Indiana Tribüne, Volume 18, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1895 — Page 2

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t- S V 4 V Erschewt Täglich und Sonntag?. Die tägliche .Tribüne kostet durch den Xxi&tx U Cents per Ooche. die EontazS.Tribüne'S Cent? per Woche. Beide zusammen 15 SentS oder LZ CentS per vZonat. Per Post außerhalb der Etadt iugeschiZt in Vorausbezahlung $ per Jahr. fftt 13 Süd Alabama Strabe. dnttauapuu. Znd.. S Februar 1895 i Qsl den Horztkieerfiedern. - Wer die weiten Fichtenwaldungz? cuf den Hügeln von Nord- oder SüdCarolina durchwandernder möchte nach dein Umfang duser stattlichen Bänme schließen, daß dieselben vorzüzliche Masten für. große Schiff: abgeben oder, . zn Brettern geschnitten, beim Häuserbau sehr gut verwendet norden könnten. Aber der Eingeborene, der amt Weiße" der Gebirge, weiß das besser. Er kennt die unzähligen Knorren und die verrotteten Stellen, welche dieses Holz innen aufweist, er weiß aber auch, wie reichliches Harz erster Güte diese Bäume ausschwitzen können, und Tu haben in zweifacher Hinsicht einen besonderen Werth für ihn: einmal we;en der Gesinnung von Terpentin durch die üblichen Einschnitte an den Stämmen, sodann aber, intern sie zur Theergewinnnng derbrannt werden. In diese Gegenden muß man gehen, wenn man die Holztheer-Jndustrie, die früher, ehe man den Theer viel leichter der Fabrikation gewöhnlichn? Leuchtgases gewinnen lernte, eine viel größer: Rolk bei uns spielte, noch so recht in ihrer Ursprünzlichkeit kennen lernen will. Nur für die, armen Weifort" scheint es sich noch zu lohnen, die Holztheersiderei zu betreiben. Allenthalben in diesen Waldungen ?ann man inmitten von Lichtungen künstliche Erdhügel gewahren, welche durchauZ nichts, mit den Ureinwohnern flu thun haben, sondern lediglich verIassene Theer-Oefen sind, und nicht totit davon erblicki man gewöhnlich eine verfallene Hütte, w? der TheerlUoer während der Fuerungszeit ge . haust hat. Dieses Geschäft ist für den - eingeborenen Gebirgler wie geschaffen; -er braucht nur wenige Tag: schwer zu arbeiten, bis die Einrichtung hergestellt ist; dann kann er wochenlang herumlieen. etwas Jagd treiben, c:r bischen ' Geselzkeit Pflegen, sich so gvtes Essen lnachen, wie die Verhältnisse es ihm er noglichen. und warten, bis der BrennProz:ß sich vollendet hat. MeistenZ wird eine etwas abfall-end: fBitUi am Hügelrücken für die Theerfiederei gewählt. Nun wird ein Loch oder Becken von 16 bis 20 Fuß Durchizsser. und in der Mitte 3 Fuß tief, usa.es aufelt; dasselbe ' steht mit einem bedeckten Trog in Verbindung, durch welchen der Theer ablaufen soll. Alsdann fällen die Arbeiter die großen grünen Bäume ringsherum und zerIzvLtn sie einschließlich der Wurzeln und Allem zu Stücken von 3 bis 4 Fuß Läng: und ein:g:nZoll im Durchviessr. ' Diese Stücke werden dem Aussch'.chüz" übergeben, welcher ' sie in das Veckn füllt,' oder vielmehr reihenweise übereinander 'rammt etwa in Gestalt ines . indianischen Wigwams, das Eanze in eine .Spitz: zulaufend. Es kommt manchmal vor,-daß in einem , - einzigen Becken mehr als 100 Klastzr . Holz zusammen- und übereinander ge- ' schichtet sind;' daZ hangt ganz von der Größe des .Veckkns, und von der Geschicklichkeit und Energie"d:r. Brenner. ; cb. 'Uebttden voll:ndeien Stoß mrj.ttn : mehrere" Zoll feuchte Erde und l Sand,' manchmal auch .noch. ..grün: Zweige gehäuft. Ein Rauchfang oben rnuß den nothwendigen Zug liefern, und am Boden ist eine Anzahl kleiner Löcher gelassen. Nun wird der'Stoß angezündet, die Oeffnungen unten werden juä) und räch geschlossen und ungefähr zehnTage bindurch vollzieht sich- ein .langsamer Verbrennungsprozeß. Man muß aufpassen, daß das Feuer weder ausgeht, 'noch zu lebhaft.. brennt. :iSIm. Ende, der Feuerungszeit ist der Stoß soweit zusammengesunken, daß das Dach einstürzt, und eine hell: Flamm: aufschießt, welche sofort mit feuchter Erde gelöscht wird. Um dieselö: Zeit beginnt aus dem Auslauf-Troz langsam .eine .braune Flüssigkeit von stechendem Geruch zu . .. träufeln. Diese Erscheinung wird von ' "den Arbeitern mit großem 'Jubel beÄr'ißt. In den ersten paar Stunden jeloch enthalt der Äheerstrom gewöhnlich noch viel Sand und Holzkohle, und diesenStosf läßt man ruhig weglaufen. Sobald aber der Strom klarer wird, läßt man ihn in Fässer lausen und sich abkühlen. Alsdann ist er zum Äer -sandt