Indiana Tribüne, Volume 18, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1895 — Page 4
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Jndiana Tribüne. Elschcmt Täglich und Sonntag?. D'e tägliche .Tribüne' kostet durch den Xiflstet . j T--tJ per Woche, die LonntaLS. Tribüne' Cr ,er Woche. Beide zusamme IS Sent der f. I- per Vconat. Per Post berhald der fe:&öt geschickt 1 orautdkt-lhlung p per Jahr. Gfftcet 18 Süd Alabama Strafe. SsdiaaapoNS, Ind.. 24 Februar 1895 Sonntags - jisaiitai. Vor ein paar Monaten stellte der Plauderer eine wehmüthige Betrachtung über daö Kunstleben, namentlich aber über die Denkmäler der Stadt Indianapolis an, die, wie Wilhelm Busch so schön sagt, klang wie ein Sang auö Trauerweiden." Damals wußte ich natürlich nicht, denn ich bin leider kein Prophet, daß die Denkmalifrage die Gemüther in Aufregung versetzen würde. Hätte ich ahnen können, daß eine Anstfrage überhaupt hitzige Debatten anregen korinte, so bätte ich mich niemalö. bewogen gefühlt, auch nur einen einzigen, schlechten Witz über die errste Sache zu machen. Die Aufregung aber, don welcher ich spreche, hat sich noch nicht gelegt; bei Leibe nicht ! Man hat dielmehr die Sache vor das Tribunal unserer Legislatur ge bracht, um die Sache der Musen dem salomonischen Urtheil der Landonkel anzuvertrauen. Nun werden diese Weisen, denen bil Wohl und Wehe deö VolkeS von Jndiana anvertraut ist, doch nicht an derS handeln können, als wieder ihre oft erprobte Galanterie Damen gegenüber zu beweisen. So lange haben sie den Temperenzdamen ein willfähriges Ohr geliehen alles natürlich aus purer Galanterie daß sie unmöglich bei den Musen eine Ausnahme machen können, zumal da man nie erfahren konnte, daß eine der Damen jemals zuviel Nektar getrunken und mit einem antiken Polizeigericht Bekanntschaft gemachthat. Nun ja, wir werden ja sehen. Eines steht aber schon fest, und daS ist die erfreuliche Thatsache, daß Bill Cnglish nichts mehr zu sagen haben wird. Ueber seinen braunen Ueberrock, auf welchen die Tribüne" zarte Anspiege langen zu machen pflegt, will ich ja gar nichts sagen, aber ich weiß eine viel bessere (Zeschichte, welche man wir neulich erzählte. Indirekt hat sie zwar auch mit dem alten braunen Ueberrcck zu thnn, denn eS scheint, daß man ohne den sich den Bill gar nicht vorstellen kann Da hat er nämlich der Mann hat ja daö Geld dazu sich einen Bildhauer kommen lassen und bei ihm die Statue deS größten Mannes aus Zndianapolik bestellt. Ueber lebensgroß ist die Fi gur; die Har.de stecken in den Westen armlöchern; sein LeibeSgewicht ist um etwa 150 Pfund vermindert und um seine Schulter hängt der alte braune Mantel. Dieser große Man ist Bill Cnglish. Seine schönsten Hoffnungen sind nun dahin, wie die Blümelein, die der Reis in der FrühlingSnacht törtete. Es ist f. st nicht zu glauben, aber es heißt, daß er dieses sein Bild auf eineS der drei leeren Postamente zu setzen gesonnen war, um damit einem drin genden Bedürfniß abzuhelfen. Der arme Bill ! Nun hat er auch den Herrn Mac MonnieS geärgert und dam.t seinem Hotel einen Kunden verlören. Aber da fällt mir ein, daß Mac MonnieS im BateS House abzusteigen pflegte, und daS kam so : Alö seiner Zeit der Bildhauer unsere Stadt in Sachen deS MonumentS be. suchte und die Liste der HotelS übersah, siel ihm English's Hotel auf und er beschloß dasellst einzukehren. Schon war er im Begr ffe se ven Namen ein zuschreiben, da trat Bill English junior, den er zuvor hatte kennen lernen, mit dem Ausdrucke M größten Staunens auf ihn zu: Du meine Güte, MaeMonnleS. IMS JMÄMjSie in dieser Bude.?