Indiana Tribüne, Volume 18, Number 170, Indianapolis, Marion County, 9 March 1895 — Page 3

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Gegen Gicht, Rheumatismus, rheumatische Gicht oder &ci gichtischm oder rbenmatischcn Anfall ist daS Karls badcr Sprudclsal'z das sicherste Heiliuit- . tcl. Kein ki'lnstllchcö Präparat beseitigt so nriinclicf) und vollkommen die über fijüstislC Ha.sanre au? dcm Vlut. Der Beweis dafür wn.de stit Hinderten von Jahren und in Tausenden von Fallen in Karlsbad geliefert. DaS Nämliche ist der Fall bei allen durch fiijcnbc Lebensweise erzeugten Lei d.'n. Dyspepsie, BerdanlMIdcschwcrdcn, NAgnin.qende Assimilation. H.'.rklcibikelt werden durch Karlsbader Salz sicher und auf die ferner kurirt. Aber am besten ist es, man Iat es so weit gar nicht kommen. Wenn Eie irgend welch? Beschwerden der angedentcten Art zn befürchten haben, so nehmen Sie vorher ein wenig Karlsbader Sprudelfalz. 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Brillen werden nach den defien Nethodm den Sagen anaevi. Grill's Dampf . Färbereki (radlirt 1871.) Herrenkletder gernntgt, gefZrbtunH rttrrirt. amealletber gcreini?: und gefärbt eine liefet bra in ,ert?ee. GpikevrhSg . lhetil Vorderen gereinigt, lacre Hadchh aeret ntgt. Waaren werden adaebott und atgeUtsrrt. 8 88 MaffachusettS Avnme. veiaaescöittt: R. Jllwoi traZ. COPYRIGHTS. V CAX I OBTAIN A PATENT f Tot llonj itrictly oonfidential. Aiiaolbokof lolonrAtion concernitur Patents and bow to o total a tbara int fre. Also a catalogrxa X mecins lea) and dentlflo booka sent fre. . Pajwiu takan tbroneb Maoa & Co. roevtrn pcii oot!olotbe Sclentlflc Aniericnn. and Uu ara broatbt widly beforatba pabllowltb ont enst to tbs Inventor. Tbis a?ndd Ppr, taaued wMkJr, eletantly illaetratad, baa br rar tba Unrast drculation et anr aciectlfl work In tn world. S3 a Tear. Sampl conto aa&t fre. Bolldlcx EdUtoa. uonthlf. $lOa year. 8in?l eoMea. 'ZU eenta. KTery namber contams baao Usai ptataa. In oolora, and pbotrfrrapbs of naw horuaa, wttn pians. nablins oulldera to hcw Uia Xazest desiirna and secure contracta. Addreat lU.NiJ X CO, üiw Yokk. 3B1 BaoauwAT. Dr.Q.F.Theel, 1317 Nrch Str., viattipa, P. et ttm'st. vair puif.Mft ts Smcrüa br heil tesit. aabe jtlbjt bi aühksie rzt olltf Waetr fc?l Bingtix. Dr. ZStl ist der iig rzt der ßcU d,r alt drei diztaiZchen Spulen (die ZU. die Sieu, und ei, utruShlt) studirt, ua ia seiner Vk?ang verbindet. ' Se bellt Ssvbilil. ksd7. VtuvU und Haltteidt. lechtm und aleZZs: der lddeft,kkug un folgen da ue schwtiken, fett rbe'.rothet Oder unoer kirm.tM -Miilffilft. Rrnnamnian (t( . tti no& s vr,wktslt smd. Kommt der fetttöt Vr4ftunden Worge- bi I Uhr. Eftentft dl Uhr. 3ttio4 und Samstag dif I Uhr artt, onagvi, i,u?r. DaS Glück elneS Leidenden. orSaSretrak mick daI!na!Lck mit der txtS' ItlB tUUtll Vflljllliaiijlx m4nii, Xanairta, aiit einer otI, fei erst an ineiatm Freund ie-uchl wurda. welcher Svxhili hatt ohn mtm Zlsse. Ti Krankheit trat erst tn milder Ksrm am 9itmixtt r auf. Jtaifulürt let Sent ohn. flA. tr.rk... MmUlllM mm ..O.lf liurkM VurA rf 1. tittam uttrüch ach , Vonate am ganzen M&cjtx ten Lods u KuK. Besucht, wen dttue (rn ,hn, rfela. Tan sah ich in Kanone den U utm ladet hlae? rjt, der dkhauptei all Kranken 41. wndn fehl singt. -3 fontttlttrt ih buahtt VA 00 oscc knn Kur h Liderung, .i anr. Zchmene und Jucke wureen un ettraaildV. konate vuer schlafen noch ruhen. Ii.nt, a, ,d 5?at t Folter. Vitin Körrer war mit ÄapftrfaTtia? Rtra bedeckr. x Cuttt ißoat daß Rimmer suie uua ancnai lang niti betten, Ich dacht Tod vringt tlifUBJ, , dtl itfucht mich n streune, der sagt : ..Sdward te Hdoch den Se. Tbeel, 1317 rch et? , th.ua.. t. Ctc ,,n 3 N dich hiM tan. Ich dkieb am Dr. Tkl der laai. wn und las? dich un:eruk. a Jt ou i&At Sau! den Zl2mäch'im und Zt. Tlieel's ?;rsaxtifi(STix:itnr und Fad jfti. äi-lort fcefant AJx Üinttm l rung. könn: toierer ruhen, nach U,. i y UiSffl ivionatea war meinkörrer K t:ibs?.nach weitere Z)!ona:en war ich arandnch turirt Ich schickt ih ine freund zu. wie rablichen folgt ldftbeflteku, der lonkt kein ur äe. tu,, hatt., tbtr Dr.Idekl Krirt, ,z.nd mach:, aint ,sdt starken aZann au Jd. in je,t Krt? aljemalt. Vem Na:h.oh r ch der arm. und trmatnt un alt feit falKÖ fetratbtt. d schwmdelt d Xtrog. verzweifelt nicht, mag sagen wer til httsr. httiiti aLti. att bm that, r funrt utdtnat. ,r,t der mich m,t iuackftltr bedan ltt tuatt htl i nutii werid. da ,?t IN :,iz. feflr(,m. wir würde in,uketi,isi ausd? te. rdeeltstderdeft, sntmükhtgfte und utker ,a,edede Man. Viiir.t tuiaqen k'trdelJhr Sadrhetk deiiä'ige. wen nachforschet. achal uz ichfr .tbt Oi des größte m gelehrt am auea coqva ?r-. - vOCwart C Cäo. ÜWr

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Gewittersturm.

