Indiana Tribüne, Volume 18, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1895 — Page 3

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Sonntag gbialZ Uhr. - DaS Glück eines LeidendenVor 4 Zaire tras mich da Unglück mit der schreck Uche Krankheit Syphilis angesteckt ,u werden, durch au9ist, mit einer adel, die erst an meine Freund . aedraucht wurde, welcher Ldphili hatk ohn mm Diflen. Ti rankheit trat erst tn milder Form am Dattoirte r auf., onsuliirt, ,t Slerzt, ohn Erf lg. HJeiarn Luidrüch nach 3 Monaten am ganzen Körper do Kodt i "i besucht einen dritten Nt ohn Erfolg. Dana sah ich in, ?nonc drn ei. ,m Py'tadelphiaer rzt, der behauptet all ranken u btUea. wenn Inder, fehl gingen. Ich tonsultirt K. buahlt, SO 00 aber keine Hat noch Linderung, erlo? ?,,i Haar. Schmerzen und Jucken wuroen un. ...Mt wr schlafen noch ruhen. DZemt Xza und acht o rlter. Wein örrer dar mit :W, M ÄapffTfartigen lLm UUtu Wulf w!5onat, so lmmer düte uud Monat, lana nicht ardeiken. Ich dacht, Tod dringt Eriösui'g. Ta besuchte mich n fireund. der sagt, : ..Edward t-e. uche doch den Dr. Tbeel, IZl7 rv ett, V9.na., er in ,W 1 komr der dich hellen rann. Ich lieb n Tr. Tbeel dersaaie. zmm und lass, dich unterfuchen. rjZS ! ich auch hat Lank den ? 1 ÄUn'2chiflfn nd r. Tlieel's ( v' Z a?;arttgeEeichickIlchket'Ud ttäb I, j ,4 i? .ir. 6ricrt bekam ich Linde rng. konnt wieder ruhen, nach jii.-.a e iioncten war r.nnsarBtr toi Z tönen, ach roeitertn L!oaln??ar ich gründlich kurlre Ich schickt th neu freund zu. mit arZglicheit Halgea oon elvdef!ekkuez der sbnft kein Kr e fu,tt ban. ' der Lr. Tdkkl kurirte t.nd machk, ine aesuden parren an Jdm. tun jtt fUrt: a!4 jemals, ein Vaih, vd r ch vder ar. un, lzzgene und a? di falich berathet. b,schw-.de'.t u0:roant. berzweifelt nickt, maa sagen wer k,ll d,De. beeilet nicht, aeh h. dn. r tur.rt sdeding in rzt he? mich mit Quacksilderbedan. ltk.iaat. Theel tiintchl werth, da ist ein Lüge. rhrtdrtSft. tarr toOrben sein, Unkenntnis! auske? ten. liiütltbtnit TWsliiii. icue Auslagen u'eioeiljr Xgeettit er oie ,r,ir-.iti7l,.Axr " !ö SaSrheirbestäkigen. wenn ihr nacksorfchet. ' ochmal las ich?r G Z?. Tbeel ist d.?rbr, n elhtt,ft m allen Sova..Z:,n.. ! - ' '-Zmar0S.chetZ.,!t?Ua.rck.