fertig. -Ungefähr 17 1-2 Proeent des solcherart verbrannten Holzes verwandeln sich in Theer, und manch, mal dauert die Fluth zw:i od:r drei Wochen. . Bis zu 150 Fässer Theer werden aus einem einzigen B:ck:n erzielt; in diesem Fall muß allerdings der Holzstoß sehr groß sein. . Diese althergebrachteArt derTheersiederei ist . eine sehr verschwenderische; GaZ und Säuren gehen vollständig - verloren, und auch ein großer Theil Holzkohle. Heutzutage wird meistens der Theer, sobald er aus den Löchern gekommen ist. destillirt.wobei Holzsprit und Pechöle frei werden. Den schwarzen Bodensatz läßt man, während er - noch heiß ist, in Fässer laufen, wo er sich ba:d verhärtet und zum gewöhnlichen Theer des Handels wird. Die industrielle -Verwendung des Theeres wird, besonders mit Hilfe der Cbemie. noch fort und fort eine viel seitigere, namentlich was die Farbenbereitungen und den medicinifchen Gebrauch (innerlichen und äußerlichen) anbelangt. Kaufe L??ucho's Veft Hadanuä Gig."

U neueste Durchqüerung Afrikas.

Seit langer Zeit ist in der Gesellschaft für Erdkunde in Berlin kein so glänzender und von so lebhaftem Beifall bealeiteter Vortraa gehalten worden. wie es der Fall war, als Graf o. Götzen den ersten eingehenden Bericht über seine Durchquerung Afrikas j erstattete. Die Spitzen der Berliner . Gelehrtenwelt, hervorragende Beamte, j zahlreiche Osficiere aller Vrade uns cller Waffen füllten den großen Saal resArchiiektenhaufes bis auf den letzten ylatz und horchten mit gespannter Ausmerkfamkeit der einstllndigen einfachen und lebendigen Schilderung über den Neisewez und die außergewöhnlichen Wissenschaftlichen Ergebnisse. Ein juendlicher, schlanker'Officier, Secondelieutenant a la suitc des 2. Garde-Ulanen-Reaiments. mit gestähltem Körper, mit groß-er geistiger'.THatkraft. n:t entschiedenem Willen.der schon einmal vor drei Jahren eine Jagdreise zum 5?ilimandscharo mit großem Erfzlge gemalt hatten zog am 21. December 1893 mit einer. ' aus eigenen Mitteln ausgerüßeten Expedition aus, um unerforschte 'Gebietendes dunkeln Welttheils, ' vor allem das mittlere Seen- und Vulcan-Gebiet nördlich des Tanganyika-Sees.aufzuschließen. Zw:i Europäer begleiteten ihn, der Regierungsassessor Dr. v. Prittwitz und der Dr. med. Kersting. - Etwa 34 eingeborene Soldaten und-, gegen 400 Traaer wurden' für die ganze Dauer der Reise verpflichtet, gegen 200 fernere Träger wurden in ihrer Heimath Usuluma. südlich deS Aictorla-Sees. mitgenommen. Die ganze Ausrüstung ; wurde in Deutschland beschafft un5 ! Kni frrf hTm?rt fcfftfnS bewäbrt. Der Versuch., zwei Elephanten als Lasttrager mitzunehmen,'.schei!erle schon am ersten, Neisetag: weil die Führer der beiden-Thun 'es' vorzogen, sie nicht durch den Panganifluß zu treiben, sondern sich nach Hause schicken zu lassen. Von den Maulthieren wurden noch zwei im großen Urwalde vor dem Eongo geschlachtet, um-der hungernden . Expedition das Leben zu erhalten. In -genau neun Monaten wurde der Zug I vom Indischen Ocean bis zum Congo nirtirtripUril Omh nnhTf 9Iftlffl AMHMVJVVJM W9-W Durchquerung ist der Götzenschen' in dieser Schnelligkeit zu vergleichen. Dle W'.ssenschasillche Ausdeute )i nicht minder bedeutungsvoll; abgesehen von' eiuem überaus sorgfältig aufgenommenen, Jtinerar. von zahlreichen yeograbW&tn unb antbrova!o!sck!enMessuna:n. von einer großen Anzahl phötographischer! Aufnahmen, deren gründ- j Ilche Bearbeitung noch aussteht, können als dieglänzendsten Ergebnisse aufge- ' führt werden die Besteigung des etwa L000 Fuß hohen. Guruiberges in 'der Landschaft Jrangi, die Ausschließung des überaus reichen Königreichs Uanda, westlich vom Victorm-See. d'.e Feststellung der südlich vom Altert-Eduard-See gelegenen- Kirungaberge, die Besteigung des gewaltigen Vulcans Kirunga in dieser Gebirgsgruppe, die Entdeckung eines südlich davon gelegenen 20 bis 23 Meilen breiten und 60 bis 75 Meilen langen Kwu-CAes, der 6000 Fuß' über' dem Meere lieg! und .'durch' den Rusisifluß seinen unerforschten Abfluß 'in" den 'etröa 2500 Fuß niedriger gelegenen- Tangänyika See hat; endlich neue - wichtige ' Ausschlüsse : über deni: ' mittelasrikanischen Urwald, d;r dem . Grafen. Götzen in seiner 'endlosen,LangeundOede 'zwar schrecklich' langwellig, . aber"-' durchaus nicht so schauilg borkam.wsk.ihn Stanley' beschrieben hat. '-Jedeafalls war d:r-W:g vomKivu-Stt bis zum Congo d?rienige, der