Indiana Tribüne, Volume 18, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1895 — Page 1

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r x o xAT Ss O. AN -fWV K M fvO n r n v V o w v y w i V ' Office: Söo. 18 Süd Alabama Strafte. fi I JaKsgan Indianapolis, Indiana TNittwoch, öen 20. Sebruar 1895, No. 153

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Der Kew York Store. (GiaMiri 1853.)

(Sitte Celcgcnhcit in Taschentüchern. Damen-, Herren und KinderTaschentücher, mit Hohlsaum und farbigen Borten, etwas beschmutzt 5c Sorte geht für 3c daZ Stück. Eine Partie Muster-Taschtntücher mit Seide gestickr, kauften wir von einem Importeur für 50c am Dollar. 10 und 12$c Taschentücher für . 5c 18c Taschentücher für 25c Taschentücher für 35c Taschentücher für 10c 12c 25c IN 13 Office der limih hssi Bcusfl kA 23 ffebruar iAZ. Die associirtxn Vankrn vn Jndionavali sind griitaa. bei 12. Fedruar im, (a lztngton'I ?:', t b) ge chlofse . n diesem lae fi tge O chsel. muffe am Doanerstag. ii. Februar 'l5. bkjahlt werde. Tkrederick VaggZ, Manager. Commercial Club l?oftniimnt Cvv iClÜi vil 11 M e . r n r i v re Auf dem obersten Stock deö Com ' I ereial Club Ekbäulk, b.kg. biet eö einen prnchtvollsn ii&Üc& aus Stadt und Umgebung. DaS feinste Ncstaurant bietet eS wie kein andere Vorzüge I durch Preisuürdiakeit und hochfeine KSch TZ T . vv SriQSriS imJ ü 1 U Ijy ß 6oifIia empfiehlt sich besonders für Erkältungen und alle Arten Halsund XltnQCnUDCl v Hergestellt von NO. 35 Cft Mailand Straße, Zu baben in allen votbeken. Beethoven - Halle, 120 & 126 Oft Marylandstr. ajwi auc ii v uuancu reu vcntötui und eiantt sich vr Abdaltuna v.n Bällen, (TM.r. ev. in . t.:.i Csnzerten und Verfammlun i n jea'icher Art. rTnuc erorn jreunciugn criuui, ociju spttSen, besor sie an'eriTo engagiren. SeuKerit liberale L.d ngungen. Henry Stock, Eigenthümer. rr . v c , n t 74 Süd Delaware Straße. t&ie feinste Cigarre. iaarren. Tabak. Raueberartikel. i gxc&trt uiwati bet iLdiOLXa., 15 Nord JllrnoiS Straße. K o mm t na ch No. 830 Massachusetts Ave mm - tr r i Zum I-Lawooa-qulles 661, Cs ilrVHVWV V ff wo man die besten Getränke und Sigarren und stets einen guten Lunch findet. Wein-Handlttng Meinstuve lil. 106 u. 108 N. Mediän Str. Telephon 351. ZsHIHL A. SCTTTTTXER, 'Bestellungen weiden nach irgend einem latx$il abgeliefert.

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Lditorielles. In Bezug auf die Beutepolitik sind die beiden alten Parteien von dem

