Indiana Tribüne, Volume 18, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1895 — Page 3
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Phystoguomischö Studien, wo immer Sie dicse anch anstellen mögen, werden Ihnen zeigen, wie viele, sehr viele Leute Karlsbader Eznudclsal gebrauclzeu sollten ! Da erblicken Sie die schumlcn. spitzen Gefixter, die von rnangelhaftcr Ernäh, runq zeugen, dort daS fcttglänzcude aufpCDiuijcnc (Besicht dcö flcifäzi.acn DickwansteS. Hier schenk ie ciu sonst hüb sch?Z Gesicht durch Hanlubcl und e tcrige Aiaschen entstellt, torta3 gelbe, faltige G.'stcht d:S Dy?pcp:rkcrs oder die schmerzverzerrten Ziige von Leuten, die an Ma flinbcschw?rbcn, Lcdcr-:dcr 9!ierer.lcideu leiöen. Alle diese Leute bedürfen deS Karls bader EprudclsalzcS, denn dieses geht allen diesen Uebeln auf den Grund Es reinigt daS B'nt, löst Verhärtungen, säubert daS Ey stein und kurirt cuf die Dauer und in natürlicher Weise alle Störungen dcö MagcnS, der Eingeweide, der Nieren nnd der Leber. Man hüte sich aber vor den vielerlei Nachahmungen, ludet); als verbessertes- oder -künstliches" Karlsbader Salz v rkauft werden. MeistenZ bestehen sie nur au? gewöhnlichem Seidlitzpnloer und Elauberfalz, die von gewissenlosen Händlern als ächteS Karls bader Salz verkauft werden. Das allein ächte, impottirte Karls bader Salz tragt das Wappen der Stadt Karlsbad und den NamenSzng der EiSncr & Mendelson Co., Allei. ni.qe Agenten, New tyoxt, auf jeder Flasch:. ach Material. T. F. SMITHER. YZndler in SieSdaarertal, S und S pl Kead Noostna. wasserdichte Ldektinz, seuer ftem kvbaltffil.z. Strohpappe, ab Vt toS'ftaTöen :e. c. Cfftct: 185 ZLeV arv lavLÜtta'u, leltvSc Hil. Dachdeckerei. gShtge nnb rraulmortttk Dadecker. Stlt däcker. Trinidad sd tfiVvant lpdaltX5tf i. fiSe Slrten 3emptfltt jaEä&eT mit Cfften: fco ttTtal. Oflct : No. 169, $atd : 180 W. Marylandstr Zclcoöon 881. JndtanavoliS. Ind. Theodore Stein, achiolger von W. ff. nderso. Abstrakte von Vefihtiteln und Grund, eigenthum werden in prompter und zuverlässige? Weise aufgeführt. 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Htlävn Auidrl'ch nach Vonaten am anten ttivtt de opf iu Fu. elucht einen nticn rze (n rsola. Tan sah ich in Snaonk tont i um 9 Uftctsh iaet rzt, dtr dthauvter all ranke pt htilt, vtnnd,r ftlzi gingen - Ich tonsultin ltz, tahtt tiQOQ abr knni,r Linderung. rlor nin Laar chmerze und Jucke den un maaikb, knat, wtver schlafen noch ruhen. fcScim Zan ud fLaJtt do lter. iSein örrr war mit apferfartja fHvXtn bedeckt. - 9V ti e f iMftmislti tidft Qintinr I 1 . " . . V- ' ' J . A , . . .7... m i.i. F.. .4. .'ff aii u aftuutuv tuna uib 1 m 1 JrAi & A i4km (tiik hPtttA IM iVliVtW m W V V m v f g II ? I Crtaiun g. besucht mich ?treunt, der tagt ; ..dmard t uchidoch deTr. Tueel, 1311 Vrch tr.A'hlla., Xa. er in iig er heile rann. Ja) t sch,i,d rr. Snecl der saik, 1 mm uns lass dich Mtrsuchen, w't ich euch h,tl Dank den Umäch'iae m Tr. Tbeel'A a & ft3 sf4.ä r9f l A. I.. . V fth. , IVDU4 11)1 W(ll UilV pUVI j A igtcic. Sliort dekam ich Lmdk, v . !, j, rung. konnt dtteker rüden, nach mtS a Skonatra tixic meiitfiirpcr tot tag form, nach weiteren Zonak,n war tch gründlich tuxtrtV Ich schickt ibm inen freund zu. mit arafchdjm Folge tzZeidftbefleekung der ionst keine ur ae runo Da ii. eser tr. xurri utrtn vro maa?i " ine gesund starken !ann au Jdm. in se,t ' ftim; ali fernali. S in 9a:fi. cd r a ein axm. und genen und 2 d salich dralht, beschwindelt -d betröge, vii,slt nicht, mag sage wer will