Roman von HanS Nichter. (Fortsetzung.) Da sieht ia NKoizi im ßofe. fuhr er, uin ein anderes Th:mz anzuschlz a:n, fort. Sieht wieder aus wie ein Pariser Mödejonrnal von gestern. Auch eingeladen? Was wollte ich machen? (Zs wäre ung:recht, lächerlich, ihm die Schuld an Mttnem unnnn!g:n Splkl zuzufch-e-ben. Ihn auszuschNeKen, hätte arade jetzt doppelt auffallen müssen, und er gehört einmal zur Gesellschaft. Wenn schon! Kann ihn aber doch nrfc leiden, hat so etwas Spöttisches an sich, so von ode.', herab, weißt du. als ob er slch im stillen über unseremen nur lustig mzche, dabei alle Weiber an seinem Bändel und immer ein Spiel mit verdeckten Karten, Heimlichkeiten aus denen man nicht gescheidt wird. unterhandelt da wieder . mit einem Kerl, dem ich keinen Stallbesen andertraute. Buchrodt trat anZ Fenster- und blicktein den Hof biiunter. Halb hintek : einem der aufgefahrenen Wagen verborgen stand die schlsnke, elegante Eestalt Nicola, vor ihm mit abgezo genem Hute ein ältlicher Mann in ein facher, aber sauberer Kleidung, die fertia aus einem der kleinen Klelderlaoen Neustadtö hervorgegangen zu sein schien, DaZ Gesicht dieses. Mannes, biö auf lnen.klelN5n, schon- grau schim mernden Ohrenbart glaU rasirt, dun tcl und von verschmitztem. Ausdrtick, erweckte in Buchrodt. der' wie die.m:lten Militärs durch Uebung ein gutes Physioznomlttngedachwiß besän.' die Er:n nerung, daß er es erst kürzlich und unter ungewöhnlichen Umständen gesehen habe, doch konnte - er- sich ,', trotz alles Nachdenkens nicht g5:ich, entsinnen, wo und wie.. Der Baron grüßte, die Oss:-ciere-am Fenster bemerkend, sehr ver kindlich herauf, wobei er scheinbar unabsichtlich einen halben Schritt seitwärts trat, sodaß. sein Genosse gegen die Blck. jener- letzt völlig gedeckt war. Haben S:e ihn erkannt, Jacques? frazte er dabei in französtscherSprache. Ga'nz genau, Herr Baron, antwortete der Mann ebenso. Ein so hübsches Gesicht vergißt sich nicht so leicht. Sparen Sie Ihre Compltmente für andere Ohren! Bon mörgen an ist doppelte Wachsamkeit nöthig, wie ich Ihnen bereits sagte. Der Herr Lieutenant da droben ist kein Neuling, der die offene Landstraße zu einem NendezvouZ geht oder seine kJllletsdoux rnit der ReichZpost schickt. ES würde von großem Vortheil sein, wenn Sie sich mit der Kammerfrau in Verb'm duna setzen, sie für uns gewinnen konnten. Der Mann machte mit der Rechten. ln welcher er den steifen Filzhut hielt, eine verächtlich: Handbewegvng. Das darf lch qar nicht erst versuchen. Marietta ist ein alberneZ dummeZ D:ng, treu w:e ein Hund, verschwiegen wie ein Buch mit sieben Siegeln. mn. ein Weib! Gewiß, gnädiger Herr. Obaleiö ich darauf wette, dan sie der gnädigen Frau alles klatscht, waS sie erspähen kann, bringt doch kein anderer ein Wort aus ihr heraus. Weil Sie es nicht richtia an,uareifen wissen. Eine Frau, Italienerin, Kammerkätzchen an Ihrer Stell: wäre ich. ihr Geliebter und kennte d'irch sie jeden Gedanken meiner Herrschast. AIs ob ich daö nicht schon versucht b'ätte und dadurch beinahe um meine Stellung gekommen wäre! Marietta ist ebenso mißtrauisch und klua. a!S sie in anderer Beziehung dumm ist; besser, ia, verlasse m:ch nur auf meine eigen.: mir nichts entgehen. Darauf rechne ich auch, und eS wird hr (schade nicht fein, also aufgepaßt, sagte Herr von Nicolai mit einem nach. lässigen, verabschiedenden Kovfnicken und gina in das Restaurant zurück, wo er slch b?! seinem inzwischen kalt ae woröenen Kassee tn die Lecture der Kreuzzeitung- vertiefte. -Der Baron Eaon Nicolai wie er gewöhnlich genannt wurde, obwobl nur dre im Besitze des Majorats Nicolsburz befindliche Hauvtlinie der Familie den crmH.m-iiii er.C-t. tL . c t;iciy;iuuui mqiic all als oie interessanteste Persönlichkeit NeustadtZ. Wunderbare Geschichten über seinen langjährigen Aufenthalt in fast allen Hauptstädten Europas, sogar in Kow stantlnovel, wurden von den biederen Spceßbüraern mit scheuer Bewunde rung berichtet. Zum Theil gemeinsam mit seinem tr . 1 1 . nrn . ivi m melier, oem MasJrarsyerrn aron 'to bert, sollte er sein ansehnliches Bermö gen in einem tollen -Genußleben verschwendet haben, waS nicht recht wahrscheinlich klang, denn als er vor etwa vier Jahren . zurückkehrte, schaffte er Dienerschaft und edle Pferde an und lebte ganz als wohlhabender Mann: zwar spielte er viel und hoch und versäumte kein Rennen, doch dies Mit dem Geöahren eines Eavaliers. der mebr Zerstreuung als' den Gewinn sucht. lLme elegante, angenehme Erscheinung von den gewinnendsten Manieren und großer Weltkenntniß, war. er rasch eine maßgebende Persönlichkeit geworden, sein: Autorität auf 'dem Gebiete der Eleganz und deS Amüfements war unbestritten.' Er arrangirte Kahnfahrten, Maskenbälle Liebhab:? -.Theatervor-stellungen und WohltsattqkeitZ - Bazare in derselben unübertrefflich: Weise, wie intime Herren - SouperS mit einem Spielchenund änderen Annehmlichkeiten, reiste öfter nach Berlin, Dresden und Wien oder, im Sommer in die großen Bäder, von wo er den neuesten Chic und die modernsten Bonnwts und Operettenmelodien mitbrachte, spielte bei den Damen die Rolle d:Z Berathers in allen Angelegenheiten der Toilette und des feinen ToneZ. wetteiferte mit Lieutenant Buchrodt um den Preis als bester Bortaner und mit Graf Altenegz auf dem Gebiete des Pferdesports kurz, er roar der Hahn im Koibe, der Heckt im

