Indiana Tribüne, Volume 18, Number 162, Indianapolis, Marion County, 1 March 1895 — Page 2
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Indiana Tribüne.
Erscheint Täglich und SoNNtagS. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger 12 CetS per Woche, dle EonntagsTribüne'S Cents per Woche. Beide zusammen 15 Gents oder es Cents pervkonat. Per Post anberhalb der Stadt ,ugkschic!t ia Vorausbezahlung $ per Jahr. fft, 1 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 1. März 1895. Internationale Einbrecher. Nur wenige moderne Grirnrnal omane sind so reich an sensationellen Enthüllungen, wie die Mittheilungen, wekhe aus Budapest, Wien, Triest, Graz und anderen Städten über da verbrecherische Treiben, die endliche Verhaftung und das Vorleben einer Bande von Einbrechern kommen, die in Oesterreich wie Deutschland ihr Unwesen trieben. Es waren professionelle Schränkn", wie im deutschen Verbrecheriargon ' die Geldschrankeinbrecher genannt werden, und cruf ihrem Echuldconto stehen in Wien sechs groß: und vier kleinere Kasseneinbrüche, in Budapest fünf, in Graz drei, und mehrere in Triest, München u. s. w. . Der Polizei von Budapest gMhrt die Anerkennunz, die Bande dingfest gemacht zu haben. Zuerst wurde ein Bursche verhaftet, der sich anfänglich PerikleS Athenaigos nannte, später zber seinen Namen als Mathias Stalio angab; dann folgte die Verhaftung eines gewissen Dimitri Papakosta und zwar in Szabadka, ebenfalls durch Budapester Detektivs, während der Dritte im Bunde, der den Häschern in's Garn ging. Perikles Assendati heißt. Im Besitz der Gauner wurden die feinsten Schränkerzeuge" d. h. EinbrecherWerkzeuge englischer Arbeit gefunden. Nach der Verhaftung 'dieses Kleeblaties spielte der Telegraph nach allen Richtungen der Windrose, um weitere Mitgliede? der Bande dingfest zu machen, ehe sie sich in Sicherheit bringen konnten, und in Triest wurde der früfitzt serbische Vice-Eonsul Wladimir Ristics als der König der Einbrecherverhaftet. Die Einbrecher hatten lange Zeit in Wien ihr Hauptquartier, wo sie auf Grund der von ihren Spionen ihnen zugehenden Informationen ihre Einbrüche planten und von wo aus sie ihre Raubzüg: unternahmen. Die Details über ihren Wiener Aufenthalt thun dar, daß auch in unserer prosaischen Zeit noch keineswegs alle Romantik ausHeNorben ist. Speciell Herr Dinitri Papacosta, der füglich als der .Vornehmste" seiner Gilde in der Gegenwart bezeichnet werden darf, reprasentirt die öauner-Romantik in einem Maße, wie es nur eine kühne Phantaste zu ersinnen vermag. Er ist schlechtweg ein Adonis, und wohl nur höchst selten ist ein Mann von solch vollendeter Schönheit finden. Daß die Frauen hierfür nicht blind waren, braucht kaum erst gesagt zu werden. Man fand bei ihm Albums mit zahlreichen Portraits von Damen aus Wien, Lemberg, Prag, Triest, Graz, Stuttgart, München, Nürnberg etc. mit überschwänzlichen, die Schönheit de-Empfängers feiernden Widmungen. 6? ist 27 Jahre alt und Grieche von Geburt. Sein Auftreten in Wien war das eines reichen Kavaliers, und seine Manieren entsprachen vollkommen einem solchen. Papacosta besitzt großen gesellschaftlichen Schliff, seine Um t?angsformen sind 'die gewinnendsten, er ist ein unterhaltender Eauseur und beherrscht fast alle modernen Sprachen. Er quartierte sich in Wien in geachteten Bürgerhäusern ein, und 'der schöne, elegante, splendide Miether gewann bald die Herzen seiner Wirthe. Begreiflicher Weise erhielt er, zumal seine Lebensweise anscheinend die solideste war und er auch als sehr reich galt, leicht Zutritt in gute BürgerkreZse. So gelangte er auch in die Familie eines reichen türkischen Kaufmanns, dessen reizendes Töchterlein sich in die blendende Erscheinung des Griechen sterblich verliebte. Papa selbst hatte den prächtigen" jungen Mann rasch lieb gewonnen und er machte keine EinWendung, als man zu munkeln begann, Papacosta werde sein einziges Kind heimführen. In der That waren die Dinge bereits so weit gediehen, daß der Tag der Verlobung festge'.TÄ' und auch der geschäftliche Theil der Angelegenheit schon so gut wie geordnet war. Dle vorläufige Mitgift sollte eine Viertelmillion Gulden -betragen. Da, knapp kor der feierlichen Verlobung, erklärte der Bräutigam in spe, er hahe soeben eine wichtige telegraphische Nachricht in eine? Familiensache' erhalten und müsse noch am selben Abend nach de? unga?'schen Hauptstadt reisen, von wo e? ehestens zu?