Indiana Tribüne, Volume 18, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1895 — Page 3
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WaZ Ihnen vahrschemüg zuerst ' auffällt, wenn Sie daS Karlsbader Sprudelsalz regelmäßig nehmen, ist eine Abnahme des Körpcrzewlchts. Eiewcrden alles ungesanöe, gedunsene Fleisch und Zellgewebe b$, wenn Eie mit solchem belastet sind. Darum ist das Salz in Fällen von Fettleibizkeit so wcrthvoll. ..25a:m cdcr, wenn dies geschehen ist oder Sie schon schlank sind, folgt der feste, gesunde Fleischznsatz. dessen Sie bedürfen, in ganz natürlicher Weise. Ihre Verdauungsorgane erstarken, Ihr Appetit wird geschärft, es findet keine VergeudnnZ der aufgenommenen Nährstoffe statt; was Sie . genießen, wird m gesunde Nahrung verwandelt. ...A?nz xmeilci, ob Sie zu stark oder zu schlank sind daS Karlsdader Sprudel, falz verschafft Ihnen in beiden Fällen die richtige, gesunde Körperfülle. . Lassen Sie sich keine als verbessertes("improvecT) oder künstliches- Karlsbader Salz verkauften Verfälschungen des achten Artikels aufhalsen. Jene sind nur Mischungen von gewöhnlichem (Flaubersalz und Seidlitzpulver, die von ge issenlojen Händlern verkauft werden, toe'ü sie mehr daran verdienen. Der einzig ächte importirte Artikel hat den Nanenszng der EiSner öc Mendelson Co.. Alleinige Agenten, New k, und daS Siegel der Stadt Karlsbad auf jeder Flasche. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler tu iekdach.Material, Z und pl Vkeady Roofing, wasserdichte Lheettng, feuer (Bern apöaltiilj, Strohpappe, Dch nd Vlt talFirden ,e. :c. Cff.ee: 169 öeft Ulatty (an Strafte. Telephon 1. Dachdeckerei. gählge und verantwortliche Dachdecker. Siel dicher. Trinidad und Silivnite Aidialt'DScher. lle tten omptstttonDSSr mit bestem Via. terial. Office: No. 169, Sard : 180 SS. Marylandftr. Televöon 8fil. Indianapolis. Ind. LEO lAUÜU f N-usr EYE CLASSES c, lREECRIPTICNS WÄ wiSJSS rNSAüS. rillen tcftDcn nach den tieften Vethoden den klugen anaevat Theodore Stein, achfolger von W. 5. nderso. . Abstrakte von Besijtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. VTo. u Oü Market Straße. ?lnhnnfM ?k N d. fSTRinFinSi . - vni tal w, u u . u uw r r rx n i i l "r" vUri nion i q CAN I OBTAIN A PATENT? For prompt am wer and an honest opinion, wrtta to DlUNN dc CO.. wbo hare bad necrly flhr yeara' xperience in the patent buslneu. Communica tloru rlctly confldenttal. A llaodbook of Information coneerainjr Patents and bow to ob tak them aent free. Also a cataiogue ot meebao lern) and cientlflo booka aent fre. Patent t&ken tbrooeb Mona 4 Co. recelT pacial notice in tL: Sclentlflc Amerirnn. and tboj ara broua-bt wlCely beforetbe publlcwltb out ooat to tbe inrertor. Thia aalendid Paper, lasued weeklr. eleantl r iilustrated, bas br fax tb Ianreat circulatioa of idt setentifle work in tb world. 3 a year. Samnle coplea ant fre. Balldins Edition. montMr. iO a year. Singt coptes, Vf. Cent. ETery Lirrber containa beao tliul plates, in oolors, ana .botOKrapbi of cew bousea, wttb plans. enabtina rmlldcrs to ahow tb faxest dealms and ecure cont-acts. Addreas HU XX k CO.. iiw Youk. 301 BboadwaT. Dr.G.F.Theel, 1317 Arch Str., wbnatdpbia. v. Ztt einzig, wahre Spenalist in Amerika der heilen tan, vacheetn selbst die berüimtesten erzte aller Sadfeyl g'Ngkn. Dr. Tbeel ist ttt em,,g rzt r Welt ttt oU drei mdi,,n,scben Schulen di Alt, d:e Neue und it userwaylle) iluvirt, un in seiner Vehandlunz verbindet. Sc deilt Syphili. Geschwüre. Mund und Haielliden. flechten und all folgen der Sldftdesiecku',g und Folgen dt Au schweifen, bei verketratdetea der unver. hetratelen. Sluiflüss. Verengerungen te , die nocb so mroiclt sind. Äommt oder schreiet Sprechstunden Marge", 9 di, 5 Uhr. Abend diUZr. ZNitlwivt und Samstagi tt la Uhr id. Sonntag bi1Z Uhr. HospitalÄerzte gingen fehl. Ich. John da lkmm. in Bürg? der Stadt PhUadeiphia. habe nach dein (Lese,, geschworen, und beglaubigt hiermit, das, ich wie ander, em sagten, der Vorsteherdrüse litt. Unzesähe 1 Zonale ,u. raa' nsultirt ich di Dokiore m ,, New orter Zsrit:.welch Anspruch daraus machten, da, sie sed ran.qri o?nr iinu einer neuem Methode he: len können. Ich begab ich in Ihrer khauv, lung. weich jedoch eh rwlg war. Dann ging ich einem der rite Tourr i öheft?, Va., aber auch ohne Er fola. Bier gBotben u rück kam ich u Dr. . F. Tdeel. lt?rch Str..hita,Pa., welcher , .WA a? iniv'"B ZS den Untersuchun, mein rankheit al öhromich " Blasen und RiraÖ Srd erklärte. Ich g'Ng iase'ne Behaudwna uad ettn?nat hat ör wunberbar gclha. Ehe ich 4n s Behandluni trat, war ich niedergeschlagen an jUraer it3 seist unfähig zu arbeiten. Je,e bin ich i fund tat fltüalicf). Ich glaube ta Tr. tbttlUx ,e an oUen Doktvre tft. Job A. fileraiu. Sschor und beeidigtin Pbiladelphia. Pa : y ha. 3- brapfre. . V . Phila . Pa. MM MM
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Gewittersturm.
