Indiana Tribüne, Volume 18, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1895 — Page 3
rr DAS JAHRHUNDERT IN DIE SCHRANKEN ! KEIN GWUSfMlfttL GEHT in FLEISCH ünoBLÜTJ. ÜBER .WIE DER ECHTE TA ü HAHMnOFRir MALZ - EXTR ACT. ALT IJNH RFWAHRT " - w mr wav V,, , 1 , j OlC UNTERSCHRIFT .srTt 1 svi4tfVUi , l (yXfltw" rerjf e ff&sfrA-frtfseAf. KEIN ANDERES IST ECHT , Zermalmten und ganzen Coke zu haben bei itz IntTpolis Gas Co. Telegen 12A UnterltüZt die UNION CO-OPERATIVE Q 11 h v fri V ff dklieöe 9ns Nnw , USifZnaidche. S o. 1:. U' tmü 142 Virginia Röraue. T. E. Somerville, Manager. Such - Material. T. F. SMITHT2R. Haat!?c in Jf-.U Urtata!, ? und S pl i. ea3 rtJonrM. utr-lr iittf 5ring, ftuer ettem 8üpljcU3ili, St.opuxpe, TSpnd Vte tallffben :c. ,c. Office: 1G9 Wekt Vtary lad trahe. Tle?h? 61. Dschdeckerci. Shige uad reraurworlktcdeTacddekr. Siel dicher, Trinidad und Gilfimttt piatt'Däcker. CHe Arte Sompii'tizn-D5cker imt SeRern Ma ttrial. Office : No. 169, 8ard: 180 SS. MarylandS? Werben MI. AndtanasoltS. Snd Theodore Stein, achfolger von S3.C. aderso. 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" ,ekunund andern Lauern. rallk Vaa BtSL Lisa auch voll Blutverinuk. Ich rzcihl:, nine attr alle?, er schickt uiich nach ari? ,ur Vehandlnnz. Ti Professoren denuh itn Ketcuih, welkes N Heu mal iömu er HUQte." Rir 6it fceit Cuellen, R a cfi n. 35 1 u t ( c5 La ad. schien die SrankKeik der. ich verlor zneln Has-r. S.sch wäre zeigten sich am lövetne. aAÜSrrn Oculcs unö t: Sisicht efrsardtg Flecke, kurz, ich Bat eta tatatOtact aker kam nd nadm ich za Z derahmten ir,t,n v rltn : dies nxian ten sich tösch muh zu behznde! uusnzken. nxze Nntedachamkeit i für mich KW Nelkun med?. Ti r , m t f l u n g bracht meuum Baker in in acht graue Haar. Ctn Loh war boffmngklo rerloren. eine verfaulte Malst o veulen. ach NV f)oxt jurtick jefehrt. Kezegntteit wir Prof. a Ban, .2rigiueu. elek Franzosen, tvelch sagte, ti gade ttintm. der ich funcea tonnt ; ft EchVtkgersöd. sanier, settstU Iah? lurulaa erblich mtt Cjw4 stldec von Prof. Oitcoid aittrt tcör 2i. cttt Ie5ti Jzhr (et e o:t Ttmevt. auSqebca ebe und hätt ikrn beinahe ti una zerfressen. Pros l8ttÄlü&4Son54tt3lltMi5ni die Zunge au! schneiden, der dieser rjt heilt idn. ohn diese zu da, r sei dkrühntt. g lehrt und ehr Itch. Sein Name sei Dr. . F. Tbeel. IZI7 Vrch Straße. Pkiladelpdk?.: Ich enunerteOich ff n ÖTlr beim ssl.ijball'vil aesehen z bad und ss besoa ich Baier, rntch zu th u neS nez. Dr. Theel nnterfaette miZ gründlich, edens, ru, Urirt.uz lut. Er lzie: bleibe tetriir und du itrft-fci rden, toarauf txern Vater er !&: Xoctor. S macde au mir eia gückii Ot ran und ittteu nwtne grau vor ine xt 0ta 6e.i 'rr. tt ivt:i-r;'a nnd die Xlier, der ci, i i i,k. kik',:: Niich. den einizen ,,'dil. Junze Männer, nehmt meie arnunz unFeU ju Tr. 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Amerikaner. Neman von Adolf Streckfuß. Fortsetzung Qol ol:z übel nv&lz öcr ilS;ut ihm gestatten, fortzufahren, und btc.i that Kurt, er wendete sich zu den Mordanfall gegen Falk, er wieZ mit siegreicher Berzdtsamkeit nach, dah derselbe zweifellos ausgegangen sei von den Verbrechern, die milf weitere Forschungen gefürchtet hätten, dak der Sägeniüller. wie Doktor Vera rklärt hare, vollkommen davon unterrichtet gewesen sei. datz Falk beabsichtigt hade. beute die Anzeige seiner Entdeckung beim Gericht zu machen, daß er gewußt h:be, welchen Weg Falk nach dem Nothen