Der

Amerikaner. Roman von Adolf Str?ckfuß. (Fortsetzung.) t:: treu mit mir mei.ienKumm:c und m:in 3orgc.n. Obgleich das H:Imn?eh sie verzehr!?. c5z!e!ch sie selöst fühlte, doh ihr zarter, kranker Körper dem m$5:t Klima im amerikanischen Urwald er!i:g:n müsse, wollte sie doch unsere einsame arm nicht verlassen, um mich nicht der Gefahr einer, Entdeckung meines Geheimnisses auZzusetzen, und alZ ich mich enischlzß, un seie Farm zu verkaufet, damit sie in der Heimath Heilung für Köiper i'd Herz suchen könne, flehte sie mich unter Thränen an, nicht für sie das Opfer meiner schwer wiedergewonnenen Nuhe und Sicherheit zu bringen. Es hat mich einen harten, schweren Seelenkampf gekostet diese jammervolle Furcht zu überwinden, dem Schreckge spenst, welches mich auf meinem dun!Zen Lebenswege verfolgt hat, endlich die Stirn zu bieten. Erst als ich Falk, ge fallen von Mörderhand, leblos zu meinen Füßen liegen sah, siegte die Empö rung über die feigen Mörder; wurde ich mir der Pflicht bewußt, die ich erfüllen muß, auch wenn ich selöst dabei untergehe." Als ich damals vor Jahren meiner theuren Gertrud ein Bekenntniß meiner Schuld abgelegt batte, fühlte ich nich gekräftigt, das Leben weiter zu ertragen, heut will ich mir die Kraft für die Erfüllung der schweren Pflicht, die mir obliegt, erringen, indem ich Dir, Kurt von Dnern. ein volles, offenes Bekenntniß ablege. Du hast ein Necht darauf, es zu kören. Dir steht die Entscheidung darüber zu, ob ich die volle Wahrheit au dem Richter bekennen soll!" Kurt zuckte jäh zusammen, als er die letzten Worte hörte. Das feierliche Du", mit welchem der Amerikaner ibn anredete, verletzte sein Gefühl. Er kannte den wesentlichen Inhalt des Bekenntnisses, welches er hören sollte, er hatte mit Elfe im Laufe der Abende bei jedem Alleinsein übe? die Bergangenheit ihres Baters gesprochen. Die Ueberzeugung, daß dessen unseligeThat verursacht worden sei durch ein Zusammenwirken unglücklicher Verhältnisse, daß der Morder mehr ein Unglücklicher als ein Schuldiger sei, hatte sich in ihm gefestigt. Trotzdem klopfte sein Herz höher und bange Erwartung erfüllte ihn, als der Amerikaner ihn und Elfe aufforderte, ihm zu der Mutter zu folgen. Die harte Selbstanklage, welche in den ersten Worten des Amerikaners lag, hatte die Bangigkeit Kurts erhöht, es kam ihm wieder klar und schärfer zum Bewußtsein, daß doch eine fürchterliche Schuld auf dem Manne ag, zu welchem ihn sein Herz so mächtig hinzog. Der Haß, den er während so vie Zer Jahre gegen den Mörder seinesBaters gefühlt hatte, regte sich wieder in Ihm und schneidend, verletzend klang ihm daS vertraute Du" an das Ohr. Der Amerikaner ahnte wohl nicht, was in Kurts Seele vorging; er hattk einen Augenblick inne haltend sich zu seiner Frau gewendet, die, ihn mit einem Blick inniger Liebe anschauend, thm zuflüsterte: Erleichtere Dein Herz durch die volle Wahrheit, Du lieber armer Mann! Dann wirst Du endlich Nuhe finden!" ..Er küßte zärtlich der Frau die Hand dann richtete er sich auf. Es muß sein!" sagte er mit ruhiger, ernster Entschlossenheit. Wie schwer mir das Bekenntniß' auch wird. Du sollst die volle Wahrheit erfahren, Kurt, Dir. dem letzten Stammhalter der Dyssern, sieht die Entscheidung zu Einen Augenblick schaute er sinnend vor sich nieder, dann fuhr er fort: Ich muft auf die Borgänge zurückkommen, welche vor jetzt mehr alZ dreißig Jahren Deinen Vater, Kurt v. Dasser. veranlaßten, nach Herrenburg zu i sah ren zu einer Zusammenkunft mit seinem verhaßten Vetter Karl von Dysfern. Du kennst diese Vorgänge durch die Erzählungen Deiner guten Tante Susanne, aber Eise kennt sie nicht, und auch ihr bin ich die volle Wahrheit schuftig." Alles, was ich selbst weiß. habVich E'.se anvertraut. 