Indiana Tribüne, Volume 18, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1895 — Page 5

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Rfjinyr? wuunnpRno . i r. ' I Kur-uiu n WflLil I irnniiiiimA'? ' v ckumum urf.j aÄT rÄU nH jM 1 " DEN MU ECHTEN VALSCTIK KEIN ANDERES IST ECHT. Cftene Volkssprache ano scfbitBer 3Peu f djinw ftonO too Tr. E. B ?.roi-, entij'lf ßaptlf' u.ft Urfaien unü crtü urg von Rrwl) t, Pr val CcttiiTC für afänn?r nn s fraurn, 5X iffefce für Janu unc All uöcr tnrlidJi'3 Wlütf. nefd)leAnle vrfcbi)rfm8 unb deren Wieök,ker eUuro.beo leiten mttüOO ti Imitratlomn u. 8 in prachtvoll rtn iaTbenorutf au jefüfjrten Star tt p. flftit't Wrtrno von übet 200 Jteptfn. Popalä'k Ausjode. iirti 11 50 Dorto fret Btrfanbt natfj MhM i&m KStsvArt fwlkvVUmitH mvsang des BetrazcS. In deutscher vd,r taijUi Sprache. Wlatran ill ynditshing (?a., 129 Ost . TtiaSe. ?!em f)orf. XUtue Agenten gegen hohen Rabatt eesuckt. Nehmt Dar die echten. xSM Brandt's i OMiwnnnr OÜlllltlLöl ö Pillen. Blntroinigond. B&dtfa , Verdauung- Bestes Mittel gegen Lebr- u. GallenlMden. jq- z& tJäxa ta allen Apotheken, "t Dr. C. N. Schacfer, ZSrzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe Moniö SK. vechd : s o:8ortttf!M. 4tli achtttag. 7 c Uir Send. Seitab 858. Dr. Cari 6s. Winter, Arzt und Chirurg. Cpeziattft für Augen und Ohren. Sprechstunden von 312, J 5, 18 Uhr. Zimmer No. 1 im alten BiSliothekzcbSude, Ecke Pennsyloani i und Ohm Str. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Office nach 5?o. 04 Nord Delaware Str. verlegt, usb wird stck freuen seine Partente um freunde bixt ju emvfaugen. SvreckiSunden : S ia Uhr rerx.l Z-4UH, ch.: SonntszS: 1011 Uhr Bor. TelkPhon 848. SM.SZO.WZ. Saloon u. Billiard-Hall 0.92 ff Washington St? g 0 h Mei 1 a ciz 5 r. i.ioentb?' Haben Sie Turst ? dann kommen Sie zu Friedrich Mittmauii, N-W.-Ekke Meridisn & Mcöartystr.. wo Sie die besten SetränZe uud Cigarren be kommen. Warmer Lunlö jeden Taa. Beetiioven - Halle, 120 & 120 Ost Marylandflr. Diee Halle ist v Ustint-ii cu re?rvüt und eignet sich r'T Abhaltung v?n Bällen, SonzerUn und Versa''.mlun n jeglicher Ärt. Comue werden f,eundlichst er.ucht. v?rzsp?e4en, bevor sie a" ero nflagiren. Äeuer liberale Bed-.ngunzen. j: enry S tor k. Eigenihünier. 74 Süd Delan are Straße. Unser Jahres - Verkauf t:n feinen amenNnterzeugmZ Neue Muster. Die feinste AuSwähl, die je hier gezeigt wurde. Feine seidene. Cambric, Mull, Nainsook usw. TaS AMen kostet nichts. ZNarquis Taillen sind besser als je. Jeder lobt sie. Wir verkaufen sie zu 75c, 95c. lU.", $1.50 und aufwärts. CtwaS später rnSssen für diese Waaren 50c und $1 mehr bezahl werden. Ja unserem Ienstcr und im Laden sind die populären Wlzlbva Unterröcke zu sehen. --

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ssener Creidcbrtcs des yyilipp Cancrampfer.