Haus: zurück nehmen weröe und daß daher geqen ihn der Verdacht, den! Mordanfall gegen Falk verübt zu haden, mindestens ebenso begründet sei. wie gegen den Amerikaner. EineThatsache stehe durch die Aussage des rotben' Andres fest, daß einer der beiden Mör-1 der durch einen Revolverschuß FalkZ! verwundet worden sei. Weder der Amerikaner now der lange Jobst trügen auch nur. eine Spur einer Ver letzung. Wer sei also der Verletzte?. Dies zu erforschen werde die nächste Aufgabe sem. Da gegen den Sagemuller mindestens ebenso großer Ve? dacht vorliege, wie gegen den Amerikauer, forderte Kurt, daß wie dieser, auch zener verhastet und einer genauen arztllchen Untersuchung unterzogen loerde, dann werde sich erweisen, wer durch Falls Revolverschuß verwundet wor den sei." Sie stellen eine Forderung, zu welcher Sie als Zeuge nicht berechtigt sind!" rief der Richter empört. Waren ihm auch durch Kurts beredte Beweisführung einige leise Zweifel aufgestiegen, so fühlte er sich doch durch die Forderung, einen Mann wie den Sagemüller verhaften zu lassen, um so mehr beleidigt, als er sie für einen Eingriff m seine Rechte hielt. Er würde Kurt vielleicht noch herber zurecht wiesen haben, wenn nicht seine Ausmerksamkeit durch die Rückkehr des Gerichtsdienzrs, den er am frühen Morgen nach der Sägemühle mit der brieflichen Vorladung für Schmitz entsendet hatte, gefesselt worden Ware. Es war zwar nicht ganz in der Ordnung, wenn der Richter den Eerichtsdiener in Gegenwart des Zeugen über die Ausrichtung seines Auftrages befragte, aber die Gelegenheit, diesen hochfahre.iden Herrti von Dyssern dadurch zu bescharnen, daß er hören mußte, der von ihm angeklagte Sägemüller werde in kürzesier Zeit erscheinen, um als Zeuge der nommen zu werden, war zu günstig. um nicht eine kleine Unregelmäßigkeit zu entschuldigen. Sie sind schnell zurückgekommen, Schneider,- sagte der Richter, sich zu dem Gerichtsdiener wendend, der bescheiden an der Thür des Amtszimmers stehen geblieben war und die Aufforderung zur Abstattung seines Berichtes abwartete. Jedenfalls bat ' Sie Herr Schmitz begleitet und Sie wollen mir melden, daß er hier ist." Zu befehlen, nein. Haben Sie ihm meinen Brief nicht übergeben?" .Zu befehlen, nein. Er ist plötzlich schwer erkrankt und die Frau hat mir den Brief abgenommen, ihren Mann könne lch nlcht sprechen, hat sie gesagt. Es war keine Vorladung, ich konnte mir deshalb keine Empsangsbeschelnigung geben lassen." Die unerwartete Nachricht berührte den Richter recht unangenehm. Er mußte unwillkürlich daran denken, daß soeben erst der Herr von Dyssern ihn aufgefordert hatte, den 'Sägemülle: eirer genauen ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Er fragte weiter: Was fehlt dem Sagemuller? " Ich weiß es nicht, die Frau wollte nicht mit der Sprache heraus, es muß aber wohl schlimm mit ihm stehen, denn sie sah ganz verstört aus. Ich fragt: sie, ob sie nach dem Doktor geschickt habe. Ja, erwiderte sie, nach Nonnentbal. aber der Doktor Berg sei in der Nacht gar nicht nach Haus gekommen. Sie fragte mich, ob ich vielleicht davon gehört hätte, ob ihm oder einem anderen Doktor, Falk, glaube ich, .lannte sie ihn, vielleicht ein Unglück zugestoßen sei; ich konnte ihr darauf keinen Befcheid geben, aber ein Arbeiter, der mit mir zugleich in daS Haus gekommen war. antwortete für mich, e? erzählte, der Herr Doktor Falk sei gestern Abend auf dem Fußwege nach dem Rothen Hause ermordet gesunden und