Indiana Tribüne, Volume 18, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1895 — Page 3
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Früh ZNoreenö, sobald Tu dich erhebst, nimm ein wenig Karlsbader Eprndclsalz in einem Gla roll Wasser. DaZ bringt iuO erhalt Dich in Ordnung, lueiu: Tu n;i Viliosi tat, Dy5v?psi: oder Hartl.ibikcit labest. Cft lonndcm sich die Lenke, warunl eine Kur mir Karlsbader Wasser oder Ealz, lern anerkannten Mittel liegen chronisch? Verstopfung, cnch r.egen Tiarrhos nn) ähnlich: Krankheiten cnir sohlen wird. En'.fzch dcSrg gen, weil cö den 7bq:n und die (rl.iacrccifcc auf natürliche Wcis: in gesunden Zustand dasitzt, was imm-r die Ursache ihrer Dicnstnntanglichkeit sein :nag, und nicht durch übermäßige Rciznng, wie bei den meisten Pillen und Abführmitteln der Fall. Man hüte sich vor Nachahmungen die als verbessertes ("improTed') oder künstliches- KlSbadc? Salz verkauft Werben. 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DaS Glück eines Leidenden. vor 4 Zabren traf mtd) dal UnatüJ mit der schreck Via . 0 I.ila AM.xtr.ai. lM.ltM k lti -A iiqta iuitaw v "ij!'' .r lauoire, mit einer a,el, sie erst an meinen Freund odramt: wurde, etctjtr ssbpV-li hatl dn, mein iffnt. tuÄrantbeit trat erst in müde? fronn am lauotrttn Knn aus. Aonfultirt, ti ,r,t, hn rf Ix. ela muSdrucQ nacy wonattn am aanjen UÄOer Ion Kopf iu fsut. t)c(itcht einen dritten im hu ffrfoia. Zana hl ein, Lnnonc, den lm Dd UtdetpHlae? rzt. der dkHauVtet all Aranken ca. 3; luniuinin u? och Linderung. Jucken wurden un .., eder sdlaskn noch ruhen. RLeint äa d 'acht o l:er. ein Srver var mxt XÄ " "psersardig Flecke bedeckt. IBuftt, ,wetonat, da Aimmer duten und ixonat, iana n. arrelkk. u Ich dacht ?ovvrmgt Criaiuna. ta besuchte mich streunt, der sat, : ..Edward de uch,doch dentr. Tbeel, 131? rch er, tChila., t. Ter ein . tia der dich du im kann. Ich t ich,tb n tr. Xbtel dr sag', 1 um und laff, dich untersuchen, Wal ich euch that. Tank be llmäch'lgkn vnd Dr. Thkl' frdarttgkschif lichtn' und Käb ikeit. Sclort bekam ich Linde .v Afx rung. konnt, kied er ruhen, ach , n-mv-'JsD a iMonaten wr mun Ädtptr tot atfitrrB,BaS cttcint a Maates war ich grüdi,ch kurur. Ich schick:, ih emk freund zu. mit rSilichk Zala aa Seldflaefleeku der sn!l kein ur e. faMttm. bau, b 3Cr. btl turirt und nacht eiR eesund starken Rann aus Jdm. Binn lett ftjrhf als mal. Ctio Ra:h. vb r ch der arm. und t Ctrac im a3 die falsch fetrathtt, bschwdlt uddetream, trjtfelt nicht, ma saaen wer w, ttstit. deelsei nicht,, eh hn ihm. ,r kunrt tdrttnat mrtt dr m,ch mit QuackM,rbhan .'U.agt. Theel inmchl erth, das ,st,nLüae. Ai.tr mir tofirben fern ÜNkenntittZZ duftet ler, rheeltst derbeft gtmü:Ktgfte und gutlier. zt,i? lebende ann. ald Skrdeirblkätis. ay,-, ?H - 845x1 5wsnuii?.in. . . . .
