Indiana Tribüne, Volume 18, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1895 — Page 3

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."V-r UJL ICMMII ,So gut ab, wie d!e Reichsten." $a:I V., die Kaiserin Maria Theresia von Oesterreich, Goethe, Beethoven. Sitenf, iano, KSrai aprlvk uns cmc enge r r.? m...jtt...it 'i . t . 5 'J . : f. . Viiumtu iiti, uvkt uvvt i4iiii liuj viv größeren V-NheilZ erfreuen, den Sprudel mit c.ll' seinen Wohlthaten direkt in3 SauZ aebrackt zu erkalten. Die vatoibcii Fonschritte im Verkehrswesen und ' : ' r ind in i modernen Erfindungen machen die speciel len Orten verliehenen Segnungen der Na111? ZM- Allgemeingut. DaS an der Quelle in Flaschen gefüllte Karlsbader Waffer oder dessen konzcntrirte Verdichtrmg. das Karlsbader Sprudelsalz, sind in jeder Apotheke zu haben ; beide haben nicht ihres Gleichen alZ Mittel gegen Störungen des Magens, der Eingeweide, der Milz, der Leber, gegen Nieren und Blasenleiven, gegen Gicht und Zucker krankhcit. Man hüte sich vor Fälschnn gen. EiSner Mendelson Co., Alleinige Agenten, New )orE. Zermalmten und ganzen Coke zu heben bei der Ind'polis Gas Co. Telepyvn 12 Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE ; S a u n d r y, ' Hktrtkie von Uniou WasSmZdche. yto. 133. 140 und 142 iraintq venu, T. E. Sornerville, Manager. Dach - Material. T. F. SMITHER, Händler t LieidaS.Materia!, 3 oeb t l Fkeady Skoftz, wasserdichte Lheettng, feurr eftem AIphaU-FUz, Strohpappe, Dich und Vlt X&Cßiicixttn ic. ic. Oftee: 169 Weft Mary las Strafte. Telepho 1. Dachdeikerei. Sahlge und verantwortliche Dachdecker, kiel dächer, Trinidad und Silntte pöaltDScher. lle Arte SopiflttznDächer mit bekem Ola tertal. Offtee : No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. TclevSon 861. JndtanavollS. Ind. Theodore Stein, achfolger tzsn . 5. Stab et so. 0fl,artFt hon RbfHstt ttnfi sitmnh MV44UttV VVit fcltfrt V V- M lt ' eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. L7o. S OS Market Straße. Jndtanav oliö. Ind. Brill'S Dampf Färberei. (StablirtlSTI.) Herrenkleider geretaigt. gcfärt und revarirt. Damenkletder gereinigt und gefärbt ohne diefel be zu zertrennen. Spiseavorhänae . Shentlle Vortteren gereintzt. Slacee Handschuhe geret igt. Waare werden adgedolt und adgeliefert. S6 k 38 StaffacbuseUS Avnrue. 