Indiana Tribüne, Volume 18, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne
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Die schweizer Grenze al mehrere schwache Punkte, der schwäMe aber ist unstreitig sine westliche Ecke, wo der Canton Genf, tief in das Gebiet Frankichs hineinragt. Wohl suchte der Wiener Congreß ein wenig abzurunden. aber er fand die Grencorrection ungenügend" und schuf die Neutralität HochsavoyenZ, um der Schweiz Luft zu machen. Als vor einten Jahren der französische Generalstab am Mon! Auache, der einen Theil des Genfer Gebietes beherrscht. Befestiaunaen anlegen wollte, protestirte die Schweiz unter Hinweis auf den Wiener Vertrag, und die französischen Ingenieure zogen ab. Die Eigenthümlichkeit der geographischen und wirthschaftlichen Verhältnisse der Gegend um Genf hatte schon früh die drei betheiligten Länder. Sardinien, Frankreich und die Schweiz zu gewissen Maßnahmen deranlaßt, welche der Grenzbevölkerung gewisse Zollfreiheiten sicherten und sogenannte zollfreie Zonen schufen, Frankreich schon im vorigen Jahrhundert diejenige . der Landschaft Gex. Sardinien die sardische, später savoyische Zone. Beide Länder bewillig ten den Bewohnern dieser Striche freie Einfuhr aller Waaren, wobei die Schweiz keine Verpflichtunaen über nahm. Als im Iah 1860 Saöoyen an Frankreich abgetreten wurde, kam auch di: sardinische Zone in feinetzand, und die kaiserliche Negierung bestätigte nicht nur die Zollfreiheit, sondern verbreitete noch die Zone, um sich den neuen Franzosen angenehm zu ma'chen. So- blieben denn die Zonenbewohner zollpolitisch unabhängig, was die Einfuhr betrifft, während sowohl Frankreich als die Schweiz die aus Savoyen ausgeführten Waaren mit Zöllen belegen konnten. Natürlich konnten die beiden Staaten sich der offenbaren Pflicht, btn Zonenbewohrern ihrerseits Erleichterungen zu gewähren, nicht entschlagen, und so entstand beiderseitig eine besondere BeHandlung der savoyischen Einfuhr in ihre Gebiete. Die Schweiz bewilligte ihre Vergünstigungen .in der Weise, daß sie aus den Zonen kommende Waaren nach Kategorien vom Zoll entweder ganz befreite oder nach einem besonderen Tarif behandelte. Was die gexische Zone betrifft, so wurden die schweizerischen' Zölle in einem Anhang zu den franzMcb-schweizerilschen Handel-verträgen auf die Dauer des Vertrages selber festgesetzt, während das Verhältniß zur savoyischen Zone rn Anbetracht der Neutralisation des Landes und des der Schweiz zustehenden Besetzungsrechtes im 5driegsfalle in einem besonderen Vertrage (1831) geregelt wurde. Ueber die in beiden Verträgen niedergelegten Vergünstigungen hinaus fand natürlich der franzö'isch-sch'.Veizerische Handelsvertrag Anwendung. Dieses System arbeitete ganz gut, und alle Betheiligten befanden sich wohl dabei, hauptsächlich die Zonen und die Stadt Genf. Da kam aber die groß: Wendung in den Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern in Folge des Sieges der Schutzzöllner in der französischenKam-'me-r. Zwar brachten die Regierungen noch einen neuen Vertrag zustande, aber das französische Parlament wollte nichts davon wissen, und der Zollkrieg brach aus. Das hatte ernste Folgen für den Zonenverkehr. Vom 1. Jauuar 1893 an belegte 'die Schweiz, ohn: den. Vertrag von 1831 anzutasten alle die in letzterem nickt begünstigten Artikeln der savoyiscken.Zone mit den nämlichen erhöhten Zöllen, die sie, gegenüber dem französischen Maximaltarif'auf alle Erzeugnisse französtschen Ursprungs anwendete, obgleich sie. auch ferner toic Zollfreiheit für ihre Ausfuhr nach der Zone genoß. Sie handelte consequent, nach den Regeln -des Kriegsbrauchs.' Ebenso wurde die ''Landschaft Gex betroffen, denn da der .Annexvertraz mit dem ""tvertrag gefallen war. unterlagen nun, vom 1. Januar 1893 an, ihre Erzeugnisse ben .Ansätzen des schweizerisen KampfTarifes. Das Lästige und Schadenbringende dieses raschen Umwunges im bisherigen leichten und freundsckaftlichen Verkehr ließ allerdings den schweizerischen Bundesrath nicht gleichgiltig. und er suchte die Folgen seiner z Maßnahmen sowohl mit Ru'd"t auf die Zonenbev'olkeruna. als im Interesse d:r mitbetrofsenen Genfer jju mildern durch einen außerordentlien Tarif für di: Zonen, der von der Jundesversammlung gebilligt wurde und am 1. .Januar 1393 in Nraft trat. Danach genossen gewisse Erzeugnisse der Zonen den Vortheil deZ MeistbegünuNgZtarifts anstatt des differentiellen. w:nigstens bis zu eine? gewissen Jahresmenge, während andere Artikel frei eincelassen wurden, namentli im sog. Marktverkehr. Es zeiate sich nun sehr bald, dak