5ch habe kein Gebeimniß vor ihr!" siel Kurt ein. Es flog wie ein freuoiges Leuchten über das ernste Gesicht des Amerikaners. Er nickte Elfe freundlich zu, dann fuhr er fort: Ich danke Dir dafür, Kurt. . Noch, heut nach dreißig Jahren erfüllt' mich ein Gefühl des V.h scheues, ja des Ekels, wenn ich zurückdenke an die schmähllcbe Ursache des Hasses, der die beiden Vettern zu Todfeinden machte; ich freue mich, daß ich der Verpflichtung überhoben bin. auf diese traurige Familiengeschichte noch einmal zurückzukommen und daß ich nur. das zu erzählen gezwungen bin, was außer mir Niemand wissen kann. lb'c 6?:w k .rn ? ""nf zu Herrenbura zusammen. . Schon ifyn erste Begrüßung war feindselig. Kurt ron Dyssern nklärte'dem von ihm'.tief ; verachteten Vetter mit barten,' verletzen ; den Worten, daß er zwar bereit sei. die j Briefe seiner Frau zu kaufen; aber nur oann, wenn zcarl von innern lyrn zugleich mit dem Vriefeeine. schriftliche Erklärung übergebe, in welcher er seine Unwürdigkeit eingestehe und bestätige, daß er leine Lieb: ebenso'' die Brief der Geliebten für schnödes Geld . ver. kauft, habe, .um. sich -vor der .ihm-dro-leiden entehrenden Ausstoßung aus dem Offizierstande zu schätzen. Karl von Dyssern 'gerieth über diese Zümuthung' in eine wilde Wuth, die durch die kalte Verachtung, mit w:lcher ihrc Kurt behandelte, rzach erhöht wurde. Du mußt mir Genugthuung für diese nichtswllrdlqe Beschimpfung geben!" schrie er. Nicht eher werde ich ruhen, ehe ich nicht meine Ehre. mi! Deinem Älute rein aewaschen abe ehe

ich Dich nicht tob: zu ' meinen- Füßen sehe! Mit einem verächtlichen Lächeln, welches die Wuth Karls fat bis zur Raserei steigerte, nahm Kurt die Forderung auf. Mit einem ehrlosen Schufte schlage er sich nicht, so erklärte er, und dies schmÄIiche Wort wiederholte er, als Karl daazte, ihn durch einen Schlag in's Gesicht z'-. ', verlangten Genugthuung zwingen zu wi.".:.-;. Wenn Du es , wagst mich anzurühren, schieße ich Dich nieder, wie einen bösen, bissigen Hund!"' fügte er drohend sein?r Weigerung hinzu. Während Karl in wilder Aufregung glühte, hatte Kurt eine eisige Ruhe bewahrt. Ich werde hier im Zimmer nicht weiter mit Dir verhandeln," sagte er. Durch Dein lautes Schreien werden die Leute aufmerksam gemacht. Ich wünsche nicht, daß wir behorcht werden. Entweder - brechen wir diese schmähliche Unterhaltung ganz ab, oder wir setzen sie an einem Orte fort, wo Niemand uns hören kann." Karl schaute den Better mit einem wilden Blick an; aber nur in diesem Blick sprach sich die grimmioe Wuth und der tödtliche Haß aus, die ihn erfüllten, nicht in seinen Worten. Er bekämpfte seinen Zorn. Ich bin nicht hierhergereist, um mich mit Dir zu zankenl Ich werde versuchen, meinen Zorn zu bezwingen!" erwiderte er. Einen Augenblick schaute er finster vor sich nieder, dann fuhr er mit erzwungener Ruhe fort: Aber Du hast recht, wir können hier nicht weiter verhandeln. Ich kann nicht für mich einstehen, daß Deine Beleidigungen mich nicht wieder zum Aufbrausen reizen- Nicht weit von hier liegt ein schöner Wald,' der Elisenhain, ich habe, vor einigen: Iahren die Gegend kennen gelernt. Im Elisenhain sind wir Abends ganz allein, dort können wir bei einem ,'Spaziergange, ohne Furcht, . belauscht zu werden, unser unerquickliches Gesprach fortsetzen.. Aber ich rathe Dir, Kurt, reize nicht noch einmal meinen Zorn, er konnte Dir tödtlich werden." Kurt zuckte nur verächtlich die Achsein. Er ging auf den Vorschlag deS Vetters ein und Beide wanderten nun hinaus nach dem Elisenhain. ' Sie suchten, um ganz allein und sicher un belauscht zu sein, die entlegensten .Wege auf, welche durch den Wald führten. Sie begegneten keinem Menschen., Während des einsamen Spazierganes durch den Wald begann 'Karl, der sich inzwischen vollständig beruhigt hatte, von Neuem" mit dem Vetter zu unterhandeln. Er erklärte, .daß er bereit sei, die Briefe, welch: im'Gästhof in seinem HandMercken lägen, ! Kurt zu überlassen, aber nur. wenn dieser ihm nicht 2000. sondern mindestens LOOO Thaler zahle, denn dieser Sumrne bedürfe er zur Deckung seiner Eh renschulden, niemals aber werde er sich entschließen, eine entehrende Erklärung, wie Kurt sie fordere, niederzuschreiben. Ein neuer heftiger, erbitterter Streit entspann sich 'zwischen den beiden Vettern. - Gerade die Erklärung, durch welche KarlS Ehrlosigkeit zweifellos bewiesen wurde, verlangte Kurt... Er war bereit, dafür selbst die Summe! von fünftausend Thalern zu opfern, um die Geldgier Karls zu reizen, zeigte er ihm die Brieftasche, in welcher