dieLeiche nach dem Rothen Hause gebrach! worden. ' Da schrie die Frau laut auf. Sie geberdete sich geradezu wie wahnsinnig. Das haben die beidenSchusie gethan!" schrie sie. Ich balte es nicht mehr aus! Das Blut schreit zum Himmel!" Sie brach dann ohnmächtig zusammen; der Arbeiter und eine alte Magd, die auf das Schreien herbeikam, mußten sie in das Haus tragen. Ich aber habe mich in den Wa gen gesetzt und bin zurückaefahren, um meinen gehorsamen Bericht abzustatien! Der seltsame, unerwartete Bericht des GerichtsdienerZ verwirrte den Richter vollständig. - Um über denselben nachdenken zu können, beendete er schnell die Vernehmung fces nerrn von Dyssern. dessen Bitte, den verhafteten Amerikaner im Gefängniß sprechen zu dürfen, schlug er rundweg . ab, dann . entließ er ihn. Sein Glauben an die Schuld des Amerikaners war durch die ZZernehmung des Herrn von Dyssern nicht erschultert, wohl aber war durch den e icht über die sonderbaren AusrufunV, Tn7isT.t öS ;;; St hTnbT?rl aen der Müllerin und über die plötzliche Erkrankung des Müllers der schon durch Kurt angeregte Zweisel gegen den von ihm bisher so hochgeachteten Säge-, müller Schmid stärker geworden.
Har ve? SagemilUer 'der taxiine Freund des Amerikaners? War er vielleicht dessen Mitschuldiger? Nein, nein! Das war undenkbar! Zu fest war das Vertrauen des Richters zu dem trefflichen Mann, um jetzt durch die Worte einer wahnsinnigen Frau und die zufällig: Erkrankung des Sägemüllers erschüttert zu werden. Aber seltsam war es doch, daß diese Krank-. heit gerade in dem Augenblick nnirat, in welchem der Herr von Dyssern seine Verhaftung und ärztliche Untersuchung forderte. Ob es nicht doch vielleicht gebzten !?ar. der Forderung des Herrn von Dyssern nachzukommen? Nein, auf so s-wache Verdachtsgründe hin nicht! Ergaben sich aus einem eingehenden Verhör des Amerikaners'und des langen Jobst .tärkere Gründ: vielleicht? Der Richter befahl, daß ihm der linge Jobst aus dem Gefängniß zum Lerhör vorgeführt werde. Jobst hatte währcnd der Nacht im Gefängniß Z:it zum Nachdenken geabt, als ein wilder, wüster, brutaler Bursche hatte er dasselbe betreten, der Aufseher hatte ihn kaum bändigen können, er hatte geflucht und getobt, nur durch die Drohung, er werde wie ein Tobsüchtiger geknebelt werden, wenn er sich nicht ruhig und vernünftig zeige, war es endlich gelungen, seiner Wuth Einhalt zu thun; jetzt aber erschien er vor dem Richter als ein völlig veränderter Mensch. Eine einzige Nacht der Gefangenschaft hatte ihn gänzlich umgewandelt. Furchtsam, kriechend, demüthig nahte er sich dem Richter, er wagte es kaum, diesen anzublicken und auf die an ihn gerichteten Fragen zu antworten. Der Richter, der mit aro
ßer Genugthuung, die schnellste Mirkung der Gefängnißluft beobachtete und an dieselbe aroke öoffnunaen knüvfte. mußte ihn durch freundliche, gütige Worte ermuthlaen. um ihn uoernalivl 5um Reden zu dringen. Freu ldlich ernst ermähnte ihn der Richter, ein Geständniß abzulegen, nichts zu verschweicen. Durck ein reumutrnaes Bekenn: iuß werde er sich um so mehr eine Milderuna der ibm bevorstehenden bltarc erkaufen, wenn durch dasselbe auch s?in Mituldiaer, der Amerikaner, s.u gleicher Offenheit aezwungen werde; ober die Käre'te Strafe des Gesetzes r-irb ifin treffen, wenn er leuane. denn der Beweis für seine und des Amerikar"rs Scbuld könne auch ohne sem U:ständniß aeführt werden. 