Indiana Tribüne, Volume 18, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1895 — Page 1
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0 . o rfC rfO o A 00 M -fP.fl US iA VO m m & f) A M HA iiV w Offtce : No. 18 Süd Alabama Strahe. Indianapolis, Zndiana Dienstag, den 1 Februar 1895. Jabraesn 18 No. 152
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Brothers, Lditorielles. Postnachrrchlen von Honolulu melden, daß an Mehreren, welche wegen Theilnahme an dem kürzlicken Versuche, die republikanische" Regierung zu stürzen, grausame Torturen vollzogen wurden, um Geständnisse zu erpressen. Vielleicht werden unsere Jingorsten in Folge dessen in ihrer Be wunderung der Nrpnblik elwaS bescheidener. Wenn der Vorgang auf Wahrheit beruht, woran bei der au? führt chen Beschreibung der Details und der damit in Verbindung stehen den Personen kaum zu zweifeln ist. dann ist ja klar, daß man eS hier mit erbärmlichen Gesindel zu thun hat, und unsere amerikanischen Staatsmänner haben wenig Ursache auf ihre Hawaiichen Collegen stolz zu sein. ES ist reilich fraglich, ob unsere amerikanichen Staatsmänner besser wären, wenn sie sich in Honolulu befänden. Wird da ein Spektakel darüber gemacht, daß der Bildhauer MeMonnieS eS abgelehnt hat, die Bronzegruppen für daS Monoment anzuferigen, als ob nun gar keine Gelegenheit mehr für künstlerische Ausführung deS MonumenteS vorhanden sei. Dad Gejammer mehrerer Zeitungen ist einfach kindisch. ES giebt außer Herrn MeMonnieS noch einige Künstler in der Welt, welche im Stande sind, diese Gruppen anzufertigen. ES ist ja am Ende richtig, daß die Herren der ComMission keine Kunstverständigen sind, daß Leute wie der alte English von der Kunst so viel verstehen, wie die Kuh vo Seiltanzen, aus veränderen Seite aber ist eS auch ebenso richtig, daß Künstler ihre Launen haben und eigensinnig find. Wenn eS sich in dieser Angelegenheit um die Ausführung einmal bestimmter Gruppen handelte, würden wir unS unbedingt auf die Seite deS Künstlers stellen, aber darum handelt eS sich nicht. ES war vom Anfang an bestimmt, daß von den bei den Gruppen die eine den Krieg, die andere den Frieden darstellen sollte und mit diesem Verständniß übernahm der Künstler den Austrag. Nun auf ein mal fällt ihm bei, daß eine Friedens gruppe sich nicht für ein Kriegerdenkmal eigne, und er besteht darauf in einer Gruppe den Angriff, in der an deren die Vertheidigung darzustellen. Darüber kann man nun seine eigene Meinung haben und sogar anderer Meinung sein als Herr MeMonnieS, selbst wenn man kein Künstler, selbst wen man nicht einmal ein Kunstver ständiger ist. Diese Frage ist keine ausschließlich die Kunst betreffende. nicht einmal eine ausschließlich ästhe tische, sondern mehr eine ethische, und berechtigt jeden Mann von Verstand und Empfindung zu einer Meinung. ES steint unS demnach, daß der Haken ganz wo anders ist. Als die Entwürfe für die beiden Gruppen, die von eirem Pariser resp. Berliner Künstler ausgeführt wurden, zur Prüf jng kamen, oa wuroe oas iuiqcu gefällt, daß sie nicht die amerikanische J)ee zum Auödrck bringen. WaS die amerikanische Idee" in de? Kunst ist, daS mag de? liebe Himmel wissen. Aber et siel dabei wohl Manchem ein, daß das ganze Denkmal mit wenigen AuSnahmen so weit von Ausländern auSgeführt war, und da hätte man eS vohl
gerne gesehen, daß die noch hcriuftel lenden Gruppen einem Amerikanr, übertragen wü-den. Man wandte sich an McMonnicS und man ließ ihm
