Indiana Tribüne, Volume 18, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1895 — Page 2
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ZndZana Tribüne.
Erscheint Täglich uno sonntags. Tie tZgliche .Tribüne" kostet durch den TrSger j 12 Cents per Woche, die Sonntags. Tribüne" 5 ' Cent? per Woche. Beide zusammen IS Centö oder I 65Cent3 per Monat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung I' per I Safir. Vffirs , 18 Süd Alabama Straße. 3nd anapolis, Ind., 2. März 1895. TieNctenunterschlagung der Vanea Nomana. (sinm hochin!eressant:n Beitrag zu fc:r org:sch:chte des- Vorgehens d:r :t2li?nischen Regierung gegen bn früberen Minister Gü?litti gibt d:r xömU s-che Correspzndent der Köln. Zeit." in folgenden, Mittheilungen: Seitdem während . des Zeugend:?. hörZ im Proceß gegen die Leiter der Aanca Romana der Verdacht auftauchU, daß bei Gelegenheit der Haussuchungen in den Räumen der Bank und der: Wohnräumen ihres Direcwrs Tanlongo gewisse Schriftstücke durch Polizeibeamte bei Seite geschasst d. h. Untersuchungsrichte? entzogen worden seien, ist dZcse gewiß seh? ernste yrag: von der öffentlichen Meinung Italiens mit einem solchen Uebermaß ton politische? Parteisiht behandelt worden, daß dem Berichterstatter, der gerecht und unbefangen bleiben wollte, die größte Vorsicht geboten war. Als der Äankproceß im Januar 1893 mit jenen Haussuchungen eingeleitet wurde, war Giolitti Minister des Innern und Oberhaupt der Regierung; als die Verhandlungen vor dem römischenSchwurgericht im Somer 1894 vor sich gingen, wa? Giolitti gestützt und Crispi an sein: Stell: getreten. Diese Veränderung der politischen Lage allein erklärt schon zum Theil, daß die ösfentliche Erörterung vielfach a eine planmäßige. Verdächtigung und Beschimpfung Giolittis , ausartete. Seine Feinde wurden nicht müde, zu behaupUn, daß er für die Wahlen zur Kammtx 1892 Geldunterstützungen von tu Banca Romana angenommen hab?, und daß die für diesen Handel vorhan denen, schriftlichen Beweise auf seinen Befehl von den Polizeibeamten, welche die Haussuchungen bei der Bank vorzunehmen hatten, beseitigt worden seien. G'Iolltti selbst und sein Unterstaatssecretär Rosano haben mehrfach nachdrücklichen: Emsp?uch gegen, diese Anschuldigungen erhoben, und soweit. bU widerspruchsvollen Aussagen de? in die Untersuchung wegen Acten-Un-terschlagung verwickelten Polizeibeam ten bis jetzt öffentlich bekannt gewor den sind, enthielten sie noch keinen zwingenden Grund, um an jene Schuld Giolittis und Rosanos zu glauben; die mit den Erhebungen betraute GerichtsPerson, die eine Menge fernstehender Zeugen heranzog, hielt es während e!rar halbjährigen Voruntersuchung auch licht fü? geboten, einen de? " beiden Männer nur als Zeugen zu vernehmen. ' Nun ist die Voruntersuchung abreschloffen und an die zuständige Ge-?ich!-behörde der Antrag ergangen, die sechs Polizeibeamten Filzani, Persetti, Maynetti, Rinaldi. PezzZ und Bo in Anklage zu versetzen, weil sie am 19., 20. und 21. Januar 1893 in den Rau inen Tanlongos und der Banca Romana amtliche Siegel verletzt und aus bereits geschlossenen Actenbündeln einzelne auf den Proceß bezüglicheSchrift1'tücke entfernt hätten. Der Quastor Felzani wird dabei als Anstifter angesehen, von Giolitti und Rosano dazegen ist keine Rede. Die mancherlei Erklärungen, die hiersü? gegeben wu?den, waren untereinander völlig widersprechend. Erst jetzt ist durch die Veröffentlichung eines Briefwechsels zwischen dem Generalstaatsanwalt " Lussola und dem Justizminister Calendt ein Lichtstrahl in das Dunkel gefallen. Der Staatsanwalt theilt un;nn Datum des 14. December 1894 dem Justizministe? mit, daß sich wähicnd der Voruntersuchung Umstände ergeben hätten, die es nothwendig erscheinen ließen, die Untersuchung auf das auszudehnen, was Giolitti w'ährend seines Ministeriums gethan habe. Er stellt dahe? dem Justizministe? T)t Acten zu? Ve?fügung, damit die Abge ordnetenkammer über das Vorgehen gegen den Abgeordneten Giolitti befinden könne, je nachdem sie die Artikel 47 oder 43 de? Verfassung fü? zutrefsend erachte; daZ. heißt, die Kammer möge