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Der
Amerikaner. Roman von Adolf Streckfuß. (FortseKung.) Doctor B:rg braucht: ungeduldig diö Veltsche, wenn d:r von d:n Anstrenzungen d:Z vcrgzngenen Tages und der Nacht noch mü'oe Braune nicht rzsch g:nug vorwärts wollte, 'zx Weg erschien ihm endlos lg. So eilig er es ciestern hatte, die Anklage gegen den Ame?ikan:r zu stellen, so eiliq erschien es ibm heut:, sie zu entkräftn. Er konnt: die Zeit nicht erwarten, bis er den Untersuchungsrichter fand, ohne Rücksicht auf den holprigen, ausgefahreren Weg trieb er das müde Pferd nm schnellen Trabe, auf die Gefahr hin, den legten Wagen zu zerbrechen. Da bei fluchte er nach Herzenslust auf ds i - ' . , ' M . . , . jf 1 . ! langsame Pserd. aus o nteoeriraa;!-.-gen Steine im Wege, am meisten aber auf sich selbst, auf feine eigene, unserzeihliche Dummheit, die Jahre lang einen Ehrenmann für einen Mörder, und einen niederträchtigen Hallunken für den Ausbund aller 2ugendeni gehalten hatten Die '.Kraftausdrücke, mit denen er seine Dummheit belegte, die Esel", mit denen er sich selbst titulirte, waren nicht zu zählen. Auf dem halben Wege begegnete er Kurt, der auf dem Rückwege nach dem Nöthen Hause eiligen Schrittes daher kamv Er hielt den Wagen an. Steigen Sie ein,. Herr von Dysfern," rief er. Sie müssen, mit mit zurück nach Waldhausen zum Untersuchunqsrichter!" Jch bin bereits vernommen ;worden entgegnete Kurt traurig, j Es kann' nichts nutzen wenn ich zurückkehre. - Der Richter Biederer ist blind und taub für Alles, was nicht sein:: Ueberzeugung von der Schuld entspricht. Er hat meine Bitte, den Ge. fangenen sprechen zu dürfen, rundweg abgelehnt, weil mein Zeugniß' ihm nicht gefiel. Aber ich vergesse, indem ich den Richter anklage, daß auch Sie überzeugt sind von der Schuld meines Kurt unterbrach sich, er suchte nach einem anderen Worte für das, welches er aus der Zunge hatte, aber der Doc, tor bemerkte dies gar nicht. . Ja. ich war ein solcher Esel!? - riej er barsch aus; aber mir sind die blöden Augen gewaltsam aufgeknöpft worden und nun will ich sie auch dem Richter Biederer aufknöpfen, der ebenso dumm ist, wie ich war! Steigen Sie ein. schnell! Ich habe Eile, nach Wald. hassen zu kommen. Unterwegs, ' will ich Ihnen Alles erzählen. Sie werden Maul und Nase aufsperren! Im Rothen Hause sind Sie augenblicklich nicht nöthig. ' Die beiden schneidigen kleinen Frauenzimmer. bewachen es un. sie baben ein ct"?3 Arna? vn Wacken zur Disposition. Sie müssen mit mir nach Waldhausen zurück. Es gilt, den Amerikaner womöglich aus . dem Wesangnch zu befreien. Also, steigen Sie einl" Kurt ließ -sich nicht, nothigeq im nächsten Augenblick saß ti neben dem Doctor, der nun. um die verlogne Zeit einzubringen, sein müdes Pferd zu noch schnellerem Trabe antrieb, dabei rastlos unter Benutzung zahlreicher Kernflüche erzählend, waö von Falk gehört hatte. ''' " Dir Richter Biederer ging noch im mer verzweiflungsvoll sinnend in seinem Amtszimmer auf und nieder, er konnte keinen Ausweg finden aus dem Labyrinth falscher und vielleicht richt! g:r Verdachts gründe, die theils i geaen den Amerikaner, theils auch, dies mußte er sich' widerstrebend zugestehen. ; gegen den Sagemüll sprachen. Er .sehnte sich nach einem Berather in der 1 Roth. Es that ihm tötet leid, daß er den Doctor Berg nicht zu einer zweiten Ver Nennung in Waldhausen zurückzehalten hatte, der konnte am Besten alle die ge g:n den .SägemüLer in ihm wach ge loordenen Zweifel zerstreuen. Da, gerade- im - rechten Augenblick, hurdc irde du Thür des Amtszimmers ge? 