, heiße Leidenschaft aus seinem bisher fast, burschikosen Tone, doch diente dies .nur dazu, MeMtas Rückzug noch mehr zu beschleunigen. Eine dunkle Nöthe im Antlitz, raffte sie ihre Zeichenblätter und Stifte zusammen und flog mehr, als sie ging, die Berglehne hinauf. Wenn sie glaubte, ihm so entfliehen zu können, so kannte sie seine über jedes Hinderniß toll dahinstürmende Unbesonnenheit noch nicht zur Genüge. Als sie sich auf der Höhe umwandte, sah sie, daß er die Zügel seines Pferdes um die Barriere geschlungen hatte und die steile Felsenwand abwärts zu klimmen begann, deren schmale Ritzen und Vorsprünge kaum den Spitzen seiner Hände und Füße einen unsicheren, dürftigen Halt boten. Fast senkrecht swebte seine schlanke, elastische Gestalt über der Tiefe. Wie gebannt blieb Melitta stehen, Zorn und Entsetzen im Auge. Nun suchte er mit den Füßen einen neuen Ruhepunkt, nur an den Armen hängend, unwillkürlich entrang sich ein Aufschrei des Schreckens ihrer Brust zum Verderben des tollkühnen Kletterers, denn auf ihren Ruf wandte er ihr das in . Erregung glühende Gesicht zu, um .ihr siegesslcher zuzulächeln; die unvermittelte, hastige Bewegung ließ seine rechte Hand ableiten, vergebens suchte er.sich mit der linken festzuklammern, er überschlug sich in der Luft. Melitta sah ihn blitzgeschwind niederstürzen und schloß die Augen, sie hörte ein dumpfesAufschlagen und sank in die Kniee. Nur wenige Äugenblicke währte ihre Betäubung, Augenblicke, in denen sie den Schmerz von Jahren empfand; dann raffte sie sich auf. Sie war ja immer em starkes, muthigeö Weib gewesen und mußte es auch jetzt sein. So schnell ihre Füße sie tragen wollten, eilte sie in die Schlucht zurück und sprang mit einer ihr . selbst unbegreiflichen Gewandtheit über den Bach. Noch einmal stockte ihr Herzschlag, als sie Buchrodt erblickte; er lag in einem niedrigen Gesträuch, mit geschlossenen Augen und blutiger Stirn, doch um die Lippen noch das sinnige, übermüthige Lächeln, mit welchem, er sie begrüßt hatte. Melitta kniete 'neben ihm nieder in das Blut, das ihm aus einer klaffenden Kovkwunde über die Schläfe rieselte, mischte sich eine heiße Thräne. (Fortsetzung folgt.)
Auf der Stadtbahn. Eine Spritzfahrt", welche eine Anzahl echter. Berliner Kinder im verflossenen Spätjahr nach dem idyllischen Friedenau unternommen hatte, fand neulich vor dem Schöffengericht einen tragi-komischen,. Abschluß. Als Angeklagte? erschien ein Schneidergesell Namens Hubner, der dem Böttchermeister. Boigt einige Ohrfeigen applicirt hatte. Vors.: Angeklagter Hllbner. Sie sollen am Sonntag, den' 19. October, den Böttchermeister Voigt in der Stadtbahn angesichts 'aller Mitfahrenden . in's Gesicht ' geschlagen haben, so daß dieser in Berlin angekommen, sich nach einerSanitätswache begeben mußte, um sich seine Wunden verbinden zu lassen. Angekl.: Hoher Herr Gerichtskalekater, ick kann et nich wissen, wat der Mann dhun daht. als er in Berlin rinjekommen war, denn mir hatten Se gleich bei't Schlaffittchen un schwapp, ab. Vors.: Was wollen Sie damit sagen?. Angekl.:. Damit will ick sagen,-det soll so ville heeßen, det ick meene Se hatten mir schwapp an't Genicke uü ab in't Pollezeirevier. uf jut deutsch, uf de Wachen