Indiana Tribüne, Volume 18, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1895 — Page 3
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Alle in einer Reihe." ES ist ein ciqenartiqer Anblick, daS bunte Gemisch von Kurgasten aller 9!ationen, Sprachen, Trachten, Sttten nnd Gebräuche zu beobachten. das sich in Karlsbad cllmorgendlich im ' fxJLM !rw. r,a. tn vuupu.uiju, , "rV".?r.'V r der Hand oder an cmcm über die 5-a,ul-ter oder um den Nacken geschlungenen Nieinen, ZUM siedenden Svrudelquell drängt und wie Jeder geduldig wartet, bis die Reihe an ifj:i kommt, daS kostbare Naß zn schlürfen. Während wehr alS drei Jahrhunderten, pilgerten Männer und Frauen aller Stände und Klassen, vom Köniq bis zum Bettler, nach Karlsbad, um Heilung von eingewurzelten Uebeln zn finden und neue Lebenskraft 31s gewinnen. Aber in unsern Tagen ier allmächtigen Konkurrenz haben nir weder Zeit noch Geld, um eine so weite Reise zu untemehmen. Dafür wird uns das Karlsbader Wasser entweder in seinem ursprünglichen Zustand, d. i an der Quelle auf Flaschen gefüllt oder in Pulverforn:, als an Ort und Stelle auS dem Epruoelquell abgedampftes Karlsbader Spnldelsalz in's Haus gebracht. DaS Wappen der Stadt Karlsbad und der Namenszng Eisner öMendelson C 0., Alleinige Agenten, Skew York, ist auf jeder Flasche. Man hüte sich vor Berfälschnngen. G. Leukhardt, SAL002T, Ecke Obio & Noble Straße Beste Getränke und Cigarren. Liincli. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler In SiedachMaterial, S ud S pl ead? Roofiu?, wafferbichte Eheettng, fener eßem Liphalt-Jilt. Stroipapxe, Dch ad Vif tallSbea ,e. ,e. Office: 169 Xveft v?ary kaud Strafte. Telephon!. Dachdeckers i. ghtze und verantwortliche Dachdecker. Sie dicher. Trinidad und illvntte pdalt'DScher. lle Arten Lulxiflttin'L2chtr mit bestem viatertal. Cfftcc: No. 169, Sard : 180 $3. Marylandftr TelevSon 881. JndisnavottS. Jud. TheodoreStein, Nachfolger en W. E. nderso. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Vtol 86 OS Market Straße Indianav o li. Ind. werden nach den deften Verödn, den Auge angepait. Telephon 12SS Nnterftützt die UNION CO - OPERATIVE L a n n d r y, Xtriete Am Uip Sasbäche. o. 138, IM und 142 Virgwia vmue T. E. Somerville, Manager. CAI I OBTAIlf A PATENT f Tot prompt aoswer ana an M U w . MUNri N Se CO. who bT bad oar)r ohy yem' l cc nnMf. nninlnn. Wrlt tt ciMrieae In tb oatent fcnslcea. Commiatca tlons strlctlr confldentiaL A llandbook of IaXormation concernimr mienim uu oow w wo lal a tttem int fre. Also a catalogua oX mechaiv? IcM and ictentlflo books sent sree. . Patanu taken throogh Munn k. Co. reoelra tokl notloein the Hlentlfle A merlcan, and tboa ara brougbt wldelr beforale publlcwltfa. tu coit to ti taxentor. TWs indld raper, ,1! wMklr,aleffaDtl7lllnstrated,bas bTfartbe iMt irooiatioa of anr acientlfle work Ja tb ria. l J t TUT. eampis c pin iui iier. fconaaa. wltb pJana, nablic ouilders io ahow tb Aii nitrai tn flAlora. ind DootoeraDC tatest ceaicn ana lecura oonuncia, Aaaresa van co atw yokx. jui bboadwat. Dr.Gr.F.Theel, 1317 Arch Str., njbüaMp&ia. v. t ttnjtji, wahr 5ptiaiift in Smeril btt heil a6fm f ctbft i berühmteste r,t all ander gingen. Dr. Theel ist der einzige rzt der Out der all drei mtdiztnuien schulen (die u. die Reu und txt u Serwäbltej studirt, VVH t. " - " - Hüt S?phüi,. schwur. Mund, und .llUv f.i W .ff. d.i. w .k5k,. Or v.Y Idffd,ftuag UNS ssvigtn u 4 Z4elw, bei derb!rthttt edtt uv. w&m roiarn VB u: hatekiR. flüfl. Verengerungen., di och so venweifeltfind. ommt oder nttt ?rechftudknVorgk'',9bl, , Uhr.LbendS utS9r. wiutetKt nd Samstag, J i uhr ag..bi..,ubr. Losv!tal'Aer:te aenaen febl. 54. sb !.. i u"g d.r .ad FK?ÄM?Ä ZrKWii,.t, Zpruch darauf miö tta, tat jte eb 7t.5Ä:.M m?ch i?Jhre?Z.W lunq. w.:cy, j.doch b, irinln mär. T-nnBmi 5'. ' . rückkam ich ,n Dr. . 7laicna un ?viiu.v.. rklZrtt. Ich gknz ins.m. khandlu u KsMuN't?.. L?.7.;? fettTOW!.
