Indiana Tribüne, Volume 18, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
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Die W:i7.Mu:i in Californien ziehen fast ani liließlii europäische Neben, und in ihren Bemühungen, ihre ??oduc!e den europäischen möglichst ähnlich zu machen, geben sie sogar so ttr.t. dJJ sie selbst diestlbin Sorten von Flaschen benutzen, welch? draußen im Wzingeschäft gebräuchlich sind. Das Sortiment von Weinen, welche n?u:rdingZ einer genauen Analyse unterzogen wurden, war aus gut renommirten Marken zusammengestellt und in folgende drei Klassen getheilt: ' 1. Nicht süß:Weißweine,darunter narötlich rheinische Weine, Saniern, ' weiner Burgunder und einige Mlschuncjit. ' 2. Nicht sü'beRothweine, als ClaretZ, Medoc, Burgunder. 3. Süße Sherry- und Portweine. Im Ganzen wurden 194 verschiedene Marken analysirt. Einige der weißen Weine zeigten eine wesentlich dunklere Färbung, als die entsprechenden europäischen Sorten; sämmtlicheWeine waren aber merkwürdig klar'und blank ein Beweis von der großen Sorgfalt, w:lche man darauf verwendet hat, dieselben flaschenreif zu machen. Ganz kzontos war dies bei den Rothweinen der Fall. Als Norm wurde bei den Analysen die von der deutschen Regierung vorgeschriebene angenommen, da in unserem Land keine gesetzlichen Besiimmungen über die chemische Zusammensetzung von Weinen bestehen. Wir wollen daher an dieser Stell: Vorzugsweise über die chemische und physiolo gisch: Beschaffenheit der Weine, über die verschiedenen Arten von Aroma, Flavor etc. sprechen; alles Dinge, nach denen Weinkenner ihr Urtheil bilden. Die dem Wein zugesetzten Bestandtheile können ungeaohrener Zucker, die nicht gährenden Theile von Glucose (Traubenzucker), Chlornatrium (Kochsalz), schwefelsaures Kali, schwefelige Säure und andere Präservativmittel sein. Bei Herstellung süßer Weine ist die Beigabe von zuckerhaltigen Substanden durchaus nothwendig, um die gewünschte Süße und den erforderlichen Weingeist zu erzielen. Ob die nicht Jährenden Bestandtheile von Glucose, von, denen, der wichtigste dasAmyl (Stärke) ist,' in physiologischer Beziehung eine nachteilige Wirkung ausüben, ist bisher .noch' nichts festgestellt, und. so müssen wir mit jedem absprechenden Urtheil, über 'die BerWendung derselben, vorläufig noch zu-rückbalten.-5; ".v; . Die Beigabe von schwefelsauren? Kali ist durch den Proceß des GypsenZ" bedingt, wie geschäftlich die BeHandlung des Mostes mit gebranntem Gyps bezeichnet wird. Der Zweck die ses BerfahrensVist' hauptsächlich der, den Wein schneller zur Reife zu bringen und ihnr-ein'e-besscre Farbe-zu "geb:n. Die chemische Wirkung des Gypsens besteht darin, daß ein schneller Niederschlaz von weinsaurem Kalcium und damit eine Klärung des Weines herbeigeführt wird. Das Zusetzen von Gyps ist namentlich in Frankreich seh: beliebt geworden, weil es die Producenien in den Stand setzt, einen billigen Wein mit Vermeidung der durch ein langsames Reifen bedingten Kosten zu beschaffen. Gegypster Wein enthält fast dasselbe Quantum von Kali, wie der Most, während bei Naturwein der Niederschlag., von doppeltweinsaurem Kalcium das Kali vermindert. Reiner Wln wird nur selten 2-10 Gramm (schwefelsaure Salze) per Liter enthaltin, während im gegypsten Wein ein ungleich größeres Quantum davon vorhanden ist. welches sich nicht selten sogar auf 8-10 bis 2 Gramm per Liter steigert. Vom physiologischen Standpunkte aus werden' schwere Bedenken o,:g:n die Beigabe von schwefelsaurem Kali in größerem Verhältniß erhoben. Während der Genuß einer größeren Menge derartiger Weine nothwendiger Weise auf einen normalen Menschen einen gesundheitsschädlichen Einfluß haben muß, kann andererseits festgestellt werden, daß selbst geringere Quantitäten noch für Kranke und Kinder schädlich sind. Di- südlichen süßen Weine sind die einzigen, welche für medicinischen Gebrauch besonders empfohlen werden, und gerade ' diese sind am meisten gegypst. Alle spanischen. italienischen und griechischen Weine sind ziemlich stark gegypst, während von den 194 analysirten Weinen nur bei dreien der nicht süßen.dageg:n bei keinem einzigen der ; süßen Weine ein größerer Procentsatz, als in Teutschland erlaubt ist, constatirt werden konnte. Die Praxis des Schwefelns ist Jahrhunderte alt und wird heute fast überall angewandt.