Indiana Tribüne, Volume 18, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1895 — Page 3
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ss sr t6$t f 4s Vx . Kutter K.,rl II zog, i'cginici ro:i i'Ci yaijic ccs ojicr reichischm HochadelZ behufs Wledcrcr laiigunji seiner (csuudlzcit, nach Karlsbad. Wtf Mi CtuMchroiiif von Karlsbad berichtet, tturen scchötanscnd irnD fedjr,iii:cit Uferte nothwendig. 11:11 die ganze soll schift zu trantföonircn. Dir heilkräftigen Eigenschaften deö Karlsbader Wasscrö sind heutzn?oge dieselben tot zur Zeit Karls II.; obwohl eine Zkcise dorthin jcfcf nicht mehr so kostspielig ist als damals, sind nicht Alle Kurbedürfligcn reich genug nm sie zu unternehmen. Dagegen reist Karlsbad zu unö ; für nnö wird die Heilkraft der Karlsbader Sprndclqnelle cftrahirt. DaS durch Abdampfung gewonnene Karlsbader Cprudelsalz enthalt alle festen Bestandtheile des WasscrS ; es ist in jeder Apotheke zu haben. Es ist daS beste allcr Mittel gegen Magenkatarrh, Hartlcibigkeit, Leber und N ierer:!! iden, Gicht, NhenmatiSmnS u. s. w. Man überzeuge sich davon, nur den achten, importirten Artikel zn erhal ten welcher die Signatur der Eisner & Mendelson Co , Älleinige Agen ten, New Ybrk, und daS Wapven der 2tall ÄailJdab, auf jedem Packet trägt. Dach - Material. T. F. SMITHER. ; Händler in Steldack-Matertal. 3 uab 8 dl Skead Skooking, wasserdichte Sheettng, fener eftem ixhatt.ftilh. Strohpappe. Dech und Vtt tall'ffarden ?e. ,c. Cfft: 169 kveft Mary laud Strafte. Teleodo Sl. Dachdeckers i. grätige unD veiantworrNche Dachdecker. Sie dacker. Trinidad und :l,vntte Clptali! iin KQe Srken 5inxtpti?n?ächr mit dettem Vt terial. Cce : No. 189. Äard : 180 W. Marylandft, TUoörn Kl. ?rMon.uiIt. tfc Theodore Stein. akolger von 13. 5. nderso. Abitrakte von Bentztite'.n und Grund, eigenkbum roeroen in promrter un zuverlässiger Weise ausgeführt. OS Market StrH. .InMana&oU nh. LEQLANDO) MU5 ZI res:ri?ticns EA3T MARKET ST äao Brillen werden noch den anacrata besten Vktdoden den Hucm Tel'yon 12 anietrtüjt dir UNION CO - OPERATIVI L a n n d r y, ietrtebe 00 tUto UahSche 0. 1.. 140 ur.b U! tratni bettue T. E. Sortier ville, Manager. COPYRIGHTS. CATi I OBTAIN A PATENT t Tor prompt antwer and an nonest opinton, wru 10 M UNS Az CO.. who hate bad nearly nttr yearV iMrienc in th Patent business. Ccaamunlca tlona atrictly cnnfldentlal. A llanrfboolc 01 Information concernina Patents and bow to ob tala tbem lent f ree. Also a catalogue of mecliwleal and acientiflo books aent frea. Patent taken tbroaab Mann te Co. reeelT pecTal notlcalnth Srientiflc Amerirno. and tboa ara brought wldely beTore tba pcbllc wltbmt eoot to tbe Inrentor. Tbts leedid aper. Uaned weekly. elecantly tllnstratel. baa br f ar th lanreat cirenlatioa of anr acientiOe work in tba world. 83 a ear. Sample coplea aent sree. eoptea, ' centa. ETery n um Der containa oeautlfol platea. in colors, and photofrrapba of new hooaaa, wtüi plana. enablintr builder to ihow tba XatAt dnsirnti and seeure contracta. Addresa A CO New York. 3ttl Bboadwit. Baildlog Edition.montniy. iuua year. eungie optea, U- centa. ETery number containa beauBr.G.F.Theel, llil7 Arch Str., uiabcipua, v. Der w,ig, wahr Spenalist i RmctUa der htilm Tann, nähern itldst iu b,rühlila tritt all WnBtrijl ginjttt. Dr. 2bcl ist tci elnzig rzt er ßtlt ttt aU drei tnoliuiidtit Schul (tic Alt, bu Ticu una 1 userwavtt) tueirte un in seiner Vtyandwng tetbtntet Cr beut TgVy.Uk. Geschwüre, und und HlWi&tit. flechte und ll VsoU ldttdefteksun und Folgen d : it Xu. fümeifinS fctt totrffUYtbmn cetr imö.