üctteh?en we?de. E? kam abe? nicht wieder, und zwar aus dem t?iftigen 3?unde, weil ihn die Budapester Polizei dingfest gemacht hatte. Und dies kam so: He?? Papacosta hatte das Stubenmädchen seine? Wiene? Wi?thin schnöde behandelt. Eines Morgens, als die Schone das Schlafzimmer von dem JungzeselTenAppartement des auch von ihr heimlich bewunderten Griechen in Ordnung bringen sollte, bemerkte sie eine große schwere, mit drei Schlössern versehene und fest erschlossene Ledertasche die sie mit der bei Zofen manchma5,anzutreffenden Neugierde betastete. Der Inhalt fühlte sich seltsam an. Es mußten spitze Instrumente in derTasche sein. Äluf ihre Frage, was in der Tasche wohl sein mag, fuhr Herr Papacosta sie barsch an, gabihr einen nicht lehr schmeichelhasten Beinamen und bedeutete sie, daß sie sich um derlei doch nicht kümmern solle. Die Äeleidiqung schärfte aber nur die natü?liche Intelligenz des Kammerkätzchens und Herr Papacosta ward von da an , von einem weiblichen, freiwilligen DeZecriv Seobacbtet. Die verletzte Eitel-
keil des Stubenmädchens sollte dem genialen noblen" Gauner verhängnißvoll werden. Er seinerseits merkte bald, daß er sich eine Feindin gemacht, iie ihn im Auge behalte, und da ihm dies nicht erwünscht sein konnte, be-
schloß er, die Wohnung zu wechseln. Und um dies wiederum unauffällig ausführen zu können, unternahm er die erwähnte Budapester Reise. Die Zofe aber gab einem bekannten Sicherheitswachmann einen Wink, und dann nahm das Schiasal seinen iiaus. Das Stubenmädchen erzählte der Polizei von der mysteriösen schwarzen Ledertasche mit den drel versperrten Schlössern und dem Wtzlgen kantigen Inhalt, und wohl auch von anderen Wahrnehmungen, die es gemacht die Polizei forschte weiter, und das Ende vom Liede war die telegraphische Verständiauna an die Budapester Polizei, daß diese dem schönen Griechen alle gebührende Aufmerksamkeit schenken moqe. Das Ergebniß von all dem war ein sehr lohnendes, wie die Verhaftung Papacostas und seiner zwei vorqenannlen Spießgesellen, sowie die bis zetzt schon zu Tag: geförderten, im Borstesenden kurz erzählten Einzelheiten bewei'en. ", Ueber d bei den Verhafteten vorgefundenen Einbrecherwerkzeuge und die Arbeit" selbst wird von der Polizei )as Folgende mitgetheilt: Unter den Werkzeugen nimmt die wichtigste Stelle der Henkelbohrer 'ein. der in einen seinen sechs kantigen Bohrer endet. Mit diesem wird die' Easse. angebohrt, indem der Hölzknauf an die Brust gesetzt und so 'der Bohrer gestemmt wird. ES muß fleißig geölt werden, weshalb die Schränke? bei der Arbeit auch Leinenkittel tragen, um einerseits ihre Kleider zu schützen und anderseits keine Spur- zu hinterlassen. Es wird so lange gebohrt, bis der Bohrer in die zwischen den beiden Eisenwänden befindliche Sandschichte eingedrungen ist. Das so gewonnene Loch .wird sodann erweitert, und zwar mit eigenthümlich geformten 'Zangen, die eine gerippte, sägeartige Stahleinlage besitzen. Das Eisen wird auch ein wenig erhitzt und gebogen. Als Hilfe werden auch kleine Drahtsägen benützt. Wenn die äußere Kassenwand so geöffnet ist. wird der Sand entfernt und an das Oeffnen der zweiten Kassenwand geschritten. Ein langes Eisen mit gebogenem Ende oder Stahlschlinge dient dazu, eventuell Riegel zu heben. Zur Beleuchhing dienen kleine Diebslaternen, die innen mit Weißblech beschlagen sind und nur ein kleines 'Lichtloch haben, so daß daS Strahlenbündel nur auf eine kleine Fläche fällt und der Lichtschein nicht weit dringt. Dieselben Werkzeuge wurden auch bei Papakosta und seinen Genossen vorgefunden, nur weisen die Henkelbohrer und die Zangen eine Verbesserung nach der Richtung auf, daß sie nicht gegossen, sonde?n geschmiedet sind. Es wu?de 'wohl auch ein Ham mer vorgefunden, jedoch arbeiten die Schränke? mit einem solchen nur im äußersten Nothfalle und wenn es sich um das Abschlagen vonSchlösse?n handelt und da nu?. indem sie denselben mit Tuch umwickeln, um das Ge?