- - Technisch ist die Anwendung von Schwefel jedenfalls verwerflich, seit man im Stande ist, die Weine bei langsamer 'Oxydation zur Reife zu bringen, welche jedoch' unt:z allen Umständen unterbrochen wird,' sobald Schwefelsaure vorhanden ' ist. kalifornische Weine werden . ziemlich stark geschwefelt. Das -größte -Qni tum. welcbes die deutsche Reaieruna kür
gesetzlich zulässig erklärt, sind'10'Milligramm Schwefelsäure per Liter. Die analysirten Weine waren fast ausnahmslos ganz erheblich über dieses Verhältniß geschwefelt. Von 87 UNtersuchten Marken enthielten 33 mehr als 80 und v?n diesen wieder 29 n;tt)r als 100 Milligramm, 9 ezthielten gegen 200 und 2 sogar über 300 Milligramm. Unter sämmtlichen analysirten Weinen fanden sich nur 12, in denen ga? keine Schwefelsäure ermittelt wurde. Die Einwirkungen von Schwefelsäure auf die Verdauungsorgane sind vielfach nachgewiesen und derartige Einwirkungen machen sich nur zu schnell im ganzen Nervensystem geltend. Angestellte Experimente haben ergeben, daß schon Dosen von 8 Milliaramm ernstliche Störungen der Er nährungscanäle zur Folge hatten. EZ sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen der Genuß von frisch aeschwefeltem Wein selbst bei Leuten, die sonst an Wein gewöhnt sind physiologische Störungen und heftige Kopfschmerzen verursacht hat. Dies ist ber einziae ernstliche Fehler bet kalifornischen Weinen, wie aus den vorgenommenen Analysen zweifellos hervorgeht. " Im Ganzen genommen, muß es daher als erwiesen gelten, daß die calisornien nicht süen Weine den euroväischen Weinen vollkommen ebenWrk'n finS 't ".'.:, -v r.
pur ln mancher Beziehung entschieden besser, als die jungen französischen . Clarets. Die süßen Weine sind ohne alle Frage den europäischen südlichen Weinen vorzuziehen, da sie denselben Alcvholgehalt haben und dabei nicht . gegypst sind. Ihre bessere Qualität i wird auch schon in Europa vielfach an- j erkannt, und es ist daher nur eine j Frage der Zeit, wann sich unseren lusti nen, einem der vielversprechendsten Produkte unseres Landes, ein weiteres Absatzgebiet im Auslande eröffnen wird. Skandalöse alte Ansprüche". In der jetzigen Zeit Attentate auf die Kasse Onkel Sams zu machen, der sich in unaufhörlichen Geldverlegenheiten befindet, erscheint doppelt niederträchtig und unpatriotisch; aber es gibt Patrioten" genug, in beidenGeschlechtern, welche sich keinen Augenblick solche Gewissensskrupel machen und sich für vollkommen berechtigt halten, in kleinerem Maßstabe dasselbe zu thun, wie die Gold-Abführungs-Spe-culanten im Großen. Was Allen gehört, das gehört Niemandem", ist einer ihrer obersten Glaubenssätze. Jüngst hat der GeschästsregelnAusschuß des ' Bundes-Abgeordneten-Hauses empfohlen, daß' eine Vorlage betreffs Bezahlung gewisser Kriegsanspräche, welche der sog. AnspruchsGerichtshof gutgeheißen hatte, in Erwägung gezogen werde und bis zu ihrer Erledigung 'auf der Tagesordnung des Hauses bleibe. Da stellten sich alsbald Thatsachen so plumpskandalöser Art heraus, daß bei den an starken Tabak" gewöhnten Volksboten doch ein bedenkliches Schütteln des Kopfes entstand. Manche dieser Thatsachen sind wirklich lustiger Art. So bestimmt die Vorlage, daß eine bundestreue Fraik, welche in der Nähe von Natchsz. Miss., haust, 00.000 für Baumwolle, Mais, u. s. w. erhalten soll, welche, von Mneral Grants Truppen niedergebrannt worden sein sollen. Im Jahre 1871 beanspruchte diese bundestreue- Per s?n in derselben Sache 117.000 und legte einen' Eid auf die Berechtigung dieses Anspruches ab. Sie -war aber froh, . daß sie 526.000 erhielt 'und stillte eine Quittung darüber aus, welche zugle ich'die Erklärung enthielt, daß sie .keine weiteren Forderungen an Onkel Sam mehr stelle. Trotzdem setzte sie'1882' den' Erlaß' eines Specialgesetzes für sich durch, welches