Indiana Tribüne, Volume 18, Number 146, Indianapolis, Marion County, 13 February 1895 — Page 1
o. O AV rfC A d sVs kS V M i V & W V W w w 2 . t Otrtce i zza. i Sud Äludamg CirafiP Indianapolis, Zndiana Mittwoch, den 13. Februar 185. fcfern 1 8 N. 140
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ENGL1SH 0 PER AHOUSE Deutsches Theater. SJur 3 Abe7.'o', beginnend am Donnerstag, den . Februar. Gastspiel der berühmten Liliputaner ! (tlrcftton ßrrl nnb Tbevdor SRoftnfetb;, tu dem grrbrtigst?u je tx gesehen Aakstataiftöck : unser Humpty Dumpty. Ble grobe Fafletl. - Die Vavt ime, 11 Zzg'Scee, Die leevk: Tulpe. Herrlich? Lceverteev. Prach volle ßoftttme, Neue Effekre. elendend tOlan). Niese Kalcb, Matinee: rnnftag. Eltze jffi in habe. ese:trtTch Sure ktye im voraui Preise oer SBlifc : bendZ. sc, COc. 7 c no II. R.tirif,55 . :uad?5. fy Cer erCu von res?rvirten Cttzea lzt HereltK - Doai'erKag be ,'. Die tcinüc Cigarre. Mgarren, 3 adak, Nauckerartikel. tx nSt-r uldl rt f. Lclnm 1b Nord ZUmolS Llrabe Ach'ung ! in schöner - Singvogel in Messing - Käsig, Ein Aquarium mit Eollsischen t$ w jeder Familie willkommen. In beste, Auswahl zu habe,i bei C. F. Klepper, Vösel'Kandlona. aoleeA w, eorge Herrmann Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawarestr. Stalle : ISO, 122, 124, 12, VQ Ost Pzarlstr. Telephon s 11. Offen Tag und Nacht. Commercial Club Restaurant. Cttf dem obersten Stock deö Commercial Club SebäudeZ belege, biete' et eiiun pvndpivoUen VnsblZck auf Stadt und Umgebung. Das feinste Restaurant :-: bietet es wie kein andere? Vorzüge durch PreiSüroia?eit und hochseine ßüaV Bendetine gyeÖoritlierl empfiehlt sich besonders für Erkältungen und alle Arten Halsund CD LPft1 U uu w VPU.6IV1 Lungenübel. "' Hergeüellt von Ossi, sosppaa. No. 35 Oft Mailand Straße. Au baben in allen AooNeken. Xeicveon li-w untntut UNION CO - OPERATIVB L n n d r y, ietrtebe o Zls. 138 14" un 4 ftuatm. rftue T. E. Somervillo, Manager.
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(6itortclIc5. "The Peope" tai in New 3ort erscheinende englische Organ der fmia liitlschen Arbeiterpartei, veröffen'licbtk
kürzi'ch einen an Äc'hnBllrns gericdte ten ÄrNkel, wona derselbe ein kapita liKilche? Spitzel genannt wird. Der artiges ist absolut nicht scharf genug zu tadeln. Nichts in dem Auftreten Burnö' zeugt dafür, daß dies etwas anöereS ist, alS eine Verleumdung, wohl aber zeugt eine solche Schreibvttse von einer Unduldsamkeit und VerfolguvgSwuth, welche sich uur da durch rcn der Gehässigkeit und Versolgungöwuth der Reaktion unterscheidet, daß ihr als Grundlage eine freie Anschauungsweise dient,' wodurch aber die Sache selbst nur um so schlim mer wird. Daö persönliche Auftreten BurnS' selbst, sen übergroßes Selbstbewußt sein, war nicht dazu angethan, ihm streunde zu machen, da? ist richtig. D.'k Mann ist eben durch die übergroße Bewunderung, welche ihm früher zu Theil wurde, verdorben worden. Aber er hat nicht? gesagt und nicht gethan. waS nicht mit dem Prinzip deS Soua liSmuS übereinstimmt, nur hat er sich erlaubt in Bezug auf takt sch,S Vorgehen mit den New Jorker soziallsti chen