an die Ausdauer Und. die' Kräfte der Expedition die un glaublichsten Anforderungen stellte. Hie? sind die 'leisten Menscheir gefallen."'unb":et wurden die Reisenden nahezu gegen alle Eindrücke und Leiden abgestumpft. Immerhin haben ' die drei europäischen Reisenden so streng ihre Lebensweise überwacht und so vernunftgem'aß gelebt, daß auf der ganzen Strecke des einjährigen gefährlichen Marsches Graf Götzen nur zwei Tage. Herr v. Prittwitz nur einen Tag und Dr.. Kersting überhaupt nicht am Fieber erkrankt war. Wasser wurde nur gekocht 'getrunken, der Genuß von Spirituesen beschränkte sich darauf, daß jcder nur SonntagZ ein kleines GlaZ Cognac trank. Nur einer der drei Herren gönnte sich Sonntags eine du garre. die beiden andern haben überHaupt nicht geraucht. So erklärt es sich, daß Graf Göen und sein Begleitec d. Prittwitz sich in blühender Gesundheit der Gesellschaft vorstellen konnten. Dr. Kersting geleitet' die 207 überlebenden Soldaten und Trä ger.von.Banana am Congo auf einem Dampfer in ihreHeimath nach DeutschOZafrika zurück. Graf Götzen ist erst am 8. Januar in Lissabon gelangt; UM so größkrn Dank gebührt ihm. daß er schon' so rasch der wissenschaftlichen Welt über seine Reise, durch die der noch nicht dreißigjährige Officier ' in die erste Reihe der Afrikaforscker gerückt ist. Bericht erstattet hat. Welch; Bedeutung diese Reife hat geht am befien daraus hervor, daß Vorstand und Veiraih der Gesellschaft für Erdkunde einstimmig beschlossen haben, dem Grä stn Götzen die silberne Karl RitterMedaille zu ' verleihen. 1 Sie wurde ihm nach seinem. Vortrag unter Um jubelnden Beifall der gelehrten Gesell, schast vom Vorsitzenden Prof. Dr. von der Steinenniit ehrenden Worten überreicht. Graf Götzen hat dem deutschen Vaterlande, dem deutschen Namen und dem deutschen Heere im hohen Grade Ehre gemacht. Von ihm sind noch reiche Thaten zu erwarten. AerNäuberNreSki: Nach eingehenden' Verhandlungen hat das Schwurgericht zu Algler Pin Urtheil über die verhafteten Mitglieder von Areski's . Räuberbande gesprochen: drei wurden für unschuldig befunden und von den anderen wurden elf zum V L '.f v. (xc Tode, fünf zu zwanzlgzahrlger Zwangsarbeit verurtheilt. AreZki war

ein aesürchleter Bandensüyrer, der in den Bergen Kabyliens mit seiner Räub:rbande lange Zeit plünderte und mordete. Die Bande war aus einem blutigen Zwist entstanden, in dem sich zwei hervorragende Familien,' die Abduns und die Aschabuö, aus Eifersucht befehdeten. Einer der Aschabus wurde 1882 getödtet. Zwei Häupter der Abduns wurden von den Aschabus dieses Mordes geziehen. Sie wurden zum Tode verurtheilt, doch der Präsident der französischen Republik begnadigte sie zu lebenslänglicher Zwangsarbeit in Cayenne. Hier gelcrj es einem der Abduns,' zu entkommen und in seine Heimath zurückzukehren, wo er sich voller Rachegedanken in den Bergen verborgen kielt. Bald gesellten sich ankere Missethäter zu ihm, und es gesang diesen, dem Aschadu, der die Abd2 nrV? aaeklai! hatte, aufzulauern und zu tödten. Auch der zweite Abdun war entflohen und atte sich seinem Vetter in den Wäldern zugesellt. Nach der Ermordung des Aschabus waren di: Mörder nach Tripolitanien geflohen, wo sie sich als Wirthe niederließen. Die Bande des Abduns zählte 1889 vier Köpfe und vereinigte sich bald -mit einer Bande unter der Führerschaft des berüchtigten Areski. 1892 begab sich die verstärkte Bande auf die Lauer, um an der Familie Aschabü weitere Rache zu nehmen. Drei Mitglieder der Familie begaben sich nach einem benachbarten Marktflecken; ' auf dem Wege wurden, sie von der Bande überfallen, einer von ihnen ermordet während die beiden anderen verwundet in den Marktflecken gelangten. ' Die Bande Areski und Abdun vereinigte sich nun noch mit zwei andmu' Banden eines Veni-Flick und eineS'Bent - Hässain - Sie war jetzt 40 Mann stark 'und begann nun unter Furcht -und Schrecken der umliegenden Ortschaften- von Tabarut ihr Plündern und .Morden. - Vielfach waren die Einwohner mit ihnen aus .Furcht einverstanden und ' unterstützten und begünfiigten ihr: Räubereien' an wohlhaben den Kabylen? bis ibre Unthaten sich so häuften und ihre Kühnheit, so wuchs, daß die bewaffnete Macht gegen sie aufgeboten wurde. Der Feldzug !d:r Trupven gegen sie dauerte einen Monat. bis es endlich gelang, des größten 2b:ileS der Räuber und des Hauptansührers Areski habhaft zu werden.