es ihr möglich machte, einen neuen Anspruch für denselben Schaden" einzureichen, und diesmal forderte sie eine Million Dollars! Sie bekam schließlich noch 35.000, ur.d der betreffende Erlaß bestimmte ganz ausdrücklich, daß sie nunmehr gar keinen Anspruch an die Regierung mehr habe. Trotzdem kam sie 1837 schon wieder mit einem Anspruch anyewackelt; diesmal wurde sie im erwähnten Gerichtshof, sowie im Bundesobergericht abgewiesen. - Aber 1831 nahm das Anspruchs-Gericht die Angelegenheit wieder vor, und jetzt soll Onkel Sam nochmals von ihr um 500.000 gebrandschatzt werden! Das geht denn doch über das Bohnenlied, ist aber nur e i n Beispiel von vielen! Im Ganzen bestimmt jene Vorlaae die Auszahlung von 5713.000, und allein ein Drittel hiervon ist für bundestreue" Einwohner und Einwohnerinnen -des Staates Mississippi oder für Verwandte solcher bestimmt. Mit bedeutender Mehrheit weigert: sich das Abgeordnetenhaus, nach erfolgte? Festnagelung mehrerer dieser Geschichten, die Berathung der Vorläge fortzusetzen. Aber viele der biederen Volksboten stimmten nur deswegen in diesem Sinne, weil die. Vorläge noch nicht genug Anspruchsbewilligungen enthielt. Warum sollten gerade die bundestreuen" Evas töchter von Mississippi und Süd-Caro-!!na so große Schnitte machen,' während ihre Handlanger die ebenso ehrenvollen" und zum Theil viel alteren Ansprüche nordlicher Patrioten beZampsten? Daran scheiterte für den Augenblick der Schwindel. Aber wehe, wenn erst alle faulen Kopse zusammenhalten! - CudaS JndustrZelebe. . Die Meisten, welche den Rauch eine? angeblichen odeij wirklichen HavannaCigarre in die Lüfte blasen, sind nicht bekannt mit den erstaunlichen indu striell-landwirthschaftlichen Fortschritten auf jener' Insel .in .denkten saai
Jayren, unie? hervorragender MitWirkung amerikanischen Capitals. j Aller Aussichten ungeachtet, welche man in der letzten Zeit bezüglich der zukünftigen Zuckerproduction verschiedener Staaten des In- und Auslandes
g:macht hat, ist Cubz zur Zeit bei Weitem das größte zuckererzeugende Land der Erde, und es ist alles Andere eher, als ein Anzeichen von Rüzang hierin bemerklich. Indeß sino die kleinen Plantagen meistens aufgegeben worden, und man hat eingesehen, daß' es nicht möglich sei, mit dem besten in Europa erzeugten Zucker zu concurriren, es sei denn durch verbesserte Maschinerie und ökonomischere Fabricationsmethoden. Die kubanischen Zuckerfabriken sind jetzt fast ohne Ausnahme große und kostspielige Anstalten, welche mit den Maschinen einen Werth von je 5200,000 bis 51.000,000 repräsentiren, und es steckt vorwiegend englisches und amerikanisches Capital darin, während in früherer Zeit nur mit kubanischem Betriebsaeld gearbeitet wurde. Manche der Zuckerselder sind mehrere Tausend Acres groß, und das Zuckerrohr wird mit Eisenbahnen, welche heutzutage die Felder nach allen Richtungen durchschneiden, nach den Fabriken, gebracht. Im verflossenen Jahre wurde. officieller Auskunft zufolge, dreimal so viel Eisen und Stahl, oder die entsprechenden Manufactur-Artrkrl, aus den Wer. Staaten nach Cuba ausgeführt, wie vor vier Jahren. Daneben behauptet sich auch noch der Maschinenimport aus England. Gegenwärtig legt ein amerikanisches Syndicat mehrere Million Dollars Capital in der Begründung einer großen Zuckerplan--tage nebst Fabrik in de? Nahe von Trinidad de Cuba an. Arbeitertrubei" gibt es dort nicht. Eine ähnliche industrielle Entwicklunq macht auch die kubanisch: Tabaksfabrikation durch. Der letzte Negersklave. Es mag kaum glaublich erscheinen, allein nichtsdestoweniger ist es eine Thatsache, daß ein armer Schelm von einem Neger noch volle 23 Jahre nach -der Sklavenemancipation bis zu dem : Tode seines früheren Herrn in that." sächlicher, wenn auch' nicht gesetzmäßi, aer Sklaverei gelebt hat. Anderson Whitaker im County Scott, Virginia, -ist der Vedauernswerthe, welcher das schwere Joch so viele Jahre geduldig getragen hat. Seine Geschichte ist jetzt erst in einem vordem 'Staatsoberge- j richt schwebenden Proceß in die Oef-. fentlrchkelt