Indiana Tribüne, Volume 18, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1895 — Page 2

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Jndwna Tribüne.

Erscheint Täglich Nnd SountagS. Die tZ gliche, Tribüne- kostet durch den Tköger U Cent per Woche, die Sonntag. Tribüne" ö Gent per Woche. Beide zusammen 15 Cents der es Cent per rkonat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung $ per Jahr. Qffltst 18 Lüd Alabama Ltrabe. Indianapolis, Ind., 7. März 1895, Eine Ballonfahrt im Wlnte?. Dcc Commandant der LuftschifferAbtheilung in der österreichisch-unga-rischen Armee, Pionier-Hauptmann Josef Trieb, welcher gegenwärtig behuss Studiums zur Lustschiffer-Ab-theilung der preußischen Armee nach Berlin commandirt ist, ferner PremierLieutenant Groß und Lieutenant Hol z:ng aus Berlin unternahmen kürzlich in dem deutschen Militärballon .Albatro&" einen Aufstieg, über welchmGroß folgende Angaben macht: Der Militärballon Albatros, 1300 Kubikmeter groß, stieg Morgens um 10 Uhr be! strenger Kälte (14 Grad Celsius) in Berlin auf, um eine Uebunasreise zu unternehmen, deren Zweck war, den Einfluß strenger Kälte auf Material und Personen kennen zu lernen. Mit Rücksicht auf die niedere Temperatur waren die Herren mit Allem ausgerüstet, was zu ihrem Schutze gegen die Kälte dienen konnte. So führten sie neben Pelzen htt Ge tränke mit sich, die nach achtstündiger Reisedauer, ohne durch Feuer neu erwärmt zu sein, noch fast nichts von ih rer Temperatur eingebüßt hatten. Wenn auch diese vortresfliche Emrich tung wohlthuend auf die Luftschiffe? wirkte, so hatten sie dennoch unter der Kälte erheblich zu leiden. Die Fahrt ging von Berlin aus in nordwestlicher Richtung über Spandau, Seehausen, Wittenberae, bei Lenzen über die Elbe, 7 rfV W rf l Hzgkno über den Schallsee nach der Ä.?ri.ti m.! t.7 6 nlC ;, UÄtoffm? ftl Z Ä5fctf Äi ffTfi kr!,useken W kkte d r Reise kdock a'sbald ein Äel SAXi Weise auk einer wulten Sckn ekläcke Z '1,1, m. Ivb der Palmger Halde, welche d,e O,,,. . eyr nnfrtnni itir ttt iytnirnrnt? rK iim. uitMtvjw Ui Viii 0 9 I UIIW sie stA dabon üfi,MM hnh stLand unter sich hatten ' Einer der Offklere L f r?Ä Snrt A?, m,rm,' C,. Ion 0 "W V V WVV b iig fand .uyuvuji, ,uuÜCu puy iu

m I GJ.nn hY,JtA rvl-s'Jrr. fsliH. vk-'vivuiH viun umiiiuu u- wn.w wtw va" Hu 5 tos B? Ä SiSSS J S sws'lichn Gebildes aus dem Tbier. Ausschub in der wichtigen Angelegen. ti!. 1e. S5? n,t9 reich, wenn auch nicht aus dem beuti. beit unter dem Borgeben, dak sie die.

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J,TT wTTU uusut UUUCll tuucu, UCllCll uc uuue i w.,.a. . -ÜCr Ballon war völlig unve- '..5.' ' Da d K nkübruna dr Neaulatwnen

