Indiana Tribüne, Volume 18, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1895 — Page 2

Jttdimm Tribüne.

Ersjeint Täglich und Sonntags. Tie tZgUche .Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die Sonntags.Tribüne- 8 Cents per Woche. Beide zusammen IS EentS der e5 Cents perrkonat. Per ?ost außerhalb der Stadt zugeschickt t Vorausbezahlung V per Jahr. Cffu 10 Süd fRlabama Straße. Sndianapott, Änd., 22 Februar 1895 kOrigwalrrespon7enA.? Streiflichter von ver Gartenstadt. ! Chicago. Mitte Februar. Wie schade, daß der berühmte New Aorker MoralpredigerParkhurst so schall wieder den Staub Chicagos von seinen Gfüpen geschüttelt hat! Er hätte gerade jetzt so überreichlich: Gelegenheit zu donnernden Sittenpredizten finden können, ja wahrscheinlich noch rnannigfaltigere Gelegenheit, New York sie ihn? bietet. Ein recht dankbares Thema, freilich zürn Theil auch in recht kitzlicheZ, zu 'dessen gründlicher Behandlung ihm der Marquette Club" schwerlich gerathen aben würde, wären z. B. gewisse Abnormitäten Chicagoer Zeitungs-Unter-r.ehmungsgeistes gewesen. Mehrere gartenstädtische TageZzeitungen hatten jüngst ihre höchste rnoralische Cntrüstungs - Pose angenommcrr und dMtaatsanwZlt zuZttufen: Samiel, erscheine!" weil hier ein Wochenblatt wuchert, das eigentlich weiter nichts als ein Vermittlungsorgan zwischen den Venustempeln und ihren Kunden bildet! Nicht als ob solch: Sumpfblüthen etwas ganz und gar Neues wären; aber ein Blatt, dessen ganze? Inhalt nur ein: einzige moralisch Pestbeule bildet.zaZ ist denn doch in unserem jungen Lande so ziemlich unerbört! S o schnell ist die große römisch: Republik doch nicht der Fäulnitz entgezenzzgangen aber freilich, wir le ben im Zeitalter des Dampfes. Und die stärksten Ausdrück.', des 'empörten Moralität-zefühles wären iit diesem ffall: an und sü? sich durchzus angebracht. Aber wie steht es denn mit far Chicaaoer TageZpiesse selbst? Weigstens mit mehreren großen Blättern, velche entschieden zu den-Organen der onständizen- und frommen! Gesellschaft rechnet weiden? Jdon ihnen sprechen, ist Verlegenheit," aber doch nicht überall, und der BriefHlaudrer kann schon die Feder ein wenig freier schwingen. Jenes Wochen - Schandblatt eziftirt fcoch schließlich nur für einen ganz bestimmten Kreis, bei welchem sozusagen Hopfen und Malz verloren ist"; welnigstens erhebt es keinen Anspruch auf einen Platz am Familientisch. Aber die letztgemeinten Zeitungen wollen entschieden Familienorgcme sein; sie sprechen zu einem unbeschränkten Kreis, m welchem noch viel, sehr viel zu verderben ist. Und doch prostituirt das eine dieser Blätter, da5 allermoralischst:", seit einiger Zeit die Schulk in der für seine Sensationszwecke, indem es die Kinder