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Amerikaner. Roman von Adolf Streckfuß. (Fortsetzung.) ercrü'cf) )ann sie darüber nach, fraä er wohl tziVj;. Darüber verwirrte sich ihr: Gedanken, si- schlief ein. plötzlich fuhr sie hoch aus dein Schlafe e-npor. Ibr Mann stzid, nur mit dem Hemd b:kleid?t. in ihreni Zimmer; er batte eben das Kind ans d;m V:t!k rissen. Nette Dich," schrie a ihr zu. das Haus brennt!" Dann stürmte er, mit dem Kind: auf dem Arm:, fort. Sie sprang auf. Schon war das Zimmer dicht mit NauÄ erfüllt, der von dem Corridor aus durck die g:öffnzte hür drang, schon sah it den flackernden Ssszin der flammen. Nur dir röthiste Kleidung raffte sie von dem Stuhl vor dem Vett: zusammen, dann eilt: sie hinaus, ihrem Manne nack.' Das Haus, die Sägemühle, die aufgestapelten Holz- und Vrettervorräthe standen schon in hellen flammen, als sie glücklich den Hof erreichte. Von allen Seiten strömten die Arbeite? herbei, um zu retten, zu löschen. Im ersten Schrecken hatt: sie nur an die Rettung des eigenen Lebens gedacht, als sie aber gerettet, vor den Flammen scher im Freien stand, als sie in den lodernden Brand schaute, durchzuckte sie plötzlich der Gedanke: .Das ist sein Werk!" und scbon im nächsten Moment wußte sie, weshalb er in der Nacht ss lange durch das Haus geschlichen sei. Lor der Thür des Revisors war er steh:n geblieben, in dessen Zimmer einzu dringen und ihn zu ermorden, hatte er nicht gewagt; aber er hatte die Thür verschlossen und den Schlüssel abgezogen. in den Flammen sollte der Ge fürchtete einen gräßlichen Tod finden. Dies wurde ibr klar in demselben Augenblick. 5!hr Gatt war ein Betrü-i-er. ein Dieb, ein Brandstifter, ein Mörder! Ja, ein Mörder blieb er, wenn auch sein: Absicht vereitelt, wenn auch das Leben des schwer Bedrohten gerettet worden war. An einen Mörder war die unglückliche ??rau gekettet für das Leben und si: fühlt: sich als sein: Mitschuldig: sie war ja du Mitwisserin seiner Schandthaten. Ihr Gewissen sagte ihr. sie dürfe den Schuldigen nicht schonen, sie müsse ihn der verdienten Strafe überliefern. Aber er war der Vater ibres Kindes und sie schämte sich dessen, aber sie mute es sich im Geheimen g:stehen. sie liebte ihn noch immer. Wie sehr sich ihr Herz dagegen auch emvörte. sie konnte die Lieb: zu dem Schändlichen nicht aus demselben reißen. Ihn verrathen konnte sie nicht, lieb r sterben! Mit teuflischer Schlauheit hatt: Schmiß sein Verbrechen zu: Ausfüh rung gebracht. Wie stark auch d:r gegen ihn erhobene Verdacht war. ein Beweis seiner Schuld konnte nicht geführt weiden, weder ein Beweis dafür. dah c- das F:aer angelegt habe, noch ein Beweis für seine betrügerische Geschäftsführung, denn alle Bücher waren verbrannt. Sämmtliche Vorräth: waren in Asche und Kohlenhanfen der wandelt. Schmitz mußt: aus dem G:fängniß entlassen werden, aber seiner Stelle war er natürlich beraubt und auf die Hoffnung, irgend eine andere, seinen Ansprächen g:nüg:nde Stellung zu finoen. mußt: er verzichten. Er entschloß sich deshalb, in einer entfernten Gegend, in welche der seinen Ruf befleckende Verdacht nicht gedrun gen sein konnte, sein Glück zu versuchen durch die Begründung eines eigenen Geschäfts. Mit den geringen Mitteln, welch: ihm geblieben waren, konnte er kein großes Geschäft beginnen, er kaufte für ein Spottgeld die verwahrloste Sägemühle an der Elne. Seine Frau folgt: ihm in die neue 5im2th mit der Hoffnung, daß er i't da fr s'll Vfr,T s'i und ibm die Gelegenheit fehle, b:i eine? fremden, von ihm verwalteten Kasse Veruntreungen zu begehen, ein neues L:b:n b ginnen werde. Bald genug soll!: sie schrecklich enttäuscht werden. Schmitz wußte mit dem ihm eigenen liebenswürdigen, Vertrauen erweckenden Wesen sich in seinem neuzn Kreise mit wunderbarer Schnelligkeit eine geachtete Stellung und zahlreich: Freunde zu getrinnen; mit diesen verkehrte er in der bescheidensten Weise, er galt für den solidesten Man . für ein Muster von Nüchternheit und Anspruchslosigkeit; im Geb?imen ab:r