ES bleibt beim Alten. ' Zar Nikolaus II. hat vor einer Anzahl ' von Abordnungen' unzweideutig ausgesprochen, welche Richtung die -in-nere-Politik unier seiner Regierung einschlagen wird. Als ' nach der Er mordung Alexanders II. dessen Sohn den Ähron bestieg, glaubte man' in Rußland wie im Auslande, daß .'der junge Zar die von seinem Vater aüg bahnten Reformen erweitern' und bem Lande allmälig eine Verfassung geben würde. Namentlich in Petersburg gingen b:c Hoffnungen' uuf eine Constitution damals sehr hoch. ' Durch das bekannte Manifest aus Gatschina, in dem der Z bekundete, daß zder Finger Gottes ihn weiter den Weg ideS uneingeschränktes SelbstherrscherthämZ weise, wurden diese Hoffnungen mit eivm Schlage vernichtet. In der That hat Alexander III. mit so kräftiger Hand die Selbstherrschast fortgeführt, wie es unter den Zaren aus dem Hause Romanow vielleicht nur noch Nikolaus I. in gleicher Weise verstanden - hat. Als der jetzige Zar zur Regierung kam, nährte man in Rußland selbst keinerlei weitgehende Hoffnungen. Hingegen wollt: das Ausland aus einzelnen Maßregeln die liberale Gesinnung de jungen Kaisers heraus-erken-nen. Dem Kundigen konnte eZ 'indessen nicht entgegen, . daß . diese Maßregeln durchaus nichl von gründsätzlicher Bedeutung waren. WaS sind Erleichterungen im ' Preßwesen, wenn das Preßgeetz im Grun.de daS gleiche, was Erleichterungen im Schicksal der auf dem VerwaltungZweg'e.Verschickten, w:nn di: administrative Ver-' bannung 'als solche bestehen' 'b!elbt? Auch die freundliche Gesinnung, 'die der Zar angeblich ben baltischen Deutschen entgegenbringt, hat die erwcrrteten Früchte bis zu dieser Stunde, nicht gezeitigt. ' Wohl aber hat Nikolaus. II. dem sattsam- bekannten Curator !deZ RizaschenLehrbezlrks Lemrowskij-ckuS-drücklich seinen kaiserlichem Dank du gesprochen für die unermüdliche Tha tigkeit bei der Einführung der Princip)en der russischen Bildung- in - !d:n z'ablreichen Lehranstalten des Rigäschen LehrbezirkS. - -Den Polen 'ist der -Er-satz d:S harten Gurk: durch den milde ren Schuwalow gew'ch angenehm gewesen,' aber an' einen' Systemwechsel wagen - auch 'sie nicht' zu "glauben, ,Die Juden' können die -Thatsache nicht m Abrede stellen, daß Ul.'hr.'alZ 100 jüdische Familien aus . Falta und Giodno unter der kurzen Zeit' der jetzigen Regierung vertrieben sind. Nun ' hat der Zar' das bestimmte Wort ausgesprochen, daß auch er,' fest und beständig wie sein Vater, die Äu tokratie ausrecht zu erhalten gewillt .ist, und es kann fortan kein Zweifel mehr bestehen. , daß der CurS. Nikolaus' II. der alte CurS Alexanders m.' bleiben wird.- ' Auch em Personenwechsel ; auf diesem oder jenem Posten: ZJ- daran nichts ändern. Nicht ohne Bedeutung ist es, daß der Zar diese Erklärung gerade vor den Abordnungen derSemstwdS abgegeben hat.v in denen man, als in. den , Vertretungen ' der - ländlich:n Selbstverwaltung, .einstmal' den Ansang'der Verfassung sehen wollte. ' Die Ansprache, welche-der Kaiser beim Empfange der Vertreter . deS Adels, .der Städte,"d:r Semstwos,' der Kosaken, sowie dee . Vertreter deS Kaukasus' hielt, hat folgenden. Wortlaut: Ich freue mich sehr, Sie alle hier vereinigt zu' sehen um die- Glückwünsche zu unserer Vermählung zu überbringen. Ich bin vollkommen von der Aufrichtigkeit Ihrer Gefühle überzeugt; eZ sind Gefühle, die seit Langem in jedem echten Russen wohnen; aber ich weiß, daß in einigen Vereinigungen

eo5' S:ms!wos' ttmmen taur acwor- Schlimmer noch als diese Schlangen den sind, welche o"f den Wunsch nach ! sind die Schwarznaitern in Ecuador, Verwirklichung ab'urder Träume hin- wclche 12 bis 20 Fuß lang und wirkdeuten indem mt.i glaub!, daß die lich sehr angriffslustig sind. Auch die Semstwos an den Staat-angelegenhei- sehr giftige Occa, mit ihrem "großen