8vetaae5Sft : R. ?lllwoi trak. CAJI I OBTAIN A Brorr ot taiver ad1 an ta PATENT ? For O MliNN öc CO., wtto bare had ceaxl onest opln'.on, wtlte to MUSS 4c CO.. who bare bad neaxly artr jear' xperinoe In tbe patent businesa. Comtnunicatlona trtotJy eonfldentlal. liandbooU ot la tonnauon concerninc Patents and bow to ob tala tbera aent fre. Alao a eataiogao ox mecbaiw xonni talat La&j mi Patonu taaan tbrongä Maoa Co. receiT mma cieatlflg booka aent fre. Mefianotlealntka Srlentlfls Amerlrnn. and tffare broaabt widelf beroretbe publlowltüoat eost to tbe inventor. This splendid Paper. .' laraed weekhr. eleaantlr lllOBtrated, baa by fax tb Unrast circulttioa of aur aoientifle wo rast circulttioa of aur aoientinc worx m tU9 roria. Bi aüdli 9J a year. sampie ilmr EUlltlon. monthli monthlT. 150 a year. SinffI eonlea aent frea. , 'Ji centa. Krary number contains beao oi piatea, ta oolon, tad photofrrapbs of Ofw Honaea. wtta piana. enaouna ouuaera 10 inow vuo Eätaatdeslints and secure oontracta. Addreaa lUXX CU Äi XORÄ, Uöl Ö8OADWAT. Dr.G.F.Theel, 1317 ?lrch Str., vwaitirii, v. Xtr inziz. wahr Lpuiaiist in Zmtxüa bet heil LiHit, nachoem selbst i berühmteste erzt aller räluerfylgmgen. Dr. Ibeel ist der einjtgt rjt UtjEclt der aUc drei nuftijtiufötn Schulen (du Zltt. dl sicue uno te nui ernaou) itutit nh in einer Behandlung verbindet. Cf bellt YPV.U. ejqwur. und Ha"l,io. Stecht nd ll.F: d Se!df,de,kku und folgen dk us. chwisT dei derbnr"tbten d,r unver ftsirntmftt efiiÄffnff. 9rmji te " r"v. ii ih ii. -m"n"-"M" w die noch so benip eif elt find. Kömmt der schrei! t - CprejstundtN orge's 9ti 5 Uhr. bendt S bK S UZr. Mittwochs und amftaa bi 10 C5r ttmdk,' Eonntag bi, U Uhr. - . i ' - ' -A?f' nxwv aber ehrlicher Jüngling ItN peziallift wA ucclsBeauifaft.- McinJtcrutr war MltSlutschlagund eule.bedckt. ich hatt ,ei..Strtctur arnrovren. .MÄSkW V, ' wd.auzgeaede.V.mreuntz . Warn; fiat) mirlZSV uq, 35 r. Xbccl, 1317 Vk, tr, au laitlcljia. HZ.' i könsultir: der Ih nd eieke lndere kurirt hatt. Dr. Tdkkl war der in zige Dr;t der ich gründlich untersuchte und sagte! 3a; El find rdärlich zugerichiet, da Elimmne, daß S) in 8 Wo den gesehen kabe, aber desslgeit S m, Siath nd ich werd S mitStetHrlirurriren". Ich sag:. Dr Xbffl, ich bin in arm ehrlicher Jung, r sagt. Kosten sind dieseldrn bei, miltelt Leu: bezibik baar. Ui ! ttrirnmtt? beweisen, dezablt bjahlunzi, is, -Ich fhll, mich wie PZeugedor.' ach de pt rfti ZLoaat dr Vedaadluna. Ja etmen, Jabr war !ch ani kurlrt und hatl SS Psunp zuginomme. pti ,'nztA Sedet ist, Gott möchte .'.Ue reich, un, .i,nk.deeDr.Tb 'Jtt tft lif -trtUxy.iU bkfte t nv gutSkr kgsi. VokteendSpeetatn un ire .So !odll;ater der. Menschheit, der.jür Jede thu ' fcftrfc! - ätmtt r, beeidet bet H. 1 -Bi Öt arrtWurg. . . - . - tr; was .rsür ich that. cc. Tkemlnß,

