Indiana Tribüne, Volume 18, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag?. Die tZzUche Tribüne- kostet durch den Träger 11 LentS per Woche, die eonntagSTribüne-L Cent per Woche. Beide usamme 15 Cent der U Gents per Monat. Per Post außerhalö der Etsdt zugelchilkt in Vorausbezahlung per Jahr. fftwt iq Süd ZUaifam Straße. Indianapolis, Sud., 27 Februar 1895 Vebel'S Rede über den Untergang der Elbe". Wie vom Kabel kurz" gemeldet, hat der Abgeordnete Bebel im deutschen Reichstage aus Anlaß der Elbe"-Ka-öastrophe Mm Norddeutschen Lloyd schwere Vorwürfe gemacht. Seine Rede liegt nunmehr im vollen Wortlaut vor. Nach meiner Auffassung, sagie er, sind die Dinge im Norddeutschen Llovd doch nicht so zweisel-ohne, wie der Vorredner (Abg. Freefe, der den Lloyd in Schutz nahm. Bem. d. Red.) es darstellt. Die 5lbe" hat zehn Rettungsboote gehabt, warum sind denn nur zwei heruntergelassen worden? Man sagt, der Unfall kam zu rasch, als daß die Boote ausgefetzt werden konnten. Ich habe aber ein Telegramm erhalten mit Thatsachen, die mich im äußersten Maße bedenklich machen müssen. Wie sich der Vorfall eigentlich zugetragen tat, kann Niemand sagen. Die Mannschaften bewegen sich in den stärksten Widersprüchen; die Geretteten, die sich in der größten Lebensgefahr und in. Todesangst befanden, haben natürlich alles ruhige Urtheil verloren. Ich bin bereit, den Namen meines Gewährsmannes privatim mitzutheilen, ich lege auf seine Aussagen mehr Gewicht als auf die Aussagen der Leute des Lloyd, die Wohl oder übel manches verschweigen müssen. Mein Gewährsmann telegraphirt mir: Lloyd übt keine Bootsnanöver." In anderer? Ländern w?rta regelmäßig derartige Uebungen vorgenommen, damit, wenn Noth am Mann ist, die Herablassung der Boote rasch dontattm geht; beim Lloyd sind aber Leute 11 18 Jahre im Dienst, die keine Art Bootsmanöver mitgemacht haben. (Hört, hört!) Wie ist es denkbar, daß da in einem Falle, wie bei der Elbe", die Boote mit der erforderlichen Raschheit und Exaktheit herabgelassen werden können! Weiter wird mir mitgetheilt: Nuch dem Unglück auf der Elbe" hier an Bremer Schissen zahlreiche? Schottenschließproben. Eine bis zwei Stunden gedauert, bis Hauptschotten geschlossen werden konnten." Daraus kann man ermessen, welche Bedeutung die ganzen Schotten überhaupt haben, wenn sie so schwer zu benutzen sind., Es liegt die Wahrfcheinlichkeit vor. daß auch die Mannschaften der Elbe" aus Mangel an Uebung die Schließung . der Schotten nicht baben vornehmen können.' Mein Gewährsmann macht auch darauf aufmerkscm, daß nicht ausgeschlossen sei, daß bei der Elbe" die Scheidewände der Schotten vom Rost zerfressen gewesen sein mögen. Wenn da der Fall war, wie es häufig vorkommt, so würden alle Schotten nichts genützt haben. Diese Thatsachen beweisen, daß auf den Seeschiffen der Dienst nicht in der Weise gehandhabt wird, wie er unter allenUmständen gefordert werden muß. Herr Dr. Lieber hat gesagt, der Amerikaner frage nicht darnach, welches Schiff die größtSicherheit biete, sonKern welches 'Schiff am schnellsten fahre. -Dem gegenüber möchte ich bemerken, daß die Schnelligkeit eines Schiffes eben eine Folge seiner Vorzugfachen Einrichtung ist.daß das schnellste Schiff auch das sicherste ist. Die großen Passagierdampfer sind ja im Großen und Ganzen vorzüglich eingerichtil, aber neben diesen gibt es noch.unzählige kleine Schiffe, die durchaus nicht so eingerichtet, so ausgerüstet sind, wie es die Sicherheit der Bemannung erforderte. Wenn ein so großes Schiff wie die Elbe" untergeht, geräth die ganze Welt in Entsetzen, aber über die kleinen Schiffe, die alljährlich, Tag für Tag möchte -ich sagen, untergehen, redet kewvnsch. Es ist ganz sicher, daß eine staatliche.'