Indiana Tribüne, Volume 18, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1895 — Page 3
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' Das Publikum wird von gettissenloseu Händlern gewarnt, die gewöhnliches Elan berfalz, odcreine Misch ung von gewöhnlichem Scidlitz Pulver als Ksrls'.-ader Sa!z", Sprudel Sal;", Deutsches (Germen) Salz", Ännstlichrs Karlsbader Sal;, oder Jn??rsved Karlsdader S.'.lt", u:-.d unter v'.rlen anderen V7ze'.chnunIen 3:1 verlaufen s-lchen, nr.tcr Irr Anpreisung, deß dies; eben so gut" srien wie die achten Produk:e JJN tfar.l&ct), welche direkt c;:3 den wclt'.e. rühmten Quelle genommen werden. Ti.-s beruht nur auf einer TTufchu'.-g des $:;MitaS des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an diesen Fäl. schlingen wacht. Ist künstlicher Wein so gut wie ächter ? W2rde irgend Je. man) wissentlich künstlichen W.'in bcr.i natür lichen Saft der Neben vorziehen? Warum denn sich von diesen Fälschunz-n hinterf.-.hre.i lassen, speziell lrenn die Eesnndheit dabei in Frage kommt. Die natürlichen Produkte der Queren von Carlsbad enthalten Bestand theile, die künstlich gar nicht hergestellt wer den können. Seit Jahrhnndcttea sind li: Wässer von Larlsbad wegen ihrer Heilmir knnz bei Krankheiten der Leber, Nieren und be Magen? rühmlichst bekannt. Da? ächte Carlsbader SprudclTal; wird : direkt, anS.der.SMdelqnelle unter der Lei. tung der Stadtgemciude Karlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für tie Vereinigten ' Staaten, die Eisner fc Mcudelson Co., New - York, verkanst. Jede Flasche des ächt im. vo'rtirten Wassers uud Sprudelsal;eS muß obige? Stadtsiegel, sowie die Unterschrift der Agenten CiSner &. Mendclson Co., 12 124 Franklin Skr., New York," aufderEti " kette haben. Zu haben in allen Apot'ckc-.:. M'an hüte sich vor Fälschungen Der Stadtrath : Karlsbad. Zermalmten und ganzen Coke zu haben bei der Ind'polis Gas Co. Telexyon 12S9 UnZerstützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betrieben d Naz äaf4iäb4e. Ho. 138, 140 un 142 Birsinis venuk T. E. Somerville, Manager. Dach -Material. T. F. SMITHER. O&nbler in tedach.Matial, nb l ßkeady Roofig. wasserdtSre Eheettng, feuer eftem KSs$aU8Uj, Strohpappe. Deck nd Vif aaJ,rden ,e. . Office: 169 WMtft tOlartf land kratze. Telephon l. Dachdeckerei. Fähige nd verantwortliche Dachdeer. te dächer. Trinidad und Stllvnite phalt-Dächer. lle rten 5SomptfitionlTö5et' mit deftr Via terial. 0s stet: No. 169, Sard : 180 W. Marylandftr. Televbon 881. " JndianavollZ. Ind. Theodore Stein, . achfslaer dsn v. S. nderso. Abstrakte von BefiMeln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise auögesührt. No. 8 OS Market straffe. Indianapolis, Ind. Brill'S Dampf - Färberei. (tabltrtlSTI.i Herrenkletder aeretntgr. grfärdt nd revarlrt. ramenktttder geretntat und gefaror yne oteieu den tu tttttennen. Spikirvorhänge u.Ehenille Vortieren geretatgt. Osecee Handschuh geret tgt. Waart erde adzebolt uud aigtlttfert. 86 38 VaffaSuseUS venue. vetaaeschft: . Utnoi trake. CAK I ODTATN A PATENT t Tor rrompe oswer nd an bonest optnion. wrtte to D1UNN kCO..taobtTe bad neaxlr üt ty yeara xprioo0 In tb patent bosioesa. Ccmannlcyoaastrtctlr confldentlal. A llanibok of Iiw xormauon ooncernin Patents and bow to obUin tbem tent sre. Also catalogua of meciiaa loal and cJentIflo booka nt fre. Patent taken tbroab Munn tc Co. rClT tpedkl notlcfllntbe fc1entifc Amerlrnn, ao4 tboa are broufht wldely be.'retb publlcwlthoat ootit to tb Invetitor. '.'bis olendid paper, laad weklr. letrantlr illtt. itmted, baa br far tb larycat circulation of any acientlflc work In tb world. S3 a year. Sample copies aent tte. Bolldlng Edition, tnontbly. $2M year. Slnfft eopte, cent. Erery namber contauu beauttral platea. In oolora, and phototrrapha of new hooae, Itb plana. enabUn oulldra to abow Ih latoat dvlni and seoure oontracta. Addresa MUMN ä CO Niw rouK. 361 Bboadwat. Dr.GKF.Theel, 1317 Arch Gfr. jfcUfltiptio, v. 9r einzig,, wahr Specialist in Lmerik Ut h,il kann. nach, iklbst die berühmtesten ?er,t, all nkr s?l gingm. Dr. ?be,i ist dtt inzig r,t d yttt der U dr wtoizmischkn Schulen tu u, lt eu und ei .auwaiiit; itubitii un i seiner Behandlung fccrbrnfctt St btilt yphUi. schwur,. SHunt Halileicea. filechttn und all ft'-Bt det ldstdefteckung und fiolgen d, u. tthrotiitnl bei v,rirtbte odn und. hat,kn uflüsle. rerengerunflen te., 'die nsch t teri titelt fnb. Äernrnt rdet lniit Cpretftwnben KJcroeff H 9 yr. vonv, iblail6r. vkittocha und Samstag bit lOtUI Utsbl. ConniaDt et i u?r. Um QUOO beschwindelt. Jq. Seorgt v. iktton, n VUrger von PbiladelVhla didig hierb. bat ich für vil Jahr an allen IoKgen jugkndll er Verirrungen. nit Tchlaflo flgkett, ?kid?gtshlagenk,tt, Schwach d,S an,n Hbf ttti, n erfrischt nach dem chlaf und kNagenschwäche litt, so daß !d) kein rdktt tbun konnt. Ich ab $400 an IKu ,smniS?lrttk auS. oou muim r-? ! davon zu haben. Nachdem sie r B - fW . m m-t - . rmil au(i gxniniurn ui -. r , . f : . );ift K5W war jedoch int egentheu rrHirtretnw torbr. ult bk'ucht, ich Dr. . . ?hl, 19t7 rch kraß. PöiladlVhta. welcher ich nach er kdSrien U.iteriuchung bebändert wnH rundlüh biüf f t i'nt 'e,:nt von ahn lich Leidend, uhö kuvx iocU cUt STitiiVten ceb uö ttefet eugnii und bekenne, dad Tr. Theel emu Kart und aesilvd Nann anl nitr genlacht hat. , . 9 t ora, . Hatilto. ' a5sch'e und begsandigt mir. - Jh F. Turner, ds. ?., Vlla.. jte. j-jcixn, lujiui ik, iuii4uiiiiii
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Der Amerikaner.
Roman von Adolf Streckfuß. (Fortsetzung.) ! -.t. liin wilder Schmerz durzuckte lij.i. fein Glücksrausch war verflogt. DiZ höchste Glück brachten ihm deu t'l'fsien Schmerz! Else war seine Schwester! Der Gedanke war kaum zu ertragen. er erfüllte ihn mit maßloser Verzwzif lunz. Alle die schönen L:öcnZhofsnuNt gen, die er aufgebant hatte in den letzten Taaen, die nicht zertre:en werden kann ten durch die Sorge bor dem schweren ' Geschlck, welches die Zukunft uder :u und die Geliebte verhängen konnte, w.ireu ja zertrümmert durch den einen Ge danken: Sie ist meine Schwester! Das Band der Bruderliebe fesselte ihn fortan an die Schwester und legte sich zwischen ihn und sie. als ein nie zu überbrückender, nie auszusüllender Abarund. Erbleichend entzog er sich der Umarmung des Vaters. Mit tonloser, versagender Stimme flüsterte er: Elfe. meine Schwester!" Das tiesste Entsetzen, der wildeste Schmerz spiegelte sich in seinen Zügen wieder. Er wagte es nicht. Elfe anzuschauen, er suchte ihr die Hand zu entziehen, die sie noch immer mit warmen Drucke festhielt. Ein glückliches Lächeln verklärte das Gesicht des Amerikaners, mit einem Blick voll inniger Liebe betrachtete er Kurt und Elfe. Auf das Glück, meine Elfe Schwester nennen zu dürfen, hast Du leider keinen Anspruch", sagte er. Meine Tochter ist sie nur durch die zärtliche Vaterliebe, die ich ihr, durch die Tochterliebe, die sie mir gewidmet hat. Meine Gertrud war Wittwe als sie mir die Hand reichte und mir in die Ehe ein liebliches Kindchen mitbrachte. Es war Elfe, die verwaiste, Vater- und mutterlose Tochter ihres ersten Gatten, die aber von der Stiefmutter wie ihr eigeneZ Kind geliebt wurde. Kein Band der BlutsVerwandtschaft verknüpft Dich mit Elfe." Wie eine himmlische Musik klangen die Worte des Vaters 'n Kurt's Ohr, hingerissen von feinem Gefühlog er Else an sich, sie widerstrebte ihm nicht, als er wonneberauscht sie in seine Arme schloß, sie erwiderte seine glühenden 2JM strahlendem Blick betrachtete der Amerikaner die beiden in fttfcr Selbstvergessenheit Schwelgenden, er ergriff die Hand seiner Gattin und mit milder, weicher Stimme sagte er: Jetzt bin ich ganz glücklich! Dtag nun mein dunkles Schicksal sich erfüllen! Ich gehe ihm gefaßt und ruhig entgegen. denn ich weife Euch, meine Gelieb ten, geborgen unter dem Schutz meines Sohnes. Seine Liebe wird Euch durch das Leben geleiten! Dann aber fuhr er mit einem tiefen Seufzer fort: Ich muß den fußen Traum stören, i.: welchen Ihr Euch versenkt habt, Ihr glücklichen Kinder, ich muß Euch aus demselben