Indiana Tribüne, Volume 18, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1895 — Page 2

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Schon im November , des Jahres 1883 hatten drei Bundes - Commissäre mit dem genanntenStmme ein Uebereinkommen abgeschlossen, dem zufolge ldeiselöe seine im äußersten Südwesten ron Colorado belcgeneReservation aufeben und den San Jüan - District im südöstlichen Theile von Utah erhal- j teil sollte. Z:l Monate spater wurde dem Congreß eine Bill behufs 'atifi-j cation dieses Vertrages unterbreitet, ; !doch wurde ihrer Amlahme seitens des j Commiffärs Morgan und der Jndian Rights Association" in verschiedener . Weise opponirt, auf den Grund hm, fcafc dieselbe einen. Rückschritt in vcr . Civilisation der Rothhaute bedeute. Es wurde auch behauptet, daß die Be-. wohner von Colorado, welche nach und inach sich aller anderen Indianer entle- . dizt hatten, hinter fctin-Project steckten ; und die Utes durch ungebührliche Äersprechungen zum Eingehen des Äertra-, ges bewogen worden wären. Je zwei Häuptlinge sollten nämlich $500 und je zwei Krieger $250 in baarem Gelde erhalten, außerdem dem ganzen Stamme 550.000 m Ratenzahlungen und Schafherden im Werthe von 520. 000 überwiesen werden. Das war aber nicht Alles. Den wilden , Utes war ein freieres und ungebundeneres Leben, als sie auf ihrer bish:rig:n Re.serdation führen konnten, auf einem dreimal größeren Territorium in Aussicht gestellt und ihnen Hoffnung y. macht worden, d'.e unbewohnlen Ditfrici; an dem La Sal Gebirge als Jazdgründe benutzen zu dürfen. Auf die Erfüllunz diese? Verheißungen drangen di: Utes unablässig mit gro ßem Ungestüm und in Folge der Ver zögerunz gab sich unter ihnen allge mein: Unzufriedenheit kund. Seitens der Gegner des Vertrages tvurde darauf hingewiesen, daß der tm Utes zugedachte District von Utah zum größten Theil aus unfruchtbarem O?dland I'stände, wo die natürlichen Ve: Hältnisse der Unterweisung der Roth' , äute in der Bestellung des Bodens -durchaus ungünstig wären. Gegen die geplante Erlaubniß, ihnen außerhalb der Grenzen der Reservation, Jagd j gründ: frei zu geben, erhoben die wei-. Zen Ansiedler im Hinblick auf die bekannte Wildheit der Utes entschiedemn. Einspruch. Die Kosten der Ausfüh?ung des Sertrages 'wurden ebenfalls in Anschlag gebracht; derselbe, erheischte ußer einer baaren Zahlung von $72, 000 Ausgaben für die Transserirunz der Nothhäute, die Errichtung neue? j Agenturebaude und eines Forts, ot Construction von Bewässerungsanlagen und 'die Ablösung von BergbauGerechtsamen. Warum sollten, fragte rnan, die Bewohner von Eolorado sich auf Kosten des Bundes ihre Indianer vom Halse schassen, während rn älttrrn Staaten, wie Wisconsin, Mechigan, Minnesota und Californien. diel stärkere Jndianercontrngente vorhanden waren. Angesichts der entschiedenen, Proteste wurde schließlich das Project, die Utes aus Colorado zu entfernen, aufgegeben, der Vertrag vom Jahre 1833 annullirt und beschlossen, denjenigen Stammes anqehörizen, welche es wünschen und für qualificirt erachtet werden, Land als individuellen Besitz zu überweisen; alle anderen sollen auf dem westlichen Theil der bisherigen Reskvvation. einem 40 Meilen langen, und 15' Meilen breiten Territorium, dem ein in New Mexico belegen Lanosirich hinzugefügt wird, untergebracht werde.'