. .Beaufsichtigung, eine sprenge, genaue staatliche Controlle viele diese? Unfälle,.'verhüten wird. j 'Heute genüg! u. A. ' schon, bei den . meisten Schiffen 'die .Zahl .der' Rettungsboote nicht, um alle Passagiere zu retten, die übrigens , Rettungseinrichtungen' sind ebenfalls' ungenügend. . Die Schwimmgürtel gewahren doch . nur "eine sehr zweifelhafte' Hilfe. Wenn der Capitän der Elbe" ..dem Matrosen, der ihm einen, Gürtel anbot, gesagt hat: -Ich danke mein Sohn, ein Rett'ungsgürtel ist mir nicht nöthig," so' begreff'. ich das vollkommen, denn ein solcher'Rettungsyurtel bedeutet in kalter, pechschwarzer Winternacht, bei sturmgepeitschter See nichts anderes als einen langsamen, qualvollen Tod. Man hat den engli schen Rhedern den Vorwurf gemacht, daß sie vielfach mit viel zu geringer Mannschaft fahren lassen; glauben Sie denn, daß es vielleicht in Deutschland besser ist?. 'Wo ist die Behörde, die darüber wacht, daß die Schiffe genügend bemannt sind? Wo ist die Behörde, die dafür sorgt, daß die Schiffe überhaupt seetüchtig sind und die nothwendigen Einrichtungen zum Schutze ihrer Passagiere und, Mannschaften haben? Ich verweise nochmals '-auf' die Broschüre deS Capitän-Lieutenants Wislicenus, und ich bin der festen Meinung, wenn die Regierung sich mehr.mit .der ganzen Angelegenheit beschäftigt . hätte, daß dann die Antwort des .Reichskanzlers ganz anders ausgefallen wäre. ,S3or. Allem muß.die Classification wiederlolt vorgenommen werden, den Schiffer muß das 'Gesetz "hierzu" zwingen.'. Wie nothwendig ein solches Gesetz ist,' beweist die Thatsache, daß in den letzten 10 Jahren 16 57 deutsche Schiffe 3000 Menschen' untergeaanaen
sind, von 300 SclMn hat man niemals wieder etwas gehört, sie sind vollständig verschollen. Eine Eontrole, wie wir sie verlangen, würde sicher vielen Unfällen vorbeugen. Heute kommt es täglich vor. daß alte Schiffe, die längst außer Dienst hätten gesetzt werden sollen, noch weite Seereisen machen, man nennt solche Schiffe Sargschisfe". Und solcher Sargschiffe gibt es auch In Deutschland sehr viele, und wenn ein solches Sargschiff untergeht, dann stecken, die Rheder die hohen Assekuranzgelder ein und machen ein gute? Geschäft. Ich verweise nochmals auf den schönen Brief deö Rheders Adolph Schiff in Elsfleth, in dem 'der bekannte Satz vorkommt: Die Assekuranzgelder habe ich eingeheimst, die Mannsckaft ist leider gerettet!" , (Zuruf: Der Rheber war ein Jude!) Ja. darüber freuen sich die frommen Christen wohl! (H:iterkeit.) Ein englischer Parlamentsrier hat öffentlich erklärt, daß für die ertrunkenen Seeleute die Rheder meistens verantwortlich zu machen seien! Und angesichts solcher Thatsachen wag! es die Vossische Zeitung", 'ganz im Tone der Manckesterlehre einen Artikel zu schreiben, und -den Reichstag davor zu warnen.'-Gesehe zu machzn.die"die deutschen 'Schiffe concurrenzunfähig wvn Wir aber verlangen, daß eine v;ai Organisation geschaffen wird, die i-ifi mit d:r Aufsicht der Schiffe berchästZJt.' DaZ Reichsamt des Innern, dem jetzt die Oberleitung über die See amter und ' die Schifffahrtsangelegenheiten untersteht, ist dazu nicht geeignet. Sehen Sie sich -'mal dw Etat deI Reichsamtes des Innern an, ivas alles darin steht. Herr v.Böetticher müßte ein viel größeres Genie sein, als er in Wirklichkeit ist (Große Heiterkeit; Staatssekretär v. Boetticher macht dem Redner eine verbindliche Verbeugung), wenn er noch immer neue Arbeiten übernehmen wollte. Eine Reichsbehörde würde nach allen Richtungen eine gute Wirkung haben und den skandalösen Zuständen ein Ende machen, daß Rheder zur Schonung ihrer eigenen Interessen Menschenleben auf's Spiel setzen.' Der Verlust der deutschen Staats Angehörigkeit. Die wichtige Frage, 'ob zehnjährige Abwesenheit auch ' für Minderjährige den Verlust der deutschen StaatsangeHörigkeit zur Folge habe, kam jüngst vor dem dritten Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig zur Entscheidung. Die Paragraphen 13 und 21 des deutschen ' Reichs-Jndigenatsgesetzes vom 1. Juni 1870 besagen zwar, daß ein Deutscher nach zehnjähriger Abwesenfyit seine Staatsangehörigkeit verliert, sofern er sich nicht in die deutsche Con-sulats-Mairikel seines. Aufenthaltsort als deutscher Staatsanaeböriaer