5?obst körte zerknirscht diese Mahnung mit an, das Auge hatte er zu Boden 'senkt, und als der Richter seinen Mitschuldigen, den Amerikaner, erwähnte, hob er es. um für einen coment mit einem tückischen Blick den Richter anzuschauen. Als dieser mit seinen ermahnenden Worten zunoe war. rana Jobst wie in tiefer Verzweiflung die Hände. Was soll ich gestehen?" rief er aus. Ich bin ja ganz unschuldig. Ich bin ein armer, unglücklicher Kerl, den der nichtswürdize Amerikaner in's Elend gebracht bat. Ich habe es längst geahnt, daß er ein Mörder und Räuber ist; aber aus Furcht vor ihm, daß er mir an'ö Leben gehen würde, habe ich nicht gewaqt, ibn zu verrathen. ?tö hätte Za sonst auch den guten Dienst verloren und wie soll ein armer Kerl, wie ich, anderswo ein Unterkommen finden?" Und dabei blieb es. auf alle Mahnungen des Richters antwortete er mit in weinerlichem Tone vorgetragenen Versicherungen seiner Unschuld. Ein freiwilliges Gest'ändniß war nicht von ihm zu erlangen, es blieb dem Richter nichts übrig, als ihn durch bestimmte Fragen zu Antworten zu veranlassen, ihn 'vielleicht in Widersprüche zu derwickeln und dadurch zum Geständniß zu zwingen, aber ai" dies gelang nicht. Er hatte sich offenbar gut vorbereitet auf das Verhör. Da 'i .ngefähr wissen konnte, welche Fragen an. ihn 'gerichtet werden würden, hatte er auf jede eine Antwort bereit. ' Er blieb dabei, er wisse von gar nichts. Es war nichts aus" ihm herauszubringen, sein Verhör war durchaus erfolalos, der Richter es. ließ Jobst in das Gefängniß zurückfuhren, und sich! dafür den Amerikaner vorführen. Auch de: Amerikaner erschien dem Richter durch eine imKerker zugebrachte Nacht sehr, aber zu seinem Vortheil verändert. Bei seinen früheren Vernehmungen vor Gericht hatte er sich in der Sicherheit, daß ihm nichts bewiesen loerden könne, schroff ablehnend gezeigt, die gegen ihn vorgebrachten Verdachtszründe hatte er mit höhnischen, treffenden Bemerkungen zu entkräften gewußt. Nicht das Unschuldbewußtsein, sondern ein frecher Trotz hatte sich nach deö Richters Ueberzeugung in sei nem ganzen Wesen ausgesprochen. Heut zeigte er eine ernste, i?ürdi.ze sft,,,, 51",:, Vr 5'5N:.k,:, vÄ c?: gebildetenManneS verneigte er sich be:m Eintreten in daS Amtszimmer vor dem Dichter, schweigend wartete er dessenAnrede ab. Der Richter batte !m Kopf eine ! wohlgesetzte Rede für den Empfang des Amerikaners vorbereitet, ein Meisterstück von einer Rede, welches seine Wir- ! kung nicht verfehlen konnte. Er hielt .n r rt . v.cn.fc-.jt oem lL-sangenen aue oiuiziuiw wi, welche seit einer Reihe von Jahren in der Umgegend von Waldhausen began aen worden seien: bei allen diesen ; Missethaten habe der Verdacht, ihr Ur- ' Heber zu sein, auf dem Amerikaner ge- ' ruht, am stärksten bei dem Postraube. Bisher sei es dem Schuldigen gelungen. aUt gegen ihn sprechenden Beweise u I rl'itsn tftl !f) whTtef ft 3 UlUbtltUUblt, jlgt UWl HIV HU Vl V)' lungen, eine solche Fülle des BeweisMaterials gegen, ihn zu sammeln, daß er der verdienten Strafe nicht mehr entrinnen könne.- Es sei setzt sonnen klar bewiesen, daß er mit seinem Knecht Jobst Ziusommen den Postraub sowohl als den Mordansall egen Doktor Falk U fcfc ?CTrrrea frsfa sfin yiiuvi yuwb. . jjfcifcvi i . ZH s.en könne ihn vor der Verurtheilunz 'und der Strafe nicht mehr schützen, ,'roohl aber könne' er dieselbe durch em reumülblaes Gestgndnik rnildern. . Ein
