Indiana Tribüne, Volume 18, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1895 — Page 2

Zitdiana Tribüne.

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General de Cissey, Büffet, Dufaure, JuleZ Si rcon. General de Nochebouet und Wad'dington. Auf die nächste Präsidentschzft Grevy, die längste der drittenRepublik, sie begann ani 30. Juni 1879 und dauerte fast acht und ein halb:s Jahr kamen zwölf Cabinette: Waddington, de Freycinet, Jules Ferry. Gambetta. Duclert, Falliöres, :nri Brisson, Floquet, Gablet und Nouvier. Am, 8. December 1837 wurde Carnot zum Präsidenten gewählt. Er verbrauchte in sieben Jahren zehn Cabinette unter .Tirard, floquet,, de ZZrcycinet. Loubet, Ribot, Dupuy und Casimir-Perier. Sein letzter.MinistttPräsident wurde ' Ende' Juni i vorigen Jahres auch sein Nachfolger in der Präsidentschaft: Casimir - Perier ha! während seine? siebenmonalllchenAmtsdauer bekanntlich nur mit dem zweiten Cabinet Dupuy regiert. -Im Ganzen kommen 20 Ministerpräsidenten auf di: 33 bisherigen Ministerien der Republik. Der dauerhafteste Ministe? und Ministerpräsident war ohne Zweifel d: ffreycinet. d:r zwischen dem 16. Dc cember 1877 und 12. Januar 1893 in zehn Cabinetten im Ganzen acht Jahre im Amte gewesen ist. Von den Minisiern und Unterstaatsfecretären dieser 33 Cabinette sind heute 70 verstorben und 137 noch am Leben, zum Theil allerdings dem politischen Leben? aus allerlei Gründen entrückt. Immerhin beträgt di: Zahl Derjenigen, die noch nicht ganz der Rückkeh? zur Macht entsagt haben ein kleines Hundert. Manche jedoch von den ehemals Mächtigen, deren Namen noch vor zwei Iahren in Aller Munde waren.. sind heute ganz oder fast unmöglich. Andere auch auf die Dauer unwahrscheinlich. Man denke nur anFloquet, Freycinet, Loubet undRoudiei! Für GonjtonJ wild mcglicherweise, für Spuller wahrscheinlich. für Charles Dupuy, auch wohl für Waldeck - Rousseau ziemlich sicher wieder die Stunde der Rückkehr schlagen. Das Cabinet Ribot bringt nun noch e'.niae neue Männer auf Ministerfauteuils. die bisher keinem Cabinet an gehört haben. Das .Justizportefeuille hat Jacques Ludovic .Trarieux übernommen. ein, Mann von 54 Jahren aus Aubeterre in. der Charente. 1874 versuchie er unter der Regierung des 24. Mai in die Kammer zu gelangen, unterlaß aber. Dagegen erhielt er 1879 ein Mandat. Später mußte er wieder auf die Stellung des Abzeordncten verzichten, und erst 1833 konnte er als Senator der Gironde die politische Laufbahn von Neuem betreten. . Te? Senatsgruppe der republikanischen Vereinigung gehört der neue Ackeröauininister Gadaud an, Mediciner von Fach, seir 13 Jahren.Generalrath der Dordogne und früherer Bürgermeister von Perigueux. 1285 Ixai er in die Kammer und 1891 in den Senat. Zum Verufsparlamentarier hat sich von vornherein der 35jährige Handelsminister Andru Lebon ausge bildet, zuerst auf der Ecole des ecicnces politinues, dann durch Studium des englischen Parlamente rismus an Ort und Stelle. Le Royer znachte ihn zum Chef des Cabinets des Senatspräsidenten und zugleich wurde er Nachfolger seines Lehrers Boutmy auf dein Lebrstuhl der parlamentarischen Geschichte in der Ecole des Eciences politiques., Zehn Jahre lang, von 1333 bis 1893. verblieb Lebon auf diesem Posten und gab unterdessen eine Reihe verfassungsgesckichtlicher Werk: heraus. Im Jahre 1893 trat er in die Kammer. Das BautenMinisterium übernimmt ein Advocat Dupuy - Dutemps, geboren 1847 in Cabannes im Departement - Tarn. Auch er war Generalrath und Bürgermeister von Gaillac, daZ ihn 1833 und 1893 gegen boulangistische und social!stisch: Bewerber in die Kammer sandte. Emil ChauiempZ, ein Savoyarde aus Valleiry. de? neue Colonialminister, ist Mediciner. Er wurde 1834 Mitqlied des Pariser StadtrathZ. svater Äorsitzender und leitete als solcher sehr geschickt die Geschäfte während der Ausstellung von 1389. 1839 und 1893 wurde er auf ein radicales Programm in die Kamme? gewählt. ' Zum Marineminister ist der Admiral Besnard ernannt, bisher Chef des zweiten Seebezirks und Seepräfect in Brest. 1333 geboren, besuchte er die Marineschule und kam als mnaer Of ficier zum Geschwader deö Großen Oceans. Er machte dort die Unterneh münzen gegen die russischen Häfen toährend - des- Krimkrieges mit und, nachdem er während , des italienischen Krieges im Mlttelmeer verwandt wor ven war, ipater. oen Zielozug. gegen Cb:na. . Er wurde 1370 Generalstabs Chef der Division der Bretagne unter