diese Vergünstigungen weder d!e Genfer noch die Zonenbevölkerung befriedigten. Von beiden Seiten kamen Veschwerden und Reklamationen, von den Genfern Petitionen und sogar in drohendem Ton gehaltene Vorstellungen, welch: den Zustand der Dinge als ge radezu gefährlich darstellten, weil in der That einflußreiche Leute in Sa Venen, besonders die Abgeordneten, sich ziemlich feindselig zeigten und auf die gänzliche Aushebung der Zonen hinarbeiteten. Diese Aufhebung würde nicht nur Genf stark schädigen, sondern brächte manche Unannehmlichkeiten durch die Verlegung der französischen Zollgrenze an die Landesgrenze. Auch ist von den Genfern nickt mit Unrecht auf den Umstand hingewiesen worden, daß ihre Stadtbevölkerung nickt weniger denn 30,000 Savoyarden und 20.000 andere Franzosen aufweist, w:lch: im Fall einer nationalen Mißstimmung zwischen beiden Ländern qe-
radezu qefä: werden könnten. Wie man siebt, spielen politische Rücksichten in dieser .heiklen Angelegenheit mit.und die schweizerische Regierung verkennt keineswegs die .Nothwendigkeit, auch ein Mehreres zur Beruhigung der Savoyarden und der Genfer zu thun. Allein leicht ist die Sache . nicht, einestheils wegen der Befürchtung, durch all weitgehende Vergünstigungen die einheimische Landwirthschaft zusckädigen, anderntheils der Schwierigkeit einer hinlänglichen Controlle der Ursprungszeugnisse und endlich, weil gegenüber Frankreich der allgemeine zollpolitische Standpunkt gewahrt werden muß. So liegt gegenwärtig die Sache. Der Bundesrats sucht eine allseitig befriedigende" Lösung. Die Schweiz aber ist auf's Neue gewahr geworden, daß Genf ein schwacher Punkt ihrer Grenze ist. Noch einmal TreyfuS. Als die Wahrheit über den Fall Dreyfus- bringt die Pariser Petite Röpublique" eine neue Lesart der Hochverrathsgeschichte auf den Markt, auf die das Wort paßt, daß Alles, was wahr daran ist, nicht neu, und was neu, nicht wahr ist. Ein großer Theil der Geschichte ist allerdings auch weder neu noch wahr. Im ersten Theil wird allerlei zusammengestellt über die Actenstücke, die der ehemalige Hauptmann Dreyfus preisgegeben hat. Diese Zusammenstellung ist aus verschiedenen Zeitunzen zusammengetragen und dann mit journalistischer Mache ausgesponnen und breit getreten. Dann kommt abermals die schon verschieden!Iich aus Veranlassung der franzosischen Regierung selbst in Abrede gestellte Be hauptung, diese Stücke seien in der Abschrift an die deutsche Botscha t ab geliefert und von ihr nach Berlin befördert worden. Da , diese freche Ersindung nicht nur von der. deutschen, sondern auch von der französischen Rekrierung zurückgewiesen worden ist, so verlohnt es sich nicht, darüber ein Wort weiter zu verlieren. Dann aber kommt die neue Lesart über die Art uud Weise, wie der Verrath entdeckt worden sei. Da wird zuerst ein neugieriger Diener der deut schen Botschaft vorgeführt,, der nachtll cherweile ' durch die Bureaus herumschnüffelt und' nachSchriftstücken späht, die nach Deutschland gehen -sollen. Die französisch geschriebenen Papiere darunter erregen seine besondere Theilr.ahme. Sie liegen in einem Carwn offen zugänglich, bis sie m'k.2 Felleisen des Couriers geschlossen werden und die Reise antreten. Der neugierige Diener bemächtigt sich bei Nacht eines dieser Papiere, eines Verzeichnis.ses, das er mit jener Witterung als hochwichtig erkannt hat, die man. in Paris neuerdings als die Artillerieuase, Ic flair d'Artilleur, bezeichnet, eine Anspielung auf den