Indiana Tribüne, Volume 18, Number 148, Indianapolis, Marion County, 15 February 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntag?. ie tägliche .Tribüne- kostet durch den Xtfifier 13 EentZ per Woche, die Sonntags Tribüne'S Gent per Woche. Beide zusamme 15 Cent oder U CcntS per VZonat.- Per Post eu&ertjalo der Gtabt zugeschickt in Vorausbezahlung t- per Lhr. sfxrt 18 Süd fülabama Straße. Indianapolis, Ind., 15 Februar 1895 21 Hochfahrt des Phönix. Heb?r hitii hkit iinb bedeutsamste Hochfahrt mit dem Ballon Phönix" am 4. Tecember v. I. macht Dr. A. Beifon in der Zeitschrift für Luft, schifffahrt und Physik der Atmosphäre die folgenden Mittheilungen: Der am Vorabend sehr böige, ledtaste Ostwind, der die Ausführung eir.ir Hochfahrt in Frage zu stellen schien, leqte sich in der Nacht, und um 5 Uyr früh schritten in Staßfurt die Herren Premierlieutenant Groß und Märker bei dem Lichte rasch hergestellter elekirischer Scheinwerfer zur Füllung des Phönix" mit 2000 Kubiknter Wasserstoff. Um 10 Uhr 23 Minuten ertönte das Commando: Los!" In einer Viertelstunde waren bereits 2000 Meter erreicht. Staßfurt war in noröwenler wcniirng uoersiozen. prachtvoll lag der ganze 5MZ am Hom i " -1 rizont zu den Füßen des Luftschiffers. mn uns wieoer Die roe. jjiz Scmperatur nahm anfänglich bis in erÜbliche Hoye zu; m iow Tuitz herrschten über 5 Grad Warme. Abwarf einen Blick aus den Ballon, seine Leinen und die Erde und schleuderte zwei Sack Ballast mit einem Male über Bord. Eine Stunde nach der Abfahrt waren in dieser Art 5000 Meter überIchritten worven; vie emperaiur sanc aus 1 rav, uns es wuroe 1gr trocken: dieSonnenstrahlung war nur Ichwach. Bei 4200 Meter hatte sich . s ri . ä. n cl wi3 ixe iciic 'i;'' V (iv..n CsnhlArfi feTlf. hn I cci iiiücitii uuwuu.(. uatuu, waren nun auch die frei im Korbe aus-

rdlim lfrmnivr T auf (über 10,000 Meter). ) SchneeÄichte Schaaren kleiner Wölkchen be- fIocen s Structur der Cirrostratus-

oeaten

Kapellen andvorrathe verbraucht. cj7e infn cuf b!n winterlichen Hr11. vVlT4U ö?r Schiffsverkeht unserer großen BinnenBerson 6000 Meter das Thermometer Katastrophen zu werfen. Außerhalb der Schifffahrts- und Ei-

. SÄÄ'Äte mi oiüu iiici uii öiu l'ch. Sauerstoff einzuathmen, mit vorzüglicher Wirkung. Sack aus Sack iloa über Bord: 25 Minuten nach 12 Uhr überschritt der kühne Aeronaut 8000 Meter, bei eine? Lufttemperatur Don 39 Grad, und hiermit die Mazimalhöhe vom 11. Mai (7930 Meter). Unvergleichlich besser war das rrn , c ra c c i Wohlbefinden -all W. - durfte von jetzt an die Sauerstoffath znuna nicht-auf mehr als ein paar. Se cunden aufgehoben werden,' ohne Schwmdel und gefährliches Nachlassen der Kräfte herbeizuführen. Stetig die künstliche Athmuna sortierend, verrlch tete Herr Berson jeooch ständig und mit verbältmnmamaer Leichtiakeit alle in fcet Slaishei seine letzle Tempera . Kmtrtnmmrrt TT.trti MXTTfT I ÄVesriens5! beiden verstorbenenMeter '. 1862 an seinem Barometer ablas, um Hierauf in tiefe Ohnmacht zu fallen, aus der er erst erwachte, nachdem sein Begleiter den Ballon in seinem weiteren Staen aufbielt. Nad momenta 7 npr kldstvrufun!, iinr llmimau rn - r iv i " ncr vsciö'iüiuiung uuu uai uau tu fr,. mnXlry vr,-rf ,tt WtrTnn dem Ballastvorrath wagte Herr Person. y.fcn"c 17.7.... den Aufstieg noch weiter fortzusetzen, Die Temperatur war indessen aus -2 Grad gesunken. Bei 9000 MeAstrt Cim . -ter Höhe durchschnitt der Ballon endIich oit von ihm seit sruy yoch am Himmel wahrgenommene, nur ganz dünne, schleierartige Schicht von Cir-.-n..s..i m.s.: 7z7i iu uuma - uuucii. vc luiium A. o.fir. r ' Jizuji aus isirrmauen, lonoccrt au whlg:bild!im keinen Schneeflocken. Um 12 Uhr 45 Minuten, also 2 1-3 r.:t CJiuuycii tu au uuu in uuy4v jui R,mi. A ShnS hrin nur vuv W V W V 4WI f ooi smm;,.. wjjj xfuuimtinii, tuiu 4yufcu Seeböhe von 0600 und einer wahren Me von rund' 91v0 Meiern ent spricht. Da Thermometer war auf 47,9 Grad gesunken; selbst das Quecksilber im Barometer hatte sich auf 29 Grad abgekühlt, u.:d das Strah .,' lunasthermometer zeigte in voller Sonne nur 23.3 Grad. cvefei t:eIt " " ,der Ballon inne. Es wann nur noch sechs große und ein kleiner Sack BalÄlast vorhanden, die zur Sicherheit des !r!ge ,d, L?ÜZ ,hrwend g waren. Der Ballon war aus $te diwne Schneewolke gestiegen,rein von Wolken, doch nur mattblau wölbte ?sich über ihm der kalte Himmel. Das Befinden des Forschers hätte es sicher rnJr,. rnm "U ".-'WYW iMckr hSi zu gehen. Allein dürfte ; fcmr" fast dieselbe Höhe, etwa 9100 Meter, noch einmal IaZ Herr Berson '47 rad ad und zog hieraus das .eine Manöorir - Ventil. Mäßig schnell begann jetzt der Ballon zu sal,len, um schon bei 7c00 Meter von ' selbst abzustoppen und wieder ; nach cDtn umzukehren. x)oaj craazre iyn t t 7in,T n nm mfrrM jiiriirf i in wä 8500 Meter

