Indiana Tribüne, Volume 18, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1895 — Page 3

Früh Morgens, sobald Du dich erhebst, nimm ein wenig Karlsbader Sprudelsalz in einem GlaS voll Wasser. DaS bringt und erhält Dich in Ordnung, wenn Du an Biliosität, Dyspepsie oder Hartleibigkeit leidest. Oft wundern sich die Leute, warum eine Kur mit Karlsbader Wasser oder Salz, dem anerkannten Mittel gegen chronische Verstopfung, auch gegen Diarrhoe und ähnliche Krankheiten empfohlen wird. Einfach deswegen, weil es den Magen und die Eingeweide auf natürliche Weise in gesunden Zustand versetzt, waö immer die Ursache ihrer Dienstuntauglichkeit sein mag, und nicht durch übermäßige Reiznng, wie bei den meisten Pillen und Abführmitteln der Fall. Man hüte sich vor Nachahmungen die als verbessertes" ("improved") oder künstliches- Karlsbader Salz verk-uft werden. Das allein achte Karlsbader Salz, in dem alle Eigenschaften des Sprudelquells verdichtet sind, tragt daS Siegel der Stadt Karlsbad und den NamenSzug der EiSner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New Jork, auf jeder Flasche. Alle andere sind werthlose Fäljungen. K o mmt na ch Ro. 030 Massachusetts Ave zum Ez-Tchwoba-Schulteö Konrad Heetz, wo man die besten Getränke und Cigarren und stets einen guten Lunch findet. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in teSdach'Viatertal, 3 weit 8 p! Skeady Rooftng. wasserdichte Ebeeting, feuer eftesi 5phaltJilj, Strohpappe, Dsch und Vtt tall.Jdt ,c.,e. Offtce: 1SV Weft v?ary las Strafte. Telephon!. Dachdeckers i. Sähige nd dtranrwort;iche Dachdecker. Siel dZcher, Trinidad und Silsonite AphaltDScher. lle rte Som?tstttoDZlder mit fecftcm 171 a tctlai. Office : Ro. 169, Sard : 180 W. Mrylandftr. frühen 861. JndianaVsliS. Ind. LEO UNÜÜ üusT 62 r KLKIf l lÜNil EA3T MARKET ST.XJWiU Brillen nden nach den besten Nethoden den klugen angevat. TeleVhsn 1269-Nnterftüt die UXlOfl CO - OPERATIVE L a u tt d r y, Betrieben do Uioa ALafchZdche. 9ta. 138. 140 und 142 Virginia Avenue. T. E. Somerville, Manager. Theodore Stew, Nachfolger tn W. C. dersr. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weife ausgeführt. . 86 OS Market VtrajZe. Indianapolis. Ind. CA I OBTAIW A PATENT? Tot troaspt UoMr mod an honest opinion, write to MliNNdi CO.. wbo haye bad oeaxlT flfty yeiV xpert enoe tn t-le patent ttnsiness. Cornrnrnteataesi irrtet conSdential. A llandbook of Information eoneemins Patents and bow to vb tin ttaem ent fre. Also a eatalogue of mechao leal and clentlflo boota ent free. Patent Ulan thront b Mann & Co. reeeire ipedtl notleelntbe Hclentlfic Americttn. and thu ar brooght wldely beforetbe pnbllcwlthoat cot to tbe Inrentor. Tbi lendld paper. Uaned weekly, elegaatly UIUBtrated, Las br fax tbe luvest circnUtion of anr scientifle work In the vorld. 3 a year. Sample copte ent free. BolidluK Edition, montbly. $2.50 a year. Siegle oqnl0s, iiZ cents. Erery ooiiber cootalns beautlfni platea, tn oolors, and Photograph of new taonaea, wlth plan, enabhn bnlldera to ehow tbe tateat deat(n and eeeure eontracta. Addrens JilKN & CO, Mw VOKK, 361 BkoadwAT. 03r.G-.F.Theel, , 1317 Arch Str., twiawia, v. D einzig, wahr Epiaiift in merika heile "Zaun, naqvem et veruymttflen setzte ouei ' ldfyl gmzen. Tr. Theel ist der injiger,t Weil der all drei md ionischen Schulen (lie Alke, fct Tieu uitb et uerwaylt) ,tucirt und ' semer edandwng verdmdt El heilt LYVhüii, Geschwür. Vund und ISleiden. flechten und 2 Ko'.gn-, dt Gldftdftug und ffolge dS u, schweUknk det rerbtirottetkn oder '.ver. heirateten, utflüfle. Verengerunaen te, fei Ris f rnweifelt find. Jtotnrtt ode fittlSt Sprechstunde orgen 9bi 8 UYr. bond stiller. Vttnwoqs uno cociiaji o iviu SNid CcmniaB oi ?r.