'öffnet und herein trat sinnlos, unanmeldet der ersehnte Doctor Berg, dem , , i . v. rr ? v der Herr Kurt von Dyssern auf dem Fuße folgte. .Sie kommen wie gerufen, Doctor!" rief der Richter hocherfreut. Ich hätte kine.i l!;nden Voen nach dem Nöthen Hause schicken müssen, um Sie schleu v.igst holen zu lassen, so dringend be v ff y - ;rr. cars ica qrtä 'oeuan: ca rnaji nut I . . e . p c ipeaen. oen Am:?llaner, lonoern vor llutm für t-en Sagemuller Schmitz! Denken Sie nursowahl Herren Dys fern, den ich mit Staunen in iJhrer O:sellschast sehe, als auch der.Amerikner haben den Sagemüller schwer verdächtigt; si: behaupten, er habe den Yostraub und den Mordanfall l gegen l Doctor Falk derübt, sie fordern seine Uirhastunz! Fordern sie die?" erwiderte der Doctor spöttisch. Nun, dann bin ich der Dritte im Bunde. Ich fordere nicht nur die Verhaftung des Sägemüllers, szndern vor Allem die Freilassung deö Amerikaners, dazu bin ich vom Rothen har.se hierher gejagt, hab: meinen ar nen Gau! fast zu Schanden gefahren undmeine armen Knochen zusammen-. rütteln lassen, daß ich mir vorkomme,' wie czeräderl!" . Herr, was verlangen Sie? DaS ist ' ja eine ginz unsinnige, unmöglich zu-
erfüllende Forderung! ' gesicht schaute. Und Sie werden sie doch erfüllen, - Das ergraute Haar hing der Frau in wenn ich Ihnen ganz sonnenklar be ' ro:rr-n Strähnen um das leichenhaste, weise, daß der Amerikaner vollkommen gräßlich verzerrte Gesicht, aus welchem unschuldig ist an allen ihm zur Last ge- die großen Augen' mit wie im Wahn legten Verbrechen!" sinn flackerndem Feuer hervorleuchteten Das können Sie beweisen, SiausIhr: Mund zuckte kramvfhast, . ihre dessen Zeugniß) ich am meisten baute?" .'Stimme klang foals ob sie die höchste Ja, ich werde e- beweisen und -'S . Aufregung gewaltsam unterdrücke, als weröen den Unschuldigen sofort aus.'sie den Doktor anredete: seinem verdammten Gefängnißloch' be ' '-Wer ist der Herr da den Sie mitfreien!" rief der Doctor triumirend,'''irmg:n?" aber im nächsten Augenblick unterbrich - '"'Der ' Herr Richter Biederer aus er sich und fragte plötzlich sehr; kleinWaldhausen." laut:. Verflucht! Ick hätte etaessen,. dort im
daß er doch dielleicht nicht an allen VrttaeiieN?W
dreien unschuldig ist und daß ich alter ' da sind auch d:e beidenGendarmen: . Esel selbst Ihnen mitgetheilt habe, er Es mußte so kommen! Endlich sieat. sei wohl wahrscheinlich der steckbrieflich Lottes Gerechtigkeit. Der Schurke soll als Mörder verfolgte Herr von Dys- seiner Strafe nicht entrinnen, sein fern. Ich möchte mich ohrfeigen für Maß ist voll. Es soll ibm nickt 7elinmeine Schwakhaftigkeit! Run trage -oen. sich durch Lüae in Heuch'lei ,u ich selbst die Schuld, wenn er g:fangen 'befreien! Ich. sein Weib, werde gebleibt." t aen ibn zeua.cn! Saen Sie mir. DokDarüber niögen Sie sich beruh!- tor. hat man dn Amerikaner in's Gegen," erwiderte der Richter. Er nahm fänaniß aMifen, Glaubt man w'.ed?r, von 'seinem Arbeitstisch ein Buch und er se: der Mörder Ihres freundes?blätterte in demselben, dann fuhr er, Der Amerikaner ist im GMgniß fort: Wenn gegen den Amerikaner zu Maldhausen."' keine ander: Beschuldigung vorläge, , ck, wukte. es wobl! Abr er ist
