Indiana Tribüne, Volume 18, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1895 — Page 6
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Die HlfHictn öcr 5la!ttr-Voi!:cr. Auf den ersten Blick erscheint in: Medicin Der Naturvölker alZ ein wirrcs Gemisch von Aberglauben und Gespensterfurcht, von Unverstand und Rohheit, als ein Werk von gewissenlos sen Betrügern, nicht zur Heilung, son dein zum Verderben bet Leidenden er sonnen. Untersucht man sie aufmerksamer, so fällt zunächst ihre Verwandtschaft mit der Heilkunst unserer Volksärzte in's Auge. Die Wilden haben Vespreche?, Gliedcrsetzer, Streichsrauen, Kräutermänner und Medicinmänner, die das böse Wesen" vertreiben; und alle diese primitiven Heilkünsiler derbinden wohlweislich ihre Zaubereien stets mit der Darreichung medikamentöscr Tränke, mit der Anwendung der Kaltwasser- oder Schwitzkur ganz wie die weisen Frauen"-. Wer ab:r das logische Gerüste prüft, das diesen Heil- der Schutzprocedurcn .zu Grunde liegt, wer sich die Mühe r.immt. die medicinischen und chirurgischen Manipulationen der Wilden auf ih?,?n wissenschaftlichen Charakter und ihren therapeutischen Erfolg hin zu untersuchen, der muß überrascht geste:r, das; die Medicin der Naturvölker sich der neuesten Heilmethzden: der Suggestion, der Hypnose und derMasfoe in weitestem Umfange bedient, das; sie sich an die schwierigsten Operatlonen heranwagt, und daß sie überöaupt ihre Therapie und Prophylaxis Tlatjafola mit 18 lrankheitZdämonen. nzch denselben logischen Gesetzen einrichtet wie die heutige Medicin nur ohne die Kennrnisse derselben zu ti sitzen. So wie die heutige Med'cin. in Therapie und Prophylaxis, bei der Heilang und bei der Vorbeugung der Krankheiten sich nach der Aetiologie, das heißt nach der Erkenntniß der Urfachen der Krankheiten richtet ebenso hängen alle medicinifchen und hyzienischen Operationen der Naturvölker mit ihren Vorstellunzen oon dem Wesen und den Ursachen der Krankheiten zusammen; sie sind, wie unsinnig und lächerlich sie uns heut: vorkommen möcen, höchst logische und vernünftig: Folgerungen aus der primitiven Aetiologie. Ueber die Ursachen der Krankheiten haben die Naturvölker ihre eigenen Ideen: sie halten sie zumeist für das Werk von Dämonen. Dies kann uns nicht überraschen, toenn wir uns erinnern, dafo noch Martin Luther folgenden Ausspruch gethan: Ueber das ist kein Zwcyfel.' daß Pestilentz und Fiber und ander schwer Krankheyten nichts anders sein, denn des Teufel w?rkhe." Die fruchtbare Phantast: der Naturvölker hat nun jeder Kranklj:it ihre besondere, menschenähnliche Gestalt gegeben. D:r Dämon des Unterleibstyphus heißt bei den Singhalesen Mabakola-Yakscha; er trägt achtzehn abscheuliche Masken, welche die verschiedenen Stadien dieser Krankheit darstellen. Mit den Dämonen ist jedoch die Aetiologie 'der Naturvölker nicht erschöpft. Hie und da finoet man Vorsieltenaen, welch: unseren heutigen Erkenntnisseni vorgreifen. Viele Jndianersiämm:. die Kaffern. die Aaruinsulaner und die Annamiten haltenThiere, zumeist Würmer, für die Ursache manilei Krankheiten. Sie behaupten, daß diese Würmer nach dem Tode ihres Wirthes in o:n Körper eines nahen Verwandten oder Freundes des Verswrbenen hineinkriechen. Ist das nicht da erste Aufdämmern der Idee von d?n Parasitenkrankheiten? Mcdicintrommel aus Orkgon. Eine ihrem Wesen nach ganz zutressende Vorstellung ist auch die von den Frenidkörpern als Ursachen der Krankijeüen. Nur daß die kleinen Knochenoder Holzsplitter, die in den Körper eindringen und oft lästige Krankheiten hervorrufen, in der Phantasie der Naturvölker die Gestalt von Thierklauen, rfyfilTsft'mttnn rS$ sttmnrr trtS W 4 v4U-;i4 IVWlllkllf U'bViiUtilVU 441 Steinen annehmen. Auch in dem Glauben an böse Winde" steckt ein gut Theil richtiger Erkenntniß: sie sind die Träger der heute näher erforschten Miasmen. Sckiließlich findet man auch bei dielen Naturvölkern das Bewußtsein, daß die Krankheiten rni: einer unzweckmäßigen Ernährung in Zusammenhang stehen. Die Bewohner der Lisangund Sermatainseln, sowie die des Ge-?onz-ArKpels wiüen ,daß der Genuß
