Indiana Tribüne, Volume 18, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1895 — Page 1
v O O rl w O r1 KV rlC ft Y W b vvx y W W W Office ; No. 18 Süd Äladama Straße, g JaKrzsukZ 18 Indianapolis, Indiana Sonntag, öen 24- Februar 1895. No. 157
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j. jfc.orf. 3SSC2SSS Starb: Aana Emilie H rrmann, Tich er vsn George und Doroth:a He rmann. donnerst i . Ha xl gcdr r ,rmil cu8 6 Uhr im l er v , 24 Jih en undZ MoZiikn Die Beerdigung ft'dct Sonnia, "adnu tag um 2 Uhr, v fraiti hause io. 81 Mlanesota Strafe:, aus sta:t. wozu eiaU&cn Tte trauernden H nierbliebeien. C Z George Hermann m i p"IUiA-v! 1. -r --..iiV' ' 'r.i.r mmyAm JfeSfl iiTJ' ---. " "VÄJ V ajj .1. SeichsnbeftatteV, Office : 26 Süd Delawarestr. l CDe : 120, 122, 124. 123, 18 Cn P-arlstr. Te ephzn gll. Offen T'g und Ä'cht. fr Ä I ' w I Mnsnen s MNN m d Preußen Unt. Vereins, in der Columbia-Halle, am Dienstag, 26. Zebruar 5. Eintritt Herr und Dame 60c. Jede weitere Dame 25c. Beethoven - Halle, 120 & 126 Oit Aiarylandstr. Diee öille iir v UftanHi reu renrvi't und eignet sich z ir Adsaltung vn Bällen. Eozt.n und Versa .mlun, n jeg'icher Ärt. Comite l werden feulichst eriuchl. vorzu spre-de. bevor sie an er vo .ngagiren. nitrit lttif al n.o naunatn. I Iseurv Ltcslc. Eigenthümer. O I 74 Süd Delaware Strake. I encletme 5;ye6oiöia empfiehlt sich besonder? für Erkältungen und alle Arten Halsund Lungenübel. fiTQ 2üj; BLv Ui s. vzm iy ; l HergeKrllt dou No. 35 Gft INarfland Straße Zu baden in allen Tvotbeken. JACOB METZGER & CO's Flaschenbiergeschäft, tt Öfl Mrr,lad Qtr. Telephon 407. Bottlerö von Motzger'ö Orlgmal Cafel'Bler, V. 8e?et B fiel i0 Co. '4 tlUencr, wiener Cafel'Bier. V. Lieber Brewing Lo 'I Lperial L. ew. Budweiser, BöbmischeS und Export Bker von Joseph. Schütz Brewing Co., M'l-aukee. S(l!)ft iC ? 2 " I max iLrteger, .W.-Ecke Meridian & Mcartystr.. wo Sie die besten Getranle uud',Ctgarren be I kommen. I Warm L,mch l'den 7aa. Tettvyvn vm umnftuy- eie UNION CO - OPERATIV Z Q u u d r y, tttTietta vo Caiij USalbSSeA. o. 138. 14rt uns 142 Wtabit venu. T E Sornervillc Manager. EIS ! EIS ! EIS ! D'e G-.Sernte ist ausgezeichnet. Machen Sie keine Keniratte ee Sie uns gesehen aden. (Dilttsr 31 CDo, Office: No. 223 West Walnut Straße. Fred lew ud gnst Wöruer. Solieitorl. Btrlaaat ein flute fecutfäci ZUliitn- fl itt Rotfc tltw Öctfep itefet. 17
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IlchllMilhlen. Die Regulationen zur V er-
hütung von SchissSkollisionen. Washington. 2. Feb. DaS HauS. Comite für die Handelsmarine hat sich heute für die Senats . Blll entschieden, welche daS Datum für daS Inkrafttreten der internationalen Regulativ: zur Verhütung von Col lisionen zur See, vom 11. Marz 1895 auf einen vom Präsidenten durch Proklamation zu bestimmenden Tag verschiebt. Diese Vertagung ist da du-ch veranlaßt, daß England und andere Nationen ihre Zustimmung zurück gezogen haben. (2 ngewand erte Kontraktarbeitet festgehalten. Philadephia. 