gleichen eine beseelt. Ver ganze Zweck der Politik ist für sie die Beute in der Gestalt von Gebühren oder Gehalt bringenden Aemtern. Alle Versprechungen und alle Prinzipien werden deraessen. wenn eS sich um die Beute handelt. Jede der beiden alten Parteien ist eine Reformpartei, aber immer nur wenn die andere Partei am Ruder ist. Bekommt sie selbst die Macht, dann ist? mit der Reform vorbei und dann will man nicht? alt den Vortheil deö Sieges ausbeuten. Augenblicklich besteht in Jndiana eine sonderbare Situation, wie sie nur in Amerika bei unseren mit pirlamen tarischen Regierungdformen gänzlich in Widerspruch stehenden Einrichtungen möglich ist. Die Legislatur hu eine republikanische Mehrheit, während der GuvernSr demokratisch ist. Da Mitglieder der Legislatur für zwei Jahre, der Eouvernör aber für vier Jahre ge wählt wird, so kann eine solche Sltualion leicht eintreten. Der Gouvernör hat die Verwaltungöbeamten für die staatlichen Wohl-thäligkeitS-und Staalsanstalten zu ernennen. Dabei ist natürlich den republikanischen Staatsmännern in un" "Jt?!: unu nc ucicycn uuiuui, u wci? m ju eine aus anderen Staatsbeamten, welche gegenwäit'g ,,,kik1i WitifiltPni ftnh fistfinh tu uuiu tuvuviuuuv vt v u v v . ' r v m ' ' Commission die Beamten ernenne ift tMtVA 6 , im0. krat fchen Beamten durch Republikaner zu ersetzen. Daran wäre nun an sich nichts AuffalendeS. Man ist das u am Ende schon gewöhnt. Aber zwei Dinge muh man dabei nicht übers-hen. Ersten?, daß die Republikaner vor der 7adl ausdrücklich eine Reform in der Verwaltuna der öffentlichen Staa'S.,nstalten versprachen, welche darin oeite Ibea sollte, daß diese Anstal en dem Sinffasse der Parteipolikik entzogen und l'hne Rücksicht auf Parteiinleressen verwaltet werben sollten. Nun aber da die Republikaner die Macht und die Geiegenheit haben, ihr Versprechen auszuführen, thun sie da? gerade Ge genlheil, und rennen wie die hungrigen Wölfe nach eer Beute. Zweiten?, daß eine ähnl che Situa iiuu wi (imuiii ouui(ki v( wnvi vi 1 1 um n V 1 M m X V A von c jetzigen nur dadurch unterschied, daß dab Verhältniß umgekehrt war. Der Gouvernör (vooev) war reoublikanisch und die LeaiSlatur de mokratisch. Als die demokratische Le I giSlatur dem republikanischen Gouver nor daS ate, J5 nör daS ErnennungSrecht nehmen legte der Gouvernör die beBill mit seinem Veto und die Revublikaner wiesen in sittlicher Ent I ' -st k..A1, . v.t . rustung daraus hln, daß eS eine VerI lebuna deS GeisteS der Verfassuna sei. l " dem Gouvernör daö ErnennungSrecht zu nehmen Wo bleibt jetzt der G;ist der Ver fassung ? Unö kann eö ja ganz gleich sein, ob vievublikaner oder Demokraten im Besitze der Aemter sind. Beide versuchen auS den Aemtern heräuö;uschla gen, daS sich herausschlagen läßt und beide sind in puncto Ehrlichkeit gleich unskrupuloS. Aber es dürfte sich für diese beiden Parteien in Zukunft we nigstenS empfehlen, daS Ausstellen von Beiprogrammen und daS BerspreI cqen von vlesormen zu unleriaiien. sondern einfach zu erklären : ES 'st uns um nichts zu thun, als um kie Beute." Dann wären sie wenigstens in einem Punkt- ehrlich. Der deutsche Reichstag hat lc I schlössen, die Regierung zur Berufung einer Münzconferenz aufzufordern, um ein Einverftändnib betreffs der R.hadilitirung deö Silber zu erzielen. Das ist Wasser auf die Mühle unserer S.lberleute. und giebt ihnen neuen und frischen Muth. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so wird die Agitation mu, Min" " ' ' für die vermehrte Verwendung keS