Gougeard, einem Wafsengefahrten aus Cochinchina, all Gambetta die Heere der Republik schus. .Er iti&ztlt itö

vet'Drouö unb Man? aus, wurde Officier der Ehrenlegion, aber erst 1873 Fregattencapitän und 1880 Capitän zur See. Seit 1892 war er Vice - Admiral und Seepräfect in Brest. Der neue Kriegsminister General

Zurlinden ist einer de? vielen Elsässer unter den höheren franzosischen Officieren. In Colmar 1837 geboren, trat er in die Polytechnische Schule; er wurde 1853 Artillerie Lieutenant und 1866 als Capitän Adjutant seines Landsmanncs. des Generals v. Berckh:im, der 1870 die-Artillerie des 6. Armeecorps in den Schlachten bei Metz führte. Hauptmann Zurlinden gerieth mit der Besatzung von Metz in Kriegsaefangenschaft. weigerte sich aber, sein Ehrenwort zu geben, nicht zu entfliehen, und entkam -nach Frankreich, wo er mit Gambetta befreunde! wurde und sofort ein Commando erhielt. 1877 Oberstlieutenant, 1885 Oberst, erhielt er die Stellung als zweiter Director der Polytechnischen Schule und bat dann um eine Infanterie Brigade, als er . zum General heran war. Späte? commandirte er die 2. Jnfan terie - Division in Arras, dann das 4. Corps in Le Mans und führte es bei den qcoßen vorjährigen Manövern in der Beauce. Unter den neuen französischen Ministern ist jedenfalls einer, bei dem man neben seinem gut französischen rioi?sm:is auf rfrMinbl;(fie (nfin ziungen gegen Deutschland rechnen fttif. Es ist dies der neue Handelsminister Andrö Lebon, bisher Professor an der Acadmie des sciences politiques und Schriftführer des Senatspräsidenten. Aus seiner. Feder rührt das in jeder Beziehung gelungene und sehr gut aufgenommene Swatsrecht der französischen Republik her. das sich in dem von den Professoren Dr. v. Marauardsen und Dr. v. Seydel herausgeebenen Handbuch des öffentlichen Rechts befindet. Der Verfasser hat sein'Werk in französischer Sprache geschrieben, aber auch die deutsche. Uebertraqüng Vdkl. durchaus, 'die' klare Darstellunq.und den qulcX Geschmack des französischen Originals erkennen. Neue Einwanderung in Lonsiana. Die seit vielen. Wochen vor sich gehmde Einwanderungs - Bewegung aus den nordwestlichrn Staaten nach dem Süden beginnt einen Umfang '.anzunehmen, der im ganzen Lande großes und begreifliches Aufsehen erregt.. Den . unmittelbaren Anstoß dazu bat der Nothstand der Farmerb:volkerung von Nebraska und seinen Nachbarstaaten gegeben, die nach jahrelangem emsigen und unverdrossenen Arbeiten und Mühen eine Mißernte nach der anderen erlebt und, der Verzweiflung nahe, den Wanderstab ergriffen hat, um im Süden ihr l?lück zu versuchen, wo noch Ellbogenraum genug vorhanden und durch Boden und Klima ein sicheres, gedeihliches Fortkommen gewährleistet ist. " Die von dort dem Süden zuströmenden Farmer sind fast durchwegEinWanderer aus europäischen Länder.1, zum groken Theil Deutsche, Skandinavier und ähnlicher wünschenswerther Zuwachs, fleißige, an harte Arbeit gewohnte Leute, die, wo immer sie sich leBgaji macyen rnio wo ,?nen oic uv . matischen und Boden - Verhaltnisse : ünstig sind, rascher vorankommen, als , jede andere K.asse von. Einwanderern,