gelangt, eine Geschichte von dem vollen Vertrauen des arglosen Negers in de oe rnarster. Als das Joch der Sklaverei von dem Nacken der Neger' genommen wurde, wa? Anderson, der den Familiennamen seines Herrn Nathan Whitaker führte, des Letztgenannten Lerbdiener. Vom Zipperlein im höchsten Grade gepeinigt, hatte der Pflanzer Whitaker in Ander-; son einen vorzüglichen und Vertrauenswerthen Wärter, der mit allen seinen' Schwächen wohl vertraut und ihm vollständig ergeben war. Um diesen treuen Diener nicht zu verlieren, machte Whitaker dem vertrauensseligen Reger ; den Vorschlag, trotz der Emancipation ; bei ihm zu bleiben, und verhieß ihm bei seinem - Ableben Haus und Land als Belohnung. Für den vertrauensselig gen Anderson war seines HerrnWunsch ein Befehl und er blieb. Während alle' früheren Sklaven sich der Freiheit erfreuten, verließ Anderson dasHauS seines Herrn nicht und arbeitete unverdrossen. ohne Lohn zu erhalten, wie vor dem Kriege. Endlich, im August 1893. segnete der alte Nathan Whitaker das Zeitliche und der bereits selbst bejahrte Anderson hoffte nunmehr auf die Erfüllung der ihm gemachten Verheißungen. Aber zu seinem Schaden sollte er erfahren, daß zwischen Versprechen und Halten ein gewaltiger Unterschied ist. Als das Testament des Verstorbenen eröffnet wurde, fand sich, daß derselbe dem armen Schelm von Neger nichts weiter als einen alten Gaul im Werthe von etwa 530 vermacht hatte, vonLand und Haus war nicht die! Rede. :Da Anderson! im unbegrenzten Vertrauen auf die Ehrenhaftigkeit seines früheren Herrn und in voller, Unkenntniß mit der Welt mit Letzterem kernen schriftlichen Contract abgeschlossen hatte, so mußte er zum Wanderstabe greifen und das Haus verlassen, in welchem er Jahrzehnte in -erzwungener und -frei-williger Sklaverei - zugebracht , hatte. Sein trauriges, Geschick interessjrte schließlich einen Advocaten und diese? strengte in dem Kreisgericht deS County Scott gegen die Erben von Nathan Whitaker einen Proceß auf Bezahlung des bedungenen Lohnes .an. Allein.der Kläger würde abgewiesen, da er nichts. Schriftliches in Händen hatte, ' und mußte obendrein die Kosten bezahlen. Trotzdem ließ sich der Advocat.' welcher von der Gerechtigkeit' der Forderung seines Clienten überzeugt war von dem weiteren Betreiben der Sache nicht abschrecken; er appellirte air daS StaatsObergericht, welches dieselbe im nachsten Juni' wieder aufnehmen wird. Wird dem alten Sklaven, der Jahrzehnte in Freiwilliger Knechtschaft zugebracht hat, sein Recht werden,? Schwere Verluste. ' Ungeheuer ist der Schaden, welchen der grimmeBoreas, unter dessen furchtbarem Wüthen jüngst -. unser 'ganzes Land schwer! 'zu leiden hatte,' in-dem sonnigen Florida angerichtet hat. 'Eine genaue ziffernmäßige Ermittelung deS Schadens .ist zwar, noch nicht erfolgt allein die . bisherigen Erhebungen lassen keinen -Zweifel daß derselbe sich auf viele Millionen Dollars beläuft. In Gegenden, wo Eis und Schnee nur dem Namen nach bekannt waren, fiel das Quecksilber unter den Gefrierpunkt und in .,Tampa, Tarpaun Springs, Clearwater Harbor. Fort Myers etc. lag der Schnee stellenweise 11-2 Zoll tief. Der Ruin, welcher durch' eine kalte'Luftwelle am 29. December v. X
gönnen war, tjt durch' dieses Wetter vollendet worden. Damals wurden nahezu 2,300,000 Kisten Orangen vernichtet; jetzt sind junge Orangen- und Citronenbäume in Masse getootet, die Gemüsewurzeln sind erfroren und die Aranaspflanzur.gen haben in so hohem Grade gelitten, daß kaum eine Vi::t:I Erndte zu erhoffen ist. Tausende von Acres Land, die mit Wassermelonen. Tomatoes, Zuckereibsen u. s. w. bestellt wäre, bieten ein überaus trauriges Aussehen, denn Alles ist erfroren; das Land muß umgeackert und von Neuem bepflanzt werden. Viele Orangenzüchte? hatten sich auf den Anbau von Gemüse verlegt, um ihren Finanzen aufzuhelfen, und mancher von ihnen dürfte durch Jack Frost" nun vollstänbig ruinirt sein. Da im südlichen Theile des Staates der Saft bereits in die Orangenbäume zu schießen begonnen haue, sind ganze Haine vollständig vernichtet worden und Pflanzer, welche unter normalen Umständen von ihren Bäumen 25 bis 30 Erndten erwarten konnten, müssen neue Anpflanzungen vornehmen. Aber selbst ein sofortiger Ersatz der erfrorenen Bäume ist nicht möglich, da gerade der junge Nachwuchs am schlimmsten gelitten hat. Nach dem Dafürhalten des Herrn James A. Harris von Ocala. welcher für den bestinkormirten 5rannn,iZ