sich entscheiden, ob sie den ehemaligen Ministerpräsidenten vor den Senat als höchste.! politischen Gerichtshof stellen ode? dem o?dentlichen Gericht die Ermächtigung zur Verfolgung des Abgeordneten Giolitti ertheilen wolle. Man beachte nun, daß -bereits um Mitte November die offlciösen Blätter zu melden im Stande waren, der Unt:rsuchungsrichter habe sich von der Nothwendigkeit überzeugt, die Untersuchung aus Giolitti und Rosano auszudehnen, daß bereits zu Anfang December de? Abgeordnete Colajarni in der Kammer eine Anfrage einbrachte betreffend die Nothwendigkeit, gegen Personen gerichtlich vorzugehen, die Acten des Bankprocesses im Besitz hätten, daß die ausweichende Antwort Crispis ihn nicht befriedigte und ihn veranlaßte, seine Anfrage in eine Interpellatwn zu verwandeln, daß hierauf Giolitti am 11. December seil. Actenbündel behufs . eigene? Rechtfe?tigung der Kamme? .zu? Verfügung stellte, und daß erst nach 'dem Bericht des Fünferausschusses ' über den, Inhalt des Plico Giolitti (13. December) der Generalstaatsanwalt obigen Bericht an den Justizminister ergehen ließ (14. December). ' Auf diesen. Bericht antwartete am 22. Januar 1895 der Justizminister, e? .habe die Mittheilung des Generalstaatsanvalts am 15. December erhalten, am .gleichen, Tage sei durch die Vertagung der Kammer die Möglichkeit abgeschnitten, worden, 'im Sinne jenes Berichtes vorzugehen. Inzwischen sei anr 217 Janur die Tagung cndaültia geschlossen worden und da
möglicherweise die Auflösung der Kamwer und Neuwahlen folgen würden, so würde allzu lange Zeit vergehen, bis eine neue Kammer ihre Meinung über die Anklage gegen Giolitti aus sprechen könnte. Der Staatsanwalt möge dah:r einstweilen gegen die andern Angeschuldigten Klag: erheben, damit dieselben nicht länger auf ihr Urtheil zu warten hätten. Darauf erging am 1. Februar der Verweisungsbericht an die Anklagekammer unterBeschränkung der Anklage auf die sechs Polizeibeamten. Der ganz: Hergang seit November 1894 laßt r-n deutlich erkennen, daß die Tbätigkeit des Gerichts auf Schritt und Tritt durch polizeiliche Rücksichten und Einflüsse bedingt war, sonst Wäre d.r Antrag aus Verfolgung Giolittis der Kammer schon in den ersten Decembertagen zugegangen; es schah nicht, weil über der Regierung und der Kammer immer noch das Da-r-rottesschw-r! des Plico Giolitti- hing, im dem Niemand wußte, was er enttklt. Daß die Regierung erst nach t:r Veröffentlichung desselben am 14. December sich entschloß, den Staatsan.ralt den Weg Rechtens gehen zu 'lasf:n, wird durch Aeußerungen bezeugt, die ein Mitglied der Regierung vor wenigen Tagen auf dem Ball im königlichen Schlosse -gethan hat. Die Vertaclung der Kammer, womit Crispi alsdann am Abend des 15. December di Welt und wobl ff4 d: meisten stner Colleges überraschte, hat allein verhindert, daß der Kamme? ein An t?ag auf Versetzung ' Giolittis in An klage zuging ; 2er kälteste bewohnte ZxU
Der diesmalige -lalle Winter durfte bei manchem Interesse errege?!, die Temperaturen kennen zu lernen, welche an dem kältesten bewohnten Ortender Erde zu herrschen Pflegen. Di:ser"Ort ist das kleine Städtchen Werchojansk in Sibirien, welches unter 67 Grad 34 Minuten nördl. Breite und 133 Grad 51 Minuten östl. Länge von Greenwich liegt. Die niedrigste dort beobachtete Temperatur ist minus63 Grad Celsius. Die durchschnittliche Temperatur des Januar beträgt daselbst minus 53 Grad, des Februar nnus 46 Grad, des März minus 23 Grad, des April minus 16 Grad, des Mai minus 0 Grad, des Juni plus 10 Grad, des Juli plus 14 Grad, des August plus 6 Grad.des September minus 2 Grad, des Ocrober minus 20 Grad, des November minus 40 Grad, des December minus 50 Grad. Dies sind, wie bemerkt, die durchschnittlichen Monatstemperaluren. Die furchtbare Kälte, die im Winter in Ostsibi?en herrscht, ist glücklicherweise von Windstille begleitet, träte sie bei stürmischem Wetter ein, so würde kein lebendes Wesen sie zu überdauern vermögen. Das Minimum der Temperatur beträgt für Jakutsk minus 62 Grad, für UstjanSk minus 54 Grad, und während des ganzen Monats Januar erreichte dort das