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von spanischem Pfeffer und von gewissen Fischarten einen Aussatz hervzrrusen kann. Diesen aus Aberglauben und richtigen Beobachtungen zusammengesetzt tcn Vorstellungen über die Ursachen der Krankheiten entspricht das gesammte Heil- und Schutzverfahren der Naturvölker. Es ist klar, wenn die Mehrzahl der Krankheiten durch böse Geister entsteht, so muß die Mehrzahl der Heil-, und Schuhproceduren auf die Vertreibung der Dämonen gerichtet sein. Die Medicinmänner wenden zu diesem Zwecke zwei Methoden an: die Gersterbeschwörung und den hypnotischen Schlaf oder die Suggestion. Die erste dieser Proceduren ist so allgemein bekannt, daß wir sie hier nicht näher zu erörtern brauchen. Viel inieressanter ist die Untersuchung des hypnotischen und suggestiven Versahrens der Medicinmänner. Um das Bett des Kranken herum pflegt der Medicinmann mit seinen GeHilfen Tänze auszuführen. Hieöei stoßen sie einen gleichförmigen Gesang aus, schütteln ihre Rasseln und schla-
am trommeln; d:es alles, tn monotoner Weise ausgeführt, muß eine hypnotisiren.de Wirkung ausüben. D?r Kranke schläft ein und erwacht gesund. Glaubt der Patient, dan ein ?vrem körver die Ursackie seiner Leiden ist. so legt der Medicinmann seinen Mun) an die schmerzende Stelle, umdenKörper herauszufaugen. hieraus qoii er o Wunder! aus seinem Mund: einen Stein hervor, oder er zieht aus seinem Aermel hlerkrallen, Menschenknocken. ia manchmal aanze Stachelschweine heraus und präsentirt sie dem Kranken. Der Patient hält sich nun sur befreit, und dieser Glaube verhilft ihm zur Heilung. GäT Rituelle Gemälde der NavajoZ. Ein eigenthümliches, auf Suggestion beruhendes Heilverfahren ist das Aufstellen des Patienten innerhalb eines Trockengemäldes, das auf dem Boden eine? Medicinhütte ausgeführt ist. Von mächtiger suggestiver Wirkung munen auch die Gebete der Naturvölker sein. Die Navajo-Jndianer richten folgendes Gebet an den großen Berggeist Dsily: Nerjarn: Ragender in den Bergen! Herr der Berge! Junger Mann! Oberhaupt! Ich habe dir ein Opfer gebracht! Stelle mir meinen Körper ieoer her! Stelle alle meine Schönheit wieder her! Weniger erfolgreich werden wohl die bei Epidemien an die Krankheiisdämo nen gerichteten Ansprachen sein. Auf den Watuöelainseln macht man dem Dämon folgende freundliche Vor'ellung: Herr Seuche! Hier hab! Ihr .'eht keine Wohnung mehr! Zieht fort rrach einem günstigeren Orte!" Auf der Jns.'l Buru gibt man der Krankheit zu verstehen, daß di. Mitte! der Bevölkerung bereits erschöpft sin): Herr Großvater Pocken! Geh! gutwillig weg! Wir haben Euch Speisen für die Reise zurechtgeleg!! Wir haben Euch nichts mehr zu geben!" Reben diesen Gebräuchen, welche der Dämonenglaube der Naturvölker mit sich bringt, benützen die Wilden eine Reihe Proceduren, deren therapeutische und prophylaktische Bedeutung zweiMedicinmann der Tckiwarzfüße. fellos ist. So verordnen die Medicinmänner der Indianer seh? oft ein künstliches Erbrechen, das im Heiligihum vorgenommen wird und als eine Art ritueller innerlicher Reinigung zu betrachten ist. Die von ganzen Stämmen zu gewissen Zeiten ausgeführten äußerst anstrengenden Medicintänze haben eine profufe Transspiration zum Zweck. Ja, neben diese? versteckten" Schwitzkur ist bei den Naturvollern auch die offene" Schwitzkur in j?orm von trockenen und von Dampfbädern im chivange. Die meisten Indianerdörfer besitzen Dampfhütten; allerdings dienen dieselben auch als Rathhaus und als Easino. Auch die Massage wurde, lange bevor die Europäer auf sie verfielen, in Amerika und in Asien betrieben. Sie ist bei den Indianern zumeist versteckt", das beißt, der Medicinmann sagt seine Zauberformeln her, wobei er den Körper des Kranken knetet. Bei den Japanern jedoch erfreut sich die Massage. .xrni'.ik genannt, seit jeher allzemeiner Beliebtheit.
