Indiana Tribüne, Volume 18, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1895 — Page 3
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Gin GsnZe der TKctt. Von ßrnfl Item!. (13. FortseKung.) XIX. : Es war ein sonniger Morgen im Spätherbst, als sie den alten Mann von der Gefängnißthür abholten. Er sah aschgrau aus hatte die Nacht wohl kein Auge zugethan fahl das Gesicht, hager die Wangen, ticfliegend die Augen, und so willenlos, wie -ein Kind. Er erstaunte nicht einmal, als er in der Drosch ke,aus der sein Sohn und der Graf Breying gestiegen, Asta sitzen sah. Die brav: junge Frau hatte es mit zäher Konsequenz gegen den stillen Wiverstand der Ihren durchgesetzt, dabei zu sein, w:nn der On!el der Haftan statt den Rücken kehrte, ihn aus Berlin fort und vorläufig mit sich auf ihr iGut zu nehmen. Er sollt: nicht in die alten Verhältnisse zv.rüö. sollte nicht allein brüten; eine neue Umgebung, die Natur, der Verkehr mit ihr und den Ihren, das würde ihm jetzt noch am ehesten helfen. Und Heinrich Graaf ließ sich mitnehinen er sträubte sich nicht, ließ gezschehen, was man mit ihm machte. So kam ihm die beste Wohlthat von -einer derer, die er einst so bitter angefeindet. Es war eine traurige, schweigsame ffahrt durch die kahle Landschaft zur Stadt zurück. Niemand sprach. Und draußen die Natur bereitete sich zum Sterben. Asta hatte Johannes für ihren Plan gewonnen dieser hatte alles Weitere veranlaßt, so daß der alte Mann auf dem Potsdamer Bahnhof, wohin man ohne jeden Aufenthalt in der Stadt fuhr, seinen gepackten Koffer vorfand und gleich mit Asta nach Bergholz über'Fiedeln konnie. Sein Sohn gab ihm das Geleit und sollte ein paar Tage drüben bei ihm zu Besuch auf dem Gute bleiben. Erst beim Einsteigen in den WagenQbtheil machte Graaf einen schwachen Versuch, sich gegen Astas guten Willen aufzulehnen. 9s ein, ich will nach Haus!" sagte tz, plötzlich stehen bleibend. Aber Asta griff ihm unter den Arm, gog ihn sanft vorwärts. Komm nur. Onkel," redete sie ihm ;ü, ie$t ist einmal alles abgemacht, Gepäck aufgegeben, Lillet genommen, jetzt mußt Du uns keinen Querstrich lnachen!" Und er bestieg gutwillig das Koupe, gab sich drein. ' Jrching hatte geschwankt, ob er seine Verlobung veröffentlichen solle, oder die Dinge in der Stille halten, um lern 'Llufsehen zu machen. Er hatt: sich für das erstere entschieden. Und das Ereigniß hatte die wohlberechnete, vorhergesehene Wirkung. Zuerst war an erstaunt, als man die 'Anzeig: las. .Fräulein Annie Graaf." hieß es. das ist doch nicht eine Verwandte des alten Graaf vom Prozeß Graaf?" Ja. wahrhaftig da steht es groß und breit: Tochter des Kammfabrikanten Herrn Heinrich Graaf und desscn verewigter Gattin Frau Wilhelminz Graaf, geborene Vluth"! Das ist -Schneid er verlobt sich mit der Tochüz des unglücklichen alten Narren, den rian eben wegen Di:bstahls in'Z Ges'ngniß gesteckt, obwohl er eher in die MaUorf de sante" gehörte!" Dann theilten sich die Meinunzen. Der Breying ist ein ganz gewissenloser Mensch, der nur nach dem Gelde heirathet!" sagten die einen. Ich fcätte ihn doch für etwas Besseres segalten. Aber ich glaube beinahe, i'e? r?ürde dasMädchen auch nehmen, wenn 5er Alte Raubmörder und Brandstif'cr wäre, vorausgesetzt, daß sie das Dppeltc mitöekäme," Breying ist ein braver Kerl, efae 'iwbleNatur," mehiten die andren, d'is muß man ihm lassen! Er liebte das Mädchen und nimmt sie. kümmert sich den Teufel um Yit Schrullen des Schwiegerpapas Und dessen Konflikt init der preußischen Justiz, trotzt allem Aorurtheil und hält an seiner Liebe 7cst. Bravo! Darcm konnte sich vruti cher ein Beispiel nihmen!" Das Resultat rrar. daß man Brey ing belobte und wunderte, aber be schloß, den Verkehr mit ihm entweder abzubrechen oder wenigstens auf ihn persönlich zu bejazranken. Das Mädchen kann nicht viel tau gen sonst würde sie ihm sein Wort zurückaeben, würde ihn nicht in die peinliche Lage versetzen, sie in die Welt einführen zu müssen, wobei es für sie beide schon nicht an Demüthigungen .fehlen wird!" Und wie unangenehm, sähe man dies junge Paar einmal bei sich und jemand brächte d?e Rede auf die Eltern der Braut, indem er sie vielleicht für ein: Tochter des Kommerzienrathes Graaf nähme, erkundigte sich nach dem Ergehen ihres Vapas u.s.w. Kurz. Breyina machte sich mit einem Schlage bei vielen Familien unmöglich und lollte dies auch bald empfinden. Die Gratulationen, wenn sie nicht ausölreben. richteten sich ausschließlich an chn. Die Kollegen erlaubten sich al lerlei kleine epigrammatische Redens arten von jener Art, die wohl versian den werden und verwunden, obwohl sie oft nur des Witzes weaen m leldll chcr Harmlosigkeit vorgebracht werden. die man aber Nicht imstande ist zu Nl gen, ohne sich anscheinend in' Unrecht zu setzen. Und was das Schlimmste war. seine Feuilletons, die er an andere Blätter sandte, kamen meist unter sehr artigen Wlebnunasschre!ben zurück er war
rmtzkiebig geworden.
