Indiana Tribüne, Volume 18, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1895 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und Sonntags. Die tZgliche .Tribüne- kostet durch den TrLger 23 Cents per Woche, die SonntagS'.Tribüne- 0 Cents per Woche. Leide lufamaeu 15 Cent oder Sent per Jttonat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung per Jahr. Offt 18 Süd Alabama Stratze. Sndiasapolis, 3nd.. 28 Februar 1895 Noch ein Niemandsland". Zwischen Iowa und Nebraska liegt gewisses Land-Areol, das zwar rechtlich als zum ersteren oder zum letzteren Staat gehörend anerkannt wird, thatsächlich aber ein Niemandsland bildet, mit allen Schrecken, die sich in derartictn Landstrichen breit zu machen pflegen, wenigstens wenn der Mensch hin kommt mit seiner Qual", und in größerer Anzahl, als höchstens ein liebendes Pärchen stark. Und daran ist in erster Linie der Missouri, dessen Unregelmäßigkeiten noch so vieles Andere zu verantworten haben, mit seinen mäandrischenSchlängelungen schuld. Veränderungen im 'Stromlauf und Anschwemmungen neuen Landes haben zu einer Menge Streitigkeiten über GrundeigenthumsÄesttztitel geführt, und die Entscheideen der Gerichtshöfe, sogar eme solche des Vundesobergerichts, haben keineswegs alle Betheiligten befriedigt und wenig zur Aufklärung des Kuddelmuddels beigetragen. Andererseits macht sich das Verbre-cher-und Raufboldenthum diese Sachläge roeidlich zunutze, und die CountyBehörden in beiden Staaten wissen nie recht, ob sie b?fugt sind, dagegen einzuschreiten, oder sie benutzen diesen Zustand als Vorwand, um es der anderen Seite zu überlassen, 'sich mehr oder minder kostspielige Processe aufzubürden, und so geschieht denn von beiden Seiten einfach nichts. So ist es denn gekommen, daß der böse .Missouri mehr Verbrechen und Gewaltthaten im Nebraska'er County Burt, resp, an seiner östlichen Grenzgegend, verursacht hat, als alle anderen Verhältnisse zusaminengenommen. Eines der neuesten Beispiele hierfür ist dk kaltblütige Ermordung von Robert Phillips. Zur Zeit, da diese Zeilen auf das Papier gelangen, befindet .sich der Mörder noch auf freiem Fuße, blos weil andererseits die Beamten des Countys Burt überzeugt sind, daß sie keine Iurisdiction in der Sache haben, ,und andererseits die Beamten drüben in Iowa sich keine Kosten für die Verfolgung eines in Nebraska begangenen Verbrechens" machen wollen. Die Stätte, wo Phillips seinen Tod .fand, liegt fünf Meilen östlich von Tekamah, auf einem der gerichtlich um strittenen Grundstücke. Der junge Fred Laß, dem Dichterwort entsprechend: im N?s?k? imS m tnnfmft im DP IV wy! Recht", schleppte etwas Holz auf das Grundstück, erbaute eine Hütte und setzte mehrere Männer, darunter auch Phillips, hinein. Alsbald wurde von anderer Seite eine zu Allem fähige Bande gedungen, um die Wildsassen" zu vertreiben. Dieselbe machte einen nächtigen Angriff auf die Hütte, und die vier Männer, die sich zur Zeit in derselben befanden, ergaben-sich. Als sie aber herauskamen und, die Hände hoch, ruhig dastanden, machte sich der Führer der Angreiferbande, James P. Blann, trotzdem das Vergnügen, zu feuern, und, Phillips wurde tö'dtlich getroffen. Blann entfloh, wurde aber bald gefangen genommen und eingesteckt, jedoch sofort wieder laufen gelassen, als die Behörden von Burt County zu der Ansicht gelangten, daß. nach ihrer Auslegung -iner oberbundesgerichtlichen Entscheidung, der Schauplatz des Verbrechens in Iowa liege. Die Jowa'er Behörden indeß, an welche man sich alsbald wandte, haben nach den letzten Berichten auch nichts gethan. Es wäre dies schon der zweite an jener Stelle verübte Mord, welcher unbestraft bliebe. Dieses Niemandsland" besteht aus einer Reihe vereinzelter Fetzen, auf die meist, infolge der Rcchtsverwickelungen, keine Steuern erhoben werden. Eines der Stücke, das sog. Holmans-Eiland, das mehrere Hundert Acres groß und zur Zeit von Iowa losgerissen ist, wird vom Jowa'er County Monona regelmäßig besteuert, liegt aber gleichwohl auf in Nebraska'er Seite des gegenwärtigen Stromlaufes; es war kürzlich der Schauplatz einer Klopfsechterei und fürchterlichen Keilerei, wobei ein junger Mann tödtlich verletzt wurde. Auf einem anderen Stück Schwemmland". 