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A in r r i f fr 1t ( r 2t !U e l U U 11 C . Roman von Adolf Streckfuß. (Fortsetzung.) .lc rlT? Eindruck auf Alle, die sie horten, auf , c . .. J.Ä. i r ,.k m.k,v,.. auf die Zuhörer nur ?uf ben Ginen izu , c um iwic cu, aus ücu Angeklaqten Schmch selbst sckien sie ihren Eindruck zu verfehlen. Während Iobst, an allen Gliedern zitternd, die furchtbare, auf ihn abschleuderte Anklage hörte, hlieb Schmitz vollkommen ruhig und gefaxt. Mitunter flog es wie ein schmerzliches Lächeln über sein bleiches Gesicht, er schüttelte dann wohl l:ise-den Kopf, so, als sei er erstaunt, da solche Beschuldigungen! gegen ihn erhoben werden könnten, aber nicht ein:n Augenblick erschien er beunruhigt, und als er sich nun erhob, um, der Ausforderung des Präsidenten entsprechend, sich über die Anklage auszulassen, geschah dies in so ruhiger und würoiger Weise und txrbe! doch mit so U redten Worten, daß er die durch die Anklage erschütterten Sympathien für sich wieder gewann. Die ganze Anklage gegen ihn .ieruhe, so versicherte er, aus einem unseligen Irrthum, sie sei begründet auf die Aussagen seiner unglücklichen Frau, diese Aussage aber sei entsprungen dem Pbantasiegebude einer Wahnsinnigen. Seit lener Brandnacht, nach welcher eine Frau lange Zert in Folge des Schreckens und der Wunden schwer errankt sei, habe ihr sonst so klarer Geist gelitten und seit dem Tode ihres Kindes sei er völlig umnachtet gewesen. Jder, der seit jener Zeit mit ihr in Be rührung gekommen, habe erkennen müssen, daß sie wahnsinnig ser. Docor Berg, lhr Arzt, habe ihm erklart, hr Zustand sei hoffnungslos, unheilbar, sie müsse in einer Irrenanstalt uneraebracht werden, weil sie in ihren Anfällen von Raserei sich selbst und Anderen gefährlich werden könne. Er habe sich hierzu nie entschließen können. denn die Liebe zu ihr habe unerschütterich sein Herz erfüllt. Dies ser fern Unglück gewesen. Er habe furchtbare 5lahre mit ihr durchlebt. In den Phantasien des Wahnsinns habe sie sich eingebildet, er habe den Brand angelegt, der ihr so verhänqnißvoll geworden sei, und zu diesen fixen Ideen haten sich bald auch andere gleichartige gesellt. Wenn sie in den Zeitungen von einem Verbrechen, gelesen oder wenn sie von einem solchen gehört habe, sei stets n ihrer Einbildung er der Verbrecyer Wesen und mit wunderbar reger Phantasie habe sie dann sich alle Nebenumstande erfindungsreich ausgebackt, durch welche ihre Einbildung berästiat werden konnte. Sie habe ihn dann mit wilden Vorwürfen gepeinigt, geaen welche kein freundliches Zureden geholfen habe. So seien alle die Truggebilde entstanden, denen sie in ihrer letzten Vernehmung vor dem Amtsnchter Biederer Worte gegeben habe, die sämmtlich nur Auögeburte ihres Wahnsinns, irer kranken Phantasie gewesen seien. Die Anklage bedauere, daß diese Aussage nicht durch einen Eid bekraftiat worden sei, er aber freue sich darüber, daß seiner Unglücklichen Frau ein falscher Eid erspart worden sei, den sie zweifellos geleistet haben würde, denn .sie habe nicht gelogen, da sie ja selbst von der Wahrheit der Trugbilder, die ih:e Phantasie ihr vorgespiegelt habe, überzeugt gewesen sei. Am letzten Tage ihres Lebens habe r Unqluckliche besonders schwer unter dem geistigen Drucke ihres Wahnsinns gelitten, Doctor Berg, der ihm noch einmal gerathen habe, sie in eine Irrenanstalt zu brmgen, werde dies bezeuaen. Als er am Abend dieses Tages schwer verwundet von Jobst, m das Haus gebracht worden sei und sie sein Blut gesehen habe, sei ihre wahnsinnige Erregung noch gestiegen, und das Resultat derselben sei ihre Aussage vor dem Richter Biederer gewesen, durch welche ihre Aufregung den höchsten Grad erreickt babe. 5lhr schneller, vlötzlicher od, den Doctor Berg ihm ost prophezeit habe, sei die Folge dieses Paroxismus gewesen. Die ruhige, würdige Art, mit welcher Schwitz überzeugend die Aussagen seiner unglücklichen Frau kennzeichnete, indem er gegen diese nur ein tiefes Mitleid zeigte, ihr nicht den aerinasten VorWurf machte, wirkte sehr günstig für ihn dieser günstigeEindruck aber wurde erhöht, als er nun werter auf die gegen ihn erhobene Anklage emaina. Er verzichte darauf, so erklärte er. iq zu vertheidigen gegen alle die zahl reichen Anschuldigungen, welche ledig, lich auf das Zeuaniß seiner Wahnsinn: gen Frau begründet seien, er würde jetzt ebenso wenig seine Unschuld an Verbre chen, die zum Theil vor vielen Jahren begangen worden seien, beweisen kon tta, wie oer taatöanwalt .eine Schuld beweisen könne; wohl aber müsse er eingehen auf einen schweren Vorti,trf Yr In k Ys?s. !5 fcfc ii4uufc uium Mit ..