"i'yi -"jjtijv' . ter von Florida gilt, wird die Erndte' für die Saison 189596 in Foloe des Frostes kaum mehr als 100.000 Kisten betragen, während die Durchschnitts-j erndte der drei legten Jahr: sich auf, 5 000.000 Kisten belief und man vor i Eintritt des kalten Wetters für die kommende Saison auf 6.500,000 Klsten gehofft hatte. , Vom Jnlanve. Auö Ober-Wiöconsin wird berichtet, daß trotzdem in den Wäldern eine Menge Schnee liegt, die Verhält nisse für den Transport der geschlagenen Baumstämme nicht besonders günpiz sind, denn bei der großen Kälte ist der Schnee zu trocken, um gute Schlittenbahn zu ermöglichen. Die einzelnen Schlitten, können nicht so stark beladen werden, wie bei etwas gelinderem Wetter und die Zahl der Gespanne muß deshalb vermehrt werden. Selbst das Niederschlagen der Stämme ist mit j mehr Gefahren verknüpft als sonst, da i daS Holz dermaßen gefroren ist, daß beim Fällen die Aeste der gefällten ' Bäume abspringen und nur erfahrene . Holzsaller sich der Gefahr entziehen können von ihnen getroffen zu werden. Aö Fort Keogh in Montana berichtet der Stabs-'Trompeter Chr. Barthelmeß: Am 5. Februar verließen drei Cowboys Namens ; Spencer und Moon, der Namen des dritten ist . unbekannt das Fort, um nach ihrem Kamp auf der Nordseite des Feflowstone zurückzugelangen. Sie geriethen in einen Blizzard und verlo-' ren dett.Weg. Spencer und Moon versuchten sich in Bewegung zu halten, . der Unbekannte aber sträubte sich, und -legte sich unter den Schlitten, um zu schlafen. Diei beiden Anderen mach-' ten Kehrt und es gelang ihnen, Miles City zu erreichen, . von wo aus sich eine Anzahl Leute zur .Stelle deZ Unbe-. kannten auf den Weg machten Er - wurde aber todt unter dem Schlitten gefunden. Die hübsche Stadt Merrill im oberen Wisconsin wird wahrscheinlich eine große Gerberei erhalten. Die Herren H. A. Locke und W. T. Brown, Vertreter der William Tidd Company, welche in Stoneham, Mass., eine Ger berei betreibt, befanden sich vor einigen Tagen in Begleitung des Herrn Louis Jackson von der St. Paul-Bahn in ; jener Stadt und haben stch nach eingehender Prüfung der Sachlage entschlafsen, daselbst eine große Gerberei anzulegen, falls die St. Paul-Bahn ein Seitengeleise nach der neu zu errichtenden Fabrik zu legen bereit ist. Letztereö wird ohne Zweifel erfolgen und es ist mehr wie wahrscheinlich, daß daS ganze Etablissement von Stoneham dorthin verlegt werden wird, was für Merrill einen bedeutenden Vortheil bedeuten würde. .."Einer der berüchtigtsten Räuber in den Kentuckyer Bergen, R. E.' Rader. hat nach vielen von ihm verübten Schandthaten endlich sein wohlverdientes Ende gefunden. Unbegreisliterweise waren die Behörden stets nachsichtig gegen ihn, und noch vor 13 Monaten wurde er vom Gouverneur des .Staates von einer langen ZuchthauS strafe, welche er wegen versuchter Ermordung eines Mannes Namens John Hursh aus Lexington abzusitzen hatte, : begnadigt. Seit einiger Zeit wohnte er in dem Hause einer Wittwe Kätharine McQuinn, vier Meilen von Jackson in Kentucky. Genannte Wittwe meldete sich dieser Tage bei der Polizei und bat. sie zu verhaften, da sie den.Rader erschossen habe. Die Leiche wurde im Bette vorgefunden. Ueber die Beweggründe weigerte sich die Frau vor der Hand Näheres mitzutheilen. - "(Sin entsetzlicher Unglücksfall, dessen Opfer die Gattin und zwei Kinder eines bekannten deutschen Bürgers in dem Vorstädtchen Coraopolis wurden, ereignete sich auf dem Ohio. Frau W.' Siebert, deren Gatte ein wohlbekannter Bauunternehmer und Kohlenhändler inEoraopolis ist, machte sich Vormittags in. Begleitung ihres dreijährigen Söhnchens und eines fünfjährigen Tochterchens auf, um sich über den dort zugefrorenen Strom nach dem auf : dem ' jenseitigen Ufer gelegenen Hayöville.zum Besuch von. Verwandten zu ' begeben. Mit dem jüngsten Kinde auf dem Arme und dem anderen an' der Hand hatte Frau Siebert fast das Ufer von Neville Island erreicht, als plötzlich das. Eis unter ihren Fllßen brach und sie mit ihren Kleinen in die eisigen Fluthen stürzte. Als Siebert Mittags bei seiner Heimkehr erfuhr, daß seine Gattin den gefährlichen Weg über den Strom mit den Kindern 'angetreten.wurd er besorgt und machte sich in.Kegleitung ewes Nachbarn auf,
