Indiana Tribüne, Volume 18, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich u?.d Sonntags.

Die tZgliche , Tribüne tofl durch den T,2ger 12 Cents per Wse, lt SonntszL. Tribüne" s Cent per Woche. Beide zusammen IS Cent der eSGcziiS tut Utonct. Per Post außerhalb der Etadt zugeschick: in Vorausbezahlung per Jahr. ffUt IS Süd Alabama Strafe. 3neicaapoli9, 3nö., 26 Februar 1895 Gin Prknz alS Mörder und Selbst mörder. ' Das Kabel übermittelt: jüngst auZ Bukarest die Nachricht, daß dortselbst der Prinz Gregor Sturdza sein: Gellibit ermordet und darauf seinem Leö:n mit eigener Hand ein Ende gemacht hat. Ueber diese doppelt: Blutthat lie gen jetzt nähere Mittheilungen vor, welche in Bezug auf sensationellen Charakter nahezu bis an die Grenzen dessen gehen, was man einem modernen Noman als freie Erfindung zugesteht. Der Vater des jungen Prinzen, welcher sich ur.d seine Geliebte erschossen hat, ist der Sohn eines in Baden gestorbenen früheren Hospodaren der Moldau, MiHai Sturdza, von welchem er außer einem riesigen Vermögen in Grundbesitz und in Baarem auch den Anspruch auf eine der hervorragendsten Stellen in der rumänischen Aristokratie erbte. Doch hatte Prinz Gttgor Sturdza Vater bei seinem Auftreten in der Oefsentlichkeit kein besonderes Gluck, und wenn er heute Senator ist, so hat er dieses eben einzig und allein seinem großen Reichthum zu verdanken, den er durch einen, um viele Millionen sich drehenden Monstreproceß gegen seine Schwester, ein: verehelichte Prinzessin Gortschakoff, und deren Nechtsnachfolger zu vermehren bemüht ist. Von seiner ersten Frau sind dem Prinzen Gregor Sturdza kein: Kinder geblieben; doch hat er, nachdem er ein: ehemalig: Dienerin seines Hauses geheiratet, mehrere Sprößlinge aus früheren Lie'beöverhältnissen adoptirt. Sein erklärler Liebling war aber sein einziger ge setzlich anerkannter gleichnamiger Sohn Prinz Gregor Sturdza jun., welcher cl3 ein begabter und poetisch veranlag ttz junger Mann geschildert wird. Als .der damals 23jährige Prinz vor zwei Jahren nach Vollendung seiner StuÄien in das väterlich: Haus zurückkehrte, lernte er dort ein als Wäsch:naherin beschäftigtes schönes Mädchen ungarischer Abkunft, die Tochter eines Bukarester Schusters, kennen und lieben. Die achtzehnjährig: Gisela Voza gab den Werbungen ihres aristokratischen Verehrers Gehör und hat ihn vor sechs Monaten mit einem Töchterlein beschenkt. Da dieser sein Verhältniß zur schönen Schusterstochter sehr ernst nahm, so sucht: d:r Vater des Prinzen denselben durch Vermittelung einer standesgemäßen Ehe auf andere Gesanken zu bringen. Und richtig ließ sich dieser nach längerem Widerstande auch bewen, vor wenigen Wochen einem 17jahrigen Mädchen aus hochangesehener Familie die Hand zu reichen. Doch ob auch die frühere Geliebte des jungen Gatten Bukarest verlassen undsich zum Besuche von Verwandten nach Crajova begeben hatte, so hat doch Ersterer den Gedanken einer Trennung von der Mutter seines Kindes so wenig zu ertragen vermocbt, daß er diese in Briefen und Telegrammen aufforderte, wieder in die Hauptstadt zurückzukehren. Den dringenden Aufforderunzen ihres fürstlichen Geliebten nacbaebend, reiste auch Gisela Voga nach Bukarest, wo sie bei einer in der Strada evastopol wohnenden Tante Absteigequartier nahm. Prinz Gregor Stardza jun.. welche? schon vor ihrer Ankunft in diesem Hause gewesen war und sich um die Stunde ihres Eintreffens erkündigt hatte, kam erst am nächsten Morgen zwischen 5 und 6 Uhr abermals dorthin, worauf er sich unmittelbar in die kleine Schlafstube seiner Geliebten begab, sie in herzlichster Weise tegrüßte und mit ihr anscheinend in vollster Ruhe einige Wort: wechselte, welche jedoch die im Zimmer anwesende Tante des Mädchens nicht verstehen konnte. Als Letztere für kurz: Zeit die Stube verließ, ertönten aus, derselben in rascher Aufeinanderfolge zwei Revolverfchüsse. Prinz Gregor Sturdza hatte zuerst seiner Geliebten, d?nn sich selbst eine Kugel durch das Herz ge!Zt. Lelbrunn! in einem See. Außer seiner ausgedehnten Oelfelder, welche' alljährlich viele Millionen Aarrels liefern, kann sich der Staat Ohio, eines Oelsees rühmen. Freilich ,ist dttZ cum grano salis" zu verstehen.-denk! der betreffende See besteht nicht aus Oel, sondern in seinen Grund jmd die Bohrlöcher getrieben, aus denen die werthvolle Flüssigkeit sich ergießt. St. Mary's Reservoir, unweit fcer westlichen Grenze des Staates belegen, ist ein Werk von Menschenhand und bedeckt 17,000 Acres. Dieser künstliche See. welcher den Miami und Erie-Eanal speist, war seiner Zeit wegen seines Reichthums an Fischen und Enten so berühmt, daß Freund: des Fisch und Jagdsports von w:it und breit dorthin zu pilgern pflegten. Seine Lage unweit von dem Centrum der ergiebigsten Oelfelder hatte hur Folge, daß die Oelsucher sich seinen Ufern imttm mehr näherten und letzter: jetzt mit einem Kranze von Bohrthürmen eingefaßt sind. Doch das war nicht alles; sogar im Wasser selbst wurden Gerüst: errichtet und Bohrungen vorgenommen, von denen viele sehr ergiebige Quellen .bloslegten. ' Das erst: derartige Experiment wurde im Winter gemacht. Als das Eis eine genügende Starke erreicht hatte, wurden Balken und Bretter hinau5L'schleppt. Löcher in die EiZdecke