CC,T, ll0n: ... .54 jedenfalls eine sehr dankenswerthe

"m W yvbi. ii4 4VW 4V4y V 4 UUVi sich während der Fahrt bewegte, schwankten zwischen 300 und 2000 Metern; in letzterer Höhe machte die Kälte sich in höchst empfindlicher Weise bemerkbar. Das Thermometer zeigte minus 28 l3rad. Die Sandsacke fro ren zu tteinyarieri lumpen zu am 551 ur mit Hilfe eines l.cet ivgQ, wr, ic Uiicii, .(...f. ..r. :i.r!:ti .o vf r jc. ebenso gefror mitgesührteZ Fleisch au - .Z. f.tt. 7?-. v;.rt .ib k tktt ui.u ii uiu ivaifcii i festen Masse. Interessant die Beobachtungen der Herren über die Vertheilung des Windes in den verschiedenen Höhen. Bis zur Höhe von 1000 Metern machte sich ein constant an Stärke zunehmender Süd Westwind -bemerkbar, während darüber hinaus bis zur Höhe von 2000 Metern völlige Windstille herrschte, so daß der Ballon eine volle Stunde, ohne sich fortzubewegen, senkrecht über einem Dorfe stand. Nachdem der Ballon geborgen war. setzten die Officien ihre Reise im Schlitten nach Lübeck fort, wo sie Abends gegen 11 Uhr anlangten und im Hotel Stadt Hambürg" sich bald von ihren Strapazen erholten. Der Ballon wurde am nächsten Morgen nach.Lübeck gebracht. Analphabeten in Deutschland. Die Zahl Derjenigen, welche in Deutschland nicht schreiben und lesen können, wird von Jahr zu Iah? geringer, wie die Ermittelungen an den Ersatzmannschaften im Heere ergeben haben. Wer seine eigene Heirathsurkunde nicht mit seinem Namen unterschreiben kann, sondern statt dessen drei Knuze machen muß, ist sicherlich auch ein Analphabet. In den letzten Jahrzehnten haben nun die Standesämter die Zahl der Analphabeten unter jungen Eheleuten ermittelt. Es hat sich dabei herausgestellt, daß unter den eheschließenden Frauen weit mehr Analphabeten sind, als unter den eheschließenden Mannern, obwohl doch -die Mädchen ebenso wie die Knaben am Unterrichte der Volksschule theilnehmen müssen. Die Ursache ' dieser Erscheinung liegt zweifellos, darin, daß' die Männer nach dem Verlassen der Volksschule zu ihrem FortZommea die ,. Schreibkunst rnehr "anwenden .müssen, und dadurch ständig im Schreiben Uebung behalten, während eine, große Anzahl der jungen Mädchen bei wirthschaftlichen Beschäf. tigunaen im Elternhause oder anders wo wenig Bedürfniß und Gelegenheit zum Schreiben hat. Ueberdies gelangt ungefähr die Hälfte aller das 21. Jahr erreichenden Männer zur Einstellung in' das Heer oder die Flotte und alle unter diesen befindlichen Analphabeten müssen ohne Ausnahme während der Dienstzeit noch Schreiben und Lesen lernen. Mag ein Theil diese Kunst auch bald wieder vergessen, trotzdem bleibt es aber bemerkenswerth, daß un ier den neuvermählten Männern sich alljährlich unverhältnißmäßig mehr Analvbabe!en befinden, als unter .den Ersatzpflichtigen. Diese Erscheinung würde einen Schluß von großer kultu reller Bedeutung zulassen die Ziffern sprechen wenigstens nicht dagegen i-'imlich den, daß die nichtzedient