zurückrufen in die traurige Wirkllchkelt, denn die Zelt verrinnt schnell, die Vflicht ruft mich und ehe ich sie erfülle, muß ich mein Bekenntniß vollendet haben. Nur widerstrebend ließ Kurt die Geliebte aus seinen Armen, aber er gehorchte dem Gebote des Vaters, nur die Hand Else's behielt er fest in der seinigen, als er dem wetteren Bericht lauschte. Der Amerikaner fuhr in seiner Erzählung fort: Lange Zeit stand lch, kaum e:n:s klaren Gedankens fäbiq. foi der Leiche. Mein Haß gegen Karl war verflogen. nur tiefe: Schmerz und Reue eriullte mich; aber endlich keorte doch die Klarheit des Denkens wieder. Nicht gemordet hatte ich den Unalücklichen, ich hatte ihn getödtet in der Vertheidigung meines eigenen Lebens, er hatte mich zu? Selbstvertheidigung ' gezwungen, so suchte ich mein .Gewissen zu beruhig:. aber es ließ sich nicht beschwichtigen. Ich mußte mir selbst gestehen, daß ich durch meine unbeugsame Harte, durch die beleidigende Verachtung, die ich ihm gezeigt hatte, die Schuld trug. Zur Verzweiflung gebracht, der Bestnnung beraubt durch grimmige Wuth. hatte er die mörderische Waffe gegen mich erhoben. Hatte ich auch in der Selbstvertheidigung gehandelt, ich war dennoch sein Möloer, und als solcher mußte ich aller Welt erscheinen! Wer würd; mir glauben, daß ich ihn in der Nothwehr getödtet hatte, ihn, meinen Todfeind!. . Ein tiefes Grauen überkam mich. uy rnußic uu mtvufc ,Quiuii viuita. e, rnilni 0itftn?i Vn r f yt die Mit entsetzlicher Klarheit sich plotz lich vor meinem' geistigen Auge gestalt tete. Ich sah mich als Mörder verhaft tet. dem Zuchthaus, vielleicht dem Blutgerüst überliefert, mich selbst und meinen Sohn entehrt, mein ungluck!:ches Weib wahnsinnig vor Schmerz und Haß gegen mich, der Mörder des Mannes, den sie einst geliebt hatte! Wie glühend wünschte ich jetzt, an der Stelle des von mir gemordeten zu sein. Hätte Karl mich ermordet, dann würde er von den Furien des Gewissens verfolgt fliehen, er würde wohl niemals wieder ruhig werden, aber er hätte, selbst wenn er gefangen und dem Zucht haus überliefert würde, wenigstens nicht die Entehrung seines Sohnes aus sein Gewissen geladen. Nur ihn allein traf die Schmach deö Verbrechens und der Strafen. Ich schaute nlede? zu dem Todten, da war es mir, als sehe ich mich selbst mit der Todeswunde am Boden li'eg'.n, waren doch seine Züge die meinigen; die sprechende Ähnlichkeit zwischen ihm und mir veranlaßten die Selbsttäuschung und erzeugten dann plötzlich in mir einen neuen Gedankengang.- Wie' er kam. wie er mit wunderbarer Schnei ligkeit und Klarheit sich in mir en!wickelte, schwebt noch heute, nach dreißig Jahren, meiner Erinnerung vor. Wer konnte wissen, wenn der Todte
gesunken wurde, ob Kurt oder Karl von Dyssern durch die mörderische Kugel gefallen, ob Kurt oder Karl der Mörder lei? Er war mir so ahnlich. er trug am Finger denselben Ziegelring mit dem Dyssern'schen Wappen. das einstige gleichartige Geschenk unseres Großvaters an seine beiden Enkel. Er war fast genau so bekleidet, wie ich. Aber vielleicht trug er bei sich irgend ein Erkennungszeichen, eine Brieftasche, welche an ihn gerichtete Vrizfe enthielten oder ein Visitenkartcntäschchen, wie ich es besaß. Noch war kein bestimmter Plan in mir gereift; ab:r dennoch beugte ich mich nieder zu dem Todten und durch suchte seine Taschen. Ich that es mit ziüernder Hand, erschien ich mir doch selbst wie ein Dieb, der die Leiche öestahl, aber als ich nun wirklich eine Brieftasche fand, die Visitenkarten und einige an den Lieutenant Karl v!?n Dyssern gerichtete unbedeutende Briefe enthielt, da wurde es mir klar, daß ich die Briestasche an mich nehmen, sie durch die meinige und mein Visitenkartentäschchen ersehen müsse, dann werde Niemand auf den Verdacht tom men, daß nicht Kurt von Dyssern, sem dern Karl der Gemordete sei. Schnell entschlossen vertauschte ich die Brieftaschen, aus der meinigen nahm ich nur die Geldsumme, die mir gehörte, ich gebrauchte das Geld zur Flucht, denn jetzt war es mir klar, ich mußte sliehen. nicht um