. Man -nimm! an, daß. kein ein.zizer Ute Land als individuelle Vesik begehren und die jetzige Reserdaibn von 1,005.000 auf 624.000 Acres zusammenschrumpfen wird. Der Erlös für das solcher Gestalt für die Besiedlunz durch Weiße gewonnene Land soll dem "Stamme zugute - kommen. Daß -die Utes sich gegen die Ausführung dieses Projectes auflehnen und 'das' Kr'':a-b:il ausraben werden, wird, nicht für wahrscheinlich gehalten; sollten die wilden RoWute es aber dennoch -thun, so tniz ihnen eventuell unier dem tbatZräft'gen Bei'iande von Onkel Sam'S Boys in BIuq Raison beigebracht werden. Urtheile von Sachverständigen übet den Hypnotismus. Die' Sachverständigen im , Czyi'.s!:Proceß (die Pros. Dr. Grashey-Mlln-chen, Dr. Hirt-Äreslau. Dr. PreyerWiesbaden und Dr. Frhr. v. -Schrenck-Nostinz-München) haben nunmehr ihre ausführlichen Gutachten nebst einem umfassenden VcrhandlunZbericht in einer Publikation , erscheinen lassen. Sie b:fassen sich in derselben schr eingehend mit der allgemeinen Erörterung der Hypnose und Suggestion, belegen diese mit einer Reihe von Beispielen aus der Praxis und. aliciren dann Theorie und Praxis auf den concreten Fall. Namentlich ist Frhr. von Schrenck sehr tief in die Materie einz:zng:n. Sie führen aus, daß der Mensch in eine: leisten Hzpnose

weniger wtuenZsrer ais lm recylen.Mstand sei und daß die Widerstand-fä-higkeit des Individuums mit wiederholter Hypnose abnehme. Frauen seien im Allgemeinen, widerstandsfä higer als Männer, namentlich als solche Männer, die ar'l Gehorchen gewohnt seien. Frhr. v. Schrenck sührt im Besonderen aus, daß Individuen, die sich zu einer Heilzwecken dienenden Suggestion hingeben, sofort widerstandsfähig, sogar absolut unzugänglich werden, wenn es sich um Eingebungen handelt, die ihrem gefestigten Moralgefühl zuwiderlaufen. Frauen und Mädchen, die zu Liebeszwecken versuchsweise hypot'.'sirt werden, verhalten sich theilweise willig, thcilweise absolut ablehnend. Frauen, die im hypnotischen Schlaf mißbraucht werden: und die beim Erwachen 'Nicht wußten, was mit ihnen vorgegangen, obwohl sie sich in tiefer Erregung befinden, erzählten sofort die Vorgänze, wenn sie behufs Eruirunz derselben hypnotisirt werden. Frhr. v. Schrenck -führt aus, die durch die ganze Erziehutig und durch Jahrzehnte gepflegten ethischen Gegenvorstellungen der normalen Individualität lassen sich nicht durch einen Sbok, nicht durch eine unmoralische. Vorspiegelung entwurzeln. Es wird nothwendig ein Kamps entstehen müssen desseir Entscheidung abhängt von der Stärke der widerstrebenden Elemente im Vergleich zu. der dsvcbiscken Gewalt. des Moralisten Eingriffs. Starke der sittlichen Gegenwirkung einerseits, Intensität und Dauerhaftigkeit der ausgeübten. Suggestion anderseits spielen hierbei die maßgebende Rolle. Frhr. v. Schrenck erblickt j&ie kriminelle Bedeutung der Suggestion, fast ausschließlich in sexuellen Delikten. Äussührlich spricht er über die Liebe. Sie stelle in naturwissenschaftlichem Sinne auch nur eine Gehirnfunction dar, welche, ebenso wie' andere Leistungen des Gehirns, abhänge ven dem Zustande-der Organe, ihren nervosenLeitungsbahnm und den Centralorganerr im Rückenmark- und Gfthirn. Die'-'Machverständlgeir bezeichnen die' 39jährige' Baronin Zedlitz nach erblicher Belastung, Mystizismus, Nervosität und Mangel an geistigem Gesichtskreis als geeignetes Object für die Suggestion,' obwohl - Czynski der erste Mann gewesen, der sich ihrer bemächtigte, und obwohl sie sehr wahrbeitsliebend und religiös sei. Drei Sach'veMndige behaupten, daß sie dem Czynski nur im Wege der Hypnose und Suggestion - zum Opfer gefallen sei. Dr. Hirth bestreitet dagegen ihrr Willensunfreiheit im kritischen Mo ment entschieden und, exemplificirt aus Faust und Gretchen. Der Beweis der drei belastenden Sachverständigen ist jedoch nur ein Indizienbeweis. Frhr. v. Schrenck zieht aus dem concreten Falle noch den allgemeinen Schluß, daß den Behörden die Pflicht obliege, jk.de Art von Ausübung hypnotischer Pro ceduren, insbesondere öffentlicheSchaustellungen zu verbieten und den Hypnotismus als Mittel zu Heilzwecken und zu wissenschastlichen Studien lediglich approbirten Aerzten zu gestatten. Und Prof. Dr. Preyer sagt, mit Bezug auf eine frühere Aeußerung von ihm: Die Gesetzgebung muß den Hypn?tismus berücksichtigen, denn wer geschickt zu hypnotisiren versteh! und mit Men schenkenntniß eine gewisse Zähigkeit im Verfolgen selbstsüchtiger Zwecke vefr bindet, ist eine für die menschliche Gesellschaft außerordentlich gefährliche Persönlichkeit. Nicht nur der lüsteruen Begierden frohnende und der habsüchtige, auf unlauteren Gewinn und Raub ausgehende Verbrecher, sondern