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Zum Schlüsse ein Wort über Die
Aerzte der Naturvölker. Die Männer. denen d;e Macht zugeschrieben wird. Dämonen zu vertreiben, müssen sich, um Vertrauen zu erwecken, ein außerordentliches und schreckliches Aussehe geben. Um mit Achtung empfangen zu werden, genügt es nicht, wie bei uns. eine weiße Halsbinde und aoldene Brillen zu tragen: man muß Tigeroder Bärenköpfe aufstülpen und sich mit Schlangen umgürten; die Uhrkette vertreten Krallen und Zähne. Und doch findet man manche verwandte Züge. So heißt es, daß die Medicinmanner der Australneger ihren Einfluß durch großes Sclbstlob, unermüdliches Schwatzen und- geschickte Herabsetzung anderer" gewinnen. Ja, der Brotneid geht bei den SahaptinIndianern so weit, daß Rivalen dem Patienten oft anrathen. den ihn behandelnden Arzt zu tödten, da er einen unheilbringenden Zauber anwende. -tirbt ein Pahent, so Hat der Medicinmann nur ein Mittel, um der Rache der Familie zu entgehen: er redet ihr ein, daß der böse Einfluß eines mißgünstigen Eoncurrenten dieses traunge Schicksal verursacht habe. So geht cr heil aus und jener wird get'ödtet. Die todte JlVe?gin. Die Kleinste der Kleinen, PrinzesD.ntlln, fi.it tn n?orn THrf d.is 1 1 t 5 . tt w.vtw jy - Aeiiliche gesegnet. Dieses DeminutivMenschenkind, welches seit dem 1. DeV Os ?i 1 ceniver v. I. m new orr ausirai, V f. Sl s(t i y-m . ' ' IV Mi 1 -M V I ii--7 L ti V. ' H ' mmmh Prinzessin P a u l ! n e. nachdem cs vorher in Europa gebührend bewundert worden war, stammte aus der holländischen Stadt Ossendrecht. Paulinchen zählte 19 Jahre, maß aber nur 17 Zoll und wog 8 1-2 Pfund; eine Lungenentzündung hat ihrem Leben ein Ende gemacht. Schlau. Der Hintertuvfer hat furchtbar: Angst vor dem Gewitter; aber seitdem er auf die Idee gekommen, einen Blitzableite? auf seinen Schi?m zu t?agen, macht er sorglos und veranüt sein: Gänge bei dem schrecklichsten Gewitter. Entschuldigung. Können Sie denn nicht lesen? Hier steht 'doch- deutlich angeschrieben: Sprechstunde von 2 3 Uhr!" Entschuldigen Sie, ich will Sie auch gar nicht sprechen, Herr Redakt:ur! Ich möcht' Sie nur um eine kleine Unterstützung bitten!" Splitter. Es gibt Leute, denen das Wasser bis zum Munde geht, und dennoch trinken sie keins. Die stärksten Moralisten sind jene, welch: das Leben noch nicht oder schon zu viel genossen haben. Es schimpft Mancher über krumme Rücken, weil er keine Gelegenheit hat, den seinigen zu krümmen. Leider ist Gewissenlosigkeit ein ebenso sanftes Ruhekissen, als ein gut' Gewissen. Nach Freiheit schreien meist die am lautesten, die sie allen Anderen dictiren möchten. Sich mit seiner Nervosität entschuldigen. heißt ein Privilegium beanspruch:n, unangenehm zu sein. In der Sommerfrische. Eine Dame beklagt sich beim Wirthe, daß alle Thüren so fürchterlich knarren, was besonders des Morgens sehr störend sei. Gnä' Frau," entgegnet dieser, das sind.haltGebirgsthüren die oeben alle mit einem Iuhschrn auf!" ' - -
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Htt Haushalt des Sultans. Von Tr. Os. Wagner.