Parteiführern n'cht übereinzu stimmen. Und darum Nauber und Mörder ! Dergleichen Gebahren führt zu Zer olitte'ung und Anfeindungen, die nur ,;u dienen köinen, die Arbeiterbe uegung rück-värtS statt vorwärts zu bringen. Was das Auftreten BurnS' in Ame rika betnffr, s., z-igt ,ö nur, wie ern ganzlich selbständiger Mensch sich nach allen Seiten hin feinde macht. Er da' ftu die bügerliche Klasse, tie Gemerk chastler und die Soziallsten zu fte n dn aemacht. Itiiter amerikanischen Verhältnissen ist daö jedoch begreiflich, uid zum Theil ist deS Mannes persSa t Un!ieben?würdigkeit daran schuld DaS rechtfertigt abec nicht solche An griffe, wie die oben ermähnten, von Zeiten einer Partei, von der man ver angen kann, daß sie gerade ihrer bes. eren Einsicht und ihreS besseren Ver itäadnisseS halber mit Ruhe und Ueberegung urtheilt. " .O. Wir bemerkten kürzlich, daß dem Süden eine große Zukunft prophezeit wird. Die Presse weist daraufhin, di der Süden ungemein große natür iche Hilfsquellen besitzt und daß Arbeit daselbst sehr billig ist. Was billige Arbeit in der heutigen Industrie bedeu'et, daS weiß man ja. nur ist der Cynismus mit dem hier ausgesprochen wird, daß niedrige Ar biitslöhne daS Aufblühen eines Landes bewerkstelligen, daß man somit uner Land bloß eine kleine Bevölkerungsklasse versteht, bemerkenswert Nun wird neuerdings gemeldet, daß die Teztilwaarenfabrikanten von MassachusettS auswandern, daß sie ihre Fabriken nach dem Süden verlegen Das geschieht natürlich nicht, weil die Sänne dort wärmer scheint, so-dern eben weil die Arbeitskraft dort billiaer ist. Zwar ist der Arbeitslohn in der T ziilindustcie Neuenglandö schon so niedrig, daß die Leute kaum ihr Leben feisten können, aber auch da genügt den Fabrikanten n'cht, denn die un widerstehliche Macht der Konkurren,. deS so sehr bewunderten fälschlich so genannten freien Wettbewerbs drückt die Lebenshaltung der Arbeiter immer tie er und tiefer herab. Dazu kommt noch ein ander Ding. Im Saden giebt eS vorläufig keine Arbeiterorganisationen, welche den ibrikanten daS Leben sauer machen. J löeß darin werden sich die letzteren täuschen. Die Arbeiterorganisationen kommen mit dem Wachsen der 3ndustete schon von selbst, sie sind die nothveidige Folge derselben. . Daß in den Neuengland Staaten das Auswandern der Fabrikanten nicht lzur unter den Arbeitern Jammer und Clead hervorbringt, sondern daß auch die so wie so längst an die Wand gedrückten kleinen Geschäftsleute schwer leiden und daß sie einen herzzerreißenden Klageruf ausstoßen, ist setdstoerständlich. Und ebenso selbstoerständlich, wenn stach unvernünftig ist eS, daß iich ihre Wuth nicht gegen die Jabrikanten. noch nicht einmal gegen daS Herr chenbe System, sondern geen die Ardeiter richtet, weil diese sich nicht in
sklaoi'cker Demuth auf daö Aeußerste herstidrücken lassen. Das sind die Ausgeburten unseres prächkigen G.sellschaftssizstems, das die idö ichken Arbeiter n ch oufr.ch? zu er hatten- b'estredfind, zu dessen 'Aufrecht erhaltung sie selbst durch ihren Mängel