Roman von HanS Nichter. (Fortsetzung.) Zweites Kapitel. Lichtenau tl verdiente seinen 57a men, ein Halles Thal mit frisch grü n:.iden Wiesen und Feldem, VZN einem kleinen Flusse durchströmt, in dessen klarer Fluth nickende Weiden sich spiegelten, in der Ferne von einer Hügel kette begrenzt, deren dunkle Fichten und Tannen ernst herüber grüßten. Das Gut des Landraths lag dicht am Flusse, . an der Spitze des Winkels, welcher das freundliche Dorf beschrieb. Er hatte es erst etwa vier Jahre im Besitz und seitdem schon zu einer weithin berühmten Musterwirthschat erhoben. Heute liegt der Hof in sonntäglicher Stille. Unter den wie die Kanonen einer Batterie regelrecht aufgestellten Ackerwagen treibt sich eine Schaar bunter Hühner umher, durch die halbgeöffneten taüthüren dringt bisweilen das behagliche Schnobern eines , Pferdes, das tiefe, wohlige Gebrumm, des Rindviehes oder das leise Klirren einer Kette; auf dem kleinen Teiche tummeln sich Gänse und Enten, schnatternd, als wollten sie mit den schwatzenden Knechten und Mägden wetteifern, die im Sonntagsstaat mit der Pfeife und dem Strick strumpf vor dem Gesindehause sitzen ein anmuthendes Bild friedlicher Sonntagsseier, der wohlverdiente behaglichen Ruhe, welche nur der hart Arbeitende wahr genießen kann. , Vor dem Herrenhause, einem einfach hübschen Gebäude im Schweizerstil mit einer ringsum laufenden Veranda, welches den Hof nach der Flußfeite zu begrenzt, stehen Elli Buchrodt und Graf Altenegg im eifrigen Gespräch mit dem Wagenbauer, und der Gras zeichnet mühsam mit einem .Stock einige Linien kreuz und quer in den Sand, die' er für die Zeichnung eines Feldwagens erklärt, worüber die heitere junge Dame laut auflacht und 'Herr Lange mit bescheidener Ueberlegenheit lächelt. Der verabredete Besuch ist also Thaisache geworden, trotzdem Altenezz bis zur letzten Stunde allerhand VerHinderungen vorgab, welche er freilich nach einigem Zureden Konrads ebenso rasch beseitigte, als er sie erfunden hatte. Der Landrath und seine Gemahlin halten Mittagsruhe. Auf der Rückfeite bei Hauses, wo sich der hübsche, zierlich gepflegte Garten sanst nach dem Flußufer senkt, sitzen Clara und Konrad auf der Veranda, sie mit einer Handarbeit beschäftigt, er weit in einen amerikanischen Schaukelstuhl zurückgelehnt, im Munde die Cigarre, mit den Augen unbewußt den leichten Nauchwölkchen folgend. Weit ab von dem friedlichen Hause, von dem stillen, schönen Mädchen, das bisweilen, von ihm unbeachtet, bie sinnigen Augen prüfend zu ihm emporhebt, in eine ungewisse Ferne hinaus fluthen seine Gedanken und suchen ein bräunlich-blasscs Weib mit blitzartig funkelnden Augen. Der Schleier des Geheimnißvollen, mit dem sie sich umgeben, reizt ihn fast noch mehr als ihre Schönheit und hat das flüchtige Wohlgefallen zu einer ernsten Leidenschaft entflammt. Die Seltsamkeit der Bewegung, das Fremdar tige ihrer Schönheit, der Zauber ihres ungewöhnlichen Geistes, der wechselnden Stimmung, ihr r'athselhastes Auftauchen und Verschwinden wie ein süßer, milder Haschischtraum umfängt es ihn, in dessen Erinnerung er sich so tief versenkt, daß sie schließlich von seinem ganzen Fühlen und Denken Besitz ergreift, ihn gegen alles andere gleichgültig macht, gleichgültig selbst gegen den innigen Ton, in welchem jetzt Clara fragt: Du bist so still und ernst, Konrad; was ha! dich verstimmt? Woran denkst du? An.... fast entschlüpft der Name Melitta seinen Lippen, doch halt er noch zur rechten Zeit inne und sagt dafür: An die Dummheit der Neustädter, sich über meinen Abschied die Köpfe zu zerbrechen. O, das ist unartig, ich thue es nämlick auch! Nava saat. du seiest des Dienstes müde, aber du warst doch stets so gern, ja, mit Begeisterung Soldat. Die Ansichten ändern sich, liebe Clara.' Eine Redensart, aber keine Erk7ärung! Hältst du es vielleicht für angenehm. Jahr für Jahr Recruten zu drillen und das Jnstructionsbuch wiederzukäuen? Ich verkomme in dieser Tretmühle, in der ich mich wie des Färbers Gaul im Kreise herumtreibe. Und das noch einförmigere Landleben, solltest du denken, würde dir mehr Abwechslung und dauernde Befried!gung gewähren? Das kann nicht sein. ES ist irgend etwaS andere.? geschehen, was deinen Entschluß bestimmt. Seit unserm letzten Besuche in Neustadt bist du nicht mehr derselbe. In deinem Wesen liegt ein fremder Ton, der mich ängstigt. Sage mir, was es ist, reiße mich aus