Indiana Tribüne, Volume 18, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1895 — Page 3
Mütter und
Kinder .eUsP.Ä ., sollten Mm V A vmm MMÄck E? TR1MKFN. .xe x7xii? V .iftfrtOt .rXni Kiru "S3'CMifww' BLUTerfccrrc. 9jfM?sJ'f MsAMVGfM Inventarium JACOB METZGER & CO's Wein Keller am ersten Januar 1895. Jmportirten Ci-amrazner, 47 Kisten, jede 1 Dutzend Cu rts. Jmportirten Champagner, 5 Kisten, jvbc 2 Dutend nts. Jmporlirte Weme. 6.553 Flaschen. Jmpottirte Wwe. 333 Flawen. Jmoortirte Weine, 758 Gallonen in Fässer, mer-kan. ch.' Champagner. $4 Kisten, jed; 1 Dutzend Quarts. Amerikanische Champagner, 7 Kisten, jede 2 Dutzend PiMs. Calisorn.a Wee, 1017 Flnfc6i. Ca if mia Weine. 431 Alaidjei. California Wcine. 95"9 Gallonea in Fäßer. Csi Weine 23.Z1 Flaschen. CytO Werne, 71 lisdn. Oyio Wtir.c, Wi Gallonen in Fässer. G. Lsukhardt, SALDOS (?cke Qblo 55 Noble Straße Beste Getränke und Cigarren. - X.viricli. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler tn iedachMakerial, 3 nnb 8 1 Read? ooftng, uasserdichte Eheettng, seuer stem vbatt.Jilz, Ltrohvappe. Dch und Vke taU.arb ,e. ,e. Office: 169 Ueft V?rv lav Strafte, Telephon I. D a ch d e ck e r e i. stähize nnd erantrvortltch Dachdecker. St dSSer, Trinidad und Silsvnite phalt'DScher. HCe Arte Ssapisitisnk.TScher mit bestem Dia tertal. Osffce : NO. 169, Sard : 180 23. Marhlandstr. relevöen 881. Indianapolis, Ind. TheovsreGtein, Nächfolzer .n W. E. nderso. Abstrakte von Befitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. N OK Warket Straße Indianapolis. Ind. Zcrmalultclt und ganzen C o ö e zu haben bei der Ind'polis Gas Co. CAlt I OBTAIN A PATENT? Tot prompt answer and an oonest opinion, wrlte to MUNN fc CO..wbo hare bad tearly flf ty eaiV expr1enc tn the patent basinesa. Cornmonlc tlorv trictly confldentlal. A llandboek ot lom rormation concerninj Patents and Dow to ob Uln them sent frea. Also a catalogue of mecli&n leal and aclentlflo booka snt free. Patent Uücen tbroasb Mudn & Co. rSClT traTa! notlceinth Nrlentific Amerirnn, and thu ixe brought wldely beforetho publto wttri out eont to tha inventor. Thu lndld Daper, tun) wMklr. leaant.ly lllostrated. bas br rar tbe lärmest ctrcolation of any actentlfle work ta Ut world. 83 a year. Sample ccpiea sent kr. Balldin? Ed'.tioo. Tsonthly. tiSO a year. Sinsl eoplea, c$nta, F.werj number containa bunUral plates, in Mlors, and pbotofrrapbs Of new nOTuea. witb plans, enablm builders to ahow tho Utes' (iesims and secure contra a. Address UlSX fc CO, Mw Voiü. 3(il Bbo.4E.waT. Dr.Gr.F.Theel, 1317 Arch Str., Phttadclphka. Va. Tkk kin,ig. wahr Spuialist in Lmerika der hci'cn kn. nachoem itlbt MC berühm!sln Verjt aller anr f9l gingen. Dr. Theel ist der einzige rzt Ux 43 Ut der alle drei Vdizm,schcn schulen (die Alte. di Neue und tt uSerwad!tk initirte unH in feiner Behandlung verbindet Gc teilt S?ph.UZ. Geschwüre, SXiind i:n Halilkiden. flechten und cffeRoIfjcn des eldstbkS,ckug und Folgen fcc Sin. schmifen bei erfiwrtdeten oder unver tjeuatttfN, AuSflüsie Verengerungkn te . die nock ks vervokistlt sind. Kommt vdkrelSt. Sprechstunden Vorge? 9 d,4 3 Udr, Abenk dt S Uhr. !itt'cki und Samstag e b4 10 Uljr bend. Sonntags bis 1Z Uhr. Ein total Nuinirtcr. Ich, Wiliam Lurnestg''. in vi.rqer don Oilmin?. ton.ddt hiermtt. das ich schrecklich n lutverg's ia litt, mein Mu0 und 4ial roa.en in ans vo schwüre. Ja. ich war ein sotaleA Wrack ehtich Dr. V. K. Tbeel. 