und die zedem .Gemernwesen, welches flcmacht, durch Jsolirung der Kranken lhnen eine gastlrch: Aufnahm: gewahrt. . die Gefahr zu beseitigen, allein es gezum Segen gereichen und unschätzbare . lznq weder einen passenden Platz, noch Vortherle. bringen.- , ..:. I geeignete Wärter zu erlangen. Nachdem Angesickts dieser Bewegung macht die Staats - Legislatur die nöthigen sich nun ein förmlicher Wetteifer unter , Gelder bewilligt hatte, wurde eine Ausverschiedenen Slldstaatm rege, einen . satz-Commission mit der Lösung des möglichst großen Procrntsaj dieses vor- fchwierigenchroblems betraut, doch stieß trefflichen Einwanderungs . Materials .dieselbe auf erbitterten Widerstand der in das eigene Gebiet zu lenen und den Bevölkerung, wenn immer ein Platz Leuten Aortheile , anzubieten, welche für die Colonisation Der Aussätzigen ihnen die Ansiedelung erleichtern und ac geeignet befunden war. Nach lanein rasches Vorwärtstommen für sich m Umhersuchen glaubte die Comund ihre Familien verbürgen. Große Mission, an dem alten Fort Living. und dankenswerthe Anstrengungen ma-: fton?, am See Pontchartrain, 20 Meich:n namentlich mehrere der 'bedeutend- len. van jeder menschlichen Wohnung, sten Eisenbahn.- Gesellschaften, welche, mit der Errichtung der ersorderlichen Un Zuzüglern ' nicht nur gewaltig: Gebäude vorgehen zu könen. allein in Strecken fruchtbaren Landes zu den ! letzter Stunde noch kamen Proteste; es leichtesten Bedingungen zur Verfügung urde die Befürchtung ausgesprochen, stellen, sondern ihnen selbst freie Pas- daß die Krankheit durch Lumpen und sage sichern und ihnen alle möglichen Abfälle weiter verschleppt werden anderen Vergünstigungen gewähn, törttit, und die Commission mußte um sie kür den Süden ZU aewinnen und nrmnfz Z',n, tMinb,??!? Zs'n

dauernd an denselben zu fesseln. Hand ! C viSv ,Zt Van IX'. f.r - U.f.ss ut aiiw mn s.ii viiwava vfc n' 'sch2ften gehen die Han)elskörperschzf. t, i n V.n mttftfci A.Äi.tn (SZ l'AWsn 4tiv in um. mfcijn. ykwDfcn.v. wtuvtfc ? ? 5 . - M & & 1 & ucs.wuociLd, üz nuTi auuy vci iiuiicii Weg eingeschlagen haben. Agenten nach dem Nordwesten zu senden, welche

überall da. wo j:cy ver zanoerungz- men freilich zu spät. Daraus versuchtrieb kundgegeben und die Bevölkerung m die Bewobner des Varisb jberville.

nach Besserung ihrer Lage strebt, die Werbetrommel rühren und eine fystematlsche Agktatwn in Ganz setzen, um die Auszugslust noch mehr anzufachen und die Leute dorthin zu leiten, wo ihre Auftraggede? sie haben mochten i . ff . ri .t. .? uno wo rqnen olk 'iniuti zu eoelyen und Wohlstand geboten werden. Auch Louisiana beginnt jetzt an diese.ni 21ctlrarlün5ritrt leböiftcrcn Tntt)sU 'zu nehmen. Hier, in. New Orlns, r. je. ir:x v! m.. m. thut sich namentlich die Joung Men'S Busineß League" rühmlichst hervor und setzt alle Hebel in Bewegung, damit unserem Staate eine möglichst groß: Masse des Einwandereistromes gufließe. ES ist ein Werk über die reichen und unversieglichen Hilfsquellen Louisiana's in Vorbereitung, welches, von .sachverständigen, und praktischen Männern verfaßt, nach auswärts gesandt werden und den Wanderungslustigen die Vortheile einer Ansiedelung innerhalb der Grenzen unseres Staates wirksam vor Augen führen, soll. In diesem Werke werden . diejenigen zahlreichen Gegenden Louisiana's hr5org:hoben, wo noch Tausende von 'es des schönsten und .fruchtba'rsteu rLundc? brach und unbebaut dall:g:i wo ein gesundes Klima, gutes . und reichliches Trinkwasser und auch noch ein tüchtiaer Holzbestand zu finden ist. - Durch die rasche Ausbreitung des Eisenbahnnetzes während der letzten paar ' ?sh?k sind außnrdentlich enrpfehlenS-