22. Feb. Die TinaandzrungS Commissare haben hj. e.l. k,.l,iktA m rtt AvKitT itll W(Utii Vlll UHlft ,1HHH(IHH anKlt,n. w-lkke mit dem Damvfer 'lyloania" am DonnerKag auk jj f , r 1 'Antwerpen eingetroffen und von den lkeewanee 3ron MillS in Keewanee, ZllS., unter Contrakt eingeführt wor den waren. Einer von ihnen, Edward Sunhardt, räumte ein, daß sie zu einem Wochenlohn v,n $9 engagilt worden seien, was ccccmcno einiget ui für derartige Arbeit gezahlt wird. Gunhardt ist schon früher in Amerika gewesen, hat aber angeblich jetzt Ver wandte in Belgien besucht. Man vermuthet, daß er alö Werber auSgesavdt morden ist. DaS weitere Schicksal der t ist x :xt ,n,s;,den ke lt noq N,cy! eni,cyleven. IBankraub b e i KellemTage m - rn t y 0 M a ö l 0 N, 0NN., ev.. Beer llnberannte sprengten heute cor gen um 10 Uhr 50 mit Dynamit die Tkür deö SicberbeitkaewölbeS der ThomaSton SaoingS Bank und nah mea den ganzen Baarvorrath an sich Die Bürger, welche in Folge der Expiosion herbeieilten, wurden durch Re ooloer zu,ück.ewiesen. Die Bank be zeichnet ihren Verlust alS gering, doch weiß man, daß $2000 in Sold vorhin den waren. Man vermuthet, daß die Bankräuber in der Richtung nach Wa terburv geflohen find. D:e Stadt hat eine Belohnung von $200 auf die Er greifung ausgesetzt. Eine gemüthliche Sommer frische. San Francisco, 23. Febr. Letzte Nacht gegen 12 Uhr drangen zwei MaSkirte in die Golden Gute Vllla südlich vom Eliff House ein, übeksiilen den Besitzer und drei Gäste und nah mea ihnen ihre Baarschaft, wiesen aber die ihnen angebotenen goldenen Uhren mir oer vemerrung ao, oap ne nur sur vazr: Geld Verwenduna Kätten. Scko . Monaten wurde in demselben Hause Robert Hagert auf ähnlichl Weise ausgeplündert, und da er Wiverstand versuchte, durch einen Nevolverschuß verwundet. ,,, Tausende beim Erdbeben umgekommen. 2 on d o n, 22. Feb. Eine Depesch: deS Standard" aus Odessa meldet, dag die Ortfchlft ulschat unweit Aiirabad in Peifien durch ein Erdbeben iv ift " u. : . i . .,.r..K. IJC(iU(l UU(U(U XJICIC 4.UUtllUC an M.nsch. sollen dabei um'. Ueben gekommen sei. D e r Studente n-K r a w a l l in St. Betersdura. - - r. London. 24 tteb. Ueber den Confllkt zwischen Polizei und Stuben ten in St. Petersburg meldet eine weitere Depesche von dort: Dreihundert Studenten feierten ein Vereinöfest und marschirten gemeinsam zu einer Re stauration am Neasky Prospekt, wo pokulirt und gegessen werben sollte. Oa die Zeit des GefchaflischlusseS da war, so weigerte sich der Inhaber deS Lokalb sie zuzulassen, worüber die Stu beuten so entrüstet wurden, daß sie ihm die Fensterscheiben einwarfen. Die Polizisten suchten vergeblich die jungen Leute zu beruhigen, und riefen, alS ihnen dieS nicht gelang, Verstärkungen herbei, welche bald eintrafen. Die Straße füllte sich aber allmälig so mit
aufaeregte, Menschen, daß der P'äfekt von St. Petersburg selbst daS Commando über die Polizei übernahm, welche gegen 3 Uhr Morgens die Ruhe herstellte. Weitere hier eingebende Nachrichten ergeben, daß die Studenten, welche gestern den Straßenkrawall in St. Petersburg veranlaßten, eigentlich beabsichtrgten, dem Zar eine Petition zu überreichen. Wie man sagt, war di:se Petition ein Protest gegen die Abschassang gewisser Nebengesetze über die Prooinzial-Versammlungen. Auf dem Marsche zum PalaiS machten die Studenten in den Restaurationen Sta tion, und viele von ihnen betranken sich. Sie drangen in verschiedene Theater ein, ulkten die Schauspieler an und krakehlten mit den Zuschauern, biö sie gewaltsam an die Luft befördert wurden. Dann zogen sie vor dem AnitcheffPalaiS auf in der Hoffnung, die Aufmerksamkeit deS Zr?en zu erregen. Die Polizei schritt schließlich gegen daS Auf- und Abmarschiren ein und eS setzte einen lücht'gen Radau ab. in welchem die Studenten zuletzt wei chea muß'en. Sie begaben sich dann zu einer Restauration, die Polizei hatte dem 3n haber aber schon zuvor den Befehl ge geben, sein Lokal zu schließen. DieS ersetzte die Studenten in Wuth, sie erbrachen die Thüren, warfen eie Fen Ker ein, demolirten die Möbel und rstörten die Viktuali n. Schließlich warben sie von den Beamten hinausgeworfen. DieS reizte sie jedoch noch mehr und eS folgte nun eine allgemeine