er die ganze Summe bei sich führte; aber Derg.eblich, denn Karl blieb bei seiner Weige rung. j - ' ; Der Streit wurde immer erbitterter. Jetzt übermannte Kurt der Zorn, während Karl seine eisige Ruhe und ntschiedenheit bewahrte, obgleich Kürt .'ihn mit den beleidigendsten Worten angriff. Eine Einigung war nicht, möglich! Voll Ingrimm und Abscheu über den ekelhaften Handel, wollte Kurt ihn abbuchen. Sfach einmal gab er seiner Verachtung vollen Ausdruck durch ,böse, Karte Worte, dann erklärte er, daß er .kein weiteres Wort der Weigerung bö, 'ren wolle; er werde, wenn Karl sich weigere, die ' verlangte Erklärung zu unterzeichnen, noch 'am selben Abend nach Berlin zurückkehren.' . Thu, wasDu willst, ich unterzeichne nicht!" , ' Ist dies Dem letzte? Wort?" Ja!" ' Kurt wendete sich verächtlich von dem Vetter'ab. ' Nicht ein ifcort mehr wollte n an diesen verlieren. Er wollte mach dem - Gasthofe zurückkehren, und noch am selben Abend nach Berlin reisen Er ließ den Vetter stehen und ging der Stadt' zu; aber kaum hatte er 5inen Schritt gethan, als er ein eigenthümli cheS, ihm nur zu wohl bekanntesteräuck. tm? $n "s aus-k'? oenen Hahnes einer Pistole, hörte, Blitzschnell wendete er sich um da stand hinter ',ihm Karl von Dyssern, mit der doppellaufi sii Pistole nach ihm zielend. Kurt sprang zur Seite, der abgefeuerte Schuß ging fehl, aber die Kugel pfiff unmittelbar aa Kurt'S Schläfe vorüber. Karl lieh hie PZasst sinken, alö'n aber sah, daß Kurt unverletzt war erhob er sie zum zweiten Mal. In demselben Moment hatte auch Kurt die Pistole aus der Brusttafche gerissen Zwei Schüsse' knallten zu gleicher Zeit, wieder

pslss Die Kugel an Kurts Stirn imschädlich vorüber, Karl von Dyssern aber brach zusammen. Kuriö tödtliche Kugel hatte Um in das Auge getroffen. Ein zäher Ausruf Kurts unterbrach den Amerikaner. Mit starrem Blick schaute Kurt den Erz'ähler.an, mit'bebender Lippe rief er: Karl von Dys-' sern brach zusammen? Karl von Dys-, sern? Und Kurt von Dyssern mein Vater?" Dein unglücklicher Vater stand ben dem Sterbenden.5. Sein Zorn war verflogen, vom' tiefsten Entsetzen er- . füllt schaute er nieder zu dem blutüber-' I strömten Angesicht des zu seinen Füßen Liegenden, . der. zum . Tode getroffen. . .einen letzten Seufzer aushauchte.Du pist: ein .Mörder ein Mörders : sy ertönte es in ihm.' Ein bitterer Schmers zerriß ihm die Seele, freudig' hatte er sein 'eigenes Herzblut hingegeben, wenn. tx den von ihm Gemordeten w!e; in'ö ? Leben hatte zurückrufen können.: -'Nein Later ilt rucht äenwrdet'vor?

den? Er lebt!" ' rief Kurt auer sich, überwältigt von dem Eindruck, welchen die Worte des Amerikaners auf ihn machten. Er wagte kaum zu glauben, was er hörte, und dennoch mußte er es glauben. Sein Vater, den er betrauert hatte, so lange er zu denken vermochte. Dessen Tod zu rächen er sich zur Lcbensaufgabe gestellt hatte, lebte! Wie st hatte er sich gesehnt nach dem ihm so frirt Entrissenen und jetzt schaute er !in dessen ernstes, trauriges Auge! Sein Herz hatte ihn nicht betrogen, als es ihn mächtig hinzog zu dem viel Ver leumdeten, viel Gesmähten, als er in Liebe und Verehrung sich diesem zuwandte. Er konnte die Vaterhand ergreifen und er ergriff sie. Die ge-, waltige Aufregung übermannte ihn, sie raubte ihm' die Sprache, nur das eine Wort Mein Vater!" vermochte er zu siammeln. Der Amerikaner 3s ihn an sich un) schloß ihn in seine Arme. ' EineThräne erglänzte im Auge des ernsten Mannes, als er innig sagte: Ja, mein Sohn, ich bin Dein Vater, der sich . dreißig Jahre gesehnt hat, den einzigen Sohn, den er verlassen mußte, nur ein Mal im LeKen wieder-zu. sehen!" Mit stürmischem Entzücken gab sich Kurt der väterlichen Umarmung hin, er war glücklich, gan? alücklich. Kein Gedanke an die traurige Vergangenheit siörte sein Glück und das Wonnegefühl, Äaß der von ihm so tief betrauerte Varer von den 'Todten auferstanden sei, daß er ihn in dem von ihm so verehrten und geliebten Mann wiedergefunden habe,' beseelte . ihn. Da aber legte sich eine weiche Hand mit sanftem Druck auf die seine, er blickte Else in das alückstrablende. verklärte Geückt. (Fortsetzung folgt.)