12 Meilen noröstlich von Tekamah. wurde in einem Streit über das Besitzrecht der ine der Beiden dreivieri tels tcdtgeschlagen. Wie lange diese Verhältnisse noch andauern werden, daZ mögen die GLtter wissen. Bei uns ist eZ jabesonderZ schwierig, solche Di7.ge zur Erledigung - zu bringen. - Dem einfachen Verstand erscheint es allerdings kaum , ;rr!.fc nx oegrnsiill), oau man iaf juciiuj. : stens auf 1)ie Unterdrückung der. Verbrechen im gemeinsamen Interesse mit christlicher Theilung der Unkosten sollte einigen, können! Im Gegensatz zu anderen kleinen und großen Niemandslandereien sind diese noch nicht zur Anlegung frisch- . freier unversteuerter Grenzerkneipen benutzt worden. Daher Ist nicht einmal etwas Humor in den Zluddelmuddel gekommen. Kohlengrube im.TtaatSbesitz. Das Zuchähaus-Eigenthum des. Staates KansaS nimmt eine einzigartige Stellung in, unserem Lande ein und ist vielleicht das werthvollste dieser Klasse. Das beruht auf dem Kohlenreichthum, der sich unter jedem Acre dieser Zuchthaus-Ländneien befindet. Die staatliche Steinkohlen-Srübe zu Lan5m2 ist ein wahrer Seg.en für .un-

glückliche Ansiedler des westlichen Kansas, und in jeder Sitzung derw.Staatslegislatur kommen von jener Seite Gesuche um Unterstützung mit solchen Kohlen. Die Gesetzgebung läßt sich denn auch nicht lumpen, und auch dieses Jahr ist manche schlichte AnsiedlerHütte der westlichen, Prairien durch Kohlen von dieser Zuchthals-Grube warm gehalten worden. Als 'das Staats-Zuchthaus da angelegt wurde, wo es sich jetzt befindet, geschah es nur wegen der werthvollen Steinbrüche in der Nähe, und Kohle war noch gar keine im County Leavenworth entdeckt worden. Erst fünf Jahre darnach, 1870, wurde letztere gefunden, und erst 1880 wurde der ZuchihausSchacht angelegt, und der Staat brachte noch mehr angrenzende Ländereien unter Controlle. Das dem Staat gehörige Gebiet (unz?rechnet das gepachtete) ist etwa anderthalb Meilen lang und dreiviertel Meiln breit, und der Kohlenvorrath schier unerschöpflich. SlotUWMc fgllvlischcr Herkunft 7

Klein, aber interessant ist der Ueberrest eines ehemals mächtigen Indianerstammes in Britisch-Columbia. gar nicht weit vom Portland-Canal. Es ist noch nicht sehr lange her, daß die Forschungen, welche Anhaltspunkte für die Abstammung von Indianern aus dem heutigen China und Japan beibrachten, in weiteren Kreisen Aufsehen zu erregen begannen. Im vorliegenden Fall scheinen wir es mit einer noch merkwürdigeren Abstammung sögenannte? amerikanischer Eingeborenen zu thun zu haben. Diese Rothhäute sind erst kürzlich als etwas Besonderes entdeckt worden, und zwar von Dr. Franz Boaz. welcher sein ganzes Leben dem Studium der amerikanischen Jndianerrassen' gewidmet hat und vor wenigen Monaten im Interesse des Berliner Museums sowie der Britischen Wissenschaftlichen Association nach Chicago kam, nachdem er zur Zeit der Columbischen Weltausstellung unbestimmte Kunde vernommen hatte, daß es in Britisch-Columbia gewisse Indianer gebe, welche viele der besonderen Merkmale der Egypter der alten Zeit aufwiesen, und deren Volkslegenden auch auf eine Abstammung von jenen zu deuten schienen. Dr. Boaz ermittelte bald nach seiner Ankunft, daß der von ihm gesuchte Stamm beinahe ausgestorben sei, und nur noch wenige Ueberlebcnde irgendwo im County Naas-River wohnten. Einst waren Angehörige dieses Stammes al lenthalben auf der weiten Landstrecke vom Behms-Canal (in Alaska) bis nach Cap Fox, und von da nach dem Naas-Flusse hinab, zu finden (oder wären zu finden gewesen). Aber diese Indianer mi ihren Neigungen und Anlagen, in denen nichts Kriegerisches war. konnten den von der Küste und von den Felsengebirgen spater vordringenden Rothh'äuten nicht Stand halten. Immer mehr verkrümelte sich der Stamm, und heutzutage sind nur noch 12 Seelen davon übrig! Sogar ihren alten Namen haben sie eingebüßt; denn