werkie andsireclenl zuzaMch geworrt hi firfi aurn 9srfrTfaii unb Jlir

Viehzucht auf's Beste, eignen, ein mildes. fieberfreies Klima aufweisen und Jedem ein hinreichendes Auskommen und schnelles Fortkommen! sichern, der Willens ist, zu arbeiten, und nüchtern und strebsam ist. Es wird ferner Auf gab: der Foung Men's Busineß League" sein, den Zuströmenden reelle Landverkäuser nachzuweisen, ihnen mit Rath und That beizustehen und auf jed: erdenkliche Weise die Wege zu ebnen, damit sie sich ehestens zurechtsrnden und an die neuen Verhältnisse gewöhnen. Wie bemerkt, setzt sich ein großer Theil dieser Einwanderer aus Deutschen zusammen, nach welchen aus sattsam bekannten Gründen allerwärts die lebhafteste Nachfrag: herrscht, und um diese Deutschen in möglichst ansehnlicher Zahl für unseren Staat zu gewinnen, hat sich hocherfreulicherWe'.se im Schooß: der Deutschen Gesellschaft" eine Bewegung entwickelt, die, falls sie im richtigen Fahrwasser bleibt, nicht nur zu dem gewünschten. Ziele führen, sondern auch für die Erhaltung und Entwickelung unseres Deutschthums von unberechenbarem Nutzen sich erweisen muß. Es ist eine ebenso .bedauerliche wie unbestreitbare Thatsache, daß unser Deutschthum .seit- Jahrzehnten- den Krebsgang gewandelt. Kirchen, Schulen. vereine, Alles geht zurück. In den deutschen Kirchen wird dem enzl: schen Gottesdienst ein immer weiterer Platz eingeräumt, in den deutschen Schulen wird der deutsche Sprachun terricht zur Nebensache, die deutschen Verein: zeigen, mit verschwindenden Ausnahmen, .eint immer kleiner werdende Mitgliederzahl. -Unter solchen Umständen ist -das Vorgehen aus der Mitte der .Deutschen Gesellschaft mit doppelter Genugthuung, zu begrüßen. Denn es unterliegt nicht dem mindesten Zweifel, daß. wenn sich erst einmal die Einwanderung von deutschen Farmern und sonstigen deutschen. Bewohnern des Nordwestens nach dem Süden lenkt, auch die directe Einwanderung auS Deutschland sich wieder in wünschenöwertdem Maße hierher wenden -und zum Wiederaufblühen unseres Staates ihr Bestes beitragen wird. ' (N. O. 'D. Z.) M . Loulslana'S VlnSsatzcolonie. Nach vergeblichen, Bemühungen von iabrelanaer Seiner ist dein Staate Louisiana . wenigstens ein: teilweise Lösung des' Problems der Fürsorge für se:ne Ausfatzkranken gelungen. In allerStille ist Jndian Camp am Mlfsissippi, in der Nähe der Stadt Whitecaille im Parish Jberville, als ein: Co lonie fü? die Unglücklichen eingerichtet worden, deren Zahl sich im ganzen Staate auf mehrer: Hundert .belauft. Die furchtbare Krankheit ist in jenem Staate zuerst-im Jahre 1760 aufgetreten und soll damals von Sklavenhändlern eingeschleppt worden sein.. Meisiens leben die Aussätzigen zusammen und namentlich sind ihrer viele an dem' unteren Bayou Lafourche zu', finden, wo sie ein elendes Lebkll sührea.und von wo sie nach New Orleans sowie anderen Städten wandern. Besonders ch der erstgenannten Stadt kommen .viele Aussätzige und diese bewegen sich dort vollitändla ht umber. ia baft die Anlteckunasaefabr immer aröner f0llrs. Vermiedene Versuche wurden Schließlich wurde Jndian Camp als , f? C?. 0r"L? . Ij uDionie Illr Die uva- aRia:n nnactiaj - m obne dak in der Umaeaead jemand . f . . . , Y jt . Oi j V!. (TJ.t"..V. C!. crfuqr, iDiiOjZm ora:tt oie iioauuc oiz . . . . ' xLtn loutj als letzteres bekannt tvurde. seblte es nicht an neraischen Protestdemonstrationen; . dieselben ka-' das Hospitalpersonal auszuhungen? indem sie den Verkauf von Lebensmit i;ln aller Art auf das Entschiedenste perweigern, so daß dieselben auS New , Orleans bezogen werden müssen. Den Wärtern und Bediensteten sind neuer . . . - . 1 . kZlNZS ugeln,m Aus lcht gestellt wo? den, falls sie es wagen sollten, die Grenzen deS HospktalterrainS zu über i fcrtten, und daß dies keine leere j Drohung ist, kann keinem Zweifel 'un- ' ' ierliegen. Die Aussatz - Commission hat die off.'cielle Ankündigung von der Er offnung der Conie, woselbst alle.Aus sätzioe deS Staates untergebracht wer den sollen, erlassen. Aber die Kranken selbst sträuben sich gegen die Colonlsa tion. weil sie die Grenzen von Jndian Camp nicht überschreiten dürfen. Als die Staats - Gesundheitsbehörde eine Commission nach dem Bayou Lafourche sandte, flohen die Aussätzigen aus Furcht vor Einsparung in die Sümpfe und sobald mit der Ueberführung der KranZen nach Jndian Camp Ernst azmacht wird, werden die Meisten abermals ihr Heil in der .Flucht suchen. DaZ Gesetz schreibt zwar vor, dah jeder Aussak:ge, welcher sich de? Zwangsmternirung nicht un!e?werfen will, von den Oitsbehörden verhaftet und nach Jr.dian Camp gesandt werden soll; all:in im Einblick auf die Ansteckungsflcfahr"?tfc? ; die Polizeiö?gane wohl 5?w?n allz sroken. Mr bei der