solches Geständniß abzulegen, durch dasselbe sein Gewissen zu entlasten und sich der Milde seiner Richter zu emvfehln, mahnte der Untersuchungsrichter fcen Amerikaner mit einer Veredtsamseit, der, wie er selbst überzeugt mt, nur ein Mensch widersteben konnte, in roelchem jedes Gefühl erstorben war. Der Amerikaner hörte die lange pa thetische Rede des Richters geduldig an; daß sie einen tiefen Eindruck auf ihn Gemacht haben mußte, bewies er, indem tt: nach dem Schluß derselben tief aufseufzend sagte: Ich bin bereit, das Geständniß einer schweren Schuld abzulegen. Deshalb bin ich in der verzanenen Nacht noch Waldbausen gekomrnen und habe mich selbst dem Gericht
überliefert. Ich bitte, mich freundlich anhören zu wollen." Das Auge des Richters leuchtete auf. Cx'zt solch: B:r:itwilligkeit überstieg seine kühnsten Erwartungen. Mit einigen milden, freundlichen Worten ermunterte er den reuigen Verbrecher, und mit tkfer Aufmerksamkeit lauschte er. als ihm dann der Amerikaner die Geschichte seines Lebens fast mit denselben Worten erzählte, wie er sie gestern Kurt und seiner Tochter Else erzählt hatte. Der Richter kannte durch das Aktenheft, welches ihm der Kreisgerichtsrath Lernau üvergeben hatte, die Geschichte des Dyfsern'ichen Moroes, die Lösung, welche öas uver diesem Kriminalfatl schwebende Geheimniß durch das Geständniß des Amerikaners erhielt, überraschte ihn außerordentlich; aber sie machte ihn zu gleicher Zeit besorgt. Wenn Kurt von Ddiern der Sohn des Amerikaners war, konnte er nicht gezwungen werden, Zeugniß gegen den Vater abzulegen. Em wichtiger Zeuge ging dem Prozeß verloren und dieser wurde gefährdet, wenn der Amerikaner Eicht ein unumwundenes (geständniß ablegte. Mit peinlicher Spannung erwartete der Richter die weiteren Geständnisse. Er. wurde schmählich enttäuscht, als er nun hören mußte, daß der heuchlerische Schurke mit Entrüstung jede Schuld von sich abwies, daß er sogar ein künstlich aufgebautes System von Verdächtigungen gegen den Sägemüller Schmitz mit großer Geschicklichkeit entwickelte, daß er endlich seine feste Ueberzeugung, aussprach Schmitz undJobst seien die beiden lang: gesuchten Verbrecher, und mit der Forderung schloß, der Sägemüller solle verhaftet und ärztlich untersucht werden. damit seine Verwundung durch Falls Revolverschuß konstatirt werde. Dieselbe Forderung hatte auch der Doktor Kurt v. Dyssern gestellt, cr wußte, daß der Amerikaner sein sei, er hatte mit diesem das System der Vertheidigung verabredet. Aber oielleicht war er sogar getäuscht! Wie die ganze. Erzählung die Amerikaners eine Sammlung von ickl zusammengestellten Lügen war, hatte auch seine Vehauptung. er sei der Leutnant Kurt von Dyssern. gar keine Glaubwürdigkeit. Der '.laue Verbrecher wußte, daß ihn für einen in der Nothwehr, z'.'.r Vertheidigung des eigenen Lebens vor dreißig Jahren begangenen Todtfchla keine Strafe treffen könne, deshalb leqte er zum Schein ein reumüthigcs. lhatächlich aber lügenhaft gefälschtes Geständniß ab, um den Zeugen Kurt von Dyssern ganz für sich zu gewinnen und zugleich seinen Unschuldsversich;rungen wegen der übrigen von ihm begangenen Verbrechen. Glaubwürdigkeit zu verleibeu. (gortsetzung folgt.) Die Beichte des Zjcrrn Amadces Tyaddäus. - Ton W. A. Meyer. Er ist nun schon Jahr und Tag todt, der gut: Thaddäus, es kann ihn nicht mehr kränken, wenn man sein Geheim niß ausplaudert, aber wenn er auch noch lebte,', würde er kaum etwas dagegen haben, wenn ich zu Nutz und Frommen derer, die es angeht, von seiner Beichte beichtete. So will ich denn die Geschichte erzählen, schlicht