Karpfenteiche, wie der Vras zu , sagen pflegte, der eine ausq:sprochene Abneigunq gegen ihn besaß. Niemand begriff, was diesen erst in der Mitte der dreißiger Jahre stehenden Mann, den Gewohnheiten und KTniT fr. ,nssk..k,n für hsl 0r)n

in der großen Welt bestimmten, an die kleine, ruhige Provinzialstadt fesseln konnte. Vielleicht mcht unabsichtlich reizte er selbst das allgemeine Interesse noch mebr durch den Schleier des Gedeimnißvollen. in welchen er die im Auslande verlebten zehn Jahre seines Lebens und manche seiner jetzigen klei-1 rr,n N,;s?n ,i, kiüllen liebte. Grade in unierer nuqternen Jett gewtnnt Das Außergewöhnliche, Rätselhafte einen doppelten Reiz. Wenn irgend Jemand, so wäre hoch' stens Baeon Robert aeeiqnet aewesen. ihn noch zu überbieten, und aus der !' . : i oy. . o c n . rY iqm c;ngct-iumicii 'ausnaaxrjicuung , zu verdrängen. Um diesen spann sich ein noch , wunderbarerer Sagenkreis. Mit zwanzig Jahren, das heißt vor einem Vierteljahrhundert, war er in ! die Welt gegangen und seitdem niemals wieder in die Heimath gekommen, da eine Dame, welche den blühend schönen Jüngling geliebt, ohne - daß- er diese Neigung erwiderte, sich vor seinen Airgen. von dem Thurme der Nicolsburg herabgestürzt haben sollte. In Java. wo er eine Zeit lang gedient, hatte er die Liebe einer malayischen Fürstentochter gewonnen; ihre Verwandten, die ihn haßten, warben eine Schaar Meuchelmörder, er schlug sie allein in die Flucht; sie suchten ihn zu vergiften, durch eine Verwechslung der Gläser trank dieGelleote das sur ihn bestimmte Gift und starb in seinen Armen. Nachdem er furchtbare, blütigeRache genommen, begann er wieder seine rastlose Wanderung durch alle Erdtheile, bald a:s einsamer Jager unerforschte Wildniß durchschweifend, bald die großen Weltstädte durch seine zügellose Genußsucht und tollen Abenteuer ln Erstaunen setzend was je die .ausschweifende Phantasie eines Dumas, Sue oder Ratcliffe ersonnen, wurde in Neustadt dem Capltan, wie man ihn nach seinem in Java erlangten Dienstgrade nannte. zugeschrieben und das nicht allein ton harmlosen Pfahlbürgern, die ihre Weltkenntniß lediglich auö der Leihbibliothek schöpften. Die Nachncht von seiner Rückkehr nach Deutschland und seiner Vermählung mit einer vornehmen Dame aus einer kleinen Residenz, welche kurz vor Baron Egons Niederlassung in Neustadt eintraf, überraschte daher nicht wenist. Man würde a für natürlicher gehalten haben,- wenn: er etwa die Favoritin deö Sultans ntführt hätte; der Wundermann schien panz prosaisch enden zu wollen. In Einem wenigstens bewahrte er serneOriginalität, in der Abneigung gegen d.: Heimath. Er lebte in großen Städten und Bädern, meist im Süden. Die umfangreichen Güter blieben verpachtet, das uralte, prachtvolle Stammschloß Nicolsburg unbewohnt. Befragte man Egon nach ihm und seiner Gemahlin,-so zuckte er vielsagend die Achseln: Sie wissen ja, er ist ein . Sonderling und meine Frau Cousine gibt ihm nicht viel nach... Die Kreuzzeitung" wurde achtlos b:i Seite geschoben.. sobald Altenegz und Buchrodt in daZ Gastzimmer traten. Mit freundschastlicher Wärme schüttelte ' ihnen Nicolai die Hand. Dann rief.er nach Champaaner. Sie müssen mir' schon erlauben, Jhrem Diner mit einem, Glase zuvorzu kommen, in meinem Alter .darf man keine fröhliche Minute mehr versäumen. ?lch trinke auf fXQr Wohl und das Bestehen, unserer Freundschaft auch nach Ihrem. -Scheiden .aus unserem', engen Kreise.. daZ ich aufrichtig, bedauere und .schnell daZ zweite SlaZ;- toul .wir luden! Wenn nicht ihm. selbst, kam. dieser letzt: Trinkspruch doch sicher .den beiden Freunden, aus -dem Herzen,-selbst Al tenegg mußte sich einq:steben,.daß der Baron ein guter Gesellschafter setVgleich unterhaltend - im Salon wie im Restaurant oder auf dem Rennpitze. . Egon von Nicolai strich langsam mit der weißen, wohlgepflegten Hand über Oberlippe und Kinn, eine etwas auffallende Gewohnheit, da' "tadellos mm a ' ' - tasirtroar. . . . Sie sehen so verstimmt drem. Buchrodt, als . gefalle Ihnen , mein-Toast nicht. . Wenn ich J)rab:lhafteS.. bei Jbn.rzugen auch erilarticyes ' vsiua du cen, grauen- ma)i kennte, ' würde ; ich annehmen Si?.. hatten Liebeskummer .Zder werden. Sie etwa gar zu heiß, zu treu geliebt? Auch daZ kann unangenehm werden..' '. ' Er sagte dies, in dem leMten, . scherzenden Tone, in welchem auch ein freie-reS.-: Wort nicht verletzen . kann,', und Buchrodt erwiderte ebenso: DaS -ist mir zum Glück noch.nicht vassirt, allerdings kann ich auch mit. Ihren Erfahrungen nicht wetteifern. - Sie pah, machen Sie mich nicht lachen!' Hoffentlich werden .Sto nicht' . m . m . e I glauben, ich. der fo uiid so viel Aeltere, wolle -Ihnen alberne Schmeicheleien an den Kopf werfen, wenn ich Ihnen sage, daß Sie ein ganz gefährlicher Herzens räuber sind. ?kbr aanzeö Temperament aiqnitt fozuzagen eme erquiocnoc 1511 sche und Natürlichkeit, die ja felbst uns .m - ". .. .!. ' Männern bre Freundschaft so werth', 1 . . , r V CYTV C. . m V.m maazr, in roell lzoyerem 'jjiqqz uuu tu 'die übersprudelnde, kecke Jugend, weil sie sich selbst davon verjüngt fühlen. ' Fürwahr, eö dringt ein Hauch tief in'S , Gemüthe, er kommt von ihm!" läßt Goethe eine nicht mehr ganz junge Dame, in dieser Beziehung sagen, und der verstand sich' bekanntlich auf ' die Frauen. Ach. welch' ein glücklicher Mensch sind Sie. bester Buchrodt, kom men, sehen und siegen! j Erstaunt schüttelte der Graf den dicien Kops. Wenn er auch Nicolai' Zarte nickt aan, verstand, so erschienen'