Vors.: Bekennen Sie sich also der That schuldig? - Angekl.: Det wär's Neiste. Man jo nich. Det könnte dem so passen, wenn .ick, nu hier stünd mit de Zunge in't .Maul un dazu immer nickte wie der Piepmatz, von den se uf'n Jahrmarcht schrein: Vorne pickt er. hinten nickt er!" Ne. so wat wird bei uns nich verzappt. Vors.: Dann erzählen Sie den HerLang, aber recht kurz." Angekl.: Det kann ick. Ick war schonst in de.Schule'een juter iLrzahler, ick sage Ihn 'n, Herr Gerichtskalekater, ick-habe -de biblische Jeschichte erzählt, vie jenudelt. Vors.: Halten Sie uns nicht auf,daö rathe ich Ihnen. Angekl,: Jott, wenn Se heule keene Zeit nich haben, dann kann ick ja n znder Mal wieder vorsprechen. Vros.: Angeklagter, wenn Sie sich hier irgend welche Ungebührlichkeiten 'erlauben, lasse ich Sie sofort abführen. Angekl.: Na, sem Se.man jut und milde., ick meente man so. Also an Sonndach war n wir, a und meine Hete, wat meine Braut is, in Friedenau. Meine Hete. fährt zu jerne - nach Friedenau, weil da Vors. (einfallend): Zu? Sache! h Anaekl.: Erst jingen wir zu Schmid.len, wo wir den Kaffee jenehmigien. .und ick jlobe. ick. leistete ml? ilechzema
zwee Döppchen un een'n Bittern. Dann, Jott Herr Jerichtskalekater, Se wissen ja ooch, wie die Brautens sind, dann wollte se parthu scberbeln. Jut". sag' ick, scherbeln wir!" Un los! Et war Jhn'n zu jemietblich. Scheeneken, scheeniken!" schrie se eenmal übber't andere, wenn ick mit se so'n Dreher links riskirte. Vors.: Das wollen wir alles nicht wissen. Was hat sich im Abtheil der Stadtbahn zugetragen? I Angekl.: Ne. uf'n Bahnhof in Friedenau war'n Himmel un Menschen, die alle r.in wollten. Een Jedrängle un een Drücken, det se mir sast de Neese platt jequetscht hatten. Nu kam der Zuch. &2te rin! feste!- fchrie ick. Schubbse ihr un rin in een Waggong. ick nach,un Himmel, haste keene Flinte? sitzt meine Hete, meine treue Braut, so'n p'cklichen Pock:nh:ngste mitten uf'n Schooß, un er um'ärmelt ihr und singt immer: Hopp, hopp, hopp. Pferdchen jetzt jalopp!- Ick sage nu höflich: Entschuldigen Sie man jietig, dat is meine Braut!" wodruf daß er sagte: Oller Zickendreher, quatsch' nich, Krause! un lägt ihr nich los. Nu fing dat janze dichtjedremmelte Coupe an los. zu laI jt v .1 ut ts :i 1 ..w
(gen, ozi m mit uiumiu uuuum uuu iu kriechte in meine Wuth seine Neese zu packen und drehte ihr dreimal rum, bis mir die Andern losrissen. Na. ick sah nu nach, ob ick sein'. Jesichtserker noch tn meine Vorderflossen hatte, aber nee, dat war nich an dem. Un wie wir in Berlin ankamen ' Vors.: Genug! Ihre Erzählung entbält das Geständnik. In Anbetracht 't der Erregung, in welche der Angeklagte 'aekommen war. werden ihm mildernde Umstände zugebilligt und er kommt mit einer Gefängnißstrafe . von 3 Wochen davon. Angekl.: Un den Zickendreher schenk' ick ihm noch lange nich. davor muß er ooch noch brummen. Wie. Du mir, so ick Dir! Arndt'ö Beintheorie. Zu E. M. Arn'oss Eigenheiten gehörte feine Beintheorie, worüber er sich in seinen Wanderungen mit dem Freiherrn v. Stein" ausläßt. Er habe sich das Wesen der. Zukurzbeinigen im Leben genug betrachtet und gefunden, daß sie immer einer leichten natürlichen Schwunghaftigkeit des Leibes