äusch zu milde?n. Fü? die G?ündlichkeit. mit welche? dle Einbrecher ihr lichtscheues Gewerbe betrieben, sprechen die Vorstudien", welche sie gemacht haben. Wie ermittelt wo?den, ließen sie sich vo? d?ei Jahren in 'der Geldschrankfabrik von Lecher und Hildesheim zu Wien die neuesten Schränke zeigen und alle Ein richtungen erklä?en, wo?auf sie einen Schrank gegen Baar kauften. Diesen ließen sie nach der Insel Rhodus senden, wo e? ihnen als Ooekt fu? p?ak tische Experimente diente. Eine französische Legende. Das Jou?nal des Debats" hat seien Lese?n diese? Tage die E?zählung eine? f?anzösischen Heldenthat aus getischt, die vo? hunde?t Jah?en sich zuget?agen haben soll und an deren Wah?heit jed:? F?anzose um so liebe? glaubt, als die f?anzosische Ruhmesgel schichte de? letzten 25 Jah?e nu? unbesch?iebene ode? solche Blätte? aufweist, die man liebe? nicht aufschlägt. De? militä?ische Mita?beite? des genannten Blattes. Malo, berichtete übe? dieses in seine? A?t einzige hunde?tjäh?ige Jubiläum" und zahlt, wie Majo? Lahu?e, de? von Picheg? nach No?dHolland geschickt wo?den war, am 21. Janua? 1795 mit eine? ,Schwad?on Husa?en nach der Helde? gezogen, mit ih? übe? das Eis auf die daselbst tin ges?o?ene holländische Flotte zu?itt und diese eroberte, ehe die Bemannung derselben nur zur Besinnung kommen konnte. Mit ein wenig Kaltblütigkeit", heißt, es dann, hätten die Seeleute wenigstens von einem Theile ihrer Kanonen , Gebrauch machen können, aber die Kühnheit eines Feindes, mit dem sie' nicht gewohnt waren sich zu messen, hypnotisirte sie buchstäblich. und sie ergaben sich auf die erste Anforderung der kleinen Haaren, die um diese massiven Citadellen schwä?mten und sonst gewiß nicht so leicht in dieselben hätten einbringen können. Und bei dieser cheispiellosen Waffenthat eroberten die Sieger mehr Kanonen, als sie selbst Mannschaften zählten." Mit dieser Eroberung einer Flotte hat es hinsichtlich der geschichtlichen Wahrheit ganz genau dieselbe Bewandtniß wie mit dem stolzen Worte: Die alte Garde stirbt, aber sie ergibt sich nicht da bekanntlich Cambronne, dem diese Phrase zugeschrieben wird, die Gefangenschaft dem Heldentode vorzog, indem er sich von dem hannoverschen Officier Halkett, der in den sechziger .lahren als General gestorben ist, ge fangen nehmen und an den Achfelschnüren in die feindliche Linie binüberzerren ließ.' Was die Heldenthat dieser Seecavallerie betrifft, so ist die nüchterne Wahrheit kurz gesagt die. cafc die hollandiiche Flotte am 24. Januar auf hohen Befehl der republikaMischen Regierung, die ausdrücklicb
oerooten t)aüt, einen .Schutz abzufeuern oder irgend welchen Widerstand zu leisten, den Franzosen überliefert wurde. Die Husaren, welche von dem Brigadegeneral de Winter, einem Nie-
derlander, nach dem Helder geschickt wurden, waren durchweg Bataven, und als diese vor den Schiffen ankamen. waren sämmtliche Geschützpforten verschlossen. Wiewohl von hollanbischer Seite wiederholt gegen diese Legende, die in Frankreich von Zeit zu Zeit mit periodischer Regelmäßigkeit aufgewärmt zu werden Pflegt, protestirt wurde, sah man sich dort durchaus nicht veranlaßt, der Wah?heit die Eh?e zu geben, wiewohl ande?e auswärtige militärische Zeitschriften bereits 1879 eine Widerlegung von dem ehemaligen Hauptmann de Bas aufgenommen hatten. Im Jahre 1882 verherrlichte em im Parise? Salon aufgestelltes Gemälde von Delort auf's Neue diese Heldenthat, die natürlich auch in dem Thiers'schen Geschichtswerke nicht fehlt. Hypnotlsirt wurde damals nicht die Besatzung von ein paar Kriegsschiffen, sondern der größte Theil des niederländischen Volkes, das um die Freiheitsbäume .tanzte und die Franzosen als Befreier empfmg. die aber derart haushielten, dab dem Volke die Augen bald aufgingen, denn wozu waren diese Boutiquiers", wie Napoleon I. in seinen Briefen an seinen Bruder Louis die Niederländer nannte. anders da, als um französische Armeen zu kleiden und zu unterhalten und riesenhafte Summen in den franzosischen Staatsschatz abzuführen. Merkwürdige Zustände. In dem gesegneten Staate KansaZ gibt es ein Städtchen, in welchem seit beinahe zwei Jahrzehnten höchst merkwürdige Zustände herrschen. In