fD!i"l fn CTi?4rt4 langtmem uaztyaus vedroyt )ir.o, in zwanzig Jahren." Run aber sind weit mehr als dreißig Jahre vergangen seit dem Dyssern'schen Mord: und seit der Ktzten r:chterlich:n Handlung, durch ' Kelche nach Paragraph 63 des StrafGesetzbuches die Verjährung hätte unterbrochen werden können. So viel ich weiß, hat gar kein Strafprozeß stattgefunden; aber selb?! wenn dies, .der Fall gewesen wäre und wenn gegen den glüchtigen vom Gerichtshof das Urtheil in contumaciam gefällt worden wäre, würde, selbst wenn es auf, Todesstrafe gelautet hätte, doch die Verjährung Platz greifen, denn Paragraph 70 des Strafgesetzbuches lautet: Die Verjährung rechtskräftig erkannter .Strafe verjährt, wenn aufTod oder auf leöenslängliches Zuchthaus oder auf lebenslängliche Festungshaft erkannt ist.' im 30. Jabre."' Der Dylern'sche Mord ist verjährt, den Amerikaner kann wegen desselben keine Verfolgung, keine Verhaftung treffen." . t Doktor Berz hatte mit athemloser in diesem Augenblick durchdrang, meinte er in seinem ganzen Leben noch nicht empfunden, zu-haben. Lasse Sie sich umarmen, Sie Perle von einem ' Richter!" schrie er laut-ausjubelnd und damit umarmte er den.widerrebenden Richter so stürmisch, daß diesem fast l Wl L ' cer Älyem verging, oann m er. lyn außer sich vor Wonne. Jetzt bolt der ZaW öl ganze, rneverrrachltge Unter. - suchung.. Im Triumph führe ich den , braven Amerikaner "in'S Rothe HauS zurück und die beiden schneidigen VU cN ' - Cn . V ir.n traucnitiniiirr louen - nxic toziux einen Kuß dafür geben, daß ich ihnen' den Vater wiederbringe. So weit sind w!r wohl noch nicht. bemerkte der Nichte? den entzückten Doktor kopfschüttelnd betrachtend. e. oren sie zu Und er erzählte. Jedes Wort, wel öes ihm Falk gesa'' hatte sich seinem Gedächtniß eingeprägt, er wiederholte fftlis Mittheilungen fast wörtlich dem Nichter und 'noch einmal auf seine und Falls Erlebnisse am gestrigen: Tage eingehend, hob er mit beredter Beweis führung alle die Gründe hervor, welche für die Schuld des Sagemüllers und hierdurch für dfc Unschuld des Ameri kaners sprachen. Der Richter hrt: ihm kopfschüttelnd I zu. überzeugt war er noch immer' nicht. i . Sie wissen gewlß. daß der Verwundet: nicht im Fieberwahnsinn efpro chen hat?" ' . - Er war so klar im Kopf. wie. Sie und ich. vielleicht noch ein bischen klarer, als wir Beide zusammen genomrnen." Er könnte sich doch im Halbdunkel in der Erkennung der Personen getäuscht haben." - Es war noch heller Tag, als er an sfall:n wurde." Vielleicht ist daS Bild, welches der stiebertraum erzeugt hat, ihm in Wa ! ehen geblieben. Ich kann. auf die-Aus-. sage eines Schwerkranken, den ich nicht i .5 . 5 . 1 . einmal peroniicy yaoe oerneoinen ion ren, unmöglich den Amerikaner unverz'zuglich seiner Haft entlassen
umiiC lern iiu,in, inii wiaaisuaiuan UNNIv'.g UND lll) will N'.llZl 0U10eN, wagen können, ihn zu verhaften. Der fc,- ibm ein Haar gekrümmt werde. . Dyssern'sche Mord ist verjäbrt. Ho Iabre haU ich aeschwieaen. ich ren Sie selbst Paragraph Gl des bin ja das Weib des N''4tZwärdin . t m m m a m. w 9
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xrargeietjvuches lagt: 4:e lras- und konnt: mich nit entschließen, ibn ' Verfolgung von Verbrechern verjährt. : ?U v'rrathen. Z?ast zum Wahnsinn ae-' wenn sie mit dem Tode oder mit lebens-. bucht bat mch der Gram, die !?"rcht.
Spannung. der Verlesung der Straf-, der an sein Jett trat; . ober üm'Er-g-setzparagraphen gelauscht. Eine sol-'knnen sdrach'sich 'in dem .irren Blick che Freude, ein solches Glück, wie ihn' avs. er s ulterte einiae leise, unverst.d-
los und umsatzte urt den er ein paar f-nft kommt noch der Amerlkaner! mal wirbelnd mit sich .herum- drehte. Hast Zu ihm das' Messer genommen,' Hurrah.V:ktor!a!" schrie er dann ganz bst? 5iieb eZ ibm auö der Tasche.