1311 lrch Str. Pyila. eonsuitirtk. welche? mich wundervoll wieder mein itrafius Gesumdheit ,rü gad. Ich kenne emen iinfnn eer von rer lurmcc unheilbar entlasse urde ndlein Krankheit war ein scl?r scdllknine. dieDr. Thcelxr,,nd, l,ch kurrtkte.E, ndrrerreun, len mit würd don einer schr fcblirnrnen JBlflfei nd leren Krankheit don iDr. Tbeelaebnlt. Siachm er s herunter gkkcmmcn war rud itret - Ux icitcrttc Serjt 0 Wlmina'on g'.nzcn hl. Dr. Tb?l k,,r,rt itm ern rrun von mir ist jed lintkk seiner Berandlmig. mit trelchtr t.v z ' v "" sj-i Dr. . S. Tbeel ist ter a-eve 1 i i nnn fluen sfrtui lir.o cene cti' grifft. 3BIUWU1 Lchworm und ittldlgt i tltning. , Tel. vor mt. CPl (BHlniim c,. ...... Onr Nktl forlaajhiBniaav rak für by An Pe. lTimi, nd jno. Bonn, loled, (hio. 1 Hm rat. Oibrr an doinc wll. Wh ftl jnot jron? hixii r.m orrr m 1 ? .JiNAHtH. T"' -ml the work ntl H. --. '.t Ii-mi-, . j iiri ).! r. b1 2'ri'inera arv raiiy ramlu' frui t a , X liH. j. & ,1 . w.ikuwtaBliA 1 da. A II if. Wc ihow tob bow and ttart yn. t work la tturt tim ar all '- lima. Ilf ff bohi for work KKW md wmi Jarful. Partieuiar trW ra. Falltür aanowa aiMBf caeaa.
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Der
Amerikaner. Rsman ten Tdols Streckfuß. (Fortsetzung.) Qüjcn yatt: der INörder zum ze!ten Schlag: üugcholt, da stu:rte Falk d:n Nevoloer gegen ihn ab. Der Säg:inüller wich wankend zurück. Sein Aufschrei: Ich bin gzschzssüi. Der Hund hat rnich g:trosftn,2ö:r stern muß er'' ijnte in Falls Ohr wieder. In demselb:n Augenblick tauchte aus dem Cebüsch vor ihm eine zweite Gestalt auf, er erkannte den langen Jobst, der mit eiem blinkenden Messer in der hochgebobenen Hand auf ihn zustürzte; er feuerte zinen zweiten Schuß gegen di?sen ab, ob er getroffen hatte, wußte er nicht und überhaupt nichts weiter. Mit dem Moment, in welchem er auf den langen Jobst gefeuert hatte, hörte seine Erinnerung auf. Der Sägemüller und der lanqeobst waren seine mörderischen Angreifer gewiß nicht der Amerikaner! Ihn hatte er nicht gesehen! und doch hatte der Doktor diesen des Mordanfalles beschuldigt, gewiß auch , bei dem Gerich! m Waldhausen, und der Amerikaner saß jetzt im Gefängniß der Stadt, auch dieses neuen Verbrechens, welch:s er sicherlich nicht begangen hatte, angeklagt. Kurt hatte sich bereU erklärt. Zeugaegen ihn abzulegen, dies Zeuanin, welches der Richter überzeugen mußte, daß der Amerikaner mit den langen r?o6fl zusammen den Po sträub verübt katte. Falk erinnerte . sich genau dieses Z:ugnisses und auch der Einwendunaen. welche er früher dagegen erhoben hatte, daß der Amerikaner einer der beiden Männer gewesen sei, die Kurt in der Nacht von seinem Fenster aus gesehen hatte. Waren diese .Einwendungen, für welche er selbst den Glauben verloren hatte, doch dielleicht begründet aewe sen? Hatte Kurt vielleicht nicht den Amerikaner, sondern den Sägemüller gesehen? Der Sägemüller hatte fast aenau die Größe und die Gestalt des Amerikaners! Der Weg von der Säge muhle nach dem steinernen Kreuz führte am Nöthen Hause vorüber, kiie? konnte der Saaemüller naturgemäß das Zusammentreffen mit seinem Genassen, dem langen Jobst, verabredet lzaben. Es erklärte sich nun auch leicht. daß ihm gegenüber der lange Jobst sein langes Ausbleiben entschuldigt tijj Vi V. Vn td'TI Fremden, von deren Anwesenheit im Rothen Hause der Sägemüller nichts wissen konnte. Der Sägemüller hatte ebenso wie der Amerikaner Kenntniß von der wahrscheinlichen Absendung des Geldbrie fes, den er selbst der Post übergeben hatte. Er rauchte ebenfalls schwere gute Cigarren und aidt) in seiner Hand hatte Falk die auffälligen rothen Zünd. lzolzer gesehen. Aber das gefundene Messer gehörte dem Amerikaner! Gehörte es ihm wirklich? Nur das Zeugniß des Sägemüllers lag dafür vor und welchen Werth konnte das Zeugniß des Morders haben?! Der Sägemüller und der langeJobst waren die beiden'Posträuber! Mit lichter Klarheit stand diese Ueberzeugung bei Falk fest. Dann aber war der Amerikaner unschuldig! Unschuldig