Kriegsminister, der sich in der Kammer dieser Nase gerühmt hat, und trägt das Schriftstück schleunigst zur Polizeiprä fectur. Damit nun nicht ein geneigter Lefer auf den unheimlichen Gedanken komme, man begegne auf der deutschen Botschaft in Paris aus Schritt und Tritt Beamten der französischen Ge Heimpolizei, die unter ehrlicher deutscher Livree ihrem lichtscheuen Berufe nachgehen könnten, sei hier, so überflüssig 'das für Manchen auch klingen mag, ausdrücklich erklärt, daß dort kein französischer Diener beschäftigt ist. Dieser Zustand. , dessen Gründe nicht entwickelt zu werden brauchen, besteht außerdem nicht etwa erst seit gestern oder vorgestern, und man kann daher über den neugierigen Assiliirten der Polizeipräfectur an sich ruhig zur Tagesordnung übergehen und zu der Criminalnodelle der Petite R6publique" zurückkehren. - Das Verzeichnis das der neugierige Freund der Präfectur übermittelt hatte, wurde dort -alsbald nach seiner ganzen Wichtigkeit erkannt, sofort photozraphirt und- ein ' paar Stunden später . wieder in den Carton gelegt, wo die Harm- und arglosen Mitglieder der Botschaft dergleichen zur Unterhaltung .' neugieriger Diener liegen lassen. Die .Präfectur sandte es dein Kriegsminister zu, und dieserunterbreitete das Papier, das mit äugen scheinlich verstellten Zügen geschrieben war, denSachverständigen der Schreibkunst zur Verglekhung mit der Schrift all' der Officiere und Beamten, denen die darin aufgeführten Stücke zugängsich waren. Drei Sachverständige erkannten auf demselben 'die verstellte Handschrift des Hauptmanns Dreyfus, zwei äußerten! sich zweifelhaft, weder für noch gegen. Inzwischen wurden neue Verzeichnisse von dem Diener der Botschaft gebracht, wieder photographirt und wieder in den fraglichen Carton gelegt. Auch diese-waren-von der Han) des Hauptmanns Dreyfus. Aber Ökr.tial Mercier. der Kriegsminister. ,voll:e in?n unumstößlichen Beweis hellen. Er verabredete mit dem Ge nerttl Bsisdeffre eine Falle, und der Chef frs GeneralsiabeZ nahm eines Ta..'Z Anlaß, dem Hauptmann DrevfuS einen geheimen Brief zu dictiren. Drei Tage später brachte der Diener' der Botschaft ein Papier, das in kaum der JltZln Schrift genau den Wortlaut' der
icrzernvar für den. ZDdervefchlshaber deS 6. Corps bestimmten Mittheilung entHielt! Auch dieses Schreiben wurde photozraphirt. das Original wieder an seinen Ort gelegt und, da der Ring des Beweises nun geschlossen toat, erfolgte Taas darauf die Verhaftung.
Das ist die Wahrheit, sagt Die Petite R6publique-, Niemand wird sie bestreiten!" Die Regierung selbst hat sie bestreiten lasset Alles, waZ hier von den BeziehunFs des. hemaliaei? Hauptmanns Dreyfus zur deutschenBotschaft und zu Deutschland steht, ist von Anfang bis zu Ende erfunden. Es ist .schade, daß die Ableugnung dieser kühnen Aufschneidereien so unbestimmt gegalten sind, daß man überhaupt diese ganze Angelegenheit mit so viel Auswand von Geheimnißkr'ämerei umgibt. G?schähe das nicht, würde die Sache offen und gerade behandelt, so würde dem Treiben der Erfinder gesteuert und vielleicht irgendwo Jemand entdeckt, der zum Vortheil deS eigenen Beutels auf den leichtgläubigen PatriotiZmits eine ähnliche, nur gluallchere pecu!ation gemacht hat, als im vorigen Jahre der berühmte Mulatte Norton und seine Genossen mit den angeblichen englischen Geheimpapieren. Je mehr man, solche Dinge mit künstlichem Dunkel umgibt, desto mehr sind dergleichen saubere Gesellen im Vortheil. Sobald das Licht grell und scharf in die)inge hereinfällt, sind die Schwindler schnell entlarvt. El Syylock unter ttriegö' Gefangenen. Schier unzählig sind die Reminis cenzen an die blutigen Tage des Brudertampfes, in welchem Nord und Süd mit den Waffen in der Hand, einander gegenüberstand. Glorreiche Bravourstücke sind erzählt uno der entsetzlichen Leiden gedacht worden, welche viele Brave in der Kriegsgefangenschaft zu erdulden hatten, allein erst neuerdings hat ein früherer Officier eines Jowa'er Regiments, der sich zur Zeit in dem Soldatenheim von Santa Monica