Silbers ,u Eeldzwecken schließlich ron Forke, wurde heu'e bewußtlos auf den gen. Der Herzog kostet 5000, der Fürst $m Sohn einen Paß Cr'olg begleitet sein, und eö mag auch T eppenstufen eine HauseS an der ?cke 2)00, der Graf 1800, der Freiherr nach Rußland. Die Polizei glaubt eS sein, daß sie n cht nur den Iand- der 33. Straße und der Columbia 1200 und der gewöhnliche Adel 00 mit einem Lochstapler zu thun zu haWirthen, sondern auch Geschäsktleuten A.enue aufgefunden. Er wurde in Mark. ben und ist der Ansicht, daß Müller e ne zeitweilige Erleichterung rer'chafft ein Hospital befördert, kam dort wieder Der bekannte Schriftsteller Mlhelm .. ?K ehSr und auch der Arbeiterbewegung einen 'zum Bewußtsein, gab seine Identität Zensen verösse"tl'cht in der Begen- der Graf" seine Vttschwl'ndent

tirnul bringt. Ader selt-st unter

Entwicklung der kapitalistischen Wirthschaft kann dadurch nicht in andere Kanäle gelenkt werden. Augenblicklich ist die Silberkwegung ein Symptom deö Druckes, den der Kapitalismus auf die Landwirthschaft aueübt. Die Bewegung für die

Rehabilitirung deS Silbers geht allen tdalben von der landwirtschaftlichen Klasse auS. Hier in Amerika ift allerdingö auch die Bevölkerung der Silber produzirenden Staaten ohne Rücksicht auf die sonstige Verschiedenheit der ge schädlichen Betriebe in der Agitation thätig, aber daS ift nur als Nebenerscheinung aufzufassen. Der Hauptzweck ist immer der, eine Entwertbung deS Geldes und somit ein Steigen der landwirthschaftlichen Produkte, namentlich des Getreides hervorzurufen. Was kann da? aber nützen ? Selbst abgesehen davon, daß die Interessen der verschiedenen Klassen so antago?,istisch sind, daß jeder Vortheil de? einen K asse Nachkheil für d:e andere bedeutet, ist der Ruin deS Bauers durch den laidwnthschzfllichen Großbetrieb unabwendbar, und wird die Konkurrenz neuer, großer, dünn besiedelter Lände? mit billige Arbeitskraft, wie z. B. Argentiniens für die europäische und die amerikanische Landwirthschaft erdrückend. Die Rehabilitirung deö SilberS gehört wie der Schutzzoll zu jenen armseligen Nothbehelfen, mit denen man glaubt, sich ror d,m Zsammenstur, der kapitalistischen Gesellschaftöoronung beschütz? zu können, aber sie wird sich vergeblich erweisen. So wen g wie der Schutzzoll den Arbeiter vor einr stetigen Verichlechlerung seiner Lage retken konnte, so wenig wird daö Sit der den Landmirkh von dem Wirth shaftllchen Ruin reiten. ,, MsMchichlell. Inland. Wetteraussich ten. Viel wärmeres, schöne Wetterbeute Na bl; wärmeres, bewölktes Wetter und womöl ch Regen Donnerstag T,mperatur: ?vlorlmum 3 iSrad, Mini mum 19 Grad. 4 Bergarbeiter - D e l e g a t en. C o l u m b u S , O , 20 Febr. Die MinerS - Assembly der ArbeitSritter hat folgende Delegaten zum Convent deS neuen oder Secessionisten"-Ver bandeS im nächsten Dezember erwählt: W. B. Wllson, Pennsvloanien; P. H. Penna, Jndiana; ThomaS Bradley. Pennsylvania; JamcS O'Connor, 31 linois; W. (5. Pearce. Ohio. StellVertreter: 3. T. Clarkson, Iowa; I. H. Kennedy, Jndiana; ThomaS ffarry, Iowa; R. L. DaviS, Ohio; Thom.S Lawson, Ohio. . Der Mordprozeß gegen H a y w a r d. MinneapoliS, 20. Febr. Der Zeuge George Grindall stand am Abend des 3. Dezember um 7 Uhr auf der Nordseite der 1. Aoenue zwischen der 4 und 5. Straße und sah dort Fräul. Ging mit einem Buggy herankommen, in wilcheö sich ein Mann setzte und mit ihr davonfuhr. Der Betreffende soll bei weitem nicht so groß wie der Angeklaqte gewesen sein. Im Laufe deö Nachmittags erklärte Grindall, der Anwalt Sharleö Cbert habe ihn zu bestechen versucht, und sich für einen Agenten deS Vertheidigers Erwin ausgegeben; erst später habe er erfahren, daß Ebert im Auftrage der Slaateanwalifchaft gehandelt habe. Julia E. Walker sagte aus, daß sie in St. Paul mehrere Male Fräulein Ging mit einem Manne in mittleren Jahren mit grauem Schnurrbart gesehen ha'e. Nach der Beschreibung handelt eö sich um eine ganz neuerersönlichkeit. Mörder Gentry aufgefunden. Philadelphia, 20. Februar ! S Ukr Moraen. 3arnri R fflntrn d , , -M ' der Mörder der Schauspielerin Magde und sein Verbrechen zu und erklärte,