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Amerikaner. Roman von Adolf Streckfuß. (Fortsetzung und Schluß) Äus.. oem Portal trat, begleitet von Kurt und Doctor Falk, der Amerikaner; er blieb erstaunt stehen, als er die ihn erwartende, dicht gedrängte Menge gewahrte. Ein donnernder Jubelruf erschallte. Hurrah, der Amerikaner soll leben! Hurrah, hoch!" Die Hüte und Mützen wurden geschwenkt. Der Jubel wollte gar nicht enden; erst als Doctor Settow mit Stentorstimme dazwischen rief: Nuhe! Stille! Der Kreisgerichtsrath wird reden!" derstummten die stürmischen Jubelrufe. Der Kreisgerichtsrath trat einige Schritte vor. mit bewegter, bebender, aber doch weit hin verständlicher Stimme redete er den Amerikaner an: Herr von Dyssern, diese braven Männer hier haben mich und unseren alten Greif beauftragt, Ihnen aususprechen, was in diesem Augenblick unser Aller Herzen bewegt. Wir sind tief betrübt und hoch erfreut zu gleicher Zeit. Tief betrübt, daß wir so lange Zeit einen wackeren Ehrenmann verkenTim und durch einen thörichten, ganz grundlosen Verdacht ihn kränken konnten, hoch erfreut darüber, daß endlich die Wahrheit so überzeugend zu Tage gekommen ist, daß sogar der Schwurgerichtspräsident Ihnen eine glänzende Ehrenerklärung gegeben hat, die aus unser Aller Herzen gesprochen ist. Wir bitten Sie recht innig, verzeihen Sie uns. Wir haben mit tiesem Kumm:r gehört, daß Sie beabsichtigen, unsere Gegend zu verlassen, in welcher Sie so trübe Jahre verlebt haben. Ich weiß, daß ich Aller Ueberzeugung ausspreche, wenn ich Sie bitte, bleiben Sie bei uns. verlassen Sie uns nicht!" Der Amerikaner war durch die einfachen, herzlichen Worte des KreisgerichtsrathZ sichtlich bewegt; er reichte diesem die Hand. Ich danke Ihnen aus ganzem Herzen," sagte er freundlich ernst. Ich danke Ihnen und allen Denen, für die Sie gesprochen haben. Ihr Wort erhebt und stärkt mich, es hat mir eine nicht minder freudige Genugthuung gewährt, als die Ehrenerklärung, welche mir der Schwurgerichtspräsident gegeben hat. Kein Groll lebt mehr in meinem Herzen, alle die trüben Erinnerungen der Äergangenhett sollen vergessen lern. Dann bleiben Sie bei uns? Dann verlassen Sie uns nicht?" rief derKreisgerichtsrath erfreut. Nicht für immer. Ich werde aller, inas schon in den nächsten Taaen nack Berlin übersiedeln. Es würde mir und meiner Frau doch zu einsam im Rothen Hause werden, wenn unsere Tochter uns verlassen, um ihren Gatten zu fol gen. In Berlin werden wir im Kreise unserer Lieben den größeren Theil des Jahres verleben, wenn aber der Sommer kommt, dann kehren wir nack dem Rothen Hause zurück, in welchem immer unjere ganze Famttlö, Kinder, Sckwieaerkinder und bossentttck auch Enkel, einen schönen VereiniqungsPunkt finden wird. Und wenn Sre nach Waldhausen kommen, dann kehren Sie im Greifen ein!" rief der Greifenwirth, dem Amenkaner die Hand o tuend. Das soll gewlß geschehen!" Wie der Amerikaner es gesagt hatte. so geschah es. Er siedelte mit seiner Familie nach Berlin über, aber er verkaufte das Rothe Haus nicht, er setzte in dasselbe den rothen Andres, der sein ertragloses Bauerngut in Bahren verkaufte, als Verwalter ein und er hatte dies nicht zu bereuen, denn Andres yalte für immer sein früheres wüstes Leben aufgegeben, er wurde der treueste, stets auf den Vortheil seines Herrn bedachte Verwalter. Nicht inBerlin selbst, sondern in dem Vororte Friedrichshagen gründete' sich der Amerikaner ein neues Heim. Er war seit Jahren zu sehr an die Einfamkeit und an das Leben in der freien Natur gewöhnt, um sich wohl fühlen zu können in den geräuschvollen, von dem sich überstürzenden Verkehr der Weitstadt durchflutheten Straßen, umringt und emgeengt durch die Stemkolosse der Weltstadt. An dem von bewaldeten Hügeln umkränzten schönen Müggelsee kaufte er sich eine kleine, gerade für zwei Familien Raum bietende, von et nem Garten umgebene Villa. Einige Zimmer derselben bewohnte er selbst mit seiner Frau, den größeren Theil überließ er seinem Schwiegersohn, dem Doctor Dagobert Falk, der mehr Raum bedürfte, denn sem Frauchen, die lieb