?fcVVf T.7M;Jf X lar Fracht verloren gegangen, rn oaz Die Augen - augenblicklich er- hKora"-Unglück passirt ist. Auf Kannte er sich . jedoch "tt lautem f Ausweis dürfen die inCZfhrihrt mit fm K-Tilsltrhfit! . . ...... .

eizenthümlichdumps MoB die Sttm. iin7 d dk ndämpfGe ell me ,n otejet bumien 2ujt. Stt T700 ' i, . fc re.n'm3n ane

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0-r.t. t.I rr, O-VI I -Cti. Vlilfliafc "" U" vorscher; bei ca. BoQO . . 1?. ' minnfrUhr

war auch die größte Erhebung r;'" "rT

erreicor. oie qcr am o. vscöicmucx P - . . -. ,.. ico-

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es nicht thun, ohne aeronaunfcy vlrect us"" V aT .falsch 3u hindek uirb nod) am Schluß i linzen. iit: .ojBfM B.on V:r''.'5 ... ... .cvc7v. jöflritn nlstinS fnnft fm NSNN'NL-

fn der größten Höhe von 9150 Meter werther. Schaden.. .Gerade der Mlchifühlte er sich viel wohler als kurz vor- 9" aber war aus Eisen; . er wurde

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n? ?nTTTr.f TTPTte der aanzilcy verooaen. uno ivivic zi uus

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ein Flug mit mächtigem invunzen überflogen es war die Elbe, und .itoar, mt sick später feststellen ließ, bei Dömitz. Als es 3 Uhr wurde und 'cer Himmel im Norden bedenklich nach einem Wasserhimmel" der Seeleute