Der Sultan bemobnt d?n NZldizzPalast, der auf einem Hügel inmitten eines Parkes von etwa fünfhundert Morgen liegt und die Aussicht über den Bosporus gewährt. Die Privatwohnung heißt der Haremlik und ist von der officiellen Residenz, dem Selamlik. geschieden. Ersterer besteht aus einer Reihe von prachtvollen Kiosken, deren Gold, Marmor, Porphyr, Teppiche. .Spiegel. Tapeten, Schnitzereien, Mosatten die Relchseinnahme mehrerer Jahre darstellen. Die kaiserliche Resi.denz hat drei durch dicke Mauern voneinander getrennte Abtheilung. Innerhalb der ersten befinden sich die -Räumlichkeiten der Kammerherren, der ..Secretäre u. f. w.. die zweite ist mit 'Gärten, Alleen und Weihern ausgelegt und enthält das militärische Wachthaus des Palastes; die dritte und größte Abtheilung umfaßt die Privatwohnung .des Sultans und seinen Harem. Dieser Theil des Parkes umschließt zahlreiche Kioske und Schlösser cus Marmor und Bausteinen verschiedener Art, ferner eine Sternwarte und ein Theater, dessen Zuschauerraum von länglicher Gestalt und durch ein Bestibül mit dem Harem verbunden ist. Das Orchester befindet stch zu Häupten des Sultans, die kaiserliche Loge in der Mitte der einzigen Galerie, rechts und links der ersteren sind zwei vergitterte Logen für den Harem, und das sitzlofe Parkett ist mit einem unzeheueren Tepich bedeckt. Die merkwürdige Einrichturi des ganzen Theaters erklärt sich dadurch, daßNiemand dem Oberhaupte aller Gläubigen den Rücken zukehren darf. Einer' der Kioske ist so gebaut, daß der Sultan Alles sehen kann, was in der Umgebung seiner Residenz vorgeht, ohne selbst gesehen zu werden. Die erste Ringmauer hat drei Eingänge, die durch je vier Schildwachen der regulären Armee bewacht werden; die zu den inneren Umwallungen führenden Thore stehen unter der Obhut von Tufekdschis, geheimen Polizisten (Albanesen) in Civilkleidern, die unter ihren langen Röcken Revolver, und Dolch tragen. Der Haushalt des Sultans setzt sich aus einer gewaltigen Schaar von Beamten und Bediensteten zusammen, vom Großmarschall des Palastes hinab bis zu den Clowns, Schauspielern und Sängern und Sängerinnen, die den Herrscher unterhalten und belustigen. Der Großeunuch hat Marschallsrang und ist mit dem Großvezier der einzige Vertreter des Sultans mit dem Titel Hoheit. Diesem Würdenträger ist die Bewachung des Eingangs zum kaiserlichen Harem anvertraut. Alle diese hohen Beamten wohnen im Palast oder in einem der Kioske des kaiserlichen Parks. Die jährlichen Kosten für den Unterhalt der viertausend Personen, die den Haushalt des Sultans bilden, werden auf etwa 120 Millionen Mark veranschlagt. Der kaiserliche Harem ist mit Sklabinnen bevölkert, die aus fremden Ländern stammen und zum türkischen Volke als solchem keine Beziehungen haben. Er ist ganz für sich abgeschlossen, ist eine Gesellschaft und ein: Welt für sich, derenLeben allen äußeren Einflllssen entrückt bleibt. An der Spitze des weiblichen Elementes steht des Sultans Mutter; stirbt sie, so nimmt die Pflegemutter ihren Platz ein. Die Mutter übt einen bedeutenden Einfluß aus, nicht nur im Harem, sondern auch auf ihren Sohn. Die Türken empfinden und bezeigen der kaiserlichen Mutte? ein: hohe Achtung, und diese geht auch auf die Amme über, und auch die Söhne und Töchter der Letzteren nehmen einen Rang in den Familien derjenigeu ein, die sie genährt hat. Die Mutter des Sultans ist das Oberhaupt der Hierarchie des Harems und hat das Recht über Leben und Tod über alle Frauen desselben. Unmittelbar unter ihr steht d:e Großherrm des Schatzes, dann kommt die Vasche - Kadine oder die erste Frau des Sultans, hierauf folgen die zweite, dritte und vierte Kadine. diesen die Basche-Jkbal, die erste Favoritin des Sultans, ihr die zweite, dritte, vierte Jkbal. und nach ihnen rangiren die Giösdehs oder jungen Sklavinnen, die der Sultan mit einem Wort oder Blick beehrt hat und die da rauf warten, zur Würde der Favori tinncn erhoben zu werden. Nunmehr folgen die Kadine - Effendis, die Mütt:r der kaiserlichen Prinzen und Pnn zessinnen. endlich die Sultanas oder unvermählten Prinzessinnen