Manner in Bezug auf das geringeMah formaler Geistesbildung, das durch bic Nunst zu schreiben und zu lesen auZgedrückt wird, hinter der gedienten nicht unbeträchtlich zurücksteht, daß also die gediente Mannschaft wie in körperlicher

Nkikekiin. so auck in oetfttoer vor ttt

andern das Uebergewicht hat. Infolge lere Zwischengattungen gefunden werdes erhöhten Schulzwanges und der den-, bis die ganze Kette der physischen manniafacken Berbesserunaen Entwicklung eine ununterbrochene ist,

Schulwesens namentlich in den Gebieten irit gemischter Bevölkerung nimm die 3uM der Analvbabeten bei den 'ir. satzmannschaften wie be! den Eheschlie. kenden von ?labr zu ftaör mebr ab. TrokDem fanden sich im San 1893 fl883) unter 1000 neuvermäbltsn Männern noch 15,16 (38.33), unter 1000 neuvermählten Frauen 24,30 (53,88), während unter 1000 preußischen Ersakmannschaften nur 3.7 (19.7) Analphabeten zu finden waren. Unter den hei?athenden Männern also fast fünfmal so vikl. Da fefe al5 Analphabeten Eingezogenen als Schreibkundige den Heeresdienst verlassen, fratt an htr autnm'hnUM N,. schlechterung der Analphabetenziffer unter den beiratbcnden Männern ast ss.z m.;... . Schuld. 4Ui;) uwhii v iw ttiwu vk V llil ifr il Vlb Zwischen Mensch nd Asse interessante Funde, welche in neuerer Zeit auf der Kaffee-Jnsel Java ,rLn ,.nv ;.u s.;,' Z ;;,2 gemacht wurden und zetzt seitens eme hervorragenden amerikanischen, Natur gelehrten eingehende Würdigung fin. den, sind sehr geeignet, einen vieljähricvn o.i , i i Me.nungs,tn.t m fc bitteta Oitu roteoei rnamita zu ceitora un ni Wt d SS(un? in Fwg 1 HTvAtoZ . .' ' ' : r .7, ., I win's Ansicht, unsere Menschheit ur,prllngilcy ao,iammen ,ou. Man kann von der Darwinschen Lehre bis jetzt auch sagen, daß sie, von der Parteien Gunst und Haß tn vim trt , PjT. . enineur. r''J2. ZZ'ttTZÜT Die ur!vrunalle Darwin Im Tbeo I " in yr sWsr?Jff srVn.fnf I ltk - hne alle Seitenblicke, braucht in. Ui Uht A"nlassung zu geben, sich d SchSpsg.schichk . s. . ' itan ha, es lediglich PL' der.animalisch-stakslichen Seite tes HraH,n 'u un' mt " m Wissenschaft iekannt ist. und ... " ',Ttn,n b.k,,.,. " r l mi3 u. . . . . I -"u vai il . M. .l 5 4 ur' . w J ;e ntwicllung v hVn genschasten des ..nschen flUT 0DCr m ZU vkNs fi bc Darwin'scken Leb und das ganze Menschenaeschlecht Ttrmp,.n n.t;.v. ö , ' U i 5Y?iTn aitriirf aitr rtsT tVi rn n.L!L UilÜLULUUL. I 0 0 0 "l MVMt Innern derselben, unweit Trinil. hat man thierische Ueberreste entdeckt. Wt bereits Vielen den jubelnden icuT enrioaen: u; n 0 1 1 m in es ge ! r... v r.tf.v. lirx.-.fi.v stuf entlocken: .Endlich ist es geM den höchNstehenden Assen l.lict S leqenoen ceniazen. unsere I .rj..n.... v v f i f. 1. . !.ri. r?! I ciuaccn oic c ucotiic ic w:nig lens sllr ., v.ifvHrtTT. f 3 ' f . ' wichtiger und werthvoller, als alle anv.J. ;;a .?.... : .f:.. dere bis zetzt gefundenen, m vorliegensgezSete juir viwufcifc., yttyaiiutu uit ( ijUilUb sehr ernsthaft, wenn auch mit gebührender wissenschaftlicher Vorsicht. )ie e Zsunoe ve teoen aus emem Theil eines Schädels, einem Backen