.Es büßten starke Beweise sein, die N'. Das andere lst alles Plunder,' mich .veranlassen könnten, den Ameri- . nicht der Mühe werth." . . kaner seiner Haft zu entlassen." - , .So hat er fast die ganze Nacht. g:Sind es auch! Starke, unumstöß- lwatzt." sagte die ??rau, den Kranken w . . .. . . - ! ü r n . " ms j t . i ci v
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- Aber meiner Forderung,, daß der.', ren Verbrechen, .welche .er in seinen Sägemüller verhastet und einer, ärztli- ieberträumen . ausplauderte. . "Ich je . p. v . r 1 v ti-f ev? .iv ' C
en Unteisuchung . überwiesen - tverde. lonmn Sie en!sprech:n! fiel'Kurt ein.Ja, ich muß anerkennen daß die Ferdachtsgründe gegen den Saz:miiller j:ht seine Verhaftunq nothwert.dig .ma chen. Ich werde sofort die attignetezr 57!asireq:ln anordnen und selbst ba'der ts r-' t . r , r. uusrugiuna czi cicrt acgniroaiiig lciiu m . u " iii y ?:e, Herr von innern, mit iaj, in Wald hausen zu . vlelben und unser: Nücttehr hier zu erwartn. Vielleicht ist nach der Verhaftung Lis Sägemül l:rs noch einmal Ihre schleunige Ver r.ehmung nothwendig.- . Darf ich jetzt darf ich den Gefzngenen sprechen, um ihm ein 60TF nunz einflößendes Wort der Beruhigunq zu sagen?' fragte urt. Nein, dies darf ich noch nicht gesta! kni" ' , . ' . . ! Zwei Magen fuhren in den Hof der Sägemühle ein. der erste hielt vor der Thür! des Wohnhauses. Doktor Berg ,svrzna .heraus, der Richter Biederer folgte ihm. - Der Doktor wollte eben an die verschlossene Thür klovfen, als diese sich öfsnete und Frau Schmih ihm en! flegentrat. Unwillkürlich wich derDökjzr einen Schritt zurück, es überkam ihn ein Grauen, als er der Frau in's' An-
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ihn auf dem Zuchthaus enden u sehen, und die Gei'ssen Dualen darüber, daß ich die Mitichuldiq: sein'? Verbrechen nvi müne. weil ich sie verschwieg. aux schweiae ich nickt mebr. Er soll bestraft werden und' ich. seine Mit schuldige mit ibm. Ick werde Ihnen ! alle die, Verbrechen enthüllen, die der Schändliche begangen hat, Herr Rich ter. . Aber ehe 'ich es thue, sollen Sie ihn sehen und der Doktor soll seine Wunde verbinden. ' Er soll nicht hilflos. ohne Pflege sterben! I Kommen Sie mit mir. folgen Sie mir zu ihm!" ' Sie erwartete eine Antwort nicht ab; den Doktor bei' der Hand ergreifend, führte sie ihn und den ihnen folgenden Richter nach 'dem - Schlafzimmer in welchen, auf seinem Bette .der Sägemüller lag.. Es herrschte, in dem großen Zimmer ein dämmeriges Halbdunsei, aber die Müllerin machte Licht, indem sie' die Fenster verhüllenden schweren Tücher herabriß. Mit fieberhast glühenden. Augen staute dr "?m'"ll-r den .D?tor n l!:he Worte, dann rief er plötzlich lau-, l:r: ' Gib es ihm noch einmal mit dem. besser, Jobst! Sterben muß der 5und, sonst verräth er uns. Hilf mir.' Jobst ich kann nicht si schnell vorwärts. Der-Sund sat mich geschossen. Was will der ' . ' - I ' - rothe Andres? Schneller, Jobst, in der Vrusttasche hat er eS. Daß !b das verdammte Messer . verlieren nu.te., Das . Messer w:rd