Indiana Tribüne, Volume 18, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und sonntags. Die tSllicbe Tribüne kostet durch den Träger 12 CcntS per Woche, die onntaaS Tribüne-e CentS perWocke. Beide zufamme ILCentS oder , 65 Cents per Nonat. Per Post außerhalb der Etadt zugeschickt tn Jabr. Vorausbezahlung V per fftcci 18 Süd Alabama Straße. 2nd,anavoltb. Znb 20 Februar 1 895 Auch ei Mann im Mond" t D-e Kontuckyer tja&rn es ebenso nt niz, wie die (ialifornier, nöthig, uch bis nach Connecticut zu v!müh:n,w:nn ft excentrisch! Sonderlinge kennen Krnen wollen; tonn 18$ b;r L.augraZStaat scheint ein recht günstiger iisoom für die 6nt.Dick:lung so.cher ZU sein. Zu diesen interessanten Originalen gehören auch einige (oerhältnchmäßig) hochgebildete Kentuckyer, und einer der merkwürdigsten dieser ist der Richter Fenley. Noch erfreut er sich keines Weltruhms, aber in Russelloille und Umgegend kennt ihn jedes Kind so genau wie anderwärts den Kaufmann Schulze. Seine seltsame Lebensweise und Manieren und seine excentrischen Ideen machen ihn zum Gegenstand jener ewigen Neugierde, welche sich an alles irgendwie Gzheimnißvolle haftet, und er ist zur Zielscheibe zahlloser schlechter Witze geworden, ohne sictdavon getroffen zu fühlen. Vor Allem kennt man ihn als den zukünftigen Mann im Monde". Das ist durchaus nicht blos ein bildliche Redensart. Der Richter, ein grauhaariger Mann, der jetzt einige sechszig Sommer auf dein Rücken hat, ist tagtäglich mit Vorbereitungen zu einer R-ise nach dem Mond beschäftigt, sei es per Luftschiff oder auf eine noch viel verwegenere Art, von welcher weiter unten die Rede sein soll. Kein Mensch kann ihn im Scherz vder Ernst davon überzeugen, daß dieser Plai, aussichtslos. und daß nicht gerade er berufen sei, ihn eines Tages zu verwirklichen. Wer weiß, zu was er sich schon verstiegen hätie. wenn seine finanziellen Flüatl twas größer gewachsen wären! Jmm 7hm opfert er jener Idee Alles, was er zu opfern hat. lebt fast ausschließlich lonKäse und Crackers" und in Mri so gesund, wie ein Fisch im Wasser. Er wohnt eigentlich überall; aber die Einsamkeit der Wälder ist sein Lieblingsaufenthalt. Eine Zeitlang soll er auch einmal in einem hohlen Baumstamm gewohnt und von einer Plattform aus, welch: er in den hochsten Aesten des Baumes errichtete, oft stundenlang die Planeten betrachtet haben. Nicht weit von dem Städtchen Russ:llville kann man einen alten Ziegelbau erblicken. Diesen hat fenley selber errichtet, und derselbe ist zur Aufnahme der großen Dampfkessel bestimmt, die er zur Herstellung seiner, nach eigener Idee ersonnenen Flugmaschine benutzen roill. Die !a&reiit stört ibn rie besonders in der weiteren Verfügung seines mondstürmenden Projektes und obwohl er nur geringe Geldmittel aus einmal an dasselbe wenden kann, merkt man ibm niemals irgend etwas von isntmuthigung an. Seine Manie hat durchaus nichts mit Altersschwäche zu thun, sondern schon sein ganzes Leben lang hängt er diesem kühnen Gedanken mehr oder weniger nach. Alle bisher erfundenen Luftschiffe und Flugmalschinen." sagte er jüngst. konnten ihrem Zweck nicht genügen. weil sie alle nach einem d.'rkehrten Princip hergestellt waren. Hat man ein einmal das richtige Princip gef'lnden. so hat man -eigentlich schon ZttiZ. Meine Flugmaschine m u ß ein Erfolg sein; ich weiß das ganz genau, denn ich habe zeitlebens daran studirt." Die Einzelheiten dieser Erfindung hält er natürlich noch geheim, zumal er das Patentamt noch nie bemüht hat. Sein Glaube an diese Fluzmaschine oder i$n Tragweit. kann ab-.c doch kein absolut fester sein, denn Richter Fenley hegt noch eine andere