ten theilnehmen, w.rden. Möge ?ledermann wissen, daß ich alle meine Kräfte der Wohlfahrt des theuren Rußland weihe, daß ich aber auch ebenso fest und beständig wie mein un. vergeßlicher Vater die Autokratie aufrecht erhalten werde." Die Adelsmarfchälle und die Vertreter des russischen Adels begaben sich nach dem Empfange der GlückwunschAbordnung durch den Kaiser und die Kaiserin nach der Kasan-Kathedrale und ließen sofort eine Dankmesse lesen für die Erklärung des Kaisers, daß er entschlossen sei, das autokratische Prin cip aufrecht zu erhalten. französische Seandale. Am Morgen des Tages, an welche ; das Ministerium Ribot um ersten Male vor die Kammer trat, brachte der Figaro" an der Spitze seiner Spalten unter der Ueberschrift Les tripotages des cliernins de fer du Süd einen Artikel höchst sensationeller Natur. Derselbe, begann mit der Eonstatirung des besonderen Zusammcntres r s v.c. oo!i s... m:-:ri .... cn. . "u"3":."7 ,r "X"'

: . c.3t 7 l n J v . v . ocin uoj, a icuc t. flu yt bisher verhastet wurden, werden mm. Der erst 42 Jahre alte L. nur als vorgeschobene Personen be- mt z's Wasser zurück und erzeichnet, wahrend die Hauptschuldigen 4.,

sich noch ln .Sicherheit befanden. Der Figaro" besprach d: Rolle jedes Einzelnen, zeigte, wie untergeordnet diese Rolle war. und fuhr dann fort: Die anderen, die wahren Acteurs dieser traurigen Komödie, sind im Parlament. De Cosnac, der Untersuchungsrichte?, könnte allein schon all: verdächtigen Namen mnnen. Der Figaro" wollte nicht sagen, was er weiß, offenbar auö Angst vor der Justiz. Er rückt: aber dann, nachdem er noch eine Zeit lang bei der Roll: verweilt war, die der große Verderber der Gewissen, der todte Baron Reinach, auch hier gespielt hat. mit Andeutungen und Ramen heraus und zeigte d'..e damaligen Minister Röche, Ao:s Guyot und Rou-di-er eng verbunden mit der Südbahn Gesellschaft und ihren Akteurs. Unter Andern erklärte der' Figaro", daß in den Akten Cosnac's 'sich Docu mente fänden, die den Deputirten Deloncle beträfen. Das Blatt veröffent l täte eine Empfangsbestätigung über Z000 Francs für SyndicatZbetheili8000 Francs für SyndicatZbeth: gung, ' ausgestellt am 27. Februar 1830. Weiter folgten andere Documente, welche den verhafteten Camille Drevsus betrafen, und eine Erklärung, daß sich in den beschlagnahmten'Papieren ein Check über 20.000 Francs unterzeichnet von einem ehemaligen Minisier. und mehrere Checks zusammen m - r r. rvstsx über 100.000 Francs.unterz-elchnet und ngelöst durch einen Senator befänden, D:e Einen wählten Pseudonym .Andcre schoben Angestellte vor. wiederAnttxt handelten wirklich in gutem Glauben. So Camille Pelletan. der für die Voie Ferree" een Angriffsartikel geg:n die Südba'n schrieb, die ein Di - rektor des Blattes zu einer Erpressung verwendete. Alle diese Tripotage wäre diesmal viel v:rdammungsw:r!her als. ln dem Panamaskandal. Denn in. der Panamasrage stand ein ösfentlicheZJn - m mm m V. . . rerene aus vem plel. Hier aber diente alles privaten Zwecken. Wünschen wir." heißt es weiter in dem Artikel, daß Ribot heut mehr. Eifer und Ccharssinn zelge. als srüher." Im vorigen Monat entdeckte der Uniersuchüngsrichter . Dopffer. daß !d:r Direktor des XIX. Siecte" Portalis, 30.000 Francs aus dem ; Comptoir d'E5cömpte herausgelockt habe. Der Beamte veranstaltete eine Enquete und fragte eines der e:nflußreick?ten Mitglieder der Creditgesellschaft - und erhielt zu seiner grenzenlosen Verwunderung die Antwort: Wir haben in der That 30,000 Francs an Portalis gezahlt, damit er die Erpressungs-Cam-pagne'gegen uns einstelle. Aber es ge-' fchahauf denRath deS damaligen Minlsters des Auswärtigen Ribot." Seine Ausführungen schloß das' Blatt 'mit .N'Wor)en:Welche Re'.v.gungsarbeit kann man von Leuten erwarten, welche so ein: Reinigungsareit verstehen?" ' - - . i . Unhelmtttye HanSgenossen. .Alle Läuszr in den ironischen. Wildnissen imJnnern der südamerikanischen Republik Ecuador ..erzählte jungst ein Amerikaner, welcher