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' Selbst die Stellung zusemem e!aenenVerleger änderte sich dieser schien allerlei ern BreyingsAmtsführung auszusetzen haben und machte ein reservir tes Gesicht. Dies alles freilch ereignete sich so, wie Breymg es erwartet hatte. Er ließ sich dadurch nicht irre ma chen. In anständiger Frist nach seinem Berlobungstage fand dieTrauung statt. Zu dem feierlichen Akte war von Bergholz nur Asta herübergekommen. Sie und Johannes waren die Trauzeugen. Bei dem kleinen Diner nach der kirchlichen Einsegnung ihres Bandes war niemand als die genannten vier Personen anwesend. Die Hochzeit wurde im Hotel de Nome gefeiert. Der Eigenthümer dieses alten Musterhauses hatte die LiebensWürdigkeit gehabt, für den besonderen Zweck der kleinen Gesellschaft zwei reizend elegante und gemüthliche Salons, die er sonst selbst benutzte, eiazuräurcen, so da?, man s"ch dort wie in eigener Häuslichkeit befand. Und trotzdem schaute die jung: Gräsin Vr:y:na nicht mit frohen Blick:n d::rch die Spiegelscheiben auf das Treibn Unter den Linden" hinunter, als sie vor Tisch ein paar Momente allein mit Asta in dem für die -Damen bestimmten Gemach weilte. Ihr Bater fehlte sie hatte einst w.-?yl gemeint, viele frohe Gesichter an ihrer Hochzeitstafel zu sehen jetzt hatte alle- einen etwas traurigen Aus dnicf. Allein wessen Schuld war das al1:3? ihre Nicht ihres jungen Gatten, nicht eigene sondern die des starrlöpfigen alten Manneö. der ja, der nun einmal die groß: Schande über die Familie gebracht. Sie liebte Breying, aber kurz vor der Hochzeit hatte sie einen Versuch gemacht, ihm sein Wort zurückzugeben einen erfolglosen Versuch, denn in seinein Edelmuth. in seiner Großherzigseit, in seiner herzlichen Liebe zu ihr wollte er von einer Auslösung ihres eryältnlues nicyts wissen. Sie liebte Breying aber ihr grau te vor dem Augenblick, wo er einmal später, wenn an irgend einem schwarzen Tage seine gute Stimmung sich trübte ihr aus ihres Vaters Schande einen Vorwarf machen wurde. Ihr Vater war zu dem Feste gebeten worden er hatte Nch nicht entschließen können, nach Berlin zu kommen. ' Marcnholz Ware wohl gern erschienen allein auch er vermied es lieber. in der Neichshauptstadt dem Schatten des Marcnholz. der einst dort aelebt. zu begegnen. Der Onkel Kommerzienrath hatt: das Hochzeitsmahl bei sich ausrüsten wollen dagegen aber hatte sich Johannes. der junge Bauführer, auf das Eneraitchstz erklärt. Er wollte Fritzi nicht wiedersehen. Asta hatt: dem braden Jungen mit ihrem seinen Takte sei nen wahren Grund abgemerkt und infolgedessen ihre Schwester nicht geladen. Ihr war ausgefallen, daß Johannes ihres Vaters Haus mied: da dies nicht des alten Herrn wegen geschah. geschah es offenbar Fritzis wegen. Und s war ihr ja auch seinerzeit nicht derborgen geblieben, daß Johannes eine ßllle Neigung sur das wunderliche Mädchen nährte. Ging er jetzt nicht mehr hin, so war er eben zur Erkenntniß ihrer eigentlichen Natur gekommen. Daß ihr Hochzeitstag so stille verlief, daß allerlei Schatten mit am Tische saßen, bewirkte, daß rn der jungen Frau Herzen, in dem die Kindesliebe länqst unterqraben worden, fich ein schwerer verschwiegener Vorwurf gegen ihren Vater erhob. Nicht nur sein eigenes Leben auch das seines Kindes hatt: er zerstört. Und auch ihr Gatte litt darunter. daß er sich ihrem Hause verband. Sie empfand es deutlich, obwohl er es sie nicht fühlen ließ. Doch hatte er einmal aus ihre Frage, warum er nicht mehr für ein gewisses vornehmes Familienblatt schneoe, etwas kurz erwidert, die Redaktion habe die Beziehungen zu ihm abgebrochen. Und diese Antwort hatte sie an der wunden Stelle getroffen. Je wenige? sich mehr in ihrem Herzen für ihren Vater regte, desto cntsaziedener stellte sie sich auf die Seite ihres Gatten, desto inniger hing sie sich an ihn. Sie fühlt: ihm gegenüber t'mt Pflicht, durch große Demuth gutzumachen, daß sie keines makellosen Mannes Tochter sei. Aber eben diese Vpslichtunz zur Demuth drückte sie und reizte sie gegen ihren Vater. Nach dem Hochzeitsmahle fuhr man aerneinsam nach Bergholz hinaus. Marenholz vnd Franz empfingen die Gäste an der Station. Wetter, wie sehen Sie aus. lieber Freund!" rief Breying. als er Josephs ansichtig ward, und Franz, wie haben Sie sich herausgemacht!" Marenholz' elegante Erscheinung war dahin seine Schultern und seine Brust wölbten sich breiter, ein kurzer zunger Vollbart umrahmte das