- r y m 9 . . . m , , . , hoben ui, auf den, daß er Mit rasfiNir ' . . ter Bosheit . den Verdacht, alle diese Nerbrecken beaanaen u baben. oeaen y . - , " " ' ' selNkN irttUNd. dkN Amerikaner. GtZ Lvn,,;' w ft,r,:rsri ' u vorgerufen und gefordert habe, er habe , Gegentheil einen anderen Vorwurf derdient. den. daß er aus Freundschaft und Dankbarkeit für den Amerikaner sch dem allgemein gegen diesen verbrei.lÄ C3B kl, Wlk stich 0ttS Dltlch Zahlreiche Zeugenaussagen beweisen lajie, aus oas Eifrigste bestrebt gewesen sei semen ,xttund zu vertheidigen, obgleich ost m tC O, ir.t P.l. t!. ncge lym zint cu Anklage gegen einen Mann erheben, zu
ich'.d 1 auigciiiegcn ie en, oo oie 5, ToZr . eheste, ser Verdaazt nicht doch vielleicht be-. e.
m.( nit .ui u i .;;v. r.: rca rz :t r. ..
SS''tiX$l ???rC.r 3r ütW?. Dankbarkeit im m Dienste des Amerikaners auSünunteruchung V. derpsllchtet sei; aber m dieser schweren gehalten habe, obgleich , er immer .den '"b''; Stunde müsse er zu feiner eigenen machi rxhaU habe, dafe dies Hub
y- i r , , . , - uechtsertlgung erklaren., wodurch diese L?!fel in ihm entstanden seien und halb er sie unterdruckt habe; es werde ihm unendlich schwer, die . Mit l'wem sSweren Verbreche befleckte
)rtnalf ... I SSr'd'.
1 ä Wä ,M,ds Gh-wnib jaU. welches iiitfot sn hrZ'JyZ habe f ttWten, nn-l . e n i Mü einfachen Worten erzählte er nun sein erstes Zusammentrefsen mit dem Amerlkaner und daß er m diesem K??!? i tm i . ? lyaier, rnn Lieutenant von Dvssern. erkannt babe. Er konnte mcöt J" 9 e,: ' . r. , ' :umum, zur rnarung seines öiau , f e?8 m kurzen Worten eine Darstellung ' .res erorecyens zu aeoen. ourcy weicyes Verbrechens zu geben, durch welches riPT lrprrnTTPT rn yTinrnT aiiT ;k rnr
Ö .!, v..a.fc g. u'",' lzinrereinanoer aoseuern, eine? mmocnach Amerika gezwungen worden sei, nf n8 to2rb, den Kov? treffen
aber er zeigte bei dieser Darstellung die größte Milde gegen seinen Freund, er bemühte stch, diesen so wenig schuldig m a . I e:nen Mord oder gar einen Raubmord, . ' " S S . ir 7, 7- i sondern nur eine Tödtung, vielleicht n der Nothwehr, vielleicht auck in einein geheimen Duell, habe der Herr von )yjsern begangen. Diese Ueberzeugung ' habe er stets gehabt und deshalb habe er sich auch nicht entschließen können. daran zu glauben, daß ein Mann, der sich ihm gegenüber stets 'als ein ausopferungsfreudiger Freund bewiesen, der ihn mit immer neuen Wohlthaten überhäuft habe, die ihm allgemein zu geschriebenen Verbrechen begangen habe. izrjt nach dem Postrau seien auch ihm ernste Bedenken aufgestiegen, aber er habe sie gewaltsam unterdrückt, er habe dies müsse er sich vielleicht zum VorWurf machen nicht an die Schuld deS Freundes glauben wollen, endlich aber habe er doch an dieselbe glauben müs sen, als er den Besuch des Doctor Falk erhalten habe und als Falk ihm das von ihm oeun steinernen Kreuz gefundene Messer gezeigte habe. E habe dies Messer augenblicklich erkannt als das Eigenthum des Amerikaners, der kurze Zeit vorher zwei solche, ganz gleiche Messer von einem Hausirer gekauft habe, das eine für sich selbst, bas andere, um es seiner Tochter Else zu schenken, die ihm ost oez semen gartnerischen Arbeiten helfe. Als er daö Messer gesehen, habe, sich ihm unwillkürlich die Ueberzeugung aufgedrängt, der Amerikaner und jedenfalls der mit demselben mrng befreundete rothe An dres hatten zusammen den Postraub begangen, und als lhm dann Doctor Berg mitgetheilt habe, Doctor Falk werde jetzt die verruchten Räuber zur gerichtlichen Bestrafung bringen, da fei in