gänzlich freie Hand, nichts b stimmend, alö daß die beiden Gruppen Krieg und Frieden darstellen sollten, und damit war er zufrieden. Wo aber nun einen anderen a m e - r i k a n i s ch e n Künstler finden, wenn MeMonnieS nicht will. DaS ist die , schwierige Frage und darum die große Ausregung. Wir nehklen eS den Leuten nicht übel, wenn ihr patriotische? Gefühl sich dagegen sträubt, daS Monument fast ganz und gar von Ausländern herstellen lassen zu müssen, aber sie werden sich wohl darein fügen müssen, wenn MeMonnieS sich nicht noch anders besinnt. Mjtacpjtai. Inland. Wetteraudsichten. SchöneS Wetter heute Nacht und am Mittwoch. Temperatur: Mozimum 27 Grad, Minimum 21 Grad. Die Noth in Chicago. E b i c a g o, 19 Febr. Einem Britt zufolge, welchen daS countyrälhtiche Ermite für 'Armenpflege unterbreitete, ist die zur Zeit in Cook County her'schende Nolhlage' eine äußeft bedenkliche. Im Januar allein liefen in der County-Agentur 1200 Applicationen mehr ein, als in denselben Monat deö vorigen JahreS. Ueber 60.000 Vers.'nen erhalten zur Zeit vom County Uiterstützungen an Kohlen und LebenS Mitteln, und man schätzt die Gesammtzahl aller hilfsbedürftigen Personen, die Chicago gegenwärtig auszuweisen hat, auf 160.000. Viele derselben sind fleißige Arbeiter, welche seit längerer Zeit kelne Beschäftigung habeu und öeren Sparpfennige von ihnen aufgebraucht wurden. DaS County unterstützt zur Zeit 7822 Familien, verpflegt 3S7 Kranke und hat im Ganzen 00 ledigen Personen zeitweilige Abhülfe gewährt. - California's Legislatur. S a c r a m e n t o, Cal , IS. Febr. Die Assembly der StaatSlegiSlatur nahm heute einstimmig eine Resolution für Anezioa Hawaii'S und für Wahl von Bundessenatoren durch öffentliche Abstimmung an. Sonntag in Louisville. LouiSville, Ky, 13. gib. AIS daS Resultat der gestrigen Thätigkeil der Polizei wurden heute die Namen von 2500 GeseheSübertretern (SonntagS) dem Polizeichef Tayloer unterbreitet. Die Behörden hielten eine Conferenz ab und beschlossen, in den verschiedenen Geschäftszweigen Testfälle zu machen. , Verlangt Schadenersatz. Eau Claire, WiS, 19. Febr. War. F. Butler, welcher während der letzten Wahlkampagne als unabhängiger Congreßcandidat auftrat, verklagte 8 Personen auf N0,000 Schadenersatz. Wahrend Butler im demokratischen Hauptquartiere auf einem Tische stehend eine Rede hielt, sollen die Verklagten den Tisch umgekippt und Herrn Butler so übel mitgespielt haben, daß er ein Bein bracht Unter den Verklagten sind ein Grocer. und 6 Wirthe, sämmt.ich zu den Prominenten der Stadt gehörig. ,,. , Verh änguißvo lle GrubenExplosion. Ashland, Pa, 19. Febr. Die West Bear Ridge Mine in Mahoney Plane wurde heute Morgen der Schauplatz einer furchtbaren Explosion. 12
Mann waren damit beschäftigt, durch die seit seiner Rede gelieferten Statteine stark gashaltige Schicht einet Ven- 1 stiftn zeigen, daß Brot und Butter sehr
tilat,onöschacht zu treiben. Diese KoS kam durch die Flamme ihrer Lampen zur Entzündung und eS entstand eh e Explosion, welche daS Stützholz deö Schachtes in Flammen setzte und die Arbeiter von jedem AuSmeg abschnitt. BiS jetzt wurden durch Hilfe von außen sechs Leute an'S Tageslicht be j fördert, welche jedoch sämmtlich töötlich verletzt sind, während sich noch sechs Andere in der Ecube befinden, an deren Rettung kaum zu denken ist. Fünf von diesen wurden später als yelchen aufgefunden.