schönen Geschlecht und besonders denen, in der fcyonen ai,er,iaoi iroA y?r un I ' . . . . 'L L . . .. . ... , 0. 4. - e t p

welche die erste Maienblüthe hinter flch gunn ver . Jenen immer, nocy ' fri,cyen 'baben und nichts so sebr schäken. als Frohsinn- und. übermüthigen . Humor

sie ihm doch zu schmeichelhaft, um sie für völlig aufrichtig und unbedenklich zu halten, da zwischen ihm und Bachrodt stets ei .Art stummer MaliM bestanden und gesade.jene, fsnst' am . reisten beflissen war, dc eiteren Vor.' ., .... - . i'" '.--

m Erfolge streitig zu machen, seltsamer Welse suhlte sich Konrad von dem gleichen Mißtrauen ergriffen; schien in . dieser Lobhudelei eine Lewisse Ab,icht!.chkelt verborgen welche. seme stets mit Melitta beschäftigte Phantasie sofort auf diese bezog. Ge

lvaltsam drängte er die Versuchung, den Zn:t allen intimen zueryaltnlnen oes Neustadter Kreises genau . vertrauten Aaron nach ihr zu besragen, zurück, als er ,n dessen klugen grauen Augen e:n unangenehm lauerndes Forschen zu bemerken glaubte, und begnügte sich trotz seines an Ueberzeugung streifenden Verdachtes. Nicolai wisse m:hr von Melitta, vielleicht sogar um das Zusammentreffen mit ihr, mit der trock: nen Erwiderung: Ich danke Ihnen für Ihre schmeichelhafte Charakteristik, Baron, und wäre glücklich, wenn si: s:ch bewahrheitete, was ich bis jetzt leiV kkt k, ivu iuuyv ytuuta yavt. Ah, Sie sind diskret, das ist eine Chance mehr zum Siege. - Verschwie genheit ist immer anqebracht, bisweilen unerläßlich, und macht das Glück do pelt süß. Vorausgesetzt, daß man ein solches überhaupt besitzt! In. welch' melancholischem Tone Sie das wieder sagen! Man möchte Sie für einen -schüchternen Schäfer halten, der nach - der spröden Dori5 oder Ehloe seufzt, wenn man- nicht so genau wußte, dab Sie ein -flotter, kühner Dragoner sind, der jedes Hinderniß nimmt. .Und was heißt überhaupt Hinderniß in der Liebe! Vorurtheile? Pah. darüber sind wir .im neunzehnten Jahrhundert doch glücklich hinweg, und das Nein eines Weibes ist bekanntlich nur ein reizender Umweg zum .Ja. Einige hereintretende Officiere unterbrachen das für Buchrodt peinlich werdende Gespräch. Er stand mit Altenegg auf. sie zu begrüßen. Seinen imaginären Bart streichelnd, sagte Herr von Nicolai, der ruhig sitzen blieb, halblaut zu sich selbst: Ich hofsc, der kleine. Sporn wird wirken; viel bedarf er dessen nicht.. Es wäre höchst angenehm, wenn die beiden Hitzköpfe einan-. der die Hälfe 'brächen. Und er trank lächelnd sein SlaZ aus . Der Landrath, selbst holte am nachsien Morgen seinen. Neffen ab, dessen Einzug in Lichtenau'sich zu einem kleinen ländlichen Feste gestaltetes DaZ ganze Dorf begrüßte. ihn;- d:r hübsche, lustige Lieutenant, der. für Jeden' stets ein freundliches Wort oder einen ländlich derben Scherz, eine gute Cigarre oder ein funkelneues Markstück übrig hatte, war der 'Liebling Aller bis zur Gänsehirtin herunter. Alle freuten ,sich,'ihn NUN ganz den Ihrigen nennen ZU . können, und kalten ihm zu Ehren den TSeg und .ihre Häufer