von Geblüt. Jede dieser Frauen hat ihren besonderen Haushalt, Daira, der aus einem Dutzend vornehmer Damen mit dem Titel Katfas oder Herrinnen besteht. Jede von ihnen hat wieder sechs bis zehn Schülerinnen oder Novizen unter sich, so daß z. B. der Hofstaat der ersten Frau des Sultans gegen achtzig Damen zahlt, und die anderen Dairas sind nicht viel kleiner. Es gibt zwanzig solcher Hose mit etwa achthunderi Frauen im Ganzen, die fast alle zung und hübsch sind. Der Harem ist nicht etwa ein: große Gemeinde, sondern eine Vielheit kleiner Einzelstaaten, deren jeder sein: eigen: Verwaltung hat und die einen Bund unter der allmächtiaen Herrschaft de? Sultanin - Mutter bilden. Alles, was mit der Großhe?rin des Harems in Beziehung steht, ist einem bestimmten Ceremonicll unterworfen. Niemand darf sie ohne vorherige Anfrage um Erlaubniß oder vorhergegangene Einladung besuchen. Es ist nicht erlaubt, sich in ihrer Gegenwart zu setzen; sie fand, die Hände auf der Brust gekreuzt, den Kopf nach vorn geneigt. muß man warten, bis es der hohen Dame gefällt, eine Frage zu thun oder das Wort zu ertheilen. Jede Antwort wird von einer tiefen Verbeugung U
gleitet, und alle Gäste müssen in volle, Toilette erscheinen, auch die erste Favo ritin des Sultans. Diese Ehren werden der Mutter ebenso außerhalb des Palastes erwiesen. Fährt sie aus mit ihrem fürstlichen Gefolge, so präsentiren alle Schilowachen, und ost geht der
Zug durch eine doppelte Reihe auf dem Boden ausgestreckter Muielmanner, welche die Mutter ihres Padischah anflehen, sich für sie bei ihrem Sohne zu verwenden. Hochgeborene und Reich; bezeigen ihr ebensolche Achtung. wie die gewöhnlichen und niedrigen: Sterolichen. Empfangen sie oon ihr ein Schreiben, so nehmen sie es mit den Zeichen tiefste? Demuth entgegen, drücken es an die Stirn, verneigen sich tief und küssen es, bevor sie es öffnen. All: Gesuche müssen an sie gehen, selbst die Wünsche der ersten Frauen des Sultans, die sie an ihn riazten. Als unumschränkte Herrin der Zucht und Verwaltung des Harems hat sie auch das Recht der Begnadigung. Obgleich unter ihr stehen), bat die Hasnadar Usta oder Großherrin des Schatzes kaum weniger Mackt übe? die Kadinen. Sultanes und alle übrigen Bewohnerinnen des Palastes. Ihr Amt. eines der vortheilhaftesten und einträglichsten, umfaßt die allgemeine Verwaltung und verleiht der Jnhaberin all' die Macht, welche die TultaninMutter nicht ausüben mag. Hat der Herrscher aller Gläubigen keine Mutter und auch keine Amme mehr, so ist 'die Hasnadar Usta die erste Würdennagerin des Harems und übt alle Rechte der kaiserlichen Mutter aus. Ihr Einfluß beschränkt sich nicht auf den Palast allein, und ihr am meisten beneidetes Vorrecht ist dasjenige, dem Sultan nahe zu bleiben, wenn er sich in den Harem begibt. Wenn derSultan eine seiner Frauen oder seine Mutter besucht, so bereiter sich der Harem auf einen würdigen Empfang vor. Alle Frauen kleiden sich so, daß ihre Reize am vortheilhaftesten zur Erscheinung kommen, und steilen sick) in Reihe auf. Sobald der Monarch Platz genommen hat, bieten ihm die Sklavinnen Kaffee, Sorbet, Cigaretten u. f. w. an, und das ist der einzige Augenblick, wo sie ihm ihre Schönheit zeigen können. Während er mit der Dame spricht, der sein Besuch gilt, fällt vielleicht sein Blick auf die entzückende Huri, die ihm Kaffee einschenkt oder eine der tausend Artigkeiien erweist, mit denen sie sein: Aufmerkfamkeit auf sich zu lenken sucht. Wer ist die schöne Sklavin? Wie heißt sie?" fragt er, und sofort ist sie damit ohne Weiteres zur Giöfdeh avancirt. Die Sultanin. an deren Hof die kleine Scene sich abspielt, gebietet der so ausgezeichneten Sklavin, die Franse des Armstuhls zu küssen, aus dem der Herrscher Platz genommen hat, und dieser Act ist das sichtbare Zeichen der Beförderung. Die junge Sklavin bezieht ein Gemach, wo sie bleitt, bis sie Jkbal wird; vielen freilich schlägt die ersehnte Stunde überhaupt nicht. Geschieht es aber, so empfängt sie ein monatliches Nadelgeld und ihre Daira. Sie gehört alsdann zur Aristokratie des Harems und unterscheidet sich