Holzerei. Die Siudenten griffen die Polizei mit Messern und Steinen an und schlugen Alles kurz und klein. Die andere Seite blieb ihnen die Antwort nicht schuldig, und zwanzigMann nur den in daS Polizei-Sewahrsam abgeführt Eine Rede deö Kaiser? zu erwarten. London, 24. Feb. Wie eine Berliner Depesche deö Standard" meldet, begab sich Kaiser Wilhelm am Freitag in daS Reichskanzleramt und halte mit dem Fülsten Hohenlohe eine zweistündige Conferenz. ES heißt, der Kaiser werde aus dem brandenburgischen Prooinzialtage eine lange Rede, vermuth lich über die agrarische Agitation, halten. Macht28Knoten perStünde. Glasgow, 23. Feb. Der neue Torpedo - Zerstörer Banshee" machte heute auf dem Clyde eine ossizielle dreistündige Probefahrt. DaS Boot erreichte -eine Geschwindigkeit von 23 Knoten per Stunde. Der Banshee" ist eineS von 42 Fahrzeugen dieser Klasse, welche die Regierung bauen läßt, und wurde von Laird BroS. her'stellt, welche die' Ausführung von fünf dieser Fahrzeuge übernommen haben. DerPapst und dieCH ristlichSocialen. Rom, 23. geb. Der Papst hat sich von seiner letzten Erkältung vollständig erholt, und erhielt mit dem Srzbiscbof von Prag. Kardinal von Schöaroxn, eine Conferenz über bit St-llung der Christlich-Socialen in Oesterreich ab. ES heißt, der Papst beabsichtige, gegen ihre Programm einzuschreiten. Wollen keine amerikanischeu Produkte P ari S, 22 Febr. Eine D putation von Senatoren und Mitgliedern der Depatirtenkammer begab sich heute ; zum landwirthschaftl'chkn Minister und . besprach mit ihm die Frage der amecikanischen Weizen - Einfuhr. Gleich-! zeltig verlangten sie von ihm ein V,r-' bot gegen die Einsuhr amerikanischen LiehS. ' m ,, 1893. Unsere Kalender für 1895 find größer und schöner alS jemals. Dieselben find gratis zu baden. A. Metzger Agentur, Odd FellowS Hall 2. Stock. Meers chaumpteifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei W. Nucho, 199 Oft Washington Ode.
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In ihrem Hasse gegen die 5?eg:r. welch: jitzt die Dampfer in Vltö Orleans ent- und beladen, gr:isen die streikenden weißen Deckarbeiier zu Mitteln, die ihnen nicht nur die Sympathie des Publikums vollständig rauben, sondern sie selbst auch für ihr Leben unglücklich machen müssen. So wurde ein Streik dabei abgefaßt, als er Dynamit in einem Baumwollenballen auf dem Dampfer Floridan" verstecken wollte. Wre das Vorhaben nicht rechtzeitig entdeckt wocden, so Würde ein furchtbares Unglück unverweidlich gewesen sein, denn das Dynamit genügte, um das ganze Schiff zu zerschmetkrn. Brände auf Dampfern. Welche Neger beschäftigen, und auf den W:rften sind an der Tagesordnung und der dadurch anaerichtete Schaden belauft sich bereits auf einen sehr hohen Be"'. In New Orleans kn Louifiana ist der bekannt Llterat und Geschichtöschreiber CharkS Eayerre, welcher eine Anzahl StaitZämter bekleidet bat. in dem hohen Alter von neunzig Jahren gestorben. Charles Et'.enne Arthur Gayerre war in New Orleans im Januar 