wie an demMordanfall gegen Falk und an dem Postraub, sicherlich auch von allen den übn aen Verbrechen, welche der Volksglaube ibm ohne alle Beweise aufgebürdet hatte! Unschuldig und doch belastet durch alle die Scheinbeweise, welche 5?alk selbst während der letzten vierzehn Taqe mit Aufbietung seines ganzen Scharfsinns und unendlicher Mühe zusammengetragen und die Doktor Verg dem frohlockenden, Unlersuchungsiichter getreulich berichtet hatte, belast auch durch das Zeugniß Kurts, der bei einer eidlichen Vernehmung das, waö er selbst für wahr hielt, aussagen muftte!Unschuldig und dennoch derVerurtheilung durch voreingenommene und getäuschte Geschworene sicher, wenn die Anklage gegen ihn erhoben wurde. Und Falk war eZ, der dem Unschuldigen dies furchtbare' Schicksal bereitet hatte. Wie scharfsinnig hatte er geglaubt zu spüren und zu combiniren, und nun erwiesen sich alle seine geistreichn Schlüsse als eitle Trugschlüsse, alle mühselig , aufgefundenen Beweise für die Schuld als jammervolle Scheinbe weise, die nur geeignet waren, einen verhängnißvollen Irrthum zu begünstigen und einen Unschuldigen dem Zucht Haus zu überliefern. Das Blut pochte glühend in Falls Schläfe, der Kovf schmerzte ihm zum Zerspringen. Er hatte versprochen, Nicht zu wanken, aber der grauenhaste Gedanke, daß er die Schuld trage an der schmählichen Anklage gegen einen Unsckuldiqen, ließ ihm keine Rub'e und erfüllte ihn mit fieberhafter, Aufregung. Er hatte versprochen, ganz still zu liegen, kein Wort mehr zu . sprechen; aber jetzt durfte er nicht schweigen,, er mußte reden, mußte die Unschuld des Amerikaners verkünden, um diesen vor d:r ungerechten Anklage zu .schuhen, ihn aus dem entehrenden Gefängniß zu befreien. Doctor Berg mußte nach Waldhausen eilen, um den Gefangenen zu befreien. Doctor Berg! Doctor Berg!" Er rief den Namen so laut er vermochte; aber seine schwache Stimme vermocht: den Schläfer nicht zu wecken, das Schnarchen desselben tönte ununterbrochen aus dem Nebenzimmer. Er rief wieder und wieder, er bot seine ganz: Kraft auf, um läuter zu schreien; aber vergeblich, der Doctor schnarchte ruhig weiter. Immer wilder pulsirte das Blut in den Schläfen, immer heftiger schmerzte ihm der Kopf, seine Gedanken fingen an, sich zu verwirren, er rief weiter, er wußte nicht mehr warum. . Nach und naö wurde seine Stimme 'schwächer.
Das Rufen sank zum Flüstern, dann verstummte er. Lange Zeit lag Falk ohne zu denken, auf's Neue bewußtlos, regungslos auf seinem Bett; als er aus der Ohnmacht, die ihn befallen hatte, wieder erwachte, fiel der erste Blick seines sich öffnenden Auges auf Susanne, die wieder am Fußende des Bettes neben diesem auf einem Sessel saß. Sie schaute ihn nicht an. ihr Blick war zu Boden aesenkt. Wie traurig hatte sich ihr liebliches, reizendes Gesicht verändert! Das heitere Lächeln, welches es stets verkrärte, war ganz verschwunden, sah so abgehärmt und kummervoll aus, ihre Wangen waren so bleich, ihre verweinten Augen so trübe, daß Falk die ausgelassene, lustige Susanne kaum wieder erkannte. Weshalb hatte sie geweint? Es war ihm klar in demselben Augenblick. Die wilde Fluth der Gedanken, die ihm das Bewußtsein geraubt hatte, kehrte zurück und drohte ihn abermals zu Uberwältigen; er fühlte wieder, wie ihm das Blut siedend in die Schläfe stieg; aber er bot die ganze Kraft seines Willens auf. Er durfte jetzt nicht schwach sein, er durfte nicht wieder ohnmächtig' werden, ehe er nicht die Pflicht der Ehrenrettung des Unschuldigen erfüllt hatte. ' Susanne!" Er hatte den Namen, nur geflüstert, aber sie hörte ihn und schnell beugte sie sich zu ihm nicder. Lächelnd durch die Thränen, die in ihren Augen noch glänzten, legte sie die Finger aus die Livven.