Äurchführung dieser Maßregel entwickeln. Um das traurige Geschick der bemitleidenswerthen Aussätzigen nach Möglichkeit zu erleichtern, bat die Com

Mission mit den ihr zu Gebote stehenden ; Mitteln nicht gekargt. Das Hauptge bäude der Colonie ist ein gut eingerichteies PflanzerhauS, das von Gärten und Gehölz umgeben ist; außerdem sind acht kleinere Häuser für die Aufnähme von Aussätzigen hergerichtet worden. Da die Mehrzahl der Aussätzigen etwas arbeiten kann, so sind einige Acres Land in Gärten umgewandelt, wo sie daZ für ihren Bedarf nöthige Gemüse u. s. w. selbst bauen können. Die schlimmsten Leiden der Aussätzigen bringt die Kälte und dagegen gibt es kein Hilfsmittel. Di: Haut der Kranken stirbt nämlich vollständig ab und sie können Hände und Füße, ohne Schmerz, aber auch ohne Wärme zu empfinden, in lodernde Flammen halten, während ihnen das Mark in den Knochen friert. Während der jüngsten kalten Witterung haben die Aussätzigen unendlich gelitten. Was nach erfolg! Jsolirung der Kranken in Jndian Camp mit den gefunden Mitgliedern ihrer zum Theil großen Familien geschehen soll, ist eine Frage, welche die Staatsbehörden noch nicht beantwortet haben. GemeinntttzkaeZ. Kitt für Bernstein. SlZan befeuchtet die Bruchstellen mit Aetzkalt, druckt sie fest aneinander und läßt den Gegenstand einige Stunden ruhig liegen. Die Verbinvung ist eine so vollkommene, daß man kaum die Bruchstellen wahrnehmen kann. Das Federnagen der Papageien. Sind Milben die ursache des Federnagens, so blase man täglich dreimal Insektenpulver, Holzasche und pulverisirten Kalk tn das Gefieder des Vogels. Handelt es sich r um eine unarl, 0 reiche man Ssiers (vorausgesetzt ist. daß es dem Papagei nicht an weichem Holz zum Benagen fehlt) eine Feder, die mit einer bitteren Substanz e.wa Tannin oder Abkochung von Wallnußblättern versehen ist und blase Tanninpulver in das Gefieder. : F r o st s a l o e. Ungegohrenes Bier wird zur Syrupdicke eingekocht und das . erfrorene Glied damit bestrichen, lockere Baumwolle darüber gelt und mit Leinwand verbunden. Es bleibt sich gleich, ob die Frostbeulen offen sind oder nicht, oder ob sie schon Jahre lang wieder aufgebrochen oder neueren Ursprungs sind. Obiges Mittel muß allabendlich frisch aufgelegt werden, und so wird die Heilung in längstens 8 Tagen erfolgt sein. Auf der Wunde hart gewordene Salbe muß durch warmes Wasser erweicht und abgelöst werden. Je älter die Salbe ist, desto leichter erfolgt die Hellung, weshalb man sie Jahre lang ausbewahren kann, und bei Erhärtung-braucht man nur von frischem, ungegohrcnem Biere etwas zur Verdünnung beizufügen. Gutes Mitte l gegen Zahnschmerz, der von Erkältung herrUhrt. Man lasse bei Zahnschmerzen möglichst alk meist scharfen und schädlichen Zahnwasser bei Seite, wende dafür Abends eine Einpackung in nasse Strümpfe an, die während der Nacht liegen bleibt. Man tauche ein Paar baumwollene Strümpfe in küh-. lcs Wasser, winde sie aus und ziehe fit an beide Füße. Höchst schädlich ist.es, auch bei-einseitigem Zahnschmerz, nur einen nassen Strumpf anzuwenden. Ueber die lkassen Strümpfe werden lange wollene Strümpfe gezogen. Schon nach wenigen Minuten verliert man das Gefühl der Kälte und Nässe, und eine angenehme Wärme, die nach und nach in Schweiß ausartet, macht demselben Platz. Nach wenigen Stunden nimmt der Zahnschmerz ab, nach ein- oder zweimaliger Wiederholung ist er gänzlich beseitigt, sofern nicht eine kranke Wurzel denselben verschuldet. Ledersohlen gegen Nässe undurchdringlich zu machen. Nasse und kalte Füße sind bekanntlich die Erreger zahlreicher Krankheiten. Ein einfaches Verfahren, Ledersohlen undurchdringlich zu machen, dürste daher Jedermann willkommen sein. Man giebt in einen irdenen, glasirten Topf einen geringen Theil guten Theeres und etwas in dünne Streifen geschni!-. teneö Gummielastikum, ' welches man vorher ' in Dämpfen von koch:ndem Wasser aufgeweicht ' hat. Nun setzt man den Topf an ein ' gelindes Feuer und rührt mit einem bölzernen Löffel diese Mischung um. wobei man daZ Ueberlaufen des Theeres zu derhindern suchen muß. Sobald das Gummi vollständig aufgelöst ist, trägt man mit Hülfe eines Pinsels ode? einer Bürste die Masse auf die Sohlen auf, bis die Schicht die Stärke, einer dünnen Pappe erreicht. 'Die dem Fuße nothwendigen Ausdünstungen entweirhen ungehindert durch das Oberleder. ' Worauf hat der Geflügelzuchter fein Hauptaugenm e r k z un e h m e n? Auf den Stall. Denn nicht nur alles Holzwerk, wie Sitzstangen, ' sondern auch die Wände müssen einer, gründlichen Reinigung unterzogen werden. Die Abwaschung der ' Sitzstangen " geschieht ' mit 'einer övrocentigen Schwefelsäurelösung. Zur Ausräucherung ' deö : Stalles bedient man sich deö Schwefels oder aber deö Chlorkalk:. Wird, letzterer angewandt, so wird derselbe in eine? irdenen Schüssel angerührt und auf den Boden - des Hühnerstalles gestellt, worauf - Schwefelsäure zugegossen wird. Alle Fenster sind zu. schließen und die Dämpfe 2436 Stunden im Stalle zu belassen, woraus dann' wiederum frische Luft, zuzuführen ist. Dann 'sorge der Geflügelzüchter dafür, daß der Stall . hinreichend . dicht und.warm sei. Um da? Eindringen der Kälte zu verhindern.. umkleide man die Wände Mit Stroh, oder Dünger, z event, stelle .rnzrkDsvvelvsnde. Ke,?.