fröhnte er nach wie vor seiner Leidenschaft für den Trunk, und als er seine ftnu nicht bewegen ' konnte, seine Zechgenossin zu sein, sachte und fand tr einen frreur.o, cet ihm gttn bei der Sch?.apsflasch: Gesellschaft leistete, den-, bis zumSchnaps t?ar er hinuntergestiegen, da ihm für teuren Wein das Geld fehlte. Er hatte, während er, als der Vrandftistuna verdächtig, im Gefängniß saß, den langen Jobst kennen gelernt, der wegen ... j rrv:. tntf I- 1T-4... lir.es veaanaenen 2UU0 ODI i.uai :n:N ValttN 11CQ V! reuNvtt UNO 0 Freundschaft dauert: fort, auch nachten si: Beid: auö d:m Gefängniß entlzsse worden waren. Durch den lan?n ?cbft war Sckimin darüber unter .'.t.t ward' dan die S'äaemüble an 5 . , oaij..iiav (Zln: b'.lllg ZU kaufen tV, Mit ev-cri V,r rtfjiTlitn im 0v,k, Oll IN 02T yCauJOiICqi l. IM ut z.ch dl!N!e, hielt tX Ciich ferne? ..II. ' . v:. sm::. ttothen Hause beim Amerikaner aiz torkelnd den Heimweg nach Um Rothen flaust antrat aUiC Frau Schmitz fühlte einen tiefen W'n . . . . .f!X. v , tCT: dttwllen a!g:n den roh:n, häßlichen Knecht; sie zog sich stets zurück wenn er r-rm Wrrnn f.?siisff slT)'T b-3 DU. ??en 7 . , r-AilzlLa V.m stfTVQltl ,schlZfzlMMers Nach CCM U welchem o konnte sie es yU V.TOmrti?r -' V,. .z. ihrer Unterhaltung in ihr Oh? dran.ni. 'i 7ca.-- 'U ßCN. hll WSlltt majt I0T$eN, , flCCt unwillkürlich munte sie eZ tchuy. und so
Kort; sie denn auch, daß Jobst, der erst sehr spät am Abend g:kommen rzax,
ihrem Mann erzählte, er sei am Tag: ' mit seinem Herrn, dem Amerikaner, in Waldhausen gewesen. D:r Amerikaner hab: ihm im Greisen ein Glas Bier geben lassen, welches er in der Gaststube cusgetrunken habe, während der Amerikaner an einem anderen Tische mit
e:n:zen anderen Herren zusammen ge- ,hn; aber doch war sie an ihn gefesselt s-ssen und sich eifrig unterhalten habe; durch die lange Lebensgewohnheit. der der ein: der Herren sei ein Fremder Gedanke, vifi seine Verbrechen entdeckt
cewesen, der hier in den Bergen um und er dem Zchthause überliefert werherwandere, der habe mächtig viel Geld den könnte, macht sie fast wahnsinnig. , bei sich gehabt, eine große Summe, die i Aber mit jedem neuen Verbrechen, er stets in einem kleinen Täschchen auf welches er verübte, wurde der Drang, der Brust bei sich trage. Am folgenden endlich seinem nichtswürdigen Treiben ! Tage wollt: der Fremde auf d:n Hoch- Einhalt zu g:bieten. stärker in ihr. er krg sieigen. Wenn man dem jungen wuchs bis zum Entschluß, als sie nach Mann auf dem einsamen Wege aus- dem Postraube die Tochter des Amerilauere, sei ein gutes Geschäft zu ma- kaners kennen lernte und als sie. in chen und ein ganz sicheres, denn nur auf ihrem Schlafzimmer verborgen, hörte, I den Amerikaner könne ein Verdacht fal- wie Schmilz mit raffinirter Nichtslen, wenn etwa in der Näh: des Rothen . Würdigkeit sich bemühte, der Tochter Hauses der Fremde niedergeschlagen i den Glauben an die Schuld des Vaters und beraubt worden. einzuklüern, um sie znr'ick,nb''lten vn
Die Beiden sprachen dann noch lange 1 v c : r.:r.ri. o-:: ri. . mit einander, aber im leisesten Flüsterton. so daß die Frau nichts mehr verstehen konnte. Am nächsten Morgen trat Schmitz, bewaffnet mit einem schweren Knotenstock, schon bei Tagesanbruch eine Wanderung in die Berge an, nach einigen Stunden kehrte er zurück. Er war sehr vergnügt. Geld '
wie Heu! Viel mehr als wir erwarten j ven Äeröacht betroffen wurde, der llr-konnten!-rief er lustia der Nrau zu. ! Heber der Verbrechen zu sein, die An-