auffordert. PreisGeschichten einzusenden, die Lüge und den Klatsch aller Art bei ihnen züchtet und die Conterfeis der. besten kleinen Preislügner und frivolen Klatsch.nüuler beider Geschlechter veröffentlicht! In einer Anzahl Fälle sind bereits die Eltern der betreffenden kleinen Mitarbeite?" durch deren Schmierereien in geschäftliche und sonstige Verlegenheiten gekommen; aber darüber geht diefes Organ der Wohlanständigkeit einfach zur Tagesordnung über. Daß man überhaupt auch nur einen Augenblick den "Gedcmken schöpfen konnte, auf solche Art mehr Halt beim Publikum zu gewinnen, ist das Allertraurigste bei der Sache! Der künstige Culturhistoriker von Neu-Pa-?!Z wird nicht versäumen, auch bei dieser Erscheinung einige Augenblicke mit Gruseln zu verweilen. Diese PeäsniffTageszeitung ist auch .die nämliche, welche vor mehreren Monaten, als einige Prioatdetectivs" einen Bahnraub 'im Westen selber züchteten, um ihn dann schneidig vereiteln zu können und einen oder zwei dumme arme Schlucker die heiße Suppe ausessen zu lassen, sich mit diesem Gesinde! drei Wochen zuvor in's Einvernehmen fetzte, sich von ihm den ganzen blutigen Bericht im Voraus . liefern ließ und damit alle anderen , Blätter scoopte". Doch kommt mir jene Schulkinder-Pro-ftitution.noch viel skandalöser vor. Ein anderes großes GartenstadtBlatt, welches zwar keine ganz so hochnäsige Prätensionen macht, wie das erstere, aber immerhin ein amerikanifches Familienblatt ersten- .NangeZ. wenn auch nicht nnmer sozusagen im Cylinderhut. fein will, ha! zu seinen Mitarbeitern verschieden? ..notorische Spitzbuben und abgestrafte Verbrecher gewonnen, so z. B. den.berüchtigten 'VznkgJUile? Bidwell, und. kündigt deren Beiträge über ihre Heldenthaten mit schmetternden Trompetenstößen an! Welch' ein: Lectüre für die bildunzsfähig: Jugend, die stets nach Vorbildern und Idealen sucht! Ha, eine solch: Berühmtheit wäre schon einiger Schweißtropfen werth, zumal wenn sie zugleich vorher und nachher so profitabel ist mag sich so mancher feuchtohrig: amerikanische ' Zukunftsbürger .denken und baldigst darnach handein, wenn ihm der Teufel irgend eine Brücke baut. Der Rest ist nicht Schweifen, sondern weit Schlimmeres in künftigen T?gen. Doch ich will der Zukunft nicht vorgreifen; kann ich sie ja doch nicht abwenden. Einigen Nu- ' tzen mag es indeß da und dort bringen, solch? Erscheinungen ohne , Maske .selbst in der Carnevalszeit am .Pranger zu zeigen. Da lobe ich mir noch die Wohlansiändigkeit des neuen TodtengräberFachblattes, das soeben in der Gartenstadt zum ersten Male das Licht der Welt erblickt hat, und in welchem Jeder enänniglich erfahren mag. wie er sich zugleich elegant - rnodern. und billig bezrabur lassen ten. ff&ne sich dm