auch der an der Kenntrnßnahme ihm wichtiger Geheimnisse, amtlicher geheim zu haltenden Akten u. dgl. interessirte Spion kann sehr viel erreichen durch vorsichtige, Anwendung des Hypnotismus. Denn der Hypnotisirte thut und sagt viel, was er unterlassen und verschweigen würde, wenn er könnte. Wir meinen, man solle charakterfeste Menschen heranziehen, nicht solche, die blos an's Gehorchen" gewöhnt sind und man sollte in den Kreisen, in denen man gerne mit Mysticismus und Hypnose spielt, sich mehr ethische Fesgkeii anerziehen und sich mehr durch Arbeit die Langweile vom Hals halten. Müßiggang ist wohl auch hier der Anfang zur Empfänglichkeit. Zur Reform deö Consulardicneö. Die wiederholten Hinweisangen auf die Mängel unseres ConsularviensteZ und das dringende Verlangen nach einer Reform desselben sind nicht unbeachtet geblieben Von dem Senator Morgan, dem Vorsitzenden des Comites für ausländische Beziehungen, ist eine Bill eingereicht worden, welche eine gründliche Umgestaltung des Con-sular-und diplomatischen Dienstes anstrebt, und zwar soll die Reorganisation sich auf all: Beamte desselben (mit Ausnahme der Consular-Agenten und Vice - Consuln. welche nicht amerikanische Bürger sind,) erstrecken In der Bill sind die folgenden Beamtenkatsgorien vorgesehen: Botschaftssekretäre erster Klasse. Gehalt $3500; Botschaftssekretäre zweiter Klasse, $Z000;LegationSfecretäre zweiter Klasse, $2500; Legationssecretäre dritter Klasse, $2000; General-Con-suln erster Klasse. $5000; GeneralConsuln zweite? Klasse. $4000; Consuln erster Klasse, $3000; Consuln zweite? Klasse, $2000; Vice-Consuln erster Klasse. $1800; Vice Consuln zweiter Klasse, $1500; Vice - Consuln dritter Klisse, $1200. Für die Anstellung sind die Altersgrenzen durch das 2h und 43. Lebensjahr gezogen, doch können betreffs solcher Personen, welche früher im Consulardienst thätig waren oder zur Zeit sind, Ausnahmen gemacht werden. - Beamte der 'tztgenannten Kategorie sind innerha.5 drei Jahre nach Annahme der' Bill nach und nach abzuberufen doch können sie ihre Stellungen von Neuem erhalten-, ja sogar befördert werden, falls sie die vorbei chriebene Prüfung' bestehen. Die Prüfungen erstrecken sich auf 'die folgenden Gegenstände: h GFänök der tMtiaska Sn

traae vom Westfälischen Frieden bis

zur Gegenioatt. 2. Gesch'te der Ver. Staaten. 3. Constituion der V.'r. Staaten. 4. Internationales (öffentliches und privates) Recht. 5. Elemente des Handelsrechtes. tt. Physische, historische und politische Geographie. l Arithmetik. 8. Englisch: Sprache. 9. Fremde Sprachen und zwar mündlich und schriftlich in Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch oder Japanesisch. Die Bill bestimmt serner, daß für jede Botschaft und Legation ein Attachö mit einem Gehalt von $1200 ernannt werden soll, der nach einjähriger Dienstzeit und Ablegung des borgeschrieben! Examens als Consul oder Secretär zweiter Klasse angestellt werden kann. Auch der Ernennungsmodu? erfährt eine radikale Aenderung. Zu. Zeit werden nämlich die Ernennungen für eine bestimmte Gesandtschaft bzw. Consulat gemacht; in Zukunft sollen dieselben für eine der verschiedenen Klassen erfolgen, doch erhält der Präsiden! das Recht.. die Beamten derselben Klasse von einem Orte nach .dem anderen zu versetzen. Die Tchwclzcrmz. Mit großem Freimuth: hat der schweizerische Generalstabs-Major Fritz Gertsch in einer soeben publicirten