und als diese ihn verwundert fragend t 1 anstaute, lachte er ausgelassen. Da sie bis jetzt ihn niemals verrathen hatte, fühlte er sich ihrer Verschwiegenheit so sicher, daß er iht frech erzählte, er habe das Geld einem Burschen abgenommen, der thörichter Weise mit vollem Geldbeut:l unbewaffnet umher wanderte. Er habe dem Burscben Eins aus den Kov? gegeben, aber todt geschlagen habe er ihn nicht. Der sei reich genug und könnt: leicht sowohl den Schlag auf &n Kopf als auch die paar hundert Thaler verschmerzen. Als die Frau ihm bittere Vorwürfe machte, ihn einen verrächten Räuber, ja einen Mörder nannte, der im Zuchthaus sterben werde, verspottete er sie zunächst, dann aber würd: er wüth:nd, er befahl ihr zu schweigen und drohte ihr mit Miß Handlungen, wenn sie noch ein Wort sage. .Sie fürchtete sich vcr ihm und schwieg. Da wurde er wieder guter Lauitf, ersuchte si: durch die Versicherung zu beruhigen, sie brauche sich nicht zu fürchtender sei vor jedem Verdacht sicher. Es sei heute sein Glückötag. Er sei im Walde mit dem Amerikaner zusammengetroffen und habe in diesem einen alten Bekannten gefunden, den Lieutenant Kurt von Dyssern. Der allein habe ihn in der Nähe des Ortes, wo der niedergeschlagene Fremde liege, gesehen und könne deshalb vielleicht auch in Verdacht kommen, aber der müßt: schweigen, denn das Zuchthaus, sei ihm sicher, wenn er ein Wort verrathe. Die Beraubung deö jungen Fremden macht: in der ganzen bisher so sicheren und friedlichen Gegend ungeheueres Aufsehen, der Verdacht, sie begangen zu haben, traf, wie Jobst vorausgesehen hatte, den Amerikaner. Schmitj war es, der demselben zuerst diese bestimmte Richtung gab. Noch dachte Niemand daran, den Amerikaner verdächtigen zu wollen, da äußerte der S'ägemüller g: üen mehrere Bekannte, es sei Zwar sön-d..-bar, daß dem Fremden daZ verbor-. gene Geldtäschchen geraubt worden sei, von dessen Versteck nur der Amerikaner gewußt habe, aber deshalb dürfe man gegen diesen doch keinen Verdacht ha fcer, als einige Tag: später Andere g gen ihn schon offen aussprachen, der Amerikaner müsse der Näuber sein, b:stritt er dies, scheinbar sehr- empört über eine so ungerechte Beschuldigung, aber mit raffinirter Schlauheit wußte er gerade durch seinen Widerspruch den Verdacht zu verstärken und indem' er jedes Mal, wenn er nach Waldhausen oder Nonnenthal kam, di: Gelegenheit wahrnahm, einen so unsinnigen Verdacht im Wirthshause vor möglichst vielen Zeugen zu widerlegen, sorgte er für dessen weiteste Verbreitung. CW I i Pi Vtl Mit tiefst Empörung beobachtete . sitTXU,in. T,k iMdm layuiwmunu. uvti it iwiuv;t uwöiu it u htm ßnrrU6 hmmtn. ihrtn sz flU Vtiil'.iiydl, UUU U19 (4 UIU G m -i 5eh:imniß auZ seinem Verbrechen, vor '? 9WW,7 fn?n fr i?fir drTfTt d ,t,I I IVklll er weihte die Frau nicht ein rn sein! m; ;r.. r.:.. niemals ihr; der entfernteste Verdacht traf. - Es wzr ein schauerliches VeruiÄniß von vor a E lein, zum Theil mit Silke s. rossen Job'! in zehn langen Jahren verübt hatte, mit allen ibren Details ii qetreuem Gedächtniß behalten. Sie scb äderte mit anschaulicher Genauigkeit
IT mö, iwx uwi u.-" anders und da kommt er in G schcht'n den unschuldlgenAmerikaner t:e-' G'schichi'n sag i' Eahna, die eaw uizte sich selbst die' st 3'UOT Hs 'nauf genga. So a b:tter,ten Vorwürfe über ihrÄchweigen. Mensch soll eiaentlich aar net in der
7 ? "???fJvf-3U Stadt mehrer wohnen mögen, sondern Äff UXA? be3J192' weit drauß'n. ganz weit, so w it. daß 1 '-a& ll'J Tn? tr höchstens no' d' Brauenthürm siecht RCSA net z'weit in's Hofbrauhaus hat. '.2izer yaile ste vor stch selbst eine Ent- J:.,-? m,.x!,'i ;a2 schuldigung gehabt. dab s, chn:ig UM ?' wnchm, 'st s an gn. xi,t:i Kins willen, ia si aus diestZ :",.23 Lr Sn&l v. ism,A wf,., w,on. h,.f. MS n wenn r zum Belt aufeasteigt
chw V.VÜn7' V?: und U kan Ruh M kd tai zur miWt mit sich sattes hJT J .Tu, " s?, INÜK,... itfet frt:te ihr 0u4 diese En,. 5?': M.! red w. heul net an.
seinem schändlichen Genossen Jobst un. uu 41 gestraft immer neue Verbrechen beging konnendenka was woll n. aber i und immer auf's Neue den Verdacht flt m. Fufzze woaß besser so oft auf den Amerikaner zu lenken verstand, von die Oar tramt hat geht sKs Wnr wiT Krut r,Uh &&mto und wennst Mit itlcife Allem aus 'tt
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smsteren Plane, weil er fürchtete, sie . . ..w könne dieselben zu stören suchen, aber wt:s.dort'nim Landtag zuageht. da
wenn sie ausz: iihrt Nzaren. rühmte er W l'ro:e o:e aa in oer nuaze 'rum.