jenem Orte, Humboldt ist sein Name und seine Bewohnerzahl beläust sich auf 1800. gibt es seit 13 Jahren keinen Municipalbeamten. auch werden dort keine Steuern ausgeschrieben es waltet gewissermaßen ein Jnterregnum, trotzdem alljährlich Wahlen stattfinden und die Campagnen von den einander opponirenden Candidaten nicht selten mit der größten Erbitterung gefuhrt werden. Diese befremdenden Verhältnisse, welche anderen Municipalitäten zur Warnung dienen sollten, sind auf e:ne kleine Bondsgeschichte zurückzuführen. Es war im Jahre des Heils 1870, als unter dem obligaten Schmettern der Reclametrompete der Bau emer Eisenbahn von Junction City nach Parsons angekündigt wurde, welche der südliche Zweig der Union Pacific benamset wurde. Damals war das Bewilligen von Subsidien für den Eisenbahnbau im Schwange und so konnte es kaum Wunder nehmen, daß die guten Stadtväter von Humboldt in ihren enthusiastischen Hoffnungen auf die Segnungen, welche die Eisenbahn ihnen bringen würde, eineBondsaufnähme im Betrage von $175,000 zu Gunsten der Letzteren empfahlen und die Bürger derselben ihre Zustimmung gaben. Mit dieser Schuld sich nicht begnügend, sanctionirten sie sechs Jahre spater eine weitere Bondsanleihe in Höhe von $25.000 für die Fort Scott, Humboldt & Western Eisen bahn. Diese Linie wurde niemals vollendet und in Betrieb gesetzt; Alles, was von ihr geblieben, ist das Bahnbett, das man von der Missouri Pacisie sehen kann. Die als Subvention gegebenen Bonds wurden von den Financiers der Bahn natürlich so schleunig als möglich zu Gelde gemacht und der Erlös eingesackt, ohne daß die Herrschaften sich um die Erfüllung der ihrerseits übernommenen Vervflichtungen graue Haare wachsen ließen. Als den biederen Bewohnern von Humboldt endlich die Augen aufgingen, war es zu spat, sich aus dem bosen Handel zu ziehen, und sie nahmen zu verzweifelten Mitteln die Zuflucht. um die Bezahlung der Zinsen zu hintertreiben. Die Bondsinhaber nahmen natürlich die Hilfe de? Ge?ichte in Ansp?uch und im Jah?e 1876 e?schien zum e?sten Male ein Ge?ichtsbeam!e? in dem Städtchen, um die fälligen Zahlungen auf dem Zwangswege einzut?eiben. Seine Mission hatte frei Iich nicht den erhofften Erfolg. Die Municipalität hatte sich in Wohlgefallen ausgelost und es gab dem Ge setze nach keinen Mayor, wiewohl eben erst eine Wahl stattgefunden hatte und ein Bü?ge? mit diesem Titel pa?adi?te. Seit 13 Jahren hat sich die Situation nicht verändert und erst nach Ablauf von zwei weiteren Jahren wird eine Aenderung der Verhältnisse erwartet, denn nach dieser Frist verjährt die Schuld und Humboldt kann frei aufathmen. Unbeschadet von diesem Wirrwarr Kalten übrigens die Bewohner von Humboldt die Ortsaffären in Ordnung. Alle Jahr wird der Mayor sowie der Stadtraöh erwählt, die bisherigen Gewalthaber treten in das Pri vatleben zurück, allein die Neuerwählten bleiben gleichsam an der Schwelle stehen, da sie ihre Aemter nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise übernehmen. Der Mayor leistet den Amtseid ebenso wenig wie die Mitglieder des Stadtraths; der Letztere hält zwar Sitzungen ab, aber nur als ein Bürgercomite, dem der Mayor prasidirt. Es wird ein Marschall, Straßen-Commissär, Clerk u. s. w. ernannt, doch besitzen diese Leute nicht die geringste gesetzliche Autorität und der Stadt-Marschall darf nur in seiner Eigenschaft als Marschall des Township Verhaftungen vornehmen. Selbstverständlich ist von einer regulären Steuererhebung auch nicht die Rede, die zur Deckung der unabweislichen Ausgaben nothwendigen Gelder werden vielmehr auf dem Wege der Suösc?iption zusammengeb?acht und dies hat zu? Folge, daß . llbe?all die größte Sparsamkeit obwaltet. Der derzeitige nominelle Mayor ' ist der Herausgeber einer in Humboldt seit
29 Jahren existirenden Zeitung. W. T. McElroy mit Namen. Dieser erklärt, daß die Bürger zu einem Vergleich mit den Bondsinhabern bereit sind, wenn die Letzteren sich mit dem. was sie selbst in Wirklichkeit für die Bonds bezahlt haben, zufrieden geben, nämlich 25 Procent des Nennwerths; wer aber in Humboldt jemals wieder einer Bondsanleihe das Wort reden wollte würde ohne alles Eeremoniell gehängt werden.