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Amerikaner. Ronian von Adolf Streckfuh. (Fortsetzung.) Nicht minder verhängnisvoll für Schmitz waren die Zeugnisse des Doctor Setlow und des Waffenhändlecs lZolf, bei welchem einst Schmitz seinen llevzlver g:kaust hatte. Doctor Settow latt: dem Verwundeten glücklich die Üugel ausgeschnitten und sie ausbewahrt, der Waffenhändler Wolf b:?.:ugte, dag dies: Kugel unmöglich aus iim Revolver des Schmitz stammen ionne. ne sei hierzu viet zu grog. i: gleiche kollständig den Kugeln, die zu iem ytesoicei oes oewr rt-au ucyyt II I Y . ( . & V. 1 M I en. Jeden Zweifel an der Schuld des
Sagemullers UJtxUi c endlich cas Jch kann es nicht leugnen, ich habe Zeugniß des rothen Andres. Er gab auch den Verdacht gegen den viel vereZ nicht freiwillig, nur gezwungen durch kannten Mann aebeat." aestand- der
-tt ernsten Urinaönungen oes Pra,loen:n ab. kr aestand widerwillig, zoeerno zu. oan er an jenem uoenu muyi c r w . ort.-w i r.ur oen langen 50011, onveitt uuuy i" W V IV . I. 11 A X A ten Vetter, den Sagemuller, den eren an der Stimme erkannt habe. ! v , r 1 w.. I oeioen -angeuagic uaica oren. öic roußijn es, wujiuuuia ' k rocken saken sie. kein Glied regend, derzweiflungsvoll zu Boden stierend, ntf tr 9snfTstnS.inf. Auck der Bei I i - - -"----r-- . i leidiger wußte, daß er einer verlörer.en aaze oienie. r uuui zivur eine t m.if r V- Cll gianzenoe crlye'oiqungsrc, er juot Den ganzen raooullilli.az:n vcgarjiinTi ruf, der ihn berühmt gemacht hatte, um it klar fcoiuegeito Beweise zu entkräften und die Unschuld der Anzeklagt:n zu behaupten, aber er laö in den (Gesichtern der Geschworenen, daß seine U),ort: verschwanden. Niemals hatte der Staatsanwalt ine leichtere Aufaabe. Er hatte nur nöthig, mit kurzen, schlagenden Worten die Ergebnisse der Zeugenvernehnungen zusammen zu saen, um eines r r 1 r . . ... r " I MW . . Erfolaes sicher zu sein. Nach ganz kurzer Berathung der Geschworenen verkündete der Obmann das lerdict aegen beide Angeklagten auf ell: den Geschworenen vorgelegten Fra xen. Schuldig des NauveZ an v:r k?onnentbaler Post, schuldig der Ui ciesem auoe oirn -mziza perverletzunq des Postillons, schuldig auch des Mordversuchs, gegen oclor Zalk. Wegen der früren Verbrechen der Angeklagten, für welche als einziges ZJeweismaterial die nicht beeidete AuSsie der Frau Schnutz vorlag, hatte der Staatsanwalt keine Strafanträge gepellt. Auch der Geruhtshos bedürfte zur r" V. 1t.iC.:f3 ... f.k. i-uuuuu u;a unuzun um ci -uöt, o.ti er.. m.sr,K. s.t S,a -XI -Jt.UltiH Wfc4MtWkV Urtheil craph f (.Mpvn.A.tj. 0ti4t3 ri,eÄ ;tciisiüiciic uitus tm i, i( i 1,,: .ri?;.?: L;v. m.r.ä' ' "Ä kX vw .. .v .7-. , ntrMZtrf hrnnTnf)( rnif - f I Vl'UI"lV Wb.M.t.MQ, UM! W V I echhlichlässige Strafe , touu. ' 'U19 uct ssuytuiuu'si vu9 uiuyiuut Wort: lebenswieriaes Zuchthaus hörte, t in n.rrpn -.N ut T ? v. rrx.,,rr. v !? c.t.iva
srei aus. dann brack er Zusammensein halbes Jahr auf Reise-Urlauh.'nn
rnn muhte d'n OfinrnSAtiMn von der Anklagebank fort nach dem Gefängniß tragen. Der lange Jobst aber drohte, schäumend vor Wuth, den Richtern mit den ftäufan: er beulte und schrie, er fluchte und nxtterte. Jetzt zeigte sich die ganze, lange beherrschte Unbändig, - i - ' i ' ' . I leit seiner gewallfamen vtatvn. m sprang über die Schranken und stürzte auf den Präsidenten zu. und als sich l)m d:e noch im Zeugenraum als Zu kiörer anwesenden Zeugen entgegenwarsen, um den Präsidenten vor einem mörderischen Angriff zu schützen, ge lang es v:er kräftigen Mannern kaum,
den vor Wuth Rasenden so lange fest- Es war, als ob ich inmitten der Vranzuhalten, bis die Gerichtsdiener ihn dung auf einem schwachen Erdhügel