Verbrechen, welches Zvrau Sckmid Aepfel oder d' Oar schuld, heut-drahst
dem Richter entrollte. Sie batte Mt' net an mit Deiner Leibspeis! Gler
lle die zahlreichen Raubanfälle und nach'n Kaffee gehst furt auf'n Markt
inbrüche. die Schmik zum Tbeil al- 'und dann zum Fruahstuck im Franz:s
clle bis zu d:m legten, d:ni Postraube. ! da iteht der Franzl hinter meiner und Sie hatte in diesen zehn Jahren ein zupft : mV: Vater! da sollst unterentsetzlicheZ Leben gesühzt. Stetö von ' schreib'n, sei so gut. So! san scho'
der Furcht beherrscht, daß doch endlich ' wieder Noten da von de? Latemschul! die Aerbttchen ihreZ Äann:S entdeckt ' gib'S tyxixl Wia i' nein schaug, lauwerden müßten, sah i sie in " jedem , ter schwaare Zah?n. der . geringste a Fremden, der ir. Sägemühle' naht?, 'Dreier und unten .die'. B:merkung: .einen Sion: Tu vakte Niemand mjfii Wenn der Knabt nicht fleik'aer wird.
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fr:: Zn'Z Auge zu schauen, sie wurde so menschenscheu, daß sie jeden Verkehr floh. Dabei veiniaten sie die Gewis senöbisse, sie fühlte- sich als die Mitschuldige der Verbrechen ihres Mannes, Mit diesem lebte sie in einem fortwährenden aufreibenden Kampfe. Die Liebe zu ihm war längst in ihrem Her ?en erloschen, sie haßte und verachtete Nachforschungen, die vielleicht ihm selbst trV eVnAft kXK.sZ. 5.. und Jobst gefährlich werden konnten. Sie konnte es nicht mehr ertragen, daß ein Mann, für den sie aus alter Zeit noch ein tiefes Dankgesüt)l im Herzen trug, der seit Jahren ihrem Gatten so manches Opfer gebracht hatte, ohne sich vertheidigen zu können, rm rner schwerer von dem auf ihm lastent I' tfli 'a W m dere begangen hatten. Sie erklärte dies . cm. f 1 , I , r r ibrem Manne, sie drohte ihm, daß sie ihn verrathen würde, wenn er noch ein einziges Mal eö wage, seiner verbreche-risck-en Leidenschaft zu fröhnen. Sie hatte ihn früher schon oft mit bitteren Vorwürfen, mit Ermahnungen, ja mit Drohungen überhäuft ohne irgend einen Erfolg, er hatte sie stets nur verhöhnt und endlich durch . brutale Mihandlunaen zu:n Schweigen ge bracht; dies Mal schien er ihre Ermah nungen ernster zu nehmen, er gab ihr das gefordert? Versprechen. Er fühlte ja selbst das Bedürfniß, das. was er i im Lause vieler schwerer Jahre sich mühsam erworben habe, jetzt m Ruhe zu genießen. Er werde dem langen Jobst so viel geben, daß dieser sich womöglich in e'ner entfernten Gegend ein hübsches Bauerngut kaufen könn:. Wenn dann kein Raubanfall wieder vorkomme, würden die a??en den Ameri?aner verbreiteten Gerüchte bald dergeen w?rd?n. Frau Schmitz ließ sich beruhigen, aber sie traute den Versprechungen des Heuchlers nicht. Jedes Mal, wenn der lange Jobst zum Besuche kam, horchte sie. um zu erfahren, ob die Beiden etwa wieder ein neues Verbrechen planten, welch:Z zu verhindern sie f:st entschlossen war. Da hörte sie denn, wie wirk, lich ibr Mann gegen Job't seine Absicht (7it?.fir-" rf ntcb' v:vt "if neu?. doch immerhin gefährliche Unterneh mungen einzulassen. Das Glück, wel ches ihn bisher begünstigt habe, könne ihm doch endlich untreu werden. Ma dürfe das Schicksal nicht herausfordern. Jobst müsse ja jetzt so viel besitzen, u sich ein Gütchen kaufen zu können, tau scnd Thaler wolle ihm Schmitz noch dazu verschaffen, die müsse der Amerika ner noch opfern. Sie könnten . jetzt Beide, er und Jobst,. sich ruhig am G: nuß des Erworbenen erfreuen, ohne sich weiteren Gefahren auszusetzen. .Jobst war nicht unempfänglich für diese. Mahnung. Ter Gedanke, als Bauer auf seinem eigenen . Gute zu sitzen, gefiel ihm; aber groß genug, so meinte er. müsse das Gut sein, damit er sich ein Paar Knechte halten könne und nicht gezwungen sei. den ganzen Tag selbst wie ein Knecht zu arbeiten und zu schuften. Tausend Thaler würden es nicht thun, zweitausend brauche er mindestens zu dem eigenen Gelde noch wenn ihm die