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zahn und einem Oberschenkelknochen, Uhre Jzlattir davon in Kenntniß qeund dieselben wurden rn einer Erd- w i.,nf?nnu

sticht aus der späteren Tertiär-Pe-rwde- entdeckt, hart am Ufer des Ben gawanflusses und etwa drei Fuß unterhalb des Wasserspiegel; desselben. Was bieten sie nun Besonderes? Die Hlrnhohle am Schädel deZ Thieres, von welchem diese Ueberreste stammen, ist unbedingt größer und im Verhältniß zum Körperumfana viel geräumiger, als bei den uns bekannten höchsten Affenarten, obwohl immer noch nicht derjenigen beim Menschen gleichkommend. Der Zahn unterschei det sich wenig von den betreffenden unserer sog. Menschenassen, zeigt aber eine etwas vemerkenswertyere Specia- ' V m I m linrung. Besagter öerscyenlettnochen indeß hat die volle Große desienl gen eines Menschen und gleicht diesem. uic ugi. y iuci. sn-c-ir rn.. rc r..i r- n t daß man überhaupt nur bei sorgsamer Oeraleichung den einen vom anderen unterscheiden kann. Und was beson ders wichtig erscheint: .dieser Knochen ist unverkennbar, gerade so wie der veirettenoe veim Men en. aur eine aufrechte Gangart . eingerichtet. Alle,' welche bis M die e Funde ae sehen, sind sich über, ihre' Wichtigkeit-in der Hauptsache einm. Die erste Be schrewung davon hat Dr. Dubois. en Arzt in der holländisch-ostindiscben - , , ' ' ' Armee, tu einer 40 Selten umfassenden Denkschrift geifert, welche in Batavia veröffentlicht wurde und der neuerlichen Abhandlung von Professor Marsh vor Allem zur Grundlage dient, Ar. DUboiZ ist sest uberz'.ugt. daß man eS hier mit einer (für uns) neuen und besonderen Gattung zu thun habe, m;lk.tk,v,:. v. nrc fit .-uumkuiuuivviuu( vuii i stnmenschen titulirt.. . Professor Marsh, ohne Zweifel einer der zuständigsten, amerikanischen, ja überhaupt Weltgelehrten auf diesem Felde, geht, nie gesagt, behutsam und abwartend zu Werke, aber er schreibt: s?s?k i CTN k7..! VI sC.!fl.. viuiiu yai xji. ic viiicnj einer neuen 'vorgeschichtlichen Wesens form, welche dem .Menfchen näher Inmmi nll rnnTt!. f(t.ls V vüiui, u y, jwuuys. itwiut uuti AiiSAtHnrtn f(.t.vli.. . ausaestorbene. Thiergattung, . wissenschastlich bewiesen. Diese Entöeckungen werden von . den Anthropologen aller Nationen sorafältia erwoaen werden und zu neuen Forschungen reittix X

' Da5ei ist er noch keineswegs mit diesem ffunde zufrieden; aber hoffnungsvoller, als er seit zwanzig Iahren aewesen, sazte er: Bei dem gro fcen Entdeckungseifer unserer Zeit dürfen wir erwarten, daß in nicht ferner