Thermometer niemals den Stand von minus 17 Grad. Celsius. Dabei sind die Winter schneearm und außerordentliche trocken.' Die Ursach: dieser niedrigen? Wmtertemperaturenl ist darin zu suchen, daß 'Ostsibirien nicht mehr von den oceanischen Depressionen erreicht wird, vielmehr dort in den Wintermonaten seh? hoher Luftdruck mit ?uhigem, kla?em Wette? und t?ockene? Atmosphäre herrscht. Dadurch wird die Wärme-Ausstrahlung gegen den Weltraum erheblich gefördert, w'ährend die hohen Gebirgszüge im Süden und Osten das Abfließen der erkalteten Luftmassen verhindern.. Ruhiges, trockenes Wetter, verbunden mit Schneedecke, verursacht auch bei uns die tiefsten Wintertemperaturen. Von den Wirkungen der sibirischen Kälte auf die Organismen, haben Hedenström und Wrangell höchst merkwürdige Berichte geliefert. Wenn die Temperatu? bis zu minus 40 Grad gesunken ist, so verursacht jeder Athemzug ein krankhaftes Gefühl in de? Kehle und de? Lunge. Bei Schlitlenfah?ten ist die ganze Karawane beständig w'eine dicke Wolke gehüllt, welche durch das Athmen der Menschen und Thiere hervorgebracht wird. Durchschneidet ein Vogel die eisige Luft, so bleibt hinter ihm ein dünner, fadengleicher Dampfst?:ifen zu?llck. Än Pferden platzen vor Kacte die Hufe. Das Rennthi:? sucht in den Wäldern Schutz, auf d:r offenen Tundra aber drängen diese Thiere sich rudelweise dicht aneinander, um sich durch die Ausdünstung gegenseitig zu ervärmen. Alte Baumstämme bersten durch den Forst und Felsstücke tcerden du?ch ihn mit donne?ndem Getöse abgesp?engt, endlich ?eißt e? tiefe Spalten in den Boden, aus welchen sich S!?öme von Masse? rauchend ergießen, die im nächsten Augenblick aber in Eis verwandelt werden. Paplerne Kanonen. Es soll hier nicht etwa von einem Kinder-Spielzeug die Rede sein, sondern von einem ganz ernsthaften, g! waltigen Mordinstrument, das - nicht minder furchtbar seia foll, als 'andere seiner A?t. Wenigstens in eine? Pa -Fachzeitschrift erhält dasselbe bereits einen tüchtigen .Puff". Dieselbe theilt über diese Errungenschaft unseres papierenen Zeitalters u. A. mit: Schon vor längerer Zeit hat man sich überzeugt, daß sehr wirksame große Geschütze aus eine? größtentheils aus Ledern bestehenden-- .Zusammensetzung hergestellt' werden könnten. Jetzt aber hat man entdeckt, daß , gutes Papier ebenso brauchbar für diesen Zweck und in manchen Beziehungen- p?aktischer ist. De? Geschürumpf-wi ' dabei aus Papierbrei gemacht.-. allerdings .mit" einer metallischen Einlage?- und das Aeußerc wird mit' etwa fünf Lagen 'Ku-pfer-, Messing-, oder 7 Stahldraht fest umwunden, übe? 'die' noch verschiedene messingne Bänder, kommen; letztere stehen."., noch durch metallische Stäbe, parallel mit dem Kanonenlaus und. besonde?Z sinnreich befestigt, mit einander w -Verbindung. Fü? die -Hauptmasse wird eine be-
1 onoer: Ä?k Papterdret verwendet, mit langer Faser, welcher durch Zuthaten von Wachs, Talg. Bleiweiß und anderen Stoff hart und zäh gemacht wird. Diese Masse läßt man in Gußsormen
! laufen, welche den Geschützlauf in der -gewünschten Gestalt liefern. Nun kommt d:e stählerne Einlage hinein, und die Außenseite wird .in der erwähnten Weise umbanden. Die besagten Längsstäbe sind von- ziemlich elastischem Stahl. Man erzielt solcher Art ein Geschütz, welches bei jeder Entladung etwas nachgibt, aber nicht platzen kann; und dies ist ein sehr ' . f i m roiazllger Vorzug. Das Princip, von welchem man dabei ausaeht. läßt sich in sehr einfacher 'Weise veranschaulichen: Eine Person j mit starren Muskeln wird, wenn sie i auf den Boden fällt, wahrscheinlich eiren Knochenbruch erleiden; sind aber die Muskeln lockerer oder geschmeidigerer gemacht, so werden die 5knoch:n etwas nachgeben, jedoch nicht brechen. So. auch mit der Papierkanone. Die Papiermasse wird, obwohl sie sehr dauerhaft ist, genügend nachgeben, um einen Bruch zu verhindern, und sie erhält durch die Draht schichten, die Bänder und die Parallelstäbe noch weitere Stärke. Zugleich ist großes lasticität erzielt. Es ist in KricgZzeiten nicht gerade schwer, eine Lacksteinmauer oder ein Steinfundamend zui demoliren, wäh