Außerdem hat Gentry beim Herabspringen von einer RettungSleiter in Z iß' Hotel nach seiner Mordthat einen Schädelbruch erlitten. Seither hat e? sich herumgetrieben, aber nichts ge-

nfin. meil er fiA o8 Rurckt vor Ver, , ö -1 1 - i u finfMinrt iffit ntrrtiit irnnh in 9stfsll M ö 7 JJ....V, ..V . " zu betreten. Hinrichtung aufgeschoben. 3 efferson City, Mo., 19.Feb. Heute Nachmittag bewilligte der Gou vernör Henry Kaiser und Jacob Heinze, welche am nächsten Donnerstag wegen Q mordung von Stockman Brown gehangt werden sollten, einen Aufschub, damit sie sich würdig auf die Hinrichtung vorbereiten können. Kaltblütiger Gattenmord. New Sork, 19. Febr. Einen brutalen Mord beging heute in seiner Baxterstraße 55 belegenen Wohnung der Barbier Vincenzio Nino, indem er seinrr Ehefrau im Beisein seiner beiden kleinen Kinder durch einen Schnitt mit einem Rusirmesser den Kopf nahezu vom Rumpfe trennte. - in m Ausland. Er hält eine Rede. Virchow über BiSmarck. Jensen Über die Umsturzvorlag e". . Berlin. 20 Februar. Professor Virchow, der grobe Gelehrte, hat sich n Wien die vand verlebt und den Wienern seine Meinung über BlSmarck gesagt:. B Smarck hat auf der Höhe seiner Mcht nicht die Freiheit gegeben, san dern om PartlkulariSnuS gtfö.dert. das Zunkerihum großgezogen und die Reaktion gebracht." Diese Meinung wird von den vielen Tausenken, die etwas von Politik und den Tagesereignissen verstehen, getheilt. Berlin, 19. Feb. Die Agrarier oder Krautjunker find bekanntlich alle ginz bescheidene Landwirthe" wenn sie petitioniren Jhrer2U0 000 hatten eine Benkichrltt adsu en U cn, die heute dem Kaiser von einer Deputatien überreicht wurde. Bei diesem Akt zeigte Wilhelm wieder einmal seine Selbsterhebung, indem er den Bittstellern sagte : Die Thatsache, daß Ich den Delegalen eine Audienz bewilligt habe, ist der beste Beweis für daö tiefe Inter sse, welches Ich an der Wohlfahrt der Landwirthschaft nehme. Die Bewegung vom letzten Jabre hat durch Uederschreitung deS gesetzlichen MaßeS mein väterliches Herz betrübt, allein der Umstand, daß der Verband eine Abordnung zu mir entsendet hat, um mir ihre Bekümmernisse und Beschwerden darzulegen, hat jene Wunde wieder geheilt. Ich hoffe, daß auS bei Berathungen deS StaatSrathS etwas ersprießl'cheS für die Landwirthschaft hervorgehen werde. Ich bitte Sie, meine Herren, sich aller verfassungSwidrigen Aufwiegelung zu enthalten. Beten wir zu Gott, daß er gebe, daß die Bemühungen deS StaatSrathS von wohlthätigen Ergebnissen begleitet sein mögen H Die ganze Versammlung erhob sich

