Indiana Tribüne, Volume 18, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1895 — Page 3
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luio aura aqn Itdicii Gut stellungen t - w uuu (vr giern tc3 TcilttS fcldtcu-.Ö.'i brand) lei f!a;l3öatcr Cinnbcljal vrisiit Hub fril'Jjt bcu Tttut in iiuinttioolkr: 52i;ciic Hub benimmt ter Hi.t j nc3 stumpfe nub fl ckigs AnSfchcn. ivcichcS die ffgkze ton- Äi.'roanu'.lzS'.'cschiv.rdcn n.-.b fonf:ig::i 2?f jgcmibihi ist. Gclljt l;t cI)rou!jdc;i it.iö l; utaaif i.uu Fällen l'O.i H.'.illkraniheltcn, 1 1 1 Grind it. f. w. ijl cZ d.'.s anerkannte, t3:i X'lcrjtcu t:r on:!e H-'.l::littcl. Auch c:if das Bl::, t ?e Cet.rr, t:n cen, tli Siicrcn tic Äül; iilt duö iJarl.-bcibcr GpruJcI".:! j jcii.c lächlige eber luttirgcmjjje iWirfuuj. 33am i$c trauch dcZ Karlsbader SprndcisalzcS empfinden Si? die nämliche güilftige Wirkttni, die nämliche Kur, daS gleiche Gcfül,l d:r Erleichterung und Entlastung Jhrc? s,2NZ?n Körpcrkonstttutiott, als cd du li: iJiir in Karlöbad s.'lbst p,c brauche::. Wkrt l;!4: sich eber vor ben vielen Imitationen, die unter d:r.i N wnen . vcr ss.itcö (impruve!') clcr fi:ufr llch.'Z' ihrUIudct Cal; verkauft lu erden. Diese sind wir Mischungen von Ecidlltzpnlvcr i;::d riüÖfj:ilid)cm Elcub:rslz. tie von aenilsscnlofcn HZudlenr d?z g'.ößcrcn Profits wcgcn, fccu si: abwerfen, verkauft werden. ito bestehe daraus, daZ öZzte, irnper tlrlf, natürliche Karlsbader Ep:udelpfj z:r erhalten. Dasselbe tt aus dem Nasser d;r Spntdclquclle in KarlZ bad abgedampft nr.b l.j;;t daS Karlsbader Gtodtftrjel und t::t Nzmenlzuz der E tönet !z Wendel so u Co., All;bq: Srnten, S?:w Vrk,- aus jeder Flasch-. ach - Material. T. F. SMITH ER. Haneler in ßU8!c.t2natem', 2 ud S l Aittd Kos'inz. roaKtrött Cfcmtna feuer eftkA SDiiilifttls. H:rodgvse. DZld unb i1' icaVv!tcf n 7C. ic. Office: 160 Wck Mar lsd Ltroße, Xtlttitr D a ch d c ck r r e i. gädige und vra!srkllS? Xatlttex. fite täfitt. XrtnibJb Qtliunttt Älptslt'läfin ÄUe Ärten (ijvtvii tl ns-TiAtr ttt brn Oo tertal. Oce : No. 1, Aard : 18 . MrylandS, TklvSsn HAI, StiStofasoW, toi. Theodore Stein, ?kack kolaer on W. (S. Avkersou. Ablirakie bon Bentztiteln und Grund. eigentkum merken in prompter un' zuverlässiger Weise au?zefükrt. No. tt OS Market Slraßk Jvaavoli. n. BriU'S Dampf - Fiirbcrel !5lattrlls?l. rTTerrittCfT ttTtimgi. erfärr unt fB.irr. ToraenritibtT fltTttitiu und gekürdk vbn? fcf'tl fen zu jf rt ennkv. Srid'nvoibSnkk v. EdkA,ü Hortikren gkreinia. Gl 'kee Hordcdudi p'fll. Wsa,k wervkn adgkdotr und atsfll'ef 86 33 S?flacd,:tK ?luenuf. j?toaa edSA rt : "W. itDtnpi Stra. nj J SlV VWM 'TiTft Tslinr iTTT.