r gehauen, Pfosten in tn Grund getrieben und aus denselben ein vollständiges Maschinenhaus errichtet. Den zum Betrieb erforderlichen Dampf leiteten die Unternehmer in einer 2500 Fuß lanaen Röbrenleituna aus den am User

aufgestellten Kesseln herbei. Das Unternthmen war von großem Erfolge begleitet. Oel in großen Ä!engen wurde erbohrt und die Pumpen brachten solch: Mengen von Geld in die Taschen der Besitzer, daß die Leute bald Nachahmer fanden und sich in Verhältnismäig kurzer Zeit an verschiedenen Stellen im See Bohrthürme erhoben. Bald aber wurden von di Anwohnern Beschwerden erhoben. Sie wiesen darauf hin, daß das aus den Röhren fließende Rohöl das Wasser vergiftete und die Fische in Masse getödtet würden. Der Jagd- und Fischerei-Aufse-h:r stellte daraufhin eine Untersuchung an und dies: ergab, daß die Klagen rooM begründet waren. In ?olge dessen wurden um die Borapparate Dämme construirt. doch fließt nach wie vor Oel in den See und den Fischen droht vollständiger Untergang. Auch die wilden Enten sind verschwunden, denn ihnen sagt das mit Rohöl versetzte Seewasser ebensowenig zu. wie den Fischen. Tcotzoem die Beschwerden als berechtigt anerkannt sind, wachsen immer mehr Bohrthürme in dem See empor und immer mehr Oel fließt aus undichten Röhren in das Wasser. Mit nicht geringer Besorgniß wird diese Thatsache von vielen , Anwohnern beobachtet, welche befürchten, daß ein unglücklicher Zufall die ganz: Herrlichkeit in Brand setzen und das Feuermeer sich über die ganze Oberfläche von 17,000 Acres verbreiten könnte. Allein solch Baaatellen fechten die Oelbarone nicht an; sie sind darauf erpicht, die unter irdischen Oelreservoirs zu 'leeren, für deren ausscbließliche Ausbeutung die Standard Oil Company außer der Pachtsumme eine volle Million Dollars in baarem Gelde geboten hat. Nussische Wirthschaft Von einem genauen Kenner der VerHältnisse des Zarenreiches wird behusS Illustration der entsetzlichen Corruption der dortigen Beamtenwelt die folgende Geschichte mitgetheilt, deren Schauplatz in jüngster Zeit ein KreiZ unweit der preußischen Grenz: war. Der dortselbst als unumsckränkte? Herr waltende Ratschelnik (Landrath) Dimitri Dimitriewitsch besaß vier Vorzüge: er konnte lesen, schreiben und rechnen und hatte Verbindungen; aber es hafteten ihm auch eb:nso viele Fehler an; er liebte den Wein, die Karten, schöne Pferde und Damen. Beides, Fehler wie Vorzüge, theilte er mit unzähligen anderen russischen Beamten. Eines Tages wanderte er, wie gewöhnlich, zum Rachmittagskasfee zu der schönen verwittweten Alexandra Wassiljewna. Gegen ihre sonstige Gewohnheit empfing ihn die Schöne derstimmt und mißlaunig, was Dimitri um so mehr in Verwunderung setzte, da Alexandra mehrere Tage von ihm entfernt auf einer Reise gewesen war. Zärtlich besorgt erkundigte er sich nach der Ursache ihrer Verstimmung. Du weißt. Dimitri." erwiderte die Schöne, in Thränen ausbrechend, wie leidenschaftlich ich die Musik liebe. Trotzdem besitze ich kein Klavier, und Du duldest es, daß mich die Langeweile beinahe umbringt, wenn Du abwesend bist. Dimitri. Du liebst mich nicht!- Dimltri drehte bei diesem letzten Ausfall ner vös seinen langen schwarzen Schnurrbart. Meine Sonne, mein süßes Erdbeerchen." sagte er dann, Dein VorWurf ist ungerecht. Du hast noch nie einen Wunsch ausgesprochen, den ich nicht erfüllte. Wenn Du befiehlst, sollst Du ein'Klavier haben!- Ei. nen Bechstein'schen Flügel!- rief Alerandra entzückt, indem sie ihn umschlang und seinen Mund mit Küssen bedeckte. Einen Bechstein'schen FIügel, mein Täuschen!" versicherte Dimitri. Plötzlich löste Alexandra sich hastig aus seiner Umarmung. Dimitri Dimitriewitsch. Du lllqst. Du versprichst Unmögliches! Wie willst Du inen Flügel von der Bahnstation hierher bringen lassen?Die fünsMeilen im Sommer durch den grundlosen-Sand, im Frühling -und ! Herbst durch' den noch grundloseren Slofym Aus Schlitten im Winter meinte'Dtmitri ruhig. DaS geht nicht." schluchzte Alexandra auf's Neue. - Dimitri umschlang ' sie sanft. Es rnuß'Naih, geschasst werden, lieblichste Blume - des Erdengartens. "Im schlimmsten. Fälle wird eine Chaussee gebaut --'Freund meiner Seele, ich "danke 'Dir!- sagte Alexandra. ; ' .Dimitri. warein Mann von Wort, das heißt, er vpegte ein einmal gegebenes Versprechen zu halten, vorausgesetzt natürlich, daß - ihm nichts, in die Quere kam. Er zog also am nächsten Tage seine Gala-Uniform an und fuhr zu Sr. Excellenz, dem Gouverneur, um diesem die Nothwendigkeit deZCHausseebaueS klar zurnachen. Seine Excellenz,' General zl D., Vater von sechs mündigen, . unverheiratheten Töchtern, für .deren Gereifteste er im . Geheimen auf den Natschelnik specülirte, nahm sein Anliegen' gnädig auf-und bewilligt: ihm eine halbe Million Rubel zu dem Unternehmen. Der Chausseebau nahm seinen Anfang. Dimitri Dimitriewitfch, der, wie gesagt,- zu rechnen verstand, berechnete, daß der Bau von den für die Meile bewilligen'Hunderttausend Rubeln sechsundneunzigtausend verschlingen würde. DaS war ihm natürlich zu theuer. Er vergaß also, das Fundament der Chaussee bauen zu lassen, wodurch er zehntausend Rubel ersparte. Schon waren drei Meilen ' chaussirt, 'und Dimitri reiste nach der Gouvernementsstadt. um den. Rest des Baugeldes in Empfang zu nehmen Inzwischen hatte er großen ZlerSer gehabt; die schöne Ale-