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rrcT Während diese Unterredung w Ä? aiM Nöthen Hause stattfand, hatte Doetor

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SnfJaSr, litt ich an Bitergnug mit ant icimi, iuu jjuui cuuuuui ju viiuutr.,

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Der

Amerikaner. Roman von Adolf Streckfuß. (Fortsetzung zj:zt )roounz nen. niia) ocrjrnij wahren Chara!t:r durchschauen. Seine Ü?itw:sse:lschaft von meinem Nencznir; mit meinem Vetter Kurt, den ich in Lsitbeidizunz meine LebenZ ersofsjn hatte, hatt: er auZZebeutet, um Gelb von mir zu erpressen: nun v:rst:ez er sich sogar zu Drohungen. Waz mir anders ilörig, all zu schneicn2 0et sich zu tarn Uniersuchgörichlj f , , r i begeben, dem n in we:tschnze,fender Mittheilung don seinem Vcrdacht gegen den AmeilkJNZI sowie desm i f.f"t r i l-n neaji ö03il maraie. ??ast unglaublich erschienen dem NIcht:r die wichtigen Aussagen, welche Berg zu Protokoll gab, er wurde durch dieselbe aufs höchste überrascht; aber seine Ueberraschung stieg noch, als ihm, während er gerade dem Doktor Berg daZ von diesem zu unterschreibende fertige Protokoll v:rl2Z, der Gerichtsdierier meldete, der Amerikaner sei soeben vor dein alten Schloß vorgefahren und dertangte trotz der nächtlichen Stunde den Herrn Nichter zu sprechen. Der Amerikaner, dessen Schicksal durch die Aussagen des Doktor Berg besiegelt werden mußte, kam selbst zum Gericht. Das war ein unverhofft Glück! Der Nichter hatte im Stillen gefürchtet, er werde die Nacht zur Flucht benutzen. Diese Furcht war jetzt beseitigt, der Amerikaner konnte verhaftet werden, die nächtliche Stunde schützte ihn nicht, und war es ja nicht nöthig, behufs der Verhaftung in sein Haus einzudringen. Und weshalb kam der Amerikaner? Um seinen Nnecht Jobst des Mordversuchs gegen Doktor Falk anzuklagen und die sofortige Verhaftung desselben zu fordern. Der Verbrecher klagte seinen Mitschuldigen selbst an. Als ihm der Richter eröffnete, daß sein Wunsch in Erfüllung gchen solle, daß aber auch er verhaftet werden müsse, sagte, er sei hierauf vorbereitet gewesen und ließ sich willig ins Gefängniß führen. Nicht so ruhig zeigte sich der lange Jobst. Er folgte zwar bereitwillig dem Gerichtsdiener, als dieser ihn. von seinem Wagen rief, damit er vor dem Nichter seine Aussage abgebe, alö ihm aber der Richter mittheilte, sein Herr, der Amerikaner, habe ihn des Mordverwcks aeaen Doktor Falk angeklagt. gerieth er in eine fürckterliche Wuth. Das wolle er dem Schuft, dem Amerikaner eintränken,- sckrie er. Aus ihn, den Unschuldigen, wolle der MLrder seine Schuld schieben; aber das solle ihm nicht gelingen. Jetzt gebe es keine Schonunq mehr für ihn! Auf's Zuchthaus müsse er!" So schimpfte und tobte er weiter, ti leugnete, den Schuß auf Doktor Falk abgefeuert zu haben; aber dies Leugnen nützte ibm nichts, da nicht nur das Zeugnis des Amerikaners, sondern auch das des Doktor Berg gegen ihn vorlag. Er wurde ebenfalls tro? seines wüthenden SträubenZ inZ Gefananiß abgeführt. Obgleich der Richter einen großen Theil 'der Nacht auf die Verhöre des Doktor Berg, des Amerikaners und des langen Jobst verwendet hatte und nach denselben noch lange Zeit bei den Stammgästen im Greifen geblieben war, hatte er doch schon bei Tagesan brnch keine Ruhe mehr im Bett gefunden. Eine fieberhafte Unruhe trieb ihn nach dem alten Schloß, in velchem sich die Amtsloklitäten des Gerichts und dse Gefängnisse befandzn. Sonst liebte er die Arbeit nicht gerade übermäßig, beute aber k.?nnte er die Zeit Lr nvxi erwarten, in rceiajcr er xt beginnen durste. Sein