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tAlö.InhUtMARKs Dr.G.F.Theel, 1317 ?lrch Str., juiaMpMa, v. See einmal, wahr, Evniaiist in Slmcrita ler heilt (ann, nacö.tm tti rit bruhml,st,n trjtt aller kdnocricalainscn. Dr. Zbttl ist ta cirniflerjt r Hat dir au erci ndiz,,schn cbu(rn (6i Alt, 6t 7;euc uuo iu KuacnvaMte) ftatirtt iini in feiner Behandlung deidindet St teilt SijpbiUI. Eesitwure. Mund t:n Hal.leiden. flechten und alleo'pcn der ötldstdkfleckun und folgen Ui 3fii4 fictifen ci verbeir. tbeten oder nver heukateten. flüs'e ?erenger:lnflen te , di rcb so verzweifelt sind. Aommt oder treibt, kprechstimde- Vo'ge'-, 9 M 3 Uhr. bentt vik 9 llhr. litinnd) und Samstag bis I Uhr deut. Sonntag, bia l, Uhr. Das Glück tlntS Leidenden. vor 4 Jahren traf mich da? Unqlllck mit der schreck lichtn r,inkhtit Ly?iii?lanzejtckt,u wo ken. durch . Dattoiren, mit einer et, die eist an mein? Freund Srvraacht wurde, welcher !vxhit.s hat, ohne mein ölfsen, Tieranl?eit trat erst in milder Form am '?lvlttkn Ar ui. Konkullirtk zwei Atrzle ohne Sri la. Oetam Auihrllche nach 3 Monaten am aanjen Aieptt von opf zu stuft, esuchl etnen ritten 8r)i ct)ni Sriola. ?an sah ich eine Annonce vrn ei, em l:5 tadtlvlzlak? txt, Ut dthaupte: all Kranken heilen, wenn ndere fehl gingen Ich konskltin lt)m. dejahue ff50 OO aber ke, ? Linderung. Derlor-sem Laar. Schmerzen und JuSen wurden un etträzlich. kcnt tker sÄlasen noch ruhe. Uüm Xai un Sacht o Z'lter. nein Ü irrer war mit S itIv'vlii ftl.M. hatlat yiciwivi:it 1 wi laufen irtiilonatt ta fiimmer taten uud 8 SMottate lang nicht arbeiten. Ich dacht Zd dringt Erlösung. Ta besucht mich n ?!reunr. der jzgte : Edward t uche doch den Lr. Tueel, 1317 tLtd) etr , Vhl., a. Ter in K g der eich heuen rann. Ich ichiied Tr. ri,eet der saai. l komm und lass dich untersuchen, w's ich euch hit Dank den Lllntach'Igrn ,-nh Tr. Zdkkl'4 l arottarttzeiötschiZlichtei' ud ZZäb, v tattiL. isiiort dekam ich L ade k X? V , i "i rung. irnnt lerer rupen, naco -V yniJ' e i'ionaten rsit minörver tot neuzebsrm.nach teeiteren ClUcnaitn war tch gründitch krire.' JchfchiTt ihn, ,en freund vit ra,lichn Folge m el&Üeflcfrna der ionft kein ur ae fanci btlt ' dtk r. Xlitf l tuiint in macht inen cefjndeu starten an an? Jdm. in jc,t trt.' als jemals. Zen "a h.ed r ch oder arm. uno ogenk und 2 d' fal,ch eerathtt, d,ch:ndelt luoant, verzweifelt nicht, mag sage wer u,ll der,. rWUei nicht, aeh d , t v. r kurirt m,de,imt. in n der mich mit Quacksitdrr dehan delk.tt, Theeliil flicht nerlt). di t e ii.'iia. Tteiarch-ite, wir roütten se UnrenntnisZe ausre', h. Tk-el iit der best gntmütkigst Ud gutlier ziffe ledende Vkan.ein uagen wervetJHr aU abrHeit beil'igeA, wenn ihr nachsorschet. dchmal az ich?? fi.Tueel ist der sröit d gelehkteste allen Soqia!., T - daxl.d Q. StaO. Uttow. Pa.
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Amerikaner. Jzinan von Adolf Stre'cksuß. sftlrtseyung.) 5i ?rärkI:.i mich it" erwidert.' sa:t u.nill'z. Ich hab: i seine Schuld gegbuSt. eh: ich ihn kan.ile, I;:ut ab:r glzb: ich nicht me$r, ich Me'.ne U:ü:rz:uzun. ist un-r-schütt:r!ich." .Würde si? un'rsch2tt:rIZch lliY:tv., auch w:un G!c höri;.i, daß er jchon in früh:r:r Zit ein schn:r:Z V:rbr:cken b:z2Ng:n hben sosl, w:an Ihnen solche Scheinbeweise für s:'.n: Schuld fcgikn wiird:n, nfr GL f:urn m:hr an d-rs::b:n zweifeln können? Wiirden Sie auch dann an seine Ehre.n laftizleit, an seine Unschuld glaubm?" Unerschiitterlich!" Auch wenn S!e linden müßten, M ,2 (9Uf hUU ys',. V V x vi.v aenbliek inne, ihre Stimme bebte doch, s eine tiefe Angst überkam sie, als sie das entscheidend Wort sprechen sollte, aber sie raffte ihre ganze Kraft zusamnun, er sei eJ, von dessen Hand einest Ihr Vter die Todes wunde empsanz:n hat, können Sie auch dann noch an sein: Unschuld glauben?" TIM starr:m Entsetzen schzuie Kurt Else cn. Diese füich!e:liche Andentung tras ihn zu plötzlich, zu entsetzlich, sie beraubte ihn für e'nen Augenblick vollständig der Fassung. Elsens Vatli der M".?der f?in:3 2?dcr! Es toat ein Wahnsinn, dieZ nur zu denken! Und dennoch, welch: andere Bedeutung Zzn7.t.n Elses Worte haben? In wenigen Augenblicken drängte sich die Erinnerung an alle sein: Erlebnisse i.n Rothen Hause zusammen, an den Schrecken