und einfach, mit des guten alten Herrn eigenen Worten. Siehst Du, mein Junge", begann er eines Abends, als er die dritte Partie Schach gewonnen hatte und befrie digt die Figuren einpackte, siehst Du. mein Junge, ich war nun schon siebenundvierzig Jahr: alt. immer noch unbeweibt, und ich selbst hatte schon die Hoffnung aufgegeben, mir einen eizenen Herd zu gründen! Wie das gekommen war? Du lieber Gott, wie so etwas zben kommt! An mir hatte es gewiß nicht gelegen. Als ich noch die Frechheit hatte, zu glauben, ich sei ein Künstler, wie loderte da mein Herz Nicht nur für alles Schöne, sondern b:sonders für alle Schönen! Na. und vorher und nachher war's nicht viel besser! Aber es hatte nie zu etwaö geführt! Lag es an mir, lag es an den Mäd'chen ich weiß es nicht! Ich setzte mich zu Hause hin und machte 'sehr schöne,' schwärmerische Verse lachte nicht, mein Junge, es waren wirklich sehr schöne Verse' aber wenn ich endlich so viel Muth gefaßt hatte, dem Mädchen in schlichter Prosa etwas von dem zu gestehen, was ich in kühnen Versen dem Papier anvertraut hatte., ja dann hatte ihr tags vorher ein anderer alles schon gesagt und mit so viel Gründlichkeit und mit solchem Erfolg daß mir nichts übrig blieb, als in meinem einsamen Kämmerlein meinen Kummer still zu verto:wen, So war ich mlttlermeist siebmundz vierzig Jahre alt geworden, hatte mir die Künstlerideen längst aus dem Kopf geschlagen, war , aber wohlbestallter Zeichenlehrer an der Gewerbeschule in LLaliersrode, als ein bedeutsames Ereigniß eintrat. Frzu Wanda Hart? mann kehrte, nachdem sie ein Jahr am Grabe ihres Gatten in Mentone getrauert hatte, nach Deutschland zurück und ließ, sich in ihrer Vaterstadt Waltersrode nieder!" . . ' waren ' nun zwar 5ünfatHn
Jahre her, seit ich der schönen Wanöa : zu Ehren den Pegasus getummelt hatte, und all die herrliten Gedichte, be-
ginnend mit den berühmten Versen: Als ich dich sah zum erstenmal. Es war in dem Kasinosaal " und endigend mit den resiznirten Zei , len: j So mögen denn des Schicksals Wo gen rollen. Und was mn auch bestimmt ich will nicht grollen." Alle diese Gedichte lagen tief unten vergraben in meinem Archive und, wie ich glaubte, noch tiefer unten in meinem Herzen. Aber als die Nachricht von Wandas Uebersiedlung eintraf, da ergriff mich doch ein: gewisse Unruhe, und Erinnerungen langst vergangener Tage wurden wieder lebendig. Als sie aar erst da war, und ich sie wiedersah in voller Frauenschönheit, von der das junge Mädchen noch nichts ahnen ließ da war es um mich alten Knaben geschehen! Wo ich stand und ging, sah ich nur Wanda. meine Ornamente bekamen ganz bedenklich: W-förmig: Schnörkel, in der Schule wurden die Schüler, deren Namen mit einem W anfingen, von mir ganz besonders bevorzugt, wogegen ich einem sonst gutmüthigen und strebsamen Tertianer ganz gegen meine Gewohnheit eine schallende Ohrfeige applizirte, weil er mir erklärte, er könne die dummeWand da nicht herausbringen. . Nun, Du kannst Dir denken, mein Junge, wenn ich mich schon in der Schule in meinem Amte so närrisch betrug, daß ich Wanda gegenüber meine flammende Liebe erst recht nicht verbergen konnte. Ich suchte ihr durch hingeworfene Worte, leise Anspielungen und alle die kleinen Manöver, in denen die Liebe so erfinderisch ist, anzudeuten, wie es um mich stand, aber ich war meiner Sache nicht sicher. Ich wußte nicht, ob die . Freundlichkeit, mit der Wanda meine Huldigungen entgegennahm, mich ermuthigen