Hoffnung, den Mond zu erreichen, in der Brust, und die ist erst kühn! Er möge sie mit seinen eigenen Worten aussprechen: sobald ich Mitte! genug dasür habe, werde ich auch eine große K an o n t bauen. In diese Kanon: kommt wieder eine kleinere und in letztere wiederum eine kleinere, und so fort, bis ich u einem Geschützlauf gelangt bin, welche: gerade einen Mann bequem aufnehmen kann. Von innen aus werde ich die Kanone abfeuern; es wird dabei Dynamit benutzt, und die Abseuerung geschieht mittels Elektricität. Und IM so: Erst wird aus der größten Staun nur die nächstkleinere abgefeuert. d'mn aus dieser wieder, nachdem sie soweit geflogen ist. wie sie kann, die drittgrößte, und so weiter. Ich habe ausgerechnet, daß iu auf solche Weise in zehn, höchstens zwölf Tagen den Mond erreichen kann, alle Ungeradheiten des Curses mit in Betracht gezogen. Das Abschießen einer Kanone aus" einer anderen braucht nämlich keineswegs bis zum Mond hin fortzudauern, sondern nur. so lange ich mich noch im Schwerkrafts-Bereich tott Erde befinde. Sobald ich aus diesem Bereich hinaus bin. werde ich umgekehrt nach dem Monde zu. durch dessen Anziehungskraft, gezogen werden und ii dem letzten Kanonenlauf ohneSchaden auf ihm anlangen. Zuletzt kann ja dann noch die Fallgeschwindigkeit künstlich verlanqsamt werden." Es h hier die Versicherung wiederbolt (sie mag für Manche nöthig sein), daß Richter Fenley keine Fabelgestalt ist. sondern eine jederzeit greifbare Wirk:chkeit. Er ist nebenbei ein nicht unbedeutender Geschichtsschreiber und hat eine wegen ihrer wundervollen Genauigkeit sehr geschätzte Geschichte jenes Stadions geschrieben. Dieses Werk bietet er. so oft er in das Städtchen IxnrrX auf den Straßen zum Kaufe an. In seinen alten zerrissenen Kleidern könnte er sich mit einem Diogenes messen!

EchmerzenSschrei einer Negerin. DerDeutsche hat von jeher eine besondere Galanterie gegenüber allen iroendwie bedrückten oder verfolgten Völkern und Rassen aezeiqt, selbst wenn diese ZUM autenTbeil ibr Unglück selber Vtt schuldet hatten. Es erscheint daher ganz angemessen, daß die deutschameTitanische Presse auch von einem Büchlein Kenntniß nehme, welches jüngst eine vielgenannte Farbige in die Welt schleuderte.und welches trotz seines zum Theil sehr sensationellen Inhaltes, in der anglo-amerikaniscben Presse fast gar föne Beachtung gefunden hat. Dasselbe stammt aus der Feder von Frl. Jda B. Wells, der Anti-Lynch-Agitatorin zweier Welten, die aus ihxim Heim in Mempbis. Tenn.. weg:n eines sehr bitteren Artikels über diesen Gegenstand, in dem von ihr herausgeg:bmen Blatte The Free Speech", cewallsam vertrieben wurde, nach völliger Zerstörung ihres Eigenthums, dann in England und Amerika die. trotz aller Spötteleien nicht ganz erfolglos gebliebene Bewegung gegen das Lynchmorden organisirte und zur Zeit in der Gartenstadt ihr Quartier ausgeschlagen hat. A Red Record" betitelt sie ihr schneidig geschriebenes Werkchen; man könnte den Titel ungefähr verdeutschen: Ein blutiges Schanddenkmal". Und bissig fügt sie dem Titel bei: Der Civilisation des 19. Jahrhunderts im Lande der Freien und im Heim der Tapferen achtungsvoll unterbreitet". Es ist ein ohne Zweifel interessantes Büchlein, das hier die federgewandte, academisch gebildete Verfasserin geliefert hat. Daß es ganz unparteiisch sei. kann billigerweise nicht erwartet werden. aber die Darstellungen von der entgegengesetzten Seite sind es auch nickt. Möge man auch die farbige Rasse selbst anhören, deren literarische Trutz- und Schutzwaffen bisher so überaus wenige gewesen sind! Bei den unzähligen Betrachtungen über die Negerfrage und besonders