des Amerikaners als diese: in gesehen und den Namen Kurt von Qyssern gehört hatte, an daZ Gespräch im Familienkreise, in welchem der Ame rikaner den Mörder Karl von Dyssern sz warm vertheidigt und abgesprochen hatte, daß dieser nur in ter Nothwehr, in der Vertheidigung des eigenen Leb:nZ gehandelt habe, dann an die lie levolle Theilnahme, welch: der .Ameritaner für die Tante Susanne gezeigt, und endlich an di: fast unbezreifllfc Zuneigung, welche er ununterkrochen dem ihm fast fremden jungen Naturforscher gezeigt hztte. Manch: sonst kaum erklärlich: Aeaßerunc; des Amerikaners fand jetzt ihre Erklärung. Gr zweifeltz nicht mehr. eZ war ihm f'irchterlich klar, der Amerikaner war Karl von Dyssern. der Mörder seineZ UaterZ! Dr höchste Wunsch, den er s::t frühester Kindheit aehezt hatt:,wr erfüllt, er hatt: den Mörder entdeckt. jetzt konnte er seinen glüknden Rachedurst stillen! n demselb:n Augenklicke aber sti.'g auch daZ Bild des AmerikanerZ in ihm auf. wie eZ sich ihm tief in das Herz gesenkt hatte, seit er tagl'ch. stündlich im innigsten, trautesten Uerkehr mit dem sel!en:n Mann: gewesen war. lind dies-r Mann, den er vereh.-te wie einen Vater, von dem er s:lbst sz eb:n noch g:sagt hatte, daß sein Glaube an ihn unerschütterlich sei, sollt: Karl von Dyssern, d:r ehrlose Qüstling, der Dieb. d:r ft'g: Mörder sein? Lüg:! Nich'swürdig: Lüg:!" Sem elzeneZ Wort tonte in KurtZ Qeel: wieder. Konnten es Lüen sein, waZ er von frühester Jugend üb:r Karl von Dysf:rn gebort v?d gelegen, waZ ihm die 55ante Susanne erzählt und jeder and:re bricht über den Tod seines Vaters bestätigt hatte? Er ist unfähig auch nur eines unedl:n und gar eines niedrigen Gedankens, so hatt: er aus toller Ueberzeuzunz begeistert soeben ausgerufen. Gea:n d'es: U:b:rz:ugunz erhobm sich j:tzt all: jene Veschuldizunsen. di: er selbst siels g?g:n Karl von Dyssern auZg:sprochen hztie. Unvercinbar war das Bild Karls von Dysfern, wie es Kurt stets vorgeschwebt Ziatt:, mit dem d:Z hoch:rz'.gm Manr.'Z. der keines niederen Gedankens fal)'g war. Aus dem ehrlosen, jedes Vcrlrechens fähigen Wü'tling konnte ein so r iner, schöner Charakter sich nicht :ntw'.ckelt haben. Wurden nicht a'ich jetzt unerhörte, unbegründet: V'.schiloigungen g:g:n den Amerikaner erhoben, wurde dieser nicht auch ietzt verfolgt durch Verleumdunqen ud Lügen, welche Kurt lange s:lbst geglaubt hatte? Was Kurt vor w:mg:n Taaen noch als unumstöZzlich: Thatsache erschienen war. hitte sich jetzt in ein Gew'.b: nichtswürdiger Lüg: und falsch:? Beschuldigung: umaewandelt. War di: liegen Karl von Dnssern erhobene Anklage besser be gründet? Wurde sie nicht eryoven von d?n erbitterten Feindin des Anklagten? Viele Jahre lang hatte Kurt an dies:! bin unverbrüchlich geglaubt, jetzt aber brach plötzlich dasSch:ing:bäude morsch zusamm-n, auf w:lch:3 sein glühender Haß, sein wilder reachzöurzt gevaut war. Elfe erwartet: in tiefer 'S?:l:nangst Kurts Antwort. D'Z Herz klopfte ihr so stark, dafe sie meinte, es müsse ihr die Brust zerspringen. Als sie sah. wie Kurt entsetzt zurückwich, wie er fas surigslos sie anstarrt: mit einem Blick, der ihr Grauen einflößt.'. b:r:ule sie ihren vorschnellen Entschluß: aber es war zu spät.das entscheidendeWort war aesprochen. Kurt hatt: sie verstanden, sie selbst hatt: ihren Vater angeklagt, ihn der Nach: seines Todfeindes überliefert. Sie beobachtete den wilden Kampf, der in Kurts Innern tobte, den wechselnden Ausdruck seiner Aüge, sie wagte eZ nicht, ihn anzureden, sürch tete sie doch durch ein einziges Wort den wilden Jähzorn herauszubeschwören. den er schon einmal ihr gezeigt hatte. Minuten, lan?e, bange Minuten vergingen, qualvoller, immer peinigender wurde ElseZ Angst,-sie wagte es nicht mehr, ihn anzuschauen. Da fühlte sie plötzlich, wie ihre Hand mit sanftem Druck ergriffen wurde und als sie auf.chaute, blickte sie in das treu: Auge Kurt's, . der . sich zu ihr niederbeugte. .La. ich älaube. ay ibn." flüsterte ifo