5Zeit noch andere und noch werthvolwie man weiterhin zwischen den Zein lesen kann. Auf alle Falle sind also d:e Funde uf Java epochemachend, und jede wirkliche neue Aufklarung kann nur b'öchst willkommen sein! freilich, noch lanae maq das Wort Popes: Das roßte Rätbsel des Menschen ist der Mensch" seine unverkürzte Wahrheit veyamn. Sohn Wull'S gemeine Selbstsucht. . , ; . tttrt Qossisliriess" gemeine Seiest ff! ist eine Gigenfaft be3 Ttöliffii aiWiautumis' 'rl Tage tritt, wenn die Interessen des nselreiches mit denjenigen Öderer ?olker collldlnn. Auch letzt, da das lnternatwnale lleberelnkommen zur Verhütung von Schiffszusammenstö ßen auf der See in Kraft treten s o l l t e, hat sich John Bull wieder mal m seinem wahren Cyaratter gezeigt; seiner lioggishnesa" passen V und er hat lhr Inkrafttreten vereitelt, . fifiQnii XoL die Negulatwnen nicht u ven ram " """"fr; "7 sm;"; itT ff. ee fernern Vorgehen resul r,x2eytTn fs i mss; vws uuv 7'a to kine Conslttnz statt, auf 114 28 ,,nk, m.Ki ri.ina(.n um inttlk.akAd. r..aun5!n ,urV.rMung nSchifft. TLJ"!": Jiaa) eingeyenoen jctvaiiyiuuyu ivuiden bestimmte Regulationen vereinbar und aus Veranlassung Englands der 1. rz 1893 als der geeignete Zeitvunkt Inkrafttreten derselben sestgesetzt. Vom Congreß wurde ein ent1" . t. Jt v. ru .T .L. ...M ..V 1f"Z r l Ö J 7 ,Wr i Ci uk lkrsuckkn 13 naiiffitn fandlnt In Wa hinqton vom Präsiden am 13. Juli 1894 eine Pmlämatwn . lassen, durch welche die Regulationen ,ur allgemeinen Kenntniß gebracht wurden,. Nachdem dies geschehen war. aüt uyrer m preqm In. strnctwnen empfangen und sich , mit dknselb traut mackt ballen, er. . ' o . v ' 0 t, l rrt i , I liiM t i f nrr ) irrnrnnr )it ittttt nri i l w. nmaumom Umstanden bl u.iac u aujb v, m. soeben widerruf worde und die. l""." , jwjkih.b der tntnattoncikn Konferenz vom ' . . , ?u?ull,rungsb,ll ,m Senat znr De. H&S1' ""t glichst me:Je : te Ct ung ab XStJXL. Ul"aZ: Z .Z. r .. " . ? . . v r y Britannien seinem aewobnllTen. durckZ " CT, SI! mv van w uiutii ivti uivn'iaui ouf keinen Andern in 'der Welt r sftri raruKxi v:.r m.s. r.?.t. ,. Vorlage zum Gesetz machen müssen, um m?.r..s. r.! - v,. censazen.eoen zu schonen. Auch vom w7. ,,5 Ulö UUJ IClUll yiUU IUJI UUiUiU. ÜIC C fi MJ die Maanzumhmen. .Wiewohl' dieS nicht nöthig gewesen Ware, wenn England nicht wortbrüchig geworden Ware. Daß die englische Regierung perfide '.gehandelt bat. erhellt aus der jetzt bekannten Thatfache, daß sie schon im verflossenen mmen würde nicht am 1. März 1895 n cw ftranf!A; welkes an Ul Schifffahrt im Eanal La, Manche (rvorragend beteiligt ist. wurde durch das Vorgehen Englands gezwungen, von dem Uebereinkommen zurückzutreten. Me Cavitäne unserer Handels- und Kriegsmarine, welche, sich zur Zeit mit ihren Schiffen auf.fremden Meeren be finden, wissen nur. daß die internatio nalen Regulationen am 1.' März ' in Kraft treten sollten. Wer trägt nun die Verantwortung für uaendwelche Collisionen. die etwa durch Befolgung derselben verursacht werden? Jeden Im JL 4 falls John BuU. gsAntiä.virin i o o 11- -v " " Während der soeben beendeten, kurzen Session deZ Congreß ist eine Anzahl Vorlagen zur Annahme gelangt. welche für die Handelsmarine unseres . . . e r...!i Landes von sehr großer Wichtigkeit sind. Es wurden die Reaistratwns und Licenz-Bonds abgeschasst, von.'denen im letztverflossenen Jahre 29,400 ausgestellt worden waren. Diese Bonds, welche seit 1792 alljährlich für amerikanische Schiffe erneuer, werden r TSnAft ?fa jwyvt weiter, als eine leere Formalität gewefen die den Schiffseigenthümern indeß viel Plackereien iud unnothige Kosten verursacht hatten Die Summe. welche durch da? neue Gesetz der Rkaieruna und den Nhern spart ! aieruna uno ven oerern er vart wlro. beläuft fia aus mebr 'als die. aesammten Unterhaltungsli sten des Navigcr- !. ' 9 '. - . I linnssjaiiTCalla- . . Das Gesed. die Messuna' deö Ton nenaebalts 'von 'Sckiffen betreffend. Mt unsere Schiffe mit denen anderer seefahrenden Nationen" auf gleichen Fuß und es werden dadurch die Tonnenqebübren in heimischen wie in r ' . ' f "r r , i p remoen Hasen yeraozeieg!, moem oleie Gebühren hinsort für den Netto-Ton-nengehalt zu berechnen sind. Ameri - ...ipjt. r 'rr. ... i . i.. i. i ianiiojcn cyissen Ivlro oaourcy vie I rr tt mr'rr t. rr Concurrenz mit Schissen anderer Na tionen erleichtert. Zw anderes Gesetz gestattet, daß amerikanische C Schisse dabeim nack den in nd,n Länden aebräuchlichen P?hoden gemessen wer - 1 hn dürfen aus diese Weise