gebraunte Gepcht selbst, weiter untenhin Zeigt: sich der Beginn erfreuliche: Rundung, obwohl er mit Eifer dagegen anzukämpfen behauptete. Und Franz sah durchaus nicht mehr so spitz und blaß aus, wie in Berlin. Er pflegte sich des Morgens vor sechs Uhr auf einem Pürschgang Hunger zu holen, de? den ganzen Vormittag anhielt. Asta hatte ihn auf die Eier- und Milchdiät gesetzt. Des Morgens bekam er zwei rohe Eier in den Kaffee gequirlt, zum Frühstück zwei pslaumenweich gekochte, in die er sich drei bis vier Tropfen Curacao that, wenn sie ihm einmal weichlich wurden. Abends gab es dann Rührei mit gebackenem Schinken und einein ländlichen Salat; und auf diese Weise farnn ihm täglich ein MeS Duzend ' frische Landeier zu gute, die ihn Wirkung nicht ver sehlten. Dazu hm ihn Apz mit unci
sittlicher Konseaüenz zum MilchgenüH'
an. Er bekam kem Bier zu den MahlZeiten und kernen Wem neben seinem Kouvert stand . ein Halblitertöpfchen und die strenge Hausfrau lud fleißig ein, davon zuzulangen. Wollte er einmal garnicht mehr daran, so tyat sie ihm etwas sehr edlen Cognac hinein sie hielt achtzehnhundertundvierziger granu Champagne von Bisquit, Dubouch6 & Eo. auf Lager, der theelöffelweife verschenkt wurde. Dazu würzte sie das Mahl, was man von ihr nicht erwartet haben würde, durch eine man möchte fast sagen derbe Lustigkeit. Es war überhaupt ein Wunder, wie tapfer sie ihre Aufgabe angefaßt hatte und wie ihe Wesen sich dabei an derte. Die Landmädchen, die sie in Küche, Haushalt und Jnnenwirthschaft beschäftigte, d:e drallen naiven Dorfklnder färbten auf sie ab. Sie vcrlo? ihre übertriebene Feinfühligkeit und j- v tt w iarc nerven ziemiia) rajcn wenig stens milderten sie? diese schatzenswerthen Eigenschaften auf ein versiändiw f . mm qes Matz. Ja, i riZllrle viswenen schon eine Redensart im landesüblichen Platt. Den besten Humor zog sie aus ihren täalicken .Nämpfen mit der ebenso landesüblichen Dummheit uröd Unbotmäßigkeit sie behauptete, es mache ihr ein besonderes Vergnügen, diese dörflichen Füllen zurechtzureiten nament lich, weil sie dabei erst sich selbst als eine firme Reiterin fühlen lernte. Für aemuthluche Familienabende sorgte Joseph in ausgiebigster Weise. Ei hatte all: jene so billigen und hübsch ausgestatteten Monats- und Halömouatshefte bestellt und kommen lassen. Mit denen d:e großen illustrlrten B:atier den Büchermarkt versorgen da waren genug Bilder anzusehen und herumzuziigen, die zumGeplauder reiz ten, da war genugLcsestoff, genugStoff ier Anregung und leichter Belehrung Franz mußte vorlesen nachher musizirte Asta ein wenig uttd die beiden tagesmüden Herren, die sich auf Weg unÄ Steg gute Gefährten geworden, rauchten eine behagliche Gutenachtzigarre denn um neuneinhalb -Ah? ging es unverbrüchlich zu Bett. Unter ihnen, ihr stilles Leben theilend, schien ihr Gast, Heinrich Graaf, sich ziemlich wohl zu fühlen. Er war ein wortkarger Tischgenoß, ward namentlich von Marenholz mit einer großen, liebenswürdigen Sympathie umgeben, störte nicht, klagte nicht wie früher über die moderne Zeit, zeigt: ein ewig gleichmütiges Angesicht, magerte aber allmählich und unaufhaltsam ab und war aus einem Graukopf ein Mann mit schnL?wcißM Haar geworden. Er schien ZedcFreundlichkcit, die man sür ihn batte, lebhaft zu empfinden, iankbar hinzunehmen, that, wozu man ihn aufforderte, ging mit Asta im Garten spazieren, saß aber jeden Augcnblick in Um man ihn nicht anregte, in müder Haltung auf irgend einem Sitze nieder und blickt: gedankenlos vor sich hin in's Blaue. Die fremde Umgebung hatte ihn anscheinend nicht gmirt oder gestört mit einer gewissen Stumpfheit hatte er sick rasch darein gefunden. Natürlich war von den Berliner Ereignisscn nie die Rede, und jedes Thema, das auf sie hinleiten konnte, blieb LnasUich von dc? Unterhaltung ausgeschlössen. Er war heute nicht am Bahnhof, die Neuvermählten zu empfangen das Gehen wurde ihm allmählich sauer er hatte sich sogar einen Stock gcschnitten und in Gebrauch, genommen. Aber wie sie an das Haus kamen und aus dem Wagen stiegen, stand er in der Thür und reichte Breying, wie seiner Tochter, etwas scheu die Hand. Die junge Frau hatte sich an seine Brust werfen wollen allein, sie wußte selbst nicht, warum, sie hatte nicht den Muth gehabt, es auszuführen die Haltung des alten Mannes war so eigenthümlich abwehrend und zurückhaltend, daß sie mitten in ihrem Anlauf zu herzlicher Begrüßung innehielt. Dieser klein: Zwischenfall macht: einen seltsam starken Eindruck auf sie, so daß sie etwas wie einen eisernen Reifen sich um ihr Herz legen fühlte einen Druck, von dem sie sich erst besreite, als sie oben im Gastzimmer sich herzhaft ausweinte. Wunderliche Thränen waren das, nicht der Rührung, sondern die eines getretenen Gewissens, eines