sehnlichster Wunsch schien der Erfüllung nahe. Endlich lag ihm ein: solche Fülle von: Verdachtsmomenten gegen den verruchten Amerikaner vor, daß gegen diesen zweifellos der Staatsanwalt, die Anklage einleiten konnte und daß die Geschworenen ihr Schul dig sprechen mußten. Es kam nur noch darauf an, das Beweismaterlal durch die Vernehmung noch einiger Zeugen zu vervollständigen und womöglich den Amerikaner und seinen Mitschuldigen, den langen Jobst, durch ein recht gründliches Verhör zum Geständniß zu bringen. Und hierauf hoffte der Ua tersuchungsrichter. Er ., wollte den Amerikaner recht mürbe machen durch stundenlange Verhöre und durch die Vorhaltung des vom Doktor Berq gesammelten Beweismaterlals. Freilich, der Amerikaner war ein hartgesdttener Sünder. er in einem langen Verbre, . ryihn 1ti mit ,I,N mfn unn , ..- ' I TTZTii: 7"Z Nissen- veriraui gemalljl qauz, uiu der dadurch, daß er sich selbst dem (Se richt gestellt hatte und als Ankläger sei n:s Knechts auftrat, glaubte, am besten den Verdacht' wegen des gegen Doktor fTall verübten MordanfallS von rt ao wälzen zu können. Es war gewiß nicht drückende Bewe:sma!erlal voraeleat würde, so daß er einsehen mußte er fo'nnc burdö Leuanen seine üenweiWIc könne durch Leuanen seine verzweifelte Lage nur verschlechtern. Ließ sich aber wirklich zu einem Geständniß nicht bewegen, dann mußte sein Mit schuldiger Jobst zu einem solchen überredet .und ,'nöthigenfalls gezwungm werden. Das war dann Aufgabe des (Zerichtsdieners und GefangnißwärterZ. Natürlich durfte dieser nur einen moralischen Zwang .ausüben, keine un gesetzlichen Zwangsmittel anwe?d?n. Wie er dies that, war seine Sache, darum hatte der Untersuchungsrichter nicht zu kümmern, wenn nur der ' xj.a-.w. . tuiiue jui guiit i ictiviniurt viiti

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ter das Protokoll. Welche prachtvolle ftülle.von Beweismaterial . enthielt es! Nur zu bedauern war. daß Doktor Z?alk nicht vernehmungsfähig war! Der zeistreiche. scharfsinnige Beobachtender wie der beste Detektiv dem Verbreche? nachgespürt hatte und deshalb von ihm zum Opfer ausersehen worden war, mußte ein unschätzbares Zeugniß ablegen können; war doch schon das fast nur aus seine Information begründete des Doktor Berg vom höchsten Werth. Alle die Entdeckungen Falls bildet:n zusammen in ihrer innigen Verbiu dung einen erdrückenden Beweis gegen den Amerikaner, wenn diesem auch vielleicht eine Mitbetheiligung oder auch nur eine Mitiviffenschaft des zweiten Mordversuchs gegen Falk nicht nachaewiesen werden konnte. Weniger w!ch i;g für den vorliegenden Prozeß' war die Mittheilung Bergs, da& Doktor Falk den wahren Namen des Amerikar.ers entdeckt zu haben glaube, daß dieser wahrscheinlich der vor mehr ?ls 20 Jähren steckbrieflich verfolgte Raubmörder Lieutenant von Dyssern sei; indessen hatte auch diese Mittheiluaz eine Bedeutung für den StaatSa lwalt, dem sie Gelegenheit bot, das Vorleben des Angeklagten vor den Geschworenen zu charakterisiren und nachzuweisen, daß der Dyssern'sche Mord der? An fang, der Mordanfall gegen Falk den Abschluß der Verbrecherlaufbahn d-:s Amerikaners bilde. Zur Vervollständigung des kostbaren Protokolls war es nur noch nöthig, diejenigen Zeugen zu vernehmen, deren Wahrnehmungen durch Berg mitgetheilt worden waren, zuerst und vor allen andern den Herrn Doktor von Dyssern, dann, um festzustellen, da& der Amerikaner der Eigentbümer des auf dem Thatort der Posträuber gefundenen Messers sei, den Doktor Settow und den Sägemllller Schmitz. Erst nach Vernehmung dieser drei Zeugen wollte der Richter noch einmal ein