Nilckwea. sin Fälle des' Wiederauflebens unmöglich zu machen. Schrum, ein anderes Bildchen! Diesmal aus der Welt der Oberen Vierhundert" Chicagos, von denen ich Ihnen bereits erzählte, daß sie längst thatsächlich in's Dasein getreten, wenn auch noch nicht von einem McAlister offrcrell verkündet sind. In prompter Nachahmung anderer leuchtender Vorbilde?, ist es jetzt in dieser Hautevolee der Schweinepökler zur Manie geworden., daß die.Dämchen ihre schöne Hand photoqraphiren lassen und diese Hand, eine Blume oder einen Fächer oder einen Pokal oder dergl. haltend. auf den betreffenden Visitenkarten abgeklatscht wird; diese Karten werden indeß nur an ziemlich vertraute Freunde gegeben und sollen allemal an gewisse schönste Augenblicke des Lebens" erinnern. Wie weit sich diese Narrheit noch entwickeln wird, laßt sich schwer sagen; daß sie aber bei den Händen stehen bleibt, ist kaum anzunehmen. Vor Einemaber wenigstrs ist ma'l bei den Schönen der Chicagoer Vierhundert wohl sichere daß, sie sich niemals auf die F ü ß e , strecken wird, .wenn dies auch hundertmal anderwärts noch Mode werden sollte. Denn die fashionablen Gartenstädtlerinnen sind in dieser Beziehung, immerhin, gescheidter. als die Pfauen, und Paradiren nur mH dem ObeeN-ll. Zur Zeit der Weltausstellung haben die Chicagoer Hatriolen Großes und Breites über da? ungewöhnlich gesunde Wasser de? Gartenstadt geredet. Nun, besser als das von New Orleans und verschiedene andere Wässer" ist - es schon. Aber was hilft Einem das gute Wasser, wenn man es n i ch t h a t ? Daß im Sommer in Chicago vielfach ein großer Wassermangel herrscht, ist ja eine der alltägliMen Erscheingen, und die neuen Zufuhr-Lei'tungen, auf die man so stolz that, scheinen daran kein Jota geändert zu haben. Aber ein. Wassermangel, wie. er jetzt, noch, im' tiefsten Winter, in vielen Stadttheilen oei allen n'.cht gleicher Erde wohnenden Familien seine Schrecken verbreitet, das geht denn doch über das Bohnenlied. Und wenn man bei den Behörden nach den Ursachen dieser Erscheinung fragt, so lautet die Antwort: Es gibt zu viele verfluchte selbstsüchtige Racker, welche der Bequemlichkeit halber bei sich unausgesetzt das Wasser lausen lassen, wenn auch die Menschheit über ihnen verschmachtet oder ungewaschen in die Welt laufen muß. Ja, man kann noch froh sein, wenn sie mit diesem Wasser keinen Wucher treiben!" Das ist ein officielles Zeugniß, und meine Feder kann, weiß Gott, nichts dafür, daß sie solche böse Dinge niederschreiben muß. Ich Halle diese Angabo sogar für übertrieben. Es gibt auch in Chicago gleicher Erde und im ersten Stock noch anständige und der Nächstenliebe nicht ganz bare Menschnü Aber nichtsdestoweniger, furchtbar weit verbreitet ist bei den Neu-Pa-risern noch die Eigenschaft, die man im Englischen, so drastisch hoggish" nennt. Jedes Volk wird so regiert, wie es verdient"; daher die unausrottbare Vudelei-Verwaltung! Daß das . Columbische Weltausstellungs Museum im Jackson - Park nachträglich durch einen Einbruch und Diebstahl eingeweiht" worden ist. ha-