liche kleine Susanne, sorgte dasür, daß im Zeitraum weniger Jahre eine lustige f;V.rj r y m r c rt , öllnoerill)aar.ncy im Hauje und narren tummelte. Kurt von Dyssern lebte nicht in Bcrlil?. So schwer ihm auch das Scheiden von dem Vater und dem Freunde wurde, mußte er doch dem ehrenvollen Rufe folgen, der an ihn in Folge einer hohes Aufsehen in der wissenschaftl'uben Welt machenden Arbeit ergangen war. Er konnte die ihm angebotene Prvfes sur an einer mitteldeutschen Un:o;rsliät nicht ablehnen. Tante Susanne ver mochte sich von ihrem Liebling und Adoptivsohn nicht zu trennen, sie zog mit ihm nach der fernen Universiiätsstadt und lebte in seinem Hause in inniastem Einvernehmen mit der lecn den Else, die sie fast ebenso ?nn:g wie ihren Kurt liebte. Ihr höchstes Glück bildeten' die beiden prächtigen Buoen, welche Else ihrem Gatten schenkte. In jedem Sommer während der aro ßen Ferien vereinigte sich die ganze Familie im Rothen Hause. Dann 'varen alle Zimmer desselben besetzt und ein reges, bewegtes Leben herrschte in dem früher so einsamen alten Hause. Auch Gaste kamen oft aus Nonnenthal und Waldbausen, um den Amerikaner, den Professor von Dyssern und am liebsten den berühmten Dichter Doctor Dago bert Falk zu besuchen, dessen Romane in den beiden Städten mit ieaer ,?-

geisterung gelesen wurden; die stets yern gesehenen Gäste im Rothen Hause waren die Doctoren Settow und Berg, der alte Kreisgerichtsratb Bernau und auch der frühere Untersuchunzsricht?? Biederer, der nie müde wurde, dem frü

her von ihm so schwer verkannten Amenkaner seine unbegrenzte Hochachtung und Anerkennung zu bezeugen. Es war eme glückliche Zelt, welche der Amerikaner, mit seinen Lieben vereint, alljährlich im Rothen Hause verlebte. Verbunden mit seinem Sohn und Schwiegersohn nicht nur durch die innigste Zuneigung, sondern auch durch die den drei Männern gemeinschaftliche leidenschaftliche Liebe für die NaturWissenschaften, fand er im vertrauten Zusammen!, "?en mit ihnen eine Ou?lle des reinsten Genusses. Er durchstreifte mit lhnen dle herrliche Umgebung, er führte sie zu den entlegenen, verborgenen Fundstellen der seltensten Pflanzen und Insekten, oft wanderte er :mt ihnen nach dem Todten Moor und freute sich mit ihnen, wenn sie reich beladen mit den mühsam gesanimellen Schaken nach Hause zurückkehrten. Wenn dann am Abend die aanz; Familic traulich vereint in dem aroßen Familien-Wohnzimmer zusammen saß, dann wendete sich wohl der Amer.hner, den Sohn und Schwiegersohn liebwoll anschauend, zu seiner Frau und flüsterte ihr zu: Erinnerst Du Dich noch d:s Abends, an welchem das walttobenre Unwetter uns dle Beid:n dort zuführte? Du hast Reckt aehabt damals. mit ihnen ist das Glück emgezogen in unser stilles, trauriges Haus! MLqe es uns und ihnen erhalten bleiben!" (Ende.) , m Gewitterstnrm. Noman von HanS Richter. (Fortsetzung.) ueroe zuieyen, habe aber vielleicht doch noch Appell, murmelte Altenegg, als sei ihm die Einladung ganz und gar gleichgiltlg. Dann erhob er sich,' stülpte die Mütze auf, warf noch einen langen, sehr langen Blick auf die Photographie und faßte den Freund plötzlich mit semen breiten Handen an beiden Schultern: Laß das noch.Konrad, mit dem Quittiren, weißt du kann gar nicht an Trennung denken. habe ja Geld wie Heu. alles so gut wie deins zwanzig-, hunderttausend, so viel du willst! Auf Parole, der Teufel soll mich reiten, wenn... seine rauhe, tiefe Stimme klang jetzt welch und gerührt, die Worte fehlten ihm, sein Anerbieten in die zarteste Form einzukleiden. Dafür schüttelte er die schlanke Gestalt des Freundes mit seinen Riesenfäusten, als wolle er sie zerbrechen. Schon gut, mein lieber Junge, du bist und bleibst der einzige, von dem ich eine Hilfe annehme, wenn es nicht anders sein kann, sagte Vuchrodt, halb lächelnd, halb bewegt, begleitete ihn zur Thür, ließ sich ein halbes dutzendmal die Hände schütteln, nahm noch einige vorläufige ziemlich consuse Empfehlungen an seine Cousinen entgegen und schlief eine Viertelstunde später so sanft und fest, daß ihn ern Krösus darum hätte beneiden können. Den