von den Kadinen nur durch ihre weniger reiche Lebensweise und durch die Unsicherheit ihre? Stellung, die sie du?ch eine andere Laune des Sultans wieder verlieren kann. Sobald er die Formel ausgesprochen hat: Laßt mich sie nicht länger im Palast sehen!" verschwindet sie unverzüglich mit ihrer Aussteuer, ihren Möbeln und den Ersparnissen, die sie während ihrer mehrwöchentlichen oder mehrjährigen Macht zurückgelegt hat. Die Hand solcher Frauen wird von den höheren Beamten u. s. w. eifrig begehrt, denn es gilt als Ehr: und' Gewinn, eine Gattin zu besitzen, der der Padischah einstmals seineGunst geschenkt hat. Die Kadinen sind nicht im eigentlichen Sinne rechtmäßige Gattinnen des Souveräns, nicht durch Gesetz und Trauungsact mit ihm verbunden, wie es der Koran vorschreibt. Als Nachfolger und Stellvertreter' des Propheten ist er für immer befreit von Eheconiracten, Zeugen und den sonstigen geschlichen Formalitäten ves muselmännischen Ritus. Da eine legale Heirath somit nicht existirt, so ist auch eine Scheidung unnöthig. Auf der anderen Seite gestattet der ottomanische Hof di: Ehe zwischen einem gewöhnlichen Sterblichen und einer Frau nicht, die die Gattin des Padischah war. Auf diesem unabänderlichen Grundsatz beruht der Unterschied zwischen der einfachen Favoritin und der Kadine. Letztere hat eine gesicherte Stellung und behält sie während der Herrschaft des Sultans. Seibst nach seinem Tode verbleibt sie eine geheiligte Persönlichkeit und darf keine neue Verbindunz eingehen. Sie bezieht Gemächer in dem alten Palast und führt dort ein ziemlich trauriges Dasein, wird streng bewacht und darf nur ausgehen, wenn es unumgänglich nöthig ist. Der Nachfolger des Sultans hat die Pflicht, über die Aufführung der Wittwen des Verstorbenen .zu wachen. Haben sie das fünfzigste Lebensjahr erreicht, so räumt der regierende Herr ihnen zuweilen einen Kiosk ein und gestattet ihnen, zu leben, wi: es ihnen behagt. Die Kadinen, welche Mütter werden, brauchen sich einer derartigen Aöaeschlossenheit nicht zu unterziehen und wohnen im Palast mit ihrem Arslanun (eigentlich: dem kleinen Löwen). Das Dasein der Kadinen ist ;u Lebzeiten ihres Herrn nicht so eintönig, wie man anzunehmen pflegt, man gestattet ihnen häufig, auszugehen, und von de? Sultanin - Mutter erhalten sie bin und wiede? die Erlaubniß, einige Tage in einem der kaiserlichen Kioske am Bospvrus zuzubringen. Wie die anderen Frauen des Harems erhalten sieBesuche von Freundinnen, arbeiten an Stickereien, putzen sich Puppen an, mit denen sie wie kleine Mädchen spielen, musici-
ren'unS sammeln um sich OTeS, wa!
Vergnügen macht. Daher die große l Anzahl von Musikanten. Tanzern und Tänzerinnen und Spaßmachern, die zum Haushalt des Sultans gehören. Die Kadinen sind cs auch, welche die zahllosen Intriguen des ottomanischen Hofes spinnen; sind sie Mütter, so thun sie Alles, was in ihren Kräften steht, um ihren Sohn auf den Thron zu bringen, selbst zum Nachtheil des officiellen Thronfolgers. Kinderlosigseit gilt als Makel. Der Eifersüchteleienzwischen den Dame des Paläste) ist kein Ende. Die Sultanas od:r unvermähltn Prinzessinnen von Geblüt genießen größere Freiheiten als die übrigen Frauen des Harems. Ihr officielle? Rang verleiht ihnen gewisse Rechte, obgleich sie nicht ganz unabhängig von dem Einfluß der Sultanin - Mutter und der Hafnadar Usta sind. Jede von ilznen hat einen kleinen Hof, den Kern des Harems, in dem sie nach ihrer Verheirathung lebt. Dorthin kommt der Ueberschuß der weiblichen Bevölkerung des Seraglio. Die Katfas ooer Herrinnen sind zugleich die Vorgesetzten, die Mütter und Erzieherinnen der Alaiken oder Schülerinnen. Novizen. Mit ihrem eigenen Gelde kaufen sie diese jungen Sklavinnen, die darauf zu Favoritinnen oder Kadinen emporsteigen können. Sie kleiden ihre Schutzbefohlenen, sorgen für sie in jeder Weise, suchen sie so gut wie möglich zu verheirathen und versehen sie mit einer passenden Mitgift. Katfa und Alaike lieben einander und trennen sich niemals gänzlich, selbst nachdem eine von ihnen sich vermählt hat. Die Lehrerin bildet ihre Schülerin