xanvra namuy war mtt einem entsern. I 8 Merial w Sachverständigen Swn beschaffte und beschaffen ließ. Er war Nlko.al Fomttsch Targan, aus- und . '' . . '.V

" i ...?..,".s;. es uva. uci u;u tyui uu oismu.w vuu , dadsnaeaanaen. der ursprüngliche , .. U c 1 Mtr,, . ' fu rrrt yWn,nl den Vorganqen und Absichten unter- i Grund des Chausseebaues also wegge- , .,. . " . ' r.

fallen. Mit gefüllten Taschen trat Di lillili UU9 vv u . k wvwkme t'palastes, als er sich plötzlich von einem Dragonerlieutenant umarmt sah. mtlv? i2 Vir fiir S2 (Wryuyifmt .im xir x. w e IflNflC kaben w r uns nicht gesehen! Komm mit zu Ankonski, wir wollen das Wiedersehen mit Französischem begießen!" Bei Ankonski war eine Anzahl Dragonerofficiere versammelt, und es wurde ein Spielchen gemacht. Dimitri hatte Unglück, jede Karte, auf die er setzte, war schlecht, und um es kurz zu sagen, Dimitri Dimitriewitsch verspielte zweihunderttausend Rubel. Nun war guter Rath theuer. Mit den zweiundvierzigtausend Rubeln, die Dimitri an den' ersten drei Meilen gespart hatte, konnte der Chausseebau nicht zu Ende geführt werden. Dimitri ließ also die Dinge gehen, wie sie wollten. und ließ überhaupt nicht weiter bauen. In , kurzer Zeit erreichten darüber erhobene Beschwerden das Ohr des Gouverneurs und der Natschelnik wurde zu ihm citirt. Dimitri Dinii-triewitfch,-sagte Seine Excellenz in strengem Tone, nehmt eine Cigarette und setzt Euch!" Hören ist gehörchen, Excellenz," sagte Dimitri, indem er dem Geheiß nachkam. Dimitri Di-mitriewitsch,-begann der Gouverneur nach einer Weile von Neuem, schwere Klagen über Euch haben mein Ohr getrosfen. ' Warum habt Ihr kein Fundament an der Chaussee bauen lassen?" Ich habe es vergessen. Ew. Excel-lenz.-Warum habt Ihr die Chaussee nicht zu Ende führen lassen?" Ich habe es vergessen, Ew. Excel-lenz.-Und das Geld, das Ihr zum Bau erhieltet, habt ' Ihr verspielt. Wußtet Ihr nicht, daß es Seiner Majestät Eures Kaisers Geld war?" Ich habe es vergessen, Ew. Excellenz." Dimitri Dimitriewitsch. Ihr habt Seine Majestät, unseren gnädigen Zaren. den Gott schütze, bestohlen! Das ist ein schweres Vergehen und Ihr müßt, so leid es mir thut, da ich Euch lieb habe, bestraft werden. Ich kann Euch nicht helfen, entweder Ihr beirathet meine älteste Tochter, oder Ihr werdet vert - CrafvonHolnstetn. Mit dem Tod: des Grafen Mar von Holnstein, den der Telegraph gemeldet. aemett emLeden Rlle in hat,ist einePevsönlichkeitausd! l V V V A ((Vi4l 4 r Wim, it cuic .ysu4uu wui V t .. '? v C LTtL m fX'Xl. der bayerischen und deutschen Geschichte gespielt. Er war ein Mann von hoher Intelligenz und konnte, wenn er wollte, von bestrickender LiebenZwürdigkeit und von den feinsten Manieren sein. Aber die gantirte Hand hielt auch fest und Grundton seines Wesens. Den flotten Eavalier