sollte, oder ob sie mich am Ende gar nicht verstanden hatte, oö sie nicht vielleicht einem Manne in meinen Jahren ein so juendliches Gefühl gar nicht mehr zutraute! ' Und dann machte mich ein Umstand besorgt. Es war das erstemal, daß ich verl''?bt war, ohne daß mir auch der kleinste Vers gelingen wollte! Das war doch offenbar ein Zeichen von herannahender Geistesschwäche, von Alters-t-. rasmus! Sollte Wanda das nicht Wien, sollte sie das nicht abschrecken? Derartige Zweifel quälten mich unaufhörlich,' ließen mir Tag und Nacht keine Ruhe und zehrten an meiner Gesundheit, so daß meine guten Freunde schon anfingen, mich mit medicinischen Rathschlägen zu bombardiren. cb wußte wohl, daß mir weder Hoffscher Malzextrakt helfen würde, noch Dorschleberthran, aber ich konnte doch den Leuten nicht auf die Nase binden, wo mich der Schuh drückte. Ich war der Verzweiflung nahe! Da, eines Nachmittags, Punkt fünf Uhr, als ich schon den Hut in der Hand hatte, um mich nach meiner tägl'chen Visite von Wanda zu verabschieden, da behielt sie meine Hand in der ihrigen und sagte mit einem schelmischen Lächeln: Wissen Sie. daß es eigentlich höchst unpassend' und mindestens sehr gefährlich ist, wenn Sie mich täglich so sans zMe" besuchen? Sie waren früher schon ein bedenklicher Don Juan und werden im Laus der Zeit nicht besser geworden sein!" , Ich machte eine abwehrende Handbewegung, aber sie ließ sich nicht unterbrechen. Nein, nein!" sagte sie, leugnen hilft da nichts! Sie kann nur eines in meinen Augen rehabilitiren, und das ist eine ganz ausführliche Generalbeichte! Ich muß doch wissen, welch grimmer Wolf sich hinter dieser sanften Maske verbirgt! Morgen ist Sonntag, da haben Sie hübsch Zeit, da müssen Sie mir beichten, aber ganz gewissenhaft und ausführlich, sonst kann von einer Absolution nicht die Rede sein! Sie haben ja vierundzwanzig Stunden Zeit, um in Ihrem Herzen, gründliche Inventur zu machen!" Mit diesen Worten schob sie mich sanft vor die Thüre! Da stand ich nun vor dem Heiligthume, das ich morgen noch einmal betreten sollte, vielleicht, nein, gewiß, um es von da an für immer zu mei den! Wenn ich ihr ehrlich und gewissenhast beichtete und ich rou&ic, daß ich nicht den Muth haben würde, ihr die Unwahrheit zu berichten wenn sie erfuhr, wie oft mein Herz in Flammen gestanden in den langen Jahren, seit ich sie nicht mehr gesehen, sie würde mir ja nicht glauben wollen, nicht glau ben können, daß das, waS ich für sie empfand, eine wahre, echt: Liebe fei, sowahr und echt wie ich sie nie zuvor empfunden! : Und ich würde nach meiner Beichte den Muth gar nicht haben,. ihr das zu gestehen! Die Nacht vom Sonnabend auf den Sonntag war, die schrecklichste meines ganzen Lebens!' In meinem Innern tobte ein furchtbarer' Kampf. . Meine Ehrlichkeit und meine Liebe stritten lange mit einander, aber schließlich behielt doch die Ehrlichkeit die Oberhand! Und, sollte mein, Herz auch diesesmal. wieder leer ausgehen, ich' rM: mir mein' Glück reicht eHlügen! ' So machte ich mich denn am Sonntag gleich , in aller Frühe daran, mein Liebesarchiv zu ordnen. Zwischen welken. Blättern. Eotillonorden und., ijfächertrümmern suchte . ich alle Bittre heraus, und ' ordnete ' si$ chronologlsch! Es gab ine recht stattliche Anzahl von Paketen, jedes mit einem rothseidenen Bande zugebunden und mit ewem Namen versehen. Das waren alles Verse, gereimte und ungereimte! Wenn ich ste hätte Drucken lassen, ryare. eh ein an dicke.?