den Sie wohl schon auf anderem Wege erfahren. Zu verwundem ist blos, daß dieser Fall bis jetzt der einzige seiner Art ist. während doch die RaubBrandstiftungen . monatelang so schwunghaft auf de? weiten Grabstätte der Weltausstellung betrieben wurden, und der polizeiliche Schutz inzwischen durchaus nicht gediegener geworden ist! I. R. Graf Tchuwalow in Warschau. Die kurze Zwischenherrschaft nach dem. Rücktritt Gurkos gab den Polen Anlaß zu allerlei Träumen. Es wur den die unwahrscheinlichsten und aben. teuerlichstn Gerüchte verbreitet und ge glaubt, zumal die Censur, die sonst jede auch nur die schwächste Regung des polnischen Nationalgeistes rückhaltlos maßregelte, nunmehr der Warschauer Tagespresse erlaubt, sich der schmählichen.. Angriffe der russischen Presse zu erwehren. - Seit der Ankunft des Grafen Schuwalow kann-man mit Thatsache rechnen. Ver einer .Persönlichkeit wie Gurko, dem bärbeißigen Haudegen.konnte man,nicht jedes Wort auf die Goldwage legen, anders bei fei nemNachfolger, der , Diplomat und . in allererster Linie Gentleman ist. Bei der Vorstellung der Commandeure der im Königreich Polen garnisonirenden Regimenter hielt. Graf .Schuwalow in seiner Eigenschaft als Commandirender der Truppen eine Anrede, in der er seinen Stolz 7 ausdrückte, dem Warschauer Militärbezirk vorzustehen. Es gereiche ihm' zur Ehre, so vorzügliche Truppen zu commandiren, und er Hof fe. daß ihm beschieden sei, die tapfern Truppen tn demselben Zustande abzugeben, wie er sie von seinem unverzeß. lichen KriegsbesehlShaber übernommen. Schuwalow befehligte, wie hier erwahnt sei, unter Gurko im letzten ruf sijch-türkischen Krieg: eine Division. Bei der am nächsten .Tage stattgefundn nen Vorstellung, der. Vertreter, der Geistlichkeit aller, Confessionen sagte Schuwalow demi -katholischen Erzbischof Possiel, die Bevölkerung sehe hi der Geistlichkeit nicht allein die Diener am Altar Christi, fondern auch die Berather in geistlichen und weltlichen Angelegenheiten. Er rechne deshalb auf ihre aufrichtige Unterstützung in seinen Bemühungen zum Wohle des Landes. Die .Geistlichen sollten dem Volke das richtige Verständniß von den unzerreißbaren Banden geben, mit denen Polen und das große Rußland vereinigt seien. Bei der Vorstellung d-rIZertreter derDorfgemeinden wandte sich Graf Schuwalow besonders an einen greisen Dorfschulzen,, der in seiner polnischen ' Bauerntracht 'erschienen war. Auf Befragen erklärte er in au-

tem Russisch, daß er bereits' 32 Jahre dieses Amt bekleide. Die russische Sprache habe er aus eigenem freien Willen und ohne Lehrer erlernt. De: Generalgouverneur sprach dem alten Landmann seine Anerkennung aus