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an: m S S elf. svrack sie bör'e e" Was er weiter sprach, sie horte c '7 mr Brust und m sellzer Selbtöerges. senheit erwiderte sie seinen Ktiß. r t I lli Situation!" brummt: kr. Kein Mensch zu sehen, den ich fragen könnte. Da muß ich hinein in die verdammte Bärenhöhle, tl hilft nichts. Aber wenn mir der Schuft, der Amerikaner, be g-gnet? Gleichviel, auch er niuiz mir Auskunft geben. Ich werde nicht eher ruhig, eh: ich nicht weiß, ob Doktor Falk glücklich im Rothen Haus: eing:troffen ist." Er özfnki: die Hausthür: als er in den Flur trat, kam eben vom Hofe her der Amerikaner in das Hju3. 5?ie schon wieder hier?" sagt: dieser, stehen blnbend und den Doktor Berg mit sinsierm Blick öetra.chind. Ich hätte nichl nxjT'. fihen Hause zu sehen, da Sie wissen, wie unwillkommen Sie in demselben j sind." ! ,n:nt war der Postillon von d:n Posträubern niedergeschlagen worden. War vielleicht der Knotenstock des Amerikaners di: mörderisch: Waffe gewesen, 1 . afat a h. weicye oamatö den weyrw,en Postillon Olut b:i diesem Gedanken zum Kopfe r:. r.: . m ... si leg, wie sein ohnehin vom Wein gerö-
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' aen. der vo? dem Rotten Hause hielt: svrechen. Was ich Ihnen z
er schaut: stch suchend um. Verfluchte tauat nicht für fremde
Horror Berg z Haute mit einem Streit der beiden Männer mit ang:scheuen Blick den Amerikaner an; eö hört hatte, ergriff bei diesen Worten siel ihm auf,, dak dieser einen dicken des Doktors Sand. Tu schaut: ibn an
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Knotenstock, den er in der linken Hand mit e:n:m flehenden Blick. Sine Thrä truz, schnell verbarg, in dem er di: r.t stand ihr im Auge, die Hand, mit Oand mit dem Stocke hinter sich hielt, der sie die d:5 Doktors hielt, zitterte Mit einem schweren stumpfen In tru- k'ftia.
zu ooen g:,a;m:t:ert hatt:? Hatte ch:n in das bleiche Gesicht schaute, als vielleicht heute schon dieselbe Masse zu er in ihren Zügen den jiefen Seelendemselben schändlichen Zweck gedient? schmerz, die entsetzliche Angst las, die Doktor Vera fühlte, wie ihm das sie erfüllten, sckiwand sein 5kn?rimm.
tetes Gesicht noch rother wurde. Seine bet fortfuhr: Sie brauchen nicht gleich Augen suchten nach dem fürchterlichen zu weinen. Hoffentlich ist es gar nicht Knotenstock, aber der Amerikaner stützte so schlimm: ich habe in d:r Aufregung sich auf dens.lben und verdeckte ihn mit vielleicht den Mund etwas zu voll geseiner Gestalt. ' nommen. Und da Sie nun noch einSie antworten nicht? Was suchen mal wissen, daß ich Sorgen um Doktor Sie in meinem Hause. Ich verlange Falk habe, mögen Sie auch erfahren, eine Antwort!" fuhr der Amerikaner weshalb. Wir sind zusammen von der mit drohendem Ton fort. ! Säqemllhle fortgegangen, er hat den Ich wünsch: Herrn Doktor Falk zu Fußweg eingeschlagen, ich hab: mich in sprechen. Sie haben mir selbst gesagt, den Wagen gesetzt und bin gefahren.
daß mir Ihr Haus zum Besuch des , errn Doktor Falk ofsen steht, so lange dieser Ihr Gast ist." ,Sie hiben Recht, dies hatte ich im Augenblick vergessen. Da Herr Doktor Falk für gut findet. Sie nach dem Be . s-lch: in der Säg:müble wieder ins Roj. "st.., a ...e::c.- r ? . ' verschonen; aber mein Wort nehme ich Nlyt zuruz. Wo ist Herr Doktor Falk? Ich wünsche ihn zu sprechen." Sind Sie nicht mit ihm aekommen? Nichtig, ich vergaß, er wollte zu ry. r c ..is. scheinlich wird er sich in seinem Z m-er. vielleicht auch im Garten befinden. Ich weiß es nicht. -Suchen Qie ihn auf. Die zweite Thür - links, eine m ' I a v Ich werde ihn zuerst im Garten chen.suchen Wie Sie wollen. Sie finden dort auch Herrn von Dyssern, der, wie ich gesehen hab:, mit meinen Töchtern eine Spaziergang im Garten macht." Er. trat b:i Seite, um dem Doktor den Weg fr:i zu machen, dabei aber vermied er es. wie der Doktor zu beobachten alaubte. recht absichtlich, seinen Knotenstock zu zeigm. er hielt denselben rmmer noch, sich auf ihn stützend, hinter sich. Ein Grauin überrieselte den Doktor, als er an dem Amerikaner voruoeriiJJVA' J:C:L SLV r.x. ..st. v.t.r
nj: iyuu juiuuzufuyrcn, muß iaj es j (mein, ta) yao: oem noiy canazes zu mir gefallen lassen. Ich hatte gehofft, er ; sagen, was für Frauenzimmerohren werde mich mit dieser Nothwendigkeit I nickt vant."
ijuö &üiuuizqun lllio ie sino geivig'x, e. yt cvin ,.s k? gefahren, da muß er freilich wohl schon & jitt ein: halbe Stunde vor Ihnen im Ro- lnenschl.che Gemüth übt. Dah.r . e ih:n Hause eingetroffen sein. Wahr-, manenielöen als em Mit e lu .