sich zweiah lang daselbst mit Goldzräberci und allerlei freiwilligen und unfreiwilligen Jagdvergnügungen beschäftigt hat sind auf Pfählen oder Stelzen errichtet nicht nur zur Vermeidung von .Feuchtigkeit, sondern auch zur .möglichsten Fernhaltüng von'Schlanzen und anderem Gethier. ' In letzterer Beziehung' hilft l das allerdings nicht viel. -' Besonders häufig erscheint die Boa Constriktär oder Niesenschlang: als ungebetener Hausgast. Ost hat man diese Schlangen als'sehr bösartige Ungethüme geschildert, welche auf Bäumen lauern, sich plötzlich herablassen und unversehens Thier oder Menfch umschlingen. Mir selbst ist jedoch in Ecuador nie ein 'derartiger Fall bekannt geworden, 'und mir kamen diese Schlangen als ziemlich träge Thiere vor, welche die Menschen nicht angreifen, fo lange sie unbehelligt bleiben. Bei alledem sind sie recht unangenehme Gäste, und es ist - sehr schwer, sie abzuhalten. .In meinem Hause habe ich zwei solche BoaZ getödtet, eine mit einer Schaufel und einem langen spanischen Schlachtmesser (Machete) und die andere Mit einem -schwe ren Stock aus inheimischeml Eichen- . holz, der sich, überhaupt am l diesem Zweck ianet.. esten zu

diamantartigen Kops und ihren Gift-

sängen von mindestens zwei ZollLänge, kommt in die Wohnungen. Ebenso gefährlich ist die braune Viragosa. welch: einen fisch- oder salamanderartigen Rückzratknochen hat. Um solche Besucher los zu werden, ließ ich mirein neues Haus machen, das außer den genannten noch nltU sonstig? 'Sicherheit-Vorkehrungen batte. Aber Sandflöhe, sonstige Insekten Fledermäuse und Vampire blieben auck dort nicht ganz aus, und beim Sck,lafengehen mußte ich immer noch besondere Schutzmittel anwenden. Deutsche Local-NaHrlHlett. OutljTax. E h e m n i tz. In dem Vorort Kappel ezpodirte der Gasbehälter der sächsischen Strickmaschinen - Fabrik. Ein Monteur und ein Lehrling blieben sofort todt; ein Ingenieur und drei Arbeiter wurden verwundet. Crimi tschau. Der im Stadttheil Wahlen wohnende und auf dem Heimwege begriffene Schlosser Lip vVh ftüriU Wrffa in fcr TOXfc hm ' f ... V. "v ! Scheffel's .Cigarrenfabrik die steile Bö ckung binab in die 1 , L a u s i g k. Viel Aufsehen erregt und in der ganzen Umgebung die , rch den Staatsanwalt aus Leipzig solate Verhaftuna des Pfarrers V. in Buchheim. Derselbe hat sich schwere Verbrechen gegen die Sittlichkeit zu schulden kommen lassen. Leipzig. Bei Abnahme der Flaggen, welche zum Geburtstage des Kaisers ausgesteckt waren, stürzte der Kaufmann Robert aus einem Fenster des dritten Stockes auf die Straße hinab. Der Unglückliche blieb auf der -Stelle todt. Aus dem zweiten Stock des Wirtschaftsgebäudes derZwangsArbeitsanstalt stürzte .sich die daselbst untergebrachte, 1877 zu Hocklingen geborene Eorrektionärin Trübe in den Hof hinab. Sie hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. SteinigtwolmLdorf., Die Frau des Webers Saufe? betheiligte sich an emem Ballvergnuqen, als - sie, kurz nach einem Tänzchen, unwohl wurde und bald darauf, vom getroffen, todt vom Studie sank. An ihrer Gruft trauern 9 Kinder. Crnberioßtttttrn ?)eZ7,n. D a r m st a d t. Der Cbek deS hefsifchen ApothekerwefenS, Ooermedicinalrath Dr. Uloth, ist nach kurzem Unwohlsein einem Schlaganfalle erlegen. Laubenheim. Von Amerika auö wird seit einiger Zeit nach den r wr vw wW ma&tammnx des im tahn 1749' bi,r geborenen Christian ' Solms geforscht. Die Eltern des Genannten waren NiklauS Solms uni Eöa, geborene KaZpari. Die Familie Solms ist jetzt hier weit verbreitet. Jedenfalls wird eZ sich um eine Erbschaft handeln. 