der Sägemüller verschaffe, wolle er sich ein Bauerngut kaufen. Schmitz versprach dies und so schien es denn der Frau, als ob sie wirkli-' der Zukunft mit größerer Ruhe entaegensen könne. (Fortsetzung folgt.) Sein trttijcher Tag. -)- iAukn' mrint JfSrrn! w'nn n ' tm vvv Mensch alt wird, na' is' er alle Tag löilll Oal 9 lüa. I ' cy l . ff ...C.fl V!. w. (sl.il a Feld voll Teufel! die ganze Nacht hat's Mir wver von Oar tramt und i YY m Weg gehst. Erst vo sikhN l' Uf fo gUkt Mi Erst vor acht Tag da a a Lampl und : " VI p. denk an nizn. meine Stnßtn w'r'lt. scklmdtt mit'n 'eaol und kla tmitG'schirr als Wf. aa a f dankt wie der fade Kasemir und sie i mußt an neuen Mann wahl'n! I' sag n:xn und den! mir, va san wieder d' dem kimmt er net aus. Dös werden'Z jetzt gleich sehg'n. I' sag kein unrecht Wörtl. trink mein Kassee und 2d schon'n Huat au? zum Fortgehn,
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k. ..n( fen Yt fftr7in 0s.VC.f
eines Ge kaner. Aber was oan . bestimmt is ,
muß er repetir'n und namentlich dürfte die Nachhilfe zu Hause etwas besser sein. Jetz'n war's aus! D' Nachhilf is' glei da g'wen, die hat der Franzl heut no' net vergessen, lateinisch und griechisch kann i' net, aber im Spanisehen da bin V guat. Die Nachhilf wär no' besser wor'n. wenn sich net d' Muater dreing'legt hätt' und da san mer z'sammag'waschen, daß mer drei Tag nix mehrer g'redt ham. O d'e Träum von die Oar! hat's am vierten Tag g'sagt, und da hat sich 'rausg'stellt, daß eigentlich der Franzl gar rrixn dafür könna hat, weil wieder der Muater ihre Träum schuld waren!
Damit leitete der Hausbesißer X. j in München die Verhandlung ein, in der er sich wegen Ruhestörung und Berufsbeleidigunz zu verantworten hatte. Richter: Also Herr X.! Heute handelt es sich um eine andere Sache und Sie werden doch nicht behaupten wollen, daß auch hier ein Traum von Eiern und Aepfeln schuld gewesen sei? Angeklagter: So da hamers schon wieder! Sie glaub'n aa nixn, bis Eahna selber a mal trifft! I' sag Eabna, es gibt no' rnehrer Sach'n, die Läus haben und an die mer glaub'n muß, weil's so sicher wtresfa, wie der Mondschein inr Kalender. Steigen's mit 'n linken Fuß aus 'n Bett, schütten's a Salz aus, lauft Eahna Nachts a Katz üöer'n Weg. oder grüeßt Eahna in der Fruah z' allererst a altes Weib, mit ' Ausnahme es is Eahna eigene Frau, nacher kommt was, und wenn Sie an halbet'n Tag in d' Kirch'n eina sitzn' und nur beten, Sie kemma net aus. Das Beste is' glei wieder hoam und in's Bett legen. Hätt' l' dos tho, na' stand i' heut net da, weil nixn vottemma wär. Also am 5. Januar da gehn i' wie gewöhnlich m der Fruah aus'n Viktualienmarkt. I' sag Eahna Herr Justizrath! Der Markt is mein Leben. Das Neueste von der ganz'n Stadt erfabrn's dorten net blos z'erst, sondern auch am Ausführlichsten. Sie braucha keine Börsenbericht zu lesen, denn da schaugens nur wie d' Gäns, 's Wildpret, die neuen G'müser und 's bessere Fleisch verkauft und" manchmal ausg'rauft wird, na' kennen 's Eahna glei' aus, ob a Geld unter die Le'ut exi'tirt und w! die Finanz' steh'n. Aber net bloZ von die Stadtleut erfahren 's dös. auch von die Bauern. Wenn a so a Perlacherin vor ihrem Schmalzküb:! und ihrem Oarkorb r:cht protzig steht und fangt net glei an: Herr Nachbar: a ganz a reins Butterschmalz, 'l Pfund nur neunz'g Pfenning, schmecka 's nur dazua, rote schön und gricsi'. drei frischz'legte Oar um zwanz'g Pfenning! na' kLnnen's drauf rechnen, da All's wieder theueriger wird und der Vauernbund schuld d'ran is'. Sehgen's, das is heutzutag unsere auiwärtige Politik. Um auf mein Fall z'kemma: I' gehn von Standl zu Siandl und ri.'ch da an ein'm Antenjung, dort b:n?und:re ich a Hendl dös recht schön' blau is', da druck r' a paar Birn ab -ob's woach san, dort'n schimpf i' Lber'n Karioffelpreis und a paar Gärtnerinnen richten mi' z'samnl, daß !' in koan Schlappschuah