deren Zivischenräume mit Asche. Tors, Loh: oder Sägespänen ausgefüllt sind. Ebenso kann die Decke des Stalles verdoppelt und geschützt werden. Ist genügend Platz im Stalle vorbanden, so unterlasse man es nicht, ein Staub-

bad herzurichten, und zwar genügt eine einsacke Kiste, welche mit Asche. Sand, trockener Erde. Schweselblllihe und etwas Kalk angefüllt ist. K r i p p e n s e tz e n der Pferde. Die sehr unangenehme und schädliche Untugend des Krippensetzens der Pserde kann nicht allein ansteckend wirken, indem in der Nähe stehende Pferde es nachahmen, sondern man will beobachtet haben, daß dasselbe ein Erbfebler sei. also von den Eltern auf die Nachkommen übertragen werden lönne. Das richtige, mit einem eigenthümliche., durch natürliche Lustaufnähme hervorgerufene Geräusch derbundene Krippensetzen kann Kolikanfälle und Hinterleibsauftreibungen zur Folge haben und deshalb seh? gefäh?lich werden. Beobachtet man die Untuqend gleich im Entstehen bei einem Pferde, so läßt sich dieselbe noch austreiben. Während des Krjppensetzens gebe man dem Pferde einige aber recht kräftige Peitschenhiebe, die wi?ksame? sind, ?ascher,und besser heilen, als alle anderen Strafmittel. Da aber die siete Beachtung mit Zeitaufwand verknüpft ist, überpinsele man den Krippenrand und alle Gegenstände, auf welche das Thier mit den Zähnen aufsetzen könnte, mit Aloetinktur, einer abscheulich bitteren Flüssigkeit, welche, mit dem beim Krippenbeißen ?eichlich abgesonderten Speichel verschluckt, einen ekeler?egenden Geschmack hervorruft. Dieö hat zu? Folge, daß das Tbie? das Aufsetzen mit den Schneidezäbnen aufgieb! und die Untugend verlernt. Unter automatischen SirafMitteln ist der KoppenriemenmechanisMus zu nennen. Beim Krippensetzen dringen durch den Druck des gespannten Halses auf den umgelegten Niernen Metallspitzen in die Haut, wodurch Schmerz verursacht, die Steifung des Halses aufgehoben wird, so daß die zum Lebensproceß nötbiae Lust auf natürlichem Wege in die Lune gelang. Oom 5luölak:?e. Einer der ältesten lebenden Menschen ist Antoine Mountsey. sicher kürzlich sein 103. Lebensjahr öollendet hat. Er wohnt in dem Dorf Armitage in Lichfield und ist franz'ösischer Herkunft. Kürzlich ist ihm seitsamer Weise das Hauptbaar zum zweiten Male nachgewachsen, und das braun und kräst?g. D e r englische ContreAdmiral Prinz Louis von Battenberg ist unter die Erfinder gegangen. Sein Cursanzeiger" hat so sehr den Beifall der Admiralität gefunden, daß sie 120 Stück davon bestellt, hat und alle Schlachtschiffe und Kreuzer damit ausgerüstet werden sollen. Der Apparat zeig! sofort an, wenn ein Schiff auö seinem Curs gekommen ist. Unbeschreibliche Aufregung