durch Fesseln unschädlich gemacht lzatten. D:e Gerichtsverhandlung war beendet, die Zuhörertribüne entleerte sich; cber zu tief ergriffen waren die Zuhörer der spannenden und aufregenden eryanolung, um naa? j&auie zuruakebren zu können, sie fühlten Einer wie All: das dringende Bedürfniß, sich auszusprechen über die wunderbare Wandlung. welche während des merkwürdigen Processes in ihnen sich vollzogen kam. ,J3or dem Beginn der Verhand ii r r . i . py c I Un hatten sie geschwankt zwischen dem lauoen an oie cyuls oes agernüllers und dem Verdacht aegen den llmerilaner. dann hatte während der Verhandlung die beuchler'e Bered' samkeit des 'Sägemüllers sie sortzerissen. bis endlich die Wahrheit sich siegreich Bahn gebrochen hatte und jeder Zweifel gegen den Amerikaner ausgetilat worden war. Ein schweres Unrecht war an dem Amerikaner wahrend lanaer Jahre be . . L gangen worven..vles sumie ieoer oer zahlreichen Ohrenzeuaen des Processes. die vor dem alten Schloß in eifrig sich unterhaltenden Gruppen standen, und Jeder fühlte, daß er einen Theil an diesem Unrecht babe. Jeder fühlte auch das Hzrzensbedürfniß. dem schwer verleumYiPhn. ikkt von iedem Verdacht erek. mnten Manne ein Wort der Anevken, nung zu sagen, vorher wollte Niemand vom Platze weichen und deshalb warteten die Hunderte von Zuhörern auf daö Erscheinen des Amerikaners.Am Tiefsten von seinem Unrecht iZb.rzeuat war der alte Greifenwirtb. der trod des heute blühenden Geschäftes es sich doch nicht hatte versagen können. der' Schwurqerichtsverhandlüng beizuwohnen. Er hatte 'durch Jahre fsinVA b!-tr; n mWn xn bei-
getragen, den falschen Verdacht ge?en en blonden Schnurrbarts kaute, hob en Amerikaner zu verbreiten; er war tl plötzlich den dicken Kops , und rief is gewesen, der beute während der Ver- .it einer Miene, mi welcher ''iell-ich! . . ' ' . ' r ri LJl'tn..-.l..f. rrrt ? Ä f .
sianDluiw se nem Kerzen üun aematL hatte durch den AuSruf: Also doch der Amerikaner!", durch diesen Ausruf, der einen Widerhall bei allen Zuhörern und sogar bei den Geschworenen gesunken I hatte. Er sühlte sich als der Schul, igste und sprach dies offen gegen, die I n , . .1 Umstehenden aus
- Zsühlen Sie dies endlich. ' alter Greif?" ' fragte Doctor Settow, d:: ebenfalls vor Um alten Schloß steö:n
geblieben war. um den Ainerikaner zu erwarten. Erkennen Sie endlich, wie dumm Sie mit Ihrem thörichten Lerdacht waren? Nun. dann machen S.e Ihr Unrecht gut. so. weit Sie es ten nen. Bitten Sie d:n schwer beleidig ten Mlnn öffentlich um Verzeihung. Der Schwurgerichts - Präsident bat ihm eine Ehrenerklärunq für das Eericht gegebn. Sie müssen ihm ein: solche durch Ihr Bitte um Verzeihung für das Volk geben!" , Ja, ja, der Greif soll die Ehrener-' klärung geb:n für uns Alle!" so ertönte es in der Runde. , ivk,.:e ,ti. ruf. . I . vymi uayic iüj ocncgcn oiii 4'.. tet rn ;;. k!. ;ch möchte es gern thun," erwiderte .aber i& bin , humm i tfi .Z nicht.. wie ich das ausdrücken, soll.' k. , I -r- ""7 v v v ayi Da ist hier der Herr Kreiszericktsratü ! m , . . i ' erau. der vergeht besser zu reden, als ich und er bat h auck Kreisgerichtsrath zu. Der Kr?Sa,??.Zi-.f. y "... : ,.-.-.v vi. Greif! Beide sollen sie reden für un V MM a . . - Alle!" so ertönte es wieder im Kreise uuv cioc muroen oorgcorangl nacq dem Portal des altern Scklosses ,u. ...v. m.:v. . v. . l i V ' " . i jjQnc Zeradreoung ordneten sich hinter tqncn Die 11 a ien. so bslfe.fi m mniri ßaftlrcifr das SdFiTofibprfiT itmrr.if..n n der Mitte vor denAnderen standen m (5r?2w;fiM; v.