rend in Schutzwälle von Heuballen. Sandsäcken od:r ähnlichen Stoffen sich die Geschosse einfach einbetten, ohne dieselben, zu zertrümmern. Auch dieZ beruht auf denselben Naturgesetzen. Die Papiermasse ist nicht schwerer, als die Ledermasse, und kann sehr gut ous leichten Geschützwagen transportirt werden, was ein weiterer wichtiger Vortheil ist.. Daß übrigens auch die Räder a:f Papier gemacht werden können, ist ja längst bekannt. Alles in Allem, hat also das Papier auch in .dieser Hinsicht eine gloriose- Zukunst. Tie Zäfintn von Cuba. Obiger Titel kann nur mit Einschräntungen gelten. Man kann nicht sagen, daß die EvaZtöchter auf der tabaksdustenden, zuckerigen NachbarInsel alle schön seien. Doch zeichnen sie sich fast sämmtlich durch schöne Augen aus, und das ist doch immerhin Etwas. Auch sind sie alle mit dem, was man Chic" nennt, in hohem Grade begabt. Im Uebrigen theilen sie alle Fehler und Vorzüge der Spa-nisch-Amerikanerinnen in Süd- und Central-Amerika, und zwar recht ausfällig. Die Abneigung der Männer gegen das hausbackene Heirathen ist in Cuba in vielen Kreisen noch größer, als in manchen Theilen unseres Landes, und wenn man die betreffenden Männer nach dem Grunde fragt, so antworten auch sie: Wir können es uns nicht leisten, es ist zu kostspielig." Thatfache ist nun, daß die kubanischen Mädchen der sogenannten besseren Classen in träger Genußsucht großgezogen werden und als Ehefrauen dieses Leben erst recht fortzusetzen erwarten, so daß sie für Manner von mäßig:n Mitteln nichts weniger, als wünschens.werthe Heirathspartien sind. Doch ist nicht zu übersehen, daß auch der spanifch-amerikanische Junggeselle ein arger Genußmensch ist, ein lockeres Leben liebt und Entschuldigungen für seine Selbstsucht haben muß. Ein großer Procentsatz der Cubanerinnen vom gewöhnlichen Volk gibt ganz annehmbare, hilfdienliche EheWeibe? ve?hältnißmäßig wenigstens, denn sie können die allgemeine tropische Vorliebe für bequemes Sichgehenlassen immerhin nicht verleugnen und lassen sich mit den energisch zugreifenden Hausfrauen nördlicherer Vreitegrade unter keinen . Umstäiden vergleichen. Aber im Vergleich zu den dortigen Männern ' bilden sie mindestens nicht die schlechtere Hälfte! Doch zeichnen wir noch ein wenig ihr äußeres Bild. Gar viele Gesichter, welche an sich gar nicht schön genannt werden können, werden durch die stets drückenden, .dämonischen dunklen Augen,, mit den prächtig gewölbten örauen und den langen, die Wangen beschattenden Wimpern ungemein gehoben, ja verklärt. 5commt dann noch ein vollkommen ovales Gesicht und w tenschwarzes Haa? hizu, so ist ein solLe? Anblick wohl schon allein eine l'.eise nach Cuba' werth, wenn nicht etwa der Geschmack des Betreffenden yi entschieden in anderer Richtung l'.ezt. Schon Manche? ist du?ch ein solches Besicht, das. vielleicht halb du?ch einen käche? ve?steckt, aus einem Fenster vde? einem Kutschenschlag heraus schaute, wie durch eine Zaubererscheinung überrascht und verblüfft worden, o daß seine Schritte lanae stockten. ZZur selten begegnet man bei Tag solckjen Schönheiten auf der Straße; nur V.t und da taucht eine in Begleitung einer ältlichen Matrone oder eines far Eigen Dienstboten auf. Abends. jedoch krängen sie sich in den Equipagen auf den beliebtesten Fahrwegen von Havanna, oder wandeln auch zu Fuß überaus graziös über den Prado dahin. Auch mitten im Winter haben sie dibei so ziemlich alle Vortheile deZ Sommers, und meist ist das schöne llopschen unbedeckt, und die Kleiderhülle ist leicht und luftig. Die Cubanerinnen sind, wie die Männer, von kleiner Statur. WaS man allenfalls beklagen kann, Ist der Mangel an Mannigfaltigkeit in dieser Damenwelt. Trotz der reizenden lluaen kann man mit der Zeit diese Vesichter, welche fast alle von einem und demselben Typus sind, denn doch etwas lnüde werden. Man sieht übrigens in Havanna auch nicht selten dunkeliug'.ge Blondinen, ja hin und wieder :rsck:int auch einmal ein Paar blaue iüge.i; aber das sind fast immer entVkder Spanierinnen oder Mischlinge. Aber die Gesichtsfarbe, warum : ist renn von dieser aar. nicht die Rede?