Schrift ein durchaus abfälliges Urtheil über seine vaterländisch: Miliz ausgesprochen. Er erkennt die Fortschritte in der Organisation, im Befestigungswesen, in der Bewaffnung, kurzum, auf den materiellen Gebieten angeklagt aber den Mangel an kriegerischem Sinn des Volkes, seine Achtungswidrigkeit gegen di: militärischen Einrichtungen und Behörden, seine Abneigung gegen dir Pflichte dem Vaterlande gegenüber, und infolgedessen die Disciplinlosigkeit in der Armee. Wer in der Schweiz für die berechtigten Forderungen des Heeres eintrete, mache . sich verhaßt; wer auf sirenge Manns- ' zucht kalte, werde in der Presse in der , unflätigsten Weise angegrisfen. Namentlich die financiellen Forderungen der letzten Jahre seien zur Propaganda gegen die Armee und die Regierung ausgenutzt, worden. Man spreche von dem Moloch Militarismus, dessen Unersättlichkeit alles geopfert würde. So trete der Wehrmann bereits mit dem Gefühl, daß er die 'Opposition dcZ bürgerlichen Lebens im militärischen fortsetzen müsse, seine Dienstzeit an. Jede Achtung vor den Behörden, den Einrichtungen, den Pflichten, den Ofsicieren fehle ihm; überall zeig: sich dagegen widerspenstiges Wesen, Ungehorsam, Neigung zur Auflehnung und ein großer Theil der Presse nähre geflissentlich . diese verderblichen Erscheinungen durch j absichtliche Parteinahme gegen die Ge- '. fetze des Landes und die militärisch: i Nntrn?dn,!n. ?Vr (3rfim?itr s?t bort v v v . w v j ww Natur hart, nicht zimperlich, nicht empfindlich und lasse sich im bürgerlichen Leben täglich eine Behandlung gefallen, di: in der Dienstzeit sogleich als Soldatenmißhandlung verlästert werde. Dieser Titel sei ein dankbares Feld für die Presse, man sammle damit Abonnenten, erziehe aber auch den Wehrmann förmlich zur Widersetzlichkeit, Achtungswidrigkeit, Zimperlichkeit und Auflehnung. Deshalb hätten die Vergehen gegen die Disciplin so erschreckend zugenommen, und die Zeit sei gekommen das Uebel beim richtigen Namen zu nennen.- Die schweizerische Armee sei ohne Disciplin. Sie trage zum Theil daran selbst Schuld; die Ursache liege aber auch darin, daß dem Volke das Bewußtsein von der Nothwendigkeit der Disciplin fehle. Er glaub: damit übrigens den schweizerischen Officieren nichts Neues zu sagen, denn das wissen wir alle". Genieße die Armee die Sympathie der Bevölkerung, sei der Geist im Heere gut, dann breche die Disciplin sich leicht selber Bahn;' verweigere das Land dem Heere seine Zuneigung, so seien damit die Grundbedingungen für die Disziplinlosigkeit schon vorhanden, und es brauche in dem Heere ungewöhnlicher Energie, um trotzdem der Disciplin Durchbruch zu verschaffen, wenn' das überhaupt noch möglich sei. Auf diesem Punkte stehen wir. das Land versagt der Armee seine Achtung, die Armee ist unpopulär. Nicht länger dürfen wir in der Selbsttäuschung verharren; der Armee fehlt die Disciplin, unh deshalb ist sie thatsächlich nicht feldiuchtig. Da gibt es nur ein Entweder Oder.. Entweder wir gehen dem U:b:l energisch zu Leibe und rotten es gründlich aus ooer wir geben denKranken auf. Der jetzigeZustand deö HinsiechenZ ist schlimmer als gänzliches Ende. Die Majestät der Mace". Wie in der guten alten Zeit, da Beriha . spann, für den biedern deutschen Dorfschulmeister daS Haselstöckchen daö Symbol seiner unumschränkten Herrschaft über die Buben war, so repräsentirt heute in dem National-Reprä-sentantenhause zu Washington ein Stab die Souveränität des amerikanischen Volkes. Wenn, wie es erst ganz kürzlich geschehen, zwei, Repräsentanten sich so weit vergessen, nach 'der Manier von Rowdies mit einander handoemein zu werden, und die Ordnungsrufe des Sprechers unbeachtet verhallen, dann tritt der Sergeant-at-Arms mit jenem Stäbe, der Mace", in Action. Es ist dies ein dicker Ebenholzstab von vier Fug Höhe, dessen oberes End: mit einer Weltkugel geschmückt ist, auf !veleher sich ein silberner Adler mit ausgebreiteten Schwingen befindet. Die Mau" wird zu Beginn einer jeden Sitzung des Hauses von dem Ser-geant-at-Arms auf eine'Malächitsäule neben dem Sitze des Svrechers placirt. Kommt eS nun mal zu einer. Prüqelei und soll der Sergeant-at-Arms Ruhe stiften, fo dient die .Mace" all