an politischer Einsicht mithelfen, j - - IrWlich ') Inland. WetteruuoZichten. Allgemein schönes Wetter. Temperatur: Moximum 14 Grad, Minimum 8 Grad. Anfall auf Straßenbahn- & a 1 8. Brooklyn, N 1, 12. Febr. Nach Mitternacht wurden drer (5arS von vcrschiedenen Linien mit Steinen bombardirt. Ein Conducteur der BusdwrckLinie wurde vox 6 Männern avgefallen und furchtbar mißhandelt. , ,,, ' ... Der Debs - Prozeß. Chicago, 1 1. geb. Da der Seschmorene ioe noch in.mer krank ist, hat BundeSrichter Großcup die ga'.ze Zury entlassen und die Weiterverhanddes ProzrsseS gegen DebS und Genossen auf Ansang Mai verta t 120 Straßendahnwagenverb r a n n t. , Chicago, 12. geb In den Wagenremisen und dem Malchinenbause der Straßenbahn der Lincoln Aren, e entstand beute Nacht um Uor 40. w e man glaubt, durch Selbstentzündung van öolirn Lumpen, ein unaeheurir Vcnd, welcher die Nemiseil und 69 Lssagiermagen v Uständig vernichte',. Das Maschinenbaus konnte gerettet merken. Der Schaden wird auf $300,' 000 berechnet. Der Walze rauf der Kanzel. Oakland, 13 Febr. Zum Segenstande seiner Predigt halte sich gestern Abend Rev Edward David, der Geistliche der christlichen Kirche, die Harmlosigkeit deS WalzerS gewählt. und zur Erbauung, seiner Gemeinde produzirte er diesen und andere Tän,e selbst auf der Kanzel. Zur Unterdal tung seiner Herde trug der Seelenhirl durch diese Leibesübungen nicht wen'g bei, und er darf sich schmeicheln, für Tanz höchst wirksam Propaganda gemacht zu haben. . . Mit donnerndem Hu rra b empfangen wird die glückltcheGakcogne. N e w F e r k, 12. geb. Die Fahrt der G Scogne von der QuarantäneStation bis zum Pier der .Dampfergesevschaft gestaltete sich beinahe zu einer Art Triumphzug. Zeder 'Damp er in dem Kanal und auf dem Fluß begrüßte die GaScogne mit seiner Dampipfeife und viele Flag zen wurden ihr zu Ehren gehißt. PariS. 13. geb. Die Direktoren der französischen Dawpferlinie haben beschlossen, dem Kapitän der GaScogne, Baudlllon, zu beg üroünschen und ihm alS Anerkennung für seine geschickte Führung deS SchisseS aus dessen letzler Fahrt eine goldene Medaille zu verleihen. Nem Sork, 13. Febr. Um die Zeit, zu welcher die GaScogne am Pier eintreffen sollte, hatten sich nicht allein die Angehörigen und Freunde der Pissagiere und der Mannschaft zahlreich , etngefunden, sondern eine fast endlose Menschenmenge stand wartend am Ufer, und selbst die Dächer wren dicht mit Neugieriaen besetzt. AlS daS Sdiff m Sicht kam, erhob sich ein kolossaler Jubel und als eö um 10 Uhr 30 am Pier entlang fuhr, wurden die Hochrufe schier betäubend. Einer auö der Menge brachte ein Hoch auf Kapitän B iudillon auS, welcher ruhig auf der Brücke stand und alle Anwesenden stimmten darin begeistert ein. ES dielt schwer, einen Weg für Pas. sagiere vom Schiff au? zu bahnen, und die P lizei hatte alle Mühe, die Orv. nuig ausrecht zu erhalten. AlS schließlich auch Baudillon für die ihm erwiesene Ehre dankend daS Schiff verließ, warf ihm eine Dame einen großen Beilchenstrauß zu. den er aufsiig, und All'S drä'gte sich, ihm di- Hände zu schütteln, wobei die Damen besonders enthustastlsch vorgingen. Sine lange R'ibe Wagen beförderte die Reisenden n die lange ersehnten Quartiere. -
llfi'lCI!