Band geworden und ich hätte schließlich noch. in den Schriftstellerkalender kommen können, wie Friederike Kempner! Das ist ja gar nicht so übel, und wenigstens wissen die Leute, wo man wohnt und wann man seinen siebenzigsten Geburtstag feiert! Ich kann Dir aber die Versichs-
rung g:ben, mein Junge, daß ich mit ! tausend Freuden an zenem Sonntag noch viel höhere Güter als meine Anwartschaft auf den Schrlftstellerkalender daran gegeben hätte, wenn ich jene Verse nicht geschrieben hätte! Jetzt war aber nichts mehr daran zu ändern! Ich will Dir nun nicht umständlich erzählen, wie lange Zeit ich. brauchte, bis ich aus meinem Zimmer schließlich in den Salon der Frau Wanda gelangte, aber so kleine halbe Ewigkeit muß es doch gedauert haben, mir aber erschien der Moment damals noch viel zu sruh, als ich mit klopfendem Herzen Wanda gegenüber saß. Ich sah vor mich hin und Wanda sah vor sich hin! Dann sah ich so von der Seite zu ihr auf und vermißte zum erstenmal den schalkhafen Zug in ihrem Gesicht. Endlich unterbrach Wanda die Stille, sah ein wenig auf und sagte: Nun?" Aber ihre Stimme klang dabei nicht so klar und bestimmt wie gewohnlich. Ich seufzte tief auf und fagte: Also", und begann mit zitternden Fingern das rothe Seidenband von dem ersten Paket meiner Bekenntnisse zu lösen. ' Das wollte aber nicht gleich gehen, denn die Schleife hatte sich zu einem festen Knoten verwirrt, der sich nicht so leicht lösen ließ! Verzweifelt sah ich zu Wanda auf und wollte, sie gerade bitten, mir zu helfen und ihre Kunst zu versuchen, da, als ich ihr liebes Gesichtchen sah. die treuen dunklen Augen, den süßen Mund und die ganze holde Gestalt, da hättest Du den alten Amadeus Thaddäus' nicht mehr erkannt. Mit einem energischen Ruck schleuderte ich die ganzen metrischen Bekenntnisse in den Kamin, daß die Flammen hoch aufloderten, und im nächsten Augenblick, da hielt ich auch sch?n Monda umschlungen und preßte einen langen, langen Kuß auf ihre rost-, gen Lippen! Endlich machte sie sich sanft auk .riuner Umarmung los. der , Schalk ii Ihrem Gesicht kam wieder zum Vor sch.'in und, mit d;m Finger drohend, sagt: sie: Das war ein: gründlich: Beichte! Und ich bin oroentlich in Verlegenheit, welch: Buße ich Ihnen fü: Ihre großt Sünde auferlegen soll. Ich glaub: lebenslängliche Haft wird die einzig richtige Strafe sein!" Na, da fiel ich ihr denn noch 'mal um den Hals, und b:icht:te weiter, damit sie sich von der ganzen Größe meiner Sündhaftigkeit überzeugen könnte und ihr nicht etwa der, Gedanke käme, mich zu begnadigen. Nun, wie Du siehst, befinde ich mich noch heute in Frau Wandas Gewahrsam, und der Gefangene wie sein gestrenger Wärter hoffen, daß' erst ein später Tod der Gefangenschaft ein Ende machen wird! Siehst Du, mein Junge, ich habe immer, für einen schüchternen Menschen gegolten, aber im richtigen Moment war's doch da und wie! Und nun ein offenes Wort zwischen uns beiden: Du fängst ganz gegen Deine Gewohnheit an, schüchtern zu werden, ich habe Dich schon ein paarmal natürlich ganz zufällig in einer gewissen Gegend getroffen, Verse machst Du auch nicht mehr, nicht einmal mehr schlechte Junge, wenn es die Rechte ist laß alle Redensarten und all den dummen Kram unterwegs, nimm die erste beste Gelegenheit wahr und beichte ihr nach dem Rezept des alten Amadeus Thaddäus!" Der amerikanische Generalconsul in Wien, Max Judd. hat an das Staatsdepartement in Washington die Nachricht gelangen lassrc, daß die kaiserliche, Ackerbaugesellschaft besäTiossen hat. in den Tagen vom 4. bU 7. Mai dieses Jahres in Wien eine inker nationale Ausstellung von Ackerd..-uge-räthen und Maschinen zu veranstalten. Der. Generalconsul schlägt vor. die Ausstellung, ich zu beschicken, da sie. seiner Anficht, eine vorzügliche Gsleaenheit ist. amerikanische Ackerba'.'gz-. räte in Euroeinufüiiren. Dieseitmehralseiuem Jahrhundert in Florenz bestehende englische Bankfirma Maquay, Hooker & Eo. ist in Folge großer Börsenverluste fallit geworden. Die Passivta belaufen sich auf 3 Millionen Lire und -nan befürchtet, daß die Gläubige: aus. zei.-- werden. IHM Seltene alte Violinen.
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