gründliches Verhör mit dem Amerika ner vornehmen, um diesen womöglich unter Benutzung der Zeugenaussagen zu einem Geständniß zu bringen. Er hatte deshalb in der bei ihm beliebten harmlosen Welse die drei Zeugen auf fordern lassen, so schnell, wie 'rgend möglich vor ihm zu erscheinen. Eigentliche rechtskräftige Vorladungen Hatte er tn der Nacht und am frühen Mo? gen, nicht erlassen können, aber er hoffte. daß Herr von Dyssern der durch den Doktor Berg ihm übermittelten münd llchen Einladung Folge leisten werde, an Doktor Settow und den Sägemüller Schmitz hatt? der Richter freundscbaftliche Briefe geschrieben und den an Schmitz schon am frühsten Morgen durch einen Gerichtsboten befördern lassen, den er beauftragt hatte, sich einen Einspänner zu miethen und in diesem nach der Sägemühle zu fahren. Leisteten die drei Zeugen den formlosen Litten keine Folge, dann mußte freilich thre- sormgerechte gerichtliche Vorla dung geschehen. Die Hoffnungen des Richters, dan er nicht genöthigt sein w?rde, die Vorladungen der Zeugen in aller Form Rechtens auZzuschrewen, erfüllten sich zuerst bei Doktor Settow, der, nachdem er kaum den Einladungsbief erhalten haben konnte, sich schon zu seiner Ver nehmung einfand. Er ahnte, daß diese len Amerikaner betreffen müsse, und da er über seinen alten Freund nur, Cwn"' ciu?!',"n Vrnnte, 5"te er stch beeilt, vor Gericht zu erscheinen. Er war nicht wenig erstaunt, als der Richter ihm erklärte, seine Vernehmung habe nur den Zweck, von ihm sichere Auskunft darüber zu erhalten, ob der Amerikaner vor etwa sieben bis acht Wochen von einem Hausirer ein eigenthllmlich geformtes Messer in seiner Gegenwart gekauft habe und ob er die? Messer, wenn eZ ihm gezeigt würoe, Wohl wieder erkennen würde. Obgleich Doktor Settow nicht be griff, welche Bedeutung die von ihm verlangte Auskunft haben könne, nahm er doch keinen Anstand, sie zu geben und alZ ihm dann der Richter das noch mit Rost befleckte Messer vorlegte, wel ches Falk im Grase gefunden hatte, konnte tc nicht umhin anzuerkennen, dies sei unzweifelhaft daZ von dem Amerikaner gekaufte, oder wenigstens demselben vollständig gleich, Mit dieser zu .Protokoll genommenen Aussage war seine Vernehmung been det. er war zu seinem gryßen Aerger gar nicht im Stande, irgend etwas zu Gunsten seines FreundeZ aussagen. ' Auch die Hoffnung des Richters, daß der Doktgr von Dyssern seiner, harm sosen Einladung Folge leisten werde, erfüllte sich früher, als er hatte erwarten können. Kurt war sogleich, nach dem Berg nach dem Rothen Hause w rückgekehrt war und ihm die r.ichterllch? Einladung mitgetheilt hatte, zu Fuß nach Waldhausen aufgebrochen und er klärte sich, hier angekommen, zu seiner sofortigen Zeugenvernehmung bereit. Der sichte? wußte durch Berg, daß Kurt'den Glauben an die Schuld deZ Amerikaners ganz verloren habe, fürchtete, daß der Zeuge ihm einen für den Angeschuldigten parteiisch gesaroi jen Bericht erstatten könne, er hielt eZ deshalb' für seine Pflicht, Kurt auZdruckllch auf seine Zeu?:npsllcht uno darauf, daß er seine Aussagen werde beeidigen müssen, aufmerksam zu ma chen. 'Wie berechtigt die Sorge des Richters gewesen war, das zeigte sich? als Kurt nun berichtete, was er ln-ek , ersten 'von ihm mit Falk im Rothen I Hause verlebten Nacht 'gesehen und Je ' hört hatte. Sein. Beacht lautete ganz l anders, als der des Doktor' Verg Während Berg zu Protokoll erklärt - hatte, der Herr von Dyssern habe in den beiden dunklen Männergestalten, die er vor dem Hause gesehen und deren Ge , spräch er, belauscht habe, ganz 'deutlich den Amerikaner und den langen Jobst erkannt, behauptete Kurt, er habe aller hings die Beiden zu erkennen geglaubt; aber schon damals seien ibm Zweifel ausgestiegen, denn es sei zu dunkel ee Wesen, um die Gesichtszüge und aijaz selbst um die Gestalten genau zu sehen: auch di Stlmmen.selen ihm'sremv'geroelenV nachträgliS aber 'ses ' tiMi .-.. C:- ' ,-. ,