Ei n'e K o h l e n st r m p f e oe r b r a n n t
S c r a n t o n, Pa , 19. Feb. Heute ' Abend ging, die große Kohlenstampfe von William Connell & Co. in Hon nellkon in diesem Counky in Flammen auf. Der pekuniäre Verlust betragt 5100,000 und 600 Personen verlieren dadurch ibe Arbeitsgelegenheit. Das Heim" d er Buffaloer . S ä n g e r f a st z er st ö r t. B uffala, N. 3 , 19 Feb. Die Musikhzlle, die H'imath deS Orpheu, deö Sängerbunds und anderer deutscher Gesangvereine dieser Stadt, wäre beinahe heute Morgen zu früher Stunde durch Feuer total zerstört worden. Eine Zeitlang sah eS aus, alö ob daS ganze prächtige G.bäude der Z?rstörung geweiht sei, ab.r den unermüdlichen Anstrengungen der Feuerweh? gel'Ng es, die Flammen ans den Anbau zu beschränken, in welchem sich in der unteren Etage die Bibliothek befand, die 7000 Bände im Werthe von $15.000 enthielt, wche ein Raub der Flammen wurden. Der gesammte Schaden wird aus tzZ0.000 bis tzö0.000 geschätzt, man glaubt, daß das Fuer infolge deö AuSströmenö von Gaö auS einer schadhaften Röhre entstanden ist. Vor zehn Zahren brannte die ursprüngliche Mufikhalleab. Die jetzige Musikhalle wurde mit einem Kostenaufmande von $300,000 erbaut. DaS eigentliche Auditorium ist durch'S Feuer nicht beschädigt worden'. . Ausland. Die Frauenfrage in Deutsch land. Bebel'S Plaidoher im' Reichstage. V e r l i n , 19. Febr. Der deutschen Frau war de? Tag im Reichstag gewidmet. Nachdem Generation' unter harter Arbeit ui'S Grab gesunken, nach Jahren geduldigen Schweigens und Auöharrenö unter Ausschluß auS den höheren BildungSanstalten, hat sie einen ritterlichen Kämpen gefunden, der ihre Sache vor daS Forum der VolkkVertreter deS Reichs gebracht hat. Die Sache ist Frauenstimmrecht und ihr Kämofe,August Bebel, der starke Mann der sozialdemokratischen Partei und der gewaltigste Redner im Parlament. Die Debatte war nicht die erste, in welcher für die deutsche Frau mit beredten Werten plaidirt wurde, aber sie war die erste, in der ihre vollen Forderungen für gleiche Rechte von einem Mann vorgebracht wurden, der sich voll und ganz ihrem Dienste widmet und die Absicht hat, ihr Stimmrecht zu einer Frage praktischer Politik zu machen. Die Besuchergallene war mit Frauen derEmancipationöpartei, wie die kleine Gruppe Frauenstlmmrechtlerinnen genannt wird, besetzt und die Beifallsrufe, die BebelS zweistündige A'gumente begrüßten, flößten den steifnackigen Feudalherren auf der äußersten Rechten ein gewisses Unbehagen ein. Bebel sagte, waS er wolle und waS die 45 Sozialdemokraten der Linken und ihre 2.000.000 Constituenten in ihren Reden, an der Wahlurne und in den Hallen der Assembly fordern würden, bi eS gewährt sei. Wenn 45 Abgeordnete und 2.000,000 Stimmgeber solch ein Programm der Zukunft unterstützen, ist eS sicherlich von großer Wichtigkeit und Bedeutung für Deutschland geworden, von einer Wichtigkeit, von der man niemals geträumt hatte, als Besprechungen der Fcauenrechte auf die Redebühne und den Nähzirkel beschränkt waren. Bebel sagt, daS Frauenstimmrecht sei eine Broi-. und Butterfrage und kräitige Gründe unter deutschen Frauen zur Erklärung von Ade find. 3n dem deutschen Reich arbeiten 4.600.000 grauen für ihren Lebensunterhalt. In den Ver. Staaten existirt, wie man ! annimmt, eine große Bevölkerung arbettender Frauen, aber noch kaum halb so viel als in Deutschland. Großbritannien hat nur 3,000.000, Frankreich nur 2.900,000. Von den. 1.200.000 Frauen, die in Fabriken arbeiten sind 650,000 unverheirathet. Sie find die eigentlichen Leidenden und auf sie. fällt die Last eines freudenlosen Daseins,
Sie bilden d,e Mehrheit der über,äh