uns ver rathen. Der Postillon hat genug, - . Du brauchst ihm den Hals nicht atV trAntVvr : ntnn - Yni11r( t 'i", owwi wu"iu er mit dem- Veben davon kommen sollte. linn er uns nicht verrathen, er hat uns i nicht gesehen. Wo ist der Geldbrief? Ich finde ihn nicht., Ich' weih doch gew:, dah er dal:! sein Selbst in seinen Fieberphantasien ist er m dem Jobst zusammen und denkt cn Raub und Mord. . Gestern Abend, eis ihn Jobst in's Haus mehr getragen, als geführt hatte, war er zum Sterben matt. Wir haben ihn aufs Bett ge-l-zt und Jobst hat ihm, so gut als er l.'nnte, die Wunde auf der Brist aus sewaschen und mit einem Stück alter Leinwand verbunden. Da hat. er. sich s)nell erholt, er hat eine Flasche Wein refordert und als ich mich weigerte, sie --f V Z 1. ... V. f i ijuizn uuu jiuyic, iuic ci zu ixi ZZünde gekommen sei, hat er gewettert und geflucht. Mich hat er fortgeschickt, d'e Magd hat ihm eine Flasche von dem sweren, theuren Rheinwein und die Schnapsflasche nach dem Altan hinaus bringen müssen und dort hat er wohl noch eine haibe Stunde oder langer mit Jobst . zusammen gesessen. Wem und Schnaps hat er getrunken bis er ohnmäck geworden ist. Da hat mich d:r Zobst gerufen) wir haben ihn zu summen in's HauS getragen und in ! sein. Bett gelegt. Da hat er gelegen, anfangs so ruhig und so. bleich, daß ich denken konnte, er sei todt, dann aber ist sein Gesicht immer röther' geworden, er ci- .t . i rr .. . 21 ananzn zu. pgaiuajucn- yiuu enhafte. Geschichten ich. bin fast ver rückt . geworden .vor. Anafl, , nicht - vor h?rte es aul seinen. Fieberträumen her r'is, daß er den Doktor Falk ermordet tat. Eeqen Morgen wurde er etwas r'lhiqer,, vor einer. Mbn Stunde aber fit er wiedir angefangen zu phanta.si ren- . - (Zorts,buna folgt.) -,- LchZUer und die große .Minstcr' glockt in LäzaMuscn. Ton H. Falke Hagen. Man sagt, daß Schiller. das ld!c!l Nische. Motto: vitoh voco, rnortuoa plaugo, fulgura srango", zu deutsch: ch xa;i die übenden,' beklage die Tost:n. - breche. . die Blitze; zu . seinem berühmten Gedichte Die -.Glocke", aus Schafshausen habe, wo die 'große Münsterglocke eine gleiche -Inschrift eige.. Diese Inschrift ist in der That vorhanden, . indessen hat Schmer - sie nichs voll wiedergegeben.- Die GeckenInschrift lin: Schafshausen - hat noch verschiedene' Raä)sätz:.-Sie heißen in deutscher. .Uebersetzunz: Herr, erbarme' dich deines Volkes, das du mit deinem Blute erkauft hast. - Im Jahre des Herrn 1486. Osanna heiß ich. Im Namen Gottes ward ich. . In . . . (dieser Theil ist in einem-unbekannten Jahre mit einem Stücke des Glocken kranzes abgesprungen).,, stistete man m'rth. Dcr hochwürdige Herr,' Herr Konrad Detikosser. Abt von Scha l hausen, machte mich. Ludwig Peiger von Basel aoß mich. Maria, reine Mu!t:r. bitie für uns! ' . . Wie dem auch sei, Geschichte und Sag: haben auch um diese Glocke 'mit ;fj:er schönen Inschrift ihre Schleier gewoben. Und es ist gewiß interessant eine d-.eser Ueberlieferungen zu hören. " . Konrad on'Detikofsen,' Abt.'M Küsters zu Allerheiligen in Schafftest!