über die Lynchmordfrage hat man bisher sich immer darauf beschränkt, zu untersuchen, wieso die Farbigen ausgeartet sein könnten, nachdem sie durch den, Bürgerkrieg zu juristisch freien Menschen geworden waren. Aber man ist auch berechtigt, zu sagen: Ob nicht auch in dem Verhalten der Weißen, welche früher die Herren dieser Farbigen waren, infolge d:r Emanzipation der Letzteren eine Aenderung eingetreten sein könnte? Ueber diesen Punkt mögen nun einige Ausführungen des besagten Alarm-Büchleins folgen: Die Folgen der ungezügelten Herrschaft, welche der Weiße zweiundeinhalb Jahrhunderte lang über den Farbigen ausgeübt hatte, mußten sich naturgemäß noch lange zeigen, auch bei den südlichen Weißen selbst. Während der Sklavereiherrschast besaß dieser den Neger mit Leib und Seele und war daran interessirt, die Seele zu verkümmern, aber den Körper zu erhalten. Trotz aller oft erbarmungslosen MikHandlungen hütete er sich meistens, die physische Kraft des Sklaven zu verringern oder gar ihn zu todten; denn das wäre für den Herrn allemal ein Verlust von mehreren Hundert Dollars gewe sen. Run kam die Aufhebung der Skladerer. Der UUettze hatte kein geletzliches Recht mehr, den emanzipirten Farbrigen zu geißeln, noch viel weniger, ihn zu todten. Aber die Anschauungen und Gefühle, zu denen eine so lanae Gewohnheit den südlichen Weißen erzogen hatte,waren noch g e b l i lben und suchten ihren Ausdruck! Jrgend ein geschäftliches Interesse an Leib und Leben des Farbigen aber hatte der Weihe nicht mehr. So kam es denn, daß der Farbige, der unter allen Umständen, jenen Anschauungen zufolge, hinuntergehalten werden mußte. fortan nicht nur mißhandelt, sondern auch getödtet wurde. Natürlich appellirten diese Unthaten, über welche die Statistik noch nicht einmal vollkommenen Aufschluß gibt (Vfil. Wells versichert, daß in den letzten 30 Jahren im Süden mehr als 10.000 Farbige ohne Form Rechtes getödtet worden seien, und es dürfte dies nicht stark übertrieben sein!) an das öffent'ich: Gewissen. Daher mußte der siid5.che Weiße dem neunzehnten Jahrhundert Entschuldigungen bieten. Diese, Entschuldigungen wechselten ab. Man kann drei Perioden südlicheu Barbarismus während des genannten Zeitraumes unterscheiden, und für jede derselben wurde eine andere Entschuldigung vorgebracht. Die erste Ausrede gegenüber der civilisirten Welt für die Tödtung von Negern war die angebliche Nothwendigkeit, Rassen-Auf-stände" zu unterdrucken. Dabei kamen merkwürdigerweise stets nur Farbige zu Schaden, und die Unterdrückungdes Aufftandes" war gewöhnlich das Werk weniger Stunden. Das Dar die Zeit von 1865 bis 1872. Dann kamen die stürmischen Tage der Reconstructionszeit. Jetzt war die Devise: Um GotteS Willen keine NezerHerrschaft!", und die Kukluz, die Regulatoren u. s. w. führten ihre bluttriefenden gesetzlosen Campagnen. Die Regierung, die den Neger zum Bürger und Stimmegeber gemacht hat, sah sich außer Stande, ihn in seinen Rechten zu schützen. Aber man konnte nicht beständig beHäupten, daß man die Herrschaft des Negers" verhindern müsse, dessen politische Niederhaltung nur zu gut gelang. Die Brutalität aber dauerte noch immer fort. Und jetzt erfand man die dritte Ausrede, die niederträchtigste von allen und die plausibelste. wenn sie wahr wäre: daß Neger getödtet werden müßten, um verbrechensche Gewaltthaten derselben an weißcn Frauen zu rächen! Erst in . .: ;.ierlct3t:n Iahren. und nicht seit Ücinn der Emanzipation, hört man dieser Beschuldigung." gfil. Wells wirft nun folaende Fragen auf: Wie kommt es. daß diese anÜbliche Specialität sich erst in der .."aes!en Zeit entw!r?elt baben soll?