mein elendes Leben zu erhalten, sondern um die Täuschung zu vollenden. Ich durfte mick, wenn irgend möglich, nicht der Gefahr aussetzen, gefangen und als Kurt von Dyssern erkannt zu werken, wein ;-m hn da 2 (SrMii eit.es unbefleckten Namens hinterlassen sollte. Ich mußte fliehen, mußte todt sein für die Welt! für mein Weib konnte mein Tod kein zu herber Schmerz sein. Anna liebte mich nicht, ich war über zeugt, daß sie sich schnell trösten würde. Mein Sohn war noch zu klein, um den Verlust des VaterS zu fühlen. Ich war überzeugt, daß die Liebe meiner treuen Schwester Susanne ihm die Vaterliebe ersetzen werde. Nur mich traf der Schmerz der ewigen Trennung von meinem Kinde und meiner Schwe-
ster, mich allein! Ich mußte ihn ertragen als die gerechte Strafe! Und diese Strafe wurde mir zu Theil in reichem Maße. Meine Flucht gluckte, lch erreichte ungefährdet Amerika. Um jeder Entdeckung vorzubeugen siedelte ich mich im fernen Westen, im .Urwalde an, ich konnte mir, nachdem ich den Tod meiner unglücklichen Frau erfahren batte. ein neues Familienleben schaffen? aber die Reue übe? meine That und den Schmerz über die ewige Trennung von meinem Sohn konnte ich niemal) überwinden. Schmerz, Reue und die Furcht vor einer möglichen Entdeckung meiner Schuld haben-mir jede frohe Stunde, jeden Lebensgenuß verbittert. Ich kehrte mit meiner Familie nach Europa zurück. Hier in dem weltentlegenen einsamen Rothen Hause boffte ich vor jeder Entdeckung sicher ?u sein und gerade hier trat sie drohender alZ je an mich heran. Schon kurze Zeit nach meiner Uebersiedelung hierher traf , ich bei - einer Jagdpartie im Walde auf einen Menfchen, der mir merkwürdig bekannt erschien. Er schaute mich, als er mir begegnete, mit einem maßlosen Staunen an, dann rief er meinen Namen. Jetzt erkannte ich auch ihn als einen früheren Unteroffizier, der einst in meiner Eompagnke gedient hatte und der mir durch manche ihm von mir erwiesenen Freundlichkeit zu Dank verpflichtet war. Schmitz begrüßte mich mit ausschweifender Freude, er schwor mir zu, daß seine Dankbarkeit gegen mich nu? mit seinem Leben erlöschen werde. Er habe aus den Zeitungen mit tiefem Schmerz erfahren, daß sein sehr verehrter Wohlthäter, der Lieutenant Kurt von Dyssern. auf nichtswürdige Weise von dem ihm ebenfalls bekannten Lieutenant Karl von Dyssern ermordet worden sei, er habe seinen Wohlthäter tief betrauert, um so glücklicher sei er jetzt, ihn lebend wieder zu sehen und hierdurch den Beweis zu erhalten, daß der jedenfalls !n einem heimlichen Duell Getödtete der infame Karl von Dysfern gewesen sei. Es sei ihm erklärlich. daß ich die Flucht dem Zuchthause vorgezogen und den Anschein erweckt habe, als sei ich selbst ermordet morden; allerdings drohe mir noch immer die Gefahr, erkannt, und des Mordes wegen zur Verantwortung gezogen zu werden; aber diese Gefahr sei. in der einsamen, von all:m Verkehr weit nt leaenen Gegend nicht swer und auf seine. Virschwlegenheit könne lch mich sicher verlassen. Von ihm soll Niemand erfahren, daß der Amerikaner, ich hörte von ihm diesen mir beigelegten. Namen zum ersten Male, der todtgeglaubte I 1 . nL.rr r uri von ein jeu Er erzählte mir dann, daß er' die verwüstete Sägemühle im Elnethale leider mit unzureichenden Mitteln ge kauft habe; aber sie schwerlich werde halten können. Da ihm daö Geld zur Instandsetzung des verwahrlosten Wer kes fehlt, werde ex wahrscheinlich auf her Mühle zu Grunde gehen und dann dieselbe als Bettler verlassen müssen. Ich bot ihm ein kleines Kapital zu seiner Unterstützung an, darüber schien er überglücklich uny vessifyto m.ir. mit. gebührenden Worten seine Dankbarseit. Seit jener Zeit hat sich Schmitz bei jeder Geldverlegenheit, und er gerieth häufig in solche, stets an mich qewen det, tmmcr zu Zeiten, rn welchen er wußte, daß ich ihm geben konnte, ohne 1 Mich zu rmmren und xcb habe stets gegeben, um mir seine Dienstdarkeit und . seine Verschwiegenheit zu erkaufen. Ich hielt ihn für meinen treuesten Freund und als solcher zeigte er sich auch: er allein hielt unwandelbar zu mir. als sich gegen mich der schmähliche Verdacht, verbreitete, fr ' trat diesem überall energisch entgegen; aber er ver- . hehlte , mir auch , mcht. vab dieser Ver-