-. . "MaeMonnieS erklärte ihm den Zweck setntt. Anwesenheit, alS Snglisl, jr seine Reisetasche aufnahm, den erstaunten Künstler beim Arm ergriff und ihn herükerin'S BateS House brachte. , VM.das der alte Bill wüßte. . Der Plauderer. Für ScdissSsckeine uäch. und. pon Suropa, ErbichaftSerHebungen. Ausstellung von Vollmach' ten, Reisepässe, Kaufbriefe etc., wende man sich an P. Psisterer, 70 O. Market Straß ' ; ' Verlangt Mucho's ütjt Havanna ZwizV
Das stille Haus. Humoreske von Eraf Günther Rosenhge Mit allen Anz:!chen der höchsten Wuth und d:r tiesinnersten Erregung stürmte der Major a. D. Kratzer in seinem Wohnzimmer auf und ab, w'äh nd seine Frau, mit einer Handarbeit beschäftigtem Fenster saß und das Ge bahren ihres Mannes gar nicht zu be merken schien. Es freut mich, lieber Theodor nahm sie endlich das Gespräch wieder auf, oasj wir auch diesmal wieder einiq sind." Den Teufel sind wir einig!" brauste er auf. aber obgleich das Donnern seiner Stimme di: Goldfische im Aquariurn erschreckt Kehrt machen ließ, that sie. als ob sie seine Worte gar nicht gehört hätte. Wie qesagt. es freut mich, lieber Theodor," fuhr sie unbeirrt fort, daß Du mir auch dieses Mal Recht gibst. Zwar kann ich mir ja vorstellen, daß Dir allerlei Unbequemlichkeiten daraus erwachsen, aber bedenke auch, sür mich ist ein Umiuz " Sprich das Wort in meiner Gegenwart nicht aus. ich denke gzr nicht daran. diese Wohnung zu verlassen, die nicht den geringsten Fehler hat, in der ich mich drei Jahre glücklich gefühlt habe, und die Dir nun plötzlich auZ irgend einem Grunde, wahrscheinlich weil sie zu dicht bei meinem Stammlokal lieat. nick, mehr gefällt."
' Aber auch dieser Ausöruch seines ? Zornes ging völlig spurlos an ihr vorüber, und ohne den Zwischensatz ihres Gatten zu beachten, vollendete sie ihren Satz: nicht ohne viele Mühe und Arbeit." Er blieb vor ihr stehen, und die H'ände in die Tiefen seiner Zacketraschen vergrabend, brüllte er mehr, als er rief: Weib, willst Du mich ro send machen?" ' Aber Frau Eulalia war heute wirklich taub, sie sah ihren Mann nicht einmal an und fuhr nicht einmal bei seinem Wuthausbruch zusammen. Einen Augenblick starrte ihr Gatte sie noch an. dann stürzte er zur Thüre hinaus, und laut jubelte sie: Ich habe gesiegt!" Sie kannte ihren Gatten ganz ger.au. in bald fünfundzwanzigjähriger Ehe hatte sie ihn wie lht eigenes Jcy erkannt, sie wußte: nun stürmte er in , den Kreis seiner Freunde, die der dem Frühschoppen versammelt waren. Ihnen würde er sein Leid klagen und fleißig trinken; aber je mehr er trank, desto nachgiebiger und weicher wurde sein Herz wieder. Und so geschah eZ auch. Eulalia, mutz es denn wirklich seinT fragte der Major, mit schmeichelnder Stimme, als er 'zwei Stunden später heimkehrte, muß 3 b:nit sein?" Gewi5," bestätigte sie. die jetzige Wohnung ist dem heutigen Comfort nicht mehr entsprechend, kein GaS, mangelhafte Wasserleitung,' nur eine Mädchenstube " "' Resignirt ' unterbrach , er sie: Also schön! Wir ziehen um, natürlich wieder parterre?" ' Äber - Theodor, wö denkst Du hin, glaubst Du ich wollte in der neuen Wohnunz