mit frischen Reifern geschmückt. Frau -Landkath kam ihm bis an daS nut'Blumenguirlanden umwundene Hofthor entgegen und , umarmte ihn, als kehre der eigene Sohn in's Vaterhaus zurück, galt er ihr doch in der That dafür und lächelte sie verstohlen sehr glücklich, als er nach ihr die Mädchen umarmte, welche ihn nicht minder herzlich bewillkommneten. Das war Mes so aufrichtige, selbstlose Zuneigung, daß .dem. Leichtbeweglichen fast die Thränen in die Äugen traten stumm drückte er die Hand des Oheims, der sein Unglück und seine Thorheit selbst gegen die Gattin verschwiegen hatte, und' seinem -Herzen wallte ein lebhaftes . Dankgefühl auf. Was nur in seinen Kräften stand, wollte er thun, diese liebevolle Güte zu vergelten; ;i, in seiner Erregung, die ihn auch jetzt wie stets zu weit, hmriß, gelobte er sich soaar. Melitta zu vergessen was sollte die thörichte, wildeLeidenschast zu einer fremden Frau in diesem stillen, harmonischen Kreise? ' Als am Abend die Mägde. Knechte und Arbeiter mit ihren Frauen bei dem reichlich gespendeten Vier auf dem d'rch bunte Laternen erl?'ichten ftoli zang:n, trat Claca neben den allein auf '.i:r' Veranda stehenden 'Konrad und l-gte leicht ihre Hand auf seinen Arm. Es wr ein köstlicher Abend, sternenlos und von einer geheimnißvollen, anmutqigen Dunkelheit; von den Höhen herüber' wehte ein warmer, mit Blumen' i 1 rnnu1 o'Xzrn7- m nVnH duften, erfüllter Frühlingswind weich I j 4V tfe f v lich verschwimmenden Horizont zuckt! n d wieder ein matter Feuerschein " , siehst du daS Wetterleuchten? 'fragte - ' (Fortsetzung folgt.) tLViener aaeftk Plauderei von ?!. FlachZ. Frau Sorge, die graue, verschleierte Frau, die einen UngliickNag mit dem Andren zusammenschmiedet-, hat sich schl,n vnr längerer Zeit am Hede der Frau mdooona, die sich ov ihrer An muth. Liebenswürdigkeit und. Herzens gute des glänzendsten Rufes in der gan zen Welt erfreut, als unerwünschter. unaebetenerGast häuslich niedergelassen. und in unheimlicher Emsigkeit webt sie allerlei Unacmach für die bedaucrns- ; werthe Hausfrau. Ader mag auch fZ.mmm sllfT SW V t A . Frau Sorge der licilen.' Vindobona er : ti. o.l r v:(..:t ..i-tf! vt ercic A'eoeiiditfuüirfic jcuwfiuij uum ' pfen -rSie ganz zu vernichten wird der bösen Alten .nie. und n-.mmermehr. ae. lim 1YnX ( tafnn 111V ttfi4y uuni. m i tiv- w . walten, die. den Sommer über. bei Landpartien, Sportsfesten und anderen Saison - Vergnügungen , zur Geltung gelangen und im Winter erst recht, aus den Eislausplätzen, in den. Theatern, inVergMgungestablinementtu. s. f. Noth- uno Kümmernis siegreich belämpfen. Und aar erst in der tollen FaschingZ zeit! - Da tanzt ganz Wien, da tanken nicht nur die Männlein und' Weihlein und Kmdlein, da muffen auch manche m t 11 -V- !.- Häuser wohl oder übel ein wenig mit

Hopfen, denn in jedem Stockwerk gie.ht, eS dann irgend einen inUmsn Pqst ode, ein HauskMchm oder .ein improvisir stS ZSnzchHZ. Tie. v.reude ün Allem - Vnd Jedem könnte meine ich, den Wie , em aerauU werden,.. m: mcht die - . . ' ....