unter Qualen sich verhärtenden Herzens. Als sie ihr Gesicht getrocknet und gespült, , fühlte sie sich nicht nur leichter, sondern zugleich hart, fest, spröde und. wenn man will, voll jener allgemeinen unoestrmmten Rawsucht aeaen alle Welt, mi.' der heutzutage so viele ent täuschte, arme Menschenkinder hermn gehen, die der Welt grollen, weil sie deretwegen sich selbst grollen mu?en. Sie war fortan in jen:r Grundstim muna, in der man instizrnnt duilxIo wohlvrävarirt ist. das Böse um des Bösen willen zu thun. Und wie sie die alte, breite Treppe des Herrenhauses an dem e:chenge schnitzten Geländer hinabstieg, sagte sie sich, daß ihre Empfindungen wohl die ungewöhnlichsten seien, die eine junge Frau an ihrem Hochzeitstag.? hegen könnte. Wer ist schuld daran? fragte sie und der alte Mann da unten, der mir kaum cit yano zum Tif".. T-. tl.l . 1.1 1. ununimin ca zu orcicn icaaic: aniruoi tete sie sick in heißem Herzensgroll. Arehing merkte es entweder nicht. van meiner zungen urnrtm raunen in düsterm Feuer nicht dem der Fnude - brannten, oder wollte es nicht bemerken e? blich gleichmäßig ?iiterlich und werbend in seinem Wesen. bis sie mit dem nächsten Zuge das Gut wieder verließen. Im Grunde war es ihm gleich, in welchem Snlenzustande t va om. e . UM oas jjittn zuslei, wenn sie überhaupt nur die Serne wurde. tU3 kühler pralliM MM setzte er sich
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den einfachen "Tröst vor: 'Das glolllch in,5n aus. -die erst , paler einmal tr vlaNtat eingebWTM'ernsi undtllbe
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dem Ereignisse nur das Gute" sehen. das es für sie selbst hat. Ihr Zua fuhrt: sie nach Berlin zurück es war Breying nicht gelungen, einen Eztraurlaub für ein? kleine Hochzeitsreise zu erwirken sein Verhältniß zu seinem Chef war nachgerade so kühl geworden, daß beiderseits nur das Kontraktmäßig: gewährt wurde. In der Hauptjtadt hatten sie eine Wohnung genommen, draußen im Westen, in einer der billigeren unter den feinen Straßen und hatten sie ganz nach Annie Wünschen und Geschmack eingerichtet, so daß sie heute Abend unmittelbar in' eigene Heim übersiedeln konnten. Was überlegte Breyin?, als sie stumm nebeneinander in dem Wagen saßen, der sie LomBahnhof heimführte? So lang? ich mich noch bei der Zeitung halte, genügt uns mein Gehalt verbunden mit Annies Nente oequcm zum Leben. Bricht sich dlese BeZiehung einmal ab, muß der Alte herdalten. Und da ist es besser, daß sie sobald, als es anstandshalber möglich. abbreche denn ich bin kein Arbeits sklade und liebe es nicht, iraend iemands Untergebener zu sein. Ich will als freier Dichter leben, frei auf dem Meinen, will da meinen besseren Zielen nachztreben, nachdem ich mrr bis letzt 1)ie Wege dazu geebnet!" Er hatte wirklich rn seiner kurzen llterarischen Laufbahn sich etwas wie inneren Ehrgeiz angezüchtet und entschulidigte damit in seinen seltenen schwachen Stunden, was er that. Und ferner dachte er daran, wie sehr er alt: Herr, sein Schwiegerpapa, in en paar Monaten zusammengefallen. Nahm ihn der Frühling nicht hinweg, so genügte irgend em neuer kräftiger Schlag auf sein altes Heiz, um um, dies um" dachte Breying nicht klar aus; aber die Gedanken, die er .formulirte, waren etwa in Worte klar und mitleroslos gekleidet die folgenden: So ein Mann hat nur die Aufgabe, seines Geschlechtes Reichthum dauerhast zu begründen. Hat er diese Ausgabe erfüllt, p darf er abtreten. Er selbst weiß ja nicht einmal einen verständigen Gebrauch von seinem Gelde zu machen. Wozu gibt es solche Vfrundner rn der Welt, die junaen, rüstig aufstrebenden Talenten nur die Mittel, sich frei zu entfalten, vorenthalten?" Wir haben kem Neckt, auf der Erde zu leben, wmn wir nicht etwas wollen und etwas thun! Während er dies durch sein Gehirn gehen ließ, hielt seine Rechte Annies Hand und drückte sie von Zeit zu Zeit zärtlich. llnft was dachte Annie auf dieser Fahrt? Nun trete rch rn s Leben. Moraen bin ich die Gräfin Breying, befehle meinen beiden Dienstboten, habe einen Gatten, der leider vorläufig nur Redakteur ist. dessen Stern aber so rasch und glänzend anfqeganqen ist. das er mich immer stolzere Bahnen C"' f ? luyren wiro. uno rcy yaoe einen guten Mann, der mich liebt, der sonst sein mag. wie er will, mich aber sicher tragen wird. Em Flecken nur ruht aus mir und meinem Leben, das ist meines Katers Existenz. Mein Vater ist alt ich wünsche nicht, daß tz sterbe aber wenn er einmal der Ratar ihren Tribut zollt, it auch dieser Flecken ausgetrxi asi.o r.ii. s ti. i i-1 iuu;u JtJiza icyic uuuic ic muji klar, nicht als Wunsch, ja