1 W o r m S. Frhr. v. Heyl zu Hernsheim hat im Hinblick auf die der . Stadt für die Erbauung der Brücke auferlegten Opfer, falls der geforderte Zuschuß unabwendbar-wäre. 100,000 . M. zu 3 Prozent zur Verfügung geI 0t rftfl , Neue. 5lsaß-0'tltrtnne. Metz. Vorigen Herbst verschwanden hier plötzlich zwei junge Leute, beide Söhne von altdeutschen Beamten. von denen der eine eben eine achtwöchentliche Uebung als Biee-Feldwe-iel der Reserve gemacht und der andere die Prima deZ hiesigen Gymnasiums besuchte. Man glaubte damals, daß dieselben sich nach Holland bezw. nach Ostindien gewandt hätten. Jetzt stellt sich heraus, daß beide in der französtschenFremdenlegion' in Konstantine dienen, und zwar der frühere Einjähriqe als 'UiUerosfizier.'-der Primaner U Gemeiner. Lehterec klagt in einem Briefe an seine Eltern Stein und Bein über die schlechte Behandlung un) bittet, ihm die Rückkehr zu ermöglichen. Die - diesbezüalichen Schritte werden Seitens der. Eltern bei dem auswärtigen Amte versucht werden, aber schwerlich Erfolg haben. . - Vrsvl, ZVeNkal. 'Dortmund. .Nl.ch längerem Leid:n starb hier Theaterdirektor v. Weber. Nachkomme von Karl Maria von Weber. Ha gel. Bislang hat die elektrische' Straßenbahn mit Accumulatoren-, Betrieb die' Probe glänzend bestanden.' Schlechtere . .WitterungZ-Verhältnisse als dieienigen, unter welchen die neue Bahn ihren'Betrieb begann, kann es in Deulfchland r.cht' mehr geben. .' Trotz deZ tiefen Schnees. Eisest Glätte der Schienen, .' erhebliche ' Steigerung -und unvorhergesehene Zwiscberälle geht der Betrieb nach wie' vor ' glatt von Statten. .S ch w e l m.'.Der. Schmied Mos--blech träumte' Nachts, er befände sich in emem lsknböhnzuge und müsse aussteigen. '. Er b.'gab sich au3 demBette zum Fenster." öffnete eS, stieg ' hinaus und brach bei dem Sturz zur Erd: das Rückgrat. Einigen herzueikenden Perfönen . konnt: 'er - noch -von , feinem ' verhängnißvollen Traume ' Mittheilung machen, dann hauchte er fein -Leben aus.. . , . . i ' ' t?tctlnt QessenZa aksan. Sa s s el.'. In' der .Wegmann'schen Waggonfabrik-zu. Rvthenditmold brach Großfeuer ' aus,' durch welches -die Lackierwerkstatt.'derv Vörrathsschuppen und' eine. Anzahl BahnwagzonZ eingeäschert wurden. - .: Frankfurt '.- M. Infolge eines. SchlagansalleZ starb der Justizrath. ' Konsistorialrath.' Rechtsanwalt und Notar Herr .Dr. Zur. Johann Joseph iehl. im. 63. Lebensjahre. Ein Virrwl-Attentät aus oerschmahkrLiebe beging daZ be! einem' Posamentier in Stellung heindliche DjeMrnödck

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Margarethe Gerald gegen ihren früheren Liebhaber, einen in einem Nähma-schlnen-und Velocipedartikel-Mschäft in der gleichen Straße' angestellten Ausläufer. Das linke Auge wurde schwer verletzt. Die Wittwe eines Beamten und deren Tochter, welche von einer mäßigen Pension in bescheidensten Verhältnissen leben, kamen unverhofft über Nacht in den Besitz einer großen Erbschaft'(200.000 Mark), auf die sie um so weniger hoffen konnten, sls sie keineswegs mit dem Bruder und Onkel in Harmonie lebten. Derselbe hatte bei Lebzeiten oft geäußert, er werd: sein Vermögen anderweitig vermachen. Als er sich endlich dazu anschickte und zum Notar. zu gehen im Begriffe war, traf ihn der Schlag tödtlich. Sranst?n?ols. Braun schwe ig. Ein seit drei Monaten arbeitsloser, übel berüchtig ter 19jähriger Schmied Namens Piereck drang in das Zimmer de? unver ehelichten Marie K.; warf ihr einen Leibriemen um den Hals und würgte sie. Das Frauenzimmer besak noeh die Kraft, um Hü'.fr zu schreien, wor-! auf ein Polizelveamter yerdelellte. Derselbe fand P., sein Opfer, das nur noch schwach röchelte, würgend vor und verbaftete den Thäter. Dieser gestand, daß es ihm um die Baarschaft seineZ Opfers zu thun gewesen sei. Harzburg. Hiesige, Herren machten letzthin auf Schneeschuhen eine Partie nach dem Gipfel des Brocken. Sie behielten nicht Fühlung und der Förster Vandree von hier ist nicht angekommen. Der Vermißte ist dermuthlich - im BrockenSchaee umgekommen. Wolenbüttel. Aus offener Straße versuchte der Schlossergeselle Karl Stepper ausKaiserslautern seine Braut, die in der Minte'schen Tuchfabrik beschäftige Arbeiterin