nochmals das Gelaufe und Gerenne von sämmtlichen Bettlern und Hausirern, Fisch- und Gemüsefrauen an meiner Hausthür haben? Nein, parterre auf keinen Fall!" ' Also erste Etage?" Auch das nicht, lieber Theodor, bedenke, bei den modernen, dünngebauten Häusern hat man in' der ersten Etage nicht nur den Lärm über sich, sondern auch unter sich, und die eine Treppe schützt uns auch nicht vor dem Besuch aller Handeltreibenden." Also Du meinst," fragte er etwaS kleinlaut, zweite, dritte oder vierte Etage, obgleich ich, offen gestanden, für das Treppensteigen keine große Pasfron habe, mir ist alleS, was an Alpines" erinnert, in den Tod zuwider," Sie winkte ' beruhigend mit der Hand. Sorge Dich nicht unnöthi," enteignete sie. so hoch gehen meme Wünsche nicht." -Aber Kind, ich versiehe Dich nicht." sagte er verwundert, nicht parterre und nicht Etage? Willst Du etwa mit mir in den Keller ziehen und einMilcbgeschäft eröffnen? Zwar sagte mr mein Aice neulick. man könne mit der Milch ganz gut verdienen, besonders'. wenn die Poltzel Einem mcht zu scharf auf die Finger sähe, 'aber eS ist immerbin doch keine ganz standesgemäße Beschäftigu'ng." Unaewikb ZU machen.' will ich Dir schon beut: ver ratben. dak ich ein reizendes kleines Haus g.?m!etht habe, mitten im Gar-' ten gelegen und von hohen ' Bäumen ' umgeben. ES, ist so still und friedlich,' wie man es sich nur wünschen kann;! paß auf, . nichts wird unser: Nuhe fto-' ren. kein Streit mit den HauZbewoh-! nern. und den Nachbarn wird Dir Deine Laune verdarben, wie d!e'Enzel' im Paradiese werden wir in dem slil len Haus-: leben." nt-t n T- V. t Jt. w I mUOZZ ÜJU UZU.ll uru.uq lCNC im Theater geschlafen, als wir bis Lustspiel Zwei glückliche Tage' sey hen?" fragte er entsetzt. , : .Lieber Theodor gab sie etwa5 spitz zurück, ich schüfe nie, UebriaenS ist ti doÄ eiwas aanz aperes. ob ich ein HauZ kaufe oder miethe :! D'-'? vmai niyjr naö. vieueiches Dir mli der Zeit klar wer-' en" . C:e wandte sich ab und flefc ihn mit nncn Gedank.'n allein. 'Aber er hatte 'n schon w!ed?r einmal nachgeben iLHen, aber ex kannte, seine Frau zu it; jeder Widerspruch ihr gegenüber ir nutzlos, was sie sich in den Kopf isetzt' hatte, führte sie aus, denn sie oar ein: ebenso tluae wie .we!kche
Aber Theodor, Du bist manchmal; wirklich zu sonderbar!" entzegnete sie, .um aber Deiner Unaewikbeit einEnde t
ssrau, unter deren Pantoffel er' sich ganz wohl und glücklich fühlte. Nur zuweilen, wenn er zurückdachte an die Zeit, da er a?- ?Nttmeister die Eskadron kommanoirte, und die hundertfünfundzwanzig Husaren auf seinen bloßen Wink .hin parirten, wallte das Blut heiß in ihm auf. und er machte einen Versuch, sich Achtung, Respekt und Gehorsam zu verschaffen, obgleich er im Voraus w'.'e, daß es ihm vorbei gelingen würde". Er wußte es ganz genau, aber das Widersprechen konnte er nun einmil nicht lassen, das hatte er noch vom Militär her an sich, da hatte er auch immer widersprochen, wenn seine Vorgesetzten ihm etwas sagten, allerdings nur innerlich! Aber wie immer, ergab er sich auch heute mit Geduld und Fassung in sein Schicksals und da die Sache nun doch einmal beschlössen war, m.O.te er sich sofort, obgleich es bis zum Umzug noch vierzehn Tage Zeit waren, an das Packen, indem er an seinen Cigarrenschrank trat, die in den verschiedenen kleinen Kisten enthaltenen Reste in eine Kiste zusamm'enthat und dann per Postkarte aus Anlaß der bevorstehenden' Miethsveranberung sich ein Mille neuer Cigarren bestellte. Ein Vergnügen sollte er doch wenigstens auch' von -dem' Umzug haben. Seit ächt Tagen wohnte der Herr Major nunschon mit seiner Gattin in