wußte er bis in's hohe Alter herauszukehren. An den Hof zuMünchen kam er vor etwa 30 Jahren. Kurz zuvor war seinName viel genannt worden wegen einer Duellaffaire, in der ein naher Verwandter voniihm auf dem Kampfplatz blieb. Bei Hofe gewann er rasch sehr viel Einfluß und dieser wurde erheblich dadurch gestützt, daß er eine Enkelin des Prinzen Karl, eine Freiin: v. Gumppenbura, heimführte, die ihm zugleich ein groges Vermögen in die Ehe brachte. Sehr verbunden machte er sich das Haus Wittelsbach durch die geschickt: Art, wie er eS erwirkte, daß die Aufwendungen des Kaufes für Griechenland aus Anlaß der Regierung des Königs Otto in Griechenland wieder zurückgezahlt wurden. Von diesem Moment an datirt auch die. dankbare Gesinnung des Hauses Wittelsbach für den Fürsten Bismarck; denn Bismarck war es. der die Entscheidung zu Gunsten der Nückerstattung an das bayerische Königshaus herbeiführte. Auch das Jahr 1866 hat keinen Stachel gegen Bismarck auf die Dauer bestehen lassen. Graf Holnstein war es, der den König Ludwig II. zu überzeugen wußte.Fürst Bismarck hab: damals Bayern erhalten. Auch das ist ein Moment, das wesentlich mit in Betracht kommt,wenn man die Sympathie des Königs für Bismarck sich erklären will. Zwischen Bismarck und dem Hofe war Graf Holnstein die eigentliche Mittelsperson. Durch Holnstein? wurde Bismarck informirt und durch Holnstein wirkte Bi5marck auf die bayerische Politik. Als die Versailler Verträge in Frage kamen, war es Holnstein, der zwischen Versailles und München hin und her reiste und die Präliminarien führte. Von seiner ersten Reise nach Versailles brachte er das erste Concept deZ Vrieses mit, mit dem König Ludwig II. dem Köni? Wilhelm die Kaiserwürde antrug. Es war wohl eine der schwierigsten Aufgaben, die Holnstein je. er ledig te, den König zu bestimmen, 'diesen Brief zu schreiben. Der König soll euch der Meinung gewesen sein, er biete damit keine erbliche, sondern eine per, sönliche Würde, an. ES schwebte ihm die Idee vor. er werde selbst der zweite deutsch: Kaiser sein. Für den Grasen Holnstein hätte König Ludwig kl. eine ganz besonder: Vorliebe. Abgesehen fcon den vorerwähnten Umstanden waren eZ die Anforderungen deS KönigS an den Marstall. waS die Position HolnsseinS erhielt. Der König- verbraucht: gewaltiges Pf:rdematerial;"er mußte für den schwierigen GeblrgZdienst vorzüglich: Pferde haben. Graf Holnstein leistete in dieser Beziehung daS Aeußerste. Aber auch in den Yracht-Reigungen des Königs ' machte er sich diesem verbindlich. AIS sich die Verhältnisse endlich so entwickelten, daß ''. man der Frage einer .Entmündigung des Königs nicht mehr" ausweichen konnte, war es der inzwischen in- Ungrcd gefallene, aber trotzdemnoch einf.'ußre'.che man sagt: dem König biS KiUkl imponizende Holnsteur. der