Sie dürfen nicht sprechen," flüsterte ' f . f1 . rV r" 5 , TV . . lie, reine uoe. ijaj yaoe es oem oc cor heilig und fest versprechen müssen, daß ich Ihnen nicht aniworten will. Bitte, bitte, sprechen Sie nicht, mir zu Liebe!Rufen Sie den Doctor, Susanne, wecken Sie ihn. Ich muß ihn sprechen Ein Wort von mir wird ihn veranlas sen, nach Waldhausen zu fahren und Ihren Vater aus dem Gefängniß zu befreien!" Aber S dürfen ja nicht sprechen; es könnte Ihnen gefährlich werden, hat der Doctor gesagt," erwiderte Susänne. Und wenn es mir daö Leben kostete, ich muß den Doctor sprechen! Es gilt die Ehrenrettung und die Befreiung schuldlosen Vaters! Ich fühle, wie meine Gedanken sich wieder zu verwirren beginnen. Eilen Sie, rufen Sie ihn, ehe es zu spät ist. S tödten mich, wenn Sie meine Bitte nicht erfüllen, wenn ich zwungen bin, den Schlafenden selbst zu wecken. 5ch muß es thun mit Aufbietung meiner letzten Kraft!" Susanne gehorchte; solcher Drohung v:rmochte sie keinen Widerstand zu leisten. Der von ihr aus dem tiefsten Schlafe geweckte Doctor fluchte zwar wie ein Heide, als er hörte, daß sein Patient ihn zu sprechen wünschte, aber er folgte ihr doch in's Krankenzimmer, indessen nur um, wie :r selbst sagte, dem .widerspenstigen, ungehorsamen Patienten den Kops zurecht zu seken. Was haben Sie mir versprochen?" sagte er vorwurfsvoll. Heißt das Wort halten? Sie dürfen jetzt nicht sprechen, dürfen sich jetzt nicht aufregen! Und damit Sie es wissen, Ihr Leben kann davon abhängen,- daß Sie sich ganz ruhig verhalten. Ich verspreche Ihnen, daß Sie bei vollständiger Ruhe schnell ganz genesen sollen, aber jede Aufregung jetzt kann einen plötzlichen Bluterguß in's Gehirn und damit Jhren agenblicklichen Tod zur Folge ha Utl" Susanne stieß einen halb unterdrückten Schreckensruf au, sie beugte sich nieder zu Falk, erczrisf dessen Hand und ihn mit einem Blick voll tief besorgter, angstvoller Liebe in's Auge schauend, flüsterte sie: Sprechen Sie nicht! Ich vergeh? vor Angst. Ich würde mit Ihnen sterben!" Ein Lächeln verklärte Falks bleiches Gesicht. . ; Sie sollen mit mir leben, liebe kleine Susanne! Ihre Liebe verleiht mir neue Kraft! Es würde mich nicht aufregen, sondern beruhigen, wenn ich tas schwere Unrecht wieder gut mache, Kelches ich gegen Ihren Vater began gen habe. Und Sie, Doctor, Sie müssen mich hören, was ich Ihnen fagÄ nicht der Amerikaner hat mich im Walde mörderisch angefallen, derSägemüller war eZund der lange Jobst! Gegen den Sägemüller habe 'ich. um mein Leben zu vertheidigen, den Revolder abgefeuert und ihn verwundet!" Der Doctor fuhr so jäh zurück, als habe er einen Schlag erhalten. Was er da hörte, erschien ihm .unmöglich, undenkbar. Der Sägemüller. der treffliche, redliche, weichherzige Mann, ein Mörder und Genosse des langen Jobst! Nur die. Fieberphantasien des Schwerverwundeten konnten einen so wahnwitzigen Gedanken gebären. Er trat näher an Falls Bett, besorgt befühlte er den Puls des Kranken und schaute in dessen, Augen. Falk errieth die Gedanken des Docl tors. lächelnd, mit ruhigem, klarem st) s U VlAMAM CD 4 9 fitJtäAjaAwSi s ftla aaa a jiiu ueueu jc.ya ucycyucau, juyic ct. Sie glauben, ich spreche im Fieber, aber . Sie täuschen' sich,' Doctor. . - Ich bin bei voller, klarer Besinnung, und ' si lange ich es bin, will ichiesen glücklichen Zustand benutzen,' um Ihren verhängnißvollen Irrthum aufzuklären, ' damit .Sie . gut machen können, was wir Beide, Sie und ich, gesündigt haben. Ich werde nicht ruhig, ehe dies n:cyt gejcheyen xu sollen &ie mir noch das Reden verbieten?" Der Doctor widersprach nicht mehr und er unterbrach Falk nicht, als dieser ihm mit immer noch leiser, aber doch kräftigerer Stimme in einfachen, lla ren Worten seine Erlebnisse im Walde erzählte und dann, an die Erzählung anknüpfend, seine Ueberzeugung aussprach, daß der Sägemülle? und Jgbst die lange gesuchten Urheber aller in dr . Umgegend von Waldhausen, begangdnen Verbrechen seien; -daß sie zwei fellos , deni' Postraub begangen hätten, wieser kxrz und schlagend nach. Der Doctor meinte zu träumen. Den Gedanken, aß- Falk .im Fieberwahn- .! sinn', spreche hatte er .aufaeoeben: . io