dem neuen Haus. Am Nachmittag war der letzte . Handwerker mit einer unverschämten Bemerkung l über das ihm zu gering dünkend'e Trinkgeld von bannen gegangen, und züm'erten'Mal saß das Ehepaar in dem schonen' Eßzimmer an dem hübsch gedeckten Theetisch und gab sich voll, und ganz der Freude 'über die neue 'Wohnung hin. Die Thür,,die von dem Eßzimmer nach dem Garten führte,' war' geöffnet, und der Duft der blühenden Lindenbäume erfüllte daö Gemach. Kein Laut, kein Geräusch war zu hören, kein Wagengerassel zu .vernehmen, und . das' Klineln der Pferdebahnen drang nicht bis zu dem Haus. Wirklich, Liebste," begann der Mafor, ' ich bin Dir dankbar, daß Du diesmal so fest' auf Deinem Willen bestanden , hast. Es wär ein kluger Gedanke von Dir,' hier. zu miethen." ' Wie mich das freut, daß ich Deinen Geschmack getroffen häe," entgegnete sie, warte nur ao,' Dir wird dies stille Haus von Tag , zu Tag. mehr gefallen. Du kannst Dich hier gaz. Deinen Pasfronen hingeben,' Du sännst hier Deine Blumen pflegen und Deine Vögel bü ten. so viel Du willst, Niemand wird Dich darin stören, und wir werden hier !n aller Ruhe nur für 'einander leben, wie in den glücklichsten-Jahren unserer Ehe. ich für Dich und Du für mich, nicht wahr, mein Theodor?" ,, Sie hatte ihm die Hand 'gereicht, die er'zartlich an seine Lippen führte. -Da öffnete sich die Thürund das Mädchen ubetreichte dem Hausherrn einen Brief; freudig' ergriff er denselben: Der erste. Brief' im neuen HauZ,- er wird uns. GuteZ bringen." - Er öffnete das Couvert und begann zu lesen, aber seine Züge verfinsterten sich mehr und mehr, und .mit einem Fluch warf .er endlich das Schreiben auf den Tisch. Aber Theodor," sagte seine Gattin' in vorwurfsvollem Ton, .hier,, in unserem stillen' HauS so . zu fluchen!" Ach waS," unterbrach .er sie, da soll ein Heiliger seine 'Sanftmuth behalten. Hier höre,' WaS . Tante Hanna, die wirklich mit jedem Tage verrückter zu werden scheint,, schreibt: - Lieber Theodor! Zu meiner großen Freude ersah ich auS dem letzten Brief von Eulalia, daß Ihr umgezogen und Euch so ein hübsches.' stilles, friedliches Häuschen gemiethet habt. Lange schon wär eS mein Wunsch. Euch einmal zu besuchen, aber ich hätte diesen Vorsatz, den ich nun schon seit fünfundzwanzig Jahren hege, doch noch wieder .aufgeschoben, wenn nicht mein alter Hausarzt energisch darauf bestände, daß ich einmas etwaS auf Reisen ginge. Luftveranderung ist ja allen Menschen zuweilen ganz gut, und ich sitze nun bald wanzig . Jahre hier in dem alten, . erbarmlichen Scest, in dem Droschken, .Pferdebahnen und Gaslaternen unbekannte Größen sind. Ich. möchte' mich etwas erheitern und zerstreuen, so drei -bis vier Wochen, und wllßle nicht, zu wem ich meine . Schritte ' lieber hinwenden würde als zu Dir. der Du mir.stetZ ein lieber und gehorsamer Neffe warst. Euch soll mein erste? Besuch gelten, und ich 'hoffe, Ihr werdet Eure , alte .Tante, die' morgen Mittag um 4,37 Uhr mit dem , Schnellzuge eintrifft, freundlich aufnehmen." ' ' Siehst Du. daS kommt von oem verwünschten Umziehen!" brauste der Major auf; wären