Elisabeth Krufe aus Hildesheim, mit einem Revolver zu erschießen. Von mehreren Schüssen, d'e er auf sie abfeuerte, traf einer das Mädchen in den Unterkiefer und einer die rechte Hand. Hierauf richtete er die Waffe gegen sich selbst und jagte .sich 2 Kugeln durch den Kopf. Beide Verwundete wurden in daS hiesige Krankenhaus gebracht, wo Stepper angab, er habe feine Arbeit verloren und keine Lust mehr zum Leben gehabt. Sein Zustand ist hoffnungsloZ, die K. dagegen hofft man am Leben zu erhalten. Meklenbur. Schwerin. Der berüchtigte Hotelschwindler und Hochstapler Baron de Francs Dezso aus Ungarn, welcher seit längerer Zeit eine große Zahl norddeutscher und mitteldeutscher Städte unsicher machte, ist hier verhaftet worden. - Güstrow. Bürgermeister Rechtsanwalt Kahle auS Vrül wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Unterfchlagung zu 2 1-2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. . , T r e b i s ch. Hier stieß man beim Eisenbahnbau der Schwerin-Lands-berzer Bayn bei den 'Erdarbeiten auf einen altheidnischen Begräbnißplatz. Es wurden verschiedene Urnen mit Menschenknoaen, Trinkgefäße, Tbrä nennäpfe u. s. w. gefunden Die Urnen zeigen eine durchweg gleiche Constr :ction. Okürtngett. G r e i z. Bei einem vor zwei Jah ren hier stattgehabten Brand 'chaiien sich zwei -zur Bewachung der Brandstelle zurückgebliebene Feuerwehrleute von dem durch den Brand geschädigten Maschinenfabrikanten Oettel verleiten lassen, dessen nichtdefch'ädigte' Majchinen zu zerstören. Oettel .hattet nun kürzlich mit einem', seiner . Arbeiter Streit bekommen uud dieser hat ihn wegen d:S.' Obigen denunzirt. '.DaZ Landgericht verurtheilie Oettel wegen Betrugs - zu 9 Monate.: Gefängniß. 1000 Mark Geldstrafe, bezw. weiteren 3 Monaten Gefängniß und, zu den Kosten, während . die Feuerwehrleute mit je 3 Wochen Gefängniß bestraft worden sind. Oetiel hzite seiner Zeit von einer Berstcberungsgesellschaft für iie zerstörten Mastinen 14,000 Nark Entschädigung beansprucht und - auch tthalten.. Bedenken te, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt oa$ Zutrauen deö Publikums befitzt, da fie bei Weitem die populärste Linie zwischen Cbicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordweften ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Asbland, Duluth und den Plätzen am Cupenor See angesehen wird. Bedenken Sie fern daß die Wiöeonfin Zentral öle bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweften, daß der Speiseroagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an SaS. C. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WiS - ,,,. . Erlangt Otucho'S Oeft Havanna)

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Dndiana nbüne ist hol einzige Blatt iu Solana, tstb izeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokati vertritt. Organ des Volkes uno mazr erner 'Parrn ooer variel teressen kämpft sie unestdegt für Freiheit. Recht suf ollen Gebieten des Lebens. Die Vrbeit de, ' olket ist die Schöpferin aÜe Wohlstandes und danun wirken loir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freubebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Pflicht empsinder Leser der Zndiana Tribüne zu sei Dab ttZallige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesekoffes. Der Abonnements Preis X ber täglichen Tribune ist 12c, des SonntagSblsttS 3c, beider zusammen IS Ct5. per Woche oder ZI (?tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet dos Taaeblatt C3. das Sountagiölatt , 02 per Jahr, beide zusaeuneu 3G w Vorassbezcchkutg. DnlMstlchen aller Art derben rasch und billig ans geführt. (SivtrlttSZarteu, Quittungen, onViturtVnen, - 5?etdnungeu, GrsSäsöSZarten, OxUftöpU Jlröslars, V5Vgram5 n. s. für Seschäftslente und vereine verden geschraaekvoll aus geführt ???sz?k1 i!lLW l'Jil L-U5rsliZ. Zsd.

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