ulünm ralio, denn ohne diesen Siab in den Händrn könnte es ihm Passiren, ' von den streitbaren Volks?xriretern mit einer gesalzenen. Prüaelsuppe regalirt zu werden. Allein die Ma" macht den Mann unantastbar; selbst die

icbl mmsten kidkövfe werden zabm und . lassen sich von dem mit dem Zauberstab: bewehrten Sergeant-at-Arms one Widerstand vor den Sprecher führen. In d:n Parlamenten des europäischen Festlandes ist ein Symbol der Souveränität wie die Mace" unbekann!; dagegen gibt es eine solche im englischen Parlament, wo sie, mit einer Krone geschmückt, ihren Plan auf dem Tische des Sprechers hat. Es ist eine historische Thatsach?, daß zur M des Dictators Cromwell der Sprecher einmal demselben mit d:r ,,Ma" drohte, worauf dieser im höchsten Zorn schrie: ,Take away that bauble". Aus England Ha! der Zzub:rstock seinen Weg in di: Hallen unserer Geetzzebung gesunden. Die Maee" erinnert an die Fa8ces" der Römer, jene Bündel aus Ruthenoder Stäben, welche als symbolische Zeichen. der höchsten Gewalt den Königen, Consuln, Prätoren und Cäsaren vorangetraaen wurden, und an die heutigen Marschallstäbe. Ruinen und Schöpfungen Eine , geraume Zeit ist vergangen, seit das fürchterliche Erdbeben den herrlichen Bazzr von Stambul in einen Schutthaufen verwandelte. Und noch immer liegen' die Trümmer da, und noch immer rührt sich keine Hand, das Verlorene wieder zu gewinnen, das Zerstörte neu zu errichten, den großen Todienplatz in einen Platz 'frischen Lebens und Handels umzugestalten. Die Verhandlungen mit Unternehmern werden angeknüpft und wieder zerrissen. Es tob! eine gewaltige Concurrenz. und der Eine verjagt den Anderen. und Niemand gelangt zum Werk, ' Protectionswirthschaft hatte schon manches Uebel verursach!, und dem Großvezier kamen bittere Klagen hierüber - zu. Um mißlieb'g: Concurrenten hintanzuhalten, wurde ihnen sogar das Verzeichnis der Ver!razsö:dingungen vorenthzlten. Der Großvezier hat strenge Ordre erlassen, in Zukunft unparteiisch vorzugehen. Neben der Wiedererrichtung des Ja zars beschäftigt man sich viel mit dem Project eines artesischen Brunnens. Die Idee zu einem solchen ist schon alt. Schon vor mehr als vierzig Jahren wurde ein französischer Ingenieur, Degousee.' nach Konstantinopel berufen' um hier Specialstudien über die Wassnfrage der türkischen Hiuptstadt anzustellen. In seinem Bericht setzte er die Chancen eines wahrscheinlichen in seinem Bericht setzte Erfolges auseinander, welch: artesisch: Bohrungen in jenem G:biet von Konstantinopel bieten würden, wo d:r Boden kalkhaltig ist. Die Idee verlor sich damals, ist aber jetzt wieder ausg:taucht, dank dem B:str:ben des Sultans. die hygi:nisch:n Zustände d:r Nö7rdenz, nach Menschenmölichkcit verbessern zu lassen. Es ist ein großes Werk, das hier unt:rnomm:n wird, und man darf gespannt sein auf sein Beginnen, sein Fortschreiten und seine Vollendung. Man muß dabei mit ei ner Arb-eitszeit von vielen Jahren rech nen. Wo der beste Platz ist.. läßt sich natürlich nicht im Vorhinein bestimmen. . Man unternimmt den ersten Versuchen der Gegend von Kiathanah. Zn der Gegend der berühmten Süßen Wasser von. Europa". Der Sultan hat für die Arbeiten dieses Versuchs 2000 türkische Psund angewiesen. , Ein anderes gewaltiges Project, das noch in d:rSchw:be, und ebenfalls schon alt ist. hat die Ueberbrückung des Bosj porus zwischen Stambul und Skutari zum Zweck. Der Laie wundert stch ohnehin, daß