ihm eim entsetzliche Angst erwacht. daß der Doctor Falk ein Opfer der von ihm ihre Entdeckung befürchtenden Räuber werden würde. Er habe Falk gewarnt, habe ihn gebeten, nicht aus dem einsamen Fußwege nach dem Rothen Hause zurückzukehren, aber sein Bitten sei vergeblich gewesen. AlS dann Falk ihn verlassen habe, sei es ihm unmöglich gewesen, der ihn mehr und mehr peinigenden Angst zu widerstehen, er habe die Pflicht gefühlt, Falk vor einem heimtückischen Ueberfall im Walde zu stützen, auch auf die Gefahr hin, dabei einen Kampf mit dem Ame rikaner zu bestehen. Er habe sich mit einem Revolver bewaffnet, den er zum augenblicklichen Gebrauch bereit in der Hand ehalten habe, dann sei er im Sturmschritt Falk gefolgt; mit rastloser Eile, um Falk noch einzuholen, sei er auf dem steinigen Waldweg fortgestürmt, dabei sei er gestürzt, der Revolver hab: sicv entladen, eine Kugel sei ihm in d Brust aeqangen. Schwer verwundet habe er sich nur mit Mühe erheben können, eZ sei ihm unmöglich gewesen, weiter zu gehen, da sei ihm zu seinem Glück Jobst u Hilfe gekommen, der den Schuß gehört -habe und dem Schalle nachaeaanaen sei. Auf Jobsts llrm gestützt, habe er den Rückweg nach der Mühle angesreten. Dies sei der einfache Hergang. Wenn Doctor tfai:, wie die Anklage behaupte, ihn als ewen snner Angreifer erkannt habe, so müt dies auf einem Irrthum, auf Zner Sinnestäuschung beruhen, vielleicht auch auf einem Trugbilde der Phantasie im Wundflebertraume, welches ihm nach oem Erwachen noch vorgeschwebt habe und welches er selbst für Wahrheit halte. Er, Schmitz, sei ebenso schuldlos an dem Mordanfall gegen Doctor s?alk, wie an allen anderen, ihm von der Anklage aufgebürdeten Verbrechen. In lautloser Stille, mit angehalterem Athem hatten alle Zuhörer der langen Rede des Angeklagten yelauscht, i:tzt, nackdem er' geendet, mußten sie rem Gefühl, welches sie bewegte, durch einige' leise geflüsterte Worte Lufl geken, sowohl die Geschworenen als die Zuhörer auf den Tribünen, unter ihnen war wohl nicht Einer, der noch an di Schuld des Angeklagten glaubte. ..Also doch der Amerikaner! Einer im Zuhörerraume sprach das leise Wort, aber es wurde gehört und un. willkürlich werter gesprochen; eS ist sva ter behauptet worden, auch die Geschwo renen hätten es sich gegenseitig zuge flüstert. Die. Aufregung war eine allgemeine, km? d;e Nlchter-bewahren ihre eiserne uye uno es war unmogncy. in ,uren Zügen zu lesen, aus dem des Staats snwalt5 schwebte em leichtes Lächeln, als er den Blick über die erregten ZuHörer fortschweifm ließ. r. cn "nv k c -1 cn..t . v t. i ojzt Plllttoestl gcoui irtuge uiu; üi Krf est ? r f,;,i-s,Zlä i v ow'l nit2ntTrtrTn nitf Wi npnm 4fTt Tfinfni rrv, "l" v tt Ö : Anklage, die mit der gegen Schmitz mTg verbunden wär. war doch Jobst bei llen Verbrechen,' welche der Sägemül jr h.qanaen haben sollte, als dessen c?cnosse und Mitschuldiger angeklagt! .st tauschte mit Schmitz , einen schnellen Blick aus. er nickte ihm zu. indem er wenig, ganz wenig, aber doch fiir ben Genossen auf der Ankgebank toabrnebmbar. den Kovf beweate. dann ' ' '.. " 7 . igann er mtt weinerlicher stimme, ine Unschuld zu versichern. Er habe pichtö begangen, gar Nichts Bojes, iem ,Zn,:kS Nnrecbt Ul dafc er so lan . m t m . m 9 iv. -f 1 1 - r s.Zg Freund, der rothe Andr:Z, alle die Kerwchen beganaen habe, die jetzt dem Sägemllller und .ihm in. die SchiHe ge. schLben würden. ' Ab gewiß gewußt . K "l' Äa1
fl a V VTTamW VnATikirn M rtu? at MSt, 8ÄS daß der Doctor Falk im Walde halb tobt flef dIogen orten feL Der Amerikaner habe ihm dies selbst erzählt und. ihm gesagt, er s:i verloren, wenn ihm gzH wfe er habe ihm 100 Tha. ftT Lrf.. iWn fiohW aus dem Walde durch das Fenster auf den im uivt uuiui vus fcfc uu Bett Liegenden schieße; aber er müsse Un Verwundeten in den Kovf treffen, zgett Liegenden schieße; aber .. m.....t. , .otwuuuuutu in ucu jvui da Iobst ein nie fehlender Schütze sei, de ihm dies leicht aelinaen. er könne cL it der Doppelbüchse zwei u w nmTfmr, Imn nss. i r , j I und zerschmettern. Jobst haU sich ge- ! weigert, stch zum Mörder