I eintragen läßt, aber die Verwaltungs- ; dehörden undRegierungen haben bisher immer die Ansicht vertreten, daß diese Bestimmung auf Minderjährige keine ; Anwendung findet, daß vielmehr die ; zehnjährige Frist erst mit dem Eintritt der Großiahrigkett zu laufen beginnt. Man ging Hiertx4 offenbar von der Ansicht aus, daß die. Staatsangehörigkeit ein Recht ist. dessen man sich nur durch einen ausdrücklichen Willensact entäußern . könne, daß demnach Minderjährige, da sie rechtswirksame Willensarte nicht ausführen können, auch nicht im Stände seien, die Staatsangzhörigkeit zu verlieren. Der zur Entscheidung stehende Fall war folgender. Vor dem Landgericht Leipzig wurde am 27. September v. I. gegen den 1871 in Leipzig geborenen Gustav Alfred Weder und den 1872 ebenfalls in Leipzig geborenen William Lanastenael. beide in Amerika, verhandelt, weil sie vcr-' dachtlg sen. .als Deutsche sich der Wehrpflicht entzogen zu haben. Es wurde-nun festgestellt, daß beide mit ihrenMüttern im Jahre 1881 Deutschland , verlassen haben, ohne auf den Weiterbesitz der deutschen StaatsangeHörigkeit Werth zu legen. Da beide sonach' länger als 10 Jahre abwesend sind, nahm das Landgericht an, daß sie ihre Staatsangehörigkeit verloren haben, und sprach sie von der Anklagder Wehrpflichtverletzung frei, da der Paragraph 140 des Strafgefetzbuchs sich nur auf Deutsche beziehe, die Angeklagten aber keine Deutschen mehr eien.' - In -dem Urtheile "wurde ausgeführt, daß die Paragraphen 13,1 und 21 des JndigenatsaesetzeS . .auf den Willen der Abwesenden ' Zke!ne Rücksicht nehme, daß es alsoauf die Willensfähigkeit der Abwesenden nicht ankomme und jene, Bestimmung für Unmündige so gut wie für ' Mündige ' gelte.' Die Revision des Mtaatsanwalts 'behauptete unrichtige .Anwendung, des Paragraphen 21 des - rJndigenatsgesetzes. Auch der- Reichsanwalt suchte nachzu weisen.daß die Entscheidung des Landgerichts unhaltbar sei, wobei er namentlich' auf 'die ständige Praxis der Regierungen -und? der ihnen unterstellten Verwaltungsbehörden verwies, die sich in gegentheiliger Richtung bewege. Das Reichsgericht erkannte jedoch auf Verwerfung der staatsanwaltlichen Re Vision und sprach sich dahin aus, daß bei zehnjähriger Abwesenheit auch für Minderjährige die Staatsangehörigkeit erlösche,- ausgenommen, wenn sie inner halb dieser Frist erklärt haben, Deutsche bleiben zu wollen. Für) zahlreich Deutsch-Amerikaner ist diese Entscheidung von sehr großer Wichtigkeit. Adieu, Alpeuroseufraikk Was'ist der Mensch ohne Uniform? dachten die schweizerischen Republikaner und stifteten für die sie auswärts dertretenden, Consuln durch Reglement vom 1. Mai, 1851 eine Diplomatenuniform, den sogenannten Alpenroscnfrack", welcher Name aus Artikel 1 des genannten Reglements entstanden ist.. Dieser lautet: Die' Uniform besteht aus, einem Meid von dunkelgrü nein Tuch rnit aufrechtstehendem Hxa gen. Kragen und Aufschläge sind karmoisinroth. Auf 'denselben befindet sich eine einfache.Stickerei von Alvenro-
sen in Silber. ine Weihe von silbernen Knöpfen mit dem eidgenössischen Kreuz, keine Epauletten, -Beinkleider von gleichem Tuche mit' karmoisinrothem Vorstoß, ein leichter Degen mit schwarzer Scheide, dreieckiger Hut mit
der eidgenössischen Kokarde und sechsfacher silberner Hutschnur, Hutquaste von Silber mit rother Seide. Diese den inneren und äußeren Menschen jedenfalls über das Nichts der anderen Erdenwurmer bedeutend erhebende Uniform ist leider in den Wogen der nichts Hohes und Edles achtendenZeit versunken und an ihre Stelle ist man erschrecke nicht, denn die Schweiz ist immer noch neutral und keineswegs kriegerisch gesinnt wirklich und wahrhaftig nichts Geringeres als die sonst nur monarchischenLändern vorzuwerfende militärische Uniform getreten. Auf Grund jenes Reglements hatte sich noch Dr. Kern, ehemals schweizerischer Gesandter in Paris, seinerzeit eine Diplomatenunisorm! anfertigen lassen, die er an dem glänzenden Hofe Napoleons III. bei großen Feierlichkeiten trug. Kern fand bald Nachahmung bei Tschudy in Wien. Bekanntlich verlieh aber der Bundesrath den Gesandten militärischen Grad; sie legen nun Vi diplomatischen Feierlichkeiten die Militäkuniform der betreffenden schweizerchen Waffengattung an.. Nur Lavier ist ohne militärischen Rang, er trägt in Rom, wo man sich ziemlich frei geben kann, den schwarzen Frack. Zum Conflict in Ost