dachs für mich hoch gefährlich sei, denn wenn das Gericht Veranlassung fände, pegen mich einzuschreiten, werde es naturgemäß vor allen Dingen und wahrscheinlich mit Erfolg meine Vergangenheit zu erforschen suchen. Er versiehe?te. daß er es sich zur Aufgabe stellen
würde, selbst dem frechen Uebelthäter nachzuforschen, um durch .ihre Entdeckung mich von dem falschen Verdacht zu reinigen; aber aus Freundschaft für mich thue er dies nicht. Er dürfe mich nicht der Gefahr aussetzen, daß er bei einer Zeugenvernehmung auch über mich und meine Vergangenheit befragi und dann gezwungen werde, die Wahrheit auszusagen, da er doch keinen Meineid leisten könne. Ich erkannte die Richtigkeit dieser Erklärung an und überließ es deshalb ganz den Gerichten, den Verbrechern nachzuforschen. Ich tnat d:es um 'o lieber, als mir jedes Spioniren rccht im- Grunde der Seele zuwider war. Ueber die gegen mich erhobenen schmählichen Verdächtigungen seh.t; ich mich fort, ich verachtete d gedankenlosen Klatschmäuler in Waldliusen zu tief, um Werth auf ihre Verleumdungen zu egen. . . Mich selbst und meine Familie suchte ich durch vorsichtige Verwahrung meines Hauses vor räuberischen Ueberfällen und vor Einbruch zu schützen, sonst aber kümmerte ich mich nicht um die n der Umgegend begangenen Verbrechen und die Verbrecher. Daß mein Knecht Jobst zu ihnen gehören könne, hatte ich keine Ahnung. Ich hielt Jobst für einen rohen, widerspruchsvollen und dem Trunk oft zu sehr ergebenen Burschen, aber ich war überzeugt, daß er ein ehrlicher Kerl und mir t:u erge'.ben sei; so hatte er sich mir wahrend feiner langen Dienstzeit in meinem Hause gezeigt. Der Gedanke, daß vielleicht mein treuer Freund Schmitz selbst einer der Verbrecher sein könne, wäre mir nie in den Sinn gekommen; erst vor ganz kurzer Zeit, nach dem Postraube, erwachte in mir plötzlich ein unbestimmter Verdacht gegen ihn. Als lch horte, daß wieder gegen mich der nichtswürdige Verdacht der Thäterschaf! erhoben worden sei, besuchte ich Schmitz und sprach gegen lhn meme Entrüstung darüber aus, daß aus so kleinliche, unhaltbare Gründe hin. ich abermals verdächtigt würde. Wenn die Kenntniß der Absenkung des Geldbrieses ein Verdachtsgrund ist," rief ich empört, dann wären Sie noch verdächjiger, als ich, dann müßte gegen Sie vor allen Anderen die Untersuchung eingeleitet werden Schmitz zuckte, als ich diese Worte ausrief, erschreckt zusammen; er schaut: mich mit einem mißtrauisch forschenden Blicke an und erwiderte dann, jedes !2ort scharf betonend: Das wäre ein xroßes Ungluck sur Sie! Ich wurde jr dann gezwungen werden, zu meiner Entlastung dem Gericht Ihre ganze Vergangenheit zu enthüllen. Jede Anklage gegen mich wurde mit der gegen Sie untrennbar verbunden sein." ' (Fortsetzung folgt.) , Deutsche Lokal-Nachrichten Qaiiatu Bruchsal. ES ist letzthin versucht worden, unsere Stadt an vier üi-tf. ... -'.IX.- O.il ! 41s sieuen zu g4ciu,ct ocu 141 5 stecken. Die Brandlegung wurde noch rechtzeitig bemerkt. Man ist den Thätern auf der Spur. Denzlingen. Neulich kam es zwischen zwei hiesigen Einwohnern, den Arbeitern V:es und Walber zu Streitigkeiten, wobei das vier Monate alte Kind des Walber im Handgemenge unglückseliger Weise einen Schlag erhielt, daß es nach kurzer Zeit den Geist aufgab. Vies wurde alshald verhaftet. Hemshach. Wohnhaus, Scheuer und Schuppen deö Müllers Heinrich Hilderhof sind abgebrannt. Lah r. "In dem Gewerbekanal hier wurde die Leiche des vor wenigen Tagen in den Kanal gestllrztenVildhauers Johann Eble von Plattenhardt aufgefunden. Es besteht noch Zweifel, ob ein Setöstmed oder ein Unglücksfall yorliegt. Mannheim. Der 69 Jahre alte katholische Pfarrer Eduard Bonger in Wiesenbach wurde wegen zahlreicher Sittlichkeitverbrechen von der Strafkammer zu drei Jahren ZuchtHaus verurtheilt. Wegen Todtschlagsversuchs, verübt an ' einem