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und rücksichtslos auftreten, wie je einer, ; zusammengerollt und angezündet. War Schw:stern wollten einziehen, befanden und dieser Zug war eigentlich der j die Butter rein, so entwickelt sich ein rz fl&,r aiücklickerw.'ls. nnA in dem

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i in der Sache vergewisserte. Er war

v i. rr rv l. " d Commission, dle dem König 1" Entmundigung ankündigte. Jnder cuctt wiu .uyc wl vymi stein eiaentlich der Einzicre aus der schweren Zeit der Katastrophe, der aus dem amtlichen Leben vorzeitig geschleden. Man sagt, ei sei ihm sehr übel vermerkt worden, daß einstmals ein bei einer feierlichen Gelegenheit in den Dienst des Prinzregenten gestelltes Pferd sich nicht bewährte. Es wurde darauf der Rittmeister Reschreiter, der bekannte Herrenreiter, in den Hofdienst gezogen und ihm persönlich die Schulung der für den allerhöchsten Dienst bestimmten Pserde übertragen. Mit diesem Eintritt in den Hofdienst verschwand Reschreiter vom Turf. Es war das der Wunsch des Prinzregenten. Der definitive Wechsel in der unter König Ludwiq II. selbst zu einer Art FUrstenherrlichkeit herangewachsenen Leitung des Oöerstallmeisterstabes brachte das Bestreben herbei. Vereinfachungen in den Ausgaben des Hofes herbeizuführen. Man sagt, die Jnitiative hierzu habe Prinz Ludwig ergrif?n sMrrt? CnsnftMn flf S t! nalliberalen nach freikonfervativerRichtunq hinneigenden Parteistimmung t,?, rnnrxh MM im hin w.rj 1 3"" vvh V lk I kltl CZt-nnunH us nnA h?,T W. i jeniaen Reichszwecken hingewirkt, die " V MM V l 41 den Berliner Bestrebungen entsprachen. In dieser Richtunq wußte er nicht' unerhebliche finanzielle Opfer zu bringen. Gemeinnütziges. Gefrorene Fensterschei benraschaufzuthauen. So viel Kochsalz oder Alaun laßt man in tnn?TT7-?T, mn(Tr fi4 rtitFsrtTrr hih Ym3 selbe ein Ei trägt - auf 'ein Pint Eis verschwindet, nur muß man die Scksiben soalkick trocknen. , , , Mittel egitrirAtnfrffi Die peinlichst r t,, u o :iu ' butahl jafarnrnniaefe 'st. gute S"?ÄÄÄ Ü Theilen Salicylsäure und 3 Theilen mpr. r,prYnfit v,6 STi4v MTT f.: w! wt.vk.n, v " " mmal blc Fllße und di: Jnnenflän der Socken damit bestreut werden. Obne fleißige .Zungen der Füße . hilft das Pulver ver nicht. - Prüfung von Butter. Um Butter zu prüfen, wird sie auf ein angenehmer Geruch, war sie mit thierischen Fetten gemengt, so riecht sie nach veroranniem aia. joer: can schüttelt ein?:n Theil Butter mit vier . . Theilen heißer Milch in einem gröge n Gefäß recht lebhaft Ist die Butter w. so löst sie sich in des Milch auf ren rem.

Wasser eine Handvoll Salz oderAlaun. cn ucuüyHa cm. um mnnrm Mit einem Schwamm oder Pinsel be- Brau herstellen, und gießt un

Ntt-ckt man fai SSansterffietben. daS ter tuazligem nuyren oen VypZvrel

ges Wechseln der Strümpfe sind uner- ill; "J? rT; 7 .m.r.-.t:,,. 5:.r.z Praktischer noch :st, da Ganze umzu Zäl Platte mit in aus u. Ä Ue!eU mni m ted m ulmmUn Stile na ßi:R , Pulver. dnZ ou3 90 Th:,.en Till. 7 ... :r : ...,.! eis,.

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und wird wieder zu Rahm,während sich feiner raur yii. usrb-d-e Fette nicht auflösen, sondern nach rum Zu emer Schlittenfahrt addem Erkalten alS Fettdeck schwimmet uholen. Er setzte sich lm Sa on.deö " Wohnhauses seiner Braut auf einen . Entfernung von Fettfle- Stuhl, und s:in: Braut entfernte sich, cken auSPapier. Vier Theile 'um ihren Mantel zu holen. Als sie chlorsaures Kali löst man in 62 Thei-; zurückkam, war Elements todt. Ein len destillirtem Wasser und setzt 62 Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende Theile Salzsäure auf; 'hierauf löst, gemacht. Die Hochzeit des PaareS man 15 Theile Citronenöl in 92 Thei-! hatte in nächster Woche stattfinden sollen Weingeist, v:rmifcht diese zwei len.