Der N a t i o n a ! p a t k b ei G et t y S b u r g. W a k b i n a t o n. 13 fteb." Der
P äsldenl hat da Gkskh über die Be Z grüipung eineS Nationat Militär .Park bei Gettysburg'b.stät,gt. - Ausland. .; i L Weiteres über dle Elbe" K a tu st r o p h f. D e u t s ch e und französische Zeitungenein stimmig gegen die Engländer Taucher Flint l e h n t e S a b, z u tauchen in den grausen . Sch lund. ' - Berlin, 12 Febr. Die Witwe deS mit der Eibe" untergegangenen Walter Schüll von Düren bar die igelammte LebenSversicherungSpolice ihreS Gatten in Höhe von 100.000 Mark dem Hilfsfond für die mittellos zurückgebliebenen Wittwen und Waisen -der Verunglückten überwiesen. . Ueber das Verhalten der Mannschaft der Crathie" nach dessen Zusammenstoß mit der Elbe" urtheilt man auch in Frankreich seh? scharf. Beispielsweise seien die Aeußerungen ?on drei großen Pariser Blättern wiedergegeden: Patrie": ES ist wahrlich an der Zelt, die Engländer zu zwingen, , die Sitten z vlllsirter .Völker, anzunehmen. H F-gro" : Die Seebanditen der Eratdie" sind schlimmere Verbrecher. als die Galeeren- und Zuchthaussträf' ltnge " ' ' ' ' .Paris" : Endlich sollte einmal ov der englitch,n Uederdebung und grau s,men Rückllchlslosigkeit ein lmpei statuirt weroen." - . . . ." . Der aereltete Schiffs koch Botben (aerselbe war in den eist.n Berickt-n als.einer der geretteten. Z v schend,ckö.. psssai-re aufgefüdrN-T-A b. N ) -rf vähZt. daH öapnän von Gössel den ihm angebotenen-. NettunSgürtcl. ablehnte und ernst gefaßt von dr Kommandobrücke herab militärisch. grüßte, alö der englische Lootse Ereenh'2M.. bevor er d,S Rettungsboot bestieg,' ihm zuri.f : "You die like a Kervl" - erlin.; 12. geb, -Die Direk toren deö Norddeutschen Lloyd hatten dm- bekannten Taucher. Flint! dem selben, welcher auch die Leichen auS dem Wrack deS Dampfers Cimbria" zu Tage gefördert hat, einen gleichen Auftrag in Bezug auf die Verunglückter' der 'Etbe"-Katastrophe ertheilt, der Taucher. hat diesmal aber abgelehnt. daS grause Werk auszuführen. ,, . Sie kniffen aus. London, 13. geb.' Von Kode. Japan, wird unter dem Datum vom 9. Februar telegraphirt: Die chinesischen FortS auf der kleineren Insel in der Bai von Wei-Hai.Wei .'haben ibr Feuer eingestellt und man glaubt, daß isre Besatzungen auSgerissen find. Die FortS auf der Insel Lin Kung Tao sind indessen noch immer in Thätigkeit. England und die hawaiische ' Frage. London, 13. Febr. 3 n einem Artikel über die hawaiische Frage sagt die Pas Mall Gazette : Die einzige Hoffnung für Hawaii scheint in einem Protektorat zu liegen; Amerika ist unser guter Freund und Vetter und wenn doch ' Einer die Insel haben soll, so wissen wir keine Macht, die ein bessereS R.chl darauf hätte. : D i e W ä h r u n g S f r a g e.' Lon don, 15 Februar. Eine Ber liner Depesche sagt : 66 Ultramontave, 53 Conservative,. 25 Fr,i-Eonserra tive, 21 National-Llberale, 5 Polen und 5 Antisemiten, sämmtlich Mit glieder deS Reichstages, unterzeichne len einen Antrag für Einberufung ei ner nationalen. (5ourant.t?ommission. iV.' Viel Ho lz. L o n d o n,1Z. Feb. Der Dampfe Majestie, welcher morgen von. LiverPool abgeht, nimmt $ . ,290 000 in Gold l nach Amerika mit. Samstag werken von hier $3,910.000 in Gold nach Amerika abgeben. . 9 J '. Weitere Türkische Gewaltthaten... Wien. 12 Feb. AuS armenischer Quelle in Eonstantinopel- verlau daß . von den Türken , neuerdings in Armenien AuSsjzr,itungen begangen worden seien.Dieselbeu sollen sich in
der Provinz Harzan zug tragen haben, wo angeblich zwischen 40 und 60 Dörfer niedergebrannt ud zerstört.