sogar mit einer aewi nen Trauer allein die Empfindung war da: Dieser Flecken wird nicht ewig auf mir lasten! Nach der natürlichen Entwickelung der Dinge wird er m nicht allzuferner Zelt von uns genommen werden der Flecken!" Dann kamen ihr die Demüthiaungen ihrer Brautzeit in's Gedächtniß. Ihre Visiten waren mit dem Kartenabwerfen erledigt gewesen die Geambesuche oder gar Einladungen waren einfach unterblieben. Gerade dies hatte Annies Herz verderbt, mit Haß gegen die Welt erfüllt, mit einem Haß, der wachsende Bitterkeit gegen ihren Bater zeitigte. Denn ohne dieze Dub stahlsasfalre wäre sie letzt in die große. glanzende Welt, nach der ihr Herz brannte, eingeführt gewesen. Aber sie beschloß, sich für diese Miß achtungen schadlos zu halten dadurch. daß sie es denen, dre sie ausschlössen. on ieaanz und vornenmer Redensführunz gleichthat man soll bald erfahren, daß die Grasm Breymg em Haus zu machen versteht sie werden über lang oder kurz schon kommen erst die Männer, die durch das Bouquet eines feinen Weines, das Aroma einer großen Zrgarre so leicht anzuziehen sind dann die Frauen. Und lange darf zu diesem Behuf mein Gatte auch nicht in abhängiger Stellung bleiben er muß bald ein Mann in freier, vornehmer Position, werden, die der Welt rmponirt. Borläufig hat uns mein Vater allerdin i$ Am n XrT;A ,2,..!. :L Verhältnis zu seinem grosien Re-ch. tbum wenigstens. Sie hatte in der . ' m ivvikiu uU4iU4 uu.ui lUllll liil En . v. ?tvm si)u 4Ti.rr. w lehterm wenig gewußt die Kenntw j . v vikutiiiu vvii nin davon war ibr erst durm die Nlä, ter vermittelt worden, worin sie feit jenem iäcpiaca im yiergartm den VT 1 Prozeß Graaf- sorgfältig verfolgt
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yalte. Mzu verwendet er vies viele ronmacyr rm eurvxaii u, Geld, von welchem uns der Theil, der ?r und einen südöstlichen" Prinzenuns später ja doch einma! anfallen ritel führte.
tn-jfc. ithi bortrcrflido vi fSm? Er selbst lebt ' mit ein paar tausend üT)Ja r(,rJAt. Aii- . . . f 1 - V ' I 7 i UUIV II V -" UUUHIVIIU-" TtHF mrhte kn?,ä 1 "V ii VtfUIIUV UUl Ci Vlll daZ Doppelte an Rente Mitbekommen - d sn sich jährlich nutzlos .iHMiMn Aik4Aitr av rv utuyv ü4;ijiäiuuicuu .yater ans
Jahrgeld von fünfhundert Thalern latx yn. xiaux mir rnimxgncqmcn Unerwünschte Danlbarkelt. gelindem Feuer oaal n?n oieze iad ausgesetzt, falls dieser anderswohin, würde. Sie war infolgedessen wächcnt-.- JMr (welcher eben einen. 5ttckel erhal- ben in !wa zehn b' zwölf Mmutn, zu irgend einer Vaub'eborde in der lich ,tver- bis dreimal zu Besuch in ivx hat): Danke, un werde mein aus bZden Seiten (kchtbraun, entfettet. Provinz versetzr -wird. Ich habe etwa .der Stadt. m.si.z für Sfc ihm PM.INN? r 'Qöva'?. bestreut sie m!
wuo. o lange yar niemano eiinas ... . . Zwlien diese Gedanken kam von .Z;:t zu Zeit der zärtliche Händedruck
r-. , . , . . i i, , i ryrev Gatten, störte )it aber darin we2- I mal zornia. rechte Ueberleaunaen für oi r" ci Jct . I tT-l f ' n i a" l muß ich sie anstellen warum kann ich nicht mein junges Glück froh und harmlos genießen, wie eine andre Neuvermählte? Weil der alte Mann in seiner Unkenluin aller modernen BerHältnisse älls wieder so unpraktisch wie möglich eingerichtet hat. Wenn er fchon einen armen adligen Schwregersöhn annahm, mußte er uns auch die Mittel zu standevgemaßem Leben gewahren. Sie war zornig auf siaz selbst wtete aber ihren Zorn so geschickt auf ein?n andern als Ursache ab, wie wenn sie in allen Herzenskünsten und Ta schenspielerstückchen des modernenMenschen groß geworden Ware, und w:e wenn Breyings Nähe sie inspirirte. Da hielt der Wagen ihre Leute standen vor der Thür in einer Art iFestkleidung Breying sprang hinaus, hob sie aus dem Gefährt oben die Wohnirogsthür war bekränzt Licht, Blumen, Glanz. Eleganz in allen Räumen, durch die sie rauschte sie warf einen Blick aus ihr Hochzeitskleid, das sie im Hotel de Rome bereits mit dem Reisekostüm veitauscht und das inzwischen schon hierher gesandt tnnvfttt tnA lniF tlnin Stiftes ! Sr I IUVlUlll IVU1 UUIU -UtlLi 1U Wll Toilettenspiegel ihres Schlafzimmers und eilte vor m den kleinen Rokokosalon, der fortan ihr Aufenthalt .sein -sollte, wo ihr Gatte sie erwartete und als Leonhard ihr dort die Arme entgegenbreitete und ihr das süße Wort Endlich allein!" (das er irgendiwo gelesen) zuflüsterte, da stürzte sie isich ihm mit einem Jubelruf inbrünitraen Gluckverlanaens an vie Brust, weinte und ihr Herz jauchzte: Nur bei ihm und in seiner Liebe finde ich reine, ganze und herzbefreiende EmpfinZungen für meine arme Seele!" Dein, dein, dein, geliebter Mann!"