hier stoßen wir leider a.uf einen noch oiel beklacrenswertheren Ueöelstand. ?s ist rechtschwcr, zu sagen, welches' eigentlich die vorwiegende Gesichtsfarbe .st: denn diese Schönen schminken und pudern sich in einem Grade, der wahrscheinlich überall anderswo, als gerade .n Cuba, für abscheulich gelten würde! ?rst wird die Haut mit einer Salbe uberschmiert. an welcher der stark parfümirte Puder trefflich bangen bleibt, lnd Mädchen, deren Gesicht vermuthlich von Natur aus einen bräunlichen llnflug hat. erscheinen mit einem Antl'ch von fast todtenartiaer Blasse. Vielleicht erhöht dies die Wirkung der Zlugen Ul'.d der Wimvern; aber manHer Fremde könnte Iei&i versucht sein, solche Spänen irrthümlicherweise nicht zu der Ganzwelt zu rechnen. De? lunae Mann, der mit einer Cubanerin ianzt,' kann eine scb? fettige Erinnerunq an seinem Rock mitnehmen, zumal die c-.lbanisbe Tänzer! mit aroper Vorliebe ihr Ha'ipt auf der Schulter des Mnzers ruben l'akt. Diese Mwe erstreckt sich auf alle Classen in Cub?. selbst auf die dunkelhäutigsten Farbigen, und Cuba aebört zu den besten Märkten für die Pariser Scbminken und Varfümerien. Za!N Schluß aber nock ein lobendes ZMörtchen: höbe Theaterhüte sind in Suba unbekannt!
2!e Bestattung des Maharadscha von Mysore. In Alter von nur 31 Jahren ist in Kalkutta, wo er zur Begrüßung deS Vice-KönigS eingetroffen war, einer der reichsten und mächtigsten Fürsten Indiens, der Maharadscha von Mysore, gestorben Schon wenige Stunden nach dem Tode wurde die Leiche zur Verbrennttig nach Kali Ghat gebracht, obwohl die Maharani den Wunsch ausgesprochen hatte, dieUeberreste nach Benares zu bringen und in der heiligsten Stadt der Hindus zu verbrennen. Da es nur selten einem Europäer gelingt, der Verbrennung eines Fürsten beizuwohnen, so mag die nachfolgende Schilderung eines Augen zeug:n von Interesse sein. Nichts macht auf den Europäer in Indien einen stärkern Eindruck als der Abscheu, den die Hindus vor den Leichen selbst derer, dieihnen im Leben am theuersten waren, zeigen. Kaum ist der Tod eingetreten, und meist noch bevor dies der Fall ist. so werden alle Vorbereitungen zur möglichst schnellen Wegschaffu.g des Körpers getroffen. Eine Leiche ist in den Äugen der Indier nichts als ein unreiner Gegen stand, dessen man sich in kürzester Zeit entledigen muß. Das Haus, in dem eine Leiche liegt, ist verunreinigt, keine Nahrung darf dort zubereitet werden, ja sogar alle Hausgenossen, und wer sonst mit dem Todten, in Berührung kommt, sind unrein und haben sich großen Waschungen und Reinigungen zu unterziehen, bevor sie ihr Haus wieder betreten und mit ihren Nachbarn zusammenkommen. Sofort nach dem Tode des MaharadschaS wurde also der Körper gewaschen, in neue, werthvolle Gewänder gehüllt, mit Blumen bestreut und auf eine mit reichen Decken begangene Bahre gelegt. Unterdessen bildete sich im Hofe die Trauerprocession. Sämmtliche Diener des königlichen Haushaltes sowie Vertreter der höchsten englischindischen Behörden gaben dem todten Fürsten das letzte Geleite. Zwei europäische Militärkapellen begleiteten den Zug, Trauermärsche spielend, während vom Fort die Kanonenschüsse, je einer für jedes Jahr, das der Fürst auf Erden zugebracht, feierlich dumpf herüberdröhnten. Bei der Ankunft am Verbrennungsplatze verstummten die europäischen Trauermärsche und einheimische ' Spieler begannen auf dünnen, flötenartigen Instrumenten eine sonderbar erschütternde Musik, die sich am besten mit dem Wehklagen vieler hundert menschlicher, Stimmen vergleichen läßt. Die Leiche, in reiche Kaschmirshawle eingehüllt, die das Antlitz freiließen, wurde in einem Zelte niedergelegt, während Brahmanen außerhalb desselben die Todtengebet: hersagten.. Während dessen richteten besonders hierzu Angestellte den Scheiterhaufen her, der aus wohlriechenden Sandelhölzern ausgebaut wurde. Alle Zwischenräume wurden' mit Gewürzen ausgefüllt rnid über daZ Ganze große Krüge von Ghi, geschmolzener Butte?, entleert. Sodann wurde der Körper deS todten Fürsten behutsam in eine Aushöhlung in der Mitte des! Scheiterhausens gelegt und mit Gewürzen und mit Weihrauchpastillen vollständig ziugedeckt. Daraus trat ein nur mit einem um die Lenden geschlungenen Tuche bekleideter Brahmane mit einer brennenden Fackel an den, Schziterhaufen, von dem im Nu eine hohe Flamme emporschlug, während dichte Rauchwölken in wenigen Minuten alleS' dem Auge entzogen. Die Musik begann nun. wieder ein?. feie?lich e?nste Weise, in die sich hie und da de? fe?ne Donner der - Kanonenschläge mischte. . Am nächsten Morgen wurden die AschenÜberreste "gesammelt, um. nach Kasi, dem heiligen BenareS, gebracht und dort in den Schooß der Mutter GaNge3" gestreut zu werden. Nur selten macht die Feuerbesiattung in Indien einen solch feierlich erreifenden Eindruck. In den meisten Fällen wird eine staunenerregende Gefühllosigkeit', ja gradezu ein Abscheu zur Schau getragen und wohnen die Leidtragenden nur der Anzündung des Scheiterhaufens bei. den man sodann allein ausbrennen läßt. Ich bin viel hundert Mal," schreibt der Correspondent der Köln. Zeit.- aus Chandernagoor, bei Abendspaziergängen an den Ufern deS . heiligen Flusses an folch halbausgebrannten' Scheiterhaufen mit menschlichen Ueberresten vorbeigekommen. Meist hatte ich Anlaß, hungrige Pariahunde und Schakale zu verscheuchen, die sich halboerkohlte Hände und Füße streitig, machten, welche von
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den oft fehr kleinen ' Scheiterhaufen außerhalb des Feuers gefallen waren. Nur einmal habe ich den Ausdruck tiefster Trauer und Liebe gesehen. Es war eine Mutter, die einsam, ganz allein, vom Schmerze vollständig erstarrt und von halbwilden Pariahunden rings umgeben, bewegungslos in den langsam verglimmenden ScheiterHaufen blickte, auf dem die Leiche ihres plötzlich gestorbenen Sohnes lag. Nie habe ich die Allgewalt der Mutterliebe so gefühlt, als bei diesem stummen und doch so beredten, grauenhaften Anblicke eines unermeßlichen Schmerzes." Seltsame LieblingSspeisen. Unser Landwirths chafts - Departement in der Bundeshauptstadt hält sich kn einem entlegenen Winkel eine merkwürdige Sammlung von Eß-Artikeln, welche bei entlegenen Völkerschaften in unserer großen Republik beliebt sind. Die meisten derselben sind IndianerLieblingsspeisen. Da sind u. A. Brotlaibe, die aus den gerösteten Blättern einer Pflanzengattung hergestellt sind, welche mit der Jahrhundert-Pflanze verwandt ist. Ein anderer Brotlaib ist aus einem Teig von Wachholderbeeren bereitet; bei mehreren Indianerstammen steht dieses Brot in hoher Gunst. Ferner sind sehr schmackhafte" i Kuchen aus verschiedenen Arten Knollengewächsen zu finden. ! In der großen amerikanischen Wüste werden die sog. Schraubenbohnen, welche auf Mesquite-Strauchen wachfen, gerne zu Nahrungszwecken ver sendet. Beeren vom Seifenbaum sind ein Lieblingsgericht mancher füdwestlichen Eingeborenen. Die californischen Digger-Jndianer essen den Inhalt 'einer Art Tannenzapfen. Viele Indianer in Arizona schwärmen für Vrei aus Kürbißsamen. I Diese Ausstellung umsaßt auch Töpfe pulverisirter Grillen, desgleichen Heuschrecken und Schnecken; die ersteren werden von Nothhäuten in Oregon gern mit gestoßenen Eicheln zu Kuchen i verknetet. Theilweise dienen diese Artlkel auch medicinischen Zwecken. m ,, m Deutsche Lokal-Vkachrichten. $r9lnf ?dilestfa-9ölRtm Altona. Der wegen Ermordung