befindet, Mittheilung von dem Treiben eines Halsabschneiders gemacht, der unter den Kriegsgefangenen zu Charleston sein Unwesen trieb. Der Bursche war freilich nur ein Halsabschneide? im figürlichen Sinne des Wortes,' ein Wucherer, der die bedrängte Lage der boys in blue" zu seiner Bereicherung in der schamlosesten Weise ausnutzte. Hören wir, was jener Osficier über das schmachvolle Treiben des Burschen zu erzählen weiß: Zur Zeit des Bombardements von Charleston im Jahre 1864 wurde ein Detachement von 00 Kriegsgefangenen, unter denen auch ich mich, befand, von Macon nach genannter Stadt gesandt. Unsere Lage war überaus traurig; die Verpflegung war sehr schlecht und Alles mußte von uns mit Gold aufgewogen werden. Unter diesen Umständen konnte es nicht Wunder' nehmen, daß binnen Kurzem der letzte Nothgroschen verschwunden war und wir an dem Nöthigsten Mangel litten. Eines schönen Tages nun erschien unter unö ein neuer Gefangener, der sich für einen Officier eines New Forker Regiments ausgab, allein von Anfang mit mißtrauischen Augen angesehen . wurde. Doch der Mann hatte Geld und pumpte, wenn auch nur die minderwerthigen Papierzettel der Conföderirten. Dieselben standen damals so - niedrig, daß man für $1 in Gold $20 in solchem Papiergelde erhielt. Wir waren abgebrannt wie ein deutscher Student am Letzten deZ Monats und waren froh, daß der neue Kamerad uns gegen in Gold zahlbare Wechsel, die wir auf unsere Angehöri gen zogen, Papiergeld lieh, denn - mit Letzterem ließ sich wenigstens etwas, wenn auch nicht viel kaufen. Seine Bedingungen waren exorbitant, denn für einen in Gold zahlbaren -Wechsel im Betrage von $100, der im' Norden einen Werth von $150 bis $200 haben mochte, gab er $1000 in conföde rirtem Papiergeld, dabei prahlte er stets mit seiner Generosität, die ihn das Risico laufen ließ, an unbekannte Leidensgefährten Geld, zu leihen. Der Urian fand' besonders unter' den Kranken und Verwundeten zahlreiche Kunden, die mit ihm Geschäfte machten, und in wenigen Wochen hatte er Goldwechsel im . Nominalbeträge von mindestens $50,000 in Händen. Eines Tages wurde die Ankündigung gemacht, daß zwei Officiere aus gewechselt werden sollten. Dieses Glücks wurde ein Cavallerist und unserShylock.zu Theils, welch' letzterer übrigens in der Gefangenschaft sehr weitgehende Privilegien . genoß und, auf Parole, sich frei in der Stadt bewegen durfte. Der Cavallerist hatte sich mit dem saubern Kameraden niemals eingelassen, weshalb Letzterer unangenehm überrascht schien, daß er mit jenem zusammen die Reise nach dem Norden antreten sollte. Beide wurden von einem Detachement consöderirter Marinetruppen an Bord des Cosmopolitan escortirt und dem General Stewart L. Woodsord übergeben, der .sie auf dem Dampfer Anigo" nach New York dirigirte. An Bord dieses Schiffes, das in' Fort Monroe anlegen sollte, hatten die beiden Freigelassenen dieselbe Kajüte inne und während der Seereise gewann der Cavallerist die Ueberzeugung, dafc' der Shylock niemals die Uniform" geira-' gen. vielmehr, nur seine Rolle gespielt hatte, - um- ;die , bedauernswerthen Kriegsgefangenen nach Kräften zur Ader lassen zu können. " Aber er sollte schließlich doch noch um die Früchte ' seiner. Gaunerei gebracht werden. Als der Arsgo- 'in die Bai des Fort Monroe dampfte, stand der Shylock, mit einer ledernen Tasche in der, Hand, neben dem Cavallerjsten am Bugspriet auf Deck. Ein unvothergtseo,ener Umstand erregte plötzlich die Aufmerksamkeitder Passagiere und Alles .-drängte nach vorn. In demselben Auaenhlick ljed
der Shvlock den Griff der Handtasche, in welchem sich die Wechsel befanden, fahren und unbemerkt schleuderte der Cavallerist hinter des Burschen Rücken dasselbe in das Meer. Groß war das Jammergeschrei, das der geprellte Halsabschneider erhob; allein sein Zetern war vergeblich, denn, die werthvolle Tasche ruhte auf dem Grunde des Meeres. Daß der Sbylock . von dem Gelde. das er den Kriegsgefangenen gepumpt je wieder einen Cent zurückerhalten hat, ist kaum anzunehmen.Wie kalt ix d r Schnee?