isagte sie lerse, in bebenden Lauten zu mondenlange Gastfreundschaft anzu.ihm empor, nimm mich an Dich, er- nehmen, hatte sie sich entschlossen, sich rette mich, lieb mich ich habe nichts von ihm einen Zuschuß zu ihremWirth-
.als Dich auf der Welt!" Und Breying Glück, Stolz, hohe Befriedigung machten seine Pulse klo,pfen, als das junge Weib ihm so stürmisch ihre Liebe entgegentrug, sich so heiß an ihn preßte er fühlte mit Behagen, daß Poesie und Leidenschaft doch auch seine Seele zu ergreifen vermöchten, er empfand es wohlthat, MenchZUseiN. - XX. Der Winter war vergangen. Berlin sperrte der Sonne und der iLuft alle Fenster auf. Die Leute, die Balkons besaßen, bestellten sie mit den überWinter sorgsam gepflegten Wein und Epheuspalieren, setzten sich dahinter und holten sich den ersten Frühjahrsschnupsen. Dre glücklichen Vater großer Famrlien inserirten um Sommerwohnungen und verbrachten ihre freie Jeit aus kleinen Stippvisiten in den Vororten, um zu suchen, wo vie Ihren von Mitte Mai bis September Ozon" athmen wurden. r f t. i t - rv L nui oem urvoa rererle oas oii oes Lenzes Einzug durch freie Betyatlgung Neuerwachter Kräfte, vulgo ein: solenne Prügelei in größtem Umfange. Die Lieutenantsburschen wuschen die Hündchen der Gnädigen und führten sie in der Sonne fpazieren; das übrige Militär erklärte durch Anlegung festlich schimmernder weißer Jnexpressibles die Saison für erösfnet. Die Hauswirthe ärgerten sich über den Tumult, den die unvermeidlichen Umzüge zum Apriltermin im Hause verursachten. Die nervenschwachen Damen, vie ini Winter jo viel hallen tanzen mujr. tt"ii i cn v , jc m je, uuuicncn im uucuuiiiuuuu mancher Arzt schrieb einen Begleitbrief an den betreffenden Kollegen im Bade, 0riV Vlur vall, daß unterwegs .zufallig" der Gummr des Umschlags m w e) oorirazrlgermel e oieie uno bosartlg ausiehende lateinische Krankz. Jmm ' ijt mrzt t. ijciisiiujuc üciiuiicic, oiuiuiiu, c r"r . rr. . . denttiche Anfalle von TVropanitis inic:uuuuVlauunrr mmmI unk nfAmr-n m .1.1.1 . s. .... , tnAMii ist V-t'lMIUlillLIia Ul'ltUM, IVtlUJt Uit " ' ' Ubme " Also sah es in Berlin aus. Aber der Frühling brachte nrch mancke nnder? N,rän,d,r,zn. Dem jungen Regierungsbaufüb? Johannes Graaf war eine leid5ich selbstständiae Aufgabe zugefallen, nach- ' dem er sich in Berlin die beste Zufrie , denkeZt Tt'xntZ Tbnutiin oraptttör i t i) - ' erworben. Anfang April sollte er den ' inneren Umbau eines RegierungsgeV rm nr .. V . nniirva in "MTTslin nstiTiTTrT. uno - ii i oorthm übersiedeln. l Fnfei war verlobt und Ävar mit, einem Herrn, der dem Alter nach fast U 1 IK&Aah l II II II ,"i. u;c aici yuiu jwu whu,. er aber Kandier einer weroenoen Der Kommerzzenratb. Graaf war. im Laufe des Winters sehr schwach ge' toaifet. Wst forntie Heb ver stillen, V ' . ' I I ' ' , KurAf ntf f rvnvn Snfc das Xmhsil -.vy. niwft v.vv..., 7 I Der alti Herr sprach Nlcht über sich, sewen ustand und seine Empfmdun- . . . L iL ruA u üCil ö yaite IN? v
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Bruders Mrt Kihm a7v "i -T-f wollte Franz war mitten im Winter von eintT sehr heftigen Leidenschaft für die Landwirthsckaft eraiffen worden. Er tte sia) entschlossen, sie als Beruf zu wählen, war nach der Akademie ÄoMarenknsz irrrtchhMr W ,mn ,1, r, ortr.T 0 .v'""- O-".. brauchte er nicht wenig Geld. Tages Arbeit Abends Gäste saure Wochen frohe Feste" schrieb er, sei seine Devise. Wa hatte den Eindruck, daß er ebenso'eifrig studire, wie bummele, und fürchtete, daß er sich nach beiden Seiten mehr zumuthete. als sein schwächlicher Körper auf die Dauer vertrüge An Ma selbst traten so viele Pflichtcn han, daß sie keine Zeit für Stimmungen, Nerven, Sentimentalität hat- ,. Das Vertrauen zu ihrem Gatten ar jetzt völlig wiederhergestellt sie s.