folgenden Tag hatte sich Buchrodt in der Erwartunq des BesuckeS feiner Verwandten dienstfrei gemacht. Sofort nach dem Frühstuck schrieb er seinAbschiedsgesuch, nicht ohne schmerz liches Bedauern, aber auch nicht mehr in der leidenschaftlichen Bitterkeit gegen sich selbst, welche ihn gestern gepeinigt hatte. Seit Jahren wußte er, daß eZ mit seinem Vermögen bergab ging, daß früher oder spater die Nothwendigkeit an ihn herantreten mußte, einen an dern Lebensweg einzuschlagen. Jetzt war sie da, und er dachte Nicht daran. die entscheidende Stunde hinauszu schieben. Wie groß, m den Augen mancher vielleicht unverzeihlich, sein Leichtsinn auch sem mochte, so wollte er dessen Consequenzen doch muthig und auf möglichst ehrenvolle Weise tragen. Der Gedanke, semen bisherigen Credit, das Ansehen seiner Person, Stellung und Familie auszunutzen, welcher für manchen anderen der Nächstliegende gemein wäre, kam ihm gar nicht in den Sinn. Die Trümmer seiner Habe reichten wohl für den bescheidenen An fang emer neuen Existenz aas; wel cher Art dieselbe sein würde, .kümmerte ihn vorläufig Nicht... kommt -Zeit, kommt Rath! Gegen elf Uhr hielt vor seiner Woh nung ein elegantes Break' mit - zwei jungen Damen und einem ältlichen strammen Herrn, der den gut gestellten Gutsbesitzer in keiner Weise ver::ugnete. Ganz zufällig wie er spater versicherte kam auch Graf Altenegg just die Straße entlang.' Natürlich konnte er nicht vorübergehen,-ohne sich-nach dem Befinden seines Freundes zu erkundigen, wogegen er , dessen -' weitere Einladung fast ernsthast abzulehnen versuchte, bis die eine der jungen. Damen, offenbar die ältere, -resolut. den bunten Aufschlag seines blauen-Aer-mels ergriff:' Aber so. zieren Sie sich doch nicht so entsetzlich, Graf ich muß Sie überhaupt wegen 'unserer' neuen Pony-Equipage um etwas fragen. Als anerkannte Autorität auf dem Gebiete des gesammten'Pferde-Sports konnte er nun nicht anders. -als sich den Damen zur Verfugung stellen'. Er that es mit heimlichem Schmunzeln. Konrad hatte für - ein. kleines, .aber auserlesenes Frühstück gesorgt, welches der in eine tressenbesetzte Livree gesteckte Bursche mit ziemlichem! Geschick servirte. Die , Unterhaltung - war: ebenso lebhaft als heiter. ' ' Der .'Landrath Buchrodt liebte ein. offene5-Wort ohne gedrechselte Phrasen und hatte -auch seine Töchter in diesem Sinne erzogen. Zwischen den Damen saß. der Graf, der am' wenigsten sprach uno am m sten'aß," da "die' eine wieder die ältere. .welche die,' Honneurs machte,-' ikck,mit ganz . ungeheuren. Portionev-s versorgte. . rr r ri r jti. ii w. A . em vyulseilmii oa vuimiWJ

Itch arbeitendenBacken und seine freundlichen großen Augen glänzten in wonnigem Vergnügen; er attch einem Bilde prosaischer Behaglichkeit, und ohne die Uniform und den kostbaren Wappenring würde ein Fremder in

ihm weit eher emen Gutsverwalter als einen Vertreter der hohen Aristokratie, den Besitzer der einige Quadratmeilen umfassenden Herrschaften Altenegg, Hohenheim u. s. w. vermuthet haben. Als der Bursche abgeräumt, zog Konrad seinen Oheim mit der Bitte um einige Worte unter vier Augen in das Nebenzimmer. Altenegg blieb mit den Damen allein; er faltete die dicken Hände und sah sie ziemlich rathlos an. Obgleich er nicht im Mindesten beansprüchte, als geistreich zu gelten, so hatte er sich boch durch Erziehung und Verkehr eine gewisse Gewandtheit der Unterhaltung angeeignet und die Erfahrung gemacht, daß er seines Namens und Vermögens wegen nirgends übersehen wurde, am wenigsten von den Frauen. Außerdem besaß er eine nicht geringe Dosis Unverfrorenheit, die sich wenig um strenge Etiquette kümmerte, nur den Cousinen Buchrydts gegenüber konnte er sich, trotz ihres freundlichen Entgegenkommens, nie einer schüchter nen Befangenheit erwehren, welche an dem wohlgenährten Hercules fast komisch wirkte. Es waren zwei auffallend schone Mädchen, noch sehr jung, neunzehn und achtzehn Jahre, blond und rosig, mit schlanken, graziösen Formen und blauen Augen, einander sehr ähnlich, daß jeder sie als Schwestern erkennen mußte, und doch wieder ganz