nach ihrem Geschmack aus und bringt ihr die Einzelheiten des Dienstes bei, dem sie sich widmen soll, z. B. wie der Kaffee der Herrin der Daira nach dem Hofceremoniell eingeschenkt werden muß u. dergl. Die reichen Thee- und Kaffeeservice sind 'diesen Frauen anvertraut, und ihr Lohn besteht in Brillanten und anderen kostbaren Edelsteinen. Die alten Katfas, die unvermählt bleiben, sind die BeWahrerinnen der Uebe?li:ferungen und Sitten des Harems. Unter ihrer ObHut stehen die Werthsachen des Palastes. die Juwelen, das Silbergeschirr, die Pelze. Shawls. Stickereien u. a. m. Bei ihrem Tode beerbt sie der Sultan. Alles in Allem zählt der Palast un gefähr 1500 Frauen, und da deren Bedürfnisse vor allen Dingen befriedigt .werden müssen, so sind die häufigen finanziellen Schwierigkeiten der osmanischen Pforte leicht erklärlich. Der Vusz auf der Vuhne. Die Kuß-Enqu6te ist das Neueste auf diesem interesianten Gebiete. Anlaß zu derselben bot eine Controderse, di: zwischen einer Schauspielerin und ihrem Partner bezüglich der Ausführung des in einer Roll: vorgeschriebenen Kusses entstanden war. Die Dam: hatte verlangt, der Kuß dürfe nur markirt werden, der Schauspiele? glaubte ein Recht auf einen wirklichen j Kuß zu besitzen, und so kam es zu allerhand Weiterungen. Diee Kußfrage ist einer Reihe bekannter Künstle- .' rinnen vorgelegt; aus den Antworten theilen wir die folgenden mit: Irene Abendroth (Wien): Jede Künstlerin foll sich das einrichten, wie sie will. Ich für meinen Theil ließ: mich nur von meinem Vater, Bruder oder Bräutigam küssen. Lola Beeth (Wien): Küssen Vor den Coulissen Ist Pflicht; Küssen Hinter den Coulissen Entschieden nicht! Franziskcr Ellmenreich (Hamburg): Ich stelle mich zum Kusse auf der Bühne. wie ich mich zu Dolch und Gift in dieser Welt des Scheines stelle. Man thut nur so." Es ist allgemeiner Theatergebrauch, daß auch der Partner beim Küssen diesen Standpunkt einnimmt. Wie bei allen äußeren Dingen auf der Bühne,kommt es auch beim Kusse nur auf die Geschicklichkeit an, den Eindruck der Wahrheit hervorzubringen. Wie auf dem Theater nicht wirklich getödtet wird, so braucht auch nicht wirklich geküßt zu werden, um beim Zuschauer die volle Illusion zu erwecken. A. dell' Era (Berlin): Eine Künstlerin, welche mit Leib und Seele ihrem Berufe angehört, muß. wenn es erforderlich ist, küssen und sich küssen lassen. Wahre Kunst ist erhaben über alles Kleinliche. Katharina Frank (Frankfurt am Main): Ich unterscheide drei Hauptarten des Kusses auf der Bühne: den Kuß aus Dankbarkeit, den Kuß aus Achtung und den Kuß aus hingebender Liebe. Nach meiner Ansicht sollte jede Art des Kusses auf der Bühne lediglich scharf markirt werden. So wenig ein Autor den wirklichen Tod durch Gift oder Dolch verlangt, ebenso wenig wird er einen anderen Kuß als den markirten vorschreiben. Der Kuß aus Dank barkeit, wi: man ihn einem Wohlthäter, und der aus Verehrung, wie man ihn dem nächsten Anverwandten oibt und der wohl den innersten, nicht aber stünn?,ch aufwallenden Gefühlen ent springt, sollen bedingungslos nur markirt werden, da solch: Küsie auch im Leben nicht von heftigen Gemüths bewegungen diktirt sind. Freilich ist auch für den Kuß, den man dem Geliebten auf die Lippen drückt, im Princip die Markirung zu empfehlen; wer aber mit und in seiner Rolle lebt, wird sich im Augenblick des Affekts nicht beherrschen können und sich der Wirklichkeit so nahe gebracht fühlen, daß er trotz der abschreckenden haßlichen Theaterschminke alle gut Vorsätze