Gendarmen, und Jagdvergehens erhielt vom hiesigen Schwurgericht, der 67 Jahre aste Korbmacher Jod. Schnellbach von Käserthal sieben Jahre Zuchthaus und fünf Jahr Ehrverlust. .Der 24 Jahre alte Schiffer E. Heimwarth von Düsseldorf wurde von der Anklage, den Jahre alten Schreiner Johann Link von Neckarau erstochen zu haben, freigesprochen, da die GeschworenenNothwehr annahmen. Der Streit zwischen H. und L. war wegen einer Kellnerin entstanden.. Der verheirathete Agent Johann Rei rittt schsß sich auj einer Jagdpqrti? die ganze - Schrotladung m den linken Arm, Neuenweq. Bürgermeister Voll mer und Rathschreiber Rützle; ryurden Wieder auf freien Fuß gesetzt, da' das Verfahren wegen Urkundenfälschung eingestellt worden sein. soll. . N ied??wa fser. Beim. VahnHose wurde der 63 Jahre alte, verhei rathete Arbeiter Pfundstein vom Zug überfahren. E3 wurde ihm von der Locomotive ein Stück domKopfe förm lich herausgeschnitten. O f s e n b u r g. Erschossen hat sich hier tn etnem Abort in der Nahe deS Bahnhofs ver Mitbesitzer der Gengen bacher Sägemühle, F. Taubert. WaZ den Unglücklichen, der hier wohlbe kannt und sehr beliebt war, in denTod trieb, weiß man ycch nicht. ' '" ' " Säckinge.' Äm' Kontor von ! Hüßig und Künzli machten '.sich zwei junge Leute mit kleinen Pistolen zu : schaffen. Einer derselben crud sich ' und traf den einen der jungen Leute, j Loöser, lebensgefährlich' in den Kopf.'.
2aö Telegraphkren ohne Leitung. Von Leo Cilberstem. Die Telegraphie obne Drahtleiiuna.
durch das Medium der Luft, des Was-1 fers oder der Erde hindurch beschäftigt fchon längere Zeit gewisse hervorragende Fachmänner. So nahm Edison, der Originellste eines originellen Zeitalters, vor wenig'n Jahren ein Patent aus eine bezügliche Idee, di damals jedoch weder ein theoretisches noch ein praktisches Interesse waZrief und in der Welt d:r Elektrotechnik-r nicht mehr Ausregung verursachte als unter den Astronomen eine Siernschnuvöe. Glücklicher war der Ches-Jngenizur der eng-, llschen TelegraphenverIaltur-g. W. H. . Preeee, eine Autorität auf dem Gebiete des Fernschreib- und Fernsprechwesens, ' der Ende d;s Jahres 1832 mit Experi menten auftrat, welche lange Zeit die achpreue beschäftigen. Einer der ersten Versuche fand im Eanal von Bristol statt. Auf dem Festlande war eine Leitung von 1267 z aros Lange an Stangen angebracht. Parallel zu derselben, jenseits eines Meeresarms.auf der 3,1 englische Mei-! len entfernten Insel Flatholm befand sich ein zweiter isolirter Draht von 600 ')ards Lange ausgelegt. Leitete man in die erste, auf dem Festlande befindliche Linie einen Wechselstrom ein. so weckte er in dem isolirten Draht aus ver Insel ebenfalls einen Wechselstrom, den man mit Hilfe eines Telephons wahrnehmen konnte. Auf diese Weise wurden Mittheilungen nach Flatholm hinübergeschickt, unter anderem die Nachricht von dem Tode eines eben verstorbenen Telegraphen - Assistenten, welche drüben vollkommen verstanden wurde. So schien es nun ermöglicht, mit Hilfe des hypothetischen Aethers, der das Weltall durchfluthen soll, einsam liegende Leuchtthürme, fern vom Ufer voruberkreuzende Schiffe sprachlich mit einander oder mit der Küste zu verbinden. Es fehlte nur eine praktifche, brauchbare Durchführung der in so überraschender 'Weise erworbenen Resultate. Wir übergehen die zahlreichen Abstufungen jener Versuche, um nur einen aus der letzen Zeit zu erwähnen, welcher zwischen Aran und. Kintyre in Schottland ausgeführt wurde. Diesmal spannte Preece ein 3.2 Kilometer langes Kabel einen hohen Brgesrücken entlang. Dasselbe war mit der Erde verbunden, welche demnach zur Ruckleltung diente. Die Linie befand sich etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Die wirksame Jnduktionsfläche war eine sehr bedeutende:3,200.000 Quadratmeter. Auf diese Weise konnte auf eine Entfernung von nicht weniger als acht Kilometer, also fast zwei Wegstunden hin in einem zweiten Draht Ströme inducirt werden, die noch stark genug waren, um mittelst ei n-es telephonischen Empfängers wahrgenommen