- z.:e v:. wfc nnin iui iuitj uiiu uci vi ici i , wie Abgeordneten des Volkes, Wie Doctör etwto lachend lernte. w - .... U .Er kommt!' (Schluß folgt.) Roman don hanS Nichter. (Fortsetzung.) Als icb die Evauletten bekam, brachte ' mt das von meinen Eltern hmte . m . lissene, sicher angelegte Vermögen reichlich dreitausend Mark Zinsen.. Bji der Infanterie wäre ich damit sehr gut r I. '. ' ' ii - ausgeiommen, aoer ou welgr ja oie hübsche Uniform, ' der Schlepper und Sporen, das zieht unwiderstehlich, (;n Pferdenarr war ich von Kind auf geroesen, ich wurde also Cavallerist unÄ xtAntit mx al3 vorsichtiger Mann tU hübschen Wirtbschaftsvlan aüL wie ich mit meinem Gelde durchkommen wollte. Na. es ainq diesem Etat nicht besser als den meisten andern, er wurhe immer und immer . überschritte. Schulden machen wollte ich nicht, es. hatte ja auch weiter keinen Zweck ge I ' T3 Sa? kVJf,kk, V?a k,. r ja4a wuiinvw vw or. : k. tv,T2 v- o!-" " v- 0" " r.. ... ,:.tkkkt. samer zu Wirthschaften. Ach. meine guten Vorsätze; auch die beanspruch t. f.:.. :ct s? ..".k..?:. c,l-..A tu ui iuyrnnuyt ; iu I V (V 11 JS.".."8 Aik. tuui iiiwiaiuiit uikiuauitui uvV m , ; , . , i Jose Beispiel und, das eigene, leichte Blut, zwei Jahre bei der . Reitschule, Fluge durch Frankreich. SpaNien,'Jtä sien wenn man jung und Capltalist nian oocq auu, von.oer Welt sehen und den Parisern zeigen,' daß ein preußischer Dragoner sich nicht pumpen ii, lajucßiiaj em paar verfehlte Versuche mit höher verzins- . . i r f-e 'jf . ' ajw nouiiriepapieren, oann reazneie ich und gewahrte mit schrecken, vafj nur bereits die Hälfte meines Vermoens durch die Fmger geflossen war, fast ohne zu wissen wie! Und dann ging es eben welter, , wie es gehen mußte, denn mit den so verringerten Zinsen konnte ich nicht auskommen. stände, von welchem jede Welle einen Tbeil losreikt: Sckolle auf Sckolle sebe ick sinken, und die Gew'ckbeit. dak. wenn die letzte zerbröckelt, ich nichts mebr babe. mick -u retten, als die straft meiner Arme, hat sich mir schon sg vertraut gemacht, daß ich den Kamp kaum noch fürchte. Heute fiel diese letzte Scholle, durch . meinen eigenen Leichtsinn, früher als ich gedacht hatte und' nothig war. Und nun? Cif Vrilmm irf im nf f r n ?TT,r um wvutwwtutw iw u v kiivit .ufcvbt, mm M zaL. ,u sben. und sehe mMi ,?n,m ,i,nv,n m,r W. mich nach einem rettenden Ufer um. das heißt, ich reiche vor allen Dingen den Abschied em, selbstverständlich. Alle Hagel, du wirst doch nicht? fuhr der Gras aus und öffnete seine runden Augen, als sahe er cm (Le spenst. Ich werde, antwortete Buchrodt be stimmt. Jetzt habe ich grade noch viel, daß ich mit allen Ehren abgehen I f-rrni nnrri fn rnr ifiT nroEtrn bntntfi -'r" rr 2 X Sylzul Verfugen halber e paar Jahre dient, um euch dann aus eure Guter Muckzuziehen. D:e fehlen mir freilich, allein, wozu Ware denn America enioear moroen. warum mnien. wiv mann und Peters Flaggen iiber Flag aen? In irgendeinem Ekdenwinkel wird sich schon ein Plätzchen finden, wo ich unterschlüpfen kann. Viel verlange ich nicht, zetzt heißt's einfach: ,ß gefalligst die Suppe aus, die du dir eingebrockt hast. -Ne. ne! brummte der Graf, stützte vas 5Zinn auf die um den . Säbelgriff aefalteten Hände und starrte nachdenk lich vor sich hin. Nach einer' langen Pause, während welcher Buchrodt ner vöZ an den Enden seines wohlgepflea t .iu.dk aticrnt enc autut ein qbiwa verkündete ode? Columbus sein- El eusstellte: Ich Hab'S, Konrad, Zab'S heirathen, natürlich eine reicheFrau. uk alle wüt das beste! ' - Buchrodt warf sich m d Sosa-Ecke zurück .und ..lachte, lachte,, daß sein zwch.ebul so blasses von dex Srreaunz
Gewitterstnrm.