Wie kommt es. das; während aller Iahre der Sklaverei und selbst in den dunklen Tagen der Rebellion niemals eine solche Anschuldigung erhoben wurde. und der Herr, während er im Felde kämpfte, um die Fesseln des Sklaven ze verewigen. Weib und Kind daheim ohne' allen Schutz ließ, auer denjenigen der Dceger selbst? Wie

kommt es. datz man auch lange Jahre nachher noch gar nichts davon gehört bat? Warum haben sich die weißen ?v des Nordens, welche nach dem Krieq m den Süden kamen, um die Millionen ehemaliger Sklaven zu christianisiren. und bei den Weißen des Südens völlig geächtet und schutzlos r, i e c! . rn . waren. Ms auf oie ceger oer.ayen können, sind nie Angriffen von ihrer eite ausgelegt g?w.'en5 3r Unparteiische muft zuaeben. dak dies mindestens schwer ju beantworttnbe ftraam sind. Die Verfasserin erhebt nicht den Anspruch, daß ihre Rasse eine besonders sittenreine sei. ebenso entschieden aber bestreitet sie das ertreme Gegentheil dieser Behauptung. Sie mackt auck auf die Thatsache aufmerksam. daß nach den Anschauungen. , lt. , i v r Pr::v.a roic iie in iveiien jtreiien oes öuuch bis zum heutigen Tag bestehen, jede Mesalliance" zwischen einer Weißen und einem Farbigen eine genügende Grundlaae für die Ansckuldiauna der Vergewaltigung bilde, da nach diesen Anschauungen eine freiwillige Berbindung dieser Art einfach unmöglich sei. Sie verlangt weiter nichts, als in jedem Fall, in dem eine solche Anschuldigung erhoben worden ist, einen unparteiischen Proceß, wie er Jedem gesetzlich garantirt ist, und wie er notorisch in den vorliegenden Fällen nicht stattzufinden pflegt. Das Büchlein ist gespickt mit statistischen und anderen Belegen. Bekanntlich haben sich in den letzten Monaten wiederholt südliche Gouverneure scharf gegen das LynchmordSystem ausgesprochen. Sehr jugendliche Gatten. Da spricht man so viel von Kinderheirathen" im fernen Indien, und ein großer Theil des amerikanischen Publikums weiß nicht, oder wird nur sehr selten daran erinnert, von welchem Alter an in manchen Theilen unseres Landes noch heute der Bund für's Leben zwischen Weiblcin und Männlein möglich ist! Ein Musterstaat in dieser Hinsicht ist das konservative, biedere Massachusetts, woselbst noch immer ein Mädchen von 12 Jahren zum legitimen Ehegespons gemacht werden kann. Man glaube ja nicht, daß die betreffenden Bestimmungen von keiner praktischen Bedeutung mehr seien. Biele kleine Mädch:n in Kinderklei dern sind in der neueren Zeit in Aan-kee-Athen getraut worden, auch im verflossenen Jahr wieder mehrere. Einheimische und Fremdgeborene machen sich diese Verhältnisse zunutze. Einer Entscheidung zufolge, welche niemals umgestoßen wurde, ist in Massachusetts eine Heirath zwischen zwei Kindern, im Alter von über 12 Jahren für das weibliche, und über 14 Jahren für das männliche Geschlecht, auch ohne Zustimmung der Eltern oder Vormünder giltig. trotz anderer Bestimmungen, welche es für Friedensrichter oder Geistliche strafbar machen ine Frauensperson unter 18 oder eine Mannsperson unter 21 Jahren ohne Zustimmung der Eltern oder Vormünder zu trauen." Und was die elterliche oder vormündliche Zustimmung betrifft, so liegt hierin ohnehin nur ein sehr schwacher Schutz, ja gar keiner für viele Mädchen. welche im zarten Alte? von ihren Eltern geradezu im Heirathswege verkauft werden. Solche Fälle sind nicht selten bei der Bevölkerung, wie sie z. B. auf der Nordseite von Boston vorwiegend wohnt: Den niedrigsten Classen der Italiener, der polnischen Juden und der Syrier und Araber. Solche Leute, welche oft nicht einmal in ihrer eigenen Sprache ihren Namen unterzeichnen oder irgend eine an sie gerichtete Frage beantworten können, erscheinen gar manchmal vor demStandesbeamten, um Licenzen für die Heirath von Mädchen im Kindesalter zu erhalten. Vor Kurzem kamen in einer Woche drei dieser Fälle vor. Oft lassen sich die Applicanten nicht mehr sehen. nachdem sie ausgefordert, worden sind, das Mädchen herbeizubringen. In anderen Fällen kommen sie mit dem Mädchen zurück, und man muß sich mit den eidlichen Aussagen bescheiden, die von irgend welchen Landsleuten in Bezug auf das Alter durch Dolmetscher gemacht werden. Häufig wird die Heirathshcenz