rt an lanclionirenoe w m m vom onaren

ämerttantscye Fayrzeuge, welche den

transatlantischen Verkehr vermitteln.

in dieser Hinsicht alle Vortheile genie- g:m, bangem Warten es mochte etßen können, die fremden Schiffen von wa eine Stunde verflossen sein, tauchte ibren beimiscken Reaierunaen durch er wieder auf und theilte km Führer

Verbesserungen in der Tonnengehalts-, messuna aewähr! werden mögen. Die Befugnisse des Finanzsecretärs hinsichtlich des gänzlichen Nachlasses oder der Ermäßigung von Geldbußen und ssnstigen Strafen- sind- wesentlich erweitert worden, so daß der Secretär in' Fällen, wo ' dies geboten scheint, Milde walten lassen kann. Dies Gesetz gewährt besonders den Eiqenthümern und Capitänen von Segelschiffen Vortheile, da die Befugnisse des Secretärs in Bezug auf diese Klasse von Fahrzeugen bisher eng beqrenzt waren. Ein anderes Gesetz schifft die Haftstrafe für Matrosen, welche ihren Contract gebrochen haben, ab, auch können fürderhin die persönlichen Effecten von Seeleuten nicht mehr als Pfand für Schulden mit Beschlag belegt werden; in allen Schiffen, welche nach dem 30. Juni d. I. gebaut werden, müssen mindestens 52 Kubiksuß Luftraum für die Schlafstelle jedes Mitgliedes der Schiffsmannschaft gestattet werden, und nach dem 1. April dürfen, die Quartiere der Mannschaften nicht mehr zur Unterbringung von Theilen der Ladung oder Vorräthen benutzt w:cden. Ein neues Schifsfahrts-Reglement, welches namentlich Anordnungen für Nebelsignale trifft, wird am 1. Mai für die Schifffahrt auf den großen Binnenseen in Kraft treten. Ferner ist der Finanzsecretär ermächtigt worden. die Hafengrenzen festzusetzen, was 'W W st" inkn ffi"fÄTÄ bei Schadenersatzprocessen für Colltsiozu bestimmen, ob. M Binnen ani Reglement oder die zur Vermeidung von Collisionen auf hoher See bestehenden Regeln hätten maßgebend sein sollen. ' Specialgesetze sind passirt worden, welche den Dampfern. Claribel", Aihos" und Empreß", sowie den Segelschiffen amlen-, Linda" und Archer- gestatten, unter amerikanischer Flagge zu fahren. MW (kine MondscheittlerDrennerei unter Wasser. Den Spürnasen von Onkel Sam's Steuerbeamten ist es gelungenen schier " i" r ' unzugangiran Hoqien: ver unwegia men Gebirge von Kenwcky und Ten ftlftt frSTT 5trftfnrna irnS (TnrnVi II"' w. ...... u.v utvti n r r r . . , "as, Ärian,as owle anveren uevücyen eBcndeii be8 sonnigen Suben8, 0 We gin von .Ärgthau in Blüthe steht, sogenannte Mondscheinler-Bn iiereien zu entdecken. Die bemerkens wertheste Entdeckuna auf diesem Ge viele ouisie aoer ueuiicy oas Perioncu des Steuererhebers Simpson von Raleigh, N. C.. gemacht haben. Dieser Beamte war vor einiger Zeit von der s?:n.. r,fx. m . .5!kt. -t..- c. m.'p v4ijuj eiucr üiajen rennerel in oem County Richmond informirt worden und hatte er daraufbin den Devutd E. A. Moffit mit der Untersuckuna der Angelegenheit betraut. Mit einer An zahl ebenso unerschrockener wie zuverr r Yi m - Jl. u langer Aurzcn unternahm Moffit die Ausführung dieses .heikeln Auftrages, der ihnen, außer anderen Annehmlichkeiten, blaue Bohnen von Selten der rfolgten Mondscheinler bringen 9n-tni. 01 C "Vf! Jl . y l r uut. jmuf uu giunonacn vsirelse durch das County gewann Moffit die Ueberzeugung, daß die Brennerei sich auf einer etwa 10 Acres großen Insel in tem Pee Dee Fluß befinden müsse, denn seine Spione hatten einen gewissen I. R. ac-Rae, gegen den Verdacht vorlag, dort zu wiederholten Malen gesehen und nach seinen Besuchen der Insel waren stets größere Quantitäten von Mondschcin-iSchnaps auf t-en Markt gekommen. Da die Jnfel eine vollständige Wildniß. mit mächtigen Cypssen und dichtem Gestrüpp bedeckt ist, war es für Moffit keine leichte Aufgabe, das Terrain genau abzusuchen; allein er scheute keine Mühe, um schließlich freilich nicht die germaste Spur entdecken zu könnkn. 5? ließ pch durch diese Mißerfolge jedoch ni5t abschrecken und ftine Wachsamkeit blieb trotz aller Strapazen dieselbe. In ur Nacht befand Moffit mit zwei Mann sich wieder auf der Insel in einem Hinterhalt, von welchem auö ein jefcs Boot gesehen werden konnte, als gegen Tagesanbruch ein Canoe beobachtet wurde, das auf die Insel zu hielt, in dessen Insassen Moffit den verdächtigen MacRae sowie einen seiner Knechte erkannte. Als die Beiden das Ufer erreicht hatten, versenkten sie eine Anzahl klnner Fässer im Wasser, entkleideten sich selbst vollständig und, nachdem sie ihre Kleider in einem höh len Baume versteckt hatten, sprangen sie selbst kopfüber in die Fluth. Moffit war selbstverständlich auf das Hoch sie überrascht und erwartete die Mondscheinler bald wieder emportauchen zu sehen; hierin sah er sich aber getäuscht. Gegen Abend kam dagegen ein zweites Canoe in Sicht, in welchem sich ebenfalls zwei Männer befanden und daZ an dem anderen Ende der Insel unter ddchtem Gebüsch versteckt wurde, worauf die Beiden in ähnlicher Weise unter dem Wasser verschwanden. Diese Vorgänge ließen in Moffit tönrn Zweifel, daß irgendwo aus der Insel der Schlupfwinkel der Mono scheinler sich befinden müsse, u. geduldig wartete er auf das Wiedererscheinen der SltxU, um feine Nachforschungen vornehmen zu können. DieS geschah st gegen Tagesanbruch. Als die Manner aus dem Wasser gestiegen waren . und sich angekleidet, hatten, fischten sie mit langen Bootshaken ein Fäßchen Schnaps nach dem andern aus dem fyti.Ci A.fttV. j T . 3 e r uud "w" v" vtmivc uno siioren davon, Run machtestch Moffit an die ! Arbeit, konnte aber Richts entdecken, ' tn3 A it Vrw sJ&f iutw!.r , v4; wwyvnvwuci qanc ! fi"tfrr f'Anrtpn f f. X. führen können. Endlich erklärte fic& einer seiner Leute, Orendine mit Namen, bereit, auf dem Grunde des Flusses die Lösung des Geheimnisses suchen ' &u wollen. Da er in gute? Schwimi und Tauch:? fcar, , gab Moffit