uff zum Tertn Mo! Ynirfi I

immer von Neuem erweckt durb bi; m.lnstifrn Iiffi fi nfrfimpTnW' Sanzroeisen, ....-.T,!,,, MMIVIM-tVVI Füh: und mufikkomponisten noch heißen, in jedem Jcbre dem mustkfrcudigen Wiener Puvt:.i' tn. , rr- ?,. uiuum oaroiucn. 4,a qaue 2iner iiiue, fnn h? tr-siArn muMinn denen es der Wienerstadt wahrlich nicht . ' ' . ' sten haben es verschuldet, daß jedes Jahr die lustige Tanzepidcmie in Wien inchr Opfer fordert und der Faschingskalcnder immer mehr anwächst. . .. Tie großen Vallfeste Wiens unter, Heiden sich äußerlich wenig von ühn. lichcn Unternehmungen in andercnGroßstädtcn. Hier, wie überall, herrscht (5lanz und Pracht in den Toiletten, hier, wie überall, wird getanzt und geplau. d.'rt. Wer aber genau beobachtet, wird h-,h nv.nuino Iinls. f2rrt,iÄf?n. ' i r i mini i ii iiiii ins irnni 1 rt . jv vvv VIV V VliIVVIIt t,(v VM.V miiivvhvv iiuuiiiden. Hier erscheint die ein wenig steife. s.ist sp ?rl np et nips.-si snnst . auf solchen Festen sich breitmacht, durch II" t - -7 -lHinzutreten emer gemifien nonchalan ten Behaglichkeit gemüthlicher gestaltet; hier sieht man es auf den - ersten Blick den Damentoileten an, daß ihrc'.Trä. gerinnen nickt blind den Vorschriftender Tyrannin Mode folgen, fondern auch aus .Eigenem - irgend etwas zur Robe dazuthun ; hier tritt die Eleganz in Kleid und Gehaben nicht Protzia, fondern weltmännisch auf; auch die Konversation, lebhaft, .gewandt und fast immer humoristisch angehaucht, entwickelt sich leichter und gefälliger als anderwärts, weil sie hier der Zwangsjacke allzustarerer Konvention sich frei zuhalten weiß. Je nach den Veranstaltern und den Besuchern haben die vornehmen Bälle ein verschiedenes Cachet; auf dem einen wird mehr Cercle gehalten und convcr sirt, dem zweiten verleiht die Stellung der erscheinenden Persöniichkeiten den Charakter eines Rcprüsentationsballes; für einen anderen Ball wieder ist Tan zen Haupt und Endzweck, der verfolgt und erreicht wird. Das vornehmste Ballfest ist der .Ball bei Hofe"; hier finden nur jene Persön lichlcitcn Zutritt, welche dem höchsten Adel angehören .oder ' besonders hohe Würdentrc!gcr sind und so den Mit gliedern deö Hofes nähertreten dürfen. Der Ball bei Hose" wird- in den Re doutensälen der Hofburg abgeha'ten, welche an Pracht ihres Gleichen in Oesterreich vergeblich suchen. . Tie den unteren Theil der Wände bedeckenden Gobelin sind Meisterwerke der Kunst. Tie Nedoutensäle wurden kürzlich erst renovirt. Tte tracmo' nelle Dcleuchlung durch viertausend perzen wurde durch 1600 eleltrisäe Glühlichter mit achtfacher Leuchtkraft ersetzt, : deren Schein 'sich in den sieben 'Riescnspiegeln. reflektirt. Die Grundtöne des Saales sind ein bis zur Elfen'deinfarbe abgetöntes Weiß und icheS Gold. Die Decke ist mit Gold. stuckatur geschmückt, die Wundflächen sind, auch mit kanellirten Pilastcrn, deren Kapitäle reich vergoldet sind, de lebt. In diesen KSumlichkeiten finden auch die . jNbäfcV statt, welche von allen hoffähigen Kreisen besucht werden. Man sieht da Vertreter des Adels und deS'OffizierSstandeS. Diplomaten, Po litikcr von, Rang und. angesehene :Bür ger. CineS der vornehmsten Ballfeste ist der Jndustriellen'Ball, der früher in den Redoutensälen. jetzt aber in dem h-rrlichcn, goldstrotzenden, großen Mu silvereinssaal Großindustrielle aus ganz Oesterreich . Ungarn zu versammeln pflegt. Ter Kaiser, mitunter auch die Kaise rin von Österreich, und die Erzherzöge beehren dieses Ballfest häufig mit ihrem Besuche. Ter gleichen Auszeichnung erfreut sich auch der erst vor fünf Jl-.h-rcn inS Leben gerufene Ball der Stadt Wien", der in dem wunderherrlichen, gothifckett Prachtfaae.des Rathauses stattfindet. Vornehmen Charakters sind ferner: dcr feit 76 Jahren be stehende Juriitcnba!!. auf dem die zur Juristenwelt in Beziehungen stehenden besten Bürgei kreise, sowie die höhere Beamtenschift sich einfinden; der Stu, dentenball, der stets sehr stark besucht ist, weil es männiglich bekannt ist, daß er eigentlich nur ausschließlich des TanzenZ wegen veranstaltet wird; ; der iüngste Ball, zu' Gunsten des unter dem Protektorate d:r Erzherzogin Mariq Theresia stehenden Schulvereines - für Beamtentöchtcr arrangirt: der Ball der Gesellschaft vom Weißen Kreuz." Das' C omite dieses BalleS hat in vo. rigen Jahren den A!enuett-Tanz nach dierzigjöh'-i''m Scheintode wiede? zum Leben ein eckt. Die Demen vom Mc miett irage.i tune. b'.s an die Knöchel reicher d.', weiße Atlaskieider mit weißem Tüllüderwurf. wciße Strümpfe und schwarze ausgeschnittene AtlaZschuhe, mit Kreuzbändern befestigt, zu den kvr zen Puifärmeln moderne, lange, weie Handschuhe. HerrenMenuettToilette: sarbiger Frack. Kniehose, schwarzseidene Strümpfe, . Schnallenschuhe' , Unter bett vornehmen Ballfesten ist der Con cordia.Ball, daZ FaschingZfest der Wie rer Literaten und Journalisten, der Repräsentation? und . ConversationS. lall par vvogflsncs. Den Schauplatz dieses interessanten Schauspiels heiteren Genres bilden von jeher die riesigen Vcphiensäle Alles, roaö in Wien tn der politischen. Uterarischen, künstleri schen Wett Ansehen und-Bedeutung hat, betrachtet den Concordia.Ball. als ein angenehmes Rendezvous, daß man, w?nn anders die Umstände es gestatten, einhalten muß. 'Hier gibt eS dann ein lebhaftes, jeden Augenblick wechselndes.farbenbunteä Bild. daS reich auch ist an pikanten . Contrasten. Hier plaudert ein Minister mit einem seiner erbittert sten Gegner, dem Redakteur eines Qp . 11 - . t v r . rif ! x vositionöblattes. in freundschaftlicher tr. i.;r.vfi.. .1 ffli.. xreiKi oa ,agi ein 00 leinen w$m der gesürchteter Musittchiler ejnr un verbesserlichen Falsch-Sängerin süßc Wahr.worte Über ihre Schönheit; dort, suhrt'ein üus seinen Werken ai?Hype.r Me,ogyn bekannter Fe.WetLNi,t eine reuende Soubrette und er sieht ihr so verliebt in die schönen, blauen, treuer , m . - - 'f?P zigen; sallchen Aun ia man forr.