um sicy zu oerzewrnern, oa? inner Frau und seinen Kindern kein Unglück zugestoßen sei. Seine schlimmsten Ahnungen gingen in Erfüllung. Er fand die steifgesrorenen Leichen der drei Gesuchten im Wasser und theilweise unter dem Eise. Die Leiche des jüngsten Kindes befand sich noch im Arme der Mutter. Das Waffer ist an jener Stelle nur drei Fuß tief, doch waren die Aermsten vermuthlich infolge der Kälte sofort derart erstarr!, daß sie nicht mehr im Stande waren, Rettungsversuche zu machen. Die eit scheint gekommen zu sein, daß die Jugend von mäßig begüterten Eltern auf eine CollegeErziehung verzichten und sich mit der gewöhnlichen öffentlichen Schule begnllgen muß. Zu dieser Ansicht kommt man. wenn man den kürzlich erschienenen darauf Bezug nehmenden Artikel von Prof. Charles F. Thwing liest. In demselben weist er nach, daß die Kosten einer College-Erziehung anhaltend und stetig zugenommen haben, bis sie jetzt an den ersten Instituten unseres Landes größer sind, als das Durchschnittseinkommen einer amerikanischen Familie. Von 1825 bis 1830 betrugen die Kosten eines Studenten durchschnittlich per Jahr $176, wovon die Hälfte auf Wohnung und Lebensunterhalt, und die andere Hälfte auf den Unterricht entfiel. Von 1831 bis 1840 stiegen die Kosten auf $183.10; von 1840 bis 1848 auf $194; von 1849 bis 1860 auf $227. Während der sechziger Jahre betrugen die jährlichen! Durchschnittsausgaben von $263 bis $437. und 1880 hatten sie die Summe von $484 erricht. Die Colleges, welch: Prof. Thwing dabei in Betracht zog, waren solche erster Klasse wie Harvard und Aale. Im Jahre 1821 zahlte ein Student einer dieser beiden Colleges $175, und 1893 waren die Ausgaben auf $687.50 gestiegen. In Colleges wie Dartmouth stiegen die Ausgaben von $101 in 1822 auf $281 in 1393. Angesichts solcher Zahlen liegt die Frage nahe: Soll in Zukunft eine Universttaisbildung blos noch den reichen Klassen offen stehen? Diese Bevölkerungs klaffe hat aber bis jetzt der Welt verhältnißmaßig sehr we. nige Genies gegeben. Die großen Gelehrten. Philosophen. Erfinder und Theologen stammten meist aus den ärmeren Klassen. Sollen sie in Zukunft von dem Privilegium, sich für ihre Lebeasaufgaben auszubilden, ausge schlössen sein? Die Gefahr in dieser Richtuna ist größer als man gewöhnlia annimmt. Bisher galt der Check über $10,000.000, welchen der verstorbene Jay Gould einst für Actien der American Union Telegraph Co. in Zahlung gab, als der größte je ausgestellte; vor einigen Tagen aber : hat H. W. Foung,'. Präsident der United States Mortgage Co., einen Check über $12.273.175 für Thomas McEntire in Brooklyn, N. Y.. ausgestellt. Die Veranlassung zu dieser ungeheueren Zahlung ist die Bildung eines neuen Trust, mit einem Capital von $30.000.000. der die sämmtlichen Lagerhäuser . in Brooklyn. N. F., in seinen Besitz zu bringen sucht und diesen Plan schon zum größten Theil ausgeführt hat. Herr McEntire hat seit drei Jahren Lagerhauser zu diesem Zwecke aufge kauft und sie jetzt an ie neugebildete Gesellschaft übertragen, wofür ihm jetax Check ausgestellt wurde. Der Gould'sche $10,000.000 - Check ging übrigens gleich nach seiner Ausstellung verloren und Jay Gould gab 'deshalb ein Duplikat; später wurde den Gouldschen Erben vielfach mitgetheilt, der verlorene Check sei in Händen gewisser Leute und werde gegen Zahlung einer bestimmten Summe zurückgegeben werden. da er aber sofort für ungiltig erklärt worden war, wurde nichts dafür geboten, und der Check ist seither auch nicht wieder aufgetaucht.