wir ruhig jeblie ben. wö wir wären, so wäre die alte Tante'gar nicht auf den verruchten Gedanken gekommen, auf Reisen zu 'gehen. In aller Stille hatte sie bis an ihr Lebensende' in Posemuckel -weiter-eltbt und unS bei ibrem'Tode zu Er' beit eingeseht. Ich hatte ihr einen Leichnstein gesetzt mit :? Aufschrift Selig sind die Todten und alfci wäre in der besten Ordnung gewesen,' zber so'" " . - " ; ' ' Du bist ungerecht wie immer," unterbrach" sie tön, ' bedenke, daß'Du selbst' zu' dem 'Umzüge Deine Einwilli' gunz gegeben hast.- ' - .I waZ Du' sägst!" bemerkte er erstaunt, doch sie fuhr.ruhig fort: Aber darum handelt es sich, augenblicklich jä gar nicht. ' Selbstverständlich müssen wir Tante Hanna so unangenehm ihr Besuch ist b:! unö aufnehmen, und zwar mit aller Rücksicht und Mundlichkeit, die ihrem hohen Alter und ihrem großen Reichthum ent spricht. Ich werde sofort mit Lenk sprechen, natürlich . müssen' wir da? remdenzimmer für Tante Hanna et4? heauemer einrichten, und auch i
Die Ursache chronischer Krankheiten wurde endlich entdeckt. Das Publikum nahm regel maßig Blutreinigungsmittel und konnte nicht begreifen, weshalb durch dieselben keine vollständige Heilung erzielt wurde. Dr. S ch o o p ging einen Schritt woiter und widmete seine Zeit dem speziellen Studium der Ursachen der sich so stark vermehrenden chronischen Krankheiten. Er fand, daß gewisse Nervm vollstan dige Kontrolle über dcn Magen, die Leber und Nieren und alle inneren Or gane haben. Wenn diese Nerven geschwächt sind, so kannderMagendieNahrung nicht verdauen, die Leber wird trage und das ganzeKörpersustem wird hinfäl fehlt. Dr. Schoop's WiederHersteller ist ein Magen-, Leber- u.vd Nieren Heilmittel.welches auf die Nerven, welche diese Organe kontrolliren, einwirkt. Diese Arznei ist kein Nervine oder giftiges Nervenreizmitel, sondern dient zur Kräftigung der Nerven und zur Hebung der Verdauungekräflc und heilt alle Magen-und Leberleiden durch die Entfernung der Ursachen. Ein Versuch wird Dich davon überzeugen. In Llpothekni obre fravco ptt Gxsrcft sür $1X0.
Ter oeutscbe .Wegweiser zurlÄesundheit, welcher die Behandlang mit dieser Arznei genau besckirttbt. titbÜSRrahm , y r " l- T" .., lnhift . .1. v4 twbvwu UM MUCUV CUiK cn v c i . r ,, wutcije jrci Deqanou .ia Man schreibe au Dr. Schoop, Box 9, Racine. Wis. sonst sind noch allerlei Anorvnungen zu treffen, vielleicht ziehst Du Dich so lange auf Dein Zimmer zurück." ' Es geschah, und bald darauf kündete ein ewiges Treppauf, Treppab den bevorstehenden .Besuch. an. Mag der Himmel wissen waS eS .nur zu kramen und zu rumoren gibt!" stöhnte der Ma jor, als oben über seinem sorgenschw: ren Haupte eine Kommode hin- uns hergeschoben wurde, weiß der Himmel, was es noch zu thun gibt, wo wir eben eingerichtet und! - Am nächsten Nachmittag hielt Tante Hanna ihren Einzug, und. als sie daS Haus betrat, wußte sie gar nicht, waS sie vor Bewunderung alles sagen sollte. Aber' Kinder, so was giöt's ja auf der ganzen, weiten Welt nicht wieder, daS ist za herrlich, himmlisch und da bei so still und friedlich. Ach, hier werde ich mich wohl fühlen, gar keine Umstände werde ich Euch machen, ganz beschaulich werde ich meine Tage ver leben, ach, hier möchte ich sterben!" ' DaS verhüte der Himmel!" stöhnte der alte Maior. Aber die gute Tante, nicht ahnend, weshalb er so gottserbärmlich