verschleden. Elisabeth oder kurzweg Elli hatte in -ihrem Auftreten etwas Resolutes, Entschlossenes, das bisweilen an's Burschikose streifte, sie sprach stets sehr ungeschminkt und bestimmt; die jungere, Clara, war zurückhaltender, träumerischer, weicher, sie glich einer jener ätherischen Erscheinungen, welche man so häufig unter den vornehmen Englandermnen bemerkt. Die Mädel sind wie ein und dasselbe Buch, nur in Volks- und Diamantausgäbe, Pflegte Konrad von ihnen zu sagen, und Altenegg fand diesen Vergleich sehr passend, obwohl er sonst von Buchern wenig hielt und. verstand. Wie vergleichend ließ er seine Augen von der einen zur andern schweifen, bis sie auf Claras zartem Profil haften blieben. Sie hatte sich halb gegen das Fenster gewandt , und das hereinfluthende Sonnenlicht goß einen warmen, rosigen Schimmer über die lieblichen Züge, lockte goldige Resleze aus dem blonden Haar und umwob die Stirn, wo es sich zu leichten Locken wellte, wie mit einem Heiligenschein . . . eine jungfräuliche Madonna, sagte sich Altenegg, dessen dickes Gesicht immer purpurner erglüh te. Es überkam ihn eme feierliche Andacht, wie in einer Kirche, vor deren reinem Hetugenvilde er olle Niedrigkeit der Welt vergaß. Mit der Frage nach dem praktischen Modell eines Feldwagens unterbrach Elli sehr zur Unzeit diesen seltenen poetischen Aufschwung seiner Gedanken. Zum Gluck war das ein Gebiet, auf welchem er nicht irren konnte. ' Elli horte seiner Erläuterung mit einer Aufmerksamkeit zu, welche junge Damen gewöhnlich nur für Toileiten und Balle zu entwickeln pflegen, und fragte schließlich: Also Gabel mit zwei Rädern nach Art eines Cabs halten Sie für das beste? . Es mußte sehr hübsch sein, nur ein wenig unsicher, fürchteich. ' Durchaus gar nicht, wenn Breite und Raddurchmesser im richtigen VerHältnisse stehen. Werde mich mit dem Wagenbauer Lange, nicht wahr? in Verbindung s etzen, wenn gnädigeS Fraulem erlauben. Ich danke Ihnen, Graf, Sie sind wirklich sehr freundlich. Papa hat Herrn Lange, glaube ich, zu Sonntag bestellt; kommen Sie doch mit Konrad heraus, wenn Sie durch nichts Besseres ode? Amüsanteres abgehalten sind. Besseres Amüsanteres? wieder holte der Graf entzückt. Wüßte auf Parole Nicht, was ich mir Schöneres wünschen könnte, fürchte aber, unbescheiden zu sein, Herr Landrath und gnädige Frau ... Sehen Sie ebenso gern kommen wie wir, sagte Clara, die er bei den letzten Worten fragend angesehen hatte, als ob, ihm ihreZustimmung noch weit wichtlger sei als die ihrer Eltern. .Papa wird Ihnen dann selbst die Einladung wiederholen. Zu gütig, gnädiges Fräulein, zu gütig, erwiderte Altenegg, dem vor Vergnügen dieUniform zu eng wurde, und wieder blickte er nur Clara an uns verlor! sich in der Bewunderung ihrer reinen, weichen Züge, olne zu bemerken, daß die andere Dame ihn fast herausfordernd ansah, während sie . mit einer vom ' Schreibtisch genommenen Reitgerte Konrads in lebhaftem Tempo ihre unter dem Kleide herv?rlugenden Fuß spitzen bearbeitete. Wieder eine lange Pause, bis Clara, wie aus tiefem Sinnen erwachend, den Kopf hob und im Tone ängstlicher Besorgniß fragte: Was nur Konrad so lange mit Papa zu verhardeln hat? Wissen Sie' es, Herr Grak? (Fortsetzung folgt.) Das Heubad. Von Larl Wolf. ES war Mitte Mai und die Leuke der Bauer in der Mitte, hockten aus den Stiegenstufen, welche -zur Haustbür binauffübren. " Alle, hatten ein Stück Käse und ein, mächtiges Stück Brod in der Hand und kauten, daß ibnen die Muskeln an den . Schläfen anschwollen. , Käse und Brod waren nämlich sehr zahe. ' Dafür stand auch vor jedem Einzelnen ein großer Krug Wein, um -.die,-Kost hinunter zu schwenken". Das thaten sie auch sehr bedäckt a. und. wenn Emer .ttmlend andäcktia zum Simmel schaute, so konnte an zählen, wie viele Schlücke machte, denn gerade so oft hupfte das SlhAmMvklein am; äaJKin . jtfc

Hohe. Hartl, der Großknecht, hatte eben fünfmal geschluckt, stellte seinen Krug vorsichtig hin. wischte sich mit dem Rücken der Hand da Mund und sagte: I. für mein' Persun haiYa mit der Mols; von heut' ab hab' i mir's fürg'numma."