schmerzlicher Reue fast verzehrtes Ge sicht sich vurpurroth särbte. Auf dieses originelle Rettungsmittel bist du selbst gekommen? Nimm ein Patent darauf, aber schnell! Nein, lieber Junge, da ziehe ich, glaube ich, noch die Kugel vor. Jetzt griff er auch zum Wein, er stürzte ihn nicht hinunter wie ein Verzweifelnder, der seinen Schmerz betäuben will, sondern schlürfte länglam und behaglich mit dem vollen Genuß des Kenners. Das Aussprechen schien wirklich erleichternd auf ihn gewirkt zu haben wie die befreiende That" des Werther auf den verzweifeinden Goethe.- Der nur zu oft bis zum Leichtsinn' gesteigerte glückliche leichte Sinn der Jugend trat wieder in seine Rechte. Hast du etwa auch schön eine Frau für mich in -petto? fuhr er noch immer lachend fort. Blos die Hand ausstrecken an jedem Finger ein Dutzend! Ja, ia, ich kenne es, aber das ist nicht mein Fall, durchaus nicht. Na. aber murrte der Graf mit beleidigter Miene. Laß es dir erklären, Emmo, Ich habe diesen rechnenden Geld- und Mädchenschacher immer gehaßt und verachtet. Es muß sehr fatal sein, in einem schäbigen Rock und schiefgetretenen Stiefeln herumzulaufen, das deprimlrendste Gefühl aber, sich von einer Frau kaufen zu lassen, dje erste beste zur Gefährtin seines Lebens machen, nur weil sie die Schulden bezahlen und die Caution stellen kann brr. mich gruselts. Was nützte es dem Galeerensklaven,
wenn die Kette, die er am Fuße nachschleift, aus Gold bestände? Ja. wenn es noch echtes massives Gold wäre, so etwa ein paar Millionen, daß ich wie ein kleiner Graf von Monte-Christo über alle Gelderbärmlichkeit erhaben dastünde dann ließe ich mich vielleicht verleiten, ln's Joch zu kriechen, ich bin kem Diogenes oder CincinnatuS. Du könntest das vielleicht erreichen als Graf Schenk zu Altenegg, Freiherr von Hohenstein und Rehberg auf Altenegg u. s. w., ich, der simple Vüchrodt niemals. Einvaar Epauletten und sonst nichts drumund dran verführen, heutzutage ke:ne Millionarin mehr, kaum noch emen Banquier aus der Provinz.' d?r auch schon nach dem' von" für seine Tochter, schielt. Und meine Freiheit einer Ungeliebten opfern, deren Thaler ich zehnmal umdrehen muß, ebe ich sie ansgeben darf, eine eiserne Kette mit dünner ??euervergolduna?... Nein. dafür bin ich nicht feil, lieber als freie? Mann in Californien Gold graben! Habe 'ich nicht recht? DaZ mußte Graf Altenegg zugeben. In diesem Rlesenkörper steckte die Seele eines Kindes; Buchrodt war sein unfehlbares Ideal, das immer recht hatte. Morgen früh kommt der Onkel aus Lichtenau herein,' der wohl einen Rath für mich haben wird, sprach Buchrodt nachdenklich weiter. Ich darf ihm nichts verhehlen Es thut mir um den braven alten Mann leid, mein Leichtsinn wird ihn mehr betrüben als mich selbst. Und was die Mädchen dazu sagen wer. den!. Sie kommen mit. Schade, sagte der Graf, indem er sich ziemlich' erfolglos abmühte, eine unbesangene Miene zu zeigen.' Was? Wieso? Bin morgen von zehn bis drei dienstfrei, wollte dich mal heimsuchen, Herrn Landrath begrüßen. Wenn aber Da men kommen, verzichte ich natürlich. Ach so! lachte Buchrodt Mit einem schlauen Augenzwinkttn. Thu' dir meiner Coujtnen wegen keinen Zwang n, ich erwarte dich ganz bestimmt. Da ich vorerst mit dem Onkel allein spre ch:n muß. wäre es mir sehr lieb. wen7 su d:ch unterdessen der beiden Made. a::n'2b7.ist. (Fortsetzung folgt.) Guter Vaih. Ein auter Rath zu rechter Zeit ist für den Rathlosen oft eine gar . dankenswerthe Gabe. Es lst auch fast selbstverständlich, daß der Erfahrene dem Unerfahrenen, der Aeltere.dem Jüngeren von dem Schatze seines Wissens und semer Erkenntniß mittheilt, daß man daS, was man selbst, erprobt und für gut befunden' bat, dem anoeren nicht vorenthält und dem Fragenden rathend oelsteht. ES. wäre l:ev los und ungefällig, wenn man es nicht thäte..' "... ... Und doch sollte man im Ertheilen wie im Befolgen von Rathschlägen im allgemeinen, vorsichtiger sein,, als man es ist, - Gar mancher nicht reiflich erwogene, übereilt ertheilte Rathschlag, der ebenso befolgt wurde, hat schon üble Folgen gehabt, hat Mißstimmungen , erzeugt ja Freundschaften getrübt ' oder zerstört.' Es, gibt Leute. welche eine, förmliche feucht besitzen, änderen ihren guten Rath aufzudränaen und aufs höchste beleidigt sind. wenn derselbe nicht befolgt wird. Auch aibt eö leider falsche Freunde,, welche wissentlich, schlimmen Ratd ertheilen. Von .'solchen ist hier nicht die Rede. r l ' . 4. c! ' ' lonoern nur von oenen, oie aus willlich -gutem Willen'auZ TH::l lah.ne Und .Güte durch: ihren Rathchilfreich sein wollen,. Wer hätte ' nicht . selbst schon erfahren, dan, ibm für einen wohlgemeinten, aber nicht woblerwoge nen' Ratb schlechter Dank, wurde,' und wer batte umgekehrt nicht schon durch die Befolgung emeS - Rathes Unange nebmes . erlebt? .. Der. Gebildete . verschweigt zwar meist die Mißerfolge, i.f.X. tnrf- mm rT(m s4vks. pciu,c uyii . m uUiu jam wfcivW4, wenigstens gegen ' den lstathgeher, doch . r t. i !jl 1 - tf!t ragt icn oas nicgr immer öujuch, und so entstehen für beide Theile Ver drun und . Aeraer. ! Man glaubte l .ftirklich aus's Beste Sirathen. zu haben und ist Zeqr erftaunr, vag es v:efes Mal so schlimm abgelaufen. Ich' und andere thaten dasselbe mit gutem Erfolg. Ia aber, wie das Sprüchwort sagt: Wenn zweie dasselbe thun, so ist es nicht dasselbe.- Selten nur ist man geneigt, sich selbst die Schuld zuzuschreiben, sich und ' andern' einzugestehen, daß man unklug, vorschnell.