Mein Ilciver Herr Redalti?när. qcn seit e Woch zerick hen mich die KidZ ge datiert, wo se mich nor aeseke hen. Se hen P e n n i e Z hea wotte for Wel lcnteinszn kaufe. In de Kanoiestöre l?ats ere soöiele, fca& m:r'sch e hrtlie kaunt: kann. Pa g:ö mich en Pennie ich tiYl m!ch Wzllenteins iause". sazt der Karlie, aw:r ich kaufe mich e P:nnieroowz, blkohZ die ennere ico mir v'.er for en P:nny krieg: duhn, sin no gut; ich gleich: enmfcit ntt die sznniwonns. Wenn du mich zwei Cent gewn?; dehtst, dann d:ht ich mich t pMwonn kaufe." wO, geb mich e Rest mit dein Getahk". Heu ich gzsagt. da hzbt Ihr jeder zwei Cent e Pizs un jetzt kauft Eich, waö ihr wollt." Do hätte Se aw?r emol sehe solle, wie di: sich gefreit hen; gehallert hen sie wie alles un se warn so in die Hurry nach de Kandystore zu komme,', daß se mich puttienier umgepuscht hätte. Enaus gings, ekroß die emptie Latt UN in e Bielein nach de Store. Wenn ich eens fort schicke for mich finf Cent w:rth Schnuff zu hole, dann eile se sich n i t so UN als e Nuhl kann ich drei PeipZ schmohke, befor, daß se wiederkumme. Aw;r so sin mol die Kitts, uu ich denke mir hens nit besser gemacht, wie mir noch Jongsters Ware. Well, um Widder uf die Wellenteins z::ick zu komme die Kidds wäre kaum fort, do wäre se auch schon widder do un dann is es ans Auspacke gange. Ich hen all die Pickschers sehe misse un ich muß sag:, ich hen die fonniwons am Beste gegliche. Die Lizzie, was mei Altie is, kam auch erbei un Hot so laut geschm:ilt, daß mersch bis uf die Stritt höre konnt. Zw:e von die Wellenteins Hot se ausgepickt UN Hot die Kidds en Deim geofftrt, wann se die zwei hawwe kennt. Wann ich die Lizzie gewese wär, UN hätt' die Bild:rsch g:g!ich". dann hätt' ich mich' se enniweg getäckelt, mitaus etwas dafor zu bezahle. Awe? so sin die Weiwer. uf die eene Seit werd's enausgeschmisse und wann der Mann cn Nickel vor e Peintche Bier hen will, dann werd gekickt un es heißt, es könnt auch emol mitaus e Peintche gehe, un mer deht enniweg besser fiehle, wann mer sich sein Stommeck nit so voll von den kalte Stoff pumpe d:ht. .Well, sell is Nonsenz, un Fuhlischneß, wer ich kann nit helfe. D'e Buwe war'n of Kohrs rettiz deß Bissnes zu mache un sin dann gleich Widder fortgerannt, for den Deim zu spende. Wie se fort wäre, do sagt ich, well Lizzie. ben ich aesaat. was is denn eigentlich die Matter mit dich, daß du so krehsig for die zwee Picktschers bist? Hscht". Hot se gesagt, die schicke mer fort. .aw:r sei kehrfull, daß die Kmner nicks deson merke." Eeens von. die WellenteinZ Hot e alti Wummen riprissented. wie se vor ihr Dresser steht un sich das , Gesicht pehnt. Sell schicke mer zu die Miß Stuwerauch". Hot die L'.zzie gesagt, bi kbs die dubt de aan?: Aaa.mas anerscht, als vor des Luckinglas zu stehe un sich uffzufickse. Un selles kriezt die Miß Schw:eb:r. Sell Wellentem bot e alte Meho riprissendet. wo an die Wall von e Danzia öabl Bi: dubt un druf wart. daß en Feller kommt un se for zu Danze fragt. EZ Hot e ariz scheeneZ englisches Poem drunne qestanne.' was Zn'Z Hochdeitsche translähtet geheiße Hot: u bischt so alt wie e Kau Un bischt immer noch kee Frau. Von die Schentelmänner wo dich sehe. Bleibt k:e enzig'.r bei dich stehe. Se tschumpfe fort wie t Wachtel, Bikohs se gleiche kee alti Schachtel.Was denke Se von mer Älllent, Herr Redacktionär? .Vb'.l" bot die Linie gesagt. !r:eg dich CnwellopS und schick die WellenteinZ fort bei Mehl." Ich hen auch reitewea dazu aetend un hen die Brief auch selbst in de Letterbacks gedahn. . De annere Mittag, mer hen grad unser Dinner gehabt, werd die Dohrb.'ll aerunae. daß es nor so gerappelt Hot. Ich hen gedenkt, es wär en Peddler oder en Buck:htsch:nt un stn gleich an die Dohr. for ihm zu sage, daß mer heit nicks brauche dehte. Wie ich - i ernte, r- x. . ' . t ufsmaVe i:mmi c:c ujub 5 . f.. r rv. f p . l l erei. Ji) ag: one, i roar reoyaii. Do hätte se awwer emol eens höre solle. - Sie unverschämter Kerl", Hot se zu mich gesprochn .Wie könne Se nor dehre. mich so zu insolte. Sie hen mich e Wellentein geschickt, daß gibt mich all de Pruhf den ich will for e Dammetschsuht. Awer zuerscht muß ich ihne noch e paar Ohrefeig: gewe, daß Se de Himmel for e Baßaeia angucke, Sie Jddiot, Sie schlechter Kerl. Sie Rahskel, Sie Sie Sie . Dobei is se mit die H'ändZ ausgefahre, dan ick schnell uf die Seit ben tschump? gemißt, sonst hett se mich schuhr die Jbrs abgehauen. Jch hen Ihne kee Wellentein ge-spickt-. Üen ich aesaat. .un ich kann'S pruhfe." Awer was denke se, do Hot se mich das Wallentein gezeigt, un unner das Poem Hot a: stanne, mm Ihr liewer Philipp Sauerampfer", was ich in d: Gedanke selbst geschriewe gehatt hen! Bei Tschortsch.do war' ich awer in e b:ese Flcks! ,Das l Wßkhk". hen ich gesagt. ,das ist mein Karli sei Händwriting. un wann er mich beim kommt, dann hau ich den Feller doht." Wie mer noch so aefeit hen, do kimmt uf 'emol der