stöhnte, bot ihm gerührt die Wange zum Kuß, well er ihr, obgleich sie doch die' Erbtante wäre, den Tod noch nicht wünsche. Tante Hanna hielt Wort, sie wollte gar keine Umstände machen. AlleS besorgte sie selbst, sie machte sich selbst ihr Bett und räumte selbst ihrZimmer auf. Nur einS durste man von :hr Nicht ver langen, daß sie von ihren gewöhnlichen Mahlzeiten abwich. Morgens um sechs Uhr trank sie regelmäßig ihren Kaifee, worüber daS Dienstmädchen, das n:e vor einhalb sieben Uhr aufzustehen pflegte, außer sich gerieth. Um' zehn Uhr, eine Stunde nachdem der 4)aus Herr seinen Thee getrunken hatte, aß sie zweites Frühstück, und um ?wei Uhr. wenn der Major seit einer halben Stunde mit dem Gabelfrühstück fertig war. Mittag. Um fünf Uhr, eine Stunde vor der Dinerzeit, trank sie .zum zweiten Mal Kaffee, und Abends um acht Uhr, wenn das Dienstmaochen eben mit dem Aufwaschen fertig war, mußte ihr der Thee servirt werden. Sonst beanspruchte sie für sich fast gar nichts, nur daß die beiden Ehegatten sie auf ihren Spaziergänzen begleiteten. ihr die Sehenswürdigkeiten etwas zeigten und AbendZ ihr etwaS vorlasen. Aber trotz dieser ihrer Bescheidenheit war in dem stillen . Hause, seitdem Tante Hanna dort eingekehrt war. der Teufel los. ' Das Mädchen kündigte jeden Tag dreimal, der Major war um seine Ruhe und Beschaulichkeit gebracht und die Hausfrau konnte in Folge der vielen verschiedenen Mahlzeiten Einnahmen und Ausgaben nicht megr in Einklang bringen und bekam deshalb von ihrem Gatten, der siegreich die Kasse behauptet hatte und in Ge'dsaüen sehr empfindlich war, manch ööseZ Wort zu hören. ' ' 'Und ' was daS Schlimmste war: Tante Hanna dachk.gar nicht darnz, wieder abzureisen, sie fühlte, sich - so wohl und glücklich, daß sie am liebsten immer hiergeblieöen wäre,' wenn sie nicht selbst ihr eig:nes kleines Haus be sessen hätte. Sie war so zufrieden und heiter, daß ihr nichts fehlte nichts,' oar nichts, nur würde sie sich freuen,, wenn Theodor ihr den Gefallen thäte,' Tank HannaS jüngste. Nichte mit ihren.öeiden kleinen Kindern auf einig; . Tag: .zu sich einzuladen;, sie wohnten, so schon dicht -bei" und d gute Grez: ' fr b!e die -Nichte . die tt auch r'cht leicht hatte im. Leben, würe sich gew'zß sehr smien.' wenn sie mit ihrn uny genS einig: Tage hier in diesem stillen ruhigenHauZ wohnen öürkte. Liebster, seien Sie mäßig äm.Trin ken, und hüten. Sle-sich vor jeglicher' Erregung, sonst ' bekommen Sie.eine TageZ ' den ' schönsten . Schlagansall,hatte. ihm'vai Jahresfrist' sein: KarlZ.' bader Arzt gesagt; und eZ.hatle.in diesem Augenblicke nicht, viel Zssehlt, o wäre. er Dom Schlage. getroffen zusammengebrochen. Mit der größte. ;n strengung bezwäng er sich, er,'zurft:.die ßU Tantk'Nicht. erzürnen, .oie anscdeineiid Met .ein, weil größ;r:Z. Vermögen verfügte,- als :er..je-zu hoffen gewagt, unddie unbegniflvcher Weise jhr.Testament immer noch nicht g?.nacht. hatte. So gab er denn seine Austimmnuz und ging in sein Schreibzimmer, um selbst i
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Unserm Künstler ist es gelungen einen auptmoment in der Belagerung einer unserer Filialen am Nil, festzuhalten, wie das siegreiche Boot eintrifft. In zivilisirten kändekn genügt es dem Publikum das Beste zu bieten, um Sieger zu sein. Die besten aller Biere braut die 11DÜMP0US BREWIIG C0IPA1Y.