verursacht in Cremona das plötzlich: Verschwinden des Chrens Domherrn Dr. Spigardi, welcher als Director einer von Privatwohlthätern gegründeten Versorgungsanstalt La Providenza- fungirt hat. Mit ihm sind nicht nur die zur Bestreitung der laufenden Ausgaben bestimmten Gelder, sondern auch alle Fonds der Anstalt verschwunden, so daß die in der Anstalt untergebrachten siebenhundert Greise und Greisinnen aufgefordert werden mußten, binnen drei Tagen, ihr Asyl zu verlassen. Die amtliche Statistik über die G:burten, Skrbefälle und Heirathen in England ün Jahr: IM ist erschienen. Die Einwohnerzahl wird als 29.731.000 angenommen, 14.405.925 männliche und 15,325,2.75 weibliche. 2)le Zahl der geschlossenen Ehn hat sich etwas vermindert gegen das Vorjahr, dagegen ist die, Zahl der Geburten etwas, gestieaen. Es wurden 014.542 Kinder geboren. Es starben in England in dem Jahre 569.933 Personen. Di: Z'.ffer ist die Durchschnittsziffer während des Zeitraumes von 1883 92. Was die Ursachen des Tode? anbetrifft, so erlaaen ungefähr 15.00Ü Verson?n der Grirm-. ' DiePol.izeiinLodzhob ein Fülfcherbance. auf, die seit einem Jahr etwa die ganze dortige Geschäftswelt schwer schädigte. Die Verbrecher hatten , sich Nachschlüssel zu den Postfächern meh?er:r Firmen verschafft, nahmen auS denF'ächern die Getdbriefe, Creditanweisungen .und Frachtschelne und lösten die Creditanweisungen bei den Bankhäusern, die Frachtscheine b?i der ' Eisenbahn ein. Die betroffenen Firmen sind um große Betrag: geprellt ! worden. Es scheint auch Concurrenzrieid zu den Verb?:ch:n geführt zu haben, da Angestellte und Söhne mehrerer Geschäftsleute an dem Treiben betheiligt sind. Während der jüngsten Schwurgerichissitzung in Trier wurde hie Ackerin Gieres aus Sch'önfeld we? gen KindesmordZ zu wei Jahren Gefängniß und der Ackerer Johann Thie? len wegen Verleitung zu diesem Verbrechen zum Tode verurtheilt, Bald darauf legte die Mörderin in der Strafgnstalt ein umfassendes Geständniß ao, aus dem sich die volle Unschuld deS zum Tode verurthellten Thiekn ergab. Der 'Vertheidiger des letzteren beantragte die Wiederaufnahme des ' Verfahrens. Nunmehr ist Thielen aus der Haft entlassen' und die Sache zur nochmaligen Verhandlung an die nächste SchwurGerichtssitzung verwiesen. ' Einen - eigenartigen Selbstmord' hat das' Fräulein Köhlers sn dem Hause N?.' 8 Ipveplatz in Wien wohnhaft, begangen. Äie Unglückliche Tochter' eines Ober-Lieufenants, wae einige Zeit in eine? Anstalt für Geistes? kranke dctenirt worden, da sich hei ihr Spüren von Verfolgungswahnsinn gezeigt hatten. , Da sich ihr Zustand gebessert hatte, war sie entlassen worden. , Neulub MoraenS körte man aus ibrer