mehrer 'nein paßt hätt' und da kimm i' nach und nach auf'n Spafackelmarkt. Kauf'n thuan i' nizn, weil All's sündtheuer war, 's war. halt wieder a kritischer Tag. -I' heb a sechs acht Spanfackl bei die Hinterfüeß aus dene Kistna und sruag' nach'n Preis, a jds kost't zwölf, vierzehn Mark! und die Viecher macha a Gschroa, dab aus war. So kimm i' zum fünft'n Händler und will in d' Kist'n g'langa. da stößt mV der Bauernkerl auf d' Seiten und sagt: d' Hand von der ' Vutt'n Vettermann! Moanst i' hab andere Säu wia die dort'n? Sie san so a Filzer und Marktstreuner, vielleicht haben's net a mal Geld und thuan nirn kauf. Für solchen: Kunden stell' i' mi' net herer. Er aa Spansäu kaufa! Schaugens, daß trt Schwart'nmag'n und vielleicht Kartoffeln, leid'n thuat. I' bin ganz empört über a solchene Gemeinheit un will den Bauern riäi,ig z'samma räuma, da spann l, vag mir sieben acht Marktweiber unbemern .rachganga san und eh i' zum Wort !:mm. da gehts an: Den Kerl kennen wir scho' lang, de? Spindisirer machts alle Tage a so! DöS is' a ganz a Gueter! ' I' glaub', daß er zwicka aa thuet. Wenn'S schön geht! Und schimpsa thuet er über MeS. de? alte Lump! Machts kane Tanz und laßt's Eahm verarretir'n! I' bin ganz unverhofft und denk mir: jetzt kann's rirtt werd'n, da drangt a Schandarm durch die Men schenmenge und fragt: Was gibt's d:nn dad:r? Gar rrir'n, sagt a Schuasterbua,- blos a Sau hat Oaner stehl'n wollen! Aha! , der da wohl, fragt der Schandarm weiter, ziagt's Büchl außa und . 's Kettl und fangt an; Wia hoaß'n mer eigentlich und wo is' die Sau? Na jetz'n hab i' angfangt: WaS für a Sau? wer . Sau? Kreuzdonn:rwet!er! glaub'n, Sie. der Malefizbagaschi am End gar so an Unsinn und moan's i' war' a Dieb? Sosort geh'n- i' auf Stadtcommandantur und verklag Eahna, Sie oanfaltigster.-. . . Dös Wort es' mir. halt , außagrutscht und w der Aufregung geht'S 'net an .. v.,t ... ' !l'fl.. ?Q rf1 m - vers. :bi war i iuu uui wuuu m g'fsbt und. dahin iganae' vshr.m' WaS -f kann und will habn, dak der Scbcindarm mit mir in meine . Wohnunz geht. EZ hilft nirn. aus d' Volizei muak i'. NechtZ und links. vor und hinter me:ne? scyreli uno . . , m , l I mmtn AlleZ: aden 'Ln a mal oa-, rath'n den Pazi! Glei a Sau stiehlt ; der Kerl. Großartig, txr Schuft hat vorgestern die GanS vcn der Hueberin !aa draht! Er hat schon so krummpe Finger und so a schiachZ G'schau! So. i gar faule Aepfel und cm Haufa Wir schib7ätter ham's mir aus'n mal 'naus g'worfa. Wir san schon' bald am alt'n RathHaus, da fallt mein Schandarm ein. daß er dcn Bauern mit die.Spansaöl alZ Zeug'n 'braucha thuat und Wn marschiern wir wieder sr.uS,J' sag ljahna: lieber 'rutscht' mit W dkö'n
Knie über'n ganz'n Gastaeiöerg aufl, als noch a mal so 'n Defilirmarsch macha. Wia mir wieder zum Bauern
kemma, sagt der: Bom Stehn is . gar kan Red! TöZ is nur so a Markt-! streicher. der nixn kauft, aber überall ! d' Pratz'n drinn hat! Mir geht mz ab. i' mach koan falsch'n Zeug'n, der Mann is' vor mein! Auz'n rechtschaffa und ehrlich." Ja, moant der Schandarm: Warum ham Sie dös net glei g'sagt, jetz'n bleibt nix übrig als der grobe Unfug und die Berufsbeleidigunq! Eahnan Nama, na' können' geh'n." Theils war i froh, anderntheils hätt i' a Bomb'n unter die Bagaschi werfen könna, denn jetzt sans um mich 'rum und hab'n no' mehrer g'schimpft wie zuerst. So geht's, hams g'jagt, den ärgern Lumpen lassen's laufa, der hats los und schwindelt sich weg, a anderer wird glei' b'hal'n, wenn er so schön derwischt wird. A Svansau stehl'n und frei wer'n, dös war no gar net da! Dös mackt nir'n, hat a so a Schreibersg'söll g'sagt, 's Bessere kimmt nach. Was recht is'. bat Gott lieb, wer a Schwein stiehlt, is' a Saudieb. Fort bin i', gift hab i' mi', daß grausli' war, und jetzt no' die Verhandlung seh'gens dös san die kritisch'n Täz und da hat a Jeder a Vorahnung. Glücklicherweise