aussah, beschloß der Forscher, den Aallon zu rascherem Fallen zu bringen. Noch machte er in 500 Meter auf den unteren Wolken ein paar Wellenbewer i nrv gungen, aaj Der xx5oitcnooertiaa;c .schwimmind-, eine größere Stadt und Dampfpfeifen ließen sich v:rnehmen. In 250 Meter erschien die graue, von einein trüben Himmel bedeckte Erde, ant Schlappaurt überflog der Ballon einen See und landete ziem i . i ii i liÄ le:cyt mit rnre yeroelelieniec Landbewohner um 3 Uhr 45 : Minuten auf einem Sturzacker in Schonwzhld, westlich von Kiel. Der Abitiez hatte wue 6 wuiukii, ou uuniug t iup en zu Min. .a :qnz,tt rgeonie iuiu jui w iiuj yat zuHeben: 1). Die Erreichung einer gro ßeren Hohe, aU - die. t bisher gelungen. -ü vzuunu ung mein tiefen Temperatur in dieser Hohe und einer sehrviel starkerenempera. wrabnahme zwischen 1500 Meter und MV Mtter. au man o:-yer sur oen u-, o, rawrumkehr früh und Abend bi 00 Meter 4 Verhalw Jnsolatwn, selbst rn Der groß, fc 'te iiÄ; 1 ' -V www. .... 11 - C ' rhästmßinäßigc Feuchtigkeit der , ickteiT und feiner Dunst am mmtl in tll0rmc Höhen hin mn1u . qaaa mz,t m &m.u ounaw ,bcr Windaeschwindigkeil fi oben: bei dfiu vollkommen!: Windstille auf der Erde wurden in 5 310 Km. :schwin ihrrn 1R1 rn htT 02 sicht. U 1 J w Binnensce-Winterverkehr. on htR Gefabren der Sckifffabrt m . wieder flner0ria die Rede, seit auiUm Ocean die Elbe, und auf m Michigansee die Chicora" ein so ? " ' - tragisches Ende ihrer stolzen Lau bahn -u '. ' ' gründen haben. , wrtT q,:i slx ö3n c-nur ICUIlUUlUCll UllUC .iu,'avui 3U den wichtlgft. in dies Zeit gehör,. rni , h ? mir für d'k lu!er rfUH 7 y w " " ' beförderuna Geltung. Die Meisten m Publikum werden überrascht sein, wenn ihnen die Thatfache bekannt wird, daß 1920 aller chlsssauter - Sendungen nach dem Osten während des Winters über den Miiaansee aeben. deft taaUÄ lau "''4 5 7, iitiu vu tmn' f)--J Ln hrrni ns ßiarren atäu setzt werden, und zwar schon seit so O I ' O - langer Zeit, daß es Niemandem mehr auffällt. Und trotz aller Fährlichkeiten, welche dem Uneingeweihten außer allem Verhältniß zu den erzielbaren Vortheilen erscheinen könnten, ist jahrelang in diem v ' r k r mr f sen :llconalen nocy niaji sur imzn olM zfSe. I ne ü r di ""I". ' ' ' tn iHtr,"rT.T dem er 39 Tage unterwegs gewesen war, vom Eis zerdrückt. Er führte übrigens zur Zeit gar keine Fracht, sondern war lediglich ausgesandt worW.m TmsC. .0n?rM- hn i uzn. um ucii jumv wiin , i . - w ö;;. fr.intmfl der Grand Haven-LlNle, freizumachen, . , wti;, nHfinh "7 AZ SS; Z .. VnT . I UCICILL UilV UllUmill4 aekeilt wurde und unterging, ganze Bemannung rettete sich übrigens. Leute, die dem Dreizehn-Aberglauben huldigen, können für denselben auch den Umstand ausbeuten, daß vor dem Unteraana des MichigaN N0Ä 16 i - " m . w,... c I Mann an Bord aeweien waren: öle . - " c v. rc:r. ? ,ani?? L Muhs.l.glelien an da, Ge,tade aelanat. I u c vm r.. ist etttbe b Mgans ist tltt t , . . w tbumllcher Kunde, und im Winter, i ' . .. ... :r, nn er Mit E:S gefüllt ist bedarf es sebr starker Boote und auch wüthi ger Herzen hindurchzukommen. Die älteren Linien lassen denn auch für die Boote für diesen Winterverkehr besonders bauen, und daß Sommerboote gar M. rnt sm?n?,s?ist s,'f'llmt . ' " 't1: werden sollten, wuroe ouraz oasaziaI r f (TC.ox' .wm . r. f.TT. Vn.rtn "Srx '. uoeryaui uvu, ciu n, würfle. , . . .aK. ""V .T rM-Z. w;; "ÄM lu"3 u. u maa ?ch s Zm s V.rn welckem der Mlchlgan- verloren rm. V. cv,ff,. dem Eis freikam, versank er sofort. Lnkel Lam sür erdmessung. der gewöhnlichen vermischten Eioilverwilligungs.- Vorlage oder Omnibusbill",' welche unlängst wieder unserem Eonarek unterbreitet ' ccr UN erem uongreg uwüw i wurde, erscheint auch ein bescheidener