Oo sUDk. Ein grauenvoller Mord ist in Mailand verübt worden und versetzt die ganze Bevölkerung in B'estürzung und Schrecken. Als Dr. Traveri nach kürzer Abwesenheit in sei an dem äußerst belebten Marktplatz Ver,'.ere gelegene Wohnung z'krückkehr'te -fa. er seine 7Siährige Mutter todt mit durlbschnittenem Halse. Das Motiv t- wabrscheinlich Na"5. Von dem Mörder hat man keine Spur. In Noubaix. dem Ee n trum der französischen Arbeiterbewe gung, ereignete sich während einer Versammlung Folgendes: In der Mitte dt!s Saales niest plötzlich Jemand; dann nießen zwei, zehn, zwanzig und mehr Personen, in allen Eken und Enden des Raumes und schließlich niest der ganze Saal ohne Ausnahme, Weiber und Kinder nießen mit und beginnen zu schreien. Und man hört von Nießen unterbrochene Rufe. - Was ist (Ahi!) geschehen? (Allgemeines Ahi!) Endlich ruft Jemand: Das ist ja (Ahi!) Pfeffer (Ahi!)!" Und richtig war es so. Jemand, hatte' ein Packet mit etwa einem Pfund Pfeffer aufgerissen und mitten in den Raum geworfen, und- nun ertönte es auch von der PräNdkntentribüne: Ahi! und derCom missär erhob sich und rief: Jö) schließt die Versammlung Ahi!" Am 23. August 1893 wurde der lljührige Sohn Juleö deS AbfuhrunrernehmerS Jmbcrt ' von Montnrgis (Departement Loirct) in einem nahen Walde erhängt aufgcfunden. " Die Untersuchung blieb erfolg. loS bis in der Nacht vom S. zum . 6. Oct. v. I. Jmbert seiner Frau und seinen Nachbarn, ankündigte, das. er den Mörder seine? SohneS getötet habe ' Morgens fand man auf vem Wege nach ' Eourtenay die Leiche deS AckercS LouiS JefuS, gegen den sich an fänglich der Verdacht, den - Knaben er morde: zu haben, gerichtet hatte. . Der Kopf. war durch Fußtritte mit Eisenbc schlagenen Schuhen völlig zertrümmert. Jmbert wurde verhaftet und sklnd vor dem Schwurgericht. Er war geständig und erklärte, der That nicht m bereuen; vor.AuZübung der Aiache habe er nicht Mehr schlafen können; jetzt sei er ruhig Die Verhandlung deS 'Prozesses wurde mit der Freisprechung Jmbert's.' mm . nr 1 1 . . - Brünn entfernten Dorfe Schebetein wurde 'ein fürchterlicher Gatlenmord verübt. Neulich Nachts -kam der dor-' t:ge. Müller Johann Dworzak athemlos! in d'aS 'Gemeindegasthaus und erzählte den anwesendtm Bauerir, ; daß, wahrend er beim : Einkaufe in Brünn peilte, in sein einsam am. Walde gelegenes Haus' Räuber 'gedrungen " seien und sein' Weib ermordet i hätten. Als er nämlich um 10 Uhr' Nachts heimgz kehrt sei,: habe , Pflicht in die Müyle gelangen können, die Fenster . seien zertrümmert gewesen und durch eines derselben" habe .er 'seine .Frau auf dem Boden liegen '.gesehen.' Er habe -sich " t .1 " r..i-l- " rn .1 I .. v .. KesurlHlei, . nnjuircicn. xjic aurri eilten nun nach .dieser Erzählung zur Mühle und. als sie eintraten, ' bot sich ihnen in der That ein schrecklicher An- . blick. . . Aus dem ' Boden lag die unge- - .fähr : 30jährige- Müllerin JosesaDworzak. in . einer - Blutlache; ihr Körper wies mehrere Schußwunden auf. -Ein. 'Arzt und die Gendarmerie wurden sofort verständigt und-man stellte fest, daß. die Frau '-vorerst durch mehrere durch -das-geschlossene Fenster auf ' sie abgefeuerte ' Gewehrschüsse zu Boden gestreckt und dann durch einen Redol verschuß aus nächsterNäbe in- die rechte : Schläfe getödtet worden 7 sein! mußte. Lei einer vorgenommenen . HauSdurchsuchung fand 'man ein abgeschossenes. - Lesaücheuxgewehr' sowie andereSchuß toaffen, 'aber :- keinen : Revolves. - Da Gestalt) des. Mülle.iS.Dworzak.trug SpuNn. von Pulverrauch.'. Trotzdem l)n '.nun die Bauern- sofort alö;dn Mörder erklärten. ' bezeichnete' er ' sich für schuldlos.' Dworzak 'ist- wieder ' iolt wegen Betruges lindl' WilddiebstahÄ abgestrast. Wt. ßiner Vä'uerm jn.der Ortschaft Jundorf unterhielt er . ein Liebeöverhältnik. Lvesweaen er.rnit seiner Frau in Unfrieden lebte und sie oft mißhandelte, so day sie manchmal euS der Wohnung flücht mußte. Dworzak rmrde gefesselt - und" dem Ärünner' Landesgerichte ' eingeliefert.