Wie Leute schauten alle sinnend vor sich nieder, denn sie waren gewöhnt, wenn der Hart! etwas sagte, so war gewiß irgend was daran, herumzuklüqeln. Keiner wollte es sich aber ankennen lassen, daß er den Smn der Rede nicht herausbrachte. Da würgte der Sixt sein, eine Kinderfaust großes Stück Brod mit Käse, an welchem er eben kaute, hinunter und sagte verwundert: Z wegen warum gehst mit der 2KodT Ja, die Sach' ist so," entgegnete Hartl, eigentlich nur zum Bauern sprechend. Wie die Mod' aufkommen ist, lange Hosen zu trag n. hab' i döcht die kurze lederne ang'legt. Wie's Mod' g'word'n ist, zu die rothen Hutschnür güldene Litz'n zu trag'n, hab' i mt mltg'macht. Dos sein alles Sachen fllr's Aug'. Aber die Mod'. in die Summerfrisch' zu geh'n, de mach' i mit, dös ist a Mod' für'n Leib, die Summerfrisch'." Da halt i mit Dir," eiferte nun auch der Sixt, Mensch, dös ist a seiner Gedank'n, in der Summerfrisch' die abg'raggert: ripp' wieder z'sammen zu flick'n. Der Bauer machte allerdings ern sehr saures Gesicht zu dieser Eröffnung und kratzte lange und anhaltend hinter den Ohren. Aber nachdem er sich da auch keinen haltbaren Einwand herauskratzte, mußte er dem Ansinnen seiner sonst braven und fleißigen Knechte nachgeben. Die Unsitte der Sommerfrische riß eben leider immer mehr bei den Dienstboten ein; da konnte er nicht dagegen ankämpfen. Auch andere Bauern mußten sich ln dieser Richtung nachgiebig zeigen und das alte Vorrech! der Bauern und Bäuerinnen, eine ausgiebige Sommerfrische zu halten, wurde mehr und mehr aeschmalert. weil man wegen der Dienstboten und der dringenden Sommerarbeiten schon eine ganz genaue Zeiteintheilung treffen mußte. Neben den unzähligen Schwefel-, Eisen-, Stahl- und sonstigen Bädern und neben den unzähligen Magnesiaund Magenwassern, hat Sudnrol zwei Hauptkuren, denn die Sommerfrische der Bauern wird in den meisten Fallen zugleich als Kur gegen wirkliche, eingebildete oder, um eben eine Sommerfrische besuchen zu können, gegen vorgeschützte Leiden angewendet. Das Rablwasser" mit semer von den Bauern gerühmten Eigenschaft, den im Magen angesetzten Weinstein gründlich auszulosen ja, ich bitte! da gibt es nichts zum Lachen! Man schaue nur einmal nach einjährigem Gebrauch ein Nothweinfaß an, wie sich da an den Wanden der Wemsteln m eine dicke, feste Kruste ansetzt. Und nachher? Jeder Bauernknecht bekommt täglich viermal seinen halben Liter Wein. Spezial ist es freilich leiner, aber Wein ist's doch. Das macht im Jahr siebenhundertdreißig Liter, ohne den, welcher so nebenbei getrunken wird. Der Magen hat nicht die Größe eines Fasses und sieben Hektoliter geben schon einen tüchtigen Weinstein. Aber das Rabiwasser putzt 'n". Darum gehen viele Sud!tiroler Bauern mit Erfolg nach Rabi ? c c i rr v . rr ? a iunl) lriNlen vor! naolwaner Nlll Wein. I Dann die zweite Kur. Was sind Krankheiten? Der Mörrer Luis Antwortet auf diese Frage: Die schlechten Säst', die der Mensch mit der Zeit in seiner Kripp' ansammelt." Da geht man in's Heuba und schwitzt lese Krankheitserzeuger heraus. Hoch joben im Gebirge, wo das duftende Alpenheu eingebracht wird, da werden die iHeubäder genommen. Die BezeichInung Bad für das Einlagern in dürres. Heu ist nicht schlecht. Männlein oder Weiblein werden nackt auslgezogen, in ein grobes Leintuch gehüllt nd im festgestampften Heu so tief einegraben. daß nur der Kopf, heraus'schaut. . Da beginnen dann die schlechten Saft'" so zu fließen, daß einmal Zein solcher Heubadegast jammernd ischrie: Kreuzteuf'l. ziacht's mi auHer, i dersauf' in mein' eig'nen Saft." In einem solchen Heubade, hat auch die Zadivlrthm in St. Leonhard den rrnenen Dunstbraten ausgedunst", welcher den Gästen immer so ausgezeichnet k&.i HUiitui. , I Sirt und Qartl beschlossen, in ein ,'Heubad zu gehen, die Säst'" ordentSich auszuschwitzen und sunst a Kurzlweil" zu finden, wie Hartl, mit dem linken Auge zwinkernd, meinte. Zwisschen Heu und Grumet kam endlich die sangersehnte Zeit und eines schönen ZSonntags machten sich die zweiFreunde aus den Weg. Die Joch Gnmmer IHeubäder sind nicht umsonst berühmt, ldenn'jeder, dessenIZatur stark genug ist, ie Kur auszuhalten, wird dort gesund. Und wie prächtig ist es da oben im Hochgebirge! A Gstraunes mit Erdapfel, a Taller g'haufet voll, kost' dre:Zßig Kreuzer. Ä Rindfleisch vierund'zwanzig und 's Jungschweinene a so viel. Der Wein zehne und