ihr jetziger Stammesname, Tfotsout", stammt erst aus der Naas-River-Sprache und bedeutet Sklaven", wurde ihnen also jedenfalls von ihren Besiegern gegeben. Diese Letzten Zwölf" bilden aber offenbar eine ganz besondere Familie und unterscheiden sich in ihrem -Aeu-ßeren. ihren Bräuchen und ihrer Geschichte'" von allen anderen derzeitigen Indianern Amerikas. Ihre Sprache hat eine merkwürdige Aehnlichkeit mit der egyptischen, in ihren alten Legenden spielt der Große Fluß' (der Nil?) eine auffallend -große Rolle, und ihre socialogjschen Vorstellungen von Natur. Himmel, Religion u. s. w. haben Vieles mit denjenigen der Pharaonenzeit gemeinsam. Dennoch hält der vorsichtige Dr. Boaz diese Umstände noch nicht für hinreichend, um auf eine egyptischeHerkunft dieses Stammes zu schließen. Indeß hat er sich eine Fülle Material darüber gesammelt und will die Frage weiterverfolgen, ohne sich vorerst an eine Meinung zu binden. Von Weitem ist ja auch schon der eine oder andere Jndianerstamm mit assyrischen und babylonischen Gefilden m Verbindung gebracht worden, unter Berufung auf ausgegrabene alte Münzen in amerikanischen, und mexikanischen Küstengegenden und aus ein vor mehreren Monaten in Mexico gefundenes seltsames Schwert. .Doch sind diese Anhaltspunkte bis jetzt schwächer, als die obigen. Von Bedeutung für diese Theorien wäre eS auch, wenn man endlich Bestimmteresüber die vorgeschicht liche Physiognomie deS Stillen, ja selbst des Atlantischen Oceans (Atlantis?) und der betreffenden kleinen und großen ehemaligen Landcomplexe in Erfahrung bringen könnte. Wer weiß, was uns künftige Forschungen in die-. ser Beziehung noch enthüllen, und wie weit sie vielleicht die Begriffe vom Alter der Erde oder ihrer verschiedenen Theile all Wohnsitze menschlicher Wesen anders gestalten könnten! Gefährdete Neuengland-Jndnstrie. Schon als daZ Territorium Alaska von den Ver. Staaten erworben wurde (1867), fehlte eZ nicht an Prophezeiungen. daß mit der Zeit ein recht, gefährlicher Concurrent für die nordatlantische .Fisch-Jndustrie durch die slaskanischen Heilbutten (halibuts) erwachsen würde. ES sieht sehr darnach aus, als ob sich diese Befürchtung immer mehr 'bewahrheiten sollten. Seit Jahren schon machten diese und andere Fifchereiproducte auS'den Gewässern! deS hochnordischen Territoriums denjenigen aus en NeuenglandStaaten im Allgemeinen einen empfindlichen Mitbewerb. Jetzt aber erstreckt sich daS Gschäfts-Kampsfeld bereits auf Neuengland selbst. Es sind etwa 4 Jahre her. daß einige Gesellschaften in Seattle. Wash.. welche die Heilbutten von Alaska und anderen - Pacific-KWÜLegenden auf den

Landes und Weltmarkt bringen, darauf verfielen, daß sich ihre Waare in Neuengland, zunächst in Boston, profftidel verkaufen ließe, und bis zum verflossenen November sandten sie periodisch, bedeutende Ladungen derselben nach Fankee-Athen. Doch blieben die erwarteten Gewinnste aus, und schließlich wurden die Sendungen eingestellt. Dies schreckte jedoch Andere nicht ab. und alsbald begannen vier Gesellschaften in Victoria. B. C., mit der Versendung großerMengen Heilbutten nach Boston. Diese werden über die Canadische Pacificbahn befördert, und die betreffenden Wagen werden an den regulären Passagierzug gehängt und erreichen in etwa sieben Tagen ihren Bestimmungsort, von wo sie dann rasch weitervertheilt werden. In einer einzigen Woche wurden 200.000 Pfund solche Fische vom Nordwesten mitten in das Bollwerk des Feindes" geschickt. Sie kosten ttn Consumenten dasselbe, wie die von Neuengland, während sie den Händlern etwas niedriger berechnet werden, als jene, daher bei ihnen gern gesehen sind. Nach Ende März müssen freilich diese Sendungen aufhören, wegen des großen Nisicos, das sie bei wärmerem Wetter als leicht verderbliche Waaren" mit sich bringen. Wollte man für das nöthige Eis sorgen, um sie in völlig gutem Zustande zu erhalten, so würde das Unternehmen nicht mehr profitabel sein. Es ist aber zu erwarten, daß in der nächsten Saison der Mitbewerb noch lebhafter ausgenommen wird, wenn