Asien. Die Chinesen stellen die Geduld der Japaner auf eine harte Probe. Nachdem der Krieg über ein halbes Jahr gedauert, die Chinesen blos Niederlagen erlitten und gar keine Erfolge errungen haben, und die Einnahme der chinesifchen Hauptstadt nur eine Frage einiger Monate sein kann, sollte man meinen, daß die Machthaber in Peking sich beeilen würden, der Lage entsprechende Friedensbedingungen anzubieten. Wer so urtheilt, zieht aber den Charakter der Chinesen nicht genügend in Berechnung. Die Zähigkeit und Schwerfälligkeit derselben werden den Japanern noch viel mehr zu schassen machen, als die mit den neuesten Wasfen ausgerüstete Armee und Marine der Chinesen. In Peking reifen die Entschlüsse' langsam und in China verbreiten sich Nachrichten noä) langsamer. Ein englischer Reisender hat vor Kurzem erzählt, daß er sich zwei Jahre nach Beendigung des Krieges der Engländer und Franzosen gegen China 1863 im Inneren Chinas befunden ' und dort die Entdeckung gemacht habe, daß die Einwohner noch nicht einmal davon qehört hatten, daß das Land sich im Kriege gegen eine andere Macht befunden. Der chinesisch japanische Krieg macht sich rn allen Theilen des Reiches des Mikado suhlbar, denn in Japan besteht die allgemeine WehrPflicht, und je länger der Krieg dauert, desto schwerer lastet er fast auf jeder einzelnen Familie. In China werden nur Taugenichtse und arme Teufel in den Soldatenrock gesteckt und wo sich ; nicht gerade die Schrecken des Krieges ' abspielen, spurt man dessen Wirkungen nur wenig. Die Steuerschraube wird vielleicht etwas stärker von den einzelnen Vice-KLnigen und Gouverneuren angezogen, denn die Centralregierung lraucht mehr Gcld als sonst und deshalb sind die Aufforderungen aus Peking zu Beiträgen häufiger und dringender, als in gewöhnlichen Zeiten. Hieraus erklärt sich auch die Thatsache, daß aus den vom Kriege nicht direct in Mitleidenschaft gezogenen Theilen des mächtigen Reiches kein Druck auf die Centralregierung zur Beendigung deö Krieges ausgeübt wird. Dazu kommt nun noch die. eigene Art der chinesischen Diplomatie. Als vor ein paar Monaten Herr Detring von dem Vicekönige Li-Hung-Tschang nach Japan gesandt wurde, um Friedensverhandlungeni anzuknüpfen, hatte derselbe wohl einen Brief des chinesischen' Staatsmannes an seinen' lieben Freund" den Grafen Jto und eine Art amtlichen Empfehlungsschreibens -bei sich, allein nichts -deutete darauf hin, daß er der offizielle Abgesandte' deö Kaisers von China sei. Die Japaner hatten daher vollständig Recht, als sie alle Verhandlungen mit Herrn Detring, der sich seiner undankbaren Rolle ! voll bewußt war und nur im Interesse der guten Sache ein persönliches Opfer brachte, abzulehnen. Mittlerweile er rangen die Japaner auf dem Schlachtfelde immer neue Erfolge und der Fall Port Arthurs ließ es den Machthabern in Peking neuerdings rathsam erscheinen. abermals Friedens - Unterhändler nach Japan zu senden. Indessen verzögerte sich ihre Abreise um mehrere Wochen, ohne daß man einen stichhaltigen Grund für diese Verzögerung zu hören bekam. Es lag daher sehr nahe, zu vermuthen, daß die Chinesen von der Nothwendigkeit, Frieden zu schlteßen, lange noch nicht überzeugt seien. Als dann die Japaner vor der zweiten Seefestung an der Straße von Petschili erschienen und die Einnahme von Weihaiwei bevorzustehen schien, reisten die chinesischen Gesandten endlich ab. Wieder aber, wie es scheint, ohne genllgende Vollmachten und so hat .die japanische Regierung, deren Sitz sich augenblicklich in Hiroshima befindet, die chinesischen Friedens Unterhändler abermals heimschicken müssen. ' :, Die Einnahme von Weihaiwei ist vom strategischen Gesichtspunkt betrachtet ein bedeutsames Ereigniß, allein' in den Augen der Chinesen hat der Platz keine solche Wichtigkeit, daß sie sich nun für besiegt halten müßten. In WirkUchkeit sind die japanischen Truppen nach der Einnahme von Weihaiwei der chinesischen Hauptstadt nicht näher als vorher. Dort aber und nur dort wollen die Japaner den Frieden dictiren, und sie wissen warum. Die verbündeten Engländer und Franzosen haben ebenfalls dort Frieden geschlossen und Lehtere obendrein den Sommerpalast des Kaisers von China gründlich ausGeplündert, allein sie sind bald wieder, t i . . ! abgezogen uns in oen vorigen ycneu &s Reickxs bat man nichts, davon ae- t