kurz, klar und Überzeugend spricht' kein Fieberkranker! Alle, was er sagte, er schien so unwahrscheinlich, so unmöglich! Aber seine Erinnerung war so klar und scharf. Der Doctor konnte kaum mehr daran zweifeln, daß wirk lich der Sägemüller und Jobst den Mordanfall im Walde ausgeführt hatten, daß an demselben der Amerikaner ebenso unschuldig sei, wie an dem Schuß durch das Fenster, den der lang: Jobst sicherlich nicht auf seinen Befehl abgefeuert hatte, sondern aus cigi..iem Antriebe. Und ebenso klar ericn die Beweisführung, daß der Amerikaner auch an dem Postraube unschuldig sei Alles w"? der Dsrtr v n ler Jahre siir unumstößliche Wahrheii gehalten hatte, sein Glaube an die Vor trefflichkeit des Sägemüllers, seine tiefgewurzelte Ueberzeugung von der Nichtswürdigkeit . des Amerikaner) brach plötzlich morsch zusammen. Un er. der Doctor. hatte seit Jahren nicht wenig dazu beigitrag'.n. die schmählich; Anklage gegen den Unschuldigen wei , ter zu verbreiten, er hatte diesen schwer 1 gekränkt und er war es gewesen, der vor wenigen Stunden erst durch seine fal-
sche Anklage die Verhaftung des Unschuldigen bewirkt hatte. Dieser Gedank4 war. so überwältigend, so tief beschämend, daß der Doctor darüber ganz die Rücksicht vergaß, welche er gegen seinen Patienten zu wahren hatte. Verdammte Situation!" fluchte er. Welch' ein gottvergessener Esel bin ich gewesen! Und Sie haben, mich in meiner Dunnhelt bestärkt und Ihre verfluchten -rothen Zündhölzer und allen anderen Uasinn. den ich getreulich dem Richter in Waldhausen berichtet habe, so daß nun der Unschuldige zur Freude der ganzen Klatschgesellschaft am Stammtisch des Greifen wie ein Verbreche? hinter Schloß und Riegel sitzt! Die Haare möchte ich mir einzeln ausraufen aus Verzweiflung!" Sie können gut machen, was wir Beide gesündigt haben!" erwiderte Falk, wenn Sie sofort nach Waldhausen fahren, um dem Untersuchungsrichter mitzutheilen, was Sie von mir gehört hab:n. Er muß hierher nach dem Rothen Hause kommen, um mein Zeugniß zu hören. Nicht eine Stunde länger darf der Unschuldige im Gefängniß schmachten.Den Teufel auch! Sie, sind nicht vernehmungsfähig! Und fort kann ich auch nicht von hier, ehe nicht Herr v. Dyssern zurückkehrt. Unmöglich kann ich ein Paar wehrlose Frauenzimmer mit zwei Schwerverwundeten hier allein lassen." Wir sind nicht wehrlos!" rief Susänne, die mit leuchtenden Augen und hochgerötheten Wangen bisher schweigend, hochklopfenden Herzens den Worten Falks und des Doctors gelauscht hatte. Wir haben Waffen genug im Hause, Büchsen und Pistolen, Else und ich würden, sie gebrauchen, wenn wir angegriffen würden. Wir werden, wenn Sie uns verlassen, das Haus v:rriegeln, die Fenster sind durch Eisengitter geschützt,' wir sind ganz, sicher vor jedem Einbruch und fürchten uns nicht! Meine Hochachtung! Ein schneidige kleines Frauenzimmer! Ichglaub: fast selbst, daß die niedliche Kleine ebenso viel zur Vertheidigung von Euch beiden Verwundeten werth ist, als mein dummer alter. Michel und ich zusum wen genommen. Hol' der Teufel alle Bedenken! Ich fahre nach Waldhausen. Ich fahre selbst, meinen alten Michel lasse ich hier im Haus zurück. Ich will die Last von der Seele haben, daß ich die Schuld aner Anklage gegen den Amerikaner trage!" (Fortsetzung folgt.) 1 u5dci Nelt?ie der Qld;U Lon E önmiral DaZ Streben d:r modernen Heilkuttst ist darauf gerichtet, für jede Krankheit möglichst ein besonderes Heilmittel, ein Specificum, zu finden, welches die Krankheit, gegen welch: es zur Anwendung kommt, zum Rückzüge zwingen, soll. Von den im Laboratorium unablässig neugeborenen Mitteln rettet sich natürlich nur ein bescheidener Bruchtheil dauernd -in 'den Arzneischatz hinüber, während der größte Theil sich für Heilzwecke als unzulänglich erweist und vom medicinischen Schauplatze wieder verschwindet. ' Von den neueren zur Geltung gekommenen Arzneimitteln erfreuen sich fcü3 Antipyr'm und AntifebriN als spnifl'sche . Fiebermittel und das P.perazin als Gichtmittel eines besonderen RufeS und ausgebreiteter