zu werden. Wenn wir unser Telephon an's Ohr nehmen, so hören wir deutliche Stimmen; ganze Sätze fallen uns auf, blauschte Unterredungen. Das sind die Gespräche.die auf den varalZelenDrahtleitungen von dn anderen Telephonabonnenten geführt werden. Die Stromschwankungen theilen sich durch den Luftraum unserem Drahte mit. wecken in diesem ebenfalls Ströme und erregen so die Membrane unseres Hörapparates. Das ist die Jndu:tion. Schon Faraday, diesem Achten Geiste, war s klar, daß die elektrischen Erscheinungen nicht allein in den Körpern hasten, sondern durch den Raum, und zwar durch die sogenannten Nichtleiter, die vielectrica, hindurch, fortwirken. So entdeckte er zuerst die Jnduction. ind,.m er in eine Drahtspule einen Strym leitete, der bei seinem Eintreten und Aushören in einer zweiten in der Nähe befindlichen, vollkommen isolirten Spule ebenfalls Ströme hervorrief. Was Faraday ahnte, was Maxwell mathematisch zu entwickeln verstand, das stellte der leider jung verstorbene Hertz experimentell unerschütterlich fest. Er lehrte uns ie elektrodynamischen Wellen geradezu fehen. Waß i.st Jndunttcn? Wenn wir eine Lampe anzünden, so dürfen wir mit einigem Wagemuth beHäupten, daß in dem chemischen Proceß der Verbrennung Erscheinungen . sich abspielen, die wir als elektrische zu bezeichnen pflegen. Die goldenen, Lichtwellen, die von der Flamm: ausfluthen, sind elektromagnetische Aetherwellen. Wollten wir den gleichen Effekt mit ei nem gewöhnlichen elektrischen Strom erzielen, so müßten wir einen Wechselström von einigen Hundert Billionen Wechseln in der Sekunde erzeugen kynnen, watz uns bis. jrtzt unmöglich ist. l. w rt w . . 3 f - ! 1 oer .ooch, eq m uno war uns ich Jahrtausenden möglich, seit den grauen Tagen, da Prometbeus das Feuer aus d,r .KrtTT- fcr GTnitr stakl. WiCLVs r v - ' ' me ist das galvanische Element in wel chem der Vzydattonsproceß Wechsel ströme von der gewünschten Billionen Periode wachruft. Archimedes, welche die Schiffe de? rv l i i- 'r . rn su!... l uelnoe m:l yilse von wiifncguit in Brand steckte, that nichts anderes, aZs elektromagnetische JnductionZwellen M Focus eines Hohlspiegels zu sammeln und sie dem Gegner zuzuschleudern. Er inducirte in den Holzmolekülen der entfernten Schiffswände Wechselströme und regte dadurch das Holz zu einer chemischen Thätigkeit von felbstzerri l rr , 11 -! . CY1 jlorenoer zu rmem luuuc an. Cyrus. der Perserkönig, verfügte in seinen FackeltelegrFihenstationen bereits über eine elektrische Te.gpZ'-b Mittelst Induktion.", 3 noch ' langt vor - ifim bis Griechen, die fc:n Fall Jltons ihren lZenassen m der Heimath durch qüsfeuer meldeten, welche auf Ken 'Kiks,ln htr TinUln Lemnos. 2enbdos, Samoihrake etc. Mflammn un über die. rl.achpuklen Fl,utten. ves Meeres ll zu den lWsche.n Hütten ßü'ch!eten' blS nm schmücken Marmorpalast. wo, das treulose Weib Aaamem-. - - i . ' J rv T. '
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ner baldigen Rückkehr te!egraphllch avisirt" erhielt. Doch kehren wir von den sichtbaren JnductionZwellen zu den unsichtbaren zurück. Während Preece mit gerade gespannten Cabeln und Drähten operirte, dachte der Engländer' Charles A. Steveson zu Edinburg daran, öie Kraft Wirkungen d:r Jnduction zu concentriren, um so mit einer geringeren Drahtoder Basisläng! größere Effekte zu erzielen. Er wandte deshalb Spulen an. Zwei solcher Spulen eines vier Millimeter dicken Drahtes von je nenn Windungen und dem Riesendurchmesser von IQ Metern,, als? ungefähr 240 Schritten, dienten zu einer erfolgreichen Eorrespondenz auf 780 Meter EntferN'kng. Der Wechselstrom der einen 'lle. d'- vi? k"" Li-'t' Dimhead zu Murrayflcld aufgestellt war, wurde in der anderen, die sich auf dem Landaute Saughton) befand, deutlich wahrgenommen." U:b:r die zur Abiabe und telephonischen Aufnahme der De-