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Wvqnung ein Nocheln,' vl! Eintretenden fanden sie mit g:fpalt:n:m Kopfe in den letzten Zügen liegend. Neben ihr fand man eine Art, mit w:lch:r sie sich den Kopf gespalten. Sie wurde noch lebend in das Stefaniespictal transportirt, wo sie bald darauf ihren Geist aufgab. Aus Kassala kommt die Nachricht, daß Slatin Bey aus der Gefangenschaft des Mahdi entslohen ist. Slatin Bey ist ein gebJrener Wiener, der mit 17 Jahren nach Afrika ging und schon mit 23 Jahren vzn Gordon zum Gouverneur von Darfur ernannt wurde. Kurz vor dem ??alle Khartum's mußte er sich dem Mahdi ergeben. Bekanntlich sind die Patres Ohrwalder und Rossignoli bereits aus der Gefangenschaft des Mahdi entflohen. Mit Slatin zugleich wir der deutsche Kaufmann Ka:l Neufeld gefangen, der den Mahdisten in Omdurhman als Pulverfabrikant Dienste leisten mußte. Auß Slatin und Neufeld befanden sich in letzter Zeit noch einige italienische Nonnen unter den Mab'd'.n?n. Die vegrad 'irren Oberfeuerwerkerschuler, welche zur Aer büßung ihrer Strafen in die Festung Spandau eingeliefert sind, treten in die Reihe der Gemeinen zurück und werden auf d:r Festung während ihrer Gefangenschaft mit militärischen Arbe'.ten an den Festungswerken und der gleichen beschäftigt. Sie erhalten eine besondere Kleidung und werden bei den Arbeiten außerhalb der Gefangenanstalt besonders bewacht. DieUnlerosficiere dagegen, die zu FestungZgefängniß verurtheilt und nicht degravirt sind, behalten ihre bisherige Klei dung auch während ihrer Strafzeit bei und -dürfen deshalb außerhalb des Gefängnisses nicht beschäftigt, werden. Ihre Beschäftigung erfolgt meist mit schriftlichen oder .anderweitigen Bureauarbeiten in den Räumen des Gefängnisses. Die meisten Verurtheilten waren Capitulanten. Da nun der Truppentheil das Recht hat, bei jeder Bestrafung des Capitulanten über sechs Wochen die Capitulation aufzuheben, und im borliegenden Falle die geringste .Strafe sechs Wochen und einen Tag betragt, so werden die ehemaligen Oberfeuerwerkerschüler nach Verbüßung der über sie verhängten Strafe einfach entlassen und müssen sich einen neuen Lebensbcruf suchen. Der Fall, daß einer oder der andere noch active Dienstzeit nachzudienen hätte, wird kaum vorliegen, da zur Oberfeuerwerkerschule stets nur ältere Unterosficiere commandirt werden Der englis ch: Sportsman und Nordpolfahrer Lieutenant Pike beabsichtiqt eine neue Nordpolfahrt. Die Abfahrt soll im Frühling von Tromso: erfolgen. Zu dem Zwecke ist der namhafte norwegische arktisch: Seemann und Jäger Soeren Kroemer kürzlich in England gewesen, um mit Lieutenant Pike all: näheren Vorberei tungen zu besprechen. Schon auf mehreren früheren Reisen war Kroemer der Gefährte Pike's in den nordischen Meeren. In den Jahren 1833 bis 1839 überwinterte Pike allein auf der Nordseeinsel, an der Nordostküste Spitzbergens. Pike hat auch - auf Alaska am Fukonflusse. in Abessinien, im Kaukasus und, in -den chilenischen Ar.den der Jagd obgelegn. Es ist Pike's Absicht, im nächsten Frühiah? von Norwegen in einem norwegischen Walfischdampfer nach der .Nordseeinsel zu fahren, dort fein Haus, welches sich auf der Insel befindet, an Bord zu nehmen 'und dann nach dem Franz Josephs Land zu fahren. Dort wird e? das Haus wied:? aufschla'n u?überwintern. Im Frühling, wird e? sodann eine Schlittenfahrt nach dem Pole, zu unternehmen. Der Reisende Jackson, welcher sich auf dem W'.ndward" nach den arktischen Gegenden aufgemacht bat. will den Pol bekanntlich auf derselben Route zu erreichen suchen. Der Windward" ist wahrscheinlich im letzten Herbst nach dem Franz Io'ephs --Land' gekommen und überwintert we?en des Ei'ses an der Küste von Nowoja-Semlia. QedenkenOie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daö 'Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milroaukee, St. Paul,. MinneapoliS und . dem Nordwesten ist und fernerhin alö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. . Bedenken Sie serner daß die WiSeonsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet isi alö irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft alö, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachfien Ticket Agenten oder an 3aö. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö -4rC Meerschaums, eilen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen bei Wm. Nucho, 199 Ost Washington Str.

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