dieser peinigenden Ungewiß beit: ist dir ein Unheil widerfahren, droht es dir? Du schweigst. Kon. rad! Hast du denn kein Vertrauen, keine Liebe mrhr zu mir? Ein schmerzliches, bittendes Zagen klingt durch Claras Stimme, leuchtet zärtlich aus ihren Blicken, die ben seinigen zu 'begegnen suchen. Konrad Buchrodt hat dafür nicht Auge, noch Ohr. Unwillig, weil er fühlt, wie eme , verrätherifche Rothe in seine Wangen : gestiegen ist. murrt er. den' Kops zur Seite wendend: Thorheit, du siehst am hellen Tage Gespenster. Und bas schöne Mädch:naesicht neigt sich er blassend wieder über die Stickerei, auf bie eine heiße Thräne niedertropft. Er weiß kaum, wie schon sie sind, diese zarten, reinen, träumerischen Züge; seine Zuneigung ist eine rein. brüderlicke. Mit acht Jahren der-
waist, war er im Hause des OheimZ zusammen mit dessen gleichaltrigem Sohne erzogen worden. Eines Tages brach dieser beim Schlittschuhlaufen durch die berstende Eisdecke. Tollkühn stützte sich Konrad, der sich bei dem unheilverkündenden Krachen noch rech!zeitig gerettet, in den Strom, die schwache Kraft des Knaben erlahmte ?n der eisigen, reißenden Fluth, aber er ließ den Gespielen nicht los, in enge? Umarmung brachten herbeieilendeMänner sie ans Ufer, leider für den einen zu spät. Seitdem nahm Konrad in dem Herzen seiner Verwandten den Platz des ihnen entrissenen einzigen Sohnes ein, Elli und Clara betrachtete er als seine Schwestern. Die Rücksicht auf seine Nähe hatte den Landrath, als er vor einigen Jahren seine DomänenPacht aufgab, zum Ankauf von Liehtenau bestimmt, vielleicht auch, da seine Töcht zu anmuthigen Jungfrauen heranblühten, die Hoffnung auf ein noch engeres Band i . . Heiß brütet die Sonne auf dem Garten, ein Tag, den der April im voraus vom Sommer entlehnt zu haben scheint, am blauen Himmel flattern einige weiße Wölkchen, die der Volksmund in naiver Poesie Schäfchen nennt, ausein ander. Konrad heftet seine Augen auf sie, als h?ffe er, eines von ihnen werde ihm den Wea. zu Melitta verrathen Frau Melitta! darüber kommt e? nur schwer hinweg. Allerdings, sie stand nicht mehr in der ersten Jugendblühte, wie auch in ihrem ganzen Wesen etwas FrauenHaftes lag, das diesem feinen Kenner nicht entgehen konnte, doch ergänzte er wenigstens aus eigener Machtvollkom menheit: verwittwete ffrau Melitta..., er konnte sich keinen Mann denken, dem diese Frau angehörte; nur auf sich selbst angewiesene Frauen, Wittwen, haben dieses (im guten Sinne) freie, selbständige, bestimmte Auftreten. Ihr nicht nachzuforschen, wie sie ihm befoh len, war ihm wenigstens in einer Beziehung nicht schwer gefallen. Auf dem Bahnhofe war sie von einigen Kameraden bemerkt worden, die mit allem Eifer lebenslustiger und in der Ein förmigkeit der kleinen Stadt nach Abwechslung schmachtender junger Herren etwas über sie zu erfahren suchten, leider bis jetzt mit durchaus negativen Erfolgen. Das Mädchen aus der Fremde nannte man sie im Casino; niemand kannte sie, niemand wußte, woher sie gekommen, wohin sie gegan aen. Der Lohnkutscher behauptete, sie habe ihm nicht das Endziel der Fahrt, sondern nur die Lichtenauer Chaussee als Richtung angegeben, und von dieser führten mehr als ein Dutzend Wege nach zerstreuten Dörfern, Gütern und Höfen seitwärts ab. Konrad hatte bisweilen am liebsten laut aufgelacht, wenn die Kameraden sich in allerhans Vermuthungen über Melitta ergingen, von ihrer junonischen Schönheit schwärmten, sie mit einem strahlenden Meteor verglichen, daö urplötzlich blendend auftaucht, um ebenso rasch und spurlos wieder in dunkler Nacht zu versinken, nichts zurücklassend als die Erinnerung und das Bedauern seines zu schnellen Entschwindens . . ., er wußte ja mehr als sie alle, doch hüllt er sich klua in gleichgültiaes Schweiaeu. Gewiß wird er sie wiedersehe, oa.s sagte ihm eine innere Stimme, und die kühle Ueberlegung fügte die nicht unwahrscheinliche Erklärung hinzu, Melitta statte einem der Gutsbesitzer oder sonstigen Honoratioren in der Nähe Neustadts einen Besuch ab, vielleicht als Verwandte, vielleicht nur als Freundin, gleichviel, der Landrath unterhielt einen regen Verkehr mit seinen Nachbarn, und so mußte Konrad, ohne das ihm gegen seinen Willen abgenommene Versprechen zu verletzen, ihren Aufenthalt erfahren, sie wiedersehen... die flatternden Wölkchen da droben haben sich wieder vereinigt und heben sich wie ein Heller Kranz von dem dunkeln Blau des Aethers ab, ein gutes Vorzeichen Kränze flicht die glückliche Liebe. Mit schweren Schritten steigt Graf Altenegg die hölzernen Stufen zu der Veranda herauf, setzt sich neben Clara, die sich mit übermenschlicher Gewalt zwingt, ihm ein lächelndes Gesicht zu zeigen, erzählt ihr von seiner berühmten Evastochter und seinem schönen Schlosse Altenegg, das so trostlos leer steht, und halt bisweilen mitten im Satze inne, wenn er sich in die Bewunberung ihrer lieblichen, sanften Züge verliert. Konrad träumt weiter von Liebeskränzen, unten im Garten wirft Elli Buchrodt die Frllhlingsblühten,