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Trepve höher, ist die seines Zimmers. ! agrr. welaze oie ennini o.e, .nWenn er dort nicht ist. finden Sie ihn : Mies von Alters her bestätigen. Die sicher im Garten; den Weg dorthin ken. griechische Mythologie erzählt uns von nen Sie ia." t Chiron. der in einer Grotte des Heli-
?. ?' ' Mil einein ganz eignen s. wie ihm woll:, so viel scheint linstere.? Blick anschaut:! So sieht haß dieser berühmte griechische em Morder aus!" sagte er sico selbst Tnstler später nach Persepolis reund wieder schielte er nach wm unhem- F, daselbst bei den licken Knotenstock, aber er bekam diesen mnmlT nir.n SS!Li MÄ..?'. &fiJS?&$&
!?n w j:?.1 o,S " Spartaner unter lautem Gesang und Schon von W .m sah er Kurt, der Mg. . die Stacht und berm breiten Mlttelaana: zwischen den i ; J .71 c!
üi.uc, c;uiu iuar et inaii itr, Iv.l l würde er sicher dem Freund: und den beiden juncn Damen Gesellschaft leiJ I I I tcru f m V V T I "VVi aa,4af nachdem er sich kaum von Falk getrennt, ergriffen hatt:, von welcher er nach d:m Rothen Hause zurückgetrieben war. fiel ihm jetzt noch schwerer auf das Herz, er beschleunigte seine Schritte und naht: Kurt, h; steh:n geblieben war und mit nicht gerade angenehm'emStau' nen den fremden Herrn betrachtete, der mit großen Schritten auf ihn zukam und ihn in der angenehmsten, traulichsten Unterhaltung störte. Nur ganz leicht lüftete der Doktor den 'Hut zum Gruß für die btiden Damen; er war überhaupt kein Mann der höflichen Form und m diesem Augen - I bl.ck dachte er gar nicht daran, si: veooachten zu wollen; odne orrev: fragte , er urt barsch unv kurz: 3)t auouor Falk zurückgikehrt?" ' . So viel ich wziß noch nicht!" erwidert: Kurt ebenso kurz. Was wünschen Sie von ihm?" ' Dachte ich eZ doch! fuhr der Doktor aus. Herr von Äyssern, Sie sind es doch, Sie sind der Frzund Falls?" Mein Narn: ist von Dyssern.Ich muß Sie allein sprechen und sogleich!" Kurt runzelte finster die Stirn. Dieser formlose Mensck. der die Pflicht der gewöhnlichsten eit gegen die Damen ganz auße? Acht li:ß. mißfiel ihm höchlichst. Sie beleidigen mich, .indem Sie die Damen heleidiaen." laate
Falk war wohl noch nicht nach d:m en Schlacht, sondern es ergogie
Rothen Haus: zurückgekehrt. Die un- uaz an ryren yeiieren ei,en ,e,i.
R. 'tmVtf - WrnK w.sck, Yn Unr I'ä?en lÄelasen. UND wenn es e.nen t.e-
mit jehr entschiedenem Ton. Ich j;i .v...,,,, niAt hcrrtnif
llUtk ttllWf " " einer so wenig höflichen llufforderunz nachzukommen." .Hol' der Teufel die Höslichkeit!" . Doktor err'gt. Wenn es sich eicht um Lebin und Tod handelt, ?l . .::.. rc-ir jc,,s:,, aiOI C lillic yuiiu'c .iayutw.ijuiiy. 2 m r jr P- rY - 3 vöi: lluein u sagen habe. Ohren und am weniasten in diesem Hause." Mit welchem R?ch?e. Herr, wagen Si? es, eine so vngebühiliche und unlösliche Forderung in solchen, Tone zu stellen?" brauste Kurt zornig auf. Zum Donnerwetter, habe ich es Ihnen nicht schon sagt, daß es sich um Leben und Tod handelt?!" rief jt auch d:r Doktor wüthend. Wenn 'Sie Falls Freund sind, dann müssen Sie mich hören. Qi.lleicht ist sein LeDen bedroht, vielleicht ist es jetzt fcon zu spät!" Falls L:ben bidroht? Was ist .vschehcn? Ich sich: Sie an, sagen Sie es mir! Ich vergebe in Todesangst!" Susanne, die bisher mit Else etwaS bei Seite standen und staunend den Verdammte Geseich!:! Nun mischen sich gar noch die Frauenzimmer hinein!" fluchte der Doktor unwirsch, Susanne, barsch sein: .Hand entzie- - hend; als er aber dem lieblichen Mäd er brummte wohl noch, ab:r er fluchte l , ' nicht mehr, als er zu Susanne aewen Er müßte schon seit einer halben Stunde zu Haus sein, da er nicht hier ist, fürchte ich. daß ihm unterwegs im Wald ein Unalück zuaestoß:n ist. DaS ist Alles! Und nun thun Sie mir den Gefallm und lassen Sie mich mit dem Herrn von Dyssern rw ' J (Fortsetzung svtl.) Derw5luk derS?Zusik auf dett cufuj:. zu heilen, dort zu ermuthigen, zu beT , ä , . a' . "r Wij ; nc bmi,c , Unzahl interessanter Thatsachen aufbe- ! kon sich aufhielt, daß