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Karli.' Ich. mitaus e Wort zu sage, krieg en am Kaller un hen en mit mein Vuhtjäck gespänkt. daß em die Pähntis aus alle Näht gange sin. -Willft du's noch emol duhn, du ver dollter Lausbub?" hen ich gesagt, bist du nit erschehmt, so eööes zu thun? weißt du nit, daß Du dofor in die Penetenscherie komme kannst?" Der Karli Hot gekriesch: wie krehsig un hüt geprammißt. daß er'sch nie , nit mehr dilhn wollt U7.d dann hen ich en O)s stehrs geschickt. Die Miß Schwieber Hot sich ecksZuhst sor die Suspischen, wo so geg: Oiich gehabt gehait h?t. un is fort. Well, ich sage Ihn, ich hen noch nie so faule g:sieh!t, wie diZZmo:. dzß ich den orme Bub so geHaue hen, awer ich konnt doch nit helfe. : Ich hen en errunne? geruse un sagi ,Ka?lche, weißt du d:nn auch ssr was du die Sicken kriegt. Host." Jeö Pa". Hot er gesagt, bikohs ich for den Deim Kandie gekauft hen un hab 'en all aufWegesse, mitaus, daß ich die Annern eb des dorfor gew: h:n?" Do war ich frob, un hen gesagt, well dann Host du se doch enihau verdient." Die Lizzie spricht schon seit ' drei Dag kee Wort zu mich und yreint in eem fort; womit ich verbleiwe Ihne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Jrn Reich der Mode.