der bisherige Erfolg dies auch nur einigermaßen rechtfertigen sollte. Man weiß auch, wozu verzweifelte Concurrenz mitunter fähig ist. Immer mehr scheint sich der Mitbewerd zu einem Kampf zwischen dem Stillen Ocean und dem Atlantischen Ocean zuzuspitzen, und es könnte dahin kommen, daß die östlichen Fischerboote überhaupt keine Geschäfte mehr machen können, wenn sie nicht mit beständigem Verlust arbeiten wollen. Es fällt, dabei schwer in's Gewicht, daß die westlichen Gesellschaften . eine Fischfang-Expedition in etwa 10 Tagen erledigen können, während die Neuengland-Fahrzeuge etwa vier Wochen dazu brauchen! Was die Güte der Waare betrifft, fo stehen die Fische, und besonders die Heilöutten, von den nordwestlichen -Gewässern jedenfalls nicht hinter den östlichen Zurück; es ist lediglich Geschmacksache, die einen oder die anderen zu bevorzugen, und 'die Freunde der ersteren sind seit einigen Jahren überall sehr zahlreich geworden. Unter solchen Verhältnissen hat eine der ehrwürdigsten altenJndustrienNeu englands sicherlich. einen recht harten Stand, wenn es auch kaum denkbar erscheint, ihr ganz den Garaus zu .ma chen. Nuf dem Tramp"-Dampfer.

Ab und zu hört das Publikum auch von den sog. Tramp-Dampfern oder ; Oceanbummlern, welche ihre Titel daher erhalten haben, daß ihr Fahrprogramm kein bestimmtes ist, fondern sie ihre Zielpunkte und Anlaufplätze ganz nach den ihnen zufallenden lohnenden Beförderungsgeschästen wählen. In unserer Zeit nehmen diese Boote eine Ausnahmestellung ein, und den Landratten" ist meist sehr wenig über sie bekannt, wie überhaupt die Schisse, die zu keiner besonderen Linie gerechnet werden. Dabei laufen diese Schiffe alljährlich zahlreich an unseren Gestaden aus und ein. Manche sind von bedeutender Größe, andere nur von unscheinbarem Umfang, und viele haben ein schmieriges, häßliches Ausehen. Gewöhnlich sind diese Oceanbummlev ausgenutzte Schisfsrumpse. welch? von den Compagnien, denen sie ehemals gehörten, außer Dienst gestellt wurden. (Das ist freilich gerade kein wesentliches Merkzeichen, zumal es sogar reguläre Oceandampfer-Gesellschaften gibt, welche ihre meisten oder alle ihre Dampfer secondhändig" kaufen.) Sie werden ausgcsandt, um jede Fracht, d sie kriegen können, von einem Hafen nach dem anderen zu bringen. Manche dieser Boote fahren von ihren Heimathländern (meist England, Norwegen, Deutschland oder Spanien) schon einige Monate vor dem Ablauf der Gültigkeit ihrer Jahres-Jnspec-tionskarten ab, entziehen sich also einer neuen Untersuchung und fahren mitunter ohne eine solche jahrelang draußen in der Welt hrrum, mögen die Dampfkessel nahe am Platzen fein, mag sich Alles im gefährlichsten Zustand befinden! So lange sie noch zusammenhalten und von einem Hafen zum nächsten gelangen, ist die Mannschaft gewöhnlich zufrieden, und wenn einmal ein Sonderling auf eine solche OceanMähre als Passagier geht, um sich tüchtig auf dem Meere herumzutummeln so muß er eben wissen, welches Risico erlauft. Uebrigens liegt es oft nicht im Be lieben der Bemannung, ein solches Schiff zu verlassen. Es werden, wenn ts geht,. nur verheirathete Leute angestellt, die Hälfte der Löhnung wird dann den Familien vorher anweisungSweise überlassen, und AlleS wird so einzurichten gesucht. daß1ie einmal abgestellten Leute, nicht weglaufen können, so lange man ein Interesse, daran hat, sie zu halten. Gar manchmal mag sich die Sache auch anders machen; obiges Arrangement wird aber, .wie gesagt, bevorzugt. Dabei ist daS Leben auf derartigen Schiffen meist sehr öde und unbehaglich, und die Entbehrungen und Strapazen. sind groß. , Es findet sich wenigstens meist eine sehr gemischte Gesellschaft auf diesen Schiffen zusammen; dies mag daZ Leben zeitweise unterhaltender gestalten, ist aber im Uebrigen ein sehr Zweifelhafter Verzug. Im .Uebrigen wird eine -so schwache Mannschaft, wie möglich engagirt, und alle Betriebskosten werden auf der niedrigsten Stufe gehalten. Der Kohlenderbrauch beträgt manchmal pro Tag nur 25 Tonnen, 40 sind schon ziemlich viel. . -.