eine solch: Ueberbrllckung nicht schon längst geschehen. Manch? Stellen des Bosporus sind so schmal, daß man sich denkt, bei dem heutigen Stande der Brückenöaukunst ioär: die Ueb:rbrückung -kein gar großes Problem. Die 'Fachleute haben aber bis beute noch nichts Gescheidtes auszeklügelt. In jüngster Zeit hat ein Konstantinopler, Gourrier, technisch:? Adi T r l i . rlunil IM )eneraliecr:iar:ai oer an delskammer, einen Plan für eineBrücke über den Bosporus entwickelt. Dieselb: soll von D:mir Kapu, in Stambul nach Harem Jskelessi in Skutari geführt . werden. Der Canal hat zwischen diesen' beiden Stellen nirgends eine Tiefe von mehr als 40 Metern. .Es erscheint Gourrier. möglich,, in dieser .Tiefe , Brückenfundamente anzule gen. Die Brücke über den' Forth hat Fundamente' in einer noch größeren Tiefen Das . Project der Brücke über den Canal. zwischen England und Frankreich , zeigt, daß - an einzelnen Stellen die Grundsteine 55 Meter unter der Wasserfläche werden gelegt werden müssen. In Fog: dessen und in Hinsicht auf die gutbekannten bydrographischen Verhältnisse des VosporuZ .an den. erwähnten, für die projectirte ' Brücke bestimmten . Stellen glaubt .Gourrier. daß sein Plan nicht blos. , ausführbar', sondern nach der Verwirki lichung auch als bester erkannt werden : würde. ' Der Oberbau wird 40 Meter - üb:? d:rWass:rfläche aus Bogen ruhen, t welche die Passage selbst der größten Dampfer ungehindert gestatten wür den. I Rüstiger "als .die Wiedererrichtung des , zertrümmerten Bazars, als die Schöpfung artesischer Brunnen, als die Erbauung einer Brück: üb:r den Bosporus geht die Schaffung des Quais von Konstantinopel von Star'ten. Schon sind mächtig: Stücke desselben festgelegt, ein Zollamt beginn! sich bereits auf seinem den Fluthen abgewonnenen Terrain zu erheben, und die größten Dampfer vermögen an. seinem Ufer anzulegen. Mit dem letz teren ist es indessen eia: eigenthümlich: Geschichte. Die Dampfer könnten an-' I:z:n, aber si: dürfen es nicht. - Als ! vor ein paar Monat:n d:r erste Dam Pf am Ouilufir ankgki, wollte. klM tl z:sch dük und den Mi,,.

den Barken, welche bisher die AuZ'schisfung der Waaren von den Schiffen nach dem Ufer vermittelt hatten, zu einem heftigen Kampf, und der Damvfer muhte zurück. Die Mahonadschi sahen Zich durch den Quai um ihren it I 1 am

ed:nsunt:ryZlt gevracr:; wenn die Dampfer die Waaren direct am Quai .löschen können, sind d:e Mahonen überflüssig. Zwar schien es einig: Zeit, daß sie der Macht weichen würden; aber ein paar Energische unter ihnen hielten sich tapfer, feuerten die Kameraden zum Widerstand an und .drangen sogar zum Sultan mit ihrer !5c!age, daß der Quai sie um's Brod .bringe. Der Sulian hat darauf besohlen, daß die Dampfer bis auf Wei'teres nicht am Quai anlegen, son'rn einige Meter von demselben entfernt ihre Ladung durch Vermittlung der Mahonadschi zu löschen haben. Vovt Jnlanve. Einen frommen Tod starb kürzlich in der Marylander Stadt Cumberland die deutsche Frau A. S. Beck, die Eigenthümern der dortigen Beck'schen Brauerei. Sie ist 69 Jahre alt geworden. - Nach Beendigung des Abendessens ging sie in ihr Schlafzimmer und hier wurde sie plötzlich vom Schlage gerührt. Man fand sie todt in ihrem Lehnstuhl, das Gebetbuch in den Handen. Der Myra Simmons, einem jungen hübschen Mädchen, in der Nähe von Parkersburg in West-Virginien, widerfuhr neulich dasUnglück, daß in Folge allzu straffen ' Anziehens der Zöpse die , Haare mitsammt der Kopfhaut sich loslösten. Myra pflegte ihr goldiges Haar in einen Pfyche-Kno-ten" zudrehen und aus Eitelkeit, um eine möglichst hübsche Frisur zu erzielen, schnürte sie dieHaare so fest, daß allmälig die Kopfhaut sich vom, Schädel lockerte. Das Mädchen war auf dem besten Wege, sich zu sklapiren. Als die Kopfhaut sich loszulösen begann, merkte