festen Ueberzeugung gelangt, daß von den beiden Männern keiner der Ameri kaner gewesen sein könne. Der Richter hörte mit Schrecken, wie durch diese Aussage des Herrn von Dyssern ein tüchtiges Stück von dem Fundament des prächtigen Aufbaues des Beweismaterials gegen den Ameri kaner abgebröckelt wurde, er war ge zwungen, die Erklärung Kurt's, wie dieser sie gegeben, in das Protokoll auf zunehmen, er mußte sogar fragen, worauf Kurt seine veränderte UeberZeugung stütze und er mußte es mit anhören, daß aus dem Zeugen,' der für die Schuld aussagen sollte, ein Anwilt des Anzuklagenden wurde, der dessen Unschuld mit glühender Beredtsamke'.t zu beweisen suchte. Mit denselben Gründen, mit denen einst Falk seinen Zweifel darüber begründet hatte, daß der Amerikaner draußen vor demHause auf seine Genossen gewartet haben könne, suchte jetzt 5kurt zu beweisen, daß nicht mit seinem Herrn, sondern mit einem Fremden der lange Jobst auf dem Wege vor dem Rothen Hause zusammengetroffen sei. Dann ging er über zu den Verdachtsgründen, welche die Schuld des Amerikaners be weisen sollten. Doktor Berg hatte

ihm die Entdeckungen Falk s mitgetheilt und auf dem lanaen Wege nach Waldhausen hatte er Zeit genug gehabt über diese Mittheilung nachzudenken. Er bewies mit einem Scharfsinn, den er sich selbst niemals zugetraut haben würde, daß alle diese scheinbar so wohl begründeten Verdachtsmomente durchaus bedeutungslos seien, dan sie sämmtlich eben so wohl den Sägemüller Schmitz als den Amerikaner treffen konnten und wirklich trafen. Er vertheidigte jetzt nicht mehr den Amerikaner, er wurde zum Ankläger. Gegen den Sägemüller Schmitz erhob er die Anklage der Urhebersckaft des Post. raubes und des Mordanfalles gegen Falk. - Das war zu viel. So lange' Kurt nur den. Amerikaner veriheidigte, hatte ihn der Richter mißmuthig angehört, um sich den Anschein der Unvarte?llch keit zu wahren, jetzt aber verlor er die Geduld. Er durfte eö nicht mit anhören, daß ein hochgeachteter, ehrenwerther Mann, dem' er selbst unbedingtes Vertrauen schenkte, in unwllrdigerWeise verdächtigt, ;a angeklagt wurde. Zormg. unterbrach er Kurt: aber dieser ließ sich nicht zurückschrecken, er forderte es als sein 'gutes Recht, Alles, waS er zur Sache wisse, auszusagen. . ' Als Zeuge, nicht als Belastungszeuge gegen den Amerikaner, sondern als unparteiischer Zeuge, dessen Aussage , zur Erforschuna der Wahrheit dienen solle, h er hier erschienen. Der Richter müsse hören, auch wenn seine Aussagen nicht den Amerikaner, sondern den Sägemüller.belastetec. (Fortsetzung folgt.) , Kameelzüge. Zur Verwendung im unfruchtbaren Innern von Australien treten die Kameele jetzt jn:Hi und mehr an die Stelle der Zugochsen. Jetzt sind bereits fünf Linien in ununterbrochen:m Betriebe mit Kameelen, von denen über 200 täglich Verwendung finden. Sie haben sich dabei so nützlich erwiesen, daß man thre Zah; so schnell wie möglich zu vermehren sucht. ' Mit Ochsenge spann können, taglich mxx etwa 10 Meilen zurückg'legt werden, während daö Kamsel in.achtj'.hn Stunden' wohl 25 Meilen zurücklegt und ' dabei eine Last von etwa, drei Eentn:rn tragt. Im Innern Australiens gibt Z noch Millionen von Quadratmeilen ' unbskannt:S Land, und gerade auf den großen Vinn:n:b:n:n beabsichtigt man Kamelzüg einzurichten, durch die die verschiedenen Oasen der Civilisation fcichtq in gegenseitigen Verkhr treten rönnen, alö das durch Ochsengespanne möglich wäre. Auf den dürren Step ven und m den schlammigen Bodsn senkungen bei den salz'.gzn'Sezn im Innern , finden die. am::le noch' genügend rauhzS Gras und stachlige Blät ter. wom:t sie sich nähren können. Man bebauptet, daß in Australien gut eine Million Kameek in d:.'ser Weise nütz uch verwendet l?:;d konnten.' Splitter. Der Pessimismus ist gewöhnlich ein verunglückter Optimismus. Seiner Zeit vorauseilen ist groß, wie eZ beschränkt ist, hinter ihr zurückzubleiben, aber verlacht wird beioeZ. Große Geister suchen einem Vor Hilde nachzustreben, kleine ; pflegen e3 blos nachzuahmen. - Wenn man von einem Menschen (at; .Er hat Eeschinao, so meint, man damit, gewöhnlich: Er hat meinen Ve chmack. - ffin Charakter spiegelt sich nicht, selten klarer in seinen Fehlern als in einen Tugenden. v t u ia u y un vcnjpc Nischen Mittwinte? Ausstellung ergibt, wie aus San Francisco berichtet wird, ein- günstiges Resultat, "wenn auch keine zweimalhunderttauscnd Dol larS erübrigt worden sind, wie beim Schluß derselben' angenommen wurde.' Die. Beisteuern zu dem Unternehmen beli.'sen sich ans M(0, ,mo dem VclUn Gatt Park Schenkungen im Gesammkbetrage von $194,000 gemacht worden und nahezu $32.300 besindenz sich als Ueberschutz in der fasst. , Zwezi Männer, welche acht Meilen-östlich von Quincy. Jll.. mit 'em' Graben fines Brunnens beschäf-jigt-waren verschwanden .plötzlich, nachdem sie etwa 12 Fuß tief gegraben hatten. : ES stellte sich heraus, daß die. selben-auf einen wirklichen unterirdischen See gestoßen waren.' Ein Senkblei wurde hinabgelassen, jedoch konnte mit den. zur Stelle befindlichen Seilen kern Grund erreicht werdet Die.' beiden Männzr, rour.den glücklich heraus-z-aaea. Es wird eine aründlicke Untersuchuna deS' Naturwunders an.