vom VuslitNVs. , SDer vor Kurzem verstorbene Genueser Bankier Leopolds Masfone Alecame, welcher im September 1894 die österreichische Staatsbürgerschaft erlangt hatte, hat sein ganzes, Mi Millionen Lire betragendes Vermöqen der Generaldirektion der öffentlichen Wohlthätigkeit in Trieft hinterlassen. . Aus Jarbeö (Hauteö Pyrenees) wird gemeldet, daß auf den Mannschaftsstuben der dort liegenden Artillerie-Regimenter 14 und 24 Untersuchungen , angestellt worden find, rcil man' verschiedene . anarchistische Schriftstücke in der in der Kaserne stch befindende Militär-Buchdruckerei entdeckt hatte. Zwei &i dieser Druckerei beschäftigte Kanoniere sind in das Mi-litär-Untersuchung?g:fängniß . abgeführt worden. Voreinigen Tagen wurde in Bologna ein Mordversuch auf einen Orchefterleiter gemacht, ohne daß man bis jetzt den Thäter gefunden hat. ' Der KapellmeisterBrancale befand sich beim Klavierspiel im Hause der Sängerin Olghina, als das Dienstmädchen ihn herausrief, da ein Herr ihn zu sprechen wünschte. , Kaum war Brancale auf den Mur getreten, als ein Unbekannter zwei Schüsse auf ihn abfeuerte und dann die Treppe hinunter entfloh. Der Verwundete wurde in'S Hospital ge. bracht, wo man ihm eine Kugel aus einem Arm entfernte., Auf dem Wege von Vor deaux nach Fort Medoc war neulich ein Telegraphenarbeiter mit Ausbesserung der Leitung beschäftigt. 'Hierbei entglitt ihm das Ende eines' DrahteS, fiel auf das elektrische Kabel derStra henbahn und dann zur Erde, wodurch eine kStromverbinduna zwischen dem Kabel und 'der Erde hergestellt wurde. Zunächst stürzten ein Reitpferd und ein Wagenpferd, die den Draht berührten, fcie vom Blitz getroffen todt nieder, dann drei Hunde. Der Reiter des er.sten Pferdes, blieb Unversehrt. Drei Karrenpferde, die sich etwa 50 Yards von dem :Draht , befanden,.' machten plötzlich, wobrscheinlich infolge des.GeenltromeZ.einen ewaltisen Satz, oönl A y
Viele ahnlige
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Gebrauch von Tr. August König's Hamburger Tropfen wieder vollständig hcrge pellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
Blutkrankbeiten m ängste Tochter Elfe litt an HautMMa. die ,UmUUiJUH. ipc zzge 5cn Blutunreinigkeiten waren, ich probirte rerschiedencs ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwieö sich Dr. August König'S Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jeffersonville, Ind. Ilnd erd aullälkeit kit längerer Zeit litt ich an Unrerdaulichkeit, keine 17.. ; ber angewandten Mittel wellte mir helfen, bis ich Dr. August Konkg'S Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen siellten mich in kurze, Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. öeöercten Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte tf c , ,f.e mt Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Hzm. burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.