ohne Weiteres verweigert, bei anderen Gelegenheiten wiederum. besonders im Andrang von Geschäften, wird wenig untersucht, und fünf bleiben gerade. Wir brauchen nicht von Gretna Green zu reden", sagte jüngst einer der betheiligten Standesbeamten, im Vergleich mit den Verhältnissen bei uns ist es in Gretna Green noch schwer, zur Heirath zu kommen! Die Gesetze, wie wir sie jetzt noch haben, wären allenfalls gut genug für kleine Landstadtchen mit ausschließlich einheimischer Bevölkerung, und wo Eurer den Anderen kennt; aber unter anderen Verhältnissen erscheinen sie höchst bedenklich. Jedes Mädchen von 12 Jahren oder darüber, und jeder Junge von 14 Iahren kann mit elterlicher oder Vormund licher Zustimmung verheirathet werden, und die Trauung ist auch ohne Zustimmung gesetzlich, wenn ein Geistlicher oder Friedensrichter veranlaßt werden kann, sie zu vollziehen, selbst wenn die Betreffenden keine Licenz haben. Letztere kann zudem ohne Weiteres ausgestellt werden, wenn keine Eltern oder Vormünder innerhalb des Staa tes vorhanden sind! In den letzteren Jahren haben hervorragende Damen eine Bewegung unternommen Behufs höherer Hinalfrückung des Umgangszustimmungslters 'in Crimmalfällen; aber dies findet keine Anwenduna auf

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vte Kinderheirathen. Warum mit philanthropischen Gefühlen nach Indien schweifen, wo das Gute" so nahe liegt?" Man hat sich schon öfter in Massachusetts über die Berechtigung dieser und jener Geistlichen oder Geistlichinnen" zur Vornahme von Trauungen gestritten. Vor noch nicht langer Zeit wurde eine Entscheidung abgegeben, wonach eine Trauung, die von einer von der Heilsarmee" hierzu ordinirten Person vollzogen wird, ungiltig ist. Trauungen durch Geistliche, welche einer Religionsgemeinschaft angehören, die nicht seit mindestens einem halben Jahrhundert ein bestimmtes, fest umschriebenes Glaubenssystem besitzt, will man nicht gelten lassen. Es finden also nach dieser Seite. Beschränkungen statt , bei denen man sogar ernstlich fragen kann, ob sie nicht auf Kosten der Religionsfreiheit geschehen. Und dabei hat man jenen auffälligen Uebelstand bisher ruhig weiterbestehen lassen! Politische Duellsensation. Noch immer sind die telegraphischen Nachrichten aus den südamerikanischen Republiken im Allgemeinen sehr dürfiig; trotzdem sich verschiedene SpecialdepeschenMgenturen, dieses stiefmütterlich behandelten Welttheiles eifrig angenommen haben, existirt ein systematischer Neuigkeiten-Dienst von dorther noch immer nicht. So ist auch jüngst erst mit der Post die Kunde von einer schrecklichen Tragödie eingetroffen, welche in der argentinischen Republik ganz ungewöhnliches Aufsehen verursacht und in mancher Beziehung an eine berühmte Duell-Tragödie in der Geschichte der Ver. Staaten-irinnert. Einer der einflußreichsten Männer und hervorragendsten Finanzleute in Argentinien, Dr. Lucio de Lopez, war von der Regierung dazu ernannt worden. die Angelegenheiten der Provin-zial-Bank von Buenos Ayres zu untersuchen. Er erstattete den Gerichtshöfen einen Bericht, welcher die Verhaftung des Obersts Sarmiento verursachte. Diese Haftnahme bildete das Tagesgespräch im ganzen Lande, zu mal der Vater des Verhafteten kein Anderer war, als der verstorbene Präsident Sarmiento, dessen Andenken bei den Argentiniern ebenso hoch gehalten wird, wie bei uns dasjenige von Abraham Lincoln, dem Märtyrerpräsidenten. Der junge Sarmiento dkr einstmals auch argentinische Gesandter bei den Ver. Staaten war. auch manchmal in seinem Vaterlande eine bedeutende Rolle sp-ielte, und von dem es heißt, daß er die argentinischen Lade amerikanisirt habe wurde in der ersten Gerichtsinstanz des Betruges und der Budelei schuldig befunden. Er appellirte an den höheren Gerichtshof, und der Proceß vor diesem blieb resultatlos; zwei Richter nämlich stimmten für Bestätigung, und zwei für Umstoßung des erstinstanzlichen Spruches. Nun veröffentlichte Oberst Sarmiento in einer der bedeutendsten argentinischen Zeitungen. La Preusa". einen sehr bösartigen persönlichen Angriff auf Dr. Lopez. Dieser sandte ihm. auf das Zureden hitzköpfiger politischer Freunde und Anhänger, eine Duellforderung