onne iZrwügung ver oowauenoen BerHältnisse gerathen, und nimmt sich vor, künftig vorsichtiger und weiser zu sein. Man bereut seine Gi:tmüthigkeit und daß man seinen Rath an Undankbare verschwendet hat. Mag jeder ferner sehen, wie er mit sich selbst fertig wird. Handelt es sich bei derartigen Vorkommnissen nur um die kleinen, unbedeutenderen Dinge des Lebens, so verwinden sich solche Nachwehen allm'ählich. denn sie gehen nicht tief. Doch gefährlicher und ernster ist es, wenn wir bei wichtigen und entscheidenden Fällen, bei Lebens- und Schicksalsfragen anderer um unseren Rath angegangen werden. Einen Bedrängten I und Geängsteten aus allzu peinlicher Vorsicht ganz ohne den erbetenen Rath zu lassen, ist grausam, doch grausamer
und unverantwonllch ist es, mit Haitiger Hand in die wirren Fäden fremden Geschicks einzugreifen, im ersten Impuls, unter dem jähen Eindruck eines ?d?ir vernommenen. -r?r?i5en?n Ne v ww . W w V . richtes einen überstürzten, ungestümen ! Rath zu geben, der wohl nachkuhiger. i besonnener Ueberlegung- ganz anders ausgefallen sein würde und der, ebenso übereilt befolgt, vielleicht unabsehbares Unheil nach sich ziehen kann. Eine drückende . Last ist das Bewußtsein, durch, unbedachten Rath die Mitschuld an dem Unglück anderer zu tragen Und blicken wir zurück auf die verschlungenen Pfade unseres eigenen Lebens oder .die uns Nahestehender, so sehen wir oft als Ausgangspunkt . viel verzweigten Leides, als erstes, Glied einer Kette schwerer Kümmernisse einen gutgemeinten, übereilten, unbedachten Freundesrath. Zum Glück gibt eS ja, wenn auch mit Wenige und Seltene, die nicht nur gefällig und menschenfreundlich, sondern auch so scharfsichtigen, klaren GeiteZ sind, daß sie fremde Verhältnisse richtig durchschauen und deren Rath stets zuverlässig, praktisch, der eben tu forderliche ist. Und wohl : jedem selbst Rathlosen, der eine solche Stütze in Zeiten eigenen Schwankens zu "erfassen vermag! Und doch ist, noch mehr als der best: Freund, der treueste, sicherste, nie irrende Rathgeber, auch m den. , schwersten Lebensconflikten, den. dunkelsten Daseins wirren, das eigene Herz . und Gewissen. Aber wer vermag es noch, diesen warnenden,' rathenden Stimmen zu lauschen, und unbeirrt durch allerlei Nebeninteressen und Bedenken ihnen zu folgen und den , rechten Weg zu gehen,, aus den sie deuten?. .O, daß wir doch dem reinen, stillen . . Wink . Des Herzens nächzugehn so sehr-ver-lernen! Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brüste . - Ganz leise, ganz vernehmlich, zeigt er an,-. Was zu ergreifen ist .und was zu f?- m - ' . jiugn. Clne trlpolitauische Legende. . . - - Von Ctzuae Av!. Als der mächtige Heilige Si Minbar eines Tages von seiner entfernten Wohnung durch die Wüste der Stadt zuschritt gesellte sich ihm ein Schwein bei, daS gemächlich an semer Seite die Straße entlang trottete. Der gute Marabut ließ sich die Gesellschaft geff r f . .. CY . sauen: Clever ein schwem zum eisegefährten, als gar Niemanden," dachte er bei sich, und flehte dann zu AIlah, daß er dm Thiere den Mund offrxn möge, damit er auf dem langen Wege Jemanden habe, mir" dem er sich unterhalten könnte. Und Allah erHorte das Gebet des Heiligen: das Schwein begann zu reden. So setzten denn die Leiden ihce Reise selbander fort, gegenseitlg von einander proflttreno unv die langen, heißen Stunden durch rhre Gespräche verkürzend.' Nach und nach aber stellte sich bei ihnen ein unerträzlicher Durst ein; das Wasser, das der Heilige mitgenommen und daö er mit dem Schwein