n:. (i,nu;!i;,f y m,.4.sz. ):e Handbücher der Meteorologie ,,a v, v crn. v. s ä& fl" iWnTnJa fflr:n?;n ti.t uvht iv vmvbtutwt v Scbnees aber erfahren wir nichts. Und doch ist die Kenntniß hiervon auch für ft 1 V? Fmhrftfiit Vi3 das praktische Leben, besonders für. Gärtner und Landwirthe, sehr wichtig. Die Schneedecke ist durchaus kein Leichentuch, vielmehr eine von der Natur sorgsam ausgebreitete Scbubidecke für die in der Erde ruhenden Pflanzen. Svuunatlscke Beobachtungen von FZ ,T p? ? Schneetemperaturen sind erst m Mg
bis , d bauend d-i Schme my ÄSM' bin Gebiig-n lig!n mit, sie ziigea bur "fj'' s'!t6: ' b uns Abbildungen von Schkmal. ? 'u.."?' ' "sse dan,b
w Z"t stellt . und . vero fentlicht .n an Gehalt einbringen. Der worden, und zwar un Winter 1893 Oberbürgermeister bezieht ein baares 94 an den meteorologischen Stationen ' alt von 15 000 M.. außerdem ge- . Su"lSnb ri.irnP?- iu3. lncn gen 3000 Mark für die Verwaltung ist zunächst ersichtlich, daß auch eine ge- Güntzstiftung und etwa 1000 M. ringe Schneedecke den Boden gegen das flu3 r Bergmannsstistung als ReEindringen der Kalte schützt. In ! Präsentationsaufwand. Der zweite Buus wurden die Beobachtungen drei- Bürgermeister erhält 11.000 M. und mal täglich gemacht. Das Thermome- tU0 toic bft Oberbürgermeister geter für die Bestimmung, der Luf tempe- ßen 3000 Mark aus der Güntzstiftung. ratur befand sich m einem hölzernen , Dem dritten Bürgermeister fallen 10,Jalousiegehaufe 1 1-2 Meter über dem ; 000 . zu. Für die neuen StadtBod. Das Thermometer, an dem l hlt die Gemeinde insgesammt die Temperaturen unter der Schnee-, 66400 Mark und zwar in folgender decke abgelesen wurden, war auf einem Abstufung: 8700, 8400, 8100, 7700, in unmittelbarer Nähe des Tbermome- j 7400, 7100, 6700, 6300 und 6000 teraehäuses gelegenen Gartenbeete so i Mark. aufgestellt, daß die Kugel den Boden Berthelsd orf. Auf noch unberührte. Das Gartenbeet war im ermittelte Weise brach in dem Gehöft Herbst umgegraben und erbielt . den 1 des Gutsbesitzers Storl ein Schadenganzen Winter hindurch keinen direkten fer aus, dem die ganze Besitzung, betcZnrinnf rf'tn 0mT f,Z, HUT YTVTttT' ft . (. . Vn Mk,,k 'r.it..-... .