&ten. strebten, arbeiteten miteinander recht und schlecht wie Mann und Weib. Sie freute sich, wie, Marenholz' eigentliche Natur sich von allen Fäulnißkeimen moderner Hochkultur befreite, wie er in steter Pflichterfüllung nicht nachließ und mnerlick. wie M seiner äußeren Erscheinung von Tag zu Tag mehr den märkischen Junker von gutem, altem Kernholz darstellte fest, besonnen, sparsam und tüchtig, wie einer; und zumal freute sie sich, wie sein Selbstbewußtsein an ihrem Vertrauen und seiner treuen Arbeit in .tom qemeinsamen Besitzthum sich wieder gekräftigt hatte Freilich wußte sie W. ..((mU k! Uil CllUillllt. (9 UlUVlIllil ytJUltil IU' steren Zucken feiner Brauen, wenn sie ihm einmal Zeit zum Nachdenken ließ, ,datz der Vorwurf noch wie ein Stachel in seinem Gemüth saß aber sie glaubte, dieser Stachel habe sein Gift verloren sei ihm nur noch ein Sporn zum Guten, Es war ihr nicht lieb, ihn jetzt so oft mit dem Onkel Heinrich Graaf allein zu lassen, denn der alte Graaf war ein trübseliger Gesellschafter. Sie hatte es nicht geduldet, daß er wieder nach Berlin oder irgendwohin in die Fremde übersiedele; und da er sich gedrückt fühlte, obne Entgelt bei ihnen so eine schaftsgelde gewähren zu lassen.. Da sie diese Summen weder brauchte, noch gern nahm, so verwendete sie sie, für ihre Dorsarmen, unter andrem auch zur Errichtung einer Nähschule, deren ! Leitung sie der Frau des Lehrers übertrug. Dank hatte sie wenig davon, begehrte ihn aber auch nicht. Heinrich Graaf war ein dürres, al .tes Männchen aeworden. kränkelte leicht und schien seine Lebenskraft, auf die er vordem so swlz gewesen, völlig eingebüßt zu haben wenn Asta ihn ansah, ging ihr ein Stich durch's Herz sie fühlte: Noch ein' Schlag und der Greis ging em Sie pflegte ihn, wie die andern aber es schlug ihm nicht an. Auch Breyings Verhältnisse' hatten sich verändert Leonhard Gras Breying war nicht lange mehr Redakteur geblieben, nach dem er sein Werd heimzesuart. Wenn er in ihren Flitterwochen des Moraens von Laus fortaina. machte er daraus einen Abschied blieb Annie dann allein, so- seuszte sie: I . r V ' über die lästige Pflicht, die ihn nöthig te, auf lange Stunden von ihr- fern zu bleiben. Kam er wieder,, s5 war sein Gesicht finster und erregt. Gewiß hat er schweren Aerger mlt seinem Versleger gehabt, dachte die zunge Frau. Fragte sie aber nach dem Grunde seiner Mißstimmung, fo bekam sie die- vielsagende Antwort: nichts, Liebchen, denken wir nicht daran ich bin ja jetzt wieder daheim bei Dir!" Und wieder zürnte sie rm'Stillen 'der unselig gen Redaktionsthätigkeit. ann,r wu. oenn oieic reuung nicht ufgeben, Leo?-begann sie- einm, mal. )u geyoru. mir za nur fur emen I ra s c r-iuu i luuiiu uc -i,uyt uuu ui. uuuu bist Du verstimmt." Leider nein, Kind" war.dieAntwort, wir konn ohne diese. Lubue rucht leben . uiuiu u. u wyiui pa uns bejer stellte! o rjt's kaum nn irr2 ftts;;jfi v. Ms,, vuts üiuu. Mtv s-,i"D i. I ,rrX. : PC ! i. Weisheit. I Wnn hvrTY, silier i,n?r flrtrrr mit . ssV'i i rm rvTTT -rr rr uitt i nTTi i .11 (ttt. tt rwri rTi' I IVWfciti H t -.v vunni , I ' . . , - .1 i rcuntc noaz rnazt, dak nn enie der That" em gemuthsarmer Mann zu sein pflegt sie meinte, die eigenthüm, licke Kublö seiner Seele sei uicht eine seiner Wlsenseigenschasten sie schob die Schuld aus die redattwnÄlen Aergernisse, die er zu haben schien. ' Oft, wenn sie m dieser hohen Zeit ?fra s?n8 hnnuh hunntrle. hnn 9.i , r " - denschaft, Poesie. Begeisterung, die von iym kämen, gefaßt, mit fortgerissen I r-i rs , rwi tt vrvn nt-rn trn jpntfcrtrn N? i nrrc; o u v. j ard sie mit Erschrecken aewahr. das? er nüchtern blreb. daft iam dl Schwingen zu fehlen schienen. (Fortsetzung folgt.) MusttMspoesie. Weshalb r ' rf-v;jti. nennen Sie mein Gedicht ein Stück Dime-Museums-Poesie?" fragte, der zunge Dichter. .Weil e eine Kurwsltat und Abnormität ist. Es bt mehr - , , t,f f. 5 (s , , , ' , als die aewodnncheAnzabl von. 5?uen." I I - t Was könntest 2u für mich thun? zg. Ich m mlm . v I den empreyun.