dingen zu lutr" icm W w MllVtH V tr V V iinm iiiii j.raicr naai Dzm iciinacn ucc noch 100 Thaler nach dem Gelingen der That versprochen habe, sei er, um wemgstens die 10 Thaler zu erhalten, zum Schein auf den Wunsch , seines Herrn eingegangen. Er habe die Doppelbüchse genommen und sei hinaus gegangen in den Wald; hier habe er sich einen geeigneten Punkt gesucht, von welchem aus er cine ' vollständigen ! Ueberblick über die ziemlich hell erleuchete Krankenstube hatte. Ganz deutlich habe er den Verwundeten im Vett liegen sehen, es wäre ihm ein Leichtes geWesen, lbm mu einem 'sicheren Schuß eine Kugel durch den Kopf zu schießen. Einen 'Auaenblm habe lhn die Lust angewandelt, es wirklich" zu thun, die versprochene Belohnung der ungeheueren Summe von 100 Tbalern habe ihn gereizt, aber sein Gewissen hab: ihm geschlagen, da habe er sich schnell ent schlössen, er habe, um sich wenigstens die schon erhaltenen 10 Thaler zu verdienen, recht genau nach der Stelle in der Wand unmittelbar über dem Kopfe des Verwundeten gezielt und dann habe er zwei Mal hinter einander schnell geschössen. Als er dann m das Rothe Haus zurückgekehrt sei, habe ihn der Amerikaner mit bitteren - Vorwürfen über seine Ungeschicklichkeit empfangen und ihm qesaqt, jetzt müßten sie Beide selbst nac Waldyausen fahren, um Anzeige .davon zu machen, daß auf Doctoralk qesckossen worden sei, wenn sie zurückkehrten, werde sich dann wohl eine andere Gelegenheit finden, den Verwundeten stumm zu machen. Dies iei die reme Wahrheit, er habe sie bis her verschwiegen, weil ihm, einem armen Kerl, ja doch Niemand geglaubt haben würde, daß er absichtlich vorbeigeschossen habe; aber da er nun wirklich vor Gericht siehe, wolle er nicht leugnen und nicht lügen. Die Aussage des langen Jobst eriMie'wn G:r:catssaale ein ungeheueres Aufsehen, sie verbreitete ein ganz neues Licht über den inneren Zusammenyanq des Mordanfalls gegen Doctor Falk. Selbst der Saatsanwalt war über rascht, man bemerkte, daß er erstaunt aufschaute und den Angeklagten Jobst mit forschendem Blick betrachtete. War auch er, wie wohl die Geschwo rcnen und die fyifct?, lebt überzeugt von der UnHaltbarkeit der Anklage, von. der Unschuld des Angeklagten und der Kchu!d des Amerikaners? Fast schien es so, denn er verzichtete daraus, für jetzt 'die Anklage naher zu begründen, er machte sich auch mit keiner Frage in das .Verhör der Angeklagten, welches nichts Neues, sondern nur die weitere vulssuhrung dessen ergab, was sie be reits ausaesaat hatten. Klar und ein sach, offenbar mit der Ruhe des guten Gewissens, beantwortete der Säaemülser jede an ihn gichtete Frage, er hatt; zweifellos nichts zu verhehlen, er konnte deshalb freimüthig jede Antwort schnell ertheilen. Nicht so frelmuthia zeigte sich Jobst. ,hn druckte wohl irgend eine gcheime Schuld, er zögerte oft mit der Llntwort und sann nach, ehe er sie gab; aber auch seine Antworten widersprachen sich nicht, sie bestätigten überall die Aussagen seines Mitangeklagten und leine eiaenen. (ftortsetzuna folgt.) 9 Pferd'urn Sibirien . Von S. WerblunSki. Unter dm zahlreichen Forschungrei. sendln unseres Zeitalters, welche das unwirthliche Sibirien zu lyrem Relje ,iel machten, dürfte der Fürst Wja semtki eine der ersten Stellen einneh men. Er erachtete eS sur weniger praktisch, die Reise in einem Wagen, oder sonstigen Vehikel zu machen, zog e.s vielmehr vor, daS geduldige ioßleln xu bestelaen. welches zugleich sehr aus dauernd ist. Auch ging sein Weg nicht wie üblich auer durch Sibirien, sondern längs der Peripherie dieses asiatischen Reiches, so daß seine Forschungsreise als ein Ritt um Sibirien bezeichnet werden darf. Die eigentlichen Erlebnisse des fürst. lichen Reisenden beginnen mit seinem Herannahen an Jrkutsk, eme der be fanntesten Großstädte Sibiriens. Hier erietk, -r in finm dickten Nebel, wel ct.tt trod des sonnenhellen Himmels die Umgebung derartig verfinsterte, daß man vie Gegenstände aus eme ntter riuna von 20 Schritt nicht m:hr zu unterscheiden vermochte. Diese Finster mß hielt den ganzen Megan, auf emer Stecke von über 325 