tellt Yrrden. : ANch Hohlenlsger. sind i- der Gegend entdeckt 'worden. -.- . . . ' .

Das Telegraphireu ohne Leitung.

Von Lco Silberstein. (Fortsetzung und Schluß) Als die Allgemeine Elektricitätsgestllschast in Berlin an di: Sache herantrat, lag ihr die Aufgab: insofern in bestimmter Form vor, als das Marine- ( amt. die Handelsschifffahrt im Allgemeinen und die Kriegsschifffahrt im Besonderen, ein Hauptinteresse an der Lösung des Problems an den Tag legt:n. Sie b)rd:rt:n einen ihrer tücht'gsten Ingenieure, Erich Rathenau, in England die Versuch: Preeces eingebend zu'studiNN und die gewonnenen Resultat: zu verwerthen. Als Rathenau daran ging, di: gewonnenen Erfahrungen für feine Ideen praktisch zu ! verwerthen, war er vor Allem darauf bedacht, eine Zweideutigkeit in der ' tfonn der Übertragung auszuschließen. Von :n beiden Möglichkeiten, ohne Drahtleitung in die Fern: zu wirken: Jnduction odr Erdleitung, entschloß er sich, für die klärenden Versuch: nur die letzter: zuzulassen. . Dies konnte er dadurch erreichen, daß er den Gleichstrom einer Accumulatorenbatterie benutzte. Da ein Strom nur bei seinem Auftreten und Verschwinden in einen parallelen Draht Ströme indu-cirt,-so waren in diesem Falle FernWirkungen durch Jnduction ausgeschlössen. Als geeigneter Ort für seine Experimente' erwies sich die Station Wannsee, wo er aus der dortigen Licht ccntrale die nöthige Energie zu seiner Verfügung hatte, während das mit mineralischen Bestandtheilen hinreickend durchsetzte Seewasser einen ziemlich genügenden Spielraum' für die Gewinnung brauchbarer Resultate bot. ' Am Ufer wurde ein 500 Meter langer Draht ausgelegt, dessen zwei Enden. mittelst großer Metallplatten im Wasser endeten. Die Platten bestanden aus Zink und boten dem Uebergang des elektrischen Stromes in' die Flüssigkeit eine Fläche von nicht weni ger als IS Quadratmeter dar. Nun war schon -früher im Laboratorium durch Vorversuche des Herrn Dr. Rubens festgestellt worden, daß die Elektricität, von Elektrodenplatte zu Elektrodenplatte nicht geradlinig auf dem kürzesten Wege durch das Seewasser strömte, sondern sich in der Flüssigkeit in weit geschwungenen Kraftlinien über eine große Fläche ausbreitet,' welche Kraftlinien erst in der Nähe der Platten enger aneinanderschließen, um in diese einzutreten. Wird, in dieses Kraftfeld ein metallischer Leiter getaucht, so saugt er gewissermaßen die Kraftlinien an sich, er wird elektrisch. 4 1-2 Kilometer von dieser Primärlinie entfernt, am jenseitigen Ufer, wo Neu-Cladow a. d. Havel liegt, waren zwei Boote ausgelegt, die etwa 50 100 Meter. Abstand von einander hielten. Sie wurden beide durch ein Kabel verbunden, dessen Enden ebenfalls mit zwei großen Zinkplatten in's SeeWasser' tauchten. Indem diese Zink platten in sich die elektrischen Krafttinien aufsogen, entstand in ' dem sie verbindenden Kabel ein Strom, der noch stark genug war, um mittelst eint germaßen feiner Apparate wahrgenommen zu werden. Ein solcher,' trotz seiner Feinheit sehr praktischer Apparat, handlich und bequem, ist das Telephon. Wenn man dem Strom in der Primärstation einige hundert Unterbrechungen in der Secunde gibt, so geräth auf der secundären Linie zwischen den Booten die Membrane des eingeschaltetenHöhrrohres in Schwingungen und tönt. Der in der Primärleitnng angewandte Strom besaß eine Spannung von HO Volt und eine Stark; von 2,6 Ampöre. Die Zahl der Unt:reckung:n in der Hohe von 150 bis 200 pro Secund? wurde durch einen Stromunterbrecher hervorgerufen. Der Ton, den man drühen guf den Booten hörte, sobald man den Empfänger an'S Ohr hielt, war ein eigenthümlich knurrender, voll--kommen verständlicher. Unter den Apparaten an der Primärlinie befand sich noch ein zweiter Stromunterbncher in Form eims MyrsetasterS, des.dekolken Apparates der Telegraphen?imt?,' welcher 'gestattet:, den hervorgeut,tv.n 5nurr:nden Ton in kürzeren oder längeren Intervallen zu unterbrechen,, so' daß man kürzere oder längere Höxzeichen hervorrufen konnte. Dadurch war man im Stande, die im Telegraphenwesen übliche Morseschrift, i. -. o.e za aus rurzen uno langen eicyen. yunklen und Strichen, gebildet ist, kn's Akustische zu übersetzen. Zwei im Abhorchen vyn - Telegrammen . geübte Telegraphenbeamte,, die sich in den Booten 'befanden, konnten denn 'auch mit Leichtigkeit -die am Lande auf dn Vrimarlinie aufgegebenen!! Nachrichten verstehen, . - ? Der Erfolg ist nicht zu unterschätzen; der Fortschritt gegenüber Preeces' Versuchen eigt sich alZ ein bedeutender. Während Preece bei eii.er Uebertragungsdistanz von 5 Kilometern eine Drochtbasis von ungefähr 2370 Metern benöthigte und, einen Strom von 7,5 Ampöre (bei 192 Stromunterhrechun gen in der Secunde), ßcnütc oen Versuche ,athenauv : für dieselbe Entfernung 500 " Meter langer und ein Strom von nur, 2,5 Ampöre.. Die Rathenau'sch? Einrichtung hat noch außerdem eine außeror ientliche Einfachheit 'für sich, die Fähigkeit einer leichten und schnellen In hetriebstellung, wie sie für die Feld telegraphie und sür die Zwecke der Maint von großem Werthe ist. - Aber die Rathenau'schen Versuche in der vollkommenen Form, 'wie sie jetzt vorliegen,- lassen mit Bestimmtheit erwarten, daß diese Telegraphie auf bedeutend weitere Strecken des Meeres hinaus sich ausdehnen läßt. In der Eile, mit welcher die Einrichtungen ge-. troffen wurden, fehlte eine, Reihe von Apparate,, so daß man sich mit interimiftischen Mitteln behelfen ' mußte. Ein solches' war ' der Stromunterhrecher,. der nur 150 bis 200 Unterbrechungen .'in der Secunde gestattete. Lord Raleigh hat nachgewiesen,' daß daö Ohr jene . Schwingungen in der Televbonmembrane. k?elche. Wcb-