der Ehefrau Aruhn vom Schwurgericht zum Tode verurtheilte Händler Blanck ist vom König zu lebenslänglicher Zuchthausstrase begnadigt worden. Kellinghusen. Die Familie des Bierbrauers Gripp hatte die Ofenklappe geschlossen und sich dann zur Ruhe begeben. Am Morgen fand man den Vater e?stickt vo?. die Mutter liegt schwer erkrankt darnieder, doch . hofft der Arzt auf Besserung. Zwei , Kinder sind bereits wohleiuf. das dritte ist noch ohnmachtig in Krampsen UND läßt wenig Hoffnung auf Genesung. Tondern. Zu Lindholm starb im hoben Alter von 82 Jahren der frü- ! here Landmesser Sievert Agsen. Derselbe war langjähriger Deichvogt deS Ostermoonnger Kornkooges. Bergedorf. ' Der bei einem Diebstahl in Ladenbeck abgefaßte und verhaftete Arbeiter Kluge aus Bill w'arder a. d. B. erschien dringend verdäcbtig. den Raubmord und die Brandstiftunq in Boberg ausgeführt zu ha ben. Die Annahme hat sich nun be stätigt. VrsVln, Westkalen GüterSloh. Die gegenwärtig herrschende Kälte hat hier ein heiteres Lorkommrriß gezeitigt. Die hiesige Feuerwehr-Kapelle. hatte nämlich den Auftrag, den von der Geburtstagsfeier deS Kaisers aus einem Lokale vor der Siaot heimkehrenden Kriegerverein mit Musik u begleiten. Als nun die Ka pelle unterwegs eine flotte Marschweise ertönen lassen wollte, stellte sich heraus, daß die Schließklappen. der Musikinstrumente zugefroren 'waren, so daß der Verein unter Vorantritt de? Kapelle klanglos in die Stadt einziehen mußte. Dieser Vorfall würde , dem seligen Münchhausen. gewiß Vergnügen berei. tet haben. ' Münster. Der ' Provinzialausschuß beschloß die Betheiligung. am Ei senbahnbau,. . Beckum-Lippstadt . mit einer Million, Mark. DaS Projekt ist dadurch gesichert. . . VroVin, Seksn-valla.. .Frankfurt. Ein : Dienstmäd-eben.-daSin einem.HauZ der Bote l heimer Landstraße in " der.'. Nähe ! deS PalmengartenS. m Stellung war, -wur de- plötzlich tobsüchtig. . Die Unglückliche schloß sich in dem; Schlafzimmer ihrer Herrfchaft ein, verbarrikadirte die Thüren .und schlug Alles kurz und klein. - DaS Zimmer-wurde nit Gewall geöffnet, die Tobsüchtige überwäl. !igi ' und.' der. Irrenanstalt - überwiesen. Sie hatte sichdie Untreue ihres Gelieb ten' so zu Herzen genommen.daß sie darübe? den Verstand verlor.' Geisenhei m..Mit dem 1, April d.'.J. wird: dahier die; Sta'dteo?dluing eingeführt; der-seitherige Gemzinderath und Bürgerausschuß v:?fchwmdet und macht, dem Magistrat, und den. Stadt verordneten-Platz.-, - - V!,ltlenvro . Warne münde.. Drei bejahrte Fischer. Namens .Roschlaub. -Meincke und Freitag wurden auf offener See von einem Schneesturm überrascht und sind ertrunken. Ihre Fischereigeräthe wurden an .den Strand gespült. - Die Verunglückten' -waren sämmtlich verhei rathet und hinterlassen 13 Kinder. - D a s s o w, ' Aus dem Gute Wilms dorf fiel der junge Taglöhner HarmS "vom hohen-Boden der Scheune auf die Diele. Er erlitt durch den-Sturz so schwere Verletzungen am Kopda sofort der Tod eintrat. . HarmS , hinterläßt eine Frau und ein kleines .Kind. R i b n i tz' . In dem,, benachbarten BartelShagtn 'brannte .die.: vollständig mit Korn angefüllte Scheune des Bau-
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eMhnwi Fronchilki galö u. LangcNbeschWcrdcn werden geheilt durch A.AMMKlttZS'S MiiGEfi BBÜSTTHEE, Dieser Itzee ist aus yeilkräftiecn Murzcr und Kräutern zusammeugcscht
(Ein Packet, welches nur 25 Cents kostet, leistet drei Mal so viele Dienste wie eine Flasche Hustensyrup. Er wird nicht bei Gcwtcht verlaust, sondern ur t Original-Packeten. Allenthalben zu ha- f . den bet AxotbeZern und Händlern in Medizinen. SKewa&ß&tyÖ&itf - Jedes echte Packet trägt nachstehende Unterschrift. & Baltimore, Md., Ver. St., A.