die sie für den. Gast gepflückt, in den murmelnden 'Fluß und. preßt zornig die rothen Lippen zusammen: Blind sind sie, diese Männer, blind und th'öricht, wie kleine Kinder, die -nach den Sternen fassen und die Blume zu ihren Füßen nicht sehen. , So herzensgut, so ritterlich brav und ohne jedes Falsch und dabei so blind, so dumm!. Ich möchte ' lachen, wenn ich es ' nur könnte! Ein schmerzlicher, trüber 'Hauch weht durch das -Bild. daS so festtäglich heiter aussieht. " " Im Laufe des t Nachmittags kamen wie gewöhnlich noch mehr-Gäste' der Lichtenauer Prediger,' ein nychi jnnger Mann, mit seiner 'Mutter, ein', pensionirter, Major - mit - seinem Sohne, der sich als . hoffnungsvoller , - InfanterieFähnrich durch die Gegenwart der -bei den-Dragoner-Lieutenants etwas - genirt zu fühlen schien,- der- Oberförster mit seinem Forstreserendär , und Eleden, mehrere Gutsbesitzer ' mit 'stattlichen Gattinnen und meist recht hübschen Töchtern, zum Theil in-Begleitung mehr. oder, minder nahestehender 'junger Herren. Die älteren -Herrschaften nahmen in dem großen, lustigen Gartenzimmer Platz und plauderten, die Damen über häusliche Angelegenheiten,' die Hcrren über Politik und Landwirthschaft. In diesen Kreis warfen die.: geistreichen Salonstreitsragen, die. in ...großstädtischer . gebildeter Gesellschaftunentbehrlichen Erörterungen he? Kunst' Mv Literawr,' keine stören-
den Schatten. Ob Verdi oder Wagner, Schiller oder Tolstoi, Rafael oder Schmidt-Preuschen Frau Landrath kümmerte sich darum ebenso wenig wie ihre Gäste. Dafür aber war der Kaf feetisch und später die Tafel zum Abendbrot vorzüglich besetzt, mit feinem Porzellan und schwerem Silber sehr geschmackvoll und reich decoriri, und ihr noch feuriges Auge controlirte sehr scharf den Bedienten und i:'.? Mädchen. Sie war eine noch r;: hübsche, lebhafte Dame von jener ang:nehmen Fülle, welche glückliche Frauen, besonders Bwndinen, in den vierziger Jahren erreichen, heiter, lebensfroh und energisch, das llrbild einer Landdame, in Erscheinung, Charakter und Auftreten ihrer älteren Tochter fast gleich. Im Garten und aus der Wiese am Fluß amllsirte sich die Jugend. Der Forstreferendar, ein lebhafter, dunkler Krauskopf, welchem Konrad heute sein Amt als Vergnügungscommissar abze treten, arrangirte Gesellschaftsspiele. Wie Frllhlingsgenien schwebten die Mädchen in ihren hellen Kleidern über den Rasen Scherzen und Lachen, Jagen und Fangen, harmlose Neckerei und gutmüthiger Spott, vielleicht auch ein wenig Liebelei, dazwischen Gläserklirren. Reden und Hochruf?, denn der Graf hatte einige Körbe Champagner mitgebracht, den er nicht sparte; , Konrad trieb das allös nur wie im Traume mit. Die Mädchen waren durchweg hübsch, doch gegen Melitta mußten sie weit zurücktreten, keine besaß ihren Wuchs, den eigenthümlichen Reiz ihrer Züge, am wenigsten ihren Geist, selbst Clara nicht, die schönste und anmuthigste von allen, so madonnenhaft auch ihre reinen blauen Augen unter der weißen.' goldumlockten Stirn hervorsa hen, so sinnig und freundlich die sanftgeschwungenen Lippen sprachen. Am Ufer lagen zwei hübsche kleine Boote. Wir. wollen auf dem Wasser fahren! rief eines der Mädchen, die andern stimmten jubelnd bei: Jawohl. Kahnfahren und die Loreley dazu singen nein: Es rauscht in den Schachtelhalmen oder: Eine Wassermaus und eine Kröte! In klu g:r Höflichkeit war Altenegg den Da men beim Einsteigen behülslich, bis er drckl e.inen forschenden Seitenbln bc.. merkte, daß Clara, auf welche er war tete. sich in eine Laube zurückgezogen. Mit derben Fußtritten stieß er die gesüllten Kähne vom Ufer ab. Kommen Sie denn nicht mit? Trauen Sie dem Wasser nicht, weil es keine Balken hat? So wasserscheu? Das läßt tief blicken! rief es lachend durcheinander. (Fortsetzung folgt.)