Mit einer hübschen Varietät von Neuheiten für Gesellschaft, Haus und Promenade machen wir heute unsere Leserinnen bekannt. Die beiden ersten Abbildungen veranschauliche Garniuren für ausgesmnutene Tamen. D:e zu einer schwarzen Sammet- oder Moir;tallle geeignete Garnitur (.Figur. 1) besteht aus schwarzer Serdenaze, sowie mit schwarzem Atlasband, unterleater Peilborte und ist mit schwarzen Vandschleifen geschmückt. Den langen Theil der Gaze legt man zur Halste der Breite zusammen, kraust ihn m der Mitt5 ein, näht die Falten einem mit Atlasband bezogenen Tüllstreifen auf und deckt sie durch eine Perlborte. Zu beiden. Seiten dieser mittlerenPerlborte wird dem unteren Rande .der Gaze Perlborte .ngefügt und die Gaze dann, der Figur entsprechend, an den Schultern dicht zusammengezogen. Aus den überstehenden Enden arrangirt man die großen Epaulettetheile,'- die nit nach hinten fallenden Schleifen und einem langen Vandende abschließen. Die Verbindung der Epaulettetheile Sazegarnitur. bildet eine hinten am Ausschnitt deZ Kleides entlang geführte Perlborte, die ' o I -1 . V fT . oer llnien sene angyail wiro. mjun Gurte! ist aus zwei Penenoorten gebildet und wird vorn mit flotter Bandschleife geschlossen. Dem oberen Purtelband wird an den Ecken ie ein Atlasband gegengenaht, welches durchZlnbaken an die über den Rücken lausende Borte ein Armloch bildet und so der ganzen Garnitur Festigkeit vemiht. Garnitur aus TLllspihe. Zu der brktell:nartiaenGarnitur.auZ weißer Tüllspie und "farbigem Atlasband (Figur No. 2) wird der- jlare Tüllgrund der Spitze in Falten gelegt und lose herabfallend einem zuvor, mit bretellenartin Bändern versehenen Gürtel vor.i in der Mitte aufgenäht. Die Tüllfalten setzen sich aus den Aretellen bis ur Schulter fort, wo die Spitze-, eingekräus: . cri epauletteartig arrangirt wird Die Falten sai man zusammen und deckt sie je mit tbrci Rosetten. Von den Schultern 'auswird die Spitze- wieder geraltet auf den Hinteren Bändern nach unten geführt. wo sie dem Güctel überhängt und je mit einer Milit endigt. Auch ' dn Gürtel ist vorn und hinten mit Nofetten aeschmuckt. - Gesellsqa?tö!leid.

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Dr. August König's

amfoiirger Tropfen.

Gegen DyZPeVsie Uebelkeit, Diese so gewöhnlicken Krantteiten haben Saueres Llufstoszeu, U.s.W. Ursprung i Magen. Ter Mäzen1 " fast hat nicht tic zur gesunden Verdau ng der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäne des Magens tritt ein. Dr. August Äcnig'ö Hamburger Tropfen reinigen tie Säfte. Gegen Leberleiden. Viliöse Bcscherden bekunden ein TrägeZt des AuSscheikLNgS'OrgarS der Leber und Unrkge!mätzike!t in den Funktionen der rersöiedcnen zur Vearbeitunq der auSaesonderten Flüssigkeit destimnucn Organe. 5Lenn eia Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Bcscbwerden auf, welche sich durch gelbliches Ausseben der Haut. u.s. w., anzeigen. Als ein Mittel segen diese Leiden sind Tr. August König'S HäNiöLr5cr Tropfen auf's Wärmsie z:: empfehlen. J&L kob CSol Heilt NhcumatiömuS, Neuralgie. NüSenschmer-

zen, Verzerrungen.