l , i nii uiuizui X3iia , ücuaujiciiy.
len (IM Mi)' war em gar ge- . i rnn ' etf cm
waltiger Man. ' Stolz auf die Macht rr r t r r , . uno oen eia)lyum leines Zttojter?, klugen - Geistes, von großer 5ürp: kraft, nannte er sich in seinen Briefen, oüwobl unberechtiat. Sin von Schaffhausen'. Das Ägerte Bürzttm-.s r und Rath der Stadt, die in den, Wte nur den Bürger sahen und ihn soler. MK5N s.,,s,-!!,n nv a w i s - l . r - xcm bestand immerwährender Streit L.tu, dvtuui uu uuiu.iiii i uiuji nagab. Beide waren .gleich schnell und' scharf in . der Red? und das Schwert saß ihnen jederzeit lose ander' - Seiie. wie denn im 15. Jahrhundert weltliche und geistliche Obrigkeiten oft aenu? im HzrnisZ, daberschritten und. mit dem S!r:it:oib:n,dar:inschlug:n. rivü wo viel Haß besteht nicl Liebe, heißt das Sprichwort, auZz her. Des Bürzermeisters Sohn Rudolf, ein ritterlicher Jüngling von edlen Sitten, liebte die Mne. tuzendhafte Richte des Abtes. Diese Nichte hauste (n.i ci. - i.ci , t.'cl crmanoien in oer laoi uno wai dem Oheim an's Herz gewachsen.' Natürlich war es eine heimliche Liebe, die beim Kirchgange nnhüb und sich ebenda und der passenden:. Anlassen -fort-setzte, namentlich .. aber . im Hause - d:r Verwandten befestig ward; denn diese ! begünstigten , in aller Stmedas Verhältniß. Heimlich - mußte es : sein, ! den.: anders hätte, es gewaltigen Zorn der beiden streitbaren ' Herren, des -Abes und des Burqerme-.sters, und wer weiß was noch 'abgesetzt. Wir müssen auf bessere Zelten boffen, Edelinde, tröstete der - Jüngsmz,' wenn, beide, von der Zukunft sprachen und dem Mädchen bange um das Herz war. So gingen die Taae abwechselnd in Furcht und Hoffnung dahin. -Der treuen Liebe fedoch thaten die vorhandenen Hindernisse keinen Abtrag; ' im Gegentheil: sie wuchs um so heiker empor, nach. dem Erfahrungssatze, daß Leid und Schmerz wahrer Liebe ireueste Beförderer seien. Doch das Geheimmk, so - streng es auch. gehütet ward, kam zutage.-! HaMlfch: Zwischenträger hinterbrachten es demAürgermeister u. demAbte. Wilder Zorn .' entbrannte ' aus beiden ' Seiten,. denn icder der beiden warf dem andern die Schuld vor, . die doch nur .allem Sache , der zungen Liebenden war. Edelinde fiel dem Abte zu Fußen, doch dieser kerkerte sie unerbittlich im Kloster e:n. ; Des Bürgermeisters Sohn mußte in den: Thurm, weil er unehrerb.etlz von semer Liebe nicht ablassen wollte. .Zuletzt legte der Kirchenfürst . seinen. Harnisch an und rief. seine Soldner. auf. während der Burgermeister die Scharwache- der-Stadt bereit hielt. Jede 'Stunde. konnte der Kampf .-.entbrennen, 'der . gewiß heiß ausfallen , mußte,- denn der . gegenseitige Haß hatte sich. seit langer Zeit gar zehr gehäuft..', . ' - . ... Wir wollen dem Burgerpack die Köpfe einschlagen!. . . wetterte der Abt und schwang den Streitkolben wie eine ieder. ' . . : . Laßt, uns den .Pfaffen die MastbÜuche aufschlitzen! donnerte der Bürgermelster, wobei er mit seinem Flamberg einen nicht üblen Probestrch nach einem Baumstamme that. In., diesem .kritischen Augenblick drang' die . Kunde nach Schaffhausen, daß der' Ritter Kurt von Balm von seiner Burg bei Jestetten aus wiederum. wie bereits . mehrmals, reisende Kaufleute der Stadt ausgeraubt und gemißhandelt habe. Schon lange sannen die umliegenden Reichsstädte, darauf, wie sie dem kühnen Raubritter das Handwerk legen sollten. . 'Jekt . erfüllte heftige Erregung die. Stadt Schasfhausen, denn di: geraubten Summen . waren sehr , groß. ' Der Rath ' eilte auf daS-Stadthaus zur. Berathung- ,wahrend die gemißhandelten Kaufleute undihre Sippen auf, dem Marktplätze nach Rache- schrieen. ; In der. That, Ehre und Sicherheit der Stadt standen auf dem Spiele. , ' ' So ward denn ein sofortinerKriegs,ug gegen die Burg von Balnt beschlossen und die Bürgerschaft zu den Wassen gerufen. Das war damals -leicht geschehen, denn jeder '. Bürger - war lriegsgeübt und barg seine Massen Im Hause. - Man - brauchte sich -nur zu versammeln,' nach Zünften und Motten geordnet.: .. : . - . : , ' .Wir wollen -.den Balmer nuS .seinem Näubneste räuchern!.' ries diesmal der Bürgermeister in Panzer und StunnHaube zornig.'- Hörett und Sehen soll Zhm vergehen! .! - .:" , . Auch das Küster Allerheiligen' hatte die Aufforderunz. erhilten eme Rotte Ktiegsleüte .zu . stellen.- Waffentanz aber gefiel dem Abte vor Allem i Auch hatte er mit -dem Balmer noch ein besondereK Hühnchen zu rupfen, denn erst unlängst ' war von diesem eine Fuhre Klosterwein auf dem Wege überfallen ,ünd nach der Burg' geführt- worden, wobei 'der Ritter noch -höhnend' dem Abte sagen ließ: . Seiner Hochwllrden würde eine kleine Abstinenz sehr gesund, sein." ... ..,So erschien der Abt selbst schwer gewappnet an der' Spitze seiner Leute, sich dem Bürgerhaufen anschließend, roobei'.er echt ritterlich -sprach:.-; So lange wir den gemeinschafllichen Feind bekämpfen, . müssen unsere Privat stiei iigkeiten ruhen, Herr Bürgermeister. Diese Gesinnung freute den -Regie renden gar sehr, und nicht minder ritterlich im' Geiste erwiderte er: Es fti, Hochwürden. Doch nachher .schlitze ich euch Pfaffen die Mastbauche auf. ' ' Der Abt nickte lächelnd und sprach . . e''' ':- . zuruci: uixo igr i cio oann-XDieoei Bürgerpack. Nehmt eure Köpfe in Acht! ' Während jener- Vorgänae, die kfc Aufmerksamkeit von allen Nebendingen ablenkten, befreiten etliche Freunde der Liebenden diese aus. Thurm uno Klo sierkerker .und brachten sie ohne ' viel Aufsehen aus d:eRandenburg bei Sieb linaen - in sichere Oöbut. ' ) Die'.Schafshauser .zogen indessen, verstärkt.' durch. etwelche Hakenbüchsen, Siürmböcke und' kleine. Kanonen aük
zalsch: . b:idkn Pnteieu. (StaaW """cn; J gen H-ch aber hegte der Abt gezen den 5.t w,e eine harte Naß. BürzttMilttt 'Wildois. der ihzi an t:: s' nmmer lniZin den. - ,,.,:t oH..r .ut Was hattet lbr von dem Neste?
Wirn. öie damals aus5amen. g .. . 1 ' ?