, und das gefammte Vieh gestohlen oler zeistreut wurde. .Die Beiroaner dieser Dörfer waren nicht im Stände, sie wieder aufzubauen, sondern haben sich nach anderen Provinzen gewandt. Krupp wi l l Z u m K ö st e n p r e i S liefern. London, 13. Febr. Nach einer Depesche . auS Berlin hat' sich Krupp dem Kaiser gegenüber erboten, falls der Reichstag den Bau neuer Kriegsschiffe genehmige, die dafür erfordert!chrn Geschütze zum Herst:llungSpreise zu liesern. ' Dieses Anerbieten geht nicht nur auS patriotischen, sondern auch aus humanen Motiven hervor, da sich auf solche Weise die Entlassung vieler Arbeiter in den Essener Werken vermeiden ließe. SchisfS-Nachrichten. Angekommen in : Malta: ,Augusta Victoria" von New Sork. New I ork: Cevic" von LiverPool. .Generul.-Agentur. geuer-Verficherug. Collektion von Miekde, Geld an- und ausuleiben. Zchissöscheine. Re,s. passe, Vollmachter. und ErdschaftSerhebungen. A. M e v g e r GrundeigenthumvAgentur. Gruründer !8tt3 allerlei. ' Der bei Marietta. in der Nahe von Ardmore, I. T., wohnende Fzrn:er Nube Aarr wurde vor einigen Tagen aus "seinem Hause vor dieThüre t?erusen. ' . We: ., se-nrin Erschien eröllZteer Ixü bzntkenManner.vZeohne ein Wort zü sprechen, a'af ihn sseuer gaben. Er wurde so schwer verwundet. daß er nach kurzer Zeit, den lehten Athemzug that. D'e Mo'rber entflohen gl:ich nach der That. Niemand lhat'eine Ahnung was die. Leranlassuncs zu dem scheußlichen Verbrechen sein könnte, noch bat man. irqend welche Spur, wohin dieMörder g.:flohen sind. Eine'Frau Jennie V. Sould. Schwägerin des Richters Richards von d:r Superior Court in Boston, hat mit der New Äorker Millionsfamil zwar den Namen, nicht ab:r den Reichthum gemeln. Doch kürzllch wurde ste von der Einbildung befallen, daß sie so reich sei wie die anderen Goulds. Sie kam von Boston nach New Dorf, wo sie bei ihrem Bruder, einem Kunstler, abstieg. Dann begab sie sich in einen großen Schnittwaarenladen. Die hübschen Laden-Mamsells hatten die Hände voll zu thun, um Frau Gould's Wünsche zu befriedigen. Packet an Packet häufte sich am Pult des Kassirers auf. .Zahlen werde ich zu Hau-se-, sagte aber Frau Could, und da merkten die gefoppten Verkäuferinnen erst, daß es im Oberstübchen der Namensbase des verflossenen Jay Gould nicht richtig aussehen müsse. Daß dort eine Schraube los war, merkte auch der Clerk des Morton House-, den Frau Gould nach ihren Einkäufen heimsuchte. .Sie verlangte ein Zimmer im Hotel und schrieb ihren Namen ein.' Da sie ihr Gepäck in dem benachbarten Laden zurückgelassen, sträubte sich die zahlungsfähig: Moral des Clerks gegen die Zulassung einer Fremden mit einem goldenen Vogel im Kopf. Einem Wortstreit folgte die handgreifliche An-die-Luft-Veförrung der Frau Goüld. . Ein Polizist sah den Vorgang und brachte 'sie in einer Droschke nach dem Atelier ihres Brud'.rZ,.- Und der 'wußte sich nicht anders zu helfen, als daß er sie zur FeWeuun ihres Qi steszustandes- vor Glicht brachte. Inzwischen kam ein Grocer- .und D;y-Zood-Wagzn nach dem andein an seiner Wohnung vorgefahren. So eifrige Bestellungen hatte Frau Gould in-ihrem Reichthumswahn gemacht. Cln Sebtn gerettet. Die Transplantation menschlicher Haut auf. die Brandwunden der kleinen Frieda Mahl, 170 Johnson Ave., ist beinahe. vollendet und hat sich vartreff lich bewährt. Nur an wenigen Stellen ist die Haut nicht vollständig angey.schsen, sonst bentzen' die verletzten Stellen wieder ein völlig natürliches '.Aussehen. Dr. Lukenbill sagt, daß die vollstän dige Genesung der kleinen Kranken, die ihre Leiden so tapfe überstände hat, pußer uller grae stehe.
Hiesiges.
Tcr Kew- York Store. (Elablirt 1853.)