mangelt, im prickelnden 'Zweiviertel v m ,5"- ' rdcr wiegenden Dreioiertel-Takt zum und die reizenden Damen Gräfin GlargTanze locken! 5a nur die Komvoni. Kmsky, Barcnm Lilgenau und die all-

rtennt, sein WeibcrhaB, ist graue 2rj:o x.. ... auf diesem Balle wird feit cini-

IC" vUr?' 5'. bcnZwurdigkeit oder Ksnnnrir nn?r nnrrn Reides rtrprnt -1 --. besonderer Be lebtheit erfreuen. Die Alder zeigen die Fürstin Montenuvvo. Oih - f v x a VltAt-X nv äs vAtiAH M 11 t at A r t " w Y "coen-wuroigl. omn vwy $cin; Im Allgemeinen gilt die Regel: 1e mehr Patronenen. desto vcncr, und manche Balle weiden unter Patronanz von mchr al fünfzig Damen abgehaljoldpropheten verNchern, im Laufe mcht allzu serner Zeiten eine Ncuerung.cintrctenz ia man "iunkelt schon, dav fortab blofz unvcr. ratheten Damc duse Ehrenamt ubertragcn werden ll. Die Zeiten andern Ich eben: und , , X V CV Uttt ihnenaber auch da- Tanzpro. Hiuui.li. nuett wird sich vielleicht wieder einbür gern und so viele Freunde und Freun dinnen aus dem Parkett des Tanzsaales gewinnen, wie der wahrhaft, vornehme Sir Roger - Tanz, der vor einigen Jachren mit vielem Beifall eingeführt wurde. Daß neben diesen beiden Tänzen und der Quadrille auch der gemächliche,' gra zlöse Lanciers-Tanz aus vielen Tanz crdnungen figurirt, läßt die Bcrmu thung nicht unberechtigt erscheinen, daß wir vielleicht am Vorabende einer gc waltigen Reaktion gegen die Gesundheit und Grane oft schädigenden Schnell Tänze stehen. Spricht man von Bäl lcn, so darf der Damenspendcn nicht vergessen werden. Hierin sucht ein Comite das andere zu übertreffen. Ta mühen die findigsten Ausschußköpfe wochenlang ihr Hirn ab, um eine, auf diesem Gebiete noch nicht dagewesene Idee zu Tage zu fördern, welche dann, gesunden und approbirt. hervorragen den Ateliers zur Verkörperung übergeben wird. Thatsächlich liefern ge wisse GalanteriewaareN'Fabriken . in Bezug auf Geschmack und Ausführung Meisterstücke von Damenspenden, da giebt es verschiedenartige elektrisch: MiniaturApparate,. Embleme, Taschen, Bücher, die alle in ihrem Innern die Tanzordnung bergen. Wie ganz anders, wie einfach war die Tanzordnung früher. 'Die .würdige,. freundliche : Matrone Frau Henriette Nilius in Wien besitzt eine der reichsten Eollectionen vonTamenspenden; die älteste stammt aus' dem. Jahre 1834, die Dame hat sie sich zur Erinnerung an ihren ersten - Ballbesuch aufbewahrt. Tiefe auf' der Illustration in aufgespanntem Zustande dargestellte Damen spende ist ein einfache Fcch.'r aus sim plem stärkeren Papier. Tas Jahr 1356 zeigt bereits einen gewaltigen Fortschritt; auf Sammtgrund' blinken goldig glänzende Arabesken,' welche die Jahreszahl umkränzen.' ' Die modernen Lamenspenden, wie die luxuriös ausgestaltete. Chronik d.'s Balles der Stadt Wien oder der Kossclwaggo des Eisenbahnballcs, bekunden bereits den künstlerisch geschulten Geschmack und die her vorragende Technik unzerer Zelt. Die gewandteste. Feder, der Stift deö besten Zeichners vermag es leider, nicht, auch rny: annähernd ein Bild von dem eigenartigen Wesen der' Wiener Bälle, der großen Festbälle zumal, zu entwerfen. 'Hier gilt persönliche Augenschein Aufnahme, und wer immer es vermag. der thue Geld in seinen Säckel, reise zur Faschingszeit - nach Wien, bringe recht gute Laune und wenn irgend mög lich auch Jugend mit. . ..er es kann auch eine sie" sein wird sicherlich die angenehmsten Eindrücke und liebenS würdigsten Erinnerungen- nach Hause ,nitkrin7i . . Hl . ; Ein Piauo zu einem uomineUeu Preis. ' Chicago'S größte Musikhindlung. Lyon 3c H,all), ijk .tn ihr auegezeich. n.lte neues (Lebäuoe eingezogen. Die. jelvtn haben eine Anzahl leicht ge. vrauchier und zweiter Hand Planoe von der Weltausstellung zurück cthalen, wo sie gefpielt wurden eic. und h den sich cnl chlosscn, dieselben . ehe, mit großen Vpfern zu verkaufen, alk Raum für dieselben zu machen. Diese Instrumente umfassen Tafe'lpianoö zu 140, $65, f0. 100 und $125 Aus r chlstehendeBianoö$l25. $140. $löv. tzl65, $190. $200, $225, $240 und auswärts. 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Feuer Alarm SigffÄ 4 Pennsylvania und Markt. 6 EnglishS Opernhaus. 6 Galt und Ne )orf. 7 Noble und Michigan. 8 Nem Jerfeystr. und Massschufeti Zs 9 Pine und North. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier des Feuer'Depart'intS. 12 Lt. Clair und Est Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Mass. Ave. nahe Noble13 Delamare Ctr. und Fort Wayne Ave. II Nem Jersey Ctr. und Fort Waune Ave. 15 Peru Str. und Massachusetts Ave. 1 Christian Ave. urX Ash Ctr. 17 Park Ave. unK Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave. 19 Archer und John Ctr. 123 No. d Schlauchhaus, Ash und 7. Str. '.24 Alabama und Siebente Str. '.25 Central und Lincoln Avenue. 26 ManveS Str. und Lincoln Ave. 27 Columbia und Hill Ave. 23 Central Ave. und Achte Str. '.29 AuöstllungS'Gebäude. '.31 Alabama und Morrison Str. c32 Nohampton und Achte Sir. .34 College Ave. und Zehnte Str. 33 Home Ave. und Delamare Ctr. 3g Alabama und North Str. 37 Nemmanü und Achte Str. '33 College Avenue und Jnvin. 21 Illinois und St. Joseph Str. ZZ Pcnnfylvannia und Prait Str. Ii Meridian und Zivcite ir. 23 No. 5 Sor'nhaus, b. :hs ZZllinoiöstr iQ Mississivxi und St. Clu;r Str. 27 Illinois und Michiaan lr. 23 Vennfvlvania und ünj'.e Str. 29 Mlssifslvvi und Vierte Eir. Tennessee rnd William etr. :i3 Aennfylvonia und Michigan Ctr. ili Illinois und Heröert Slr. 215 Waisenheimath für Färbte. 2 IQ Tennessee und Erste Slr 17 Meridian und Siebente. ,13 Clifford und Jefferfon Avenue. 31 No. 1 Spr'nhS., Jnd Ave. u.Mich. . 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Blake und Nem York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Ctr. 37 Stadt'Hofxital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan vnd Agne Str. )12 West und Walnut Str. N3 West und Tritte. 114 Siebente und Horoard Str. !15 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 vto. 6 Spr'nhaus. WaZH. naye West S 42 (Zeißendorf und Washington Ctr. 43 Missouri und Ne Jork Etr. 45 Meridian und Washington Str. 4g Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Ctr. 43 Kingan'S Schlachthaus. 49 ?!ndianola. 3 Saueres n ZNun. 112 Missouri und Maryland Ctr. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Marris nh Cfmrth Ptr. 421 O. ü. u. W. RundbauS. eül. vom Lluk .Z Jrren'Älyl. 24 Milen Ave. und National ökoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Werri2. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarty Str. 54 West und South Str, 56 Mississippi vnd Senrn Ctr. 57 Meridian und Räv Str. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. s. 59 Madison Ave. und Dunlap Str. 12 West und Rockkvood Str. '.13 Kentucky Ave. und MerriZ Str. ,14 Union und Morris Str. .16 Illinois und KanfaS Str. ',17 MorriS und Dakota Str. '13 MorriZ und Church Str. ',19 Tennefsee und McCarty Str. Z21 Meridian und Palmer Str. ',23 Morris Str. und Gürtelbahn. 4 Madison Ave. und Minnesota Ctr. 61 No. 2 Haken u. Leiter Haus, Southstr.' 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delamare und McCart? Str. 64 East und McCarty Str. 65 Nem Jersey und Merrill Ctr. 67 Virginia Ave. und Bradiha Str. 63 East und Coburn Str. - 69 Pennsylvania Etr. und Madison Aoe 512 McKernan und Dougherr? Str. 513 East Str. und Lincoln Lane. 314 Gast und Leecker Str. 315 Noble und South Str. 71 No. 3 Sxr'nhauZ, Virg. Lo. tt. Hrssa. 72 East und Eeorgia Etraöe. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. 75 Enalish Ave. und Pine Str. 76 Dillon und BateS Str. 73 No. 13 Epr'nhau'Z, Prospekt u. Dllln. rn (r.ii r, . . rw. t if ivicimer Ave. unl, xnuon es. 712 Sxruce und Prospekt Str. 713 Engllfh Ave. und Laurel Str. 714 Willom und Olive Str. 713 Shelby und Beecher Str. . lö 'eul cdes WaisendauR. 718 Orange und Laurtl Str. 721 Lerington Abenue und Linden Ctraö. fl i t . r9 a - t kZkteiazer oernie und Sxruce Straße. 724 Tucker unb Dorsen's ZZabrik. 81 Market ur.o Nero Jersey Str. 82 Washington und Delaroare Str. 83 East und Pearl Str. - 84 Nem York und Darids,. 85 Taub stummen. Anstalt. 86-Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriente! und Washington Ctr. 89 Frauen.Reformaterrum. li ? ? Schlauchhaus, Oft Oaft). Str. 813 Market und Noble Ctr. 814 Ohio und Harvey Str. 315 Arsenal Avenue und Ohio Ctrcß. 321 Pan Handle Cisenbahn.Chorl. 323 Walcott und Cart Str. öl No.7 Sxr'nhauS. Maryland n&t Ncri5. 92 Meridian und Georgia Str. Meridian und Cüd Ctr. . 94 Pennsylvania und Louistana Str. 85 Alabama Ctr. und Lirginia Ave. Spe, ialSignale. Ersten Z Schlage, zmeite? Alarm. Kmeiten I Schläge, dritter Alarm. Tritt? 2 Schläge, vierter Alarm.- - 1-2-1 Feuer auS und Schlauch emfzl5kJ 3 Schläge, roeniger WasserdrvS. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schl2g8. 12 Ahr Nittagk. IST Die ersten 12 Signal, werden toZ stöttdiz eusgeschlage, bei den folgende, werden die Hundert, Zer d Cüks Lisseru getreu nt geg.

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