und wünschte, daß doch jeder Pole aus eignem Antrieoe die spraaze ves a: serhauses und der Rszierung. d. h. die russische erlerne. Aus dem Umstände, daß in seiner Anrede an die Militärbehörden der Name Gurko wlederyolt berdoraeboben. dagegen den Vertre tern der Civilbehörden gegenüber mit keiner SNoe erwähnt wurde, will man inWarschau den Schluß ziehen, daß tx in Militärangelegenheiten in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten bemüht sein werde, aber in der Verwaltuna mit dem System Gurko endgiltig zu brechen entschlossen sei. . Die fisnrTVf nrt fcr j rti hrt'tf ( (HMftlfffls Vtil IftWliy W V k VV vy V . vj V reit war ein diplomatischer Schachzug, denn aerade durch die rücksichtslose Be Handlung des katholischen Clerus hatte sich Gurko bei dem polnischen Volke so verhaßt gemacht. Wenn auch den Pu len keine Reibe politischer Vorrechte eingeräumt wird, so werden sie unter Schuwalow doch wenigstens censchen reckte aenieken. und das wäre schon eine große Errungenschaft.' Wenn die Polen sich ruhig verhalten und ihr Heil für die Zukunft m emem engen Änschluß an Rußland suchen, so wird für sie eine bessere Zeit anbrechen, andern falls wird sicherlich derselbe GrafSchuwalow, der. heute sogar, den Einladungen zu den Festen des polnischen Adels nachkommt, mit rücksichtsloser Strenge und Energie, aber stets mit Gerechtig keit seines Amtes walten. Die Zukunft in Afrika. Die Erfolge, welche General Vara iieri über den treulosen Ras Mangascha bei Coatit und Senafö errungen hat, gereichen dem italienischen. Führer und seinen Truppen zu hoher Ehre; sie haben auch zweifellos die Machtstellung der Italiener am Rothen Meere ganz wesentlich gehoben,. aber die wiederholt schon ausgesprochene Ansicht, daß der Kampf gegen die Abessinier, von den Mahdisten gar nicht zu reden, damit nicht beendigt ist, wird jetzt offenbar auch von dem Oberbefehlshaber in Erythräa. sowie v?n der italienischen Regierung getheilt. Beweis dafür zunächst der Wunsch Baratleri's, daß die uvor von ihm abgelehnte Verstärkung an Truppen ihm doch gesandt wurde. Er scheint von Kassala aus eine Dernonstration gegen die Mahdisten machen zu wollen. Der Mahdi hat bekanntlich nach der Einnahme von Kassala durch die Italiener die Häuptlinge des Sudans zu einem Rachezuge ausgerufen und den Theilnehmern an dem heiligen Kriege alle Freuden des muselmännischen Paradieses als Lohn versprochen. Infolge dessen sollen ge &e 20,000 Mann unter OsmanDigna, Ahmed-el-Fadil .und Hamedllli 12 Stunden westlich von Kassala kampfbereit stehen und wenn sie auch bor Eintritt der Regenzeit den Marsch , durch die Wüste kaum unternehmen können, so bilden sie doch eine beständige Gefahr für den westlichen Posten der Italiener. Der Plan.Baratieri'S soll nun im Einvernehmen mit der Regierung, folgender fein: mit den neuen' Truppensendungtn die sämmtlichen Stellungen der Italiener von Kassala bis Massauah und von da bis zum Mareb. dem Grenzfluß ' gegen Abesstnien, zu verstärken und aus den Colonialtrupven und eingeborenen Banden ein Ezpeditionscorps von ewa 8000 Mann zu bilden, um einen Einfall in Tigre zu machen und den Kaiser Menelik zu einem dauerhaften Frieden zu zwingen. . Zwei Ingenieure der italienischen Südbahnen - Gesellschaft. Garnerr und Silvana, die jetzt von Massauah auS, auf der Heimreise : begriffen sind, haben, von. einem 3enie - Hauptmann, unterstützt, die Linie für eine . schmalspurige Eisenbahn . (halb . Zahnrad-, halb Reibung bahn) von Massauah nach .Kassala studirt. Eine. Strecke von 17.6 englischen Meilen, von Massauah bis Saati. ist bekanntlich schon vorhanden, doch hat sie lediglich militärische Bedeutung, da sie für den kurzen Weg die Umladung der. auf. Kameelen herangeschafften Waaren nicht lohnt. . Anders würde es sich mit einer Bahn Massauah - Kassala verhalten: sie könnte bei einer Wiedererschließung des Ostsudans für den Handel Suak'm völlig lahm legen; 'für die Vertheidigung der Colonie aber würde sie einem dauernden Truppenzuwachs von rnehreren Bataillonen gleichkommen. Auf der ersten zur Hochfläche aufsteigenden Strecke Saati - Keren hätte, der. Bau einige Schwierigkeiten: zu überwinden, dafür wird er aber von Keren bis Kassala um so leichter ausführbar, sein. Die Bahn soll im ersten Drittel anscheinend er neuen fast fertigen Straße Massauah - Keren folgen, die von Maldi aus mit der gleichfalls im Bau begriffenen Straße. Asmara-Kr-ren zusammenfällt. Eine Abzweigung nach AZmara erscheint ' aus militärischen Gründen. unerläßlich. ..Vielleicht könnte - sie ..einmal ' bis Adua, dem DurcbaanqZpunkte de auS 'Godscham und.Wello Galla. kommenden ara. wanen, verlängert werden Die Bahn muß der Colonie goldene .Frückte traaen. wenn die Händler auS Sennar, Galabat und Ghedaref wieder nach Kassala kommen, d. h. wenn die Macht des Mahdismus gebrochen ist. - Mount Srown. Die neuesten Vermessungen des Pros. Coleman . von Toronto haben-ergeben, daß Mount Brown durchaus keinen Anspruch darauf erheben kann, der größte Berg auf diesem Continent zwi.' schen Alaska. und Meziko zu fein. In dem Physical AtlaS" , von Keith Johnson ist die Höhe des genannten Berges mit 15.900 Fuß , angegeben, allein. Coleman behauptet, daß Mount Brown keinen Vergleich mit solchen Bergriesen wie St. Elias (18.015). Orizaba (18,315) und noch diel weni-