entbehrten. Zur Bestätigung dieser Ansicht verweist er auf keinen Geringeren, als auf Goethe. Goethe war Minister und Excellenz und in Wahrheit eine der excellentesten Excellenzen des Vaterlandes; aber vor altadligen Officieren. Ministersöhnen. Baronensöhnen, Jungen, vor welchen Stein, ja nicht einmal Unsereiner, nicht die Mütze abgezogen hätte, stand Goethe in einer Stellung, als sei er der Untere. Eine solche fast dienerliche Haltung, womit eine gewisse Steifheit verknüpft war, ist ihm von Unkundigen wohl oft als Hoffahrt ausgelegt worden.' In Wahrheit ging sie aus dem Gefühl i nes gewissen körperlichen Mangels her-vor,-denn in der Gestalt des schönen Greises zeigte' sich ein kleines Mißverhältniß; wenn er stand, gewahrte, wer überhaupt dergleichen sehen kann, daß sein Leib eine gewisse Steifheit und gleichsam Unbeholfenheit- hatte: seine Beine waren um sechs, sieben Zoll zu kurz. Ich glaube daher, daß 'der junge Goethe als Tänzer und Schlittschuhläufer nimmer ein 'Leichtsliegender sein konnte, und aus dem Gefühl dieses körperlichen Mangels hat er in Beschreibungen und Schilderungen sciner sogenannten ritterlichen Männer (ein Jarno und Andere) auf jene körperliche Beweglichkeit und Gewandtheit, welche jeder Jagdjunker undKammerjunker von Kind auf leicht und umsonst gewinnt, wie mir däucht, im Kleinen einen zu großen Werth gelegt. Daß Arndt diese seine Theorie bis ins höchste Alter nicht vergaß, davon weiß Klaus Groth in feinen LebenSerinnerungen eine drollige Anekdote zu berichten. Er kam bald nach dem Erscheinen des Quickborn" Mitte' de? fünfziger Jahre nach Bonn und wollte Arndt besuchen. Nehmen Sie sich in Acht", sagte mir Otto Iahn, der Alte hat die Beintheorie; wenn ihm Ihre Beine - nicht gefallen, dann sind Sie verloren." Und mit den meinen war bei ihrer Magerkeit und Länge wahrlich kein Staat zu machen. Doch was halfA? Es mußte gewagt werden. Ich traf den Alten im Garten; die Bäume, wußte ich, stammten zum Theil 'aus Holstein, es waren Gradensteiner Aepfelbkkume, . wie ich mit Kennerblick bemerkte. Und da stand ich vor ihm! Ehrerbietig beugte ich mein Haupt vor dem seinen. . . er hieß mich willkommen mit einem . Händedruck, der von Eisen war, und zog mich in's Zimmer. Da saßen wir aus dem kleinen Sopha, auf dem wir später so oft gesessen haben, und 'Vater Arndt war. deö LobeS und der Liebe so voll, daß ich die Beintheorie vollständig vergessen hatte, bis er in seiner Manie, die ich schon durch Anstoßen an - meine - Ellenbogen mit Schmerz 'kennen gelernt hatte.' plötzlich mit der Faust auf mein nächstes Bein schlug und rief: Das sind nun doch mal ein Paar gehörige lange Ditmarscer Beine!" Ja, . mager müssen wir sem und bleiben. Wie sollte eö passen, wenn.'wir ein Bäuchlein hätten!" Schlauch selnem lieben Schlauch. In meinen ersten Semestern, so wird dem Grenzboten" Zeschrieben, hatte ich einen liebevollen. Unwersttätsfreund. Von Nawr hieß er, glaube ich, Piefke, wir kannten ihn aber nur unter seinem Kneipnamen Schlauch. Schlauch hatte eine Schwäche die Schwärmerei für daö Dediciren und Sichdediciren lassen. oder vielmehr, diese Schwäche, an ! der wir Alle' litten, war bei ihm 'zur Man ausgebildet. Als wir unseren gegenseitigen Bedarf an Pfeifenköpfen, Deckelkrügen, und.ManschettenknLpfen' gedeckt hatten und unser Geldstand jtaj gleichfalls zu versteifen begann gelang es ..Schlauchen? schließlich, nicht mehr, Partner zum Austausch . vo,n. Dedicationen zu finden. Er verslef daher, um ' seine Leiden.scha.st zu Mlen aus bal