die Einladung zu besdrgen, auf die eine telearaphische Zusage erfolgte. Aierundzwanzig Stunden spater traf Grete mit den leiden Säuglingen ein. der älteste war zwei Jahre, der sllngste sechzehn Wochen. freudestrahlend eilte Gre-.e in EulaliaZ Arme: Nein, es ist Zu .retr von Euch, daß Ihr uns auf einige Zeit auf. nehmen wollt; und denk Dir -nai, ich habe eine Ueburaschung sür Euch. bitte, sag' Deinem Mann noch nichts davo.i, mein Fritz will versuchen, od'er iq nicht aus einige Tage frei machen kann, dann wollen wir Alle ein paar vergnügte, lustige Tag: in Deinem sul ken Saus verleben." Und in dem stillen, friedlichen SauS begann nun ein Nufen nach K'.ni'ertüchern, warmem Wasser, Soxhleislc:' schen, Gummisaugern und WickilöanV.. Vt im c rr rc . wem, vllg oem ücajor, oeucn vsgc lili derlos war. die Qaare auf dem ftov sich sträubten. In seinem Wohnzimmer Nanö der Kinderwagen, und rn.iijc? ten. gerade vor seinem Z?:niter. flatterten im Winde allerlei Tüch:r zum Trocknen. Aber merkwürdia. wäbr:nd er selbst keÜändia dickt vor dem anadrodtea Schlaganfall war, fühlte sein Besuch tr. . c . i lieg io iDcoi uno munrer m:e nur möglich, und Tante Hanna un?j5rau Srete fanden nicht genug Worte sür sein schönes stilles Haus. Doch ein aütiaer Qimmel sorat da für. dak die Leiden der Menschen auck einmal ein Ende nehmen. Früher, als man gehofft, fuhr Tante Gret? m:t oen Kindern wieder von dannen,uno .-.n:e Qanna backte eines Abends ibren Kot fer, weil sie plötzlich unbezwingliche Sehnsucht nach rhr:n eigenen vier Wänden überfiel. Drei Tage waren d:r Major und seme Gattin nun wieöer alln, und die Nuhe und der Friede. d:e jetzt in dem üause berrläzten. leatn iiA citi au? ihre Seelen und Gemüther und ließen sie die vergangenen Tage he'.terei Sin nes beschauen. Und wieder saßen sie, wie an jenem ersten Abend, an dem Tbeetisck usa.nmen. Der Herbst war heianzekmmen, kalt wehte der Wind, aoer drinnen in dem Zimmer strömte der Ofen eine behagliche Wärme aus und ließ oas unfreundliche Wetter v:r,essen. Da osf. nete sich die Tbür. und das Mäd5.?n überreichte dem Hausherrn einen Brief. ceugierlg osnete dieser das Ccu.'ert und fing an zu lesen, aber mehr und mehr verfinsterten sich seine Züze, und mit einem gräßlichen Fluch Wulf er das Schreiben endlich auf den Tisch. ' Aber Theodor sazte seine aitin in vorwurfsvollem Ton, hier in unserm. stillen Haus zu fluchen!" . ".Aber drohnend schlug er mit der ??aust auf den Tisch: .Der Teufel hole dies stille HauZ. das in . weniger Tagen die reine MiethSkase?ne s'ir. wird. Soeb:n schreibt mir meine Cousine Bella. Tante Hanna hatte ihr so riel von unserm stillen HuZ erzählt, d.'.ß sie vor Neuzier brenne, eS kennen zu lernen. Sie bittet, uns besuchen zu dürfen, und hofft um so mein auf e:ne bejahende Antwort, da sie hier mit Tante Elsöeth. die mit !!)ren be.den Töchtern uns ebenfalls zu besuchen ged:nkt. zusamme.izutr:s?en hofft. Das aber sag: ich Dir," fuhr er mit erhobener Stimme fort, morsen noch kündig ich das HzuS uaö suche eine neue Wohnung, parterre oder Etage, mir soll's gleich sein. Jede Wohnung wird mir recht sein, aber tt".ae Gott dem Makler, der 'zu mir saen w.id: Ich habe etwas aanz VzsondereZ für .Sie ein stilleö Haus!" . LEQ UN0Q r EYE0l8SESJ ti REECRlfTIOMI CA8T MAWCTS1 SriUen ttb nach dm besten Oettsdu d L
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