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Die ausgcloostcZZraut. Callahan, der berühmte amerikanische Hutfabrikant, hatte eine schöne, reizende Tochter, um deren Besitz die heiratsfähigen Männer der halben Stadt wetteiferten. Täglich warben einige in Wort und Schrift um ihre Hand. Der Briefträger brachte massenhaft die Werbebriefe in's Haus. Den Vater begann diese fortwährende Chikanirung zu ärgern, und er forderte seine Tochter auf, sich einen Gatten zu erwählen und ihn von der Zudringlichkeit der Bewerber zu befreien. ! Auf die Aufforderung ihres Vaters erklärte die reizende Texana ohne Zögern, daß sie fchon lange gewählt habe, und es fehle. ihr nur noch die Einwilligung ihres Vaters dazu, um die glückI liche Gattin des Herrn Thomson zu werden. - Herr Thomson aber war. Niemand anders, als der junge Clerk des Hutsabrikanten. Callahan runzelte die Stirn,, warf der Tochter wüthende Blicke zu, stampfte mit dem Fuße und erklärte dann, daraus könne nichts, werden. . Texana, deren Köpfchen rncht . nur reizend, sondern auch in hohem Grade eigensinnig war, begann bei . dem Aufstampfen ihres Vaters sehr . ungeberdig zu werden und rief ihm zu, daß sie eher bereit sei, sich in den Abgrund des Niagara zu stürzen, als außer Herrn Thomson einem Anderen ihre Hand zü reichen. Gut," sprach Callahan. ich will nicht, daß Du auf Kosten unseres Familiennamens.eine Dummheit begehst; ich willige m Deme Wahl in, jedoch nur unter der Bedingung, daß: Dein Auserwählter im Stande ist. sich während eines Jahres hunderttausend Dollars zu erwerben. Willst Du die Heirath unmöglich machen?" Ei was! Hier zu Lande ist nichts unmöglich. Er möge erst beweisen, daß er einige Lebensfähigkeit besitzt'. Einen unbeholfenen Gatten,- glauye.rch, wurdest Du selbst nicht haben mögen." ' Es sei! Ich nebrne d Bedingung In seinem Namen an, gestatte mir nur, daß ich ihm dieselbe mittheile." Am nächsten Tage verließ Herr Thomson die Stellung bei Callahan, und ewige Zeit lang konnte man nichts weiter von ihm hören. Callahan begann sich schon zu freuen.daß er spurlos verschwunden sei. Diese heimliche Freude konnte er indessen nicht lange genießen,' denn der Name des Herrn .Thomson erschien plötzlich, ganz unerwartet, in sehr unangenehmer Nähe vor ihm, und zwar auf der großen Firmatafel deswegen'. über befindlichen Geschäftslokales. Voll Staunen betrachtete er die schönen, groKen. schmucken Buchstaben, und ' sein Staunen wuchs noch erheblich als er nach dem Namen las, daß er Hutfabrikani sei. Da schau Emer her! Dieser Nichtswürdige ' wendet sich gegen mich und will mir Conkurrenz machen und noch dazu in - meiner Nachbarschaft. Auf meine, osten wm er sich bereickern. Aber, warte nur! Ich werd Dir schon helfen!" In Herrn Callahan kochte die Wuth. Er. zerbrach sich den Kopf, auf welche Weise er Thomson mit sammt seinem Laden vernichten konnte. Es siel ihm nichts Geeignetes ein. . Nun dachte - er bei sich, eZ werde am besten sein, bis sich irgend eine Gelegenheit ergrebt. ihn durch die Verhöhnung seiner. Fabrikate bis