Anwendung. Die beiden ersteren sind fast zu HausMitteln geworden. Wie allgemein bekannt, stimmen sie das Fieber herab rund wirken un gemein nervenberuhigend. so daß Personen, welch: an wirkliche? oder eingebildeter Migräne leiden. . Antipyrin gewöhnlich ' immer bei sich führen, um sich desselben gegebenen Falles sofort bedienen zu kön nen. Gichtikern und Podagristen.ist das Piperazin ein lieb gewordener Hausfreund, und die Waffe,' die sie Legen die tückischenUeberfälle' der .Gicht - schwingen, ist die Selterflasche mit Piperazin. Da, Gicht,. Podagra. Zipperlein etc. leider einen weit ausgebreiteten Bekanntenkreis unter- den Menschen haben, so mag es vielleicht angezeigt scheinen, etwas .über Pipera zin und seine Wirkungen zu sagen.Die Erscheinungen der Gucht.sind wohl so 'Ziemlich allgemein b:kannt. Der Volksinstinct nimmt nicht ganz mit Unrecht an, daß dieselbe mit Vrliebe dort ihr Quartier aufzuschlagen pflegt, wo üppiz Fressen wird, der Wein und sonstige Alkgholika reichlich fließen und des Daseins Bürde beim Richtsthun schwer empfunden wird. Natürlich können noch manche andere Dinge, unter denen die erbliche Anlage eine Rolle spielt, 'den ungebetenen Gast herbeilocken. Die Grundursache zu den Erscheinungen der Gicht wie überhaupt aller Krankheiten, die man. als Folgezustände.' der Harnsäuren Diathefe .be.eicbnet. wie z. B.-der Nierenstemlolik.
Blasensteinleiden etc., ist darin zu suchen, daß die im Körper prvducirte Harnsäure nicht in genügendem Maße zur Ausscheidung gelangt, sich vielmehr im Körper an geeigneter Stelle staut und allmälig fest werdende Ablagerunzen bildet, welche hauptsächlich aus Harnsäur '.er ihrem sehr schwer löslichen Natronsalz, bestehen. Bei den Gichtgeplagten sind diese harten Ablagerüngen, welche man als Gichtknoten bezeichnet, deutlich wahrzunehmen und zu fühlen. Der Druck, den sie auf die umgebenden Gewebstheile ausüben, und die dadurch hervorgerufene 'Entzündung der letzteren geben zu je.nen furcht-aren Schmerzen VeranIassunz, von denen die Gichtiker ci Lied zu singen wissen! Mit besonderer Vorlieb: wird die große Zehe stürmisch umwoben, so daß dem Patienten angst und wehe wird. Die Nierenste'.nkolik wird durch harnsaure Ablagerungen in den Nie ren hervorgerufen. Sind die gebildeten Nierensteine klein, so passiren sie ohne Beschwerden den Harnleiter und gelangen schließlich auf dem natürlichen Wege zur Ausscheidung. Nehmen sie aber größere Dimensionen an. so klemmen sie sich im Harnleiter fest und rufen durch den Druck und den starken Reiz, den sie auf die Wände demselben ausüben, geradezu furchtbare Schmer-' zen hervor. Folgerichtig besteht die Bekämpfung aller Krankheiten, die auf solche Ablagerungen im Organismus zurückzufüh ren sind, darin, die Bildung derartiger Eoncremente hintanzuhaltew und die bestehniden möglichst zur Lösung zu bringen. Mittel, die einen anderen Zweck verfolgen, haben nur symptomatische 'Bedeutung, wie z. V. Morphium und Eolch'.cum, welche zur Schmerzbet'aubung verabreicht werden. Auf, das Wesen der Krankheit selbst üben sie aber keinen Einfluß aus. Vor' Einführung des Piperazins in den Arzneischatz rückte man der Gicht, unter Regelung der Diät, vor-zug-weise mit alkalischen Mineralwässern zu Leibe, wie Wiesbadener Wildunger. Fachinger, Kzrlsbader, Eau de Vtöö etc., etc. In der That besitzen kohlensaure wie citronensaure Alkalien bis zu einem gewissen Grade die Fähigkeit, Harnsäure zu lösen, wenigstens im Reagensglase. Seit einigen Jahren hat man nun in 'dem Piperazin einen Körper entdeckt, der alle bisher gegen die Gicht angewandten Mittel an Wirksamkeit übertrifft. Die mit dem Piverazin angestellten- sehr umfassenden Versuche haben zu übemaschenden Ergebnissen geführt. Bruchstücke von Harnsteinen wurden sammt 'der sie kittenden organischen, eiweißhaltigen Substanz glatt aufgelöst. Das der Einwirkung nicht genügend lange ausgesetzte - Stück zeigte eine lockere, breiartige Beschaffenheit, während alle übrigen Lösungsmittel den noch nicht, der Lösung zugeführten Theil in der ursprünglichen harten Beschaffenheit ließen. Von den Neagesglasversuchen