zu. Sarmiento wählte Pistolen. Kurz vor den Sterbestunden des al ten Jahres, am 27. December, kam dieses Duell im Velgrano-Hippodrom. im Vorstadtgebiet von Buenos Ayres, zum Austrag. General Mansilla und der argentinische Hilfs-Staatsminister Frances Beazley waren die Secundanten von Dr. Lopez. Sarmiento hatte den General Bosch und den Contre-Admiral Soliar zu Secundanten. Llle an dem Ehrenhandel Betheiligten waren Prominenzen ersten Ranges. Au' 12 Schritte Distanz wurden zweimal Kugeln gewechselt. Beim zweiten Gang stürzte Dr. Lopez verwundet zu Boden; eine Kugel war durch seinen Unterleib gegangen. Man brachte ihn schleunigst in einer Ambulanz nach Hause, und mehr, als 200 der hervorragendsten Bürger von Buenos Ayres umstanden sein Schmerzenslagn und erwarteten mit änzstli cher Besorcmiß das Resultat der Verletzung. Aber alle angewandten Mittel waren vergebens; Dr. Lopez hauchte am nächsten Tag seinen Geist aus. Nach den letzten Postnachrichten war Oberst Sarmiento noch nicht in Haft genommen, und in der ganzen argentinischen Republik herrschte eine so große Aufregung, wie ehedem bei uns. als Alexander Hamilton von Aaron Burr im Duell erschossen wurde. Interessant ist noch der Umstand, daß vor 80 Jahren m Argentinien ein Gesetz erlassen wurde, welches das Duell zu einem todeswürdigen Verbrechen stempelt; dieses Gesetz besteht noch heute zu Kraft, ist aber schon seit langen Jahren nur noch ein todter Buchstabe, wie so diele andere auch. Aus einem stürmischen eben. Es war ein ganzer Mann, der kürzlich im Fankee-Athen in hohem Alter dahingeschiedene Theodor D. Meld, der wackere, glühende Anti-Skladerei-Apostel. Was der silberzüngige Wendell PbillipS in den Schulhäusern von Neuengland that, das und noch mehr that Meld in Ohio und Pennsylvanien. Was der unerschrockene Jüngling dabei durchzumachen hatte, ist bezeichnend für die Behandlung der abolitio nistischen Agitation überhaupt in jener frühen Epoche (Ende der 20er und in den 30er Jahren.) Er begann damit, daß er in Ripley, O., gerade vor den Sklavenplantagen, die auf der anderen Seite deö Flusses lagen, und in beständiger Berührung mit gefährlichen Ra-dau-Banden 13 Reden hielt, unter fortwährender, unmittelbarer Lebensgefahr. Meistens sprach er unter freiem Himmel. Kälte und Sturm

machten ihm dabei gar nichts aus, und in seinem langen Rock, die Fausthandschuhe tragend und mit aller Macht in die zusammengelaufenen, tumultuarischen Haufen hineinschreiend, während die Temperatur nur wenig über Null war. Alle diese Versammlungen kamen derart zustande, das Weld die Gelegenheit am Schöpfe faßte und seine Mitbürger um die Gunst bat, diese Angeleoenheit mit ihnen erörtern zu dürfen. Wenn die Sklavenhalterfreunde keine Antwort mehr auf seine 'Argumente fanden, machten sie Höllenlärm, suchten die Versammlung zu sprengen und b?mbardirten den verhaßten Aufwieder". Ueberall, wohin Weld kam. waren faule Eier in große? Nachfrage. Oft wurden ihm in "einer Woche zw! Anzüge ruinirt. Einmal mußte er.i Vaptistengeistlicher, welcher den Muth hatte, sich neben ihm aus die Tribüne zu setzen, sein S-bicksal theilen. Er:pirte Katzen, Backsteine u. s. w. wurden gleichfalls häufig nach ihm geworfen, und einmal stürzte er bewußtlos zusammen. Mehrmals entging er mit knapper Noth dem Getheert- i'nd Gefedertwerden! Seine besten Freunde aber waren überall die Evastöchter; ihnen hatte er mehrere Rettungen zu danken. vom AuSlanoe. Im Abort des Bahnhofes von Offenburg erschoß sich der Besitze? der großen Sägemühle in Gengenbach, Herr Taubert. Die Motive der That sind unbekannt. JnJmielin (Kreis Pleß) hat der Grenzaufseher Baldeon seine jung? Frau in einem Anfalle von Eifersucht durch 17 Stiche mit seinem Seitengewehr schwer verletzt. Als mehrere Gendarmen zu der Verhaftung des Aufsehers schreiten wollten, begab er sich in sein Schlafzimmer und tödtete sich mit einemSchuß aus seinemDienstgewehr. Baldeon war 26, seine Frau ist 18Lahre alt. Die französische Zollbehorde entdeckte eine neue ArtSchmuggel. der lange in der Weise betrieben wurde, daß Ballen Kaffee, Tabak und Thee in Mouscorn (Belgien) auf die Eisenbahn gebracht und, sobald die französische Grenze erreicht war, in freiem