1806 geboren. Er widmete sich schon sehr frühzeitig literarischen und gelehrten Studien und trat zuerst im Jahre 1823 mit einem Pamphlet hervor, worin er gegen d!e in as neue Sesehbuch für den Staat Louisiana aufgenommene Todesstrafe Stellung nahm. Nachdem er. in Philadelphia Jus studirt hatte, Khrte er 1829 nach New Orleans zurück uild wurde im folgenden Jahre in die Legislatur erwählt. Als Mitglied derselben wurde er dazu ausersehen, die an die franz'öfischen Kammern gerichtete Glück-wunsch-Adresse zum Gelingen der Neoolution von 1830 abzufassen. Ein Jahr später wurde er zum Hilfs-Ge-neralanwalt des Staates ernannt und km Jahre 1833 wurde er Vorsitzender Nichte? der City Court in Nw Orleans. Im Jahre 1843 wurde Gayerre zum Mitglied des Bundessenats erwählt, konnte feinen Sitz aber wegen Kränklichkeit nicht einnehmen. Er brachte acht Jahre zu seiner Kräftigung in Europa zu. wurde nach .seiner Rückkehr in die Legislatur gewählt, der er in den Jahren 1844 bis 1846 angehörte, und bekleidete dann das Amt als Staatssekretär sieben Jahre lang. Während des Bürgerkrieges stand er auf Seiten der S.'cessionisten. Im Jahre 1863 erschien von ihm eine Broschüre, worin er auf die Freigebung der Sklaven und Bewaffnung derselb:n gegen den Norden drang. Nach dem Kriege war er lang: Zeit officieller Be richterstatte .deS Staats-Obergerichts. Sein bekanntestes historisches Werk ist die Geschichte von Louisiana", die zuerst im Jahre 1847 erschien, später aber von Gayerre umgearbeitet, ver vollständig und bis zum Jahre 1861 we'.terqeführt wurde. Er hat auch eine Geschichie Philipp's des Zweiten von Spanien, mehrere Novellen, Theaterstücke und Anderes geschrieben. Eine alte Indianerin mit schwäbischem Namen soll nun endlich zu ihrem Rechte kommen. Das national: Abgeordnetenhaus hat eine Borläge zur Zahlung von $672 an Kate Cberl: angenommen. Die siebzig Jahre alte Frau gehört dem Stamm der Sac-Jndianer an, wurde aber bei der Flucht nach der Niederlag: Black Hawks im Jahre 1832 von den Ihr:gen gelrennt und hat sie seitdem nicht wieder gesehen. Inzwischen sind mehrfach Zahlungen an die Sac-Jndianer auf Grund der Verträge gemacht wortoen. aber Kate Cberle hat nie einen Antheil davon erhalten. Jetzt hat sich endlich ein Abgeordneter ihrer angenommen und sie soll nun in ihren alten Ta.n bekommen, waZ ihr als Erbe ihres Stammes zusteht, wenn natürlich der Senat Ja dazu sagt. Schwer haben von der au ßerordentlichen Kälte die Marylander Austernfischer in der Chesapeake-Bai elitten. Der Baltimore? Schleppdampfer Pnwood- fuhr zu Anfang der Woche die Bai h:nab, zur Hilfe für etwa in Gefahr befindliche Schiffe. Er traf eine große Anzahl Austernboote an. die im Eise festsaßen und deren Bemannung in der schrecklichen Kälte höchst ungenügend bekleidet war. Meh. rere der Schiffe sind stark beschähigt. Der Dampfer Latroh;- versuchte, sich ine Bahn durch das ClZ nach dem t:ngesronen Dampfer Meteor" zu brechen, konnte jedoch dies nicht ausführen. ;r Meteor- war zwar flott, jedoch vollständig den Bewegungen des EiseZ preisgegeben, sodaß er mit demselben in jeder Richtung gehen mußte. Capt. Fooks von demSchleppdampfer Penwood- erklärt, er hab? nahe Kent Island die Masten elZ dreimastigen SchoonerS gesehen, diy M L Aft WM um .ykl! aus om uua)tx hervorraa, ten. und man glaubt, daß viel: kleiner: Schiffe untergegangen und auch Mitluder ihrer Bemannungen ertrunken sind.