Beobachtungen angeführt. Am 7. December 9 Uhr Abends betrug bei ei ner Tiefe der Schneedecke von 5 Centimeter die Temperatur in der Luft 6 Grad (Celsius), unter dem Schnee 3.3 Grad, am 27. Januar bei ei-winivwi-i' w 1" ..... ....j ner Tiefe von 5 1-2 Centime! in der Luft 4,8 Grad, unter dem Schnee 0.7 Grad, am 13. Februar bei ei ner Tiefe von 10 Centimeter in der Luft 7.8 Grad, unter dem Schnee 0.8 Grad, also um 7 Grad weniger. Sogar eme nur ein Drittel Cenumeter tiefe Schnee sch'cht ermäniate die hohe Kälte von 16.2 Grad auf 12,7 Grad. Die Beobachtungen an beiden genannten Stationen zeigten ferner, dah der Unterschied der Temperaturen auf der Schneeoberfläche und - in der Tiefe zu verschiedenen Tageszeiten verschieden ist; unzweifelhaft eine Folge der größeren Wärmeausstrahlung auf der Oberfläche als in der Tiefe. AuS demselben Grunde sind die Temperaturen der Scbneeoberfläcbe um so niedrige?,, je geringer die Bewölkung des Himmels ist. Auch werden , sie durch die Ritüng und Stärke deS Windes beeinflußt. ' Bei Windstille und bei schwachen Winden, den "i'nlichen Begleitern einer klaren Himmels, ist ,d Schneetemperatur am niedrigsten. ! Auch klimatologisch ist die Tempera!ur des Schnees von großer Vedeutung.. Meist besitzt der fallend: Schnee eine höbere Temperatur als die Lust !n der Tiefe, xn blt er hineinfällt, so daß beim Schneefall die Oberfläche wärmer als die Luft ist. Dagegen ist die Temperatur länger liegenden Schnees ni!Äriger als die der Luft. Bei Nebel ist der Schnee meistens wär'mer als die Luft, bei Regen ist im Gegentheil die Luft wärmer als die Schneedecke. Nussischer Schacher. Eigenthümliche Zustände scheinen auf der russischen Jekaterinen-Eisen-bahn" zu herrschen, welche durch eine Gerichtsverhandlung in. Jekaterinoslaw und durch die ofsicielle örtliche Gouvernementszeitung, also durch zweier Zeugen Mund" dem erstaunten Rußland kundgegeben sind. Lebt da in der Stadt Jekaterinoslaw ein Herr Mindlin, seines Zeichens ein Schneider, der neben der edlen Schneiderkunst noch ein anderes sehr einträgliches Gewerbe betrieb. Dieses Gewerbe bestand darin, Liebhabern des Eisenbahndienstes die Stellen von Conducteuren zu verschaffen für die Beförderung der Conducleure zu Ober-Con-ducteuren zu sorgen und die Conducteure, respective Ober-Conducteure der Güterzllge auf Passagierzüge überzuführen, da hiemit eine kleine Gebaltserhöhung verbunden ist, indem der rr v 1 !.. joci-uonoucieur eines z)uierzuges 30 Rubel, der eines Passagierzuges 40 Rubel monatlich bezieht. Für die Erweisung dieser Liebesdienste ließ sich der Herr Schneidermeister nach einer . ri 1 rv . t . ganz oenimmien itajC von J.ÜO ÖUÜ Rubel zahlen. Ebenso erwies sich der Schneider Herr Mindlin auch einflußreich genug, um Personen, die wegen NicktSnuKZakeit aus htm N7knz,ns!, gejagt werden sollten,' Pardon auszu - wirken. Dieses Geschäft ist jahrelang in der unverfrorensten Weise betrie - ben worden und hat Herrn Mindlin aurn Tti&m Wannt atma&L Sache kam nur dadurch an das aatl licht, daß ein Ober-Conducteur eines Güterzuges, der schon 300 Rubel g:-. zahlt hatte, um )oer.onoucteur ei, ttÄS AV tvuwfc gut , viiiaiiyity fltt .CMB&i- - fVVefelCM nicht konn. - .Run. so be cmmst Du auch-dle Stelle nicht erklärte Herr Mlndlm..Darauf fola beiden. Herren eme büterbofe Auseinandnsetzung.dle.m einer-gründluchen .Perbauung he? reiöen eria-Mind-. z
lin gipfelte und nun zu etnem geriazilichen Nachspiel führte. Das Gericht sprach den Ober-Conducteur frei, that aber auch Herrn Mindlin nichts, da thatsächlich vor Gericht erwiesen würd-, daß , die Versvrechungen des Herrn Mindlin. für Geld Stellen zu verschaf. fen. kein leerer Wahn" seien, sondern derselbe thatsächlich das Schicksal der ganzen niederen Eisenbahnbeamtensckaft der Jekaterinen-Eisenbahn in Händen hatte. Die russische Presse meint nun, daß es iekt aber doch an der Zeit wäre, eine Aufklärung darüber zu erhalten, wodurch Herr Mindlin zu diesem Ginfl'in. auf der Jekalerinen-