ger miTEfäftrnt L'ogan (19,514) aushalten kann, da er'kaum halb so groß ist. Prof. Coleman hat seine Höhenmessungen bei Gelegenheit einer Expedi tion ausgeführt, die er nördlich von der Canadischen Pacific-Eisenbahn in das Felsengeb'rge unternommen hatte und auf welcher er bis bis zu den Cascaden des Athabasca gelangt war. Seine Messungen waren zwar nicht absolut genau, da sie nur mittels Aneroid-Barometer 'und Thenmeker gemacht .wurden, genügten aber, um die Höhe des Mount Brown mit annähernder Gewißheit festzustellen; dieselbe ergzb nur 8950 Fuß über dem Meere und den eigentlichen schneebe. deckten Gipfel schätzte Prof. Coleman auf etwa100Fuß,so daß zusammen sich nicht viel mehr als 9000 Fuß ergaben. Dies ist eine neu: Illustration der mei stens phantastischen Berichte früherer Forscher, deren' Karien, Aufnahmen a. s. w. nach und nach rectificirt wer. den. Auf seiner Expedition: hat Prof. Coleman übrigens auch zw. merkwürdige Seen baucht, aus denen die Was ser des Athabasca, zum Theil wenigstenö, kommen, und welche die Namen Committe's Punchbowl und Fortreß Lake führen; dieselben liegen genau auf der Wasserscheide zwischen dem arktischen und dem stillen' Ocean, so daß ihre Wasser nach beiden bin abfließen. ir&c 0 7emsri.

ES ist tim wahre Begebenheit, von der wir hier erzählen wollen und die sich, so romanhaft sie auch klingt, unlangst an der Nordseeküste ereignet hat. An einem eiskalten, stürmischen Morgen wurden die Leute in dem nicht weit, vom Strande gelegenen Fischerdorfe durch einen Kanonenschuß auf See geweckt. Alle wußten, was das lu bedeuten hatte. A,. der Küste liegt Riff c:n Riff, an denen sich die See in gewaltiger Brandung brach, und kein Jahr verging, in dem nicht die Fluth hier mehrere Opfer forderte. Aber die Bewohner des Dorfes waren muihige und hilfsbereite Leute, sie hatten schon zahlreichen Unglücklichen das Leben gerettet und sie begaben sich auch heute, als sie den Scyuß hörten, in größter Eile an den Strand. Etwa eine halbe Viertelmeile von der Küste saß ein Schiff auf dem Riff, rettungsloS verloren. Die Besatzung war in die Masten geklettert und hatte sich an daS Tauwerk festgeklammert, um nicht von den Wellen fortgespült zu werden. DaS Rettungsboot klar!2 Und das Boot wurde ausgebracht, aber sein beherzter Führer, Harro hieß er, war nicht da; er hatte sich früh Morgens in das Nachbardorf begeben. Es war unmöglich, auf ihn zu warten; jede Minute ließ voraussehen, daß daZ Schiff in Trümmer zerschlagen werde. Acht Mann ruderten hinaus in den rasenden Sturm. Sie erreicbten das Wrack und schassten die armen ermatteten Schiffbrüchigen in das Boot.Aber einer blieb zurück. Hoch oben im Mast hing er. schwer und steif h Folge der Kälte, und sie wagten nicht, ihn herabzuholen, denn das Boot war überladen, der Sturm nahm zu, und ihrer Aller Rettung stand - auf dem Spiel. ' Als sie an's Land kamen, war Harro da. Er fragte, ob man sie Alle habe, und so hörte er denn von dem Letzten im Mast. Ich werde ihn holen!" rief -t S 1 A am r M Ler. Myl Jyr nm?" Äver sie women nicht, sie meinten, es fer unmöglich. Harro sprang in'ö Boot. Dann gehe öh allein!" In diesem Augenblick erscheint seine Mutter am Strande. Sie bittet ihn: Geh' nicht! Dein Vater blieb d.raußen und Uwe!" Uwe war ihr jüngster Sohn, von dem sie' seit Jahren nichts mehr gehört hatte. Geh' nicht! Deiner Mutter zu Liebe!" Und der. draußen bist Du dessen sicher, daß er auch nicht noch eine Mutter hat?" Da schwieg die Alte, und vier Mann sprangen mit' Harro in das Boot. Vorwärts geht es, der Brandung entgegen, aber es geht langsam! DaS Wrack stand schon ganz unter Wasser, alS sie hinauskamen, und es hielt schwer, sich dem Schiffe zu nähern. Endlich gelingt es. Harro selbst klettert hinauf in die Wanten, um den fast erfrorenen Burschen herunter zu holen. Nun liegt er im Boot, und landeinwärts geht'S. Und als man dem Strande so nahe ist. daß Harros kräftige Stimme durch Sturm und Brandüng dringen kann, da winkt' und ruft er:' Sagt's der Mutter es ist UiUC. i Eine Million für die WienerLlkadcmie. -Vor einigen Tagen ist in Wien der Hausbesitzer Joseph Treitl gestorben, der in seinem Testamente eine. Million Gulden der Wiener. Akademie zu astronomischen und naturwissenschaftlichen Kvecken vermacht hat. , Einundneunzig Jahre ist dieser merkwürdig: Mann alt geworden, d:r die Wissenschaft so reich bedacht hat, ohne je zu ihr in näHern Beziehungen gestanden zu haben. Treitl, der aus Eisenstadt stammte und sich dem Handelsstande gewidmet hatte, wurde bereits am Alter von, 24 Jahren Hausbesitzer und Bürger von Wien. Er besaß - eine große. Eisenwaarenhandlung, die sich in dem vor mehreren Iah.ir abgetragenen -Hause zum .wilden Männ" in der Kärntnerstraße befand. 1849 wurde Treitl in den Wiener Gemeinderath gewählt, dem er bis. 1834 angehörte. - Niemand hatte bei TreitlS Lebzeiten, geahnt, daß r über ein so großes Vermögen verfügen könne. Er war i Junggeselle geblieben und - zwei verheirathete Geschroist sind kinderlos gestorben. Wer den eingeschrumpsten schmächtigen' Mann mit dem bleichen, glattrastrten Gesichte- auf der Straße sah. hätte nicht gedacht, daß er so große Reichthümer angesammelt hatte. Die I Verwaltung seines Vermögens war