Jestetten wider den Rit!er von Baln. ' ' . . . . Dieser jedoy. immer gegen Ueberfall auf der Wacht, schlug die Gewaltangriffe der Bürger blutig zurück, sodaß ..' .. . Z f ? ff &J?J& Z ! "Kl 5 Bzlazerer er,lg avzie. m;!. r . II 'il. mullllll, diüü ie canen ce:a Stürmen großen Verlust an Mannri. i" n . rr i ., f.rafte Bürgermeister den Abt mit g'lmmen Blicke auf d.e Burg. . Senri .emen Klozierweln wieder a& dttte der Abt m:t ebenso :mm?m n?urde ich abziehen und den Rauber absolviren. n ausau-! dachte der Bürzermei' Da erschien der Eole von Randes bürg, der den Schaffhaufern derbünd:t war, mit einem Saufen Reiliaer im Lager. Ein großer starker Ritter, n:mand bekannt, in schwarzer Rüstung, begleitete ihn. Noch einmal zum Sturm, ihr Herren! sprach der Nandenburi???. Und so geschah es. Mit Faschinen. -SdäinndB?. Sturmleitern und Haken bekannten die Schaffhaufer die Vurz; . doch ver?:vcns. Nur der schwarze Ritter, der wie ein Löw: kämpfte, gewann Raum. Er erkletterte die Mauer und.drana mit seinem Haufen in die Vura. . Tttkt folgten die Schaffhaufer. Die' 5?este ward erstürmt und niedergebrannt, wie der Allrgermeister gedroht hatte. Geld und Klosterwein nebst vielem andern fielen den Siegern als Beute zu. G:oßer Jubel herrschte im Lzg:r. ' , t ' -L m. ' . rlNl! oen Ztlosterwein aus, Bürer: sprach der Abt vergnügt. Ich habe noch andern. Aber 'wer' seid ihr, unbekannter Ritter .in Schwarz? Euch verdanken wir .den SZea. und blllig ist es, daß wir euch rühmen. Da nahm der Edle von Randenbur? düs Wort: Ein Gelübde bindet , meinem Freunde den Mund. Doch ihm gehört nach Kriegsrecht der HauptanH t. iv , ujtii.an oer Ä:u:e, uno das stnd für ihn- seltsamerweise die Glocken der Vurgkirche. Er. schenkt sie euch, Her? Ävl. und noch tausend Gulden dazu, damit euer Herzenswunsch erfüllt werbeweine große Glocke für das Kloster zu, stiften. Das lst em air feines Geschenk! rief der Abt freudig. ' ' '. Der Randenburger aber fuhr fort: Und der Stadt Schafshausen verspricht der Unbekannte ein treuer KrieaZmann zu sein. Außerdem, schenkt er derBü? gerschaft, ein Stückfaß guten Weines, denn der Kwsterwem Nt etwas sauer. " Oho! machte der Abt. doch er ließ es sich gefallen. ' - Der Bürgermeister lachte und nahm denTrunk, dankbar an, denn er wa? ein .feuchtfröhliches .Herz und stand beim Becher seinen Mann. Für alles das aber müßt ihr dem Unbekannten in Liebe . zugethan sein, schloß der Randenburger. Das versprechen wir feierlich! riefen Bürgermeister und Abt und schllttelten dem schwarzen Ritter die Rechte. -Jetzt schlug. dieser das Visir zurück und verneigte sich demüthig. Mein Sohn! .rief der Vürgermeister gerührt und stolz und umarmte den tapferen Jüngling. Der Abt stand sinnend und bewegt. -Liebt ihr noch immer meine Nichte Edelinde Herr Rudolf? fragt e er endlich.. Mehr als je, antwortete der junge Ritter. Gebt sie mir zum Weibe. Hochwürden! So nehmt sie hin! sprach der Abt. Wer' so tapfer ist, wird auch ein gutcr Ehemann. Geschenk oegen GeschenkWas sagt ihr, Herr Bürgermeister? Dieser war nicht minder bewegt. . Einverstanden, rief er, denn . ohne den Jungen wären Geld und Kloster, wein zum Teufel. Und aller Haß zwischen euch, ist bearaben? fragte der Edle von Randenbürg. . Bürgermeister und Abt reichten sich die Hand, die Umstehenden riefen: Heilo! Heiko! Fröhlich, zog das Heer nach Schaffhausen zurück. , , Am Tage aber, ,an dem bis ; neue große Glocke mit der bekannten Jr fchrift 'vöm Münsterthucme ihrc SllMme über Schafshausen zum ersten Male hintönen ließ: Ich rufe die Lebenden!", segni: der Abt in eigener Person Rudolf, den schwarzem Ritter, und Edelinde, sein'.Nichle. zum Ehebunde ein. der ein sehr- glücklicher ward. . Vierhundert Jahre sind seitdem dahingegangen, aber noch heute ertönt die große Glocke des Münsters, -'wenn Brautleute sich in seinem Raümedie Hand zum Lebensbunde reichen.-"-- - Seltene alte Violinen. .Wir rsseriren eine Auswahl ..von nahezu 50 seinen alten Violinen und Cellos von unlerem Sachverstänolgen turulch m Europa gerauft. Um diese Schätze zu erZangen, durch öderte er Monate lang , öle Mittel punkte d.r Kunst der alten Welt und iparte weder Zeit noch Ecld, d'eselben zu erlangen. ES rnachk uns Vergnü gen zu conftatiren, daß man nun wnkl üe erster Klasse Multer -der großen Meruer du uns erhalten rann. . Preise für gute Tyroler, deutsche und fran, Lösche Instrumente rangiren von $30 auswärts. stür die aukerwäblten italienischen Meisterwerke find die Preise ebenso
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