Enenbahn gelangt 'nt. und wie dieser Wneider. der von rechtsweaen auf d . rJZ .f, Lv er "ui'ii fl iu'itu watic ui cucc fÄaÄ?., den qam?n uMntn Betriebsdienst n.:t ieder r fi. cyy v ri m . ndln ebe. frth wbeit zu erwarten habe die russische Deutsche SocaUTlaQtlQWU Qadrfetu .Dresden. Bei der demnächst erolgenden Besetzung der beiden oberen Bürgermeisterstellen Dresdens dürfte . r.: , f, Ja i;cuw uu9 uwuuuu if tiicnucuuu3 de und Scheune, mit noch vielen Ernte vorräthen, in überaus kurzer Zeit zum Opfer fiel. F.r a n k e n b u r g. Die selteneFeie? der diamantenen Hochzeit beging in Jrbersdors der Auszügler Wilhelm Uh!e ! mann mit seincr Eh.'frau Johanne geb. ' Beyer. Während das hochbetaate Mut- ' terchen mit der Last ihrer 92 Jahre an ! das Zimmer gebunden ist, besorgt der ; um acht Jahre jüngere, noch rüstige Gatte noch immer mancherlei Hausund Hosarbett. Zwick au. Hier entleibte sich in den letzten Tagen ein, wohlhabender Einwohner im Alter von 66 Jahren. Als Motiv wurde ermittelt, daß eine wegen Erpressung schon vorbestrafte Dirne den Unglücklichen dadurch, daß sie ihn seit Jahren unter Drohungen zu fortgesedten großen Geldabfindungen zu bestimmen wußte, förmlich in den Tod getrieben hat. vrsllherrogtvun Jlln. B i n g e n. Ein hiesiger Einwohner zog sich dieser Tage eine unbedeutende Wunde an der Hand zu, welche derselbe Anfangs nicht beachtete. Nach kurzer Zeit schwoll jedoch die Hand und der Arm an und trotz allen Gegenmitteln . starb. , der Vedauernswerthe an, Blutvergiftung. ' Mainz. Eine absonderliche Ehrung einer Künstlerin ist von hier zu berichten. Es war in der letzten Vorstellung von Humperdinck's Hansel und Gretel- im Stadttheater, , als der Darstellerin de5 Hansel blumenverziert ein Hündchen auf die Bühne gereicht und von dieser auch angenommen wurde. Das Publikum nahm aber diese Art Huldigung- mit Recht sehr unfreundlich auf, weshalb der Direktor ähnliche geschmacklose Ooationen für die Zukunft untersagt hat. Spurlos verschwunden ist seit einigen Tagen der Portier der städtischen Gasanstalt, Herr Ferdinand Bechtold. Man vermuthet, daß ihm ein Unglück zugestoßen ist. Dauern. München. Unsere Ludwig.Mazi-milians-Universität wurde von Neuem in Trauer versetzt. Eines ihrer hervorragendsten Mitglieder, der ord. Lff. Professor der Aesthetik, Herr Dr. Moriz . Carriere, ist einem Herzschlage erlegen, nachdem er eine fast 42jährige, unermüdliche und segensreiche Lehrthätigkeit entfaltet hatte. Augsburg. Der verh. Schlosser Johann Bechler von Rechbergreutschen, k. Bezirksamt Günzburg, hat sich im Hofraume des Anwesens Straße 7 No. 23 hier, Vorstadt l. d. Wertach, durch zwei Schüsse in den Kopf selbst entleibt. . . , . D i n k e l s b ü h l. In dem nahe gelegenen Orte, Halslach wollte die ! Tochter des dortigen Bierbrauereiber 1 9 crY?jC-.r iv-ii' . i r iitzers xicicgaci oninger, circa Jahre alt, warmes Wasser aus dem Braukessel schöpfen, siel jedoch in denselben und ertrank. ' F r e i s i n g. In Neufahrn wurde I k... I?li!ih.ü.l. RrAwn.Kf ' m.1 - ücl vJiunuiiiuui4C. uyiwn4 nem Bahnzuge überfahren, der ihm den Kopf vom Rumpfe trennte. Hos. Der Gendarmerie ist es ge- ' lungen, den Urheber der an der Stein ' rstochter Wolfrum von den Hohen ' &au&n ?e gramsreuth begangenen . Mordthat m. der Person des 19iahr., FMbacha. gebur lgen ua,4",ls n u Mitteln und zu verhaften. ' Nürnberg. Der Reisende Adolf Neininger von Öffenbach a. M. wurde hier, auf der Straße von Elsmassen. die von einem Hausdach herabfielen, Ä Ij Passau. ,Jin benachbarten Orte Neustift wurde der ledige Bauerssohn Fränz Hiehl von Rittsteig von dem Dlenstknechte Martin Dterner, angeblich von Mchg v. W. erstochen. ' ' . , Vachendorf. 'Ein. gräßlicher Unglücks fgll ereignete sich vor Kurzem
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Rheumatismus. - Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und ar häufig bettlägerig; durch die Anwen fcng von St. Zakobö Ocl wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morron. S Aas Blut ist das
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Dr. August König's
Das beste Mittel dagegen.