ligen Million, die dazu verdammt ist. ch"e Gatten zu leben und zu sterben, weil nicht genug Männer vorhanden sind. Sie bilden, wie ein Jin de siecle felfy f 1 1 (7 k . I a v !. tn wu iumi llg, Odo orilie KDt schlecht. -Wir müssen sehen, wie wr mit dieser neuen Klasse fertig werden, die als Arbeitsjungfern leben und sterben" sagte er. ' Wir müssen unS an diese eigenartige Menschengruppe zwischen der Frau als Sattin und Mutter und dem Mann, an dieses dritte Geschlecht, dlssen Schicksal eS ist. zu leben und u arbeiten ohne Heirath, gewöhnen. ES ist ein Geschlecht ohne Vergnügen und Freude und mit vielen Bürden. ES thut resignirt seine Pflicht uud dess-n Mitglieder derbringen ihre Tage in einsamer Trübsal." DieS sei der böse Zustand, der die Sozialisten und viele Freisinnige für die deutsche Frau in da Feld gebracht hat. Wenn 4.600.000 deutsche Frau.n dizu verurtheilt s?ien, zu arbeiten, weöhalb seien sie denn zu Fabriken, Bergwerken und Läden verdammt ? Wenn 1.000.000. deutsche Frauen überzählig seien und unverheirathet bleiben müssen, weshalb werde ihnen höhere Erziehung verweigert? Warum sei ihnen die Thür zu allen besseren Professtonen und Beschäftig' gen verschlössen, so daß ihnen nur die bittere Wahl zwischen der Straße und einem geschlechtS- und freudenlosen L ben in der Fabrik bleibt ? Jahraus, jahrein, seil nahezu zwei Decaden wurden diese Fragen den Cabinetministern, ' den Prof.ssoren, den Abgeordneten und der Polizei gestellt. Alle sagen, eS sei zu bedauern, aber sie können nichts thun. Der Kaiser glaubte, er könne die Verhältnisse bessern, wenn er die überflüssigen Frauen, die eS vorziehen von ihrer Schande zu leben, als bei der Arbeit zu verhungern, von dir Straße triebe. Sein eigenthümlicher Reformplan sei fehlgeschlagen, dennoch aber wollte er die Vorschläge nicht hören, daß er den Druck auf die unteren 100,000 wegnehme, indem den oberen 100.000 neue Wege öffne, so daß die übeiflüssigen Frauen derb sseren Klasse in die gelehrten Professionen eintreten und ihre .jetzigen Plätze denen überlassen, die den Kampf zwischen Hunger und dem Straßenleben zu führen gezwangen seien. WaS ist daS Resultat ? schloß Bebel seine zweistündige Rede, 200 Frauenvereine, die Hälfte davon mindestens sozialistisch, mit 20,000 arbeitenden und 15.000 besuchenden Mitgliedern nnd hunderttaufenden, die ihnen mit Geld, Argumenten und Rath helfen, eine große Partei im Parlament und eine größere außerhalb, die mit Eifer die Sache der Frau deö 20. ZahrhundertS vertreten, eine traurige Ministergruppe, umgeben von einigen Dutzend Feudalherren, die nicht still stehen kann, ohne die Macht der Opposition zu vergrößern und nicht vorwärts gehen kann, ohne ihr in die Hände zu spielen." Bebel'S Rede und ihr Echo im ganzen Reich haben gezeigt, daß die Regierung einen neuen Messias nöthig bat, der sie nicht allein vor den Elsasfern, Sozialiuen, Polen undAnarchisten rettet, sondern auch vor dem Angriff Seitens der Umstürzler" deS dritten Geschlechts. ,, Die olympischen Spie l e sollen in Athen wieder i n S Leben gerufen werden Athen, J9. Feb. DaS Comite z'ir Erneuerung der Olympischen Spiele trägt sich mit dem Plan, die Würdenträger Europa'S und America'S zu den Spielen von 196 einzuladen. Der Erbprinz von Sachsen-Meiningen wird den Spielen beiwohnen und einen Preis aussetzen. iiln Eine weitere Leiche gefunden. London, 18. Febr. Die Leiche Walter Schüll'S, eines KajütenpassagierS deS DampferS Elbe", wurde heute im englischen ffcr! in der Nähe von Dungeneß aufgefischt. Die Ver wandten Schüll'S hatten eine Beloh nung von $1000 für Auffinden der Leiche ausgesetzt. .. . Dke A. Metzger Agentur, Ecke Washington, und Pennsylvania Str.. Zweiter Stock. Geld an- und auSzuleihen. Erbschaften und Förde- ' ,unge pünktlich einkafsirt. Schiffs scheine auf allen Linltn.