dann und sang die Nationalhymne: ntn neunjährigen Knaben nach dem Heil Dir im Siegeökranz". (Wie Erziehungslnstitut der Jesuiten in rührend ') Chyrow in Ealizien gebracht hat. Von Zn titt ini hin bg.ial,.en'iem Kw biwptkt er. daß tt aus . 0 Uwe w . einem Llebesverhaltlß stamme, das Sitzung des Landwlrtheverbanbes Müllkr'mit der - Prinzessin Alexa. wurde ein vom Grafen von Kanitz ge- der Reuß in Washington unterhalten stellte? Antrag auf Schaffung eineö habe, fferner wurde das Bild einer

StaalSmonopolS für den Ankauf deS gekämmten auS dem Auslande einge- " g führten Getreides einstimmig angenommen. Man sieht, die Agrauer befürworten den StaatSsoualiömuS. Sin Mitglied deö preußischen Land--,nm ehr, f,,, f.; .s. tagk, Dr Hahn, sagte er sei gestern vom Fürsten BiSmarck empfangen worden, welcher erklärt habe, daß er sowohl mit den Bestrebungen deS LandwirtheverbandkS, als auch mit dem Antrage deö Grasen v. Kanitz einrera fc f . paden se,. - B er l i n, 18 Feb. Dem preußist en . . L ndtage ist ein StempelfteuergesklZ iür v v r..,..n..,..,v . v V-rleidung von Adelöt.tein zugegenwart" einen Weckcus gegen die Um-

macht. Die Unwissenheit der plumpen Masse übt die Herrschaft auS. Die von Rom regierten, von willenlosen Pfaffen an dieNrne getriebeneHeerde bildeteinen großen Theil der Wählerschaft, den-

trum, Muckerthum und Junkerthum sind vereint. Der Bezeichnung M. D. R. (Mitglied deS deutschen Reichs tageö) bildet heuzutage eine traurige Empfehlung." Der große BiSmarck. Dresden, 20. Febr. In einer Versammlung sächsischer Bürgermeister wurde beschlossen, daß alle Städte mit über 10,000 Einwohnern dem Fürsten BiSmarck daS Ehrenbürgerrecht verleihen sollen. In (Sreiz in Thüringen und in Schleswig ist die Errichtung von Bisrnarck Denkmälern beschlossen worden; BiSmarck Eichen werden Voraussichtlich zu vielen Hunderten gepflanzt werden. Eine gründliche Explosion Hongkong, 20. Febr. ES verlautet, daß bei der Explosion eineS Pulvermagazins in Fort Takao, an der Südmestküste der Insel 2000 Ehinesen getöötet worden seien. Man hatte von der Explosion zwar Kenntniß genommen, glaubt aber ansanglich nicht an den Umfang der angerichteten Verwüstung. Mehr Geld braucht Japan. Tokio, Japan, 20 Februar. Die Regierung wird morgen dem japanesischen Pa lament eine Vorlage unterbreiten, in welcher sie die Bewilli gung von 550.000.000 z :r Deckung der Kosten des Krieges gegen China verlangt. Schiffs-Nachrlchten. Angekommen in : - r -Liverpool: Aurania" von New Sork. R e v I o r k : Tauric" von Liverpoolz Aröanrofe" von Kingston. QueenSton: Teutonic" von New Jork, für Liverpool. Brauch Sie Geld? Louis zu irgend einem Betrage, niedrigne Raten, Rückzahlung nach Belieben gestattet. A. Metzger Agentur, lcke Washington und Pennsvlvania Str., zweiter Stock. (Allerlei. In Kra kau ist ein räthselhafter Mann verhaftet worden, der sich Otto Graf Müller" nennt und 47 Jahre alt sein will. Der angebliche Graf ist anscheinend Pole, sprich: aber auch englisch und deutsch. Er behauptet, der Sohn eines österreichischen oder preußischen Generals Konstantin Graf Müller und dessen Gemahlin, geborene Prinzessin Marie Radziwill, zu sein. Die Satten hätten auf einer Reise nach London die -Schweiz berührt; damals sei er an einem ihm unbekannten Orte eboren worden. Bis zu seinem neun ten Lebensjahre sei er in England geWesen und dann nach Amerika gegan gen, wo er die ärztliche Praxis ausge übt hab?. Daß er im Staate Nebraska ansässiq qewesen. bat er durch Papiere nachzewiesen. In Krakau ist ferner W dak der anaeblicke Graf eiDame bei ihm gefunden, d:e er al W$ feliebie FranMa Wllden w ,,4 TMittmi in r nm Mnger ' trua. zeigt 5i'e Gravirung .ZZr'au v. Müller.' 26. 11. 84." Der angebliche Müller ift weiter als Baron NrSard oder Joachim Rosö ausgctre. ien; damals behauptete er, m:t einer verheirathet zu sein. Paar ist 1834 in Galizien an mehreren Orten aufgetaucht. Auch in Berlin ist der Graf-bekannt. Er hat 1886 als Ingenieur und Rittergutsbean SaA q:geben. Im vorigen Jahre hat er als mUiZ all3 Chrzcew im Hotel Continental einige Tage gewohnt. Die f?j. ri-ii 43 r.x 1007 c: aoi.ze wzum iw ia 1001 C M . . yT I aT? Vr4?9 vi v V ftrn1niiT MlrtT'lt ftT3 7k.?NZ,5s .. Gattin ermordet habe. Diese Qermu-