Sebr bülsch wirkt dZ ftoft,'; 3 scbottiscbem Seidenstoff. b?fln tr?tr faltiger Niick auf den Nähten mit schmalen, nacki oben sickj zusvik?ndn Streikn von schwarzem Moirö garnirt in. )le mir kurzem, salilgem Schoß gearbeitete Jackeutaille ist vorn mit großen Doppelreoers aus schwarzem Moir6 und meinem AtlaS aus5,?ttati,i und öffnet sich übe? einer faltigen Weste von leniereni :oss, ci: grone ?tayltnövfe zieren. Den iznttnn Nand hr Weste deckt ein fal::gcr Halbgürtel aus schwarzem Moir6, der an den Seiten scheinbar urch den Oberstoff n-ach außen geleitet ist und daselbst je mit einer Schling? abschließt. Die Taille wird durch einen aefalten, seitwärts mit Schlingen verzierten Stehkragen aus weißem Atlas begrenzt und durch in K?u!enfor.n geschnittene Aermel aus schottischem Stof." vervollständigt. Anzug mit Weste und Jäckch e n. Der Rock des aus olivengrünem und cremefarbenem Tuch zusammengestellten Kleides ist aus ersterem Stoff hergerichtet und mit einem Streifen, sowie verschieden großen Patten von crömefarbenem Tuch garnirt. Die Weste wird mit hellem Tuch ük erdeckt' und das Jäckchen aus dunklem Tuch sowie Seidenfutter gefertigt; der Kragentheil aus gleichem Tuch ist auf der Rückseite im Zusammenhang mit den rd7sartig umzulegenden Vordertheilen über Einläge mit hellem Tuch zu bekleiden und mit'olidegrüne? Soutache zu verzieren Die Aermel werden mit Streifen und Patten von hellem Tuch ausgestattet und das Jäckchen vorne mit großen roeißen Perlmutterkn'öpfen besetzt. Promenadencostüm. Ein sehr geschmackvollzs Vromenadencostüm aus Tuch, mit Velzaarnitu?. besteht auZ einem seitwärts mit einem Pelzstreifen garnirten Rock und einer Jaaentallle. Letzter: ossnet sich über einer mit Pelz und Kurbelstickerei von Seide verzierten, hinten geschlossenen Zielte, Die in faltiger Hatogurtel begrenzt. ' .Ein großer, mit Pelz garnirter, gestickter Kragen vervollständigt das Costüm. Wundtrdottorcn. Die in der Presse über die Radbrum 1 , n t azer Vorgänge gemacyken Ängaven $a den dazu geführt, dav acy an anderen Orten ähnliche Schwindeleien aufge' dekt worden sind. In Bremen betreibt seit einer ganzen Reihe von Jahren eine Wunderdoktorin ihr eintragliches Ge, schäkt, !eme Frau, die ZiW?r Dienst Mädchen' und Wäscherin gewesen, es aber zu beträchtlichem Wohlstand gebracht hat. Ihre Heilmittel" be stehen quö' verschiedenen Sorten Thee, die sie auf Grund, alter, FMislenuherlieferungen unt) e.i.ne! Gehe,imbucheS auf ihre Heilkraft HWxiM und im Harz gesammelt haben will. Auch Dresden, darf N? n solchen Heu iünftlerS.rühmen. ...'ZMhrender Schäfer Ast wenigstens em vaar Haare.' also doch einen ..heil

öes Körpers seiner Patienten, wütt seine Luppe nimmt, um seine Dia gnose" zu Men und über Toll und Leden danach :u entscheiden, verlangt der Dresdner Dottor" nur einen Fingerring, einen Hosenknopf oder dcrglei chen, was er blos m die Hand nimmt, worauf er sofort allcs weiß. . Ja, er behauptet, er tonne Jedem, wenn er ihn nur sehe, schon sagen, waö ihm fehle und wie lange, er noch zu leben habe, und giebt auf Verlangen seine Diagnose" schriftlich. Dieser Mensch, der sich Anatom" nennt, war srlcher Kellner, dann Pilzegärtner in Streyien bei Tresdcn und macht, da er in hohen preisen sehr gut angeschriebell sein soll, glänzende leiafie. Taß in einer Zeit, wo die mcoizinizche incnschast ihre höchsten Triumphe feiert, jolche Dinge, wie die auö iadbruch, Bremen und