Dt: Tramp' -Da mpscr ist auf dem Meer ein wenig beliebter Geselle; er ist wegen der vielen Zusammenstöße, die er verursacht, ein Schrecken für die Besitzer kleinerer Segelschiffe. Bei den regulären Linien ist er der Schmutzconcurrenz wegen verhaßt. Seine Lausbahn schließt meistens 'damit, daß es eines Tages von ihm heißt Verschollen." Bei den EiSschneidern. Im heurigen Winter spielt die Industrie des Eisschneidens eine besonders große Rolle im Osten und im Westen unseres Landes. Besonders bemerkenswerth ist das Eisschneidegeschäft im alten Yankeestaate Maine. Dort kann man jetzt von Woolwich (am Kennebec) bis nach dem Damm in Augusta. allenthalben das Getöse der fwindemaschinen, das Rasseln der endlosen Ketts und das Knirschen der Eishobel hören, welche jedem Stück, ehe es den Lagerraum erreicht, seine ebenmäßige Form geben, und besonders die Passagiere auf der Maine-Central-bahn mögen dieses belebte Schauspiel behaglich genießen. Das Cis-Ernten bildet eine der Haupt-Jndustrien von Maine und hat verhältnißmäßig vielmehr zu bedeuten, als z. B. in Wiscon-

sin. Die Reinheit der Seen und Flüsse 1 in ersterem Staate und das Klima begünstigen das Geschäft sehr, l Tausende von Menschen und eine aroße Anzahl Pferde werden alljährlich an den Flüssen, kleineren Strömen und Seen Maines damit längere Zeit sehr stark in Anspruch genommen, und es steckt ein gehöriges Capital darin, das sicherlich mit sieben Ziffern geschrieben werden muß. Die Ernte am Kennebec. ist bei Weitem die bedeutendste. Je nach der Capacität der betheiligten Häuser, dauert die Eisernte-Saison drei bis sechs Wochen (ungerechnet die Zeit des Schnee-Abkratzens). in günstigen Fällen auch noch etwas länger und sie fängt schon sehr zeitig an. Man hat in den Eishäusern im Winter achtstündige und im Sommer zehnstündige Arbeitszeit. Die Löhne außerhalb und innerhalb des Eishauses belaufen sich auf $1.50 bis $2.50 den Tag; letztere Zahl gilt für Aufsehe? und Maschinisten. Gar manches Vermögen ist bei der Eis-Jndustrie in Maine gewonnen und verloren worden. Die in neuerer Zeit mehr aufgekommene Fabricirung künstlichen Eises dürfte das Geschäft mit dem natürlichen Product nicht in solchem Maße schädigen, wie es auf den ersten Vlick scheinen mag ; denn die rag: des profitablen Lagerns und 'ianiir?7s des Kunsteises' ist immer ,-.och zu Iö5?n. Wie man Oeeankabel macht. Da der Plan, ein Telegraphenkabel von den Ver. Staaten nach Hawaii! zu legen, jüngst der Verwirklichung näher gerückt ist, und man auch drüben auf canadischer Seite, sich f.'ir mehrere dies-bezügliche-Projekte eifrig interessirt,.so sei auch einmal ein Blick aus die Herstellung dieser wichtigen Kabel geworsen. Es ist dies eine gewaltige Arbeit, welche fehr bedeutende technische Ge schicklichkeit und Findigkeit erfordert. Denenwelche die ersten Oceankabel anfertigtm, gereicht eS zu nicht geringer Ehre, daß man seitdem in dreißig Jahren nicht weit von ihrem Muster abgegangen ist. Die erste bedeu t:nd: Neuerung in der Kabelfabrikation müßte noch kommen. Von größter Bedeutung für dieses Manufaktuvgeschäft ist es, daß nur die aller besten überhaupt erlangbaren Materialien dazu benutzt werden; sie aufzutrerben', muß des Kaöelfabrikanten erste Sorge fein. Der Kupferdraht, welche fozusagen. daS Herz des Kabels bildet, muß aus dem reinsten Rohstoff bestehen; denn je reiner drö Metall, desto höher ist seine Leistungsfähigkeit. Man unterscheidet in dieser Beziehung gewisse Grade, und heutzutage hat man es 'in der Herstellung von Kupferdraht für elektrische Zwecke denn auch so weit gebracht, daß in" vielen Fällen der gelieferte Draht sogar über dem vorher festgesetzten Normalgrad von Reinheit steht. Jeder einzelne Draht wird einer Probe in dieser Hinsicht unterworfen. Wenn diefe befriedigend ausgefallen ist,', so werden gewöhnlich elf gleichartige Drähte zu einem Tau von einer Meile Länge