Felde vom Zuge abgeworfen wurden, sodaß sie der Zollüberwachung in Tourcoing entgingen. Die französischen Grenzaufseher witterten Verdacht und besetzten in den letzten Tagen die Bahnstrecke. Bald sahen sie, wie ein Mann einen schweren Sack aus einem von Mcuscron kommendenZuge schleuderte. Ein zweiter Mann, der bald darauf erschien, und den Sack auf die Schulter nahm, wurde verhaftet. Der Sack enthielt Pfeffer. E ine ganze Reihe von Schauerthaten, deren Helden walachische Bauern sind, wird aus Kis-Jenö in Ungarn gemeldet. In Lazur erschlug der Bauer Lut Nicolae Sima seinen älterenBruder wegen eines bedeutungslosen Streites. In Simand erwürgte der Landwirth Vassilie Susorka seine Frau, die ihm Anlaß zur Eifersucht gegeben. In Boja endlich kam es zwischen dem Bauern Joseph Argvelan und dessen Sohn Atyim zu einem Stre:t. Der als zanksüchtig und jähzornig bekannte Vater griff seinen Sohn mit dem gezückten Messer an, worauf Atyim seinem Vater mit einer Axt den Kopf spaltete. Die Mörder erwarten jetzt im Gefängnisse das gerechte Urtheil ihrer Richter. Die Afrikanische Expedition der russischen Geographischen Gesellschaft nach Abessynien und die an Abesiynien angrenzenden Länder hat hat nch nach coskau begeben, und geht von hier nach Suez. Von dort wendet sich die Expeoition über die französische Kolonie Lbol durch die Steppe nach Ankober und Antoto (Residenz des Negus) und weiter in die Berge oonNordAbessynien, und, wenn es möglich ist, auch in die angrenzenden Theile des Susans. Der Führer der Expedition Leontjew, bekannt durch seinen kühnen Ritt nach Indien über Persien und Beludschistan, hat den größten Theil der Kojten der Expedition, die auf zwei Jahre berechnet ist. gedeckt. Das Mitlied der Expedition Dr. Jelissejew hat den naturhistorischen Theil der Aufgaben der Expedition übernommen.wtrd Betrachtungen über die dortige Natur und Bevölkerung sammeln und Kollektionen anlegen; topographische, astronomische und meteorologische Forschungen hat der Artillerieoffizier Swägin übernommen. DieExpedition führt eine Menge von Geschenken mit sich, darunter auch viele Kirchengeräthe, wie Kreuze, Heiligenbilder u. s. w. E s ist eine eigenrhümliche Erscheinung, daß die meisten der in Paris vom Irrsinn Befallenen sich in das Elysee begeben, wo ver eine sich als hohe Persönlichkeit ausgibt, der den Präsidenten der Republik sprechen will, ein anderer wichtige Staatsgeheimnisse zu offenbaren hat u. f. w. Jetzt war es sogar ein plötzlich dem Irrsinn verfallener Gendarm, der sich beim Psörtner des Elysees vorstellte und ihm kurz n dem Wegzüge des früheren Präsidenten Casimir - Perier feierlich erklärte, daß er von dem Congreß zum Präsidenten der Republik ernannt sei und wünsche, sofort in seine Gemächer geleitet zu werden. Der Pförtner, der schon mit vielen solchen Irren zu thun hatte, erwiderte dem Unglücklichen in geziemenden Worten, daß Se. Excellenz, der Herr Präsident der Republik, vorher noch seine Ernennung von dem Militärgouverneur von Paris bestätigen lassen müsse, und daß zu diesem Zwecke, wenn der He?? Präsident der Republik es wünsche, eine Ordonnanz chn dahin begleiten werde. Der Gendarm nahm dieses Anerbieten an und kam auf diese Weise schnell in ärztliche Pflege. Meerschaumpletsen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen te., bei Wm. ncho, 199 Oft Washington t " x -

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NUgUft . . Königs . . Hamburger Bruftthee . Nur in Original Pncketen. 9v.x in Original Packeten. Nn? iu Original Packeten. reis Q X Cents. Cents. Cents. Oom INtaNVS. Nachdem in Texas die Pra richühner fast ausgetilgt sind, will man ?rsuch:n. europäische Fasanen einzu führen. Die einleitenden Schritte sind bereits von Sportsleuten in Waco gethan worden. Bei eine? Toboggan - Fahrt in Sarcoxis, Mo., rannte ein mit Blitzesschnelle einen Bergabhang hinablaufender Schlitten mit solcher Gewalt wider eine Brücke, daß die Insassen hoch in die Luft geschleudert wurden und 20 bis 30 Fuß von der Collisionsstelle entfernt wieder zu Boden fielen. Der Schlitten wurde in tausend Stücke zerschmettert. Die Schlittenfahrer wurden alle mehr oder minder schwer verletzt. Schwerer Eisgang macht