getheilt, war längst zu Ende aezangen, und kein Bruinnen für Meilen in der Runde vorhanden. Wenn ich einen Stern, und wäre es auch nur einen faustgroßen, finden könnte, wäre uns schon geholfen," sagt: der Marabut seufzend. Wieso?" fragte das Schwein neugierig. Du willst doch nicht sagen, daß die Steine Wasser enthalten?" ' Wenn ich , mit meinem Stäbe an einen Stein schlage, dann , springt Wäger heraus, genug, um unZ Beide zu sättigen, wenn Allah will." Wenn's so ist, will ich suchen gehen; es ist nur billig daß ich-die Mühe übernehme, nachdem ich Dir Dein Wasser getrunken, das Dir allein bis zur Stadt gereicht hatte," erwiderte mit scheinbarem- Edelmuth daö Schwein, in dessen Herzen aber ein hinterlistiger Gedanke aufgekeimt . war. Es machte sich also auf die Suche, wühlte mit seinem Rüssel im tiefen Sande um f &IÄ ,t ?!t, ' Orvia uci, 'aumi üiti vtu TjuQb" . "n1 Straußenei, an'ö . Tageslicht zu bringen. . Hier tief' eö dann frohlockend aus, als eS zum Heiligen, der sich in, zwischen, ermüdet in. den Sand gesetzt, zurückkam und den Stein vor ihn hinleate. .bier ist. waS unS ersrisaxn soll! Nun schlage zu! Doch halt, wart'! Ich . ' i. T r, ... V!. Alt.. .C . MM oen iem zivlillzen Sie J-l,! nti,, men, Du halt' Deine Bocklhaut drunier, dann wird Nichts von dem Geschenke AllabS verloren aeben." . , : Der arglose Marabut war entzückt von deS Schweines Vorsicht nicht weni ger. ü'ls vermeintlicher Ehrerbietung, und that, wie angerathen. Kaum abr hatte er dem steine einen ' leichten Scklaa aeaeben und daS Wasser ent sprudelte ihm, llZ daS Schwein . ihn rasch verschluckte und dann eilig davon lief. Aber wie keine böse That unaeprast bleibt, so folgte auch' hier die Rache auf dem 5?uße. Die Wassermenge, die der Stab des Marabut erzeugt, roar so erbebltck aewe en. oan - oas Tbie'r usebendS anschwoll und .schließ lich so schwer und unaelenk ward.aß
eS"sich nicht weitcrdeween konnte, son dern elendiglich im Sande umkommen mußte. Der Heilige aber verfluchte zu? selbigen Stunde das Schwein und alle seine Nachkommen: Für alle Zeiten sollst Du dem Menschen ein Ekel sein, ein Bild der Gier und der Gefräßigkeit. Alle Speise. die Du zu Dir nimmst, soll sich ln Deinem Körper ansammeln und Dich aufblähen, bis Du unfähig wirst, Dir selber Deine Nahrung zu suchen und in Deinem eigenen Fett erstlckt. Eine Warnung sollst Du dem, Mens.chen sein, Allahs Güter nicht zu mißbrauchen!" Also sprach der Marabut. Und darum essen bis zum heutigen Taie die Rechtgläubigen kein Schweinefleisch wer es thun würde, der würde jenen Fluch auf seinen eigenen Körper übertragen. Eigenthümliche Logik. Professor Schlauchet! bat in Erfahrung bracht, daß der Gehörsinn der Heu? chrecken in den Beinen dnselben lieat:
um dieö zu erproben, stellt er folgendes (T . ? .T" 5 i . i . m xpcumcnl on: zz ieyr einen eusczrecc auf den Tisch und Nopft; derselbe springt t w t r . . orr solglia) yar er s gehört. Darauf chneidet ihm der Professor die Beine ab und klopft abermals. DaS Thier bleibt itzen ereo hat eS da Klopfen nickt zehört. Mein Experiment." sagt der Herr Professor, .hat die Nicktiakeit dieler merkwürdigen Beobachtung glänzend tzcwiesenlKeine Veranllaunasfahrt. Ah. Sie da. lieber Baron, woher kommen Sie?" - Direkt aus Italien." Vergnügungstour?". Nein, Hochzeitsreise!" EinnetterFreund. Richter: Sie haben also genau gesehen. daß der Angeklagte Ihrem Freunde Eins heruntergehauen hat?" Zeuge: G'wlß, .lÄ bad' noch .'denkt, dem schadt's nichts!" Auf dem Wege zum Standesamt. Richard, laß dock den Kutscher