er mit Hilfe der Musik nicht nur Kraule heilte, sondern ' auch das heftige, zum Jähzorn geneigte Temperament seines Pfleglings, des später so berühmten Helden Achilles z' bezähmen verstanden habe. Der alte Geschichtsschr:ib:r Suidas berichtet von TimotheuZ in Theben, daß derselbe dnb sein Flötenspiel Alexander der. Großen in eine sol he B:z::sterung vers.feie, daß er unwillkürlich zu den WasfCn griff. Durch sanfte, lieblich: W:ifcn aber wurde der kriegerische Sinn nach Ruhm dürstenden jungen Fürsten wieder besänftigt. Mag dem ni entzücken. Nach Plutarch zogen die " """ ..7 7 C. w menschliche Gemüth erkannt und verwendete, nicht nur deren b:Ze!sternde , fK .'.1C!... V. hliiti. , Nlange zur iLrmulu.gung m t. J - st n 11 1 ben Todten zur letzten Ruhe bestattete, so flößten die musikalischen Jmtrumente durch schwermuthige K.ange allen Begleitern tiefe Wehmuth ein. Selbst wenn einer in die dunkle Nacht d:S Wahnsinnes sank, nahm man seine Zuflucht zur Leier oder zur Flöte, um den Aermsten dem heiteren Lichte v:eder zuzuführen. Allein dieses seltsame Heilmittel war nicht denGriechen allein bekannt. Wissen wir doch, welchen wohlthätigen Einfluß das Harfensviel David's auf den König Saut übte, wenn er in düstere Melancholie versun . fcn war. Auch der Romer CajUs, der ein ung:mein hestlges Temperament h.saß und sich deZhalh Zeicht aum Mzorn hinreißen ließ, unterhielt einen musikalischen Sklave, der ihn in Augenblickeni zorniger Aufwallung durch die zarten Töne seines JnstrumenU besänftigte. Diese hric Meinung, die das. Alttrthuw. von der Macht de, Töne besaß, ging auch aus die spätere christliche. Zeit über. ' So bezichtet uns die Geschichte, daß König Philipp V. von Spanien aus Schmerz Über den Tod seines ersten Sohnes in 'tiefe Schwermuth versank. Er floh die Menschen und zog sich in i die Einsamkeit zurück, verlor sein In. - wesse . für die Staatszeschafte und ,..qnie es ao, oer eg:erung vorzu-, , siden. Dies geschah zu derselben Zeit.
Cnn C.C. mn Vn nrf-rt s5?r!
I Juli ictJt; at liiaii wa ittvni
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als oer berühmte Sanaer Farineui nach Madrid kam. Als die kluge Königin Elisabeih davon hörte, kam sie auf den, glücklichen Sedanken, den Künstler zu einem Concert im engen Familienkreise einzuladen und an ih:em unglüöl'.chen Gatten den wohlthuenden Einfluß der Musik zu oersuichen. Sobald sich die weiche, metallrein: Stimme des Sängers vernehmen ließ, schien der König anfangs betroffen. tonn bemächtigte sich seiner eine auffallende Rührung, uns am Ende des zweiten Gesanges wmlte er Fariuelli zu sich, überhäufte ihn mit Dank und bat ihn um ein drittes Lied, worin der Künstler den ganzen Zauber seiner Stimme entfaltete. Von da an wohnt: -der Sänger im königlichen Schlosse. und dank den fortgesehten musikalischen Vorträten gesundete der König zusehend-, so daß er sich bald wieder den ernsten Staatszeschäften widmen konnte. Der gutmüthig: Ferdinand VI.. auf den sich die Melancholie seines VatersPhilipp übertragen hatte, wurde auf dieselbe Weis: von Farinelli ge-
heilt, und vom Prinzen von Oranien erzählt man, daß er drei hervorragende Künstler unterhielt, die stet bereit waren, in seinem Zimm:r auf Streichinstrumenten ein sanftes Concert aufzuführen, um die Ansälle von Schwermuth zu unterdrücken, von denen .der Prinz bisweilen heimgesucht wurde. Und dieses Vertrauen auf die Heilkraft der Musik war auch der Grund, weshalb man beim Einbruch epidemischer Krankheiten, besonders dis Tarantismus. die Anwendung der Musik empfähl, um dadurch wenigstens einigermaßen den durch die Seuche hervorgerufenen Schrecken zu dämpfen, der sich oft als ein weit größeres Uebel zeigte, als die Krankheit selbst. Hatte man doch erkannt, daß die Furcht vor einem Uebel oft das Uebel selbst erzeugt. Wie mächtig die Musik auf unser Leben ein. zuwirken. uns bald heiter und bezeistert. bald düster und wehmüthig zu stimmen vermag, ist jedermann be. kannt. Doch . sind es nicht bloß unsere Bewegungen, welche dem Takt und