Mengen in einer Flasche und verschließt gut. Mit dieser Mischung ist die fleckize Stelle sehr vorsichtig zu behandeln. . Vor Anwendung dieses Mittels sollte , man versuchen, den Fleck mit.

Ammoniak zu neutralisiren; bei fri- eine Versicherung von ungefähr Z40,schen Flecken nützt dieses Verfahren, 000 gegenübersteht. Das Feuer entdaS übrigens auch ungefährlicher ist, stand im Hamlin-Block", einem dr:i. als das erstere. stöckigenBackstein-Gebäude, und äscher1t te dasselbe vollständig ein. Darauf Gegen rothe, rauhe Hände. . 3 angrenzenden S Slbe. deren fortge- h,b,ugh.Väu über und bereites fttzter Gebrauch die Haut der Hand: ihm dasselbe Schicksal. Der Hamlinweiß, zart und geschmeldlg macht, kann das größte Gebäude in der

nurn ic? rn ozi utiz lo.gendem Recept bereiten lassen: Olei Luoalpt utt XV L&nolini 3 vi. Gljcerini 3 vii, M. k. ung. D. S. Einreibung.

Ein Stück von dieser Salbe so groß bäude war $6000 w:r!h und dessen Bewie eine halbe Haselnuß, reibt ' man M, S. B. Rhorbaugh. erleidet keinen vor dem Schlafengehen tüchtig auf die Schaden, da er voll versichert ist. Dei Hände, und dann zieht man. natürlich übrige Verlust verteilt sich auf kleinere ohne die Hände abzuwischen, ein Paar Geschäftsleute, große weite Handschuhe, von welchen ! DieinweitenKreisen Am: die Fingerköpfchen abgeschnitten sind, ' rikas bekannte Frau E. W Schnauf, über Nacht an. j fer ist in Baltimore gestorben. In lf I ihr betrauert die d:uisch-am:rikanlsche li ltxnu 3 Ö o.n Flecken. Journalistik eine tüchtige Kollegin. Als Um Flecke von Rothwem, Heidelbeer- m $lt igzz nach kurzer Ehe ihr wein und dergleichen auZ w'ißer und erster Gatte.der Gründer des Wecker". l VCfK V PjC - lf. . ? . - - m

ounicr Jüjaia;- zu enisernen, wiro ein der Dichter Karl HNnrich Schnauzer, pfohlen. einige . Tropfen umgerührter starb, ergriff di: junge Frau frisch ent. gestandener oder saurer Milch auf d:n schlössen di: Leitung deS jungen, noch frischen Fleck zu gießen, dieselbe einige um seine Eristen, kamofenden Geschäf.

Zeit , auf: dem Stoff liegen zu ' lassen und: dann 'mit lauem Wasser nachzuwaschen. Auch bei farbigen, wollenen Kleidern hat sich dieses Verfahren erprobt.' AuS 'Holz und, Steinböden' .kann man nicht zu sehr veraltete Hei-delbr-.undKirschsl:cke auf diese Weise entfernen Tintenflecke, aus Teppichen von Wollstoffen zu entfernen gelingt, ohne daß eine Spur, von den Flecken zurückbleibt, besonders so lang? die Tinte 'noch feucht ist, wenn man zurt YY. fV! I. . f . jt 'i l er i aue . Stoff ein pler oder mal, jedesmal mit frischer Milch und reiner Watte wiederholt roerdeir. Schließlich- muß man den , Fleck noch mt T?n.m A,is?nli,5 -fibiWiir K iti otw w Viiv mit einem reinen Tuch: trocken reiben. Ast -der Tintenfleck schon älter und ein-.

luie, :qe nsq niqr in oen in mui.g:n yu uui v. .pi.u

gedrungen ist, mit Fließpa-' 1831 kulmmirte, wo sie m:t einem Baumwolle vorsichtia auf-' kleinen Kinde auf dem Arm: e'nem

saugt, dann ein wenig süße Milch auf heulenden und drobenden Mod enlge den. Tintenfleck tröpfeln läßt, und mit gentrat'und denselben durch ihr mueinem Stückchen reiner Watte aufsaugt, thiges Auftreten beschwichtigte. Auch Dieses Aerkabren muk ,wei- bis drr, nach ihrer ' Wiederverhcirathung mit

getrocknet," so mvß die Milch länger darauf stehen bleiben. Würmer im Holz der Möb e l. Die sog. Holzwürmer, die zumal in alten Möbeln, deren Holz schon .'twas mürbe geworden ist, zuweilen :rge Verheerungen anrichten, sind die Naden, oder vielmehr Larven eines !l:inen Käfers, den man auch mit dem populären Namen Die Todtenuhr" öelegt hat, weil er, bezw. die Larve, durch Aufklopfen mit dem Kopf ein seltsames Ticken hervorzubringen vermag. welches den Leuten wohl gar beängstigend als das Ticken einer unsichtbaren, gespensterhaften Uhr vorkommt. Bei ausreichender Aufmerksamkeit und Sorgfalt sind diese winzigen Schädiger unseres Eigenthums wohl unschwer zu vertreiben und zwar durch zwei vortresfliche Mittel. Zunächst tödtet man die Larven, also die in dem. wie man zu sagen pflegt, wurmstichigen Holz hausenden Maden des Käfers, die Holzwürmer, durch Ueberziehen mit einem recht heißen, jedoch nicht breunenden Plätteisen; denn zu ihrer Tödtung ist Hitze am wirksamsten. Sodann pinselt man die Bohrlöcher noch mit reinem Terpentinöl aus oder doch über, nach dem Abtrocknen verstreicht