Eetödtct in 3 Minuten! VE O, iie große Heilkraft. Assistent von Sir Morell MacKmzie und Graf Maetti, erzählt wie er Schmerzen mit Hülfe seiner Mittel tö'tete. Da arößte Geschenk der Menschheit sind d?e Hü'.fsmitUl der Natur.

So mtagbend w.? die Freimaurerhallv'.s zum legten Play von bmen besetzt, die Vens Vonrag bören wollten und die groke Zuhörerschaft ver olat' die oewichti'en Worte mit rer g'rßten Aufme-k'am'eit. Nzch dem Bonrg fraate iln o?r Berichterstatter r,eser Zeit ng auf welche Wcise er die mundervol in Kure, di? ihm zugeschrieben werken, maqe. antwort, te: Ich mache die Kuren Nicht. Ich bin N'ch, mehrim Stande timn Menschen zu heiler, reu ir nno. vr yt eine absoluie Unwayl. yeit, dag em Me,.sch einen anverea tunr.,. tnn, v e zu anveren Mittein zu greisen. Dt Kuren, die hier aus der üh .e vollzogen .rurceu, n o nur daS Nc'Ultat eine' elettli sazen Fluidum . Seinc urkunaen sin' wui-.d.rvoll. Nacd 30 Miruten langem R -. den mit diese? Äed'Zi.l verfliegt die Sleifh n uno o r cy n rz. w t bt Mge. der es rn nur d S W.-k des .luidums Kein Mau, kann i- durch M gneusrn s, Glauben ox ein; guße.ser en ing heü n. ZtLean Si luf .en Sl'chs'ung gthe,,, iövern Sie nicyi Ihre j'. ge.un legen an's Uf.r? G reis cyr. Ebensow nia wird u renke der Mc,!,ch ein S üa iL,se t mit der Erwanung um felren Siuaer l gen, daß dcr S,h umattevö nu- seinem Aöro r in reu Rii,g spri .e ZU Mensch rv.n rtal ch versta..biger ä löst n solche Uiien niit rncvt vom .iker prvch m die Weit posiu, en. Ich kenne uv)tx Wutel un kann Ahnn und an, ) un sagen, wann und wie sie zu aedr iucde.. lind, aber sie müssen linde, n und kuriren." Wäzre.id ieser iiiocfie wi d Ra h. ornU t tion unn Di', rose kostenfrei ertht. ,ir die Konen für Me izin roerren b rechnet. Benos Curative Syrup. (5Oc tu F lasch?) fabrizirt von dem bük,mt n Slan dr ndo . Waffr, ,st da sch euste HeUmit el für Ravosi at, Dysvepsta, Leber. Nieren, Llur und Mag ni rven. schle v'en Ar'priil, Schlaft 'sigkeit u d wenn m,r Veno? ste rric Fluid 50c die Plüsch ) fl., braucht, w rd oie schli mstea und langwik' r gstcn äUe von Ryeum tSm s, Sc,atica, Neuralgia. Lahmun,, schwach: Muskn. ste fe Gelenke uno alle Schmerzen k riren . Venös Lung onic (50c die Flasche), eine sicher mixende Kur für K hl.kopf und L r .enlelden, Br