aufs Blut zu ärgern. Selbst die schone Terana ermunterte ihren Vater, er möge nur, je früher. oesto besser, mit. Thomson, dem Undankbaren, anbinden. Eines Tages stellte. Callaban einen gänzlich zerquetschten Hut Thomsonschen Fabrikates in seine Auslage, aus welchen er einen Hut eigenen Fabrikateö postirte, wie dieser ven ersteren in Folge seines Gewichtes' zerdrückte.' .Zu jener Zeit waren die schweren, steifen Hüte modern. Allein Thomson blieb die Antwort nicht- schuldig.. Schon einige Stunden nachher war auch in seiner Auslage ein Callahan-Hut sichtbar, wie dieser von eine? unförmlichen 'Negergestalt die auf einem harten Thomson-Hut! beauem . dasaß,, gleich ! einem . weichen Strumpfe aus de.n Fuß gezogen würde. DaS Pudllkm begann sich, für die zweiAuSjagen zu interefsiren.. , i Am nächsten Tage. M.Cällahaü an einem feiner hohen CylinoerhÜte Räder anbringen, richtete den langen Cylinder mit der Oeffnung nach dem Laden Thomsons und ließ auS .dieser seltsamen , Kanone mittels irgend eine.5 Maschinerie rninutenweise einen zur Kugelt zusamme.ngekneteten - Thomson' - Hut hinausschießen. ' " - . . Thomson, beeilte sich. dieVeleidigung zurückzutrumpfen; unter einem. -seiner zu einem Sparherde ; : umgestalteten Hüte wurde Feuer gemacht, und aus demselben backte sein als Koch'verklei deter Clerk aus Callahan-Hllten v'meketten. " - - ' Das. Publikum wogte 'massenhaft vor 'den zwei Geschäften - auf' undi ad und begann sich über die Schnurren der zwei feindlichen Hutmacher vortrefflich zu unterhalten. . 7. " . L Am dritten Tage darauf ließ Calla han die wohlgetroffene FigUr Thom. sons. in seiner .Auslag: ausstellen wie dieser eben seine kahl werdenden Seidenhüte voll Eifer mit Haarpomade.be. streicht. - Doch Thomson parirte . den Hieb, 'und wenig: Stunden später' stand auch, schon in seiner Auslage das aus Wachtz gefertigte Ebenbild ftintf ' Gegners Callahan, wie dieser eben die borstigen Se;he.nhaare seiner Hüte mit Thränen in den Augen glatt rasirt..' Das Interesse deZ ' Publikums erreichte den Gipfelpunkt, und eö stellt sich bald auf die Seite des einen, bald aus die des anderen Hutmachers... Man poar.!ete fast schon, Ms nun wieder folgen weide;'.' . . - Hie zwei - Hutmacher indessen - horten zus, einander VI ärgetk'und begannen

durch die Billigkeit und Yxt Origwali tät ihrer Fabrikate mit einander zu wetteifern-. Der eine stellte mit Spiegel, Kamm und Bürste versehene Hüte aus, der andere beeilte sich, dies nachzuahmen und ließ überdies seine Kopfbedeckungen ein Musikstück spielen. Das vor die concurrirenden Geschäfte hingewöhnte Publikum vergriff voll Hast die ori'.'iellen Fabrikate. Die zwei Inhaber ve.-.. achten den Bestellungcn kaum zu entsprechen. Beide bereicherten sich sehr rasch. Eines Tages annoncirte Callahan, um Thomson dennoch zu besiegen und auch, damit sich seine Hüte eines besse-

ren Absatzes erfreuten, daß, wer bei . ihm einkaufe, zu jedem Stück auch ein j Leos erhalte, mit welchem der Besitzer . auf die Hand seiner Tochter spielen konnte, denn er wünschte sie aus dem Wege der Berloosung zu verheirathen. Thomson veröffentlichte dieselbe Annonce, indem er erklärte, daß über die Hand der schönen, reichen Texana nicht ihr Vater, sondern lediglich er verfuge. , Das glaubte kein Mensch. Man sagte, er sei ein Schwindler, und Callahan verkaufte alle seine Hüte. : . AIS es dann zur Ziehung, kam. verschwand eines Tages die schöne Texana und kehrte nicht mehr ins Elternhaus zurück. Man. suchte .sie allenthalben und fand sie