Noch genug Lklavereit Nicht nur in manchen einzelnen Fällen hat die körperliche Sklaverei bei uns buchstäblich bis in die jüngsten Tage hinein bestanden, sondern es gibt auch noch ziemlich weithin gewisse Bräuche, welche thatsächlich auf dasselbe hinauslaufen. Jüngst meldete eine Depesche aus. Georgetown, Ky., daß zwei farbige rv... m.C.Cf . 3 Ti
tftuucu, uu ;oqcyi rlile cllllr, I jcyzn, UND IN oie einionigen neoowerwegen Vagabondage" auf sechs Mo-' geschichten etwas Abwechslung käme! nate an den Meistbietenden verkaust , Vielleicht auch noch Schlimmeres.
worden, seien. Das Eounty hat die gesetzliche Verpflichtung, darauf zu sehen, daß dieses zeitweise SklavereiVerhältniß unverbrüchlich durchgeführt wird. Im vorliegenden Falle haben nur Fa?bige auf de beiden F?auen 5"'!" wenigstens de? hä?1kfn ?Hhnnh1itnA I 3 .MAhtnn testen Behandlung als Sklavinnen dortiger Weißen, entgingen; doch war , dies nur eine Ausnahme. Nicht nur nn Staate Kentucky. son dern auch nicht selten anderwärts im Süden, besonders in vielen Counties ' . i rt ;r? r v r r r m von Louisiana, soll dieser selbe Brauch i noch gegenwartig thatsächlich geübt werden, derart, daß der Sheriff zede farbige Person, welche der Vagabondage" oder einer unbezahlten Schuld" ubersuhrt lst. auf bestimmte Zeit in die Sklaverei versteigern kann. Dabei ist wohl zu beachten, wie leicht derartige Ueberführungen sind. Kann doch jeder Plantagenbesitzer, welcher farbige Arbeltskrafte hat, die er durchaus festhalten will, sich auf irgend eine kleine Schuld berufen, resp, die Leute stets in Schuld erhalten (nach demselben Recept, wie es z. B. auch in manchen großstädtischen Schmutzindustrien Anwendung findet!) Auch die Anschuldigung der Vagabondage ist lederzeit sehr leicht zu erheben. So kann es Plantagenbesitzern leicht gelingen, Arbeitskräfte für deren bloße Unterqaltskosten zu kriegen und zu behalten, denn was dem Sheriff bezahlt werden muß. fallt sehr wenig m s Gewicht. Abenteuerliche Forderung. Der biedere Anspruchs-Serichtshof m unserer Bundeshauptstadt muß sich wieder einmal über die berühmte oder V!..?"l?ierung. auf uiv -jjtmwnzn ncres ano in nrizona, die ehrwürdigen Köpfe zerbre - chen. Die Geschichte dieses' Anspruches könnte einen Rider Haggard zu einem nicht minder abenteuerhaften Roman ve?leiten, als es z. B. König Salomos Goldg?uben sind. Ba?on Pe?alta war einer der spaNischen Abenteurer im Anfang des 18. Jahrhunderts. Derselbe soll dazumal vom König von Spanien mit Ländereien in A?izona, welche einem Königthum gleichkommen, beschenkt wo?den sein. Darüber brauchten wir uns nun weiter keine Sorgen zu machen; dat ls all lang her , wurde Fritz Reuter sagen. Vor zehn Jahren ungefähr trat aber die Geschichte in eine neue Phase. Im südlichen Californien wurde nämlich eine Baroneß Peralta von einem James Addison Reavis entdeckt-. welcher ' nicht versäumte, sie zu heirathen, dabei ihren eigenen, unter Umständen so werthvollen Namen neben dem seinigen bestehen lassend. Dieser Reavis hat es sich nun gelobt, jenen schimmligen Landanspruch, an welchen schwere Fragezeichen hängen, im Triumph zur Geltung zu bringen, und hat mit schier unglaublicher Findigkeit und .Geduld alle möglichen A?chive in Mexico, Spanien und in unse?em Lände du?chstöbe?t, um Anhaltspunkte fü? seine Fo?de?ung zu finden. Mit einem g?oßen Kasten voll Documente. U?sch?iften und Photogeaphi'en rückte e? vor das Ge?icht, und das Betreiben seines Anspruches hat den Verkauf von Ländereien im ganzen südlichen Arizona ernstlich geschädigt, resp, gelähmt. - Die Bundesregie?ung gelangte von allem Anfang an zu