auch die Schifffahrt bei Baltimore sehr gefährlich. Der Dampfer Elco" von der Clyde - Linie ist wiede? in Baltimore eingetroffen, da er das Eis an der Mündung des Flusses nicht durchbrecken konnte. Die Barke Carrie Winslow" und der Schooner Wm. H. Houston" verließen den Hafen, kehrten aber nach einigen Tagen zurück. Der ganze Hafen ist voller Schiffe, welche nur darauf warten, daß das Wasser eisfrei wird, um sofort abzufahren. Einer der Passagiere des untergegangenen Dampfers Elbe", der in dem Verzeichniß der unigetommenen Passagiere als I. H. Hahn angeführt wird, war der im New Jorker Stadttheile Hartem wohnende 52 Jahre alte Jsaac H. Hahn, der sich eines großen Bekanntenkreises erfreute. Er war am 8. September v. I. mit der Elbe" nach Deutschland gefahren, um seine Interessen in einer Erbschaft-angele-genheit wahrzunehmen. Er hinterläßt zwei Brüder und vier Schwestern. Die Gattin des mit dem Dampfer Elbe versunkenen Zimmermannes George Henne, welche inRewark. N. I.. wohnt, befindet stch mit ihren fünf Kindern in bedrängter Lage. Menschenfreunde ha ben ihr Unterstützung zukommen lassen, so daß wenigstens der augenblicklichen Noth gesteuert ist. JnderausdemKentuckyUfer des Ohio, nicht weit von Cmcinnati. gelegenen Ortschaft Dayton befindet sich e'.n deutsch:? UnterstützungsVerein, welche? so unerhört dies auch klinkn mag erst nicht recht wußte, rias er mit seinem Gelde anfangen oltt. Es ist dies der Deutsche Arbeiter- und Unterstützungs-Ver-ein von Datiton, Campbell County", welcher am 5. Juni 1860 a?qründet wurde. Von den siebzehn Gründern leben noch fünf. Der Verein besitzt heute ein Vermögen von $300. Er hat einen Theil seines Geldes nicht auf Zinsen ausgeliehen, sondern in der gegenwärtigen schweren Zeit der Noth S3000 unter seine Mitglieder vertheilt. wovon jeder Einzelne, da der Verein über 100 Mitglieder zählt, $29.75 tu hielt. Nach Abzug dieses verthei.'ten Betrages bleibt noch ein Vermögen von $3000. welches für die Unterstützung kranker Mitalieder mebr als a.'nüat. In der Staatsgejetzgebung des Staates Delaware sind einmal wieder Temperenz- und LocalOption - Gesetze beantragt. Gegen die ist nun kürzlich in einer deutschen Bllrgeroersammlung in der dortigen Stadt Wilmington der katholische Pfarrer Sylvester aufgetreten. Er bemerkte namentlich FolMdes: Die Temperenz- und Local - Option - Frage wirft sich hier zur Berathung auf, und ich muß gestehen, daß dieselbe in jeder Hinsicht sich als unpraktisch und nicht zeitgemäß erwiesen hat. Ich spreche zu Euch von dem Standpunkte eines katholischen Priesters, und als solcher stelle ich die Behauptung auf, daß die katholische Kirche niemals ein Gesetz erließ und befürwortete, welches den E.muß von geistigen Getränken ve.'bietet, falls dieselben mit Mäßigkeit gebraucht werden. Im sechszehnten Jahrhundert verbot man in Süd-Ame-?ika den Jndiane?n den Genuß eines gewissen Get?änkes, welches unte? den Einwohne?n viel get?unken wu?de. und dieses ist das einzige Gesetz, welches de? Local - Option - Vo?lage gleichkommt. Wi? Katholiken haben unse?e Festtage. Als in Bape?n das e?ste Bie? gebraut wurde, warf sich die Frage auf, ob Bier an Fasttagen genossen werden dürfe. Ein Kardinal wurde von Rom ausgesandt. um die Angelegenheit zu untersuchen; kurz darauf traf das kirchliche Gutachten von Rom ein, daß man Bier auch an Fasttagen genießen darf. Ich hatte in meinem Stande als Priester Gelegenheit, in Plätzen thätig zu sein, wo das Temperenz - Gesetz in Kraft war. und ich fand, daß dasselbe vielfach übertreten wurde. Um dieses , zu bewerkstelligen, war es nur nöthig, mit einem Arzt bekannt zu werden. und d:e Apotheke lieferte das andere. Es würde ebenso unsinnig sein, das Gewitter und den Blitz zu verdammen, weil dieselben zuweilen Unheil und Schaden anstellen, wie den Verkauf von Bier u?'.d anderen geistigen Getränken." Diese kernigen Worte des katholischen deutschen Prieste?s Sylveste? kirn pen ande?s, als die Tempe?enzfaseleien eines Watte?son und ane?e? englischin irisch - katholischer Temperenzfa natiker! ,

Heilt sicher ftltlfolt Vcinabe ein volle? Jabr plagte $J!l?lN micb ein .5ust?n. lat biftanch".

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