Zur öle K'üöze. Der enalische Senf. Da-
durch daß man sich den englischen Senf selber anrührt, kann man chn immer frisch und wohlschmeckend haben. Allerdings ist es verkehrt, wenn sich jeder bei Tisch den Senf erst selber anrühren will, im Gegentheil, der enf ist viel wohlschmeckender wenn er wenigstens eine halbe Stunde, vorher gerührt ist. Man gebe nur etwas SenfPulver in die Senfdose gieße einige Tropfen Wasser darauf (nicht Essig) und verrühre ihn, daß, tz eine Dicke wie anderer Senf bekommt. Er hält sich dann mindestens 14 Tage. Avpeti.t,sbrödcheu. Ein kleines Schweinssilct. ein halbes Pfund Kalbfleisch aus der Keule, wird mit drei Sardellen, einer Zwiebel, Petersilie, Speck, sehr fein gewiegt, mit El, Semmelkrume, Salz vermengt, auf Semmelscheiben gestrichen, die. in verquirltem Ei, Milch und Salz angeweicht wurden, mit einer zweiten Scheibe bedeckt, mit einem Faden umbunden, in dem Rest des Eies und Milch,, dem ein Theelöffel Maizenamehl zugefügt wurde, gewendet und in Butter auf zwei Seiten durchge backen; es ist eine feine Beilage zu Sa lat und Grünkohl. Backzeit 15 Mimi ten. K a l.k5milch ge richt. Eine schöne. Kalbsmilch brüht man auf, kühlt sie und häutet sie dann. In leichter. Fleischbrühe dämpst man sie mit Petersilienwurzeln und einigen Karotten beinahe weich und schneidet sie dann in Würfel. Zugleich hat man fünf schöne zerschnittene Spargel und drei geputzte Champignons zubereitet, die Spargel in Salzwasser gekocht, die Pilze in wenig Butter mit Citronen saft gedämpft. Beide- thut man zu der Kalbsmilch. Drei Viertel, Unzen Reis kocht' man dreimal, ab, thut dann die , Hälfte.' der durchgeseihten Kalbsmilchbrühe nebst einem Stückchen But ter daran- und kocht ihn weich.. In drei Viertel Unzen Butter röstet man dar auf' ein Drittel Unze Mehl,, verkocht dies mit. dem Rest der Brühe zu dicker Sauce, fügt ein wenig Rheinwein (1 Löffel) daran und quirlt, nachdem Kalbsmilch, Spargel und Pilze in ihr erhitzt, die Sauce mit einem Ei ab. Der Reis wird auf eine heiße Schüssel gefüllt und obenauf das Kaibsmilchgericht angerichtet. Bei schwerer Kran jen läßt- man die Pilze fehlin. Im Winter nimmt man oft statt Spargel abgebrühte Schwarzwurzeln Berei tungzeit' 1 1-2 Stunde.' M ar i n i r t tf A crl. Man schneide d?n Aal in passende Stücke, überstreue sie mit Salz und lasse sie so drei' Stunden lang stehen. Bereite unterdessen die Marinade auä halb Essig, halb Wasser und füge, auf ein Quart davon, einen Theelöffel' Salz, ebensoviel Pfeffer- und Gewürzkorner, drei mittelgroße' Zwiebeln,, drei Lorbeer blätter und drei Citronenscheiben hinzu und wenn dies eine Viertelstunde lang gekocht hat, so thue man- den Aal hin ein und koche ihn langsam gar, hebe ihn heraus, um ihn erkalten zu lassen und lege ihn dann in einen Steintopf. Fette unterdessen die BruiZe rein ab und gieße sie erkaltet über den Fisch, binde den Topf zu und? stelle ihn an einen kühlen, trockenen' Ort. Zum Serviren durchlege man die Stücke mit yartgekochtenEiervierteln, kleinen Pfeffergurken, eingemachten Perlzwiebeln und rothen Rüben und überstreue eZ mit Kapern, kann-? sie' abrr auch mit i i -v rrr einer pilanlen lernte; ocer cns cayon iiaise geben. Zu' Zuck e-r?- Sträuben" rührt man ein Pfund Mehl, ein halbes Pfund feinen Zucker-, etwas Salz und neun Eiweiß mit- weitzem Wein zu glattem Teig, den- man daraus mit Weißwein so verdünnt, daß er wie .Einkauf in Suppe." dünnfließend vom Löffel läuft. Irr einem kleinen, mit. heißem Schmalz: gefüllten Pfännchen mt man die Sträuben, indem man was von dem-.Teia m einen mir drei "' . . . Löchern versehenen Trichter oder rn m;,,".. fr, uns ifm in bsl ckmal;. laufen länt. drö die Oberfläcke de Pfanne dünn mi! Teig bedeckt ist. Ma Wt so eine Sträube A rifTtn z,.Zden Seiten jz. uat r,e f 'c0rt .... bcnt liazig.io, ugi ic osori aas utui r-,r, ;K. - ar, st; I VSUJillUlA tUl tuill vuuut r. ,in,.r Ji. s... aav"V v--"' - vuder! Tu var der? Anr ebten mt fe . t- i , i f , r. r-, L rttrt 'Jttrr. -frrir i? hitTr r:rt itTtr tlbitl UU;, IW 4Uh M4V Etwas en Brandstranben-. Zu ibnen: wird ein halbes Pint Milch mit 2 U:?zen Zucker. eben,ornel' BnÄer. etwas ?Mimet und Eitronenschak aufgekocht, das Gewürz entfernr' und unter beständigem Ruh. ren U-Pfund durchgesiebtes Mehl m die Flüssigkeit gestreut, und der Te:g so lange guytt, vlv er : vom opje lot. Er muh au-kuh.en und wird . . . . c -r i danrr mit zwei ganzen isiein uno aazr ge.o zu einem I VTVi rl?i t. mt inn i jvitni um juu vtm m vii. , rt se it rn versehene Straubenspritze und spritzt ihn, indem nran mit der Spritze sine kleine schlangesformige Bewegung macht, in heißes Backschmalz. Zwei solche kleine, schlgenförmige iuch: wrint man rmmikr auieinand. bört znn mit dem Drucken der Spitze auf. I . . . ' " . . . .' damit der Teia abreißt, und spritzt m kleiner Entferzunz des erstv? Kuchens einen zweiten und so w:iic-r, bis die Oberfläche In Kasserolle teen Raum nrcfcr bat Für neue Staben. Ueb I Zu6e? und Jiinmet und richtet sie hyQ j j i ltM U -