etwas schneller fahren!" Aber warum denn wir haben ja noch Zeit!" Du kommst mir auf einmal so nachdenklich vor!" Pech! . Gefangnißbesucher : Armer Mann, wie ' sind Sie denn da hereingekommen?" Sträfling: Pech! Ich habe nicht genug gestohlen, um einen tüchtigen. Advokaten bezahlen zu onnen! Eingegangen. Frau (vor dem Modemagazin): Sieh' .mal. Emil, diese reizenden Stoffe!" Mann: Ach, Frauchen, ich habe mem Portemonnaie vergessen! Frau: O, da gehe doch schnell, nach Hause, und hol' es ich werde mir inzwischen Etwas aussuchen!" . Auch ein Trost. Wirth: Aber, Herr . Doctor, die Schuld . läuft jetzt schon recht hoch an. '. Student: Unbesorgt, Alter, wird alles geordnet. und dann, wenn ich 'mal erst ein berühmter Rechtsanwatt bin, und Sie vielleicht eingroßerSpitzbube, dann sollen Sie sehen, wie glänzend lch Sie vertheidige! " Dle ceste Wash, irn. Da die Marke Washburn" jetzt über die ganze Welt gleichbedeutend mit dem höchsten lsrad der Vollkom menheit in allen (Suitaren, Mandolinen, BanjoS und Zithern ist, so wird ousc kurze Beschreibung lhreS Anfange nicht uninteressant sein. Unser jetziger Hauptvormann ha'te m einem kleinen Raum an der Mlchi gan Ave. mit etwa einem Dutzend $eoulsen begonnen einen Forlschritt in der Herstellung einer erster Klasse Guikarre zu mächen. ' So viel wurde seit oer erreicht, daß dieses vor langer Zelt gewesen zu sein erscheint und dock Zeigen die Bücher, daß eö rm April 1835 war, als mit der Herstellung eine. unter dem Namen Washburn ' bekannten Instruments begonnen wurde. U .ser Befehl war nur daS Allrbefte, oaS gemacht werden kann" und für vier Monate wurde alles waS Wissen ersinnen und Erfahrung in Vorschlag dringen konnte daran gewandt, diesen bescheidenen Vorläufer herzustellen. oer heute als Standard der Welt gilt. Zm 3uti wurde die Washburn Guitatre" zuerst ausgestellt und es muß im Angesicht der kürzlich gemachten Verbesserungen trotzdem zugestanden werden, daß dieselbe deS ihr zugetheil ten LobeS nicht unwürdig war. Sie hatt? furnirte Seiten und der Hals war aus Mahagoniholz, aber sie wargegenüber den jetzigen Modellen, um die .. r 1 i r ' . ' - i r ' e 'vayroeli zu lagen, unveroalinißmapig schwer.' 3rn Frühjihr 183, nachdem etwa 1700 WashburnS verkauft waren, non denen jede Verbesserungen idren Vorgängern gegenüber zeigt-, wurre ein neues Modell entworfen wir hotten unterdessen einen der besten Zeichner der Ver. Staaten unserem Stab beigefügt. . . .3n' dieser Wasbburn wurde da? Schallbrett in einer Weise vergrößert, welche dem Instrument eine perfekie Lymetne giebt, ffur den HalS wurde m " Arm tr ipanuses iieoern&oi) gevraueyr, an Stelle deS Mahagoni und die Seiten wurden, auö einem gebogenen Stück Holz hergestellt, an Stelle der zusammengeleimten 3 furimoten Stücke. Ein Gewicht Ersparniß von 8 Unzen wurde dadurch erzielt und ein großer Fortschritt in dererstellung von Gult karren gemacht. Von den ersten fünf dieser neuen Wasbburnt wurde eine nach Boston und eine nach Philadel vbia geschickt. DaS Urtheil, beider Händler traf an einen Morgen bei unS ein und war in der Hauvtsche gleich lautend : Die unS zugeschickte Wash burn ist bei weitem die bette Guit tarre. die je sahen, daS Modelest endliö übertrossen. Gratulation." Lyon & Healy, Advertiser. Ein wunderschöner Katalog der Washburn Instrumente kann gratis erlangt werden, wenn man sich an Lyon & Healy, Cbieaao. wendet . und . die Instrumente selbst find in allen leitenden Musikhandlungen zu sehen. ' . 7
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