t Ein Vrief. Von V. Hauscha. Maxe Boretius erwachte mit emem plötzlichen Schreck. . Sie . hatte das Ge fühl,V sich arg verschlafen zu. habend Ein Blick auf die Uhr wahrhaftig schon neun. Die Mutter wartete ge wiß schon lange. Sie sprang mit beiden Beinen zuglcich aus dem Bett, schlüpfte in ihr: Pantoffeln und lauschte an der Thür, die , zum Nebenzimmer führte. Alles ruhig drinnen. Hoffentlich war die Mutter wieder eingeschlafen. Sie sch?b die Gardinen vom Fenster zurück. Die Luft war rauh und ne blig; aber sie versprach, sich zu klären. Der leichte Morgenwind, der an der Riviera schönesWetter bringt, kräuselte die Wellen des Meeres, und im Osten blitzte es schon auf wie ein Sonnenstrahl. Wie herrlich diese Landschaft! Vor dem Fenster der kleine Garten mit den blühenden Wintergewächsen dahinter die breite, gelbe Fahrstraße, von Palmen umsäumt, und weit draußen das blaue Meer, besät mit lichten Se stein. Und doch wie oft 'hatte sie sich weggesehnt auö dieser sonnigen Schönheit in den kalten nordischen Wil.ter. Nach ihrem Zimmer, nach ihren Freun binnen,, nach ihren Studien und vor Allem nach ihrem Bruder nach Kurt. Aber heute wollte sie nicht seufzen. Heute, am Vorabend von Mutters Geburtstag, kam er ja der geliebte Bruder. Er wollte, bei ihnen bleiben, um dann vielleicht (es ging ihr so viel besser seit einigen Wochen) die Mutter mit heimzuführen. Was für ein be glückender Gedanke! Eilig nestelte. Maxe an ben letzten Haken ihrer Taille und schlich auf den Fußspitzen an daS Bett der Mutter. Die lag ganz still mit offenen Augen und so merkwürdig sah sie auS wie verklärt. .Na Du Langschläserin !" Liebe Mutter, ich habe mich so ver schlafen bist Du böse?Gar nicht. Im Gegentheil, ich bin so froh, wie seit Langem nicht. Gestern Abend konnte ich lange keinen Schlaf finden die freudige Erwägung hat mich wach gehalten Erst gegen Morgen bin ich eingeschlummert. Und da hatte ich einen wunderschönen Traum. Dein Vater, mein geliebter Ewald, ist zu mir gekommen und hat mir zugeredet. so liebevoll, so trostreich. Und ich habe ihm versprochen, mich aufzuraffen und gesund zu werden unseren Kindern' zu Liebe, damit sie nicht mehr unter meiner Trauer leiden. Darüber bin ich aufgewacht und habe mein Herz so ruhig gefühlt, so leicht. Und 'habe ganz still gelegen und für mich hinge sonnen und mir gelobt,Euch eine bessere Mutter zu werden! Liebste Mutter .Nein, unterbrich mich nicht. Die Stunde, mich mit Dir auszusprechcn, kommt vielleicht nie wieder. Aber heute ist mir so zu Muth' ich möchte Dir Alles sagen! Du ahnst nicht, Maxe. waZ es für mich' war, meinen Mann zu verlieren. Er . hat mich so bewundert und verhätschelt ihm war ich stets jung und li:bens 'werth und unentbehrlich. Nach seinem Tode , war' ich' plötzlich eine alte' Frau einsam. obne Werth, ohne Lebens-
zweck. Ich weiß, es war sUndyasr, p zu denken. Wenn man zwei Kinder hat. so gute, brave Kinder wie ihr Beide, für deren Dasein man v:rantwortlich ist. denen man Pflichten schuldet. Ich habe mir diesen Vor wurf nicht erspart; er hat mich aber noch mehr erbittert. Also nicht ein mal mein eigener Schmerz ist mir erlaubt auf eigenes Glück soll ich verzichten und noch für das Glück Anderer sorgen? Und Ihr, was braucht Ihr mich? Ihr seid jung. Ihr ibV.ni wch glücklich werden lieben und ge liebt werden während ich alle diese bösen Gedanken haben an mir gefressen und haben mich krank gemacht. Ich hatte keine Freude mehr, und der Mensch kann nicht leben ohne Freude. Ms ich hierher reiste, war ich fest entschlössen, hier zu sterben. Aber es ist anders gekommen. War es die helle Sonne war es der Anblick von Leiden. die noch größer sind als meine war es die treue Geduld, mit der Du alle meine Launen und Klagen ertragen hast ich bin ergebener geworden und dadurch gesünder. Und jetzt habe ich mich zum ersten Mal seit Deines Vaters Tode wieder auf ein Geburtstagsgeschenk freuen können, auf Kurts Ankunft. Das hat mir so wohlgethan ich hatte die Freude so lange entbehrt. Ueber 1F das habe ich heute Morgen nachgesonnen, und es hat mich durchwärmt und gekräftigt. Mir ist, als wäre mein