Mittel, sich selbst änzudediciren", und bald schmückte alle seine Gebrauchsgegenstände, die irgendwie für den Graveur oder Maler eim Angriffsfläche boten, die von dem Piefke'schen Familienwappen überragte Inschrift: ' Schlauch seinem lieben Schlauch!" Ich habe an meinen alten Freund denken müssen, als ich den neuesten Beschluß detf Reichstagsbaucommissron, las. an dem jungfräulichen Giebel der Westfront des neuen Reichstagsgebäudes die Worte anzubringen: Dem deutschen Reich." Kaiser, Bundes rath und Reichstag, also die drei verfas-
! sungsmLigen Gewalten im deutschen . Reiche, haben einst gemeinsam beschlössen, das neue Gebäude zu errichten. Kein Anderer als das Reich ist somit der Bauherr. Daß das deutsche Volk in den Personen seiner Vertreter das neue Haus vom Reiche geschenkt erhalten sollte, war ja ein schöner Wahn. Es wird sich auch zu trösten wissen, da ihm ja dafür viel schönere Dinge, z. B. die Umsturzvorlage, zugedacht sind. Das neue Haus steht nun einmal da, nach dem wacklig gewordenen Helgoland oder - nach Kamerun kann es nicht gut abgeschoben werden, eine Inschrift muß es auch haben. Ich betrachte es deshalb als die glückliche Lösung, daß das Reich sich selbst damit beschenkt. Ich glaubte Anfangs, mein alter Freund Schlauch, der sodiel ich weiß, jetzt Geheimer Rath in Berlin ist, hätte dabei seine Hand im Spiele.' Ich bin aber davon zurückgekommen. Denn wie ich ihn kenne.würde er als Freund der Vollständigkeit darauf gedrungen haben, zu schreiben: Das' deutsche Reich seinem lieben deutschen Reiche!" . Zwei Welten. In seiner Kammer, in der Arbeit Bann, Die Stirn zerfurcht von heißen Geistesschlachten, Das Auge trüb von Nächtenoftdurchwachten. Mit schweren Gliedern sitzt ein ernster Mann Und sinnt und sinnet rastlos, immerzu. Als gäb' es draußen keine frohe Welt, Kein Sommergrün, kein, blaues Himmelszelt. Nicht Feierabend und nicht Sonntagsruh'. Und in der Stube nebenan, da schafft Sein Weib mit Nadel, Töpfen, Tellern, Besen, Und auch die kleine Grete, die kaum lesen Kann, hilft schon mit nach ihrer schwachen Kraft. Doch plötzlich hält sie ein, wie müd' der Plag', Schaut nach der Mutter hin und seufzt verschmitzt: Was für ein Faulpelz ist Papa! Der sitzt Im Lehnstuhl nur und raucht den gan zen Tag!" Eine Veränderung. Boarder: Was gibt's heute zum Frühstück? Hoffentlich nicht wieder Eier und Schinken!" Dienstmädchen: Nein, heute gibt's nicht Eier und Schinken!" Voarder: Gott sei Dank! Was gibt's denn.?" Dienstmädchen: Nur Schinken l" ' Auch ein Lebensphilosoph. Ich weiß gar nicht, warum der Mensch heirathen soll! Man kann doch auch ganz gut allein zwei Portionen essen!" Zeitgemäßer Beruf. Du, Aujust, weeßt Du, ick habe neuerdings en janz jez.ialen Jedanken jehabt. Ick werde in Zukunft 'ne famose Erwerbsquelle haben!" Na, is die Jeschichte Jeschästsjeheimniß?" Ach nee. 's kommt nur uf's Schenie an! Weeßt Du, ick werde nächstens zu 'nem modernen Dichter jehen un mir schildern lassen!