spürt, daß die Mächt der Central'egierung gebrochen wäre. Die Japaner werden sich daher wahrscheinlich mit dem Abzüge aus der chinesischenHaupt-
stadt nicht so beeilen, denn je langer der Krieg dauert, desto härter werden auch ihre Friedensbedingungen sein. Was die Chinesen den Japanern schon jetzt zu bieten bereit sind, weiß man nicht. Da sie sich aber noch immer gegen den Gedanken, das kleinere und verachtete Japan als Sieger anzuerkennen, mit aller Macht sträuben, so ist es wahrscheinlich, daß sie zu weiteren Zugeständnissen als zu derPreisgäbe Koreas und der Zahlung einer Kriegskosien-Entschädigung nicht geneigt sind. Der Krieg dürfte daher noch nicht so bald beendet werden, obgleich es der Regierung in Peking schwer fallen wird, die Vicekönige der südlichen Provinz zu wirksamer Hilfeleistung zu bewegen. Die stolze Flotte desVicekönigs Li Hung Tschang ist vernichtet, mehrere Armeccorps sind auseinandergesprengt, zwei feste Plätze ersten Ranges vom Feinde besetzt, aber das gewaltige Reich ist damit noch nicht niedergeworfen. Zum Schutze der Hauptstadt soll ein großes Heer angesammelt sein, und wenn dasselbe auch von den Japanern ebenso zersprengt werden dürfte, wie die Truppen bei Ping Fang, Haitscheng, Port Arthur und Weihaiwei, so wird der Marsch auf Peking den Japanern doch noch viel Blut. Mühe und Geld kosten. Die Opfer werden auf Seiten des Siegers wahrscheinlich schwerer empfunden als auf Seiten des Besiegten. Eine Zerstörung des chinesischen Reiches durch die Japaner ist nicht möglich, liegt auch' gar nicht in ihrem . Interesse. Die Einnahme von Weihaiwei hat uns der Beendigung des Krieges näher gebracht, allein das Schicksal der chinesisehen Friedensunterhä.ler in Japan zeigt, daß man in Peking noch nicht von der Nothwendigkeit eines Friedensschlusses überzeugt ist. Fremde Einmischung kann daher auch nicht Erfolg haben. Vom Jnkanve. Wie aus Pierre, S. D., ge meldet wird, sind jetzt 4.000.000 Acker Land in der Sioux-Reservation für die Besudelung eröffnet. Das Land wird sür 50 Cents per Acker' verkauft, welcher Preis, einem im Jahre 1889 im Cyngr'eß angenommenen Gesetze entspricht. Viele Ansiedler, die sich dort niederzulassen .beabsichtigen, haben .Claims" gemacht, und es wird zu Anfang des Frühlings ein gewaltiger Andrang. Kauflustiger erwartet. - Seidenfabrikant Juhn Copcutt, ein! prominenter Vewchner von Vonkers, ist in seinem Hause an Nepperhan Ave. im 90. Lebensjahre estorben. Er kam im Jahre 1817 von England nach Amerika, und trat in das MahogoniGeschäft seines VaterS in New York. Im Jahre 1852 kam er nach Ionkers und 18 Jahre später gründete er nebst seinen Söhnen eine Seidenfabrik. 'Er machte zweimal bankerott, hat aber doch seine Schulden im Betrage von $250,000 abgezahlt und ein Vermögen von $1.000.000 hinterlassen. Anläßlich der jetzt beginnenden Eintreibung der Einkommensteuer ist die Frage aufgeworfen worden, ob auch die von der Bezahlung dieser Steuer befreiten Korporationen, wie Versicherungsgesellschaften, Sparbanken, Bau- und Sparvereine, wohlthätige und religiöse Genossenschaften, verpflichtet seien, Fragebogen auszufüllen und dem Jnlandsteuer-Kollektor zuzusenden. Herr C. W. Wilson, der fungirernde Kommissär für Inlandsteuern, hat eine diesbezügliche Anfrage mit der Erklärung beantwortet, daß die in Paragraph 32 des Gesetzes erwähnten Korporation nicht verpachtet sind, Berichte einzuschicken. . Die Bundes - Grandjury ha! in Deadwood in Süd-Dakota den Caprtän Straighthead und sieben andere Mitglieder des Jndianerpolizeicorps der Cheyennegentur wegen Ermordung des auf der Agentur angestellt gewesenen Dolmetschers Wm. Fielder unter Anklag: gestellt. Dieser war. beschuldigt, seine Frau geschlagen zu haben, und der Indianeragent, Major Lillibridge, hatte die Pollzei ausgeschickt, um fielder zu verhaften, mit der Weisung denselben unier allen Umständen zur Stelle zu schaffen. Fielder