:n der Müyle in Muljlen, indem der 14jährize Dienstbub: Ant. Sollacher von Geiselpr:chting der Transmission des Sägewerkes zu nahe kam, von dieser erfaßt und derart an ein eisernes Rad geschleudert wurde, daß infolge schwerer Verletzung am Kopf der Tod sofort eintrat. Wunsiedel. Auf der Strecke Eger-Schirnding ist durch Explosion ein bayerischer Postwagen ausgebrannt. Die Postbeamten z?gen die Nothleine und retteten sich durch einen Spr-unz Zn's Freie. Verbrannt sind 1S0 PostPakete, 4 Werthpakete, 3 Geldpostbeutel. Der Schaden ist sehr groß, er beträgt unter Umständen Hunderttausende. Die Postbeamten wurden leicht verletzt. In der Afche wurden Patronen gefunden. MQttemverg. Stuttgart. Gegenwärtig bil- ! bei sich ein Ring der Brauereien von Stuttgart und Umgebung, welchem be reits zehn der bedeutendsten Vrauerfirmen beigetreten sind. Zweck des Ringes ist, den Wirthen den Wechsel des Brauers unmöglich zu machen, indem keine Brauerei einem bisherigen Kunden einer anderen Brauerei Bier liefern darf, es sei denn, daß die Brauerei ihre spezielle Erlaubniß dazu gäbe. B a ck n a n g. Am Neujahrsfest entfernte sich ein 69jährig:r geistesschwacher Mann Namens Autenrieth. von Breiten gebürtig, der als Ortsarmer im hiesigen- Armenhaus untergebracht, war, von da und wurde seither vermißt. Dieser Tage nun wurde sein Leichnam etwa 1-2 Stunde von hier auf einer Wiese unweit der' Hauptstraße nach Winnenden aufgefunden. Cannstatt. Letzthin feierte der älteste Mann unserer Stadt, Privatier Adolf Johann Stehn, seinen 90. Geburtstag. D:r Jubilar, ein großer Freund und Wohlthäter der Armen, ist in Altona geboren. Heidenheim. In Ochscnberg verunglückte der 56 Jahre alte HolzHauer Jeremias Honold dadurch. Laß von einem Baume ein schwerer Ast unVersehens abfiel und denselben auf den KoZ'f traf, so daß er, ohne einen Laut von sich zu geben, todt zusammenstürzte. Bei dem Schlittschuhlaufen auf der Brenz'sind drei Knaben eingebrachen. Durch alsbald herbeigeholte Hilfe wurden zwar alle drei dem nassen Element wieder entrissen, allein nur eine? konnte nach einiger Zeit wieder in's Leben zurückgerufen werden; die beiden anderen waren schon todt. Die Knaben stchen im Alter von 1113 Jahren. Einer. derselben gehört demVahnwärter Hieber (der Gerettete ist, dessen Bruder), der andere dem. Briefträger Eber von hier. Heilbronn. In der Dreherei von Karl Presse! wollte' der 18jährige Gesell: Reinhold Knobloch von Frankenbach das Schwungrad des dreipfer? bekräftigen Gasmotors antreiben, glitt dabei aus und brachte den Kopf unter das -ca. 8 Zentner 'schwere- Rad, das ihm den ganzen Oberschädel abriß. Der Tod trat augenblicklich ein. . Winnenden. Die Diphtheritis fordert in der Umgebung noch immer ihre Opfer. So sind in der zu Steinach gehörendenFilialgemei.Spechtstof dem Fr. Wahl von da innerhalb acht Tagen nicht weniger als fünf Kinder gestorben. Drei davon wurden miteinander barc'b'n. Meklrnvurg. Schwerin. Kaufmann L. Suß mann und seine Gemahlin, geb. Beyer, feierten ihre goldene Hochzeit. Der Jubilar ist 78, seine Frau 69 Jahre alt. Boizenburg. . Auf einer von den Bürgerausschußmitgliedern veranstalteten Jagd wurde der Maurermeister Heinz' durch einen Schuß 'in das Bein schwer verwundet. Feldberg. Die Schulz & Tiemann'sche Leistenfabrik ist total abgebrannt. Neustrelitz. Der Amtsreiter Karl Tabbert wurde an einem Baume in der Kalkhorst erhängt aufgefunden. Er sollte demnächst pensionirt werden. Ludwigslust. Lehrer Dechow und Kaufmann Bruse wurden in den Bllrqerausschuß gewählt. Das Wohnhaus deS Fuhrmanns Dahl auf der Schäferei wurde total eingeäschert. Hl. ; OedenkenSi?, daß die Wiöconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordweften ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plänen am Supenor See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin, berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweften, daß der Speisevagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Naten, Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an 3aS. C. vono, Sen. Paff. Agent,
Mlvaukee QikhL.
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