- - , ,,. Gln Piano zu einem nomineUen Preis. Chicago'S größte Musikhandlung, Lyond Healy, ist in ihr auögezeichnrteS neueS Gebäude eingezogen. Dieselben haben eine Anzahl leicht gebrauchte? und zweiter Hand PtanoS von der Weltausstellung zurück erhalten, wo sie gespielt wurden etc.- und haben sich entschlossen, dieselben eher mit groben Opfern zu verrufen, alb Raum für dieselben zu wachen. Diese Znstrumente umfassen Tafelpianos zu $40. 565, $90, $100 und $125. Alls r.chtstehendePianoö$12ö,Z140,NS0, $165, $190, $200, $225, $240 und aufwärts. Beinahe, alle wurden ursprünglich zum drei bis vierfachen von unS verlangten Preis verkauft. Fast alle hervorragenden Fabrikate (Tafel und aufrecht) sind vertreten, einschließlich dieler anderer, Chickering, Knabe, Steinway, Weber, Decke?, teck, Fischer etc. Dieses ist eine Gelegenheit, wie sie sich nicht wiedebieten wird, denn Lyon & Healy werden für die nächsten 20 Jahre nicht wieder zieh'n. Schnelles Händeln ist deshalb nothwendig.' Ein guter Plan wäee, ein Piano zu bestellen und die Auswahl Lyon Healy zu überlassen. Dieselben schicken natürlich eine Liste mit genauen Beschreibungen an alle Applikanten. Irgend ein Piano, das nicht zufriedenstellend ist, kann auf ihre Kosten zurückgeschickt werden: Adresfire nach ihrem neuen Lokal, Ecke Wabash Ave. und AdamS St?., Cbicago. ' Oertliche Entfernung ist kein Grund, der von einem Kauf abhalten sollte, denn im Verhältniß zu der Ersparniß find die grachtraten ganz unbedeutend. Wenn Sie. noch nicht mit ihrer Reputatjon bekannt find, so kann jeder Bankier Sie von Lyon ödHealy'ö Be?antwortliökeit verßcbern und ihnen Aufschluß geben übe? ihren ehrenvollen Reeord von über eines Jahrhunderts. Schreibe Sie beute und vermeiden ' Sie dadurch, m Ihren Hoffnungen getäuscht zu Verben.
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S2. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Blake und Nero York Str. 36 Jndiana Ave.'und St. Cla!? Str. .37 Etadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und AgneS Ctr. tt2 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Horsard Str. 315 Tovbet und Paca Ctr. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Str. 42 Geißendorf und Washington Ctr. 43 Missouri und New 9)ork Str. 45 Meridian und Washington Ctr. 46 Illinois und Ohio Ctr. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 Squares vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash St?. 115 Morris und Church Str. 421 0. 2. u. W. RundhauS. vestl. vom FluZ 123 Irren.Asyl. 124 Miley Ave. und National Skoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarty Srr. 54 West und South Etr, 56 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Ray Str. 53 No. 10 Schlauchhs, Morris u. 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Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. -1-2-1 Feuer auö und Schlauch ausge?sii?eÄ J 3 Schläge, weniger WafferdruZ. ' 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. 13 Die ersten 12. Signale erden toZ ständig auöge schlagen, - bei den folsend erden die Hundert. Zehner und Einns Ziffern getrennt gegeben.
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