Supp' mit döurst zwölf. Soll mir a Mensch a lschönere Gegend zeig'n." So erklärte er Kramer den beiden Freunden, und iese Beschreibung gab den Ausschlag ei ihnen, denn bis dahin schwankten ie immer zwischen Rabi und dem Joch Grimm. Ei was," meinte Sixt, Z laß 'n Weinstein drein im Magen. I' mein', er bleibt haltiger." Die beiden Freunde machten sich also auf den Weg, in bester SonntagsgeLandung, die Gesichter über Wangen 'und Kinn völlig mit einem rosigen Hauch überzogen, denn sie hatten sich Mit großer Energie die Bartstoppeln herunterqeschabt. - Als sie die Bahnstation verließen und durch den fchattiqenWald dem Joch Grimm zustiegen, da machte Hartl Plötzlich einen Vorschlag. Sirj." sagte er, Z hab a Audee., Da drobmet sein , mir. Leut'. de von ihrer eia'm Sach' zehr'n, g'rad' so gut, wie a

ng'Zessner Bau'r. In Fall g'setzt, 's ist g'rad' kein Bekannter da, so brauch'n die Leut' nit g'rad' zu wiss'n. mir seien Knecht'. An Hof lüg'n mir uns an, denn schad'n kann 's in keiner Weis' und a bißel a Anseh'n, wenn

ma' hat, ist halt a fein." Teus'l," meinte bedenklich der Sixt, wenn uns der Wirth nur lei nit die Rechnung macht, wie an ang'sess'nen Bauer'." Freili'," höhnte Hartl, wenn uns rat der Kramer schun die g'naue Beschrcibung mitgeb'n hätt'! Q na Mandl, i ban ka heuriger Fuchs!" Rüstig schritten die zwei Bursche aus und auf einmal blieb, wie ein Jagdhund windend, Sixt stehen. Teuf l, l mein , mir sein gler da, s thut schon Gstraunelen." Hast recht, sagte Hartl mlt zufrledenem Schmunzeln, da hinten siech i schon 's Badl." So war es auch. Nach einigen hundert Schritten erreichten sie das GastHaus und wurden von der Wirthin freundlichst empfangen. Grüß Gott a," sagte sie. Dös ist gescheut, daß die Bauern a bissele in die Frisch kummen." Bei der Bezeichnung Bauern blinzelte Hartl dem Sirt zu. Und gut trifft's z famm, sagte die Wirthin freundlich, erst gestern ist der Schirmhofer mit sein Bruder fort. Könnt's glel die Kammer mit'n zweispannig'n Bett haben, 's ist erst vor acht Tag neu einbettet word'n. Zwei Bauern können nit hint'n bei die Ehhalten lm Verschlag schlaf n; o baleib e-.it!" Nun blinzelte Sirt dem Hartl zu und machte der Kosten halber mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechende Bewegung. Hartl faßte d-ese aber falsch auf und frug die Wirt' n, ob am Ende in dieser Kammer iitl Flöhe seien. Mei, mt gar so viel," sagte sie freundlich und offenherzig, während Sixt, um seinen Zweck zu erreichen, die Frage stellte, was die Herberg" koste. Man einigte sich mit zwölf Kreuzer per Mann und Tag und noch je ein Leintuch für das Heubad inbegrlffen. Somit waren Sixt und Hartl Kurgäste in Joch Grimm und beide begannen sofort in ihrer Weise mit dem kurgemäßen Leben. Sie setzten sich gegen Abend in die rauchige Gaststube, bestellten sich zeder einmal Gstraunes mit Erdäpfel und a Halbele an Guten". Mit großer Andacht verzehrten sie ihr Fleisch, nagten die Knochen sauber ab, sich die fettigen Finger an der ledernen Hose abwischend und Hartl hatte noch den ux, aus seinem Knochen das Mark herauszuklopfen, was er als gebllicter Badegast nicht aus der Tischplatte direkt, sondern vornehm thuend, auf dem Löffel bewerkstelligte. Am Nebentisch saß eine alte Jungfer mit ihrem ?trickstrumpf und betrachtete den Hartl mit auffallendem Wohlwollen. Die Staffele Leni" wurde sie genannt und es war ein öffentliches Geheimniß, daß sie die Sommerfrischen nur besuchte, um nach einem Mann zu anaeln. (Schluß folgt.) -- Die erste Wasbburu. Da die Marke Washburn" jetzl über die ganze Welt gleichbedeutend mit dem höchsten Grad der Bollkommenheit in allen Guitaren, Mandolinen, Banjoö und Zith.rn ist, so wird oiese kurze Beichreibung ihres Anfangs nicht uninteressant fein. Unser letziger Hauptvormann hakte m einem kleinen Raum an der Mlchigan Ave. mit etwa einem Dutzend Ge aussen begonnen einen Fortschritt in der Herstellung einer erster Klasse Guikarre zu machen. So viel wurde seit her erreicht, ' daß dieses vor langer Zeit gewesen zu sein erscheint und doch zeigen die Bücher, daß eS im April 1835 war, alS mit der Herstellung eineS, unter dem Namen Washburn" bekannten Instruments begonnen wurde. Unser Befehl war nur daS Allerbeste, das gemacht werden kann" und für vier Monate wurde alles was Wissen ersinnen und Erfahrung in Vorschlag bringen konnte daran gewandt, diesen bescheidenen Vorläufer