Yipt sTfurnra" war

I ICIUC lUUlVfc lUi TTiUUlUUfc avjv, tm-

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ter Ver. Staaten an die Internationale Geodätische Vereinigung behufs Messung der Erde. Für die möglichst genaue Besinnmung der Grögenoerhältnisse unserer Erde, ja sogar ihres Gewichtes, interessirt man sich in unseren Tagen cifriger, als je. und von Zeit zu Zeit werden neue Instrumente zu diesem Zweck erfunden. Im vorliegenden Fall aber handelt es sich um eine ganz bestimmte Aufgabe. Durch Vnbindung von, astronomischen und geodätisen (erdvermesserischen) Beobachtungen wird man immer wieder in Stand gesetzt, den jeweils anerkannt gewesenen Zahlenwerth des Erd-Halbmes-sers am Aequator wie nach den Polen zu weiter zu verbessern, und e '.st zu erwarten, daß die Wissenschaft in dieser Beziehung der Wahrheit imn:r näher kommen wird. Diese Fraae ist von wesentlicher Bedeutung für die genaue Berechnung geographischerEntsernungen und der Lage irgend eines Punktes nach Länge- und Breitegraden. An den diesbezüglichen Unter suchungen. Erverimenten und Berechnungen sind alle civilisirten Regierunten betheiligt, und die meisten derselben widmen ihnen bedeutend mehr Geld und Zeit, als Onkel Sam. Die Beobachtungen werden ausgetauscht und ermöglichen es u. A. die Landkarten beständig zu verbessern. Die Internationale Geodätische Verein!gung aber ist eine Organisation von Vertretern aller betheiligten Länder; sie tritt jedes Jahr in irgend einer Stadt zusammen und wird diesmal in der deutschem Reichshauptstadt tagen. Zu unveränderlichen Ergebnissen wird man freilich nie gelangen, schon weil manckie der Factcren nachweislich veründerlich sind. Viberfarmen in Tennessee. Mit zahlreichen kleinen Flüssen und Seen bedeckt, gilt das Tennessee'er Eounty Lake als ein Paradies für den kühnen Nimrod, und selbst Jäger aus den Nordstaaten liegen dort ihrem Sport ob. Weniger bekannt durste es

Vosten von L1100 sür Den ctlrag

sein, daß in dem genannten Eounty . ser-Keller folgen müßten, um die gedie Biberzucht in bedeutendem Um ; beimnißvolle Gruppe zu vervollständig

fange betrieben wird und daß dieselbe sich in vielen Fallen als rentabler erwiesen hat, als der Landbau. Wenn die Bauern durch allzu viel Regen ihre Felder überschwemmt sehen oder bei guten Erndten die Preise ihrer.Pro ducie fallen, so ficht das den Biberfarmer nicht im Geringsten an; Bedarf nach Biberfellen ist immer vorhanden und die Zucht der werthoollen Pelzthiere wird weder durch Dürre noch durch Nässe beeinflußt, auch erheischt dieselbe kein großes Anlagecapital. Mit 5500 in der Tasche kann man eine Bibeifarm einrichten, welche in drei Jahren bis zu $4900 abwirft. Für eine 'solche Anlage sind etwa 10 bis 15 Acres Laud nöthig, durch welches sich ein Wasserlauf hinzieht. Aus