altes, egoistisches . Ich von mir abgefallen und etwas Neues in mir erwacht. Und ich bin fo glücklich so glücklich!" Maze konnte nicht antworten. Tiefbewegt schloß sie die Mutter in die Arme. Beider Thränen vermischten stch. Die Mutter faßte stch zuerst. Geh' jett frühstücken, mein end, und bringe mir dann meine Chocolade an's Bett. Ich will noch etwas ruhen. Meine Stimmung hängt immer von meinen Kräften ab und ich will Kurt fröhlich entgegentreten. Er soll sich bei uns wohl fühlen," Maxe ging in das Wohnzimmer. Plötzlich blieb sie ?b-n und foiw Ms Arme aus wie in E?tase. Sie war eln nervöses, fein empfindendes Mädchen, durch traurige Erlebnisse überreizt. Glück war ihr fremd geworden es schmerzte sie fast. Eine Angst befiel sie. es könnte nickt andauern. Unten im Garten jagten sich em paar Kinder und lachten herzlich auf. DaS machte ihr Muth. Ach was wer wird so über spannt sein! Warum soll's mir nicht einmal so gut werden wie tausend Anderen alle Tage? Eigentlich hab' ich's mir doch verdient! Sie goß ihren Thee ein und nahm eben ihr zweites Brötchen, als es klopfte. Die Post. Briefe von Verwandten -und Freunden. Verfrühte Gratulationen vermuthlich. Auch einer von Kurt. Was kann der noch schreiben, so kurz vor der Ankunft? Austräge für den Geburtstagstisch der Mutter wahrscheinlich. AIS ob man in Mentone so einkaufen könnte wie bei Gerson in Berlin! Sie riß den Umschlag auf. Ein. zweiter fiel heraus. An meine Mutter" stand darauf. : Maxe entfaltete den Bogen. Einen Blick nur warf sie hinein; dann erblaßte sie, sah sich scheu um, als könne ihr Jemand über die Schulter blicken, stürzte hinaus, über d:n Corridor in ihr Zimmer, verschloß schnell beide Thüren, trat an's Fenster und las: Liebe Maxe! Wenn Du diese Worte liest, ist mein Schicksal entschieden. Ich kann nicht zu Euch reisen, denn ich habe heute Nacht Lieutenant Kern;r zum Duell gefordert. Wir schlagen uns übermorgen. Auf Pistolen. Beim Abschiedsmahl, das uns die Kameraden gegeben haben, sind wir aneinander gerathen. Es war eine lange Feindschaft. Wenn ich leben bleibe, erzähle ich Dir's vielleicht später einmal wenn Du mich besser verstehen kannst. Arme Schwester, was für einen Schmerz bereite ich Dir! Doch Du bist jung Du wirst es verwinden Du wirst noch glücklich werden aber die Mutter! Da sitze ich und schimpfe mich einen Narren und einen schlechten Kerl und sehe deutlich jede Dummheit, die ich im Leben begangen habe, und die ich hätte vermeiden sollen. Und weiß genau, daß ich übermorgen von Neuem anfange, wenn . Liebe, liebe Schwester, wenn ich daran denke, daß ich Euch vielleicht nie mehr wiedersehen soll! Dein gutes, treues Gesicht die schönen Augen der Mutter Liebe, liebe Maxe, ich habe Dich von Herzen lieb. Kurt. Sei gut gegen meine Thiere, lass' ste nicht in lieb lose Hände kommen. Nach dem Duell bekommst Du sofort eine Depesche von mir oder von ein..n Anderen. Sag der Mutter nichts, bis Du Nachricht hast," Sie las in Hast, ohne die Einzelheijen zu. prüfen, ohne ste recht zu verstehen. Ihr Körper flog in nervösem Zittern, bis in die Fingerspitzen: kroch ihr eisige Kälte, wie ein Stein lag- ihr das Herz in der Brust. Was für ein Unglück, was für ein Unglück!Sie starrte hinaus. Daö Meer, die Sonne, die fröhlichen Kinder wie ihr bas Alles weh that! Ein Wunsch nur: todt zu sein, end lich befreit zu sein von bem Unglück, daö ste unerbittlich verfolgte. Da war noch ber Brief an hie. Mut. ter. Sie las auch den. .Meine gelobte Mutter! Seit Stunden sitze ich schon und starre auf das Papier und weiß nichts zu schreiben als Verzeihe!- und weib doch, daß Du mir nie verzeihen wirst nie Du nie! Du wirst diesen neuen Schmerz nicht überwinden. Und ich hatte dem Vater so fest gelobt, Dir ein gNicklicheS Leben zu schaffen! Ach, geliebte Mutter, warum ist das Leben so grausam! Warum sindwir selbst unsere bittersten Feinde?-, Wenn Du mir boch. so zürnen könntest, bak Du miÄ veraißt -