geflochten. Nun wird die Jfolir-Verbindung aus Guttapercha hergestellt, wozu das aus Singapore und anderen malayrschen Häfen kommende Rohmaterial unmittelbar verwendet wirid. Von erfahrenen Händen wi?d die ' Gmtapercha-Hülle so fest und glatt um den Draht ' gelegt, daß noch nicht einmal ein Luftbläkchen zwischen diesem und dem Isolator bleiben kann. Nunmehr ist ein solches Kabelherz" zur Probe durch den Galvanometer fertig,', wobei : ganz . genau festgestellt wird, ob die Jsolirung wirklich eine vollkommene ist, wenigstens, so volllom men. ivie.eö für eine so schwer zu leitende und zu zügelnde Kraft, wie die Elektricität, überhaupt möglich ist. '.Nachdem auch. diese Probe erledigt ist, hat ein Arbeiter, dessen einzige Aufgäbe in der Zusammenfügung der Ka bellangen besteht, die Enden solcher in einander zu fügen oder zu splissen. Natürlich werden auch alle diefe Ver-' bindungsstellen wiederum auf ihre vollkomm eneJsolirung geprüft?. Ohn: die peinlichsten Proben bei jedem Schritt geht .es in diesem Geschäft nun einmal nicht ab. ' Wenn der Galvanometer keinen irqendwie in Betracht kommenden Verlust an Elektricität, selbst bei Anwendung eines elektrischen Wechselstromes von 6000. Volten, ergeben hat dann erst bekommt, wiederum in einem anderen Departement, das Kabel seine äußere Hülle oder Scheide, als HauptBedeckung gegen, die Macht deS MeerWassers. :: -; ".'

Äc'ittlcrw:ile erlangt das Kabel eine sehr stattlich: Schwere. Jede Meile Kab:llä7. enthält schon etwa 500 reines Kupfer und 340 Pfund reines Guttapercha. Ueber' dieses kommt ein: Verkleidung aus dem besten icsponninen Jute-Garn, das nahezu 00 Pfund pro Meile wiegt. Dann aber wird das Kabel noch mit einer ge-flo-chtenen Scheide von Stahldrähten der stärksten und schwersten Art.umgeben. die im Durchschnitt mehr als 4000 Pfund die Meile wiegt. Und endlich wird das Ganze noch tüchtig getheert; dadurch kommen auch noch etwa 800 Pfund Gewicht pro Meile hinzu. Ist auch dieser, letzte Prozeß vollendet, so wird da. Kabel rollenweise gelegt und in großen Wasserbehältern eingeweicht; dort bleibt es liegen, bis das Kabelschiff bereit ist, 'es nach seinem endgiltigen Lagerplatz zu bringen. Manche unwesentliche Einzelheiten mögen natürlich in den verschiedenen Fabriken verschiedene sein aber obige Schilderunz des Fabräkationsprozesses. wie er bei den Gebr.Siemens in Woolwich (London) erfolgt, .welche schon 8 von den 11 gegenwärtig Großbritannien mit. den Ver. Staaten verbindenden Kabeln gelegt haben, trifft überall zu und kann als typisch gelten. Es können in 24 Stunden 50 bis 55 Meilen solcher Kabel hergestellt werden. In der kürzlich in unserm Bundesscnat erörterten Vorlage, wonach eine Gesellschaft zur Legung eineS Kabels von 'der californischen Küste nach Hawaii' ermächtigt wind, wurden die Kosten auf $3.000,000 angegeben. Das ist ein, ziemlich niedriger Voranschlag; mehr als doppelt fo hoch wurdm unlängst von kanadischen Sachverständigen die Kosten der Legung eines Kabels von Vancouver, B. C.. nach den Hawaii-Jnseln (eine nicht gerade viel längere Strecke) angegeben, -eingerech-net freilich die Instandhaltung auf drei Jahre. Vom Jnlanve. Einbrecher haben dem Postbureau zu South Hadley Falls, Mass., einen Besuch abgestattet, den Kassen schrank nach langer Arbeit durch Pulver aufgesprengt und $15 in Baar und $310 m Briefmarken erbeutet. Die Gewalt der Cxplosion demolirte daS ganze Bureau. Es gelang nicht, die Räuber dingfest zu machen. Der 23jährige Karl Ludwig in New Preston, Conn., wurde zur