sie die Gefahr. In ihrer Angst um den Skalp mit den blonden Zöpfen eilte sie zu Dr. Thau in Parkersburg. einem tüchtigen deutschen Arzt, der sich zu einer höchst merkwürdigen Operai!T -irjT. -C 1t V. iwn enlzqwg. um o:e toaere cyadelhaut wieder straff anzuziehen, war er genöthigt, das Mädchen nach allen Regeln der ärztlichen Kunst zu skalpiren. Während die Patientin unter dem. Einflüsse narkotischer Mittel V. wußtlos dalag, zog der Arzt mit einer tlicit,bic den Neid jedes skalp lüsternen Indianers erregt hatte, rhr die Kopfhaut mit den schonen Haaren ab. und nachdem er die Schadeldecke gründlich gereinigt und antifeptisch bebandelt hatte, nähte er den ScalpMver uno wierer an. :e peraiwn gelang vourommen uns oer HeilungSproceß nimmt einen guten Verlauf.- . . Ein Trio von- H e i r a t h sschwindlern, Alphons Leoy und die Schwestern Elise und Maggie Meyer, ist in New York dieser Tage auf Veranlassung zweier geleimten Gimpel verhastet und zum Processe festgehalten worden. Der Stadtreisende Hermann Neuberger beantwortete eine Heirathsanzeig: und erhielt sofort die Aufforderung, sich in No. 424 sechste. Avenue einzufinden. Dort werde man ihm nähere Aufklärung über .die Vortheilhaste Partie" geben. AIS er dorthin kam, fand er ein Heirathsbureau. Der Heirathsverein Confideniial". hat dort sein. Hauptquartier. Der Mann, der ihn dort, empfing, erklärte, Neuberger müsse, falls er die zeiche Deutsche" kennen lernen wolle, Mitglied dieser Gesellschaft werden.' Mit schwerem Herzen erklärte sich der heirathslustige Stadtreisende dazu bereit, denn mit der Aufnahme in diesen Verein war die Verpflichtung verknüpft, vier Dollars an die Vereinskass: abzuliefern.. Allein er söhnte sich mit demVerlust aus.als er die Bekanntschaft eizs Fräulein A. M, Huber machte, die ihm anvertraute, sie b:sije.Z40,000 m Baar und werde eh:steus noch eine Erbschaft von 565.000 ausbezahlt bekommen. Als Neuberger glückstrahlend nach dem Interview mit der reichen, deutschen Dame" auf die Straß - trat, . begegnete er , seinem Freunde') Frank Carolus, der seines Zeichens Apothekergehilse ' ist - und in No. 1376 erste Avenue wohnt. Diesem erzählte er-von seinem Glück. . Du bist reingefallen, grade wie. ich. brnmte Carolus. Dieses selb? Fräulein Huber ist mir als Fräulein Merz mit M.000 Baar und ohne Anhang vorgestellt worden.. Ich habe an meine vier Dollars bezahlt und wei'. wovo "f" " - . (Sine hoch st seltene und seltsame Säkularfeier wurde dieser Tage in einer Pariser Familie des Ter nesviertels gefeiert: das Jubiläum ei ner 'Kaffeemühle.' Dieses . kleine Küchengeräth wurde im Jahre . 1794 von einem französischen Officier herge? stellt, der .in seinen Mußestunden sich mit , Holzirbeitent beschäftigte.' Dieser Officier war der Großvater der gegen wärtigen Besitzer der Kaffeemühle, die heute . bereits . selbst Großeltern sind. .Das ehrwürdige ,Geräth. das. auf sei. nem kupsernen Trichter das Datum sei ner Entstehung trägi und' noch ebenso gut wie in den-ersten Tagen der Ju, gend, seine B:rrichtung:n erfüllt, war zur Feier des Jubiläums mit Bändern geschmückt und auf einem silbernen Unt:rsah mit!:n'auf den' Tisch gestellt 'wordene ' Das Fest b.'gann mit einem Diner, bei dem der Jubilar" den stil, len 'Zuschauer .abgab, und wurde mit einem Balle. b:ssb'o?en " , - Ueber eri grauenvollen. Tod des britischen Marinö-Arztes Dr. McKay,-welcher im Nyassa-Land von einem Löwen getödtet wurde,' werden ftdt die.folgendn,Einz:lh:iten b:sannt ; Der 'Doctor hatte sich, begleitet von. einigen Knaben, auf die Ele-phantenjagd-' begeben'.' - Nach einem mehrstündigen Märsche-gelangten sie an einen kleinen Teich, wo sie, einen Sl'6 wen und eine -Löw'm erblickten. .Dr. McKay. feuerte zweimal' sein' Gewehr IT wlroun??t luk Stimm die budea RaM Sb und verwundete de,i Löwen.