Und d'lesen"Mief sollte sie der Mutter geben. Vielleicht ihr Todesurtheil. Warum ist das Leben so grausam so entsetzlich grausam! - Maxe, bist Du in Deinem Zimmer? Wo bleibt meine Chocolade?" .Sofort, liebe Mutter!" Sie verbarg den Brief in ihrer Com mode. tief unter einem Packet Wäsche hätte sie ihn doch ungeschrieben ma chen können! und kühlte eilig die brennenden Augen. Im Wohnzimmer stand die Chocolade. Sie stellte sie auf ein Brett und trug sie der Mutter zu. Die fremden Gratulationsbriefe legte sie daneben. Du läßt mich ja verhungern, Kind! Was hast DU denn so heimlich in Deinem Zimmer gemacht? Nein, Du brauchst nicht zu antworten, ich ahne schon (ste lachte heiter auf). So gut hat mir mein Frühstück noch nie geschmeckt (sie schlürfte behaglich ihre Chocolade). Briefe? Einer von Kurt dabei? Natürlich nicht. Wozu sollte er schreiben, da er selbst kommt! Aber was ist Dir denn, Maxe Du bist so still!Maxe erschrak. Merkte man ihr etwas an? Sie war doch so gewohnt, sich ;u beherrschen. Mir, liebe Mutter? Gar sichts was sollte mir " Doch, doch jetzt treten Dir sogar Thränen in die Augen Du erschreckst mich ist Dir etwas zugeftofcHi?" Nichts mir gar nichts (was sollte sie nur erfinden, um die Mutter zu beruhigen?) Aber Also doch etwas. Schnell, um des Himmels willen " Ach, es ist kindisch von mir die weiße Angorakatze von unserer Wir thin Du weißt, sie ist mein Liebling sie hat gestern Junge gkworfen. Die hat man ihr weggenommen und ertränkt und jetzt sitzt sie unten und schreit so jämmerlich.Armes Thier! Wie grausam einer Mutter ihre Kinder zu nehmen. Du hättest mir das nicht erzählen sollen, Maxe es verdirbt mir die ganze Stimmung ich will heute nichts Traurige hören." Maxe ging an's Fenster. Die Glieder waren ihr so schwer. Sie öffnete den Laden. Willst Du jetzt nicht aufstehen? Sieh' das schöne Wetter j das wird Dich wieder aufheitern.Und es ist die höchste Zeit schon halb elf. Ich muß nach dem Lunch noch einmal in die Stadt fahren mir ist heute Nacht noch Einiges eingefallen, was ich einkaufen muß sür 5urts Zimmer. Es sieht doch zu kahl aus. Ein Ziegenfell unter denSchreibtisch, einen japanischen Schirm vor sein Bett und noch etwas Südfrüchte und Bonbons. Er nascht so gern daö große Kind!- . Während sie sich von Maxe beim Ankleiden helfen ließ, sprach sie.unaufhörlich von Kurt, von seinen Lieblingsspeisen, von seinen Gewohnheiten. Man sah, ihr ganzes Denken war auf den Moment seiner Ankunft gerichtet. Jetzt wird er bald in Genua sein. Wie schade, daß er sich nicht aufhalten kann! Auf der Rückreise wollen wir das nachholen. Wie freue ich jnich, mit Euch zu reifen jetzt, wo ich gesün der bin und empfänglicher für die wunderbarcn Naturschönheiten.Maxe drückte einen heimlichen Kuß auf die blonden, noch ungebleichten Haarflechten der Mutter, die sie eben zu einem Knoten steckte. Arme Mutter wenn sie wüßte Sehe ich nicht ganz reputirlich aus für eine Frau von sünfundvierzig Iah-ren?-Du bist schön und frisch wie ein junges Mädchen.Schmeichlerin! Seit Deines Vaters Tode hat mir das Niemand mehr gesagt. Komm', Kind, lies mir jetzt die Briefe vor, damit mir die Zeit vergeht. Ich bin doch schon recht undul-big!-' Maxe erbrach bie Schreiben. - Einen Stich durchs Herz gab es ihr jedesmal, wenn sie an die beiden Briefe dachte, die drinnen in ihrem Zimmer tief unten versteckt lagen. Sie las mit' zitternder Angst, daß etwas in den Zeilen stehen könnte eine Anspielung. Aber kein Wort. Glückwünsche, tröstliche Prophezeiungen, liebevolle Er Mahnungen in Form von Freund schaftsergüssen. . Hanna Boretius war sonst sehr empfindlich gegen solche Winke. Heute nahm sie' Alles gütig auf selbst der Räth ihres' Schwagers Heinrich, im neuen Lebensjahre endlich Vernunft anzunehmen und zu bedenken, daß ihr noch so viel für ihre Kinder zu thun übrig bleibe,- verstimmte sie nicht. Er ist unzart, aber er meint es gut. Ihr müßt das Alles für mich beant Worten Kurt und Du. Das Schrei ben wird mir noch r.echt schwer.Kurt und wieder Kurt! Hole, mir doch mal das Kursbuch. Ich möchte sehen, wo er "ch diesen Augenblick befindet. Ekf .' .hr fünf, zig. Bald in Savona. Wenn er nur nicht zu viel Cigarren bei sich hat, der Leichtsinnige, und sie mir ihn aus der Grenze zurückbehalten Maxe lächelte es war ihr wirklich möglich, zu lächeln, (Schluß folgt.)