re-dcn erwähnten, vortommen und das; fold;e und andere laienhafte Heilkünstler".in weilen Kreise (laubcn und Anh.wgerschlst finden, ist ein wenig erfreuliches Zeichen für den geistigen Fortschritt des Volkes. Ein Unterschied. Frau: Nu. Mann, heute Abend, als ich Dich bat. doch nicht zu spät heim zu kommen und nüchtern zu bleiben, sagtest Du. Du kenntest Dich und jetzt Mann: 3 je jetzt fr kenne 'ch mich e eb:n ni nicht mehr! Aus dem Gerichtssaa Vertheidiger (eines Raubmörders): ....Ich bitte den hohen Gerichtshof. auch auf die Gefühle des Angeklagten Rücksicht zu ' nehmen. Derselbe ist nämlich, wie er mir mitgetheilt hat, ein principieller Gegner der Todesstrafe!" Die Praxis stolpert ae wöhnlich auf dem von der Theorie g u ebneten Wege. Da? weibliche Geschlecht besitzt m seinen schwachen Seiten die stärksten. Die erste Wasbburn. Da die Marke Washburn" jeh. über die ganze Well glelchbedeutenl mit dem höchnen Grao der BoUkom menheit in allen tjSuttaren, Mandat,, neu, Banjos und Zithern ist, so wirc viele kurze Äelchreldung ihres Anfangt nicht uninteressant sein. Unser jetziger Hauptvormann ha t in einem ticii.cn Raum an der Mich: gan Ave. mit etwa einem Dutzend Gevul'kn begonnen einen Fortschritt ii. cur Herstellung mer erster Klasse Gut' taue 3 i machen. So viel vuroe seit ver erreicht, daß dieses vor lange Zlit gewesen zu sein erscheint und dock zeigen die Bücher, daß eS im Äpril 1885 war, als mit der Herstellung eint, unter dem Namen Walhburn" bekannten Instruments begonnen wurde. U ser Befehl war nur daö All.rbefte, daö gemacht werden kann" und für vtei Monate wurde alles Kaö Wissen ersinnen und Erfahrung in Vorschlag bringen konnte daran gewandt, diesen bescheidenen Vorläufer herzustellen, der heute als Standard der Welt gilt 3m 3uli wurde die Washburn Guikarre" zuerst ausgestellt und eö muß im Angesicht der kürzlich gemachten Verbesserungen trotzdem zugestanden werden, daß dieselbe deö ihr zugetheilten LobeS nicht unwürdig war. Sie hatte surnirte Seiten und der Halö war aus Mahagoniholz, aber sie war gegenüber den jetzigen Modellen, um die Wahrheit zu sagen, unveryaltnißmaßia schwer. Im Frühjahr 188, nachdem etwa 1700 Washburns verkauft waren. von denen jede Verbesserungen ihren Vorgängern gegenüber zeigte, wurde ein neues Modell entworfen wir hat ten unterdessen einen der besten Z.eichner der Ver. Staaten unsere Stab beigefügt. In dieser Washburn wurde daö Zchallbrett in einer Weise vergrößert, welche dem Instrument eine Persekte Lymetrie giebt. Für den Halö wurde spanisches Cedernholz gebraucht, en Stelle des Mahagoni und die Seiten wurden aus -einem gebogenen Stück Holz hergestellt, aa Stelle der zusammengeleirntk A furimoten Stucke. Ein Gewicht Ersparnis von 8 Unzen wurde dadurch erzielt und kin groikr Fortschritt in der Herstellung von Guit karren gemacht Von den ersten fünf dieser neuen WafhburnS wurde eine nach VoSsn und eine nach Philadelviia geschickt. DaS Urtheil beider Händler traf an einen Morgen bei uns ein und war in der Hauptsache gleichlautend : Die unS zugeschickte Washburn iß bei weitem die bee Guittarre. die wir je sahen, da Model ist endlich ubertronen. Gratulatton." Lyon & Healy, Advertiser. t?in wunderschöner Katalog der Washburn Instrumente kann gratis -r langt werden, wenn man sich an Lyon k Healy, Cbicoao. wendet und hie , r . :t."r snnrumenie Kini nno tn autn iciun , den Musikhandlnucen. zu sehen.

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