peschen bestimmten Apparate werden wir noch später sprechen. - Interessant ist nun, daß man m dieen Spulen, trotzdem sie von der Erde völlig' isolirt dalagen, auch alle Depeschen ablesen konnte, welche auf. der in der Nähe vorbeiführenden Telegraphen-lNleEdlnburg-Glasgow getauscht wurden. Diese Spulen glichen durchlöcheren Gesäßen aus weiter Dune. Sobald die Springfluth der Jnductionswellen durch die Luft der Landschaft über sie hinschlug, füllten sie sich gleicham mit Elektrizität, um sich sofort wieder zu leeren. Bemerkenswert ist, daß auf diese Weise die Geheimhaltung der Depefchen durch die beeideten Telegraphenbeamten von jedem Sachverständigen, der über die nöthigen Apparate und ein Grundstück in der Nähe der Leitungen versugt, zunichte gemauzt wer den kann. Offene Geheimnisse, die wie Wasser mit Eimern zu schöpfen sind. Wie wir angeführt haben, war bei den Versuchen von Preece das die Depeschen von Draht zu Draht übertragende Moment Jnducnon. Aber da seine Cabcl zumeist mit der Erde verbunden waren, oder wie in anderen Versuchen, die dem Verkehr zwischen Land und Schiff galten, im Wasser endeten, war man in vielen Fällen in Zweifel, ob nicht auch die Erdleitung oder die Leitungsfähigkeit des SalzWassers bei derUebertragunz des Stromes von Draht .zu Draht mitgewirkt hätten. Die Eld: besitzt ja bekanntlich je nach ihrer Beschaffenheit eine nicht m unterschätzende Lkitungsfahigkell. o hat erst jüngst der französischeAbb L. Michel re.i Versuch gemacht' aus kurz: Strecken hin o.zne Drahtleltun durch die Erde hindurch zu telephoniren. Es gelang ihm dies zwischen zwei Häusern, w:lch: durch Garten, Kirche und öffentliche Straße g:trennt, 120 Meter aus einander lagen. Der Abb6 Michel hat sogar, ebenfalls durch die Erdleitung. . die Depeschen eines L00 Meter entfernt gelegenen Telegraphenamtes mit Hilfe seiner Horvorrlchtung:n abhcr.chen können. Noch glänzender sind die Feststellungen Preeces in dieser Beziehung, die sich freilich aus fehr starke Strome beziehen. Der Betriebsstrom der elekirischen Untergrundbahn in London (City and South London Railway). der den Ruckweg durck oie Erde nimmt, stört nicht nur die Beobachtunzsinstrumente der Sternwarte m dem 10 Kilometer entfernten Greenwich, sogar 180 Kilometer weiter, in dem Postoffice zu North Walsham (Norfolk) sind 'seine Wirkungen noch nachweisbar. ch (Schluß folgt.) VorRichter Fitzgerald im Nachlaßzericht der Stadt New York würde unlängst beantragt, die Abrechnung bezüglich des Nachlasses des berühmten Schauspielers Edwin Booth gutzuheißen. Da kein Einwand erhoben wurde, bewilligte der Richter den Antrag. Die erste Jnventuraufnahme ergab einen Werth von Z602.675. hauptsächlich in Aktien und Bonds, der nun aber auf $572,623 angewachsen ist. Die Nachlaßverwalter haben 5110.000 an Legaten ausbezahlt: der Rest des Vermögens fällt Frau Edwin Großmann, der Tochter Booth's. zur Nutznießung und nach derenTode ihren Kindern zu Seltene alte Violinen. Wir offeriren eine Auswahl von nahezu 500 seinen alten Violinen und Cellos von unserem Sachverständigen kürzlich m Europa gekauft. Um diese Schätze zu erlangen, durch stöberte er Monate lang die Mittelpunkte der Kunst der alten Welt und sparte weder Zeit noch 8?Id, dieselben zu erlangen. ES macht unS Vergnü gen zu conftatiren, daß man nun wirk l'che. erster Klasse Muster der großen celster bei uns erhalten rann. Preise für gute Tvroler. deutsche und französische Instrumente rangiren von 5Z0 aufwärts. Für die erwählten italienischen Meisterwerke sind die Preise ebenso billig, wenn deren Werth in Be'racht gezogen wird. Jeder Violinspieler ist freundlichst eingeladen sich mit unS in Verbmdung zu setzen, wenn er Gebrauch für ein feinet Instrument hat. - Ein vollJändie Katalog. Rare old ViolinS", wird auf Wunsch vrsanot. Jyyn Healy, Chicago. 5Iudy'S Pile Supposttory wird garantlrt . sur die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. Sv CtS. 4. OT . . w mt m cic jo. q!e zwei Postmarren sur Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiürirten Apotheker, Laneaster, -Pa. Postkarten nicht beantwortet. &a vr kaufen in allen guieu Apotheken Word rfl4.. u Qithr ßr, nh , Daniel Stewart, Wholesale g
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