Baumstämmen, Steinen, Erd: u. s. w. wird an einer besonders engen Stelle ein Damm construirt, der Bach gestaut und ein Eomplex von etwa drei Acres unter Wasser gesetzt. Nachdem dies g:schehen, hegt der Züchter die Ufer mit einem zwei bis drei Fuß hohen Zaun von Drahtnetz ein und Alles ist zur Aufnahm: der Zuchtthiere bereit. Zwölf Weibchen und vier Männchen genügen zum Beginn der Zucht; dieselben kommen aus dem SaskatchewanThal: in Manitoba, wo sie in Fallen g:fang:n und mit $16ü per Heerde von 16 Stück bezahlt werden. Die beste Zeit zum Aussetzen ist im Frühjahr bei hohem Wasserstand. Der Züchter hat nun vorläufig nichts weiter zu thun, als seinen Damm mit Umzäunung in Ordnung zu halten und die Thiere vor Wilderern- zu schützen. Das Letztere geschieht in durchaus radicaler Weife, denn wo ein Fremder auf eingezäuntem Terrain bei der Biberjagd erwischt wird, ist eine Kugel ihm sicher. Die Zuchtthiere gewöhnen sich in sehr kurzer Zeit an ihre neuen Umgebungen imd baSen ihre Burgen aus Schlamm und abgenagten Zweigen. Im ersten und zweiten Jahre werben die Thiere vollständig unbehelligt gelassen und während dieser Schonzeit vermehren sie sich sehr schnell. Das dritte Jahr bringt die erste Erndte un) zwar dauert dieselbe von Anfang December bis Ende Januar. In dem Damme wird ein Loch gemacht, dasselbe mit einem Drahtnetz bedeckt und vas aufgestaute Wasser abgelassen. Dann macht der Aüchter mit einem d?rben Knittel die Runde zwischen den Biberbauen und treibt durch Schlagen an dieselben die Thiere heraus, welche bei ihrer UnHeholfenheit ohne Mühe getödtet wer v:n. Ist dies geschehen, so wird der Damm wieder geschlossen und dieZuchtthiere werden sich selbst überlassen. Die Viberhäute bringen je nach ihrer Größe und der Läng: des Haares Preise, die zwischen $15 und $25 variiren; sie werden zu feinem Pelzwerk und Hüten verarbeitet und in großen Mengen werden die Pelze nach China gesandt, wo sie zur Fabrication von Schuhen für die elegante Damenwelt Berwendüng finden. Das Leben der Viberfarmer ist überaus primitiver Natur. Meistens sind es wetterfeste Leute, welche viele Jahre in den Wildnissen des äußersten Westens als Jäger und Fallensteller zugebrach! haben und von der Cultur nicht beleckt sind. Eigentliche Häuser haben sie nicht.' Sie machen an einem trockenen Platze eine fünf bis sechs Fuß tiefe kellerartige Ausgrabung in der Erde und treiben ringsum Pfähle ein. Darauf wird ' in der Mitte einer jeden schmalen Seite ein hoher Pfosten errichtet, die oberen Ende der Letzteren mit einem Langholz ver v 23yr(j fmnVn nh önrr hhlrm UnrU ttnirM WMiIi " I wie -Sparren nach der (Zrde ' gelegt. Das Ganze wird mit Rasen ' bedeckt und die Hütte ist fertig. Die innere . .. Einrichtung i t even o einfach unb bem Mgen plumpen Men und Einrichtung ist ebenso einfach und be-