Nachtzeit, als er von einem Besuche bei feine? Geliebten zurückkehrte, von zwei Unbekannten mit Sandsäcken niederaeschlagen und um $60 beraubt. Die Rauber fesselten ihn an Handen und Füßen und warfen ihn über emen 50 Fuß hohen Damm hinab. Am Fuß deS letzteren lag Ludwig lange Zeit bewußtlos, dann gelang es ihm,-den Damm zu erklimmen und Beistand herbeizurufen. Er ist schwerverletzt. Die Grand Jury von Des Moines in Iowa, wo jetzt eine große Wirthshetze vor sich geht, ist gewaltiger Corruption seitens sämmtlicher städtischer Beamten auf die Spur gekommen. Selbst gegen den Mayor Jsaac L. Willis waren vor einigerZeit imStadtrathe Anklagen erhoben worden, worin ihm Bestechlichkeit und Pflichtvernachläsfigung zur Last gelegt wurden. Die Urheber der Beschuldigunaen sind der vor Kurzem abgefaßte Polizeichef Fred. Johnfon und drei andere ehemalige. Mitglieder der Polizeimannschaft. Der Mayor soll von den Wirthen $2000 verlangt und auch erhalten haben, ehe er sich dazu verstand, die Mulet-Ordi-nanz" zu unterzeichnen. Auch von Spielern, die auf dem letzten Wettrennen im September vorigen Jahres die Farmer rupften, soll der Mayor für die Ausstellung eines Erlaubnißscheines $2000 angenommen haben. Schließlich wurde ihm vorgeworfen, daß er mit den Spielhöllen-Besitzern unter einer Decke stecke. Des Moines wird jetzt von einer durchaus republikanischen Patent-Reform-Clique regiert,welche durch den Einfluß der American Protective As sociation- in's Amt gekommen ist. Die Marylander Groß, loge des Ordens der Pythiasritter hat in : ihrem Jahresconvent zu Baltimore dem Gebrauch des deutschen Rituals in den deutschen Logen von- Maryland nach einer hitzigen Debatte den Todesstoß versetzt und der Nativismus hat triumphirt. Nach den von den Vertretern der deutschen Logen gemachten Aeußerungen zu schließen, werden die sieben deutschen Logen die Entscheidung der Gerichte anrufen. Am 23. December 'nahmen die sieben deutschen Logen Beschlüsse an. die V. St. Su. preme Loge des Ordens durch" die Großloge von Maryland zu ersuchen, den . Ex-Supreme-Kanzler . Blackwell anzugehen, daß er in der Presse die verleumderischen Aeußerungen . gegen die deutschen Mitglieder des . Ordenö zurücknehme, und daß die Supreme Loge ersucht werde, das Recht des Ge brauches des deutschen Rituals in den deutschen Logen wieder zu gestatten Diese Beschlüsse waren es, welche der Großloge des Staates zur Sanktion!rung unterbreitet, aber von dieser derw'orfen wurden. Ferner beschloß die Großloge. die Mitglieder der bereits ausgetretenen , Goethe Loge" auf Her ausgäbe des Vermögens der Loge in Höhe von $6000 zu verklagen. Dieses Vorgehen der Großloge hat sehr viel böses Blut gemacht und die Deutschen werden sich sammt und sonders nach und nach von dem - Orden, der mit ihrer Hilfe , groß geworden ist, loNS' sen, Der sensationelle Giftmordproceß gegen die Frau Joniaux hat etwa 60.000 Francs Kosten- verursacht, wozu die Angeklagte selbstverständlich verurtheilt, worden ist, , die aber der belgische Staat trage.z muß. da sie zahlungsunfähig ist. Dagegen hat der Staat aus 'den telegraphischen Zeitunqsberlchten über, den Proceß eine - Einnahme von etwa 250,000 Francs erzielt. .

Viele ahnliche Falle.

ma?nicti)lt Jaire litt ich an einem Msgenlelden, ich gebrauchte vwmhvvv. mehrere Aerzte, aber ebne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder voUständig berge l!ellt.-Bertha Woolfe. Stockton, Cal.

Blutkrankbelten Meine jüngste Tochter Elfe litt an HautauöschZag. die . V , ? eine Nolge von Blutunreinigkeiten waren, ich probirte Verschiedenes ebne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August Kontg's Hamburger Tropfen. C. F. Cngelhardt, Jeffersonville, Ind. UNberdaUlickkelt. edt Engerer Zelt litt ich an Unverdaulichkcit, keines Ux gewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig s Hamburger Trorfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurzek Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 Orleanö-Straße, Baltimore, Md. Lebcrlciden. . Engere Zelt litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte die. " ? i cn 'W3 ii mir fchUelich Dr. August König Hamburger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Carol'.ne Weise, 127 LakeStraße, Cleveland, Ohio.