herzustellen, der heute alö Standard der Wett gilt. Zm Juli wurde die Washburn Guitarre" zuerst ausgestellt und tt muß im Angesicht der kürzlich gemachten Verbesserungen trotzdem zugestanden werden, daß dieselbe deS ihr zugetheilten LobeS nicht unwürdig war. Sie hatte furnirte Seiten und der Hals war auö Mahagoniholz, aber sie war gegenüber den jetzigen Modellen, um die Wahrheit zu sagen, unverhältnißmäßig schwer. Im Frühjahr 188, nachdem etwa 1700 WashburnS verkauft waren, von denen jede Verbesserungen ihren Vorgängern ' gegenüber zeigte, wurde ein neues Modell entworfen wir hatten unterdessen einen der besten Zeichner der Ver. Staaten unserem Stab beigefügt. In dieser Washburn wurde daö Schallbrett in einer Weise vergrößert, welche dem Instrument eine perfekte Symetrie giebt. Für den HalS wurde spanisches Cedernhol; gebraucht, an Stelle des Mahagoni und die Seiten wurden aus einem .gebogenen Stück Holz hergestellt, an Stelle der zusammengeleimten 3 furimoten Stücke. Ein Gewicht Ersparniß von 8 Unzen wurde dadurch erzielt und ein großer Fortschritt in der Herstellung von Guittarren gemacht Von den ersten fünf dieser neuen WashburnS wurde eine nach Boston und eine nach Philadelphia geschickt. DaS Urtheil beider Händler traf an einen Morgen bei unö ein und war in der Hauptsache gleichlautend : Die unS zugeschickte Washburn ist bei weitem die bette Suittarre, die wir je sahen, daS Model ist endlich ubertrossen. Cratulatlon." Lyon k Healy, Advertiser. Ein wunderschöner Katalog der Washburn Instrumente kann gratiS er langt werde?, wenn man sich an Lyon & . Chicago, wendet und die Instrumente selbst find in allen leiten den Musikhandlungen'zu sehen.

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daß die Wisconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie serner daß die Wiseonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist alö irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach ften Ticket Agenten oder an 3aö. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö Feine alte LSlttS jinben Sie in bester Auswahl und jeder Sorte cD&&&$(8 MZTWS. Wein-Keller: S5o. 33 Süd Delaware Str. Villigtts Vreiss. f&T Freie, prompt? Zulieferung nar itttti Stadtteilen. Tileotou 1660. A5252SHSES2SZS2S2SHSZSZS2S25 0HCE TRIEB, ALVAYS UM isl ro fJcotjftiM. CtCAmo a Poticsxsfr BAR FIXTURES, DRAIN BOARDS AND ALfc R Tln Zlnc, Brass Coppor, Nicke! end all Kltöhen end & Plated Utensils b Oass.Vood, Marblo.Por-1 cetaln, Etc. g CEORCE WM. HOFFMAN, D lol Umafketarir tnd Propibtor. ( 298 EUTWMNINtTON ST,tDUMMUl. (I c 1Kb BAH-Rttftriy rhltrm f S25ESES2SSS252S2S2S23S52SSE2 AU Bf OUTL4I MI V , .Tr tffJK F Zum Verkauf in Apotheken 25 Centö per Pfund. Zermalmten und ganzen Coke tu haben bei der IM'polis Gas Co. S , ff viiNuiniMi i BSHiva CINCINNATI v ir DETROIT ist die beliebteste Bahn nach CIIfo7CflNWAsiriT, -mitCafe u-'d peife-Car Dienst zwischen Cinciniiati, Indianapolis & Chicago, die beste t' ie nach Dayton. Lma, Toledo, Detroü und nördlichen Michigan Resorts. Direkte Verbindung in Cincinnati ohne Wagen wrchsclnach Washington, Baltimore, Philadelphia und New Jork und allen Punkten südlich. Information bezüglich Rtten, Ro e ,c. mird erihellk ,n d,r d. H D. TiSet-Ofnce. 2 West Washington Str., dem alten Bee Hive", tttte Meridian Sir.) und in der Union Station. Znge erlaffen Jndi napoliS 3 40 Morgen, IV.ISBm. .M " m, i.OOMm. SIS bend. Züge mit dem Stern markirt gihen täglich. I. D. Baldwin, Dist. Pass. Agt. O.U..äarn, Stadt Ticket-Agt. Die kurze und einzige direkte Bahn nach &jin:Tic&jc2-n-Vestibül Züge Abfahrt von Indianapolis: No. 80 Chicago Limited, Vestibüle Pullman, Speise u.Parlorwagcn täglich 11 50Vm Ankunft Chicago ö.3Mm Ao. 36 Chicago Nacht Expreß, Pesti bule und Schlafwagen täglich. . . 12.35?m Ankunft Chicago 7.40$m No. 10 Monon Acc. täglich, auLgenommen Sonntags 4.003lm Ankunft in Indianapolis : No. 33, Vestibüle täglich 3 55Nm No. 35, Vestibüle täglich .... 3 25Vm No. 9, Monon Acc. täglich, auSge-' nommen Sonntag 11 2055m Pullman VeftibubSchlafvagen für Chicago stehen am westlichen Ende des Union Bahnhofs .können täglich um 8.30N. bestiegen werden. Ttcket.Office: 26 Süd ?llinotk Unten Station nd Massachusetts Ave. Für Raten, arten, Zcittabellen :c, wende nun ftchan, I. D. B a l d w i n, D. P. A. C. H.Ad arn, C. P. A.

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