Rhythmus der Musik folgen, auch der Kreislauf des Blutes und der Pulsschlag des Herzens, das Athmen und die Wärmebilduna beleben sich ebenfalls unter dem Eindruck einer aufregenden Musik. Diese Erfahrungen gaben natürlich Veranlassung, mittels der Mustk berechnend auf den Menschen einzuwirken, sei es durch anmuthigen Rundtanz oder Tafelmustk. sei es durch den kriegerischen Marsch aus dem Sä?lachtselde. Wir begreifen daöer d'.e wichtige Stelle, welche der Musik in unseren modernen 5lrrenan?!alten zugewiesen ist, und begrüßen es als einen großen Fortschritt, die Heilungsversuche der Wissenschift durch die Kunst zu unterstützen. Bei alledem aber tauschte man sich sehr, wenn man annehmen wollte, daß die Musik, mag sie durch künstliche Instrumente oder durch die menschliche Stimme hervora.ebraö! werden, nur das Gefühl in Anspruch nähme. Ge-wiß ist sie in der höchsten Bedeutung des Wortes der Ausdruck deZ Gefübls": doch wirkt sie nicht bloß auf die Emvfinduna allein, sondern sie vermag auck die Zahl, das Maß. die Bewegung oder auch gewisse Töne der Natur auszudrücken, ohne dibei aerade ein G'fühl anzuregen. Diese eigentbümliche Art von Musik w?rkt durch die motor?scken Nerven. auf d'eOraane. den sie ihre t&ewertrrn m'tthe'lt. Dis bezeugen n-s d'? nt'f tV-rchn. Molche N'?ch der Tron'el. a:'fi abaeme'n? Vs5n?e der Matrosen lo der A7bc'ter beim Rammen, die oft nur nat nichtssagenden, Worten und' bisweilen nur von völlig gleichlautenden Silben begleite! sind, welche bloß denTakt oder 'das Gleichmaß bezeichnen. Auch von dieser Art Musik wußten bereits d.e ö-ulturvölker des Alterthuins Gebrauch zu machen. Die egyptische Königin Cleopatra segelt: auk einem prachtooll ausgestatteten Schiffe dahin, dessen Ruder, nach dem Takte der Flöten, Schalmeien und Leiern in Bewegung gesetzt wurden. Die Schiffer dagegen, die mit ihren :lasteten Fahrzeugen den Nilstrom aufwärts ruderten, stimmten eintönige Gesänge an. nach deren Takt sie ihr: Bevegunzen regelten. Dadurch erleichterten sie sich die harte Arbeit sehr, und wir wundern uns daher nicht, diesem. Gebrauch anderwärts zu begeznen. Wie bei den Wasserschöpsern am Nil in früheren Tagen, werden heute noch in allen Häfen der Welt die ge meinsamen Arbeiten der Matrosen nach dem Takt eines eintönigen Gesanges ausgeführt, der nur der Ausdruck des Maßes und der körperlichen Bewegung ist. Wir sehen, daß di? Bezeichnung der Musik als Sprache des Gefühle zu engbegrenzt ist. obgleich wir zuge ben müssen, daß diese Kunst auch wie ber in den Fällen, in denen sie sich un mittelbar an den Verstand wendet, mittelbar auch auf das Gefühl zu wirkm vermag. Geht doch aus dem hrmoni, schen Gesetz, das seinen Grun) in der innigen Verbindung des Körpers mit fcm Geiste hat. hervor, daß nichts auf den Körper wirken kann, ohne zugleich auch die Seele in Mitleidenschaft zu ' ziehen, und umgekehrt. Vaeaenwäl . AZ . 9 " rn & ik uns zunall)jl ein Negimenl o.daten. das nach dem Takte eine) einfachen Marsches an unZ vorüber, Zieht, Jedermann fühlt sich in Veweung gesetzt: die Vorübergehenden verseden sich ganz instinktiv in denselben Schritt, und eine Anzahl von Jungen und Alten fühlt sich hingerissen, der Trupps in - derselben BewezunzSart f!ne Strecke zu folgen.. Und dieselbe Wirkung kann durch das einfachste Instrument wie bei den Menschen, so auch b:i den Thieren hervorgerufen werden. Wer katte es n ckt aeseven. wie oer Tanzbär nach dem Tact einer Quer vfeike auf . seinen Sinterbeinen herum geht, oder wie die Pferde, . genau dem RhythmuZ der Musik entsprechend, dem Vublikum eine vette Quadrille vorinzen? . Selbst das unter seiner Last durch, die .Wüste schreitende Kameel . füblt Ti .durcb die Me: enrone. eines
. Führers angespornt, den SÄritt seiner t , liisi.Mm.il
ermüdeten Beine dem Tact des vorgeblasenen Marsches anzupassen. Besu-