scine Zustimmung und Urmin m schwand unter dem Wasser. Nach lan

der Expedition seine Erlebnisse mit. Er war, wie er sagte, nach dem Untertauchen auf dem Grunde gegen das Ufer hin geschritten, als er fand, daß der Boden ziemlich steil anstieg und sein Kops bald über Wasser war. Nach etva 20 Schritten befand er sich vollständig auf dem Trocknen, war aber von dichte? Finsterniß umgeben. Nunmehr kroch er behutsam vorwärts und in wenigen Minuten sah er in einiger Entfernung em glimmendes Kohlenseuer. Da Alles ruhig blieb, setzte er einen Spähn in Brand und bemerkte riun, daß er sich in dem Schlupfwinkel der Mondschiinler befand. In einer Ecke waren die Apparate; aus einem i rw n ausaeyomlen eoernamme war em Schornstein constrrnrt und zur Zu führung des wm Schnapsbrennen nö thigen Wassers diente ein langer Gummlschlauch; mehrere Faßchen von Schnaps lagen zum Abholen bereit in dem zum Fluk führenden Tunnel. Moffit beschloß nunmehr die Bande in ihrem Neste zu überrumpeln, hatte aber lem Verlangen, unter Wasser dahin zu gelangen. An der Stelle, wo die Höhle vermuthet wurde, ließ er nunmeor araven. untere wurde in einigen Stunden erreicht und die Häscher versteckten sich, um das Erscheinen der Mandscheinler abzuwarten. Am nächsten Morgen endlich kamen die Ge sellen und zwar zuerst erschien MacRae. Dieser wurde von Moffit mit dem Revolver in der Faust begrüßt und ohne Schwierigkeit überwältigt; ähnlich erging es den Uebrigen. Die Apparate wurden sodann zerstört und die Mondscheinler in sicheres Gewahrsam gebracht. Wie MacRae dem Deputy Moffit mittheilte, ist sein Schlupfwinkel wahrend des Bürgerkrieges von Deserteur ren r Consoderirten angelegt worden. Das Geheimniß des Zuganges hätte sich stets nur im .B.sitz von einer sehr genngn Anzahl Eingeweihter be funden und hätte bei dem Versuche.unur dem Wasser m die Hohle zu drin genv bereit mehrere Menschen ihr Leben verloren. Blühender Unsinn. Der große" Spanier Castelar hat sich neuerdings zum Kritiker deutscher Verhältnisse ausgeworsen. Daß der Mann in seinen Artikeln horrenden Blödsinn zu Tage fördert, scheint die edeln Dons nicht anzufechten, denn große spanische Zeitungen publiciren nach w:e vor den Unsinn. Das Unstn nigste hat sich Castelar in einem Die neue Zarin" betitelten Artikel geleistet. M'in weiß in der That nicht, soll man sich mehr über , die Unwissenheit oder Über die Dreistigkeit wundern, mit dem diese Dinge als zeitgenössische Geschichte" vorgetragen werden. Es gibt keine Prmzessm," heißt es da, die so mit dem englischen, Volke verschmolzen ist, wie die Zarin, denn obgleich ihre Wie in den traurigen Palasten Hes sens stand, wo ihre Mutter infolge der Armuth der kleinen deutzchen on:ge mit der größten Dürftigkeit zu kam pfen hatte, so daß sie beständig den Beistand der Königin Victoria anrufen mußte, um die Wmdeln ihrer Kmder, des herrschenden Großherzogs und der verhätschelten Alix zu kaufen und selbst um ihrem Schwager, dem Zaren Ale xander II., bei seinem dortigen Auf enthalt ein anständiges Frühstück zu qeben, so wuchs sie später doch nicht um Throne Englands auf unter der Obhut und Liebe der-erhabenen Großmutter, und es kann keinem Zweifel unterlie gen, daß sie während ihrer Ehe dem Kaiser Nikolaus denselben weiten Geist der Freiheit und Menschlichkeit einflößen wird, den eine andere Prinzessin ihres Geschlechts dem milden, vorzeitig gestorbenen Philosophen, der sichFrieo rich IH. von Deutschland nannte, ein gab. Sicher ist, daß sie als Hochzeitsaeschenk eine endgiltige Verständigung zwischen Rußland und England in der Paminrage dargebracht hat. Die Ver beirathung des Zaren bedeute! also heute eine sehr große Vermehrung des englischen XSmslusses in Petersburg. Und weshalb hat sie diese Bedeutung, da doch die Zarin (die an einer anderen (&tttf fsMrrnfm all firifcifärt J3rht zessin. bezeichne! wird) durch ihre Ge burt und Religion der deutschen Welt angehört? Weil der Vöen. auf dem sie geboren ist, obwohl deutsch, thatsächlich mehr im Vesttz Englands als Deutschlands ist. Man kann die BeZiehungen, die zwischen der großen engZischen Dynastie und den kleinen' deutschen bestehen, seitdem das HauS Hannover in England herrscht, nur verstehen, wenn man an die zwischen deutschen und spanischen Fürsten erinnert, als die Oesterreicher zur gleichen Zeit in Wien und Madrid herrschten etc Der weitere Unsinn möge dem Leser erspart bleiben. ES genügt dies, um don Neuem feststellen zu können, daß der Mann, der einmal ein paar Monate lang die Ausgabe hatte, ein Volk zu regieren, von den einfachsten Grundzügen der Dinge, über die er sich Lssentlich ein Urtheil anmaßt, keine Ahnung hat. Oo JnlaVs. Unter den Passagieren, die kürzlich im Hafen von New York eintrafen, erregte besonders ein kleines, aufgewecktes Mädchen Auffegen, welches, in einen dicken Shawl eingehüllt, fröhlich ob der Ankunft des Dampfers am Pier im Einwanderungs - Gebäude herumtanzte und mit größter Nedse ligkeit allen Denen, die es wissen wollten oder nicht, erzählte, daß sie. zu ih rem Papa und Mamq gehtn' werde, ie war die vernünftigste unter Allen, und eS ist wohl selten, daß ein aufgewecktereS Kind wie dieses, sie ist nur 9 Jahre alt. vertrauensvoll auf sein, Zukunft hier landete. Die kleineMarie. so nannte sie sich, machte die ganze Fahrt von Berlin bis nach Baltimore nah von Berlin btt k acy . Stmu? w allem, und b ihrer .Smarthert

AM Sfeifkjak .j' --

Fn den ersten warmen Hagen des Frühjahrs, nachdem wir im Winter schwer und reichlich gegessen, Kommt es hausig vor daß die Leöer nicht richtig aröeitet, es üöermannt uns ein Hesühl von WüdigKeit weches zedermann wohl bekannt. M regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Mittel als