sein , in der Sekunde entspricht, nicht weniger als. 600 Mal besser wa,rnimmt als die Töne, welch: von etwa 130 Wechseln in der Secunde hervorgerufen werden. Also ein ganz unverhältnißmäßig intensiver Eindruck aus unsere Gehörorgane läßt sich durch eine vcrhältniß'mäßig geringe Steigerung der Wechselzahl erzielen. Aber auch in and5rer Weis: ließ: sich die Wirkung des Telephons steigern, wenn mn nämlich seine Membrane so abstimmt, daß ihre Schwingungszahl der Perioenzahl des Wechselstromes entspricht. Hat man mehrere Telephone. mit Membranen von verschiedenen Schwingungspttioden. dinn läßt sich ein: große Zhl von D:p:schen zu gleicher Z'it aufgaben: jedes Telephon spricht nur auf einen Ton klar an, übermittelt also dem Hörer nur das ein: für ihn bestimmt: Telegramm. Auf ähnliche Weise hat ja bekanntlich der Amerikaner Elisha Gray die Vielf'achtelephonie, und haben Andere di: Vielfachtelegraphi: bis zu vierzig gleichzeitigen Depeschen auf ein "nd demselben Draht zu verwirklichen gesucht. Mit Anwendung dieses Princips wäre man z. B. im Stande, vom Land aus mit mehreren Schiffen oder nahe gelegenen Leuchtthürmen gleichzeitig zu 'correspondiren. Fernere Mittel, die Wirkung zu sieigern, liegen in der conftructiven Ausbildung der ganzen Anlag: und in verbesserten Anordnung:. - So läßt sich eine. Vergrößerung der Tragweite "vor allem durch Verstärkung des Stromes und durch Vergrößerung des Abstandes der elektrischen Platten in der Primärlinie einerseits und in der Secundärlinie andererseits erzielen. . Eine Schwierigkeit, die noch zu besiegen ist, besteht in der Construction eines brauchbaren Anrufapparates, der in der Empfängerstation kund thut, daß man 'zu. sprechen wünscht. Doch wird auch dieses Hinderniß bald weggeräumt sein, da Dr. Rubens , damit beschäftigt ist, ein mikrophonisches Relais herzustellen, w:lch:s die ganz leisen' Stromschwingungen im Telephon in laUte acustisch: Signale verwandelt. Noch nn' genug damit, ist man darauf bedacht, die Hörzeichen in sichtbare zu verwandeln und. auf dem . Papiere dauernd festzuhalten.was etwa nachDr. Wiens optischer !Telephonie mit Hilfe eines photographischen: Processes geschehen kann. Damit hätte das Telezraphiren ohne metallische Leitung eine gewisse Vollkommenheit und vollständig: Brauchbarkeit erreicht. Es ist ein: aufsall:nde Erscheinung, daß von den Feuern, welch: dieLeuchtthürme über die erregte Fläche des nachtumhüllten Meeres senden, die rothen am weitesten durchdringen. Das rothe Licht besitzt unter allen farbigen Lichtstrahlen ' die größte Wellenlänge. Mgn kann vielleicht so weit gehen und sagen:' Je '.größer die" Aetherwelle. desto leichter durchdringen sie gewisse Körper..' ES wäre eine dankbare wisfenschastliche ' Aufgabe, diesbezüglich, auf systematischen Untersuchungen fußend, eine Skala auszustellen. Elekirisch: Wellen von mehreren Centimetern, Metern und Kilometern Läng: gehen durch Harzprismen, wie sie Hertz m seinen berühmten Versuchen, angewendet, gehen durchMauern und jeden. falls sehr weit durch die dampfenden Nebel, die auf Land und Meer lagern. Die Telegraphie ohn: Draht" ermöglicht eZ daher,' daß Schiffe auf 'hoher See mit einander correfpsndiren oder von Leuchtthürmen an'riffe- und klippenreichen Küsten Warnungen und Weisungen erhalten, auch wenn sie einander im Dunkel, von grauschweren Schleiern eingehüllt, nicht sehen können, und selbst der gedämpft. Schall der Glocken sich verliert. Die elektrodynamische Riesenwelle bildet einen Lichtstrahl von durchdringender Kraft. Die Telegraph!: ohne Draht ist eine optische Telegraphie, welch:, statt mit dem Äuge, durch daö Telephon mit dem Ohr wahrgenommen wird. Die Tragweite der Errungenschasten von Preece und Rathenau ist noch nicht abzusehen. Preece führte gelegentlich seiner ersten Versuche an, daß man auf diesem Wege von der engli schen zur französischen Küste, Nachrichten tauschen, daß eine belagerte Stadt mit dem Entsatzheere über die Köpfe oe: feindlichen Truppen hinweg sich verständigen könne. ' Luft, Wasser, Erde werden die Träger von Kräften,

welche weithin eine vernehmliche Sprache reden. ' Ein Feigling. Kunde: .Von Ihrem Jungen lasse ich mich aber ?Zcht mehr rasiren!" Varbier ircrZchtlich): Und Sie wollcn drei Feld ;üge mitgemacht haben?" ' Schlau. Die neue Braut: , . . Also morgen Abend treffen wir unS! werden Sie mich aber auch wiedere !ennen, Herr Sergeant?" Ser zcant: Nun Sie können a mei netregen als Erkennungszeichen ein Eans-. viertel in der Hand halten.-. . . . i Gelten aite Violine. Wir osseriren eine Auswahl von nahezu 50 seinen alten B'.ottnen und ellos von unserem Sachverständigen kürzlich in Europa gekaust. Um diese Schätze zu erlangen, durchKöderte er Monate lang die Mittelpunkte der Kunst der alten Welt und sparte weder Zeit noch Geld, dieselben zu erlangen. ES macht unS Vergnügen zu conftatiren, daß man nun wirkNche erster Klaffe Muster der großen Meister bei uns erhallen kau. Preise sür gute Tyroler, deutsche und französische Instrumente rangiren von ßZt) auswärts. Für die aukerwählten italienischen Meisterwerke find die Preise ebenso dillig, wenn deren Werth in Be rächt gezogen wird. . Jeder Violinspieler ist freundlichst eingeladen sich mit unS in Verb ndung seßen,' wenn er Sebrauch kür ein feines Instrument hat. Ei voSstandigfr Katalog. Rare old BiolinS", ttird auf Wunsch versandt. . . Stzyn.H Healy, Chicago.

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