erklärte, er werde den Polizisten nicht lebendig folgen, und sträubte sich, woraus die Polizisten, die ihnen gegebene Weisung buchstäblich befolgend, ihre Gewehre auf Fielder abfeuerten. Von zahlreichen ttugeln durchbohrt, sank dieser todt zu Boden. Die Polizisten überbrachten die Leiche dem Major Lillibridge. Vom landwirthschaftlichen Departement der Ver. Staaxen ist dieser Tage einellebersicht über die von der Dürre des letzten Sommers verursachtenMißernten veröffentlicht worden. Dieselbe entrollt ein viel schlimmeres Bild, als man sich vorstellen konnte. Da ist Nebraska. Im Jahre 1893 erntete der Staat" 157.200.000 Bushel Mais, im Jahre 1894 nur 13,855,000, ein Ausfall von-143.345.000 Bushel und ein Geldverlust in diesem Artikel von-ungefähr $36.000,000. In SüdDakota fnl die Mais-Ernte von 20,511.000 Bushe! im Jahre 1893 auf 1.490.000 im letzten Jahre. Iowa, das von 250.000.000 bis 350.000.000 Bushel Mais hervorzubringen pflegt, erzeugte im vorigen Jahre nur 81,340000 Bushel, also auch hier ein Verlust von fünfzig Millionen Dollars eher mehr als wenizer.'Kansas hat statt der durchschnittlichen 140.000.000 Bushn Mais nur 41.700.000 geerntet, ; ein Verlust von 25 Millionen Dollars. Rechnet, man dazu, , was die übrigen ,westlichen. Staaten weniger an Mais geerntet haben," so ergiebt sich ein Gesammrverlust von $200,000.000, zu dem dann noch die erbärmlichen Weizenpreise kommen. Glücklicher Weise ist unser Land so groß, daß wenn einTheil
desZ.'lben, von Mißernten heimgesucht wird, ein anderer gewöhnlich sich guter Ernten erfreut. Der Süden hat im vo riqen Jahre eine vorzügliche Maisernte gehabt 482,252,000 Bushel für die er gute Preise bekam; er hat außerdem 50.707.000 Bushel Weizen und
73.075.000 Bushel Hafer eingeheimst. all: zusammen im Werthe von D30.000.0'30. In Folge davon spürt auch der Süden die harten Zeiten viel weniger, als der Norden trotz der niedrigen Baumwollenpreise. Vor dem großen Criminalrichter Goff in New Vork kam kürzlich ein interessanter Fall zur Verhandlung. Es wurden dabei die Rechte von Consuln fremder Mächte erörtert; schließlich aber ward entschieden, daß dieselben, so lange sie sich hier im Lande befinden, auch die hiesigen Criminalgesetze befolgen müssen. Es handelte sich um die Prozessirung deserst einundzwanzigjährigen Rufino Vlanco, des venezuelischen Consuls, auf die Klage des verborgenenTragens tödtlicherWaffen. Gegen Vlanco lagen zwei Anklagen vor, die erwähnte und die des thätlichen Angriffs auf den New Yorker Polizisten Fowler, doch wurde er nur aus die erste Anklage prozessirt. In der Ankla- ! geschrift heißt es, daß er in der Nacht 'des 3. Dezember wegen Angriffs auf denPolizisten verhaftet wurde, und daß man bei seiner Durchsuchung einen Todtschläger in seinen Taschen fand. Dr. Lorenzo Ullo, sein Vertheidiger, machte geltend, daß Blanco als öffent- , licher Beamter zu betrachten und daher berechtigt, sei. Waffen , zu tragen; au"ßerdem aber müsse, um das Tragen ! von Waffen zu einem Verbrechen zu ? stempeln, bewiesen werden, daß die Absicht vorgelegen. Jemandem damit zu Leibe zu gehen, eine solche Absicht sei aber nicht nachgewiesen und die Klage müsse daher abgewiesen werden. Richter Goff ließ diese Einwände nicht gelten, und nachdem Rafael M. Carambo, der New Yorker Generalconsul von Venezuela, bezeugt hatte, daß Blanco thatsächlich zur Zeit seiner 'Verhaftung Consul in diesemLande war, wurde des Längeren über die Rechte der Consuln verhandelt, worauf der Fall den Geschworenen übergeben wurde. Diese brachten nach emstündiger Berathung ein auf schuldig lautendes Verdikt ein. Dr. Ullo. welcher dies nicht erwartet hatte, plaidirte nun zu Gunsten möglichster Milde für seinen Klienten und bat den Richter besonders, keineHaftstrase zu verfügen, da dadurch dieLausbahn des jungen Mannes auf's Empfindlichste geschädigt werden würde. Der sonst so strenge Richter ließ sich denn auch erweichen und legte Blanco eine Strafe von $500 auf. Dr. Ullo gab als Sicherheit seinen eigenen C'yek für diesen Betrag mit dem Versprechen, daß Blanco die Strafsumme in Baar hinterlegen werde. Das