nchialkatarrb, Asthma, H .sten und ?rk'ltun en. Venoi Vi o" (tz2.00 die Flasche), -in H iimittt! für Jmv tenz. s.xueue Schwäche, oerlp'ene ' ow baik'it u. s w Wenos Concentrated Tonic und Nervine ($3.0 die Flasche) ein spezifisches Mittel für Gehirn und Herzleiden, Krämpfe und Rück enmar'leiden, Veitstanz und Nervenzerrüt tung. Sir Morell Mackenzie'S Cure für Taub heit (SI die Flasche) heilt Taubheit und Ohrensausen Veno nebst Stab von Aerzten kann in sei ner Office, 31 West Market Str., konsultirt werden. Sprechstunden: 9 Vorm. bis 8 Nachm. ; Sonntags von 10 bis 4 Nachm. ZCT Philipp Kirsch ist zum gischkommissär wiederernannt worden. EZT Der hiesige deutsche Mehgerverein hielt gestern Abend in der Mozart Halle sein Jahresbankett. Christ. Hendricks, ein 36 Jahre alter Deutscher, der 238 Jndiana Ave. wohnte, wird vermißt. Man besorgt, daß er sich das Leben genommen habe. ECT d. Cotton, 29 Wisconsin Str., wurde gestern Nachmittag an der Massachusetts Ave. von einem Wagen von seinem Fahrrad herabgestoßen und ziemlich verletzt. Trusts und Combinationen find unpopulär. Es giebt aber eine Art Trust." gegen die Niemand etwas zu sagen hat. Dies ift daS Trust oder Vertrauen daß das Publikum hat in Hood'S Sarsaparilla. Ho ob's Pillen sind rein vegetabilisch. EC7 Gestern Abend brach in dem von John Frenzel besessenen und von Otto Grosse bewohnten Hause, 240 Ost Ohio Str., ein Feuer auS und richtete $300 Schaden an. C7 Die Denkmalökommissare baden von Nikolaus Geiger auS Berlin die Mittheilung erhal en. daß der Guß der Heeresastraale zu Anfang April vollendet sem wird. Die Arbeit wird aber nicht vor dem 1. Juli abgeliefert werden können. Der Bauinsvektor bat ht Pläne für daS neue Gebäude deS Indiana Medical College, das an der ycke Market und Misfisfirpi Str. erbaut werden soll, in Händen, das S. bäude soll vierstöckig werden und auSschließlich für Lehkjveckt verwandt vcrden.

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den denkbar günstigsten Umständen'er habe sii selbttmorderischer Absicht fiurz.orlage, ,n welchem eS heißt:' tqung xi aoer du w twqi zu oeweiwird dieS nur zeitweilig sei, denn die einen M.sserftich beigebracht. IDer Liberalismus hat Bankerott ge- fen Skwesen. ' l ' , ,

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