Äanken; den einzigen Eomsort gewähren Bären- und Hirschfelle, welche die Biberfarmer auf den wiloreicben Jagdgründen jener Gegend in Menge erbeuten. Eintönig fließen die Tage der Biberfarmer dahin. Ihre Zeit ist zwischeu dem Jr7standhaUen der Dämme sowie Zäune und Jagcn getheilt, mit der Außenwelt kommen sie nur in Berührunz, wenn sie Biberfelle zu Markt bringen. War die Erndte gut, dann führen sie einige Wcen lang in einem Städtchen am Mississippi ein tolles 5'öen und meistens verjubeln sie ihren s.esammten Erlös in unglaublich kurzer Zeit. Im Großen und Ganzen sind sie harmlose Gesellen, die nur -dann rabiat werden, wenn Jemand ihren Bibern nachstellt.

ThecrZacken.Nnglücrsglaupe. Wenn in der jetzigen Jahreszeit ein Oceandampser einige Tage am Ankunftsplatz überfällig ist, so fürchtet man unter gewöhnlichen Verhältnijsen nicht sogleich das Aeußerste, denn Verzögerungen bei schlechtem Wetter gehören ja zu den- allergewöhnlichsten Erscheinungen. Ist aber kurz vorher eine Schiffskatastrophe vorgekommen, so ist das schon etwas ganz Anderes! Liegt es doch schon für das allzemeine Denken und Fühlen naturgemäß sehr nahe, ein vermißtes Schiff mit einem wenige Tage vorher untergegangenen in Verbindung zu bringen. Für die Schifffahrtskreise kommt aber noch ein anderer Umstand hinzu: die Macht gewisser unausrottbarer abergläubischer Vorstellungen, aus denen man sozusagen eine ganze Glaubenslehre zusammenstellen konnte. Ein Unglück kommt selten allein", ist ein altes Sprichwort, und die Seesahrer legen sich dasselbe auf ihre Weise zurecht, nämlich: daß dem Untergang jedes Schisfes derjenige zweie r anderen bald folgen müssen. (Eine ähnliche Rolle spielt die Dreizahl übrigens auch im Aber-glauben-Eodex von Eisenbahnleuten, auch was die Wiederholung des Ufr glückes für einen und denselben Bahnzug anbelangt). Daher hieß es auch schnell genug, daß der Elbe- zwei andere Schiffe in den großen Salzwas aen. Bei den Theerjacken in New Nork. Bremen. Havre, Liverpool usw. herrschte in dieser Beziehung nur Eine Stimme. Sie berufen sich darin auf die Erfahrung von Jahrhunderten, wie sie überhaupt stets nur aus Erfahrungsprechen und auf das Vesserwissenwollen der Landratten" geringschätzig berabsehen. Ihr Glaube ist. für sie selbst wenigstens, auch nicht leicht zu Widerlegen; kommen doch in jeder stürmischen Jahreszeit klcinere und yrö ßere Unsälle genug vor, daß der Ma trose Gruppen aus ihnen machen kann, die seine Vorstelluttgen zu bestätigen scheinen, und wenn ja die bekannt gewordenen Unglücksfälle nicht ausreichen, so gibt es in jeder Jahreszeit Fälle von ausgefahrenen Schiffen, über welche man einfach, nichts mehr hört, und auch sie müssen den Theer-jacken-Glauben stutzen helfen. Ist ein lange vermißtes Schiff, das schon ein Glied der Unglückskette bilden schien, schließlich doch noch ein?etroffen, so ändert dies gar nichts; die diesem Fahrzeug zugedachte Rolle wird dann sofort auf ein anderes llbertragen, und meistens finde! sich denn auch ein passender Unglücks-Lückenbüßer! Noch viele andere abergläubische Vorstellungen wurzeln a meerncf in der Matrosenwelt. Allgemein be kannt ist es, daß kein Matrose auf einem Schiff fahren will, das die Rat ten verlassen haben, oder daß er die lebhafteste Abneigung gegen das Abfahren am Freitag hegt, oder daß er nicht erwartet, irgend ein Boot, auf dessen Mastspitzen man die sog. St. Elms-Feuer (jene Lichterscheinungen, welche aus die Ausalezchuna entgegen gefetzter Elektrizitäten beruhen) hat brennen sehen, könne eine zweite Fahrt überleben. Nebenbei ' bemerkt, wurde tn alten Zeiten diese Erscheinung als gluasoeoeuleno anaefeyen, wenn zwei Flämmchen sichtbar waren, aber eine einzelne , Flamme 'galt schon bei den Alten als unheilverkündend. (Die zer Flammchen stellten die Schutz götter Kastor und Pollux vor, aber die einzelne Flamme bedeutete deren Unglücksschwester Helena). nf..jc ns. f. tiuiXf uuici uz u iKuuucii vzuauucnä' Artikeln der Matrosenwelt beziehen sich nicht alle auf Unglücksfälle. Ein Stück Gels m das Meer werfen z. B., soll bewirken, daß man die Windbrise von der erwünschten Seite in Bewegung bringt, und daZ Pfeifen bringt den Wind überhaupt herbei. ' Einem Schwärm Schweinö fische begegnen, bedeutet .eine Heirath. Manage Fische sind aber auch ein unzweideutig böses Zeichen; so bedeutet ein Hai den Tod. Derartige Vorbedeutungen ließen, sich noch massenhaft anfuhren. Bekanntlich hat sich vor Kurzem, als der stolze Dampfer St.. Louis vom Cramp'schen Schiffsbauhof in Philadelphia aus vom Stapel gelassen wurde.' und di: Temperenzlerinnen durchaus wollten, daß d:e Gattin des Präsiden te'n Cleveland .die, Schiffstaufe nicht mit der. althergebrachten Weinflasche, sondern mit einer Wasserflasche voll ziehe, der Erbauer auch darauf berufen. daß tl in diesem stall sehr schwer ü. jc r.i v . m duzt unmuqiicy fciu wuioz, eine iat mannung für diese Schiff zu gewin nen. Es kann nicht verwundern, daß ge m M m m labe vte Matrozenwelt so sehr von abergläubischen . Vorstellungen erfüllt ist. Ist doch das Meer, über welchem noch der hehr:., unentweihte. Schöpfungstag glänzt Mit seinen krystalle r-, p m rry nen Tiefen, ein so dankbarer Wucher . m fT ! ff . ' ! boden für alles GeHeimnißvolle, wie kZ ' ur irgendwo geben kann, und: fühlt doch der Mensch seine persönliche cm tir e . i. o p . a"aa,ii3,igii . nugeno in foiajcm .igktt ln ,oem . Maße, wie auf der See! Mehr oder