läßt sich natürlich nicht gleich ein sicherer Schluß aus die Wirkung im Organismus ziehen. Die sich in demselben ab' spielenden chemischen Vorgänge sind noch in Dunkel gehüllt, und eS wäre vorwitzig, zu meinen, daß Alles'. waS sich , im Reagenszlcnse des Prologen so nett - und wunderschön macht, sich auch im - menschlichen Körper- genau ebenso vollziehe. Man hat da. oft Mttere Enttäuschungen erlebt! Zunächst müssen uns die Thierversuche näheren Aufschluß geben, und -selbst der Thierversuch ist noch immer nicht völlig aus schlaggebend, denn das zu vivisecirende Thier ist oft nach einer Dosis ganz feelenvergnllgt, die dem Menfchen bo seö Ungemach bringt. Die Prüfung' eines Mittels auk seinen theniveutischen Werth ist demnach nicht so einfach. . Erst umfassende La.boratoriumsverfuche, dann eingehende Thierversuche und schließlich der Versuch am Menschen! Man kann im .r,,T i Wrhtit bei der Menge der Arzneimittel die Fachleutf zu bewältigen haben.. Das Piperazin hat natürlich ebenfalls 'alle' Versuchs stadien durchpassiren- müssen. Ehe wir etwaS über die interessanten Thierversuche sagen, wollen wir uns zunächst einmal kurz mit .dem Pi' perazin als chemischen Körper beschäftigen.' Piperazin ist 'eine organische Verbindung und stellt ein weißeS krystallinifches Pulver dar, daö an der Luft leicht zerfliegt. -In Wasser ist es
ungemein löslich. Es ist, fast geschmaa loS und ungiftig. Selbst bei Verabreichung großer und lange fortgesetzter Dosen sind niemals unangenehme Nebenescheinungen beobachtet '; worden. Ebenso wichtig wie diese Eigenschaft ist der Umstand, daß es den Organsmus völlig unzersetzt passirt. . ' 'Durch umfassende Thierversuche, die im Budapester Pharmakologlschen Institut sowie im Berliner Pathologischen Institut der Eharitö mit den verschiedensten Mitteln angestellt worden sind, denen. man eine harnsäurelösende Wirkung zuschrieb, ist nun auch unwiderleglich bewiesen worden, daß Piperazin nicht 'allein im Reagensglase - seine Schuldigkeit thut,' sondern .auch' im Organismus in. unübertroffener Weise snnes Amtes waltet. . Diese Versuche wurden an den beiden erwähnten In stituten an Hähnen und Tauben in der Weise durchgeführt, daß man in'ihren Geweben, Gelenken etc. durch Jnjectionen von neutralem chromsäurem. Kali, künstlich harnsaure Ablagerungen heryorrisf. ' Den braven Thieren wurde ob dieser seltsamen Behandlung ganz gichtisch zu Muthe. - Nach einigen' Tagen ließen sie die Flügel hangen und waren nicht mehr. Die Section ergab in allen Körpertheilen das Vorhandensein von Harnsäureablagerungen. Um riun die Harnsäure - Lösungs fähigkeit der verschiedenen Mittel . zu prüfen, schaffte man sich durch besagte Jnjectionen von Neuem künstliche Gichtvögel und fütterte dieselben mit- bestimmt bosirten. Pillen deS zu untersuchenden Mittels. Jeden Tag also außer dem gewohnlichen Futter eine bemessene (smspritzung des giftigen Kaliumchrornat und rinitt Villen! Diese etwas
ungewöhnliche Kost wurde tynen naa? einigen Tagen so unbehaglich, daß sie es vorzogen, das Zeitliche zu segnen. Wie gründlich die Untersuchungen waren, geht daraus hervor, daß auf diese Weise über 150 Hähne und Tauben ihrem Beruf als Bratenvoze! entzogen wurden. Und das Resultat dieser Versuche? Die Section der mit Piperaz'npillen gefütterte?.' Thiere ergab vollständige Abwesenheit harnsaurer Niederschläge, cbgleicy man doch durch die Jnjectionen von Kaliumchromat bestrebt war, solche zu erzeugen. DaS Piperazin mußte also die Harnsäure in Lösung gehalten und so deren Ablagerung derhindert haben. j. Im menschlichen Organismus wir!, das Piperazin in 'derselbenWeise Harn-