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über die ganze Wett glelchdeoeulenö mit dem hoch nen Grad der Vollkom , menheU in allen iöuttaren, MandoN jnen, Banjos und Zllh.rn ist, so wird oiese kt.rze Beicyrervung ihres Anfangs mchl umnlerisjanl sein. Unser jrtzlger Hauplvormann ha te in einem licii.cn Ltaum an cer Michi gan Ave. mit etwa einem Dutzend I2e hülsen begonnen einen Fortschritt in dit Herstellung ,!ner erster Klaise Euitatxt zu machen. So viel wuroe seither erreich!, daß dieses vor langer Zeit gewesen zu lein erschein! uno koch zeigen die Bücher, daß eS im April 1885 war, als mit der Herstellung eines, unter dem ?tamen Wajyvurn" bekannten JnstrumenlS deonnen wurde. U ser Beseht war nur oas AU rbeste, das gemacht werben kann" und für vier Monate wurde alles was Wissen er sinnen und Erfahrung in Vorschlag bringen konnte daran gewandt, ulen bescheidenen Vorläufer herzustellen, der heute als Standard der Weit gilt 2m Juli wurde die Washburn (sitarre" zuerst ausgestellt und es muß im Angesicht der kürzlich gemachten Verbesserungen trojdem zugestanden werden, daß dieselbe deö ihr zugetheilten LobeS nicht unwürdig war. Sie hatte furnirte Seiten und öer Halö war aus Mahagoniholz, aber sie war gegenüber den jetzigen Modellen, um die Wahrheit zu sagen, unverhältnißmäßig schwer. 3m ftiühph? 188, nachdem etwa 1700 Washburn verkauft waren. von denen jede Verbesserungen ihren Vorgängern gegenüber zeigte, wurde ein neueö Modell entworfen wir hat ten unterdessen einen der besten Zeich ner der Ver. Staaten unserem Stab beigefügt. In dieser Washburn wurde daö Schallbrett in einer Weise vergrößert. welche dem Instrument eine perfekte Symetrie giebt. Für den HalS wurde spanisches Cedernhol; gebraucht, an Stelle deS Mahagoni und die Seiten wurden auS einem gebogenen Stück Holz hergestellt, an Stelle der zufam mengeleimten 3 furimoten Stücke Ein Gewicht Ersparniß von 8 linken wurde dadurch erzielt und 'in großer Fortschritt in der Herstellung von Guit karren gemacht Von den ersten fünf dieser neuen WasbburnS wurde eine nach Boston und eine nach Philadel vhia geschickt. DaS Urtheil beider Händler traf an einen Morgen bei un ein und war in der Hauptsache gleich lautend : Die unS zugeschickte Wafb burn ist bei weitem die bette Guitrarre. die wir t shen, daS Model ist endlich Übertrossen. Gratulation." Lyon 6z Healy, Advertiser. Ein wunderschöner Katalog der Washburn Instrumente kann gratis erlangt werden, wenn man sich an Lyon k Healy, Clneogo. wendet und die Znftrumente selbst find in allen leitenden Mufikbandlungen zu sehen. Haben Sie Durft ? dann kommen Sie zu Frtedrick Mittmaim, 5kW.-Ecke Meridian & McCartystr.. vo Sie die besten Getränke uud Cigarren be ommen. Warmer Lunch jeden Tag. EIS! EIS! EIS! Die ElSernte ist ausgezeichnet. Machn Bit keine Kontrakte ehe Sie unS gesehe. vaben. (DHHy n D., Office: No. 223 West Walnut Straße. 3rcb Klein ud August WZrner. Soltcttork F. 7, Reinhard, Deutscher Advokat und No'ar No. 21) Süd Dclaroare Str. Zimmer No. 7, Iebäude der Teutschen gegens. FcuwVersick' erungsgesell'chaft von Jndiana. Beetiioven - Halle. 120126OstMarylaNdgr. Diese Halle ist v llstandiz reu renevui und eianet sich zur Advalwng v.'N Bällen. ConzerUn und Versammlun., n jeglicher Zlrt. Comite Z werden freundlichst ersucht, vorzu: ipreklen, bevor sie an ers vo .ngagiren. Äeusera liberale B.dmgungen. Henry Stock, Eigenthümer. 74 Süd Delaware Straße Mozart Halle ! Henry Victor. Daö größte, schönste und älteste der artige Lokal in der Stadt. Die ge räumige und schön eingerichtete Hall, steht Bereinen, Logen und Privater zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. JACOB METZGER & CO's Flaschenbiergeschäft, 00 ü OS fl Qarvland Cir. Telephon 407. Bottler von Metzger's Original Cafel'Bier, P. L'eder S-rwi ' So ' l?ilsener, wiener Tafel' Bier. P. Lieber Brewiug So.' Special Sre. Vudweise-r, BöbmischeS uud Vzport Bier von Joseph Schlitz rewlng Co., llilwaukee
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