weniger strömt ja auch in seVem gelegentlichen Meeresgast etwas von diefen Gefühlen über, die sich keineswegs bei anhaltendem Verweilen in diesem Elemente abzustumpfen pflegen.

Deutsche Loeal-NaHrlHZen Z?roV?nz Sranvenburg. Berlin. Die letzten Schneefälle haben den Berliner Stadtsückel ungefäh? um die Summe , von 200.000 Mark erleichtert, und zwar sind verausgabt worden für die Sckineeabfuhr etwa 160.000 Mark, für Hilfsarbeiter etwa 40.000 Mark. Zu den Unterschlagungen im K. Leihhause wird gemeldet, daß der Rendant der Kasse, dem Veruntreuungen in Höhe von 8000 Mark zur Last gelegt werden, verhaft und in's Unterwungsgefängniß eingeliefert wurde. Vor der Strafkammer des Landgerlckits I fft der Wucherprozeß gegen den Kaufmann Heinrich Grebs und den Seifenhändler Eugen Vogel zur Verhandlung gekommen, in dem der erstere wegen gewerbs und gewohnheitsmäßigen Wuchers zu 2 3-4 Jahren Gefängniß. 5000 Mark Geldstrafe und 5jährigem Ehrverlust verurtheilt worden ist. Vogel ist freigesprochen worden. C o e p e n i ck. In das schwache Eis der Dahme eingebrochen und ertrunken ist der hier wohnhafte 32jährige Drechsler Paul Weniger bei dem trotz mehrfacher Warnungen unternommenen Versuche, den Richtweg über das EiS nach der Coepenicker Linoleumfabrik einzuschlagen. Z?rsVtn? V?sen. V r o m b e r g. Der Regierungsreferendar v. Türk. der seiner eit wegen Zweikampses von der hiesigen Strafkammer zu sechs Monaten Festungshast verurtheilt worden war, ist nach Verbüßung von zwei Monaten begnadigt worden. Vrovinz Mestpreusteir. D a n z i g. Bei Langfuhr hat zwischen dem Rittergutsbesitzer v. G. und einem Privatmanne infolge einesStreites in einem Restaurant ein Duell stattgefunden, wobei der Letztere eine leicbte Verletzung am Unterarm, der Erstere jedoch eine lebensgefährliche Wunde am Kopfe erhielt. Zlrovin, Sachs. Erfurt. Der Landwirth Oskar Vaumgarten aus Walschleben, der in der Nacht vom 26. zum 27. Juli v. I. 12 Apfel- und Birnbäumen die Krone abgebrochen hatte, ist vom , hiesigen Schöffengericht zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Mühlhausen. Die Stadt Mühlhausen hat beschlossen, dem Thu ringer Städteverband beizutreten. Vn preußischen Städten gehören demselben bereits an Erfurt. Zeitz, Weißenfels, Naumburg. Langensalza und NordHausen. S e e h a u s e n. Aus unsermStädteben, welches in runder Ziffer 3000 Einwohner zählt, ist etwas ganz Wunderliches zu melden. Der größte Theil, der städtischen Beamten und Lehrer hat am 1. Januar kein Gehalt bekommen, weil die Kämmereikaise ohne Vaarmittel war. Vor dem Februar soll auf Zahlung nicht zu rechnen sein. S t e n d a l. Verschwunden auf dem Wege nach Berlin zu seinen Verwandten war der 72fäbrige Privatmann Adolf Albrecht von hier. Wie ietzt aus Schönhausen a. Elbe mitgetheilt wird, ist Albrecbt in einem Wald. nahe, dem Orte als Leiche aufgefunden worden. Er hatte sich erhängt. Die Motive der That sind unbekannt. . VroVin? Qannemr. Göttingen. Ein Studentenscherz wird hier viel belacht,. Bei den hohen Schneefällen der letzten Tage hatten sich einige Musensöbne in einem Garten an der Ecke der Buhlstraße und des Nicolausberger Weges eineSchneeHütte 'gebaut. Diese ist kegelförmig angelegt an der Vorderseite befindet sich eine mit Vorhängen verseheneThür, über welcher in großen Buchstaben die Worte prangen: Aegirs Grotte". In der Grotte steht ein runder' Tisch, und um diesen saßen allabendlich, bei warmem Getränke, die Erbauer und spiel ten Skat. Die auf dem Tische brennende Lampe gab dem ganzen' etwas kalten Vergnügen ein ganz behagliches Ansehen. - - . Hildes he im. Das. Fraue'nheim vor Hildesheim, in welchem Deutschland seine erste Arbeiterinnen-Colonie besitzt, feierte kürzlich sein zehnjähriges Bestehen. Diese von Pastor Jsermeyer begründete und bisher geleitete Anstalt ist hervorgegangen aus der Noth derjenigen Frauen und Mädchen, die irqendwie die Heimath oder den guten Ruf verloren haben. Die Colonie hat in den .verflossenen zehn Jahren 430 Asylistinnen. junge, und alte, aufgeN0MM5N. ... St ade. Vor einiger Zeit ist Frau Pohndorff von hier eines Abends am Lohenthor von dem Füsilier Borstell ohne alle Ursache mit der blsnkenWaffe in der brutalsten Weise gemißhandelt worden, in Folge dessen sie' schwer erkrankte. Die erlittenen Verletzungen und der Schreck über - den plötzlichen Ueberfall.'' der Blutverlust in Verbindung. mit der dadurch . verursachten Herzschwäche haben nun den Tod der Frau veranlaßt. ' Der Thäter ist verhaftet. Derselbe behauptet.' nicht zu wissen, was er an dem in Frage kom-, wenden Abend in angetrunkenem Zustand: gethan habe.' . Vrovin? Schleste,u B r e 2 l a u,; ' Der 'LanotagZabZeordnete Brauner ist auf seinem Gut in Wilkau bei Namslau plötzlich gestorfen.-' . . 'Veuthen. In Tworoy erschoß ein steckbrieflich verfolgter. Wilddieb bei seiner . Verhaftung einen ' Gendarmen und einen Heger ..'Der Mörder entfloh. ' ' Ermordet' ist , nach Annahme der Behörde der'- Hausbesitzer Johann Drzisga aus Kars. ' Er ist vor längerer Zeit plötzlich verschwunden und bisher nicht . zum . Vorschein . gekommen. Selbstmord 'oder ' Unglücks fall erscheint ausgeschlossen.' ' Der Regierungs-Prä sldent. sichert 100 Mark Belohnung für die Auffindung des Vermißten zu. Görlitz. Nach uveitäaiaer Ver-

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Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,