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in's Dickicht. Die Knaben liefen entwedr davon oder stiegen auf Bäume. Der Doctor war nur von seinem z:nzibaritischen Knaben Musa begleitet, als er auf die Suche nach dem verwandeten Löwen ging. - Sie hatten ihn bald erspäht,, und McKay feuerte noch einen Schuß auf ihn aus einer Entfernung von 13 Fards ab. In demselben Augenblick stürzie das verwundete Thier mit einem Riesensprunge unter furchtbarem Gebrüll auf McKay los. Es entspann sich in Kampf auf Leben und Tod. . Btf dem Versuch, den Löwen von seinem Halse fern zu halten, entglitt dem Arzt das Gewehr. Die Bestie packte seinen linken Arm und setzte ihre Klauen in seinen rechten. McKay suchte mit seinen .Beinen das Thier abzuwehren. Allein er wurde zu Boden geworfen, und d:r Löwe beaann ibm' das Fleisch zu zerreißen. Darauf rief der Doctor: Musa, . mein Arm und mein Bein sindgebro'chea. Reiche mir das Gewehr!" Musa that es. McKay konnte es nicht galten. Mit letzter Krastanstrengung legte er eL Musa auf die Schulter und , erschoß den Löwen.' Zwei Ta?e später ' m m. sW m IW1 erlaa )r. 'cutay leinen runden. Lasen. Karlsruhe. Die Strafkammer verurtheilte denWanderlagerhändler Fabian wegen Lff'.ntlich irreführender Werthangabe seir-er Waaien zu einer Woche Gefängnig und "00 M. Geld strafe. Die hiesigen Kaufleute harten ihn wegen unlauteren Wettbewerbes angezeigt. Der 25 Jahre alte WilHelm Sihn aus Niefern, Heizer in der Metallpatronenfabrik und wohnhaft Wilhelmstraße 1? dahier, welcher dem Trunke ergeben war und se:ne aus Frau und vier Kindern im Alter von 14 4 Jahren bestehende Familie dar ben ließ, hat sich erschossen. Ä e u r e n. In Bächelhöf brannten Wohnhaus und Scheuer - des Landwirthö Konr. Fröhlich ab. Schaden 11.000 M. Fröhlich und seine Frau er'.tten Brandwunden und konnten stch . r.ur mit Mühe retten. 'Bühl. Mit dem Bau der Bahn nach Bühlerthäl wird die Firma Lenz '& Co. voraussichtlich m diesem Fruo jähr beginnen. Die erforderlichen Zuschüsse sind jetzt gesichert. :B u ? g w e i l e r. Wohnhaus. Scheuer und Stallung des Landwirths W. Müller in Hahnennest sind abgebrannt. Die Wintervorräthe und zwei Schweine verbrannten ebenfalls. Mul ler ist versickert.' . ' St i r ch ä t d t. Der hiesige Militarverem ha! die Errichtung eines Krleaer-Denkmals beschlossen. 'Mannheim. Der 2 Jahre alte alte Koch Gottlned Berger von Amsel dingen, welcher auf dem Gaisberg bei Heidelberg den Studenten Heinrich Pa wek aus Wien durch Drohung mit ei nem geladenen Revolver zur Heraus gäbe seiner Börse genöthigt hatte, wur de vom hiesigen Schwurgericht zu sie ben Jahren vier Monaten Zuchthaus und fünfjährigem Ehrenverlust verur theilt.' Fräulein Sophie Brechter, eine geborene Mannheimer!, früher bierselbst als Jndustrieleyrerin thätig. eine Schwester des s. Z. weit bekannten Conditors Brechter, feierte ihren 100. Geburtstag. In dem' Processe Maas-Traumann ist 'nun die Ur theilsverkündigung erfolgt. Die An geklagten erhielten einschließlich der b: reits gegen sie erkannten Strafen: Ri chard Traümann zwei Jahre drei Mo nate. Wilhelm Maas vier Jahre drei Monate, Max Maas zwei Jahre zwei Monate und Eugen Maas ein Jahr zwei, Monate Gesangnist: serner Trau mann 1500 Mark und die drei Maas je 1400 Mark Geldstrafe. LederHändler Joseph' Florsheimer und dessen Bruder Heinrich wurden wegen betrügerischen. Bankrotts verhaf tkt.. arbeiten nur noch der Kopf vorgefun den. ES wird Brandstiftung vermu thet. - Waldkirch. Im Saale der Restauration Baier brach neulich ein Ma lergerüst zusammen, auf das sich meh rere Bursch: unbefugterweise gese'zt hatten. Mehrere darunter befindlich: Frauen und Mädchen wurden verletzt, , . ti rm . . f tm ( ayre anes caoazen ogar ie bensgefährlick. Oedevken Oit, ' ' daß die Wiöconson Central Bahn un. bedingt das Zutrauen deö Publikum? befitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee. St. Paul, Minneapoliö und dem Rordweften ist und fernerhin als die Vullman - Linie ,wiscken Chicago. Mlwauke,, Ashland, Duluth und den Vlätzen a Superior See angesehen wird. ' " Bedenken Sie ferner dak die Wi. eonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfte, platze erreicht al irgend eine andere Linie im Rordwesten. daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer de? anderen Linien. ftür weitere Auskunft alS. Raten. Routen, wenden Sie sich an den nächste Ticket Agenten oder an Zab. C. ond, en. Pass. Agent, Nilvaukee OiS

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