ist denn auch seither geschehen. Zwei Lokomotiven der Castle-Shannon"-Bahn stießen ' in dem Tunnel unweit Monongahela.Pa., zusammen und wurden total zertrümmert. Fünf Bahnbedienstete trugen schwere Verletzungen davon. Die Ver. unglückten sind: Henry Hitters, John Walker, Fred Risgar, Emmet Hamil. ton und ein Unbekannter. Durch den Missouri ist in der Gegend von Teckamah in Nebraska Land angeschwemmt worden, welches sowohl von Nebraska wie von Iowa beansprucht wird. Die dort wohnenden Leute bezahlen deshalb gar keine Steuern und Niemand weiß, welches Recht und Gesetz überhaupt dort gilt. Drei Morde sind in den letzten Tagen auf dem Gebiete vorgekommen, die Folge von Streitigkeiten über Besitziilcf für das sehr fruchtbare und werthvolle Land; aber die Mörder bleiben straflos, da die beiden Staaten sich über ihre Jurisdiktion nicht einigen können. Um sich gegen die gesetzlosen Banden, welche sich dort gesammelt haben, zu schützen, wollen die Farmer der umliegenden Counties Sicherheitsausschüsse bilden. . - m Qom MuSlanre. " D e r Paris e r Bors e'nAgent Bouzon feuerte in einem Gasthof zu Rouen gegen seine ehemalige Gelieb-te.-eine Frau Hendricks, mehrere Revrlverkugeln ab und verwundete sie lebensgefährlich. Sein; sehr merkwürdige Erklärung lautet, er habe diese That im Einverstandniß mit seinem Nebenbuhler, dem Kaufmann Jourdans, begangen, dr sich ursprünglich mit ihm duelliren wollte,-jedoch vorzog, daß Frau Hendricks das Opfer ihrer beiderseitigen Eifersuch! werde. In Rom wurden die Anarchisten Ravaglia und Capelli verhaftet, da bei ihn:n Abzeichen mit anarchistischen J-ischriften. Mordwerkzeuge und drei Lomben gefunden wi.'?den waren. Ravaglia räumte ein, er habe diese Bomben verfertigt und habe auch die Bomben am Tage der Verhastung Paul Legas und am Abend des 20. September vorigen Jahres geworfen. Er fügte hinzu, er habe sich gerade N heute vorgenommen, nächstens eine der heute in seiner Wohnung beschlagnahmten . Bomben' zu werfen. Außer den genannten wurden noch zwei Mitschuldig: rhaftet. : Da s d e m Äepuklrren Metz-Tesch gehörke' - Schloß Vegget (Luxemburg) ist rnM allen darin, enthaltenen Kunstschäen, darunter werthvolle Gobelins, ein Raub der Flammen geworden. "Der Schaden wird auf eine halbe Million Francs geschätzt. Die letzte Braun schweige? " Post .zwischm Vors felde .-und Braunschweig ist gefahren. Sie hatte zur Tagesfeier sich bekränzen" lassen, fuhr mit Vieren" und wurde von einem richtigen Postillon mit Scheffel's Es' ist im Leben häßlich eingerichtetgeführt. Seit dem 29 Dezember 1746, also seit nahezu 150 Jahren, hat die Post Vocsfelde --Braun schweig bestanden. die neue Eisenbahn GifhornVraunschweig hat ihr den Todesstoß jaeaeben
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ÄUgUft . . König's . . Samburger Brustthee . Nur in Original Packeten. Nur in Original Packeten. Nur in Original Packeten. V Preis Cj tT 6 Preis C rn I rJVr ? CentS. Cents. Cents. fjiti? Vankerott-Statistik. - Seit längerer Zeit haben wir sehr genaue Angaben über die Zahl der Jalliten, die im Laufe jedes Jahres sich ereignen, aber ihr Verhältniß zur Anzahl der Firmen, die erfolgreich sind, ist noch nie genauer in's Auge gefaßt worden. Das New Yorker Journal of Commerce" hat sich dieser Mühe unterzogen und gelangt dabei zu sehr interessantenSchlüssen, die zunächst die alte und ziemlich allgemein für richtig angenommene Ansicht, 93 Procent aller Geschäftsleute würden früher oder später zum Bankerott gezwungen, widerlegt. In den letzten dreizehn Iahren betrug die Zahl der Falliten zu gewöhnlichen Zeiten ziemlich genau ein Procent der vorhandenen Firmen, im Jahre 1891 stieg sie etwas höher und 1894 machte sie beinahe 1 1-2 Procent aus, das war aber ein ausnahmsweise ungünstiges Jahr. Aus diesen Zahlen läßt sich schließen, daß die Chancen für eine bestimmte Firma, innerhalb von dreißig Jahren insolvent zu werden. etwa wie eins zu drei stehen, also bedeutend günstiger, als nach der oben erwähnten Annahme. Die Berichte weisen nach, daß alle Jahre in den Ver. Staaten durchschnittlich etwa 142.000 Firmen ihre Thüren schließen, wovon