man d:e Locher, soweit angängig, mit steifer, heißer Tuflösung von Tisch- , v. ... ar..( ii v Vl?' fä"&flch W miPbie flc.n Ti1 neu aufpollren. Dann sind die Jnsekl. ., . S.T . X k.vlifi. itn UNdllch Vertilgt. Aufleimen von Marmorplatten. Das Verfahren erfordert schnelles Arbeiten. Von dem Kitt, der aus Leim und Gyps besteht, ist nur so viel zu bereiten, als man braucht, denn, obwohl der Kitt erst nach anderthalb Tagen seine völlige Härte erlangt, ist er doch, sobald er anfängt zu erstarren, werthlos. Die Marmorplatte ist leicht. gleichmäßig durchzuwärmen. Sind Leim und Platte gehörig warm, so .rührt! man l in laues Wasser, soviel bein d:n heißen Leim. Dann streicht i mit Spachtel den Kitt auf die Z man arge. i . ... c. . . crn-ii. v c ' rrull! o:c roaiinc -Plane oaralls UNS ''Ä , . , Tisch: halten besser, als nur U 2 ene. denn der Gyps bindet sich innia mit dem WnZ Vom Inland e. In Rock Jöland in Jllirois ist an einem der letzten Morgen das neue St. Antonius Hospital abgekrannt. Der Verlust ist Z20,X)0 und die Versicherung nur 55000. Das alten -Haufe. PlumberS hatten in dem Gebäude gearbeitet und sind wahr- , sdb'inl cö unJorlickt a aedsen. i i " , " i - , - -n xi " " - ---- Albert Elements, ein zun Geschästsmann von ClementSv)Ue. b-'gao sich neu.ich AbendS nach Während eines vierstiindigen, überaus heftigen Feuers in Ottawa. Kans., brannten 15 Geschäftsyaujer vollständig aus. Mr ange richtete Sckaden beträat T70.000. dem . Siflb cvn d,msklb?n befand sZcb aucb ein, von Frau &ifas Priest geführtes Hotel, welche einen Schaden von $10, 000 erleidet. Es war Eigenthum der Peoples Nationalbank und mit $12,. ' tJ w-- H ' I 000 versichert. Das Rhorvaugh-Ge tes, und sie verstand es, dasselbe, trotz, dem ihr Alles und JedeS im Zeitunzs. wesen fremd war, sehr bald auf eine sichere Grundlag: zu stellen. Wie ihr politischer Geqn:r,Ob:rst . F. Raine, war auch sie längere Zeit alleZ in einer Person. G:schäftsführ:r und Chef, Redakteur. Office-Clerk und Obersetzer. und auf jedcm Gebiet war siebestrebt, TLcht!g:S zu leisten Die fünfziger Jare waren eine Zeit schwerer Prüfung für die jung: Wittwe, welche I :C 1 ! CfC L M Ost Ofw;i ihrem verstorbenen zweiten Gatten blieb sie mit dem Geschäft in literarischer Verbindung und erwarb sich durch . ihren Fleiß, ihre Umsicht und klare Ur. 1 - - j i tru?jrafl fe Wung von Allen, d:e 9lt l in D:ruhrung kamen.