Meilen bis jrkutsk. sowie in ' dieser Stadt selbst. Auf den Anhöhen erreichte der dichte Nebel seinen Höhegrad, während eS im Thale etwas lichter war. Der Entstehü'nggrund dieser äußerst störenden Naturerscheinung ist in den großen Waldbränden sowie in den Bränden der 'großen Torflagerung zu suchen, und diese gewaltigen Brände haben ihren Grund wiederum darin, daß die eingeborene Bevölkerung, meist Jakuten und Tungusen nicht vorsichtig genug mit dem Feuer umgeht. Tie Leute haben zwar ihre Gebete und sonstige ceremonielle Vorrichtungen gegen diese Landplage, das hindert aber nicht da ran, daß diese Brände sich im Lause deS Sommers fünf Mal wiederholen. BemerkenSwertb ist eS noch, daß der Wind keineLweg eine Erleichterung mit sich bringt, vielmehr den Nehel noch mehr verdichtet. In- Jrkutsk- angelangt, befand : sich der Reisende, wie die ganze Stadt, noch imIebel. doch war dieser nicht mer so
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stark, um elne genaue Betrachtung der Eigenartigkeiten Jrkutsks erheblich zu erschweren. Sehr eigenthümlich ist die
Bauart der Wolmlzäuser sonie die ' tt,upktllltttucit. viuiijc aunyt einem Gemisch von Tors und Stadt; 17x:t.i :fj.' ..z.u..i' lranenantaaen. u.as llfUCll VCUl UlUyUCllUill UJ UU UCÜUUlCJl vierstöckigen Hause stehtein einstöckiges exs LJ .ul c.,-;f. xt,Ib,,x v; .k,. ,,.fu,w rs uuiyiniw vit wttupbii utiif iuii.4 iut und nach einem Regen einen unpassir baren Sumpf darstellen. In der gan zen Stadt gibt es nur zwei Hotels mit altem Mobiliar und stark abgebrauchter (9 Tirfitimrt hnfstr hör finh fii. hnrrh v Vf I V4, p VV M a uvvt IIIV v VMt J ihre tüuxih Pre se stadtk annt. chr mtercssante (5r,ayrung machte der Reisende, als er während seines kurzen Aufenthalts in Jrkutsk vergebens nack einem kalten Trunk verlangte, da es um die keine Sommerzeit war. V 1t f ff C C ... a"1 W W - leme lauen nelrame haven lonne. oa I , A "X. . in der Stadt kein Eis vorhanden sei. Erstaunt darüber richtete der Reisende an d:e Leute die Frage, wie es denn möglich sei, daß eine Stadt, in welcher der harte Ämter neun Monate hindurch seine strenge Herrschaft führt, sur die übrigen drei Monate des Iah reö kein Els behalte, während in Nizza. wo weder Schnee noch Frost jemals vorkommt, stets reicher Vonath an Eis und srmit auch an kühlen Geträn ken vorhanden ist. Die Antwort darauf blieb aus, nur konnte der Reifende noch feststellen, daß, während die Jrkutsker, wie überhaupt alle Be. wohner Sibiriens, die strengste Kälte des harten Winters ohne Schaden zu nehmen überdauern können, sie im Sommer große Angst vor einer Erkältung haben und letzterer thatsächlich leicht ausgesetzt find. Sehr komisch macht sich eine Pforte. nach Art eines Triumphbogens, welche, an einem End der Stadt errichtet, nach Osten gekehrt ist und in großen Buch staben die Jnschrist trägt: ..Weg nach dem stillen Ocean", als ob es von hier nach der Küste der nächste Weg sei. Thatsächlich ist von Jrtutsk auS der Ocean ebenso erst nach einer meyrmonatlichen Reise zu erreichen , wie vom 91 W W sV ff V P 1 vorigen Flomen, uno me Nscyrisl könnte ebenso gut an jedem anderen Ende der Stadt angebracht werden. Um da? Lächerliche noch zu steigern. und damit man nicht etwa glaube, man habe es hier mit einer alten Jnschrist früherer Jahrhunderte zu thun, bettn det sich auf der Pforte noch die Auf schrist: Erneuert 1891". VonJrtkutsk auS begab sich der Reiter nach Kiachta, dem Eentralpunkt der Theekaravanen in der Nähe der chinesi fchen Grenze. Unweit davon befindet sich ein burjätischeS Kloster, ein Wall. sahrtsort des zenen Landestheil bewoh nenden VolksstammeS der Buriäten. Ter Weg, welcher zu dem Kloster führt. ist reich an Naturschonhelten und geht durch einen herrlichen Laubwald, ist aber sehr steil, und die Steigung berg aus dauert aus der ganzen Strecke sechs Stunden. Menschen und Thiere müs sen große Anstrengungen machen, um die Steile Höhe zu erklimmen. Tort oben angelangt, steht die heilige Erscheinung vor den Augen des Ankömmling. Es ist eine steinerne Tafel, welche zwischen zirei Pfeilern befestigt