erhosbesitzers Rühtz nieder. Außerdem kamen noch 40 Schase in den Flammen um, ' Brandstiftung. BrsVNk LannsVor. Bremervo'rde. Ein an dem Großen Platz wohnender hiesiger Bäöermeister hat sich das Leben genommen; man fand ihn gegen Mittag auf dem obersten Boden seines Hauses erhangt als Leiche vor. Gronau. Die unter' der Firma Alex Schmidt Hierselbst bestehende PaPierfabrik ist in Conkurs gerathen; doch wird der Betrieb für Rechnung der Concursmasse fortgesetzt. Hildes heim. Der Dachdecker meiste? Eldagsen fen. fiel von dem Dache der Dettmer'schen, Wichsefabrik in der Bahnhofsallee, wo er mit dem Beseitigen des Schnees beschäftigt wa?, und brach das Genick. Sachsen. Dresden. Der unter den Verunglückten der Elbe" aufgeführte zweite Koch Emil Roth aus Dresden ist der Sohn der hiesigen allgemeine Achtung :.r..v. cn.ri-.. 1. .t ... i .m , ßcauijcuycu vuiuuiuumjccq:icmcioio, auf der Seminarstrsße. In Plauen bei Dresden feierte Kantor emer. Fuhrmann mit feiner Ehefrau im Kreise seiner Kinder und Anverwandten in körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit. El ter lein. Der Fleischermeister Hentschel. dem kü?zlich 5000 M. gestohlen wurden, hat über sein Vermögen den Konkurs eröffnet und ist hierauf vom Amtsgericht Scheibenberg in Untersuchungshaft genommen worden. Leipzig. Ein Hochstapler, der unter dem Namen Werner Baum, in Köln und Frankfurt a. M. große Schwindeleien verübt hatte, wurde von ,der hiesigen Polizei in dem 29 Jahre alten Kaufmann Oschatz festgenommen. Derselbe hatte erst vo? Kurzem eine fünfjährige Zuchthausstrafe verbüßt. Ein bedauerlicher Unglücksfall hat sich in der Zuckerraffinerie von Sachsenröder & Gottfried. BlücherStraße 21, ereignet. Vermuthlich infolge eines Fehltrittes ist der Handarbeiter Weichert, verheirathet und Vater meb?erer Kinder, drei Stock hoch in den Fahrstuhlschacht heruntergefallen und ist auf der Stelle todt geblieben. Ostrau. Ein schlechter Scherz hat in Lützschnitz schlimme Folgen gehabt. Auf dem dortigen Gute erschreckte eine Magd das Stubenm'ädchen dadurch, daß sie vor dieser als Gespenst, umhüllt mit einem großen weißen Tuche, auftrat. An dem durch diesen Mummenschanz gehabten Schrecken liegt das Stubenmädchen - nun schwer krank darnieder, fein Körper ist gelähmt, auch vermag eS nicht zu fprechen. ' , Pirna. In der Cellulosefabrik von Horsch & Co. ezplodirte ein Trockenchlinde? und ?ichtete mehrfachen Schaden an. Zwei Arbeiter, welche in der Nahe waren, trugen Verletzungen davon. Z w i ck a u. Der 18jährige Fabrikarbeiter Müller stürzte vor einigen Tagen in der Leonhardt'schenPapierfabrik in einen Bottich kochenden Wassers, wobei er .so schwere Verbrennungen erlitt, daft er nach wenigen Tagen denselben Ilg. DetlcwtlOu Wien. Frau Hissa Hhyama, die Gemahlin des Wiener japanischen Ge fchäftstr'ägers, wird nächstens mit Zu, stimmung ihres Gemahls vom BuddhismuS zur katholischen Kirche über treten. Die in der Gesellschaft sehr beliebte junge Dame hat diesen Plan bereitS im vorigen Sommer g:faßt. Den Religionsunterricht hat sie vom Udi tore der Wiener Nuntiatur erhalten. Der Nuntius Agliardi wird die. Taufe vollziehen. Der 21jährige Componist Otto Mahler erschoß sich im Hause einer befreundeten Familie. DaZ Motiv der That ist unbekannt. In Rudolfsheim, Neugasse, wurde eine junge Frau von einem stellungslosen Tischler gesellen überfallen und durch zwei Messerstiche in. den. Hinterkopf schwer verwundet.' Der Verbrecher, der jedenfalls eine Beraubung beabsichtig, ist leider' entkommen. A e i N a ch t. Studiosus Pumperle wird in deNacht durch ein furchte lares P?ltcrn an seiner Thür geweckt. Sr steht af. um zu sehen, was es gibt und gewahrt seinen Schneider. Wüthend donnert t: ihn an: Herr, diese Frechheit! Können Sie nicht bei Tage kommen? Nützt nichts," erwidert der Schneider, am Tage trifft man Sie ja niemals zu Hause!" , , , Vuby'S Pile Supposttory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward Vroö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. X Meerschaumpfeifen, lange deutsöe Pfeifen, Zigarrenspitzen ic., bei Wm. NncZo, 199 Ost Washington Gi.
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ribüne ist daö einzige Blatt in Jndisns, totU HeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pküokatie dertritt. W Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen käuest sie unentwegt str Freiheit .Recht auf allen Cebie! deß Lebent. Dik Meit deß Volkes ist die Schöpferin alleö Wohlftadeö und darum wirken wir für solche soziale Reforrnen, welche die Arbeit zur freubebringenden Lnft, statt zur niederdrücke ende Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte t all moralischö Wicht 'empsiudu' Leser der Lndiena Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags - Vlait bietet eine Fülle unterZaltenden LeseSoffeL. Der SlbonnemrntS Preis . der täglichen Tribüne ift 12c, beS SonntagSblattS Fc, beider zusammen 15 ($t$ per Woche oder Z Cts. per Monat. Durch die Post dersandt, kostet da Tageblatt $, daS Sonntag Sölatt VS per 2ahr, beide zusammen $6 in VorsAsbezahlung. rnMfnchen aller Art werden rasch und billig aus geführt. . EwtrMSZMten. Quittungen. 5sQtz!Stwn?eUs Rechnungen. GefchäfLs Zartes, GfZSpfe, 355S$s3sss, G?sZrams u. s. v. für SeschäftSleutz nd Vereine werden geschVackdoll aukzzsSht, ii irrn" i l'J Ssxmm4 Zsd.
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