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Ich mache die Kuren rna,t. Ich bin nicht rnyc itn Skz. de tnu M r, scheu zu hellen wie Se sind. l ist ine objolutt U . wahr t,eit, daß in Men'cy emea a, deren innren kann, thne ju oiucren Mitteln zu greisen. T Kuren ixt hr aus der Bühn: vollzogen murcen, nno nur das Resultat emes tUuxu 'chen F ulvums. Seme Wirkunzen sind wu..telvoll. Nach 30 Muut n langem Reiten mit 'ikser Medizin v.rfl egt ie ttti veu und , er Sqmerz wie bet zagic. Aber es st nur daS uevt des Nludlums. Kein Vann kai.n ie durch MagnetimuS. Gtu ten ooer einen gußeisernen Ring heilen. Wen Sie a.f dM isch ang g hen, tötern S:e nicht Ihre Angel und lege , e an's Uf.r? G.wrg . ,cht. Ed. nso. venig wird ein de. ken or 2K. ch e n ö ut U sen mit der war tung um seinen Fiigec itAtti, dafe der Ryeu matlkmus aus Mein Körper in dn Rmg frrinae. Die Me ttn werren täg ich v r standig?r. Sie können solche Lugen ich mehr ohne Wldr pruch m d e W lt polaunen .ch re ne unsere vatttl und laitn Ihnen und onvnen ia en, wenn U'.d wie st' zu gebrau chen sind, ab.r sie musseu hindern und kUiir n." Wählend dieser Woche wird Ratb. Consul tatwn unv Dwgn se koste, f ei errve'lt. nur ore oiten sur vle Medizm weroe berechnet. Venoö Surative Svruv. l50c rie Flasche) fabnzirt von dem bühmt n Skandrindo Wasser, ,st dai scheuste HeUmit'et für Nnvösi.at. Dysrepsia, Leber. Nieren, Blut und Mag'nt.iden. schlechten Arpeti', Echloflsig'eit u d wenn mir Venös lerric Fluid (50c die Kasche) ge. braucht, w rd die schli mste und langwier gsten Fälle von Ryeum tlsmnS, Sciatica, Neuralaru, Labmuna, schwache Muske.n. steife Gelenke und alle Schmerzen k riren ?benos ung ?onlc (oOc die Flasche), v.xit sicher wirkende Kur für K bl-kovs und L naenleiden, Bronchialkatarrh, Asthma, H sten und lrkaltancen. VenoS J8i o" ($2.03 die Flasche), ein Heilmittel für Im? renz. s-ruelle Schwache, verlogene onr.baikcit u. s w cnos Concentrated Tonic und Nervme ($3. die Flasche) ein svenfisches Mittel für Gehirn und Herzleiden. Krämvfe und Rück enmar'leiden, Veitstanz und Nervenzerrüt rung. Eir Morell Mackenzie's Cure für Taub lieit Sl die Flasche) heilt Taubheit und Ohrensausen. Veno nebst Stab von Aerzten kann in sei ner Office. 31 West Market Str.. konsultirt werden. Sprechstunden: 9 Borm. bis 8 Nachm. ; Sonntags von 10 bis 4 N ichm. Ochisfö. Nachrichten. Angekommen in: New I o r k : La Bourgogne" von Havre. Liverpool: Carlton von Norfolk", Derwentholm' von Salveston", Tripolis" von Galveston. Havre: Br. King" von Ärapahoe, N. O. Hamburg: Hungaria". Baltimore: Karlsruhe oon Bremen via New Jork, Berkshire" von Savannah, Thomas Anderfon" von Messina via Boston. QueenStown: Aurania" von NewSork. DO Der Jugendverein der 1. Reformirten. Kirche wird in der an der Ecke Noble und Ohio Str. gelegenen Kirche am Mittwoch, dem 20. gebr., Abends, sein Zahreöfest seiern. GO Der Schulraih von Haughv'lle hat $1300 Schulden und seine Mittel reichen gerade noch so weit, um die Schulmaschinerie bis zum 15. März in langsamem Gange zu erhalten. Wenn biS dahin aber kein AuSweg auS dem Dilemma gefunden ist,' so werden die Schulen geschlossen werden müssen. Der Schuljugend könnte man wohl keinen größeren Gefallen thun, als ihr längere Eztraferien zu gewähren. aber dazu sollte man eS doch im Znteresse der Jugenderziehung nicht kam men lassen. Sicberltcb leset Ihr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniße betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestatlgon über jeden Zweifel hm auS, daß Hood'S kurirt. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch H o o d'S P i l l e n geheilt.
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