ist, und auf welcher ein kurzes Gebet in tibetischer Sprache verzeichnet steht, wie überhaupt sämmtliche Gebete der Buriäten in tibe tischer Sprache gehalten sind. Unter dieser Aufschrift sind auch die Worte: Gott sei uns gnädig! in russischer Sprache verzeichnet. Bei dieler Tasel angelangt, verrichten die Burjaten, welche diesen Weg passt ren, ihre Andacht und zwar in einer ebenso sonderbaren wie anstrengenden Weise. Sie machen einen Kniefall, worunter aber kcincsweas die in der christlichen Kirche übliche Berrichtung zu verstehen ist, da das Knie hierbei am allerwenigsten in Betracht kommt. Ter Burjate wirft sich bei diesem Gebet in der ganzen Körperlänge' und in steifer Haltung aller Gliedmaßen zur Erde, drückt den Körper, besonders aber den Leib, hart an den Boden und verweilt in dieser Lage nur wenige Augenblicke. denn dieser eigenartige Kniefall, richt! ger gesagt Hinfall, muß während der Andacht zwanzig Mal oder noch öfter wiederholt werden. Beim Hmsall wer den die Gcbctformeln in etwas lännendem Ton gesprochen, während daö je desmalige Anstehen sehr rasch vor sich geben muß. (s ist ein wunderlicher Zng, welcher durch diese, wie gesagt sehr anstrengende und beschwerliche An dachtsverrichtung geht, und der Anblick. welcher sich dem Zuschauer bietet, ist sicherlich kein anmuthiger, man fühlt sich mdeizen von der schönen unaebuna. sowie der Aussicht von dieser Anhöhe durchaus entschädigt, auch hören hier die Buchenanpflanzunaen auf. und eS hegmnen lange Baumreihen der Birken art. Tie Nähe der chinesischen Grenzv macht sich von hier auS immer mehr bemerkbar. Immer ' häufiger begegnet man den Bekennern BuddahS. und der Thee tritt immer mehr in seine Rechte. Ter Gebrauch deS' Thees gestattet sich hier sehr mannigfaltig, und eS werden auS ihm zahlreiche Speisen und Ge tränke bereitet, welche von der Bevölke rüng ebenso gern im. warmen wie im kalten Zustande genossen werbe,., 3N diesem Grenzgebiete Sibirien?, welches an chinesisches stößt, ist eS überhaupt ebenso interessant wie lehrreich, zu be. obachten, vie die Sprach- und LevensVerhältnisse deS eigentlichen SrbrrlenS in diezenigen Chinas allmülig und stu. fcnwelse übergehen. 3 Wist Vm tr 1 1 wwwy ten." I tenant: Hast viele Patienten?- Jnn aer Arzt: Leider ntin. Hier ist zu viel Conkurrenz Lieutenant: Ueber Me nach N.! Wird nächstens unser Regiment bin verlest.' Arigepaßtes w P r u cyv o ? t. Stromer - (berauscht zu sei - . M li Frau, die ihm tinen Lärm schlägt): .Alte! Reis' nicht so! Wenn Du glaubst mich zu ändern so irrst Dich! Du wirst daö, Kind mit-dem Branntwein ausschütten. 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Wlntergewltter.
Die meisten Gewitter werden durch Ueberhinung der unteren Luftschichten c rä e-"fÄ. v,.4; r j; nd. als olge davon, durch eine rasch aufsteiaende Beweauna derselben errr r . . . ' .ii ugt. Das sind die SommemewiUer. Daaeaen a ebt es Gewitter, die entsteben. wenn kalte Luftftröme in ein warTr 'II mes, feuchtes Gebiet einsallen und 'so u rascher Condensatwn der Wasserdämpfe Veranlassung geben. Das sind die Wintergewitter. Die Gebiete, rn Ynnrmt irnh frrTt S?fHtrrimiinsl?n va l l ö j sich am leichtesten treffen und wo auch im kalten Winter die Atmosphäre noch reich genug an Wasserdämpfen ist, um Niederschlage in Form von Regen, CXn nfintW. Ttnh 'hnmsw,;r. :;tt, cvn Yss? I WVAMHIVI V VV VHIH Ä 1 ö I I I im innern der Continente, sind demf ir. c nrvi I Mi t n eniiprecyeno Amniergemiller äußern seltene Erscheinungen. Verhältniß mäßig häusig sind sie an den Küsten Frankreichs, und Nordwestdeutschlands, am häufigsten da. wo die Luft im Winter am stürmischsten ist, nämlich im Norden Großbritanniens und Norwegens und auf Island. Hier sind )it sogar häufiger, als Die ommergewtt- , t. 4. sV. 1 rzi"L V xer, oa im ommer 0 nieniiiai ocr 'sonnenoe iramuna mau iiari genug ist, die zur Entstehung von Gewittern nothige Lustbewegung zu erzeug n. In Mittel- und Nordeuropa treten die Wintergewitter stets in Begleitung von Wirbelstürmen auf und zwar fast immer bei Nacht. Sie durchziehen rasch große