seiiie einzige.- seine größte Freude. Jetzt hab' ich sie bald," pflegte er intimen Freunden zu sagen und meinte damit die volle Million, die er anstrebte. Jetzt hab ich 800,000," kündigte er den Freunden an, nach einigen Jahren konnte er schon von 900.000" erzählen, und nun, da er die Million errungen, hat ihn der Tod abberufen. Warum er, der ehemalige Eisenhändler, sein Vermögen gerade astronomischen Studien zuwendete, kann sich . keiner feiner Freunde" erklären, da er sein ganzes Leben hindurch sich niemals mit der Wissenschaft befaßt hat. Vielleicht hat ihn die Uhr auf der alten Universitätskirche. die von der Sternwarte her regulirt wild, auf diesen Gedanken gebracht. Täglich erschien der greise

'Herr, wie viel: Wiener thun, auf dem alien Universitatsplatze, um dort seine Uhr zu richten. Treitl hat in den letzi:n Jahren' sehr einfach und zurückgezogen, wie ein armer pensionirter Beamter gelebt. In seinem eigenen Hause wohnte er im vierten Stock; eine Wirthschaften und eine Magd besorgten den bescheidenen Haushalt. Im Sommer wohnte Treitl in Hietzing und fuhr immer nur im Omnibus dahin, ohne es je zu versäumen, dem Conducteur einen Kreuzer Trinkgeld zu geben. Vor einigenTagen erkrankte er an einer Lungenentzündung, die tödtlich endete. Außer der Akademie der Wissenschaften hat er das Jofephs-Kinderspital und seine Wirthschaften mit Legaten beidacht. Im Wiener Rathhause ist er schon bei Lebzelten durch em kleines Denkmal geehrt worden. In der , Volkshall: des Rathhauses, unter den ', Zwickeln des Plafonds, wo die Köpfe . der Mltgl'der der Rathhausbaucom Mission abgebildet sind, befindet sich auch das Bild des Millior.enspenders Joseph Treitl. Veutftye ZocaUTlaQvlQUtu Isvovlni ranvnbrg. Berlin. Ein Ungenannter hat dem Oberbürgermeister Zelle 10.000 Mark zum Ankauf von Vrennmaterialien für Arme überwiesen. Wegen Münzverbrechens ist der . Luftschiffer Hermann Ney verhaftet worden, welcher mittels Gipsformen Zwei- und Drei-Markstücke aus Zinn herstellte. Seine Mutter und ei.l Droschkenkutscher, welche den Betrieb der Falsificate bewirkten, sind gleichfalls festgenommen worden. D r i e s e n. Ein Kaiser WilhelmDenkmal soll hier errichtet werden, und zwar im Anschluß an die im nächsten Jahre stattfindende Feier des 800jährigen erstmaligen Vorkommens Driesenö in der Geschichte (Schlacht bei Driesen zwischen den Pommern und den Polen) und der sechshundertjährigen Zugehörigkeit der Stadt zur Neumark. Spandau. Auf dem Lehrter Bahnhofe glitt der Telegraphist Rennert beim Ueberschreiten der Geleise aus, und ein heranrollender Rangirzug ging-über ihn weg, ihn in zwei Theile schneidend. . Der Verunglückte hinterläßt eine zahlreiche Familie. Werder a. H. Wegen der vielfachen Brandstiftungen in hiesiger Stadt und Umgegend befindet sich eine größere Anzahl Personen in Untersuchungshaft. Zwei derselben, der Schühmachermeister ' Emil Hasselbach und der Stellmacherlehrling Robert Kretschmann, wurden wegen Manaels an Beweisen nunmehr aus der Hast entlassen. Vrovlnl Pommern. Stettin. An Stelle des hier bestehenden Eisenbahnbetriebsamts der Strecke Stettin-Verlin wird am 1. April d. I. eine königliche EisenbahnDirektion in's Leben treten. Die Räumlichkeiten, welche gegenwärtig den Zwecken des Eisenbahn-Betriebsamtes dienen, reichen bei Weitem nicht auS, um daS weit zahlreichere Personal der Eisenbahn-Direktion in sich aufzunehmen. Es ist deshalb von der Eisen-bahn-Verwaltung in Aussicht genommen, noch andere Räumlichkeiten als in dem Dienstgebäude oberhalb desBahnHofes vorerst miethsweise in Gebrauch zu nehmen; Verträge dieserhalb sind bereits abgeschlossen.H?roVik VoUtt, Posen. In Folge deS Pistolenduells. welches zwischen einem Rechtsanmalt und einem Distrikt-Kommissa-rius in einem Wäldchen bei Wollstein stattgefunden hatte und in welchem der Rechtsanwalt schwer verletzt ' wurde, wurde dieser zu sechs und jener zu vier Mon-aten Festungshaft 'verurtheilt. G n e s e n. . Hier hat sich der Artil-lerie-Lieutenant und Adjutant Elknowski erschossen. ' . Kempen. Nach dem G:nuß vzn rohem Schweinefleisch erkrankten hier fünf Personen an Trichinose. Einer davon ist b:reits gestorben. Der Fleischer Macioszyck ist ärztlicherseits bereits als hosfnungslos aufgegeben; auch an dem -Aufkommen der übrigen Personen wird gezweifelt. Dem Vernehmen nach soll das Schweinefleisch be?m Grenzübergang vom amtlichen Fleischbeschauer für trichinensrei erklärt worden. sein. Vvev 22?HPttnm Graüdenz. Der 13ja'hrige Untertertianer des hiesigen Gymnasiums, Schneide, Sohn eines früheren Domänenpächters, hat sich auf dem Bo denraume des Hauscs, in dem er untergebracht, mit Taschentuch und Leibriemen erhängt. Der Grund ist dermuthlich seine große Abneigung gegen die ihm ' bevorstehende . Unterbringung in der Erziehungsanstalt Schulpforta. Provin? Kachs. H a l l e. In der Dölauer . Haide kam es . zu einem Kampfe zwischen Forstbeamten und Wilderern, wobei ein' Forstbeamter eine volle . Schrotladung in's Gesicht erhielt. -Die Wilderer entkamen. WeißenfelS. Im Kindler'schen Kaffeehause stürzte bei der Kaiserfeier er Soldaten des hiesigen Landwehr-.bezirks-CommandoZ : der Kronleuchter von der Decke, wobei die mit Petroleum füllten Lampen eivlodirten. Es ent-