Oom NuSlandk. Wie daS amtliche Blatt des italienischen PostMinisteriums mittheilt, sind zwischen den Staaten des Weltpostvereins Unterhandlungen wegen Schaffung einer Weltpostmarke im Gange. Die Anregung dazu ist vom deutschen Reichspostamte ausgegangen. Es geschieht nämlich häufig, daß die Consuln aus ihrem Lande Anfragen erhalten, auf die aber keine Antwort ertheilt zu werden pflegt, weil der Auskunftbegehrende zu deren Frank!rung keine Briefmarken deS Landes beifügen kann, in dem der Conful residirt. Die Weltpostmarke würde diesem Uebelstande sogleich abhelfen. Nachdem sich, mit Ausnahme der Verein. Staaten, alle Länder für die deutsche Anregung ausgesprochene haben, wird die Angelegenheit demnächst einer internationalen Conferenz unterbreitet werden. Ein entsetzlicher Fall von Hungertod wird aus der in den Vogesen bei Urbeis gelegenen Annexe Hautes Huttes" gemeldet. Zwei bejährte Schstvestem bewohnten in einiger Entfernung von den übrigen Gehöften ein 'Häuschen. Infolge der Schneestürme war das Hauschen völlig derschneit und die beiden, von jedem Verkehr abgeschnittenen Schwestern mußten buchstäblich verhungern. Erst nach mehreren Tagen gelang es einem Nachbar, den mehrere Fuß hohen Schnee zu beseitigen und in die Wohnung einzudringen. Die eine der Schwestern lag todt im Bett, die andere bewußtlos daneben. Durch rasches Zuführen von Nahrungsmitteln gelang eS, die Bewußtlose wieder zur Besinnung zu bringen. Ihrer Darstellung zufolge war ihre Schwester bereits feit zweieinhalb Tagen todt. Ein junges Scheusal stand in der Person des Mühlknappen Friedrich Schick aus Arnstadt vor der Strafkammer in Erfurt. Der Vurfche sann einen wahrhaft teuflischen Plan aus, um sich an seiner Mutter zu rachen, mit der er in Unfrieden lebte. Er wanderte nach Ilmenau, woselbst er Arbeit fand, und bestellte von dort auö in Arnstadt einen vergifteten Kuchen, angeblich zu dem Zwecke der Mausevergiftung. w Wahrheit aber, um seine eigene Mutter des versuchten GistmordeS bezichtigen zu können. AIS nämlich derKuchen eingetroffen war, machte der Bursche die Anzeige, daß er aus Arnstadt ein verdächtiges Gebäck erhalten habe, daS vermuthlich vergiftet sei. Dasselbe rühre offenbar von seiner Mutter her, die ihm nach dem Leben trachte u. s. w. Der Kuchen wurde denn auch untersucht und als man wirklich Gift in demselben fand, d Anklage gegen die Mutter des Burschen erhoben. Indessen kam die Sache bald zu Tage, der junge Mann wurde verhaftet und gestand nun, daß die ganze Geschichte erlogen sei. Das Gericht erkannte wegen verleumderischer Beschuldigung auf ein Jahr Gefängniß. Seltsames Wetter herrschte an einem der letzten Tage in London. Früh am Morgen stürmte es gewaltig. Um 9 Uhr fiel sodann feiner, kalter Regen. Um 10 Uhr hörte auch der wieder auf. Plötzliche Dunkelheit brach ein, und gerade als die Uhren 10 schlugen, zuckten blaufarbige Blitze durch die Luft. Das Gewitter war von Hagel begleitet. Die Hagelkörner waren nicht groß, sielen aber sehr dicht. In wenigen Minuten war der ganze Erdboden damit bedeckt. Der Donner war ausnahmslos stark. Ebenso plötzlich wie daS Gewitter gekommen war, hörte eS wieder auf, und der Uebergang von tiefer, Dunkelheit zum hellen Tageslicht vollzog sich ohne ein Mittelstadium. Eine Stunde später strahlte die Sonne in voller Pracht über London. Von der Gewalt des Donners kann man sich einen Be griff machen, wenn man erfährt, daß die Glocken aus dem Thurm der St. Clemens-Kirche im Strand zu läuten begannen. In der Gegend von Windsor hatte es fast den ganzen Tag geschneit. Die Themse war bedeuten)) gestiegen. In Reading stand daS Wasser in den Kellern des niedriger gelegenen Theiles der Stadt. Tausende von Acres Landes waren im ' Themsethal bei' Windsor, Eton, Maidenhead und Staineö überschwemmt. ' , ,, LIndh'S Pile Oupposltory - dird. garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die Box. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Ward BröS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis. Ind. Vrill'S Dampf Färberei. (Btatitmm.). ArrrrttfTelfcer fter4nirtt. fXvttfc --n M NfcMt mtm . arnttttletter texetnie t nnb gefärbt ohne diese! den u ,enrene. evitzenvorhänge n. henille Oorttere eretntgt. aiacee Hadschh, aeret tat.. Uaare erben üaitpllm batlufett. E3ftC3C:sftttJ

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