Ry.AuÄKnn!g'K

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war es woyl kaum no:y:g, ryr vie große Karte um den .als zu hangen, auf welcher zu lesen stand: Von Herrs F. Mattfeld in Berlin nach Toledo, . Ohio, bei Eduard Wroblewski, Nebraska Ave. Ro. 1506." Das Mädchen erzählte, daß sein Äater vor 7 Jahren nach Amerika reiste und in der genannten Stadt wohne. Ihre Mutter sei ihm vor etwa einem Jahre nachgefolgt und habe, sie, Marie, unterdessen bei deren Onkel, Herrn von Güssen in Berlin, gelassen. Einwan-derungs-Jnspektor Robinson hestetc ihr eine weitere Karte an und oas Mädchen erhielt von vielen der Besucher des Piers allerlei Früchte. . In Neu Vraunfels, Ter., werden zu Zeit große Vorbereitungen für das funfzigiahnge Jubiläum der Stadt, welche die erste deutsche Niederlassung in TezaS war, getroffen. Am 18. März 1845 langte Prinz Solms mit wenigen Begleitern am Comal Creek an, wo er die Stadt Neu Braunfels auslegte. 150 bis 175 deutsche Männer waren zugegen, als Neu Braunsels durch einen deutschen Prinzen gegründet wurde. Im November 1844 war das erste Schiff mit deutfchen Einwanderern m Galveston angelangt und vierMonate später erfolgte die Gründung von Neu Braunfels. Vor 25 Jahren feierten die Burger ihr 25jähriges Jubiläum, zu dem auch Prinz SolmS eingeladen war. Er ist seither gestorben. Nur zwei von den Vielen, die bei der Gründung derStadt zugegen waren, leben heute noch in Neu Braunfels. Diese zwei alten Helden und Biedermänner heißen H. Seele und H. Heltkamp. ' Die Ande ren ruhen auf dem Gottesacker. Ohne Zweifel wird das im Mai zu feiernde Jubiläum ein großes Fest werden, an welchem nicht nur die Neu Braunfels'er, sondern auch Leute aus emim Umkreis von hundert Meilen theilnehmen werden. Die Summe von $900 ist bereits zur Bestreitung der Unkostn: durch Unterschriften gesichert worden und eine gleiche Summe wird au? andern Quellen einkommen. Einen Schrecken, der sich schwer beschttiben läßt, hatten die Passagiere eines Zuges des nach Scranton führenden Zweiges der New Fork, Ontario und Western-Vahn nahe Hancock, N. F., auszuhalten. Während derZug am diesseitigen Ende der Brücke anhielt, kam ein Frachtzug, über welchen das Personal die Controlle verloren hatte, mit voller Geschwindigkeit hinten drein und schoß mit Blitzesschnelle über die Brücke hin. Ein Zusammenstoß mit furchtbaren Folgen schien unvermeidlich. Durch das Gescho i und die lebhaften Gestikulationen des Stationsagenten auf die woße Gefahr aufmerksam gemacht, hatte der Locomotivsührer des Passagierzuges d:e Geistesgegenwart, rasch volle Dampfkraft in die Locomotive einströmen zu lassen, so daß diese sich mit einem Stoße, der die meisten Passagiero von ihren. Sitzen schleuderte, plötzlich in Bewegung setzte, um den Zug aus dem Bereich der Gefahr zu bringen. Im nächsten Moment schossen beide Züge hart hintereinander mit Windeseile auf dem Geleise hin, um eine Curve. Es war eine Wettfahrt auf Tod und Leben; der durchgeganrj y i r jf' r i r r ' gene raazrzug icgicn kurze Zen iazneiler zu fahren, als der vor ihm befindliche Passagierzug, und einmal war der Abstand der Züge von einander wen!ger als 100 Fuß. Die Bahn hat an der betr. Stelle eine Steiouna. Die Zuschauer waren von Schi ecken gelahmt und erwarteten jnui Moment das Schlimmste. Da endlich, in einem Augenblick höchster Gesahr, 'gelang es dem Locomotivsührer und dem Heizer des Frachtzuges, wieder die Controle über ihre Maschine zu erlangen und die Geschwindigkeit des Zuges jn entsprechender Weise zu vermindern. Die Gefahr war vorüber und alle Augenzeugen athmeten erleichtert wieder auf. - Auö einer Vertheidi. gungsrede. Vertheidiger: Ich möchte die Herren Geschworenen darauf aufmerksam machen, daß der Einbruch in einer pechrabenschwarzenNacht ausgeführt wurde; es war also für den lellagten unendlich schwer, zwischen ein" und Dein" zu unterscheiden!Der trostlose Wittwer. Freund (zu dem vom Begräbniß seiner Frau vom Kirchhof zurückkehrenden Gatten): Du mußt Dich trösten, lieber Freundeste war ja auch älter als Du. ES ist ganz natürlich, daß sie bor Dir gestorben ist. Der trostlose Gatte: Ja, das sagte ich mir auch, alsichsieheirathete. Nudh'S Vile Oupvofltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die Box. Söicke zwei Vokmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten'Apotbeker, Vaneafter, Pa Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufend in allen guten Apotheken Ward Oros., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, t ,5TrIi3 3d.

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