ließ das Gericht die mildeste Annahme gelten und Herr T kam mit zwei Geldstrafen weg, aber aber zwei Spanferkel hätte er doch siir disjc Summ: erhalten. Die Schaff t naylzeit. Unter Theilnahme der Staatssecre täre v. Bötticher und Graf Posadow?. ky-Wehner hat jüngst in Bremen die diesjährig: Schaffermahlzeit des Hauses S-:efahrt stattgefunden. Dieselbe verdankt ihren Ursprung einer in hohen Ehren gehaltenen Ueberlieferung aus alter Zeit. Das Haus Seefahrt wurde im Jahre 1525 gegründet, es ist eine Zufluchtsstätte für alte Eapitän: oder sür deren Hinterbliebenen. In jedem Jahre wurde ein: Schaffermahlzeit ab gehalten. Die Schaffer werden aus dem Stande der Eapitäne und Kaufleuie' gewählt. Sie haben die Mahl, zeit Herrichten zu lassen. Auf die plattdeutsche Aufforderung zum Schaffen unnen und bob:n" begibt sich Alles zu Tisch. Es gibt nun immer die alihergebrachten Gerichte, nämlich hauptsächlich Stockfisch, . braunen Kohl und Rauchfleisch, dazu das berühmte S: fahrtsbier.' So ist im Laufe der Jahrhunderte getreu der Ueberlieferung die alte Sitte aufrecht erhalten worden. Sie hat eine tiefere Bedeutung insofern, als sie die Kaufleute, die Rheder und di: Schiffer zusammenführt und ihnen immer wieder die Thatsache in Erinnerung bringt, daß si: zu einander halten sollen, damit Handel und Wandel eine gedeihliche Entwickelung Nehme. Die Devise des Hauses Seefahrt laute!: Xavigarc neecsse est, vivere non est ne cesse.". Schifffahll ist nothwendig, zu leben ist nicht nothwendig." Die Rcuszenhymtts. Daß daS 316 Quadrat - Kilometer mit 52,000 Einwohnern umfassende FUrstenthum Reuß ä..L. ein: Rationalhymne besitzt, ist jetzt der Welt in's Gedächtniß gerufen worden. Nach der Landeszeitunz sür Reuß ä. L. sind bei der Feier - des 14. Geburtstages der Prinzessin Emma im Städtischen Verein der Pflanz- und Pflegstätte echten Reußenthums- Nebelbilder vorgeführt worden, u. A. auch di: Porträts der Mitglieder der Fürstenfamilie. Das tos regierenden Fürsten", schreibt die Landeszeitung, betrachtete di: Versammlung, indem sie stehend den ersten LZers der Reußenhymne sang." Und wie lautete diese? Es leb' das ttu&'jche HauS Und Alle, die daraus Fürst Reußen nennen sich. Absonderlich Reuß Heinrich, Hurrah! Absonderlich Reuß Heinrich, Hurrah! Der Lobenstein führt Und Ebersdorf ziert Zu aller Neußen Lust!" Möglich ist, daß der Text im Laufe der Jahre etwas geändert worden ist, so lautete er aber in den 40:r Jahren. Wie man sich erzählt, ist diefes reußsche Nationallied auf Befehl des Fürsten Heinrich deö 72., welcher 1824 dis Regierung über das Fürstenthum Lobenstein - Ebersdorf antrat und im Juli 1843 in Folge der Revolution ab trat, gedichtet und componirt worden. Bei Nc.möouillet hat sich der dreizehnjährige Knabe Dalovau. weil er in dem 5ause. wo er Laufbursche war, verabschiedet wurde wj die Schlage des Vaters fürchtete, unter einen Eisenbahnzug geworfen. Ce? wurde total zermmt. m ,, Seltene alte Violinen. Wir cfferiren eine Auswahl von nahezu 5bo seinen alten B.olinen und Cellos von unserem Sachvelständigen kürzlich in Europa gekauft. Um diese GchaKe zu erlangen, durchstöberte er Monate lang die Mittelpunkte d.r Kunst der alten Welt und sparte weder Ze,t noch Geld, dieselben zu erlangen. Es wacht unö Vergnü gen zu conftatiren, daß man nun wirkl'cbe erner Klasse Butter der großen Meister bei uns erbal'en kann. Preise für gute Tyroler, deutsche und franzöftlche Instrumente rangiren von 530 aufwärts. Für die auerwäblten italienischen Meisterwerke sind die Preise ebenso dillig, wenn deren Werth in Be rächt gezogen wird. Jeder Violinspieler ist freundlichst eingeladen sich mit un? in Verb ndung u setzen, wenn er Gebrauch für ein reinkS Instrument bat. Ein vollständiger Katalog. Rare old Violint", wird auf Wunsch vrrsandt.' . Lyon & Healy, Chicago.
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