s'iurebindend bezw. harnsäurelösend, so daß es bei Gicht und allen Folgezuständen -der harnsauren Diathese besondere Dienste zu leisten vermag. ' Man nimmt das Piperazin innerlich in dünner Lösung, am üblichsten wohl in Sodawasser. Die Tagesdosis betragt in den meisten Fällen ein Cnimm Piperazin auf eine Flasche Sodawasser. Die guten Folgen sollen sich oft schon nach wenigen Grammen bemerkbar machen. Meist tritt in den ersten Tagen ein beträchtlicher Aißng von Harngries ein, was wahrscheinlich' darauf zurückzuführen ist, daß das Piperazin beim Passiren der Nierenwege das dort aufgespeicherte harnsaure Material fortspült. Man beobachtet auch bald eine Abnahme; der g'.chtischen Anschwellungen. Das Piperazin muß also an der Arbeit der Auflösung sein. . Diese Beispiele .illustriren die WirkungZweise des Mittels wohl am besten. Es kann bei seinem Gebrauch nicht zu neuen Ablagerungen kommen, da es die im Kör.r kreisende Harnsäure als harnsaures Piperazin bindet, welches leicht löslich ist und daher leicht aus dem Organismus fortgeschafft wird, es greift auch die bereits' vorhandenen Eoncremente an, um sie allmälig der Lösung entgegenzuführen. Nach den gemachten. Ausführungen möchte man vielleicht zu dem Glauben kommen, . daß nunmehr die GiAt und alle auf denselben Ursachen basirenden. Krankheiten bequem und leicht aus der Welt zu schaffen wären. Der Gichtgeplagte geht einfach zum. Arzt, dieser verschreibt ihm vielleicht einen Mo natsvorrath von 30 Gramm Piperazin, welche der Patient mit 30 Flaschen Selterwasser hinunterspült, und die Gicht empfiehlt sich. So einfach geht die Sache nun doch nicht. Man muß bedenken, daß die Gicht eine sich ungemein langsam entwickelnde chronische Krankheit ist. Allmälig schleicht sie heran und arbeitet im Körper unmerklich Jahre lang vor. um sich dann um so behaglicher niederzulassen.' Ein solch' heimtückischer, widerhaariger Geselle läßt sich nicht so ohne Weiteres kopfüber an die frische Luft setzen. Gewiß zieht er sich vor seinem, ihm mächtig auf den Leib rückenden Gegner. dem Piperazin, zurück; aber es bedarf langer-und erneuter Angriffe, ehe er das Feld räumt. Und das Piperazin darf - entschieden nicht ohne SuccurS bleiben, wenn es das Feld siegreich behaupten will. Von der höchsten Wichtigkeit ist die Regelung der Diät wie überhaupt der ganzen Lebensweise. ' Denn vielleicht hat nur' reichliche Lppiae Kost bei geringer Bewegung, ein übermäßiger Genuß alkoholrscher Getränke der Gicht den Boden bereitet. Entferne die Ursache!" sagt schon der ehrwürdig: Hippokrates, der bis zum heutigen Tage der größte Arzt geblieben ist. Fräulein Bertlza HauSner scheizet au dem Teutschen Volkstheater in !9ien. Die Künstlerin verläßt mit klblauf ihres Vertrages daö Institut, ;nwelchem sie eine Reihe von Jahren !rfolgreich gewirkt hat. Fräulein hausner würde gewiß mit großem Vergnügen nach Berlin zurückkehren, vo ja auch gerade kein Ueberfluß an luten Naiven ist. Speziell das könig !iche' Schauspielhaus dürfte daraus be Sccht sein müssen, sich recht bald einenCr. atz für die schwer erkrankte Frau Eon :ad zu sickern. . In den letzten Tagen Zrtt die Direktion des Teutschen Volls cheater - übrigens die Werbetrommel energisch oerülrt und sich bemüht. )urch Neuengagemcnts die Lücken des Personales zu ergänzen. Bescheidener Zweifel. Hausfrau: Anna, morgen speist ein err bei uns, der fünf Jahre -unter zen Menschenfressern gelebt hat!". ?öchin: Ach, gna' Frau, da wird ihm ;crriB uns?r Kalbsbraten auch nicht uchr lchmiaen!" ,,,, Seltene a.te Violinen. Wir offeriren eine Auöwabl von nahezu L00 seinen alten Violinen und euov von unserem achverstanolgen kürzlich in Europa gekaust. Um diese Schätze zu erlangen, durchnoderte er Monate lang die Mittelpunkte der Kunst der alten Welt und sparte weder Zelt noch Geld, dieselben zu erlangen. ES macht unS Vergnügen zu conftatiren, daß man nun wirk l'che erster Klasse Muster der großen Meister bei uns erhalten kann. Preise für gute.Tyroler, deutsche und französische Instrumente rangiren von 30 auswärts. Jur die autierwalzlten italienischen Meikerwerke find die , Preise ebenso billig, wenn deren Werth in Be'racht ae.oaen wird. Zeder. Violinspieler ist freundlichst eingeladen fi mit unS tn Verb noung zu sehen, ' wenn er Gebrauch für ein feireS Instrument hat. Ein vollstSndiger . Karalog. Rare old .ViolinS", wird auf Wunsch versandt. Lyon & H ealy. Chicago. - Schön und Ttxn . Soll das HauS stets sein ! Die besten Bürsten kauft man bei H.'Schmedel, 420 Oft McCarty Ctxatt,
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