Länderstrecken, aber doch mehr vereinzelt, in unterbrochenerAufeinanderfolge und auf räumlich beschränkterem Gebiete als die Sommer gewitter. Sie find von kurzer Dauer, von nur wenigen Blitzschlägen beglel m. weg d.r gdgm, Höhe der sie entsendenden Wolken häufiger zun den als im Sommer. so lchlug am 23. Januar 1865 ein zündender Blitz in einen der. Thürme der Lorenzikirche So schlug am zu Nürnberg em. Auch bic Wmtergewitter an der norwegischen Küste, so häusig fie sind, finden entschieden hau figer in der Nacht att am Tage statt. Als Beleg dafür, wie gering die Anzahl der Wintergewitter in Deutschland im Vergleich zu der Anzahl der Sommergewitter ist, sei hier die Zahl der im Jahre 1832 in Deutschland beobachteten! Gewitter angeführt. Im Januar, Februar und December wurden gar keine Gewitter, im März 2. im April 36, im Mai 625, im Juni 471, im Juli 746. im August 307, 'm CTahUrnfiav 010 irr, .CVnfi itnS WfcKUlWVV ja.u, HU WltVVVl 1 UUV 9 Gewitter beobachtet. Seltener als in Norddeutschland stnd die Wintergewitter in Süddeutschland. Indessen bleibt auch der Süden nicht t r i . c. NV ganz oeri.cyoni. wie oie oesilgen 'U5n i tergewitter der Jahre 1865. 1875 und 1883 gelehrt haben. Letzteres möge als ein typisches Beispiel für Winterxewitter hier kurz beschrieben werden. Am 20. November 1883 zogen vom Bodens gegen Bregenz hin schwere, dunkelgraue Wolken, die fast die ganze Tageshelle unterdrückten. Ein heftiger Wind brachte dichtes Schneegestöber. Ein blendender Blitzstrahl mit einfachem Donnerknall schlug gleichzeitig in drei Häuser ein, die am Seeufer längs des Bahndammes, durch Garten getrennt, lagen, zündete aber nicht. Eine halbe Stunde später schlug ein Blitz in die 15 engl. Meilen von Bregenz entfernte Kirche zu Röthenbach im Allg'äu. Der Bregenzerwald zwischen Mellau und Au wurde am 5. December von einem heftigen Gewitter befallen, während anderwärts der Südwind zu stürmischem Nordwest drehte, der dicke Wolken und - dichtes Schneegestöber' mit sich führte, wodurch die Luft zwei Stunden lang verfinstert wurde, bloß von dunkelrothen Blitzen momentan durchleuchtet. Dabei rollte der Donner fast ununterbrachen. Wenige Tage darauf trat mit ungewöhnlicher Schnelligkeit Föhn auf, der die Temperatur binnen 20 Minuten von 3 Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt auf 7 Grad über demselben steiaerte. Schlihaugen und Dienstbotcnfrage Ach, es gäbe längst keine' vermaledeite Dierbstbotenfraze mehr, wenn die Dienstboten alle so wären, wie die chi.nsische Rasse.sie liefert." So haben schon Manche seuszend gedacht, welche durch praktische Erfahrung mit schlitzguglgem HausdienstPersonal und dessen Leistungen bekannt wurden, auch Manche, welche sonst nicht geneigt waren, an den Chinesen viel GuteK zu lassen. Sowohl in China selbst, wie auch bisher im Auslande, können, die chinefischen Dienstboten als das wahre 5deal solcher, vom Standpunkte der Herrschaften gelten. Sie s:nd über aus diensttreu, verläßlich und genau: als Köche lernen sie sehr rasch und vollkommen alle ihnen bisher fremd ge wesenen ochlunjle slcy anzueranen. ..... - r ' c n . . r . r . . r ferner jino sie von zqz magigen e benSzMohnhelten, und fast nie hat man von einem Fall geHort, daß berau schende Getränke einen Reiz für sie hätten. Sie sind erstaunlich sparsam mit dem Verbrauch von Material, und es ist merkwürdiawieweit sie beim Ko chen mit ein paar Stückchen Holz kom men können, einer maan iünen das f.?f it n- n. ff. W fclUV UWU IUV IC 111 uucu ! tvobnbeit chinesiscker Dienstboten darf ; nickt veraessen werden- dak sie nämlick ' meistens, wenn sie den Dienst verlassen llen. vorder selber für einen Nach ol. I . ' ' l ger ooer eine Vlasoigerin sorgen: W . ? 1 T K M C T 7 F . Und doch sind Solche, welche Asien chinesische Dienstboten kennen lernten und sie dann wieder in man chen Theilen unseres Landes zu beab achten Gelegenheit haben, Nicht zufrie hfn rrni inn?n lind n?nrtuhf?n fi etth w w fww - w ten bei uns. aus, za sie wurden schou dur die Oceanrelse andere Wese ..
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