de? Uebe?zeugung. daß diese? Ansp?uch ein obe?faule? sei. und sie hat den Cong?eß um eine Bewilligung von 25,000 ersucht, um dies zu beweisen. Hoffentlich wird die Sache damit abgethan werden. Soldatcnspielcnö. Manie. Fast , bei Allem, was man hierzulande angreift zeigt sich alsbald die Ueöertreibungösucht. Noch sind wir von einem allgemein durchgeführten öffentlichen Turnen der Schuljugend, und überhaupt, von einer vernünftigen und systematischen Pflege der körperli chen Interessen neben denjenigen, - der. Geistesbildung, weit entfernt, und schon ist vielfach eine Manie für das militärische Exerzieren von Schulkindern, unter obligatem Trommelwirbel und Trompetenschall und mit Schieß und Fechtwasfen, eingerissen. Diese Bewegung ist gleichzeitig mit einem zunehmenden Interesse für ein großes stehendes Heer in unserem Lande, mit einer sich gerade in echt amerikanischen" Kreisen zum Theil geltend! machenden abgeschmackten' Napo leon-Geschichts, und . Bilder-Begeiste-rung' sowie mit anderen Erscheinungen aufgekommen,' welche nicht .zu den ersreulicheni'vom Standpunkt . normale? Entwicklung eines ' demokratisch-repu-blikanischen Volkslebens gerechnet, werden können. So vielfach fehlt es noch an ordentlichen öffentticheni Schulräumlich leiten.
im alle ztmoer aufzunehmen, unv an Gelv, um die Volksbildung, mit der ivir uns so ungeheuer brüsten, allge.nein zur Wahrheit zu machen. Aber in manchen Städten, in denen es in dieser Hinsicht gerade am Traurigsten aussieht, fehlt es nicht an Geld für lunte Knabenbrigaden", Exerziermei.ter. Fechthallen u. s. w. Sogar auf zie angloamerikanischen Sonntagsschu'en, die den Kindern Friede auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen" beibringen sollen, erstreckt sich diese Manie, und haben wir schon viele solche Militärbrigaden oder Legro nen" Don Jungen wie von Mädchen! Es fehlt nur noch, daß die öffentlichen und andere Schulen als 'solche auch alle Kosten der Unifo?men und Waffen bestreiten, worin immerhin noch mehr Logik liegen würde. Was soll bei alledem herauskammen? Vielleicht, daß Jung-Amerika
i ! mit den Waffen noch weit vielseitigeres , Unheil anrichten kann, als bis jetzt l. ' c i m . Seutstye ZoctUTlaQtlQUiu Pro Vln,z?randnbnra. Berlin. Wegen eines neuen GfnrnKT2 tft Kr fimiTtrt AflU Kla??e ve?haftet wo?den. E? ' . . ' ' je u Hotelbesitzern, u. A. auch .sden. ein imme?. in welchem er Waaren lagern könne. Falls aaw v. V. C.l.f. ' v rm ankommen sollten, möge der Hotel- . besitze? etwaige Auslagen dafür entrichDer Genannte sandte dann Ki-'-k I - sten mit Sand oder Stemen, auf die er 100 bis 150 Mark Postnachnahme erhoben hatte. In den meisten Fallen sielen die Hotelbesitzer hinein. Der an der Ermordung des Nachiwacaters Ziegler in Plötzensee bethei?igt gewesene Fanz Möser ist verhaftet worden. Nieder-Sch'önhausen. Der Postgthilfe B. ist nach Unterschlagung amtlicher Gelder seit einigen Tagen flüchtig; die bedauernswerthen Eltern haben das Defizit bereits gedeckt. Potsdam. In Alt-Glienicke wurden der 25jährige Klempner Karl Kalks und seine Frau wegen Faychmllnzerei verhaftet. S p r e m b e r g. In Pulsberg verbrannten bei einem Stubenbrande die vier Kinder der Frau Christiane Bogan im Alter von einem bis zu veoen ren. Zprsvin, Vonnern. Kolberg. Letzthin wurde die Fernsprechverbindung zwischen Kolberg. Alt-Damm, Stargard, Anklam, Greifswald. Stralsund.Wolgast, Swinemünde. Seebad Heringsdoef. Ahlbeck und Misdroy eröffnet. Vrovtn, Vosen. Schneidemüh l. Das Anerbie1 . i , ten des Berliner Brunnenlecynners zgeyer. durch zwei artesische Brunnen. tvtlche an einer Anhöhe autzeryalv ver . Stadt anzulegen, feien, ein Wasserwerk . herzustellen, welches unsere Stadt mit ! gutem Wasser versorgen würde, ist von der Stadtverordneten - Versammlung abgelehnt worden. . P o s e n. Im hiesigen Stadttheater gab bei der Auffürung des Propheten" eine Versenkung nach und drei ! Sängerinnen und ein Sänger stürzten hinab. Ihre Verletzungen pnv nur leichte. In der O?schaft Kulm sind sind ein Tagelöhne?, dessen , F?au und die Tochter du?ch Einathmung von Kohlenoxydgas erstickt. V:nVin,Sai,sn. E?furt. Neulich Abend ist auf dem Pete?sbe?g de? Sch?iftsetze? Fe?dinand Mülle? ve?haftet wo?den, weil er einen Militä?posten gehänselt, mit einem Stock geschlagen und schließlich mit einem Taschenmesser in's Gesicht gestochen hatte. De? Attentäte? soll ftühe? wiede?holt Anfälle von Geistesgestö?theit gehabt haben. N o ? d h a u s e n. Auf dem BahnHof in Roßla am. Harz ist der Monteu? K. auS No?dhausen, de? den Nachtzug zu seiner Rückkehr hatte be-. nutzen wollen, vom Zug erfaßt und vor den Augen seiner Braut getödtet worden. W i t t e n b e ? g. Postinspecto? Plane? von hie? kam auf einer Jnspections?eise vom Wege ab und wu?de bei Hohendo?f e?f?oren aufgefunden. provin? XfdjltJXtru B ? e s l a u. Das Dach de? Ka-' se?ne des 6. T?ain-Bataillons, in welchem die Montirungskammern eingerichtet sind, ist zu? Häfte abg'beannt. Das Feue? ist ve?muth!ich du?ch einen schadhaften Kamin veranlaßt. Die definitive Schlußabrechnung vom achten deutschen Tu?nfeste ergibt ein Deficit von ci?ca 25.000 Ma?k. welches du?ch die e?ststelligeGa?antie de? Stadt B?eslau von gleicher Höhe gedeckt wird. Die p?ivaten Zeichnunzen zum Ga?antiesonds werden demnach nicht in Anspruch genommen. K a t t o w i tz. Eine grausig? Blutthat ist in Brzcznike verübt' worden. Dort hat ein Bergmann.aus Wuth darüber. daß sein sechs Jahre . altes Töchterchen ihm statt de? Petroleumkanne die Oelkanne gebracht. daS Kind erschlagen. Der rohe Patron warf nämlich mit der Kanne nach dem Kopf des KindeS. daß es todt zu Boden stürzte. N e i s s e. Als muthmaßlicher Mörder der Elfe Groß , in Breslau ist in 5?orwag derFleischergeselleWagner verhaftet worden. S ch o p p i n i tz. Verbrannt ist der 16 Jahre alte Bergarbeiter Spinnrok in Wilhelminenhütte. Sp. hatte .sich zu wärmen, war dort eingeschlafen und durch die ausströmenden-Gase getödtet worden. S u m m i n. In de? Ncihe de? hiesigen Bahnstation wurde der Bremser Kuldla aus Plania, welcher während der Fahrt von seinem Sitze gestürzt war, gerädert. Der Unglückliche war auf der Stelle todt. , Vheipravink. Bachara ch. Bei derRenovirung unserer Kirche wurde vo? einigen Tagen in einem Gewölbe ein Sara mit
Ya JÄK
Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,
Ä. Heilt sicher 's Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, einer mannttcyen eicye gesunden. Dieselbe hatte ein Gebetbuch in der Hand, in welchem geschrieben stand, daß der Entschlafene 1613 geboren und 1689 gestorben sei. Die Leiche war noch vollständig erhalten. Düsseldorf. Im alten Gefängnisse an der Akademiestraße befinden sich gegenwärtig 469 Strafgefangene, 86 Untersuchungsgefangene und 15 Häftlinge. Diese? Tage wu?de auf dem Hauptgüterbahnhofe der Bahnbofsnachtwächter Hein?. I. von einem Zuge übe?fah?en. De? ' Mann sta?b gleich nachhe?. Ebe?feld. Die He?dfab?ik Gevelsbe?g in dem O?te gleichen Namens, ein bedeutendes Etablissement diese? Fabrikation, ist niedergebrannt. Köln. Ein aus Uz Siegburger Strafanstalt vorgeführter schwerer Verbrecher entfloh, nachdem er von dem hiesigen Gericht wegen eines neuen Verbrechens abgeurtheilt worden war. Er entkam unter