alsbald bei Thomson. So hatte er also dennoch Recht!" riefen die Leute von allen Seiten, und nun kaufte man ebenso hastig die Thomson-Hüte. Als auch dieses Lager schon geleert war. forderte das Publikum die Verloosung. Diese fand auch statt und der Gewinner erhielt die rechte Hand Texanas aus Wachs. Thomson erklärte dabei, daß er das Original derselben deshalb nicht hingeben könne, weil dasselbe die rechte Hand seiner Gattin bilde, denn bei der Verloosung der Nummern Callahans sei er der Gewinner gewesen. In einigen Jahren wurden Callahan und Thomson außerordentlich reiche Leute. Später .. vereinigten sie ihre Fabriken, und oft genug umarrnke Callahan seinen Schwiegersohn, dem er eingestand, daß er ohne ihn wohl kaum Millionär geworden wäre. Der Gründer der japanischen Marin?. Im Jahre 1597 rüsteten die Holländer eine kleine Flotte aus, die den äußer sten Orient erforschen sollte. Der erste Steuermann eines, dieser Schiffe war ein Engländer, Namens Adams. - Von den fünf Schiffen, die in einem höllün dischen Hafen die Anker gelichtet hatten, kam nur ein einziges in Japan an, und zwar dc s, auf dem sich der Steuermann Adams bcfand. Die Bemannung wurde gefangen genommen; aber bald darauf berirf ver Mikado d.m Steuermann, der ihm als. ein intelligenter Mann bezcichnct worden war, an seinen Hof. Adams wurde sehr bald eine niichtigc Perfön ü.-ln'e'.t in Japan; er ünterwics dieJapaner im Bau von SchisstN nach europäischem Muster und bewährte sich so sehr, das man ihm die Rücklehr nach seiner Heimath nicht ge stattete. OUvohl er bereits in England vcrhciratbet war, hciratl'ete cr doch eine Japanerin und vermachte, als ei starb, sein großes Verniözcn feinen beiden Frauen. Dieses Muster" eines Ehemanncs war der wahre (Lründcr dcr japanischen Marine. - Veränderte Situation. Herr Müller (zu Hause seinen Sohn durchprügelnd): Dich will ich lehren, wieder eine Lüge auszusprechen. Du entehrst ja die ganze Familie. Herr cuuer (eine stunde spater seinem Freunde Schulze erzählend): Ich sage Dir, neulich aus der Jagd schoß ich ei nen Hasen, der izax so groß; der Ker! wog 18 Vsund! Seltene alte Violinen. Wir osseriren eine Auswahl von nahezu 50U seinen alten V:ollnen und Cellos von unserem Sachverständigen kürzlich in Europa gekauft. Um diese Schätze zu erlangen, durch. stöberte er Monate lang die Mittelpunkte der Kunst der allen Welt und iparte'wkdcr Zeit noch Geld, dieselben zu erlangen. CS macht uns Vergnügen zu constatiren, daß man nun wirkt'che erster Klasse Muster ber großen Meister bei unv erhalten kann. Preise für gute Tyrolcr,- deutsche und französische Instrumente rangiren von $30 auswärts. Für die auSerwäblten italienischen Meisterwerke sind die Preise ebenso dillig, wenn deren Werth'in Ve racht gkiogen wird. Zeder Violinspieler ist freundlichst eingeladen sich mit unS in Verb ndung tu setzen, wenn er Gebrauch für ein ieineS Instrument hat. Ein vollstän diger Katalog. Rare oid ViolinS" wird auf Wunsch vrrsandt. Lyon & H ealy, Chicago. - 5IudhS Btte Supposttor y wird garantirt für tt Peilung oon Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 60 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy. registrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Werd BroS., A. Kiefer St Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, ndiäavttliS. ?nd. - LEO LAN 00 f 1 Ne--vScriU s EYECUSSEg Ai VRESCR1PTI0NS 61 EA8T KARRET ST. J$Ä& Bx i l l e n werden nach dm drfim e!$tot d Gs.nt

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