zur Markirung vergißt und Küsse gibt und Küsse nimmt. Manche der Herren Collegen benützen den Augenbli dieser unwillkürlichen Wirklichkeit h'äufiz in so wenig ritterlicher Weise, daß die ' Schauspielerin, wie aus einem Traume erweckt, zurückfährt und da durch nicht selten die ganze Wirkung einer Scene verdirbt. Unsere Partner sollten deshalb in gegebenen Fällen im Jntereize der Aufführung nicht über die Schnur hauen. Marie Gcetz: (Berlin): Ein Kug auf der Bühne ist ein Requisit. Friederike Goßmann (Gräfin Pro-kesch-Osten, Gmunden): Da die Vorgänge auf der Bühne dem Publikum ein volles getreues Bild der Wirklichkeit geben sollen, bin ich für den Kuß, und zwar dafür, daß er gegeben werd:, wie die Situation es verlangt. Väter, Onkel, auch Freundinnen mögen immerhin Scheinküsse mit der gewissen Kopsdrehung bekommen. Aber nichts ist unwahrer und die Illusion störender, als: zwei Köpfe oder zwei Achseln sich leicht berühren zu sehen, nachdem Acte lang von der Sehnsucht zweier Liebenden gesprochen worden ist. Da ist der Kuß auf den Mund geradezu nothwendig und i7irkt wie ein erlösen. des befreiendes Wort, auf das man ge wartet hat. Uebrigens kann ein nicht wirklich gegebener Kuß den Erfolg einer Scen: stören, wie ich in meinem Bühnenleben selbst erfahren habe. Jenny Groß (Berlin): Ich bin auf der Scene im weitestenSinne Mud.nn Sans-üeiie. Wenn mich der Autor zumKüssen verdammt, so küsse ich. und zwar nicht blos zum Scheine. Mit Wrangel in Wallenstein's Tod- sag: ich als Künstlerin: Ich hab' hier blos ein Amt und keine !einung. Philomena Hartl-Mitius (Mlln. chen): Ich lasse mich küssen und küsse selbst, wie es die Situation erfordert und wie es der Autor vorschreibt: weinend, lachend, kühl, leidenschaftlich, mädchenhaft, mütterlich, ohne,' wenn die Komödie beendet ist, auch nur die leiseste Erinnerung an den Bühnenkuß mit hinwegzunehmen. Wo bliebe denn die Wahrheit, nach der wir heute doch Alle an großen und kleinenBühnen streb:n,wenn. wir unserPublikum nach einer erschütternden Scene durch einen markirten Kuß aus allen Himmeln rissen! Das hieße ja, die Leute gewaltsam auf die Fäde.) aufmerksam machen, an de-
nen oie Marionetten tanzen. Ich erin nere an Hamlet, der verwundert über die Thränen des Schauspielers in die Worte ausbricht: .... Was ist ihm Hekuba. Was ist er ihr, daß er um si: soll wei nen? Damit, mein: ich, beantworte ich die von Ihnen gestellte Frage am besten. Was ist mir College .V oder 15? Nichts Hekuba! Sein Kuß kann mich nicht entweihen, denn ich empfange ihn im Dienste der Kunst. Klara Meyer: Jeder nur einigermaßen geschickte Schauspieler wird das Publikum in der Illusion zu erhalten wissen, er küsse seine Partnerin in Wirklichkeit, während er sie nicht berührt. Ein wirklicher Kuß ist nun und nimmer erlaubt, nach dem Theatergesetze sogar strafbar. Wenn Alles auf der Bühne echt sein müßt: Du lieber Gott! dann müßten wir uns ja auch wirklich tödten, und das wär: ebenso unangenehm, wie sich von Jedermann küssen lassen. Helene Odilon: Ich halte es für unmöglich, einen Kuß, der mit einem Gefühlsausdrucke verbunden ist, nur zu markiren, ohne daß man sich aus de? Situation und das Publikum aus der Illusion reißt. Rosa Poppe: Ich glaub's, daß Mancher gerne wußt'. Wie auf der Bühne wird geküßt. Mir scheint die Neugierde übertrieben. Der Bühnenkuß ist nach Belieben. Nur ist es nöthig, daß der Kuß Auch einem Kusse gleichen muß. Maria Reisenhofer: Auf der Bühne küssen? Nie! Wer wird das erlauben! Doch es gibt Kollegen, die Uns die Küsse rauben. Muß dann nicht mit Willenskraft Ich die Illusionen Der verehrten Hörerschaft Nicht gebührend schonen? ? Und was half's, wenn viel zu spat Wir erzürnt dann schalten... Ach, die Rücksicht auf's Parket Zwang uns, still zu halten. Charlotte Wolter: Der Kuß ist eine G:fllhlsangelegenh:it, die sich nicht bestimmen läßt! Klara Ziegler: Der Kuß auf den Mund ist auf der Bühne aus ästhetischen und besonders aus hygienischen Gründen zu versagen. Da durch eine geeignete Pantomime di: Illusion h:rvorgerufen werden kann, als sei ein Kuß gegeben worden, halte ich es für unmoralisch, die Schauspieler zu einer Handlung zwingen zu wollen. die unter Umständen ent schieden widerlich sein kann und die das ästhetische Gefühl, des Weibes und des Mannes zu verletzen geeignet ist. Gefunden. O Mus:, g:h' und gib einen Kuß Dem Dichter Originalissimus! Den ganzen Tag lang hat e? gesucht. Zwölf Pfeifen geraucht und mächtig geflucht Bis Abends um sieben er endlich fand Einen Reim, den Keiner noch ange wandt. Dann Hai er so zwischen sieben unv acht l UM den Reim herum em Gedicht ge. macht.
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