leöoH weneren Schaden zu neymen. In einem Hause in de: Nähe verbrannte die ganze Fernsprecheinrichtuna. Die 23jährige Marie Smeikal in Wien wurde jüngst von re ligiösem Wahn befallen und zündete sich in der Idee, sie habe so viel: Sünden begangen, daß st: der heilwen Mutter Gottes ein Opfer bringen müsse. mit einer Kerze die Haare an. Wäh rend die Flammen sie umloderien. lag sie auf den Knien und betete inbrünstig, ohne auch nur einen Laut des Scbmerzes hören zu lassen. Glücklicherweise hatte man sie rasch bemerkt, eilte ihr zu Hilfe uad erstickte die Flammen. Die Unglücklich: erlitt Brandwunden an Rücken. Nacken und an beid:n Obrmuschein. Man behielt sie in häuslicher Pflege. Bor einigen Tagen aber eilte sie in einem unbewachten Augenblick aus der Wohnung in die Stefanskirche und benahm sich dort so auffällig, daß die Rettungsgesellschaft berufen weroen mußte, die die Unglückliche auf dr ychiatrische Klinik überführte. Unter den st e l l u n g s Pflichtigen französischen Rekruten des letzten Jahrgangs konnten von 343.000 Stellungspflichtigen 22.000 Mann weder lesen noch schreiben. 6000 Mann waren nur des Lesens mächtig und 65.000 konnten nur das Alphabet. Man ist von diesem Ergebniß in Frankreich um so unangenehmer berührt, als nun seit Einführung des Schulzwanges mehr als 11 Jahre verflössen sind, so daß der Rekruten-5lahr-gang 1893 noch zwei bis drei Jahre unter der Wirkung lnes Gelebes stand und man sonach ein besseres Ergebniß seiner Schulbildung erwarten 'durfte. In Deutschland waren im Jahre 1893 von 253.177 in die Armee und Marine eingestellten . Rekruten nur 617 ohne Schulbildung und die Zahl der Analphabeten vom Jahre 1833 bis zum Jahre 1893 ist von 1.27 Procent auf 0.24 Procent der eingestellten Rekruten gesunken. Solche Thatsachen sind bitter für das Land, das sich noch immer einbildet, an der Spitze der Civilisation au marlcbiren. ä nonstantinopel ver, letzte ein Mann, der des süßen Weines voll war, neulich mehrere Personen. darunter de.-. Hauptcassirer der Cen trälagentur der Eisenbahnen, Slupe. und den Attache des Archivburaus der Pforte, Mazhar Bey, im Ganzen 13 Personen, durch Messerstiche und floh sodann. Die Polizei bietet alles auf. um den Thäter zu ergreifen. Slupe ist seinen Verletzungen erlegen; auch die . Verletzungen anderer Personen sind gefährlich. Der Sultan hat angeordnet, die bedürftigen Verwundeten auf seine Kosten zu unterstützen. In dem bei MährischOstrau gelegenen Dorfe Elgoth spielte sich auf dem dem Gewerken Wondraczek gehörigen Jgnaz-Schachte ein blutiges Drama ab. Der Bergmann Kurka, dem von der Bergwerks-Di-rektion die Entlassung angekündigt worden war, und der sich in dem Glauben befand, daß der Obersteiger Scheuer hieran schuld sei, zog, als er im Schachte mit Scheuer zusammentraf, einen Revolver aus der Tasche und feuerte auf den Verhaßten einen Schuß ab. Die Kugel drang-dem Unglücklichen durch das linke Auge in den Kopf. , Kurka richtete sodann die Waffe gegen die eigene Brust und drückte los. Er zog sich jedoch nur eine leichte Verletzung zu. Beide Vermundete wurden durch Bergkifappen aus dem Schachte in das Witkowitzer Werkspital überführt. Die gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet. Obersteige? Scheuer war früher im dortigen Karolinen-Schachte in Verwendung, woselbst er wegen harter BeHandlung der Arbeiter anläßlich der letztenStreikbewegung entlassen wurde. Seine Verwundung ist eine sehr schwere, aber nicht absolut tödtlich. . , Ungeheures Aufsehen erregt ein von dem Priester Cesareo Percy in Viguera begangene Mord. Dieser geistliche Herr scheint überHaupt eine merkwürdige Persönlichkeit zu sein. Ursprünglich Sergeant, wurde er wegen eines Militärischen VergehenZ zur Strafcompagnie nach den 'africanischen Presidios gesandt. Dann studirte er Theologie und kam als Eaplan nach Viguera in der Rioja, wo er ; im Hause ' einer ' Familie wohnte, deren Tochter er . als 'Haushälterin mit nach Rivasecha nahm, als er dorthin versetzt . wurde. Bald war das Verhältniß der beiden in aller Munde, sodaß sich das Mäd chen veranlaßt sah, zu ihrer Mutter zurückzukehrend Der Mann gab sich damit aber nicht zufrieden. Er. begab sich in bürgerlicher Kleidung ebenfalls nach Viguera,. übersiel die beiden Frauen in ihrer Wohnung, streckte die Mutter, als sie stch weigerte, ihm die Tochter zu überlassen, mit einem Revolverschuß nieder und machte sich dann aus vem Staube.'. Der Gendar-. merie gelang es indeß ihn m seinem Schlupfwinkel aufzustöbern. Nur mit großer Mühe ' konnte sie ihn vor der Qolkswuth schützen. Als er der Leiche gegenüber gestellt wurde, bat er, ein Gebet für . die Seele . der .Verstorbenen vem:en zu vunen. i,.
Falle.
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