.... Heilt sicher U Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, oanomng verurlyerne oas i;;:;:g; Schwurgericht den Bergarbeiter Männing aus Oberlichtenau, der am 21. August 1889 seine Ehefrau ermordet und darauf, um die That zu verbergen, sein Wohnhaus in Brand gesteckt hatte, zu fünf Jahren Zuchthaus und EhrVerlust von gleicher Dauer. Guhrau. Großes Auffehen erre5.en hier zwei Selbstmorde. Der Kanzleirath Albert Kersten und sein Bruder. Amtsgerichtssekretär Kunibert Kersten. erhängten sich in einem Neubau. P a r ch i tz. Wegen Mordversuchs an dem Kinde des Stellmachermeisters Rother in Rogau wurde ein 17jähriges Kindermädchen Wiedermann verhaftet. Bei dem Verhör aestand Sie Verhaftete ein. in ihrem früheren Dienste die einjährige .Tochhr d?s Pferdeknechtes Hahn kriod-! ?" . Born Jnlanve. Als beim Leichenbegängniß des traurigen Gesellschaftshelden Ward McAllister in New York der Gottesdienst in der Grace Church beendet war und die Leidtragenden die Kirche verließen, spielten sich einige widerliehe Scenen ab. Viele der Anwesenden stürzten hin zur Kanzel, rissen die Blumenstücke weg und gingen damit davon. Nur wenige wurden dabei abgefaßt und gezwungen, die Beute herauszugeben. Vor dem Gotteshause hcrtk sich eine nach Tausenden zählende Menge eingefunden, bei der acht Polizisten nur mit Aufbierung ihrer . ganzen Energie die Ordnung aufrecht erhalten konnten. Der Strafcodex von Kan?, sas setzt für gewisse Verbrechen die Todesstrafe fest. Da die Vollstreckung derselben aber an die Zustimmung des Gouverneurs geknüpft ist, so kommt sie seit Jahren nickt zur Ausführung. In den Zuchthäusern von Kansas befinden sich nunmehr über )0 Mörder, welche zum Tode verurtheilt sind. Sie könnten jeden Tag aus Befehl des Gouverneurs gehängt werden, aber, seit das Gesetz eingeführt wurde, ha! kein Gouverneur ein Todesurtheil unterzeichnet. Sonach bedeutet in Kansas ein Todcsurtheil nur eine Verurtb''wng zu lebenslänglicher Gefangenschaft. Der zweite Februar 1893 gestaltete sich für den deutschen Tischler Wilhelm Salzer in New Jork zu ei nem Unlückstage; er verlor' an dem selben seine Gattin durch den Tod und als genau ein . Jahndarauf sein jüngsies und Lieblinaskind todtgefahren wurde, stand' es bei ihm fest, daß Lichtmeß, der 2. Februar, immer Unglück für ihn im Gefolge haben müsse, deshalb gab er sich auch dieses Jahr an genanntem . Tage trüben Gedanken hin und als-sein Sohn Wilhelm von der Arbeit zurückkehrte, fing der Alte mit ihm Händel an. Seine ältere Tochter wies den Vater zurecht und darüber gerieth letzterer vollends aus dem Haus-'chen.-Er sprang auf und holte wie zum Schlage aus, aber sein Sohn drängte- ihn in . seinen Sitz zurück. Salzer Sen. ließ sich aber nicht Heruhigen. Er holte einen alten Stockdegen aus dem Schrank und stieß wie besessen gegen seinen Sohn,, bis' er ihn in die Seite getroffen und. schwer verwundeti hatte. Die Tochter entriß dem Wüthenden, die Waffe, und 'eilte lärmschlagend aus dem Zimmer. Als Polizei kam, hieß' es, der alte Mann sei aufs ' Dach hinaufgestiegen. . Das bewahrheitete'sich,' leider aber auch die Ahnung, -daß er vom Dache springen werde. Man fand ihn mit zerbrochenen Gliedern und zerschmetterter Hirnschalle ' unten im Schnee, entseelt, den Stockdegen noch immer umfassend. , . 7 il, -uzien murve eine ge Wisse Katharina Schwab, 20 Jahre alt und wohnhaft in . Währing, ver haftet, und zwar wegen des. nachstehenden Vorfalles: Sie erschien in dem Gesckaftslokale des in der Brigittenau, Othmargasse Nr. 12, etablirten Gemischtwaärenhändlers Nathan- Neumann und bot ihm, nachdem sie zuvor dringend um Verschwiegenheit 'gebeten hatte, ihr Kind um den Preis von 300 fl. zur Abschlachtung an! . IIIH Oedenken Oit, daß kie Wiöeonson Central Bahn unbedingt das Zutrauen bei Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordveften ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milvaukee Ashland, Duluth und den Plagen a Superior See angesehen wird. ' Bedenken Sie ferner daß die WiSeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftkplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisevagen feinerauögeftattet ift alS irgend einer der anderen Linien. . Für weitere Auskunft als. Katen. Routen, roenden Sie sich an den nächften Ticket Agenten oder an SaS. C. Pond, Gen. Vass. Agent, Nilvaukee 3i '

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