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Vom Lluölanoe. Die Grippe hat in Lyon ihren Einzug gehalten, wenn auch bis jetzt nicht mit derselben Heftigkeit, wie im Jahre 1890. In sehr vielen Familien sind Personen erkrankt. In Paris erzählt man sich folgenden Scherz: Lärm in' der Kinderstube. Die Mutter stürzt herbei und fragt: Was ist denn schon wieder los? Robert, warum hast Du Dein' Schwesterchen geschlagen?" Robert: Ich will Dir Alles sagen, Mama, wir spielen Republik und Mariechen ist schon seit einer vollen Viertelstunde Präsident und will noch imme? nicht ihre Demission geben." . Der Deutsche Rosenhagen, der ein kleines Mädchen einer Dresdner Familie entführte und in Kopenhagen wegen mehrerer Betrügereien verhaftet worden war, ist in eine Jrznanstalt . gebracht worden, doch glaubt man, da& er sich nur wahnsinnig stelle. Das kleine Mädchen ist. nachdem die Eltern desselben ihre Zustimmung gegeben haben, von einem höheren Beamten adoptirt worden. Der arabische Bandit Areski wurde nach dreitägigen VerHandlungen vom Schwurgericht in Algier wegen Ermordung von vier Personen zum Tooe verurtheilt. Vergeblich hatte sein Vertheidiger LangloiZ darzuthun versucht, daß man ihm eher Dank schuldig sei, weil er sich niemals an den Kolonisten vergriff, diefe sogar gegen seine Landsleute, die Kabylen, schützte und in mehr als einem Falle als oberster Gerichtsher: waltete. Während neulich ein Musketier des 3. Thüringischen Infanterie Regiments No. 71 auf dem Petersburg: in Erfurt vor der Kaserne No. 3 auf Posten vor Gewehr stand, schlich sich der Schriftsetzer Ferdinand Müller aus Erfurt an d:n Soldaten heran, versetzte ihm einen Stockschlag und einen Messerstich in's Gesicht. Der Civilist wurde bald überwältigt und festgenommen. Anscheinend hat man es mtt ernem Geisteskranken zu thun. Noch niemals gab es im Gebirgskessel von Flitsch so viel: und verhänqnikvolle SÄneelawinen, als in der; letzten Tagen. In zwei Fällen werden unter eigenthumllcken Um ständen Menschenleben gefordert. Zwei Knaben waren mit d:m Wegaus schaufeln beschäftigt, als sie eine Lawine überraschte. Der zuerst erfaßte packte sein Brüderchen und so fuhren beide in die Tiefe. Fest umschlungen, wurden sie beide todt aufgefunden. In der Ortschaft Log sauste eine Lawme gerade in dem Augenblick bei einer Behausung vorüber, als der Bauer Wasser in die Stallung schleppte. Er wurde von der Lawine erfakt und weiter qetraaen. Das Weib des Verunglückten, welches, alles mit ansah, erhob ein markerfchuttern des 'Geschrei. Als Nachbarn zu Hilfe kamen, war der Verschüttete bereits eine Leiche. Zwei Bauern' Vater und Sohn aus Sturje b:i Görz, welche vor einigen Tagen mit Eiern nach Triest ' aufbrachen, um dieselben zu verkaufen, wurden von einer Schnee law'.n: verschüttet und erst nach vier Tagen als Leichen aufgefunden. o r o m panier .jiiaji pol:z:l'gerii5t stand neulich-der Componist Palieot, ein Lieblingsschüler Gounod's, der Autor zahlreicher Lieder. sowie zweier am Brüsseler Mon-naie-Th.eater vorbereiteter Opern Nero" und A!rtoe", unter der Anklägern Gemeinschaft mit seiner Braut Marie Trocmeh. einem reizenden, achtzehnjährigen Mädchen, einen Ladendiebstahl in der Höh: von 129 Francs verübt zu haben. DaS Pärchen war auf dem Bürgermeisteramte Asnieres gerade in dem Augenblicke verhaftet worden, als es getraut werden sollte. Es wurde zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt, erhielt aber einen Strafaufschub, um die Hochzeit feiern z .n Beethoven - Lulle, 120 & 126 Marylandstr. Diele Halle ist v llnandi, -eu nrvi't und ei net sich , ,r Adraltung v-n Bällen. KsnzkrtiN und DersaMmiun , n jeg'icher rt. Comite' werden f rundlichst eriuHt. vorzu sp een, bevor sie a er , o .naagiren. 8tr ibe al B d naunaen. ü enry S tock. Eigen, hümer. 74 Süd Delaware Straße. Cornrnercial Club Restaurant. Auf dem obersten Stock des Com. lnercial Clud Gebäude belegen, biete! :S einen prschtvollsn Susblick Zllf Stadt und Umgebung. u: DaS feinste Nefianrant bietet es wie kein anderes Vorzüge durch Prciwüldigleit und hochfeine Küche.

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nüne ist daS einzige Blatt in Sndisna, totU SeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pkitokrattt vertritt. M Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen käutpft sie unentwegt für Freiheit .Recht aus allen Gebiete dek Lebens. Die Zsltü de Volke ift die Schöpferin olleö Wohlstandes nnd darnm wirken wir für solche soziale Refornien, welche die Arbeit zur freudebvingende Lust, statt zur niederdrückenden Lest machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS als moralische Pflicht epsinder Leser der Lsdisna Tribüne zu sein DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeleSessel. Xcc Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagSblatt Je, beider zusammen II Cts., per Woche oder -EI 5t&. per Monat. ' Durch die Post versandt, kostet hat Tageblatt HF? daS SonntagSblatt $2 per Jahr, beide zusammen $ in Vorausbezahlung. rucksachen oller Art werden rasch und billig ausgeführt. Eintrittskarten, Quittungen, Eongitutione, Rechnungen, GeschSfLSZarten, WsKMpfe, 3irZK!Ä5Z, Vrsgrs n. f. w. für SeschAftSleute nnd Vereine taucd geschmackvoll ausgeführt. 4 1 BUH U ZndwMliZ. 3cl .

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