Mitnahme eines einem Zeugen gehörenden Hutes. Trier. Durch Gasausströmung verunglückten zwei taubstumme Brüder, der eine ist todt, de? andere dem Tode nahe. Malmedy. Zum Commandanten des Truppenübungsplatzes zu Eisenborn ist Oberst v. Korus aus der Festung Glatz (Schlesien) ernannt. Derselbe wird seinen Wohnsitz in Malmedy nehmen. Xanten. Vor dem hiesigen Amts gericht wurde eine Anklage gegen Herrn Stadtverordneten, Franz Oomen und Herrn Rektor Dr. Lassalle auf Uebertretung des Vereinsgesetzes verhandelt. Beide wurden für schuldig befunden und zu 15 Mk. Geldstrafe verurtheilt. (Die betreffenden Herren hatten sich mit einem Theile der Stadtverordneten in einem Privathause bei einem GlaseBier zusammengefunden, um eine communale Angelegenheit zu besprechen. Des wegen wurde die Anklage wegen Übertretung des Dereinsgesetzes erhoben weil keine polizeiliche Anmeldung erfolgt war.)
Vom Jlanvr. DerMennoniten- Bischof John H. Oberholtzer ist im Alter von 87, Jahren in Centre Valley, Pa., gestarben. Er hat im Jahre 1847 an der Spitze der Sonderbewegung gestan den. die zur Gründung einer . neuen Kirche auf einer, freisinnigen Grundlaae füllte. Jn Tennessee sind die Versicherungen 'van Kindern auffallend zahlreich geworden und es wird behauptet, daß viele Kinder getödtet werden, damit die Versicherungsbeträge erlangt werden! könnten. Hauptfachlich sollen Neger dies fu?chtba?e Handwe?k treiben, indem sie die Kinder entweder erdrosseln oder dem Hungertode aussetzen. Eine in der StaatsgesetzHebung eingereichte Vorlage verbietet deshalb in Zukunft Uebernahme von Versicherungen für Kinder, und eine besondere Commission ist eingesetzt worden, um eine Untersuchung betreffs Kinderversickeruna zu .veranstalten. Im westlichen, Nebraöka allein sind 30.000 . bis 40,000 Perso-. nen auf Unterstützung angewiesen, wie der von einer Reise durch die nothleidenden Gegenden .Nebraska's, Kansas' und Colorado's zurückgekehrte Dr. Louis. Klosch in New. York berichtet. Derselbe hat Besprechungen mit deu Gouverneuren genannter Staaten über die Lage gehabt und die Zahlen nach zmtlichen Quellen .zusammengestellt. In Kansas sind nach ihm etwa 3.500 Familien mit 16M) Köpfen von allen ZNitteln entblößt. Do?t wie m Neb?aska ist be?eits viel zur Linde?ung der Noth geschehen: Lebensmittel und Kleidungsstücke sind in,g?oßen Massen ve?theilt wo?den, Kohlen we?den von den Grubenbesitzern frei geliefert, die Kohlengräber berechnen . keinen Lohn für Förderung und die Bahnen nichts für den Transport. Aber die .Noth ist ju groß und es wird noch bedeutender llnstrengungen bedürfen, um alle Menschen bis zur nächsten E?nte zu erhallen. Das jetzt vom Staat gelieferte Saatgetreide wird von den Leuten gemessen; Rindvieh undPferde haben kein Mutter und es ist zu beürcbten, daß der Viehstand , gänzlich ruini?t wi?d. Colo?ado kann sich, wie Klosch meint, selbst helfen. Dort, wie in Kansas önd Neb?aska, und auch in Slld-Da-kota, Oklahoma, No?d-Texas, . werde der gegenwärtige Nothstand aber - die Folge Haben,' daß man ernstlich daran zehe,'- durch lystematische künstliche-Be-' vässerung- die Farmer einigermaßen, unabhängig von de?, Witte?ung zu vachen.' Nach Klosch hätte der Ltaas-Untersillungsausschuß in Nejraska, über welchen so sehr geklagt -'nsde, seine Pflicht voll und ganz ge$33. 5Indy'S ytte Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten Apotheker, Laneafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen allen guten Apotheken? Ward Ortt., U. Kiefer S:M und Daniel Otjwart, Qholesale Ngente, IsVisuapol, Ind. .
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