mim

Rheumatismus, Rheumatismus,

dr. .ä. Heilt sicher w

Rheuknatismus, . Rheumatismus,

Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, O S stand eine furchtbare Panik', ein aus dem Fenster in der ersten Etage springender Sergeant brach beide Beine. Das Etablissement brannte vollständig nieder. Vrovin? Kkiilesten. Glatz. Der Fleifchergeselle Siegel, der die Arbeitsfrau Paul bei Köpprich ermordet hatte, wurde vom Schwurge richte zum Tode verurtheilt. Pleß. Aus Jmielen wird gemeldet. daß der dort stationirte.Grenzbeamte B. infolge einer Eifersuchtsscene seiner Gattin lebensgefährliche Messerstiche beibrachte und sich hierauf mit seinem Dienstgewehr erschoß. Sorau. Die Frau des in der Schützenstraße wohnhasten Webers Schmidt hat ihr fünfjähriges Töchterchen erdrosselt und dann sich selbst an einer über dem Bette befindlichen Schnur aufgeknüpft. Die im 33. Lebensjahre stehende Frau soll ausFurcht vor Strafe wegen eines begangenen Diebstahls den grausigen Entschluß, sich und ihr Kind zu todten, gefaßt ha ben. Provinz ShlewigSollrin. Kiel. Der 24jährige Maat PeterS feierte seinen Geburtstag. An der in der Marinekaserne stattfindenden Feier nahmen verschiedene Unterossi- ! ziere Theil. Als in später Abendstunde em frisches Faß ausgelegt wurde, gab Peters einige gymnastische Kunststücke auf dem Bierfaß zum Besten. Dabei glitt er aus, stürzte zu Boden und spaltete sich den Schädel. Nach einer Stunde war er todt. Der Deckoffizier Paul Pinnow vom SchiffsjungenSchulschiff Gneisenau" fiel in Smyr- ' na beim Verlassen des Bootes in's i Wasser und ertrank. Angeln. Niedergebrannt sind Haus und Scheuer des Hufners Hein.rich Detleffen in Kiesby. P r e e tz. Ein von sechs Familien bewobntes, Herrn v. Ewald gehöriges i Wohnhaus brannte total nieder. ! Grünenthal. Ein von einem Tame in Gr. Vornholt heimkehrender Arbeiter wurde angefallen und erstochen. Flensburg. Hier wurde dieser Tage der Knecht Termannsen, der am 5. August v. I. die 19jährige Christine Jesten bei Feldstedt ermordet hat, hingerichtet. Vheinprovink. D ü r e n. Rentmeister Olbrisch auf Schloß Burgau ist hundert Schritte : vom Schlosse entfernt . erfroren aufgefunden worden. Düsseldorf. Die PliestererJoh. S. und Hub. M. geriethen auf dem Wege zwischen der Stadt und Golzheim in Wortwechsel. Am folgenden Tage trafen sie in einem fremdenHause in Golzheim zusammen, der Streit brach von Neuem aus. M. nahm ein Beil und gab dem S. mächtig: Hiebe auf den Kops, S. hingegen nahm ein Brodmesser und versetzte dem M. ver schiedene Stiche. Beide sind lebensgefährlich verletzt. Elberfeld. Vor zehn Jahren wurde hie? der Schlossermeister Ziethen wegen Ermordung seiner Frau zu le'öenslänglichem Zuchthaus verurtheilt. Paul Lindau schrieb damals eine Broschüre, in welcher er die Unschuld Zie then's nachzuweisen suchte.- In der jüngsten Zeit nun haben sich die Entlastungsmomente für Ziethen so vermehrt, daß eine Wiederaufnahme deö Prozesses in der 'nächsten Zeit bevorsteht. S a a r l o u i 3. Wegen Unterschlagungen wurde der Kassirer der . Mannesmann'schen Walzwerke, in Bous, Namens Sare, verhaftet. Ein edler Gatte. Sie (vor einem Confectionsgeschäst): Ach, Oskar, ich hätte nur ein Ideal: kaufe mir dieses grllnseidene Kleid!" Er: Aber, was fällt Dir ein, liebe Elise, ich werde Dir doch nicht Deine Ideale rauben!" Unsere Kinder. Komm' her, Elschen, gib vern kleinen Karl einen fchönen Kuß; er weint, weil Du nicht - mit ihm spielen wolltest!" Einen Kuß!?.... Ach, Mama, was versteht denn der duvme Bub' von e!nem Kuß!" . . , OedenkenOie, daß die Wisconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikum besitzt, da sie bei Weitem die populärste Änie zwischen, Chicago, Milwäukee, St. Paul, MinneapoliS und. dem Nordwesten, ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwäukee, Asbland, Duluth und den Plätzen a Superior See angesehen dird. . Bedenken Sie ferner daß die Wiöeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftspläde erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweöen, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für ' weitere . Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachKen Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, ' Milwäukee WiS Kaufe Muüo'S Oeft Havanna! M ' r '

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Rheumatismus, Heilt sicher

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Bndiana NÜNE ift daS einzige Blatt in Sniiana, velSeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der PlntoKatU vertritt. Als Organ deö Volkes und nicht einer Partei oder Parteiwtereffen knpst sie urleswegt str Freiheit n. Recht auf allen SeSieten des Lebens. Die Arbeit dek Volle t ist die Schöpferin elleö Wohlftadeö und darum wirken wir für solche soziale Reforrnen, welche die Arbeit zur sreudebringenden Luft, statt zur nieierdrückenden Last wachen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sslUe eS alt moralische' Pflicht empsinde, Leser d Seiana Xribüue zu stf Dab reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterZaUenden LekeKosse. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12e, ' leS SonntagSblattS Je, beider zusammen 1Z5 dtS., per Woche oder SF dt 5. per Monat. Durch die Post versandt, kostet hat Tageblatt 03 daS SonntagSblatt S2 per 2ahr, beide zusauuuen in voreukbezahlung. vutksnchen iller Art werden rasch und billig aus geführt. EitrittS5srten, Quittungen. GonÜitvitlDVun, Nechnungen, GrschSstskarten, OriefLöpse, Zirkuläre, Vrsgraen. s. cs. für Geschäfttleute uud Vereine werd zefchrnaekdoll auZgeführt. Mi WMs EWi, z?usr5ttz. zd.