ben wir dagegen einen Concertsail, um andachtsvoll den Melodien eines Mozart. Weber. Beethoven und anderer großer Meister zu lausch:n: welch ! auffallenden Nn!e:sch'.ed zeigt uns diese ! Mustk mit der vorigen hin,tchtlich ihrer Wirkung! Ohne ein Glied zu bewegen. verharrt die ganze Gesellschaft in tiefster Ruhe und sucht den Geist zu erfassen, der aus den Tonwerken ?u ihr spricht. Mit jedem folgenden Stück steigt die GemüthÄbezung. Woher aber, wird der freundliche Leser fragen, kommt dieser mächtige Eindruck, den die Musik auf uns hervolzubringea veimaz? Die Musik ist ein Sinnbild der Bewegung." sagt Prof. Raii-au treffend, oiier vielmehr sie ist selber BewegUtig... Je nachdem der Comvonist die Noten verlängert oder verkürzt und in Bezug auf Nb'sthmus und melodisch: Tonfolge dieselben verschiedenartig anordnet, gelingt es ihm. all: Schattierunzzn der Lew:quilg. jede Art des Fortschrittes von der schläfrigen Trägheit des Wassers. das sich im Sande verliert, bis zu dem brausenden Ungestüm des Feldbaches aufs feinste auszudrücken. Es wirken nun aber die Töne direct auf unser Nervensystem, indem sie die Fibern der Empsindungsnerven in Mitschwinzung versetzen und auf diese Weise die Stimmung hervorrufen, welche der von der Musik ausgedrückten Bewegunzsart entspricht. Den Frohsinn charakterljirt ein leichter munterer Gang, den Ernst ein feierliches Fortschweben, den Zorn ein stoßweises, heftiges Auftreten. Diese verschiedenen Merkmale kommen ebensowohl den Bewegungen unseres Körpers, als dem Vortrag und der Gedankenbewegung zu. Dies alles häng! eng zusammen, und in dieser. Wechsel beziehunz der Sinneseindrllcke, der Seelenzustände und Willensäußerung:n liegt eben der Grund des Einflusses. den die Musik auf die lebenden Wesen übt." Diese Erklärung physiologischer und psychologischer Wirkunaen der Musik finden wir bereits von Aristoteles angedeutet, wenn er sagt: Warum passen sich denn die Rhythmen und Melodien, die doch nur Schall sind, den Gemütszuständen an? Weil sie etwa Bewegungen sind, wie die Handlungen? Die eigentüümlicheWirksamkeit derselben beruht auf einer Stimmung und erzeugt eine Stimmung." Ist denn aber das Wort Stimmung" nicht der MusiZ entnom men und auf gewisse Zustände unserer Seele übertragen, um dadurch die Ei yenthümlichkeiten der Seelenzustänoe u beze:ck!nen. d:e durch die Musik darstellbar sind? Alle unsere Gedanken, mögen sie sich behaglich in angenehmen Phantasien herumtreiben oder, an eine traurige Erinnerung gebannt, schwerfällig dahinschleicken, ' können durch die melodische Bewegung der Töne zum Ausdruck aelinaen. So aubert uns die Musik gleichsam eine unkörperliche, nur aus rhythmischen Bewegungen und Empfindungen bestekiende Welt vcr. in die wir uns. der am Körper .haftenden Erdenschwere vergessend, gern auf kur?e Zeit verlenken. um . uns dem rnnifiin Einflüsse der mächtigsten der Künste zu überlassen. DaS hundertjäkrige Jubiläum eine? . Tcpesche. Die erste tclcgrapbisi5e Depesche wurde vcr 100 Jai'rcn befördert. Wie die Hanauer uropäisclie Zcitung"am 13. Dk?ember 1794 meldete, war diecin Elilckwunsä'aedicht zum Geburts tage des Maikgrafen V5N Baden durch den Mcchanikus Böckmann tnittels deS ovtisckcn Teegrapben aus einer Ent fernung von andertbalb Stunden nach jlarlcruke signaiisirt, das setzenden Wcrt'aut hatte: Groß ist das Fest und schön! Triumph! der Gute lebt. Um dessen Fürstcntbum der Vorsicht ?luge sckwcbt. Heil ibm! so tönt cS fern und nab: 0 Fürst, sieh lr, was Teutschland noch nicht sah. Wie Dir der Telegraph heut' Segenswünsche schicket. So manche junge ftnrn eines alten Unsülligcn Mannes l;ält es für 'bre Christenr.flicht, den .Cattcn nach Kräften zu lcimcn. lvlnmdiä Balle E6k N:Ss?!y & Delsssre Sir. Die schönste, größte und am bequemsten ein incd tte Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung vor Conzertsn, ZlnnZ'Nriinzchsn, PRrtieo etc Besonders ist sie Vereinen zu cnwfehlen. ET Die schönste Wirtdlchast in de 3 ladt. Nur di besten Getränke werden v tbnicht. Zu zahlreicknn Besuche ladet ein OTTO SCHMIDT. LEO LANDQ TlN $UST$ LYZ CLASSE et rescriptiqn: EA3T marrttst: Brillen vetUn nach d besten ethden den vugn 'naevk
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