rund 106,000 das thun, weil sie sich nicht halten können. Etwa neun- oder zehntausend davon sind nicht im Stande, sich mit ihren Gläubigern zu vergleichen, und der Rest, der im Durchschnitt jährlich etwa elf Procent der Geschäftshäuser in der Union ausmacht, giebt den Kampf nicht in Folge von Verlusten auf, sondern wegen der Unfähigkeit, Gewinne zu erzielen. Das würde bedeuten! daß sämmtliche Firmen in der Union durchschnittlich innerhalb von zehn Jahren verschwinden, und dies könnte dahin gedeutet werden, daß die Schätzung, nach der 95 Procent aller Firmen innerhalb des Zeitraums, den man als die durchschnittliche Lebensdäuer annehmen kann, zu Grunde gehen, noch zu gering ist. Wir dürfen indessen nicht übersehen, daß die meisten Falliten und Liquidationen in Folge der Unfähigkeit. Profite zu erzielen, auf Rechnung junger und kleiner Geschäfte zu setzen sind. Ueber das Alter der Firmen, die ihre Thüren schließen müssen, existirt keine Statistik, aber wir wissen, daß in gewöhnlichen Jahren etwa 90 Procent don ihnen weniger als $5000 Kapital hatten. Im Jahre 1893 wurden so diele größere Geschäfte in Mitleidenschaft gezogen, daß jene Ziffer auf 83 Zrocent sank, aber das waren außer-s-ewöhnliche Verhältnisse. Zwischen 1888 bis 1892 wurden neun Zehntel der falliten Firmen von den Agenturen ttils gzr keines oder nur geringen Credits würdiq bezeichnet. 1893 fiel ihre Zahl auf 69, stieg aber 1891 wieder auf 71 Procent. Von den Falliten, die' in den letzten vier Jahren vorfielen, sind fast genau ein Drittel auf ungenügendes Kapital zurückzuführen, unvorhergeseheneUnglücksfälle verursachten in den letzten zwei Jahren ein Viertel, in den vorhergehenden beiden Jahren ein Fünftel der Bankerotte. Im Jahre 1894 fallirten nur unbedeutend mehr Firmen als 1891, die Bestände waren rund 20. die Verbindlichkeiten 42 Millionen geringer. Das Verhältniß zwischen VerKindlichkeiten und Beständen ist also ein viel besseres geworden. Betrug wurde bei acht Prozent aller Falliten entdeckt und zwar war das. wenn man die einzelnen Landestheile trennt, im Osten bei sieben.. in den Mittelstaaten bei fünf, im Süden bei 13, im Westen bei 4 1-2. im Nordwesten bei 7 1-2, in den Pacific--Staaten bei 7 und in den Territorien bei 12 Procent der Bankerotte der ??all. m Kaufe Mucho's Veft Havanna Beethoyen Halle, 120 & 126 Ost Marylandstr. , .. Diese Halle ift vollständig neu renovnt und eianet sich zur Avdalrung von Bällen, Eonzertkn und Versammlunqen jeglicher Art. Comite werden freundlichst ersucht, vorzu spreaen, bevor sie anierSivo engagiren. AeuHerst liberale Bedingungen. . Henry Stock, Eigenthümer. 74 Süd Delaware Straße. Achtung ! Sin schöner Singvogel in Messing - Aäsig, Ein Aquarium mit Goldfischen ist in jeder Familie willkommen. . In bester Auswahl zu haben bei C. F. Klepper, . VSsel'Handlung. . 183 IZlana&nUttt Sve. Brill'S Dampf - Färberei. ; "(auiiiriisn.)
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ndiana nöüne ift daS.einzige Blatt in Sndiana, totU cheS Mc Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokattt vertritt. M, Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentdegt für Freiheit .Recht auf allen Seb'.:!en de Veöent. Die Arbeit dek BoUeS ift die Schöpferin alle? Wohlstandes und darum wirken dir f!r solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, söllte eS als moralische Pflicht empfinde? r Leser der Jndiana Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags - Vlait bietet eine Fülle unterhaltenden Lesekoffek. Der Abonnements - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntegsblatts gc, beider zusammen 13 CTi$.f per Woche oder SA EtS. per Monat. Durch die Poft versandt, kostet fcoi Tageblatt ZI, daß SonntagSölatt HZ per Jahr, beide zusammen öS iu Vorausbezahlung. ruMstlchen aller Art werden rasch und billig ans geführt. Eintrittskarten, Quittungen. (5oNltutlortt, ' . . , .1. . Neönungen. GeschästSkarteu, v u OHtWpUt Zirkuläre, , VrogrsVQs n.s.v. für Geschäftsleute und vereine wed geschmsSsoll auSgeflZrt. MS 111 1 ZnttSWysliZ, L.
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