In Pariser Blättern wird eine heitere Geschickte erzählt, in der der Direktor der Schlafwagen-Ge sellschaft in London, Snow, eine Rolle spielt. Snow reiste vor einigen Tagen in Geschäftsangelegenheiten nach Paris. Ohn: daß er eine Ahnung davon hatte, befand sich in demselben uge der Herzog von Orleans, d nach Dover reiste. Snow, Uz etwas Ähnlichkeit mit dem Herzoge haben soll, wurde während der Ueberfahrt nach Calais von einem geheimen Polizeiagenten im Auge behalten und als er auf dem Bahnhofe in Amiens eintraf, von dem Bhnhoss-Polizeicommissar als Herzog von Orleans verhaftet. Er wurde jedock bald wieder in Freiheit gelassen, als er durch den auf seinen Namen lautenden Fnifahrtschein sich ausgewiesen hatte. In Paris erzählte er di:se Begebenheit seinem Collegen, dem Direktor Nagelmackers, der, einFreund des neuen Präsidenten der Republik, diesem von dem Falle Mittheilung machte. Faure soll über diese Berwechselung sehr gelacht haben. Die Begründung eines Volkshauses, das den breiten Schichten der minder bemittelten Bevölkerung Zürichs als Stätte einer ver edelnden Unterhaltung, sowie der Ge
selligkeit dienen soll, ist dank den Bemühungen einige? Menschenfreunde in das Stadmm der Verwirklichung ge treten. Das zu errichtende Gebäude soll einen Theater- und Concertsaal mit ungefähr 12OO Sitzplätzen enthalten. ferner einen Lesesaal nebst Bibliothek, ein Volksbad, eine Kaffeehalle für wenigstens 500 Personen, endlich einen großen, mit Glas überdachten Hosraum, welche? Platz für 5000 Menschen gewähren würde. Dort sollen dann große Volksversammkungen abgehalten werden. Zur Aufbringung der natürlicher Weise sehr bedeutenden Kosten werden die verschiedensten Kreise herangezogen: Die Stadtverwaltung, die gemeinnützigen Vereine etc. Auch die zahlreichen und gut organisirten Abstinenz- und Temperenzvereine haben ihre Unterstützung unter der Bedingung zugesagt, daß in dem Volkshause keinerlei alkoholische Getränke ausgeschenkt werden dürfen. Diese Bedingung ist von dem Jnitiativcomite acceptirt worden, und somit wird Zürich eine Jedermann offene Erholungsstätte erhalten,' in der der Genuß von Wein. Bier oder Schnaps unmöglich ist. In Verbindung mit den zahlreichen und über die ganze Stadt verbreiteten öffentlichen Lesezimmern darf sich dann Zürich des Besitzes von Einrichtungen rühmen, welche man in vielen größeren Städten Deutschlands noch vermißt. Ein geheimnißdoller Unfall ereignete sich vo? einigen Tagen an Bord des mit Ballast im Hafen hon Sunderland eingetroffenen Hamburger Schiffes Erato-. Während die Mannschaft mit dem Löschen des Ballastes beschäftigt war, beauftragte der Obersteuermann Ehlers einen seiner Leichtmatrosen, den 17j'ährigen Kautscheit, eine Schaufel aus dem Vorpiek heraufzuholen, worauf sich der Bursche auch alsbald unter Deck begab. Als derselbe nach einer halben Stunde noch nicht zurückgekehrt war, schickte Ehlers den zweiten Steuermann. NamenS Sache, ab, um den Matrosen zu suchen.' Derselbe siieg in die Vorpiek hinunter, wurde aber, noch ehe er die letzte Stufe erreicht batte. von einem Schwindel befallen, so daß er ohnmächtig wurde und außer Stande war. sich zu rühren. Ebenso eraing eS Ehlers, der seinem zweiten Officier sofort gefolgt war. Beide Ofsiciere blickten sich hilfloS an. Mdi fühlten mit vollem Bewußtsein, daß si ohnmachtig werden würden. Glückli cherweise hatten mehrere Matrosen den Unfa.lZ bemerkt und ihren t rnühungen gelang eS, die beiden Officicre auf Deck zu bringen. Sie sonnten den Leuten noch eben durch Zeichen verständlich machen, daß Kautscheit noch unten liege, dann sielen sie, ohne, die Svrache wieder zu erlangen, in tiefe Obmacht. Nunmehr stiegen der dritte Steuermann und drei Matro sen unter Deck, um den Mann heraus, zuholen. Veraebl'ch. auch sie vermochten sich im Zwischendeck nicht zu rühren und mußten eiligst mit Tauen an Ve.ck gezogen werden, wo sie gleichfalls tn Ohnmacht fielen. Um den Leicht Matrosen herauszuholen, wurdt ein Taucher mit seinem Rüstzeug herbeigerufen, der den Verunglückten im Unjerraume todt vorfand. Die vier Erkrankten wurden nach dem Spitake geschafft, wo sich drei von ihnen erhol ten. wäbrend der vierte starb. In der S"ck,e selbst ist eine Untersuchung ein geleitet worden.
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