- Beeilen Sie sich und nehmen Sie die Gelegenheit wahr. ES ist ein großes Offert.', Wir offeri ren morgen früh 20 Yards . Schweizer Stickereien, die nie unter 25c die Sard verkauften. Diese 200 JardS gehen zu ' 12 z- die Narv! Draperieen-Dept. 3. Floor. i rniiiiiii Polizeigericht. Frank Dawson, ein Vagabundirender Strolch, wurde vorgestern in der Näde deS Feuers verhaftet und gestern borgen wegen Lankstre'cherei zu $10 Buße und. den Kisten 'j .urtheilt. i?s ist n chk. unwahrscheinlich, dab er der Urheber deS Feuers ist. doch ist es s.hr fr, glich, ob man ,hm etwaS wird nachweisen können. Er würke schon bei früheren feuern bemerkt. Wm. Green, der in der Trunkenheit seine F,au geschlagen hlltte. wurde auf .V Tage ins ArbeitöhsuS geschickt und Zohn Curran erhielt 20 Tage wegen Mißhandlung seines betrunkenen Mit arbeileiS Frank K ttlewell. Bert Brady mußte $1 Buße zahlen, weil er über einen Cpntzenschlauch gefahren war. Ed. Burt, Vereines leichten Dieb-' ftahls, und SaS. Gibbons und Rebecc, Guil, die deS ehebrecherischen Umgang? bezichtigt waren, wurden freigesprochen, weil sich die Anklagen theils alS grundlos, theils als unbeweisbar herausgestellt hatten. Die Termine von Henry kimble (Bierverkauf am vorigen Sonntag) und von Andrew Groß, einem 50 Jahre alten Taubstummen, der ein?ö schweren Sittlichkeitöverbr chenö mit der Myrtle Russell angkklagt ist, wurde vrrschobcn. Eine Anzahl Trunkfälliger und Vagibunden erhielt leichte Geld- und ArbeitöhauSstraf'N. Gestern Abend langten John Pryfogle, seine Frau Mary Prhfogle Und vier kleine Kinder, von denen daS älteste, Bessie Pryfogle, etwa 13 Jahre alt sein mag, ohne einen Heller in der Tasche in der Stadt an. Zn ihrer Bedrängniß bettelten sie auf dem Bahnhofe die Reisenden um Unterstützung an. Ein Polizist sah dsö und schickte die Familie in die Polizeiskaliern wegen Betteln? und LandstreichenS. P.yfogle erklärte, daß er sich mit seiner Familie von RebraSka nach hier durchgeschlagen habe und jetzt vollständig von Mitteln entblößt hier angekommen sei. AlS Rnseziel gab er Richmond an, wo er Verwandte besitzt. Der menschenfreundliche Kadi, der beiläufig gesagt, auch zur Klique der Hrnnane Society gekört, die die'Welt durch einen Prügelpranger reformirrn will, hielt die beiden Eltern des ge. werbömäßigen Bettelns für schulig und verurtheilte sie zu je $10 Buße oder 20 Togen Arbeitshaus. Die kleine Bessie Pryfogle, die daS strafmündige Alter schon erreicht hat, schämte sich der alte Knabe doch n ol zu verdonnern. Die vier Kinder bleiben während der Ze t. da ihre Eltern ihre Strafe absitzen, unter der Cbha,t der P lizeimatrone. Betteln dars man nicht, Steblen darf man auch nicht. Arbeit kriegt man nicht, Verhungern will man nicht. Reiches, rothes Blut wird ebenso naturgemäß von Hood'S Sarsaxarilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch ' häufigen Gebrauch von Seife und Wasser. - Dieser große Blutreiniger Hertreibt gründlich Slrzfeln, Salzfluß Ud allen andnn innerlichen Schmutz.
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Gin sehr schlechter klagen. Eeo.W Nrremen b'n an'sort Ind.. sagt e m nd eind e Schuchle dr lfcn Herr grerman sogt: Seit Jahren litt ,ch an einem schrrckllcheu Magenleiden und war zeitweilig so schwach, doß. ich nickt akbeitcn konute. . Ein und eine halbe Schachtel von. 'L'y o n' ö 7 W u n d e r kurirteÄ ulich, so .' daß "ich mich' fühle wie ein' neuer Mansch." (Herr Frerman ist ein alter.- über ganz Jndiana bekannter Geschaft'srcisender.)
Von Clinton County. Charles Louth. von HZllsborovgb. donL?Za "leiten und allgemeinen Nervenschwä chen gebeilt. . . Herr Coulh 'sagt: Lyonö 7 Wunder kurirtcn mich vollständig, nachdem ich Jahre lang an einem Magenleidcn laborirte, daö eine allgemeine Kraftcabnahme zur Folge hatte. Ich kann daS Mittel allen empfehlen, welcke mit einem ähnlichen Leiden behaftet sind. NMik!6,60.
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Erzählung guten Trunke vortragen. vortreffliches Bier . zusammen. der Elektricität, Ztt., Chicaza. Jll. Agenten verlangt. ein halbes Jahrhundort. & Stratton Haben SW dann kormnen C:z i : Max Kvic N.W.-Ecke Meridbn J; wo Sie die besten d. " kotmnrn, . - Csrr:;? C
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